'apitalien, verkauf™. aufgesucf tUewei, mwth tk- objuatbrn. ' F» Nass? Ankauf ( ite ui fflm «?M)wr Blblljütir Hebet erbittet k toküQ . ienhändlnn[ tcWrpiata 11 >r bedeutend« 14 ■rata, «wie «legt, izweckei «i s eingeführten Mil .binden. iortiment bereite bekam | Tagen porte! ager. ' üalTorlM« «gen Preiwn »» ehe in* and Werke and iften bemrgei r 100»11 Ml ' Mo. MO' ' wieW Hose» »"’-j ideß r »ck iftnÄL Ifr. 242 ErfteS Blatt Mittwoch dm 14. Octobei 1896 Der wiener Anjeiger elchnnt täglich, »' Ausnahme drS Montags. Die Gießener Aia ttienvtätter morn dem Anzeiger entlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeiger Generat-Mnzeiger. vierteljähriger Abonnements,reis: 2 Mark 20 Pfg. att Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: Schutürahe Ar.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblutt für den Ureis Gietzen. Gratisbeilage: Gießener Kamilienölatter tnrahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für de, ftlqemben Tag erscheinenden Nummer bi- Bonn. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtlicher Theil. Btramnmaqnng, betreffend: die Maul- und Klauenseuche zu Hungen. Die Maul- und Klauenseuche zu Hungen ist erloschen Bb He Gemarkungssperre aufgehoben. Meßen, den 13. October 1896. Grobherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern. Neueste «elffS teleßrnphffche* Lorrefpondeni-Bur^n. öttlin, 13. October. Der letzte Sonntag in der Actonrbe-Ausstellung war durch den gegen Mittag Ktngitt etenen Landregen recht ungünstig beeinflußt und ist Huua gegen die Erwartungen zurückgeblieben. Der Besuch ectti: sich aber immerhin gegen Mittag- 12 Uhr auf über 10,000 Menschen belaufen. Donnerstag wird die Ausstellung Mli'ffen. Merlin, 12. October. Rudolf Birchow hat Berlin Erlassen, um fich den morgigen Geburtstag-Ovationen zu sif|ie;tcn. Bttli*, 12. October. Die „Nordd. Allgem. Ztg." Mtit: Seit der Beseitigung des Zollkrieges mit Spanten die deutsche Geschäftswelt, daß die spanischen Consuln war Ursprungszeugnisse beglaubigen, in welchen der Abi Kant selbst den deutschen Ursprung der Waare bescheinigt. Mvauhr find alle spanischen Consuln in Deutschland, sowie Üi{ isLnlscheu Zollstellen angewiesen worden, die früheren Wpr.iugSzeugnlßformulare, wie vor dem Zollkriege, auch »nlä-fig wieder anzuerkeunen. de« emtor Merlin, 12. October. Das Kaiserpaar ist gestern Wikiti« 10 Uhr 30 Mtn. im besten Wohlsein im Neuen PalatS mitten eingetroffeu. Merlin, 12. October. Der Kaiser hat an den Land- ,Wsen Alexis von Hessen zu seinem gestrigen fünfzig- jMitziin Militärdienst-Jubiläum ein Glückwunsch Schreiben MiÄet. Merlin, 12. October. Dr. Schr öder-Poggelow hat, mit tue „N^rdd. Allg. Ztg." meldet, unter« 8. d. M. an nllRetchSran-ltr ein Schreiben gerichtet, worin er gegen 1 jiät illuSschlteßung auS dem Colontalrath Einspruch erhebt. : Bleeni der in dem Schreiben gegen den Director der Colonial- t utlstillung verübten Beleidigungen ist seitens des Fürsten tzistrilohe gegen Dr. Schröder Strafantrag gestellt werden. Berlin, 12. October. Heute Vormittag wurde die UMsich - österreichische Gewerbeschutz-Conferenz iiaMsaale des MustumS für Völkerkunde eröffnet. Halle a. b. 6., 12. October. Der Parteitag der iimt'ich-socialen Reformpartei trat gestern hier zu- \ somrin. Der Abgeordnete Liebermann von Sonnenberg । caflattltte den Bericht über die Thätigk-it der der Fracttou ; uijlhiirenden RrtchStagS- und Landtags Abgeordneten. Hambnrg, 12. October. Hier erschoß fich der Ex- 1 fitiliirt eines Blattes, NamevS Meyer, nachdem er Unter- 1 hstgvingen in Höhe von über 150,000 Mk. verübt hat. Gotha, 12. October. Die heutige Sitzung des socta- Ilistschen Parteitages wurde vom Abgeordneten Singer «oHntt. Abgeordneter Pfannkuch erstattete den Geschäfts- und behandelte ausführlich die Parteipreffe. Die dieselbe erhobenen Borwürfe weist er theilweise zurück, i A»>etse erkennt er fie als berechtigt an. Es sei ein großer 1Mx,el au Kräften vorhanden. Außerdem würden unvor- f Wg t Neugründuogen gemacht. Die Kaffen-Etnnahmen aus 'Hiiki'Unteroehmuogen seien günstig, dagegen seien die Bei- I trügt zurückgegangen. In der DiScusfion klagten die meisten 'M-ar über die schwache Agitation seitens der Parteileitung, ! mä) letztere nur von wenigen Rednern in Schutz ge« i eieiren wird. Karlsruhe, 12. October. In einem hiefigeu Hotel wurde ■ griten Abend ein Ctviltst von einem Offizier während eines MitivechselS erstochen. -Vteu, 12. October. Der bekannte Compontst Anton t itmfner ist gestern Nachmittag gestorben. Lvndapest, 12. October. Bei den gestern ausgestellten 'Kmi für die socialistischeu Abgeordneten kam eS zu argen Suaißen-Ex c essen. Die socialistischeu Wähler zogen i Mit tlaS Wahllocal der liberalen StegeS-Candidaten, be* 11i'ßrpssten dort die Wähler und bewarfen sie mit Koth. Die ßchmi mußte deßhalb viele Berhaftuugeu vornehmen. Brux, 12. October. Heute fanden abermals neue Erbsenkuogen statt und zwar in der Nähe der alten Zuckerfabrik, unweit der Bruck-Duxer Bahn. Ein löjähriger Arbeiter, welcher in der Fabrik beschäftigt war, verschwand spurlos in die Tiefe. Paris, 12. October. Der von dem Präfidenten der Republik empfangene Herzog von Au male erklärte, daß er den französisch-russischen Festlichkeiten lediglich auS dem Grunde ferogeblteben sei, weil er nicht in Generals Uniform habe erscheinen können. Loudou, 12. October. Der „Morning Post" zufolge ist in dem Abschieds-Telegramm des Zaren an das französische Volk ausdrücklich betont, daß das fraozöfisch-rusfifche Einvernehmen gegen die agresfiveu Absichten des Dreibundes gerichtet ist. London, 12. October. Der Erzbischof von Canterbury ist gestorben. Loudou, 12. October. Gestern Vormittag sand im Hhde- park eine Arbeiter-Kuvdgebuug gegen die Metzeleien in Armenien statt. Konstantinopel, 12. October. Die Arbeiter deS Marine-Arsenals zogen vor die Admiralität, verlangten ihren rückständigen Lohn und drohten, den Uldiz-KtoSk zu stürmen. ____________ Berlin, 13. October. In der Buchdrucker et von Janitschewski u. Quitt, in welcher das polnisch-focta- listische Parteiorgan „Gazzetta Nobotniza" gedruckt wird, wurde gestern eine polizeiliche Haussuchung vorgenommen, welche resultatloS verlief. Die Behörden forschten nach dem Manuscript einer Correspondenz auS KöntgShütte, in welcher die dortige Polizei angegriffen wird. Auch in der Privat- Wohnung des RedacteurS dieses Blattes wurde vergeblich Haussuchung gehalten. Halle a. b., 13. October. Der Parteitag der deutsch-socialen Reformpartet verhandelte gestern eingehend über die bekannte Bäckeretverordnung und nahm eine Resolution gegen den Maximalarbeitstag an. Hamburg, 13. October. Anläßlich ungünstiger Meldungen über den Gesundheitszustand des Fürsten Bismarck schreiben die „Hamb. Nachr.": Eine Aenderung sei eigentlich nicht eingetreten. Die nervösen GefichtSschmerzen sind in diesem Jahre besonders unbequem, und haben Schlaflosigkeit zur Fo.ge. Auch treten bet dem hohen Alter deS Fürsten natürlich auch Altersschwächen ein. Gotha, 13. October. Socialdemokratischer Parteitag. NachmittagSfitzuvg. Bei Besprechung der Parteipreffe findet der Antrag, den Chefredacteur deS „Vorwärts" jährlich zu wählen, keine Unterstützung. Im Verlaufe der DtScufsion sprach sich die Mehrheit der Versammlung mißbilligend über die beängstigende Haltung deS „Vorwärts" und der übrigen Parteizeitungen aus. Es folgten alsdann heftige Angriffe aus die belletristische Beilage der „Neuen Welt", wobei Abg. Frohme den Verlag der „Neuen Welt" und den Redacteur Steter angriff, weil er die moderne naturalistische Richtung bevorzuge. Steter ver- theidtgt die „Moderne Kunst" als eigene, socialempfindende Schrift in einstündiger Rede. Ein Anderer spricht fich über das Verhalten des Abg. Schmidt-Magdeburg in Sachen Quarck mißbilligend auS. Das Zarerrpaar in Darmstadt. Darmstadt, den 12. October 1896. Wie nicht ander- zu erwarten war, brachte der gestrige Sonntag sehr bedeutenden Fremdenzufluß vom hessischen Lande, obwohl an officiellen Veranstaltungen nichts vorgesehen war als die große Festvorstellung, für die große Menge also wenig zu sehen blieb. Am Vormittag besuchte die Zarin mit der Großherzogin den Gottesdienst in der Schloß- kirche. Mittags gegen 21/, Uhr unternahm das Großherzogliche Paar In Gemeinschaft mit dem Kaiserpaare einen Spaziergang, von welchem sie kurz nach 4 Uhr in offenem Zweispänner zurückkehrten. Der Zar sowohl als auch der Großherzog trugen Civtlkleidung. Schon vor 6 Uhr begann e- auf dem Theaterplatz lebhaft zu werden. Wagen auf Wagen fuhr vor, um He das hübsche Theater bis auf den letzten Platz füllenden Besucher zu bringen. ES war ein selten glänzendes Publikum erschienen, besonders in dem ersten Rang, welcher ganz für geladene Herrschaften reservirt war, sah man Offiziere und Würdenträger in goldstrotzenden Uniformen, sowie viele schöne und elegante Damen. Auch die ersten sechs Reihen des Parketts waren reservirt, aber hier waren nur Vertreter deS männlichen Geschlechts untergebracht, Offiziere und hohe Beamte. Kurz nach 6‘/2 Uhr erschienen die hohen Gäste in der Fürstenloge, der Zar zwischen der Zarin und Großherzogin, zur Rechten der Zarin der Großherzog. Außerdem befanden fich in der Loge Großfürst und Großfürstin SergiuS, sowie Prinzesfin Ludwig von Battenberg. Die Zarin, welche auch diesmal wieder die meiste Bewunderung fand, trug eine mattrofa seidene Robe und hatte daS Band des Andreas- ordenS angelegt, auf dem Haupte trug sie ein Brillantdiadem, im übrigen schien sie wie mit Brillanten übersäet. Die liebenswürdige Großherzogin hatte eine weißseidene Robe und daS Band des Katharinenordens angelegt, auch sie trug ein Brillantdiadem. Der Zar, in der kleidsamen rothen Uniform deS Leib Kosacken-Regiments und mit dem Band des hessischen PhiltppSordenS, sah weit ernster auS als gestern. Der immer freundliche Großherzog Ernst Ludwig trug die Uniform deS hessischen Leib-Regiment- Nr. 115 und daS Band des AndreaSordenS. Als die Herrschaften die Loge betreten hatten, erhob sich daS Publikum und Hoftheater- Director Werner brachte ein Hoch auf das Zarenpaar aus, in welches da- Publikum einstimmte. Alsdann wurde die russische Nationalhymne stehend angehört. Die Aufführung war eine wohlgelungene, daS Haupt- verdienst erwarben fich Hofcapellmeister de Haan und Re- giffeur Valdek. Von den Künstlern sind besonders die Herren Bucar (Lohengrin), Weber (Telramund), Sturh (Heerrufer) sowie Fräulein Pewnh (Elsa) zu erwähnen. Nach dem 1. und 2. Acte waren längere Pausen, in welchen der Thee eingenommen und verschiedene Mitglieder der hiesigen Gesellschaft vorgestellt wurden. Die Stadt war auch gestern Abend illuminirt. Wie wir auS guter Quelle hören, sind die Gerüchte, daS Kaiserpaar werde nächster Tage nach Schloß Wolfsgarten übersiedeln, vollständig unbegründet. Heute Vormittag unternahm der Zar sowie der Großherzog und die Großherzogin einen Spazierritt nach dem Griesheimer Lager, wo sie den Exercitien einer Batterie beiwohnten. Um 11 Uhr fand im Casino deS Leid-Dragoner- RegimentS Nr. 24 ein Frühstück statt, wobei der Zar zum ersten Male die Uniform seiner weißen hessischen Dragoner trug. Dieselbe Uniform trug auch Prinz Heinrich von Hessen. Im Vorplatz und auf der Treppe waren Dragoner In den früheren Uniformen der hessischen ChevauxlegerS ausgestellt. Der für morgen geplante Besuch in Wiesbaden ist vorerst aufgegeben worden. Darmstadt, 13. October. Während der gestrigen glänzenden Galatafel brachte der Großherzog einen Toast auf daS Zarenpaar auS. Der Kaiser antwortete mit einem Toast auf daS GroßherzogSpaar und das schöne Heffenland. Cocates nnö prrotw$UU^ Gießen, den 13. October. •* Landtagswahl. Am Mittwoch den 14. d. Mts., Vormittag- 10 Uhr, findet im Regierungsgebäude zu Gießen die Wahl deS Landtags-Ab geordnet en für die Stadt Gießen durch die Wahlmänner statt. •• Musikalisch-theatralischer Cyclus. Wie wir beretts unseren Lesern mittheilten, veranstaltet der Jmpreffario Herr Wertheim auS Frankfurt mit angesehenen Frankfurter Künstlern einen CycluS von 6 Abenden, wovon 2 theatralisch, 2 recitatorisch und 2 musikalisch sein werden. Von den Mitwirkenden sind als besonders hervorragend zu bezeichnen Frl. Schacko vom Opernhaus in Frankfurt, Herr Hermann und Herr Str oh eck er vom Stadttheater in Frank- furt, das Covcert'Quarteit des Frankfurter Opernhauses, der 8jährige Pianist Hirschner aus Köln. Als Tage sind festgesetzt: 9. und 23. November, 7. December, 4. und 18. Januar und 1. Februar. Die Darstellungen finden sämmtlich in Steins Saalbau statt. Indem wir betreffs der Preise auf da- Inserat in heutiger Nummer verweisen, empfehlen wir das circulirende Einladungsschreiben freundlicher Beachtung. Kaufmännischer Verein Gießen. Am Samstag Abend begeht der Kaufmännische Verein in Steins Saalbau sein 23. Stiftungsfest durch Concert, Theater (gegeben von den Mitgliedern des StadttheaterS) und Ball. ** Verein Hessischer Zahnärzte. Am Sonntag hielt der Verein Hesfischer Zahnärzte iw Gartevsaale deS Hotel „Prinz Carl" seine 10. Hauptversammlung ab. Vorträge hielten die Herren Zahnärzte Dr. Henrich und MarcuS- Frankfurt. Hierauf fanden DiScusionen über fachwiffenschaft- liche Fragen statt. Die Versammlung ernannte Herrn Prof. Dr. Boström-Gießen zu ihrem Ehrenmitglied. Nachmittag- fuhren die Theilnehmer in Somwerwagen der Gießener Omnibus-Gesellschaft nach dem Schiffenberg. 1 •• Die Aetienzeichnungen für daS Gietzeier Bolksbad haben bis jetzt die Summe von über 20000 Mark ergeben, ein erfreuliches Resultat, wenn man berücksichtigt, daß mit der Aufforderung zur Zeia, d . nach Ablauf der Reisesaison begonnen hat und naturgcmuß erst eine sehr kleine Anzahl von Personen hat aufgesordert werden können. ES verdient hervorgehoben zu werden, daß gerade in den hiesigen Profefforeukreisen das Unternehmen großen Sympathien begegnet und die Herren sich hervorragend mit Geldbeiträgen betheiligteu, obgleich sie mit den Interessen der Stadt doch nicht so eng verwachsen sind wie die Bürgerschaft Gießens. Hoffentlich findet dieses schöne Beispiel Nachahmung. ** Ehrende Anerkennung. Der renommirten Nähmaschiuen- Firma Singer Company A.-G. (oorm. G. Neidltnger), welche auch in Gießen, Bahnhofstraße 2 eine Niederlassung hat, ist auf der Electrotechuischcn Ausstellung in Stuttgart für ihre Nähmaschinen für Hausindustrie und Fabrikation-- zwecke die goldene Medaille zuerkannt worden. Nach dem soeben erschienenen Geschäftsbericht der Versicherungs-Anstalt Gr oßherz ogthum Hessen für 1895, der zugleich statistische Nachweise über die letzten 5 Jahre enthält, find bis Ende 1895 im Ganzen bewilligt worden: 1) 4163 Altersrenten, 3084 für männliche und 1079 für weibliche Personen- davon find inzwischen in Folge von Tod re. wieder 1248 weggefallen, so daß der Bestand zu Ende 1895 2915 betrug- 2) 2142 Invalidenrenten, 1720 für männliche, 422 für weibliche Personen- davon find durch Tod, Verzicht, Entziehung wieder 641 weggefallen, so daß der Bestand 1501 war. Die Höhe der Altersrenten schwankt zwischen 106,80 Mk. und 191,40 Mk. jährlich, diejenige der Invalidenrenten zwischen 110,40 Mk. und 144 Mk. jährlich. Im Ganzen wurden aus Mitteln der VerficherungS- Austalt an Renten gezahlt tu den 5 Jahren 1 304700,44 Mk., dazu kommt noch der Reichszuschuß, der für jede Rente jährlich 50 Mk. beträgt, und der Anthetl fremder VerficherungS- Anstalten. Altersrenten wurden bewilligt in 1891: 2562, 1892: 506, 1893: 413, 1894. 351, 1895: 331. Die große Anzahl der Jahre 1891 und 1892 erklärt sich daraus, daß Alle, welche am 1. Januar 1891 bereits über 70 Jahre alt waren, Altersrente beanspruchen konnten, wenn fie 141 BeschäftigungSwochen in den Jahren 1888 bis 1890 Nachweisen konnten. ES hat sich auch gezeigt, daß damals viele in Folge falscher Bescheinigungen Rente erhielten. Seitdem wirkliche BeitragSleistung erforderlich ist, gehen die Altersrentenanträge sehr zurück. Seit 1895 ist bereits der sogen. BeharrungSzustand eiugetreten, d. h. die Zahl der jährlichen Neubewilligungen und der Wegfälle von Altersrenten deckt sich fast genau. Invalidenrenten wurden bewilligt in 1892: 203, 1893: 472, 1894: 658, 1895: 809- eS findet also eine stetige Steigerung statt. Dies liegt daran, daß die gesetzlichen Voraussetzungen der Wartezeit sich immer leichter erfüllen laffen, je länger daS Gesetz in Geltung ist, und die GesetzeSkenntniß sich verbreitet. Die Bertheilung der Renten auf die einzelnen Städte und Kreise ergiebt, daß auf die Landkreise eine unverhältnißmäßig hohe Anzahl Renten, besonders Altersrenten entfallt- während z. B. auf die Stadt Darmstadt mit etwa 57 000 Einwohnern 169 Altersrenten kommen, entfallen auf die Landkreise Dieburg (54000 Einwohner) 296 und Erbach (47 000 Einwohner) sogar 396. Wie bemerkt, hängt dies Mißverhältniß theil- weise mit unrichtigen und unzuverlässigen Bescheinungen vom Lande zusammen. Bet den Invalidenrenten ist der Unterschied nicht so groß- immerhin entfallen z. B. auf Mainz- Stadt 121, auf Landkreis Bensheim 169. Was den Anthetl der verschtedeneu Berufsgruppen an den Renten betrifft, so beträgt derjenige der Land- und Forstw rthschaft 1737, der Industrie und Handwerk 1474, Handel und Verkehr 98, Staats-, Gemeinde-, Ktrchendienst 576, häusliche Dienstboten 278 Altersrenten. Bei den Invalidenrenten ist das Ver- hältniß wesentlich anders- die obigen Gruppen sind dabet bethetltgt mit 470, 1297, 91, 90 und 194 Invalidenrenten. Von Interesse sind ferner Vergleiche über die JnvaltditätS- ursachen. Den hervorragendsten Anthetl an denselben haben die Krankheiten der AthmungSorgane u ib zwar: 1) Lungenemphysem und Asthma 454; 2) Lungentubereulose 350- 3) Krankheiten der Luftröhre und des Kehlkopfes 117. Sodann find noch von Bedeutung die Altersschwäche und Blut- armuth mit 228, Krankheiten der Bewegungsorgane mit 163, der Augen mit 110, Rheumatismus mit 167. Am geringsten find betheiligt Krankheiten der Ohren (3) und der Zähne und Zunge (7). Die Krankheiten der AthmungSorgane bilden demnach den dritten Teil aller JnvaliditätSfälle. Beitragserstattung an weibliche Personen, welche fich verheirathet haben, erfolgte in 203, an Hinterbliebene von verstorbenen Versicherten in 46 Fällen. In 25 Fällen hat die Versicherung-. Anstalt das Heilverfahren übernommen, wovon bet 9 Kranken Heilung bezw. Herstellung der Erwerbsfähigkeit erzielt wurde- es handelte sich in 14 Fällen um Rheumatismus, in 4 um Lungen», 3 um Augen», 2 um Haut» und je 1 um Nervenkrankheiten und Verletzung. Die Kur wurde ausgrführt in Bade- oder Luftkurorten oder in Krankenhäusern. * Nidda, 12. October. Der seitherige GerichtSasstssor Herr Link in Friedberg wurde alS zweiter Rechtsanwalt bei hiesigem Amtsgerichte zugelaffen. — Unterhalb der von der Schloßstraße abzweigenden Krug'schen Gaffe wurde ein, wohl Jahrhunderte altes, starkes, sehr gut erhaltene- Hirschgeweih zu Tage gesvrdert, daffelbe ging leider in Stücke. Da- erwähnte Terrain gehörte bekanntlich zu der einst recht stattlichen Burg de» Grafen zu Nidda. § Grebenhain, 10. October. Wie sehr nothwendig es ist, daß die längst genehmigte und vermessene Nebenbahnstrecke Lauterbach —Grebenhain sobald als möglich gebaut wird, beweist die Thatsache, daß kürzlich hier in einer Nacht 17 Geschäftsreisende logirten. Unter diesen Geschäftsreisenden befanden fich Vertreter für Wein-, Branntwein», Mehl», Kaffee», Cigarren-, Manufactur-Geschäste u. s. w. Jntereffant war, eS am andern Morgen zu sehen, wie die Reisenden nach allen Himmelsrichtungen ihr! Touren antraten, theilS za Wagen, theilS zu Fuß, theilS per Poft. Auch sonst ist der Verkehr hier ein sehr reger, waS daher kommt, daß von hier aus täglich zweimal Fahrposten nach Gedern (Bahnhof) und Herbstein bezw. Lauterbach und ein» mal täglich eine Fahrpoft nach Freiensteinau abgeht und an- kommt. □ Darmstadt, 12. October. Die diesmalige General» Versammlung des LandeSgewerbevereinS trat heute im „Taalbau", präsidtrt vom Vorfitzenden der Grohh. Centralstelle für die Gewerbe, Herrn Geh. Baurath Sonne und von wett über 100 Mitgliedern besucht, zusammen. Den Willkommgruß der Stadt entbot Herr Oberbürgermeister Morneweg, der dabei die Hoffnung aussprach, daß in den jetzt ventilirten, für das Handwerk so hochwichtigen Fragen eine Einigung zum Wohle desselben erzielt werden möge und die heutigen Verhandlungen dazu beitragen möchten. NameuS des hiesigen OrtSgewerbevereinS sprach Herr Spengler» meister Rockel Worte der Begrüßung, daran erinnernd, daß hier in Darmstadt seiner Zeit die ersten Bausteine zum LandeSgewerbeverein gelegt worden und diese zu einem mächtigen Bau gediehen seien, von denen in hervorragender Weise Segen für das Handwerk ausgegangen, um im Weiteren der möglichst regen Betheiligung der Gewerbetreibenden an der Arbeit in den Gewerbrveretnen das Wort zu reden. Beide Redner fanden Beifall. Den Bericht über da- letzte VeretuSjahr trug in ausführlicher Weise Herr Regte- rungSbaumeifter Noack, Hilfsarbeiter an der Centralstelle für Gewerbe, vor. Nachdem man daS Andenken der in diesem Zeiträume verstorbenen Mitglieder (40) in üblicher Weise geehrt, wurde mitgetheilt, daß der LandeSgewerbeverein im letzten Berichtsjahre um 72 Mitglieder zugenommen habe und nun deren 5691 zähle, darunter 2956 in Starken- berg, 1505 in Rheinhessen, 1151 in Oberhessen und 79 außerhalb Hessen- wohnende- 87 Mitglieder gehören keinem OrtSvereine an, deren eS jetzt 62 gibt. DaS Wachs» thum der Mitgltederzahl entfällt nur auf die Provinz Starkenburg- Rhetnheffen hat 40, Oberhessen 22 weniger alS in 1894/95. Ein besonderes Ereigniß im Vereinsleben war die Einweihung des neuen DtenftgebäudeS der Centralstelle am 9. April d. I. In besonderem Maße, beschäftigte den LandeSgewerbeverein die Frage der Organisation des Handwerks, deren Hauptphasen der Vortragende kurz zusammenstellt, dann auch gewerbliche Gesetzentwürfe, die Frage des einjährig - freiwilligen Militärdienstes besonders befähigter Handwerker und Anderes mehr. Bei der chemischen Prüfungs- und Auskunfts-Station für die Gewerbe, deren GrschäftS- kreis sich erweitert hat, sind im Ganzen 502 AuSkunfts- ertheilungen u. s. w. erfolgt. Im neuen Gebäude wurde ein großer Lesesaal mit offenliegenden Adreßbüchern für Gewerbetreibende, BezugSqaellen-Verzeichniffe u. dgl. m. eingerichtet, ebenso eine Vorbilder-Sammlung, ein Patentschriften-Raum, welche Hilfsmittel alle der Benutzung offen stehen. Zu den 62 OrtSgewerbevereinen sind neu Bischofsheim und GustavS- burg gekommen- mit Laubach und Lampertheim sind noch besondere Verhandlungen im Gange. Den freiwilligen Gesellenprüfungen unterzogen sich 190 Lehrlinge gegen 163 im VorberichtSjahre. Ausstellungen fanden statt tn Michelstadt und Groß-Steinheim- an der deutschen Schlosserei-Ausstellung in Mainz war die dortige Kunstgewerbeschule und die gewerbliche Centralstelle als Aussteller betheiligt. An 15 Orten gelang bezüglich des SönntagsvormittagS-Unterrichts und des Kirchenbesuchs bis jetzt noch keine Verständigung zwischen Geistlichen und Schulvorständen und bedarf es weiterer Verhandlungen. Die Handwerkerschul-Commission erhielt einen neuen Vorsitzenden tn Herrn Baurath Wtessell - Darmstadt. In Nidda hielt Herr Drechslermeister Schulz einen unentgeltlich besuchbaren CursvS zur Ausbildung im Kerb- und Flachschniit sowie Holzbrand mit gutem Erfolg ab- auf weitere solche und ähnliche Curse soll daS Augenmerk gerichtet werden. Bezüglich der Errichtung der Weberschule schweben noch Verhandlungen und wird solche wahrscheinlich nach Lauterbach kommen. Die Aufwendung für die Schulen in 1894/95 war inSgesammt 254,000 Mark, davon Seitens des Staats 121,000 Mark, Seitens der Ort-- vereine, Sparkaffen und Gemeinden 80,000 Mk., wahrend durch Schulgeld 53,000 Mark aufkamen. Innungen be» stehen jetzt 34 in unserem Lande, davon je 9 in Darmstadt und Mainz, 3 tn Gießen usw. Am 26. Januar ds. Js. bildete sich in Mainz ein Centralverband hessischer Innungen und BrrufSvereine. In WormS trat am 15. April c. eine Fleischerschule ins Leben. Der sehr lehrreiche Bericht schloß mit besten Ausblicken tn die Zukunft für die Sache des LandeSgewerbeverein-. Der Vorsitzende theilte nunmehr, zur folgenden Besprechung über die Handwerks-Organisation vorbereitend, die bisherige Thätigkeit innerhalb des Vereins in dieser Sache und den jetzigen Stand derselben mit. Auf die (seiner Zeit auch in b. Bl. erwähnten) bezüglichen Fragen der Regierung an bte Orls^ewerbevereine ftnb bis jetzt 33 Antworten eingegangen- 3 sprechen fich für eine Zwangs- organisaiion au-, 6 für einen Antrag beS Verein- Darm- stabt betr. die anderweitige Organisation des LandeSgewerbeverein- und der gewerblichen Centralstelle, noch mehr Vereine stehen diesem Anträge wohlwollend gegenüber. Der engere Ausschuß de- LandeSgewerbeverein- hat nun in einer kürzlich abgehaltenen Sitzung Befchlüffe, zum neuesten Vereins» rechte betr. Gesetzentwurf gefaßt, die er al- „erste Lesung" bezeichnet, da die Materie in einer zweiten Sitzung unter Zuziehung einer größeren Zahl von Handwerksmeistern und Handwerkern nochmals erörtert werden soll. Diese Be» schlüffe gehen im allerwesentlichstrn dahin: 1) ein solcher ZwangSorganisationS-Gesetzentwurf ist nicht nöthig, deffen Durchführung wäre sehr schwierig, insbesondere auch kost» spielig, dagegen ist eine Organisation des Handwerks an und für sich empfehlenSwerth; 2) eine Beffernng wird eine solche gesetzliche Maßnahme nicht bringen, vielmehr jede Einengung und Belastung des Handwerks der Großindustrie Schwurgericht. W. Sieße», den 12. October 18* * * § Fortsetzung der Verhandlung gegen Frist ®oe,etr Erainseld. WaS die angeblich begangene Untreue all tigter der Wittwe Bär anbetrifft, so erklärtt®J er habe fich all Generalbevollmächtigter zur Adye i Spareinlage für berechtigt gehalten. Jh» ‘el 1 W Hi U°°tie i unter, Vorsprung geben- 3) eine solche Organisation, wie k- letzte preußische Entwurf enthält, würde den vestanö' LandeSgewerbevereinS empfindlich schädige»- 4) als a Mittel zur Förderung des Handwerk- find empfebkr^ | vor allem eine auf einfacher Grundlage beruhende O -J fation desselben, Förderung des genoffenschaftlichen ÄnlariJ schluffes, Errichtung von Gewerbekammern, Regelung im ~ J des, mehr aulzugestalteuden, Bötticher'scheu Entwurfs Jj richtung von mehr gewerblichen Fachschulen im engeren «= J und Vervollkommnung der heutigen Werkstattlehre u. tc ji Den Darmstädter Antrag, betr. die UmgtRaltur J LandeSgewerbevereins und der Crntralstelle, hält der a. Ausschuß für sehr beachtenlwerth, meint aber, daß ■ Frage nicht für Hessen eigenartig gelöst werden solle ' dern eine reichsgesetzliche Lösung demnächst wahrschemü, . — Die DiScusfion hierüber war sehr lebhaft und utr-, reich. Herr Dr. Schneider-Worms verwahre ht werbevereine dagegen, daß die Innungen fie zu böcken machten und kann sich von einer Zwangsorgan -, nichts versprechen. Herr M a ch w t r t h - Alzey stimmt zu und möchte den Darmstädter Antrag im Auge hü wissen. Scharf gegen die ZwangSorganisation sprich, -e Reallehrer Kahl- Wimpfen. Die Herren Jutzt und Rc^- Darmstadt treten für den Vorschlag deS Darmstädter fc eins «in. Herr Michael-Offenbach legt eine l’arje ■■ die Nichtgewerbetreibenden in den Gewerbevereinrn Herr Dr. S ch rö der-Darmstadt möchte den Entwa,- - ohne Weiteres verwerfen. Herr Oberbürgermeister fLj • WormS weist darauf hin, daß die Neuorganisation r. ’ dem staatlich organisirten Boden der Selbsiverwalwn; c • lich sei, nachdem Herr Metzgermeister Falk-Main, -‘t 1 ZwangSinnungSstandpunkte bekannt hatte. Ein k - ' wurde nicht gefaßt- auch fielen wegen der Beschrank.- Zeit zwei Vorträge für diese- Mal an-. — Dir General Versammlung wird in Alzey, das auch nrr fi.i' stellung veranstaltet, statlfindeu. Nach der Versammlung, der feiten- der Ätgttr:- Geheimrath Emmerling beiwohnte, war Festmahl, : - Besichtigung der chemischen PrÜfungSstation und hl -t- scheu ElectricitätSwerkes. Die ganze Tagung verl'ri - lehrreich und anregend. □ Darmstadt, 12. October. Nach einer Zusac ra stellung deS Vereins hessischer Forstassessorei. : dermalen 52 noch nicht definitiv angestellte assefforen in unserem Lande vorhanden. Studienbri • sollten vor Ergreifen deS ForstfacheS diese Ziffer tocü Berücksichtigung ziehen. nn. Darmstadt, 12. October. Die weltbekannte fy.t und Expsrtbrauerei von JustuS Hildebrand zu Pfunxsiik beging heute den Tag ihres 50jährigen Bestehen! : festlicher Weise. Zahlreiche Feftgäste aus dem Kreise ihrir b nehme? hatten sich zu dieser Feier eiogefunden und trj:!a von der Jubelfirma auf- Wärmste begrüßt. Um 11 2: Morgen- begannen die Festlichkeiten mir einer des ganzen großartigen Etablissement-, dem kann rin gch stück für die Festgäste folgte. Nachmittag- vereinig,, 1 die Theilnehmer au der Feier in dem von der Firma tyti erbauten Festzelt za einem Frstessen, zu welchem aut rt gesummte Personal der Firma eingeladen war. Z-Hlnd Glückwünsche auS allen Theilen des Reiche- trafen ib ui des Tages ein. Seitens des Gemeinderaths voo Pflmgl» wurde der Jubilarin eine prachtvoll ausgeführte kunde für ihre ersprießliche Thätigkeit um dal So:, ji Blühen der Stadt durch den Bürgermeister Lang Uter i. Auch Bürger von Pfungstadt ehrten die M'grn J durch eine prächtige Gedenktafel. Am Abend fand ei- ti • Uch gespielte- Theaterstück statt, dem fich ein loltnn<- t'. anschloß. Daß dem vorzüglich gebrauten Festbißt bt vt-: Ehre zu Theil wurde, gilt alS selbstverständlich. nn. Darmstadt, 12. October. Herr I. Kaemps in der Director der Bank für Handel und Jndustlie borun fich gilegentlich seine- 25jährigen Dienstjubiläu, i da- er kürzlich beging und dem von den hiesigen des Instituts eine GlÜckwunschadresse überreicht wurde, rr ' einmal sehr nobel gezeigt. Derselbe bestimmte nämlich, 4 sämmtlichen an dem Institut Angestellten b s Hera': i Hausdiener ein voller Monatsgehalt auf seine Rechnui g -• zuzahlen sei. Ferner übermachte er den ältesten der Berliner Filiale, die ebenfalls ihr 25jährigel 3ufc:Ui des Bestehens feierte, je 2000 Mk. und bewirtherr dir amten der Berliner Filiale mit ihren Familien. Der 8?z den der Jubilar hierfür verwendete, soll ungefähr 80 000 V. betragen. DaS verdient Nachahmung. Darmstadt, 12. Oclober. Unter den hier ®,t e3 russischen Geheimpolizisten befinden sich, ®e bemerken konnte, auch einige Radfahrer, sowie eine hj fahrerin, welche bei den Ausfahrten del ÄaUtil dr«' 2- öfter- in einiger Entfernung folgen oder voraulfahrri' Offenbach, 12. Occober. In unserer Stadt, dir 40,000 Einwohnern etwa 13,000 Katholiken zä)lt, »•' her nur eine katholische Kirche, die im Westrnd Die katholische Gemeinde plante schon seit langer BfC Errichtung einer zweiten K'rche für dal Ostend, da aK' Mittel dafür noch nicht vorhanden find, hat man eine Nolhktrche In einfachem Bauwerk aufgeiübrt, die |< Morgen geweiht wurde. Die Sinwe hung wurde ur,eIjL' Betheiligung der Katholiken durch den L schos von v Dr. Haffner, vorgenommen. < a.®’1 bmg « bn ESP“ 8 bis c‘ltyof Lenvei nn Blocke «Men, tüM0 ’ tfr » tdo»®!0' j Zt rt =t «itti «• 0ix'ia«fl vp fc.a Ht ;:n #!»»•" ' 4|f I6i»« n 1»'** 118 ertfr"11 al,in |yi(i ' 1 B«i w pl'H« wH«i davail z gidelttt ist- 1 41 wird I H-.iorilh 8ra hn »aal iWti u3r an So®011 X 22 bis 24 ! hsbrn- Der iftn Sef-Sst- । IN". gstfrau des o ^feb ob rom® jri 9 John alt, l ttnnomma, tan i)r Kann bal)tut M ihr Wann li vfndr brnozrn, hi btt Staaten Dann bacon ab ui 400 Mark haart. - Drr. «gro ttfunbit. Dar, um fich da a-illsrhrn. Ob ticn Zenge mch Hngitugttn Grs !i-n Z-.uge nid 6jm»rr eine 6i»agtr, btt । tcrajgtnhtrfan hn Olbrstzausen U Arbraar 189: Stabt btlÄngtlli 6:aab bntn er i fibninnng nsolj btt vücher drs 8 «Hal dm Frisch t®« lach hin $ tagt °°r Löffler 8!lt fb dieser fd ,5i Affler gest ihuebm oder e W«hr, n erinnei war. — Ö-Mlbaafe«, roc ,fi0Dfl -rs LH Mtoe lugtftam &Ä aögnechaet Nt kache so hlid ljf|tforb(n, fich fich, daß den ; 1,1 Sommer i dem Angeklagten ertheilte General« dm der Witiwe Bäc (Forts, folgt.) Vernehmung beiwohnen können. Ein Glllckaus! deshalb Heinrich Weisel IV., Landwirts von war. für die [uhn Schellfisch u. Cabliau 9072 billig im »tRtbftod*. Sreustadt 28. zu vermietben. Gnauth. 9078 9065] Möblirtes Varterrezimmer zu Goethestratz« 50. venniethen. 7255] Architect. B D' N -R Seorg Schäfer. vermietheu. 9061 Versuchsarbeiten werden geplant, den Bergleuten und Grubenbesitzern. = = s ä_ soll] Dreizimmerwohnung an ruhige I Leute zu vermtethen. Südanlage 7. KK- Beste ±._L.2ZZ---------bzzz-ji Stuttgart, k Panorama- A W strasse ■ Alir.l.# „Ostdeutsche Presse" tcllmad)t verlesen, in der allerdings eine Beschränkung nach hin« Richtung enthalten ist. Auf Antrag des Herrn Rechtsanwalt Dr. Jung wird (in zwischen dem Landwirth Kraft und Sommer auf dem Orbögericht Altenschlirf errichtete- Protokoll über den Pferde- jütteel verlesen - in demselben ist vom Alter de-ThtereS kein Bort enthalten. Ferner wird verlesen eine Bekanntmachung, Ur zufolge in einem EoncurSverfahren das betreffende Pferd, brlches damals zur Maffe gehörte, als 9- bis 12jährig aus- |tbt ten ist. ES wird darauf zur Zeugenvernehmung geschritten. h:inrtch Kraft von Altenschlirf schildert den Fall deS PserrdehandelS wie in der Anklage angegeben und er hat für bm Gaul zwei Stiere im Werthe von 300 Mk. und 100 Mk. baa; an Sommer gegeben. Der Zeuge erklärt, für das Geld (In !22 bis 24 Jahre alte- Pferd nie und nimmer gekauft ]D staben. Der Zeuge hat außer dem GaulShandel früher b|tc: Geschäfte mit Feist Sommer gemacht, er kann nicht ligetn, daß ihn dieser hierbei übervortheilt habe. — Die Sdufrau deS Zeugen Kraft war beim Handel zugegen. Iakeb und Sommer haben übereinstimmend gesagt, daö Pferd |d S Jahre alt, daß Sommer hierfür ausdrücklich die Gewähr Sbcnaommen, kann die Frau nicht sagen. Später sei sie und Ihr Mann dahinter gekommen, daß das Pferd viel älter sei. 81$ ihr Mann in Storndorf erfahren, wie sehr er mit dem Psetde betrogen, da habe derselbe Anzeige erstatten wollen hl Ver Staatsanwaltschaft, sie, die Zeugin, hat aber ihren Vimn davon abgebracht, weil dieser dem Sommer damals nod 400 Mark schuldig war, die er nicht gleich begleichen lonrtc. — Der Zeuge Heinrich Wiegant von Schlechten- Degen bekundet, daß Kraft von Altenschlirf einmal bei ihm Dax,, um sich das Pferd, welche- er 1892 zu verkaufen hatte, «zrlsehen. Ob er damals diesem 375 Mark dafür abverlangt, fani Zeuge nicht mehr sagen. Der Zeuge hat öfter mit dem Angeklagten Geschäfte gemacht, daß er ihn übervortheilt hat, lern Zeuge nicht sagen. Ec ist aber der Meinung, daß Sammer eine gewisse Schuld beizumeffen sei, daß sein Schwager, der zwei Güter hatte, in den 80er Jahren in lttrniögenS verfall geraten. — Der Zeuge Löffler VIII. »an Ilbeshausen erklärt, daß er an einem Sonntag, den 14. .Februar 1892, nach Crainfeld gegangen sei und in der Snüe deS Angeklagten die Abrechnung stattgefunden hat, auf tzcund deren er 320.40 Mark herauszubekommen hatte. Die llbri'chnung erfolgte auf einem Zettel unter Zugrundelegung in Bücher des Sommer. — Der Zeuge Isaak Blumen- ihalil von Frischborn (bedeckt bet Leistung des Eides mit nne« Tuch sein Haupt) kann nicht sagen, ob er am fraglichen tags vor Löffler in die Sommer'sche Wohnung gekommen «6er ob dieser schon da war. Er erinnert sich, daß Sommer mb Löffler gestritten wegen eines Ochsenhandels, ob ge« stritrben oder ein Geschäftsbuch geöffnet, weiß Zeuge nicht rdp:, er erinnert sich wenigstens nicht mehr, daß dieses der vromberg. 12. October. Die der seitens ty Ne, war surigsstatstll mi. ganze Tazu°§ s — Die Bedeutung der Salze al» srahruugsmittel Ein Vortrag von Dr. med. Hans Köppe, piactlscher Arzt tn Gtrßen. Gehalten zur 68. Versammlung deutscher Natu-forscher und Aerzte in Frenkfurk a. M In erweiterter Form herausgegeoen, mit zwei Tabellen. Gießen, Verlag der I. Ricker'schen Buchhandlung. PrciS 50 Plg. Sommer abgerechnet und noch 320.40 Mk. von diesem zu zahlen seien. — Amtsrichter Baike von Herbstein deponirt, daß Feist Sommer sowohl als Kläger wie als Verklagter unverhältnißmäßtg oft am Gericht zu thun hatte. Er hat die Ansicht, daß Sommer gern procesfirt und dabei stricte an der einmal gefaßten Meinung festhält. Zeuge schätzt, daß Sommer jeden AmtStag einen Termin hatte. Zeuge hält den Sommer nicht für ehrlos, wohl aber sei er rücksichtslos in feinem proceflualen Vorgehen. Dem Amtsrichter sind nur zwei Fälle bekannt, wo Sommer größere Forderungen, ca. 3—4000 Mk., hatte, ob er diese aber auf unredliche Weise erworben, kann Zeuge nicht sagen. Hierauf wird der Sohn deS Angeklagten, der Nathan Sommer, in Ströflingskleidern in den Saal geführt. Derselbe erzählt, daß Löffler an dem Sonntag gekommen sei, um abzurechnen, daß sein Vater mit ihm wegen der einzelnen Posten tn Differenzen gekommen sei und daß zum Schluß der Vater erklärt hat, er rechne heute mit Löffler nicht ab. Nathan Sommer erklärt das von Löffler als Abrechnung bezeichnete Schriftstück als nicht von seiner Hand herrührend. Der Vertreter der Staatsbehörde erklärt, auf den Zeugen Jakob, der ordnungsmäßig geladen, wegen Rheumatismus aber seinen Wohnort nicht verlaffrn könne, nicht verzichten zu können und bittet um commiffarische eidliche Vernehmung dieses Zeugen. Der Gerichtshof beschließt, diese Vernehmung morgen Nachmittag durch den beifitzenden Richter, LandgerichtSrath Müller, vornehmen zu laffen. Die Verhandlung soll morgen Mittag ausgesetzt werden, damit Vertheidiger und Staatsanwalt eventuell der Zeugen- s » S s. ; ® CR E* • *— E ? ? glbiiShausen, war auf dem Schottener Markt bei der Unter» nburag des Löffler mit Blumenthal zugegen, da habe der itztttre zugestanden, er sei dabei gewesen, als Löffler mit Jtf abgerechnet hat. B. hat htnzugefügt, er freue sich, daß In Sache so hübsch glatt gegangen, Löffler hat den Zeugen u|g«fordert, fich Blumenthals Rede zu merken. Der Zeuge liniiert sich, daß er nach der Rede deS Blumenthal in Bezug ms!den Proceß Löffler-Sommer gesagt hat: „Da ist ja • hr Sommer meineidig." — Die Mutter des Zeugen meldet: Gestern ist gegen den Arzt Or. Augstein ein Attentat von der Arbeiterfrau Walotka, sciner Patientin, verübt worden. Sie goß dem Arzte in ihrer Wohnung einen Topf heißen ChlorkalkwafferS ins Gesicht. Die Verletzungen find schwer. TaS Geficht ist geschwollen/ es steht noch nicht fest, ob die Augen gerettet find. Die Attentäterin wollte fich dafür rächen, daß Dr. Augstein sie nicht geheilt hatte. Die Walotka, lowie ihre ganze Familie ist verhaftet worden. * „Opal". Unter Berufung auf daS Preßgesetz sendet uns die Firma A. Wasmuth u. Co. folgende Berichtigung. Die über unser Fleckenwaffer „Opal" verbreitete Behauptung, daß es Flecken nicht reinige, ist unwahr. ES stehen uns unzähliche Zeugnisse zur Verfügung über die vor« zügliche Wirkung des „Opal". — WaS den Fall anlangt, daß eine Dame in Crefeld durch unser „Opal" ihr Kleid verdorben haben will, so liegt dieser folgendermaßen. Unß wurde von unserem Abnehmer mitgetheilt, daß eine Dame ihr Kleid durch „Opal" verdorben habe. Wir schrieben, daß wir daS Kleid, bevor wir den angeblich entstandenen Schaden zahlen würden, doch sehen müßten, um constatiren zu können, ob durch „Opal" das Kleid verdorben sei. Das ist doch kein unbilliges Verlangen! Man weigerte sich aber, das Kleid zu zeigen, wie unser Abnehmer unß mittheilte. Statt dessen bekamen wir einen anonymen Drohbrief beß Inhaltes, daß, wenn wir nicht zahlen würden, der Schreltnr veranlaffen würde, daß in der Preffe unser „Opal" vervn gi-mpft werde. Daß wir nach einem solchen Briefe nicht zahlten, ist doch selbstverständlich. Wenn wirklich durch das „Opal" ein Kleid verdorben ist, so zweifeln wir nicht daran, daß dieses durch einen unrichtigen Gebrauch geschehen ist. Es ist vielleicht nach dem Gebrauch des „Opal" die betreffende Stelle nicht trocken abgerieben worden und demgemäß der durch das „Opal" aufgelöste Schmutz mit dem „Opal" im Kleide nachgeblieben. Wir bemerken Übrigens, Bei der Redaction eingegangeue Bücher re.: — „Der Gotthard", von Carl Spitteler. Wenn wir unß für diese literarische Erscheinung interesstren, so geschieht dies nicht allein um deS Gegenstandes willen, sondern mehr noch mit Rücksicht auf desfen B'Handlung durch den als Schriftsteller auch außerhalb der Schweiz hochgeschätzten Autor, der die schon ost beschriebenen Landschaften mit dem Blicke des naturkundi en Dichters durchwandert und darin noch charactertstlsche Züge und intime Reize entdeckt, die dem Auge des flüchtigen Reisenden zu entgehen pflegen, vom Verfasser aber in einer Form dargestellt werden, die sein Buch unseres Erachtens weit über das Niveau der gewöhnlichen Reiselitenatur erbebt. — Verlag von I. Huber in Frauenfeld. Ladenpreis 2,40 Mk. Zu beziehen durch jede Buchhandlung. H. Bing mann, Seilerei. Sich. r. Nach tim er Sich °itiv ongtSti'p, orhanbtn. te- Mel biri, Holzhauerseile aus Hanf oder Draht liefere billig. Garantie für Zugfestigkeit. ,80eaTc- Ipeisetrartoffeln abzugeben bei 9077 Oeconom Heg», Bleichstraße 5, I. er sie unterschrieben. Eine Abschrift der Vereinbarung bt der Angeklagte nicht in Händen gehabt. Der Angeklagte ■eintz er habe ja der Wittwe Bär dadurch einen vortheil Mftet, daß er beß Capital von der Vorschußkaffe erhoben, littn diese habe nur 3*/, pCt. Zinsen gewährt, während er hn Betrag mit 4pEt. verzinst habe. Die Verwendung der lsii'scheu Spareinlage im eigenen Interesse gibt der An- (lUngte zu. Auf Antrag beß Herrn Rechtsanwalts Katz wird die daß wir die Ereselder Angelegenheit der dortigen Staatsanwaltschaft unterbreitet haben. A. Wa-muth u. Co. * Vereinsmeierei. Bis in die neuere Zeit galt unser engere- Vaterland als daß vereinSlustigste von allen. In einem alten Lied steht zu lesen: „In dem schönen Lande Hessen — Bin ich einstmalß auch gewesien, — Wo der Darmstrom rinnt enorm, — Wo daß Eden beß Bereinß ist, — Wo die Bnndesfestung Mainz ist — Und der Mensch in Uniform." Manches ist seitdem ander- geworden, insbesondere was die Luft am BereinSwesen anlangt, scheint an Hessen- Stelle heute — Barmen gerückt zu sein. In den letzten Wochen fand fich in einer „Barmer Zeitung" folgende „Danksagung": „Hiermit statten wir allen Verwandten, Freunden, Bekannten und Nachbarn, der 3. Abth. der freiw. Feuerwehr, dem Waidkck Pyrmontrr U.-V, dem Oberbarmer Landwehr-Verein II, dem Wupperth. Landwehr-Verein, dem Gesangverein Germania, dem Wupp. Männer Gesangverein, dem Oberbarmer Männerchor, dem Gesangverein Liederkranz, der Firma Barthel-Feldhoff, dem Athleten Club, dem Barmer WirtheVerein, der Kutscher-Vereinigung, dem Homöopathen Verein, den Vereinigten Sterbe-Auflagen Nr. 1 und Liebe für die zahlreiche Betheiligung und Kranzspenden unseren tiefgefühltesten Dank ab. Frau .... und Kinder." BemerkenSwerth ist bei dieser Veröffentlichung auch die Genauigkeit, mit welcher die vielen Vereine und Theilnehm-r an der Feier auf geführt sind, während andererseits die Hauptperson vergessen ist, nämlich Derjenige, zu dessen Be- grädnißfeier die Leute erschienen find und der sicherlich Niemand anders war als der Ehemann der Danksagerin. * Folgende Zahresgehalter beziehen die Directoren der nachstehenden Banken: Deutsche Bank 60,000 Mark, Bank für Handel und Industrie 40,000 Mk., Naticmalbank für Deutschland 160,000 Mk., Jnternationalbank 175,000 Mk., Dresdener Bank 193,000 Mk, Berliner Handelsgesellschaft 230,000 Mk. und Discontodank 55,000 Mk. * Die Dummen werden nicht alle. Der vielgenannte Wunderdoctor und Schafhirt Ast in Radbruch ist der Höchstbesteuerte deS Kreises Winsen a. L. geworden. Sen zu zahlender Steuerbetrag ist 5700 Mk, darunter 4000 Mk. Einkommensteuer, was einem Einkommen von 100,000 Mk. entspricht. Die neuerdings wieder zunehmende Zahl seiner Patienten ist etwa 100 Personen täglich. Victoria - Augusta - Töchterpenfionat Gießen, Löberstratze 24. Unterricht für Schülerinnen jeden Alters vom 8. Jahre an m Damen aus Stadt und Umgegend in Sprachen, Musik, Malen (be- sftbnrs auch die berühmte Dresdener und Meißener Porzellanmalerei), lkiMdmalerei, Kerbschnitt, Handarbeiter rc. Prospekte durch die Vorsteherin 9079 Frau Hermine Schneider. Verehr, Land- nnd Niest m, 13 October. Mark toertcb t. Aul bem beultgcv Wocdriiii tohete: Butter pr. Psd 1,00—1,10, Hüynerete' pr.C . 0 ä, 2 St. 13-15 H, Enteneier l H, 2 St i H, Gänse eier rr.S' • 0—00 Käfe pr. St. 5—7 Käsematte pr. St. 3 ®rbUrt tn. Liter 16 H, Linsen pr. Liter 28 Tauben pr. Peer vtt 0,50 bis 0 60, Hühner pr. Stück 0,90 bis 1,00, Hahnen pr. Stück JL f ,50 -0,80, Enten pr. Stück v* 1,60-2.0 >, Gänse pr. Pfund 0,45-0.55, Ochsenfletsch pr. Pfd. 70-74 H, Kuh- und Rindfleisch pr. Psd 64—68 H, Schweinefleisch pr. Psd. 56 bis 66 5i, Schweine fleisch, gesalzen, pr. Psd. 70 Ä, Kalbfleisch pr. Pfd. 50-54 4. Hammelfleisch pr. Pfd. 60—70 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4 50 bi* 6,00 X, Weißkraut pr. Stück ß- 00 H, Zwiebeln pr. Eentner «X 4,00—5,00, Milch pr. Liter 16 H, Zwetschm pr. Eentner JL 8—10. Neues KuliMchcuiuchi empfiehlt 9073 J. M. Schulhof. Bekanntmachrms- Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß der städtische llnedhof in der Zeit vom 16. October 1896 bis 15. März 1897 von ’fecjjenfl 8 bis Abends 5 Uhr geöffnet bleibt und daß die auf dem sinedhof Verweilenden eine Viertelstunde vor Schluß desselben auf diesen Uich ein Glockenzeichen aufmerksam gemacht werden. Gießen, den 12. October 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. • Rodheim a. d. Bieber, 8. October. Große- Leben unb Treiben herrscht in unserem schönen Bieberthal durch die Aussicht, daß die Bahn gebaut wird. Mehrere Bergwerke find jetzt schon wieder in Betrieb gesetzt worden und neue Agr ist nicht € »mehr der Vorzug der grösseren W FStädte mit eigenen Gasfabriken ,■ 'denn vermittelst der neuen selbet-H thatigen Amberger Gas-Er» B zeugunga - Maschine kann sicbH tw-Jedermann -eoE L sein Gas überaU in überraschende ^schneller,billiger u.gefahrl. Weise» S für Licht-, Heiz- u. technisch' ■ W Zwecke selbst bereiten. Kata-^r löge, sowie nähere Auskunft ■ den alleinigen a^treter für Baden, Rhein-^e JÄ pfalz und Hessen. /\.l ul. Bilfinger,# \ ' »ötb( ; • »ttti iin ■•sfe 3"nt»|U S|'”; 7'« I-I> uv ”,***»: i« S(isste: tln« z»l!4, innt hattr, ötgfn btt 8tij. Mal aus, _ Uzth, bar 01 r. Dlt Mit^ ptlbtbr(ii|n^ti )0jähW äße ütibteMti'; 'tt e/ogesnckn ml iftt tyrfät. tti 'tta mit eiter In miß, bnn bann r Mittag toutlr Um vva ht §irr ifftn, zu tttldjta tingtlabtn W. beß Rächte ich: stmtiudnaihr i::i DtOütt QU8g# Mzktii um Wi irgermeifttr 8ü thticn dlt' :, Am Ab»' , btnt fich gebrauten stlbstvtrftM t. Httt A S-ll bei unb dnlnr: eigen W; n von bca Sr? liesse übtmlt-' üselbe btstlao^ Angesielltra V . (jalt auf je*, j e » Im W” gj?L unb bw®’. *S»{! fteu W»' In uw’ ,i:i Die Räume-er Malpoll mit separatem Eingang, zu jedem Geschäft fich eignend, eoent. mit Wohnung im zweiten Stock, anderweit zu vermietheu. Näheres im Hause 9083______Schulstrasse 6, II. b605] In der früher Lony'schen Besitzung in der Mühlgaffe find per ersten November er. zwei Ställe und eine Scheune anderweitig zu vermietheu- H. Schaffstaedt, Schanzenstraße. iwiug, daß die Einlage stehen bleiben solle, au- dem Gedächtniß I Löffler bekundet, daß .ihr Sohn am selben Tage, al- er . ';mmen. Er will nach Jahren vergeffm haben, daß er eia | von Crainfeld gekommen, ihr mitgetheilt hat, daß er mit Angehende- Schriftstück unterschrieben, denn et habe bei . lick Unterschriftleistung daffelbe nicht gelesen, v. .v n sich nicht besinnen, daß er den Inhalt der Schrift geleit«, ird) L bestehend aus 6 Abenden in Steins Saalbau. 2 Theater-Aufführungen, 2 Uecitatiane« nnb 2 Inarit Für alle Darbietungen sind Kräfte ersten Range» in Aussicht genomw-a Wegen des beschränkten Raumes kann der Eintritt nur gegen Karten gestattet werden. — Karten werden ausgegeben Freitag den 16. October bei Herrn Kaufmann Carl Loos, am Kirchenplatz, in Gießen. — Auswärtige wollen sich bis zum Donnerstag den 15. October bei dem unterzeichneten Comits melden. Alle Wähler sind eingeladen. Das freisinnige Wahl - Comite. Dienstmädchen Tapisserie!! He Fuhr, Sonnenüraße S Ci 8d der t btr« latkrlitj ist, imi) 85 Pfg. per Schachtel. Junges Mädchen zu Kindern gesucht. 8876 Echillerstraße 16, pari. gesucht. 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