Freitag den 14, August Ur. 490 1S96 Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. Anrts- und Anzeigeblntt für den Ttreis Gieren. C6t O.R.p Rrdaction, Expedition und Druckerei: Kchulstratze Fr.?« Fernsprecher 51. vierteljähriger AvounemcutspreiO I 2 Mark 20 Pfg. mit Lringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Die Gießener PamitteuölLtter werden dem Anzeiger »Vchentlich dreimal beigrlegt. Der Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS MontagS. n ! sofort betrug: Action feinen 5a: lrbriteu, als die toN patenttrt. »Ptoir. MD WM ju empfehleu. tzl ?! sT ?! I, Reuflrdt 78. I« «nut K ische ’iscb- en, M> 'M >z he! stellt ich K- Medaille! Seifen mit ähvllchn it acht! «chtu Sie DU 8W1 jur Leitung vorn ff mein mü> M' Glanz! Speisegloch smschium. jurM- lecialitati ifen und Odeur Ir bis boohfe* Verpackung. „'sehe Fatoito“ srts- 5tg Neuheiten „uundFantasiebro* Imnahme von Anzeigen zu der Nachmittags für btx sorgenden Tag erscheinenden Nummer bis Sonn. 10 Uhr. Hraiisöeilage: Hießener Jamilienötätter. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Hmtlid?er Theil. Bekanntmachung, betreffend: die Maul- und Klauenseuche. Nachdem in einem Gehöfte zu Gießen und Heuchelheim die Maul- und Klauenseuche amtlich feftgestellt worden Ist, wird dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Gehöftsperre angeordnet worden ist. Gießen, den 13. August 1896. Grobherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend: die Abhaltung der Viehmärkte. Mit Rücksicht auf den Ausbruch der Maul« und Klauenstuche zu Gießen, Heuchelheim und Großen-Buseck wird die Abhaltung deS auf den 18. und 19. I. MtS. zu Gießen onhiraumten Biehmarktrs hiermit verboten. Gießen, den 13. August 1896. Großherzogliches KreiSamt Gießen. v. Gagern. Gießen, 12. August 1896. Lrlir.: Die Bildung der Schöffen- und Schwurgerichte. Das Großherzogliche Kreisamt Gieße« n IbU Orotzh. Bürgermeistereien des Kreises. Wir beauftragen Sie, mit der Aufstellung der Urliisten der zum Amte eines Schöffen oder Geschworenen bestellbaren Personen zu beginnen und lieft Listen nach vorgängiger achttägiger Offenlegung sammt Im «twa erhoben werdenden Reclamationen mit Begleitbericht spattesteus bis zum 15. October l. I. an die zu- Paul igen Amtsgerichte einzusenden. Die Spruchlisten der Geschworenen haben, wie bereits d «»serem Ausschreiben vom 20. April 1885 (Anzeiger Nr. 92) iracrft wurde, in mehrfachen Fällen die Namen von Per- stuem enthalten, welche das 30. Lebensjahr noch nicht vollende! oder das 65. bereits überschritten hatten und find hindurch in den Schwurgerichtssitzungen den Fortgang der Lnh audlungen hemmende Weiterungen veranlaßt worden. Der«rtige Vorkommniffe können nur durch eine genaue Be- cbadntung der hinsichtlich der Aufstellung der Urlisten der Kchöffen und Geschworenen bestehenden Bestimmungen ver- :niebitn werden. Wir machen Ihnen daher die sorgfältigste Beobachtung der Vorschriften in § 1 und 3 der Verordnung I vom 14. Mai 1879 (Reg.-Bl. S. 213) zur Pflicht. Hiernach find die in den §§ 32, 33 und 34 des Gerichts-Ver- faffungs-GesetzeS (s. Reichs.-G.-Bl. von 1877, S. 47) bezeichneten Personen nicht in die Urlisten aufzunehmen, während bei den in § 35 daselbst Genannten der Grund, warum fie ablehnen können, in der Spalte „Bemerkungen" der Liste anzugeben ist. In allen Fällen, in welchen Zweifel darüber bestehen, ob eine in die Urliste aufzunehmende Person das 30. oder 65. Lebensjahr vollendet habe, wollen Sie fich durch eine Anfrage bei derselben, oder in sonst geeignet scheinender Weise genau über deren Alter vergewiffern. Sie dürfen aber auch nicht Personen, welche Sie für ungeeignet zum Amte eines Schöffen oder Geschworenen halten, bei denen aber die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, aus der Liste weglassen, z. B. weil sie arm oder zu alt sind. Sie wollen vielmehr diese Personen ebenfalls in die Liste aufnehmen, Ihre Ansicht aber unter „Bemerkungen" oder im Begleitberichte angeben. DaS zur Aufstellung der Listen erforderliche Formular wird Ihnen k. H. zugesandt werden. v. Gagern. Neueste N^ehrL^te«. WolffS telegraphische» Sorrespondenr-Brrrea«. Berlin, 12. August. Die „Vosi.-Ztg." meldet: Die Berliner philosophische Facultät ernannte den früheren Minister Freiherrn v. Berlepsch zum Ehrendoetor. Stettin, 12. August. Der 12. allgemeine VereinS- tag der Laudwirthschaftlichen Genossenschaften wurde heute eröffnet. Im Auftrage des Laudwirthschafts- ministerS war Geheimer RegierungSrath Conrad, als Vertreter des Justizmiuisters Landrichter Fritze erschienen. Auch der Präsident der preußischen CentralgenoffenschaftSkaffe, Freiher von Huene, war bei der Eröffnung zugegen. Köln, 12. August. Der „Kölnischen Zeitung" wird aus Berlin telegraphirt: Die Nachricht des „TempS", daß die spanische Regierung den Mächten wegen der Haltung Amerikas in der cubanischen Angelegenheit ein Rundschreiben zu übermitteln beabsichtige, wird nicht für richtig gehalten. Nach der letzten Erklärung des Präsidenten Cleveland ist nicht wohl zu verstehen, wie eine solche Vermittlung in practischer Weise erfolgen sollte. Cleveland hat fich ernstlich und nachdrücklich für die Aufrechterhaltung । der Neutralität ausgesprochen und eS darf angenommen wer- I den, daß er seinen Vorschriften auch Gehorsam verschaffen I werde, soweit es in der Macht der amerikanischen Central- FeuiUeton. Ein Abenteuer in Texas. Erzählung von F. Borner. (1. Fortsetzung.) Die Kerle verschwanden mit unserer Beute, unS in wiener hilflosen Situation zurücklaffend, doch mußten wir fönen eigentlich noch dankbar sein — es fiel mir dies erst Mer ein, — daß sie nicht noch das Blockhaus angezüudet ißö ans dergestalt bei lebendigem Leibe gebraten hatten, Im solche Falle waren damals in Texas mehrfach vor- Kommen. Aber auch so war unsere Lage eine höchst Mswürdtge und unsere Freude daher groß, als nach etwa bgh halben Stunde Mac Burton erschien und uns befreite. ®on unserem Gefährten erfuhren wir hierbei, daß er, von Ftont wieder erfolglos gebliebenen Anstande zurückkehreud, MUcherweise die Bande noch rechtzeitig bemerkt hatte und S-sie in der Richtung nach unserer Farm hinzog, so schloß Mc Burton sehr richtig, daß fie uns einen Besuch abstatten »ollen und hielt sich wohlweislich im Hinterhalt. Don dem Holten erfuhren wir weiter, daß die saubere Gesellschaft 8-Ganzen auS elf Mann bestand, aber nur zum Theil be- willen war, und da er nicht ohne Grund befürchtete, daß ®i Strolche deßhalb nach unseren Pferden Umschau halten »irb en, so brachte er dieselben nach einem nur schwer auf- falberen Versteck in Sicherheit. Unser einziges Gefühl war natürlich Rache, aber wir mr allein hätten, selbst wenn wir alle im Besitze unserer Mhfe gewesen wären, nicht wagen dürfen, die Banditen wjllgreifen, und somit blieb uns nur übrig, uns auf die Wirke zu werfen und die Nachbarn zur Verfolgung der Main Räuber zusammenzutrommeln. Der nächste Farmer, Ilio gewisser Sheppard, wohnte mit seiner Familie, darunter bni erwachsene kräftige Söhne, freilich etwa vier Stunden von uns entfernt, aber trotzdem durften wir hoffen, etwa bis Nachmittags 5 Uhr eine genügende Anzahl von Verfolgern aufgetriebeu zu haben, und nachdem noch unsere Farm als Bereinigungspunkt bestimmt worden war, sprengte jeder von uns nach einer anderen Seite ab. Nun, das Vorhaben gelang rascher, als wir dachten und schon um vier Uhr Nachmittags waren gegen zwanzig unserer Nachbarn, lauter kernige und muthige Leute, alle beritten und mit Büchse, Revolver und dem schweren Jagd- meffer bewaffnet, an der Farm versammelt. Selbstverständlich halfen sie mir und meinen beiden Landsleuten ohne Weiteres mit Gewehren und Munition aus, bann ward rasch der Operation-plan entworfen und der Oberbefehl über unser kleines Corps dem miterschienenen Mr. Sheppard einstimmig übertragen, zu welchem Posten fich der Genannte auch vortrefflich eignete. Denn Sheppard war einer der ersten Ansiedler in der ganzen Gegend gewesen, er hatte sich hier noch mit den Rothhäuten herumgeschlagen und überhaupt die Aufregungen und Gefahren, welche das Leben als Pionier der Cultur in den westlichen Staaten der Union mit sich bringt, gründlich durchgekostet und fich hierbei alle Eigenschaften angeeignet, die den rauhen Hinterwäldler aus- zuzeichnen pflegen, wenn er Gefahren gegenübersteht. Außerdem war Sheppard mit den Bodenverhältnissen und den Wegen und Pfaden auf viele Meilen in der Runde vertraut wie wohl kein anderer in der Gegend und deßhalb erschien er besonders befähigt, der Führer unserer Expedition zu sein. Die Vorbereitungeu für deu |vor uns liegenden Ritt waren bald getroffen und mit Mr. Sheppard an der Spitze, trabte unsere kleine Reitercolonne in die grüne Prairie hinaus, begierig, auf den „Feind" zu stoßen. Allzu hitzig durften wir indeffeu nicht Vordringen, denn wenn die Buschklepper merkten, daß fie verfolgt wurden, so hätten fie fich gewiß aufs Aeußerste ins Zeug gelegt, um die Stelle am Rio Grande zu erreichen, von wo aus fie den Strom mit regietung liegt. Alles das, um was die Mächte allenfalls in freundschaftlicher Weise bitten könnten, ist somit im Voraus bewilligt und neue strengere Vorstellungen in diesem Sinne könnten nur für einen Beweis des Mißtrauens gegen Cleveland, für das kein ausreichender Grund vorliegt, angesehen werden. ES sei daher ganz erklärlich, daß die spanische Regierung die Absendung ihres Rundschreibens vorerst verzögert habe. Schwerin, 12. August. Die Stadt Wismar hat 1,875,000 Mark für den Bau des Elb e-Ostse ekanals bewilligt. Prag. 12. August. Der Schaden der Brüxer Katastrophe wird im Maximum auf eine halbe Million geschätzt- er trifft hauptsächlich die Brüxer Bergbau-Gesellschaft, da bloß ein fremdes Object (SchätzungSwerth inclufive Mobilien 180,000 fl.) einstürzte. In den Kaffen der Centralbruder- lade befanden sich kurz vor dem Einsturz für 39/10 Millionen Gulden Staatspapiere, welche der StaatSschulbenkasse in Wien behufs Umwandlung in größere TitreS gesandt worden find. Graz, 12. August. In Folge andauernden RegeuS find der FroiSbach, der Leonhardbach und der Grazbach über ihre Ufer getreten. Mehrere Häuser find stark beschädigt. Feuerwehr und Pioniere sind den ganzen Tag mit RettungS- arbeiten beschäftigt. Mittags ging abermals ein Gewitter mit starkem Regen und Hagelschlag nieder. Rom, 12. August. Agenzia Stefani: Die Plünderungen im westlichen Theile der Insel Creta dauern fort. Bis jetzt sind fünf Dörfer und Klöster in Braud gesteckt worden. Die militärischen Maßnahmen, welche getroffen find, find unzureichend. Rom, 12. August. Die „Agenzia Stefani" veröffentlicht folgende Note: Mehrere Blätter sprechen von Vorbereitungen, die die Regierung im Hinblick auf die Wiederaufnahme der Feindseligkeiten in Afrika träfe, und benutzen diese Gelegenheit, um durchaus falsche Nachrichten zu veröffentlichen. Wir find ermächtigt, zu erklären, daß die Regierung alles thut und thun wird, was ihr obliegt, um sich gegen etwaige Ueberraschungen sicher zu stellen. Bisher wurde keine Maßregel ergriffen, die neue kriegerische Er- eigniffe wahrscheinlich oder demnächst als bevorstehend erscheinen laffeu könnte. Keine Maßnahmen wurden getroffen, keine Aushebungen haben stattgefunden, mit Ausnahme derjenigen für den gewöhnlichen Dienst, auch keine Lastthiere wurden angekauft, da solche über die gewöhnlichen Bedürfnisse hinaus vorhanden find. ihren Pferden durchkreuzen konnten. Der gewaltige Strom war an dem betreffenden Punkt ziemlich seicht und zumal bei der herrschenden trockenen Jahreszeit mußte sein Waffer- stand daselbst besonders niedrig sein, so daß ein Reiter den Strom an dieser Stelle wohl ohne besonderes Risiko pasfiren konnte. Daß aber der Uebergang den Strolchen, zum mindesten ihrem Anführer, bekannt sein mußte, ging daraus hervor, daß sie auf unserer Farm aufgetaucht waren, denn von derselben führte ein Spurweg, den ohne Irrung zu verfolgen, freilich schon ein geübtes Auge nöthig war, in ziemlich gerader Richtung nach dem UebergangSpunkte nach dem Fluffe und wir brauchten nur dieselbe einzuhalten. Die Bande besaß allerdings einen beträchtlichen Vorsprung vor unS, auch verfügte sie über ausgezeichnete Pferde, wie Mac Burton versicherte, und die fie natürlich irgendwo gestohlen hatten. Aber nach den weiteren Verficherungen Mac BurtonS waren vier der Kerle, — die offenbar erst später fich mit den Uebrigen zusammengefunden hatten — nicht beritten und infolge dieses Umstandes konnte die Bande lauge nicht so rasch vorwärts kommen, als wenn alle ihre Mitglieder Pferde unter fich gehabt hätten. Zunächst gatt eS iudeffen für uns, ein möglichst großes Stück Weg zurückzulegen, so lange noch die Sonne am Himmel stand, denn im Dunkeln hätten wir nicht daran denken dürfen, den selbst bei Tag nur schwer erkennbaren Spurweg zu verfolgen, und sprengten wir jetzt rasch dahin. Wir hatten vorläufig noch weiches Grasland zu pasfiren und in demselben ließ fich die Spur der Baude leicht erkennen, um so mehr, als fich die Kerle gar keine Mühe gegeben hatten, ihre Spuren zu verbergen. Sie mochten wohl nicht ahnen, daß ihnen die ^Verfolger so rasch gefolgt waren, um so mehr stieg unsere Hoffnung, die Strolche einzuholen, noch ehe fie den Rio Grande erreicht, um ihnen das Handwerk gründlich zu legen. (Fortsetzung folgt.) s ämmtlich e Fundamente 1.75 Meter breiten Lement- ' herb, zwrimovailich im 16. und gilt eS nicht, der ernsten f Preisen au8g tat bitVitblji bttm btt Sch tatyit Mi btWdlUr machen io ? durch oder fi ludrtagen. $ D«ha versan Sieben, den 13. August. •• Empfang. Se. Königliche Hoheit der Groß Herzog empfingen am 12. August u. A. den Hauptmann Flies » la suite deS Infanterie - Regiments Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, Lehrer an der Kriegsschule zu Glogau, den Geheimen Kirchenrath Dtrector D. Dtegel und den Professor D. Weiffenbach vom evangelischen erheblich gebessert. Warschau, 13. August. Der Zar trifft hier am 26. August ein und fährt am 27. nach Wien. Prediger-Seminar zu Friedberg. •* Kaufmännisches Bereinshans. Wir erhielten folgende Zuschrift : Ihr ^V-Lorrespondent schreibt in Nr. 189 Ihre- geschätzten Blattes unter „Kaufmännisches BereinShauS*, daß der Baugrund zu srgl. Hause wider Erwarten ein vorzüg- ljcher sei, sodaß weder Brunnenbauten noch Betonschültung oöthig wäre. Dem ist jedoch nicht so. ES fand sich viel- mehr bei der Fundirung alteS Mauerwerk und zumeist recht schlechter Baugrund, sodaß sich die Bauleitung veranlaßt sah, mit einer kräftigen, stellen- •• SvjähriM Jubelfeier bei Turnvereins, veranlaßt durch vielseitige Anfragen und «n den Inhabern der zu« Fest gelösten Karten einigermaßen gerecht zu werden, hat der Borstand deS Turnvereins in seiner gestern Abend ab. gehaltenen Sitzung, wie dies auch aus dem Jnseratenthett ersichtlich, beschloffen, nächsten SamStag, den 15. b. ®hi., Abends 8 Uhr, in SteinS Etablissement den durch schlechte Witterung beintrachtigten Theil seines Festprogramm» nachzuholen, indem daS für den ersten Festtag vorgesehene Programm, alS: Fackelreigen, Pyramiden, Feuerwerk zur Ausführung gelangen und sich hieran ein Tänzchen anschließen soll. — Für den Eoucerttheil ist die hiesige Regimentßmufik engagirt unter persönlicher Leitung ihres DirectorS Herrn Krauße. — Sämmtliche zum Fest gelösten Karten bereit, tigen zum freien Eintritt, während für die übrigen Pers««^ ein Eintrittsgeld von 40 Pfg. bestimmt ist. — Bier im GlaS. — Hoffen wir, daß dieser Nachfeier günstige Luu. ruvg bescheert fein und dieselbe einen guten Verlauf nehm» möchte! •• Zur Radwettfahrt, die heute Vormittag zwischen zwei hiesigen Handwerksmeistern ausgetragen werden sollte und bei der eS sich nm die Sttecke Restauration Haubach- Abendstern handelte, hatte sich eine große Zuschaue,mevgr eingefunden. Malermeister Groh durchfuhr in 17 Minute« die Strecke allein, da sich sein Gegner nicht eingefnuden. - Wie verlautet, findet demnächst wieder ein Wettrennen zwischen Reiter (Creutzburg) und Radfahrer (Duill) und zwar auf einer Strecke von zehn Kilometern statt. *• Gardiueubrand. In der Nacht von Sonntag auf Montag fand in dem Hotel-Restaurant „Kaiserhof" ein Gar. dinenbrand statt. Nur der Geistesgegenwart des da» bett. Zimmer bewohnenden Gastes ist eS zu danken, daß größere» Unglück verhütet wurde. Bei einer Felddieustüdung stürzte gestern eia Offizier des hiesigen Regiments in der Nähe von Rödgeu. Der Offizier mußte sich bedeutender Hautabschürfungen wegru ins Lazareth begeben. ♦* Feuer. In dem Haufe der Wittwe Heim in der Steinstraße brach in ver floffener Nacht gegen 2V» Uhr auf bis jetzt noch unaufgeklärte Weile Feuer aus. Da die Feuerwehr rasch zur Stelle und genügend Waffer zur Haud war, brannte nur der Dachstock und ein Theil des mit He» gefüllten Anbaues nieder. Alles Mobiliar konnte geborge.i werden. Von den vier im Hause wohnenden Familien hott» drei ihr Mobiliar versichert. ♦* Versichert die Ernte! Erfahrungsgemäß mehren sich nach beendeter Ernte die Brände, welche oft die Mühea eines vollen ArbeitSjahreS zu Nichte machen. Zeitgemäß er- scheint uns deshalb der Rath an die Landwirthe: „Versichert den geborgenen Erntesegen gegen FeuerSgefahr!" Leider bringt es oft die Nachläffigkeit mit sich, daß mancher kleine Grundbesitzer fast an den Bettelstab kommt, — er hatte nicht versichert oder die abgelaufene Versicherung nicht rechtzeitig erneuert. -n- Gettenau, 12. August. Bet unseren Bahubauttw find in den letzten Tagen einige Funde gemacht worden, die ver- dienen, daß sie bekannt »erben. Zuerst eine kupferne Münze von der Größe eines Markstückes mit der deutlichen Um- j schrift Caesar Augustus Domitianus. Auch daS Bild auf der Münze, Kaiser Domitians Kopf, ist schön erhalten. Weiter wurde eine gelbliche Thonvase gesunden, die ziemlich unbeschädigt anS Licht gebracht werden konnte. Die zwei Stücke, welche herauSgebrochen find, können leicht eingesetzt und befestigt werden. Weiter kamen Stücke der Vase aul terra sigillata zum Vorschein, von welcher schon früher berichtet wurde und die auf dem Boden den Stempel BIIUV8F trägt. Vielleicht kommen nach und nach die meisten ibrigtn Stücke auch noch zum Vorscheine, so daß mau die Base «ach und nach zusammenbringt. Der schönste und intereffantifu Fund ist aber bis jetzt eine steinerne Streitaxt. Sie ist so groß wie eine mittlere ManneShand, dreieckig, hat eia Gewicht von 530 Gramm und besitzt in der Mitte ein Loch, I so weit, daß man mit einem Daumen hinein fahren karm I und in daS der Stiel eingefügt wurde. Die Axt ist glatt I und sauber geschliffen. Sie wurde zwölf Fuß (drei Meter I tief) im schwarzen Moorboden, ganz nahe an der Horloff- I brücke gesunden, da wo der neue Bahnhof hingestellt werden I soll. Die Bahnarbeiten gehen, durch daS treffliche Wetter I begünstigt, sehr schnell weiter voran, besonders werden die I Brückenbauten durch den niederen Wafferstand gefördert. I Die sogen. Brauhausbrücke ist so weit fertig, daß die eisernen Schienen darüber gelegt und die Fahrbahn hergerichm I werden kann. §§ Grebenhain, 11. August. Heute Morgen wollte der I in dem benachbarten Crainfeld weilende Ferdinand Trier I guS Aschaffenburg mit seiner Frau die Weiterreise noch I Hamburg, Berlin u. s. w. antreten und mit der Post von I hier nach Gedern fahren. Bor dem Hause deS Herrn Söst Zimmermann an der Hauptstraße fiel Trier zur Erde uvd I starb sofort. Ein Schlagaufall hatte den Tod de» I 74 jährigen Mannes herbeigeführt. Die Leiche ist bei dem Kaufmann Götz Zimmermann aufbewahrt worden. Tie I Frau deS Verstorbenen wollte den TodeStag ihrer verstör' I denen Schwestern hier begehen. §§ Grebenhain, 10. August. Dem Hirsch, von welches in Nr. 187 d. Bl. die Rede war, setzte ein als gewaltiger Jäger bekannter Herr von hier mit seinem Fahrrad na(L er verlor jedoch bald die Spur, so daß er die Jagd au'- geben muhte. St. Mücke, 12. August. Mit dem Heutigen sind die BermeffungSarbeiten zur Verbindungsbahn Mücke- I Laubach abermals ausgenommen worden. Der Bau der Bahn selbst soll im nächsten Jahr in Angriff genoonaen werden, so daß der Betrieb dieser für Mücke und somit »en westlichen Vogelsberg sehr wichtigen Linie auf absehbare Zeu näher gerückt ist. — Die bedeutende Schmid t'fche W* I schneideret bei hiesiger Station, welche ca. 70-80 Arbeiter Wir br Vergütungen 6'-nquaxtieniT Sladtkasse et , 8il zu Hat Quart Siebe weise 1.25 Meter hohen und betonlage zu versehen. Die alten Mauertheile werden mit Bögen überspannt. I «ttbtn- ‘■rfS ■sSrtfi ■SäS N»ch-° U,‘ ; eM «<*V !!.«-< , ° taaiI "“"l, , .au« iwü 11 , M '»’*16,1 m 1 . Heun auch i fa do» W w der W 20 W bez°t serrr bcl Gegendeo, wo gnpilinjungtD ibwoäi wati ' gezatzlev würd kerkSofa auf: gngneiööM ich oil dem ctW t ; I tztzier auSgebr r 8000 tWC I tag Üuider Machen woüU -v w. Ramwtt gem die Sörbelhr Müller & ( Strafantrag ist gegen ihn gestellt und die Staatsanwaltschaft hat bereits die Untersuchung eingeleitet. Altona, 12. August. In der Wohnung des Grafen ®alberfee, welche sich im General-Commando-Gebäude befindet, ist heute früh Feuer anSgebrochen. Der Dachstuhl ist zum größten Theil zerstört. Die EutstehungSurfachev find noch nicht ermittelt. Wie», 12. August. Ein seit mehreren Tagen anhaltender starker Regen richtet in den Provinzen großen Schaden an. Viele Flüffe find ausgatteten, Ortschaften überschwemmt und die Feldfrüchte vernichtet. Triest, 12. August. Der 16jährige Schüler der hiesigen Handelsakademie, Marco Ma diu aus Udine, wurde wegen MajeftätSbeleidigung zu 5 Monaten Kerker, durch Fasten verschärft, verurtheilt. Rom, 12. August. Ein Orkan zerstörte im Hasen von Porto d'Aozio viele Barken, wobei mehrere Matrosen und Angestellte inS Meer geschleudert wurden und ertranken. Alle Badeanstalten find demolirt. Ro«, 12. August. Der Papst befindet sich wieder wohl. Er hat die Audienzen wieder ausgenommen. Ro«, 12. August. „Opinione" gibt zu verstehen, daß die Frte deuSverhandlun gen mit Menelik zwei Punkte betrafen, nämlich die Mareb Linie und die Freigabe der Gefangenen. Der ProtectoratSgedanke fei vollständig auf- gegeben worden. Ro«, 12. August. Der Vorschlag deS Generals Bal- differa, Murat zu besetzen und von Maffauah bis dahin eine Eisenbahnlinie zu bauen, wurde angenommen. AlS End- $0«M Ver- Freitag Mir*'”, Ntr-ui «•hs S?- t:trn 3orbQ v?.0,'«9 t ** Vlirg 180 213, 237 362, 263 338, 269 389, 315 609, 341 391, 347 193, 368 699, 452 308, 455 772, 458 981. Frankfurt a. M., 12. August. Die „Franks. Ztg." bringt heute eine Mittheilung, welche sich an eine Meldung deS Wormser Polizeiberichts vom 11. dsS. MtS. anschließt. Danach war daselbst vorgestern ein Fabrikant auß Altona angehalten worden, welcher den Werkmeister eines Wormser Fabrikanten durch Versprechungen zu bestimmen suchte, Einrichtungen und Fabrikationsgeheimnisse zum Zwecke deS Wettbewerbs ihm mitzutheilen, worauf der Werkmeister jedoch nicht einging. Wie hierzu die „Franks. Ztg." erfährt, hatte sich der Altonaer Fabrikant auS demselben Grunde in der Mittagsstunde in die Räume deS Wormser Fabrikanten eivgeschlichen, um seinen Zweck zu er- reichen. Der Unbekannte wurde angehalten, als er eben Mit dem Abendzuge nach Mainz abdampsen wollte. Er spielte sich zunächst alS „Reichstagsabgeordneter" auf, dann wurden jedoch seine Personalien festgestellt. ES war der nationalliberale preußische Landtagsabgeordnete I. H. Mohr, Inhaber der Firma A. L. Mohr aus Altona Bahrenseld. die „Staatsb.-Ztg.", daß nicht Herr v. Stetten, sondern Herr v. Puttkamer zur amtlichen Aeuherung über die gegen ihn erhobenen Angriffe aufgefordert worden. Herr ich" der Stadt Wesel für ihren Rathhaussaal, welcher bereits I v. Puttkamer soll von Bayreuth aus die Nachricht haben mit einer stattlichen Reihe von Gemälden meiner Ahnen ge- hierher gelangen laffen, daß er in wenigen Tagen in Berlin schmückt ist, mein eigenes Bildniß hiermit verleihen. sein wird. m^s-nballe" wurden Berlin, 12. August. Die „Post" ist in der Lage, über Hamburg, 13. August. Nach der „Börsenhalle wurden die Zeiteimheilung für daS bevorstehende Kaisermanöver gestern einige Kreuzer nach den japanischen Gewässer folgende authentische Mittheilnngen zu machen: DaS zwölfte beordert. o An hw lnnn wurde (sächsische) Armeecorps rücktunmittelbar nach der am 3. Sep- Oldenburg, 13. August. Ein Landwehr mann tember bei Zeithain stattfindenden Parade nach dem Manöver- hier zu fün Jahren Festung v"urthettt, weil gelände ab, das in drei Tagesmärschen erreicht wird. Am einen Unteroffizier mit der Waffe «"gegriffen 8. und 9. September finden Kriegsmärsche statt, denen sich Wien, 13. August Der öfterreich sch f J am 10., 11. und 12. da» eigentliche Manöver anschließt, in Petersburg wird sich wahrend der Anwesenheit des Zaren Vom 8. September ab nimmt auch die dem 12. ArmeecorpS in Wien ebenfalls hier befinden. Rüden, zugetheilte 8. D'viston an den Kriegsmärschen und Manöoem Brux, 13. August. Der durch die neuen Bo den theil. Das 6. Armeecorps wird nach dem am 5. September senkungen verursachte Schaden ^rd auf 500000 Gu den in Breslau stattfindenden Manöver in zwei Tagen mit der geschätzt. Derselbe trifft die Brüxer ^rgbaU'Gesellsch s. Bahn nach dem Manövergelände befördert. Bei ihm be- Graz, 13. August. Infolge neuerlicher W olk e nbrüche ginnen baber bie Kriegsmärsche erst am 9. September. DaS finb mehrne Wohnhäuser eingestürzt, 5. ArmeecorpS und die Caoalleriedivision A treten gleich stürzen. Brücken und Stege wurden sortgeriffen. Vielfach nach der Parade in Görlitz (7. September) den Kriegsmarsch sind Bodensenkungen und Erdrutschungen vorgekommen. au, der, wie beim 12. ArmeecorpS, bie beiben Tage 8. und Pari», 13. August. Blattermeldungen zufolge wird der 9. September umfaffen wird. König von Griechenland dieser Tage zu mehrwöchigem Berlin, 12. August. Im Laufe der heutigen Ziehung I Kurgebrauch in Aix leS BainS erwartet. der Berliner Gew erde - Au»stelluug« - Lott-r>- Part», 13. August. Noch einem dem Miutsterium der wurden von den grSH-r-n Treffern zwei gezogen und zwar Colonien zugegongenen T-I-gromm hat stch dte Lage der fiel der 6. und 7. Hauptgewinn im Betrage von je 2000 Mk. | Franzosen auf Madagaskar in den letzten 14 Tagen auf die Nr. 207 275 und 498 235. Wetter wurden folgende Gewinne gezogen: Im Werthe von 1000 Mark: 462 143, im Werthe von 500 Mark: Nr. 40 962, im Werthe von 300 Mark: Nr. 20 320, 166 136, 169 019 und 423 430, im Werthe von 200 Mark: Nr. 53 735, 333 297, im Werthe von 100 Mark: Nr. 25 658, 66 836, 75 340, 109 671, Loudon, 12. August. In der gestrigen Regatta bei Ryde gewann die Yrcht des deutschen Kaisers „Meteor den Preis deS Bicecommodore. „Brttannia" wurde Zweite. Stockholm, 12. August. Das „Aftonblabet" veröffentlicht heute bie uachfolgenbe von Anbree am 3. August in dem Hafen, wo die „Virgo" liegt, abgefertigte Depesche: „Der Ballon steht fett mehreren Tagen gefüllt. Alles ist zur Abfahrt fertig. Alles ist bisher nach den Voraussetzungen verlaufen, der Wind ist aber andauernd nördlich. UebrigenS ist alles wohl. Andree." Rewyork, 12. August. Der PräsidentschaftScandidat Bryan ist gestern Abend hier angetommen und enthusiastisch empfangen worden. — Die Hitze scheint jetzt abnehmen zu wollen. Der Wetterbericht beutet auf niedrigere Temperatur. Ottawa, 11. August. (Reuter-Meldung.) Die RegieruRg erhielt auS Victoria in Brttisch-Columbien folgende Drahtmeldung : Der Agent Louis erhielt von zwei zur Zeit weit von einander entfernten Jndianer-TruppS die glaubwürdige Nachricht, daß Andrees Ballon unter 55« 15' nördlicher Breite und 127« 40' westlicher Länge mit fast nördlichem (Surfe beobachtet worden sei. Teheran, 12. August. Der Mörder deS Schahs Nasr-Edbiu wurde heute im Beisein einer großen Volks- menge durch den Strang hingerichtet. Depolche» dos Buren .Herold". Berlin, 12. August. Im „Reichsanzeiger" wird eine kaiserliche Verordnung vom 9. August b. IS., betreffenb bie Rechtsverhältnisse ber Laub eSbeamten in ben , m ........ ®4 1 ei2 "auguftfi"" Volk« infolge hat Herr z ° Mailand", 12. anguft. Der „Piccolo" meldet au» Naumann weder bU abficht, "feine Wochenschrift „Die Konstantinopel die -tne» E°mplot.» Lilfe" zu verkaufen, noch in ein Tageblatt zu verwandeln, welche» zum Zwecke halte, den Sultan zn Gunsten ,-tne» $ Berlin, 12. August. An ber Spitze des „Reichsanzeigers" SohneS abzusetzen. Zahlreiche Offiziere unb hohe Beamte wirb heute folgenbe kaiserliche Kundgebung, batirt ^^^^^serhalb verhaftet worben sein. Rtolf(6enfane bct Wilhelmshöhe, 11. August 1896, an ben Oberpräsibenten Marseille, 12. August. Infolge ber Zwischens der Rheinprovinz veröffentlich,: Zu meinem lebhaften Be- den Ie«t-n SUergef-chten ha: der Bürgermeister lebe dauern hat mich eine Unpäßlichkeit genöthigt, auf die schon weitere derartig- B-ranstaltung unterlag. »„lautet feit Monaien geplante Reise nach Wesel, Ruhrort und Eff-n London, 12. August. Au» bester Quelle verlautet, zu verzichten. Es ist mir die» um so schmerzlicher gewesen, Chamberlain würde allen Rebellen im MatabelmLand, welche al» e» mir -in- hohe Freude bereite, haben würde, au« An- ^England unterwerfen wollen, v° l Ist an d i ° - A m n - st i laß der Wi-d-r-inweihung de« hehren Gotteshaus-», der zufichkrn. Daraufhin hab-n fich 2000 Familien unter Willibrorbi-Ktrche in Wesel, alte angestammte Lanbe meiner | worsen. Kr-n- zu besuchen unb berin treue Bewohner zu begrüßen. «th». 12. August. Nach einer Kons antinopeler Mit wahrer B-sriebigung und großer Freude haben mich Depesche beschloß die Psorte, den Kretensern die ihnen daher bk Berichte Über den jubelnden Willkommen und di- im Vertrag- »°n BnlW« un“ “Äe» warmen Huldigungen, mit denen meine Gemahlin, Ihre gewahren und schickt- di-serhalk^> Zin P°ich° »nd Jk ad-» Majestät bie Kaiserin unb Königin und mein Bruder, Seine Effendi nach Kreta, um mit ben Consuln über die Mi Königliche Hoheit Prinz Heinrich von Preußen, an allen Pacificirung zu berathen. Orten, bie sie berührt hab-n, empfangen worben sind. Di- «lgi-r. 12. ^»ust. Eine groß- F-uer»brunft h begeisterten Kundgebungen an mich und mein Haus auß allen die Staat Usonihala heimgesucht. Mehrere Famitte ft Kreisen der Bevölkerung und die herrlichen Veranstaltungen in ben Flammen umgetommen. ber verschiedenartigsten BegrühungSformen werden mir wie Rnlksrettuuo" bürt meiner Gemahlin unb meinem ©ruber stets in freudigster | Berlin, 13. August. Entgegen der ^BolkSzei ng h Erinnerung bleiben. Indem ich daher Allen, welche zu einem so schönen Verlauf der festlichen Tage beigetragen haben, meinen und meiner Gemahlin innigen Dank auSfpreche, will . Wxt »l, ' k U.'x Äw' ’“'?S ft} fatn5'h &&S *" Satten ^tier Künftige i flaten Muh, 2?t80 fischen ff* werden { «maüon Haubi. XX^W tn 17 W. t.nt*t e'ugchndkll. t,^!ttTtnntM®iii Qt^u,[I) uvd itoai t °^von ©onntaa ■ Maisöl" eh V Gegenwart der bau' 8 danken, daß Kürzte gestern 1 der Ahe bon Sü: MtabschÜrfungen n, ' Mttwe Hetm^ "Üt gegen 2i/t Ity. Feuer aus. D° lügend Wasser zur h ein Theil des mit \ iobiliar kannte geben hnenden Familien hc »rungSgemäß mehrer , welche ost die M machen. ZeitgeB Landwirthe: „Bey: Feuersgesahr!" ü: fich, daß mancher Ho ab kommt, — er s: Versicherung nicht: W \m\mn Bahn: >r gemacht worden, Kn nerst eine kupserne Ä mit der deutlicher^ ins. Auch das 8ilh !ops, ist schön uW ase gesunden, die zier erden konnte. Dee >: b. können /eicht eingii- M Stücke der Vase ; welcher schon srüher bea Ttewyel^M nach die «chrv i > daß man die B° dünste und interch erne ©treitap. verband, dreieckig, l- to I« her w* *»; »utlie. D>- V V d- v® $“6 £*2 an> MÜ °° i«£ »!h°h°! J wÄ3?S** DU S-h'bO f* 8l»it W°'-» “* u.nhe Ferdinand i ffelle 1 Aetterreisi' Fl°u r, I-p eiLur«>6 !•/ 1 (O htBt Heutige" L lsiit de« v fi biuduuS n wordeU' , LSÄ £Ä*Ä!fi hstzäftigt und einen sehr weitgehenden Holzhandel betreibt, fad, wie wir von kundiger Seite erfahren, von einer Actieu« gchvschaft übernommen und weiter tn größerem Umfange betrieben werden. Der seitherige Besitzer Schmidt bleibt Teilhaber an dem neuen Unternehmen. Wer das Schmidt'sche Arweseu kennt, und seine Bedeutung für den Holzhandel im artlichen Vogelsberg, der wird das bevorstehende Umwan- titln in eine Actiengesellschaft mit Freuden begrüßen, weil tu cb diese Veränderung die Schmidt'sche Anlage erst voll in Müftlicher Hinficht ihre Wirkung geltend machen kann. — «gegenwärtig ist man ans der Station damit beschäftigt, ein zweites Geleise zu legen. Hierdurch wird dem fort- »ährend zunehmenden Verkehr auf Mücke, daS geradezu als >AvrinationSpunkt des west» und nordwestlichen Vogelsbergs tiejeichnet werden muß, Rechnung getragen und einem feit* Itrigen Uebelstande abgeholfen. Dieser bestand darin, daß dnt Kreuzung der Züge nur in Nieder-Gemünden stattfinden lonnte und daß beim Rangiren der AuS- und Einladeverkehr 6tbrung erlitt. Mit dem Fertiqstellen des zweiten GeleiseS »eiben somit die Forderungen des lebhaften Verkehrs erfüllt. § AuS dem Ohmthal. 12. August. Mit Erstaunen lieft unb hört man hier von dem großen Gurkensegen, den »ttschtedene Gegenden unsere- Landes zu verzeichnen haben. Senn auch hier allgemein Gurken gezogen werden, so reichen fit doch lange nicht hin, den Bedarf zu decken. Wenn nun m der Gegend von Trebur für 105 Stück Gurken nur 20 Pfg. bezahlt werden, so sollte man doch meinen, in un* lerer Zeit deS Verkehrs sei dann der Absatz nach solchen Kegenden, wo der Verbrauch an Gurken nicht durch eigene llnpflanzungen gedeckt werden kann, ein lebhafter. Allein, «bioithl man hier recht gern 1 Mark für hundert Gurken bezahlen würde, sind dieselben nicht zu erhalten, weil keine veiliäufer auftreten. ES bleibt zu verwundern, daß bei dem MgtRvöhnlich billigen Gurkenpreis die Zwiebelhändler fich sicht mit dem Absatz von Gurken befaßen. Osthei« bei Butzbach, 11. August. DaS am Freitag dahier auSgebrochene Feuer, dem drei Scheuern und circa 8000 Backwellen zum Opfer fielen, ist dadurch entstanden, baß Kinder mit Streichhölzchen spielten und ein „Feuerchen" »achten wollten. 4- Bad Nauheim, 13. August. Der in der gestrigen Nummer gemeldete Brand bei Bruchenbrücken betrifft nicht hie Görbelheimer Mühle, sondern die Mühle der Firma Mülller L Guth innerhalb des Ortes Bruchenbrücken selbst. Venn! sehtes. ♦ Herbst-Meeting des Rheinischen Rennvereins. Nach zweimonatlicher Ruhe öffnet die schöne Bahn am ForsthaaS m 16. und 17. August wieder ihre Pforten. Diesmal aber gilt Kß nicht, wie im Frühjahr, dem Hindernißfport, sondern hr kkrnsten Prüfung auf höchste Schnelligkeit in den mit hohen Preisen auSgestatteten Flachrennen. Allerdings werden «ach die Liebhaber der Hindernißrennen nicht zu kurz kommen, btnn die Schlußnummern beider Tage sind gut besetzte ktte>ple ChaseS. Die Flachrennen versprechen diesmal sehr -all bestritten und sehr Utereffant zu werden. Die Pferde vachrn tn Frankfurt eine Vorprüfung für Baden-Baden hud» oder suchen dort im Voraus ihre Reisekosten heraus« jubrhngen. Mitte der Woche treffen die zahlreichen noch tn 8oth a versammelten Pferde ein, zu denen sich noch zahlreiche weitere gesellen werden. DaS Frankfurter Meeting — übrigens das letzte, daS der jetzt mit dem Verein für Hindernißrennen zum „Frankfurter Rennclub" verschmolzene alte Rheinische Rennveretn veranstaltet — verspricht demnach einen sehr interessanten Verlauf zu nehmen. • Konigswiuier. 12. August. Gestern Nachmittag wurden n einem Sretnbruche der Wolkenburg drei Arbeiter durch einen Steinrutsch verschüttet. Einer war sofort tobt, der Zweite wurde lebensgefährlich verletzt, der Dritte kam mit einem gebrochenen Bein davon. — In dem benachbarten Oberdellendorf wurde ein Reblausherd entdeckt. • Cobleuz, 12. August. Die Enthüllung des Denkmals für die Kaiserin Augusta findet am Sonntag des 18. October statt. Der Kaiser läßt fich durch den Prinzen Friedrich Leopold vertreten. Hamburg, 12. August. Innerhalb der letzten 14 Tage haben bei Brunsbüttel acht Feuersbrünste stattgefunden. Vier Bauernhöfe wurden eingeäschert. Unzweifel« haft liegt Brandstiftung vor. Der Thäter wurde bis jetzt nicht ermittelt. ♦ Der deutsche Spielwaareumarkt ist gegenwärtig mit Aufträgen auö Amerika so überhäuft, daß die Fabriken nicht im Staude find, alle eingehenden Aufträge ausführen zu können. Die Sonneberger Industrie erfreut sich, wie von dort berichtet wird, besonderer Berücksichtigung und hat infolge dessen einen seltenen Aufschwung genommen. Die Lieferung der bestellten Maaren hat bis zum Herbst zu erfolgen unb es bebarf der größten Anstrengungen, um diese kurze Frist eiuzuhalten. Zweifellos hängen diese eiligen Bestellungen mit der bevorstehenden Präsidentenwahl zusammen, denn wenn der Schutzzöllner Mac Kinley gewählt wird, dürften auf ausländische Maaren so hohe Zölle gelegt werden, daß deren Einfuhr nahezu unmöglich gemacht wird. Die amerikanischen Kaufleute suchen daher ihre Lager noch vor Eintritt dieser Möglichkeit zu ergänzen. Stadtamhof, 9. August. Ein Act empörender Gefühllosigkeit hat sich in Steinweg zugetragen. In einem dortigen Gasthause hielt fich, wie der „B. V." berichtet, seit einiger Zeit ein Haudwerksbursche auf, der gestern frühe erkrankte. Der Arme wurde auf Anordnung der Wirthin auS dem Hause an die Gemeindegrenze geschleppt, wo er nach einigen Minuten auf offener Straße starb. Zuvor versuchte die gefühllose Frau den bedauernswerthen Menschen noch weiter zu schleppen, was ihr jedoch nicht gelang. Augenzeugen erzählen, daß der Leichnam noch einige Schritte gezogen wurde. Eine große Menschenmenge sammelte fich an und gab ihrer gerechten Entrüstung über das Verhalten der Wirthin Ausdruck, die jedoch, unter der HauSthür stehend, die Aeußeruugen lächelnd entgegennahm. ♦ Paris, 11. August. Zehn Millionen falscher Banknoten sind in Tunis in drei verschiedenen Häusern entdeckt worden. Nicht weniger als 100,000 Hundertfrancs« scheine, die vortrefflich nachgemacht waren und selbst von Kennern nicht als falsch erkannt worden waren, fielen der Polizei in die Hände. Gleichzeitig wurde ein großer Vorrath von Papier mit Wasserdruck beschlagnahmt. Eine Reihe von Verhaftungen wurde borgenommen. * Moderne Rettame. „Lieber Franz, kehre zu Deiner Mutter zurück!" So ist an allen Placatsäulen der Berliner Gewerbe-AuSstellung zu lesen. Hinzugefügt ist dem Aufruf folgende Mahnung: „und bringe eine Dose . .. Metallputz- Glanz mit, aber ja kein anderes Putzmittel." — Die moderne Reclame macht eben Alles! Citeratur uub Knnft — Das bekannte FamUtenjournal »Bach fflt tlBe* tritt seinen soeben beginnenden 32. Jahrgang wieder in veränderter und bedeutend verschönerter Gestalt an : der hochelegante farbige Umschlag birgt eine Fülle prachtvoller Illustrationen, und der gediegene, höchst sorgfältig redigirte Inhalt üderrafcdt durch eine Reichhaltigkeit und Mannigfaltigkeit, wie man es bei dem geringen Heftpreise von nur 30 Pfennig kaum für möglich halten sollte. Zwei in hervorragendster Waise spannende Romane „Hellendes Gift" von F. v. Zabeltitz und „Der letzte Düsterhop" von A. v. d. Elbe beginnen in dem Heft. Wir können unseren Lasern ein Abonnement auf die äußerst interessante, fich einer immer mehr wachsenden Beliebtheit erfreuende Familienzeitschrist nicht dringend genug empfehlen. Norddeutscher Lloyd, tn Gießen vertreten durch die Agenten Earl Loos und I. M. Schulhof. Bremen, 12. August. (Per ttansattantischen Telegraph.) Der Postdampfer München, Eapitän A. v. Eöllen, vom Nordd. Lloyd in Bremen, ist heute 7 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. Vottrsdieust in der Synagoge. Samstag den 15. August. Vorabend 7" Uhr, Morgens 880 Uhr, Nachmittags 4 Uhr, Sabbathausgang 8*° Uhr. Verkehr, Ctmb* tmfe VoUswirtyjchaft Gieße«, 13. August. Marktbericht. Auf dem heutiger» Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 1,10—1,20, Hühnereier pr. St. 6H, 2 St. 00—00 H, Enteneier 0 H, 2 St. 0 H, Gänseeier pr. St. 00—00 H, Käse pr. St. 5—8 Käsematte pr. St. 3 X Erbsen pr. Liter 15 Linsen pr. Liter 26 Tauben pr. Pa« X 0,50 bis 0,70, Hühner pr. Stück 1,00 bis 1,20, Hahnen pr. Stück X u,60—0,90, Enten pr. Stück X 1,50—2,tO, Gänse pr. Pfund X 0,00—0,00, Ochsenfleisch pr. Pfd. 70-74 H, Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 64—68 A, Schweinefleisch pr. Pfd. 50 bis 66 * Schweine, fleisch, gesalzen, pr. Pfd. 70 4, Kalbfleisch pr. Pfd. 60—। 0 A. Hammelfleisch pr. Pfd. 60—70 H, Kartoffeln pr. 100 KUo 5,00 btl 7,50 X, Weißkraut pr. Stück ü—00 H, Zwiebeln pr. Gentner X 4,50—0,00, Milch pr. Liter 16 12. August. Fruchtmarkt. Roth er Wetzen (alter) X 14,10, weißer Weizen X 00.00, Korn (neues) X 8.75, Gerste X 0.00, Hafer X 7.15. Witterurrgsbericht vom 12 August. Die Wetterlage bleibt noch immer für eine entschiedene Besserung ungünstig. Das barometrische Maximum setzt zwar sein langsames Fortschritten in südlicher Richtung fort, doch ist auch noch die De- presfion im Süden vorhanden und besteht heute durch das weitere Vordringen deS hohen Druckes ein merkliches Gefälle über der Westhälfte der Alpen. Außerdem scheint am Nordfuße derselben ein Theilminimum entlang gezogen zu sein, das am Morgen noch über Oesterreich zu erkennen war. Diese Umstände haben aber für daS Gebirge bedeutende Niederschläge zur Folge, sodaß daselbst in den letzten 12 Stunden ganz außerordentliche Mengen gefallen sind, welche stellenweise verheerende Wirkungen ausübten. 9oftnilMtli6i Oittttunti Fortdauer des wolkigen und trüben Wetters mit zeitweisen Niederschlägen. Temperatur der Lahn und Luft nach Reournur gemessen am 13. August, Mittags zwischen 11 unb 12 Uhr t Wasser 14, Luft 12°. Rübsamen'sche Badeanstalt. Bekanntmachung. Wir bringen hierdurch zur Kenntniß der Quartierträger, daß die ;$ergnitungen für die vom 17. bis 30. Juni l. Js. dahjec stattgefundene chncMartierung von heute ab an den gewöhnlichen Zahltagen bei der 'klad«tkasse erhoben werden können. Bis zum 1. September nicht abgeholte Beträge werden den betref- •ftnbetn Quartierträgern gegen eine Vergütung von 10 Pfg. zugestellt. Gießen, den 13. August 1896. GroßherzogliLe Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Wolff. 7309 Versteigerungen. | Lommerfrncht« Versteigerung. Freitag den 14. August I, I. will Rechner Schmidt in äoriborf seine Iller- und Gerftenernte □ Loosabtheilungen an Ort und Delle öffentlich meistbietend ver- fünpern. Zusammenkunft Vormittags 9 U.hr bei der Wirthfchaft des iiten Jordan. 7271 Kerfteigerung. Moutag den 17. d. Mts., Ach mittags 5 Uhr, sollen auf dem Nrchhause dahier verschiedene Ar- Ütiiem über die Unterhaltung der ^chwlgebäude und zwar: veranschlagt zu X. 1J0 Schlosserarbeiten . . 21.— 2H Glaserarbeiten . . . 6.16 3)1 Weißbinderarbeiten. . 461.50 »astsigert werden. Meseck, am 11. August 1896. Gnoßh. Bürgermeisterei Wieseck. Sommerlad. 7292 Empfehlungen? Et. Schlachthaus. Freibank. [7289 Heute und morgen: Ochsenfleisch nicht ladmrein, pr. Pfd. 45 Psg. 8chweinefleisch aicht ladenrein, pr. Pfd. 42 Pfg. LAMM' Die Freibank bleibt bis 10 Uhr Abends geöffnet.___________ Frische Mewche! 422 Je M. Schulhofe Warum? steigert sich der Eonfum von Tag zu Tag »ehr und mehr in 115 Luhn’s Waech-Extract D. R -Patent 82424 »eil derselbe schnell reinigt, ohne daß die Wäsche leidet. Ueberzeugen Sie fich davon! >/, Pfund ä 15 zur Probe empfiehlt: Eberhard Port, Giessen. Strebel-Tinte i J.Rickersche Buchhandlung, Giessen. Schellfisch n. Cabliau, garantirt frisch, im »Rebstock*. 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Frena in Mainz.________ 7248] Jüngere» Mädchen zu einem Kinbe gesucht. Näheres tn ber Expeb. bieseS Blattes. Ortsgewerbeverein, General - Versammlung Freitag, 14. August, Abends SV3 Uhr, im Caf6 Balzer. Tagesordnung: 1. Rechenschaftsbericht. 2. Abnahme der Jahresrechnung. 3. Vorstandswahl. 4. Die Erbauung eines eigenen Gebäudes für Zwecke der Schule und des Vereins. Um recht zahlreiches Erscheinen der Mitglieder wird dringend gebeten. 7230 Der Vorstand. Nur echt mit Marko Plellrlng «=ri,„preiirlDK' in den Apotheken und Drogerien. Unübertroffen ;» als Sk Schanhsitsmittel ME& und zur JH^Haulgflego. Ä. Kilhinger Seltersweg 19: 2616 Jagdgerätße und Waffen. WM" Reise-Effecten. L CO =c ro a~ cc d CI. CO ! - . -M Bente’s Schutzapparat für Gasglühlicht. Kein Olülilicht ohne Schutzapparat! Bei Anwendung von Bente’s Schutzapparat kann: 1) der russansetzende Stift, welcher das Strümpfchen trägt, fortfallen, wodurch die Lichtstärke erhöht wird. 2) Der Cylinder von jedem völlig Unvertrauten, ohne Gefahr für das Strümpfchen, behufs Reinigung etc. auf- und abgesetzt werden. 3) Das Strümpfchen, da es an der Staubkappe des Schutzapparates einen festen Halt hat, durch den beim Anzünden eintretenden Luftdruck nicht aus seiner Lage gebracht werden. Ausserdem bietet der Apparat noch viele andere Vortheile. Der Schutzapparat garantirt eine unbedingte Beständigkeit in der Lichterzeugung und Lichtfülle. Preis I Mark per Stück. 6203 Alleiniger General-vertrieb für Gießen, Wetzlar, Ilauhenn und Friedberg: _____A. Gretscher, Giessen, Neustadt 78. Sängerkranz. Unseren verehr!. Mitgliedern zur gefl. Kenntnißnahme, daßdar für den 16. August bestimmt gewesene Lommersest auf Sonntag den 23. August verlegt worden ist. 7305 Der Vorstand. Turnverein. Samstag Abend 8 Uhr, in Steins Garten mit turnerischen Aufführungen, Phn. z V miden, Fackelreigen und Abbrennn eines großen Feuerwerks mit darauf folgendem Tanz. Die Musik wird von der Capelle der r Jr 1846 Kaiser Wilhelm-Regiments unter persönlij^ Leitung des Herrn Musikdirector Krauße gestellt. Eintritt ä Person 40 Piq. Sämmtliche gelösten Festkarten haben Gültigkeit. 721C ^^Beteranenverein Gießen/^ Sonntag den 16. August: Zeöächlnis;--feier^ des 16. und 18. August 1870. Morgens 9 Uhr: Versammlung im Cas6 Gbel zvw gemeinschaftlichen Kirchgang und Schmücken der Gräber. Tb Sonntag den 2 3. August findet der Ausflug na4 der Badenburg statt._______________________________________7306 TU irthschask-Eröffnung. Einem geehrten Publikum mache hiermit die ergebene Miltyeilunc. daß ich Samstag den 15. 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