Erstes Blatt. / »t. 138 Sonntag den 14. Juni 1806 Keneral-Wnzeiger. und 2hi$cigcblatt für den Kreis Gietzen Alle Unnoncen-Lurraux bet In- und Än8(anbe8 nd)mai Nnzrigkn für bcn „Gießener Nnzeiger" entgegen. Int Gießener Jimttrte« eratfer r'ci dem enjrigtr dreimal fceigtlegL Rebachon, fptbrti«« und $ rüder«: -a>tSr«teMr.H. Fernsprecher 51. / Der t*nur **jcifler <6|eint täglich, i Uulnahme bei Montags. ! Gratisbeilage: Gießener Kamilienblätter. Gießener Anzeiger M Abonnements^ Einladung. Aim Bezug des „(Bicfocncr Anzeiger" für 1 Äg 3., Vierteljahr 1896 laden wir hiermit ergebenst tm. Wie bisher, wird der „Gießener Anzeiger" die ^DqtSereignisse in kurzerden Thatsachenentsprechender - Stiic, zur Kenntniß seiner Leser bringen. Die neuesten - Nachrichten der zuverlässigsten telegraphischen Nachrich- tM-dnreaus sowie zahlreiche Mittheilungen aus dem erfreu und weiteren Vaterland halten den Leser f ftt? über die Vorkommnisse in demselben auf dem i übiaibcn. Unterstütz: durch an allen Orten der Provinz tMcrhessen ansässige Berichterstatter, ist der „Gießener 88.isci.iier" ferner in der Lage, die interessanten LKMi-ige in der Provinz so frühzeitig wie möglich KW kenntniß seiner Leser zu bringen, desgleichen r.llM üben Begebenheiten in der Stadt Gießen die gMhrende Besprechung im localen Theile des An- ililtr! zu Theil werden. Der in der Provinz LQeihcsjen betriebenen Landwirthschaft wird der HlLzcijser durch Veröffentlichung von allem Wissens- vMNhau aus dem Gebiete derselben besondere Berück- fWgimg zu Theil werden laffen, daneben aber auch dffii Beobachtungen und Erfahrungen in Haus- vüiltsischaft, Handel, Gewerbe und Industrie traben Kreis seiner Besprechungen ziehen. Ein ge- d<-ilgm!-s Feuilleton wird neben besonderen Är- t Ähi ernsteren und heiteren Inhaltes den erwünschten Mcchaltungsstoff bieten. Außerdem werden die Eichener Famttienblätter", welche dem An- z.Wc wöchentlich 3 mal bcigelegt werden, und die fhlfö mn gewähltes Feuilleton als Unterhaltungsstoff bkWM, namentlich im Kreise der Familien eine ftWicbie Beigabe bieten. Wir ersuchen nun namentlich auswärtige Leser, il W Bestellung bei der Post baldgefl. aufgeben zu n.*i. Neuhinzutretende erhalten vom Tage der VWcLiung bis 1. Juli den Anzeiger kostenfrei zu- g M:, wie wir auch gerne bereit sind, Probe- 9Mmern nach auswärts postfrei zu versenden. Den 2Ä1 in hiesiger Stadt werden wir, wie seither, d> er Anzeiger weitersenden und den Abonnements- b. durch Quittung erheben lassen, falls nicht aus- d Eche Abbestellung erfolgt. Hochachtend Verlag des „Gießener Anzeiger" Brühl'sche Univ.-Buch- u. Steindruckerei (Pietsch & Scheyda). ilii'S den Verhandlungen der Zweiten Kammer der hessischen Stände. nn. Darmstadt, 12. Ium 1896. Die Sitzung wird um 9 Uhr eröffnet. Auf der Tages- oefcs steht zunächst die Interpellation der Abgg. Metz- D ümirdt und HaaS-Offenbach, die Zusammensetzung driiii Deichverbände betr. Die Interpellanten fragen di«UH!Lterung, ob sie nach dem am 21. Februar 1893 gr faliih lyeschluß über die Zusammensetzung der Deichverbände untilii! Zuziehung der Städte Mainz und WormS in diese Bdttünre, dem jetzigen Landtage die vorläufige Entschließung übt« (»itefen Beschluß mittheilen wolle. — Staatsminister F!»i,e!r beantwortet die Interpellation dahin, daß, wenn erst di ieitOung der Deichverbände stattgesunden habe, die Regte- ru M: idi die Regelung dieser Frage herantreten könne. Sei di »üieschehen, dann werde der Kammer eine Vorlage zu- geK'. — Abg. Reinhardt bestreitet, daß die Städte IRIft:; und Worms durch ihre Hafenbauten die Schuld an de ra iialfiudenden Ueberschwemmungen tragen. Dteie Bauten fei iit mf eigene Kosten ohne StaatShülfe auSgeführt worden. $1la;!iube nicht, daß die Städte WormS und Mainz nach dvaabi'immbaugesetz zu Dammbauten herangezogen werden to itü.. Die Ursache der Ueberfluthungen liege nach dem Udteul der RetchScommisfion in der badischen Rhein-Correc- tion. — Abg. Schröder sagt, die Annahme deS Abg. Reinhard bezügl. der UeberfluthungSursache sei nicht ganz richtig. Die RetchScommisfion habe sich ausdrücklich dahin ausgesprochen, daß durch die bedeutenden Einengungen des Stromes bet WormS und Mainz die Ueberfluthungen rechts und links des Rheins herbeigesührt worden seien, und seien auch ganz bestimmte Vorschläge und Verbefferungen gemacht worden, um diese Schäden zu mildern. In diesem Sinne hätten die betr. Rhetngemriuden gebeten, daß diese beiden Städte in die Deichverbände eingezogen würden. — Abg. Metz begreift die staatsmännische Erklärung der Regierung, um einer unbequemen Frage auSzuweichen. Die gegebene Antwort der Regierung sei ihm räthselhaft. ES wäre seiner Ansicht nach bester gewesen, wenn die Regierung gesagt hätte: Wir haben noch keinen Beschluß hierüber gesaßt. Er bestreitet ebenfalls die Ansicht Reinhardts bezüglich der Rhein- Correetion in Baden. Diese habe nicht den geringsten Einfluß. Damit ist die Interpellation erledigt. Nunmehr tritt die Kammer in die Generaldebatte Über die Vorlage der Regierung, betreffend den Gesetzentwurf, die Polizei-Verwaltung im Großherzog- thum. — Die Vorlage bezweckt, mit Rücksicht auf die Wichtigkeit der Organisation in Stadt und Land und besonders im Interesse einer energischen Handhabung der Poltzeigewalt in den größeren Städten des Landes, die Organisation der Polizei in diesen Städten so zu regeln, daß die Bolizei regelmäßig von staatlichen Behörden und Beamten auSgeÜbt werden soll- daß ferner die Möglichkeit der Bestellung staatlicher Polizeibeamten in den Landorten im BedÜrfnißfall zu gewähren und die Befugntste der Polizeibehörden unter Zugrundelegung der zur Zett bestehenden Vorschriften gesetzlich zu fixiren ist. Die Regterun-; b'hält sich vor, in den großen Städten einzelne mit den localen Einrichtungen und Bedürfnisten der Städte im engen Zusammenhang stehende Zweige der Polizeiverwaltung, auf Antrag der Städte an Stelle des Kreisraths dem Bürgermeister zu übertragen, lieber dieser Regierungsvorlage leuchtete kein guter Stern. Denn während tn dte General-Debatte eingetreten wurde, circultrte schon ein Antrag im Hause auf Ablehnung der Specialdebatte für die einzelnen Artikel deS Gesetzes. — Mtnistertalrath U fing er begründet in eingehender Weise dte Vorlage. Er betont, wie durch Anwachsen der Städte und das Aufblühen der Industrie sich die Nothwendigkeit einer anderen Regelung deS PolizetwesenS herauSgestellt habe. Die Regierung habe sich die größte Mühe gegeben, insbesondere durch Berathung der Vorlage in einer Vorcommisfion, alle Wünsche nach Möglichkeit zu befriedigen. Dabet sei die Regierung von der Ansicht ausgegangen, daß eS nur nützlich für dte ganze Organisation sei, wenn auch dte städtische Polizei tn dte Hände deS Staates gelegt werde. Er empfiehlt dem HauS die Vorlage zur wohlwollenden Berathung und Annahme. — Abg. Metz-Gießen als Berichterstatter kann dem HauS nur dte Specialberathung deS Gesetzes empfehlen, trotzdem er nicht verhehle, daß man tm Ausschuß sehr ge° rheilter Ansicht über dte einzelnen Gesetzesparagraphen gewesen sei. Für ihn sei insbesondere der Art. 28 deS Gesetzes, der bestimmt, daß die örtliche Polizeiverwaltung an Stelle der Bürgermeister einem besonderen Bezirkspoltzeibeamten übertragen werden soll, nicht annehmbar. Er frage daher die Großh. Regierung, ob sie beabsichtige, an diesem Artikel 28 festzuhalten. Sollte dies aber nicht der Fall sein, so müsse er gegen daS Gesetz stimmen und, soweit er die Stimmung im Hause kenne, müsse im verneinenden Fall das Gesetz al- gefallen angesehen werden. — Staatsminister Finger theilt zunächst dem Hause mit, daß er bereit sei, auf die Interpellation Osann und Genossen bezüglich der Verstaatlichung der Hessischen Ludwig-bahn zu antworten und bittet den Präsidenten, die- auf dte morgige Tagesordnung zu stellen. Zur Gesetzes Vorlage übergehend, betont derselbe, daß sich die Regierung zum Erlaß des vorliegenden Gesetzes veranlaßt gesehen habe, nachdem vielfach Wünsche nach dieser Richtung laut geworden seien. Bis zur letzten Stunde seien verschiedene Ansichten über daS Gesetz laut geworden. Er hoffe aber, nachdem sich die Situation geklärt habe, seien auch die Wolken und Nebel verschwunden. Nur der Abg. Metz habe noch einen Makel gefunden, insbesondere bezüglich deS Art. 28 deS Gesetzes. Er müsse sagen, der Herr Abgeordnete hat aus einer Mücke einen Elephamen gemacht. Denn so gefährlich, wie dieser Artikel hivgestellt worden sei, sei er nicht. Wenn aber der Herr Abgeordnete baß Eintreten in dte Spezialberathung von dem Wegfall deS Art. 28 abhängig gemacht habe, so müsse er sagen: Die Regierung wird unter keinen Umständen darauf verzichten, davon kann überhaupt keine Rede sein. — Abg. Jöckel kann sich mit dem Gesetz- Entwurf nicht befreunden. Die Polizei gehöre in die Hand eine- Mannes, der energisch handele, der jederzeit zu haben und nicht mit Arbeit und Dienstgeschästen überlastet sei. DaS sei aber bei einem KreiSrath der Fall. — Abg. Schmitt findet eS überhaupt sonderbar, daß eine so wichtige Gesetzes- Vorlage noch der Kammer am Ende der Session vorgelegt werde. Er behauptet, daß der heutige Zustand bezüglich der Polizeiverwaltung in Mainz besser sei, wie der durch daS neue Gesetz geschaffene, selbst wenn die Stadt Mainz 100000 Mk. weniger zahlen würde wie seither. Die Städte seien zufrieden mit dem, was sie haben und es sei nicht richtig, baß sich bte Verhältnisse gegen früher geänbert hätten. Der Bürgermeister müsse dem KreiSrath gegenüber unabhängig bleiben. Durch daS Gesetz sei bteS nicht mehr ber Fall. — Abg. Ullrich spricht sich ebenfalls für Ablehnung beS Gesetzes aus, inSbesonbere da bieseS ben bestehenben Verhältnissen nicht entspricht. Im Lause ber Debatte geißelt berselbe noch bcn Erlaß beS KreiSrathS von Offenbach bezüglich beS Verbots beS Besuchs von Tanzvergnügungen minberjähriger Mäbchen. DaS Verbot sei aber nur tn ben Orten erlassen worben, wo bie- Mehrzahl ber Bewohner sozialbemokratisch wären. In nationalliberalen Ortschaften sei ein solches Verbot nicht erlassen worben. Wie sich das verhalte, darüber habe er dte Regierung interpellirt, aber noch keine Antwort erhalten, trotzdem dies schon sehr lange sei. — Abg. Wasserburg ist kein besonderer Freund der Polizei, aber er gesteht zu, daß man nicht ohne sie sein kann. Bezüglich der Uebertragung der Polizeigewalt an dte Bürgermeister sei er aber anderer Ansicht, wie der Herr Staat-- Minister. Der habe vorhin mit Entrüstung gerufen: Wollen Sie denn die Polizei dem Bürgermeister übertragen? Warum denn nicht? In Mainz könne er und Jeder mit seinem Bürgermeister über polizeiliche Sachen sprechen und werde auch jederzeit gehört. Da- ist doch etwas ganz andere-, al- wenn da ein uniformirter Beamter sitzt und empfängt. — Ein Antrag der Abgg. Schmitt und Genossen wird verlesen. Derselbe beantragt, den Gesetz-Entwurf, ohne Eingehen in die Spezial-Debatte, abzulehnen. — Für die RegierungS-Borlagc treten noch ein die Abgg. HaaS, Wolfs- kehl und Berg st räßer. Nach erfolgter Abstimmung über den Antrag Schmitt und Genossen auf Nichteintrttt in die Spezialberathung wirb berselbe mit 24 Stimmen gegen 12 Stimmen angenommen. Damit ist bas Gesetz gefallen. Schluß 1 Uhr. Dspescht« btl B«e«u »Herold*. Berlin, 12. Juni. Der Kaiser wirb den morgen Abenb hier etntreffenben chinesischen Vicekönig Li Hung Tschang Sonntag Mittag halb 1 Uhr im königlichen Schlosse in feierlicher Aubienz empfangen. Eine EScadron wirb bei ber Auffahrt ber Galawagen eScortiren. Eine Ehren- compagnie nimmt mit Fahnen unb Regimentsmusik im kleinen Schloßhofe Aufstellung. Berlin, 12. Juni. Heute Vormittag haben auf dem Tempelhofer Felbe bte Besichtigungen ber ®arbe- Cavallerie-Regimenter ber Berliner Garnison durch den Kaiser ihren Anfang genommen. Beim Exerciren kamen infolge deS durch den Regen aufgeweichten Boden- verschiedene Unfälle vor. Berlin, 12. Juni. In parlamentarischen Kreisen wurde heute der Beschluß deS BundeSrathS, betreffend die Verlängerung des NotenprivilegiumS der württem- bergischen Notenbank, vielsach besprochen. Wie die „Post" hört, besteht die Absicht, da durch den Beschluß die Möglichkeit einer Verstaatlichung der Reichsbank für längere Zeit unmöglich gemacht wirb, diesen auch tm Plenum, und zwar bet der zweiten Lesung deS Depot-GesetzeS, zur Sprache zu bringen. Berlin, 12. Juni. Der „RetchSanzeiger" veröffentlicht das Gesetz, betreffend Feststellung eine- Nachtrags zum HauShaltS-Etat für die Schutzgebiete auf baS Etatsjahr 1896/97. Berlin, 12. Juni. Die Mitglieder der ReichStagS-Com- Mission für daS ReichSvereinSge fetz traten mit Ausnahme der Reichspartei und Deutsch-Conseroativen zu einer Berathung zusammen. ES wurde beschlossen, bei der dritten Lesung im Plenum als Artikel 1 dte Annahme deS folgenden Satzes zu empfehlen: Vereine jeder Art dürfen miteinonber in Verbindung treten. Entgegenstehende landeSgesetzltche Bestimmungen sind aufgehoben. Berlin, 12. Juni. Wie auS Rom gemeldet wird, kam eS gestern in der PeterSkirche anläßlich der Procesfion zu wüsten Auftritten. Eine große Anzahl meist betrunkener Matrosen von dem tn Ctvtta-Bccchta ankernden englischen 'S«» mlNs m -WKiinbej Wirth« EinbekamtlE auch auSmärtß.c-:: Offerten unt. P.ts P« fofort M' □L4S.sk, furtnMchjL WüSii?. «Utz n°N, h^rtw mit fr fest Veit aesuchi von rinn pj AlgSuer Kösefitr:, an Sivdols Rott, t K. K. med. Fabi r Kinder t lalzkaffee ind Nahrung;: nur im WwM ist es nöihig, Itc .eisM 'N Dosen mit der bamit das Leder r- rt M.7 * Mi* SÄ wieder unddi-Fim^" Zentner m hen 3-***Sa .ahn. V assau)- lies Tafel’1' £«■< Geschwader waren fn der Kirche erschienen und drängten sich brutal vor, so daß sich die Andächtigen vor Angst zurückzogen. Auch der die Teremonie leitende Cardinal Rampolla mußte sich in eine Teiteucapelle zurückzieheo. Tine Anzahl Frauen und Kinder trugen Quetschungen und leichte Der« wuudungen davon. Berlin, 12. Juni. Bei der ReichStagS-Ersatzwahl im Wahlkreise Illertissen wurde Freiherr von Hertliog (Centr.) mit 2500 Stimmen Mehrheit gewählt. Berlin, 12. Juni. Bei dem gestrigen Som meres seu der englischen Schiffsbauer traf auf das an den Kaiser gerichtete Huldigungstelegramm kurz nach Mitternacht eine Antwort ein, in welcher der Monarch herzlich für die Begrüßung dankte und der Hoffnung Ausdruck gibt, daß der herzliche Empfang, den die Institution in seiner Haupt- stadt gefunden, ihr die Wahrheit des Spruches beweisen werde: Blut ist dicker als Wasser. Gleichzeitig theilte der Kaiser mit, daß seine Yacht „Meteor" gestern wiederum einen Sieg auf einer Strecke von 42 Meilen errungen habe. Karlsruhe. 12. Juni. Bei der heutigen Berathung der Anträge auf Aenderung deS WablverfahrenS zum Landtage erklärte der Minister des Innern in der zweiten Kammer deS Landtags, die Regierung halte nicht unbedingt an der indirecten Wahl zum Landtage fest, werde fich zu der directeu Wahl aber nur dann verstehen, wenn ein Gegengewicht geschaffen würde gegen den unberechtigten Einfluß der großen Masse, der sich bet der dirrcten Wahl geltend macht. Ein solches Gegengewicht erblickt die Regierung in der Wahl von Vertretern wirthschaftlicher Interessen, welche neben den direct gewählten Abgeordneten Sitz und Stimme in der Kammer haben. Diesen Bedingungen am nächsten stehe der Antrag Fieser (natl.). Wenn fich im Volke für diesen Antrag eine Strömung zeige, werde die Regierung keinen Augenblick zögern, mit diesen Wahlresorm-vorschlägen vorzutreten. Sollte sich jedoch der nächste Landtag in gleicher Weise zusammensetzen, wie der jetzige, so sei eine Aenderung des Wahlverfahrens sehr zweifelhaft. (Der Antrag Fieser verlangt dirccte Wahl, Vermehrung der Mandate und Verleihung von Privilegien au die Städte noch neben den direct gewählten Abgeordneten). Wien, 12. Juni. In der Pulverfabrik Felixdorf sand heute eine Explosion statt. Das Gebäude ist zerstört. Fünf Personen wurden getödtet. Mailand, 12. Juni. Ja Ober- und Mittelitalien verursachten anhaltendes Regenwetter und Hagelschläge erheblichen Schaden. Die Etsch ist über die Ufer getreten. Durch das Hochwasser ist die Ernte theilweise vernichtet worden. ___________ Berlin, 13. Juni. Der gestern Abend stattgefundene Empfang der englischen Schiffs baumetster beim Kaiserpaare im Neuen Palais zu Potsdam gestaltete fich zu einem glänzenden Feste. Der Kaiser unterhielt fich leb- haft mit den hervorragenden Mitgliedern der Gesellschaft. Nach dem Cercle begaben fich die Anwesenden auf die Terrasse, um von dort dem Schauspiele des Zapfenstreiches betzuwohnen. Mittelst SonderzugeS erfolgte die Fahrt von und nach Berlin. Berlin, 13. Juni. Der englische Correspondent Bashford hat der „Kreuzzeitung" eine längere Darlegung seines Streits auf dem Haupt Telegraphenawt zugesandt, in der er eingesteht, einen Beamten beleidigt zu haben. Dieser- halb habe er den Beamten um Entschuldigung gebeten unter Zurücknahme der beleidigenden Worte. Der Beamte habe später ein Gesuch unterzeichnet, worin er um Einstellung deS Strafverfahrens gegen ihn bat. Berlin, 13. Juni. Das Bürgerliche Gesetzbuch ist in der Fassung, die ihm von der Reichstags Commtsfion gegeben wordcn ist, bereits gestern gedruckt im Reichstage zur Vertheilung gelangt. Crouberg, 13.Juni. Kaiserin Friedrich ist gestern hier eingetroffen. Hamburg. 13. Juni. Laut einer Antwerpener Drahtmeldung der „Börsenhalle" ist vorgestern der von Southampton nach Ostafien abgegangene Dampfer des Norddeutschen Lloyd „Bayern" bei Port Philippe gestrandet. Schlepper find zur Hilfe dahin abgegangen. Einzelheiten fehlen noch. Hamburg, 13. Juni. Capitän Plever von dem hier eingetroffenen Stettiner Dampfer Riga wurde mit zerschmettertem Kopf tobt im Elbpark aufgefunden. ES wird ein Verbrechen gemuthmaßt. Graz, 13. Juni. In dem Spital am Sömmerivg wurde gestern ein Erdbeben verspürt. Rom, 13. Juni. In dem gestern beendigten Proceß gegen General Baratieri wurde das Urtheil noch nicht bekannt gegeben. ES verlautet, daß derselbe mit Stimmengleichheit freigesprochen worden ist. Paris, 13. Juni. Der Brief deS Czaaren, welchen General BoiSdeffre, umgeben von der ganzen französischen KrönungSdeputation, dem Präsidenten Faure übergab, wird nicht veröffentlicht werden. Athen, 13. Juni. Griechenland eröffoete die Verhandlungen mit Rumänien über einen Vertragsabschluß. WB. Darmstadt, 13. Juni. Die „Darrnst. Zeitung" erfährt, daß dem VerwaltungSrathe der Hessischen Ludwigs bahn auf die in der letzten Generalversammlung gefaßte Resolution die Eröffnung zuging, daß die hessische und preußische Regierung die Erhöhung deS von ihnen für den freihändigen Erwerb unterm 30. März dsS. IS. gemachten Angebots ab lehn en müßten, jedoch bereit feien, die von dem VerwaltungSrathe befürwortete Mehr- forderung im Werthe von 30% Mark per Actie, falls dies von der nächsten Generalversammlung beschlossen werde, in wohlwollende Erwägung zu nehmen. Weitergehende Vor- schlüge deS verwaltungSrathS entgegenzunehmen, lehnen jedoch beide Regierungen ab. CtcMts «nd pretHmielUfZ’ Gießen, den 13. Juni. •• Auszeichnung. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, der Hebamme Christine Oster- meyer zu Pfeddersheim die silberne Medaille des Ludwigs- Ordens zu verleihen. Wegen Kirchendiebstahl hatten fich gestern vor der Strafkammer die noch nicht 14 Jahre alten Buben Georg Linkmann und Ludwig Heßler von Butzbach zu verantworten. Reumüthig gestanden Beide ein, vor Weihnachten gemeinsam in die St. Wendelkirche zu Butzbach etngestiegen zu sein und im Ganzen Mk. 1.20 auS dem Klingelbeutel genommen zu haben. Den Bürschchen Zöllen dann noch Diebstähle zur Last, die jeder von ihnen allein begangen, wobei sie den alten Opferstock der Stadtkirche um kleine Geldbeträge erleichterten und die Opferbüchse der St. Wendelkirche erbrachen. Herr Pfarrer Schrimpf, welcher als Zeuge vernommen wurde, erklärt, daß beide Angeklagte sehr geweckte Buben seien und versprochen hätten, einmal Tüchtiges im Leben zu leisten. Sie wußten, daß sie unrecht handeln, als sie ihre Strafthaten begangen. Der Schwere ihrer That waren sie fich indessen nicht bewußt, so daß das Thun derselben nur milde anzusehen sei. Herr Staatsanwalt Zimmermann beantragte gegen Linkmann 10, gegen Heßler 6 Monate Gesängniß. Die Strafkammer v-rnrtheilte Linkmann wegen schweren Diebstahls in drei Fällen zu drei Monat, den Heßler wegen eines schweren Diebstahls, emeS Versuchs zum schweren Diebstahl und eines leichten Diebstahls zu zwei Monat Gesängniß unter Anrechnung für Beide von je 1 Monat der erlittenen Untersuchungshaft. ** Ausschreibungen der Gießener Rndergesrllschafi zu der am 26. Juli d. I. auf der Lahn stattsindenden 6. Ruderregatta: 1) Einer für Juniors, Ehrenpreis. 2) Vierer. Ehrenpreis, gestiftet von der Stadt Gießrn (Wanderpreis). Der siegende Verein erhält bet Rückgabe einen Ehrenschild. (Rennen 1895 für ungültig erklärt). 3) Dollenzweier für Juniors- Ehrenpreis. 4) Vierer, offen für Ruderer, welche nicht zum Rennen Nr. 2 genannt sind- Ehrenpreis. 5) Einer. Lahnpocal, gestiftet von dem deutschen Ruderverband- Wanderpreis. Der siegende Verein erhält bei Rückgabe des Preises einen NebenpreiS. (Sieger von 1895 Heinrich Klein vom Mainzer Ruderverein.) 7) Einer. Offen für Ruderer, welche nicht zu Rennen Nr. 5 genannt sind. Ehrenpreis. 8) Dollen, zweier. Ehrenpreis. 9) Vierer. Offen für Ruderer, welche noch kein offenes Rennen im Vierer (AuSlegeboot) gewonnen haben und nicht zum Rennen Nr. 6 genannt find. 10) Dollenvierer. Ehrenpreis. 11) Achter. Ehrenpreis Sr. Königl. Hoheit deS Grohherzogs Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein. Wanderpreis. Offen für Ruderer, welche bis zum 1. Januar 1896 noch kein offenes Rennen um einen Wanderpreis im Achter gewonnen haben. Mannschaften, welche in diesem Rennen schon gesiegt haben, werden von der Beschränkung nicht getroffen. Der siegende Verein erhält bei Rückgabe deS Preises einen Ehrenschild. (Sieger von 1895 Wetzlarer Ruder-Club). •* Marine Verein Gießen. Die Flaggenweihe deS Marine-Verein- und die damit verbundene Festlichkett am morgigen Sonntag verspricht schön zu werden. Gerade in der letzten Woche war das Festcomits thätig, um den zu erwartenden zahlreichen fremden Gästen etwas Ordentliches zu bieten. Inzwischen sind von den Marine-Vereinen Kiel, Berlin, Saarbrücken, Worms, Posen, Bochum, Leipzig, sowie von der Marine Vereinigung Kiel kostbare Geschenke in Form von FahnennägUn eingetjangen. Der Marine-Verein WormS wird eine prach volle Schleife für die zu weihende Flagge überreichen. Die Vereine Frankfurt, Kassel, Mainz und Worms werden mit einer starken Anzahl ihrer Mitglieder hier eintuffen, die anderen Vereine, welche Fahnennägel gestiftet, werden durch Deputationen bei dem Weiheact vertreten fein. E« ist hocherfreulich, daß in unserer Bmnenstadt die ehemaligen blauen Jungen, an Zahl im Verhältniß zum Kriegerverein rc. naturgemäß nur schwach oeitrelen, zusammen- halten, um die alte kameradschaftliche Liebe und Treue im bürgerlichen Rock weiter zu pflegen und zu bethätigen. Muntere man diese Tugenden sestenS unserer Bürgerschaft dadurch am morgenden Sonntag auf, indem man, schon um der fremden Gäste deS Marive-Veretns willen, sein Inten sse an dieser Vereinigung dadurch bezeuge, daß man die Straßen der Stadt festlich mit Fahnen schmücke- ist eö doch der Marine-Verein, welcher stets vollzählig auf Deck war, wenn es galt, die Gesammtheit zu repräsentiren. Wir erinnern nur an daS mittelrheinische Turnfest, wo fich unsere blauen Jungen im Festzug durch die Stellung eines Prunkwagens betheiligten, abgesehen bei anderen Gelegenheiten, wo sich dieser Verein stet» hervorgethan. •*H. Stein8 Garten. Ein zahlreicher, mufikliebendeS Publikum hatte sich trotz des unsicheren Wetters gestern Abend eingefunden, um den Darbietungen der Capelle deS Thüringischen Ulanen-RegimentS Nr. 6 auS Hanau Gehör zu schenken, und man kann gleich Eingangs sagen, daß fich wohl Niemand enttäuscht, sondern höchst befriedigt sand. Leider verbietet unS der zur Verfügung gestellte Raum ein näheres Eingehen auf die SchönheÜen deS zur Ausführung gebrachten reichhaltigen Programms. Doch möge nicht unerwähnt bleiben, daß RecklingS Jagdphantasie „Episode auS dem Jägerleben", die Zigeuner-Mazurka „La Czigane“ (Gams), ferner Schreiners Potpourri „Fliegende Blätter", sowie die verstävdoißvoll feinfühlige Wiedergabe der „Dichter- und Bauer"-Oaverture ganz besonders gefielen. Die gediegene Ausführung des ganzen Programms machte der vorzüglichen Direction des Kgl. StabStrompeterS Herrn Urbach alle Ehre, da Einsätze nnb Nüanciruug der Borträge nichts zu wünschen übrig ließen. Der allen Piöcen reichlich gespendete Beifall war ein wohlverdienter. Bon den Piston-Soli» dcS Herrn Hankel kam am Besten die Polka „Frisch und fröhlich" zur Geltung. Der auf Kaiser- HeroldStrompeten gebrachte Marsch „Hie guet Brandenburg ** Srhängt. In einer hiesigen Anstalt erdac.,,.! rn STOnrnvn »In in gestern Morgen ein in derselben untergebrachtcr " * • Verhaftung. Andreas Merle von »lth«v- Hl ff f ff V A 1 A ' J ff 11 A * ffflt'ffA VM »nlhllllrl kl. ■ welcher als Zeuge feines NamenSvelterS, der atn 9.; x, vor den Geschworenen auf der Anklagebank saß, . auf Requisition der Staatsanwaltschaft unter ha an der Inbrandsetzung der Hütte deS Schaum^^ b . zu sein, m Hast genommen worden. • * Einen glücklichen Absturz hat der Lehrling n ei mit Spenglerarbeiten beschäftigt, verlor dabei ktr , I stürzte in die Tiefe, ohne sich tas mir.une* » zuthun. Einige leichte Hautabschürfungen hndeltm • jungen Menschen nicht, wieder nach oben zu fttu’r a • ■ fein Werk zu vollenden. * • Gegen das Duellanwesen Die Bereinigten £.>•!■ der eben in Darmstadt tagenden südwestbeutichen für innere Mission faßten eine Resolution geeer Duellunwesen. Dieselbe lautet: Die zu faifc tagende 32. südwestdeutsche Conserenz für innen spricht ihr schmerzliches Bedauern auS übet :« fortdauernde, der göttlichen wie der menschliten i- . . widerstreitende, dem gesunden RechtSgesühle tri h i und dem christlichen Gewissen schweres Aergeiui; ben» i Unsitte des Duell» unter Hinweis auch die meisten Duelle ihren Ursprung haben in neftc ßn Ua Schaden. Daß solches Aergerniß befehlet unb wt-uv. .« achtung der staatlichen und kirchlichen Otdomtgt r.^' > beschließt die Jahresversammlung, an die z:c; Kitchenbehörden der Conferenzgebiete die Bim . i dieselben wollten dahin wirken, daß dem Du Hurt-."? i halt gethan und die auf daS Wort ®otitl gt|u< t Stellungnahme der christlichen Gemeinde gegen :ii *i. mit Klarheit und Entschiedenheit gewahrt ro.-tit - t schlossen wurde weiter eine entsprechende Singatt u. ä i Majestät den deutschen Kaiser und an die i'arM'.'-:! • Conferenzgebiete. * * Schlosierei-Außstellnng zu Mainz. Seu c.-iu-u 1 mit der Ausstellung der Gegenstände m der Lia-'^et gönnen worden und schon jetzt kann festgestellt ■ttl"-. ‘ die Ausstellung eine ganz hervorragende und aoßembew-l anziehende werden wird. Mit Staunen und Fmüe - man, zu welcher Kunstfertigkeit daß 6i ;l1 ge werbe es in unserer Zeit gebracht hat, uct i‘ Kunstarbeiten eß mit den bedeutendsten Leistung fri Jahrhunderte aufnehmen können. Diese übena'tr.'i ■ der Kunstentwickelung kann eine auf engem schränkte Ausstellung am Besten vor Augen - einer solchen kann der Fachmann wirklich lernen urb .. sür das Schöne Empfängliche, bewundern und h±^ sind hier vereinigt und diese Fülle von bero.riep i Leistungen wird keine frühere Schlosserei-AvSsiellur-z|«* haben. Wir wollen heute noch nicht auf Einze^uen' gehen, sondern nur darauf Hinweisen, daß btr eindruck der Ausstellung ein glänzender und sut -ui. reizvoller sein wird. ES ist die» um so erfreu'.iier, r anfänglich befürchten mußte, daß die hiesige 8012“* * unter der Concurrenz der anderen diesjährigen allgemeinen Charakter» leiden könne, was run wr' nicht der Fall ist. * * 3n Amerika »erstorbene Hessen. Sagiow Paul Schwartz, 60 Jahre alt, aus Mainz Dr. med. Johann Schalter, 69 Jahre al1/a” Louitville, Ktz., Frau Barbara Strtethorfl, zwo Schneider 71 Jahre a(t, au» Bensheim. Der Getreidemarki. (Berichtswoche vom5. btli-J Die Getteidemärkte aller Länder zeigten in i'V*" theil» feste, eine theil» sogar steigende Tendenz , für diese ziemlich unerwartet gekommene Be-vegunz ^ ungünstige Saatenstand in den meisten Staaten rc amerika und auch die in vielen Gegenden, n* J Europa» verhältnißmäßig schwache Rörnetentet e Weizen- und Roggenfeldern, denen es zu lange ", gefehlt habe, angegeben. Ob angesichts des tn sonnigen, warmen Wetter» diese Befürchtungen halten werden, muß allerdings bezweifelt wer eo. j und Leipzig wurde verkauft: Weizen lst °° < und per 20 Centn er) für 147 bi» 161 W, * >■ I allewege" fand stürmischen Beifall und wurde auf n Verlangen der gebotene „Reitermarfch de» Groß-n a Ul.1 mit Dank acceptirt. Auch die übrigen a[| brachten Märsche ließen an kraftvoll-schneidiger z Nicht» zu wünschen übrig. Den Schluß btlbete eine G- Retraite. Angesicht» der guten Leistungen rufen 2 Spendern ein „Auf Wiedersehen" zu. e* Garienconcerte ans der „bchöae, tiifit, nächsten Montag findet in den Gartenanlagen obiatn’j. ment« baß zweite Bier co ncert, ausgeführt c-, figen Regimentßmufik, statt. (Siehe Inserat)/ /^ Concert erfreute fich eine» recht regen BesucheL ber schöne schatttge Garten, 'owie bie ®QxtcnhaCr“ ' auf ben letzten Platz besetzt. Die Mufikcapelle crr-r^ haltigen Beifall. Gegen plötzliches Unwetter vergrößerte RestaurationSsaal, sowie die gkräum^? Halle genügenden Schutz. • • Sommerfest des Kaufmännischen Vereins, v ei männische Verein wird sein Sornrnerfest am 12. wider in Schwalheim ober in Salzhausen begeh,- '' 1 • • Unvorsichtiger Schätze. Em hier beschasligni; hatte einen Revolver geschenkt bekommen und ». denselben gestern Nachmittag auf seinem Ziwwer C wart eines Freui'beß ueb eine» Soldaten. P.h.-./ 1 sich die Waffe und drang bie kugel dem Soll, das Knie. Der Techniker wurde vorläufig (P 1 nommen, während der Soldat in» Lazareih u;n..: werden mußte. t N{ - tag K » s januaT von, zmr; nflärt. 5» bet Berg! co» rorintn etLr junges Ö ttr Sopse, zu 8 Si4'':tn Tages f ereil tl zutückkehren wSchenllich zu Fuß i felgendes Seuanbtni uni lehrt nur bölf s, jeHegne Üeistv SeM*11 He ytabwnotbi kmes Srverb .. Jen habe. S tig.lL seine Leibspe Loch.itz btiorgtt Fr — Rattoffeljali aosreicht. Diese Gr Sos Msnung voll« Rur »ollen wir anbi Äqvjnbtn nou Echzell, mit Selma Katharine Weber zu (Sette au. 6. Justus Scbnad l, Leinweber zu Schlitz, mit Dorothea Bauer daselbst. 10. Moses Levi, Schirm- sabrikant dahier, mit Johanna Flörsheim zu Offenbach a. M. 10. Earl Berthold Langhammer, Chemiker zu Klein-Algermissen, mit Christine Ferdinandine Wilhelmine Fünrohr hierselbft. 12. Carl Dietrich, Schutzmann zu NippeS, mit Elisabeth Hartmann Hierselbst. Junr: 6. Johanne« Schäfer, Kaufmann von Großen-Linden, mit Anna Margaretha Weller hierselbst. 9. Carl Strack. Arbeiter dahier, mit Elisabelhe Döring hierselbst. 10 Johann Georg Carl BLltner, Schuhmacher dahier, ml Maria Keil hierselbst. Mai: 31. Dem Bureaugehülfen Carl Stobr IV. ein Sohn. Juni: 2. Dem Ingenieur Heinrich Bernhard Bock eine Tochter. 2. Dem Schlosser Ludwig Zöll ein Sohn. 3. Dem StationS-Asfistenten Johann Georg Giegling ein Sobn, Wilhelm. 3. Dem Schneider Hermann Müller ein Sohn. 3 Dem Schlosser Heinrich Weber eine Tochter, Mathilde Katharine Elisabeth. 3. Dem Dachdeckermeister Philipp Kröck ein Sohn, Wilhelm Hermann. 4. Dem Rangirer Heinrich Biedenkopf ein Sohn. 5. Dem Knecht Johannes Döring ein Sohn, Karl. 5. Dem Hilfs-Telegraphisten Paul Neumann eine Tockter. 5. Dem Taglöhner Johannes Winecker eine Tochter. 6. Dem Wirth Wilhelm Gerhardt eine Tochter. 6 Dem Schuldiener Ludwig Decker eine Tochter, Minna Elisabithe Johanna Marie. 6. Dem Postschaffner Wilhelm Reinig eine Tochter, Juliane Elisabeth. 7. Dem Hauvburschen Adam Fegheilel ein Sohn. 7. Dem Omnibus- schastner Wilhelm Fink ein Sohn, Wilhelm Ludwig Jacob. 7. Dem Landwirlh Hermann Haubach eine Tochter. 9. Dem Realgvmnasial- lehrer Nikolaus Koob eine Tochter, Maria. 12. Dem Archipelen und Lehrer Wilhelm Mühlderger ein Sohn. DtftOfMtU. Juni: 6. Elise Jung, 22 Jahre alt, Dienstmagd von Woften- bausen. 7. Anna Theodore B aun, 1 Jahr-lt, Tochter von Sftaß-n- kehrer Heinrich Braun dabier. 8. Luise Auguste Minna Emilie Hofmann, 6 Jahre alt, Tocbter von Glaser Georg Hofmann dahier. 8. LouiS Peter Sack, 40 Jahre, Mehgermeister dahier. 9. Willy Ockel, 60 Jahre alt, Apotheker dahier. 9. Carl Adolf Scheid, Universität- - Nachrichten. Jena, 12 Juni. Der Professor der Phllosophie Eucken bat einm Ruf nach Freiburg in Baden abgelehnl ehrende Anerkennungen, in Summa 1125 Mk. Ein sehr schöner Ersalg. • London, 10. Juni. Die Engelmacherin Dyer wurde heute früh im Newgate Gefangntß hingcrichtet. Vorher legte sie ein umfaffeode» Schuldgeftandoiß ab. Heugras Versteigerung der Stadt (tzietzen. Montag, den 22. uud Dienstag den 23. d. Mts., jedes- imt Vormittags 9 Uhr beginnend, soll das Heugras von den städtischen B Bftii von dem Friedhof, von den Anlagen vor dem Friedhof und von dt MiS eseckböschungen meistbietend versteigert werden und zwar: Montag, den 22. Juni, L.) an Ort und Stelle von den Wiesen vor der Neustadt, von den Ä Möschungen, von einem Grasstück der früher von Rabenau'schen L) am Neuenwegerthor von den Wiesen im Heegftrauch, <•) an Ort und Stelle vom Friedhof, von den Anlagen vor dem . F fot.vf und von den Wiesen im Rußland, ) von den Ochsenwiesen, einer HoSpitalwiese, von den Wiesen im Sb: r morgen, Utersbrunnen und Altentisch, Nachmittaos 1/22 Uhr von den Wiesen in der Gemarkung Rodgen, Nachm. V23 Uhr von den Wiesen in der Gemarkung Alten-Buseck, £) Nachm. 1/o4 Uhr von den Wiesen in der Gemarkung Großen-Buseck. Die Zusammenkunft ist am 22. Juni am Neustadterthor und am 2:!Äjuuni in den Ochsenwiesen. Die Großh. Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, V Achtendes in ihrer Gemeinde bekannt machen zu lasten. ließen, den 13. Juni 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. K n a u t h. Gg. Deibel von Wieseck . 3 Ka. (6 Pfd.) Schwarzbrod beiBaith. Christ Wwe. v. Wieseck 66 Aug. Deibel von Wieseck . 66 W. Fabel von Wieseck 66 Der Vrovverrävfer. Dieselben Preise wie bet den hiesigen Bäckern. Gießen, den 13. Juni 1896. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. 26 Pfg. 52 , 24 , 48 . 22 , 21 , 44 , 42 , 66 , Die Gewinn-Gegenstände wolle man „ anlage 8, abholen lasten gegen Zurückgabe der gezogenen Loose. Die nicht abgeholten werden nach einigen Tagen den Gewinnern gebracht werden. Brodpreis e vom 14. bis 28. Juni 1896. Der hiesigen Bäcker. Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod Kg. (4 Pfd.) Taielbrod Der ««»Värligen Bäcker. 1 Kg. (2 Psd.) Weitzbrod bei A. Detbel, W. Fabel v. Wieseck 24 Pfg. 2 Kg. (4 Psd.) Weißbrot» bei Kg.Ant. Heuser v.Gr.-Lmben 40 „ L Schmidt von Gr.-Lmden 42 „ Wild- Fabel von Wieseck 48 „ 2 Ka. (4 Pfd.) Schwarzbrod betGg. Ant. Heuser v.Gr.-Ltndm 38 „ Joh. Kb. Belle v. Ktrch-GönS 38 „ W.Stetnmüller v. Lang-Göns 40 „ Verloosung. Bei der heute auf Großh. Polizeiamt vorgenommenen Verloosung von 108 Gegenständen zum Besten von Werken christlicher Liebe in Gießen sind nachfolgende 108 Loosnummern mit Gewinnen gezogen worden: «I ht *, °DCtn Hr 5 ' Die tRlk ®clbal irr Navtnkdtlitl^s “f der Ankl-gr^. utßantoaltjdjaji " Hüüt bis un worbtn, lbN Hai d-iLch. Z' Drsttlbt^ Vceubaues in ln > i^hiflt, e' ohne sich tdr ; hauiabschüll^!: 'ieder nach obto |i leUang • r Gtgenstänbe n16 )n jetzt tau uz herronagwüc: tz, Siauaii c --- den bebtuteubfti“ - n können. Dieje * kann eine m Defii« Fachmann ' d!l lifwB'J *" ,b Meft 8® ■' rudert Bi*'* tutt » *■ uriif 11 !i« (1«’!*' L h ß »I«■!''* MN, “6 t leiben TS*- iS*»"--' er Landes' ®attet > I« * "R* 1 i'i < tei» Vcrfebr, Land- «nS v-U-roirrhschaft. 13. Juni. Marktbericht. Aus dem heutigen WoLenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 0,70-0,80, Hühnere^ pr. St. 0 4, 2 St. 10-11H, Enteneier 6 2 St. 0 Jb, Gtztse- Her p,.St 00—00 A, Käse pr. 6t.5-11 4. Käsematte pr. 6t. 3 A. (frbten pr. Liter 17 H, Linsen p'. Liter 30 4, Tauben pr. Paar jl 0,60 bis 0,80, Hübner pr. Stück 1,10 bis 1,20, Habnen pr. Stück A <‘80—1,30, Enten pr. Stück A 1,60-2,00, Gänse pr. Pfm» A 0,00—0,00, Ochsenfleisch pr. Pfd. 70—74 H, Kuh- und Rmdfleisch pr. Psd. 64-68 A, Schweinefleisch pr. Psd. 50 bi« 66 4, Schweine' fletsch, gesalzen, pr. Psd. 70 4, zcaldflcisch pr. Psd. 60—54 A. Hammelfleisch pr. Pfd. 60-70 A. Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,00 Ml 5,00 JL, Weißkraut pr. Stück 0-00 A. Zwiebeln pr Zentner A 7,00—8,00, Milch pr. Liter 16 A. Kirschen pr. Pfund 30—40 A- Gießen, den 12. Juni 1896. Dr. Nauman», Pfarrer. Die Straßen ^rofdorf-Gie^eu und Krofdorf-Lauusbach sind wegen der Dampfwalze für Frachtfuhrwerke gesperrt und zwar: die erstere vom 15. bis incl. 16. d. Mts. und die zweite vom 17. bis incl. 18. d. Ms. Krofdorf, den 13. Juni 1896. Der Bürgermeister: 5508 Kleine. karten-AuSgabestellen. Frankfurt a. M, den 10. Juut 1896. 5530 Königliche Eisenbahn Direction. 2 Kg. (4 Pfd.) Wetßbrod 1 Kg. (2 Psd.) Schwarzbrod Roggen-Schwarzbrod bei Ernst Muth u. W. Amend 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod Roggen-Schwarzbrot) bet Ernst Muth u. W. Amend 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod. . • . stellen zu besetzen. Persönliche Vor- Psychialrische Klinik. In weiterem Verfolg unserer Bekanntmachung vom 4. d Mts, betreffend Gewährung von Fahrpreisermäßigungen an gewerbliche Arbeiter (auch Arbeiterinnen) zum Besuch der Berliner Gewerbeausstellung, wird die für eine gemeinschaftliche Fahrt erforderliche Mindest- betheiligung von 30 auf 10 Arbeiter, welche auch bei verschiedenen Arbeitgebern desselben OrteS und des gleichen Gewerbes in Arbeit stehen können, herabgesetzt und den Angehörigen des Fischerei» gewerbeS auch auf der Hinreise Einzelfahrt gestattet. Nähere Auskunft ertheilen die Fahr- Heugras-Verfteigerung Das diesjährige Heugras von den Domanialwiesen wird versteigert: Pfleger- und Pflegerinnen- Douuerstag den 18. Juni, Vormittags 9 Uhr, bei Wirth Rabenau zu Alten-Buseck, aus der Gemarkung Alten-Buseck; Freitag den 19. Juni, Vormittags 9 Uhr, bei Wirth Dor feld in der Post zu Wieseck, auS der Gemarkung Wieseck; Freitag den 19. Juni, Nachmittags S'/s Uhr, bei Wrrlh Leib im Philosophenwald, aus der Gemarkung Gießen. Auszug aus den Kirchenbücher« Ver Slavt Gieheu. «vaugetifche Seweiude. SetteuU. JohanneSgemeinde. Den 6. Juni. Johannes Schäfer, Kaufmann zu Gießen, und Anna Margarethe Weller, Tochter des verstorbenen MüllerS Adam Weller^,u ^eßen.^ H^ack, Arbeiter zu Gießen, und Elifabetbe Döring, Tochter deS verstorbenen Pflästerers Wilhelm Döring II. JU «'^rod.o 3unL ^hann Georg Carl Böttner Schuhmacher |u Gießen, und Maria Keil, Tochter dcS verstorbenen Taglohner» Johannes Keil IV. zu Ettingshausen. MatthäuSgemeinde. Den 7. Juni. Dem Kutscher Christian Pitzer eine Tochter, Lina Henriette Marie Pauline, geboren den 20. Mat. Denselben. Dem Bahnarbeiter Heinrich Berg ein Sohn, Karl Justus, geboren den 23. April. , Denselben Eine uneheliche Tochter, Katharine Margarethe Minna, geboren den 22. Mai. MarkuSgemernde. Den 7. Juni. Dem Graveur Karl Schwan ein Sohn, Friedrich Hans, geboren den 9. Mai. Denselben. Dem Schneider Christian Sauer ein Sohn, Ernst Ludwig, geboren den 12. April. LukaSgemeinde. Den 7. Juni. Dem Locomotivbeizer Christian Marx ein Sohn, Christian Heinrich, geboren den 14 Mai. JohanneSgemeinde. Den 7. Juni. Dem Agent Johann Carl Brasch ein Sohn, Lothar Carl, geboren den 9. Mai. Denselben. Dem Bahnarbeiter Carl W.ber eine rochier, Wilhelmine Elisabetha, geboren den 4. Mai. MarkuSgemernde. D-n 10. Juni. Louis Peter E-ck, Metzgerme.ster, verheirathet, 40 Jahre alt, starb den 8 Juni. LukaSgemeinde. Den 10. Juni. Karl Adolf Scheid, Schlosler, 27 Jahre alt, starb den 9. Juni. JohanneSgemeinde. Den 11. Juni. Willy Ockel, Apotheker, 60 Jahre alt, starb den 9. Juni. ___________________ Witteruugsbericht vom 12. Juni. Von Westen tritt zwar hober Druck nach dem Continent herein, doch ist die Lustdruck-Vertheilung immer noch unregelmäßig unv ver Einfluß niederen Druckes vorherrschend. Der letztere bedeckt noch einen großen Theil der Osthälfte Europas unb außerbetn "egt eine kleine Depression am Südsutze der Alpen. Die Witterung si^vorerst immer noch unbeständig und zeigt» stch der Vimwel heute Morgen zumeist bedeckt. Eine Befferung der Wetterlage dürfte vorlaustg noch nicht zu erwarten sein. eo«au»«i*Ui»t eitttMmfli Erst noch Fortdauer des bisherigen Witterungtz-CharacterS. Versteigerungen. Dienstag den 16. Juni 1896 zu Gießen werde ich öffentlich gegen Baarzahlung versteigern: «. Nachmittags 2 Uhr 'm »ttblet*: 1 Partie Nutzholz, 2 EiSschränke, eine Anzahl Wirthstische, 1 Nähmaschine, 1 Ptanino, 1 neue Bettstelle, sechs Eophas, 1 Roßbaarmaschine, einen Silberschrank und sonstige Mobilien rc-; feiner: nach vorheriger Einsichtnahme an Ort und Stelle: 1 HauS- (Hotel-)Telegravhen Anlage b. Nachmittag» 8 Uhr, Neuenweg Nr. 41: eine große Partie eichene Bohlen. Versteigerung voraussichtlich bestimmt- 6504__Engel, Gerichtsvollzieher- Dersteigerrmg. Dienstag den 16. Jnni d. I., Nachmittags 3 Ubr, versteigere ich im Bramm'schen Hofe — Nenvadt 65 — gegen Baarzahlung: 3 geschnittene, große Eichenftämme, 2 neue Bettstellen, 1 Sopha, 1 Nachttisch, 1 Consol, eine große Partie Parquet-Riemen. verffeigemng findet bestimmt statt. 6539 Born, Gerichtsvollzieher. Zu verkaufen. M-t. MIMHail«. Freibank. [5531 Heute und Montag: 8chwemeffeisch nicht labenrein, pr. Pfd. 4« Pfg. Die Freibank bleibt Sams« tags bis Abends 10 Uhr geöffnet. 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Rheinweine (Ober-Ingelheimer Rothwein, Hochheimer Weisswein) und Moselweine. 387 r ■■■■■■■■■Mr Heute Sonntag: Tanzmusik. Großes Sommechi Der Vorstand 5476 Billige Preise Prachtvolle Zimmer. Pension 3 Mark. — Rasche und schöne Ausliilirunü - Stereotypie. Galvanoplastik. Birhbiudeni g 15 h: 1846 U hr ^estmarsch, ausgesührt von der hiesigen Äihuttw 9V Erössuuug des Tanzvergnügens. Belustiguugsbudeu, Wurftschnappeu, Carouffel Im 6 Uhr: Preis-Sackhüpseu mit Preisoerthetiun: Abends. Illumination des gesummten FeftplatzeS. Cintritt: ä Person 20 Pfg., Kinder unter 14 Jahren tn tHv )er Eltern, sowie Mitglieder sind gegen Vorzeigen der Mckgliehlast i Bier im Glas, 8/ie Liter, 10 Pfg. r Hotel Iller I Bad Salzschlirf. | .M Schönste Lage neben dem Kurhaus und Badehaus | durch einen Neubau vergröseert. Giessener (Wohlthätigkeits- Sonntag, 21.3nni, Programm: Zither* Verein.) mi Thierpark I Schm lirit TurnveM I Abfahrt nach Butzdc 12 Uhr 6 Mw rrahrprciscrwäftiz»,, Um zahlreiche« Erscheme» c, g, wird gebeten. M ,-------------- Gesangverein Eintracht Sonntag, den 14. Joni er., Nachmittag 2 n. ' Woldfeß im Stadlwald. licherllraße. trflt Sdionft r. Die Mitglieder der Gewerkschaften wie olle Arbeiter itn? -■ ‘ flelaben. Der Ueberschuß ist für einen wohlthätigen Zweck bestt-mm Entree 10 Pfg. Der Vorwt.*« 1W*. Bet ungünstiger Witterung findet das Fest tm Saale bei t>4” Mainzer Hof, (brünbrrgrrflr* (früher Insel Helgoland). chöne Aussicht. Bei günstiger Witterung Montag, den 15. Juni er., Ans,,, 5 f Zroßes J5ier=Coiur ausgeführt von der LegimeatsmaSK Sroßh. M-Ws. 116 (üniftr HiiiL NB. DieCoucerte finden au jedem Montag 9W Programme liegen auf. ’ ’,i‘ Bier im Glas, 3/io Lüer, 10 Pfg. — Eintrittspreis a Brühl’schc Ünhersitäts-Buth- und Sleindrurkerei (Pietsch & Scheyda) Verlag des Giessener Anzeigers 7 SchnhtraMM1 7 empfiehlt sieh xur Anfertigung ali'r Buchdruck-Arbeiten in elegantem Schwart- und Farbendruck. N des ?. P.: Hermann Elle. — Truck und Brrloq der Brübl'kchen UnirersttätS-Vuch. nnd Skeindruckerei 'Pietsch * Lchevdo m Aie heutige Tiumm« mnf" ? 21 Zu den wir! lag aHnn tir Sur Mnn •jg-icü ter vrrsch" dgntltt jeder im f iafnn‘« grtoorden. Jor m der tbadäd) b hi Uibtrpiobw mbn'viechkndtn Rh ibtt ungenügenden erheben, h hm aus ial l^ft.t^en Sample lebusa, daß we ttancantndafflpf i1 etagetnttn ist, die ■ feist bin handel, i heiche Fehde mit d tu bn neuesten Aed ßtiährlichste Intere zcp aber offenbar ■b staatliche Inter litig steht sich auf Bnb irdroht und ve Duser bchuh I zevöbalich gar nicht kt»klbürger wahra fiaitrn er muß oder gcveffer frtrcrMlßfr h 2v. Litthichafllpra alle andrem AaNmchlr und Mitzs IMhlkbtn, aber du bad aügnt'.inc Im bedeutend mit dem -ch itn. Km bedenk! .ja nZ/^eni .htx M 4 - «>. t«. «nli 5