°s> lclf*tage: musik »■Ntbit«!;;*! '^ttage, 't mit A 98brunnenx Uhr ^ttWe &* ^VMH lersbnij «li«6rttag: nusik Ph. Weller I ION?- Mts., Abends - S enerak-M« 74] Sn «r rkleidt Bloiisen, Hosen, sowie Malcrkw lligsten Preisen Stuhl, MO jfjhportratfö15 Mk. MS' Äussührung nach Sßrtlk* iaer Unterricht im M>'- jkunstmaler, GoethestM Stücki 2627 SdtoflK ti _ AbonneVt^' 5.35 *>%» k MS?**“ 9.® $6 toi* ‘2 Donnerstag de» 14. Mai M. 113 Zweites Blatt. L8SÄ Aints- und Anzeigeblutt füv den Ttveis Gieren. Hratisöeikage: chießener Aamilienblätter. Allr Annoncm-Bureaux drS In« und LuSlande» nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. tSire hm« von Anzeige« zu der Nachmittag» für de» fHmven Tag erscheinenden Nummer bi» Bonn. 10 Uhr. D* Gießener ; Winilienir-tter Dd-i dem Anzeiger , Mfmttich dreimal trigelegt. Der IfMiet An,ei«er : "Innt täglich, p NuSnahmr de» Montag». Bierleljährlger AdonvementsPret», 2 Mark 20 Psg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezöge» 2 Mark 50 Ps^ Rcbochon, Expedition und Druckerei: -chnlstrahc Ar.7. Fernsprecher 51. Siebener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. Amtlicher Theil. Bekanntmachung, kttrfenb: dir Anstellung eine» Wasenmeister» für die Gemeinde Watzenborn-Steinberg. Christian Seipp zu Steinberg ist zum Wasenmeister bimsir Gemeinde ernannt und in dieser Eigenschaft von un» beWlig: worden. Kießen, den 12. Mai 1896. Großherzogliche» KreiSamt Gießen. v. Gagern. Gießen, den 12. Mat 1896. vßtttk.: Lehrerconferenzen. Die Mrsh. Kreis-Schulcommission Gießen au die Schulvorstände des Kreises. Brr beauftragen Sie, die Lehrer Ihrer Gemeinden zu be Mchiithtigen, daß tu diesem Frühjahre folgende Conferenzen ftaMfivöi'n werden: 1. Mittwoch den 20. Mai, vormittag» 10 Uhr, tim Hrichrnsaal der Stadtknabenschule Eonferenz für den Bezirk Giinsm l) Mittagessen im Cass Ebel). 2. Donnerstag den 21. Mai, vormittag» 9’/2 Uhr, inw Safühau» zur Traube zu Hungen Conferenz für den Bezirk LiiHhut gen. 3. sFreitag den 22. Mai, vormittag» 9*/2 Uhr, im» hoA zum wilden Mann in Grünberg für den Bezirk GrAckizg. v. Gagern. Zum Himmelsahrtssest. hirnmelfahrtStag ist KrönungStag. Da» Erdenwerk Je siii ist vollbracht. Sünde, Tod und Grab sind bezwungen, die! Kasger kennen den Auferstandenen nun gut genug, um DOMifyn zu zeugen. So mag er scheiden und seine Herrschaft antmilm. Temn ein König da» Regiment übernimmt, so thut er feicnnr Wolke seinen Königswtllen kund. Auch Jesu» hat so getchu. Aber kürzer war wohl nie ein Erlaß al» der feine, kei»elLintgltcher. „Mir ist gegeben alle Gewalt im Hiimne l und auf Erden." Da» ist da» erste Stück. Soö ton keiner sprechen al» er. Wer da» hört, sieht wie setm sllvLltiger Arm sich über die Erde reckt, und gewahrt tm i kkltgetriebe die wunderbaren Spuren seiner Hände. Jhrimnusg nun Alles dienen: Kaiserthum und Politik, geist* iichiLl UN d weltliches Regiment, der unbeugsame Tyrann und die stille FriedruSbotin am Krankenlager. Ihm dienen die Erfindungen der Neuzeit: die Maschine, wenn sie die Menschen zusammenbindet und neue Gedanken im Menschenherzen weckt, da» Schiff, wenn e» da» Evangelium über die Meere trägt und un» den Reichthum der Schöpfung Gotte» erschließt. Ihm dient jede Entdeckung der Wissenschaft, wenn fie un» klarer hinetnschauen läßt in die weise Ordnung de» Ge* schaffenen und in die große Tiefe seiner Gedanken. Aber der König will nicht bloß staunende Verehrer, er will eifrige Diener. „Gehet hin in alle Welt und macht alle Heiden zu meinen Jüngern!" Da» ist sein Wille. Kaum hat er da» gesagt, da zuckt ein neue» Leben durch die alternde Menschheit. Da» Evangelium von Jesu Heil»* willen läuft durch die Lande. E» erregt die Herzen. Arme und Reiche werden Brüder. Schwache Frauen werden zu furchtlosen Bekennern, im Geist sehen fie Jesum, ihren König, im Himmel thronen. Da» römische Kaiserthum muß sich beugen vor dem verachteten Kreuze. Einsame Mönche ziehen todeSmuthig in ihre» König» Namen missionireud durch die Lande. Donar» Eiche fällt tu Deutschland: da» Volk senkt vor dem Himmels* könige da» Knie. Um da» Evangelium streiten Könige und Kaiser - ganze Bölkerschaaren ziehen für ihn in» ferne Land. Und solcher Eifer ist nie erstorben; aber er regt sich stärker al» seit lange in unserem Jahrhundert. Da» Jahrhundert der Mission hat man e» genannt- und mit Recht: denn Mission treiben sie draußen, Mission treiben sie drinnen. „Macht fie alle zu meinen Jüngern!" da» ist und bleibt alle Tage Jesu Befehl seit dem HimmelfahrtStage. Wahrlich, der Befehl ist noth auch in dieser Zeit. Wo man ihn befolgt, weicht Duell und Strtke, stirbt die Sünde, die am Volkskörper nagt, flieht Unfriede und Streit. Wohl möchten wir manchmal seufzend fragen: Wann, wann werden fie aber alle seine Jünger fein? Aber sei still, Mensch, wer bist du, daß du Gotte» Rath ergründen willst! „Mir ist gegeben alle Gewalt! Ich bin bet euch alle Tage!" Deutscher Reich. Köln, 11. Mai. Die „Köln. Ztg." versichert bet Be* sprechung der Gesetzesvorlage, betreffend Umformung der vierten Bataillone, verschiedene Erscheinungen mahnten, auf der Hut zu sein. Die Gegnerschaft gegen die vierten Bataillone, welche mit allen Mitteln die Caprivi'scheu Vorschläge bekämpfte, frohlockt heute, daß ihrer Agitation die Regierungsvorlage zu danken ist. E» werde nicht lange dauern, so werde von derselben Stelle, die in Preußen tu militärischen Fragen Alleinherrschaft beansprucht, die Forderung aus weitere Verstärkung der Compagnien und Rück* kehr zur dreijährigen Dienstzeit erhoben. Die „Köln. Ztg." verlangt von der Regierung Aufklärung, ob die jetzige Vorlage ein Vorbote der im Stillen gehegten anderen Pläne sei oder nicht. Grnnberg, 10. Mai. Wie nunmehr bestimmt ist, wird die Nebenbahn Grünberg.Londorf am 1. Juli eröffnet und dem Betrieb übergeben werden. E. Echzell. 12. Mai. vom herrlichsten Frühlingswetter begünstigt, fand gestern unser sogen. Mai- oder HimmelfahrtS- markt statt. Es waren Käufer au» der Umgegend erschienen, welche besonders auch Confirmandensachen ankausten. Außerdem wollen sie die Arbeiten an der neuen Bahnlinie sehen. ES gibt in unserer Gegend noch viele Leute, die noch nie* mal» mit der Eisenbahn gefahren sind, viehwarkt fand nicht statt, weil die Maul- und Klauenseuche in der Gegend noch nicht ganz beseitigt ist. Der Marktabend wurde durch Tanzvergnügen beschlossen, wobei die Tänzerinnen zahlreicher al» die Tänzer waren. — Wir hatten schon Badegäste und Touristen au» Salzhausen und Nauheim hier, welche diejenigen Partieeu machten, die im „Gieß. Anzeiger" im vorigen Jahre geschildert worden waren. Da6 Wetter ist sehr geeignet zu Fußtouren, die Wälder find prachtvoll, Waldmeister ist immer noch brauchbar und Maiblumen gibt e» bei un» in Hülle und Fülle. — Die Zwetschenblüthe ist vorüber und verspricht geringe Erträge- wesentlich bester sehen die Birnbäume au» und die Aepfelbäume scheinen noch bester al» die Birnbäume zu werden. Der heutige PaakratiuStag läßt sich gut an- hoffentlich verdirbt Servatius auch nichts. Die Luft ist zu trocken, wir müßten einen milden warmen Regen haben, damit die verderbliche Kruste auf den Aeckern und Pflanzbeeten beseitigt wird, denn diese ist Gift für die ausgehenden Pflanzen. — Ganz besonder» schön sehen die HauStrauben* stöcke au». Wir haben bereit» kräftigen SamenauStrieb an warmgelegenen Wänden. Was könnten die Leute ein schöne» Stück Geld verdienen, wenn fie gute Eßtrauben für die Kurgäste in Salzhausen und Nauheim ziehen würden. E» hält aber gar zu hart, bis man Jemanden in unserer Provinz zu einer neuen besseren Betriebsweise bewegen kann. n. Altenstadt, 11. Mai. Unsere Molkereigenossenschaft kann mit dem bi» jetzt Erreichten recht wohl zufrieden sein - denn nach kaum vierteljährigem Bestehen erreichte der Gesammtumsatz schon die Höhe von 61,994 Mk. 22 Pfg., während die Zahl der Mitglieder sich in dieser Zeit noch nicht verändert hatte, sondern immer noch 90 betrug. E» herrscht unter sämmtlichen Genossen die größte Zufriedenheit über ihre Zugehörigkeit zur Molkerei, durch die fie auch gemeinsam aus billigste Weise das beste Kraftfutter beziehen. Man hört oft, namentlich von Leuten mit kleinem landwirthschaftlichem Betrieb äußern: „Früher brachten wir kein Geld aus Milch- und Buttererlös zusammen- jetzt da* Feuilleton. Moderne Städtebilder. Originalbriefe für den „Gießener Anzeiger". (Nachdruck verboten.) IL Augsburg. I. Eine Floth geschichtlicher Erinnerungen schwingt mit i Ilm Namen mit. E» gibt Städte, denen gegenüber man» pr nicht anders kann, als historisch fühlen. Bet dem Klaihf! von „Augsburg" überkommt e» Einem sofort mit BorrMagen an „Reichstag", „altdeutsches Patrizierthuw", .refumatorische RrligionSangelegenheiten", kurz, ein ganze» BürM viou ReminiScenzen taucht da in der Seele de» halb- ceg^liverrichteten sofort an die Oberfläche, und mit Recht, ;enrin of Schritt und Tritt drängt sich Einem hier die Ber- ganMstiÜ auf. Wir logirten in dem Hotel zu „den dresi M o dstilvi", da», im Mittelpunkt der Stadt gelegen, ein vor- nehv!,« stille» Gasthau» ersten Ranges ist, in welchem man von t ko geräuschvollen Treiben eine» internationalen Ab- steiM«:°r^er» wenig merkt. Die elegante Ausstattung und etc Wl Küche lasten sehen, daß da» Hau» eine rühmliche Tran-Mai aufrecht zu erhalten hat. Hier befindet fich der Fu,Wri»fen, in welchem die Schuldscheine Karls V. ge- tilgt? rinden, auch kann der Logirgast die komfortablen FürstjWmrmer besichtigen, denn die „drei Mohren" find das Abstich,wartiere der bayerischen Könige. dem Hotel tritt man auf die Hauptstraße: die MaxMarnSftraße, die in ihrer Fortsetzung auf die Karolinen* strähnvSladet. Dicht an den „drei Mohren" prangt da» FuggerhauS. Die Bilder an der Front stellen die Entwickelung diese» glänzenden KausherrengeschlechtS dar. verfolgen wir die durch eine Tramwoylinie gekennzeichnete Straße in schnurgerader Richtung, so kommen wir recht» an dem alterthümlichen Rath Hause vorbei, in besten goldenem Saale in früheren Zeiten der Reichstag sich versammelte. Die Decke des goldenen Saale», ein au8 Eschen- und Eichenholz kunstvoll gebildeter Plafond, hängt ohne tragende Stützen im Dachstuhl, im Gebälk. Da» imposante Deckengemälde stellt den „Triumphzug der Minerva" dar. An den Wänden sehen wir die Bilder antiker Imperatoren und Scenen au» der biblischen Geschichte. In den Nebenzimmern interessireu die kunstvoll gearbeiteten Plafond» und die riesigen Oefeu (reine Töpferarbeit), ferner Gemälde von Luca» Kranach, eine Copie de» Tizian'schen Gemälde»: „Gastmahl der Kleo* patra" (der Moment, da die eghptische Königin ihrem römischen Gaste, Autoniu», die kostbare Perle im Wein auflöst) , sodann die Wappen der Adel»- und Patrizier- geschlechter und ein silberne» Modell de» Augustus- bruunen». Drei kunstvolle Brunnen zieren die Hauptstraße : AuguftuSbrunuen, Herkulesbrunnen und Merkur- bruunen. Die Höhe de» Rathhaufe» wird man erst recht gewahr, wenn man an der Rückseite Posto faßt, an dem kleinen Kloster Maria zum Stern, da» ein eigenartiges Thürmchen mit byzantinisch-russischer Kuppelform trägt. Die Zwiebelform ist auch au anderen Thürmen häufig. Daß da» „Gebäude der städtischen Verwaltung" an die Rückseite de» Rathhause» herangedrängt wurde, stört sehr den monumentalen Eindruck. verfolgen wir über da» Rathhau» hinaus die Hauptstraße, so gelangen wir an den Dom, einen kolossalen, in horizontaler Richtung fich erstreckenden Bau, etwa» verwittert im Aenßeren, sehr schön ist jedoch da» Hauptportal mit seinem reichen bildnerischen Schmuck. Auch da» Innere entfaltet viel Pracht, besonder» an den Nebenaltären. Zu einem einheitlichen, zusammenfassenden Eindruck gelangt man allerdings in diesem Dome weniger als in anderen bedeutenden Gotteshäusern. Einen großartigeren Gesammtaublick de» Jnnenraume» gewährt die am anderen Ende der Hauptstraße gelegene UlrichSktrche. Die Wirkung de» Hauptaltars ist imposant. Die schönen Glasmalereien und da» perspektivisch angelegte Gitter fesseln da» Auge de» Beschauer» in hohem Grade. Dem Dome gegenüber befindet fich das Bischof»* palaiS. Auf der anderen Seite erhebt fich auf freiem Platze das Kriegerdenkmal. Der Friede ist in der Gestalt eine» jungen Krieger» symbolifirt. Die Inschrift am Denkmal lautet: „AuS Kampfe» Nacht Erstand mit Macht, Der Sonne gleich, Da» Deutsche Reich." Diese Worte leiten un» gewissermaßen au» dem mittel* alterlichen Augsburg hinüber in da» Augsburg der Gegenwart. Architektonisch wird diese» vor allem vertreten durch da» im neuen viertel gelegene Theater, einen stattlichen Renaissancebau, entworfen nach dem Plane de» genialen Baumeister» Gottfried Semper und im Kleinen da», wa» da» Frankfurter Opernhaus im Großen ist. An den Seiten befinden fich die Portraitbüsten der Dichter und Com- ponisten, welche in diesem Musentempel zum Won- und Ton* ansdruck gelangen. gegen erhalten wir bet jedem Monatsabschluß noch ein er NecklicheS Sümmchen heraus, nachdem unsere Ausgaben für Kraftfutter abgezogen sind, die früher meistens erst nach der Ernte bestritten werden konnten, und so einen großen Theil des Körnerertrages verschlangen." Die Landwirthe erfahren so zu ihrem eignen Vortheil, wie gewinnbringend für sie der Zusammenschluß und daS Genossenschafttweseu unter sachkundiger Hand werden kann. n. Ober-Mockstadt, 11. Mai. Unser Vorschuß, und Credit verein blickt eben auf eine 21jährige segensreiche Thätigkeit zurück. ES ist ihm in dieser Zett gelungen, sich durch umsichtige Geschäftsführung zum ersten Geldinstitut der ganzen Gegend ewporzuschwiugen. Entsprechend der auf- gewandten Mühe war in der genannten Zeit auch der Ge« winn, von welchem folgende Dividenden zur Auszahlung ge- laugten: 1877, 10 pCt., 1878, 12, 1879, 10, 1880, 10, 1881, 12, 1882, 10, 1883, 12, 1884, 12, 1886, 13, 1886, 40, 1887, 12, 1888, 12, 1889, 12, 1890, 10, 1891, 10, 1892, 10, 1893, 10, 1894, 10, 1895, 12 pCt. Laubach. 10. Mai. Ge. Kgl. Hoheit Prinz Albrecht, Regent von Braunschweig, verlieh dem Gräflltchen Leibjäger Becker dahier den Braunschweiger Verdienstorden 2. Klasse. — Heute verschied plötzlich im 83. Lebensjahre Herr Präceptor Roth, seit längerer Zeit Lehrer i. P. Mücke (Hesien), 10. Mai. Heute feierte Herr Post- vermalter Philippi zu Mücke sein 2bjährigeS Dienst, jubtläum. Zu dieser Feier hatten sich viele Verwandten und Freunde eingefunden, um dem Jubilare die herzlichsten Glückwünsche darzubrtngen und einige frohe Stunden mit demselben zu verleben. Bald bemächtigte sich der Versammlung eine frohe Feststimmung, die noch durch Musik« und GesaugSvorträge Seitens der Theilnehmer erhöht wurde. Auch in der Ferne weilende Freunde des Herrn Jubilars übermittelten per Telegramm demselben ihre Segenswünsche. AlSfeld, 10. Mai. Turnerisches. Am 7. Juni findet die FrühjahrSvolksturnfahrt des Gaues Hessen zu Alsfeld statt. In der jüngsten Generalve.sammlung des hiesigen Turnvereins find die erforderlichen ComitöS gewählt und mit ihren Obliegenheiten betraut worden. Die ganze Veranstaltung ist einem Ehrenpräsidium unterstellt, bestehend aus den Herren Bürgermeister Arnold, Kaufmann Köhler und Borschußkassen-Rechner Wollrab. Im Laufe dieser Woche werden die Einladungsschreiben an die ca. 50 Vereine deS Gaues versandt. Es steht eine starke Betheiligung an der diesjährigen Gauturnfahrt in Aussicht, die ein erhöhtes turnerisches Interesse insofern bietet, als zum ersten Male der sog. „Fünser-Kampf" (fünf volkSthümliche Wettübungen) sowie die Werthung nach der Wettturnordnung der deutschen Turuerschaft Anwendung finden. Die Turnfahrt dauert nur einen Tag, doch dürfte sich in dessen Verlauf auf dem Festplatze unter einem freundlichen Himmel und den Klängen der gesammten Spaunknebel'schen Capelle ein äußerst fröhliches, zwangloses Treiben entwickeln. Wir wünschen dem Ganzen ein fröhliches Gedeihen! △ Mainz, 12. Mai. Während ein nicht kleiner Theil der Beamten der Hessischen LudwigSbahn in der Hoffnung auf Verbesserung der Gehalts- und PensionS- Verhältnisse seither sehr für die Verstaatlichung der Bahn geschwärmt hat, ist man in diesen Kreisen jrtzt ganz anderen Sinnes geworden. Dieser Umschwung der Meinung ist in dem Moment eingetreten, wo eS bekannt geworden, daß die Verstaatlichung durch Einfügung der LudwigSbahn in das preußische StaatSbahnnetz bethätigt werden soll und daher nicht mit Unrecht die Befürchtung erwachte, daß viele Der« setzungen diesseitiger Beamten auf entfernte preußische Linien stattfinden könnten. Hauptsächlicb wird diese Befürchtung von Beamten gehegt, welche Grundbesitz haben, weshalb diese Kreise bemüht find, bet der Verwaltung zu bewirken, daß bet der Verstaatlichung Abmachungen getroffen werden, die eine Versetzung in nichthesstsche GebietStheile verhindern — ein Verlangen, dem die Verwaltung schwerlich wird nachkommen können. Eine weitere Mißhelligkeit entsteht jetzt für die Beamten dadurch, daß sie sämmtlich ihre seither mit 4pEt. verzinsten Cautionen in Baar zurückerhalten und sichere Papiere hinterlegen müssen, die vierprocentig nur zu einem höheren Betrag zu beschaffen find. Einige Worte über die Blaukragen. In der „Parole", dem osficielleu Organ der deutschen Kriegervereine, veröffentlicht Dr. HanS Natge folgenden interessanten Artikel. DaS JubtläumSjahr der Siege von 1870/71 neigt sich seinem Ende zu. DaS deutsche Volk hat sich alle Ruhmesthateu der großen Zeit, von dem denkwürdigen 19. Juli 1870, dem Tage der großen Kriegs- erklärung, an bis zum unvergeßlichen 18. Januar, welcher dem Werke der Einheit die Krone aufsetzte, vergegenwärtigt und gefeiert! Fast jeder Truppentheil hat seine Erinnerungs- rage begangen, und Se. Majestät der Kaiser ehrte die noch lebenden Führer aus jenen Tagen durch dankbare Anerkennung und OrdenSauözeichnungen, bekränzte die sieghaften Fahnen deS HeereS, die Geschütze der treubewährten Batterien, schmückte die Kämpfer von damals mit den Schlachtspaugen auf dem Bande der Kriegsdenkmünze, die Inhaber des Eisernen Kreuzes mit den silbernen Eichenblätrern! Auch deS opfermuthigen SauitätScorpS wurde gedacht wie der unermüdlichen Feldpostbeamten. Wir haben unsere Kinder in den Schulen gelehrt, aller dieser Braven zu gedenken, und die jüngeren Kameraden in den Kriegerveretnen wett« eiferten in dem Bestreben, die Veteranen auf mancherlei Weise auSzuzeichnen. So ist wohl Aller gedacht und Niemand vergessen? Niemand? Doch, der Train harrt noch seines Dankes, und der Monat soll nicht zu Ende gehen, ohne daß dieser Pflicht genügt wird. Welcher Tag ist der Ehrentag deS Train? Alle Kriegslage, keiner ausgenommen- an allen Erfolgen hat der Train that- kräftigen Antheil gehabt. Wenn die Welt an unserem Heere von 1870 Schneid und TodeSmuth, Kraft und Nüchternheit, Pflichttreue und Ausdauer bewundernd anerkennt, so hat der Train auf die letzten beiden Soldatentugenden seinen Ruh« gegründet. Seiner Pflichttreue und Ausdauer verdankt unser Heer nicht zum geringsten Theile seinen unaufhaltsamen Siegeslauf. Wenn man erwägt, daß die KriegSformation eine» einzigen TrainbatatllonS etwa 7000 Pferde umfaßt, und wenn wir diese Summe mit der Anzahl unserer ArmeecorpS multipliciren, so haben wir einen Begriff von der gewaltigen Menge von Menschen und Pferden, durch welche die Ernährung und Verpflegung unseres HeereS vor 25 Jahren vermittelt wurde. Danken wir den braven Blaukrageu, welche so wacker ihre Pflicht gethan, gedenken wir vor Allem der Offiziere, welche diese Massen bewegt und geführt haben. Denn ihnen standen nicht jene Bortheile zur Seite, welche bei anderen Truppentheilen die Erhaltung der Manneszucht und Führung erleichtern. Wie der Druck auf die elektrische Glocke wirkt daS Comwandowort unmittelbar auf eine Compagnie, eine Schwadron! Anderes bei den oft viele Kilometer langen Colonnen, welche je unter dem Befehl eines oder mehrere Offiziere stehen. Da gehört ein hohes Maß von Energie und Kraft dazu, die Massen so zu bewegen, daß sie rechtzeitig zur Stelle find, wenn die Truppen ihrer bedürfen. Und dabei bedenke mau das com« plicirte Getriebe der gewaltigen Formationen, wie Proviant- und Fuhrpark- und Feldbäckerei-Colounen, SanüätS-Detache- mentS, Feld'Lazarethe u. f. w. Und die Mannschaften? Schwer ist ihr Dienst und begeisternd auf den Einzelnen wirkt er wahrhaftig nicht. Während andere Truppen den natürlichen Trieb, der den Einzelnen im Hausen fortreißt, finden, wo Mann neben Manu in der Attacke geht, da ist der Trainsolkat in der langen Linie deS Marsches auf fich selbst gestellt. Zähe auSharrend in Wind und Wetter, Schnee und Eis, gehorsam seiner Pflicht, selten unter Dach und Fach ließ er Meile auf Meile hinter sich, ertrug er die fast Übermensch- lichen Anstrengungen der oft nothwendigen Nachtmärsche, ohne zu ermatten. Darum war aber auch das Vertrauen der kämpfenden Truppen zu der gewissenhaft arbeitenden Verwaltung, die stets mit Nahrung und Pflege bei der Hand war, groß! Darum war, dank unserem Train, auf deutscher Seite kein Mangel, während der Gegner oft mehr unter Entbehrungen als unter unseren Geschossen zu leiden hatte. Daß und wie der Train anno 1870 im Einzelnen an den Siegen mitgewirkt hat — beweisen die Sonderberichte über den Etappendienst- daß im Allgemeinen die Mannschaften ihrer Aufgabe nach allen Seiten hin gewachsen waren, wird bewiesen durch daS auS dem Feldzuge gut erhalten heim- geführte, einen Werth von vielen Millionen repräsentirende Material. Konnten die Trainbataillone der Armee naturgemäß keine einzelnen Schlachtentage in ihre Geschichte eintragen, so dürfen fie doch, wie schon oben erwähnt, das stolze Bewußtsein haben, daß sie von großem Einfluß waren auf alle großen kriegerischen Ereignisse- daß keine RuhmeSthat ohne den Train geschehen ist und daß er diese großen Erfolge erzielt hat durch die energische Bethätigung der hohen militärischen Tugenden: Pflichttreue und Ausdauer! In hellleuchtenden Zeilen stehen diese Worte auf den Bändern deS RuhmeSkranzeS, welchen das dankbare Volk auch den Train- colonnen des großen Jahres, den wackeren Blaukragen, gern und freudig widmet. Pertttifdpto» * Großenlüder, 8. Mai. Einem hiesigen Ehepaare wurde in ununterbrochener Reihenfolge gestern der vierzehnte Sohn geboren. Der glückliche Vater, welcher beim siebenten Sohne e- versäumt hatte, beabfichtigt jetzt, da der Fall fich verdoppelt hat, Seine Majestät den Kaiser um Uebernahme der Pathenstelle zu bitten. Von den 14 Söhnen leben übrigens jetzt nur noch neun. Ms.^Son der Weser, 12. Mai. Urber den entsetzlichen Unglücksfall, welcher fich in der MontagSnacht bei Carls« Hafen auf der Ueberfahrt über die Weser ereignete, und bei welchem sechs Männer ein nasses Grab in den Wellen fanden, ist noch folgendes Nähere zu berichten: Ein Viehhändler aus Borgholz hatte in dem am rechten Weserufer gelegenen Dorfe Wawbeck eine Anzahl Schafe (28—30 Stück) gekauft, und da es Sonntag war, konnte er dieselben wegen der Sonntagsruhe nicht am Tage übersetzen. Er veranlaßte deshalb die beiden Schäfer Wielert und Bumpendahl mit Hülfe ihrer beiden erwachsenen Söhne und dem Sohne des Schneiders Otto, die gekausten Schafe noch in der Nacht über die Weser zu setzen. Um 11 Uhr fuhr man in zwei leicht gebauten sog. Latteukähnen ab. Die beiden Kähne waren aneinander gebunden, in einem waren die Schafe, in dem andern die Mannschaften untergebracht. Die Schafe wurden mitten auf drm Strome plötzlich unruhig, drängten sich zu Haus nach dem Vordertheil des Kahnes, wodurch die Kähne umschlugen, und obige sechs Personen ertranken. Nur der Fährmann rettete fich durch Schwimmen. Der Handelsmann führte noch 1500 Mk. baareS Geld bei sich. Die Schafe retteten sich durch Schwimmen. • Frankfurt a M, 11. Mai. Wie das „Frkf. Journ." meldet, sollen etwa 40 Verhaftungen wegen Majestätsbeleidigung in den letzten drei Tagen in Frankfurt vorgenommen worden sein. ♦ Die Vierpreise auf der Berliner Aulstelluu® sind auf Grund getroffener Vereinbarung wie folgt geregelt. Echte Biere werden in Gefäßen von vier Zehntel und einem Liter auSgeschänkt. Vier Zehntel Liter (ein Krügl, wie man eS bei den bairischen Bieren nennt), kosten 30 Pfg., für daS ganze Litermaß sind 75 Pfg zu zahlen, nur im Bürgerbräu ist der Literpreis auf 70 Pfg. festgesetzt. Berliner Bier soll in drei Zehntel Lttergläsern zu 15 Pfg. auSgeschänkt werden. Da man bekanntlich in Berlin daS „Schneiden" sehr gut versteht, werden die Wirthe bei diesen Bierpreisen, Ließen, 8. 3 eingt bei : iksuisinlllaS-Arbtütt sieße», am 12. Citcrotur «rrd Arrnst netten Büchleins zur angenehmen Pflicht. h dem starken Anprall sofort eine Leiche war. * Karlsruhe, 12. Mai. Rector und Senat der l-z, Der Äreiitngi Stahl. «. FreytagS ABC für Touristin «•> von E. L. ist der Tuet eines eben im Vertage von G grevtae »n Berndt, Wien V1I/I, erschienenen Buche«, daS in fnippn ** aber klarer und anschaulicher Form eine Menge inl,rt^ln"2 Touristen und Radfahrer nothwendiger Dinge behandelt Bit' M zunächst eine Skizzirung der verschiedenen Terraintvpen, eingehende Belehrung ü:er rasche Orientirung nach Mond, Uhr, Boussole und Notbdehelfen. Hieran glicht 1,4, genaue Beschreibung der Karten Darstellung und dadurch Anleitung zum richtigen Kartenlesen, sodann eine ('iklir«i Besprechung der wichtigsten Touristen- und Radfahn sehr interessantes Capitel, das d-m Büchlein viele irrermd« wird, ist die Wetterprognose. Der Verfasser gibt hier allgemeinen Regeln, nach denen jeder Late sich über das W” kommenden Tages ungefähr ortentiren kann !- touren eine sehr angenehme Sache' Verhaltungen vor und der Tour, sowie in besonderen Fällen für Touristen und Winke für entsprechende Vorkehrungen bei eventuellen Rathschläge für Instandhaltung des Stahlrosses rc . inner Orientirung, Terraindarftellung, konventionelle das Werkchen in zwrckentsprechenter Weise. Der gediego in Verbindung mit der hübschen Ausstattung bei mäßP (fl. — 60 — Mk. 1.—) machen uns die wärmste vmpffl H Desgleichen ii z»z SiießeuTa 18Äartr»8rbntm . 'Sinn Hauer -, ' iseshrlshn . . . 'IV. Desgleichen i ssg Matnzla ‘ Surrr-Irbeitm . eeiiliaurr, Äreiiing, _ Stahl. rrAAtblnflu «eoe eplelfartt von «rttreo, **22 östlichen Sudan im Maßstabe 1 :3.000,000, nach d-urschen, englrschen und franzöfiichrn Quellen 91. Herrich (Verlag von Earl Flemming in 50 Pfg. In Anbetracht des regen Jnteressi» tocl® MssiMNgS-Arbeiten . 54,80 PfWer- - 12,— 4652 Stahl. Stahl. 46M 37.— 4651 Stahl. 1051.59 303.80 Mk. 55.50 47.14 17.28 189.40 vergeben Jl. Umbau eines Canals im Großen-Buscck. Älwrei Arbeiten SrlÄiha>er- „ 'Tiefen, am 12. Mai 1896. Der Kreisingenieur: Maurerarbeiten Steinhauerarbeiten Chaussir- und Pflaster- arbeiten sollen im Submissionsweg Vergebung von Bauarbeiten. Die bei dem Umbau der Brücke über den kleinen Bach im Ttraßenzug Trais-Horloff— Steinheim nöthigen Arbeiten und werden und sind Angebote bis Dienstag den 19. Mai l. I., Bormittags 11 Uhr, im Amtszimmer des Unterzeichneten abzugeben. Pläne, Voranschlag und Bedingungen liegen bei dem Bezirksbau« aufseher Listmann in Hungen und im Amtszimmer des Unterzeichneten zur Einsicht offen. Gießen, den 12. Mai 1896. Der Kreisingenieur: theilende Decharge. Vertheilung des Reingewinnes. Dienstvertrag mit dem Vorftandsmitgliede Louis Walther. Mittheilung des Berichtes des Verbands Revisors Diehls aus Kassel über die am 1. d. M. vorgenommene Revision unserer Bank. Lieferung, von Portland- cementröhren . . . Erd- und Maurerarbeiten Steinhauerarbeiten . . Chaussirarbeiten sammt Steinlieferung . . . werbebank zu Giessen tiegtirigrat «rioffkalch«» mit unbffdjrüaklrr HittMt uw«« zu der Montag den 18. Mai l. I., Abends 8 Uhr, im Saale des gafc Leib dahier aünrUenden ZI. ordentlichen Generalversammlung zaRj krgebenst eingeladen und um allseitiges Erscheinen gebeten. Tages-Orduuug: 1. Erstattung des Geschäftsberichtes pro 1895. Der Geschäftsbericht lag der Nummer 110 d. Bl. bei. «Sieben, 8. Mai 1896. Gewerbebank zu Giessen eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht. Carl Loos, Vorsitzender des AufsichtSratbes. Vergebung ttjn Bauarbeiten. ’iie nachstehenden Arbeiten sollen iira kibmissionsweg vergeben werden imilbfhtii Angebote bis ribitMag den 19. Mai l. I., Vormittags 9 Uhr, 'm SmtLzimmer des Unterzeichneten, mo«jd6|l die Voranschläge, Pläne und Bedingungen zur Einsicht offen liegen, »Wygtbfin. BL lltebou der Brücke über den Rohgraben im Kreis- i«k-cht»zug Beuern-Bersrod. NJcarrc'Arbeiten . . 58,78 Mk., S. 6 7. 2. Ersatzwahl ausscheidender Mitglieder des Aufsichtsrathes. 3. Ausschluß einiger Mitglieder. Beschlußfassung über die Genehmigung der Jahres-Rechnung und Bilanz, sowie über die dem Vorstande und Aufsichtsrath zu er- IIB.Desgleichen im Straßen- yng Gießen-Daubriugeu. M4mnc-?Arbeiten . . 30,52 Mk., St-'Ä-ihaner- „ . . 10,08 „ .... 5,60 „ «V^.. Desgleichen im Straßen- M^er'Arbeiten . St«hai«er- „ FuHklohin . . . ur Mld Kutifi BC für lot*1,1 es eben im ieoenm ltr Form eine W >thwendtgn Din-e^ . orischiedenm 'LeOlientiiM"^ d ^olbbehtli«. srK- Lsgt* ’ ortkvttrrnkM ,,w'S®WÄ fiinfl DtB °IWV A* z ’-rJäfe & röin"" b'L, 'K' tru in* tzksßsche Kt,«tskiskllbahik- «taüinguug Mt Herstellung der »ttktzM^ttvngsaulage« für die GiauchmSgebstude Lumda, GeUS »attifloi, Vdeuhausen, «esteldach ml« r?mndorf der Reuvautinie GeStuhen-—Londorf. DtiL ohißcn Herstellungen sollen tm Var>iM oder nach den Stationen getrennt HffeMt „erdungen werden. Alttiäung und Bedingungen sind im Eimer Nr. 3 der unterzeichneten ‘BeWitn Gießen (Franksurterstraße 64) dniPUÜtni, können auch gegen postfreie GtuÄMkmg von 1 JL 80 von da bei zogesr ariden. AuWtelle sind postfrei und unter ent« spredHeirr Aufschrift an dieselbe Behörde bisziu^Z-iröff-mnastermtn Donner-ta- ö#n aSl.«ai 1896, Vormittags 11 Uhr, etnm-.tiifctn. ÄMiMfrist eine Woche. GMch Äaubehörde für Nebenbahnen in Oberheffen. 4451 zn,g Mainzlar-Treis. “ - • . 25,93 Mk., Gießen, den 12. Mai 1896. Der Kreisingenieur: Stahl. 4663 “»«so», "dN,., * “■u ?11Ä - nutl" 11«,au,9,I‘.«u llh «Hi * . («nbttn i anbete '< Gnäihe Ä l,e: bequemev d°° «hta V’ dnhdnW, *10ut« in (|D1 j; I» i°i iT ' StidM ins 'taSMwmu ft6”/ daß der iolott eine Leiche^ “!• Rector nud fe ivarnen bnrch auffe£;; 11 n H11 e, die bet h: • Der ©tubentenflui ^tlfämpfe teerte |t gen wetben. Mai. Nachbrn di, h un Octoder v. I. en ermorbet Ratter lode vernttheilt ttith t/ als Chef bet wH iieihSregiernng für '■ ermordeten graut: efeo. die StsllndhtiMi! der Magen zur 2Ub tS sollte sich also i: ibeionbett aus blt l |tbo4 nicht MM Ir: häufig die dazu mit» en leistet Maggik i;1.: enstu nur eine ttrai.-- mtat genügt, ur.!r. - ühe augenblicklich M • Sei zahlreichen erforderlich ist/ kni" h den Geschmack. Bc keinem HauSha» unb ColonialmaM ^uhr-Accord. 5 Et Stellung der zum Wasser- fah«m Leim Einmalzen der Kreis- fkntta Langsdorf — Betteu- hauvselH, in Bettenhausen und in ißkell ersheim nöthigen Gespanne foüo int Submissionsweg vergeben »eidia. d flivc ote sind bis Dienstag den 19B. Hai l. Js., Nachmittags S .lÜhr, bei dem Bczirksbauaufseher Lisü ienn in Hungen, bei welchem »ie a Dingungen zur Einsicht offen Tiegia eiinzureichen. (tilgen, den 12. Mai 1896. Der Kreisingenieur: . 16,64 „ 6,50 „ . . 75,88 Mk., . . 20,80 „ • 18,- „ Vergebung von Bauarbeiten. Die nachstehenden Arbeiten und Lieferungen sollen im Submissions- weg vergeben werden und sind Angebote bis Dienstag den 19. Mai l. I., Nachmittags 3 Uhr, bei dem Bezirksbauaufseher Listmann in Hungen, bei welchem Voranschläge und Bedingungen zur Einsicht offen liegen, abzugeben. I.Röhreucaual iuBellersheim Lieferung von Portland- Mk. cementröhrm . . . 48.— Maurerarbeiten. . . . 41.— II. Röhrencaual bei Arnsburg. Samstag den 16. Mai 1896, Nachmittags 2 Uhr, im (Markttllatz 20) zu Gießen sollen durch den Unterzeichneten öffentlich gegen Baarzahlung versteigert werden: 1 Pferd, 1 Wagen, 1 Partie Nutzholz. 1 Hobelbank, 1 Partie Gold- u. Politurleisten, 1 Ladeneinrichtung, 1 Nähmaschine, 4 Bettstellen (neu), 6 do. Sophas, 1 Handwagen, 1 Roß- baarmaschiue, 1 Silberschrank, oer, schiedene sonstige Mobilien, 6 Bände Brockbaus' Eonvers.» Lexicon, eine Anzahl Bilder, diverse Gold- und Silbersachen. Versteigerung vorauSs. theilw. bestimmt, 4658 G«-el, Gerichtsvollzieher. Wirthschaftshalle 6 m lang, 4 m breit, in feiner geschnitzter Ausführung, billig abzu- geben. Doll, Zimmermeister, 4418 in Rödgen. Fußboden-Anstriche Cclfotbe und Lackfarbe, Berusteinlacksarbe, Liooleumlackfarbe, kNeu! Farblose Lacke, Parquetbodeuwichse, Liuoleumwichse, Holzbeizen :c. rc. empfiehlt Otto Schaaf, 4628___________ Damen-u. 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Behörden von Giessen und Umgegend hierdurch die ergebene Mittheilung, dass ich meine seither Neustadt Nr. 24 betriebene Wohmmgs-Mrändermig. Weine Wohnung befindet sich jetzt: Wallthorstratze Nr. 24 (alte M gegenüber dem Hotel Nsppen. Gießen, im Mai 1896. Dr. Koehler, ThinM Telephon Nr. HO. verlegt habe und in unveränderter Weise fortführen werde. Auch fernerhin bestrebt, durch Leistungsfähigkeit und coulante Geschäftsführung den Anforderungen meiner werthen Kundschaft gerecht zu werden, bitte ich das mir früher erwiesene Wohlwollen auch auf meinen neuen Wirkungskreis übertragen zu wollen. Hochachtungsvoll 2576] Freundliches, größeres Mansarden-LogtS zu oermiethen. ____________________Aster »»es 26. 139] In meinem Hause Eike der Damur- u. Lteirrstraße, nächst der Nordanlage, ist der zweite Stock mit 5 Zimmern, allen Bequemlichkeiten und Gartenantheil per sofort zu oermiethen. Audr. Euler, Steinstr. 11, U. 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