1S96 Donnerstag den 14. Mai Erstes Blatt ' W 113 tot -- Fernsprecher 51. Aints- und Anzeigeblutt für den Knts Meszen Hratisöeitage: chießener Kamitienötatter b. d den betreffenden unverzüglich zuzustellen sind. Der Bollzug iseiimm. 6ein jungen ist innerhalb 5 Tagen anznzelgcn. Die Mt- > DM!l-bochM Dr. Melior. llinJ tne von Anzeigen zu der Nachmittag« für de» | elpiirn Tag erscheinenden Nummer dir Norm. 10 Uhr. Bich-Kl frttn s-Jaquci )0, 5.— unb 6- 8 bis 16 Mark. rechnen, einige Zweifel darüber, ob diese noch nie erreichte Höhe dem normalen Verlauf der Dinge vollständig entspricht. Man zieht die eaormen Summen in Berücksichtigung, die in den letzten Jahrzehnten verdient worden find und Anlage in sicheren Werthen suchen. Man weist darauf hin, daß die JahreSersparuiffe selbst de» früher so armen Deutschland jetzt auf rund Tausend Millionen Mark geschätzt werden. Man verweist auf den Geschäftsaufschwung der letzten Monate, der u. A. in der überall zu beobachtenden Erhöhung der LuS- fuhrziffern zum Ausdruck kommt. So ist in den letzten Jahren die Ausfuhr des ersten Quartal» in England von 1160 auf 1225, in Frankreich von 635 auf 667 Millionen gestiegen und eine ähnliche Zunahme wird voraussichtlich auch die deutsche Ausfuhrliste bringen, die in den nächsten Tagen erscheint. Man muß da offenbar nicht nur die Frage stellen, ob diese Bewegung, die hauptsächlich in England, Frankreich, Deutsch- land, Holland, Belgien zum Ausdruck kommt, aber auch die Finanzen Oesterreichs, Rußlands, Italiens und anderer Länder günstig beeinflußt, an sich so weiter gehen kann, sondern man muß diese wichtige Frage nach zwei ganz entgegengesetzten Setten prüfen und fragen, ist die Anhäufung drS Capitols eine wirthschaftlich nachtheilige Erscheinung insofern, weil sie au» Mangel an Unternehmungsgeist oder aus Furcht vor in der Ferne auftauchenden politischen, bez. socialrevolutionären Umwälzungen eintritt, oder ist sie eine günstige Erscheinung, welche die Culturvölker langsam vor eine ganz neue, glänzende Wirthschaftsperiode treibt? Die Beantwortung dieser Fragen ist nicht leicht. Wenn man aber da» große FrtedenSbedürfniß der Culturvölker ermißt und die coloffalen Fortschritte deS Verkehrs, der Technik und der Naturwiffenschaften in Erwägung zieht, so neigt man dazu, die günstige Antwort auf diese Fragen für richtig zu halten. PfTi* S': ' . PT1 tfaM" y'iliiM-htigen sind außerdem anznweisen, ihre Loosungsscheine m in pn Stelle zu bringen. . $iif zur Bcurtheilung von Reklamationen in Betracht ko^MMcn Personen haben ebenfalls zu erscheinen. ballte eine Ladung nicht vollzogen werden können, so istt Iti 'Grund hiervon derichtlich anzuzcigen und ist, wenn 'i mMiilitärpflichtiger von seinem bisherigen Wohnorte weg- r .;umi ist, zugleich auzugcben, wohin derselbe verzogen ist. 5)i,e Großherzoglichen Bürgermeister haben bei dem Ober* ÄMC-eschäfte bis zum Schluß des gesummten Geschäfts seW inwesend zu fein, um bei der Untersuchung von Feld- diiAiftniauglichen sowie Invaliden ev. Auskunft geben zu ködnin, auch haben sich dieselben darum zu bemühen, daß )i'«!kiilntärpflichtigen, den Ladungen entsprechend, eine Stunde oosi^csginn des Geschäfts zur Stelle sind. spießen, am 14. Mai 1896. Dsttöiwil-Vorsitzende der Großherzoglichen Ersatz-Commission des Kreises Gießen. fatz-Behörden entlaßenen Soldaten; f, die von den Truppentheilen abgewiesenen einjährig vierteljähriger Aöo»»e«t»tiprtwas adgeschwächle Tassung geben. Staatssecretär Graf Posadowski befürwortet Annahme des Anträge« Müller. Der Steuerzuschlag auf Melasse-Entzuckerung bedeute einen Eingriff in die Interna der Industrie. Badischer Mtnistertaldirector Schor er legt dar, daß die Sonderbrsteuerung des MelasfezuckerS kaum technisch ausführbar Nr. 31, 32, 33, 34 und 37, 38, 39, 40, 41 a JT* • • Aufruf au die Feldzugtheiluehmer der 8. kl? des 1. Großh. Hess. Zuf. (Leibgardel-Regimenu * 1870/71. Von mehreren Kameraden geuaumn wurde gelegentlich deS Feste» am 18. August • Wunsch geäußert, jetzt, nach 25 Jahren, noch Zusammenkunft der damaligen Thetlnehmer in bringen. Obschon nicht verkannt wird, daß die» tun ^2 Aufgabe ist, indem in einem so langen Zeitraum bqa Veränderungen vorgekommen fein dürften, so iCi*^ Z die in Darmstadt lebenden Feldzugtheilnehmer bicit ftu* heit benutzen, um die Anregung hierzu zu gebtr. 1 Zusammenkunft soll im Lause diese» Sommers m stadt stattfinden. Es werden deßhalb alle noch Kameraden der 8. Compagnie gedachten Regiment- ni* 4 Einverständniß mit obigem Vorschlag durch eine Z-i-s a Kamerad Wilh. Roth, Spenglermetster, Darmstadt kn-m oder Kamerad Ludwig Lanz, Bürgermeister tn btS längstens Ende Mat auSdrückea zu wollen. Liüi» genügende Zahl Thetlnehmer zu Stande kommen, >c; * weitere Mittheilungen über Zeit u. s. w. ergehen. finden diese Zeilen eine freudige Aufnahme und dü^rs, etwa auszuwendenden Kosten jedenfalls in keinem 6c*.:3 zur Freude des Wiedersehens stehen. — * ♦ Lang Gon», 12. Mai. Kommenden zwei:» feiertag werden gleichzeitig drei Geschw ister dn^» de» JohS. Müller 35. co n firmirt- ein gteti 5« Fall. Von seiner Kgl. Hoheit dem Großherzog -.ur r. drei Confirmanden ein Geschenk überwiesen. Darmstadt, 12. Mai. Dr. Friedrich Bock io 8ct Directorialasfistent bei den königl. preußischen Mr zum MuseumS-Jnspector hier ernannt. Mainz, 12. Mai. Der Kreistag de» Rrtütl 5 j wählte heute den Bürgermeister Löffelholz con Sntl. ir Bürgermeister Eckert von Kleinwinterheim, die Statorr:;-: 1; Bömper, Dr. Otto Gastcl und Eugen Haffner, i»;t ; r Ferdinand von Löhr zu Abgeordneten des Pnoni^iZ der Provinz Rheinheffen. Die KreiStag-mitgluin Cto bürgermcifter Dr. Gaßner und die Rechtsanwälte Dr r.m und Dr. Görz wurden zu Mitgliedern de» Kret-antitch deS Kreises Mainz gewählt. ♦ Die deutsche Berichterstattung im Kriege 187",7! man aller der verschiedenen Persönlichkeiten, »tiit -r zuge 1870/71 theilgenommen haben, gedacht Hai, ü d auch an der Zeit, jener Männer noch zu gedto.'-' - ' freiwillig die Gefahren und Strapazen de- fcügH Abnahmen, um den in der Heirnath zurückgeblirkm?. ■ ; leuten ein treues und wahrhafte» Btld von dem RjV 1 entwickeln. Niemals vorher hat eine gleiche gt» ausführliche und bis in alle Einzelheiten genaue in irgend einem Feldzuge stattgefunden, wie tn s1-"1 Nationalkriege von 1870/71. Auch andere Nationen an derselben Theil, namentlich Amerikaner und Von den letzteren zeichneten sich besonder- die Beuchtetßsr der Time» und der Daily News aus, die mit aUtm ausgerüstet waren und über große Geldmittel tn^ig Sie haben sogar auch ein Opfer gebracht, denn tu U Pernberton ist in Ausübung seines Berufes oll Benlnir? bet Sedan gefallen. Wenn auch dies Schicksal beui'-t richterstatter nicht ereilt hat, dieselben auch nich: Engländern an Reichhaltigkeit der Mittel wetteifern D« so waren sie ihnen doch an Treue und Zuverlälst-kru legen und vermieden jenes Haschen nach ©tofat'on, ► die Engländer nur zu oft huldigten. Ost genug auch die deutschen Berichterstatter dem Feuer M F* und seinen Kugeln au-gesetzt. Zwei derselben, Kayßler und Dt. Theoder Fontane, geriethen sogar liche Gefangenschaft und hatten die Hnntljmltdittit gründlich durchzukosten. Mancher, der al» Beriet*" • dem deutschen Heere folgte, ist bereit- oetiititbti:, allem Dr. Gustav Freytag, der im Hauptquartier del •< Kronprinzen den Feldzug mitmachte und besonder- rcn;9* L ausgezeichnet wurde, auch baß eiserne Kreuz । Einer ganz besonderen Gunst de» Kronprinzen er auch Profeffor Ludwig Pietsch, der im Gefolge j Herrn den Schlachten bei Wörth und Sedan devm^^s namentlich auch in Versailles stets in seiner Bez ei - $ Alle deutschen Berichterstatter erfreuten sich i°®° niederen al» hohen Offizieren der größten öuv®1 z. r und Anerkennung, weil sie von dem ihnen ge e - treuen einen fo ausgezeichneten und patriotischen * ten. Im Ganzen leben noch heute 13 deutsche v" - , soviel wir wiffen, von denen der größte Tl.e' hochintereffante Specialwerke über den Krieg 1 f * , welche stets als beste und vorzüglichste Quellen bei briagtn \ con jetzt q b l lldendl 9 Ubr ■ ■Ätibm eine Bi« Slockvuti-eu aufmt ließen, ben @r :tbtn L'Lfl Serke ük ^^Söchling. v‘ Asrnlt Aald biealifl« - ^-itdn«tdl in fr°r nagt c® tD 9 p verbreiten .fflintrtttn. Acr'die größer-, •n ettttltbttn, d- noch den s ?Orleans unttrM , jnr' bei dieser yLlbc »irgemocht, Umij del Keldzngi Mt uib daher nai die er in Avie beschri IWacixt von Dr. 1 »er kelageruvg, de fciil cheilgenomme ^^tnbt Sreigviß fienbttrtattet wär jdeQti, nämlich D farü -tilt und Homh ihne bieC L:r bringen Mn fertig geste 5 Ubr bi» Äbends H 12 Uh een ad Wärter Bit erwarte, «ach i .ommm wird Wti öem Schutze Sieben, ber Sri Pferde . Ju der am 17 • Hvi dahier stattsin! Gene 1 Ntglieder foi *ogei>Drbnu •titbetg, b Intit Ktiuti hs „ btn Ratter, Q F"* unb . ESsyi* ( Tn*8,ferunb«n “•ÄS'äS »-„«•ss W - t und 1 ^"bi- unb" L^L«0fntribt JE bH, g! * '. 3 ES ft erben ui: Zusammen Dom 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr: 1 1 Benner. 4666 Benner'sche Bade-Anstalt 46176 Der 4665 4566 4677 kauft von der Gonnlaa. den St. Mair Riebhofs-Flach'Rmnen . Mk. 1OOO.- 2000.— ebenso angenehm im Sommer als im Winter zu tragen. Gesetzlich geschützt. Doppelgewebe. kopf-Leiden befreit bin“. 4648 4670 L. Vogt, Neuenweg 19. T? ii , ITGesundheits- Ddhomallas Unterkleider Damp, Schiffsotfizier a. D., Berlin, Heinersdorferstrasse 12. 5 2 (1) 3 (1) 1 1 6 2 (1) 1200.- 1600.— 1200 — 3000.— 3 (1) 1 1 Passe-Partout desgl. 3 Mk., Kinder unter Mk Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. KrebS Herzleiden Lungenschwindsucht BlutgrsLtzentzünd. Altersschwäche Masern Dtphtheritls _____ lieber 100 Zellen-, Grund- und Kastenbäder. Abonnementspreis beträgt für die Kinder-Abtheilungen 3 Mark, für freies Baffin 4 Mk., für Zellenbäder 5 Mk. Familien Preisermäßigung. Mache die Herren Studirenden aus einen Saisonpreis mit Wäsche l2. Mai. fioamtniio ,■ ;zritlg drei Geschvi-! >• confirmirt; tim |l. Hoheit dem Grotzhn>: n Geschenk übertotejen. Mat. Dr. Friedrich V ei den königl. preußischui !spector hier ernam I. Der Kreistag der iirgermeister Löffelholz: on KleinwinterheiM/ diel kstel und Tagen Haffr zn Abgeordneten del: essen. Die Kreistag ihrer und die RechtSm: en zu Mitgliedern gewählt. 2000.- 1500.- Berkauss-HürdeN'Rennen Corps-Jagd-Rennen, Ehrenpreis und .... Frühjahrs • Hürden-Rennen, Ehrenpreis und . . Sondhof-Steeple-Chase Bekanntmachung. EamStag den 16. Mai d. I. werden an der Bahnstrecke Gießen—LangaärrS circa 200 Stück alte, unbrauchbare Bahnschwellen, 6 Haufen Tannen- holr und rund 1700 Stück Reiser- wellen öffentlich meistbietend versteigert- Der Verkauf beginnt Vormittags 9 Uhr bei Wärterposten 77 und endet bet Wärterposten 73. Die VerkaufSbedingungen werden vor Beginn des Termins bekannt gemacht. Gießen, den 15. Mai 1896. 4684j Königliche Bahnmeisterei 16. ^lüoktMichen aufmerksam gemacht werden. Gießen, den 11. Mai 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. birsz werden. Cs find die»: Dr. Max Bauer, Dr. Theod. Fnro«, Dr. Georg Horn, Dr. Leopold Sayßler, Dr. Rad. Li Mi, Professor Lodwig Pietsch, Dr. Hermann Robolski, H )2l Wachenhusen und Dr. Adolf Zehlicke. Die Werke dieser Berichterstatter, die zusammen mehr als 12 Bände mit ", - MO Druckbogen füllen, beschreiben den Krieg nach allen ©«re hin und haben großen Beifall im deutschen Volke ge« fünfer, sodaß sie sämmtltch vergriffm und nicht mehr im MuLnudel zu haben sind. Außer den hier genannten, all- fletir- bekannten, als Schriftsteller noch thatigeu Bericht- erriftrern leben noch folgende Kriegsreferenten, die keine fe llLndigen Werke über den Krieg verfaßt haben, nämlich : D ^.Hermann Küchling, Dr. Arthur Levinsoho, Arnold Wellmer uriHDi. Martin Waldeck, die gleichfalls als Schrifrfteller und RI>tüa:mre thätig find. Unter den letzteren wurde Dr. Arthur Lerwähn, damaliger Berichterstatter der „Köln. Zeitung", in Bch-M-S mit der Redaction und Herausgabe des „Nouvelliste dc: Tereailles“ in französischer Sprache vom Fürsten BiSmarck beiautregt, um in Versailles richtige Nachrichten über den Krkitz zu verbreiten und den Gawbetta'schen Lügenberichten enrchtimzotreteu. Während die meisten der genannten Bericht« er Beter die größeren Schlachten bei Wörth, Sedan und bei «iterlebten, haben Dr. Waldeck und Dr. Zehlicke sich n«foltern noch den schweren Strapazen deS Winterfeldzuges der:Orleans unterzogen und die Schlachten auf den Schnee« feliukm ibei dieser Stadt, die Erstürmung und den Einzug in d! :::Wbc mitgemacht, ebenso wie Dr. Georg Horn, der von Alchvg des Feldzuges Begleiter des Prinzen Friedrich Carl wmrrd daher namentlich an allen Ereignisien bei Metz t^iaüllllhvr, die er in seinem Werke über den Krieg in glän- »ipiltT Weise beschrieben hat. Fast alle aber haben, mit AtÄllahme von Dr. Fontane, Dr. Horn und Dr. Kahßler an bellt krlagerung, dem Bombardement und dem Einzug in PÄmi :lheilgenommen und jenes einzig in der Weltgeschichte d^Mride Ereigniß mit durchgemacht. Zwei der genannten arstatter wären fast der französischen Rache -um Opfer nämlich Dr. Adolf Zehlicke, der am 24. Februar in nveilte und in seinem Quartier in der Avenue St. 1 JP'oaor» ohne die Vermittlung seines englischen Collegeu von Prima Kartoffeln (Magnnm bomun) sowie Srnmmet verkauft den MoblotS gefangen und füfiliett worden wäre und Dr. Her« manu Robolski, der am 1. März, am Tage des E-nzuge- in Paris, seine LebenSrettung von dem Angriff deS Pariser Pöbels, der ihn an einen Laternenpfahl in der Nähe deS Arc de Triomphe aufdängen wollte, nur dem Eingreifen einer Abtheilung von Füsilieren des 28. Regiments zu danken batte. Daraus geht hervor, wie ernst der Beruf eines Kriegsberichterstatters war, und wie er sicherlich nicht al» Sport oder als Vergnügen von den Männern angesehen wurde, die sämmtlich schon über die Jünglingsjahre hinaus waren und die ihren Beruf mit Begeisterung für die nationale Sache und als eine hohe Pflichterfüllung gegen das deutsche Volk betrachteten. Es gebührt denselben gewiß der Dank und die Anerkennung der Nation, da sie ihnen vor allem die anSgezeichneten vorzüglichen Berichte zu verdanken hat, die ihresgleichen in der Weltgeschichte bisher nicht gehabt haben. für 6 Mark aufmerksam. Die Aufsicht sowie der Unterricht im Schwimmen wird von mir selbst sowie durch tüchtiges Personal geleitet. Die Anstalt entspricht allen Anforderungen und steht zu Jeder- Mittwoch den 20. l. Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen auf hiesigem Gemeindehause: veranschlagt zu Mk. Pflasterarbeiten . . . - 105.— Fuhrlöhne.....96.— öffentlich in den Accord gegeben werden. Treis a. Lda., den 12. Mai 1896. Großh. Bürgermeisterei Treis a. Lda. manns Ansicht offen. Zum Abonnement ladet ganz ergebenst ein Achtungsvoll Heinrich Benner II Unterschicht gerippt nimmt keinen Sch weiss auf, äussere glatte Schicht gut aufsaugend, somit bleibt der Körper stets trocken. Gesundeste, dauerhafteste und billigste Unterkleider, filzen nie und gehen beim Waschen nicht ein. Keine Imprägnirung durch künstliche Mittel. Wissenschaftliche Abhandlung über Dr. Thomalla’s Unterkleider in allen Buchhandlungen und beim Verleger Hugo Steinitz, Berlin. 317g Niederlage: Friedr. Teipel. Gießen. Wöchentliche Ueberstcht der Todesfälle in Gietze«. 19. Woche. Vom 3. Mat bi« 9. Mai 1896. Einwohnerzahl: tngcnommm 111 23 000 (tncl. 1600 Mann Militär) SterbUchkeitSrtffer: 33,90, nach Abzug der Ortsfremden 29.39°/«. Linder werden nur von der Firma C. MWughans pet. Ioh. Lohn in Lennep als alleinig concessionirtem Fabrikanten angefertigt, Me-jiennen des Lheinischen llennnerrins in frnnkfurt n. !U. tn 17. und 3t. Mai 1896, Nachmittags 3 Uh«, am AorfihanS. 4-e q erhält Jeder mein Buch WAO „wie ich von meinem langjährigen Langen- und Kehl- Be^rlv's-Flach'Rennen . LaM^cumen . . . • . Ma2rWr'ven Nennen, Eyren- plisl und .... Vrihl'iS^ceple-Ebase. Ehrcn- rtiü gegeben 0 Gr Maj. Bekanntmachung. L ir bringen hierdurch zur Kenntniß, daß das Freibad in der f kaahn fertig gestellt und von jetzt ab an Wochentagen von Morgens 5 Wi bis Abends 9 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von Morgens 5 Uhr bi «Millags 12 Uhr zur Benutzung geöffnet und daß Albert Weidt. muann sals Wärter in demselben bestellt worden ist. Vir erwarten, daß den Anordnungen des Wärters allenthalben nadchetkMmen wird und empfehlen im Uebrigen die Einrichtungen des Frei- baM tont Schutze seiner Besucher. ließen, den 13. Mai 1896. Gießener Omnibus - Gesellschaft «. «. m. b. H : Erwachsene: im 00000000000100100000000000 Bringe mein Lager und Reparatur- O werkfiätte von Fahrräder« in empfehlende Erinnerung. Sehr mäßige Preise, coulante Bedienung. 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Auch mnüM torl*| Mnm w lallt) W unb aber ,»«- 4 ein 0*1**; &**'£& d°« • unb ften- **> F - fol8ieJU*,ti -Sch iLieista'tet K. Zur Nachricht. Meiner geschätzten Kundschaft, sowie einem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum theile ich ergebenst mit, daß sich mein Uhren- und Goldwaareugeschäft nur Marktstrasse Nr. 1, Ecke des Marktplatzes, befindet. 4580 Otto Schmidt. Uhrmacher. . X—7 , kanntag, den 17. Mair tzrÄsirinszs-Rennen. . . Mk. 1000.— - -- — - ~ 1000.— Bekauntwachung. L.ir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß der städtische FWjos von jetzt ab bis zum 15. August d. I. von Morgens 6 Uhr bistiDeilds 9 Uhr geöffnet bleibt und daß die auf dem Friedhof Ver- weÄadM eine Viertelstunde vor Schluß desselben auf diesen durch ein erzielten pro Paar *50 bis 530 Mk. — Auf dem Schweinem-rkt konnten etwa 700 bis 800 Thiere ausgetrieben sein, da> unter weniger Ferktl. 20 bis 30 Wagen Ferkel, welche au« dem preußflchm Gebiet zu Markte gekommen waren, muhtcn zurückgewiesen werden, obwohl die Leute sich daraus bertesen, daß ihr ^andrath hätte bekannt machen lassen, daß unsere Märkte für preußisches Vieh wieder freigegeben seien. Der Handcl ging, obschon viele Käufer da waren, btS 11 Uhr sehr schleppend und flau, setzte dann aber flott ein, so daß der Markt geräumt wurde. Ferkel erzielten verhältnißmäßia Hobe Preise und wurden verlaust bis 10 Wochen alte zu 40 bis 50 Mk. daS Paar. Halbjährige Läufer kosteten 70 bis 80 Mk. Heitere Läufer, welche viel ausgetrieden waren, wurden zu stark abweichenden Preisen gebandelt. Fettoieh, welches vereinzelt zu haben, wurde pro Zentner Schlachtgewicht mit 38 diS bis 40 Mk. gekauft. Witterungsbericht vom 12. Mai. Im äußersten Nordosten ist das Barometer stark gesallm und dortselbst eine ziemlich tiefe Depression erschienen. Dieselbe beschränkt sich jedoch im Allgemeinen auf die russischen Ostsee-P'ootnzen. Im Uebrigen besteht die Herrschaft deS barometrtfchen Maximums über säst ganz Europa fort und dauert dasrldst auch die ruhige, heitere und warme Witterung an. Heiter und warm. ____________ kn Kaiser und König und „ 2000.— Preise der Plätze pro Tagt 1 L!«7pl!atz 10 Mk., 1 nummerirter Sitz der Logentridüne 8 Mk., 7 1 Herrenkarte für die erste Tribüne 5 Mk., Damenkarte 1 werfe Tribüne 1 Mk., dritter Platz 50 Psg.. Stehplatz 30 Psg., 10 Jahren auf den Tribünen die Hälfte. — Wagenkarten 5 «MdW V «riont- ZuschlagSkarle« für die Logentribüne werden an Mitglieder des,! .kältere« Vereins^ gegen Vorzeigung ihrer Vereinskarte ä Mk. 3,— im Btllethäuschen an der neuen Tribüne auögegeben. bei BereivS für Hivderniß Rennen erhalten gegen Vorzeigung ihrsimk r etnSkarte und Zahlung von 2 Mk. eine Zuschlagskarte für die Tribüne des WeW >r Vereins und gegen Zahlung von 5 Mk. eine Passe-Partout-Karte für die Logentribüne. »Ur Karten für Logen, nummerirte Logentribünensitze und Paffe-PartoutS iper*t*;ert die Logentribüne und das Dach derselben zu benutzen. gimtrittsrarten jum Totalisator werden an die Besucher der erste» TeMna auf dem Rennplatz a 5 Mk. pro Tag abgegeben. 4S43 Sämmtlich- Karten find stchtbar zn trägem büe Kassen befinden sich auf der Forsthaus-Chaussee bei Niederrad an der WaäMrr und am Forfthaus. , te Beauemllchkeit des Publikums werden Emtrittskarten verkauft bet den Hernir: »real, Zeil 61, «. S«»S, Zeil S, «. Linder, Roßmarkt 13, Hn.fflkr' Sof, «. Steglehner. Roßmarkt 14a, Ehr. StrShlei«, Kaiserftr. 21, «nlWrs..l. Reise Bürea«, Frankfurter Hof. Li« Hessische Ludwig«- und Main Neckar-Elsenbahn losten an den vorbe leidfetn Renntagen die auf den betreffenden Stationen zu ersehenden Züge an den » Ä Linie Linie B O 99.70 104 25 103 90 RLt«'St. Sooeretgas 4 te «old BrUI 16.25 20.42 4.20 4 5 S t 6on »retnUc ^4t,tcn fl DDÖ s * Pianinos von Mark 440 an. 4678] Eine Tcheuer, sehr stark in Holz, auf den Abbruch zu verkaufen. Einzusehen bei Carl Bieler, Kreuzplatz. im Alter von 80 Jahren. Um stille Theilnahme bitten enthalt, die Fahrzeiten der auf den Stationen Giessen, Frankfurt a. M„ Cassel. Marburg, Friedberg, Lollar, Fronhausen. Wetzlar, Coblenz, Deutz, Fulda, Alsfeld, Gelnhausen, Nidda, Stockheim, Gedern, Schotten, Laubach und Londorf ankommenden und abgehenden Eisenbahnzüge zum Preise von 20 Pfg. in der Expedition des „Giessener Anzeiger“ vorräthig. — Der Fahrplan kann auch Markt—Schtstenbergerroald und zurück tag- Nachmittags nur bei günstiger Wttteruna) 4654 Ein großer gut erhaltener ••rtew« schlauch zu verkaufen rchillerstraße 27 L Die traaernden Hinterbliebenen. Gießen, den 13. Mai 1896. Die Beerdigung findet Freitag den 15. Mai, Nachmittag- 51/2 Uhr, vom Trauerhause, Wallthorstraße 15, aus statt. Vlumenspeudeu im Sinne be8 Verstorbenen dankend verbeten. Billige gebrauchte Pianos stets am Lager. MWf Abmarsch Morgens 3 Uhr vom „Mainzer Hast, - Insel Helgoland", Grünbergerstraße. 91.20 46/o Eisend. 3torta». DM- 52 95 5«/e «uderu» DH. kmi|nb: » * 9'0'11 tzhrißiao S Ncfrr flknctnbt tm MW »orten. Gießen, den Srohhr Steins Garten. Zur Eröffnung der Sommer Saiso« r/0 Oefterr. Staat-bah» v. 1886 8°/i 3UI. ®lce>. durch die Austräger des „Anzeiger“ bezogen werden. Am Himmelfahrttage: Waldfest mit Concen Danksagung Für die zahlreichen Beweise allgemeiner, herzlicher Theilnahme anläßlich der Krankheit und des Hinscheidens unseres lieben Sohne-, Bruders und Schwagers Heinrich Schier holz stud. theol., sagen die trauernden Hinterbliebenen ihren tiefgefühltesten Dank. Insbesondere fühlen sie sich tief in Schuld bei den Herren Pfarrer Dörr, Professor Dr. Kattenbusch und den Vertretern der stud. Reformverbindung „Adelphia" wegen ihrer trostreichen und erhebenden Worte am Grabe, sowie bei dem hiesigen Krieger Gesangverein für das letzte Ehrengeleite und den schönen Vortrag trostspendender Lieder. Die Familie Schierholz. 1 6M Km an die 2 vir beauftrag 1 btuochrichtigen, baß 1 iatfiiitn werden: 1 Mittwoch 1 in ßdiniiaal der L I Pstßer (DtittageRen 2. Donnerst 1 te Garant zur Tr ! -ich-Hmgea. 1 Freitag -1 1 ■« ffttl jimr tttlbtn •«ning. „Zur Wellersburg“ Am Himmelfahrttag: XZetjb. öerffl&tte ob. Lagere., auch auf Verl. groß. kühl. Keller u. Wohnung, z. v. N2h. in der Exped. b. Bl. «eso h'mv'lsahrtSta I dein ist vollbracht. ’ Al ginget lenntn t c* ihm ju zengm. 1 enmt'B. San ein Rdoi Itatn Volke seinen e|<4u. «der kürzer ■ Mm königlicher. ! h 1» > el und o u । i6i bim feiner fperd ,fr" inoltigee Bim ’■। BcltqetTiebe die yj* eaB ”UD Alles weltliches ! y,*, rq «Ich" 14. 5. 96: 3764 Annerod. Qiler fertigt Cigarren im Wege der Hausindustrie? 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Sämmtliche Neuheiten der Saison sind wieder dy>trQ 1 Todes-Anzeige. Heute Nachmittag 3/,5 Uhr entschlief sanft nach schwerem I Leiden unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater und -rhwager C. F. Semmler •tebaettau: L. Echch-— Druck unb Verlag der Brühl schrn önwerfttäK-ynd,« trab Strnatorfrrri (Pietsch ch ie f 6f 8 56’’* Iles Himmelfastrttages wegen erscheint die nächste Plummer Kreitag Nachmittag. Aie stentige Rümmer unuav 16.21 I Franz, »«nüxotca 2038 Oefterr. dto. 4.17 | Americ. 4460] Ludwtgstratze 22 zweiter Stock zu Dcrmietben, 6 Zimmer unb Garten- antbeil. Näheres baselbst._______________ 4608) Stube mit Bett zu oermtethen- Bl.ichstratze 2, 1 Tr. Ä* ■ ! »Uten ' tn »ti <5^ d°»i ( Krufts Militiir-iliuilkll, auSgeführt von der lipele des 2. GriKH. Kess I-f..Srzmkllts Ar. 116, kiifrr Dichtz unter persönlicher Leitung de- Großh. Mufikdirector- Herrn 6. Anfang 4 Uhr. Entree 30 Pf, 81/i0/« Dmtsche Reich-anl. Bo/) Preatz. Eonsol- . Hesftsche ObL t Darmstadt o. 1891. 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