1896 Samstag deu 14. März Erstes Blatt r. 63 vierleljährlgrr ASoKHtmnd>|irll big tttUNtU Hfli 'btttw an» aaö Kraale, MiM si. Dr. Earl 262 i Gramm. Harburg ersetzt worden. Berlin, 12. März. Wie au» Würzburg gemeldet wird, wurde dem Professor Röntgen vom Priuzregenten von Bayern der adlige Kronenorden verliehen. Berlin, 12. März. Graf GoluchowSky hatte heute Bormittag mit dem Reichskanzler und dem Staatssecretär Marschall eine längere Unterredung. Nachmittags beabfichtigt Graf GoluchowSky da» RetchStagsgebäude zu besuchen. Später wird er von der Kaiserin Friedrich empfangen. Abends wird er einer Einladung de» Reichskanzlers zum Diner entsprechen. Berlin, 12. März. Heute Nachmittag kurz nach 3 Uhr erschien der österreichische Minister deS Aeußeren, Graf GoluchowSky, im Reichstage, wo er vom Staatssecretär Dr. Bötticher empfangen und durch die Räume deS Haufe» geleitet wurde. Ja seiner Begleitung befand sich sein Gabt* * Unterlas« !' Offerte« * Pi. etzLAl ßtflr-lft, farlrt® Ib 2000 Derf(b. Sarfe umgehn^, > uk-Hei.),Ztirlei Der Y-letzener Aazeiger rvicheinl täglich, mit Ausnahme de- Montag-. Dir Gießenrr F«mikie»»rLlt«r »erden dem Anzeiger oSchentlich dreimal drigelegt. Meßener Anzeiger Keneral-Mnzeiger. !e Anzeigen. WW lieb. Zinsfuß M p/.o/o) durch Em relephon2M-b Ie«-ev. trag iür „ ^2 !,gli-d-r - U öt'blere- 'J, hschul® •— sicher ^z MW' Wolfi» telegraphische» Correspondenz-Bureau. Rom, 12. März. Die „Agenzia Stefani" meldet au» Massaua: DaS Heer deS Negu», welches langsam vorrückt, steht noch bei Entischio. Majar Salsa reiste am 9. d. Mt». nach dem Lager des NeguS ab. Die Verbindung mit Kaffala ist nicht unterbrochen. OSman Digma steht bei Gulufit. Fortwährend kehren Ueverlebenöe aus der Schlacht von Adua zurück: fie find meisten» verwundet. Loudon, 12. März. Die „Times" meldet au6 Kairo vom 11. dS.: Zwei große Schaaren von Derwischen, die eine unter OSman Digma, rücken gegen Kaffala vor. DaS Unterliegen der Garnison von Kaffala würde die mahdisttsche Bewegung an der ganzen Grenze deS Sudan neu beleben. Dsp-sch« bi» ÖBtmt rterett*. Berlin, 12.März. Die Budget-Commission deS Reichstages erledigte in der heutigen Sitzung den Marine-Etat. Nach einer ausführlichen Rede deS Staats- secretärS Hollmann, in der er die gemachten Aufwendungen al» dringend nothwendig zu Gunsten de» Auslandsdienstes bezeichnete, wurden bewilligt: Für den Betrieb der Flotte rund 14‘/4 Million, zur Instandhaltung der außer Dienst befindlichen Schiffe 7J/2 Million, zur Instandhaltung der in Dienst befindlichen Schiffe 4^ Million. Berlin, 12. März. Die Reichstags.Commission zur Vorberathung der Zuckersteuer-Vorlage berteth heute den § 70, betreffend die Export-Prämie. Von einem Theil I des CentrumS wurde eine Herabsetzung der Prämie auf 1 85 Mk., bezw. 2,70 Mk., bezw. 2,20 Mk. beantragt, wa» von dem Vertreter der Regierung und den Freunden der Vorlage lebhaft bekämpft wurde. Zu einer Abstimmung kam eS noch nicht. Für die morgige Sitzung soll die Regierung einen Voranschlag über den Finanz-Effect der gemachten Bor* I läge machen. ‘vdi Berlin, 12. März. DaS Abgeordnetenhaus erledigte heute unbedeutende Etat-Artikel. Morgen Interpellation Ring (cons.), betreffend Maßregeln gegen die Einschleppung I von Viehseuchen. Berlin, 12. März. Infolge des gestrigen FractionS- beschluffe» der Reichspartei find die Abgeordneten Freiherr v. Güllingen und Graf Bernstorff auß der Commission für das bürgerliche Gesetzbuch auSgeschieden und seitens der Fraction durch die Abgeordneten Pauli und Müller* netSsecretär und der österreichische Botschafter. Graf GoluchowSky verweilte kurze Zeit tu der Hofloge, wo mehrere Abgeordnete, darunter Freiherr v. Manteuffel und Prinz Schönaich.Carolarh, ihn begrüßten. Königsberg. 12. März. Im Pregel gerieth der Dampfer „Samland" auf Grund. Frankfurt a. M.« 12. März. Die „Franks. Ztg/ meldet an« Rom: Heute Nachmittag sand ein Ministerrath tatt. ES heißt, die Regierung werde einen Credtt von 160 Millionen verlangen, da da» vorige Cabinet bis jetzt außer den im December bewilligten 20 Millionen noch 100 Millionen für Afrika auSgegeben hat. Leipzig, 12. März. Angeblich in einem Anfälle von Geistesstörung erschoß sich heute der 53 Jahre alte Schuldirector Dr. Wolff. . Budapest, 12. März. DaS Dorf Dekarocz im Liptauer Comitat ist gestern ein Raub der Flammen geworden. 50 Gehöfte wurden gänzlich zerstört. Die Bewohner camptreu im Freien. Loudon, 12. März. Einer Wiener Meldung des „Standard" zufolge" wird Kaiser Franz Joseph, nach seiner Unterredung mit der Königin Victoria, wahrscheinlich bei England und Deutschland dahin zu wirken suchen, daß die früheren freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Mächten wieder voll hergestellt werden. London, 12. März. Die „Morningpost" schlagt der englischen Regierung zweck» wirksamer Vertheidigung seiner Interessen und zwecks Verhinderung einer weiteren Ausdehnung Rußlands in Asien vor, ein Bündntß mit China und Japan adzuschlteßen. Pari», 12. März. Wie in hiesigen politischen Kreisen verlautet, liegen sichere Anzeichen dasür vor, daß der Kaiser von Oesterreich bei seiner Zusammenkunst mit der Königin von England alle» aufbieten wird, damit England dem Dreibünde sich in irgend einer Form anschließe. Pari», 12. März. „Autoritv" bespricht die Reise des Präsidenten Faure nach dem Süden Frankreich» und meint, der Präsident habe sich bet allen ehrlichen Menschen eine moralische Dernrtheilung zugezogen, da er sich für die Pro- paganda subversiver Ideen hergegeben habe. Ec sei ja von den Opportunisten der Kammer gewählt worden, welche in ihm einen Feind der Revolutionäre zu finden hofften. Und bann noch habe er zweihundert Senatoren, die ihn gewählt haben, in seiner Gegenwart beschimpfen lasten. Faure sei eine Beute der Soclalisten geworden und werde bald mit denselben fallen. mxi Bukarest, 12. März. Nachts 1 Uhr 10 Min. wurden hier sowohl wie auch In Jassy zwei heftige Erdstöße wahrgeoommen. Rio de Janeiro, 12. März. Auf dem ttallenischen Krieg»- schiffe „Lombardin" sollen bereit» 147 Mann von der Besatzung am gelben Fieber gestorben sein. Deutscher Reichstag. 68. Plenarsitzung. DouverStag, den 12. Marz 1896. Auf der Tagesordnung steht der Antrag Förster, Metzner, •tetr, »u'hebung des JmpfgesetzeS von 1874, in Lerbtndung mit dem I fist gleichlautenden Antrag Blos u. Gen. _ . Abg. Förster (Ant.) führt zu Gunsten deS Anträge» aus, der Impfzwang komme einem GewissrnSzwange vieler Eltern gegenüber gleich. DaS Gutachten de» ReichSgesundheitSamt» von 1874 weise I imir zur Rechtfertigung des Impfzwanges auf vier Momente hin . Abnahme der Sterblichkeit an den Pocken - hier werde aber wohl ba6 post hoc und propter hoc verwechfelt — ferner auf den zunehmenden Schutz, den die Impfung gegen Pockenerkrankungen gewähre, und tuf den steigenden günstigen Einfluß der Revaccination, dann aber namentlich darauf, daß keine verbürgte Thatfache den nachtheiligen Sir. stutz der Impfung beweise. Diese letztere Behauptung sei aber leitdem durch unendlich viele Thatsachen widerlegt, wordem Das Jmpfgesetz stelle sich danach als ein Mißgriff bedenklichster Art bar. Au» in der Schweiz sei die Aufhebung de» Impfzwangs unter dem Druck der östentlichen Meinung bereits in 15 Cantonen erfolgt. Iht der Statistik sei, insoweit sie flch aus Frankreich beziehe, ein bedenkliches Spiel getrieben worden. Auf die günstigen Statistiken Lbir die Erfolge des Impfzwanges fei überhast kein Gewicht zu legen, da fie nicht genau geführt würd-n. Im Belieben der Jmpf- Srite liege es überdies, ob ste die Krankheiten, die nach der Impfung eintreten, in Zusammenhang mit dieser bringen wollen oder nicht, (tae genaue Statistik würde darüber keinen Zweifel lassen, daß die Jmpfschädigungen weit zahlreicher seien, als die Anhänger deS Jrnps- ,'iing^S glauben._ g (®oc.) «IS Mitantragsteller des Antrages «los diesen befürwortend, glaubt, daß kaum jemals ein Gesetz, fo großem Widerspruch begegnet sei, wie gerade da» Jmpsgesetz. Gleich «ich 1874 hätten die Petitionen gegen das Gesetz begonnen und seitdem .«lebt nachgelassen. Besonders fcdarf zu verurtheilen seien die G ra m wegen unterlassener Impfung, die Einsperrungen im Falle Un in- jie>barkeit der Geldstrafen; derartige Bestrafungen nähmen jetzt überhand. Diese Handhabung des Gesetzes sei überdies eine unrecht- mötztge, insofern wegen wiederholter Weigerung der Eltern, ihre Huber impfen zu lassen, immer neue Strafen verhängt würben. Als daS Gesetz beschlossen wurde, habe vielmehr die Ansicht und die Absicht bestanden, daß man sich mit relativ kleiner Geldstrafe von der Impfung loSkausen könne. (Während dieser Rede erschien in der tzaiserloge, in Begleitung des Staatssecretär ° Bötticher und de« »sterreichtichen Botschafters Szoegymi der österreichische Minister deS Auswärtigen Graf GoluchowSki auf kurze Seit. Derselbe fand übrigens ein fast leeres HauS, ba den heutigen Verhandlungen nur (tot 40 bis 50 Abgeordnete beiwohnten.) Redner geht weiterhin ebenfalls, wie schon der erste Antragsteller, auf die vielen Jmps- Mdigungm ein, welche thatfächlich beobachtet und nicht abzuleugnen * kn‘ sibfl. Dr. Kruse (netl.): Die neueste Denkschrift des Reichs- I gefundheitsamtS zu Gunsten der ZwangSimpfung sei so überzeugend I unb dabei so unparteiisch abgesaßt, daß kaum zu verstehen sei, daß I nicht bereits die meisten Unterzeichner dieser Anträge ihre Unterschrift itirückgezogen haben. Im Gegensätze zu Förster und Reißhaus seien I Ißt wirklichen Sachverständigen (Redner ist selbst Arzt) davon uber- icagt, daß eine Impfung thatfächlich auf Jahre b naus Schutz gegen Bocken biete. Es gebe sicher nicht zehn Aerzte, die ohne solche feste imb gewissenhafte Ueberzeugung fA die Impfung eintreten würden. Abg Dr. Langerhans (frs. Vp.) dankt demReichsgesundheits- nnte in warmen Worten für den außerordentlichen Fleiß unb ble schwere Arbeit, bie es in ber Jmpffrage ausgewendet habe. Allen Klagen, bie in der Bevölkerung laut würden, ist bas Reichs- aeiundheitSamt nachgegangen und hat bis auf den Grund zu er- orschen gesucht, wie trotz der Impfung noch immer Pockenelkrankungu, Vorkommen können. Wir Aerzte haben von der Impfung gar nichts. Sie ist ein schweres Geschäft unb stört unS in unserem Berufe ganz außerordentlich. Aber der Nutzen ber Impfung steht über | iel 7. . 8. . S. »10. Die Sonbtrüf <■ Vraud (6ii Uhr Adeul 8*tn. Siehrn, d Sotö*"1 s« L'r Ä * W.°>Metent dckanntl tze: 132 Sä» e«6 MfS« ’M* ‘ w=iu ‘ M." * "to» Am. »"«w JJ ,e*««-itlt|: ;’to «ififiit, L“>» ** Fan",. wJJ '"netr, e °°"licheu tzjt, unft:t8tW :Wtn^ elvbttstavdw *««ta89(w ^otbneten @rflnt; N*rt unter bei M mit Ihn etenDr,®^ läftr, tote ttro igebäude gedieh« °auth, -aß 11 Aeichletlniguv, ! W j man hvh Kitt weiter geh« iten mit fdjlejtn im Klaren ata 1 Theile foniBtt usgehen da» 8ir GrobherzogthM beendet. Derlili, Finanzconmilsw ZortbildnnMta he, Erbauung tu mb Rückzahlung genommen worben, Ausgibt x 29007.08 MV- Ml.bS 31466.90 le mle totrtto :flWen fuhr 132763 180.- 7943 50.- 2202.73 62852« 4817« 90905(i’ 58M > 28780 2191.S i 5496.- .. 589- 1000.- 100- 1978« 23638.50 44400.- 26000- 12440.- 8130« 1080.- 5306- 856 $ . 2810- L 67.81 l 3610.5- >- 700- ngtenjm. )bud)6toi*® tldstrilcn inte! gebühr Mderlaser 2250- 50- 400- 45350.- 4430.- 380- 6273 33 74000.' 5000.- 50733« 2263.' 76178^ 5877« 54500.' 215000' 30' 230.' 9244t 736348 undDcS- lckev 2O27.H 311^ 89IS 2000.' 81928J5 18775." J761*! Einnahme Ausgabe JL B DermögenS-Rechnun«. JL 106014.02 Rest aus vorderen Jahren 106014.02 — StistungScopitalien An- und Verkauf von Gebäuden und 800 — 30000.— Grundstücken 18000.- — Erbauung gemetnhettltcher Gebäude u. dergl. 102660 — 14084.97 Erbauung von Straßen und Wegen u. dergl. 154931.04 200.- Canalbauten 120580- Erbauung eines Gaswerkes 70325.- Erbauung eine« Wasserwerkes 15645.- _ Geradelegung deS WieseckflusseS — — Außerordentliche Kosten für die Feuerwehr — — Stiftungen — 1614156 07 Capitalaufnahmen und Rückzahlungm 11755OO.— 1764455.06 Summe der Vermögens-Rechnung Wiederholung. Summe des Voranschlags für die 17644b5.06 1107433 19 Betriebs-Rechnung Summe des Voranschlags für die 110743319 1764455.06 Vermögens-Rechnung 1764455 06 2871888.25 Hauptsumme 2871888.25 , CoceUs und proohuklkf# / Siebe», 13. März 1896. • * Se. Kaiserliche Hoheit Großfürst Sergius von Rußland vebst Gefolge pasfiren heute Nachmittag 5 Uhr 52Min., mit dem Schnellzuge Nr. 56 von Berlin kommend, im Salonwagen reisend, unsere Stadl und nehmen das vorher bestellte Diner in der Bahuhofsrestauration ein. • * Kuustvereiu. In der Kunstausstellung im Thurm- Haus am Brand sind wieder neue Gemälde eingetroffen. Vortrag im uatioualliberaleu Verein. Wie uns mit- getheilt wird, mußte der für kommenden Dienstag im nativ- oalliberalen Verein in Aussicht genommene Vortrag des Herrn ProfefforS Dr. Schwartz über „Stöcker, die Con- strvativen und die christlich socialen Richtungen" eingetretener Umstände halber bis aus Weiteres verschoben werden. * * Auszeichnung. Bet der vom 7. bis 10. März abgehaltenen Ausstellung für Geflügel- und Vogelzucht in Mainz erhielt Herr Louis Roloff von hier einen Preis für Harzer Concurrenzsänger. Mater-, 11. Marz. Der Rhein überspült jetzt die tiefer gelegenen Staden. Die Lagerhallen und Dampsschtfflande- brücken mußten gesichert werden. Die Hochfluth treibt Baum- flämme, Einfriedigungen, tobte Thiere, Gebäudetheile. Auch die Leiche eines Soldaten schwamm heute vorüber und konnte nicht geborgen werden. Oppenheim, 12. März. Der Rhein ist in der letzten Nacht um weitere 20 Cnn. gestiegen - alles Vorland ist überfluthet. Dcrmtfcfctes- • Sin armer Rittmeister. Der drittreichfte Mann in Preußen ist ein Steuerzahler des Regierungsbezirkes Kaffel und zwar ein Herr v. Hutten - SzapSky, der als Rittmeister bei den Husaren in Caffel steht. Er hat sein Einkommen mit drei Millionen und fünfundachtzigtausend Mark jährlich veranlagt. Der Genannte ist ein Nachkomme Ulrichs v. Hutten. (Wie indeß die Zeitungen melden, verwahrt sich Herr v. H. gegen den Verdacht, der reichste Mann im Regierungsbezirk Eaffel zu sein, auch stellt er sein Abstammen von Ulrich von Hutten in Abrede.) * RudeShetm, 12. März. Wegen deS Hochwassers des Rheins haben die Köln-Düffeldorser und die Niederländische Dampfschifffahrt-.Gesellschaft ihre Dampferfahrten eingestellt. ♦ Kola, 12. März. Die größte Hochwassergefahr scheint vorüber zu sein. Saar, Neckar, Mosel fallen. Hier war der Wafferstand 7,40 Meter- derselbe nimmt stündlich nur noch 2 Centimeter zu. * Cobleuz, 11. März. Heute Nachmittag 2 Uhr zeigte der Pegel 6,25 Meter und damit trat die zweite Beschränkung für die Schifffahrt ein. Heute Abend 6 Uhr zeigte der Pegel 6,38 Meter. Nach den letzten Beobachtungen steigt das Waffer noch stündlich um 3 Ctm. * Cobleuz, 12. März. DaS Hochwasser der Mosel ist noch bedeutend gestiegen, scheint aber jetzt zu stehen. Der Denkmalplatz auf dem Deutschen Eck bildet eine Insel in der Hochfluth. Die Arbeiten find daselbst gänzlich eingestellt. Durch de« Schnee dem Rasen zu bleichen, deshalb gebraucht sie die eckte „Lubn’s Salmiak-Terpenttn-Kernseife" — preisgekrönt mit gold. Medaille — welche blendende Weiße und ein neues Aussehen heroorbrtngt, und zugleich die Wäsche schont. 138 Kitc^liÄc Anzeige« de* Stadt Gietze«. Evsugelische Gemeiitze. Gottesdienst. Sonntag, den 15. März. Mare. I« der «tudMrche. Vormittags 9V, Uhr: Pfarrer Schlosser. Vormittag« 11 Uhr: Ktnderkirche. Pfarrer Schlosser- Abends 6 Uhr: Missionar Thumm aus Frankfurt a. M. P Mittwoch, den 18- März, Abends 6 Uhr: ll< Pasff»n»«r»acht in der Stadtkirche. Pfarrer Schlosser. 3« der Iohaauesttrche. Vormittags 9Vi Uhr: Pfarrer Dr. Raumsnn. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johanne«« gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann. Abends 6 Uhr: Pfarrer Dingeldey. Beichte und heil. Abendmahl für die Lucasgemeinde. Montag, den 16. März, Abends 8 Uhr, Vtdelflrrnd« im Confirmandensaal der Jobannesktrche: 1. Corintherbrief Capitel 12 und 13. Pfarrer Dingeldey. Mittwoch ben*18. März, Abends 6 Uhr: b.'Passtonsandacht: siehe Stadtkirche. ______________ Katholische Gemeinde. Sonntag den 15. März. 4. Fastensonnlag. SamStag: Nachmittags um 5 Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenhett zur hl. Beichte. Sonntag: Vormittags von 6V2 Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; , um 6»/, Uhr erste hl. Mefie; „ um 7Vi Uhr AuStbetlung der hl. Kommunion; , um 8 Uhr zweite hl. Meffe; MilitärgotteSdienft mit Predigt; .. j „ um 9V, Ubr Hochamt mit Predigt; Nachmittags um 51/» Uhr Christenlehre; darauf sacramentalische Brudeischastsandacht- Montag Nachmittag von 2 bis 5 Uhr werden fremde Priester Beicht hören. Muster franco in's Haus. Modebilder gratis. । Damenkleiderstoffe Ball- und Gesellschaftsstoffe, garantirt reine Wolle, a 65 Pfg. pr. Mtr. Cachemir, doppeltbr., garantirt reine Wolle, ä 75 Pfg. pr. Mtr. versenden in einzelnen Metern franco Oettinger & Co., Frankfurt a. M., Separat-Abthcilung in Herrenkleiderstoffen 1003 Buxkin ä Mk. 1.35 pr. Meter. Bekanntmachung. Der von der Stadtverordneten-Versammlung in ihrer gestrigen Sitzung festgesetzte Voranschlag der Stadt Gießen für das Etatsjahr 1896/97 nebst Voranschlag des Stadterweiterungsfonds und des städtischen Gas- und Wasserwerks liegt in Gemäßheit des Art. 83 der Städte-Ordnung während acht Tagen zur Einsicht jedes Betheiligten in dem Bureau der unter» zeichneten Stelle offen. Gießen, den 13. März 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 2469____________________Gnauth.________________________ Bekanntmachung. Die Mannschaften der Pflichtfeuerwehr werden hierdurch, auf Grund der Ortsfeuerldschordnung für Gießen, zu folgenden Sonder- übuugen geladen: Die 1. Rotte auf Mittwoch den 18. März d. I. 2 n “• «• n Freitag v 20. „ w „ w 3. „ ,/ Mittwoch „ 25. „ „ „ 4 n tt tt Freitag „ 27. „ „ „ ff tt tf Mittwoch „ 1. April „ „ tt tt n Mittwoch „ 8. „ „ „ 7 n • • tt tt Freitag „ 10. „ „ „ tt b. „ // Mittwoch „ 15. „ „ „ tt 9* // n Freitag „ 17. „ „ „ rt l0. „ n Mittwoch „ 22. „ „ „ Die Sonderübungen finden sämmtlich im Hofe des Thurmhaufes am Braud (Eingang Marktlaubenstraße) statt und ist pünktlich um 8l/g Uhr AbeudS anzutreten. Die Binde ist um den linken Oberarm anzulegen. Gießen, den 12. März 1896. Der Branddirector: Schmandt. 2462 Ksmslsa den 25. April l. A, Nachmittag« 2 Uhr, soll auf dem hiesigen OrtSgericht die den Johannes Schäfer Eheleuten in Gießen gehörige Hofraithe: $Iur 1 Nr. 1079 — 56 qm bei der Kirche »ffentlich meistbietend versteigert werden. Meßen, den 13. März 1896. Großh. OrtSgericht Gießen. ___________I. A.: Boat. 2450 ~ Bekanntmachung. In das Genossenschaftsregister des unterzeichneten Gerichts ist unter Nr. 44, Seite 132 „Gießener Om nibusgesellschaft, eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht" Folgendes eingetragen worden: Laut Anmeldung des Vorstandes ist Herr Friedrich Helfrich in Gießen aus dem Vorstande ausgeschieden und an dessen Stelle Herr Heinrich Adami in Gießen zum Vorstandsmitglied ernannt worden. Gießen, den 12. März 1896. Großh. Amtsgericht Gießen. ________Neuenhagen. 2463 408] Im Alavterstimme« hält sich JdtenS empfohlen Hermann Bauer, Schillerstraße 16. Bekanntmachung. Laut Anzeige der Liquidatoren des Spar- u. Vorschußvereins zu Großen- Linden, eingetragene Genossenschaft in Liquidation, vom 24. Januar 1896 ist die Liquidation dieser Genossenschaft beendet. Eintrag im Genossenschaftsregister ist erfolgt. Gießen, den 12. März 1896. Großh. Amtsgericht Gießen. ________Neuenhagen. 2464 la. Landbutter zum Emkochen, so lange Vorrath, per Pfund 70 Pfg. 2471 H. F. Nassauer. 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