ISO« Samstag den 13. Juni Erstes Blatt Ifc. 137 Fernsprecher 6L Aints- uttb 2lttjci$eWaH für den Kreis (ßiefeen 1 Hratisbeisage: Hießener Aamilienblätter TKeil m :) »i lossgasse Ein 1V«v eiche» bet Barce* .Hersld' den foiftct. * bei ta. M» In« boe Lnzrigrn zu drr Nachmittags für bte Hin:tot lag trfdjftntnbm Nummer bis Bonn. 10 Uhr. H- Gießener | |i«ii(tta»rdllcr I e*r btm Änjtigtr t Mrrilich dreimal kngdtgL »» M- || Der IH«1»« Z«tei-er rtynnt täglich, I, Lmsnahme des "Montagl. meter, aut Flur XXVI. Nr. 2961/ie, Gemarkung Gießen, „Hofraithe am untersten Riegelpfad", im Grund« buche der Firma S. Katzenstein und Katzenstein, Sußmann, und Ehefrau, geb. Löb, zugeschrieben, 980 Quadratmeter. wird dies mit dem Anfügen bekannt gemacht, daß der Antrag Großh. Bürgermeisterei Gießen vom 16. Februar und 80. September 1895, bezw. vom Biertkl|Lhrigrr jUaaaemeaUptri» » 2 Mark 20 Pfg. ■» Bnngkrlohn. Durch die Post bezog«» 2 Mark 50 Pfg. Rebochon, IjbtbWw unb Drucker«: Deutscher Reichstag. 102. Sitzung. Donnerstag, den 11. Zuai 1896. Im Bundesrathstische: Staatssecretär v. Bötticher. v. Hertliog (Ctr.) 2805, Zimmermann (Bauernbund) 875, Wagner (natl.) 137, Fr. Joseph Ehrhart (Soctald.) 289, Dr. Qutdde (deutsche DolkSp.) 64 Stimmen. München, 11. Juni. Der Prinz-Regent betraute einen Sohu, den Prinzen Leopold, mit der Stellvertretung bet der Enthüllung des Kyffhäuser-D enkmalS. Stuttgart. 11. Juni. Der Großherzog von Baden st heute früh 7'/r Uhr hier etngetroffen und wurde am Bahnhof vom König und dem Prinzen Hermann von Sachsen« Weimar empfangen, herzlich begrüßt und in das Refidenz« chloß geleitet, wo alsbald auf dem sogenannten Oldenburger Flügel die badische Flagge gehißt wurde. Heute Mittag 12 Uhr fand in Anwesenheit teS König-, des Großherzogs, d«S Statthalter- von Elsah-Lothringen, des preußischen Land- wirthschaftSministerS v. Hammerstein-Loxten, des bayerischen Ministers des Innern v. Feilitzsch und der badischen Minister v. Brauer, Etsenlohr und Buchenberger die feierliche Eröffnung der Wanderausstellung der Deutschen Landwirth. schaftSgesellschaft statt. Metz. 11.Juni. Die beiden englischen Offiziere, die wegen der verbotenen Aufnahme von Festungswerken verhaftet wurden, stnd wieder auS der Haft entlasten worden. ES hat fich, wie vorauSzusehen war, ihre Harmlosigkeit herauSgestellt. Bern. 11. Juni. Der Nationalrath hat, wie der Ständerath, einstimmig 1,000,000 Francs für die Fortführung des Hueninger Canals bis Basel bewilligt und den BundeSrath ermächtigt, mit dem Deutschen Retch auf Grundlage der zwischen den Behörden von Basel-Stadt und Elsaß-Lothringen zu Stande gekommenen Vereinbarungen einen Staatsvertrag abzuschließen. Pari«. 11. Juni. Der deutsche Botschafter Graf Münster sandte folgenden Brief an die Wittwe Jule» SimonS: „Paris, 10. Juni. Gnädige Frau! Der Kaiser, mein erhabener Herr, hat, nachdem er die Nachricht von dem schweren Verluste, der Sie betroffen hat, empfangen hatte, als Ausdruck seiner innigen Sympathie mich beauftragt, in seinem Namen an der Bahre diese» großen Franzosen, der Ihr Gatte war, einen Kranz ntederzulegen. Indem ich diesem mir gewordenen Befehle nachkomme und die Ehre haben werde, meinen hohen Herrn bei den Leichen-Feierlichkeitrn zu vertreten, bitte ich Sie, den Ausdruck meine» persönlichen Beileids und meiner aufrichtigsten völligen Ergebenheit entgegenzunehmen. gez. Münster." Barcelona, 11. Juni. Ein seit der Frevelthat im Lyeeo- Theater vergeblich gesuchter Anarchist ist gestern verhaftet worden. Von den. dieser Tage Festgenommenen wurden einige wieder freigelasten. 50 derselben bleiben in Untersuchungshaft, darunter die Frau eines Hingerichteten Anarchisten und ein Anarchist, bei dem seiner Zett, als er eben Spanien verlassen wollte, eine Bombe gefunden wurde. Bon den Verwundeten ist einer gestorben. Die Königin »Regentin hat für die Familien der Opfer des letzten Attentat» Berlin, 11. Juni. Der Kaiser empfing bereits heute gestern hier eingetroffenen neuen französischen Botschafter in besten Antrittsaudienz. Berlin, 11. Juni. Der Kaiser wohnte der heutigen Festsitzung der Institution of Naval architects bei. Der Monarch trug die englische AdmtralSuniform und hatte einen hohen englischen Orden angelegt. Bet Erwähnung de» Kaiser» in den Reden erfolgten stürmische Ovationen, sodaß sich der Kaiser rrhoss und dankend verneigte. Berlin, 11. Juni. Die R eichstag S-Commifsiou für das bürgerliche Gesetzbuch hat heute die zweite Lesung beendet. Al» Tag des Inkrafttreten» des Gesetzes wurde der 1. Januar 1900 festgesetzt. Die zweite Lesung im Plenum beginnt voraussichtlich am 18. Juni. DaS Abgeordnetenhaus lehnte den Affestorenparagraphen ab, nachdem vorher der Antrag Krause auf Wiederherstellung der ursprünglichen Form der Regierungsvorlage mit 210 gegen 170 Stimmen abgelehnt wurde. Berlin, 11. Juni. Der BundeSrath hat in seiner heutigen Sitzung nach lebhafter Debatte und mit kleiner Mehrheit da» Noten-Privileg der Württembergi- schen Bank bis zum Jahre 1910 verlängert. Berlin, 11. Juni. Wie die „Nordd. Allgem. Ztg." hört, find die unter den Schulkindern vielfach verbreiteten socia- listischen Jugendschriften: „DaS Buch der Jugend", Alle Unnoncen-Bureaur bes In- unb Luslanbrs nehm«» Anzeigen für ben „Gießener Anzeiger" entgegen. ek>e°'., 5. Mat 1896, 20 Meßbrief nebst geometrischem Plan und Grund- buch-auSzug, $1) Plan nebst Längen- und Querprofil, .i >m ber 'Zeit vom 18. Juni bis 2. Juli 1896 auf dem Bureau d «8r.)ßh. Bürgermeisterei Gießen zu Jedermanns Einficht •Wiegen. Zur Verhandlung über den Plan und die zu leistende gilntlWgung wird Tagfahrt vor der Localcommtsfion auf Moutag deu 6. Juli 1896, Vormittags 9 Uhr, bau: Bureau der Großh. Bürgermeisterei Gießen an- buirnum. Mchter, Miether unb sonstige an den abzutretenden GilMdftücken persönlich Berechtigte, sowie alle übrigen an der btirutteztcn Enteignung Betheiligten werden hierdurch auf- g'^ndeut, L Einwendungen gegen den Plan bet Meldung des AuSschlufleS und Annahme der Einwilligung in die beanspruchte Abtretung oder Beschränkung, Erklärung aus die angebotene Entschädigungssumme bei Meldung der Unterstellung de» Angebot», (. Anträge auf Ausdehnung der Enteignung bet Meidung de» Ausschlusses mit solchen, ti. Anträge auf Einrichtung und Unterhaltung von Anlagen, welche für die benachbarten Grundstücke oder im öffentlichen Jntereste zur Sicherung gegen Gc- fahren und Nachtheile nothwendig find, etwaige noch unbekannte Ansprüche und Rechte an die zu enteignenden Grundstücke giebem oben erwähnten Termine vorzubringen. Wenn dritte Personen al» dinglich Berechtigte oder »Htto !sonstiger Rechtsverhältnisse bet der Enteignung bethei- li izfsirid, so muß fie der Eigenthümer sofort nach Zustellung d«i!»S-.'!anntmachung unS bezeichnen, andernfalls bleibt er für Ansprüche verantwortlich. Räumt der Eigenthümer «titai .andern von dem Zeitpunkte der Zustellung an ein biteilitß Recht an dem zu enteignenden Grundstücke oder ermüiisönliches Recht auf deffen Benutzung ohne Geneh- gtmn des Unternehmer» ein, so steht jenem Andern an dens^'ternehmer ein Anspruch auf eine besondere Entschä- bt.hpz nicht zu. . Stießen, den 10. Ium 1896. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. °"°L- ■ l Wolff» telegraphische» Lorrespondenz-Bureaa. Berlin, 11. Juni. Zu dem morgigen großen Zapfen- stretche beim Neuen PalatS find ungefähr 280 Herren, die größtentheil» der Institution of Naval Architects angehören, ohne Damen geladen. In der Jaspt»-Galerte tm Neuen Palais ist ein Buffet eingerichtet. Berlin, 11. Juni. Bicekönig Li-Hnng-Tschang trifft morgen in Berlin ein und wird am Sonntag tm königl. Schlöffe vom Kaiser mit allen fürstlichen Ehren empfangen werden. Zllertiffen, 11. Juni. ReichStagswahl. AuS 37 Wahlbezirken, ungefähr einem Drittel deS gelammten Wahlkreises, liegen bis jetzt folgende Resultate vor: Freiherr um» o ^aben U, rtttkritt! Bekanntmachung, HMkssmb die Enteignung des zum Ausbau der Liebtgstraße zu Gießen erforderlichen Gelände». Zi»m Zwecke de» Ausbaue» der Liebtgstraße zwischen der Kfstaksrirter Straße und der Lndwtgstraße hat die Großh rtibi-rmeisteret Gießen Antrag gestellt auf Enteignung de» -»krsttde: ltchen Geländes und zwar: au» Flur XXVI. Nr. 292, Gemarkung Gießen, „Wiese am untersten Riegelpfad", im Grundbuche der Firma S. Katzenstein zugeschrieben, 561 Quadrat- 1000 Pesetas gesandt. Cettnje, 11. Juni. Hier wurden zwei starke wellenförmige, von einem Getöse begleitete Erdstöße verspürt. Schaden ist nicht angerichtet worden. CM« dritte Berathung der Gewerbeordnungsnovelle wird Xilnti, welcher von den Beschränkungen de» DelallreisenS handelt, y & Co., tttfi icht- und nfanges. ellung von \ igskörper. 1 Bedarfsartü Anschläge gt: t unser Leitie!-:: Gießener Anzeig er Kmerat-Unzeiger. Musikinstrumente, Gegenstände der Möbelfabrikalton und Bauttschlerei, de« Wetnhandels, Ctgarrm unb andere Tadakfabrtkate von der Bc- chränkung ausgenommen wissen. Endlich beantragt Adg. Dr. Hasse (nl), daß der Bundesrath befugt sein soll, für das Reich oder einzelne Theile befielben daS Auffuchm von Bestellungen für bestimmte 2Baarengattungen bei anderen als Kaufleuten und solchm Personen zu verbieten, in deren Gewerbebetrieb Maaren der angegebenen Art Verwendung finden. Von den etwa erlassenen Verboten soll dem Reichstage sofort oder bei seinem nächsten Zusammentritt Mttlhetlung gemacht werden. Abg. Dr. Hitze (Ctr.): Die einzige materielle Aenderung des Gesetzes durch Art. 8 besteht darin, daß der Detailreifende in Zukunft nur noch auf Grund eines Wandergewerbescheines sein Gewerbe allgemein auflüben soll, während jetzt eine Legitimationskarte genügt. Ein so großer Unterschied zwischen Wandergewerbe unb Detail- reisenden ist gar nicht vorhanden. Man würde auch gut thun, ein bestimmtes Alter für die Reifenden vorzuschreiben, etwa daS 25. Jahr. Unser Antrag will zwischen den entgegenfte6enben Ansichten vermitteln. Aus Ersuchen soll ein Detailreisender Bestellungen aufsuchen können. Dadurch wird eS allerdings diesem Reisenden schwer, neue Kundschaft zu erwerben und sich neu zu etabliren. Aber wir wollen eben ben Stanb ber Detailreifenben ein wenig auf ben Aussterbeetat fetzen, jedoch den noch vorhandenen Detailreisenden schonen, auch in ihrem Ehrgefühl, wenn sie etwa daS Lösen eines Wanbergewerbescheines als etwas Entehrendes ansehen sollten. (Beifall tm Centrum.) Abg. Hasse (nl.): Die sociale und zum Thell auch materielle Stellung des Detailreisenden werde herabgedrückt, wenn man ihn auf ben Wandergewerbeschein.verwetse. Wie der Buchhandel, so müssen auch die Branchen, welche darauf hingewiesen find, das ganze Reich zu bereisen, von der Vorlage ausgenommen werden. Wir sind prindpieH gegen die Einschränkung der Gewei bef reihest und wollen Beschränkungen nur da, wo Unterdrückungen der Schwachen durch die Starken oder sonstige Mißstände vorliegen. Bei der Vielgestaltigkeit der Verhältnisse muß man Verschiedenheiten nach geographischen Bezirken zulasien, weshalb unser Antrag dem BundeSrath die Besugntß zu den erforderlichen Anordnungen geben will. Der Antrag Hitze- Stumm ist für uns unannehmbar und wäre nur erträalich, wenn das Zusatzamendement Placke angenommen würde. Möge endlich durch eine endgültige Regelung der Beunruhigung auf diesem Gebiete ein Ende gemacht werden. , . . Abg. Vogtjherr (Soc.): Durch die Vorlage erhalten wir wieder eines der Gesetze, die nach Kunst und Wiükür auSgesührt werden. Schon ein Blick auf die vielen vorliegenden Abänderungsanträge zeigt, wieviel Unklarheit und wieviel verschiedene Auffassungen herrschen. Wenn es sich um Arbeiterschutz handelte, war man nicht so schnell bet der Hand, sondern versteckte sich hinter vorzunehmenden Enqueten. Von der Rede deS Prinzen Hohenlohe wird mehr Aufhebens gemacht, alS sie verdient. Was nützen uns die schönsten Reden vom Sohne des Reichskanzlers, wenn dieser selbst auf anderen Wegen wandelt. Wichtiger wäre es, die Scharfmachepolitik de« Abg. Stumm in ihrer Wirkung auf die praktische Politik zu untersuchen. Der Sohn deS Reichskanzlers spricht und die Regierung handelt dagegen. Wenn aber der Abg. v. Stumm sich gegen daS Detailreisen erklärt, bann kommt die Regierung sofort unb handelt. Wenn auch Ausnahmen gestattet werden, sie werden stets Unzufriedenheit erregen unb ungerecht fein. Redner verwirft demnach alle AbSnderungs- anträge. Abg. Frhr. v. Stumm (Rp.) tritt für den Antrag der Mehrheitsparteien ein. ES ist geradezu eine Pflicht des Reichstages nach ben Versprechungen, bie man Jahre lana dem Mittelstand gegeben hat, auf diesem Gebiete Wandel zu schaffen. Abg. Lenzmann (frs. 93g.) warnt vor ber Ueberhastung und Ueberstürzung, mit ber hier fortgesetzt Abbröckelungen von ber Gewerbefreiheit vorgenommen werden. Bezeichnend ist, daß diese Versuche jetzt gerade in die Zeit der größten Hitze fallen. (Heiterkeit.) Schon jetzt beklagen fich bte Kaufleute und Gewerbetreibenden darüber, daß sie unter Polizeiaufsicht ständen, befonders in Preußen. Da kann man sich nicht wundern, wenn ein bayerischer Prinz sich gegen jede Andeutung verwahrt, die auf ein Aufgehen Bayerns in Preußen hinzielen könnte. (Lachen und Rufe: Oh! rechts). Diese Polizei- Aufsicht muß ja auch gegen jeden Menschen abschrecken. Es ist eine Rücksichtslosigkeit, daß man hier den Reichstag zu einer Zeit, wo man kaum noch Obdach in Berlin finden kann (Oh! Oh! rechts), um eines Gesetzes willen zusammenhält, mit dem es keine Eile hat, welches aber, wie man sich im Volke erzählt, ein ober zwei Personen durchaus unter Dach und Fach gebracht wissen wollen. (Unruhe rechts.) Abg Jakobskotter (c.) tritt für den Cornprornißantrag ein. Die vielen Petitionen gegen Art. 8 erklärten sich daraus, daß durch die in der zweiten Lesung der Wäschefabrikation gewährte Vergünstigung die übrigen Industrien aufgestachelt feien. Der größere Theil des Mittelstandes wünscht nicht nur eine Beschränkung, sondern ein gänzliches Verbot deS HausirhandelS. rLr t Nachdem noch Abg. Hilgert (bayer. Bauernbdl.) für den Compromißantrag, Abg. Kühn (Soc.) gegen Art. 8 in jeder Fassung gesprochen, wird die Debatte geschlossen. Der Compromißantrag wird in etwa» veränderter Fasiung angenommen unter Ablehnung der Richter'schen Eventualanträge. DK ^Ägg. Dr. Hitze (Ctr.), Jacvbskvtter (cvns.), Freiherr »ul Elii.mm und Genossen beantragen folgende Fastmig: „ES darf •Mw oiorgüngige ausdrückliche Aufforderung daS Aufsuchen von Bi ^Bestellungen mit den in der Vorlage genannten Ausnahmen ($ ttrJiiuben) nur bei Kaufleuten in deren Geschäftsräumen ober sa llta Personen geschehen, in deren Geschäftsbetrieb Waaren der MDL.'tenen Art Verwendung finden." . _ . I8Jg. Richter (frs. 93p.) beantragt Ablehnung des Art. 8 und $ i lnLngen über die einfchlägiaen Verhältniste. Für den Fall der allere des Art. 8 will Abg. Richter wenigstens außer Drucksachen nc lei^genftänbe ber Tertilindustrie unb Bekleidungsstücke, Bau- .oc etnil. landwstthschaftliche Maschinen, Nähmaschinen, Fahrräder, Goldene M Lübeck nnd: u, goldene Wei: erden nur von fe ." ihm jltl. Ms inceesioniriemFate r als im Winter n' Doppelp i Schweiss aut m* per stets trocken. '« ■n nie and gehen ie etliche Mittel. Wae deider in allen B;äi .. Teipel« „Für die Kinder des Proletariats" und „DaS Bilderbuch für große und kleine Kinder" in verschiedenen Bezirken vom Feilbieten im Umherzieheu ausgeschlossen worden, weil deren Inhalt in sittlicher und religiöser Beziehung nicht für Kinder geeignet ist. Berlin, 11. Juni. Der serbische Gesandte Pan« telitsch überreichte heute dem Kaiser sein Abberufungsschreiben. Berlin, 11. Juni. In zwei Volksversammlungen, die sich mit dem die soctaltfttsche Partei-Orgaoifation betreffenden Proceß beschäftigten, ist die Wiederbegründuug der aufgelösten socialistischen Wahlvereine des zweiten und fünften Berliner Wahlkreises beschlossen worden. Wilhelmshaven, 11. Juni. DaS Torp edoboot D 6 hat Befehl erhalten, die Kaiser-Nacht „Meteor" von England nach Kiel zu begleiten. Pofen, 11. Juni. Dem „Dzienntk PoznauSkt" zufolge wird der deutsche Kaiser am 31. August tu Galizien erwartet und beim Fürsten Adam Sapteha in Kraficzhn abstetgen. Wien, 11. Juni. Die Umgebung von Gradesca und Cormona wurde von Ueberschwemmuugen schwer heim- gesucht. Die Ernte ist total vernichtet und viel Vieh ertrunken. Die Bauern find auS ihren Dörfern geflüchtet. Toulon, 11. Juni. Ueber die Katastrophe an Bord Les Panzerschiffes Jauregutberry in der Nähe des hiesigen HasenS wird gemeldet, daß von elf Schwerverwundeten bereits zwei gestorben find. Die Marine-Behörde hat eine strenge Untersuchung angeordoet, um festzustellen, wen die Verantwortlichkeit trifft. Die Ansichten gehen dahin, daß die Katastrophe einem ConstructionSfehler und mithin der Fahrlässigkeit eines Maschtneu-JngenieurS zuzuschretben ist. Der Dampfer war im October 1893 anläßlich der franco-russischen Feste in Gegenwart deS Präsidenten Carnot und des Admirals Avelane vom Stapel gelassen worden. Berlin, 12. Juni. ES ist nunmehr sicher, daß der Kaiser am Sonntag der großen Regatta auf dem Müggelsee beiwohnen wird. Berlin, 12. Juni. DaS Offizier-CorpS des zweiten Garde-Dragoner-RegtmentS Kaiserin Alexandra von Rußland veranstaltet heute zur Feier der NamenSverleihung im Casino ein Festmahl, zu dem auch an die russische Botschaft Einladung erging. Berlin, 12. Juni. DaS gestrige Festmahl zu Ehren der Institution of Naval Architects, daS im Kaiserhof stattfand, verlief ebenso glänzend wie gemüthlich. Der Saal und die Ehrentafel, sowie auch die zwölf Quertafeln waren prächtig geschmückt. Der Präsident der Institution brachte nach dem fünften Gange einen Toast auf den deutschen Kaiser aus. CultuSminister Dr. Bosse toastete auf die Königin Victoria von England, Vice-Admiral Bourden- Smith auf die deutsche Marine, Admiral Hollmann auf die englische Marine, Sir Raildon-Dixon auf die Gäste und UnterstaatSsecretär Rothe auf die Institution. Berlin, 12. Juni. Der Bundesrath nahm gestern den Gesetzentwurf der Bestimmungen, betreffend die Contin- gentirung der Zuckerfabriken für 1896/97 an. — Der Nachtragsetat, betreffend dteEtatSüberschreitungen, die aus drm ordnungsmäßigen Wege des Etats geregelt werden sollen, ging dem Reichstage zu und soll noch vor der Vertagung desselben erledigt werden. Berlin, 12. Juni. Den „Neuesten Nachr." zufolge soll der Commanoeur der Schutztruppe, v. Trotha, mit der allgemeinen Vertretung Wißmanns betraut werden. Berlin, 12. Juni. Dem „Tagebl." zufolge erklärte die Pforte mehreren Botschaftern, daß sie erst nach der Niederwerfung der Revolte auf Creta Reformen einzuführen gedenke. Hamburg, 12. Juni. Der Zustand des Fürsten Bismarck scheint augenblicklich wieder zu wünschen übrig zu^lassen. Die „Hamb. Nachr." melden, daß größere Empfänge in FrtedrichSruh, auch die schon gemeldeten, einstweilen nicht stattfinden können, weil der Fürst ermüdet sei und in seinem hohen Alter der Schonung bedürfe. Southampton, 12. Juni. Die Nacht des deutschen Kaisers, „Meteor", siegte bet dem Rennen des Royd Southampton Nacht-Clubs mit einigen Meilen über daS Boot „Atloa". Lissabon, 12. Juni. Sechs der bedeutendsten Zeitungen wurden in Folge des neuen Anarchistengesetzes su- spendirt, weil sie einHavaStelegramm über daS Dynamit- Attentat in Barcelona veröffentlichten. WB. Maffauah, 12. Juni. Prozeß B arat ieri. Der Staatsanwalt beantragt die Verurtheilung BaratieriS zu 10 Jahren Festungshaft und Nebenstrafe. Sitzung -er Stadtverordneten am 11. Juni 1896. o Anwesend: Herr Oberbürgermeister Gnauth, Herren Bei- geordneten Georgi und Wolff, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Adami, Brück, Faber, Flett, Grünewald, Dr. Gaffky, Habenicht, Haubach, Heyligenftaedt, Homberger, Keller, Kirch, Loos, Löber, Orbig, Petri, Schmall, Dr. Schäfer, Dr. Thaer und Vogt. Dem Herrn Louis Troß hier soll auf Ersuchen gestattet werden, ein im vorigen Jahre im Neustädter Feld errichtetes BacksteinhäuSchen auf ein weiteres Jahr zu be- laffeu.! Die folgenden fünf Gesuche, bei denen es sich um Baulichkeiten untergeordneter Bedeutung außerhalb des Orts- bauplaneS handelt, werden den Anträgen der Baudeputatton gemäß befürwortet, und zwar auf Widerruf und theilweiser Beschränkung auf gewisse Zeit daS Gesuch deS Herrn Jacob Gorr VII. von Heuchelheim um Erlaubniß zur Erbauung eines ArbeiterhäuSchenS am sogen. Holzweg in Neustadter Feld, daS Gesuch des Herrn Gottlieb Nauheimer wegen Belassung eines ohne Genehmigung errichteten Arbeiter- Häuschens im Neustädter Feld, daS Gesuch des Herrn W. Nachtigall um Erlaubniß zur Errichtung eines GartengeräthehäuScheuS am Wißmarer Weg, baß Gesuch des Herrn H. Schön um Errichtung eines Ziegenstalles an seinem Hause auf dem NahrungSberg, und auf die Dauer daS Gesuch deS Herrn Gg. Bich le r um Erlaubniß zur Erbauung eines Kesselhauses und Versetzung eines Dampfkessels in der Brauerei an der Hardt. DaS Gesuch deS Herrn LouiS B e ck er um Erbauung eines Treibhauses an der Grünberger Straße soll unter der Bedingung widerruflich genehmigt werden, daß der der Straße zugekehrte Giebel des betr. Treibhauses eine gefälligere Ansicht erhält. Das Gesuch deS Herrn Adam Bender zum Bauen am Krofdorfer Weg hat sich, ohne daß eine Beschlußfassung der Stadtverordneten-Versammlung nöthig, erledigt. Herr Löb Süß beabsichtigt, sein an der Marktstraße gelegenes HauS durch einen Hinterbau an der Wettergasse zu vergrößern. DaS Gesuch wird auf Grund deS § 16 der OrtSpolizeiverordnung, welche vorschreibt, daß mindestens ein Fünftel der vorhandenen Baufläche unbebaut bleibt, beanstandet. Dem Gesuch des Herrn Christian Nebe um Er- laubniß zur Errichtung eines Zugangs zu seiner Besitzung (ehemals WallenfelS'fche) von der Nordanlage her liegt der Plan der Errichtung einer Milchkuranstalt auf dem an die Nordanlage stoßenden Gartengelände zu Grunde. Die Ausführung dieses Planes bedingt für das anzulegende Spalier die Einhaltung einer dem Pfaff'schen Eckhause entsprechenden Baufluchtlinie und demgemäß die Erwerbung eines Stückes theilS in die künftige Straße fallenden, theils als Vorgarten zu bezeichnenden Geländes durch die Stadt. Gesuchsteller hat sich erboten, das betr. Gelände für 200 Mk. an die Stadt abzutreten und ein Spalier auf der in fein Gelände reichenden Böschung zu errichten, auch ist derselbe bereit, die Grundauffüllung gegen eine Vergütung von 1 Mk. pro Cubikmeter zu besorgen. Die Versammlung beschloß unter Annahme obiger Bedingungen widerrufliche Genehmigung deS Gesuchs. Um den mancherlei Mißständen zu begegnen, welche das Anschlägen von Plakaten an beliebigen Stellen, an Häusern und Thoren, Winkelverschlüffen u. s. w. mit sich bringt, wurde s. Z. die Aufstellung von Plakatsäulen und das Anbringen von Plakattafeln beschlossen- zur Zeit sind 5 Säulen, 10 kleine und 16 große Plakattafeln in verschiedenen Theilen der Stadt aufgestellt mit einem Gesammt- flächenraum von 72,25 Quadratmeter. Infolge der Mißstände, welche sich weiter daraus ergeben, daß sonst noch an anderen Stellen Plakate angeklebt werden, das Ankleben an den Tafeln und Säulen auch nicht mit der nöthigen Sorgfalt ausgeführt wird, Plakate ohne genügenden Grund überklebt werden u/.w., nahm die Stadtverordneten-Versammlung Veranlassung, Großh. Polizeiamt um Vorlage eineß Polizei-Regle- mentß zu ersuchen, kraft dessen Ordnung in die Sache gebracht werden soll. Der auf Grund einschlägiger Bestimmungen beß hessischen wie beß ReichSpreßgesetzeß ausgearbeitete Entwurf lag ber heutigen Versammlung vor. Danach bütfen Plakate nur an bie bazu bestimmten Säulen unb Tafeln, unb zwar durch bie von ber Bürgermeisterei bazu berechtigten unb das Großh. Polizeiamt begutachteten Personen angeschlagen werben, an Privatgebäuben u.s.w. nur mit Zustimmung ber betr. Eigenthümer, von letzteren bann nur, falls die auf bin betr. Plakaten enthaltenen Ankünbi- gungen im Interesse ber Eigenthümer selbst geschehen- ausgenommen von obigen Bestimmungen finb nach Beschluß der heutigen Versammlung die Fahrpläne ber OmnibuS- Gesellschafi, welche bei ben bestehenden Haltestellen angebracht werden können. — WaS bie Frage ber Verwerthung ber mit einem Kostenaufwanb von 1800 Mk. hergestellten Säulen unb Tafeln betrifft, fo hat bie Commission bie Verpachtung an einen Unternehmer bem Selbstbetrieb beS PlakatverkehrS durch die Stadt vorgezogen. Nach ungefährer Schätzung gelangen in Gießen jährlich 180 biß 200 Plakate zum Anschlag. ES wird empfohlen, die Säulen und Tafeln zunächst auf die Dauer eines Jahres zu verpachten und zwar an die Firma Curt v. Münchow, Großh. Hof- und Hniversitäts- Buchdruckerei, von welcher daS der zweckmäßigen Benutzung ber Tafeln unb Säulen als Untergrunb dienende Material beschafft wurde. Genannter Firma steht gegen eine Pacht von 150 Mk. die ausschließliche Benutzung ber Tafeln unb Säulen zum Anschlag von Plakaten u.s.w. zu, unb ist dieselbe berechtigt, für baS Anschlägen folgenbe Gebühren zu erheben: 1) Format 21:31 Ctm. für 1 Tag 1,50 Mk., für 2 Tage 2 Mk., für 3 Tage 2,50 Mk., für 7 Tage 3,50 Mk.- 2) Format 42: 62 Ctm. für 1 Tag 3,50 Mk., für 2 Tage 4,25 Mk., für 3 Tage 5 Mk., für 7 Tage 7,50 Mk.- 3) Format 63:85 Ctm. für 1 Tag 5 Mk., für 2 Tage 6,25 Mk., für 3 Tage .7,50 Mk, für 7 Tage 12 Mk. Bei größeren Plakaten, welche nur zulässig finb, wenn Raum vorhanbeu ist, erhöht sich ber Preis je nach AuShängebauer um 1, bezw. l*/„ bezw. 3 Pfg. pro 0 Gtm. Der Pächter ist verpachtet, mit dem Ankleben ber Plakate befonbere, burch ein Abzeichen kenntliche Personen zu betrauen, ferner die besten Stellen ber Säulen unb Plakattafeln zu amtlichen Bekanntmachungen ber Bürgermeisterei unb Polizei unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. Der Unternehmer ist weiter verpflichtet, alle ihm zum Ankleben übergebenen Sachen, soweit sie inhaltlich nicht zu beanftanben find, in kürzester Frist anzuschlagen, über bie Anschläge ein Register zu führen unb beschäbigte Plakate unentgeltlich durch neue zu ersetzen, sowie für die Reinigung und Instandhaltung der Tafeln und Säulen zu sorgen. Die Versammlung stimmte dem versuchsweise abzuschließenden Vertrag zu. DaS Gesuch beß Herrn Gg. Brömer um Erlaubniß zum WirthschaftSbetrieb in einem noch im Bau begriffenen CoceUs und provinzielles, vielen, den \\ v • * Bon der Technischen Hochschule §e. h der Großherzog haben Allergnadigst geriet, aiji** bem Privatbozenten der Mathematik Dr. @,or| »_* f erß, z. Zt. in Darmstadt, den Charakter als ajLL : licher Professor zu ertheilen. * • Auszeichnung. Seine Königl. Hoheit fa z Herzog haben dem seitherigen Vizepräsidenten der i kameradschaft „Hassia", Major L la suite v. vt- Comturkreuz 2. Klasse beß Verdienstorden- 3 Großmülbigen zu verleihen geruht. Herr Rabbiner Dr. Levi wird, wie wir ho«- .. . Kürze in den wohlverdienten Ruhe stand treten, x«? 90. Lebensjahre stehende Geistliche, ber bei den ’ Confesfionen sich einer großen Beliebtheit erfreut, , 67 Jahren in Gießen bei ber israelitischen ÄeUiiorfqn-, im Amte unb ist seit biefer Z'it Provinzial-«^!». Oberheffen. Er ist ber Nestor aller activen deut'l« i biner und erfreut sich trotz feiner hohen Jahre r?, " rüstigsten Gesundheit. In der Kunstausstellung am Braud ist - neue Serie Gemälde eingetroffen, deren ®eR±ngj:; - mit allen Kunstfreunden empfohlen sei. ** Daß neue Banner für unsere Höchst heute im Schaufenster der Kunststick-Anstalt von Neuen Weg, ausgestellt. Die Vorderseite zeigt an-,»- Grund in ber Mitte die beiden hessischen vüweo, ma« j Wappenhalter bienen unb wirkungsvoll da- Uaisei y Wappen flankiren. Heber dieser heraldischen wütendes Banners wirkt plastisch eine goldene Rronr i..u unter derselben die fein gegliederte Ludwig-kene j 1 schluß bient. Heber bem kunstvollen Wappeo-Ä! befindet sich in Goldstickerei die Inschrift Academu L, viciana, unter demselben die Jahreßzahl 1896 fr- .< weißer Seide hergestellte Rückseite de- Banner» nrze blauer, goldgerändeter Schrift die Devise: Liter» et ir- ad utrumque parati. (Mit Waffen unb Wissen . bereit.) Die Garnitur beß Bannerß bilde» in er.’t it gestellte blau-weiße Schnüren unb ebensolche 6^'ie.- > geschmackvoll angebrachte silberne Treffen. M tny Zeugniß ab von ber Tüchtigkeit ber heimischen Runh :. auf diesem Gebiete. * • Daß weltberühmte Koschat QninteU aal Situ Inn Trotz ber großen Ansprüche, bie baß unter der veuasj •< bekannten Wiener Componisten unb Hofcapelleusänzer? Koschat bestehenbe Männer Quintett macht, ift tl :c: »o rührigen Impresario W. Wertheim auß Franl'M « : gelungen, die beliebten Wiener Sänger zu einer zu bewegen. Die Künstler werden am 22. bl ‘ Steins Garten auftreten und wird Näheres «5 Plakate und Annoncen bekannt gegeben. • * DaS heurige erste Abouuemeut-Soncert un trn • i montßmusik fand gestern Abend im PhilososU-»' statt und befriedigte die zahlreich erschienenev Hirn *r die vorzügliche Wiedergabe eineß, zur Hälfte aal «r Novitäten, verständnißvoll gewählten Programms c.m liche Piöcen wurden beifällig ausgenommen, nldf.'^ auch der neue Marsch für HeroldStrornpeten „Kaisers welcher wiederholt werden mußte. — So idyllisch aulte Aufenthalt im Philosophenwald ist, noch dazu wer« 4:cr klänge unter Meister Kraußeß Direction bai Cbr bepic" so empfanden boch gestern Abend die nach de» ::1 gegangenen Regen sich bemerkbar machende Kühle uvb ta” weise Zugwind die Anwesenden in unangenehmer, ber Jwe? genuß beeinträchtigenden Weise. * * Gießener Sangervereinigung. Im V0,tl findet heute (Freitag Abend 9 Hhr) die Gesammir ber Gießener Sängervereinigung statt. Da d:s V*1 Concert jedenfalls im nächsten Monat ftattftnöet, j nur diejenigen Sänger dabei mitwirken, welche, du (8“ an sämmtlichen Proben theilnehmen. * • Garieubau-Ausstellung. Wie in anderen haben sich auch in Gießen bie Handel-gärtner ctrr.^- am hiesigen Platze im Herbst eine Local-Karrer^ Ausstellung zu veranstalten. Es wurde vor Tagen im Cafe Ebel von denselben einstimmig dieses Unternehmen mit aller Energie durchz fiührw. bem hiesigen Publikum Gelegenheit geboren ■trt_*a . was auf bem Gebiete des Gartenbaues ' . In kürzester Zeit werden weitere Beschlüsse über - Musikfrage, Berloosung und Dauer der werden, die in den Räumen beß Stein 'Hen wtewW^ stattfinden soll. Nähere Mittheilungen werden de» r- durch bie Zeitungen noch bekannt gegeben. • • Auf der LiebigShvhe hat man in ßroßstSbr.!«n im Zeitraum von nicht ganz acht Wochen derart gefördert, daß derselbe schon am ^"nn ag ? werden konnte. Die Brauerei Jhring in t>ch, thümerin beß Etablisiementß, hat den Auftrag e - • g sorge zur Errichtung eineß Musikpodiums tu eine fünfzig Mann starke Capelle zweckeru'pre kunft findet. Ebenso sollen noch in diesem Sommer I, Hause am Riegelpfad wird mit Rücksicht auf 8». Öffnung der Eisenbahnwerkstätten und der Sw,. 1 Maschinenfabrik eintretende Dedärfniß befüruiorM T Daß einen Tag später als baß Brömcf gegangene WirthschaftS-Concesfionßgesuch beß Herm^.^ ' für ein ebenfalls im Bau begriffenes Hanß tu ber Brömer'schen konnte mit Rücksicht barauf, daß dem »''' burch die Brörner sche Wirthschast genügt werde wortet werden. ' 11 Bezüglich beß Gesuchs des Herrn Frau» t,. Concesfionßertheilung für die Wirthschast zum ^Deru-r! am Neuenweg beschloß die Versammlung 1 dürfnißfrage. s 1 Mitgliedern 1003 3* .". ZL Milchmädchen: lich abgeküßt, weil Du so lustig bist?" — 5465] Ein möblirtes Zimmer zu ver- Ttefenweg 17. mietben. | Verloren u. Gefunden Engel, Gr. Gerichtsvollzieher. Gestern Abend gegen 6 Uhr des Badeplatzes (sog. Manns- vor den Ge- Antrag der Meineid der sich in Gesellschaft eines von einem heftigen Gewitter Blitzstrahl auf der Stelle ei»M lrmherztehenden Korbmachergesellschast kam es gestern N'ldchiinag am Neustädterthor zu einer Schlägerei, wobei baiud Üitlfer eine Hauptrolle spielte. Einer der Streitenden ernlf-li innen Stich in das Gesicht und mußte sich tu ärztliche Güsriroddang begeben. Der Hauptattentäter hatte sich, als di H«k°bzei am Kampfplatze erschien, schleunigst aus dem SAtnbk > gemacht, worauf denn auch die ganze Gesellschaft VianEidbt hinaus gewiesen wurde. Muster franco in’s Haus. Modebilder gratis. Guten Stalldünger verkauft [5469] Kennel, Rtegelpfad. Oettinger & Co., Frankfurt a. M., Separat-Abtheilung in Herrenkleiderstoffen Buxkin ä Mk. 1.35 pr. Meter. „Gewiß, ein Kuß von einem Mann macht lustig!" — Milch mäd 48931 Ltallrrng, Boden, Burschen- flube zu vermielhen. Earl Ltohr 1., LudwigSvlatz 5. chen. „Ach, lieber Herr, dann küsien Sie doch meinen Esel der ist immer so traurig." „Macht denn das Küsien lustig?" — Tourist: A Mainz, 11. Juni. Nack amtlichen Mittheilungen betrug im verflossenen Jahr die Weioeto fuhr in Fässern nach Deutschland 593 443 Doppelcentner, bic einen Werth von 33 180 000 Mk. hatten. Hiervon gelangten 576 219 Doppelcentner in den freien Verkehr. Rorhe Verschnittwetne wurden eingeführt 93 434 Doppelcentner und zur Cognac- beretruug 5041 Doppelcentner. In Flaschen betrug der Import von Weinen 6583 Doppelcentner, tnt Werthe von 1 323 000 Mk. Champagner wurden 25 535 Doppelcentner bezogen, welche sich inSgesammt auf 5 295 000 Mk. be- wertheten. — Die schon seit langen Jahren angestrebte Er« richtuog eines städtischen Arbeitsamtes ist wieder in weite Ferne gerückt. Die nach langen Berathungen zu Stande gekommenen Statuten haben Seitens de» Ministerium» derartige Abänderungen erfahren, daß die Arbeit« nehmer mit dem Statut nicht mehr einverstanden find und beschlossen haben, ein den ministeriellen Ansorderungen ent« sprechende» Arbeitsamt abzulehnen. — Gestern wurde hier die Leiche eine» 17jährigen Gymnasiasten au» Frankfurt geländet. Der junge Mann, der Sohn eine» wohlhabenden Privatmannes, har, wie aus einem hinterlassenen Schreiben hervorgeht, freiwillig den Tod gesucht, weil er da» Einjährig-Freiwilligen Examen nicht bestehen konnte. weiWN während der Verhandlung gegen Rothe schiilamren in Haft genommen wurde, ist auf S»tL:iicLnwaltschaft da» Vorverfahren wegen triidSic. " Schlägerei. Zwischen den männlichen MMLg den 15. Juni 1896, Nachmittags 2 Uhr, iMiiihitytc Bramm'schen Saale zu SiNn*io i«Neustadt 55) versteigere ich Sffchkligtz gegen Baarzavlung: ltiM2 Mille Cigarren jucpri ruir guter und besserer Quali« tätetw - Die Versteigerung geschieht auf srei^Nnstehen der Firma »Schmalen- badtjji stumpf' zu Gießen wegen Auf- gab-M^i Seschäst» «ud findet deshalb baue !vorgenommen werden- eine Einrichtung, die uns in überhaupt noch fehlte, wird beabsichtigt auf der Ltüerckgöhe schleunigst herzustellen: nämlich ein ständiger Ritzn: platz für Radfahrer. Die Brauerei Jhring toiiifcx Etablissement schaffen, wa» sich sehen lassen kann, ein ar iAolksvergnügungSplatz, wie er UN» eben in Gießen Die Idee ist um so mehr zu begrüßen, als e» un» au in cm derartigen geräumigen Etablissement, welche» zeit- gepi; .st, noch fehlt. '• Auszeichnung. Nach hier eingegangener telegraphisch £ Nachricht von Stuttgart-Cannstatt erhielt auf der dom^r Ausstellung der deutschen LandwirthschaftS- ® ilwidioft die Lahnkalk- und Marmor-Industrie A Hui Gabriel jr., Gießen, die höchste Auszeichnung in ihr» Branche, die einzige kleine silberne Medaille, seiner w»m l’tr Firma in Rücksicht auf ihre hohe Leistungsfähig- ket ± «ich der zweite Preis, die einzige große broncene Msiit:>ll!?, zuerkannt. ’* Falsche» Zeugniß. Gegen den Zeugen Pitzer, Verloren f Mittwoch Abend von der .Schönen Aussicht" nach der Ludwigsstraße ein Tüll- deckchen (angefangene Stickerei), in Papier eingepacki. Gegen Belohnung ab- zugeben Ludwigstratze 37, Part. * Cassel, 10. Juni. Bei Oberaula auf freiem Felde Dickwurzpflanzen zu haben bei Ceconom Kitz, 5470 Marburgerstraße 65. Scbiffsnacbricbfctu Norddeutscher Lloyd, in Stetzen vertreten durch die Agenten Carl Loo» und I. M. Schuldo>. Bremen, 10. Juni. [Per transatlantischen Telegraph.] Der Postdampscr H. H Meter, feUpt. Fr. M-ntz. vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 3 Uhr Nachmittag» wohlbehalten in Newyork angckommrn. Bremen, 11. Juni. [Per ttanSatlantiicher> kelegraph.] Der Schnelldampfer Havel, Gapt. Th. Jüngst, vom ttlorddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 11 Uhr Vormittag» wohlbehalten in Newyork ongekommen. Witterungsbericht vom 11. Juni. Der größte Theil Europa» gehört einem ausgedehnten Gebiet niederen Druckes an, d ssen allerdings nur flache» Centrum sich von Central-Frankreich über das nördliche Deutschland, Polen und Galizien erstreckt. Aus der Rückseite desselben über West- und Süd-Frankreich zeigt der tiefe Druck beträchtliche Zunahme und haben fich dort lebhafte westliche Winde eingestell'. Im südlichen Deutschland bestand am Morgen noch gute Witterung, doch hat im Laufe de» Tages die Bewölkung vielfach zugenommen und sind im Süden bereits vielfach Niederschläge ausgetreten. Gestern sanden wieder zahlreiche Gewitter statt, welche stellenweise von Hagclfällen begleitet waren. BotanlMtliO( Oittrnntgt Wolkige» Wetter mit zeitweisen Niederschlägen. wurde ein Mann au» Iba, 14jährigen Knaben befand, überrascht und durch einen g e t ö d t e t. * Marburg, 11. Juni, hörte man aus der Richtung bad) unterhalb der Lohmüble mehrere Hilferufe. Sofort eilten zwei in der Nähe befindliche Jäger hinzu und kamen gerade noch recht, um zwei Knaben im Alter von 9 bi» 10 Jahren, welche von den Wellen schon fortgerissen waren, vom Tode de» Ertrinkens zu retten. D. Frankfurt a. M., 12. Juni. Im Zoologischen Garten wird vom 27. Juni an auf kurze Zeit eine hochinteressante Truppe von Samoanern zur Schau gestellt werden. "■ „Intime» au» Monte-Carlo" lautet der Titel einer pikanten Plauderei von Konrad Alberti in der „Modernen Kunst." „Äin wahre» Fieber, schreibt Alberti, scheint die Menschheit ergriffen zu haben, sowie man in den Bann- meilenkrei» von Monte Carlo tritt. In der Eisenbahn, bei Tisch, auf der Promenade: nirgend» und nie spricht man von etwa» Anderem al» vom Spiel, von eigenen und fremden Gewinnen und Verlusten, von der Methode zu spielen, man verbandelt stundenlang, ob es besser sei, aus TranSvalen oder auf Colonnen zu gehen. ES ift ein wahrer Spielrausch, und selbst der Solideste wird von dem unablässigen Gerede so angesteckt, daß er e» für seine Pflicht hält, auch nach dem Casino zu gehen und seinen Obulu» zu opfern. Im Vorsaal, auf den EingangSstnfen . . . überall lauern die Gefahren. Schreitest du zum Casino, so bietet man dir 6 verschiedene „Systeme" zum Kauf an — mit allen wirst du unfehlbar — dein Geld los. Verläsiest du das Casino, so stürzt dir ein halb Dutzend liebreizender Jungsrauen entgegen mit der Frage: „As tu gagnG, cheri?“ Antworte: „Tout perdu!“ so bist du sofort frei. Die Zahl der Menschenfreunde ist in Monte Carlo überhaupt unglaublich groß, von den Trak- tätchenvertheilern an, die dich heimlich vor dem Betreten der Hölle warnen, bi» zu den Pfandleihern in den stillen Seitenstraßen, die dir, wenn du ganz auSgeplÜnderk, Geld zur Heimreise brauchst, für deine Schmuckjachen den zwanzigsten Theil de» WertheS geben. Die Spielbank selbst ist gar menschenfreundlich. Sie giebt dir, wenn du nur eist hunderttausend Franc» verloren hast, die hundert Franc» zur Heimfahrt, damit du nicht nöthig hast, durch einen Knall die Ge- müthlickkeit des Orte» zu stören. Sie stickt dir, wenn sie deinen Leichnam in der Morgendämmerung hinter'm Busch findet, sogar einen Hundertfrancsschein in die Rocktasche, damit du dich nicht vor den Constablern blamirst, die dich eine Stunde später finden werden. Wie Mancher hat den Besuch in der Hölle mit seinem Leben bezahlt. Aber um solch ein Leben ist eS dann in der Regel nicht mehr schade gewesen!. . ." * Gegen Traurigkeit. Tourist: „Guten Morgen, liebeS Kind, Dich har wohl Dein Schatz heute schon ordent- Damenkleiderstoffe Mohair, doppeltbr..dasModernste,äM.1.25pr.Mtr. Mon**eline la ine, gar.reine Wolle,i65Pf. „ » versenden in einzelnen Metern franco HeM Resiklungsbiiitt Jahrgang 1883—95 sucht zu kaufen I. Ricker'sche Buchhandlnog. 5452 rüdanlage. Temperatur der Lahn und Luft nach R-aumur gemessen «m 12. Juni, Mittaas zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 16, Luit 17°. Rübsamen'sche Badeanstalt. Göthes Werke, 1»^ Hälfte de« Kaufpreise» abzugeben. Näheres in der Exped. d. Bl. 5453 ;jmstag den 25. Juli, Nachmittag« 2 Uhr, ' soll.il ci tarn hiesigen Ortsgericht die der jöldttdai Tillmann Wiltwe in Gießen ktztzbach, 8. Juni. Zu dem am 13. und 14. Juni hier ftaitiiintenbcn 50jährigen Stiftungsfest des hiesigen T ti notier etnfl ist folgende Festordnung aufgrftrllt: SamS- ia hziui 13. Juni: Nachmittags Empfang der eintreffenden hmti Abends 8 Ul>r: FestcommerS in der Festhalle, Ueltkncvhung des von den Frauen und Jungfrauen gewtd- mnM FahnenbandeS und der von den Turnern gestifteten Fchchln blitze. Ernennung von Ehrenmitgliedern, Lieder- tiomimigi der vereinigten Sänger Orpheus und Turnverein. Zitaten non acht Damen und acht Herren, Pyramiden. — i'i-mtQi den 14. Juni: Morgen» 7 Uhr Weckruf, darauf 3)Cli!r{tnntiuRt auf dem Marktplatz - Vormittag» 11 Uhr "c4Mtiiißfeier auf dem Friedhöfe für die verstorbenen Mit- gltpiiiti. Nachmittag» 12i/i Uhr Festessen in der Festhalle. Nciviv t:ag» 2l/z Uhr Festzug. Hierauf Stabübungen, Schau-, Seliidn»' und Kürturnen. Abend» 8V2 Uhr Marmorgruppen aunnl der Geschichten der deutschen Turnerei, Tanz. Die Mstlnlnnrd ausgrsührt von der Capelle de» Jnsanterte-Regi- meied taffer Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, unter perrchol^er Leitung des Musikbirector» Herrn Krauße. I. An» dem Kreise Friedberg, 11. Juni. Reife KKlilchi n erscheinen bei uns schon, zur Freude der kleinen uniiaud. der großen Kinder. Die hübsche Frucht ist aber nov4!chr theuer, denn da» Bündelchen, in dem sich vielleicht 151 !>iik L0 Stück befinden, muß immer noch mit 5 Pfennigen roerden. An den Staatsstraßen wurden die Kirschen ociidfiigcrrt, die Erträge find weift geringe. Manche Bäume I6fa gur nichts, andere nicht viel, volle Bäume sind selten. Jr m coiiigen Frühjahre, also nach einem äußerst strengen, larlDiiüdnuernden Winter, begann man schon am 30. Mai mit deitW^ibmähen und Einernten de» HengraieS. Dieses Früh- alM nccch einem ungewöhnlich gelinden Winter, find wir um oietmbu Tage zurück. So etwa» verdient immerhin ange- menfl jn werden. •1- Eichelsachsen, 11. Juni. Auch in diesem Jahre haben dieiüLo.ldsamenkäufer au» Griesheim bet Darmstadt detiwt^ielsbergern den Paß abgelaufen, denn die schönen ScWmelen In den Bezirken Wingershausen, Burkhards, EiMMen und Kiliansherberge gehen wieder nach GrieS- hetiiik Daß diese Sämereien diese» Jahr wirklich hübsch find, geWaucch daran» hervor, daß ungefähr 30 Procent mehr gewinn mnb gezahlt werden, als im Vorjahre. Iwtmfladt, 11. Juni. Gestern Abend gegen 10 Uhr fHiiiuü fftd) ein 12 Jahre alteS Mädchen in den Woog, um fichtip lertränken. WoogSpächter Gunder bemerkte, daß öai:iNhn$ spiegelglatte Wasser an einer Stelle in Bewegung roamu vorauf er herbeieilte und das schon bewußtlose Mädchen auiitlüiir Wasser zog. Furcht vor Strafe soll daS Kind zu deLinchiangnißvollen Thal getrieben haben. 11 für den Verkauf meiner garantirt reinen Rogge«- «edle eine geeignete Persönlichkeit unter coulanten Bedingungen Gefl Offerten mit Reierenien unter L. W. 428 an Rudolf Jloftse, Berlin SW., erbeten. 5454 Buderus’scher Ofen Lönholds Patent, ;u kaufen ge sucht. Offerten besorgt die Erpedi- tton d. Bl. unter L. P. 5458 Katholische Gemeinde. (Nachdruck ohne Genehmigung untersagt.) SamStag den 13. Juni. Nachmittags um 5 llbr und Abend» um 8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte. Sonntag den 14. Juni. 3. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags von 6'/, Uhr an Gelegenheit zur hi. Beicht«; , um 6V1 Uhr erste hl. Messe; „ um 7‘/, Uhr AuStbeilung der hl. Communion; „ um 8 Uhr zweit: hl. Messe; „ um 91/, Uhr Hochamt mit Predigt; Nachmittag» um 2 Uhr Christenlehre; darauf Herz «Jesu, Andacht mit Segen. GotteSdieu? der israelitischeu Religionsqesellschast. Freitag Abend 7" Uhr, SamStag Bormitlag 8 Uhr, Nachmittag 4 Uhr, SabbalhauSgang 934 Ubr. Nachmittag 3« Uhr Lchrifterklürung. Wetzsteingasse 8. Wochengottesdtenst Morgens 6 Uhr, Abends 7 Uhr Berlag von l^mil Roth in Gießen Karte °°m Sroßheriogtham Hcffea. Mit Berücksichtigung der anarenzenden Länder neu bearb. von Max Frommann. 25. oermehrtc Auflage. In Karton X 2.80; aufgezogen JL 4.50. Anerkannt beste, auf» genaueste nachgetragene Karte des Grohherzogthums. Bei dieser neu bearb. Aufl. wurden die an- grenzenden Länder eingezeichnet, wodurch die Brauchbarkeit außerordentlich erhöht wurde. Karte der pravlaz Vberheffen mit Angabe der Eisenbahnen, Staatsstraßen, Kreisstraßen. Maßstab 1:80000, G'öße 110x110 cm Nach amtlichen Quellen bearbeitet von C- Welzbacher in Darmstadt. Preis roh in 4 Bl. vtL 3.50, auf Leinwand allfgezogen mit lackirten Stäben JL 8.— . Zu beziehen durch alle Buchhandlungen, sowie gegen Einsendung be» Bettages dircct von: Emil Roth, Berlag, «ietze«. Khrcblicbc Anzeigen der Stafct Gietzen. Evangelische 6 e e e i u b l Gottesdienst Sonntag, den 14. Juni 2. Sonntag nach Trinitatis. An der Ltadtkirche- Vormittags 7»/« Uhr: Pfarrer Schlosser FrÜb^ottesdienst mtt Christenlehre für die Neuconfirmitten au» der MalthäuSgemernde Vormittags 9Vi Uhr: Pfarrer Dr. Grein. Vormtttag» 11 Uhr: Kinderkirche. Pfarrer Dr. Gretn. In der AohanoeSkirch«. Vormittag» 7» 4 Ubr: Pfarrer Dr. Naumann. Frühgottesdienst mit Christenlehre für die Neuconfirmitten au» der Johannesgemeinde Vormittag» 9*it Uhr: Pfarrer Dingeldey. Beichte und heil. Abendmahl für die LucaSgemeinde. Vormittag« 11V« Uhr: Kindettirche für die LucaSgemeinde: Pfarrer Dingeldey. Am 3. Sonntag nach Trinitatis, den 21. Juni, wird nach den Gottesdiensten in beiden Kirchen eine Collecte für die evangelische Gemeinde Seckmauern erhoben werden. 5473] Schöne 3-Zim.-Wohn., gr.abgeschl Corr., nebst all-Zubeh., im 1. Stock, sof.od. später zu verm. Bahnhofstraße 59. 5471] Kleines Logis zu vermietben. Steinstraße 73. Prima Mn-fleifch das Pfund 50—55 Pfg. 5475 G. Dörner, Neustadt 29. ft A ft**** r- Btoi uttb B . J* 8’" Nestor afler h°8 sein» hesii' am Btm Wtroffen, ttIC: empsohltll jtl DBtt sör unfttt w Die 8oibet|tiii, beiden Wuü, ino roirfungSooD 1.: dieser hrraW W «ne flolbutl n gegliederte L°!- im fanftöoCtn 6- tret die Jnschriii 1 ° die JllhreSzch te Wiehe del d o-rtst die Debiji: (Mit Maßen uul. des BaonerS bili lürtn und ebenso! silberne Trrßeii. Wgleit der hic ÄL Slhiachthllus. Freibank. [5443 Heute und morgen: 8chweineffei[ch aichl labenrein, pr. Pfd. 42 Pfg. iffrini: meiftbtetenb versteigert werden, dlfcr. den 12. Juni 1896. ^ßh. Ottsgettcht Gießen. I. A.: Bogt. bS74 erzielt man blendend weiße Wstsch«, bei größter Schonung bir Stoffe mit Letterma««»: Wäsche Laugen-Sriract oder lä Packet „ «almiak-rerpentin-^«ttlavg nmehl i lb Pfg. Man achte genau auf die unter 9lt. 11778 patentamttich geschützte Marke: „vfirE ^Fabrikant L. Lettermann >n Elberfeld).3331 I Vermiethungen. 5459] Ein Familienlogis zu vermieth Dammstratze 1V ite floidjat'Dmnht üche, die daS uni: nisten und Hoscapi^ ner Quintett mit: ß. Wertheim iul Wiener Sänger j- r nfller werden c. :reten und wird fc: bekannt gegeben, ßt abonnement-Bi: ’ m Abend im t zahlreich ttl#«8 gäbe eines, zur oll gewählten N* beifällig ;r hrrMMWL >-° itttmiitfi,«14;;. ftern 1,1 : itnirfte ii«*11.: 1 *' eroetetots«"«; < -ereinigung P «• dabei mit«'' / gchM chLfraithe: iheilneM jpg 'lu gt I.r. 1108 - 69 qm bei der Kirche peHung. ®e Lum’ off ‘ herbst tlD‘ »°. ‘“"Stetig ■ Ul eure- irke W ollen V Paul Begas & Co. Hoflieferanten. Electrische Lichtanlagen. Frankfurt a. M. Projecte und Anschläge gratis. 5457 Herzogliche Baogewerhchnle ▼«X’tVoIt.Holzminden ,5? Maschinen- und Müblenbauschnle mit Verpflegungeenetalt Dir. L. Haarmann Vergnügungen. 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A, ä Mk., von // // 9ta»m. 7 Uhrr Zurückbringen der Flagge nach der Wohnung i.. Abends 8 Uhrr Lebende Buder, Theater mit darauffolgendem Dr. Naumann. 5466 '. Jechtverein einmaliger Eintritt 50 Pfg. — Der Turnrath. der 4°/d Monopol-Griech«» ml® Der Vorstand. S>/»'/LDeatsche«rdsch.«umk.b.lW6l01.20 4°/gFrkf.Ldw Spenglergehülfen Dirmtt Bt.-LcN« 164 001 Oesterr. Lredtt-Lttt« können sofort eintreten gesucht. G. Wagner, Löwengasse 30. B, C, D, E, ä ä ä L 50 100 300 500 1000 104.70 99.75 104.00 103.81 104.50 20 5r«ntou€L Lngl. Se>oeretga4 Dollar« ix tM»u 4,/i,/i Oesterr Btthneü 4*/e Ung. Äold-staar 8°/o Portugiese» 66/: Mexikaner IU 1X1 u wozu ergebenst einladet 5067 das ganze Fest). Tageskarte Mk. 1 Montag Abend 20 Pfg. 5270 beste Nahrung für Neugeborene, kleine Kinder und Magenleidende empfohlen durch Tausende Herren AerzPe als einzig richtiger ZasatTzurUCuhniilc?!/ Nr. n // w —- 3< —L durch Placate km» 2 9b Kirchenrechner Döring, dahier, oder bei den hiesigen Bankhäusern. Vom 1. October an hört die Verzinsung der ausgeloosten Schuldverschreibungen auf. Gießen, den 10. Juni 1896. Der evangelische Gesammt-Kirchenvorstand. Iagdgeräthe und Waffen. Verblendstein-'Manrer ll^** Rftisc-Effcctoa. Gesangverein Wißmar. Sonntag den 14. und Montag den 15. Juni d. I. feiert Gesangverein zu Wißmar sein 50jähriges Stiftungsfest Gießener Sanger-Vereinigung, Heute, Freitag Abend 9 Uhr: Kesammtprobe im L>otel Ginöori An dem Concert können nur die Herren theilnebmen, e* jetzt ab alle Proben besuchen. je Sonntag den 14. Juni Wachfeier auf der Liebigshöhe. Concert, Mumuation, Lall, ßarouffel etc. nnb i Uolksbflnflignng. — Eintritt 20 Pfg. — Mitglieder IO Pfg. pro Person. Ausloosung von Fchllldverschrkibuugen. Bei der heute dem TilgungSplan gemäß vorgenommenen Verloosung von Schuldverschreibungen der evangelischen Kirchen gemeinde zu Gießen wurden nachverzeichnete Stucke zur Heimzahlung gezogen: 35 und 88. 5. 15, 31. 36. 92. 144. 197. 219. 237. 58. 68. 98. 114. 70. 71. 272. 274. 277. 61. 128. 140. 166. 50Mriges Stiftungsfest des Turnvereins Butzbach. Samstag, den 1.3. Juni, Abends 8 Uhr: Feftcommers in der Festhalle; Liederoorträge, Reigen, Pyramiden. Sonntag, den 14. Juni, Mittags */2l Uhr: Festessen in der Festhalle. i/23 Uhr: Festzug, darauf Schauturnen. Abends Va9 Uhr: Marmorgruppen, Tanz. Montag Abend: Feuerwerk, Marmorgruppen. Preise: Familienkarte Mk. 2.—, Einzelkarte Mk. 1.50 (giltig für , Siutrittr Einzelkarten A Person Mk. 1—, Familienkarteri y 4 giltig) Mk. 2—, gilttfl für das ganze Fest, jede wettere Beikarte 3u Äh e? karten, nur Nachmittags giltig. L Person 50 Pfg., Abendkarten, nur »L 8 Uhr ab giltig. L Person 1 Mk. Karten und Programme sind erhältlich bei den Herren: A. WtU - J. Hoos, Bahnhofstr. 41, Aeg. Voigt, Seltersweg 46, Heinrloh Nell < Gg. Hebstreit, Wallthorstr. 46. de» Marine-Vereins Gich, in Steins Garten am 14. Juni 18HH unter Mitwirkung der Kapelle des Jnfanterie-RegimentS .Lager 8^, unter persönlicher Leitung des Großh. Musikdirector» Herrn C|!n Programm: Nachmittag» 3 Uhrr Festzug durch die Stadt vom Selterltto- , Saalbau. Daselbst Ansprache, Prolog. Enthüllung der Ifaut rede, gehalten von Herrn Pfarrer Dr. Naumann. Hteraui gesucht. Kaussmaun Ss Cie., 5456 Lampenfabrik. 8,/e°/e Deutsche Reichsaal 8°/t Preaß. Lousol« 8i/e= /e »r. Hesfische DbL 4o/, Stad! Darmstadt o. 1891. 4®/i , »•ne« rat b. 1901 Britf 16.21 20.4D 4.20 Coursbericht vlM Je Kurs dfc Co»9 Giessen, |4iNfh|f Frankfurter vörs« vom 11. Juni 1896. Wünsch er, Maurermeister, 5453_____Marburg a. d. Sah«._ Weißbinder-Handlanger A. Kilbinger Seltersweg 19: 2616 8kU> 16.18 I Franz. Bantno leo 20.36 Oesterr. bto. 4.17 I Americ. Die Rückzahlung dieser Schuldverschreibungen geschieht am 1. October d. I. zum Nennwerthe gegen Einlieferung derselben nebst den noch nicht verfallenen Zin»scheinen und der zugehörigen Zinsschein-Anweisung, und zwar nach Belieben des Inhabers bei der evangelischen Ktrchenkaffe, Herrn [Tüchtiger, lediger Bierkutscher ! gesucht, 5450 Gebr. Röhrle. 5468s Zum 1. Juli wird ein braves, williges Dienstmädchen gesucht. Wo? sagt die Expedition d. Bl. r/3 Oesterr. Staat «bah» v. 1886 00.00 4o/o Eis mb. Reni end DM M/i 3UI. staairgar. Lis«». 53.10 6«/0 Ludern« Obi. BVl"/'. Frmekfnrter Hyp. Bt. 101.50 37^/oH«mbrgr.Hyp.«ka»t».lM I 8'/,«, Frkf.Hyp.Ered « unk.b.1906 101 20 3«/,°/oPreuß.' ----- 4C/C bt» unk. b. 1905 106.10 3V»^/oPomm. Lebensversicherung. Eine sehr gut eingeführte Lebens- Versicherung allerersten Ranges, welche neben günstigsten und in Folge dessen auch fettgedruckten Policebedingungeu sich bei niedrigen Prämien durch hohe steigende Dividenden sehr vortheilhaft stellt, wünscht noch geeignete Herren als Vertreter oder als stille GeschLftSvermittler gegen angemessene Bezüge zu engagiren. Gest. Offerten unter A. 637 an Haaseneteln & Vogler, A.-G., Cassel. 5465 If57 14. 6. 96. I2S Kleiu-LindenZ (Rinn). etjaLb 110611 JBtoUUOl J) Muaü.1900 :M 5464] Gewandter, junger Bursche für unser Flascheubiergeschäft gesucht. Gebr- Röhrle. 5467] Ein in all. Hausarbeiten erf, 6IL Müdche« zur Führ, eines kl. HauSh. per 1. Juli gesucht. Näh. in der Exped. d- Bl- 5460] Mädchen, nicht unter 16 Jahren, tagsüber in bessere» HauS gesucht. Frau Srybicke, Bahnhofstraße 43. 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