Mvireiii) eS^ ® o nee: Umv;Mugikdirector Bi*, Mitglied dal iRAMn. ■ ilendelssoh.; c» ■36- Variationen für is ir: Adagio aus dem °,f> r kur Violine und Ont-s lr (B u.H.Nr.4). ert’schen Univ.-BuchluiL Neustadt elfahrtwarkt: 'anzmusit SM ( \ fctite letzt: Ht. 24 i Htel Mappti. lehler, K ephoo Nr. 110, WKl-K smann, Giess irsweg 89. Bezugteuelle "* öbeln, sowie A !lusstattu«ge«- M 112 Zweites Blatt. Mittwoch de» 13. Mai 1896 ■$rr DM«r Antti-er rrl'imt täglich, o k iSnahmc de- Jbntogl. > Gießener ,||*ii ILcaOrälict ro tri: :-rm Anzeiger Mzz^rltch dreimal I .'gtltgU Gießener Anzeiger Keneral-Mnzeiger. Lieneljährtger >ltMiiemriibprl »eh m« von Anzeigen zu der Nachmittag- für de* fc;’l^nt«i Forderung, daß die Läden längstens Abends 8 Uhr gesäWcn» fein sollen- die Bestimmung, tafe diese Ruhezeit bifl I jm anderen Morgen 5 Uhr zu dauern habe, besitzt ang t jitfl des Umstandes, daß um 5 Uhr früh kaum irgend .inen SatlANg offener Ladengeschäfte auf Kunden zu zählen batt.e, irrliter keine Bedeutung. Niemand wird nun bestreiten wollen, daß der Grundgedanke des gesammten Vorschlags, den Hunderitausenden von Angestellten in den offenen Ber« kaufSgeschästen durch den zwangsweisen Geschäftsschluß um 8 Uhr AbendS eine Erleichterung in ihrem anstrengenden Berufe zu gönnen, ein sympathischer und menschlich schöner ist. Der Handlungsgehilfe hat vom Standpunkte der Gesund» heit und des menschenwürdigen Daseins aus gewiß vollen Anspruch darauf, daß seine Arbeitskraft und Arbeitszeit nicht allzusehr ausgenutzt werden und daß ihm, der von früh btS Abends fast ununterbrochen zur Bedienung der Kunden zur Verfügung stehen muß, durch einen künftigen zeitigeren GefchäftSfchluß eine größere Erholungspause gegönnt werde. Aber eine Reihe gewichtiger Erwägungen sprechen andererseits gegen den vorgeschlagenen 8 Uhr»Ladenschluß und namentlich gegen die Verallgemeinerung einer solchen Maßregel. Zahlreiche Ladenbesitzer, besonders in den großen Städten, würden durch dieselbe eine schwere geschäftliche Schädigung erleiden, da ja sehr viele Geschäfte ihren Hauptumsatz erst in den späteren Abendstunden haben. Anderseits würde die Gehilfenschaft selbst die Kehrseite der Medaille empfindlich spüren- es ist wohl keine Frage, daß eine Verkürzung der abendlichen Geschäftszeit auch eine Entlassung zahlreicher Angestellter zur Folge hätte. Ein Hauptfehler des EommtsfionSvorschlageS besteht ferner darin, daß er den 8 Uhr-Ladenschluß ganz gleichmäßig durchzesührt wissen will, ohne jede Berücksichtigung der doch häufig grundverschiedenen Verhältnisse zwischen Stadt und Land und dann wieder zwischen den einzelnen Theilen deS Reiches. Schließlich find ja auch die Verhältnisse in den einzelnen Geschäften überaus verschieden von einander. Jedenfalls steht schon jetzt fest, daß ein allgemeiner Geschäftsschluß um 8 Uhr Abends mit den Forderungen und Bedürfniffen des realen Lebens in dtrectem Widerspruch stehen, daß er tief in unser gesammteS crwerbliches und wirthschaft» licheS Leben eingreifen würde und die bedenklichsten Folgen nach sich ziehen müßte. Wenn wirklich etwas zur Erleichterung der Lage des HandlungSgehtlfenstandeS geschehen soll, so muß darum dringend gewünscht werden, daß dies nicht aus dem Wege einer schablonenhaften Schlußstunde für alle Verkaufs» stellen erfolge, welche Schablonisirung lediglich an die Stelle eines kleineren UebelS ein großes und allgemeines Uebel setzen würde. €ecel<* »mw P-svösKEe». z. Londorf, 9. Mai. Aufregende Tage lagen schon seit voriger Woche über unserem friedlichen Dörfchen. Am 9. Mai Hruilleton. Itrlintr AussteUungsbrirfk. (Von unserem Correspondenlen.) VI. Berlin, 10. Mai 1896. Jd) schloß meinen vorigen Brief mit einer Betrachtung übe::r)it Verkehr-Verhältnisse nach der Ausstellung und will .mtiÜBibjt nb hieran roch bemerken, daß außer der Fahrt oer:!stolichke und der Beförderung per Maile Coache vor alle,« !itse durch tie E senbahn (Stadt» und Ringbahn) tn SWacht kommt- zu dieser würden wir, wie wir schon -nculili ELarlegten, nickt rathen, da dieselbe hauptsächlich von den nWrldnern selbst in Anspruch genommen sein wird. Die Züghs renden voraussichtlich große Verspätung erleiden, zudem lehrt iinsüllt fein, so daß dies; Beförderung zu vielen Un= nwläkltchkeiten Veranlassung geben dürfte. — Diese- gilt benra ;ud) von den Dawpferverbtndungen, welche vor Allem laagiM Zeit, circa 50 Minuten, in Anspruch nehmen. Die Darainc nach der Ausstellung fahren an der Haltestelle .,Anb Ur Jannowitzbrücke" ab. Ehe man diese aber erreicht, Ich tgjfüld) einen Platz auf einem Dampfer erobert hat, geht ann tii| liiel Zeit verloren und stets waltet alsdann eine so biaiUfNÜIc Eage ob, daß man ein zweites Mal zu einer solckiis Dampferpartie kaum Lust verspüren dürfte. Zudem biehitiH<; Waffersahrt selbst fast gar nichts. Es geht vor» Übetöi en rauchenden Fabriken, Lagerplätzen :c. und erst kurz oor i iiiscrow selbst bietet sich dem Auge einiger landschaft» Ucheäi'Sieüz. — Wozu ich dem Fremden nur rathen würde, fallck n nicht Droschke oder Mtelh-fuhrwerke benutzen will, ist l i.iiZi-rhrt ver Omnibus, electrische Bahn oder Pferde» bahiiin. Die Omnibus»Gesellschaft hat sechs durchgehende Lintlim n.iich dem Treptower Park eingerichtet, und zwar gehe!!» liiiiselben vom Potsdamer Bahnhof, Nordbahnhof, Alexanderplatz, Lustgarten und Dönhoff-Platz ab. Der Wagen» verkehr ist auf 5 Minuten festgesetzt. Ferner führen vier Pferdebahalien nach der Ausstellung und zwar: a. Potsdamerstraße (Botanischer Garten) — Leipziger» straße—Köpenickerstraße—Schlesischestraße, b. Zoologischer Garten—Lützowplatz—PotSdamerstrahe— Königgrätzerstraße — Oranienstraße—Skalitzerstraße— Schlesischestraße, c. Behrenstraße— Charlottenstraße — Leipzigerstraße — Köpenickerstraße—Schlesischestraße, d. Spittelmarkt—Köpenickerstraße—Schlesischestraße. Ferner kommen drei electrische Straßenbahnen in Betracht: a. Die electrische Bahn der Firma Siemens u. Halske, welche von der Behrenstraße (Ecke Wilhelmstraße) durch die Mauerstraße, Schützeustraße, Markgrafen» straße, Hollmanuftraße, Wafferthorstraße u. s. w. führt. Bei lebhaftem Verkehre ist eine Zugfolge von 2V2 Minuten vorgesehen, wobei jeder Zug 108 Personen mit sich führen wird. Diese Verbindung dürfte für unsere Fremdenwelt die aller- wichtigste sein- der Fahrpreis beträgt für die ganze Strecke nur 20 Pffl. Die Bahn hält vor der Ausstellung am Eingang IV, pasflrt man denselben, so befindet man sich nach einigen Schritten schon vor dem Hauptau-stellung-gebäude, welches linker Hand liegt. b. Die Linie DönhoffSplatz — Ritterstraße — Skalitzer- straße—Schlesischestraße. Der Fahrprei- für diese ganze Strecke beträgt sogar nur 15 Pfg. c. Die Linie Zoologischer Garten—Bülowstraße—Aork» straße—HallescheS Thor—Gitschinerstraße—SkaUtzer» straße—Schlesischestraße. Auf diesen letzteren beiden Strecken hat die Große Berliner Pferde-E,senbahn den electrischen Betrieb eingerichtet erst sollte man die Gewißheit haben, welchem der beiden tn Stichwahl stehenden Eandidaten das Amt de- BÜrgermeisters übertragen würde. O, diese lange Zeit ernsten Harrens, in welcher ab und zu eine Wahlversammlung gehalten, ja „Flugblätter" verbreitet worden. Endlich kam der ersehnte Tag mit der frohen Botschaft: Unser seitheriger Beigeordneter Herr I. Aumann ist mit 91 gegen 57 Stimmen gewählt. Sofort regte tß sich im ganzen Orte. Heitere Wahl» und Parteigenossen füllten die Wirthschaften und mancher Tropfen wurde auf das Wohl des neuen Bürgermeisters getrunken. Der Gesangverein „Frohsinn", unter der Leitung seines Dirigenten, Herrn Lehrer Gödtel, brachte dem Neugewählten ein Ständchen. Im Uebrigeu verlief der Tag in der gemüthlichften Weise und eine Freude war es zu sehen, mit welcher Liebe und Anhänglichkeit die Bürger deS Ortes ihrem neuen Bürgermeister zugethan find. LellerShaiu. 10. Mai. Die in unserer Gemarkung tn unmittelbarer Nähe des WarthofeS befindlichen Bauxit» werke des Herrn Emmel haben in jüngster Zeit einen ungeahnten Aufschwung genommen. Gegenwärtig sind dort etwa 40 Arbeiter, größtentheilS Bewohner der umliegenden Ortschaften, beschäftigt, welchen dadurch ein willkommener Verdienst erwächst. Dem Vernehmen nach trägt sich der Unternehmer mit der Absicht, sein Gut, den Warthof, zu verpachten, um seine ganze Thatigkeit dem Werke widmen zu können. (Drst. Ztg.) Mainz, 10. Mai. Krtegervereine pflegen bekanntlich ihre Mitglieder mit militärischen Ehren zu Grabe zu geleiten. Dieser Gebrauch hat in Landgemeinden wiederholt zu ärgerlichen Auftritten Anlaß gegeben, weil die betreffenden OrtSpfarrer die Beerdigung nur in der gewöhnlichen Form gestatten wollten. Das bischöfliche Ordinariat hat deshalb für den Bereich der Dtöcese Mainz folgendes gleichmäßige Verfahren angeordnet: 1. ES soll den Krieger- und Soldaten»Vereinen gestattet sein, ihre Mitglieder mit militärischen Ehren zu Grabe zu geleiten, bet gedämpftem Trommelschlag unter militärischem Commando zu marschiren und unter Beobachtung nöthiger Vorsicht Ehrensalven am Grabe abzugeben. 2. Trommel und Musik soll aber auf Anordnung deS Pfarrers einen Theil deS Weges hindurch schweigen, damit die ortsüblichen Gebete und Gesänge unge- stört stattfinden können. 3. Sollten auf dem Kirchhofe von irgendwelchem Vereine Lieder gesungen werden, so sind die» seiden vor dem Begrädniß dem Pfarrer zu bezeichnen, welcher Über deren Zuläsfigkeit zu befinden hat. und übernommen. Die Beförderung kann jedoch trotz Elec- tricität nicht schneller als per Pferdebahn erfolgen, da die Wogen in den Schienen der Pferdebahn laufen und durch die vorherfahrendeu, durch Pferde gezogenen Wagen aufgehalten werden. — Auf der oben näher beschriebenen Strecke Behrenstraße—Ausstellung ist dieses nicht der Fall und erhält man nur durch diese Beförderung eine richtige Vorstellung von der Schnelligkeit einer electrischen Bahn. — Eine ungefähre Berechnung hat übrigens intereffante Zahlen ergeben, welche Ihrem Herrn Correfpondenten an geschätzter Stelle bereitwilligst zur Einsicht zur Verfügung gestellt worden sind. — Man nimmt an, daß sich an einem vom Wetter begünstigten Sonntage der Hauptverkehr nach der Ausstellung innerhalb von drei Stunden adwickeln wird, bet der Rückbeförderung kann man die gleiche Zeitspanne annehmen, denn zwischen 8 und 11 Uhr wird wohl das GroS der Besucher die Heimkehr antreten. Nun ist festgestellt worden, daß sich für den Eisenbahnverkehr eine äußerste Leistungsfähigkeit von 140,000 Personen tn drei Stunden ergeben, für den Straßenverkehr per Droschke, Wagen, Pferdebahn u. s. w. eine solche von 80,000 und für den Wafferverkehr eine solche von 24,000 Personen, je in der gleichen Zeit, im Ganzen ergibt sich also eine Personenzahl von 244,000 Personen. Bei dem angenommenen stärksten Besuche von 280,000 Personen in dieser Zeit würden somit 36,000 Personen nicht befördert werden können. — Bei den bisherigen Berechnungen ist aber ein Zu» und Abgang von den östlich des Ausstellungsgebiets, also an der Görlitzer Bahn und an der Obrrspree belegenen Ortschaften unberücksichtigt geblieben- diese werden zweifellos einen auf die verschiedenen Verkehrswege sich vertheilenben erheblichen Bruchtheil zu den AusftellungSbesuchern'stellen, der jener Zahl von 36,000 entsprechen wird. In einem weiteren Briefe werde ich mich mit der Ankunft in der Ausstellung beschäftigen. vOEMrschtes • Marburg, 11. Mai. In Löhlbach, Kreis Frauken- berg, entstand tn einer Scheune ein Feuer, da» in zehn Stunden 31 Gebäude eiuäscherte. 23 Familteu find abdachlo». Die Telegrapheuleituug ist zerstört. • Eafsel. 11, Mai. Die Weserfähre bei Wambeck ist gestern Abend gekentert, al» eine darauf befindliche Schafherde bei« Uebersetzen unruhig oach einer Sette drängte. Sech» Personen, darunter ein Vater mit zwei Söhueo, find ertrunken. * vad Berka t. Zlm. Unter den zahlreichen Kurorten Thüringen» nimmt Berka al» klimatischer Kurort uod Sommerfrische heute einen bevorzugtes Platz ein, dem hinsichtlich seiner reizenden Umgebung uod seioer prächtigen alten Hochwaldungen sich nur wenige zur Sette stelleu köuuen. Berka liegt 277 Meter über dem Meere au der forellenreichen Ilm in einem Keffelthale zwischen sanft austetgeudeu, reich bewaldeten Bergen, die sich bi» 200 Meter über dem Flusie erheben. Rauhe Wtude finden hier keinen Zugang. Die metleuwetten Hochwälder sind nach allen Richtungen von gut gepflegten Wegen durchzogen. Wer einmal in Berka geweilt hat, kehrt immer wieder gern in diese Idylle zurück. Aber nicht nur seiner prächtigen Umgebung und seiner reinen, balsamischen Luft, sondern auch seiner heilkräftigen Dampf-, Mineral-, Kiefcrnadel-, Sand- und Moorbäder wegen wird Berka immer mehr aufgesucht. Die Bäder erfreuen sich eine» vorzüglichen Rufe», und oamentltch bet Gicht und Rheumatismus werden gute Erfolge erzielt. Unermüdlich ist die Grobherzogliche Badeverwaltung im Verein mit den Forstverwaltungen und dem VerfchöuerungSverein bemüht, den Kurgästen immer neue Schönheiten zu erschließen uod gesellschaftliche Annehmlichkeiten zu bereiten. Zahlreiche Kurgäste sind bereits eingetroffen, deun auch im Frühling schon ist Berka einer der erquickendsten und schönsten Aufenthalte Thüringens. Die Preise eines LuxuSbadeS sind trotz der großen und seltenen Annehmlichkeiten tn Berka völlig aus« geschloffen- der Kuraufenthalt muß vielmehr bei trefflichster Verpflegung als ein billiger bezeichnet werden. * Ueber die Kosteuverauschlaguug der Berliner Gewerbe. Ausstellung bringt das „Centralbl. der Bauverw." nähere Mtttheiluugeu, nach denen die Ausgaben de» eigent- lilchenAuSstellungsuuternehmenS sich im Ganzen auf 6V2 Millionen Mark beziffern. Die auf ebenfalls 6*/zMtll. Mk. angenommenen Einnahmen setzen sich tn erster Liute auS dem voraussichtlichen Erlös der Eintrittskarten, dem Betrage des AuSstellungSfond» von 1879 (50000 Mk.), dem Beitrage der Stadt Berlin (300 000), sodann au» der Lotterie- eiuuahme, den festen Verpachtungen und der Platzmiethe der Aussteller zusammen. Um den angenommenen Ausgleich der Ausgaben und Einnahmen zu erzielen, ist bei dem Eintritts- gelbe von 50 Pfg. eine tägliche DurchschnittSbefuchSziffer von 55 000 zahlenden Personen erforderlich. Daß diese erreicht werden wird, hält man nicht zweifelhaft gegenüber der Thatsache, daß die im Frühjahr 1894 im Treptower Park abgehaltene laodwirthschaftliche Ausstellung einen TageSbesuch von 50 000 Personen auswte». Damal» handelte eS sich aber um einen beschränkten JntereffeoteukreiS, sodaß man diese Zahl für die Schätzung deS BefuchS der GewerbeauSstelluog nur als untere Grenze betrachten kann. Einen wetteren Anhalt bieten die letzten Ausstellungen in Part» und Chicago, bet denen natürlich ihr Character als Weltausstellungen in Betracht gezogen werden muß. Die Höchstzahl der Besucher auf der Pariser Ausstellung betrug mehrfach 380 000 Personen, auf der Ausstellung tn Chicago au einem besonders günstigen Tage 780 000 Personen, während die Zahl der Besucher an allen anderen Tagen unter der Pariser Höchstziffer blieb. Für die Berliner GewerbeauSstelluog hat man die Höchstzahl der Besucher an einem Tage auf 280 000 geschätzt. Bet der 1879er Pariser Ausstellung wurden für Eintrittskarten im Ganzen 25,4 Millionen Francs vereinnahmt. Der Erlös der früheren Weltausstellungen betrug 1878 13,7 Millionen, 1867 9,2 Millionen und 1855 4,6 Millionen Francs. Der Zustrom der Fremden nach Berlin wird ja erst mit Pfingsten etwa beginnen, wo die Ausstellung in allen ihren Thetlen fertig dastehen wird. Wenn aber trotzdem am vorletzten Sonntage mit seinem ausgesucht kalten und regnerischen Wetter schon 40000 zahlende Besucher gezählt werden konnten, die Berlin nahezu allein gestellt hatte, so erscheint eine durchschnittliche TageSz ffer von 55 000 sicherlich nicht hoch geschätzt. * AuS deu Geheimnissen einer Weltstadt. Man schreibt der „W. Allg. Ztg." aus London: Man muß einige Monate zurückgehen, um das ungeheure Entsetzen verstehen zu können, das in den letzten Tagen die Bevölkerung von London ergriffen hat und das zur Verhaftung einer Frau RamenS Dyer führte. Im Laufe des letzten October nämlich veröffentlichte ein Redacteur des „Sun" einen Artikel unter der Ueberschrift „DaS Massacre der Kinder". Er beschäftigte sich mit jenen Müttern, die, meistens unverheirathet, ihre neugeborenen Kinder unbekannten Händlern verkaufen, die kurz nach dem abgeschlossenen Handel und, nachdem sie eine geringe Summe für die Erhaltung und Erziehung der ihnen anver- rrauten Kleinen bekommen haben, spurlos und für immer verschwinden. „Es ist unmöglich", hieß es in dem Aussatze, „daß irgend eine Frau sich dazu hergiebt, etwa für eine Abfertigung von 150 Gulden ein Kind groß zu ziehen. Die unglücklichen kleinen Wesen werden entweder zu Tode gehungert oder gleich ermordet oder auch inö Spital gesteckt." Um über seine Bermuthung Gewißheit zu erhalten, ließ der bezeichnete Redacteur des „Sun" in einer anderen Zeitung folgendes Inserat erscheinen: „Eine wohlthätige Dame wünscht ein Kind, Knabe oder Mädchen, noch ganz jung, zu adoptiren und wird es bis zur Mündigkeit wohl erziehen. Als einmalige Abfindung wird eine Summe ovn 100 bis 150 Fl. beansprucht. Gute Emvsehlungen." Folgten die Anfangsbuchstaben eines Namens und die Adresse des Postamts, an baö die Offerte zu adressircn sei. In weniger als drei Dießen, 8. T Technische Fortschritte. ring« Derfefpr, €anb« unb v-ttsMirthschast — Einige» über Csmpoft. Da bet Anbau unserer Eultur- vflanzen die erzeu te Pflanzensubstanz nicht tn dem Boden zurück- kebrt, sondern al» Ernte größtentbetltz entfernt wird, so stehen dem Landwtrthe und Gärtner sehr viele Mittel zu Gebote, welche zur Hebung der Pflanzen und de» Bodm» Bethtlse leisten. Die organischen oder LuitnahrungSftoffe werden den Eulturen immer wieder durch die Atmosphäre zugesührt, dagegen muh in Bezug aus >te im Bodm nur in geringer Menge disponiblen unorganischen Pflanzennahrungsstoffe bald ein Mangel, wenigsten» einzelner Stoffe, eintreten, welcher das wiederholte Gedetbm gleicher Eulturpflanzen verhindert. Um dieser Bodenerschöpfung vorzubeugm, wendet man von jeher die Düngung an. (Brache und sog. Wechselwirthschaft.) Durch die Düngung sucht man die durch die Ernten dem Boden entzogenen Bestandtheile direct zu ersehen und dem gewöhnlichsten Düngungsmittel Stallmist ist auch pdvsicaliiche Wirkung nur Iheil- weise zuzuschreiben. Die Unzulänglichkeit diese» Stalldüngers war aber schon vor vielen, vielen Jahren fühlbar, und darum bar sich auch die Chemie das Verdienst um die L’anbrohtbfciaH erworben, Mittel an di« Hand zu geben, um nach Rothwendigkeit des Bedürfnisse» und nach Belieben dem Boden zu jeder Zeit da» zuführen zu können, wa» ihm auf dem gleichen Stand der Wrui^ . um eine ständige, sichere Nutzabwerfung de» Di« Fortschritt« tn der Naturwisimschau führten *H t* Tagen nun erhielt der Journalist mehr als vierhundert Briefe von Müttern aus der Arbeiterklaffe und dem kleinen Bürger- thum. Die Correspondenrinnen boten die verlangte Summe, hatten aber nicht das Verlangen, die „guten Empfehlungen" sich anzusehen. Viele wollten sogar die „wohlthätige Dame" nicht einmal sehen und stellten als Bedingung für das Zustandekommen des „Geschäftes", daß ihr Jncognito gewahrt bleibe. Fast alle verpflichteten sich, ihr Kind nicht mehr Wiedersehen zu wollen uud auch keine Nachrichten über es zu verlangen. Diese Correspondenz, die ein so fürchterliches BUd der Verderbniß und Verrohung enthüllte, führte zu der Ueber- zeugung, daß all' die ähnlichen, täglich in den Journalen erscheinenden Annoncen nur den Zweck haben, dem Egoismus unwürdiger Mütter Opfer zu bringen, und daß sie in den meisten Fällen die förmliche Hinschlachtung der armen Kleinen zur Folge hätten. Damit waren jene zahlreichen Funde kleiner Leichen erklärt, die man in der Themse und in den Gräben der Landstraßen gemacht hatte. Die Polizei ging, durch diese schrecklichen Erfahrungen belehrt, eifrig daran, die Engelmacher auszuforschen. Als erste fiel die Frau Dyer in die Hände der Behörde. Sie leugnet zwar, aber die schwersten Verdachtsgründe, die gegen sie vorliegen, laffen ihre Schuld nicht als zweifelhaft erscheinen. Es ist festgestellt worden, daß sie wiederholt Annoncen wie die, welche oben wörtlich angeführt war, in den Blättern veröffentlichte- man hat ferner an Leichen, die vor Kurzem aus der Themse gefischt wurden, Bänder gefunden, mit denen die armen Kleinen erdrosselt worden waren, die völlig gleich sind einem ganzen Stoße von Bändern, die man im Hause der Angeklagten vorfand. Endlich wurde die Dyer mit Frauen confrontirt, die in ihr jene Person erkannten, der sie ihre unehelichen Kinder anvertraut hatten - von den Kleinen aber ist keine Spur. Doch die wichtigste Frage ist die: ob Frau Dyer die einzige ist, der die massenhaften Kindermorde zur Last fallen, ob sie, wie das Volk sie nennt, die einzige „Menschenfresserin" von London ist. Die Erhebungen nach dieser Richtung werden über diese fürchterliche Sache wohl Klarheit bringen. Die Angeschuldigte scheint jedenfalls bei ihren Unthaten von ihrem Schwiegersohn unterstützt worden zu sein, der natürlich auch verhaftet wurde. Er heißt Georg Palmer. Beide bewohnten in Reading ein kleines Haus, Kensingtonstraße Nr. 45. Ihr einziger Gefährte war ein Knabe von neun Jahren, mit dem Namen Willie Thorton bezeichnet, den die Angeklagte in Obhut hatte. Dieser kleine Unglückliche kennt weder Vater noch Mutter, und Frau Dyer versichert, daß auch sie nichts von ihnen wisse- aber es ist wahrscheinlich, daß sie wenigstens die Person kannte, die für den Kleinen zahlte, da sie ihn sonst wohl nicht bei sich behalten hätte. Ueber dem Thore deS Hauses, in dem Frau Dyer wohnte, hatte diese Unholdin das Bild des Erlösers anbringen laffen mit folgenden Worten, die in dieser Umgebung einen fürchterlichen teuflischen Sinn bekommen: „Lasset die Kleinen zu mir kommen!" _• Da» unfehlbare Mittel. Vor deu letzten Osterfeiertagen veröffentlichte ein findiger Russe, der offenbar bet den Amerikanern in die Schule gegangen ist, in deu russischen Zeitungen ein Ankündigung des Inhalts, daß er etu unfehlbares und dabei höchst einfaches Mittel entdeckt habe, ! um faule Eier von frischen zu unterscheiden und daß er gegen Einsendung von drei Zehnkopekenmarken bereit sei, dieses Mittel Jedermann mitzutheileu. Diejenigen, die auf die Annonce reagirten, erhielten dann folgende Mittheilung: „Um faule Eier von frischen zu unterscheiden, schlage man die Eier entzwei und rieche daran. Wer aber an Schnupfen leidet, braucht nicht zu riechen, weil bet ihm der Geruchssinn abgestumpft ist." — Probatum est! Boden» und die Wirkung der Düngmittel besteh«. ${. bedinguugen wir en auch erforscht, und um so Ui* irr [22*^ TOittfI rrf^nnrn tn ant*n —----» . A*, dterglz sisS-ü € i t er atu r un6 Kauft. — Clöon Rangabö, der griechische Gesandte und bevoll- mäch igte Minister am Hose Griechenlands veröffentlicht in der Nr. 19 des Magazin» für Litteratur eine Studie über die olympischen Spiele einst und jetzt. Der Aufsatz, der eine Fortsetzung in der nächsten Nummer deS Magazin» finden wird, wird, abgesehen von der Person deS Autor», durch die eigenartige Beleuchtung des actuellen Stoffes daS weiteste Jutereffe erregen. Die Nummer deS Magazins enthält außerdem intereffante Beiträge von Gustav Falke und Lothar Schmidt. Georg Fuchs weiß auch diesmal wieder allerlei Interessantes von der Ausstellung der Münchener Secession zu berichten. H ui«» EomposthaufenS leicht. Hat man von genanntem Dtoieru; Erdarten im Vorrath, so bereitet man au» ihnen vor brr im Composthaufm ein inniges Gemenge. C» nnde»^^' große Menge von Stoffen Verwendung, die in ihr«, Vorkommen einen großen Werth reprafenttrm, dnmoch verloren gehen würden. Alle diese Stoffe haben treto die Eigenschaft, gelöste mineralische Stoffe zu abforNr» daher zur Bereitung von Eomposthaufen wesentlich, ** will daher dem Eomposthaufen daS Wort reden J: • Verbreitung und Anlegung solcher anspornen, (h dieser Beztebung sehr VteleS unoerwerlhet gelassen uch so wenig Kosten verbunden, denn e» wandert tm SaltitüV,'" so viel Gute» zum Eomposthaufen, daß e» nur mh i-C4* ' Excremenlen, Jauche rc. vermischt, gleich dem beftrn tujiZL'1? Man muß eben einem solchem Eomposthaufen 611$ktäc^gv/ um den wirklichen Nutzen darau- ziehen zu während des Zers.tzungSprozeffeS oder kaum, wenn tn*r ? an Ott und Stelle zu bringen. Es ist dabei zu besärch^ T man auch mit Enttäuschung gelohnt wird, denn , daß viel Samen, trotzdem sie lange Zeit, ja oft manch« 3«bttta^J Eomposthaufen oder Erde gelegen, dennoch keimfähig such bei zu früher Verwendung desselben zu gewärtigen, metz: als Gute» erzielt zu haben. Eignen thut sich alle- p aber dessen Anlegung soll mit Bedacht gehandhabt werten i. man weiß, wohin man den anzulegenden Eompofihamer- verwenden will, so ist es leicht. Substanzen auSzuwä^ea.pz für besten Boden eignen, denn jeder, auch der aQereta'ri-! ^ , wirth weiß, daß der zum Anbau bestimmte Boden km»), , cultioirenben Pflanzen mehr oder weniger bearbeitet ober •&. werden muß. Dem Laudwtrth und Gärtner liegt die Aatzi r. selbst auf, wie vortheilhaft er seinen Eomposthaufen verwich, tz. dagegen wird Mancher di« Uederzeugung gewonnen ida | Kunstdünger, auch von Fabrikanten und Händlern, Hk fon diesen Bodm bestimmt, falsche Anwmdung gesunden Hai , nur dabei bezweckt, daß man um theuere» Geld den nicht hatte. Bringt man daher alle«, was irgend vorhach» t regelmäßiger Abwechselung von z. B. ein Gemisch ooe tär, und sog. Straßenkoth, dann einer Schichte von Abfällen, Jahre» hindurch angesammelt wurden, wie Staub ml Unkräuter, thierischer Abfälle ?c., aneinander oder auldninir ■* legt dieselben in der Weise an, daß der am Bodm außgedm».^ um einen halben Meter breiter und länger wird, ili ,c 1 werden soll, so Überlaste man dmselbm 6 bis 8 Monate irec ; . weiftn Zersetzung. Dabei wäre zu bemerken, daß diejchoemp.z bar« n Stoffe obenhin kommm, um mit der zweiten lege c > rührung zu kommm, und mache so fort, bi» alle» Mene: -n wendet ist Hat man Gyp» zur Verfügung, so kann mo keie#o Haufen bestreuen und thut zuletzt noch eine Schichte ((rb< tn kj eines Spatenstich» darauf. 9tad) dieser Zeit setze ma tefdxi einige Mal um und gieße ihn jedeSmal mit Jauche, M > dem Zweck entsprechend zum Verwmden ist. Bei mir f 1 : angelegte Eomposthaufen im dritten Jahre tn Lerueüwe >> solcher Compostbausm ist eine» der wirksamsten 0MM ie le förberung de» PflanzmwachSthumS und zwar dadurch, b , trachten. Die aroßm Speicherbrände in Hamburg wlknö» । -yORnn April gezeigt, daß alle nicht durch Mörtelmassen umMw und Säulen sich total verbogen und dadurch ium Einsturz der Deden, Gewölbe und Treppen bdgdriyn । _ Den von verschiedenen Baubehörden gegebenen Borschriftea. v nur eiserne ober steinern« Treppm als fmersich«r - -artige 6 muß nach den in der Prari» gewonnenen Erfahrungw «tim sr^kihtrrllch pyg durchaus irrige Anschauung von allen Baufachleuiev a-N® getreten werden. Wie bekannnt verbiegt sich nach geringer Feuereinwirkung total, Gußeisen wird nach von Hitze und auf spritzendem Löschwasser in den »emer •*** zerspringen. Auch die Treppen aus natürlichen "T in dm meisten Fällen nicht diejmige Sicherheit, welche beiku^ gemuthet wird. Kalfiger ober ibonlger Sandstein trt der geriogm Härte nicht empfehlen»w«tth zur 0<’ Treppmstufm, bei Einwirkung be» Feuer» jerfprinaen Sanbsteinstusen unb schlagen, nach unten stürzend, die b4« griff men Etagentreppm burch. Dauerhafter ist der Karle fanbftcln mit kieselartigem Binbemiltel, welcher jedoch 1 mäßig seltm wird Auch Granit kann nicht al» feuerfi. für die Benutzung des Apparates selbst, je nachdem eine, zwe oder drei Abtheilungen benutzt werden, 4, 5 oder 6 Mk. ffiür Sachen, welche, wie einzelne Kleidungsstücke, nicht einmal eine Abtheilung des Apparates ausfüllen, 2 Mk. in den Klaffen 6 bis 10 der II. Abtheilung der Einkommen- stevin (Einkommen von 1300 bis 2600 Mk.) Eingeschätzten haben nur dieti holnte der vorstehenden Gebühren zu entrichten, während von den mir.: otnügcr als 1300 Mk. Einkommen oder gar nicht Besteuerten Ge- büchm überhaupt nicht erhoben werden. ffilr Gebührenpflichtige, denen in Folge von Unglücks-, Krankheits- obita Nerbefällen die Entrichtung der Gebühren besonders schwer fallen «ürLe, können auf deren Antrag die Gebühren weiterhin ganz obi'is ilsalwetse erlassen werden. — Die Befreiung von Gebühren ha i M den Eharacter einer Armenunterstützung aus öffentlichen Mitteln. D. e Gebühren sind auf Anfordern an die Stadtkasse zu entrichten. Gneßen, den 2. Mai 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. (üewerbebank zu Giessen i mgetrsgeae Sksoffenschsst mit nubeschriillkter hllftpsticht we-dw -u der Nvontag den 18. Mai L I., Abends 8 Uhr, im Saate des ßas6 ^eib dahier -ib^iMtmtben :-»i. ordentlichen Generalversammlung Sarin ngebenst eingeladen und um allseitiges Erscheinen gebeten. Tages-Ordnung: 1 Erstattung des Geschäftsberichtes pro 1895. 2.1 Ersatzwahl ausscheidender Mitglieder des AufsichtSrathes. 8.' Ausschluß einiger Mitglieder. 4 l Beschlußfassung über die Genehmigung der Jahres-Rechnung und Bilanz, sowie über die dem Vorstande und Aufsichtsrath zu er- Lheilende Decharge. • -Verkeilung des Reingewinnes. 4 !Dienstvertrag mit dem Vorftandsmitgliede Louis Walther. 7.'Mittheilung des Berichtes des Verbands Revisors Diehls aus fikaffel über die am 1. d. M vorgenommene Revision unserer Wank. Der Geschäftsbericht lag der Nummer 110 d. Bl. bei. Dießen, 8. Mai 1896. Ws. 'M ZE rM Oat man .y'Mt, i6,? •68*4: SäSte touffn bog an . ^ksaii n8 solcher JS01 "Leu l-s unZj>n». l 8, betm«Ä «Ma vermisch, ^tn daraus i|(h^n Stober bringen, & ■Ms® oevn jeber, auch L XanKQU w "tzr ober weniger taV birnhmGom$1”' Fabrikanten und HWm falsche Anwendung |ti6 «an um theuereb W- daher alles, was kia) 'S v°n i B. dn tat eher Schichte m t Melt würben, mltta alle 2t., roebtinber oba . e «8, daß bet amSobenr. Zeller und länger whl, । man denselben 6 dis KL > wäre zu bemerken, W. Gnauth. Du verehrlichen Mitglieder der ische Fortschck :repptv. DieTechnki )er eine Abhandlung' n, eS wird dadurch W ieilereS als feuerfest °n. eicherbrände in £>ambur; urch SJlörtelmafien M inbogen und dadurch ■ iewölbe und Treppen- aubebördm gegebenen^ ne Zreppen als feur* straris gewonnenen ^ ung von allen efennnt verbiegt kung total, Guheifen ^ imbem Afchwailll d.-: it diejenige Str oder -irkung des W’A ■ iaen. nach un‘® " y - Dutcb. Tauerhost"" m SinbemiHelt^; Hranit kann nich . ■ eljt HM* jJW ,b: und ’ all b- en SfsSe. SM & . ber a^8 > Gewerbebank zu Giessen eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht. Carl Loos, Vorsitzender des AufsichtSrathes. Mgelderhebung. Mmstiigeu Mittwoch den 18. i i. Mts. soll die letzte dies- ähriP auswärtige Erhebung von Hreriiherrrlich von Rabeuan- schem Holzgeldern stattfinden sand ijjiQr: 1 e Neuern in der Wirthschaft lief Herrn Karl Ranft von Amnittag» 8—11 Uhr; 2' liiK eiskircheu in der Wirth- Hst des Herrn Ferdinand Amt rum von Mittags 1 bis 8H|ir. Lcmid» rf, am 8. Mai 1896. 2j i__ Schmidt, Rentmeister. «UH-ch drn 13. Msi I. I., Nachmittags 2 Uhr, .vttbafciri vteker'schen Saale — Neu» stadt it®- versteigert: s. LI kni aller Arten,, 1 Kassaschrank, 1 i^vrenschrank, 4 Hobelbänke mit SMaheug, eine Partie Werkholz, Cllsipren, Wein u. a e 1 ein»»*, 10 gepolfterte Stühle, 1 lieb And zwetthür. Kleiderschrank, 1 eit>ttf*raar, 1 Herreuschreib» tilfliil Wascdcommode, 1 Mikroscop, 1 ■‘tniwer Tisch, eine Anzahl Bilder, v »koirtte eM» und Porcellan- »Mtteni, alS: Biergläser, Einmach- 6 Äh, Butterdosen, Milchkännchen, fll JiTfiuuib kleine Platten, Deckelgläser u «tibierftügc, Traggeschirre, 2 por- Icä! -Spüleimer u. a m. •iBi^L^^6erunfl unter 2 findet he» 1601 ®ri»lrr, Großh. Gerichtsvollzieher. 45610 giiin gutes Pianirro steht weg- ZUgShMei billig zu verkaufen bei MvbeltranSporteur Weber, „Wiener Hof." Versteigerung. Samstag den 16. Mai l. J., Nachmittags 3 Uhr, ßoll auf dem hiesigen OrtSgericht die Hofraithe: Ulur 34 Nr. 58112/IOo — 463 qm zwischen dem Wäldchen und dem Schieß- Haus (Wirthschaft zur Wilhelms» höhe an der Uicherstraße) freiwillig meistbietend unter den bei der Versteigerung bekanM gemacht werdenden sehr günstigen Zahlungsbedingungen versteigert werden. Gießen, den 7. Mai 1896. Großh. OrtSgericht Gießen. 3- A.: »ogt. 4463 Gemüse Erbsen, Spargel. Carorten, Schnitt-, Prinzess-, kern-, Wachs-, Perl-, Brech« und Dicke Bohnen, Cham- pignons, Teltower Rübchen, Steinpilze, Morcheln. Ferner Compot und Beilagen, Ananas. Apricosen, Birnen. Erdbeeren. Kirschen. Melang. Mirabellen. Nüsse. Pflaumen. Pfirsiche. Reineclauden, Preiselbeeren, Mixed- Pickles,Pfeffergurken. Perlzwiebeln in nur besten Qualitäten bei billigstem Preise empfiehlt EmilOrbig, Bahnhofstrasse 30. 3159 Schürzen für Damen und Kinder in den neuesten ^a?o«s, Haushaitungsschürzen aller Art, in großer Auswahl, empfiehlt billigst J. EL Fuhr, 4137 Sonnenstraße 25. Gebr. Röhrle’s PILSENER von auserlesenem Material gebraut, gut abgelagert und sehr fein gehopft, hält jeden Vergleich mit ächtem Pilsener aus. 3904 ■ Telephon Nr. 47. ■ 18/1 oder 86 2 Flaschen für 8 Mark frei inS HauS. /z Pfd.-Packet 20 Psg. In Gießen ist derselbe in folgenden Geschäften zu haben: Gg. Kinkel, Kremplatz. L. Kohlermaun II., Neustadt. Gebr. Michel, Wallthorstraße. W. Montanus, Marktstraße. 4475 Bennner & Krnmm, nur Engros. Joh.^Wtth. Kurz, i 6,19105 unb $ctaiL PH. Bauer II., Bahnhofstraße. Hch. Becker, Löwengasse. Hch. Bellosf II., Alicestraße. Gberh. Dort, Wallthorstraße. Robert Hecker, Brandgaffe. Gg. Herbordt, Marktplatz. Ph. Herrmann, Seltersmeg. L. Kalkhos, Westanlage. Ang. Noll II., Bahnhofstraße. W. M. Noll, Ederstraße. Conr. Roth II., Wallthorstraße. Rud. Schlabach Nachs., LudwigSplatz. C. Schulze II., Schillerstrabe. C. F. Semmler, Wallthorstraße. Rob. Stuhl, Neustadt. Vertreter in Giessen: A. Siegel. MAGGI5 Die Original-Fläschchen von Suppenwürze ebenso Maggi's Bouillon-Kapseln zu 12 unb zu 8 H, mit welchen augenblicklich eine vorzügliche, fertige Fleischbrühe hergestellt warben kann, sind frisch etngetroffen bei 297] L». 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