1806 Freitag den 12. Juni Amts- und Anzeigeblutt für den Aveis Gietzen. Hratisöeikage: Gießener Aamilienötätter 981iimt Alter v Dienst- jahre Aeußerung über die Dimst- führung ■ IIbii1.m< vo» Anzeigen zu der Nachmittag» für de. Tag rrscheinendm Nummer bi» Bonn. 10 Uhr. Alle NrmonceN'Bureauk de» In- und AuSlande» nehme« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- entgegen. Zahl der in Folge der Anzeigen erfolgten Bestrafungen Anzahl der pro 1895/96 von dem Feld- fchützen erhobenm Anzeigen ienwi it 11. 3uüi: Ouvertüre i |. Op. Zampa ! durch die 8 (Einödshoser)', < „Kaiserfausc Entt m Aboimiren r rbindung. wirb bas 1. &' ehalten, bei d» en Räumen in fr die Regierung über da» Schicksal seines schon vor langer Zeit gestellten Anträge« aus Errichtung eine« Ge- werbegerichtS in Darmstadt. Er weist dabei aus die neuerdings in Darmstadt auSgebrochenen StrikeS in der Metallarbeiterbranche hin und hebt dabei hervor, wie gerade die gewerblichen Schiedsgerichte hier vermittelnd eingreifen könnten. Hiernach tritt die Kammer in die Weiterberathung des Gesetzentwurfs, da« oberste DerwaltungSgericht betreffend. Berichterstatter HaaS hebt nochmals den Stand- punkt de« Auöschuffes gegenüber der Regierungsvorlage hervor. WaS zunächst die Zunahme der Arbeitslast des jetzigen obersten Gerichtshofes betreffe, so würde dies, auch wenn noch eine Competenzerweiterung eintreten würde, eine Vermehrung de» RichterpersonalS vorerst kaum nöthig machen. Auch die Zahl der jährlichen Sitzungen seien nicht sehr viele, um aus eine starke Inanspruchnahme de» Gerichtshofes zu schlichen. Was aber die Mitgliedschaft resp. die Zulaffung von Steuerbeamten für den BerwaltungSgerichtShof betreffe, so stehe dieses in directem Widerspruch mit der Erweiterung der Competenz bezüglich der für Steuersachen zu Grunde liegenden Tendenz. Man wolle zu Entscheidungen in Gesetzes« fragen unbefangene, unparteiische, mit der Materie im Uebrigen möglichst nicht befaßte Richter und deshalb werde vom AuS- schuh in erster Linie die Qualification zum Richteramt als Voraussetzung der Berufung in das oberste VerwaltungS- gericht bestimmt. Steuerbeamte halte man aber nur zur Entscheidung von Thatfragen, nicht aber für Rechtsfragen geeignet. Aus all diesen Gründen halte der Ausschuß die angestrebte Erweiterung deS Personenkreises für diesen Gerichtshof im Sinne der Regierung nicht für geeignet. Bezüglich der Bezeichnung empfiehlt der Ausschuß „Ober-Ver- waltungSgericht" zu wählen. Nach erfolgter Abstimmung wird das ganze Gesetz in der Fassung der Regierungsvorlage angenommen, dagegen wurde Art. 1 Abs. 2, welcher bestimmt, daß auch Verwaltungsbeamte ohne juristische Bildung in den BerwaltungSgerichtShof berufen werden können, gegen neun Stimmen abgelehnt. DaS HauS tritt nunmehr in die Berathung des Gesetz- Entwurfs, den Schutz der Heilquellen im Großherzog th um betr. Herr RegierungSrath Braun präci- firt den Standpunkt der Regierung zu diesem Gesetz. Der Anlah zu dem Erlaß eines Gesetzes sei der gewesen, daß in der Nähe von Bad-Nauheim sich eine Fabrik zur Herstellung Sic machen noch darauf aufmerksam, daß eS weniger auf iit K rhl der zur Anzeige gebrachten Feldfrevel ankommt, al» i u| Iden von den betr. Bediensteten bethätigten Diensteifem:, insbesondere in Verhütung von Freveln durch stete Anwnilechüit im Felde und daß ferner auch das außerdienst- lichej Ctrl alten (nüchterner Lebenswandel) mit in Betracht zu zieh i® ist. gleichzeitig werden Sie uns diejenigen Feldschützen, wel.'tz. Sie einer Belohnung nicht für würdig halten, unter Angfi-ik her Gründe benennen. v. Gagern. den Verhandlungen der Zweiten Stammet der hessischen Stände. nn. Darmstadt. 9. Juni 1896. Di« Sitzung wird um 9 Uhr eröffnet. Vor Eintritt in iiivt Ovgesordnung interpellirt der Abg. Müller (Soc.) Sitrtrl|äbrlgn JlBoeennrebrrct» i 2 Mart 20 Pfg. mit Bringrrlodn. Durck bit Post btr id| berjettigen Feldschützen Ihrer Gemeinde, welche sich Pflichterfüllung au-gezeichnet haben, nach folgendem Schumi ktrichten. Feuilleton. Bit Lösung des Problems. Humoreske von Paul A. Kirsi ein. (Schluß.) ilp! am Abend vorher war es wieder soweit gekommen. Si« «rotn bei einem alten Professor geladen gewesen und untrem übergelehrtenMännern mit den überbildeten Frauen nnbe ün vielen Beamten war e8 extra steif und förmlich zu- cefliÄKn. Die Olga wollte natürlich gleich mithalten, der M8Lu:! «der gar nicht. Der benahm sich so wie immer, und M ul Irr Olga auf die Dauer zu unangenehm und zu viel lvnrrÄ!, ßttzte sie sich einfach von ihm fort und hinüber zu ttntitfi ilten Dame. oh — wie sah da daS Gesicht de» Privatdocenten auSö! <56 paßte gar nicht zu seiner sonstigen logischen Dtilülbk^sk. _ Mlb noch schmollend saßen fie sich nun am nächsten Lail« noch dem Effen gegenüber. Der Bräutigam war imEt-sch nicht freundlich gestimmt. Mit einer großen FaW fischen den Augen blickte er tiefbetrübt vor sich hin. Gr ' wurde°der Braut auf die Dauer zu viel. Behutsam ftaulilte deßhalb auf und ging zu ihm an die Chaiselongue. Sdänirtidnt) legte fie ihre Arme um seine Schultern und lächhitt iihn an: , , .... Dt, Männe, bist Du - immer noch böse? Lr tagte gar nichts. Einen Moment that er, al» wollte er :»! :flrme abschütteln, dann saß er wieder M. Die FaiilLmarde etwa» kleiner. ritx schmeichelte weiter, indem sie sich mit ihm auf und cd t typne: „WaS habe ich denn gemacht, mein kleiner .. . !" ES war der erste Ton. Siet horchte auf, hielt mit Wippen inne und iah ihm hb§ Gesicht. ,Rih? — Sag'S doch!" M, ich meine blo»--Wenn ich Dir hier für zu HaiMzqtt genug bin, dann kann ich » auch für außer- haliH 'du»." Giessen « p/i m io/. PoltM" sss»; tzU SP" I d/SLh? ”on Hnrv zu Kaffee ■ %-w Glace-Handschuhe empfehlen billigst 6024 Nirki Bedeutenden Nebenverdienst bestens empfohlen Rcdaction: I. B.: Hermann Elle. Truck und Verlag der Brühlsch^ UmvcrfikäkS.öuch7^^?j^ck??^P?n^^^ch^d^^ß^ Gesundheit nterkleider CD T3 <Ü1 5343] @tn Acker Hengra» und ÄUe billig abzugeben. Näheres LchMerllratze 27. Versuchen Sie ßctmsfers l JAVA- I ----tuu« 5149i Perm, »sifOra^L 47ioi ebenso angenehm im Sommer als im Winter zu tra Ehrendiplom u. goldene Medaille Berln 189: I können tüchtige und thätige Personen jeden Standes, we' ', Stunden sich beschäftigen wollen, rordienen. Offertea wMt •* fördert ti. L. Danbe Co., Frankfurt a. M. 6) Johann Peter Sann in Gießen betreibt daselbst seit dem Jahre - 1893 unter der Firma „I. P. Sann" eine Schreibmaterialien- den vielfach preisgekrönten-^^ Handlung sowie einen Buchhandel. 7) Karl Gerbode sen. in Gießen betreibt daselbst seit dem 1. Juni 1894 unter der Firma „K. Gerbode" ein Cigarren-Versandtgeschäft. 8) Kaufmann Fritz Egly und Kaufmann Adalbert Bindewald, beide wohnhaft in Gießen, betreiben daselbst mit Wirkung vom l.Juni 1896 zu Gießen eine Cigarrenfabrikation und Tabakhandlung unter der Firma „Egly & Bindewald". Sie haben unter dieser Firma eine offene Handelsgesellschaft errichtet und ist jeder der beiden > Theilhaber zur Zeichnung und Vertretung der Firma berechtigt. 9) Die Firma „Wilhelm Attig" zu Gießen wurde gelöscht. 11) Die Firma „W. Keller'sche Buchdruckerei, Verlag der „Gießener Damps-Kafftt-Lkkonttti ! Hinkels Trupp, Frankfurt a ® Zeitung", Emil Bommert" zu Gießen wurde gelöscht. ■■ gegr. 1857 ■■■■ 12) Die Firma „Georg Waldschmidt II." zu Leihgestern wurde 85, 90, 95 und 100 Pfg. das mrsengrahen 14. gelöscht. 11/2 Pfund. Verkaufsstelle: Gießen, ISb- General-Vertreter der 13) ®U^eIm Seuling Wwe. in Gießen für die Rrma H- Wallach, Marktplatz 8. 3491 v : ( . < (. 14^ 9Srmm'1 9" ^ci“e-ß^uta i(i «tofien. Bienenhonig“ AttlkN-Gkikiilchaft Elkftrttitll s Dkl! Ik-X seitherigen Firma ein Agenturengeschäft. —Echtschwarze Damen. nnVain^tr« Installation electlischer Licht- und Kraft-Anlax 15) Das unter der Firma „Salomon Michel" zu Gießen betriebene Trümpfe in Wolle und Baumwolle, jeden Umfanges. Pferdehandelsgeschäft ist von dem seitherigen Inhaber, Salomon billig. Lieferung nnd Aufstellung von Motoren Michel m Gladenbach, auf dessen beiden Söhne, Meier Michel 5031 ^^»»g' Mech-Strickerei, Beleuchtungskörper 'N Gi°b°n und Hermann Michel in Gladenbach 98—7^1^ W.tz»b-4°. , _| Eleetrotechnische Bedarfsartikpl Diese haben unter der setthengen Firma eine offene Handelsgesell- lecuoiecnmscne Bedailsaitikel. schaff errichtet und sämmtliche Activen und Passiven des früheren X 131b© ° Geschäftes übernommen. Jeder der beiden Theilhaber ist zur 3eick J-Rickersche Buchhandlung, Giessen. nung und Vertretung der Firma berechtigt. Hierdurch ist auch, da 1 ®ie^en Theilhaber des Geschäftes geworden ist, Tflttfkueh fin 2 die diesem früher ertheilte Procura erloschen. , Gießen, den 10. Juni 1896. backt man mit Dr. Oetker s Großherzogliches Amtsgericht Gießen. nlC«A* *V V° m j Neuenhagen. 5423 DePoti Gebr, Adami,