2** Hm n*Mäg( Liter. Liter. ühigm^ttg^otig* telbildern etc. •* i ) *zu herabgesetzten Pnim oge gratis und franee. ^’9.$ece*18 ' lagen, HulraiiU iaies, Hosenträger arreu-Etuis )[ bei edrich Gross, Jattler, 4 &WMH0 14. meeeeeete -ress . . 10841 Ecke der Goetheetrasse '90--- achhaltigee und gewähltes ken, Classikern^ atur etc. 1 Bilderbücher Siegelmarkei •***■*?.**< Iruckerei (W** fTd««1 KL dto- Ätntdc- i. ** W Hirder- Nw"‘»»» —-—___MN üversitäts- irs gefüllt, tond, eiderbürstev, ( Lpiegel, ( ad -Eisev, । ussteckkämme ad Portemoavaies 3 vtliche i8ülste°»a°M t Weh, t a ©tlberrentt A fSstr j i y»r: J SZWLtz 75 keM^^tieü^ ;|i Freitag den 11. December 1§9O Gießener Anzeiger Kenerak-Wnzeiger und ^liijeiaebiatt für beit ICrets meinde dte Bullenhaltung für 1200 Mark pro Jahr und war somit in dessen Verpflichtung gegen Pauli eingetreten. Auf Wunsch deS Pauli verfertigte nun Löwenstein, der darüber als Zeuge gehört werden soll, ein Schriftstück, wonach sich Eckstein verpflichten sollte, den rothen Bullen, sobald derselbe dienstuntauglich sei, au Pauli unentgeltlich zurückzugeben. Dieser Schein ist von Eckstein tu Pauli- Wohnung unterschrieben, doch ist derselbe nicht mehr vorhanden. Im Herbst 1888 wurden dte drei Bullen de- Eckstein untauglich, dieser kaufte dafür drei neue Threre im Werthe von 1000 bis 1200 Mk. an, ver- kaufte zwei von den alten für ca. 500 Mk. und gab den dritten (rothen) Bullen laut dem unterschriebenen Schein unentgeltlich an Pauli. Der Angeklagte Eckstein hat dte- auSdrücklich mehreren Personen gegenüber erklärt, worüber der al- Zeuge geladene Landwirth Fett gehört werden soll. Pauli verkaufte den rothen Bullen weiter für 223 Mk., er ging bon da nach Frankfurt a. M. zu einem Metzger, der den Bullen schlachtete und daun die Nachricht nach Kirtorf gab, daS Thier sei französisch (tuberculöS). Da äußerte Pauli, wegen der Vergütung hierfür angegangen, den Schaden muß Eckstein tragen. Pauli ist dann nach Frankfurt gefahren, um die Sache zu ordnen und hat 60 Mk. am Kaufpreis nachgelassen. Um diese Angelegenheit zu begleichen, soll der Angeklagte Eckstein an Pauli eine Parthie Bauholz in Zahlung gegeben haben. Bet berschiedeneu Personen hat Eckstein im Jahre 1889 erzählt, er müsse an seinen ehemaligen Concurrentrn Pauli, weil dieser bei der Bullen» bergebung nicht mitgeboten habe, 200 Mk. pro Jahr zahlen. 1891 wurde wiederum eine neue Bullenbergebung in Kirtorf abgehalten, woran sich Pauli trotz seines Der sprechens betheiligte und mitbot, sein Gebot lautete auf 800 Mk, während Eckstein 1000 Mk. verlangte, doch wurde der Zuschlag Keinem erthetlt. Es wurde ein neuer Termin anberaumt. Eckstein, der Furcht hatte, Pauli würde ihn unterbieten und er trotz seiner erst neu angrschafften Thiere das Geschäft verlieren, wendet sich zur Vermittelung an Löwenstein und dieser forderte 300 Mk. mit dem Hinzu- fügen, wenn er diese nicht geben wolle, so werde Pauli ihn auf 600 Mk. herunterbteten. Eckstein soll einverstanden mit dem Verschlage gewesen sein und sich auch bereit erklärt haben, diese 300 Mk. an Löwenstein zu zahlen. Bet dieser zweiten Versteigerung bot Pauli nicht mit und so erhielt Eckstein als einziger Reflektant für 1000 Mk. auf weitere drei Jahre den Zuschlag. Vor dem Schöffengericht in Homberg am 4. Februar 1896 sagte der Angeklagte Eckstein unter Eid auö: Nach der Genehmigung der Versteigerung vom Juli 1888 habe Pauli ihm eine- TogrS ein Schreiben vorgelegt, wodurch er ihm angesonnen habe, ihm entweder einen dienstunfähigen Bullen zurückzugeben oder 200 Mk. zu bezahlen. Diesem Anfinnen habe er entsprochen und habe den rothen Bullen auch zurückgegeben und zwar nicht als irgend eine Vergütung oder Belohnung, sondern er habe ihm da- Thier einfach ge- Feuilleton. Der Aerzte-Feind. Sine Humoreske von Paul Bliß. (Nachdruck verboten.) Am Moritzplatze wohnt Herr Waldemar Rebus. Er tzefitzt dort ein stattliches Haus, in dem er dte erste Etage S«ne hatte. Er tst ein Mann von fünfzig Jahren, Wittwer, «her noch ganz lebensfroh und im Allgemeinen glücklich und zufrieden. Nur eins gibt e», was dem alten Herrn manche z-se Stunde oder doch manch verärgerten Augenblick bereitet: Nebenan bei ihm wohnt ein junger Arzt — und Papa RebuS -aßt die Aerzte. Wie da» kommt? Ja, da- ist nahezu tragi-komifch. Dieser Haß auf alle Medtciuer ist in der Familie RebuS gewissermaßen traditionell. Der Urgroßpapa deS Hauses hatte seine Frau durch dte Schuld einer unwissenden Arzte» verloren, wenigstens hatte der alte Herr da» immer be- hauptet, — darob natürlich haßte er den unglücklichen Arzt und nach und nach erstreckte dieser Haß sich auf den ganzen Lrztlichen Stand. DaS hatte sich denn auch wirklich dermaßen in der Familie eingewurzelt, daß diese Verbitterung ßich von einer Generation auf dte andere vererbte, so daß «an, wenn er irgend thunltch war, sich stet- ohne Arzt zu Sehelfen wußte - glücklicherweise waren fast alle Nachkommen Her Familie gesund und kräftig, mußte aber doch mal einer Vorzeitig in» GraS beißen, dann traf dte Schuld daran aatürltch immer nur den unglücklichen Arzt - und so fand Nieser alte Haß neue Nahrung, al- die Gattin deS Herrn Waldemar RebuS ganz plötzlich am Herzschlag starb, denn natürlich hatte der htnzugezogeue Arzt iie Patientin falsch Gehandelt — so wenigstens behauptete Herr Waldemar. Und so kam es denn, daß der alt eingewurzelte Haß | «ich t« diesem letzten männlichen Mitgliede der Familie alltäglich neue Nahrung fand, denn der Doctor Meinhold, nebenan bei Herrn Waldemar, hatte eine sehr große Praxis, dte alltäglich ganze Schaareu leidender Menschen in sein Sprechzimmer führte, und Herr Waldemar, der als Rentier natürlich gern zum Fenster htuaussah, mußte stets zu seinem tiefen Bedauern sehen, wie all diese Heilung suchenden Kranken vielem „Kurpfuscher* zulteseu. Darüber ärgerte er sich täglich von Neuem- da er aber daran gar nichts ändern konnte, so haßte er dte Mediciner im Allgemeinen und seinen Nachbar im Besonderen nur noch wüthender und sann nur auf eine paffende Gelegenheit, wie er an ihnen einmal seine ganze Wuth auslassev könne. Nun hatte Herr Waldemar RebuS auch eine Tochter, die Lisa hieß und ein hübsches, fesches und lustiges Mädrl war- dieser neunzehnjährige Kobold war daS erste Familienmitglied, da» aus der Art schlug, insofern nämlich, al- eS den alt eingewurzelten Haß nicht rnilmachte, sondern im Gegentheil gerade für den ärztlichen Stand im Allgemeinen und für Herrn Dr. Meinhold im Besonderen ein reckt rege- Interesse zeigte. Und daS kam so: Natürlich hatte ihr Papa sie oft und eindringlich gewarnt, sich vor diesen AeSculapjüngern zu hüten, und ebenso natürlich war gerade diese» Verbot» wegen da» Interesse nur um so größer geworden, wovon der gute Papa selbstverständlich nicht die leiseste Ahnung hatte. Als Lisa achtzehn Jahre alt war, hatte gerate Herr Dr. Meinhold sich im Hause nebenan niedergelassen- da war eS denn auch gar nicht wunderbar, daß fie den neuen Nachbar öfter» zu Gesicht bekam. Und da der junge Arzt eine elegante, männlich schöne Erscheinung war, mit schwarzem Haar und flottem Schnurrbart, so war eS eigentlich noch wecigrr wunderbar, daß Lisa sich schon in den ersten acht Tagen sterblich tn ihn verliebte, denn gerade so hatte fie sich ihren Zukünftigen vorgestellt. Und Dr. Meinhold war kein Unmensch- auch er liebte | hübsche lustige Mädchen, und so kam eS denn, wie eS ja nur kommen konnte, — schon nach vier Wochen waren beide einig, daß fie zueinander gehörten und daß fie Mann und Frau werden mußten. Aber Papa Rebu»? , Das war die unüberbrückbare Kluft. Da standen nun dte verliebten jungen Leute und wußten keinen Rath. Denn darüber waren beide klar, tn Güte war der Papa nie zu gewinnen, man mußte also ganz ernsthaft darüber Nachdenken, wie man den alten Herrn durch eine List zu überrumpeln suchte.-- Papa RebuS hatte eine alte Köchin, die seit dem Tode der Hausfrau dte Wirih'chast führte. Amalie hieß dieie gute Matrone, die in dem Ruf stand, eine ganz vorzügliche Köchin zu fein. Und Papa RebuS, der ein kleiner Gourmand war, wußte diese vortreffliche Eigenschaft der guten Amalie auch gebührend zu schätzen. So kam e», daß die brave Person im Hause ganz nach ihrem Belieben schalten konnte. Hier warf die verliebte kleine Lisa ihren Hoffnungsanker aus. Sie erzählte der würdigen Alten all ihren geheimen Liebeskummer und erbat ihren Beistand. Das schmeichelte der alten Köchin ungemein und weil sie das Fräulein gern hatte und aus ihrer eigenen Jugendzeit auch noch wußte, wie weh unglückliche Liebe thnt, versprach fie den jungen Leuten ihren ganzen Beistand. Acht Tage später begann Amalie über Kopsweh und Uebelkeit zu klagen. Jetzt war ihr Plan fertig. Sie wollte dte Liebenden retten. Herr Waldemar bekam einen nicht geringen Schreck. Er kramte seine ganze Hausapotheke durch nach einem geeigneten Mittel, aber umsonst, nicht» half. (Schluß folgt.) 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Der -inge|chl°ff.n- «».«rich.er aber oll über diele Frechheit eine» Arrestanten etwa» verblüfft dreing-lcha^bab-n. $l, ln der Opp-istrah- wohnende 40jLdrige Wittwe Bergmann wurde heute früh mit ihren drei Kmdern im Alter von vier, lech« und tlf Jahren durch die Polizei In ihrer Wohnung ‘»bi nufge- junden. Die Frau hatte In der Erregung darüber, bah ihr Mauu gestern in der Diakoutffen-Anstalt gestorben ist, ihre Kinder und sich selbst vergiftet. • Leipzig, 6. December. Daß Haß und Liebe dicht beieinander wohnen, dafür gab ein gestern vor dem Schwur „richt verhandelter MeinetdSproceß gegen vier Frauen einen neuen Beleg: Ein Postsecretär T. hatte fich hier bei zwei Schwestern etngemiethet und vielleicht einer der Damen, Clara Wolff, Beranlaffung gegeben, an eine Zuneigung seines seitS au glauben. Als T. aber bemerkte, daß Clara W. sich ihn „einbildete", verließ er schleunigst daS Quartier, und von diesem Zeitpunkte ab verfolgte ihn die Rache der beiden Mädchen. Ein wahres SPtonirshftem wurde von ihnen ein- gerichtet, eine jung- Dam-, mit d-r -r verkehrte, der Sllten- polizel benuncixt, T. selbst -b-r bei feinet Hörde durch die Schwestern beschuldigt, dem ReichStagsabge« ordneten Dr. Schönlauk das Material zu einer Rede über den Postetat geliefert zu haben u. s. w. Wo immer T. fich sehen ließ, wurden ihm von dem rachsüchtigen Schwestern- paar Straßenszenen bereitet. Schließlich suchte sich der Beamte durch Anstellung von BeletdigungSproceffen Ruhe zu verschaffen, die aber, obgleich Berurtheilungen der Schwestern erfolgten, nicht eintrat, so daß T. fich versetzen ließ. Bei diesen verschiedenen BeletdigungSproceffen führten die Mädchen eine Anzahl von ihnen herbeigeschaffte Zeuginnen inS Feld, die der Wahrheit zuwider alles Mögliche beschworen haben, um den jungen Beamten tn fittlicher Beziehung zu belasten. DaS ganze Getriebe wurde schließlich bloSgelegt, und nunmehr erfolgten die Anklagen wegen Meineids und Anstiftung hierzu. Wegen des letzteren Verbrechens wurde Betty Adol« fine Knabe (frühere Besitzerin eines Hotels) zu 3 Jahren 3 Wochen Zuchthaus, Clara Wolff zu 1 Jahr 4 Monaten, deren Schwester Luise zu 1 Jahr 3 Monaten Zuchthaus ver- urtheilt. Eine 60 jährige Wäscherin, Frau Krosse, die lediglich der Erhaltung der Kundschaft wegen und unter dem Ber- (Gironde) g von den Weingütern des Mar- Q quis de Lambert des * Granges, 1893er edler ab- * fohlt reiner Naturwein von j hervorragend feinem Bouquet Q M und Geschmack. 0 0 Original-Etiquette u. Kapsel, Q Flasche Mk. 1.60, bei 25 Flaschen a 0 Mk. 1.50. — Verkauf auch in ¥ 0 halben und ganzen Oxhoften. V 0 Allein - Niederlage für 0 0 Gi-ff-n: 10251 0 v Carl Schwaab, X I Großherzoglicher tzoflieferaut. q 18SWM»ikh« kühe, tragend seit Juni d. I. an), 5 davon Fahrkühe, 9 Rinder von 4—16 Monaten, 1 Stier (ifmpenaf\^inc (onijffl jthWEasIcheap.^ •= Beste Bezugsquelle i für ± Portwein, = Sherry, 5 Madeira, L Vlno Vermouth, franz. Cognac etc. etc. 50 Aüssdiaük- siellen ca. 500 Meder- lafKen i» Deutschland. Verkauf zu Originalpreisen. ♦ Marburg, 7. December. In dem Ort Mödebach Bei Frankenberg brach Nach» Im Schulhaus F-net cm». Im zweiten Stock wohnte -In G-nbarm mit feinet Familie. «I« fi- erwachten, waren fie bereits von ben Flammen> ring ■ um umgeben. Ein- Rettung von außen war «"möglich. Da warf bet Gtndatm ble Bitten auf einen benachbarten Holzstall unb bann feine Frau unb feine Kinber, fieben an bet Zahl, eine« nach bem anbeten auf bie »eiten hwab r>ulebt Iptang et selber hlnuter. Da aber brach ber Stall zusammen unb bet Gendarm stützte zu »oben. Flau unb »luder waren gerettet, der Mann war tobt. * Rheinfelde«, 5. December. Wie DundeSralh Frey, der Director der KrastübertraguugSwerke Rheinfelden, be- kannt gibt, ist beabsichtigt, einen Theil der zu gewinnenden Kräfte^zum Betrieb von electrischen Bahnen zu verwenden. ES find btS jetzt drei Linien angeregt worden: 1. Rhein felden. Rollingen - Degerfelden-Lörrach; 2. Aarau: 3. Rheinfelden-Maulburg-KleturS-Wiesenthal. Für die zweite Linie find bereits die technischen Vorstudien au»- geführt Horden.^n Amtsrichter von einem Ge- fanaenen eingeschlossen wird, ereignete fich in Brom- berg. Der dort wegen Diebstahls verhaftete Arbeiter Krause, der^bereit» mit 16 Jahren Zuchthaus vorbestraft ist, wurde uämlich dem dortigen Amtsgerichte zur Vernehmung vor- geführt. Während nvn der ihn begleitende Transporteur noch dienstlich mit dem amtirenden Richter sprach, sprang Zitherlehrer , Adolf Arnold Gleesen, Neuen Bäue 16. Kunstgerechter Unterricht nach anerk. bester Methode. Lager und Besorgung aller Musikalien, Bücher, Instrumenten, Saiten etc. — Cateloge gratis. — Auswahlßendungen. 8108 empfiehlt die Adler-Drogerie Zeltersweg 39 Otto Schaaf. Pferde- u. Rindvieh- Versteigerung. Samstag den 12. December 1896, Bormittags IO Uhr, auf „Hof Ludwigshöhe", Station Laug-Göns, wegen Verkauf des Gutes, versteigere ich: w st darunter 2 schwere Ein- I UftlOC spänner, 1 leichten für Chaise (Läufer), 2 junge Halb blut für Chaise u. Landwirtschaft. Schilfrohr SS?" Rohracwebe, geschält und ungeschält, offeriren Jean Denn A Co«> 6719 Baumaterialienhandlung ^ehöSficheAnzeigenj KrHbrrhtMeAsendahutu Die bet Herstellung eines Theiles der Einfriedigung am neuen Werkiiätten- bahnhof Gießen erforderlichen Gchlofser^, Zimmer- und Weitzdiuderarvette« sollen vergeben werden. Zeichnungen, ArbettS- und Lieferung«- Verzeichnisse sowl- B-dMgnns-n ll-s-n ans dem Baubüreau am Rtegelpfad zur Em- ficht auf und können die Angebotsunter» laaen auch dort entnommen werden. Angebote sind bis längstens Montag -en 14. ». Mt»., VormMagS 10 Uhr, daselbst einzureichen. ÄS«!*«». SanggLfser, 10796 Eisenbahndauaflefsor. Schellfisch u. 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Da brach einer von den Leuten tu den Inhalt»- schweren Ruf auS: „Wie hewe de Düwel uf'm Wage, de möte wie ufsukel" Alles wurde vom Wagen genommen, jede Ecke, jeder Theil befichttgt, allein vom „Düwel" war keine Spur zu entdecken. In der Hoffnung, denselben verscheucht zu haben, wurde der Wagen wieder tn Ordnung gebracht und die Pferde zum Weitergehen geuöthigt, jedoch Alles war vergeblich; fie schnaubten und bäumten fich hoch auf, waren aber keinen Schritt vorwärt» zu bringe«. Zwei Stunden hatten die Leute bereit» mit dem „Düwel gr- stritten, auch hatte fich bei ihnen schon die Angst eingestellt. Da wurde beschloffen, dem „Düwel" den Willen zu lassen und mit den auSgespannteu Pferden den Rest de» Wege» zu Fuß zurückzulegen. Beim Entfernen der Thtere vom Wagen zeigte sich nun der „Düwel" in der Gestalt einer Draht- stütze von einer Telegraphenstange, die fich zwischen den Pferden befand und in der Dunkelheit nicht gesehen worden war. Rach Beseitigung de» sonderbaren „DüwelS" traten die Geängstigten mit erleichtertem Herzen die Weiterfahrt an. • Bier Briefmarken um 4000 Mk Zum Preise von 4000 Mark ist ein Briefcouvert von einem Berliner Markenhändler angekaust worden. DaS Eouvert ist mit vier 1858er Marken des ehemaligen Fürstenthum» Moldau beklebt, und zwar mit zwei Stück zu 108 ParaleS, einem Stück zu 27 ParaleS und mit einer Marke zu 81 Parales. Zum Leidwesen aller Philatelisten weist der Umschlag eimn „Fehler" auf, indem die aufgeklrbten Postwerthzeichen uiltt viereckig, sondern der Markeusorm folgend, rund z. Z. von Markenbogeu herauSgeschnitten worden waren. Ohne diese» Fehler würde daS Couvert angeblich einen Werth von etwa 12,000 Mk. repräseutireu. r m — Mißverstauduitz. Braut: „Hast Du Papa schon Alle» gestanden?" — Bräutigam: „Alles noch nicht, vorläufig bloS zehntausend Mark." SS,ä“ ”‘ä“ I b«t, fein Honeumnt Pauli 800 Wk. Er b“be aber für 1000 Mk. vorn ©emeinberatf) ble Bullenhaltung übertragen erhalten, warum fie Pauli für ble geringere s°'d»u°g °°N 800 Mk. nicht erhalten, wlffe et nicht. — ®i,f“ ®b f° fall» unb zwar wiffentlich fall» lein, benn elften bebau? « ble Anklage, baff -« unwahr fei, baff der rvth Bulle in «efchenk gewelen fei, unb zweiten, hat «ngeklagter feine ganzen Abmachungen mit Pauli wegen ber Bullenhaltung,. gefchäfte wiffentlich unter Elb verfchwiegen. Der Wahl wurbe beffhalb auf Grund be« Vvn E-'U s-lkifitte» fali»en Eibe, vom Schöffengericht Homberg wegen »el-iblgun, verurtheilt und erstattete Strafanzeige. (Fortsetzung folgt.) d-° ltbt Dom gQA® °Kk, bt । «Ui bom UT,D' sfeÄt coubttt bon einem Berliner tben. Das (fcoutittt M Büllfien §krfltntfpnal Wan BtW zn 108 Pucks, tlnm t einer Marie zn 81 K°Ii- Isten weist bet ilnWag etin fgelltbten Postwerthzeichen ilt isorm lolgtnb, tunb z. Atz n worden waren. Ohne W mgebltd) einen Werth von üir out : „haft Da Papa Mkt „Alles noch nicht, tuMt 1•"ta- 8a§55 °^kise an traten n "«her, denn ■ *t Ä**Ä « ÄÄ »« Sep.li JW* M i«We« b!« mhlWt »ich gtfc^tn MU '•"»etiiten hitti :m6tr|m bliSdtafgte *W Bf. Z»„ P,,pi hellfisch u. Cato t Maare, tut UM* afatfadvd Halldschuh-Tartoa in Stoff und Plüsch Haussegen und Lesezeichen. Für Wirthe! 10709] Französische sowie russ. Billard» wetben put und billig bezogen von J. Henn, Tapezier, Neustadt 11. Hochachtungsvoll Fr. Krogmann Achrkib-Tische. MH-, Opiel-, Ztauch-, A r» m t h-, A»ther- und Aintzer- Tische. Etageres. iarberikeBfctlltr. A» Hol ter hoff Söhne* 20 Seltersweg 20. 10276 Sämmtkiche AacKzulhaten, alle Gewürze,Mandeln, Haselnußrerue,Citrsueu,Sultauive» Corintheu, Ammonium, Potasche, Aetherische Oele, Back- oblaten re. re. empfiehlt 10702 Otto Schaaf, Selterswkß 39. Dn «4-«-' ***T jßontflfl3' Di- Sirhenrr '*bm l-m W4« * brigrlrgt. Stsah. Semdentächer. fertige tzerreawasche. Samkmoiilche. jllltkrröcke. 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