"»'teiÄE'? ?S§$g ■L^bimug- ssfea ''T'Sr« M-L Wesuche. %tnllpcel S'l««l)t mit hJWpI{W4 MnS, !°MTÖfL t^tTlln UHltt “ W M).b.U CTbbn. I 1.— bis Mk. 5.- auf: 1.10,1.25,1.35. Seidenstoffe ack 9604 Uj Hunyadi UNTER ABS0- KOENIGLICH eichsanstet asser ist za den D zu rechnen und iet auch itoIW zu bezeichnen.11 ,0 liebreich.^ •^MoxaU^J^*- medical JOübnal " -rien BitW-68 nen ' Ver;uca^iuH !bemiscben ■deD' ^pornberg a. M- j/ Luv, »rt M/ Sn* jderg^ Nr. 266 Erstes Blatt Mittwoch den V November 1S96 2lints- und AnzeigeblcLtt für den Kreis <6iefzen Gratisöeitage; Gießener Kamittenblätter Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borin. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehme» , Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Die Gießener Aamitlenvtälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Der Hkgtner Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Vierteljähriger Aöoilncmentspreisr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: Schukstraße Zlr.7. Fernsprecher 51. ießmer A nzeigcr Kenerat-Wnzeiger. 5. etwaige Stimmzettel, über deren Gültigkeit der Wahlvorstand Beschluß gefaßt hat (§ 20 deS Reglements). v. Gagern. Anrtlirher Thell. Bekanntmachung, betreffend ReichötagSwahl. Unter Bezugnahme auf die in der gestrigen Nummer des „Gießener Anzeiger" erschienene Bekanntmachung obigen Betreffs, wonach eine engere Wahl für den Reichstag auf Donnerstag den 19. d. Mts. festgesetzt ist, wird bezüglich des Wahlgeschäfts das Folgende zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Die Abstimmung beginnt um 10 Uhr Vormittags und wird um 6 Uhr Nachmittags geschloffen. Auf die engere Wahl kommen nur die Herren Philipp Köhler VI., Landwtrth in Langsdorf und Philipp Scheideman«, Redacteur in Gießen. Alle auf andere Candidateu fallende« Stimmen sind ««gültig. Dle Wahl findet auf denselben Grundlagen und nach denselben Vorschriften statt, wie die erste Wahl. Insbesondere bleiben di? Wahlbezirke, die Wahllokale und die Wahlvorsteher unverändert. Wir verweisen dies- bezügl.ch aus unsere Bekanntmachung vom 17. October 1898 (Anzeiger Nr. 247). Bri der engeren Wahl werden dieselben Wählerlisten angewendet wie bei der ersten Wahlhandlung. Eine wiederholte Auslegung und Berichtigung derselben findet nicht statt. Gießen, den 10. November 1896. GroßherzogltcheS KreiSamt Gießen. v. Gagern. Gießen, den 10. November 1896. Das Grotzherzogliche Kreisamt Gießen au die Großherzoglichen Bürgermeistereien und Wahlvorsteher des Kreises. Die vorstehende Bekanntmachung wollen Sie Angesichts dieses, jedenfalls aber noch im Laufe dieser Woche, in Ihren Gemeinden ortsüblich bekannt machen laffen. Zu Ihrem Bemessen verweisen wir Sie auf § 28 ff. deS Wahlreglements vom 28. Mai 1870 (Regierungsblatt Nr. 63 von 1870, Anlage 4, S. 52) und beauftragen Sie, genau hiernach zu verfahren und, insofern Sie nicht selbst als Wahlvorsteher fungiren, die Wahlvorsteher dementsprechend zu instruiren. Die erforderlichen Protocollformulare und Wählerlisten gehen Ihnen mit nächster Post zu. Die Wahlacten wollen Sie unfehlbar spätestens am 20. November zugleich mit Ihrer berichtlicheu Anzeige, daß und wann die Publieatiou der obigen Bekanntmachung in Ihren Gemeinden erfolgt ist, an den Unterzeichneten mit dem Vermerk „Reichsdienftsache" zur Post geben. Den 2ßablacten bat die besondere Bescheinigung der Großh. Bürgermeisterei darüber deizuliegen, daß und wann die ortsübliche Bekanntmachung des Wahltermins erfolgt ist (§ 31 Abs. 4 des Wahl- reglementS). Die Wahlvorsteher machen wir noch besonders auf die Beobachtung des § 18 des WahlreglemeutS aufmerksam, weil dagegen bet der ersten Wahl vielfach gefehlt worden ist: Auf Seite 4 des Protokolls find bet den Namen der Candidateu die einzelnen auf fie gefallenen Stimmen durch Striche oder fortlaufende Zahlen anzumerken. Ist dieses wegen der großen Zahl der einem Candidaten zufalleuden Stimmen unrhunltch, so ist eine besondere Zählliste in obiger Weise anzulegen und dem Protokolle als Beilage an- -ufügen. Die von einem Beisitzer zu führende Gegenliste ist nicht, wie vielfach angenommen wird, eine Liste der Abstimmenden, sondern ein besonders geführtes Exrmplar der Zählliste. Die Abstimmmden find nach § 16 des WahlreglementS nur in der Wählerliste und zwar in Spalte 8 durch ein Zeichen zu vermerken. Dem Protokoll hat daher beizultegen: 1. die von der Wahlcommisfioo auch bei der engeren Wahl zu unterschreibende Wählerliste, welche die Vermerke der Abstimmung enthält (und zwar nicht daS Original, sondern bloS das Duplikat dieser Liste)- 2. die Zähllifte, wenn eine solche besonders geführt worden ist; 8. die Gegenliste,- 4. Bescheinigung der Bürgermeisterei wegen Bekanntmachung des WahltermlnS »sw.- Bekanntmachung, betreffend: die Maul- und Klauenseuche. Die Maul- und Klauenseuche in Reiskirchen, Kreis Wetzlar, ist erloschen und sind die angeordnrten Sperrmaßregeln wieder aufgehoben worden. Gießen, den 7. November 1896. GroßherzogltcheS KreiSamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend: Gesuch der Kriegerkameradschaft Hassia um Er- laubniß zur Veranstaltung einer Veteranen-Geidlotterie. Mit Allerhöchster Genehmigung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs ist dem Präsidium der Krtegerkameradschaft Hassia die Erlaubniß zur einmaligen Veranstaltung einer Geldlotterie im Jahre 1897 ertheilt worden, deren Ertrag- niffe zur Unterstützung von in unverschuldete Roth gerathenen KrtegSveteranen verwendet werden sollen. Bei der Verloosung ist der von Großh. Ministerium des Innern genehmigte Plan einzuhalten, wonach nicht mehr als 60000 Loose ä 1 Mark auSgegeben werden dürfen und 50pCt. deS Erlöses zu Geld- gewtnnsten zu verwenden find. Der Vertrieb der Loose ist im Großherzogthum gestattet worden. Gießen, den 10. November 1896. Großherzogliches KreiSamt Gießen. v. Gagern. Deutsche» Reich. Berlin, 9. November. Das Comits für die Jahrhundertfeier des Gedächtutffes Kaiser Wilhelms I. qot 22. März 1897 hat von den in Aussicht genommenen Veranstaltungen bis jetzt endgiltig einen großen Bürgerfestzug für jenen Tag beschloffen. Der Zug soll sich an dem neu enthüllten Kaiser Wilhelm-Denkmal vorüber bewegen- sämmt« ltche noch lebenden Ritter deS Eisernen Kreuzes 1. Klaffe bom Feldwebel abwärts sollen vom ComiiS zur Jahrhundertfeier geladen, gespeist und verpflegt werden. — An der Novelle zu den Unfallversicherungsgesetzen wird den „B. P. N." zufolge fortgearbeitet. Wenn bisher nicht so großer Werth auf eine schleunige Erledigung der Vorlage gelegt wurde, so war dafür einmal der Grund maßgebend, daß aus einem großen Kreise der Industrie die Reform der Unfallversicherung in ihren Einzelheiten nicht als gar zu dringlich bezeichnet wurde, und sodann der, daß eine Revision der Jnvaliditäts- und Altersverficheruvg als noth- wendiger angesehen wurde. Die Arbeiten an der Novelle zu den Unfallverficherungsgesetzen find ziemlich abgeschloffen. Wenn die Novelle trotzdem nicht in nächster Zeit zur Der- Handlung in den gesetzgebenden Körperschaften deS Reiches gestellt wird, so ist die- daraus zu erklären, daß der Reichstag nicht in einer und derselben Tagung mit zwei großen, auf die Arbetterverficherung bezüglichen Novellen be- lastet werden soll. Neueste Wolffs telegraphische» Ikorrespsrrbens'Vrrrr-m. Berlin, 9. November. Der „Reichsanzetger" meldet: DaS StaatSwinisterium hat sich rückfichtlich der Lage der inländischen Landwirthschaft damit einverstanden erklärt, daß die für die Zeit vom 1. März 1895 bis zum 1. Mai 1897 gewährte 20proceutige Tartfermäßtgung für Düngemittel auf weitere fünf Jahre bewilligt werde. Berlin, 9. November. Am gestrigen Sonntag find wegen Uebertretung der neuen Bestimmungen über die Sonntagsruhe mehr als 300 Anzeigen ergangen. Sie richten sich zumeist gegen Geschäft-läden und Schankfiätten. Berlin, 9. November. Die „Berl. Corresp." meldet: Der Kaiser verlieh den Schtllerprets nach dem Vorschläge der Prüfungskommission Ernst von Wtldenbruch für seine Tragödie „Heinrich und Heinrichs Geschlecht". Der Preis besteht in 200 Thaleru Gold und einer goldenen Denkmünze. Hanau, 9. November. Eine allgemeine Bürgerversamm- lung beschloß endgültig die Gründung eine- Grimm- MuseumS in Hanau und bildete ein großes und ein engeres technisches (Sondte. Demnächst wird in den Zeitungen ein diesbezüglicher Aufruf erscheinen. Düsseldorf, 9. November. Der Proceß gegen den homöopathischen Arzt Dr. Bolbeding und Genossen wegen fahrlässiger Tödtung, Bestechung und Betruges hat heute Vormittag vor der 2. Strafkammer des hiesigen Landgericht- unter großem Andrange des Publikums begonnen. Den Vorsitz deS Gerichtshofs führt LandgerichtSdirector Wolff, die Anklagebehörde vertritt Staatsanwalt Dr. Ziegner, die Verteidigung führen Juftizrath Stapper. Düsseldorf und Rechtsanwalt Bernhard Freytag- Leipzig. Die Angeklagten bestreiten die ihnen zur Last gelegte Schuld. Kol», 9. November. Die „Köln. Ztg." meldet au- Mailand: Die deutsche Negierung hat amtlich nach Rom mittheilen lassen, daß das deutsche Mittelmeer« geschwader mehrere italienische Häsen und zwar zunächst Tarent, Neapel und Spezzia aulaufen werde. Breslau, 9. November. Eine Versammlung von „Alten Herren" der Deutschen Burschenschaft, die in Glei- Witz abgehalten wurde und aus dem oberschlesischen Industrie- bezirk zahlreich beschickt war, protestirte energisch gegen die Beschlüsse „Aktiver", wonach eS erwünscht sei, daß die Burschenschaften fortan keine Juden mehr in den Verband aufnehmen. In einer einstimmig angenommenen Resolution wird ter „Breslauer Zeitung" zufolge verlangt, daß überall, wo sich Vereinigungen „alter" Burschenschafter befinden» jener Beschluß dieselbe einmüthige Mißbilligung und scharfe Zurückweisung erfährt. Wetter heißt es: „Wir weisen den finsteren Geist der Unduldsamkeit, welcher den altgeheiligten Grundsätzen der deutschen Burschenschaften Hohn spricht und die Bande inniger Freundschaft unter den Bundesbrüdern verschiedener Confesfion zu zerreißen sucht, zurück. Dieser Geist mißachtet die Freiheit und Gleichberechtigung aller Bürger, verletzt die Ehre der Commilitonen und widerstreitet dem VaterlandSfinn. Ein Beharren auf jenem Beschlüsse muß zur Trennung „alter" und „aktiver" Burschenschafter führen. Das Ansehen und die Ehre der deutschen Burschenschaften verlangt daher, daß jener Beschluß alsbald beseitigt und die gefährdete Eintracht wieder hergestellt wird durch ein ein- müthigeS, rückhaltloses Bekennen zu dem Geiste vorurtheilS- loser Duldsamkeit, welcher immerdar die Zierde und der Stolz der Burschenschaften bleiben muß." Pose», 9. November. Der frühere Generalarzt deS 5. Armeecorps, Dr. Schrader, ist gestorben. Der Verstorbene hatte bekanntlich Kaiser Friedrich behandelt und ihn auch nach San Remo begleitet. Dessau, 9. November. Ein Extrablatt des „Anhaltischen Staatsanzeiger" meldet die Verlobung der Prinzessin Alexandra von Anhalt-Dessau mit dem Prinzen Sizzo von Leutenberg. Karlsruhe, 9. November. Der „KarlSr. Ztg." zufolge hat der Krankh eit S zu stand deS Großherzogs eine leichte Besserung erfahren. Er konnte in den letzten Tagen während mehrerer Stunden das Bett verlassen. Die Kräfte nehmen zu; die Nachtruhe ist befriedigend. Cherbourg, 9. November. Heute Nacht ging in der Nähe von Banfleur die englische Goelette „P. H." mit der Besatzungsmannschaft unter. Bonbon, 9. November. Der deutsche Kaiser hat dem Capitän deS britischen Dampfer- „Tafna", Orchard, eine goldene Uhr und sein Bildniß für die Dienste verliehen, die der Capitän bei dem Unfall der Elsflether Bark „Athene" geleistet hat. Die deutsche Regierung hat den Mayor von Gloucester ersucht, das Bildniß und die Uhr an Orchard, der in kurzer Zeit in Gloucester erwartet wird, auSzuhändigen. Petersburg, 9. November. Ein Rundschreiben deS Ftnan Ministers giebt die Aufhebung der Beschränkungen bekannt, die bisher bezüglich der Einfuhr lebender Schweine nach Rußland bestanden haben. Dar-es-Salaaw, 9. November. DaS Obergericht hat den Plantagenbefitzer Friedrich Schröder zu fünf Jahre» Gefävgniß verurtheilt. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 9. November. Der Kaiser traf gestern früh aus Pleß im Neuen Palais bei Potsdam wieder ein. Berlin, 9. November. Der Hofprediger Fromme! ist heute früh 81/, Uhr gestorben. Berlin, 9. November. Wie die „StaatSbürgrrzeilung" noch mittheilt, lautet daS Unheil gegen Schröder in zweiter Instanz wegen Körperverletzung mit tödtlichem Aus- gavge auf 5 Jahre Gefängniß. Die Anklage wegen Roth- zücht ist fallen gelassen worden. Schröder wird zur Verbüßung seiner Strafe nach Deutschland überführt werden. Nen Münster, 9. November. Der gestrige deutsch- reistnntge Parteitag war von zahlreichen Delegirtea fast sämmtlicher schleSwig holsteinischer Reichstags Wahlkreise besucht und nahm einen äußerst befriedigenden Verlauf. Ein Antrag für daS Zusammengehen und Zusammenwirken aller liberalen Wähler wurde von einer großen Anzahl Vertreter verschiedener Wahlkreise mit Entschiedenheit unterstützt und fand einstimmige Annahme. Der RetchStagSabgeordnete Pachntcke beleuchtete unter lebhaftem Beifall die gegenwärtige politische Lage. Der Parteitag nahm dann eine Resolution an gegen die ZwangSorganisation des Handwerks und für die Erhöhung der Lehrerbesoldung, sowie für die Reform des Militär Strafprozesse». Breslau, 9.' November. Gestern Mittag fand hier die Enthüllung des Suarez-DenkmalS statt. Landeck i. Schl., 9. November. Heute Morgen wurden fünf Bahnarbeiter, die ein gemeinschaftliches Zimmer bewohnten, infolge von Vergiftung durch KohlenoxhdgaS erstickt aufgefunden. Karlsruhe, 9. November. Dem „Badischen Landesboten" zufolge ist Lieutenant v. Brüsewitz zu sechs Jahren Festung und zur Entfernung aus dem Heere verurtheilt worden. Brüsewitz soll bereit» in Civilkleideru nach der Festung Ehren- breitftetn überführt worden sein. (S. unter Privatdepeschen.) BrLnn, 9. November. Gestern Nacht wurden von unbekannten Thätern in der ganzen Stadt Flugschriften verbreitet und an den Häusern angeheftet, in welchen gewaltsame Entfernung der Juden gefordert wird. Die Behörden entfernten alsbald diese Plakate. Meran, 9. November. Morgen findet die Leichen- feier für den verstorbenen Herzog Wilhelm von Württemberg statt. Erzherzog Franz Ferdinand von Oesterreich wird den Kaiser Franz Josef vertreten. Rom, 9. November. DaS Alhambra-Theater im Stadttheil Prati di Castello ist Nachts total abgebrannt. Menschenleben sind nicht zu beklagen. Neapel, 9. November. „Marino" bringt die sensationelle Mittheilung, daß die letzten nach Eritrea gesandten 60,000 Gewehre sich als absolut unbrauchbarerwiesen haben. Die Regierung hat deßhalb die Absendung neuer Gewehre verfügt. — Die militärische Lage in Afrika gibt fortgesetzt Veranlaffung zu Beunruhigungen. Brussel, 9. November. In Harlebeke ermordete ein Schulknabe einen Kameraden, um diesem 50 Centimes rauben zu können. Newyork, 9. November. Bei St. JohnTerrencuve collidirte der Dampfer „Tiber" mit dem Schooner „Maggie". Letzterer sank. 13 Personen, darunter der Capi- tän mit Frau und Kindern, find ertrunken. Berlin, 10. November. ES verlautet, die Duell- Interpellation werde bereits heute im Reichstage zur Verhandlung gelangen. Berlin, 10. November. Wie die „VolkSztg." hört, hält die Ober-Post-Dtrection Hierselbst bei den Telephonistinnen Umfrage, ob fich nicht eine Anzahl derselben bereit erklären will, auf zwei Jahre nach Yokohama zu gehen, um dort bei der Einführung deS Telephonbetriebes thätig zu fein. Es wird den fich meldenden Beamtinnen freie Fahrt hin und zurück und ein JahreSgehalt von 3600 Mark zu- gesichert. Berlin, 10. November. Wie der „Börfeu-Cour." hört, hat am Sonntag Vormittag eine eingehende Besprechung zwischen dem Reichskanzler Fürsten Hohenlohe und dem österreichischen Botschafter von Szögyenh-Marich statt- gefunden. Leipzig, 10. November. Eine nationalliberale Parteiversammlung beschloß gestern Abend einstimmig die Absendung eines Telegramms an Bismarck, welches ihm unwandelbare Verehrung und ihr Bedauern über die unwürdigen Preßangriffe in der letzten Zeit ausspricht. Wien, 10. November. Gestern Abend wurden im Karl- Theater zwei Theaterarbeiter verhaftet, welche verdächtig sind, den Logenbrand am Freitag Abend verursacht zu haben. Budapest, 10. November. Der Fehlbetrag bei der MilleutumS-Ausstellung ist nicht ganz 1/3 Million Gulden. Derselbe wird durch den Staat getragen. Brussel, 10. November. In der Nacht wurden in dem Vororte Anderghem zwei Personen auf offener Straße ermordet und auögeraubt. Die Raubmörder find bereits verhaftet. Brussel, 10. November. König Leopold hat die Demission des KrtegSministerS angenommen. Als seinen Nachfolger bezeichnet man den Deputlrteu Helleputte. Auch der Kammerpräsident Bernard soll sein Amt nicht «ehr antreten wollen. Loudon, 10. November. Der gestrige Umzug deS LordmahorS nahm einen glänzenden Verlauf. Der Fest- zug trug vorwiegend ein militärisches Gepräge. Atherr, 10. November. Alle seinerzeit nach Creta durchgebrannten Offiziere find auf sechs Monate in Jnactivitat gestellt worden. H. Karlsruhe, 10. November. Die vom „LandeSboteu" gebrachte Derurtheilung Brüfewitz's ist ein un- eontrolirbareS Gerücht. Eine Aufklärung über den Fall Brüsewitz durch den KrtegSmtnister ist durch eine Inter pellation im Reichstag zu erwarten. WB. London, 10. November. Bei dem gestrigen Lord- «ayorSbankett in Guildhall hielt Salisbury eine Rede, worin er bezüglich der türkischen Frage auSführte, England sei jetzt einmüthig gegen ein isolirteS Vorgehen. ES schließe fich deshalb au daS europäische Concert an, weil eS glaube, daß die- daS beste Mittel sei, Reformen herbeizuführen. Salisbury könne sich der Idee nicht anschließen, daß England seinen Territorialbesitz aufgeben müffe, um andere Mächte zu versöhnen. Salisbury hofft, daß der Dreibund ferner in herzlichem Einvernehmen mit England zusammenwirke und bestreitet, daß zwischen England und Rußland Antagonismus bestehe. CocuUs rrrrd provinzielles. Gießen, den 10. November. Empfaug. Seine Königliche Hoheit der Großherzog empfingen am Samstag u. A. den Oberstabsarzt a. D. Dr. Rabenau und den Pfarrer Rheinfurth von Leidhecken. * * Kirchliche Dieustuachrichteu. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 4. November dem Pfarrverwalter Karl Bogt zu Mainz, Decanat Mainz, die derzeit erledigte evangelische Pfarrstelle daselbst zu übertragen. * * Tagesordnung für die Sitzung ber Stadtverordneten- Versammlung Donnerstag, den 12. November 189 6, Nachmittags 3»/, Uhr pünktlich: 1. Vorlage der Rech- nung des Realgymnasiums und der Realschule pro 1895/96. 2. Desgl. der Armenkaffe pro 1895/96. 3. Vorlage deS Voranschlags der Armenkaffe pro 1897/98. 4. Uebrrtraguug von Krediten deS städtischen Budgets aus dem Rechnungsjahr 1895/96 tu das Rechnungsjahr 1896/97. 5. Gesuch bei Hanne Schaumberger um Erlaubutß zur Aufstellung eines Gartenhäuschens auf feinem Grundstück am Wartweg. 6. DrSgl. der Firma Gebr. Röhrle für eine weitere Eishalle am Lichtenauerweg. 7. Die Abgabe von Fichteu-Deckreifern aal den städtischen Waldungen. 8. Verwrrthung von altem Ersen auö dem städtischen Baumagazin. 9. Die durch den Druck der Wählerlisten für die Landtagswahl und für die ReichstagSwahl entstandenen Kosten. 10. Verwilligung von Gratifikationen an die städtischen Arbeiter. 11. Die Beleuchtung im Schulhause der Aliceschule. 12. Gesuch deS Verschönerungsvereins um Erlaubniß zur Aufstellung eines AuS- sichtSgerüsteS auf der Hochwarte und unentgeltliche lieber» laffuug beS hierzu nöthigen Bauholzes. 13. Gesuch deS BierbraueretbefitzerS Georg B chler um Erlaubniß zur Herstellung einer kürzeren Wegverbtndung von seiner Brauerei nach ber Rodheimerstraße. 14. Desgl. betselben um käufliche Ueberlaffung zweier städtischer Waffergraben im Neustädterfeld. 15. Die Gießener OmntbuSgesellschaft - hier Beschwerde der hiesigen Dienftmänner gegen die Gepäckbeförderung derselben. 16. Gesuch deS Wilhelm Schomber zu Gießen um Erlaubniß zum Ausschank von Branntwein über die Straße. 17. DeSgl. des Philipp Mank zum Wirth- schaftsbetrieb im Hause An den Bahnhöfen 20. ♦ * Kaufmännische Fachschule. DaS Großh. Ministerium hat dem hiesigen Kaufmännischen Verein mitgetheilt, daß dem Verein mit Allerhöchster Ermächtigung Sr. Königl. Hoheit deS GroßherzogS als Beitrag zu den Kosten der inneren Einrichtung der zu erbauenden kaufmännischen Fachschule die Summe von 1000 Mark auS dem Fond für öffentliche und gemeinnützige Zwecke verwilligt worden ist. * * Unfall. Der Leiter eines Fuhrwerks gerieth gestern Nachmittag in der Schtllerstraße unter den Wagen und erlitt einen Beinbruch. Nach Anlegung eines NothverbandeS wurde er in die Klinik gebracht. Auszeichnung. Unser Mitbürger, der Bäckermeister Fr. Schreiner am Lindenplatz, welcher schon mehrfach wegen hervorragender Leistungen in seinem Fache ausgezeichnet wurde, hat auf der Internationalen Ausstellung auf dem Gebiete der Ernährung, Bekleidung, Gesundheitspflege rc. in Düffeldorf für seine daselbst ausgestellten feinen Zwiebacke die silberne Medaille erhalten. Die Nähabende des Allgemeinen Vereins für Armen- und Krankenpflege beginnen nicht, wie eS in einem Theil ber Auflage rrnhürnlich angezeigt ist, am 13. November, fonbern erst am 20. November. * * Die Lahnkalk- und Marmor-Industrie Aug. Gabriel jr. hat in unserer Gegend den ersten größeren practischen Der- such mit dem vorn Architecten A. S e ul in g-Gießen fabri- zirteu Holzwolle-Baumaterial unternommen. Auf genanntem Werk ist seit einigen Tagen ein vollständig aus Holzwolle Baumaterial errichtete» HauS als ArbeitSraum für die Marmorschleiferei in Benutzung genommen und können fich Jntereffenteu von der Brauchbarkeit und den Vortheilen solcher Bauten selbst überzeugen. * • 3n der vierten diesjährigen Sitzung der Oberhesfischen Gesellschaft für Natur- und Heilkunde am 4. November demon- strirte nach Erledigung geschäftlicher Angelegenheiten Herr Geh. Hofrath Thaer daS Modell einer modernen Spiritus- brennerei. Der Vortragende führte die älteren Breun- Methoden vor und erläuterte dann mit Hilfe des Modells die neueren Verfahren. Herr Prof. Brauns zeigte ein für mineralogische und chemische Untersuchungen hergeftcllteS MicroScop vor, deffen Einrichtung eS erlaubt, die auf dem Objecttisch liegenden Körper bis 300 Grad zu erwärmen. Mittels eines ProjectionSapparatS wurden an einigen Körpern die Veränderungen ihrer Crhstallform und ihres optischen Verhaltens beim Blitzen demonstrirt. Zum Schluß wies Herr Prof. Wiener einige neuere Instrumente vor und erklärte deren Bau und Anwendung. Hervorgehoben seien ein elektrischer Anzünder, daS Totalreflectometer und daS PhonendoScop. Letzteres dient zum Hörbarmachen schwacher Geräusche und läßt fich in derselben Weise verwenden wie daS Stethoskop. Das Totalreflectometer gestattet, in kürzester Zeit den Brechungsexponenten von Flüssig- keilen mit größter Genauigkeit zu ermitteln und ist unter Andern zur Untersuchung von Lebensmitteln, Zucker, Butter rc. geeignet. • • Paul Bnlh. Im Hinblick auf da» bevorstehende Concert deS Kgl. Kammersängers Paul Bnlß ist eS für unsere Leser gewiß von Interesse, etwas Näheres über den Lebenslauf und künstlerischen Bildungsgang des berühmten Sängers zu hören, besonders, da dieser zum ersten Mal bei unS weilen und wirken wird, somit, wenn auch fein Ruf längst zu UNS gedrungen, Paul Bulß unserem Leserkreis per- söulich noch unbekannt fein dürfte. All Sohn eines Rittergutsbesitzers in der Westprieguitz, nahe der mecklenburgischen Grenze geboren, zeigte ber Künstler schon in früher Jugend auffallende Liebe und Begabung für die Musik, fpeciell für den Gesang, und war er auf dem Gymnasium in Neu- Ruppin z. B. schon al» Schüler der Liebling deS dortigen GefanglehrerS und bekannten Componisten Ferdinand Mvh» ring. Als eS galt, für den Knaben einen Beruf zu wählen, und Bulß im elterlichen Hause die Erklärung abgab, nur einzig und allein der Musik fein Leben und Streben widmen zu wollen, da gab eß starmvolle Tage und Wochen, bis der strenge Vater, ein Charakter von seltener Energie und Festig- keit, dem Sohne seine Zustimmung ertheilte und ihn persönlich dem bekannten Gesanglehrer Mantiu» zu Ausbildung Übergab. Späterhin ftuöirte Bulß noch bei Prof. Engel in Berlin und Götze in Leipzig, bis der junge Künstler, erst 19jährig, seine Bühnenlaufbahn als Czaar in „Czaar und Zimmermann" auf dem Lübecker Stadt-Theater begann. Nach 1% Jahren schon finden wir Bulß al6 ersten Bariton am Hoftheater zu Cassel, bann al» Kgl. sächsischen Kammersänger an ber Hofoper zu Dresden wieder, wo er nicht nur ber erklärte L ebltng des Publikums war, sonbern namentlidi auch von König Albert von Sachsen insofern wiederholt in hervorragender Weise auSgeze'chnet wurde, als der König dem Künstler den Titel eines Kgl. sächsischen Kammersängers und das Ritterkreuz des AlbrechtSordens 1 K ässe verlieh. Seit 1889 ist Paul Bulß in den Verband der Berliner Hofoper eingetreten, und ist allda ber Erfolg mancher neuen Oper, manches schwierigen Werkes bleiern selten begabten Künstler zu verdanken, der mit vollendetster Gesangskunst, großer DarstellungSgabe und herrlichen Stimmmitteln den Vorzug der deutlichsten Aussprache und einer hohen eleganten Erscheinung verbindet. — Daß Bulß außerdem Meister im Concertgesange ist, beweisen bte zahlreichen Aufforderungen, die von nah und fern an ihn ergehen und ihn seinem schömn, gemüthlichen Berliner Heim oft entführen. Vielfache Reifen ins Ausland unterbrachen seine Berliner Thätigkeit, und selbst die Kritik würdigt und feiert den Künstler in hohem Maße gelegentlich seiner Liederabende in Triest, Wien, P st, Holland, der Schweiz und jüngst nodr in Rußland. Die Wiederholung einer diesjährigen, noch ausgedehnteren Tourt Se durch Rußland wurüe, wie wir hören, dadurch momentan vereitelt und für nächstes Jahr verschoben, daß Bulß ce- denkt, fich baldigst auf eine Reise durch Dänemark, Schweden und Norwegen zu begeben, wozu die Aufforderung biiagcnb an ihn herangetreten ist. Manch interessantes Erlebniß begegnet natürlich dem Künstler auf feinen Fahrten, und mit viel bedeutenden Menschen kommt er in Berührung- fo wohnt Bulß z. B. in Wien stet» als willkommener Logir Gast im Palais Metternich, dessen Herrin, Fürstin Pauline, selbst eine ausgezeichnete Kunstkennerin und Künstlerin ist, und mit ihrem Gemahl, dem jüngst verstorbenen Fürsten Metternich, stets wetteiferte, Bulß den Aufenthalt in Wien zum angenehmsten und behaglichsten zu gestalten. * • Der Verein zur Beschäftigung Arbeitsloser im Grost- herzoglhum Hessen und der Provinz Heffru-Nassau (Arb'iter- colonie Neu-Ulrichstein) tagte am Samstag in Frankfurt. Der Vorsitzende, Geheirnrath Go Id mann-Darmstadt, erstattete den Jahresbericht. Landrath BackhauS-HofgeiSmor berichtete über die Berpflegunasstationen. Der Communal- Landtag in Cassel hat 15,000 Mk. und der Communal- Landtag ia Wiesbaden 5000 Mk. zur Verfügung gestellt, unter der Bedingung, daß die Wanderordnung durchgeführt wird. Die Wanderordnung hat die Zahl der Gäste in den Stationen bedeutend vermindert. Im Jahre 1893/94 waren es: 215,856, 1894/85: 202.658, 1895/96: 156,337. Ferner hat sich ein Fortschritt gezeigt insofern, al» mehr Arbeit verlangt und mehr Bettler abgemiefen wurden. Für geistige Nahrung ist durch gute Zeitungen, sowie durch Spiele, wie Damenbrctt u. bergt, gesorgt worden. Eine allzu große Fürsorge in Bezug auf Größe und Ausstattung der Sale ernpfi Hit sich nicht. Die Kosten, die im Vorjahr 143,956 Mk. betrugen, haben sich auf 116,645 verringert. Die Zahl der Stationen ist ziemlich unverändert, gegenwärtig 60. Eine Mitlagstation tn Salmünster ist in Aussicht genommen. Der in der Versammlung anwesende katholische Coloniegeistliche Pf. Seipel kann über die Colonisten im Allgemeinen Gün- stigeö berichten. Ebenso äußert fich der Vorsitzende Namen« deS evangelischen Geistlichen. Die Rechnungsprüfer haben die Rechnungen richtig befunden. Nur hat der Prüfer Consul Bär-Goldschmidt monirt, daß ein ziemliches Quantum Branntwein bei Gelegenheit von Schlachtungen verbranchr wurde. Der Inspektor Ritte weist darauf hin, daß da« auf dem Lande fo Gebrauch fei. Auf Antrag deS Polizei- Präsidenten a. D. v. Hergenhahn wurde beschlossen, daß in Zukunft unter keinen Umständen auf der Colonie Branntwein verabreicht werden soll. Hiernach wird der Voranschlag für 1896/97 berathen. Die Wirthfchaft ist mit 49,110 Mk bie Colonie mit 39.677 Mk. in Ausgabe und Einnahmr eingestellt. Provinzialdirector v. Gagern beantragt, dir hessische Regierung möge ersucht werden, an die Stände eine Vorlage zu bringen, wonach auf die 5 pCt. Zinsen der Umbaukosten verzichtet wird. Man beschloß, baß Weitere bem Borstanb zu überlassen. In den Dorstanb würben neugewähl'. Pfarrer Widmann-Darmstadt, Polizeipräsident Prins Ratib or-W-eßbaden, Obervorsteher o. Baumbach Cassel und Kreißrath Br eider t-Wormß. • • Darf bei Geldsendungen durch die Post dal Porto |t* kürzt werdend — Diese für den Verkehr nicht unwichtige Frage wird immer noch von vielen Geschäftsleuten mit I» beantwortet. Bestärkt werden diese in der Richtigkeit ihrer Annahme dadurch, daß in den «eisten Fällen die KÜrznnz des Portoß stillschweigend anerkannt wird. DaS vermeini- liche Recht zum Abzug von Porto bei Zahlungen bestebt jedoch nicht. Im Gegentheil, dieser Abzug vom Schul - betrag ist nach bem Gesetz unzulässig. Dal Reichsgericht hat sogar erkannt, daß ein solcher willkürlicher Abzug nah Befinden als straffällig avzusehen sei. Wenn auch diele letztere Auffassung in der Praxi» kaum Anwendung findet, so sollte doch Niemand im Zweifel die Tragung ber Porti- kosten, wenn vom Gläubiger verlangt, verweigern. Q 6roj »ein* gifoW ‘ l-j W. °"'U- noch wc 2* “nb n, M de »eldauiräu' pW belabenen M' iifetc A»dw>r »IIW*' ** »le W aus schrot"« 1 gleich den 8“ litten, - I] Bobtß 659 v durch die osti für Weizen ha p:ofitirt, weil, 3n großen Bel iroldjtn, da wc Herbst nut die brr Srote auftt taß fie al« B find nicht so Zuckergehalt HL ,ffietterau" in 75 Psennig ur bezahlt, so strl Zucker auf 90 beutet. Die j Anklagen al« bei ihr ein 1)5' Lieferung de» sorten stnd h Weltwunder, erzielten den das Geringste 20 fflanb gtlji nnb doh für baß zui Wai geschaffen stla;e wegen Ai n. Kkiedber Äufentbal hier, berg—Beienheim doilenbet, daß d ist aul elfen co Men Pfeilern licht glatt behai bic Scken bilden steinen hergestel »'cht so lang k.dnstrtcke wir! klvohl an blefti tlbba »um groß §§ dottt 01 Sui der sk frfWt s b- Mir. bei ließen, t Au« der $ kleben, i Ü95 Fürstin Pauttor, selbst eine Künstlerin ist, unb mit denen Fürsten MettenM, othalt in Wien zm tu stallen. ing «rbeiislostk im M I Heffkll'Aass-o (Srb'ittf SamSlag in grantfuii. bmann-Dannftabt/ tx> »«’S b-',-°-L d,-i<- ala 0*5 'S * »-> ® । »m« ", M iti" 1 B «> H-l -tW ValkhauS'Hosgeirmal ! ionta. Der Lvwm^' , X, unt) btt Wwel- : „ M VlGgllvtz gestellt inbtxoMti bntdifitlüiti U ftat)l btt Taste in btt -w zahlt 58, 1895/96: 156,331 gezeigt Infofew, a» ■«; abgernitsm wurden. 3« tune«, io®i*W worden. Eine allzu g nab WR-J.? e tlll M*J**rE verringert. Die Z^l " rt, gegenwärlig 60- ‘ katholische SolockgkM jstell Im Sügemeinen M ^UI Qj fi*tg ^aantu® ick !>«“** S» Ä rZ-L itn aus der ernat «trd *’öl| j/jjnb 6*nn^ n J** HG^* >. Gagel g, -n6((1$, *bt,S die 5 M' 0 zdM N i besch^^ k,n neugeil^ rs%-s en ktlkth', 'l,vtea ast; Streb,S \ >8« unb L'°»t »i, »"""''k’Ä* ®«ntlut in « J" p». «04 b,i b« junge SünhT1'8' *” ! Whfr -» «. b' •«' S=“ « ®-'b.nb £ iS* 2k '” l’ta btmbtn ?'b* «tlontL.il, ,elll”®liitlti bB ‘ «°«h°ht- ckW«, ' ? °°d»bm Sldft,, iB } nlJ“ M^minnii,, “bijn leiug, j4iw *'«■ »tii,te Ktlit; Jtrllner MM w ben Künstler in hoh^ ^ill Triest, Wim, P st, uow in Rchaab. Die > auigebehntelen Touri Lr ilen, babuiai momentan «schoben, dah Bultz et urch Dänewaik, Schtvebeii >ie Allssorderang driuzO interessanles Erlebnch bl. seinen Fahrten, und mit -rinBeiührung; {owohnt llkomwener Logir Gast la O Troße« Linde», 8. November. Heute wurde unsere Freiwillige Feuerwehr und deren HtlfSrnannschaft durch Hrn. Sreiefeuerwehr Jnspector LooS von Gießen tnsptctrt. Infolge der guten Leistungen im vergongenen Jahre wurde das Geräehe- und Fußrxerzieren erlösten und gleich zum Brandangr-st übergegangen. Derselbe konnte in allen Theilen als sehr gut ausgesührt betrachtet werden. Die Mannschaft war rasch am Platze und die Gerälhe in bester Ordnung und Letftungsfähigkeit, wie diese Anerkennung von Seiten deS Herrn Jnspectors dem Commandanten und der Mannschaft auch zu Theil wurde. Hoff n und wünschen wir, daß die Freiwillige Feuerwehr Großen-Ltnden unter der bewährten Führung deS Commandanten Schaum und der Geräthe- führer noch weiter blühe und gedeihe zum Wohle der Gemeinde und der Nachbarorte. n. Bon der mittleren Nidda, 9. November. Die letzten FeldaufräumungS - Arbeiten haben den Landwirthen hiesiger Gegend ungemein viel Beschwerniß verursacht- denn auf dem durch den anhaltenden Regen tief aufgeweichten Boden sanken die Räder der mit Zuckerrüben oder Dickwurz beladenen Wagen bis an die Naben ein, so daß ein Zweigespann selten ausreichte, um den Wagen auf den Weg zu bringen. — WaS nun die Erträgniffe anlaugt, so können vasere Landwirthe recht wohl zufrieden sein, namentlich auch mit Hinsicht darauf, daß die ganze Ccescenz gut unter Dach tarn. Die Erträge werden sich im Mittel für daS Hectar wie folgt stellen: Weizen und Roggen 25 Malter, Gerste auf schwerem Boden ebenso — in leichtem Boden hat sie gleich den Zuckerrüben sehr stark durch Engerlingfraß gelitten, — Hafer 85 Malter, Zuckerrüben auf schwerem Boden 650 Gentner, Kartoffeln 175 Malter. Von dem durch die ostindische Mißernte herrührenden Preisaufschlag für Weizen haben die kleinen Betriebe großentheilS nichts p wfiiirt, weil zu 14 bis 15 Mark fast alles verkauft wurde. In großen Betrieben wird hier erst im Winter fertig gedroschen, da man bei der vielen Arbeit im Nachsommer und Herbst nur die zur Herbstbestellung nöthige Saatfrucht nach der Ernte ausdrischt. Die Gerste wurde so gut eingebracht, daß sie als Brauergerste verkäuflich ist. Die Zuckerrüben find nicht so zuckerhaltig wie voriges Jahr, doch ist der Zuckergehalt höher wie in 1893 und 1894. Da die Fabrik „Wetterau" in Friedberg bei 12 pCt. Zucker jetzt noch 75 Pfennig und für jedes weitere Vio pCt. 1 Pfennig mehr bezahlt, so stellt sich der Preis für den Centner bei 13,5 pCt. Zucker auf 90 Pfennig, was für daS Hectar 585 Mark bedeutet. Die Zuckerrübencultur erfordert ja allerdings mehr Auslagen als die anderer Pflanzen, allein es bleibt trotzdem bei ihr ein höherer Reinertrag, der durch die unentgeltliche Lieferung des Samens noch erhöht wird. Bon Kartoffel- forten sind hier sehr gut gerathen: Ruhm von Haiger, Weltwunder, Welkersdörfer und Magnum bonum. Letztere erzielten den höchsten Preis, Dickwurz lasten im Ertrag nicht daS Geringste zu wünschen übrig. Exemplare von 15 bis 20 Pfund gehören nicht zu den großen Seltenheiten. Mais und Stoppelklee ergeben gleichfalls einen reichen Ertrag, so daß für das zum Theil verdorbene Grummet einigermaßen Ersatz geschaffen war. — Zu bemerken ist noch, daß häufig Klage wegen Arbeitermangel geführt wurde. n. Friedberg, 9. November. Die Brücke über das Rosenthal hier, die durch Erbauung der Nebenbahn Friedberg—Beienheim—Hungen nöthig geworden war, ist so weit vollendet, daß die Materialzüge darüber fahren können. Sie ist aus Eisen conftruirt und ruht auf 6 Über stockwerkhohen starken Pfeilern aus weißen und rothen Sandsteinen, die nicht glatt behauen und so angeordnet find, daß die rothen die Ecken bilden. Sie läuft nahe an der ganz aus Sandsteinen hergestellten Brücke der Maiu-Weserbahn her, ist aber nicht so lang und hoch wie diese. Auch an der übrigen Bahnstrecke wird fleißig gearbeitet. Die Hochbauten kommen sowohl an dieser als auch an der Abzweigung Beienheim— Ridda znm großen Theil oder alle vor Winter unter Dach. §§ Bom Dbettoalb, 7. November. Ausgezeichnete Resul- tote wurden seither von den Jagdpächtern in der Ober- försterei Grebenhain erzielt. Mehrere Schützen erlegten täglich durchschnittlich 15 bis 17 Rehe, auch noch einige Hasen, Füchse usw. Eines Tages wurden sogar 24 Stück Rehe geschosten. Selbstverständlich erhöht hier auch der Gewinn da« Vergnügen. Die Oberwald-Jagd brachte seither einen verhältnißmäßig geringen Pachtpreis, nämlich nur 310 Mk. jährlich, sie wird jedoch bei der nächsten Verpachtung (im Februar 1897) einen bedeutend höheren Erlös ergeben, da schon Pachtliebhaber aus Frankfurt a. M. Erkundigungen eingezogen haben. §§ Bom höheren Vogelsberg, 8. November. Mit dem Schluß der vorigen Woche find die noch rückständigen Ernte- Arbeiten hier so ziemlich vollendet. DaS letzte Grummet konnte nur noch als Streusel heimgebracht werden. Die Kartoffelernte hat ein sehr gutes Ergebniß aufzuweisen. Kohlraben und die Dickwurz haben eine gewöhnliche Mittelernte ergeben. Trotz vielem Regenwetter find bis jetzt die Wintersaaten (Roggen und Weizen) fertig gestellt. Die Roggensaat steht soweit prächtig. Die Stoppeläcker find fast alle gestürzt. Nur sind noch die Arbeiten in den Wiesen, wie Grenzgräben, Ent- und BewäfferungSanlagen usw. aus zuführen. Eine Unmenge Schnelgänse sind dieser Tage hier durch nach dem Süden gezogen, ein Zeichen, daß wir hier in aller Kürze Schneefall zu erwarten haben. D Vom Vogelsberg, 9. November. Dem Anziehen der Fruchtpreise, welches dem Landwirth ein kleines Mehr in seinen Einnahmen bringt, ist die Vertheuerung eines Productes gefolgt, das für den Haushalt des kleinen Land- wirthes einen besonderen Factor bedeutet. Es ist der PreiS- aufschlag deS Samen- oder Rüböles, deffen Liter plötzlich um 10 Pfg. aufgeschlagen ist. Bekanntlich war das Ergebniß der diesjährigen Rapsernte ein sehr geringes und daS des Sommerrapses gleich Null. Dadurch fehlt daS Rüböl in den Haushaltungen deS LandwirtheS, in denen man dasselbe aber nicht miffen kann, da es in den Küchen eine Hauptrolle spielt. Seine Vertheuerung bedeutet daher für die Landleute eine bemerkenSwerthe Mehrausgabe. — Die Wildpretpreise haben ebenfalls eine Steigung erfahren. Für Hasen, welche seither mit 2.50 Mk. bezahlt wurden, geben die Händler jetzt 3 Mk., für Rebhühner, die 80 Pfg. galten, 1 Mk. Der Preis von 3 Mk. für Hasen wurde im vorigen Jahre nicht erreicht. — Die Koppen deS Vogels- bergeS haben bereits ihre weißen Wintermäntel angezogen. Auch in den tieferen Strichen mischten sich unter den niedergehenden Regen Schneeflocken. Das Laub ist an den Bäumen in den letzten Tagen rasch abgefallen- die Bäume flehen also vor dem morgigen Martini entblättert da, wonach einer bekannten Kalenderregel zufolge ein milder Winter zu erwarten steht. Die Aussichten sprechen in der That hierfür, brachte man uns doch noch vorige Woche ein Sträußchen vollständig auSgreifter Erdbeeren. Möchte die Kalenderregel den Prophezeiern eines strengen Winters entgegen Recht behalten. Heppenheim an der Wiese, 8. November. Der seit einigen Tagen steckbriefl ch verfolgte Deserteur Georg Wey- gand von hier, der unlängst im Eberstädter Walde einen Lustmord an einem 11jährigen Mädchen verübte, wurde heute Nachmittag um 5 Uhr von der Wormser Gendarmerie und einer Anzahl Schutzleute in einem Strohhaufen hier verhaftet und nach WormS ins Gefängniß eingeliefert. Weygand hielt sich 3 Tage in einem Strohhaufen versteckt und gestern war er so dreist, sich nach Wiesoppenheim zu begeben. Die Polizeibehörde entfaltete eine sehr rührige Thätigkeit. Heute Nachmittag gelang eS, daS Versteck deS Mörders ausfindig zu machen. Sofort wurde die Gendarmerie in WormS telegraphisch benachrichtigt, die alsbald zur Stelle war und den gefährlichen Menschen in sicheren Gewahrsam nahm. Drmftr. Ztg. Mainz, 9. November. Amtliches Wahlresulat. Bei der ReichStagsersatzwahl im Wahlkreise Mainz-Oppenheim wurden insgesammt 18,468 Stimmen abgegeben - davon entfielen auf Dr. David-Mainz (Soc.) 7358 Stimmen, aus Dr. Schmitt Mainz (Ctr.) 7118, auf Oderschulrath Soldan- Darmstadt (not. Hb.) 3142 und auf den Landwirth Wolf- Stadecken (Antisemit) 847 Stimmen. ES ist somit Stichwahl zwischen Dr. David unb nr. Schmitt erforderlich. Dcrwrtfdfrt^ Wien, 9. November. Die s. Zt. viel genannte Schauspielerin Bertha Roth er hat sich in Baden bet Wien durch einen Revolverschuß in die Brust schwer verletzt. Als Motiv wird die bevorstehende Lösung ihres VerhältniffeS mit einem reichen Budapester Bankier genannt. Verehr, Canb* unb volkrwirthlchaft. Buxkin Doppeltbreit ä Mk. 1.35 per Meter. Muster auf Verlangen franco ins Hane. Grosse Auswahl In Velours, Cheviots, Cheviot Doppeltbreit i Mk. 1.95 per Meter. 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Ccntner X 4,00— 0,00, Milch pr. Liter 16^, Zwetschen pr. Centner X 8—10. Hautleidende >"Scht-n wir d-r-ui auim-.kmm bo*} nach den Urthetlen von vielen tausend b- ut- schen Plolestmen und Aerzten die Patent-Myrrholtnsetse, welche überall, auch in den Apotheken, zu 50 Pfg. eihältlich, einen sehr wohlthätigen Einfluß auf die Haut ausübt. Es sollten daher Alle, welche an rauher, spröder, rissiger, rother, ausgrsprungkner Haut, Pusteln, Hitzblättchen, Schorf rc. leiden, die Patent-Mylrholinseise al« Toiletteseife zum täglichen Gebrauch anwenden, zu welchem Zwecke ste sich wegen ihres sehr angenehmen Geruchs und ihres sparsamen Verbrauchs vorzüglich eignet. 9727 — Der tSsttichste Wohlgeschmack. Obwohl die Vanille das feinste Gewürz und geeignet tst, selbst einfachen Gerichten hohen Reiz zu verleihen, ist ste doch bisher nur auf Gastrollen im Haushalt erschienen. Ihr hoher Preis, ihr unficherer Einkauf und die aufregenden E'genschasten, die ihr eigen sind, ließen sie in der bürgerlichen Küche nicht heimisch werden. Heute lönnen wir die Vanille-Schoten ganz entbehren und trotzdem ihren herrlichen Geschmack in unvergleichlicher Reinheit, mit geringeren Kosten und ohne jede Befürchtung übler Einwirkung auf unser Nervensystem genießen. Der Körper, der der Vanille ihr köstliches Aroma verleiht, das Vanillin, ist in seiner chemischen Zusammensltzung erforscht und seine Abscheidung in reinem Zustand aus anderen billigen Naturstoffen von den Chemikern Dr. Wilb. Haarmann in Holzminden und Dr, Ferd. Ttemann, Prof, der ChemK an der Universität zu Berlin, erfunden worden. Das patentirte Verfahren wird von der Finna Haarmann u. Reimer in Holzminden auSgeübi. Sie stellt z. B. auS Conifertn, einem im Bastsast der Nadelhölzer vorkomm-nden Stoff, Vanillin in höchster Reinheit her. Verdächtig in gesundbettsschäd- ltcher Beziehung sind besonders sehr btlliae Sorten, die sich thetl- weise schon in verdorbenem Zustand befinden und mit Milben durchsetzt sind, welche höchst unangenehme Haulausschläge herbeizuführen im Stande find. DaS reine Vantllm, welches keine Spur dieser Beimengungen besitzt, wird entsprechend der Menge, wie es in der allerfeinsten Vanille enthalten ist, mit Zucker verbunden und in den Ortginalpäckchen von Haarmann u. Reimer (Generalvertreter Max Elb in Dresden) in den Handel gebracht. Nur diese von den Patentinhabern und Fabrikanten selbst hergestellten Päckchen bieten dem Publikum Garantie für Reinheit und stets gleichmäßige Ausgiebigkeit. Das Aroma ist in dieser Form sofort löslich, theili sich daher beim Backen und Kochen den Speisen und Getränken schnell mit, verursacht auch nicht rote die Vanille häßliche schwarze Punkte in den Gerichten und braucht — zum Vorlheil der Ausgiebigkeit — nicht mitgekocht, sondern nur mit ben Sp-isen gut verrührt zu werden. Beka«MMKchu«g. Au» der Friedrich Bücking-Stiftung sind für das Jahr 1896 an zehn bedürftige und würdige Bewohner Gießens, Familienhäupter oder einzeln stehende Personen, Unterstützungen zu vergeben und zwar zwei mit je 150 Mk. und acht mit je 100 Mk. Bewerbungen haben bis längstens 24 d. Mts. bei der unterzeichneten Behörde, Zimmer Nr. 3, zu geschehen. Gießen, den 6. November 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 9994 Bekanntmachung» Aus der Minna Ke>l Vogt-Stiftung sind für das Jahr 1896 drei Gaben von je 70 Mk. an drei in Gießen wohnhafte, würdige und bedürftige Handwerker oder deren Wittwen, evangelischer Conseffwn, zu vergeben. Bewerbungen haben bis längstens 30. November d. I. bei der Unterzeichneten Behörde — Zimmer Nr. 3 — zu geschehen. Gießen, den 6. November 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 8995 Gnauth. Alice-Schale. Der CursuS für Weihnachtsarbeiten beginnt den 15. November. Alle Arten von Stickereien, sowie Brandmalerei, Kerbschnitzen und sonstige modernen Arbeiten. In die Sprachstunden können jeder Zeit, in die anderen Klaffen, «ßer Schneidern, Schülerinnen «ach Weihnächte« eintreten. 9996 _________________________ Der Vorstand. ■ ■ ■ ■ ■ | ■ in jeder beliebigen Schriftart und Kartonsorte werde» lllölltförtfln rn mässigen Preisen angefertigt in Viöl Rd lull Bröhl’schen Univ.-Druckerei (Pietsch AScheyda ewe Schulstrasao 7. Federboas. OQOOO üüiODIOOOQQ Pchboas. Alexander Salomon & Co. 4 Sebuletrasse 4. 9918 Pchuuiffkn. OOOOQIOOIOOI^OOOO PchkappkH. 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Q Lohmüller, Obsthandlung, Boppard a./Rh. 9981 KeseWafts-Mrein. Die ordentliche General-Versammlung findet Samstag den 21. d. Mts., Nachmittags 6 Uhr, statt. Der für diesen Tag bestimmte Ball ist auf Samstag den 28. November d. I. TÖBtt verlegt worden. Gießen, den 5. November 1896. 9961 Gebhardt. Parthie-Einkauf. Posten Winter-Capes in modernen Farben und reichgestickt, ä 6 Mk. und 8 Mk. ä38ihtCt*(5(l|)C§^ prima Tuch in Hellmode, braun, blau, L 7 Mk., 9 Mk., 11 Mk. Posten schwarze dicke Winter-Capes mit Weste & s>/2 mt, s sra., io sw. Posten Etost - 9iäder in den besten Stoffen, ä 9 Mark, 10 Mark und 12 Mark. eins Saalbau. Posten Jaquets in blau, oliv, braun und Hellmode, ä, 12 Mk., 14 Mk. und 16 Mk., Vorläufige Anzeige. Mittwoch den 18. und Donnerstag den 19. November: CMttte des Mailänder Feala-Orchellers. Alles Nähere wird noch bekannt gegeben.____________ 10000 WirMchafts-Gmpfehkung. 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