f?t5240 Sonntaa den 11. Oktober 1896 Vierteljähriger Kenerat-Wnzeiger Zlints- u«d Anzeigeblatt für den 'Kreis Gieszen chralisöeitage: chießener Isamikienötätter 2lmtlicbcr Theil hier- 8670 hier- Be- inement 8669 Chicago und die Arbeiter bi Gemetndehause zu Staufenberg, wozu ich die Betheiligten intei dem AnfUgen etnlade, daß die Nichterscheinendeu mit ^aa endungen ausgeschlossen find. Einwendungen find schriftlich abzufaffen, zu begründen und auf Papier in Actengröße Strikebewegung der StaatSbahn-Gesellschaft ist jÄn nähme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den o tz cnden Tag erscheinenden Nummer bi- Bonn. 10 Uhr. anderen Städten des Westens hat ergeben, daß durchweg für Mac Kinley find. Die Gießener ^irmitienvlälter '«wen dem Anzeiger iriä-rntlich dreimal beigelegt. Berlin, sichtlich bis iWzgten unter dem Anfügen eiolade, daß die Nichterscheinen- tta mit Einwendungen ausgeschlossen sind. »Einwendungen find schriftlich abzufassen, zu begründen mb auf Papier in Actengröße (mindestens Va Bogen) ein- ,8 di- nfy. im1'?.1"'«’ Medaille u Chrifliavia, 9. October. Die Verlagsbuchhandlung von F. A. Brockhaus in Leipzig hat mit Nansen einen Vertrag abgeschlossen betreffend die Ausgabe des WerÜV über se'ne Polarretse und zwar für Deutschland, Böhmen und Ungarn. New-Dork, 9. October. Eine von Correspondenten deS „Herald" veranstaltete Private Umfrage in den Fabriken von zusammen. Da viele Verdon hier ein HtlfSzug mit stinkest en- x/a Bogen) einzureichen. !Friedberg, den 29. September 1896. Der BereinigungS-Commissär: Dr. Göttelmann. zuge, welcher Rekruten enthielt, wundungen oorkamen, so wurde Aerzten abgesandt. Prag, 9. October. Die Werkstätten-Arbeiter der btS Bnrru» »Hrrslö^. 9. October. DaS Kaiserpaar wird voraus- Ende nächster Woche hier verweilen. Am glichen. Friedberg, den 29. September 1896. Der BereintgungS-Commiffär: Dr. Göttelmann. Gießener Anzeiger bericht und Prüfungsprotocoll zu demselben, gut Einsicht der Betheiligten offen. Tagsahrt zur Entgegennahme von Einwendungen gtgtiii findet statt: Mittwoch, bett LI. Oktober 1896, Vormittags 10 btS 11 Uhr, Hb Gemetndehause zu RüddingShausen, wozu ich die sammenstellung, daS Prorocollbuch |ur Einsicht der Betheiligten offen. Tagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen |tgcn findet statt: Freitag, den 16. October ds. Js., Vormittags 9 bis 10 Uhr, Alle Annoncen-Bureoux deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Deutsche» Reich. Berlin, 10. October. Der Pariser Correspondent der Ztg." führt in einem längeren Artikel aus, daß die Gais er trotz ihres Freudentaumels von dem Zaren etgent- 9 enttäuscht find, da er ihnen in seiner vornehmen Zurück- Igjung nicht feurig und zuvorkommend genug ist und fie Inne Toaste nicht warm genug und zu reservirt finden, da i«Zar nicht das Wort Allianz gebrauchte. Der sehr be- uilkirSwerthe Artikel schließt wie folgt: „DaS Pariser Miikum seinerseits ist im Begriff, seinen Enthusiasmus tnfcm Zaren auf die Zarin zu übertragen. Der 3» Ist kühl, aber die Zarin scheint von der Begeisterung Menge ergriffen. Sie ist hochroth, wenn fie durch daS ItMride Volk fährt, ihre Augen strahlen und sie wird nicht eile, tief daS Haupt zu neigen. Also gut: »Vive la Unrund“ Der Erfolg der Zarin bet den Parisern ist ein mztheurer- sie hat im Fluge alle Herzen erobert. Die st:ns er haben Recht, aber Eines wissen fie nicht: DaS, was fparc der Zarin bewundern: die Wärme, die Herzlichkeit, H verschämte Anmuth — daS hat die Zarin nicht in Ruß- llci gelernt, denn fie weilt dort zu kurze Zeit, als daß fie tzdtt Russin werden können. — DaS find Eigenschaften, die Füi atc6 ihrer deutschen Heimath mttbringt. Es ist deutsches Wirr, deutsches Gemüth, deutsche Weiblichkeit. Das ekla- «Oe Ergebniß der Ruflenfeste in Paris ist bis jetzt also bcn Wrfolg einer deutschen Frau. Wir können ganz zufrieden Mi sein!" weih und bunt. Mi. M wä y b wtt: tttma rioss Ml. eivgische W :üd)en. M\w ris»b't" itburg. Mt Safldtvehn>>, t ÄantttvUntmt 2-3 pro S>u5 ;ur fltüe und ba« iwtil zu DirnS« totetieiftnetti ' ^oih der arm«» injtt Wtbrt'i F, Grfibel. 18. d. M. werden beide Majestäten der Feierlichkeit an der Porta Westphalica beiwohnen und sich, wie bereits bekannt, von dort nach Wiesbaden begeben, wo die Ankunft am selben Tage Abends erfolgt. Berlin, 9. October. Der BundeSrath hat gestern dem AuSschußantrage, betreffend die Resolution deS Reichstages zum Entwurf eines BörseogesetzeS und zum Entwurf von Bestimmungen über die Führung der Börsenregister die Zustimmung ertheilt. Berlin, 9. October. Der Magistrat verhandelte in seiner heutigen Sitzung über die Frage der Erhaltung einiger AuSfiellungSgebaude. ES wurde beschlossen, sämmtltche diesbezügliche Anträge abzulehneu. Berlin, 9. October. Der Oberpräfident von Schleswig- Holstein, Herr von Steinmann, hat, wie die „Nat.-Ztg." berichtet, sein Abschiedsgesuch eingereicht. Berlin, 9. October. Nach Prlvatnachrichten, die au- Dar-eS-Talam eingetroffen find, wird der „Voss. Ztg." zufolge daSBerufungSverfahreu gegen Friedrich Schröder in diesen Tagen unter dem Borfitz des stellvertretenden Ober- rtchterS Raffel zur Erledigung kommen. Man glaubt, daß auch das Urtheil deS Berufungsgerichts trotz deS Advocaten, den Dr. Schröder-Poggelow feinem Bruder nach Dar-eS- Salam geschickt hat, nicht wesentlich anders lauten werde als das der ersten Instanz. Elberfeld, 9. October. Bei sämmtlichen hiesigen als Anarchisten bekannten Personen hat dieser Tage die Polizei Haussuchungen vorgenommen. ES wurden einige anarchistische Schriften gefunden und beschlagnahmt, worunter eine mit dem Titel: „Worte eines Rebellen." Die Untersuchung ist eingeleitet. Wien, 9. October. Die Werkstätten-Arbeiter der Staatsbahn-Gesellschaft beschlosseu, morgen die Arbeit wieder aufzunehmen. Bozen, 9. October. Der Abendschnellzug aus Italien stieß bet der Station Auer mit einem Separat- Bekanntmachung, ilttefffend: Feldberetntguug in der Gemarkung RüddingShausen. !Jn der Zett vom 7. bis einschließlich 20. October d. I. Ik|e® auf dem Gemetndehause zu RüddingShausen folgende Ictem uud Karten, nämlich: 1. der allgemeine MeliorationSplan, 2. das WiesenmeliorationSproject nebst ErläuterungS- Der Mtntr Anzeiger erscheint täglich, pit Ausnahme deS Montag-. Erstes Blatt. Wolff« telegraphische« Lorresponbenr-Buresn. Berlin, 9. October. Gegenüber den Klagen der land- wirthschaftltchen Kreise, daß die Lieferung der Schlachtochsen für den bevorstehenden Winterbetrieb der Armee- Conservenfabrtk in Spandau ohne Grund Zwischenhändlern übertragen sei, während fie bei einer Thetlung in einzelne Loose unmittelbar an Landwirthe hätte vergeben werden können, führt die „Nordd. Allg. Ztg." aus: Die Lieferung konnte nur durch eine größere Bereinigung von Landwtrthen ausgeführt werden. Entsprechende Bereinigungen bestehen aber noch nicht. Die Militärverwaltung wird den Bedarf an Schlachtochsen gern durch Bezüge von landwirthschaftlichen Bereinigungen drcken, soweit letztere entsprechend organisier uud im Stande find, gleich günstige Angebote zu machen, wie die Zwischenhändler. Pari«, 8. October. Der- Kaiser von Rußland hatte vorgestern eine eine halbe Stunde dauernde Unterredung mit dem französischen Botschafter in Petersburg, Grafen Montebe ll o. ChalouS, 9. October. Die amtlichen Ziffern der zur Schau befohlenen Truppen betragen: 3090 Offiziere, 66 756 Mann, 18679 Pferde, 1060 Geschütze und Fahrzeuge. Um IO1/* Uhr verkündete ein Kanonenschuß die Ankunft des Kaisers im Hauptquartier. EhalouS, 9. October. Um 11 i/2 Uhr sprengte General 'Saussier durch das Terrain, um zu untersuchen, ob alle vorgeschriebenen Anordnungen durchgeführt waren. Von allen Setten marschirten Truppen auf, um die zum Defilireu befohlene Stellung zu nehmen. Der Anblick war ein prächtiger. Alle Truppen wurden bewundert, aber die weifte Aufmerksamkeit erregten die Alpeutruppen, Zuaven und Jäger. Der Zug des Präsidenten Faure traf kurze Zeit vor dem kaiserlichen Zuge ein. Präsident Faure, umgeben von Loubet, Brisson uud den Ministern, empfing da- Kaiferpaar beim Verlassen des Zuges. Die Kaiserin trug ein blaues Kleid mit Zobelbesatz. Der Kaiser hatte heute die Uniform eines Kosakeuobersten mit der Pelzmütze angelegt und trug das Großkreuz der Ehrenlegion. DaS Kaiserpaar und Präsident Faure nahmen in einem mit sechs Pferden bespannten, von Artilleristen geführten Wagen Platz und fuhren um 12 Uhr 20 Min. nach dem Paradefelde. Brausende Beifallsrufe erschollen und die Menge brachte dem Kaiser wiederholte Ovationen dar. Als das Kaiferpaar und der Präsident vor der Front eintrafen, schlugen die Tambours und spielten die Spielleute aller Regimenter. Die MufikcorPS spielten zuerst die russische Hymne und sodann die Marseillaise, während der Kaiser, welcher zu Pferde gestiegen war und die Kaiserin mit dem Präsidenten Faure im Wagen, die Front aller Regimenter unter dem enthusiastischen Beifall der Menge passirten. Hierauf begaben sich die Herrschaften auf eine Ehrentribüne, um den Vorbeimarsch der Truppen, welcher um 1 Uhr begann, zu besichtigen. Die Menschenmenge, die herbeigeströmt ist, wird auf 150,000 Köpfe geschätzt. ChalouS, 9. October. Die Generäle Saussier uud Billot defiltrten au der Spitze der Truppen und stellten sich alsdann gegenüber der Ehrentribühne auf. Es defilirteu zuerst das 2. Corps, die Alpentruppen und die algerischen Truppen. Hierauf folgte daS 6. uud das 6. dis-CorPS mit General Herve an der Spitze. Jedes Corps marfchirte divifionSweife iu doppelter Colonue, mit 30 Schritt Abstand. Der Vorbeimarsch erfolgte in vollständiger Correctheit. Ohne Unterbrechen lassen die zahllosen Zuschauer die Rufe „Vive l’ArmSe“ erschallen. ChalouS, 9. October. Den Schluß beim Vorbeimarsch der Truppen machten das 7. Corps und die Marine Infanterie. Nach der Infanterie defilirte die ganze Artillerie zusammen im Trab und dann folgten die vier Cavallerie-Divisionen, Kürassiere, Dragoner, Husaren und Jäger im Galopp. Um 2 Uhr 45 Min. war der Vorbeimarsch zu Ende. Nachdem die gesammte Cavallerie eine schneidige Attacke auSgeführt, grüßte der Kaiser uud die Truppen wurden auseinander gezogen. In Folge des gestern Nacht gefallenen RegenS war kein Staub, so daß daS Publikum den Bewegungen der Truppen folgen konnte. ChalouS, 9. October. Beim Schluß der Parade ließ der Zar den General Billot auf die Tribüne rufen und sprach ihm seine Befriedigung über die Haltung der Truppen aus. Nach der Rückkehr an- dem Hauptquartier entbot der Kaiser den General nochmals zu sich, unterhielt sich mit ihm einige Augenblicke, wobei er ihn von Neuem beglückwünschte uud überreichte ihm sodann sein mit Diamanten verziertes Bilduiß, daS nach Art eines Ordens am Halse zu tragen ist. entschieden in der Abnahme begriffen. Gestern nahmen wiederum 130 Arbeiter die Arbeit auf. Für heute werden weitere Arbeitsaufnahmen gemeldet. Den Wiener Arbeitern hat die Direction die Meldung zugehen lassen, fie sollten die Arbeit nur ruhig aufoehmen. Kein Arbeiter werde iu seinen ErwerbSrechten geschädigt und Niemand gemaßregelt werden. Rom, 9. October. Die Meldung, der Zar werde der Vermählung des italienischen Kronprinzen beiwohnen, wird von der russischen Botschaft dementirt. Der Zar werde in nächster Zeit nur noch nach Deutschland reisen und Darmstadt, eventuell noch Cronberg, Wiesbaden oder Homburg besuchen. Rom, 9. October. Mit Bezug auf die Aeußeruugen der „Hamburger Nachr." über den eventuellen Rückfall Italiens unter daS Patronat Frankreichs schreibt „Offervatore Romano" : Italien ist längst an Patronate gewöhnt. Wenn es vou Deutschland zu Frankreich übergehe, so gehe eS nach dem allgemeinen Gesetz dorthin zurück, woher eS gekommen sei. Neapel, 9. October. „Gioroale di Roma" erfährt, daß die in Stellten täglich vorkommenden Massenverhaf« tungeu auf ein geheimes Circular des Ministers Cordronchis zurückzuführen seien. Dieses Circular ordnet die sofortige Verhaftung aller Mitglieder deS GeheimbuudeS Maffia an. Paris, 9. October. Der Zar sandte gestern den Capi- täu seines GeueralstabS zu dem Vorsitzenden deS Gemeinde- rathS, Baudin, und ließ ihn zu sich rufen. Baudin begab sich sofort zur russischen Botschaft, wo ihn der Zar wegen deS schönen gelungenen Festes im Stadthause beglückwünschte und der Bevölkerung für den ihm bereiteten warmen Empfang seinen herzlichen Dank aussprach. In der nächsten ar: lasche 23 , 23 . 18 , 18 Bekanntmachung, litri'ffrnb: Feldbereinigung in der Gemarkung Staufenberg. In der Zeit vom 2. bis einschließlich 15. October d. I. mb »war an jedem Tage, auch den Sonntagen, von 8 bis 12 lllhr Vormittags und 2 bis 6 Uhr Nachmittags, liegen ms Idem Gemetndehause zu Staufenberg die Arbeiten deS S. Abschnittes vom 2. und 3. BeretnigungSbezirk der Ge- «arliung Staufenberg, nämlich: 6 ZutheilungSkarten, 2 Bände ZuthcilungSverzeichnisse, 2 Bände Gütergeichoffe, daS AbfchätzungSverzeichniß der Obstbäume nebst Zu- Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schukstraße ^r.7; Fernsprecher 51. ardtitklt rc. _ ».(([ tnil 0*S trinntn «i^ die NciM lur * Ä sic ngsvoll ing Wt 'Arbeit, naht! Italien! inen fdjontn, berir schl-Vorrch |im ns ju A bei gebilbefec. tilichen Ütotiy r. n§ mbzr( < vorgerückte Jahreßzeit vergeffen läßt. Wer eß nicht tt । mit bem Grummetmachen gehabt hat, bringt dasselbe it|t noch in bester Qualität in die Scheuer. Daß KornsLea läz: fich ebenfalls recht gut bewerkstelligen, bte nassen 1«^» trocknen recht gut ab, eine Vorbedingung zur guten Snluai- Bon großem Bortheil sür die Kartoffeln ist daß trodeot Einbringen, wie eß jetzt geschieht, in die Keller. Da netz der Nähe beß Galluß, ber ur.ß vor zwei Jahren schon Stcrc brachte, noch keine einzige Frostnacht gewesen ist, fo steht be Wald noch dichtbelaubt da und selbst die herbstliche FäibusD desselben zeigt fich nur in ihren Anfängen. Ein sehr leiten* Vorkommen um diese Zeit ist das Grünblelben der sonst absterbenden Bohnen und somit der jetzt noch wachlecke» jungen Bohnen. Bohnengemüse von im October gepstüdtem Bohnen gegeffea zu haben, können wir unß außer btt em Jahre thatsächlich nicht erinnern. Daß sommerliche Hettt- wetter macht vieleß gut, maß die voranßgehende Rezw- Periode geschädigt hatte. □ Darmstadt, 9. October. Zur Ankunft des russ^ch ■ KatserpaareS morgen bietet schon heute Abend die Bio» namentlich die Neustadt, ein recht farbenreiches und wlrkanz volles Bild in dem vielen Schmuck der Straßen, Plätze cl Häuser. Eine Via triumphalia führt vom Ma n-Red-r Bahnhof durch die Rhein- und Wtlhelminenstraße zvw 1 Palais, wo der Kaiser und die Kaiserin Wohnung nehwt^ Am Rheinthor erhebt fich, wie vor zwei Jahren bei» t» zug deS Neuvermählten Großherzogpaares, aber pratt'^ und geschmackvoller als damals, eine vom Stadtbauamt worfene Ehrenpforte mit reichster Gliederung, bas ®°n,t bunter Marmorimitation gehalten und oben von einer ' kuppel, wie sie im rusfischen Baustyl Üblich find, mit und Kreuz geklönt. DaS Bauwerk findet ungethetlteo fall. In der Rhemstraße ist ein schier °ugensch»irren^ Gemenge von Fahnen, Fähnchen, Wappen, Gott a Klänzen tc. als Decoratlonsobjecte zu erblicken, ahn » Platze, der daS Monument trägt, und in der »tlptia ftraße. Am gesteigerten Verkehr in den festlich Straßen waren auch viele bereits emgetroffene Lu ® beteiligt, um, wie die hiesigen, als gute Heffen die g - Fürstentochter, die jetzt den Thron deS lnächngen> ro« • Reiches mit ihrem Gemahl thellt, wieder zu bcgniB ihr jn huldigen. ES' s W HNW «euerer MtlU »st - ivol Juli betzrast ist, tiT-rf beantragten W . M z-Ntti bt* I gniirtlffll erfind • fit ii ki-er Z-mB iflwi । ^titere ’Zi H w । Mafsmß vstlitßk/ i iftot ä-llezm ßk-tn! rrß I zr erinnern. J llidiri l«üd. t.t an dstArsö : stu jeden der Angell 1. W- DtS i Unhanit noitjanbei iW v. 7. Frage: öt( ü »ilttrade Umstände hr fragen 1 und 3. Frage: a. S itomUagt: Sind t I •ejsi|taenbthtiung 11 ab b: c. Lugt Nach ©eenbigu i der Staatsbehörde, - hl Sott zttr Begrt drß sich die T-at d lech Hille er von oc .^diLigmg mild i im BeeeUiomenteD l die B-atttn tngtgrlfl I ßvt ien die Inge I M haben die Zeng, Ich" ingriff dabei I BFdlt, den Gesänge - *= gegti I Milt thnn wollte, > tl die Gendarmen l Htttn und test na 1 beth Vtlten, da Ui 1 *,e vergehen gegi 1 so schlo 1 * bit Sag Der venheidig ' MWaü Dl Fuhr, ■ •« rhat begehen, 001^6(0 1 Wiwi nod) lange 1 * Man ber 6c j ^u,ch,en, denn Vjtb bttiretttlld , «V *** M “ .* ’M ‘wb nimmer li ' » und daher | ' ,flt •rf^orene ’ ' deinen. Wen 1 ä ''L° ™ w' * 1 *.‘l »trfta li, .. Str e i' tot Ute her * ^4 bi vttneh bn Mth Poufti nrtU 1 der 0toh^ 'lch tttoleitn, >»sM mij, ’lant aller st, ; Routen ech iöflt Auszüge '"des Zeugini W“He in! S9Uhr 6re: 4, dem Okm, d 8 Jahre ein verfichert. ‘odit wurde dtik luni öaifliiliü: estohleu. hi n, fandfl fii Im i. Belleck. aus L°E rgaretß H-- idt. ftltyhu -Jahtttll,Ä^- öelbmoin |ü BanburwStr io SchMA Jr au SmolitÄi Qoftlbft: 6ip i. on ’Mrj. toll >1 w«* Wl* Äj,1 M nu' 'aua. D,» Ä*’*' ttal r t ^ntebti,i btt JchMtt »WW Mte d. M. be Katze im: r mit vvrzSM btr. ImV deSOctodei' in8 die 6r e Unbilden d he Wärme, । lt, Wer es - hat, bringt * euer. lligen, die ■ ■ ntchl" ist * ta Hl iBll 3’i'" t grotfui": ift bil I)*;' W» •* äitob* M. w*; *.•»** PS* -TZ l«h-> *J|H * ? M •c: ”1’ »’gl«*? Ss< ii«11B, mH 1^1 !. «4 °11»’ f z eoiedkl i Schwurgericht. W. Gieße», den 8. Oktober 1896. ^«frtznng der Verhandlung gegen Witt und Genossen wegen Landfrieden-bruch. Die weiter vernommenen Zeugen Ehrhardt', Schade tri Zknieriem bekunden belastend gegen alle Angeklagte. W. Gießen, den 9. October 1896. Ja der heutigen Verhandlung werden al» Zeugen ver- nennen Karl Ludw. Pitz von Griedel und Sergeant Ifeiniab Stein vom 24. Dragoner-Regiment. Aus den IDilfafltn dieser Zeugen ergibt sich nichts von Belang- auf I litt NuSsagen weiterer Zeugen wird verzichtet. Nach Ver- llchng des UrtheilS deS Schöffengerichts Butzbach gegen SWHe'm Schade, woraus hervorgeht, daß derselbe wegen «8atb« Fragestellung das Wort, um zu beantragen, daß als erste ; Stage zu formultren fei die wegen Aufruhrs aus §115 des !R«6tr.*@. — Hiergegen wendeten sich die Vertheidiger I l>. I u h r, R o s e n b e r g II. und H i r s ch h o r n. Die beiden SSlstm beantragten Vertagung »der Verhandlung, damit es imlglii) sei, neue Entlastungszeugen zu laden. Der Gerichtshof ntjilo'fc eine Pause eintreten zu lasten, damit die Vertheidiger mit ihren Elienten über den veränderten Gesichtspunkt dm Anklage berathen können. Nach Wiedereintritt in die : Verhandlung erklärte Rechtsanwalt Metz, daß die Vertheidiger ffli in einer Zwangslage befinden, denn, wenn fie die beantragte IBnto|ttn| aufrecht erhalten, würden fie rtSkiren, daß die 'lligtklagten weitere 3 Monate in Haft behalten würden, iiwohll nach Anficht der Bertheidtgung hierzu keine Ber- »lckssvng vorliege- um dies zu verhindern, halten er und YW Kollegen gegen die Stellung der Frage wegen Aufruhr -ich» zn erinnern. DaS Gericht zog fich hierauf zur Frage- ssiellunD zurück. Die an die Geschworenen gerichteten Schuldfragen lauten, stfÄjeien der Angeklagten einzeln formultrt: L. Frage: Wegen Aufruhr. Hilfsfrage: Sind mildernde lliftüibe vorhanden? — Im Fall der Verneinung der jtzlügi: 1: 2. Frage: Wegen Landfriedensbruchs. Hilfsfrage: Sind utallbtrnbe Umstände vorhanden? — Im Fall der Verneinung 81« Fi agen 1 und 2: 3. Frage: a. Wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt. SMmstrage: Sind mildernde Umstände vorhanden? d. Wegen LSiloi'ßeaeubefreiung. — Im Fall der Bejahung der Frage 3 $i anb b: c. Liegt eine einheitliche Handlung vor? Nach Beendigung der Mittagspause nimmt der Vertreter dl« Z'taatSbehörde, Herr GertchtSasteffor Dr. Friedrich, dl« A-ort zur Begründung der Anklage. Er ist der Meinung, d lach fi» die That der Angeklagten als Aufruhr qualtficirt, tiued; n olle er von vornherein gestehen, daß die Staatsbehörde cinf Zubilligung mildernder Umstände plaidiren werde. Nach d Im Beweismomenten ist es zweifellos, daß die Angeklagten t «rBenmten angegriffen und geschlagen haben. Am wenigsten f-.itfr zwar die Angeklagten Stein und Habe belastet, aber r et haben die Zeugen erklärt, auch diese seien bei dem thät- l ijtn Ingriff dabei gewesen. Die Angeklagten hatten die SIM den Gefangenen zu befreien, fie scheuten vor dem rirchln Angriff gegen die bewaffaete Machte die nur ihre Hi-M thun wollte, nicht zurück, fie scheuten nicht den Angriff, ttüblti Gendarmen ihre Waffen zur Abwehr schon benutzt b-weu und erst nachdem die Beamten ihre Revolver schuß, bi teilt hielten, da ließen die Angeklagten von diesen ab. Mit e wm «ergehen gegen die Staatsgewalt habe die ganze Sache wWiamgen, so schloß der Redner, mit einem Verbrechen habe silegcendet, die Angeklagten sind des Aufruhrs schuldig. Der Vertheidiger des Angeklagten Witt, Herr Rechts- Qinwli Dr. Fuhr, führte u. A. aus, daß wenn Mehrere e^ni Tlhat begehen, noch lauge keine Zusammenrottung von WM en vorhanden sei. Im gewöhnlichen Leben find fünf PiÄman noch lange keine Menge. ES gehe doch nicht an, d'iiiZu'schauer der Scene als Zusammenrottung von Menschen jy bezeichnen, denn diesen Menschen fehlte die gemeinsame Wil, verbrecherisch thätig fein zu wollen. ES fehle an di tu Nachweis, daß die Angeklagten und deren Collegen et in: ein Complott geschmiedet hatten- nur der Zufall h!»ck diie fünf Angeklagten zusammengesührt und eS liege mm nichts vor, al» ein Widerstand gegen die Staatsgewalt. Rbiiuad nimmer könnten die beiden ersten Fragen bejaht ttiitültn und daher bitte er, die wegen seines Clienten Witt o-nilie Geschworenen gerichteten beiden ersten Fragen auch jMP unreinen. Wenn sein Client schuldig, so bitte er, auch williirnbc Umstände zu bewilligen. — Herr Rechtsanwalt Win berg II. erklärt, 'daß, wenn man fich frage, warum d'llisi Sache nicht vor das Schöffengericht Butzbach zur Ver- qÄmg gekommen fei, sondern zwei Tage das Schwur- geeist beschäftigen müfie, so finde man darauf nur die rt-iLxe Antwort, wenn man unter den Zeugen Umschau halte Uffirl bai müsse er doch sagen, unter diesen find solche, die sich fr'iitoltllig dazu verstanden haben, gegen die Angeklagten aus- jviihjtoi, um den Verdacht, der auch auf fie ruhte, von fich aU.jwLlzen. Sein Client hat fich erst dem Transport des Olijiugentn angeschloffen am Festplatz- er ist mitgegangen bitiJ jinr Wetnstraße, wo eS unwillkürlich eine Stauung ge- Hier entwickelte fich eine Situation, die doch nicht giiiütiflar fei tftib es sei doch nicht zu verkennen, daß nicht FMir hier der Drängende sondera der Gedrängte gewesen isti.iiiri gleich darauf gegriffen und an den Verhafteten Schade amP'hiloffen wurde. Der Vertheidiger bittet die Geschworenen, billeoa fie wegen des Ferd. Joh. Fischer gerichteten Fragen sSlwulllch zu verneinen. — Herr Rechtsanwalt Htrschhorn ertfHu daß er den Ausführungen seines jCollegen Fuhr und bilai leiimnenbtn Ausführungen feines Collegen Metz gegen- ülmfiiih darauf beschränken könne, zu erklären, sein Client, Useiibeilch Fischer, sei unschuldig de» Aufruhrs, des Landfrieden-brucheS, Widerstandes gegen die Staatsgewalt und der Gefangenenbefreiung-ßer müffe daher frei auSgehen. — Herr Rechtsanwalt Metz weist darauf hin, daß sich die Gendarmen nicht in berechtigter Ausübung ihre» Dienstes be- fanden, als fie den Schade als Arrestanten nach Butzbach schaffen wollten. Al» ihn die Beamten dem Bürgermeister des Orte» vorführten, da erkannte jener den Manu, den er einer anderen Sache wegen schon zur Anzeige gebracht hatte, da hätte man den Schade einfach wieder laufen laffen sollen und die Sache wäre erledigt gewesen. Nicht mit kalter Ueberlegung, wie der Staatsanwalt behauptet, hätten die Beamten gehandelt, die am 12. Juli den Schade geschloffen am Festplatz vorbei nach Butzbach schafften. Als besonnene überlegte Männer hätten dieselben da» Rencontre vorauö- sehen müffen und mit dem Gefangenentransport um das Dorf herum einen anderen Weg eiufchlagen sollen. Betreffs des Thatsächlichen beziehe er fich auf das, was seine Collegen gesagt. Aber so viel stehe doch fest, daß Beweise für die Schuld seines Clienten, Stein, nicht erbracht seien, weshalb er um deffen gänzliche Freisprechung bitte. — Auch Herr Rechtsanwalt Kraft plaidirt um die Freisprechung des Habe, der als harmloser Zuschauer bei der ganzen Affaire dabei gewesen, von dem aber selbst die Beamten nicht behauptet hätten, er habe einen von diesen auch nur angerührt. Nachdem nochmals Staatsanwalt wie Vertheidiger das Wort ergriffen, zogen fich die Geschworenen zur Berathuug zurück. Nach fünfoiertelfiündiger Berathuug verkündete der Obmann, Herr Georg Steinhäuser von Friedberg, den Spruch der Geschworenen. Er lautete für sämmtltche fünf Angeklagte auf nichtschuldig weder deS Aufruhrs noch des Landfriedensbruchs, dagegen auf schuldig des Widerstandes gegen die Staatsgewalt und der Gesangenenbefreiung, begangen als eine einheitliche Handlung. Die Frage nach mildernden Umständen wurde für Witt und für Ferd. Joh. Fischer verneint, für die drei anderen Angeklagten bejaht. Der StaatSanwalt beantragte darauf gegen Witt 1 Jahr, gegen Ferd. Joh. Fischer 8 Monat, gegen Friedr. Fischer 2 Monat, gegen Stein 3 Monat und gegen Hade 5 Monat Gefänguiß. Die Vertheidiger traten für mildere Bestrafung und besonders für Anrechnung der Untersuchungshaft ein. Der Gerichtshof verurtheilte den Witt zu 9 Monaten, Ferd. Joh. F'scher zu 6 Monaten Gefängniß. Beiden werden 2 Monat der verbüßten Haft angerechnet. Die drei anderen Angeklagten wurden zu je 2 Monat Gefäogniß verurtheilt unter Anrechnung von einem Monat Untersuchungshaft für jeden Angeklagten und au» der Haft vorläufig eutlaffeu. Dermifd?tes* ♦ Marburg, 9. October. 30jähriger Erinnerungs- ta g. DaS Datum des gestrigen Tages, deS 8. October, ist für die kurheffische Geschichte sehr bedeutungsvoll. Am 8. October 1866 war es, alS Preußen von Kurheffen feier- lich Besitz nahm. * Herrn Director v. Forell von der Pottlanb-Cement- Fabrik Karlstadt a. M., vormals Ludwig Roth, ist von der Kgl. serbischen Regierung daS Offizier-Kreuz des Takova-Ordens verliehen worden. Die genannte Fabrik lieftrt seit drei Jahren den gesammten Cemeutbedarf für fortficatortsche Bauten in Serbien und der Ausfall der Lieferungen hat das serbische Kriegsministerium veranlaßt, den genannten Herrn, welcher die bezüglichen Lieferungs- Verhandlungen persönlich geleitet hat, in gedachter Weise auszuzeichnen. • Die gerichtliche Eidesformel in Placatforw ist eine neue Erscheinung, die seit einiger Zeit im CrtmtnalgerichtS- gebäude zu Moabit zu beobachten ist. Während der Sitz' ungen der 146. Abtheilung des Berliner Schöffengerichts erscheint seit einiger Zeit regelmäßig am Kopfe der TerminS- tafel ein auf Pappe geklebtes Placat, welches nichts weiter enthält, als die mit großen Buchstaben gedruckten Worte deS gerichtlichen Eides: „Ich schwöre bei Gott dem Allmächtigen und Allwissenden, daß ich nach bestem Wissen die reine Wahrheit sagen, nicht- verschweigen und nichts hinzusetzen werde. So wahr mir Gott helfe." Wenn nun auch mit diesem Placat wahrscheinlich eine erziehliche Wirkung beabsichtigt ist und bezweckt wird, die als Zeugen vorgeladenen Personen schon vor Eintritt in den GerichtSsaal mit dem Inhalt deS Eides bekannt zu machen, so macht es doch einen höchst befremdlichen Eindruck. Dasselbe Placat prangt im Gerichts- saale auf dem Zeugentische, und wenn ein Zeuge hier den Eid leisten soll, so geschieht es nicht, wie sonst in allen Sitzungszimmern des großen Gebäudes, durch Nachsprechen der Worte deS Vorsitzenden- der Amtsrichter hat vielmehr die Form gewählt, den Zeugen zu sagen: „Erheben Sie die rechte Hand und lesen Sie laut ab, was dort gedruckt steht." In der betreffenden Abtheilung werden Polizeiübertretungen verhandelt, und in den durchschnittlich täglich anstehenden 25 bis 30 Terminen wird etwa 50 Mal geschworen. Da mag der Zeitersparniß wegen die neue Form der Eidesleistung vor Gericht vielleicht ganz practisch sein, zumal ihr der § 63 der Strasprozeßordnung nicht entgegensteht- eine andere Frage aber ist, ob der jetzt so vielfach in die öffentliche Debatte gezogene Eid vor Gericht hierdurch an Ansehen gewinnt. Norddeutschrr Aoyd, in Gießm d er treten durch die Agenten Earl Loo» und I. M. Schulhof. Bremen, 8. October. lPer ttansallantischen Telegraph.j Der Schnelldampfer Trave, Tapitän C. Thalenhorst, vom Nordd. Lloyd tn Bremen, ist gestern 3 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen. , _ Bremen, 8.October. fPer ttansatlantischenTelegraph.j Der Postdampfer H. H. Meier, Capitän H. Mmtz. vom Nordd. Lloyd in Bremen, ist gestern 11 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angenommen. Bremen, 9. October. sPer tranSatlantifchen Telegraph.] Der Dampfer Halle, Capilän E. Nätz, vom Norddeutschen Aoyd in Bremen, ist heute 9 ?hr Morgens wohlbehalten in Galveston angekommen. Der Postdampfer .Switzerland" der .Red Star Line" tn Antwerpen ist laut Telegramm am 8. October wohlbehaUen ta Philadelphia angekommen. StzLszrrg aus der Stadt Siehe». OntoeBott. October: 3. Johannes Peter Krauskopf, Bürstenmacher dahier, mit Maria Peter Hierselbst. 6. Heinrich Steuernagel, Sergeant dahier, mit Marie Gebauer hierselbst. 8 Emil Adolph ©Heber, Bieh- transporteur dahier, mit Katharine Elifabethe Frifchholz hierselbst. 8. Wilhelm Hoffmann, Schneider zu Gießen, mit Elifabethe Prophet hierselbst. 8. Ferdinand Theodor Rudolph Wilhelm Freiherr v. Kittlitz. Premier-Lieutenant zu Bernburg, mit Elisabeth Hedwig v. Madai hierselbst. 9. Julius Bär, Kaufmann dahier, mit Olga Walther zu Themarj Gtzssidlisßrnaaan. October: 3. Johannes Feußner, Schriftsetzer dahier, mit Emma Gertrude Elifc Christiane Heil hierselbst. 3. August Konrad Christian Lind, Schreiner dahier, mit Helene Margarethe Karbach hierselbst. 3. Wilhelm Balthasar Bergen, Schlosser dahier, mit Susanne Luise Katharine Henriette Weller hierselbst. 3. Ernst Fleck, Metzger hier- felbst, mit Maria Anna Zimmermann hierselbst. 3. Adam Zimmermann, Sergeant dahier, mit Luise Keiner hierselbst. 6. Hermann Georg Heinrich Erb, GutS-Jnspector zu Bernsfeld, mit Johanna Margarethe Dorothea Maria Spieß hierselbst. 6. Philipp Heinrich Meisenzahl, Trambahn-Conducteur zu Frankfurt a. M., mit Maria Luise Rühl daselbst. 7. Johannes Stock, Bremser bajier, mit Margarethe Wenzel hierselbst. 7. Heinrich Karl Jakob Saum, Omnibus-Kutscher dahier, mit Luise Horst hierselbst. 9. Adolf Bamberger, Kaufmann zu Neustadt a. H, mit Pauline Goldenberg hierselbst. 9. Ludwig Adam Schreher, Forstaffessor dahier, mit Elise Wilhelmine Rübsamen hierselbst. OabotttMi September: 23 Dem Professor Dr. Gustav Krüger etae Tochter, Helene Elisabeth Toni. 29. Dem Taglohner Konrad Bal er ein Sohn, Konrad. October: 3. Dem Gerichtsaccesflsten Dr. Nicolau» Reinhart ein Sohn, Nicolaus Andrea» Friedrich Joseph Hetarich. 3. Dem Schlosser Konrad Heisen eine Tochter, Martha Elise. 3. Dem Spengler Christian Arnold ein Sohn. 4. Dem Kellner Heinrich Grün eine Tochter, Emllie Antonie Marie. SefttfrttiM । October: 4 Marie Kranz, 18 Jahre alt, ledig, von Friedberg. 4. Walter Karl Friedrich Philipp Johann Schäffer, 7 Monate alt, Sohn von Calculator Karl Schäffer dahier. 6. Wilhelm Fi», 2 Monate alt, von Linkenheim. 8. Barbara Opper, geb. Roth, 68 Jahre alt, Wittwe von Taglöhner Friedrich Opper N. aus Trebur. Au»z«g aus den MrLhenbüchemn der Stadt Sieben. Evangelische Semeinde. Astrante» Matthäusgemeinde. Den 3. October. August Konrad Christian Lind, Schreiner zu Gießen, und Helene Margarethe Karbach, Tochter deS verfiordenm Bergmann Joseph Karbach zu Braunfels. Den 6. October. Philipp Heinrich Meisenzahl, Trambahn- Conducteur zu Frankfurt a. M., und Marie Luise Rühl zu Gießen. MarkuSgemeinde. Den 6. October. Hermann Georg Heinrich Erb, Guis Jnfpector zu Bernsdorf, und Johanna Margarethe Dorothea Maria Spietz, Tochter des Rentners Johannes Spieß. Lukasgemeinde. Den 4. October. Ernst Fleck, Metzger, und Marie Anna Zimmermann, Tochter des HofpSchters Andreas Zimmermann von Hof Kirchheimerborn. JohanneSgemeinde. ,, . Den 7. October. Heinrich Carl Jakob Baum, Omnibus- Kutscher zu Gießen, und Luise Horst, Tochter deS verstorbenen Maurers Johann Nikolaus Horst zu Groß-Eichen. Militärgemeinde. Den 3. October. Adam Zimmermann, Sergeant, und Luise Keiner, Tochter deS Bremsers Wilhelm Keiner zu Gießen. »rtaottt MatthäuSgemeinde. Den 3 October. Dem StattonSgehilfen Paul Neumann eine Tochter, Pauline Auguste Else, geboten den 5. Juni. Den 4. October. Dem Maurer Heinrich Lang eine Tochter, Wilhelmine Katharine Helene, geboren den 14. September. Denselben. Dem Arbeiter Ludwig Seih eine Tochter, Anna Margarethe, geborm den 12. August. • Denselben. Ein unehelicher Sohn, Wilhelm, geboren den 23. August. , MarkuSgemeinde. Den 4. October. Dem Bäcker Karl Fleischer eine Tochter, Marie Karoline Elisabeth, geboren den 3. September Denselben. Dem Laternenwärter Jacob Rinderknecht eine Tochter, Anna Katharine Elisabeth, geboren den 3. August. Denselben Dem Schirmmacher Andreas Kolb ein Sohn, Louis, geboten den 16. September. Lukasgemeinde. Den 4. October. Dem Handelsmann Heinrich Badutn ein Sohn, Otto, geboren den 6. September. q. , Denselben. Dem Fuhrknecht Johannes Hill eine Tochter, Auguste, geboren den 11. August. , , Denselben. Dem Bremser Georg George ein Sohn, Johann Adam Louis, geboren den 21. August. Johannebgemeinde. Den 4. October. Dem Metzger Franz Schmidt II. ein Sohn, Georg Wilhelm Alfred Franz, geboren den 4. September. Airchliche Anzeigen der evang.Gemeind«. Dienstag den 13. October, Nachmittags 6 Uhr: Versammlung her neuconstrmirten Mädchen der LucaSgemeinde im Schwesternhaus. Pfarrer Dingeldey _____ Verkehr, Land, «ud Uolt»u>irtb)d?aft. 10. October. Marktbericht. Auf dem heuttgen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 1,00-4,10, Wnereter pr St. OA, 2 St. 13—15 4, Enteneier t H, 2 St G 4, Gänseeier pr.St.GO—00H, Käse pr. St. 5—7 Käsematte pr. St. 3 X Erbsen pr. Liter 16 Linsen pr. Liter 28 H, Tauben pr. Paar X 0,50 biS 0,60, Hühner pr. Stück 0,90 bis 1,00, Hahnen pr. Stück X 0,50 -0,80, Enten pr. Stück X 1,60—2.0), Gänse pr. Pfund X 0,45—0,55, Ochsenfleisch pr. Pfd. 70—74 4, Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 64-68 H, Schweinefleisch pr. Pfd. 56 bis 66 A. Schweine- fleisch, gesalzen, pr. Pfd. 70 i, Kalbfleisch pr- Pfd. bO-54 Hammelfleisch pr. Pfd. 60—70 A, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,50 bi« 6,00 X, Weißkraut pr. Stück 0--00 A- Zwiebeln pr. Gentner X 4,00—5,00, Milch pr. Liter 16 A. Zwetschen pr. Centner 8-1O. — Diehmarttdericht. Auf unserem diesjährigen zweitägigen Michaeli-Markt war nicht ein einziges Stück Rindvieh aufgetrieben. Die Zahl der Schweine war sehr gering; im Ganzen warm auf- getrieben 94 Stück, welche durch die große Nachfrage und Kauflust raschen Absatz sanden. Der Markt war infolge dessen sehr schnei geräumt. Nächster Markt Dienstag den 27. und Mittwoch de» 28. d. Mts., am letzten Tage auch Krämermarkt (Zwiebelmartt). DaS Beriefen der Krämerstände findet Morgens 8 Uhr statt. [vermischteAnzeigen?^ Harmonie Giessen gesucht. 8998 Londorf Giessen im October 1866. 9014 Latann. 12. Kern. 13. 14. sofort gesucht. Selter-Weg 6 15. Trompete . . Rollineon. Fantasie Raam. wachen bei Krank n an. 9001 16. Näheres Sormenstratze 24 7. co 17. oo 18. Stadt Marburg wozu höflichst einladet 8997 wozu ergebenst einladet 9013 Hofmeyer. Beileid bitten Die tieftrauernden Eltern: 9005 200 Börse vom 9. October 1896. 4 Etsenb. Rtnt.nb. DM. 10tW (auj'S Beste eingerichtet) für 2277 4 bto. 3«/, DeutscheGrdsch.B. unk. b. 1906 101.00 4 Der Gesammt Auflage unserer heutigen Stimmer liegt 8974 An der Kasse 75 Pfg. 3 & £ I Auswärtige Aufträge prompt Gold« und Silberarbeiter, Kreuzplatz 8. dahier, bei. Slrbactien: R. Schryd ,. 3 2 9 14 3 3 L 5 Qstd^^^ge^teTJ Zwn töchtigk Kchiiki-klgkskllkil ^ahrb«rsche«, Hotelkutscher, Hautdurscheu, teconomieknechte. Thüringer Volkslied 0 Lieb' nun kommt die Rosenzeit $ s* 3 e 'S g. bis Sieben Kirchenplah 21. Damen-, Herren- und Kinder-Garderoben rc., sowie sämmtliche in das Fach einschlagende Artikel. Sofortige billigste Bedienung. Dienstmädchen gesucht. Zu erfragen in der Expedition d. Bl. Marie Bert Ludwig Weber Verlobte. 894Lj Ein jüngere« Mädchen wird in einen kleinen Haushalt gesucht. Neuenweg 60. Stadl Darmstadt o. 1891 Stadt WormS unk. b. 1901 Dampf-Färberei and chemische Wasch - Anstalt (Herr Schwarz.) Schottischer Bardenchor Silcher. (Sängervereinigung Giessen.) Kauffrau Vicht ladenrein, per Pfd. t TWU' Die Freibank Abends 10 Uhr geöffnet. Heinrich Hartmann und Frau, geb. Kratz. Gießen, den 10. October 1896. Die Beerdigung findet Montag den 12. October, Nachmittag« 2 Uhr, vom Sterbehause KaplanSgasse 10 au« statt. 9004 Anmeldungen nehme ich in meiner Wohnung entgegen. Hochachtungsvoll Anna Kramer, Dauicli-kouftttion, Bismarckstraffe 10, 1. Stock. «entrol-Placirung« Bureau Kaolandaasse 14 II 8. Aus der Jugendzeit . . Hauptmann (Bauer’scher Gesangverein Giessen.) 9. Festmarsch .... Ehrlich. 10 Weihe der neuen Fahne. Neue Maronen empfiehlt 8602 Emil Fischbach. 8995] Ein braves, zuverlässiges Mädchen für Küche und Hausarbeit gesucht. Selter-weg 81, I. Oesterr. Staatsbahn o. 1885 91.551 4 Etienb. SttnUr Jial. staatSgar. Eisend. 53.7515 Buderu« CbL Frankfurter Vretoit 3*/» Deutsche ReichSeml. 3 Preuh. Eonsol« 3V, Gr. Hessische Ob'. Geselligkeitsverein Giessen. Samstag den 24. October: —— Aeier _— des 10. Stiftungsfestes verbunden mit Concert, Theater u. Ball i« Saale de« Saf6 Leib. Karte« im Vorverkauf ä 60 Pfg. sind zu haben bei den Herren Friseur «Sah», Neustadt, BaUer, Gründrrger, strotze und Gastwirth WellhSfer. Einladung*. Die diesjähige General-Versammlung der Spar- und Leihkasse zu Nidda soll Mittwoch den 21. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, im Rath Haussaale dahier stattfinden. Es werden hierzu sämmtliche Mitglieder derselben hiermit eingeladen. Nidda, den 8. October 1896. Der Director der Sparkasse: Junges Mädchen zu Kindern gesucht 8876 Schillersiratze 16, patt. Todes-Anzeige Es hat Gott dem Allmächtigen gefallen, unseren innigst geliebten Sohn und Bruder Friedrich. Kratz nach kurzem, aber schweren Leiden zu sich zu rufen. Um stilles Heute Sonntag: (Ldmmulik, Peter Berg. Complktlkr Krenner mit Zlriilnpschku und Cyliuder 4 Mark, Glühstrümpfchen, für jeden Brenner paffend, beste Qualität, Mk. 1.20 sowie alle Zubehörteile, als Cyliuder, Glocken, Blacker u. s. w. empfiehlt billigst 8982 A. Gretscher, Neustadt 78. Ä U « Anfang 8 Uhr. Der Vorstand. Illustrirto Preisverzeichnisse gratis and franoo. ooooooooooo 9003] Ein junger Mann sucht Stellung als Tapezier nach auswärts. I Näheres in der Expedition d. Blattes. Coursbericht voll J. Kurz & CO., Giessen, Kahllpflrch til f^/ergnügungen. | Giessener Stadttheater. (Wallthorstrasse 38 ) Sonntag, den 11. Oktober, Nach- mittag» 4 Uhrr . Kindervorstellung . Wayrheitsmündchen und Lügeiimäulchen. KindermSrchen in 3 Acten von Walther Sommer. Herauf: Jllllberglöckcheu im Malde. Komische Zauberpantomime in 1 Akt. Billet» im Vorverkauf bet Herrn Senft Ehallier. Adend» 8 Uhrr Mein Leopold! BolkSstück mit Gefarg in 6 Akten von A. L'Arronge Vorverkauf bei Herrn S. Shallier, Sonntag von 8 Uhr ab im Theater. Montag, den 12. Octoberr Zum 2. und letzten Male: Mauerblümchen. Lustspiel-Novität tn 4 Acten von O. Blu» menthal und G Kadelburg In Vorbereitung: Grünberger Gallnsmarkt nächsten Mittwoch den 14. October. Der Mittagstisch im Gasthof zum Hirsch beginnt nach Eintreffen der Mittagszüge. — ■■ Diner incl. 1/, Flasche Wein Mk. 2.20 --- Menu: Cxtail Suppe. — Schellfisch. — Sauce kollandalar mU Kartoffeln. — Kalbsragout mit Maecaroni. Gansbraten. — Salat, «ompot. — BtScutt-TorU. Während des Mittagessens findet Concert statt. Fahnenlied Santa* 11. Sänger lasst die Fahnen wehen! Gesammtchor mit Orchester Liehe* (Gesungen von Mitgliedern d« i .h thal-Slngerbundee.) Ich bin ein Kind vom Stähl Schlachthaus. Freibank. 8934 Heute und Montag: Rindfleisch, nicht lobcnrdn, pr. Pfd. 50 Pfg. Schweinefleisch frisch und gesalzen [Verloren u. Gefunden. | Eullauftu ein Foxterrier. Abzugeben gegen Belohnung bei Karl Bieler, Kreuzplatz 6. 90n 1. Stiftungsfest-Marsch Kransse 2. Hymne", Gesammtchor mit Orchester . . E. H. v. S.-C -G (Gesungen von Mitgliedern des Lahnthal-Sängerbundes.) 3. Fest-Ouvertüre über das Feier des 50jnf)iijtn Mtmzs-Fki» verbanden mit Fahnenweihe am Sonntag, den 11. October, Nachmittags 4 Uhr — in Steins Saaibau. =■— Programm : Dem Vaterland . . . Tieii. (Liedertafel Marburg.. Hurrah Germania! Chor mit Orchester . . Santa«. (Harmonie Giessen). Lieblings-Melodien aus Lortzings Opern-Potpourri Her.t» , 3'/, Frankstr. Hyp. Bk. unk. b. 1906 101 50 3'/, Hambror.Hyp.Vk. unk.b 1^ 3«/, Frkf.Hyp.Lred.V.unk.b.1906 101.10 3% Brcutz Hyp.il.Bk u»i d. J unk.b. 1905 104.50 3'/, Pomm.Hyo.« vk.unk.b. »vb 9011] Drci-Zimmerwohnung an ruhige Leute zu vermiethen Südanlage 7. 9008] Logis an ruhige Leute sofort zu vetm- LoniA Bogt, Neuenweg 19. 9002] Kleines möblirteS Zimmer mit Kost zu vermiethen. Lindenplah 7. 8766] Möbl. Zimmer zu vermiethen. Alieeftratze 28, Mansarde Dienstag den 13. Dctober L J., Nachmittags 3 Uhr, versteigere ich -renftadt 56 (früher Bramm) gegen Baar-ablung: 1 Pferd, 1 vollständige Badeeinrichtung, 2 große GlaS-(Laden)Schränke, 1 Zweirad, Zimmertepp'ch, Plüsch- und andere Sophas, Seffel. Pfeilerspiegel, vollst. Bett, Spiegelschrank, poti. Kaffee-, Thee- und Tafelservice, Waschgarntturen, Bterkrüge. 60 Filzhüte. mehrere Oelgemälde und sonst verschiedenes Versteigerung vorauSs. thetlw. bestimmt. 9010 Vorn. 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I- *1* Stabt Gießen v 'N ' ** v 1 *"■' Rim?» “‘W * °°S-lchI° ! ••knet 1 &( , ^elanntmachunx un^ungm. intbefi ^Wiui WinM J«3ni «ab deren Ge iW.mmungfn in § 2 An' gWl werden u |!F We btbütfc Polizeiamg tzj ?On M IHtlmben Legllm^ii ist L^bäudan W auf