"'M 'Ne mH allem nm5 aus WAL Z-LsA Wohnung, 4 Q(-Z w: s,IDS ^etftRraet tt '«’>« Md«» tu, '■ Zimmer. NHeSt.l. =8einetleg.flt.öofc WmitMn B- «tenonfyll rc. p» u Wvbmng wirb - ist alSbald beMber. »ordanlagr ttj :re Stock, Lüöaulr^ lbrhbr, GartenaM 'et ju oermtdben. i ftrbM mH Surlt 4entz g&tanugt z dritte Stock (ftllbtr i mth Schilsser bm:i ju vennteihen lbfleisch, LichersKch. jklmttratze S, M Zubehör, aus 1. Cc . Kitts, Südmlag! deines Famllienlogl? Oct, echottstrch l kleine Famtllmiv^ leiben. Masdursi meinem neuerbaultnc nb hn zweilen unb w immer rc. zu oennic. ort bezogen werben. 8nnig, Forstwitt i - oösch (OSer-effen). !, möbltrtes Mm«: hm- mbbW Limwer^ mstvn, zu vermiet^ MM Seltersweg & ,s-Wage" - Geschiv^ ahkche aalität in Stabt» den und ist mit> ; Eßgabel ober zm 'et zu haben bei bee & G Wallen- 7401 Lgwärti^011 1791 eres Rr 213 Der Hießener Anzeiger erscheint täglich, wiit Ausnahme des Montags. Die Gießener Ar«mikien b kälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal brigelegt. Erstes Blatt. Donnerstag den 10 September 1896 (Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. Vierteljähriger Abonncmcntrpreis: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition' und Druckerei: Schutstraße Ar.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblutt für den Tlveis Gietzen. 7^ | ^Gratisbeilage: Gießener Kamilienölätter. Alle AnnonceN'Bureaux dcS In- und Auslandes nehme« \ Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgege«. Amtliche- TheU. Bekanntmachung, betreffend: die Maul» und Klauenseuche; hier die Abhaltung von Viehmärkten im Kreise Gießen. Mit Rücksicht auf den Stand der rubricirten Seuche wird die Abhaltung der Viehmärkte am 15. September l. Js. z« Gieße« und am 21. September l. Js. z« Hungen hiermit verboten. Gießen, den 8. September 1896. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gageru. Bekanntmachung, betreffend : die Maul- und Klauenseuche zu Hungen. Nachdem in mehreren Gehöften zu Hungen die Maul- und Klauenseuche amtlich festgestellt worden ist, wird hiermit die Gemarkung Hungen unter Sperre gestellt. Gleichzeitig wird das Verbringen von Milch in ungekochtem Zustande aus der Gemarkung Hungen verboten. Gießen, den 9. September 1896. GroßherzoglicheS Kreisamt Gießen. v. Gag ern. ZUuefte MolffS telegraphischer «oncfponheapBmto. Görlitz, 8. September. Gestern Abend 10 Uhr fand v,r dem Ständehause großer Zapfenstreich statt. Der Platz vor dem Stäudehause war feenhaft beleuchtet durch Magnesium-Fackeln. Während der Mufikaufführung erschienen die Majestäten und Fürstlichkeiten im Pavillon. Der Zapfenstreich ist glänzend verlausen. Görlitz, 8. September. Die G e n e r a l - I d e e der heute mit einem Kriegsmarsch beginnenden großen Manöver ist folgende: „Eine Ost'Armee hat eine West-Armee in Breslau eingeschloffen. Zum Entsätze werden Truppen In Sachsen unb in der Mark zusammengezogen." Der Kaiser hat sich heute früh nach Pommritz in daS ManSvergelande begeben. DaS Wetter ist trübe und war heute früh regnerisch. Kiel, 8. September. Nach der Mittagstafel nahmen der Kaiser und die Kaiserin von Rußland die Bor- stellungen des commandtrenden Admirals, Admiral v. Knorr, dec Geschwaderchefs Vtceadmiral Köster und Contreadmiral Varandon sowie der sonstigen Flaggoffiziere und Comman- bauten der Schiffe der Manöverflotte entgegen. Die Maje- Käten beehrten den commandirenden Admiral v. Knorr und andere Offiziere mit einer längeren Unterhaltung. Späterhin unternahm die Kaiserin von Rußland mit Ihrer Kgl. Hoheit Lerrilleton. Unser (Karten im September. »Hat denn der Regen noch nicht genug? WaS ist daS für ein Hahr?" sagte die Trauerweide zum angeschwollenen Gartenteich. Dann schüttelte und schwenkte sie ihre melancholische Krone wie einen passen Mantel Im Wind: „Hole der Geier die Wettermacher — ich zlaube an nichts mehr!" t Auch der in diesem Jahr so reich geprüfte Gartensteund ist eicht guten MuthS. Er hatte jetzt wohl noch fteieS Land. Aber soll rr dem ewig nassen und dadurch vorzeitig erkalteten Boden noch Saat in diesem Jahre anoertrauen? Na, die Saat ist billig — ich vag«: wird es nichts, gut! Könnte eS aber durch einen sonnigen September noch etwas werden, müßte ich mich im Unterlassungsfälle loch schwer ärgern. Er säet also auf gut Glück noch,Spinat, kvintersalat, Feldsalat, Petersilie; selbst bis Mitte deS Monats wagt er eS noch mit Kerbelrübchenfaat, Legen der runden Kerbelrübchen end der Perlzwiebeln. Dann bleicht er die vorhandene Winterendivie, biegt einfach die Büsche vorfichtig nieder und legt eben Hohlziegel darüber. An trockenen Tagen beendet er die Zwiebelernte. Am Kosenkohl, der ihm sonst spindelig und flattrig bliebe, bricht er den tttpseltrieb aus, worauf sich, bei sonst guter Pflege, reichlich feste und oohlschmeckende „Sprossen" ansetzen. Der Samenzüchter benutzt jeden trockenen schönen Tag, um die reifen Sarnen am Nachmittage aufzunehmen und zu sammeln; er bewahrt fie, womöglich noch mit Schotm und Stengeln, auch in Sickchen — Alles mit Namensbezeichnung — in trockenem, nicht Ipüter geheiztem Raum auf, der Mäuse wegen am besten nicht in Fächern und Kasten, sondern an der Decke, freischwebend aufgebängt. Km Quirl eines alten Weihnachtsbaumes oder einer frisch zugerichteten sichte geht das prächtig. Die Kartoffeln, die leider an manchen Orten von der »Krankheit" brßallen sind, erntet der Kluge auch nur bei trockenem Wetter. Wenn tr dann dabei einen Korb scheußlich zerfressener fauler Knollen bei- tlminber hat, dann sehe tr fie sich genau an und sage zu ihnen: 6«, diesmal sollt ihr den Spaß haben; das nächste Mal hab ich tyn! Hole euch der Henker in dieser schweren Zeit; im nächsten 3achre lasse ich die paar Pfennige springen und spritze zweimal mit Kmpferkalkbrühe! der Prinzessin Heinrich und dem Prinzen Waldemar von Preußen eine Spazierfahrt nach Düsternbrook und dem Kaiser Wilhelm-Canal und besichtigten die Brücke von LevenSau. Der Kaiser von Rußland besichtigte mit Sr. Kgl. Hoheit dem Prinzen Heinrich von Preußen daS Flaggschiff des ersten Geschwaders „Kurfürst Friedrich Wilhelm", sodann den Kreuzer „Kaiserin Augusta", wobei daS Salutiren und das Paradiren auf ausdrücklichen Wunsch deS Kaisers unterblieb. Um 3*/a Uhr begaben sich der Kaiser und Prinz Heinrich an Bord des Panzerschiffes „Brandenburg" und an Bord deS Panzerschiffes „Wörth". Schließlich wurden einige Geschützübungen hier vorgenommen, an denen der Kaiser lebhaftes Interesse nahm. Se. Katserl. und König!. Hoheit der Kronprinz ist nach der Begrüßung des Kaisers und der Kaiserin von Rußland nach Plön zurückgekehrt. Holtenau, 8. September. DaS kaiserliche Canal-Amt macht bekannt: Der dänische Dampfer „Johann Sim" ist bei Km. 77 im Kaiser-Wilhelm-Canal gesunken. Der Canal ist bis auf Weiteres gesperrt. Augsburg, 8. September. Die „Augsburger Abendzeitung" berichtet: Heute Morgen 9 Uhr wurde das Telephon von der Zugspitze durch den Oberinspector Weriuger mit Gesprächen an verschiedene ZeitungSredactionen eröffnet. Das Telephon functionirt sehr gut. Bet der Knorrhütte war ein Sängerchor versammelt, der Lieder vortrug, die durch den Apparat deutlich zu verstehen waren. Karlsruhe, 8. September. Heute nahmen die Festlichkeiten zum 7 0. Geburtstage des Großherzogs ihren Anfang. Die Stadt ist auf das Prächtigste und Glänzendste geschmückt. Die Hauptstraßen, die Kaiser- und Karl-Friedrich- Straße, find durch hohe Flaggenmasten eingefaßt, die Fahnen und Embleme in den badischen und deutschen Farben tragen. Die GaSlaternen find in GaSfackeln umgewandelt. Besonders großartigen Schmuck trägt der Marktplatz. Auch dieser ist gleich den genannten Straßen von hohen Fahnenmasten umrahmt, die durch Laub- und Blumengewinde verbunden sind. Bet der Einmündung der Karl-Friedrich-Straße erhebt sich auf einem halbkreisförmigen, säulengetragenen Unterbau mit einem Brunnenbecken eine hohe Säule, gekrönt von der Coloffal'Statue der „Badenia", die in der erhobenen Rechten einen Lorbeerkranz hält und die Linke auf einen Schild mit dem badischen Wappen stützt. Den Fuß der Säule ziert die Coloffal-Büste des Großherzogs. Auf der nach der Kaiserftraße zu gelegenen Marktseite erheben sich vier gewaltige Obelisken, die reich mit Tannengrün, mit Fahnen und Emblemen decorirt find. Nicht nur in den Hauptstraßen und Plätzen, sondern überall in der ganzen Stadt tragen die Häuser festlichen Schmuck von Fahnen, Gutrlanden und Kränzen. Für die heute Abend 8 Uhr beginnende Illumination find die großartigsten Vorbereitungen getroffen. Heute Die Kartoffel- unb Gemüseaufbewahrungsräume sind sauber herzurichten; wer zu träge dazu ist, der bezahlt eS im Winter mit schweren Verlusten. Man fege säuberlich aus, kalke die Wände und bringe möglichst neuen Sand — keine modrige Erde — als Bodenlage ein. Kleine Ursache — große Wirkung! Das gilt auch von den oft liederlich herumliegenden Kohlstrünken. Wo sie zum Verfüttern nicht taugen, da verbrenne man fie einzeln unter dem Herd; nur meist fie tragen die Schuld, wenn die ungeheuren Schaden bringende „Kohlhernie", die dieses Jahr z. B. in Württemberg den Kohl ganzer Gegenden vernichtete, und dann die „Kröpfigkett", erstere durch einen Pilz, letztere durch einen Rüsselkäfer veranlaßt, sich von Jahr zu Jahr weiterschleppen! Jetzt gilt es auch jedem einstigen Gartenbautreibenden, tüchtige Composthaufen anzulegen und durch Umschaufeln, Bereichern, Bejauchen, vorhandene zu pflegen. Es wird dadurch sehr viel Dünger gespart, den der Bauer auf dem Acker nicht entbehren kann, zumal da ihm meist daS Geld fehlt, mit Kunstdüngern nachzuhelfen. Ende deS Monats wird der Meerreltig herausgenommen und eingewintert. Mit dieser überaus genügsamen, lang haltbaren, sehr wenig Pflege bedürfendm Wurzelsrucht, die in jedem Hause gebraucht wird, könnte von kleinen Leuten in vielen Gegenden mancher Groschen erworben werden. Wenn Kraut und Rüben längst verfault find — der Meerrettig bleibt immer der „standhafte Zinnsoldat", dessen Besuch die Köchin gern sieht! Der leidige Spargelrost, der die Erträge aufs Empfindlichste schädigt, wuchert in vielen Anlagen nur deshalb ruhig weiter, well man das rostige Spargelkraut ruhig stehen läßt. Man schneide eS doch, sobald die grüne Farbe völlig verschwunden, gründlich und tief am Boden ab, laffe eS aber nicht Herumliegen, verwende es auch sonst nicht, sondern verbrenne es so rasch wie möglich! Die Vorrüstungen zur „Mostkelterei" find zu beenden. Das Obst, wo es dies Jahr gedieh, ist groß unb schön, aber wasserreich. Man gieße beshalb nicht noch unnöthige Wasiermenge zu, die Haltbarkeit leidet sonst. * Jeder Landmann und Obstzüchter, der dem kostbaren reinen Obstmost weitere Verbreitung wünscht, 6er halte es für eine Ehrenpflicht innerhalb seines Wirkungskreises, die elende Schmiere, die von geldgierigen Krämern und leider auch Apothekern^ unter dem ganz falschen Namen „Mostsubstanzen" der Landbevölkerung angepriesen wird, zu bekämpfen! Vormittag 11 Uhr war Promenaden-Concert im Stadtgarten, Nachmittags 4 Uhr ist ebendaselbst wiederum Concert fommt MufikauffÜhrungen auf dem Festplatze. Abends 8% Uhr wird ein großes Festbankett abgehalten. Der Frcmdenzufluß ist sehr groß. Schon jetzt durchwogt eine tausendköpfige Menge in gehobener Stimmung die Feststraßeu. Paris, 8. September. Beim Wiederzusammentritt der Kammer wird der Deputirte GueSde den Minister des Innern bezüglich der Ausweisung der deutschen Reichstags- abgeordneten Bebel und Bueb und des Verbotes der soctaltsttscheu Versammlung in Wiffenbach interpelltren. London, 8. September. Wie verlautet, wurden Major Willoughby, Major White und Capitän White, welche mit Jameson verurthetlt worden waren, mit allen gewöhnlichen Privilegien in den Ruhestand versetzt. Moskau, 8. September. Im Kloster Nowo Spaßkh fand gestern die Leichenfeier für den Fürsten Lobanow statt. ES wohnten derselben bei die Mitglieder deS KreiSratheS, Vertreter des Ministeriums des Auswärtigen, der österr.-ungar. Botschafter, sämmtliche ausländische Gesandte in Moskau und andere hervorragende Persönlichkeiten. Nach der Feier erfolgte die Beisetzung im Familten-Erbbegräbntß in der ZnamenSkaha Kirche. Rewyork, 8. September. Zum Gouverneur von Arkansas wurde JoneS mit einer Mehrheit von 60000 bis 60000 Stimmen gewählt. Die Demokraten stimmten für ihn. Newyork,8. September. Vicekönig Li-Hung-Tschang ist über den Niagara nach Toronto abgereist. Er wird dort der Ausstellung einen kurzen Besuch abstatten und dann die Reise mittelst der Canada-Pacific-Etsenbahn fortsetzen. VrpefHr» der Lsreau Berlin, 8. September. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht eine große Anzahl von Auszeichnungen, welche der Kaiser anläßlich seiner Anwesenheit bei den Manövern des 5. und 6. Armeecorps Personen der Provinz Posen verliehen hat. Berlin, 8. September. Außer den bereits bekannten vom Kaiser von Rußland verliehenen Auszeichnungen ist noch zu erwähnen, daß General v. Hahnke den Andreas-Orden, Ober Hosmarschall Graf Eulenburg den Alexander-NewSky Orden mit Brillanten und Geheimerath v. LukanuS den weißen Adlerorden erhalten hat. Berlin, 8. September. Die Errichtung einer besonderen DiSciplinarkammer für die Beamten der deutschen Colonien steht dem Vernehmen nach unmittelbar bevor. Berlin, 8. September. Eine gut besuchte Versammlung von Berliner Drechslern beschloß gestern, heute in allen Werkstätten Forderungen zu stellen und, falls diese nicht angenommen werden, überall die Arbeit einzustellen. Gefor- Es ist das der unlauterste Wettbewerb, der gegen eine Gottesgabe unb gegen bie ehrliche Arbeit der vielfach mit Noth kämpfenden ländlichen Obstbauern getrieben wird, denn das Zeug enthält keine Spur von Most, sondern ein indisches Laxirmittel (Tamarinden), Weinsteinsäure, Salpeter u. dgl. Auch trotz des ungeheuren Waffer- zusatzes und des Versuchs, es durch Zuckerzusatz zur Vergährung zu bringen, kann eS dem dürstenden Schnitter, dem armen Arbeiter mit feinen Kindern, der nach einem billigen, gesunden Getränk sucht, nicht zuträglich sein! Da ist b»e reine Gottesgabe Wasser, an der gottlob kein Händler verdient, weit bester, vor Allem gesunder. Viele Obstbäume stehen durch reiches Wachsthum im Regen jetzt verwildert da. So Wmige wissen etwas vom sogen. „Sornrner- schnitt" unb doch wird dieser von Dielen Bäumen weit besser ertragen als bet Schnitt im ersten FrühlingSsast. Man kann jetzt sehr wohl, wo es angezeigt erscheint, burch Auslichten, AuSputzen, Verkürzen an Pfirsichen, Kirsch-, Aprikosen-, Pflaumen-. Zwetschen- unb anberen SteinobstbSumen beschneiden. Mit den anderen kann man warten bis zum Winter. An Oculationen find Wasserschoffe rc. unterhalb der Veredelungsstelle zu entfernen; zu enge VeredelungSbander zu lockern ober zu lösen, damit fie das Stämmchen nicht erwürgen. Aelterm abgeernteten Bäumen gibt man zur Kräftigung eine Bejauchung, in Löch-r unter dem Kronenbereich; ganz jungen nicht, weil sie sonst nicht mehr reifende Holztriebe hüben, bie erfrieren ober krank werden. Der Plan zum Herbstbaumsatz — wo ihn bie örtlichen Verhältnisse wünschenswerth machen — muß jetzt beenbet fein; bie Baumlöcher finb zu graben. Man beziehe Bäume nur aus zuverlässigen Baumschulen unb verlange bie ausbrückliche Versicherung bes Lieferanten, baß er genau unb richtig nur bie bestellten Sorten unb keine anberen ihm gerabe paffenben liefert. Wirb dennoch falsch geliefert, was sich meist leibet erst später erkennen läßt, so warne man alle feine Bekannten vor berarttgen unzuverlässigen Geschäftsleuten. Wer für sein gutes Gelb ein Stahlmester verlangt, will keine eiserne Scheere geliefert erhalten. So muß es auch im Baum- Hande! sein! Das Rosenoculiten kann noch fortgehen: wo bie rothe „Oculir- mabe" zu befurchten ist, bie umgibt man die ganze fertige Veredelung lose mit einem anliegenden Wattebäuschchen. Zur Zimmertreiberei legen wir Blumenzwiebeln unb Knollen in Töpfe, bie vorläufig noch in bie Gartenerbe eingegrabm werden, Unb nun suchen wir noch bei allen Arbeiten im Garten dem war illuminirt. ä&afc'üffy Piel, 9. September. Das russische Kaiserpaar hat gestern Abend aus der Yacht .Polarsterns die Reise nach Kopenhagen angetreteo, nachdem eS sich aus» Herzlichste vom Prinzen und der Prinzessin Heinrich verabschiedet hatte. Die im Hasen befindlichen Kriegsschiffe gaben bei Abfahrt des „Polarstern" Salut. Dom Gefolge des Zaren hat fich ein großer Theil bereits nach Paris begeben. Braunschweig, 9. September. Nach einem Gmundener Telegramm hat fich das Befinden des Prinzen Georg von Cumberland infolge einer Nieren Erkrankung ver. schlimmert. , , c . Athen, 9. September. Ja den letzten Tagen find 1500 armenische Flüchtlinge auS Konstantinopel im PiräuS eingetroffen. Zur Unterbringung derselben ließ dte Regierung Armenzelte in Phaleron ausschlagen. Athen, 9. September. Türkische Truppen vernichteten eine weitere macedonische Bande unter Berbery bet L!waduk. Alle Mitglieder derselben find bi» auf sieben, dte über dte Grenze entkamen, gefallen. ComIm nnö prrohtifcttc#. Sieben, den 9. September. einigen Wochen bevor. c. I b Sorlitz, 8. September. Heute früh 71/, Uljr begab sich i>€t Ratftr mlttelft Sonder,ugl« in da« MnnSvngelSnde und kehrte von dort kur, na« 3'/, Uhr wiedcr zurück. .Dir Kaiserin unternahm heute Morgen eine Rundfahrt durch dir Stadt, wobei fit zuerst die Peter,!>rche be!u«.e ,°d->°u an der RathhauStreppe sich die architectonischen Schönheiten erklären ließ. Hierauf begab fich dte Kaiserin zum heiligen Grabe und stattete darauf im Dtakoniffenhause einen längeren Besuch ab. In dem Gespräch mit dem DiakonuS Bluidow bekundete dte Kaiserin thr lebhaftes Jntereffe für dte kirchlichen Verhältnisse der Stadt und sprach sich über die Schön- betten der jetzt vorhandenen Kirchen lobend auö. Die Kaiserin bemerkte weiter, daß Görlitz noch neue Kirchen sehr nöthig habe. Außerdem bekundete dte Kaiserin regeS Jutereffe für dte WohlthätigkeitSanstalten. ES wurden thr hierauf mehrere I Vorstände von WohlthätigkettSanstaltev vorgestellt. Nach einem Besuche bei den katholischen barmherzigen Schwestern fuhr dte Kaiserin nach dem Blockhaus, wo der Lehrer-Gesang- verein mehrere Lieder vortrug. Heute Abend 10 Uhr 30 Min. I begibt sich dte Kaiserin mittelst SonderzugeS nach Karlsruhe. Rom, 8. September. Wie verlautet, soll der Zar als Trauzeuge der Prinzesfin Helene von Montenegro und der Deutsche Kaiser al6 Trauzeuge des Kronprinzen von $tÖ Venedig, 8. September. Der österreichische Dampser „Maria Cäsar", auS Trapani kommend, collidirte mit einem italienischen Schiffe. DaS letztere sauk. Die Mann- schäft konnte gerettet werden. Brüssel, 8. September. Prinz Albert von Flandern | hatte vor seiner Abreise nach Breslau mit seinem Oheim, dem König Leopold, eine längere Besprechung. Der König gab, wie bekannt, dem Prinzen ein eigenhändige» Schreiben mit, welche» dieser gestern dem Deutschen Kaiser überreicht hat. , Pari,, 8. September. Aus der Kaffe der Soeibtü Günörale" stahlen mehrere Individuen ein Packet Scheine, sowie englische Banknoten im Werthe von 75,000 Francs. Dte Diebe schickten später dem Bankhause die inzwischen pro- lesttrten Checks zurück, behielten aber 20,000 FrcS. in Banknoten. Die Diebe find nicht ermittelt. Pari», 8. September. Trotz des Verbots de» Ministers des Innern fand am Sonntag in Bayonne wieder ein Stier kämpf statt, wobei sechs Stiere und ein Stierkämpfer getödtet wurden. ,, , Marseille, 8. September. Die hier eiugetroffenen armenischen Flüchtlinge werden heute oder morgen nach Newyork besörderr werden. Loudon, 8. September. In einer gestern stattgehabten Versammlung der Dockarbeiter wurde mitgetheilt, daß dte in 32 Syndikaten befindlichen Hafenarbeiter, darunter auch diejenigen auS Newyork, fich gleichfalls den Dockarbeitern angeschloffen haben. Gegenwärtig find iuSgesammt Il/.Million Arbeiter zu striken bereit. eine Derufßstatistik angeordnet, am 15. Juni 1883 wird dar- KrankeuversiterungSgesetz, am 4. Juni 1884 da»^Unfall- verficheiungSgesetz und endlich am 22. Juni 1889 daS Alter«- und JnvaliditatSverficherungSgesetz erlaffen. Sm meisten Beifall fand daS erste Gesetz, da» an die bereit» bestehenden eingeschriebenen HilsSkaffen anknüpfen konnte. I» Jahre 1892 waren 6«/i Mill. Personen versichert, die Einnahmen betrugen 124 Mill., die Ausgaben 104»/, Mtll. Mark. Da» UnfallverfiLerungSgesetz findet einen Vorläufer \u dem Hastpflichtgesetz. 1892 waren Mtll. Arbeiter versichert- die Einnahmen betrugen 68 Mill., die Ausgaben 54 Mill., Vermögen 101 Mill. Mark. Großen Weder- stand fand die Einführung der Alters- und Invalidität»- Versicherung. Redner erkennt allerdings die verbefferungS- dedürstigkeit de» Gesetze» an, weist aber auch auf die Schmie- rigkeit der pünktlichen Einziehung der Prämien, besonder» derjenigen der Arbeiter, hin. Dte niedere Höhe der Alter»- reute und die hohe Altersgrenze find ebenfalls Mangel, deren Tragweite jedoch zusammenschrumpft, wenn man bedenkt, daß weitaus die meisten Arbeiter (96 Procent), schon früher die viel höhere JnvaliditätSrente beziehen. S» erhält z. B. ein 56 jähriger Arbeiter eine größere Jahre»- rente, als er zeitlebens in die Versicherung gezahlt hat. Der größte Mangel des Gesetze» besteht in der kostspieligen und umständlichen Verwaltung. 1892 waren über 11 Mill. Personen versichert, die Einnahmen betrugen 99 Mill., der Reichszuschuß 9,200,000, die Ausgaben 17 Mill., und da» vermögen gegen 163 Mill. Mark. Alle diese Einrichtungen haben einen hohen socialen Werth, denn waS sie bieten, tst kein Almosen- ferner einen wirthschastlichen Werth, denn I durch die Garantien der Versicherungen bei Krankheit mtd Unglück hat fich die Lebenshaltung der arbeitenden Klafferr gehoben. Dadurch finden wieder die kleinen Geschäftsleute einen stärkeren Absatz. Diese ganze Gesetzgebung ist ledoch insofern alS unfertig anzusehen, al» fie nur den kranken Arbeiter unterstützt. BiSmarck wollte jedoch von ewer weiteren Schutzgesetzgebung nicht» »iffen. Die Sachlage wurde verändert mit dem Regierungsantritt Kaffer Wilhelm« I __ Erlaß vom 4. Februar 1890 und Sturz de» Kanzler» in bcmlelben Monat. - Sine Folg- ^-« Srias,!« war die I Internationale Arbeiterconferenz in Berlin (1890). Weit werthvoller jedoch eine Abänderung der Gewerbeordnung (Juni 1891) und da» Gesetz betreffend der Gewerbegerichte I (29. Juni 1890). DaS erste Gesetz gewährte den in Fabriken I beschäftigten Kindern und Frauen größeren Schutz- e» ent- I halt ein verbot der Sonntagßarbeit, Vorschriften zum Schutz gegen Unfälle und Krankheiten und endlich Bestimmungen I über die Theilnahme der Arbeiter an der Aufstellung dtr Fabrikordnungen. Die Aufficht über die Durchführung dieser Bedingungen führen die Fabrikinspectoren, die die Ergebniffe ihrer Anstellungen in Jahresbüchern niederzulegen haben. Bei der segensreichen Thätigkeit dieser Jnspectoren wäre sehr zu wünschen, daß ihre Zahl noch weiter erhöht werden möchte und besonder» daß auch Frauen angestellt würden. DaS deutsche Reich hat sicher recht bedeutende Anfänge einer I gesunden Soclalreform gemacht. Doch bleibt noch viel zu thun, so vor Allem in der Hausindustrie. Daß man bereit ist, noch mehr zu leisten, beweist vielleicht auch die Entsetzung der RetchScommisfion für ArbeitSstatlstik (28. Mat 189.* ••) I Die Commission scheint dem Redner dazu berufen, eine Werk- I Hätte für weitere sachgemäße Reformen zu werden. ♦♦ Daß mit dem Radeln der Damenwelt eine erhöh»« Gefahr für auf der Straße spielende Kinder eingetreten ist, I beweist der gestern vorgekommene Fall, wo eine junge, de» edlen Sport ergebene Dame In der Schloßgaffe ein 6 Jahre altes Kind überfuhr und dasselbe nicht unerheblich -verletzte. Dte Mutter des Kindes hat Strafantrag wegen . fahrlässiger Körperverletzung gestellt. *• Erbarmt Euch der atmen Kettenhunde, gebt denselben regelmäßig reichliche» und gutes Futter und in der heißen Jahreszeit täglich öHer srisches Wasser, haltet streng aus größte Reinlichkeit in und neben der Hütte, stellt diese be tm Sommer an einem schattigen Platz auf, beschafft eine lange Kette und breite», nicht drückende» Halsband, damit sich die armen, gefangenen, treuen Wächter möglichst freß bewegen können. In gleicher Weise sorge man auch sür die Zum (Kapitel „hohe Standgelder", die auch in hte- figer Gegend in die Erscheinung treten, wird der „Darntst. Ztg." aus Rheinheffeu u. A. geschrieben: . . . . Bei dieser Gelegenheit sei auf eine Erscheinung aufmerksam gemacht, die alljährlich mehr zu Tage tritt. E» ist dies nämlich da» Hinausztehen de» städtischen Juxplatz'„Vergnügen auf daS flache Land. Dte durch Aufstellung von Carbuffel«, Schau- und Schießbuden, sowie Verkaufsständen entstehende Concurrevz fördert nun eine Preistreiberei zu Tage, die den Gemeindekaffen einen erklecklichen Einnahmeposten bringt. Die Summen, die für Aufstellung von Carouffels u. ,. w. bezahlt werden, erreichen selbst io den kleinsten Orten eint fast unglaubliche Höhe. So betrug z. B. in Kastel gelegM' ltch der dreitägigen Kirchweihe da» gesammte Standgeld für Buden 1900 Mk.- in Mombach mußte ein Carouffelbefitzer für 2 Tage 800 Mk. bezahlen. Auch recht hoch find d e Standgelder an den kleinsten Orten, nämlich 80 bi» 150 SH für ein Earouffel, 50 bl» 70 Mk. für eine Schießbude, 20 bis 40 Mk. für verkaufsstände. Auch den Hausierern mit Juxarttkeln re. rückt man mit hohen Communalabgaben zu Leibe« •• Deutfcher F»rtbildnng»fchnttag. Der „verband der Freunde und Lehrer deutscher Fortbildung»schulen" veran» Haltet am 19. und 20. September d. I. den ersten beut' I scheu Fortbildungsschultag in Leipzig und hat zu diesem Zwecke dieser Tage auch an dte Vorsitzenden der hessischen Fortbildungsschulen Ewladungen ergehen lasten. Der verband hat sich die Aufgabe gestellt, der nationalen Fortbildungsschule jeder Art im deutschen Volke neue Freunde zu gewinnen und hält e» infolge dessen für seine Pflicht. I durch regelmäßig wiederkehrende FortbtldungSschultage, »er bert wird eine Steifheit ton 52 Ständen pro Woche mit 21 Mk. Mtndestlohn für schwächere Arbeiter und eine Lohn «rhöhung von 15 pEt. für geübtere Arbeiter. Berlin, 8. September. Dte Hand werk er-Eon- serenz wurde heute vormtttag 9»/t Uhr eröffnet. Seiten» der Regierung war der Geheime Ober - RegierungSrath Dr. Sichert und der Geheime Regierung»rath Gruner er schienen. Der Vorsitzende de» Central - Auli chuffe» M deutschen JonuogSverbanbeS, Fuster, leitete die Berhan lungen durch ein Referat über die Vorlage, betteffend die Organisation de» Handwerk», ein. Die Ergebniffe der Con- ferenz, welche drei Tage dauern wird, sollen spater officlell veröffentlicht werden. Au» Kreisen bei 3anun0ß^“n,bflc6rBuCnT' lautet, daß bte Conferenz von bet Forberung der Einführung be» Befähigung» Nachweises ganz absehen unb fich auSschltetz llch mit bet Vorlage bet Regierung b^ch ästigen wird. Berlin, 8. September. Der „Staatsbürger Zeitung zufolge steht bte Einberufung be« EolonialrathS in schädlichen Gelichter der Sepiernbersauna daS Lebenslicht auszublasen; wir stöbern eS zu diesem Zwecke in seinen Schlupfwinkeln an oder I unter den Pflanzenwirthen auf. Da sind die noch vorhandenen I frechen Kohlweißlingsraupen, die LauLmotien an Zwiebeln auch Lauch, die noch ganz jungen Räupchen der Baumweißlinge, deS Gold- asterS an unseren Formobstäurnen, die de« StachelbeerfpannerS, I bann die gefräßigen, meist nächtlicherweile auS dem Boden kommenden Eulcnraupen von Gänsefuß-, Kohl-Winiersaaieule undHauSmütierchen^ schließlich die sich an niederen Pflanzen und Sträuchern bald em- spinnende 2. Generation der Gammaeule. _ . ,rm Beim Schnitzen des Dörrobstes vernichte man den Obstwurm, bringe zu seinem Abfangen in allen Odstlagerräumen alte Lappen, die er zum Einspinnen aufsucht, als Fallen an. ZI in arg zerfrestrnen Schneeball müssen die Zlveigchen mit den Furchtkäfereien abgetchnitten, an den jungen Fichten die Wurmmehlnester mit den Räupchen de» FichtennestwicklerS cntfernt w-rdem | Schweren Aerger macht dem Erbsenzüchter der Erbsenkäfer in der geernteten Maare: er muß dadurch getodtel werden; bafc man die Erbsen aus Horden ic. einer Wärme von 40—‘48* R. (nicht mehr'.) 1 bi« 2 Stunden aussetzt. In den Fanggläsern fangen sch jetzt viele Wespen; deren Erdnester sollten ermittelt und unschädlich gemacht werden. ... , Rostiges Bohnen- und Erbsenstroh bringe man nicht in Dte VorrathSräume. sondern verbrenne eS, falls «S nicht noch alsbato verfütterbar. Ebenso verbrenne man in Tafelobstgärten alles trän le schwa zfl^ckia adgesallen« oder noch hängende milbensüchtige Birnlaud. Man baut dadurch vielen Schaden für daS nächste Jahr vor. Die bei dem vielen Regen an den Obst- und Zierbäumen wuchernden Baumschwämme schneide man au« und verstreiche die glattgeschnittene Bast« mit etwa« Theer. Der Herbst zieht über die umgebrochenen Stoppelfelder, durch die Gärten unb die mit Wein reich behangenen Rebberge; möge diesen die Sonne noch gnädig sein, und dem Segen zur Freude der fleißigen Winzer noch Zucker, Geist und Blume verleihen, sonst bleibt ihre schwere Arbeit, ihr Hosten unbelohnt, und der Segen fällt den Pentschern zui , K Die Schwalben sammeln sich, dien in Heerrügen dem fernen Süden zu. Der Landmann, der Städter steht e« sinnend, ruft ihnen fein Lebewohl! nach. Mögen fie un« bei ihrer Rückkehr über Früh- ling«wolken und die neu ergrünte Muttererde ein freundlichere« fonnigere« Jahr bringen! Heinrich Freiherr Schilling. Berlin, 9. September. I« weiteren Verlauf der gestrigen Sitzung der Handwerker -Confere«- gklnagte e®n Antrag de» Central-AuSschuffe» der JnnungS-verbände betreffend den Vorzug der Gewerbe zur Annahme. Berlin, 9. September. Prinz Ruprecht von Bayern ist L la Bülte be« Leibregiments Großer Kurfürst gestellt. , Berlin, 9. September. Die ,®erl. Reuest. Rachr. zuverlässig, d°b die W-lduag-a über die b-°°r. stehende Berufung de« Grafen Hntten-SzapSkl al« militärischer Decervent für da« Schutztruppen-Departe- ment im Colonialamt unbegründet find. Görlitz, 9. September. Dte Kaiserin reiste gestern Abend 10 Uhr 30 Minuten nach Karlsruhe ab. Der Kaiser Otleltete feine Gemahlin bi» jum * Sill neues Cafe (Conditorei) wird morgen Donnerstag Abend im ehemals Dr. Felfing'schen Hause, an ber Ecke Weibengasse-Neuenbäue, errichtet. Der neue Besitzer unb I Inhaber deS CaföS, Herr I. Krämer, hat den unteren Theil deS geräumigen Hauses vollständig umbauen und einem feineren Restaurant entsprechend einrichien laffen. (Stehe Inserate in heutiger Nummer.) ♦» Die Sektion Gießen deS denffch-österreichffchen Mpen- verein» hat in diesem Jahre fleißig Farben "tarkirt. I Dte Sectton Wetzlar deS Taunus-ClubS ist mtt dem Markiren von Farben mtt Gießen Hand tu Hand gegangen, so daß dte Markirungen beider Secttonen einheitlich sich gestaltet I haben. Von Gießen ist jetzt ber versuch gemacht, auch mit dem Marburger Touristen-Club dahin Vereinbarungen zu I treffen, daß sich dte Farben-Marktrungen auch von dort an das von Wetzlar und Gießen angenommene System etnhett- ltch anschliehen, damit eS sich ermöglichen läßt, für Marburg, Gteßen, Butzbach, Wetzlar eine gemeinsame Farbenkarte her- auSzugeben. ES wäre im Jnttreffe ber Sache sehr zu wünschen, wenn dte Anregung vom Marburger Touristen- Club günstig ausgenommen würde. •• krieftanbensport in Gießen. Gestern vormittag ließ Herr Etseubahnschaffner Schlitt von hier, in ber Lahn- I ftraße wohnhaft, in Kirborf bei AlSfelb zwei Brieftauben fliegen. Die erste Taube traf nach 30 Minuten hier im Schlage wieber ein. Die zweite brauchte 40 Minuten, um I den zehn Stunbeu weiten Weg zurückzulegen. Bortrag. Am vergangenen Sonutag hielt Herr I Pfarrer Wenck aus Darmstadt tm evangelischen Arbetter- I verein eben Vortrag über „die deutsche Arbeiter- I I schütz- und Arbeiterversicherungs-Gefetzgebung . Im Folg nden werde ber Inhalt In groben Umriffen wieder- gegeben : Die heutige sociale Gesetzgebung ist nicht allein auS der Initiative ber kaiserlichen Botschaften hervorgegangen, sondern fie ist daS Product einer langjährigen Entwicklung. Die ersten Anfänge liegen um 100 Jahre zurück, in ber | Regelung des LehrlingSwesenS in ben Zünften. Rasche Fortschritte machen biese Gesetze in den vierziger Jahren, wo bte mächtig werbende Großindustrie einen Schutz der Arbeiter nöthig macht. Den ersten Anstoß gab, wie in England, die Kinderarbeit in den Streichholzfabriken. Es wurden hier Kinder von 4 Jahren zu der ungesunden Beschäftigung an- gehalten. 1839 verbot eine königliche Verordnung die Be- schäftigung von Kindern unter 9 Jahren. Im Jahre 1845 wird die „allgemeine Gewerbeordnung" erlaffen. Der Orts- behörde wird die Befugniß ertheilt, die zum Wohl der Arbeiter erforderlichen Einrichtungen zu veranlaffen. Principiell wich- tige Bestimmungen enthalten die Gesetze über Einsetzung von Gewerberäthen und die Abschaffung des TruckiystemS. Die Kinderarbeit wird weiter beschränkt (Maximalgrenze 12 Jahre). Zur Arbeit an Sonn- und Festtagen soll Niemand „verpflichtet" sein. Diese zunächst preußischen Gesetze werden nach Gründung des norddeutschen Bundes auch auf diesen und nach 1870 auf da» gesammte Reich ausgedehnt. In Folge des Ein- fluffe» des Fürsten Bismarck trat zunächst kein wesentlicher Fortschritt ein- doch können die in den siebziger Jahren gegebenen Gesetze - Hastpflichtgesetz unb Bestimmungen über I die eingeschriebenen HilfSkaffen — al» Vorläufer ber großen Versicherungsgesetze angesehen werben. In bieser Periobe erscheint auch zum ersten Mal in den Gesetzen al« schütz bedürftig die Frau. Ein Gesetz von 1878 bestimmt nämlich, baß sie 3 Wochen nach ihrer Niederkunft nicht beschästtgt werden darf. Endlich wird ein Fabrikinspectorat eingesührt, trotz dem ein Jahr früher von BiSmarck in einem Brief an I Achenbach geäußerten Bedenken. ES wurden zunächst 30 Jnspectoren ernannt, deren Zahl nach dem Sturz de» Kanzler« auf 170 erhöht wurde. Eine rasche Wendung in ber Gesetzgebung trat nach ber kaiserlichen Botschast vom 17. Nov. 1881 I ein. Diese war daburch veranlaßt, baß baS Socialiftengesetz | von 1878 nicht bte erhoffte Wirkung hatte. E« wirb zunächst «Li7., «öd Dt c. «t et*61'!, ■ Jlit fflr Rn * (1 a'dtl haul-inrl' LV,, vt ®’utungen e"®'b,Q"4 «Hilft""« 1’!i' e*n|4rittt ®a9 SÜM«ift*n0, bt-ßiifoietnf<6lu6 von! < i|( Äu»tanfdj der Mc icnintt von ®tiefmar mitn trbball ztchttüi but^ Mtchndt» Lär i t'.Mgen in au«gieblgern hue fca eine Stabt, bl „ ft. Seit 1889 weil g ipe abzthalten, die i »msen: in Mainz, Fra »hl, Mannheim unb fi tzL ilatelfstentage statt- letzten Kölner P 1896 schlossen sich 731 F ir.be bentscher unb ö| Inamn. Den Gesam girren Hanpimann S ettlnbat'Rarlhu^t, kaaleann Motz'Mann W tu. 8t(anntlidj wirb Nta Mlttt btt Vtiffn IWt ju begegnen, ist Hii;en. ES haben fuf ulke Länder mit 15,00 tau tal .vertrauliche B^retne* herauSzufleben Fflitet, dem uerleg^nbi Itrift Poenicke, 1897 ] Uri iben zu machen übe pheflt/ Zeh unb Ott ^'«dnzahl, EinirlttSge ldtz't aHt durch öintrit b’uetnbt önäubtrani |BehördlicheA Boblenlieft ,,u: dar anatomische w Wmg von Aten-Coal 1 1 ' Goschenn 1(0 ' kchacst 5 , rn- l ^®tii!anet 'J- bem öyentltch^ B» «ormittc " Jy, offen. Ui »ift ° be? : »4] ' Cept Settersweg 41. 7612 Ctr. 8 8028] Kleines LogiS zu vermiethen. A. Dietz, Schützenstraße 14 Zu verkaufen. •rt'n«*1* _ dl Prof. Strahl. 8047 1 1 (1) Schellfisch u. Cabliau, garanttrt frisch, im »Rebstock*. [6021 12 Uhr, offen. Offerten, versiegelt und mit ent. sprechender Aufschrift versehen, sind bU zum 20. September d. Js., $3 rmittags 10 Uhr, auf dem ana- Wischen Institut abzugeben. Die Zuschlagsfrist beträgt 8 Tage. Gießen, den 9. September 1896. 100 100 Hütten-Coaks, gewaschener Nußkohlen 1. Größe, Anthracit 2. Größe für Amerikaner Oefen öffentlichen Submissions- JUurtrire 1 i ncenu^rdt -Courante I 8 nicht einen Apfel mehr an dem Bäumchen fand! Laffrt d Euch alle eine Warnung sein. Wer zur Obstversteigerung geht, muh mit Letter und Korb kommen, sonst geht er fehl. Der Dieb ist noch nicht ermittelt. Alzey, 6. September. Gestern fand in unserer Umgegend das Scharfschießen der Artillerie statt. Der Geschützstand war ans der Anhöhe zwischen Sffelborn und Flomborn und das Ziel, resp. die Scheiben, an der Chaussee zwischen Flomborn und Ilbesheim, eine Entfernung von 2050 Meter. Die in Kettenheim einquartierte 3. Batterie soll, wie man hört, die besten Resultate erreicht haben und zwar 75 pCt. Bekanntlich erhält diejenige Batterie der Division den KatserpretS, welche die besten Schirhresultate erzielt, womit auch da- Tragen eines Abzeichens verbunden ist, das jeder Mann der Batterie auf dem Arme trägt. Im vergangenen Jahre hatte die 4. Batterie diese Auszeichnung. Mitelpunkt zu sichern. Auf der Tagesordnung des TageS, mchem die 4. Generalversammlung des oben genannten Srdandes am SamStag, 19. September, vorauSgeht, stehen jolgenbe «orträg«: D .DI- Mate Bedeutung der gort. Htauglfcfolle und deren allgemeinste Berbreilung In Stabt nut Land". Referenten: Herr von Schenkendorff in Görlitz, Wtolted des preußischen Abgeordnetenhauses, und Herr Stuiralh P-lack in ffiorbi«. 2) „L-Vsticher und Lehrstoffe". Si-serent' Herr Schuldirector Scharf in Leipzig. 3) „Die „werbliche Ausbildung der Mädchen in der FortbildungS- Referent: Herr Schuldirector Dr. Jahn in Leipzig. - Mit der Versammlung ist eine Ausstellung Leipziger Fortbildungsschulen für Knaben und Mädchen im Gebäude d-r drei Bürgerschulen verbunden. — Am Montag, 21. September, findet Besuch der Leipziger Fortbildungsschulen durch bit Gäste statt. Verband deutscher Gewerbegerichte. In Verbindung nit der Versammlung des deutschen Vereins für Armenpstege I uni Wohlthätigkeit wird am 23. September eine Der- sommlung des Verbands deutscher Gewerbegerichte in Straß, bürg abgehalten. Zur Besprechung kommt unter anderem In Entwurf der Abänderung der Gewerbe-Ordnung. ** Spinngewebe bei Wunden. Auf dem Lande findet (in altes Hausmittel, durch Auflegen von Spinngewebe auf Maden die Blutungen zu stillen, noch häufig Anwendung, «or dem Gebrauch dieses Mittels muh ernstlich gewarnt »nden, weil das mit Staub beschmutzte Spinngewebe die Kunde verunreinigt und recht schlimme Zufälle, ja Blut- I Vergiftung herbeisühren kann. •• Briefmarkensammler dürste es interessiren, zu Horen, Nie die Organisation der Philatelisten immer größere Fortschritte macht. Während vor etwa 20 Jahren auf dem europäischen Continent noch kein Verein existtrte, dessen Zweck der Zusammenschluß von Brtefmarkenfreunden und der gegen« setlige Austausch der Markendoubletten war, gibt eS heute Hunderte von Briefmarkensammlerveretnen, die über den ganzen Erdball zerstreut find. Besonders die Bewohner der deutsch sprechenden Länder und ihrer Stammverwandten huldigen in au-giebigem Mähe dieser Liebhaberei. ES gibt kaum da eine Stadt, die nicht einen Philatelistenclub aus- । »cift Seit 1889 werden jährlich Brtefmarkensammler-Con- grisse abgehalten, die eine immer steigende Frequenz auf- wrkn: in Mainz, Frankfurt a. M., Dresden, Prag, Berlin, »irl, Mannheim und Köln fanden die bisherigen deutschen sphilatelistentage statt- sür 1897 ist Hamburg gewählt. Auf dm letzten Kölner Philatelistentag vom 20. bis 23. Juni 1896 schloffen sich 73 Vereine mit 7120 Mitgliedern zu dem Lunde deutscher und österreichischer Phtletaltsten-Vereine zusammen. Den Gesammtvorstaad des Bundes bilden die Herren Hauptmann Wagner Heidelberg, RechnungSrath Steinbach «Karlsruhe, Fabrikant Weegmann-Bielefeld, Kaufmann Motz« Mannheim und Schriftsteller Gr et ml« Wen. Bekanntlich wird nirgends so viel gefälscht wie auf hm Gebiete der Briesmarkenkunde. Um diesem Uebel möglichst zu begegnen, ist die Organisation noch weiter ge« ga iren. ES haben sich 225 Briefmarken«Sammlerveretne aller Länder mit 15,000 Mitgliedern vereinigt, um gemeinsam daS -vertrauliche Correspondenz-Blatt philateltftischer Lrretne" herauszugeben. Die betheiligten Vereine find verpflichtet, dem verlegenden Verein (1896 Mannheim Ingenieur Kraft Poenicke, 1897 Pforzheim Fabrikant Ktehnle) genaue Aucaben zu machen über: Name, Gründungsdatum, Vereins- abreffe, Zeit und Ott der Sitzungen, BereinSorgan, Mit- aliköerzahl, Eintrittsgeld, jährlichen Beitrag, Vorstand und über alle durch Eintritt und Austritt von Mitgliedern vor- kommende Veränderungen. Ferner muß eine genaue Be« Temperatur der Lahn und Lust nach Reaumur gemeffm em 9. Septbr., Mittags zwischen 11 und 12llhr: Wasser 12»/>, Luft 13°. Rübsamen'sch« Badeanstalt. Reue Kieler Bücklinge, Reue BiSmorckheringe, Reue RollmSpse, Reue rufs. Sardinen, Reue mariuirle Heringe, Reue Bollheringe, Reue Gurken, Sa«erkra«t, Sardelle« Hummer rc. in Dosen. J. M. Schulhof. jmf dem i?ge vergeben werden. Die Bedingungen liegen an den Lochentagen, Vormittags von 10 bis Schisssnachrrchte«. Der Postdampfer „Pennsylvania"' der „Red Star Lin^ in> AM- werpm ist laut Telegramm am 7. September wohlbehalten m Philadelphia angekommen. m o. - . Der Posidampfer „Kensingtons d» ^Red Star Line W Arw werpen ist laut Telegramm am 7. September wohlbehalten w New-York angekommen. - -n- GroßeuBuseck, 8. September. Am Sonntag feierte der K r i e g e r v e r e t n „Concordia" dahier das Fest seines 25jährigen Bestehens. Eingeleitet wurde die Feier durch TageSreveille, später erfolgte Kirchgang und daran schloß sich die Schmückung der Gräber der verstorbenen Kameraden. Mit Einbruch der Dämmerung bewegte sich ein imposanter Fackel- und LampionSzug unter Musikbegleitung nach dem Kriegerdenkmal, woselbst vom Vorsitzenden ein Kranz niedergelegt und drei Salven abgegeben wurden. Von hier aus bewegte sich der Zug nach dem im herrlichen Schloßpark befindlichen Monumente des verstorbenen Ehren- präfidenten, Herrn Baron v. Rabenau. Nach Abspielen eines Chorals legte der Vorsitzende im Namen des Vereins in dankbarer Erinnerung seines verdienstvollen Ehrenpräsidenten einen prachtvollen Kranz nieder. Nachdem der Präsentir^ marsch verklungen und eine Salve abgegeben war, setzte sich der Zug wieder in Bewegung nach dem VereinSlocal. Im festlich geschmückten Saale angekommen, begrüßte zunächst der Vorsitzende, Herr Dr. Gengnagel, die erschienenen Gäste und entwickelte sodann in kurzen Zügen die Entstehung der Kriegervrreine in Heffen, ging darauf auf die Geschichte des Vereins näher ein und schloß mit eine« drei« fachen Hoch auf den obersten Kriegsherrn, unseren Kaiser, und den Protector der Krtegerkameradschaft „Haffia", unseren Großherzog. Hierauf wurde die zur Erinnerung an den , verstorbenen Ehrenpräsidenten, Herrn Oberstlieutenant Ferdinand Freiherr v. Nordeck zur Rabenau, gewidmete Fahnenschleife von dem Ehrenmitglied Herrn Pfarrer Deichert mit markigen, zu Herzen gehenden Worten gewerht und vom Vorsitzenden an die Fahne befestigt. Freudige Ueberraschuug erregte die Auszeichnung von 14 Kameraden, welche Gründer | und 25 Jahre lang treue Mitglieder des Vereins find. Mit einer kleinen Ansprache überreichte der Vorfitzende jedem Einzelnen eine Jubiläums Medaille mit der Inschrift: „Für 25jährige treue Mitgliedschaft". Manche zündende Rede wurde noch im Laufe des Abends gehalten und manche» patriotische Lied hallte durch den Saal. In vorgerückter Stunde wurde noch ein Tänzchen arrangirt, welches die Kameraden bis zum frühen Morgen zusammenhielt. ?? Garbenteich, 7. September. Gestern war hier Obst- verstetgerung. Der hiesige Flurschütz erstand ein Bäumchen Aepfel. Gleich nach der Versteigerung ging er nach Hause, holte sich eine Leiter und einen Korb und eilte I dann nach seinen Aepfeln. Aber welches Erstaunen, als er ♦ @«ta, 8. September. Der Fußgendarm Otto wurde in einem Holz an der Straße Neustadt-Orla erschossen aufgefunden. Der That verdächtig find drei von ihm tranS- portirte Vagabunden. *?*’**- mV"*» W der Alins. «hin wenn « (96 Procenh Rlt beziehen, tz, Jahre-, Mit hat. ® b» kchfpirliaea Über 11 Mül ? 99 Mill., per Mill., und das diese Eiurichtuogei! ®Q6 sie bieten, ih Nr Werth, dm bei Krankheit und arbeitenden Kiasst- :inen Geschäftsleute Hebung ist jedeih e nur den kranken jedoch von einer n. Die Sachlope Kaiser Wilhelms IL bturz des Kanzler; 1 Erlasses war die llin (1890). Weier GewerbeordvM der Gewerbegeriti! hrte den in Fabrikn cen Schutz- ei env rschriften zum Etzf tdlich Bestimmung der Ausstellung du Durchführung diesu en, die die Ergebch ntederzulegen habe:, uspectoren wäre W eiter erhöht werde, aogesteüe würden, eende Anfänge einer W M t\t\ zr u. Da^ man derer llricht auch die atisti!(28.Mail8SL. u berufen, eine Weil i zu werden, mennelt eine erhol Kinder eingetteten >l , wo eine junge, chlotzgch ein K JÄa ; nicht uuerheblit jat Slrasautrag W >rsitz^ .^gehea1 fein« Wy ftoffrtitr fitltt '“X" von Lorbeerbäumen per 1. October gesucht. Offerten sieht entgegen Friedrich Georg, Kunst« und Handelsgärtner, R0Ttbitbung«f4utotfen ein« einseitigen I fdbreibung aller neu auftaudjenben gälftiungen unter Bei. 2l°e. " L Huf ber slge.orbnung be. Tage., | fügung eine. Exemplar, jur Hbbitbung eingereicht »erbem Daran schließen sich 200 Adressen aus fast allen Landern der Erde an, deren Inhaber bereit find, den Mitgliedern der betheiligten Vereine die coursirenden Postwerthzeichen ihre» Lande» zum Nominalwerth zuzüglich Porto zu besorgen, ebenso die Adreffen von 115 hervorragenden Philatelisten, die bereit sind, in schwierigen Fällen ihr Urtheil über die Echtheit von Briefmarken abzugeben. Auch der Kampf gegen bk „SpecalationSmarken", die geldarme Staaten in raschem Wechsel zahlreich herauSgeben, nicht aus postalischem Bedürf« niß, sondern um durch Verkauf an Sammler ihre Finanzen aufzubeffern, wird durch Aufklärung und Warnung der Briefmarkensammler vor deren Erwerb mitgeführt. Mit« theilungen über Börsen, Museen. Congreffe, Ausstellungen, eine schwarze Liste unreeller Briefmarkenhändler vervollständigen den Inhalt dieses Blattes, bei deffen Gründnng materielle Jntereflen ausgeschloffen wurden. Bisher find die Erfolge dieser philetalistisch allgemein nützlichen Bestrebungen außerordentlich groß gewesen und dringt die Erkenntniß von dem Nutzen des allgemeinen Zusammenschluffes zu Schutz und Trutz in immer weitere Kreise der Briefmarken-Liebhaber. y« «w t inBt«* »W« * W' «,xbal>b 1' v. die auch 1°^ 181,1 to8'®blr ^^'"^ouCar^ reit'111 i“5?’.' jeiif 1 8004] Eine den Anforderungen der Neuzeit entsprechende Familie« - Woh- nona von 5 bis 6 Zimmern mit allem Zubehör in der Nähe der Waltthor- oder Marburgerstraße, Nord- eoent. Oftanlage z« mielhe« gesucht. Offerten mit Preisangabe unter A. A. an die ®ipeb. d. Blattes erbeten. _ 7985] ein oder rwei gut «Sblirte zimmer mit Frühstück und aufmerksamer Bedienung, in guter Lage, von einem Herrn zu miethen gesucht. Angebote unter Rr. 7985 an die Exped. d. BlatteS. Mal. Rothwein - garantirt rein ■— per Flasche 60 Pfennig empfiehlt 2728 Louis Lind, Kirchenplatz 10. la. 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DaS Unioerfitäts-Curatorium hat die Genehmtgung zum Besuche der Vorlesungen durch Fraum auf Antrag der letzteren zu ertbetlen, nachdem zuvor durch den Rector dir Prüfung aller Erfordernisse, namentlich auch einer genügenden Vorbildung, und daS Etn- verständniß der betreffenden Lehrer erfolgt ist. _ Wöchentlich« lleberficht der Tsdeslälle in Gietze». 36. Woche. Vom 30. August bis 5. September 189^ Einwohnerzahl: angenommen zu 23 000 (tack 1600 Mann Mllitür). SterbltchkeUSziffer: 13,66, nach Abzug der OrtSfremdm ll,3O0!/o-. Kinder U ftarben ^-i°"3.6r: 8023] Eine geb., ältere Dame sucht »um Zusammeuleben eine alleinstehende Dame, welche bei derselben eoent freie Wohnung, Feuerung und Licht erhalten würde. Näheres unter E. M. tu der Expedition d. Bl. _____________ Die HchMnad-Werke Carl & Theodor Hess, Mannheim, suchen für Sieben und alle größeren Plätze tüchtige, soldeute 8036 Gkimlmketn. u Dis m Angabe des Gewünschten, von Elten & Keussen, Fabrik und Handlung, Crefeld. schützt einen Gegenlland vor ^Itachahmung. Die Behauptung, daß auf Seifen über- bauvt keine Patente ertheilt würden, ist irrig. — Ein neues und bekanntlich sehr gutes Waschmittel ist: ,L«H«S Wasch-«rt«ae^ D r p. 82424, deshalb achte jede vorsichtige Hrutfrau beim Einlauf genau darauf, daß ihr das rich'ige gereicht wird: ,L«H«A Wasch- etitaci* D. R. Patent ld° Eine Scheune oder Futterboden wird zu miethen gesucht. 8032J Keßler, Neuenweg 33. Wageu-Remise möglichst in der inneren Stadt gesucht. Offerten unter Nr. 8041 an die Exped. d. Bl. £^äufyesuche^J Gebrauchte VordeauHaschen taust 8026 Otto Schaaf, Seltersweg 39. Gehirnschlagfluß 1 Lungenentzündung 1 Lungenschwindsucht 1 Durchfall 1 Gehirnhauttuberkulose 1 Diphtheritis 1 (1) _________________________________ Summa: 6 (1) 3 1 (1) Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Kraukhett auf von autzwärtv nach Gießen gebrachte Kranke komme». , 8039] Die Gemüsehalle am Tiefenweg 4 ist auf den Abbruch zu verkaufen. Ar. Haiuer. 8040] Zwei «tück Land in meinem Garten am Nahrungsberg zu verkaufen. Näheres »aplaueigaste 11. —8020] Ein getragener Uedeezither preiSwerth zu verkaufen. _______________Weserstratze 4, in. ' Eine eichene Waschdütte bMg zuoer- kaufen. 17717] PH. Stier, Schulstr. 5. Geschäfts-Verlegung. Meiner werthen Kundschaft zur gefl. Nachricht, daß ich meine Wohnung und Geschäft nach Gießen, Afterweg 23, verlegt habe. Indem ich für das mir bisher geschenkte Vertrauen bestens danke, bitte ich, mir dasselbe auch für die Zukunft bewahren zu wollen. Achtungsvoll Heinr. Kleinhenn, Schuhmacher, __________Asterwea 23._______7803 Guter Mittagstisch I nebst Abendbrod wird von einem jungen Herrn in einem hiefigen Privathause gesucht. Offerten mtt Preisangabe unter Ch. E. M. sofort an die Exped. d. Bl. MAGGI5 Freisinniger »erein ich 8084 J. Krämer 8087 6871 Hochachtung J. Krämer 8038 Mäusburg L2. 7978 xxxxxxxxxxxxexxxxxxxxxxxx 8 Weit über 100 Kerzen | 5 strahlen die neuesten Glühstrümpfe für 5 IStUlI Gasglühlicht aus. ü. Stück 1 Mk. 40 Pf. g X sind solche zu haben bei X «036] sind solche zu haben bei 7961 Exped. d. Blattes. 8025 Tüchtige Arbeiter für dauernd gesucht. 7888 1887 103.40 dto. 4 7998 Gd. Lilbereifeu. Brt<( 4.20 4.16 Wnrftvlflti 17. 8042 3 3 104.40 99 65 10203 102.83 der auf 101J5 101J3 101JO 103.00 8Vs 3 3Vs 4 4 4Vi 4 3 6 4 8090 170.4» 4.18 7973] Ein ordentlicher Haußbursche gesucht, «dnard »oll, Neustadt 49. Hausbursche gesucht 87.10 104 45 27 50 93 40 33 80 Nitsch, o. Seßerreich. Alpkllvrreill. Sectio» Gietzeu. 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Sie wird von den Kindern gerne genommen und ist auch ostne Milch zufat, vollständige, an Rästrwertst der Muttermilch gleichkommende Kindernatzrung, daher, wenn Milch nicht vertragen wir», oder zu Zeiten, wo dieselbe leicht in Sährung übergeht, al« bester und »Slliger »r> E,n< Schuumxrke falJ „„ Muttermilch zu verwenden. Vrämiirt lHti.3 94: 3 goldene Medaillen und 4 Vhren DiPlome ■ ertanf in «»atsteken und Lroguerien per glasche M. l.li Hausbursche gefucht. Neustadt 6. 7877 SS ÄÄ Omnibus-Verbindung ' %bo nncnunl billiger) ehrte A Marburgerftratze—Bahnhof unb zurück, ßtate B Grünbergerstrahs-Vahnhof unb zurück. m (SomrtagS unb Woche» Linie C vrarkt—«Embergerwald unb zurück tag« Nach mittags bei afh^' l Gerffimtronn I Proeent "" Deutsche ReichSanl. Procenl Oefterr. Silberrente 8 HovSdvrschen, 8 HauSdürschche«, 2 Schweizer 8 0eeo«omiek«echle, 2 »avrdorschen sofort gesucht. Placirungsbureau von O. Btiawny, Nfterweg 6. 8043 KräitigerHausbursche der auch mit Pferden umgehen kann, für sofort gesucht. a i-ticiion: >. kcheyda. — Druck unb Verlag der Vrühl'scheu UnivrrsttLNl-Buch> und 6tnnbruderri (Piets ch & bchehda) in Pretzen. Die heutige liummei umfaßt 6 Seite». Oefterr. StaatSbahn v. 1885 93.00 4 Jtal. staatSgar. Etsenb. 53L5 5 Cafe Krämer (Conditorei), ooooooooooooooooooooooooooooooooooo = Heute Donnerstag: Eröffnung. = Warme und kalte Getränke, Erfrischungen, reingehalteno Weine, z. Th. eigenes Gewächs, worauf ich besonders aufmerksam mache, ausländische Weine, Liqueure, ff. Bier aus der Brauerei Bichler, sowie Münchner Bürgerbräu im Glas. Ich werde stets bestrebt sein, meine werthen Gäste auf das Beste und Aufmerksamste zu bedienen. , . Zu recht zahlreichem Besuch ladet freundlichst ein und zeichnet mit aller Durch langjährige Thätigkeit in nur ersten Häusern des In- und Auslandes bin ich in Lage, allen nur denkbaren Anforderungen in vollem Maasse genügen zu können. — Bestellungen Thee- und Cattbackwerk, Torten, Kuchen, Macronen- und Croquant-Aufsatze, petits fours, Stückbackwerk, Cremes, Puddinge, Rahm- und Eisspeisen etc etc , alles in reicher Auswahl und Ausführung, werden auf das Sorgfältigste und Pünktlichste ausgefuhrt, und wird mein Bestreben sein, mir das vollste Vertrauen meiner werthen Kundschaft zu erwerben. Um gütige Unterstützung meines Unternehmens bittend, zeichne mit vorzüglicher Hochachtung 5 A. Gretscher, $ S 7966 Neustadt 78. * xxxxxxxxxxxxo xxxxxxxxxxxx Eisenwerke Hirzenhain u. Lollar Eisengießerei und Maschinenfabrik Än.n Abtheilung Landwirthschastlicher Maschinen Wr AnLnrrt wincr Zuschncide-Schule, (XfCI verbunden mit praktischem Unterricht, beginnt am 15. September. Anmeldungen nehme ich in meiner Wohnung, Grünberger» ftrahe 16 (Mittelbau) entgegen. 7601 Dina Betri, gepr. Lehrerin. xxxxxxxxxxxxoxxxxxxxxxxxx X Zur Belehrung aller Freunde des Obst- und Gartenbaues ist vor HH nunmehr zehn Jahren Aer praktische Ratgeber im Obst- X und Gartenbau, HH eine wöchentlich erscheinende, reich tllustrirte Gartenzettschttft, in# Leben M gerufen worden, welche aus kleinen Anfängen schnell emporgeblüht, heute die gelesmste Gartenzettschrift der Welt gewordm ist. Der practisch« HE Rathgeber ist jetzt ein Unternehmen von einzig dastehender Großartigkeit, »welches nur für die Praxis arbeitet. An der Spitze der Redaction stehm vier wissenschaftlich gebildete Gärtner, ein großer Kreis von Autoritäten HH arbeitet mit. Unter der Redactton steht ein wissenschaftlicher VersuchS- « garten für Neuheiten und ein 45 Morgen proßer, practischm Versuchen dienender Versuchsgartm „Der HedwigSberg". In einer eigmen Ver- X suchskellerei werden Sorten- und Maschtnenversuch« mit Obst- und Beeren» X weinen gemacht. Der practische Rathgeber ist reich tllustrtrt. Alle Abbildungen werden nach lebenden Modellm, Pflanzm rc. nur für dm jC Rathgeber gezeichnet. Vierteljährlich wird ein bunteS Aquarell — Ab- Mbtldungen von Obftsotten, Blumm, Jnfectm rc. — beigegeben, daS von hervorragendem künstlerischem Werth. Der practische Rathgeber im Obst- HE und Gartenbau, auf dm man bet jeder Postanstalt oder Buchhandlung X abonniren kann, kostet vierteljährlich 1 Mk., mit Bestellgeld 1,15 Mk., bet dtrectem Bezug unter Streifband 1,50 Mk. Probenummern versendet HH gern unentgeltlich die KSutgl. KafvnchdruLerei ^rowttzsch m. Sohn in Frankfurt a. d. Oder. xxxxxwxxxxxxottxxxxxx** Bei der Wichtigkeit der Tagesordnung ersucht um voll- zähliges Erscheinen_________________ Der Vorstand. Deutsche Grundschuld. - Bank. Berlin M.W., Dorotheenstraeee 95 96. Wir geben hiermit bekannt, dass wir von jetzt ab in der Reihenfolge der Anmeldungen die neuen Couponsbogen zu unseren Pfandbriefen Serie II. und IV. gegen Rückgabe des Talons zur Ausgabe bringen und bezw. portofrei versendet. Wir ersuchen die Einsender von Talons, auf der rechten Seite derselben ihre Namen oder Firmen und Wohnort beizusetzen. Dio am 1. October 1896 fälligen Pfandbrief-Coupon* werde« vom 15. September a. er. ab in Berlin an unserer Gasse und auswlrts bei dee bekannten Pfandbrief-Verkaufsstellen eingelöst. 8024 Die Direction, Etiketten, ^555" Brühl’sche Univ.-Druckerei (Pietsch & SchifO), 8ebul»tra««e 7.________ __ DampsbajMrei Rübsamen. (Sin bis zwei tüchtige Arbeiter zur dauernden Beschäftigung sofort gesucht von Klavierunterricht! 7982] Lehrerin gesucht für wöchentlich einige Stunden Anfangsunterricht. Off. mit Pretöang. unt.E.U.an die Erp, d. Al. | Vereinsnachrichten. | □ 11./». 8 u. Mufti. I. Gr. Coursbericht non J. Kurz & Co., Giessen, Kühnhsfstrch 63. Frankfurter Börse vom 8. September 1896. Lehrmädchen - Gesuch. 7984] Für ein Kurz-, Weiß- und Wollwaarengeschäst sofott zwei Lehr- Mädchen au8 anständiaer Familie gesucht. Offerten unter B. 500 an die Exped. d> Blatte«._______________________ 7703] Ein williges, arbeitsames Mädchen Mitte October zu miethen gesucht. L. Petri II., Ludwigstruße 1. 7995] Ein Laufmädchen von Morgens bis Mittags 3 Uhr gesucht. Näheres Expedition. T. O.: Winterprogramm und Besprechung des MonatSauSflugeS- | Capitalien. | 2-3000 Mk. auf gute zweite Hypothek zu leiben gesucht. Offerten unter U. 800 an die Exped- d. Blattes. 7983 200 Mark gegen Sicherheit und gute Zinsen von einem Beamten gesucht. Monatliche Rückzahlung von 20 Mark. Offerten unter Z. 1OO an die 16.22 I 16.18 Fran,. Banknoten 20.41 20.37 Oefterr. dto. 4.20 4.16 «merk. 3'/> Frankftr.Hyp.Bk.unk.b.l906 101 50 3»/, Hambrgr.Hyp.Bk. unk.b.19^ 3'/, 8rkf.HyP.Tred.V.unk.b.l906 101.20 3/, $r«u&. fcpp.a.«tuntb. 905 unk.b. 1905 104.80 3'/, Pomm.Hyv-A.Bk.unk.b.1906 3V, DeutscheGrdsch.B. unk. b. 1906 10L00 4 Frkf.Ldw Cred.vk. unk. b. 1900 Conditorei - Eröffnung Den geehrten Herrschaften von Giessen und Umgegend die ergebene Anzeige, dass morgen Donnerstag in meinem Hause Keuenbäuen-Ecke der Weidengasse eine -Jh* *&>*•** eit N*6,., Ä» Amt! W DttT.'.ült Maul- U' V ton Bithmark! tal Slvhh. Mio tuB| eine! LirhmalM ttab« l. vtW- l- Stelle zu iitafskil. B pkrsoaal zu stillen, dal eÜjtbmintn wird, aal linvnftuäM S Hitxt non hMrm io undtistujuv Ort' had», aufgrttirbtn t tuit tlnt stttog zu Udpruaglldittnt zu Mark: gtbracht totti zkugoisse Hai ftlbstvi gang bet Thirtt do Bübingen, Gtotzher ßrH« fit WMH zu 6 Dir Mali sft unb Holzschnitzer her mische unb practisch Stift blnit sie seit K: buten, Stucfatenien Das Wintetsew Unterrichtet tvi, lthmn in folgenden Fteihand. und w hUttftn, Mod Motiven, Vorträge Mrterialitnkunbe, S veranschlagen unb J«?ntten in Ufenbi Evb. unb Machsch, ^OBdhtte : .. ,*■ *•«« iton. i,"”' r» c ”nen Tages ans hi ‘«6 eetab, 'te«; Renin, i"ta“ i4h®^rt»ge nntti lü von t ieboi WÄT1“ fl,l ’Jlvie « knui' H Ihn'* 181 1 9- fern, * 8ttt !' aa‘,$r