nahmen bezüglich des Droguenhandels bedürfe eS in der That nur, insofern eine Gefährdung von Leben und Gesundheit in Frage stehe. Andererseits erschien eine Ergänzung der Vorlage durch Aufnahme des Loiehandels dringend nöthtg. Geh. Medictnalrath Ptstor macht Mittheilung von zahlreichen Fällen, wo Droguisten verbotene Stoffe, sogar tinktura Strychni, Cocain, Atropin geführt und verkauft hätten und wo selbst Revisionen und Bestrafungen nichts gefruchtet hätten. Das Bedürfniß für die Vorlage, insoweit der Droguenhandel in Betracht komme, fei daher nicht zu bestreiten. Inzwischen ist noch ein Amendement Röficke zum Antrag Holleufer eingegangen. Danach soll die Vorschrift dieses Antrages auf den Bierkleinhandel „vom Faß" beschränkt bleiben, sich also nicht auch auf den Flaschenbterhandel erstrecken. Abg. Kruse äußert sich zu Gunsten der Vorlage. Es handle sich hier in keiner Weise um Störung berechtigter Jnteresien der Droguisten, sondern nur um nothwendige Maßnahmen im gesundheitlichen Interesse des Publikums. Nothwendtg um so mehr, als das Gros der in den Droguengeschäften Thätigen nicht aus approbirten Apothekern bestehe. Abg. v WolSzlegier (Pole): Es handle sich hier nur um einen Concurrenzkampf zwischen Apotheker und Droguisten, in den sich der Staat überhaupt nicht einzumischen habe. Abg. Langerhans (fit. Vp.), ebenfalls gegen die Vorlage, betont namentlich, wie engherzig die Listen der Stoffe abgesaßt seien, deren Führung den Droguisten untersagt fei. Den Droguenhändlern werde daher schlechthin die Existenz genommen, wenn die Vorlage durchgehe. Eine fünfzigjährige Erfahrung habe ihn gelehrt, wie nothwendig die Droguisten seien. Staatssecretär v. Bötticher stellt in Abrede, daß es sich hier nur um einen Concurrrenzkampf zwischen Apothekern und Droguisten handle. Vielmehr berücksichtige die Vorlage nur das Gemeinwohl, das Interesse von Leben und Gesundheit. Die Regierungen wollen mit Rücksicht hierauf nur erzwingen, daß die Droguisten den gesetzlichen Vorschriften Achtung bezeigen. Halte man das Register der ihnen gestatteten Maaren für zu engherzig, so laste sich dem ja abhelfen. Der Antrag Gröber gehe zu wett, indem er die Untersagung des Handels mit Droguen überhaupt zulaste, statt des Handels mit Droguen, „welche zu Heilzwecken dienen." Abg. Dr. Schädler (C.) beantragt, daß den einzelnen Landesregierungen die Befugniß gegeben werde, den Bier-Kleinhandel con- ceffionspflichtig zu macken. Meiterberathung Montag. Deutsches Reich. Berlin, 7. März. Der Kaiser begab sich heute Bormittag zum österreichischen Botschafter und verweilte dortselbst, der „Post" zufolge, über eine Stunde. Berlin, 7. März. Wie das Depeschen-Bureau „Herold" erfährt, wird der Kaiser am 23. d. M. seine Mtttelmeer- Reise antreten. Ferner wird gemeldet, daß Graf Golu- chowSky am 10 dS., Abends halb 7 Uhr, vom Kaiser em« pfangen werden wird. Berlin, 7. März. Prinz Heinrich wird sich, einer hiesigen Correspondenz zufolge, als Vertreter des Kaisers nach Moskau zu den Krönungsfeterlichkeitcn begeben. Berlin, 7. März. Im Auftrage des Kaisers hat sich, wie der „ReichSanzeiger" meldet, der Commandant des Hauptquartiers, Generallieutenant von Pl ess en, zur Feier des militärischen Jubiläums des Prinzen Georg von Sachsen nach Dresden begeben. Berlin, 7. März. Die ReichStagS-Commisfion zur Bor- berathung des Bürgerlichen Gesetzbuches erledigte heute die §§ 546 bis 573. Zur Annahme gelangte eine von socialdemokratischer Seite beantragte Resolution, worin die Erwartung ausgesprochen wird, daß in dem Gesetz, betr. Aenderuug der Ctvilproceßordnung, eine Bestimmung Aufnahme finde, wonach in den Erkenntniffen auf Räumung einer Wohnung eine angemestene Kündigungsfrist festgesetzt sein muß. Berlin, 7. März. Der Redacleur deS „Vorwärts", Dierl, wurde heute wegen MajestätSbeleidigung, begangen durch einen Artikel: „Wie man in Sachsen Soctaltsten ver- urtheilt", zu 5 Monaten und 2 Machen Gefängniß verur- theilt. DaS frühere, unter Landgerichtsdirector Brausewetter gefällte Urtheil in derselben Sache lautete auf 6 Monate, war aber vom Reichsgericht aufgehoben worden. Berlin, 7. März. Im Abgeordneteuhause wurde heute das Capitel „Höhere Lehranstalten" erledigt. Nach Schluß der Sitzung erklärte der Präfident, daß Montag und Dienstag Abendfitzungen stattfinden. Berlin, 7. März. Bezüglich des ReichStagSfefteS am 21. März hat mau fich dahin geeinigt, daß jeder Fraction je nach ihrer Stärke eS überlasten sein soll, einen oder mehrere Vertreter der Preffe etnzuladen. Berlin, 7. März. Die Wahl deS Abgeordneten Pö hl- mann (ReichSp.) wurde heute von der WahlprüfuriLS-Com- Mission des Reichstages mit 7 gegen 3 Stimmen für ungiltig erklärt. Kattowitz, 7. März. Die Beerdigung der bei dem Brande in der KleophaSgrube verunglückten 104 Bergleute fand heute unter Betheiligung aller Behörden und einer zahl- reichen Volksmenge in feierlicher Weise statt. Der Oberpräfident der Provinz Schlesien und der Präfident de» Regierungsbezirks Oppeln hatten Kränze gesandt. — Zum Gedächtniß der Verunglückten wird in dem Dorfe Zaleosche eine Gedächtuißkirche errichtet werden. Nom, 7. März. Die Italiener hinterließen bei Adua dem Feinde eine Million Patronen, 10,000 Gewehre und 5000 Artillerie-Ladungen. Baldissera sandte den Maior Salso zu Menelik, um die Erlaubniß nachzusuchen, die Tobten zu begraben. Der Feldzug wird fortgesetzt. Rom, 7. März. Die Combination Ricotti-Rudini scheint definitiv gescheitert. Wenn Saracco das Programm de» Königs, wonach die militärische Ehre um jeden Preis gewahrt werden müsse, vertritt, ist feine Berufung sicher. Die Entscheidung wird noch heute erfolgen. Saracco hat die größte Aussicht, mit der Bildung des CabinetS betraut zu werden. Pari», 7. März. Die Deputirtenkammer bewilligte einen Credit von 315,000 FrcS. zur Entschädigung der Opfer aus den Unruhen zu Paris im Juli 1893 und zu Lyon im Juni 1894, sowie aus der Explosion im Re- staurant Foyot. ______________________________ Neueste Nachrichten Wolff» telegraphische» Eorrespondenr-Bureau. Coburg, 8. März. Bei orkanartigem Sturme wurde gegen 3 Uhr früh ein heftiger, einige Secunden anhaltender Erdstoß von Südwest nach Nordost in Kipfendorf verspürt. Norden, 8. März. Durch heftigen Sturm ist die Verbindung mit den Inseln unterbrochen- in der Nordsee strandeten zwei Fahrzeuge. Modane, 8. März. Ein mit Maaren und Vieh beladener Zug entgleiste am AuSgange des Mont CeniS-Tunnels. Mit Ausnahme der letzten drei Wagen ist der ganze Zug und die Locomotive zertrümmert. Der Maschinenführer und der Heizer sind qetödtet. Paris, 8. März. Präfident Faure verließ heute früh Marseille auf der Rückreise nach Paris. Unterwegs machte er unter anderen Städten auch in Six Halt, woselbst er die Spitzen der Behörden und den Erzbischof empfing. Der Erzbischof versicherte in einer Ansprache die Ergebenheit de» französischen CleruS dem Vaterlande gegenüber- er gab dem Wunsche Ausdruck, der Präfident wolle, soweit eS ihm möglich sei, alles Böse verhindern und alle» Gute thun, und schloß damit, die Mission Desjenigen, der der Erste unter den Franzosen ist, sei, der Diener aller Franzosen zu sein. Bordeaux, 8. März. Gegen den ehemaligen Recht»- ar.walt Friedmann ist, wie die Blätter melden, da» AuS- lieferungSbegehren auch wegen Theilnahme an betrügerischem Bankerott gestellt. Gegen die bezügliche Mittheilung de» StaatSanwaltö hat Friedmann lebhaft protestirt und erklärt, er sei ein Opfer, nicht ein Mitschuldiger an dem Bankerott der „Rheinisch Westfälischen Bank". WB. Freiburg i. Br., 9. März. Infolge Hochwasser» der Dreisam ist die Schwabenthorbrücke eingestürzt. Landescommisiar Siegel und Stadtdirector Sonntag, welche sich darauf befanden, werden vermißt. Der bei den RettungS- arbeiten anwesende Erbgroßherzog ist ebenfalls in Gefahr gewesen. CoceU» rrnd proohtstellcs, Gieße», 9. März 1896. *• Empfang. Seine Königliche Hoheit der Großherzog empfingen am 7. März u. A. den Major v. Erh ardt und den Hauptmann Graf v. Hertzberg vom Infanterie- Regiment Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116. *• Persoualuachrichteu. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, dem Betrieb», controlleur bei den Oberhesfischen Eisenbahnen Friedrich Heß den Character als Eisenbahnbauinspector zu verleihen. Sitzung der Großh. Handelskammer vom 4. Marz 1896. Anwesend die Herren: Koch, Scheel, Gail, Heichelheim, Katz, Klingspor, Kraatz, Wortmann. Am 10. März findet in Berlin eine Plenarversammlung de» deuts chen Handels- tag es statt. Auf der Tagesordnung stehen u. a. Verhandlungen über die Gesetzentwürfe betreffend den Verkehr mit Butter, Käse, Schmalz und deren Ersatzmitteln (sog. Margarinegesetz), Referent das Küngl. Commerz-Collegium zu Altona- betr. den Verkehr mit Handelsdünger rc.: Referent das Aeltesten-Collegium zu Magdeburg- betr. die Reform der Börsen: Referent das Aeltesten-Collegium Dienstag de« 10. März -1r. 59 Erstes Blatt 1896 Amts- und Airzeigeblatt für den Knb Gietzeir» Gratisbeilage: Gießener Iamitienblätter Amtliche»» Sbetl Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag» für bex folgenden Tag erscheinenden Nummer bi» Sonn. 10 Uhr. All: Annoncen-Bureaux de» In- und LuSlande» nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Die Gießener Mn«ltte-»rst1er werben dem Anzeiger »Schentlich dreimal beigelegt. Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, Bit Ausnahme de» Montag». vierteljähriger ASonnemeutspreia» 2 Mark 20 Psg. mtt Bringerlodn. Durch die Post bezöge» 2 Mark 50 Psz. Redactton, Exveditio» und Druckerei: Kchntstraßc Ar.7. Fernsprecher 51. Bekanntmachung. Der Osterfeiertage wegen wird der auf den 6. April dS. IS. fallende Zahltag der Kreiskasse Gieste« zu Hungen und Lich nicht an diesem Tage, sondern Montag den 30. März abgehalten werden. Gießen, den 6. März 1896. Grobherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern. Gießener Anzeiger General-Anzeiger. ■'M't 5'1 dkl f I Kit ■uÄfn' rTbtn übe. I fr hn'> ff-hat t8 L®8« ! @arttnarbtt: u»haWhlinr letzt idnt Salat, MohnLtc auch S^oariDiu, Men gelegt wnk er Obftbmmu & Dte Spalitrblc 1 Lbstdüluncha t jetzt schon pflec tetch noch elnti lvfchüchter z° ft elnb seiner e schon mordet, k erholt aus iuücL chtm. SBürtlralc. ca. 7100 6l|aili: reich - eijjrj lkiser geraubt' L l schallen unhwlitr ’ t>. Schillstz Wm bau!. W d Montag: nchA Mch r. KM Mtt , gefärbt und r- L Gail, MSweg sehr gut e# er du f* sind billig 4! res bei W 3L____- iesen-DoM- & ’Ä unter a. ° $. Derrtiehee Leichstag. 54. Plenarsitzung. Samstag, den 7. März 1896. Die Berathung der Gewerbenooelle, Art. 3, betr. den Vertrieb geistiger Getränke durch die Consumveretne, wird fortgesetzt. Der dazu gestellte Antrag Gröber und Genossen, welcher die Unterstellung nur der „anderen Vereine" unter S 33 R. G. O. den Landesregierungen anhcimgeben, dagegen die Eonsumoereine für das ganze Reich obligatorisch machen will, wird von Abg. Metzner (Ctr.) befürwortet. Redner sähe eigentlich am liebsten, wenn all jenen Vereinen der Ausschank von Branntwein rc. einfach ganz verboten würde. , J Abg. o. Stumm (Rp.) hält die Befürchtungen, welche sein FractionSgmosse Engels gestern gegen die Vorlage geltend gemacht hat, für übertrieben. ''x&Ä Staatssecretär o. Bötticher erwidert auf eine Anfrage des Vorredners, ob die Casinos rc. auch der Polizeistunde unterworfen seien, es komme darauf an, ob es fich um einen öffentlichen Ausschank handle ober nicht. Der Minister empfiehlt sodann, es bet der Vorlage zu belassen, es also nicht blos bezüglich der „anderen Vereine", sondern auch bezüglich der Eonsumoereine — bezw. nach einem Amendement Hitze bezüglich der in das Genofsenschaftsregtster eingetragenen Consumveretne — den einzelstaatlichen Regierungen es zu überlassen, ob sie die Unterstellung unter S 33 anordnen wollen oder nicht Abg. Re iß Haus (Soc.) bekämpft die Vorlage. Wenn es in den Händen der Behörden liege, einem Consum- bezw. sonstigen Vereine die Concession zu gewähren oder zu verweigern, fo würden darunter alle Vereine zu leiden haben, die sich den Behörden in irgend einer Weise mißliebig machen. Abg. Schneider (frf. Vp.) wendet sich ebenfalls gegen die Vorlage und den Antrag Gröber. Redner beruft sich dabei namentlich auch darauf, daß im Vorjahre in der Commission der Vertreter Württembergs Bedenken gegen Ausdehnung des Concesstonszwanges auf die Eonsumoereine erhoben habe. Württemb. Bevollmächtigter v. Schicker stellt dies sofort dahin richtig, er habe solche grundsätzliche Bedenken nicht geltend gemacht, vielmehr habe er nur gesagt, eS hätten sich in Württemberg in Bezug auf den Vertrieb von Branntwein durch Eonsumoereine Mißbräuche von Erheblichkeit nicht herausgestellt und es bestehe daher auch in Württemberg kein Bedürfniß für Unterstellung der Consumveretne unter s 33. Einen Einwand dagegen, daß die Consumveretne in dieser Beziehung mtt den Gewerbtretbenven gleichgestellt würden, habe er aber nicht erhoben. Abg. Bueb (Soc.) stellt auch für Elsaß Lothringen das Bedürfniß in Abrede. Abg. Paa sche (natl.): Meine Freunde glauben, vorbehaltlich redacttoneller Aenderung, für den Antrag Gröber stimmen zu können. Sie sind sich bewußt, mit ihrer Zustimmung zur Vorlage keineswegs den berechtigten Bestrebungen der Consumveretne entgegenzutreten. Abg. v. Stumm bemerkt dem Abg. Bueb gegenüber, und zwar unter ausdrücklt« ?er Berutung auf frühere Sicherungen des z. Z. nicht anwesenden Abg. Hoffet: auch in Elsaß Lothringen hätten sich bezügliche Mißbräuche bemerkbar gemacht. Damit endet die Debatte. Die Beschlußfassung wird ausgesetzt btS zur Erledigung der Bestimmung in Art. 4, wonach das Recht -um Kleinhandel mtt Bier „wegen Unzuverlässigkeit tm Gewerbe- betrkbc" entzogen werden kann. Dieselbe Bestimmung soll hinsichtlich des Handels mtt Droguen zu Heilzwecken getroffen werben. Hierzu liegen vor: Ein Antrag Schädler, welcher den Kleinhandel mtt Bier concesstonSpfltchtig machen will. Ferner ein Antrag Holleufer, welcher für den Kleinhandel mit Bier die Unterfagung zulassen will, aber nicht allgemein „wegen Unzuverlässigkeit tm Gewerbebetriebe", sondern vielmehr dann, „wenn der Gewerbetreibende wiederholt wegen unbefugten Betriebes der Schankwirthschaft bestraft ist." Ein Antrag Förster (Ant.) will die Bestimmung betr. des Handels mit Droguen zu Heilzwecken stretchen. EinAntrag Gröber will auch den Loosehandel dem Art. 4 unterstellen, dm Handel mit Droguen dagegen nur unter der Voraussetzung, ,fofern die Handhabung deS Gcwerbebettiebes Leben und Gesundheit der Menschen gefährdet." Abg. Lenzmann (frs. Vp ): Die Petitionen gegen dm Flaschenöterhandel, denen wir diese Gesctzesoorschläge zu verdanken haben, sind lediglich von Concurrenznetd dictirt. Der Flaschenbterhandel ist von der größtm Bedeutung für die Bevölkerung, seine Einschränkung würde nur den WirthShauSbesuch steigern. Geradezu ungeheuerlich aber ist, daß man den Droguenhandel, um den Apothekern eine Concurrenz vorn Halse zu schaffen, unter die Willkür mehr oder weniger subalterner Polizeiorgane stellm will. Dem Publikum werden dadurch die Arzneien übermäßig vertheuert. Abg. Dr. Förster (Antik.) bittet schon deshalb um Streichung der Bestimmungen gegen den Droguenhandel, damit die Regterungm zu einer endlichen ausgiebigen, gesetzgeberischen Regelung der Apotheker- frage gedrängt würden. Abg. Hitze empfiehlt den Anttag Gröber. Verschärfter Maß- MonatSver« Als Hebungen wurden früheren Jahren zurückzukehren. gewählt: Stabhoch', Frethoch«, Fretweithoch-Sprung und Steiostoßen mit der 35 Pfund schweren Kugel, alle nach deutscher Wettturnorduung Für nächste» Jahr wurde Wett» 6 4 3 sammlung de» nattonalliberalen Vereins findet erst morgen über acht Tage (Dienstag den 17. d. MiS.) bei „Andres" statt. Wir verfehlen nicht, unsere Leser schon jetzt aus daS bedeutsame Thema deS Vortrags aufmerksam zu machen, den Herr Prof. Dr. Schwartz über Stöcker, die Konservativen und die christlich.socialen Richtungen halten wird. *♦ Zn der höheren und erweiterten Mädchenschule hat dieses Mal, entgegen der früheren Gepflogenheiten, keine öffentliche Prüfung stattgefunden. Wir wißen nicht, ob auch für die Folge die Oeffentlichkeit der Prüfung an diefer Schule in Fortfall kommen foö; zu wünschen wäre dies des Großh. Ministeriums der Finanzen eire Eisenbahnbeiraths statt. ** Nationalliberaler Verein. Die nächste Verspätete Anmeldung macht die verdoppelte Gebühr uoth« wendig, woraus wir besonders Hinweisen. ♦gSoIIlbeb. Morgen (Dienstag) Abend findet im Kass Leib eine Volksversammlung zur Beschlußfassung über eine Eingabe au die Stadtverordnetenversammlung im Jnterefie der Errichtung eine» VolkSdades start. Die Mit- glieder des Vereins „Bolttbad" find besonders eingeladen, doch hat Jedermann Zutritt zu deu Derhaudluugeu, die fich nach Allem, was wir gehört, sehr interefiant gestalten werden. Unseren Leiern brauchen wir nicht zu wiederholen, waS in mehreren Artikeln über die große Bedeutung eiueS solchen BadeS für die gesundheitlichen Verhältniffe unserer Bevölkerung gesagt worden ist. Der vorbereitende Ausschuß hat, soweit wir dies erfahren konnten, einen Weg gefunden, der nach unserer Ansicht sicher zum erstrebten Ziele führen wird. Nur eines ist nöthig, daß die gesammte Bevölkerung die warmen Sympathien, die in allen Kreisen derselben für daS Unternehmen — zur Ehre unserer Bevölkerung Annen wir das bestätigen — bestehen, auch nach Außen zu ernennen gtebt und dies zunächst dadurch, daß sie möglichst zahlreich die morgen (Dienstag) Abeud 8e/g Uhr in daS Cafe Leib ein» berufene Versammlung besucht und durch die Zahl der Stimmen dem Herbeizufuhrenden Beschluß der Versammlung den wünschenSwerthen Nachdruck verleiht! Wer nur irgend rS ermöglichen kann, erscheine darum in der Versammlung, ob Mitglied deS Vereins, oder nicht, damit er einst, wenn daS Bad zum Segen der ganzen Bevölkerung im Betriebe sich befindet, mit Stolz fich sagen kann, daß auch er sein Theil zum Zustandekommen der gemeinnützigen Anstalt beigetragen. * Hochwasser. Lahn und Wieseck sind infolge heftiger Regengüße über die Ufer getreten; die Pumpstation wurde gestern in Betrieb gesetzt. •• Jubiläum. Gestern waren eS 25 Jahre, daß der Destillateur Herr Philipp Wilhelm in die weithin be« kannte, schon seit vielen Jahren bestehende Liqueurfabrtk und Branntweingroßhandlung der Firma R. Oppenheimer Sohn hier eingetreten ist. Anläßlich dieses Ehrentages beglück« wünschten die beiden Inhaber der Firma, sowie Angestellte derselben den Jubilar Vormittags in seiner Wohnung, wo ihm Anerkennung für seine langjährigen treuen Dienste auS« gesprochen und Geschenke überreicht wurden. Möge der Jubilar noch recht lange seiner Familie und seinem Berufe erhalten bleiben. — ** Arbeits-Jubiläum. Am vorigen SamStag wurde in der Porzellan«Malerei des Herrn Hermann Metten« pslz wild uaoorgqt untedtii*ncn Wut mm iulgtiot. iMnterg, ’ Mä SroxicijoMc Ci sch gegen Abend. *• Feldbergfest. Gestern war in Homburg v. d. H. im Schützenhose der 5 6. Turntag für die Feldbergfeste versammelt. Anwesend waren 100 Abgeordnete, darunter 68 bevollmächtigte Vertreter. In Folge der vor« irrigen Erfahrungen wurde beschloßen, von dem Füns« kämpfe wieder abzusehen und zum Vierkampse wie in UikchlicbeAnzeigen der evang.Gemeinde. Montag.' den 9. MSr», Abend« 8 Ubr, BlKUhwM t« Confirmandensaal der Iobanneskirche: 1. PetruSbrtef Ciwitrl b- Mancherlei heilsame Mahnungen an Alt und Jun«. Pfarrer Dr. Naumann. Pemifd)tci. * Augsburg. 5. März. Der Assistenzarzt Dr. Mock« bauer an der KreiS«Irrenanstalt Jrrsee bei Kaufbeuren ist ermordet worden. Der Verdacht fällt auf einen entlaßenen Pfleger. i Buch, • Eiche • Aade zu Berlin. Die Kammer beschließt, von Entsendung eineeigenen Delegirten abzusehen, dagegen den Vertreter der Handelskammer Mainz, Herrn Geheimen Commerzienrath Michel, um Mitübernahme der Vertretung der diesseitigen Handelskammer zu ersuchen, mit dem Mandat, in dieser Eigenschaft gegen fämmtliche drei Entwürfe zu stimmen. — Eine an den Reichstag gerichtete Petition der Handels« kammer Frankfurt a. M. gegen baß M ar g ar i n e g e f etz ist durch Mitunterzeichnung von uns unterstützt worden. — Auf die Eingabe an die Kaiferl. Oberpostdirection wegen Einrichtung einer Perfonenpoft Ehringshausen«Groß- F-lba erwidert die Behörde, daß sie der Sache bereits näher getreten sei. — Laut einer Mittheilung deS hiesigen Postamts ist den in einer Eingabe der Kammer hervorgehobenen Wünschen bezüglich der Packet an nähme zum Theil ent« sprachen, indem schon fett 26. Februar zur Herbeiführung einer beschleunigten Abfertigung am Packetschalter in den Hauptverkehrsstunden ein zweiter Unterbeamte eingestellt ist- weiteren Anträgen wird bei dem voraussichtlich im nächsten Jahr stattfindenden Umbau des Postamtes I. Rechnung getrogen werden. — Auf eine Anfrage der Röntgt Eisenbahn- Direction in Frankfurt a. M. wird erwidert, daß die Kammer die Ausdehnung deS ermäßigten Frachttarifs für auf dem Landweg zu exportirendeS Getreide befürworte. — Ueber die bisherigen Erfolge und über die zukünftigen Aussichten deS deutschen Holzhandels in den Niederlanden, namentlich in Rücksicht auf die Eoncurrenz des schwedischen 20 Tage im Jahre gestatten. Diese Bestimmungen treten am 1. Juli 1896 in Kraft. ** Za Amerika verstorbene Hessen. Albar.y, N. U., Frau Maria Elisabeth Fieg, geb. Weber auS HergerS« dorf, Kreis Alsfeld. Detroit, Mich., G e o r g A p p e l, Üben« hausen, Kreis Alsfeld. PittSburg, Pa., Frau Charlotte Hoerr, Heffen Darmstadt. Washington, D. E., John B. Hessel auS Gau-AlgeSheim. Chicago, Jll., Carl Vander Heid aus Schwickartshausen. Kiel, Manitiwoc Co., WiS., Frau I. C. Müller geb. Weick aus Biebelnheim. Plymouth, WiS., John Frick auS SchwabSburg. Buffalo, Eingesandt. Gießen, 9. Mär, 1896. (Unlieb verspätet.) Verfloßenen Freitag feierte der rtolze'sche Lterrs-rOphen- Verein im Restaurant „Sum Andres" fein erstes EttNungStcst durch einen zahlreich besuchten Commers. Unter Gesang und Vorträgen gestaltete sich der Abend zu einem recht genutzretchen und wir können un6 nicht verhehlen, daß der „Stolze'sche Stenogrovbeu- Verein" neben einer äußerst wirksamen, mit bestem Erfolge gekräntm Tbätigkeit auch einen recht guten Humor entwickeln kann. Wir wünschen dem jungen Verein für sein fernere« Gedeihen alle« Gute. Holzes, können Jntereßenten Auskunft erhalten. DaS Ber- zeichniß schwindelhafter Firmen im Ausland hat einige Ergänzungen erfahren. — Am 19. März findet auf Einladung Sitzung des 2320 Wb»l fak $6 ” L *^1 A Iffi AM Stoff (JKsl einen«.«» »äMs W W ■ W W ■ ■ unter Knaab« tx» f0****' von Elten & Keussen, Seidanwaaren-F<äril61 CrefcKL Mi« •• Ter Setreibemarkt. Berichtswoche vom 28. Februar bis 5. März.) Berliner Börsenberichte rechnen mit Ernst und Elfer der Welt vor, baß die Weizen- und Roggenvor- räthe in Berlin, dem deutschen Hauptmarkt, von Woche zu Woche abnehmen, aber trotzdem habe wegen der scharfen An« feindungen der Börse dieselbe in Bezug auf eine Hauffe- bewegung im Getreide noch kein rechte« Vertrauen ,ju fich* wieder gewonnen. Sollten dabei nicht einige der beliebten „Börsenflunkereien" eine Rolle spielen? Nun wenn die großen Getreideoorräthe in Berlin wirklich abnehmen, und man fich nicht wieder, wie im vorigen Frühjahr, mit dem Ankäufe russischen Getreide« übernimmt, so können ja die niedrigen Preise langsam beffer werden. — In Berlin und Leipzig wurden notixt: Weizen (je nach Qualität und per 20 Centner) 151 bis 165 Mk., Roggen für 121 bi« 127 Mk., Gerste für 113 bi« 170 Mk., Hafer 115 bi« 145 Mk. E. Echzell, 8. März. Gestern Nachmittag wurde unser Marktflecken plötzlich durch Feuer lärm erschreckt und gleich darauf sah man auf der nordöstlichen Seite de« Dorfes eine» starken Qualm mit Flammen untermischt aufsteigen. ES war ein mächiiger Strohhaufen in Brand gerathen, der durch Kinder, die Feldsalat suchten, angesteckt sein soll. Da die Feuerwehr alsbald zur Stelle war, wurde weitere« UnbtU verhütet, welche« bei dem herrschenden Sturme leicht häne entstehen können. — Der sürchterliche Sturm, der in der Nachwoche auch bei unß wüthete, hat Schaden an Bäumen, Dächern und Läden verursacht. In der Nacht wurden mehrsettig Blitzerscheinungen, aber ohne Donner, wahr« genommen. Bad Nauheim, 5. März. Im Lause der vorigen Woche wurde die Dienstmagd L. St. von Rödgdn durch die Staat«« behörde in ihrem Heimathsdorse wegen Morde« ihre« neugeborenen KindeS verhaftet. Heute amtirte der Unter- fuchungSrichter vom Großh. Landgericht Gießen in Rödgen, und hatte die Mutter der Verhafteten, die Wittwe de« Zimmermann« H. St., zum Verhör laden laßen. Noch ehe der Beamte erschienen war, hatte sich die Wittwe vor da« Dorf begeben und sich in offenbar selbstmörderischer Absicht in den hochangeschwollenen Wetterdach gestürzt. Ihr Thun war nicht unbeobachtet geblieben. Man eilte ihr nach und sand den offenbar bereit« entseelten Körper der Unglücklichen am Ufergesträuch hangen. Ein Landwirth suchte die Leiche durch Anfaffen an einem HalStuche an« Ufer zu zieh«, ! doch daß Tuch löste fich, und der Körper der Selbstmörderin wurde von den rasch gehenden Wafferwogen eilig weiter getrieben. (D. Ztg.) §§. IlbeShausen, 7. März. Der Schäfer eineß Orte« in hiesiger Gegend wollte kürzlich seine Schafe weiden und dann nach einem Nachbarort gehen, um Geld für gekaufte Schafe hinzutragen. Zu diesem Behufe nahm er seinen befferen Rock, worin sich seine Brieftasche befand, mit und hing denselben während de« Hüten- an eine Hecke. Nach kurzer Zeit gewahrte er, daß eine seiner Ziegen die B,ies« rasche au« dem Rocke gezogen hatte und an den Papierblätter» fraß. Zu seinem Schrecken bemerkte er j tzt, daß die Ziege einen in der Brieftasche befindlichen Hundertmarkschein mitgefressen hatte. Der Mann gerieth außer sich ob des Verluste«, denn er ist jedenfalls nicht in der glücklichen Lage, über eine Anzahl solcher „Lappen" zu verfügen. Darmstadt, 5. März. Die Stadtverordnetrnversamm- ung bewilligte heute auf Grund eine« von Siemen« u. Halske I vorgelegten Kostenanschlags 650,000 Mk. für die Anlage I zweier Straßenbahnlinien mit elektrischem Betrieb und oberirdischer Stromzusührung. Stadtverordneter I Schupp interpellirte die Bürgermeisterei, welche Schritte unternommen feien, um einer etwaigen Verlegung der Dlrec« tion der Main Neckarbahn vorzubeugen und was gethan sei, um eine etwa geplante Generaldirection der Hessischen Staats- Eisenbahnen für Darmstadt zu erhalten. Die Frage soll in I der nächsten Sitzung besprochen werden._______________________ £ «fitff a .<;|i; i ■ L, iw unter i-t!1 * “w| gUB®' Ä"S‘S fevi’ ytrotj unlttflrichcriei rW »et lauft 2) fieiM/ . (toi tiftitden öf !ßtd JtoMrHWPi I ji, snÜDirto Saasm 128 «ufr, H vnlr, ■ hinunter ca. i Ihtibfxl -I 6|6t, 141 Mtlf iw«. 235 « Ctitt B*. :30 3 rid>teiu Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Earl Loo« und I. M> Schulhof. Bremen, 7.März. (Per transatlantischen relegrapb-j D« Postdampser Jlecfar, Cavitan SB. Kuhlmann, vom Nordd. Llovd in Sternen, ist gestern 11 Uhr Vormittags wohlbehalten in Baltimore angekommen. Bremen, 7. Mär». (Per transatlantischen Telearapb.) Der Postbampfer Stuttgart, Öapitln D. Köhlen deck, vom Nordd. Lloyd in Bremen, ist heute 1 Uhr Morgen« wohlbehalten in Newyork angdotmnen. s zr-istE Holzvers In den Daldu Mkndorfa.d.Lda. 1. Jtuitag, 13, Vormittags 9 tndenDistnclenAa 50 Eichrnsiäm 4 Luchmsim • ftabelflamr 50 Nadrldirbf 215 Nadckckst 171 Rm Buch, 33 , Siehe 2 - Nade 2025 Stilen Ei 1200 , % 123 Rm Juche 33 » Eichen ^ammenfunft an vormittag« 9 Disiricten tegic. Gießen abzuhalten. Hierbei haben die BezirkSturnwarte, heute Montag Abend im „Cafe Ebel^ seine Kunst Allen deren Stellvertreter, der Turn« und Gau-AuSschuß abwesend f^ dafür Jnteressirenden zeigen, lieber denselben schreibt zu sein. Der Antrag, in denjenigen Jahren, in welchen kein cfn auswärtiges Blatt: Mit besonderem Effect wußte der Kreisturnfest ftatlfindet, vier bis sechs Wochen nach dem Künstler die Billardbälle zu blrigiren, bald einen Bogen, Gaufest einen gemeinschaftlichen Turngang mit geeigneten einen Winkel, ober sogar einen Kreis beschreibend. Besonderes Turn- ic. Spielen zu veranstalten, wird vom Turn-AuSschuß Erstaunen rief daS Stillstehen der Bälle auf Commando zurückgezogen, nachdem Dr. Schreiber, Akad. Turnverein I hervor, ebenso daS Caramboliren um und unter einem Hut. Marburg, aus turnerischen Gründen hiergegen gesprochen. I jqo inbirecte Karambolagen innerhalb 8 Minuten zu machen, Es wurde ferner einstimmig beschlossen, am 7. Juni nach toar ebenfalls eine gute Leistung. DaS Programm zählt Alsfeld die diesjährige Gauturnfahrt zu unternehmen. Klein- I über 40 Nummern, die eine noch bester als die andere. Linden hatte seine Bewerbung für diese Veranstaltung zurück« I Inserat.) gezogen. AlS volksthümlichen Hebungen sollen in Alsfeld vor« Bow Backereigewerbe. Der Reichsanzeiger veröffent- geführt werden: Steinstoß, Weithochsprung, Weitsprung, Stab« licht die Bekanntmachung, betreffend den Betrieb von Bücke« Hochsprung und Stemmen. Als diesjähriger Festort für da« I te|en und Konditoreien vom 4. März 1896, die im Wesent« Gauturnfest wurde Bübingen bestimmt und die Feier aus 28. und lichen folgendes enthält: Die Arbeitsschicht jede» Gehilsen 29. Juni festgesetzt. AIS Festort für daß Jahr 1897 be- darf die Dauer von 12 Stunden nicht überschreiten- zwischen stimmte der Turntag Biedenkopf. — Im Gau Heffen werden 8töei Arbeitßschichten muß den Gehilfen mindestens eine acht- nvch in diesem Jahre drei Vereine ihr 50 jähriges Jubiläum stündige ununterbrochene Ruhe gewährt werden. Die zulässige feiern, nämlich Butzbach am 14. Juni, Ufingen Ende Juli I Dauer der Arbeitsschicht bei Lehrlingen muß im ersten Lehr« ober Anfang August, und Gießen, wo der Tag noch nicht jghre zwei Stunden weniger und tm zweiten Lehrjahre eine bestimmt ist. Damit war die Tagesordnung erschöpft. Ein Stunde weniger als bei Gehilfen betragen. Die untere gemeinsame« Mittagsmahl vereinigte die Turner noch bis Verwaltungsbehörde darf eine Uebe.arbeit für höchstens laufen in Aussicht genommen: eine Mahnung, diese Hebung N. 9)., Wilhelm Maurer auß Biebelsheim. Quincy, im kommenden Sommer nicht auß den Augen zu laßen. Jll., Johann Beith auß Dodenau. Alba h, N K., Frau Da« 43. Feldbergfest findet am 21. Juni 1896 statt, AppolloniaMarfch geb. Rißberger qhS XBorm«. Syra« 22 Punkte sind alß Mindestleistung festgefetzt. Turnverein cuje, N. A., Christian Free off auß Gimbsheim. Woo- Homburg v. d. Höhe wurde wieder als voran gewählt. ' dington, O., Iah. Prächter au« Obermoo«. 1600 ’ 6,1 Iton ' • 2ß( 2 Ne: . i Eichen t0 J Mtnftätnir L4Mdtn4|t( ?Rm Nf 4» ' * allerdings, denn abgesehen davon, daß ein bei solchen Prüfungen , , - Mettenheimer & SckultbeiS unvermeidliche« Paradestehen der Mädchen seine großen ai , X' asss ytss1'«i.g" sä "ä"-;? ÄS.ÄC jäs äsiIi d.S’S: vteler^Ettern, veranlaßt haben, diese Einrichtung abzuschaffen. Mettenheimer in seinen Räumen daSKomptoirpersonal, ** Einjährig Freiwilltgen Examen. In Abteilung 2 der Porzellan> Maler und Tagelöhner und gedachte in erhebenden am vergangenen Donnerstag in Darmstadt zu Ende ge« 3Borten ber treuen Dienste und deS emsigen Fleißes des gangenen Prüfung für Einlährig-Freiwtllige bestanden von 23 3ubi(arg unb überreichte ihm als Geschenk einen Regulator zugelaffenen Examinenten wiederum nur 8. I unb tfnc Sratulationßlarte, mit der nöihigen Spende. ** 64. ordeutlicher Ganlurntag. 9. Kreiß (Mittelrhein), Särnrntliche« Personal beglückwünschte den Gefeierten, und Gau Heffen. Gestern Vormittag um IO1/« Hhr eröffnete in I bfc Herren beß Komptoirß beschenkten den Jubilar mit Steinß Saalbau Hierselbst der Gauvertreter Helm-Gießen einem Sessel und einem Gedenkblatt. Die Arbeitsräume den 64. ordentlichen Gauturntag beß Gaueß Heffen, wurden geschloffen und dem Personal der Wochenlohn ohne 9. Kreiß (Mittelrhein) der deutschen Turnerschaft. Von den Kürzung außbezahlt. Nun begab fich der Prinzipal mit 46 zum Gau gehörigen Vereinen waren 45 vertreten. Helm- I seinem Personal in den Deutschen Hof, wo man eine gernein- Gießen unb ber Gauturnwart Schnei b e r-Marburg er« schaftliche Mahlzeit einnahm. Die schöne Feier ehrt Arbeitstatteten vorerst einen allgemeinen Bericht über den Gau rc., I gxber und Arbeitnehmer. Ein nachahmungswertheß Beispiel! worauf die Rechnungsablage für das Jahr 1895 erfolgte *♦ Zu bet Verhandlung gegen den Viehhändler Nathan und dem Rechner Entlastung ertheilt wurde. Es wurden I Sommer II. von Crainfeld vor dem Schwurgericht find über hierauf die Anträge beß Turnausschusseß zur Debatte gestellt 1000 Mk. an bie Zeugen unb Sachverständigen vergütet und über eine Anzahl turntechnischer Fragen Beschlüße gefaßt, worden. Wie wir hören, beabsichtigt ber Berurtheilte durch U. A. wurde beschlossen, im Herbst eines jeden Jahres [ feinen Vertreter bie Revision beim Reichsgericht zu verfolgen, (etwa September) eine Bezirksturnwartstunbe in I **T' Zs-Me-Edso, ein berühmter Billarbprofeßor, wird T^tlflTz 'SsfoKäÄteft 1 xs^V^^ese^xxxe^ z ~V^c\'A\p.\X wsx^'YlraXXX L Mark 1,70, 1,80, 1,90, .2,— per Kilo. Zu haben in Giessen: In der Hauptniederlage bei J- NI« Schul&iof ■ Ferner bei L. Kalkhof, Westanlage und Bud. Schlabach Nachf., Ludwigsplatz. In Lieh bei A. Bing u. H. Zimmer VII. In Steinbach bei H. Kraemer I. In Lollar bei A. Zimmermann. In Londorf bei G. Braun. In Krofdorf bei Ad. Schmidt Wtwe. In Hohensolms bei Joh. Ferres. 1414 Kern vier. Shnibmetfler. 2308 Schober. 2307 Wermischte Anzeigen. Buchenstämme mit 4,12 4 // empfiehlt 2123 ALkr-Drogerie Aeltersweg 39. Abends 8 Uhr. 2154 I. A.: Dr. Heuser für ^rz-Mt^ r Ein Wagen Pferdemist net’d Malzkaffee-Fabriken. 2060 Marktplatz 19. Nur noch bis zum Wellen Buchen-Stammreis vergeben 2174 Wi 1 li. 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Denn schon lange weiss jeder Feinschmecker, dass nur mit Weber’s Carlsbader Kaffeegewürz eine Tasse wirklich guten Kaffees herzustellen ist Zur Bereitung eines vorzüglichen | und billigen Kaffees empfiehlt es sich für Hausfrauen, folgende Kochoorschrift zu beachten: Man nehme für 6 Taffen 25 gr (2 Eßlöffel) Kathretner's Kneipp-Malzkaffee, mahle denselben nicht zu fein auf einer gewöhnlichen Kaffeemühle, schütte ihn in einen Topf, übergieße dann den Kaffee mit einem Liter kalten Wassers, bringe ihn zum Sieden und erhalte ihn 2 Minuten in mäßigem Kochen; alsdann schüttet man 25 gr (2 Eßlöffel) gemahlenen Bohnenkaffee dazu, rührt das Ganze ordentlich um und läßt es absetzen. Noch besser überbrüht man den gemahlenen Bohnenkaffee mit dem kochenden Malzkaffee. Don diesem Kaffee stellt sich der Preis per Lage auf etwa 1 Pfennig. Kathretner's Malzkaffe« ist nach patentirtem Verfahren mit Extrakten aus dem Fleische der Kaffeefrucht imprägntrt und kommtdadurch dem Bohnenkaffee in Geschmack und Aroma so nahe, daß er auch ««vermischt für sich getrunken werden kann. Aecht nur in plombirten Packeten mit unserer Schutzmarke und der Firma Kathret- Holzversteigerung. 54 werden versteigert 1) Montag, den 16. MLr, d. 2 aus den Districten Pfingstweide, ASpen- haag, Gebrannter, Etseokaute, Lichte Erchen, Lang rberg, Nasserwald, Neuwiesenkops, Lberstube, Molkeriborn, HirschtrSnke, Gretenberg, Casparswald, Einsürst rc. der Forstwarrct Weickartshain SiLmmer 41 Eichen mit 20 Fm, 298 Fichten mit 106 Fm, 3 Eschen mit 0.20 Fm, 4 Aborn mit 0.50 Fm, 13 Buchen mit 12 Fm; Derbstangear 635 Fichten mit 31 Fm; Aeisstangenr 326 Fichten mit 4 Fm; Scheiter Rm.: 85 Buche, 6 Eiche, 17 Nadelbotz, 2 Erle; Knüppel Bm.: 55 Buche, 15 Eiche, 19Nadelholz, 6Erle rc; «eisig Bm.: 71 Buche,61 Etche, 38 Nad/,» Uhr: Familienab end Im Cato Leib. 2316 Der Vorstand. Cafe Ebel. Heute Montag Abend 9 Uhr Anttreten des weltberühmten Billard-Professors Fis-nie-Edso. 2333 Dienstag den 10. März, Abends 8 Uhr: MBT Probe. 2224] Em tüchtige« Mädchen für Küche unb Hausarbeit findet bei hohem Lohne nach Main» Stellung. Anmeldungen__Liebigstratze 18, II. Gut kvipsohtenks Wadchkll für Küche unb Hausarbeit in kl. 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L i 99 19 7 Z.3 ** 1 ZS./Z. | <•/»• 1 ' 1 ' - 4 »'/, 8 4 87. 8 4 4 8V, »7, 87, Slealipepttre. Tcutfdx. D. Reichs'Anl. 106.20 105.30 99.00 106.— 105.10 99.70 105.90 105.75 105.40 102.95 103.0t 106.2b 105.35 99.91 106.10 105.25 99.80 105.81 105.75 105.75 103.— 103.46 5 4 3 87, 5 5 4 5 1 1 4 4 47, 5 47. 57t 4 Rum. am. Rte. Ruff. Obl. v. 80 Schweb. Obl. . do....... 99.75 102.35 101.30 98.— 64*— 97.50 22 — 103.50 99.20 105.80 59.70 52.95 104.70 105.— 93.80 84.80 26.75 101.81 102. 103.— 101.35 99.85 102.40 101.30 102.60 66.70 62^— 93.40 oo_ 103.60 99.45 105.75 59.50 54.50 104.70 104.80 92.95 83.50 26.55 103.— 102.20 101.85 102.— 104.50 103.- 101 *80 4 4 <7, 87, 87, IV, 87, 4 4 4 Lissabon. . . . Rom II—VIII Buenos - Aires d.1888. . . Sitibeshrl.Aul. bo. S.-Brauns. do. Solms-Lich do.Jsnb.-Birst. Grfl. S.-Laub. »iftiN.-lritrü. Deutsch«. Heff. Ludw. v. 1868/69 . . bo.D. 1874 . . do. v. 1875/78 71.25 80.60 78.40 100.20 101.— 92.85 101.— 101.90 70.50 80.56 79.50 100.25 10i.— 92.20 101.— 101.95 102.- 4 3 4 3 3 4 5 4 4 5 47, 47, 3 4 Prag-Duxl891 Raab-Oed.v.91 Rudolfb. Gold Jtal. gar.E.B. Lworneser. . . Sicil. v. 1891 ToScanische. . Ruff. Südwest Rjäsan: Uralsk Anatolische B. Portug. v. 86 . do. v. 1889 . . Salon.'Mon. . Iftilbriefr. D. Grndschuld- bank V-Vl 101.— 81.15 103.75 50.30 52.90 82.— 86.25 101.30 92.20 68.55 55.70 105.— 101.15 86.10 103.90 50.55 53.— 82.50 84.46 102.25 101.60 88.90 68.50 37.60 56.20 105.- 4 4 87, 4 5 4 Pr.H.-Act. alte Pr.H-Act.neue do....... Goth.unk.1903 Hiirrfe »bl. Buderu« E. W. Eisenb. Rtenbk. -inb-Akfinl. DtscheReichSbk. Frankftr. Bank Berl.Hdl-ges.. Darmst. Bank. Deutsche Bank Di«ct.-Comm. Dresdner Bank M'tteld.Cr.Bk. 101.60 105.10 101.50 103.10 102.50 161.75 175.60 153.95 159.30 194.10 216.80 157.80 112.— 101.60 103.90 101.- 103.40 102.50 161.40 176.50 154.70 158.80 194.30 214 — 157.10 111.20 * * >o m eo ■* do.Südb.(Lb). Oest.Ndw.üiX Gotthardbahn. Schwz. Central Schw, Rordost Itl. Mittelmeer Pr.Henri (Lxb.) örniul. (ult in SiKtnlrL Bad. Th. 100 . Bayer. Th. 100 Donau Reg. . Cbln-Mmden. Th. 100 Madrid .... Mein. Th. 100 85 '/, 242 — 171.80 131.— 128.70 88 30 69.10 147.45 158.— 120.—i UL— 40.70 137.851 85.— 245.»/, 172.50 131.80 130.— 88.20 73.50 148.65 166.90 119.80 141^0 40.15 137.— do...... PreußConsol« bo....... Serb.Gld.-Rte. do. Tab.-Rte. Spanische Me. Türk.Zoll-Obl. bo.conoJjit.C. do. Lit.D. Ung. Gld.-Rie. do.Kron.-Rte. do.E.B.Gold v.1889 . . . Arg. hm. Anl. do. aufj.d.1888 ChinesischeAnl. Egpptischeumf. Mexic. v. 1890 do. Eisenb. . bo. Silber. . Siäble »bl. Franks, v. 1893 Darmst. 88 94 Gießen . . . . Mainz..... Offenb. 0.1892 WreSb. , 1887 WormS . . . . ffiorm« . . . . bo....... Bad. St.-Obl. v. 1886 . . . Bayr.St. Obl. do. Eisb.-Obl. Brem.St.-Anl. o. 1892 . . . Hamb.St. Rte. v. 1893 . . . Hess. St.-Obl. do....... 4 87. 5 4 6 8 4 47. 8 47, 106.— 104.25 31.70 34.20 80.8' 48.— 103 25 85.55 82.80 41.90 27.10 106.05 104.30 31.7« 33.96 79.31 48.- 103.51 86.- 82.85 42.— 27.30 4'/, 4 4 l 1 3 5 4 3 3 3 3 do....... 102.70 104.30 103.90 101.50 71.35 117.— 104.45 94.30 92.50 91.95 94 4 S 103.30 104.30 103.75 101.40 71.20 117.- 104.45 93.90 92.60 91.75 94 30 4 4 87, t 4 47, 4 l 3* , 4 4 3* . do. I-U do....... Fff.Hyp-Bk.lir do....... do. Hyp. Cred. do. 1905 uni. 6 27 ... 6 28 ... Ldw.Lred.-Bk. Hamburg. Hyp. do. unk. b. 1900 do....... Mein Hyp. alt« do. neue 101.20 101.40 103.80 101.— 101.30 105.20 100.80 103.05 100.50 103.50 101.50 100.25 103.70 101 30 101.20 101.— 104.- 101.— 101.3c 105.10 100.80 103.05 100.50 103 50 100.30 100.20 103.80 INI 30 Oest.Erd.Anft. 817.7/, 320.V1 5 Cefterr.D 1860 Lldenb. 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