] chratisöeil'age: chießener Jiamilienbtätter. Aintlich»- Thril 9 Gegr. 1792. Cacao Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borin. 10 Uhr. Allerhöchste Anerkennung auS. Riel, 5. September. Die russische «aiserhacht c* > 1» । a ?! Norreste telegraphische» Sorrespondenz-Bure««. Stella«, 6. September. Der Kaiser von Rußland hat dem Reichskanzler Fürsten zu Hohenlohe den Andreas, orden, dem StaatSsecretär Fretherrn Marschall von Bieberstein den Alexander-NewSkyorden in Brillanten, dem deutschen Botschafter in Petersburg, Fürsten Radoltv, den Alexander- Newskyorden, dem Unterstaatssecretär im Auswärtigen Amt, Fretherrn von Rotenhan und dem Gesandten, Grafen von Pourta!öS den Annenorden erster Klasse verliehen. Der Geheime Rath Schischkin erhielt von Sr. Majestät dem Kaiser Wilhelm den Rothen Adlerorden erster Klaffe in Brillanten, der russische Botschafter am Berliner Hofe, Graf v. d. Osten- Sacken, da« Großkreuz des Rothen Adlerordens. — Die Audienz des Reichskanzlers Fürsten zu Hohenlohe bei dem Kaiser von Rußland dauerte über eine Stunde. Kiel, 6. September. Die Tochter des russischen Kaiserpaares, Großfürstin Olga, ist gestern Abend acht Uhr mittels Sonderzuges von Breslau hier etngetroffen. Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Heinrich, welche mit dem Prinzen Waldemar am Bahnhof erschienen war, begrüßte die kleine Nichte auf daS Herzlichste und führte dieselbe zu Wagen nach dem Schloß. Sepßschu» bei Skxu» »Herold-. Berlin, 6. September. Wie der „Nat.Ztg." mitgetheilt wird, find die vorbereitenden Arbeiten für das neue ZeitungS- Unternehmen des Pfarrers Naumann bereits soweit gefördert, daß die erste Probeoummer am 15. September erscheinen kann. Die neue Zeitung erscheint unter dem Titel: „Die ßttt*, Organ für nationalen SocialismuS auf christ- licher Grundlage. Berlin, 6. September. Wie die „Nordd. Allg. Ztg." vernimmt, hat der Kaiser den zum kaiserlichen Gesandten in Tanger defignirten bisherigen Gesandten in Peking, Frei- Herrn Schenk zu Schweinsberg und den kaiserlichen Gesandten in Lissabon, Herrn von Derenthall zu wirk- licyen geheimen Räthev mit dem Prädtcat Excellenz ernannt. Breslau, 6. September. Der für heute angesetzte Feld- gottesdienst fiel wegen des strömenden RegenS aus. Altona, 6. September. Im Kaiser Wilhelm-Canal ist der deutsche Dampfer „Emma" bei starkem Nebel gestrandet. Nürnberg, 6. September. Der bekannte Redacteur Dornbusch vom demokratischen Nürnberger Anzeiger ist gestern an einem Schlaganfall gestorben. Reichenau, 6. September. Bon der Raxalp stürzte ein Tourist ab, dessen Personalien noch unbekannt find. Berlin, 7. September. Ein hiesiges Blatt will wissen, daß General von Hahnke thatsächlich an die Stelle des Generalobersten von Los trete. General Weise werde der Nachfolger HahukeS im Milttärcabinet. Berlin, 7. September. Infolge Zerwürfnisses mit ihrem Geliebten sprang gestern ein 17jähriges Mädchen in den Spreecanal. Sie ertrank, ebenso wie der ihr zur Rettung vachgelprungene Geliebte. BreSlau, 7. September. Die leitenden Minister Deutsch. CO€*Us und provinzielles. Gieße«, den 7. September. *♦ Der Jahresbericht der Grohh. Handelskammer in Gieße« für dal Jahr 1895 bemerkt auf Grund der von den einzelnen Branchen etngelaufenen Berichte über den Geschäftsgang ferner Folgendes: Kaffee. Im Kaffeehandel sind auch in dieser Berichtsperiode keine nennenSwerthen Veränderungen vorgekommen. Die Preise haben sich ebenso wie in dem Vorjahre im Großen und Ganzen auf derselben Höhe gehalten- eine ziemliche Abschwächung ist nur bet den geringen Brennsorten als Santo« und Campinas Kaffees zu verzeichnen und waren auf der anderen Seite großbohnige, schwere QualitätSkaffeeS sehr begehrt, doch leider wenig zu haben, waS natürlich höhere Preise mit sich brachte. Wie bereits im letzten Berichte erwähnt, haben die Colonialwaarenhäudler noch immer unter der stetigen Zunahme der Consumvereine schwer zu leiden und kann daher von einem größeren Umsätze in den Detail- geschäften nicht die Rede sein, wohl aber von einer Verringerung deffelben. Cigarrenfabrikatto n. Am Schluffe unseres letzten Jahresberichtes über die Cigarrenfabrikation sprachen wir die Hoffnung aus, daß die damals schwebende Steuervorlage im Reichstage keine Annahme finden möge. Diese Hoffnung hat sich inzwischen erfüllt und wir gedenken auch an dieser Stelle dankbar derjenigen Abgeordneten, die durch ihr ablehnendes Votum der Wohlfahrt des Volkes gedient haben. Sofort nach Beseitigung der erwähnten Vorlage, welche um Mitte Mai 1895 erfolgte, machte fich eine Brfferung in der bis dahin trostlosen Geschäftslage bemerklich und gewann dieselbe in der zweiten Hälfte deö Jahres mehr und mehr Boden, da fich um diese Zeit ein wirthschaftlicher Aufschwung vollzog, der große industrielle Gebiete umfaßte und die Kaufkraft weiter BivölkerungSschtchten stärkte. Von der mehr oder minder langen Dauer dieser aufsteigeuden Bewegung und Alle Annoncen-Burcaux des In- und Auslandes nehme« । Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- entgegen. ivrstraße 45. ♦♦♦♦♦♦ ‘ar-Weine, iofort zugesandt. midniWn, fü D.R.P, 863 Deutsches Reich. Berlin, 5. September. Der „Post" wird aus BreSlau gemeldet, daß dort beim Reichskanzler Fürsten Hohenlohe heute Mittag eine Conferenz der dort anwesenden deutschen und russischen Staatsmänner stattfand. Berit«, 5. September. Die heute hier abgehaltene Generalversammlung des Vereins der Rohzucker- fabriken beauftragte durch einen einstimmig angenommenen Beschluß den Ausschuß und Vorstand, angesichts der Noth> läge der Zuckerindustrte den Plan für ein deutsches Zucker- syndicat vorzulegeu. Berlin, 5. September. In den GeschäftSlocalitäten der Firma Blumenthal u. Vorwerk, Schirmsabrik in der Leipziger- ftraße, sand heute Vormittag eine gewaltige GaS- Explosion statt. Sämwtliche große Spiegelscheiben der acht Fenster im ersten Stock fielen mit gewaltigem Druck auf dte Straße nieder. Einige Paffanten wurden dabei verletzt, darunter ein Herr schwer. Breslau, 5. September. Im Laufe des Nachmittags fuhr Se. Majestät der Kaiser von Rußland bet Sr. Durchlaucht dem Reichskanzler Fürsten v. Hohenlohe vor. Breslau, 5. September. Als nach Beendigung der Parade Seine Majestät der Kaiser noch einige militärische Meldungen evtgegeonahm, sprach fich Kaiser Nikolaus in höchst zufriedener Weise über dte Leistungen und die Haltung der Truppen aus und beglückwünschte den Führer les 6. Armeecorps, den Erbprinzen von Sachsen-Meiningen. Auch Seine Majestät der Kaiser drückte dem Erbprinzen seine landS und Rußlands stellten bei der Besprechung der laufenden rolttischen Fragen vollständige Ueberetnsttmm- ung fest. Thor», 7. September. In dem Orte Pap au wurde ein Kürassier, welcher daselbst im Manöver-Quartier fich be- and, von einem Baurrnknecht überfallen und so schwer verletzt, daß er bald darauf starb. Insterburg, 7. September. Hier erregt dte plötzliche Verhaftung des Directors am Schlachthofe, Braun, welche nfolge einer unvermutheten Kaffenrevifion erfolgte, dte zur Entdeckung von Unterschlagungen führte, Aufsehen. Wien, 7. September. Hier verlautet, die Ernennung des hiesigen russischen Botschafters Kap nist zum Nachfolger des Fürsten Lobanow stehe unmittelbar bevor. Paris, 7. September. Auf Befehl des Ministers Rrrthou wurden die deutschen Soctaltsten Bebel und Bueb aus- gewiesen, als sie im Geheimen zur Vorbereitung einer socia- listtschen Versammlung in Wiffenbach in den sranzöfischen Vogesen erschienen. Konstantinopel, 7. September. Gestern herrschte hier Ruhe. Der auf seinen Posten zurückgekehrte englische Bot- chafter wurde bereit» vom Sultan empfangen, welcher er- klärte, er werde dafür Sorge tragen, daß sich dte Unruhen nicht wiederholen. WB. Breslau, 7. September. Dte gestrige Theatervorstellung verlief glänzend. Um 81/, Uhr betraten beide Katserpaare, gefolgt von den Prinzen und Prtn- zeffinnen und sonstigen Fürstlichkeiten, die KövtgSloge, empfangen vom Jubel des Publikums, gegen welches fie sich mehrfach verneigten, worauf daS Orchester die russische Hymne tntonirt?. Nach dem ersten .W,heile der Vorstellung nahmen die Majestäten den Thee im"Fvyer ein und hielten Cercle, sie verblieben alsdann bis zum Schluß der Vorstellung. Beim Fortgang verneigten fich wiederum die Majestäten, wobei ein dreifaches begeistertes Hurrah erscholl. Kaiser Wilhelm, dte Prinzen Heinrich, Albrecht und Friedrich Leopold trugen rusfische, der Zar die Uniform seines westfälischen Husaren Regiments. Anwesend waren der Reichskanzler, der StaatSsecretär v. Marschall u. s. w. WB. Breslau, 7. September. Heute früh 7^/, Uhr holten dte deutschen Majestäten die russischen vom Landes- hause ab. Beide Katserpaare fuhren zum Bahnhof, eScorttrt von Husaren und Alexandra-Dragonern. Am Bahnhof wurden die Majestäten begrüßt von dem Erbprinzen von Meiningen nebst Familie. Um 8 Uhr erfolgte die Abfahrt nach Görlitz inS Manövergelände. Dte anderen Fürstlichkeiten fuhren schon früher dorthin. nmg sofort benutzt er mction feinen Reparc. eiten, als co* aechanWTWM t i yi vnMWa. MW 78. nc AnstSt. ML Bekanntmachung, betreffend: dte Abhaltung von Viehmärkten zu Kirtorf. Großh. Ministerium des Innern hat die Abhaltung des auf den 16. September l. I. fälligen DiehmarkteS zu Kirtorf unter folgenden Bedingungen gestattet: 1, Mr Auf. und Abtrieb des Viehes ist den Anträgen des Kreisveterinäramtes gemäß je eine bestimmte Stelle zu schaffen, welche allein benutzt werden darf. 2. Auf den Markt dürfen nur Thiere auS unverseuchten Orten der Kreise Alsfeld, Schotten, Lauterbach, Gießen, Büdingen und Friedberg, Thiere von Händlern aber nur dann, wenn fie mindestens 7 Tage in unverfeuchten Orten der fraglichen Kreise in seuchensretem Zustande gestanden haben, aufgetrieben werden. AlSfeld, den 29. August 1896. Großherzogliches KreiSamt Alsfeld. I. V.: Ham mann. Hamburg, 5. September. Der Stapellauf des größten Schiffes der Welt, „Barbarossa", ist heute Nachmittag 3V* Uhr ohne Unfall von Statten gegangen. Bekanntmachung. Wegen der in den Ortschaften Bonbaden, Dutenhofen, Nauborn, Ntederwetz, Reiskirchen, Volpertshausen und Weidenhausen herrschenden Maul- und Klauenseuche und da der Viehbestand eines Gehöftes in der Stadt Wetzlar an dieser Seuche verdächtig erklärt worden ist und die Seuche in den angrenzenden Rachbarkreisen in gefahrdrohender Weise noch besteht, sehe ich mich genöthigt, auf Grund der mir Seitens des Herrn Ministers für Landwirthfchaft, Domänen und Forsten gemäß § 1 der Instruction de» BundeSraths vom 27. Juni v. I. ertheilten Ermächtigung die auf den 15. September d. I. in Hohensolms, 16. „ „ „ der Stadt Wetzlar und * 24. „ ,, „ in Leun anstehenden Dtehmärkte hiermit aufzuheben. Wetzlar, den 4. September 1896. Der Königliche Landrath Goe decke. lchdaft Qualität in Stöbto uden und ist mit 3“' >n Eßgabel oder M M zu haben bei L & G. Wallen- 7401 Arr-land. Tefcheu, 5. September. Der Ausstand in dem Kar- winer Revier kann als beendet betrachtet werden. Am Montag beginnt die Arbeit auf allen Schächten wieder. Brüssel, 5. September. Infolge eines furchtbaren, in der vergangenen Nacht hier niedergegangenen Gewitters ind die Telegraphen- und Telephonleitungen zwischen Brüffel und Paris unterbrochen. Paris, 5. September. Der „Figaro" erklärt, da» Prophezeien der größten europäischen Blätter bezüglich des Nachfolgers des Fürsten Lobanow fei ebenso un- raffend wie nutzlos. Ein» stehe jedoch fest, nämlich dte Fortdauer des franco russischen Einvernehmens. Konstantinopel, 5. September. Von glaubwürdiger Seite wird mitgetheilt, daß einzelne Mitglieder des diplomatischen Corps Zeuge gewesen seien, wie behördliche Organe während der Unruhen Knüppel an die Menge vertheilten- andere Personen wollen bemerkt haben, daß Leute in das Polizeiamt ohne Stock htneingtngen und bald darauf mit Knüppeln versehen wieder herauskamen. Daran» sei zu er* sehen, daß die Exceffe nicht vom Fanatismus des Volkes provocirt worden seien. »he Ören J.......... .Polarstern" ist heute Abend unter dem Salut der Tirandbatterien von FriedrtchSort und der im Hasen liegenden 3 Ä Schiffe „Mars" und „Pelikan" hier eingelaufen. }li™9 15. Hamburg, 5. September. Einer Meldung des „Hamb. < Niwe. ügte graiü aus Kiel zufolge theilte der Kaiser dem Staats- *HlüBtrirtepre^^^ fecretär des ReichSmarineamtS telegraphisch mit, daß er den ft affet von Rußland L la suite der deutschen Marine stellt habe. Der Kaiser ordnete an, daß diese Mittheilung flflUDy durch Signal der Flotte bekannt gemacht und daß ein Salut Drück' m 21 Schuß mit der russischen Flagge im Großtopp ge- ^hern, i plöten*^, ft" Preise?85 emanstait «00 Dienstag den 8 September Nr 211 Erstes Blatt 1806 Gießener Anzeiger Kenerat-Anzeiger. Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Giefzen Redaction, Expedition' und Druckerei: Schutftrahe ^tr.7. Fernsprecher 51. vierteljähriger Älionncmcntspreis: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Die Gießener Aamikienvtälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigrlegt. Der Hietzener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS MontagS. ihrer weiteren Au-dehuung wird es denn auch abhängig sein, wie fich weiterhin die Lage der von uns vertretenen Industrie gestaltet. Erwartungen aber, welche auf eine durchgreifende Besserung gerichtet find, dürften fich selbst im günstigsten Falle nicht verwirklichen, denn dem steht entgegen ein überaus starker Wettbewerb, der fich auf eine große Ueberproduction stützt. — Ein weiterer Mißstand ist das Jnauspruchuehmen eine» CreditS von mindestens 6, 8, 9 und 10 Monaten, während der Zollcredit sich nur auf 3 Monate erstreckt. Soweit fich unsere Beobachtungen erstreckten, verfolgten die Löhne gegen Ende des Berichtsjahres eine steigende Richtung. Ebenso wird fich die Zahl der Arbeiter gegen die beiden vorauSgehenden Jahre etwa» erhöht haben. Droguen und Farben. In Droguen und Material- waaren ist da» Geschäft fortgesetzt befriedigend, in Farben schlecht, aus den im vorigen Jahre angeführten Gründen. Geld geht immer noch schlecht ein, an ein stricteS Einhalten des Zieles ist io unserer Branche nicht zu denken. Zahlung durch Wechsel erfolgt immer häufiger und oft von Leuten, für welche dieser Zahlungsmodus, weil ohne Bankverbindung, ein sehr bedenklicher und geeignet ist, ganz solvente Leute, durch Wechselproteste, in ihrem Eredit zu schädigen. Eisengießerei. Im Anfang deS Jahres waren die Aussichten für eine günstige Gestaltung der Geschäftslage wenig hoffnungsvoll. Erst io der zweiten Hälfte trat eine Wendung zum Bessern in der Gesammthaltung der Eisenindustrie ein, die, wie wir hier gleich bemerken möchten, auch bis jetzt angedauert hat. Zunächst machte fich eine lebhafte Nachfrage nach den Rohstoffen bemerkbar, die nach und nach durch die fast für alle diese Materialien bestehenden Syndikate noch weiter gefördert wurde. Insbesondere erfuhren die Preise der Eisenerze fortgesetzt eine Erhöhung, sodaß die PreiSausbesserung hierfür bi» heute je nach Umstanden auf 10 bis 20 Mk pro 10 Tonnen beziffert werden kann. Die EokSpretse find pro 1896 um 5 Mk. pro 10 Tonnen gestiegen und werden pro 1897 eine weitere Erhöhung von 6 Mk. pro 10 Tonnen erfahren. Die „Fabrikate" konnten den Preissteigerungen der Rohstoffe in gleicher Weise nicht folgen, wenn auch nicht verkannt werden darf, daß auch hier eine Besserung eiugetreten ist. Die Verhältnisse auf dem Roheisenmarkte werden dann erst eine dauernde Gesundung erfahren, wenn eS gelingt, die jetzt auf die Bildung eines Rohetsen-SyndikatS gerichteten Bestrebungen zu verwirklichen. Angesicht» der Thatsache, daß alle Rohmaterialien, welche die Hütten'Jndustrie verbraucht, syndicirt find, muß eS als ein Act der Selbsterhaltung angesehen werden, auch.dem „Fabrikat" durch ein Syndikat eine bessere Beherrschung des Markte» zu sichern. Wir lassen hier die Bemerkung eiufiteßen, daß wir grundsätzlich der Bildung von Syndikaten sympathisch gegenüber stehen, unter der bestimmten Voraussetzung, daß sie nicht dazu dienen, die Verbraucher rücksichtslos auszunutzen. Jo dieser Beziehung würde den Auswüchsen eines Roheisen- Syndikat» dadurch ein Gegengewicht geboten sein, daß diese» Syndikat mit dem Preis de» englischen Roheisens zu rechnen hat, wodurch e» fich von fti.bft verbietet, den Verbrauchern Preise auszuzwingen, die mA^ der Marktlage nicht im Einklang stehen. Im Uebrigen soll ylrr nicht unerwähnt bleiben, daß Kohlen- und CokS'Syndikate auch in der jetzigen Zett des Aufschwungs insofern von guter Wirkung sind, als sie verhinderten, daß die Preise unberechtigte Höhen erreichen- beim freien Wettbewerb wäre sicherlich eine größere Preissteigerung zu verzeichnen gewesen, die sich allerdings eines langen Bestandes nicht zu erfreuen gehabt hätte. Wir haben indessen seit Bestehen der Syndikate die unangenehme Wahrnehmung machen müssen, daß die beherrschende Stellung derselben, namentlich beim CokSsyndikat, von den einzelnen Zechen dadurch auS- genutzt wird, daß sie auf die Herstellung und Verladung ihrer Produkte nicht mehr diejenige Sorgfalt verwenden, welche beim freien Wettbewerb von selbst geboten wäre. Wir konnten feststellen, daß seit Bildung dieses Syndikat» nach und nach die Aschen- und Wassergehalte fast sämmtlicher rheinisch-westfälischen CokSsorten eine nicht unwesentliche Vermehrung erfahren haben. Auch will eS uns scheinen, daß da» CokS- Syndikat bei Reclamationen Seiten» der Verbraucher die einzelnen Zechen mehr in Schutz nimmt, als das berechtigt ist, und eö würde fich fraglos größerer Sympathien zu erfreuen haben, wenn es den Abnehmern gegenüber ein größere» Entgegenkommen zeigte und vor allen Dingen, wenn es berechtigte Klagen nicht stets kurzer Hand abwiese. — Wenn wir noch mit wenigen Worten auf die jetzige Geschäftslage etngehen, so möchten wir hervorheben, daß die befriedigende Gestaltung derselben wesentlich auf den vermehrten Verbrauch Deutschlands zurückzuführen ist. ES darf nicht verkannt werden, daß zur Zeit die Geschäftslage im AuSlande, namentlich in England und Amerika, eine keineswegs rosige ist. Die Dauer der jetzigen Verhältnisse wird also wesentlich davon abhängen, ob e» möglich ist, den eigenen Verbrauch im In- lande mindestens in der jetzigen Höhe betzubehalten und gleichzeitig die Ausfuhr zu steigern, denn, da die deutschen Werke über eine bedeutend größere Leistungsfähigkeit, als sie zur Zeit zur Geltung bringen, verfügen, so muß allmälig die vermehrte Erzeugung auf den Markt drücken, wenn eS nicht gelingt, wettere Absatzgebiete zu schaffen. Ueber die Arbeiter-Verhältnisse auf unseren Werken können wir unS nur durchaus günstig äußern. Arbeiterentlassungen sind nicht vorgrkommen, auch konnte von Lohnherabsetzungen abgesehen werden. Zum Schlüsse möchten wir noch darauf Hinweisen, daß Bestrebungen im Gange sind, die darauf hinzielen, die Frachten für Erze nach dem Rheinisch.Westfälischen Jndustrie- bezirk weiter zu ermäßigen. Wir haben gegen diese Herabsetzung nicht» einzuwenden, halten e» aber für ganz selbstverständlich, daß als Ausgleich auch eine Verminderung der EokSfrachten von Westfalen nach dem hiesigen Bezirke gleichzeitig zur Durchführung gelangt. Forts, folgt. ** Die Generalversammlung deS uatioualltberalen Vereins faßte am Samstag in Erledigung der ihr unterbreiteten Tagesordnung folgende Beschlüsse: 1. Der nationalliberale Verein Gießen verzichtet vorerst darauf, einen eigenen Candi- baten für die bevorstehende Landtagswahl anfznftellen, I ausgestellte FntterhänSchen beschädigt, indem die Stange mit um die in Anregung gebrachte Aufstellnng de» Herrn Ober- der Wetterfahne heruntergeriffen wnrde. In derselben Rächt bürgermeister» Guanth al» Candidaten der gesammtev wurde einem Wirth in der Wallthorstraße eine Fensterscheibe Bürgerschaft zu ermöglichen. Mitglieder de» engeren vor- eingeschlagev. stände» werden alsbald zunächst mit dem Borstande de» - Schlägerei. Gestern Abend fand itn Hofe einer freisinnigen Verein» über die Landidatur de» Herrn Ober- Wirthschaft in der Neustadt eine Seilerei zwischen junge, bürgermeifter» Gnauth in Verbindung treten. Wenn diese Leuten von hier und von Laubach statt, wobei c» auf beide, Verhandlungen nicht zum Ziele führen sollten, wird Herr Seiten blutige Köpfe gab. Ein hinzukommender Schatz. Commerzieurath Hehligenstaedt al» Parteicandidat auf- mann stellte den Frieden dadurch her, daß er alle Theil- gestellt werden. 2. Die Partei wird in den Reichstag»- nehmer zur Strafanzeige nottrte. Wahlkampf eintreten- der durch drei Mitglieder verstärkte "Diebstahl. Ein Fremder, anscheinend Handwerksburschr, engere Vorstand wird alsbald mit geeigneten Persönlichkeiten entwendete gestern Nachmittag in einer Wirthschaft an der wegen Uebernahme der Landidatur unterhandeln und noch Rodheimerstraße einen noch neuen Regenschirm und lieh vor dem 27. lfd. MtS. darüber berichten. 3. Der ans den seinen alten Schirm dafür zurück. Der Dieb wurde spät« 27. lfd. MtS einzuberufenden DertrauenSmännerversammlung noch in hiesiger Stadt im Besitze deS gestohlenen Schirms sollen die Herren Professor Dr. Gaffky und Rechtsanwalt betroffen und verhaftet. Dr. Fuhr als Delegirte für den am 3. und 4. October " Sin unberufener Locomotioführer. In verflossener in Berlin stattfindenden Parteitag vorgeschlagen werden. Nacht gegen IV/e Uhr setzte ein bis jetzt noch Unbekannter Aus der Discussion fei Folgendes hervorgehoben: DaS auf dem Oberhess. Bahnhofe eine Maschine in Bewegun, Nächstliegende für den nationalliberalen Verein war, da ihm und fuhr damit bis zur Heyligenstaedt'schen Fabrik uni die Unterstützung des bisherigen Abgeordneten unmöglich ge- wieder zurück in den Bahnhof, woselbst er die Maschine ver. worden, die Aufstellung eines Parteigenossen als Candidaten ließ und fortsprang. Die Maschine fuhr weiter und prallte ür den Landtag- al» auS der Mitte der Partei jedoch in gegen eine andere im Geleise stehende Maschine, wobei letztere Anregung gebracht wurde, bei Herrn Oberbürgermeister I stark beschädigt wurde. Gnauth anzufragen, ob er bereit sei, für den Landtag zu *• 3« bchlschthofe ereignete sich heute Morgen folgenbn candidiren, glaubte man, die Interessen der Partei hinter Unfall: Die Ehefrau eine» Schweinehändler» war ihre» den Interessen der Stadt, um welche efl sich bei dieser Wahl Mann beim Transport der Schweine behülflich gewesen uni in erster Linie handelt, zurücktretev lassen zu sollen. Durch befand sich in der Nähe eine« mit Fleisch beladenen Wagen», die Entwickelung, welche der Bau von Nebenbahnen in der al» dieser Wagen, jedenfalls durch unvorsichtige» Lenken, uw- Provinz Oberhessen genommen Hal, besteht die Gefahr, daß schlug und die Frau derart traf, daß sie einen doppelter der Verkehr großer Distrikte von Gießen abgelenkt wird Beinbruch erlitt. und feinen Schwerpunkt nach Frankfurt verlegt. ES gilt, •• Fabrik Neubau. Gegenüber der oberhessischen neue, mit aller Energie dahin zu wirken, daß diese Gefahr, welche Werkstätte, nach dem Schiffenberg zu gelegen, mit dieser uni den Handel und Verkehr Gießens bedroht, abgewendet, daß dem Hehligenstädt'fchen Etablissement ein nach dem Schiffender Stadt Gießen rechtzeitig Ersatz geschaffen werde für diese bergerweg zu offenes Viereck bildend, hat die Lamperi'Fabrik ihr drohenden Nachtheile. Keiner unserer Mitbürger ist be- Kauffmann u.Co. Neubauten anfführen laffen. Auch andiesev rufener und befähigter, diese Interessen unserer Stadt zu Bauten wird noch fleißig geschafft, um die innere Einrichtun, erkennen, zu beurtheilen und mit Geschick, Energie und Geist zu vollenden, damit die Kaufmann'sche Arbeiterschaar in die erfolgreich zu vertreten, als unser Herr Oberbürgermeister! neuen Räume vor dem Winter einziehen kann. Nach Pläne, Nicht weniger wurde hervorgehoben, daß mit Herrn Gnauth I der Herren Architekten Stein u. Meyer erbaut, zeigt sich ein hervorragendes Verwaltungstalent, eine bedeutende Arbeit-- die bauliche Anlage de» ganzen Etablissements in räumlicher kraft in den Landtag gesandt werden würde, die fich mit Ausdehnung, in Rücksicht auf den Industriezweig, der hierin Eifer und Erfolg an den Arbeiten des Landtages betheiligen getrieben werden soll, als nicht fo unbedeutend, wie e» am und zum Segen des Landes arbeiten werde. Das Partei- den ersten Blick scheint, sind e» doch 650 Quadrat-Meter intertffe werde um so weniger verletzt, al» Herr Gnauth bebaute Fläche, welche der Gebäudecomplex einnimmt, nit | keiner Partei angehöre und erklärt habe, er werde ebenso- einer Front von etwa 60 Meter Länge. Es bildet, mit wenig eine freisinnige, wie eine nationalliberale Partei- der Giebelseite an der Straße gelegen, da» neue vermal- candidatur annehmen, da er eine solche mit seiner Stellung tungflgebäube der Firma Kauffmann u. Co. den Anfang der als Bürgermeister unvereinbar halte. Hoffen wir, daß eS Anlage. Straßenseitig wird deffen Fatzade aus rothen Bet- gelingt, die Angehörigen der verschiedenen Parteien zur ge- blenbern gebtlbet. Die Fenster find mit gelben Steinen meinfomen Aufstellung der Candidatur des Herrn Oder- umrahmt, während die LängSanficht der Gebäudereihe al» bürgermeifter« Gnauth zu bereinigen. Möchten die übrigen einfacher sauber gefugter Backstetn-Rohdau sich darstelli, Parteien in gleicher Weise wie der nationalliberale Verein dessen Fensterumrandungen ebenfalls mittel« gelber Steint das Wohl der Stadt im Auge halten und die Parteünter- gebildet find. In dem DerwaltungSgebäube werden zu ebener effen in den Hintergrund treten lassen! Erde die kaufmännifchen Bureau« Unterkunft finden, während i ♦ * Herr Oberbürgermeister Gnauth hat sich auf acht Tage die oberen Räume zu einer Werkmeister-Wohnung bienen , nach Kiel begeben zur Theilnahme an der dortigen Jahre»- sollen. An diesen Dorderbau schließt sich ein 2»/,-stückige» Versammlung deS Deutschen Vereins für öffentliche Gebäude, zu ebener Erde in sich fassend je einen Raum zur Gesundheitspflege. Dreherei und zur Presserei, worin die Mafchinen thells eit • • TaunuS-Elub. In der gestern im „Römischen Kaiser" Dampf, theilS auch mit der Hand getrieben werden. Dann in Wetzlar stattgehabten ordentlichen General-Ver- folgt die Gießerei, in welcher außer dem Gießofen em fammlung des gesammtev TaunuS-Clubs, an der etwa Glühofen und eine Feueresse hergerlchtet werden. Inden 150 Vertreter der Zweigvereine theilnahmen, regten die Räumen über dem Parterre befindet fich die große Spengler Vereine der Lahnfection an, der Central-AnSschuß soll ver- Werkstatt und daneben der Lackierraum, welcher eine Trockensuchen, für die Stationen der Lahnthalbahn Wetzlar, ofen-Aulage erhält. Anschließend an dieses Gebäude ist da» BraunselS, Weilburg und Diez von Gießen aus Kesselhaus mit daran anstoßendem Maschmtnraum erbaut, billige SonntagSbllletS von der Elfenbahnverwaltung zu er* Der schon vermauerte Dampfkessel, der auf 8 Atmosphäre: langen. Der Präsident Kittel Frankfurt bat die Antragsteller, Druck geprüft ist, hat ca. 35 Quadrat-Meter Heizfläche ihre Wünsche schriftlich formulirt nach Frankfurt an ihn ein- Die zur Aufstellung kommende Dampfmaschine ist mit zureichen und werde er bann daS Weitere veranlassen. Er 15 Pferdekräften ausgerüstet. An das Kesselhaus schließt wolle aber bemerken, sehr leicht sei daS Ziel nicht zu er- fich ein einstöckiger Bau, welcher zwei Räume für das ®aloo- reichen. Interessant war die Mlttheilung, daß der Central- nlfiren und das Putzen der Maaren umschließt. Dahinten Kasse der Vereinigung aus dem Verkauf der Farbenkarte reiht fich, ebenfalls nur einstöckig gebaut, ein große» Lager des östlichen TaunuS im Ganzen bis jetzt 2000 Mk., welche Haus, welches durch Oberlicht erhellt ist. Sämmtliche Räow- an dieser Karte verdient find, abgeliefert wurden, und daß des Etablissements werden mittels Abdampf erwärmt. Di- ein weiterer Betrag von bis jetzt 800 Mk. als in diesem Beleuchtung der Anlage soll durch GaS geschehen. Da« Sommer verdient noch auSsteht. Der Gewinn aus diesem Gelände, welches der Firma Kauffmann u. Co. am Schien Kartengeschäft soll mit dazu verwendet werden, um in nicht bergerweg zur Verfügung steht, bietet noch Raum genug, an zu ferner Zeit einen monumentalen Thurm auf dem Feld- deren Etablissement mehr wie daS Doppelte zu vergrößern berg zu errichten. Als Vorort für die nächstjährige General- Im kommenden Jahre sind noch die Erbauung von Lager Versammlung wurde der Feldberg bestimmt, wobei der Stamm- I schuppen, sowie eines MagazingebäudeS geplant. Wünsche: Club Frankfurt die Kosten der Versammlung zu tragen sich wir, daß die hier errichtete Anlage sich in jeder Beziehnn. bereit erklärte. bewähren, daß die darin getriebene Industrie blühen mögt | • » Musikalisch - theatralischer Sycln». Ein eigenartiger, damit die Firma bald in die Lage komme, weitere Rin«.' höchst interessantes Unternehmen hat ein Frankfurter Jmpres- zu benöthigen, und Verdienst geschaffen wird für weiter, sarto für die kommende Saison geplant. Der Betreffende hat für fleißige Arbeiter zum Segen und im Interesse der Fon eine Reihe von Städten, zu denen auch Gießen zählt, eine An- entwickelung unserer Stadt. zahl hervorragende r Kräfte verpflichtet und wird mit ** Weibliche Versicherte. Unter dieser Rubrik brin: diesen in größeren Zwischenräumen künstlerisch abgerundete Dar- der deutsche Arbeiterfreund, Wochenblatt für Stadt und Lar stellungev veranstalten. Für jede Stadt find sechs Adeude geplant I des christlichen ZeitschrifteuvereinS, Berlin, einen Arttke - und zwar nicht nur theatralische, sondern diese werden mit welcher die weiteste Verbreitung verdient und den auch w: Covcerten und Recitationen abwechseln. Für Gießen I an dieser Stelle wiedergeben wollen. Genannte« Bla. find beispielsweise im November, Dtcember 1896, sowie I schreibt: Setten« der weiblichen versicherten, die eine E» Januar, Februar 1897 je ein bis zwei Abende vorgesehen, I eingehen, wird der gesetzlich zulässige Anspruch auf Rü.- und in Stein« Saalbau bereits vorgemerkt worden. Für erstattung der Hälfte der zur Invalidenversicherung geleisteta diesen Cyclu« von sechs Darstellungen werden Abonnements I Beiträge fast in allen Fällen geltend gemacht. Die biSha zu durchaus mäßigen Preisen auSgegeben werden- die Be- Versicherten verlieren hierdurch jeden Anspruch auf el:< dingungen, sowie ein genauer Gpielplan werden demnächst ver- Rente. Seit dem 1. Januar 1891 find bi« zum 1. Ivu öffentliche werden. d. I«. 287 Wochen verflossen. Da die Dienftbottn » »• Die in den letzten Jahren fo beliebt gewordenen Pop- Berlin zur zweiten Beitrag«klasse gehören, so beträgt bk karten mit Ansichten haben durch eine Reihe im Verlage von Rückzahlung der geleiteten»elträge also höchsten« 29,70Dk Ernst Balser hier erschienene Vermehrung erfahren. Die I Würden die weiblichen Personen aber auch Vach ihrer 8er vier in diesen Tagen erschienenen Postkarten bieten die An- heirathung versichert bleiben, so hätten sie schon jetzt AnsprA« fichten von Schiffenberg, Annerod, Lich und Nordeck. Die auf eine Invalidenrente von rund 125 Mk. pro Jahr. N" hübschen Karten werden ohne Zweifel viele Liebhaber finden, mag e« ja vielfach Vorkommen, daß fich die jungen Frau«, 77: *• Rohheiten. In der Nacht vom SamStag auf Sonntag zunächst keiner verficherung«pflichtigen Beschäftigung hingeba wurden mehrfach Rohheiten in der Stadt verübt. Unter ) aber die Verhältnisse bringen e» doch meist mit fich, daß anderem wurde da« vom Thierschutzverein in der Südanlage I früher ober später, namentlich, nachdem die Kinderzahl » «liH* jtV#b" Lj 'I1' *|«i6 A ssys« ”1“1 um «n ” ti«®< «2Uhbaaaibtktn bt» J bd J «Mn fine, ilrHIfrie-111*" 70 Krttr lang unb n ■ ßeüang eit 2 SomR üinjen 2 öompagnien bfnugten Zimirtr uat ehb| ben anc «aattwtd auigtW Dach gebraut still. Dooonltag begonnen arbeiten bei Sastrae- 5 Cftjleri’ sowie einet soll bet Bettag ton । -e. Nen-MM brr Arbeiter-Ci Bugnfi 1896 sind in 82 Mann. Diesel Bei ber in bet g v.genommenen plam Atm M btn Wogen »orten: a) fit. L. Nr. 23, 84, fit. M. Nr. 18, 45, Sa. N. Nr. 70, 76, 641, 64! Sa. 0 Nr. 42, 96, SH. k. Nr. 15, 96, b) Sn L Nr. 303 und Sü. M. Nr. 422 ur.l Nr. 807, 84 0. Nr. 325, 36i & P- Nr. 414,441 v 405 "ber ; M. Nr. 518 übei ? J H57 üb. H v 472 und * V'- 640 über l ” bie« mii . det der Mil! teleeie! lur 5^8 vüd ’ J /‘“Mlung autr ,i4t ^fentirt9^ St!. N, k, ®) Troß! SÄ: Gottesdienst in der Synagoge. 4 Stöbt Schlachthaus. ^^ermiethungerL™! Freibank. 7895 BehördlicheAnzeigen Nr. 641, 645, 715, 792 und 796 ä 500 Mk. 172, 174 und 296 ä 200 Mk. L. Nr. M. Nr. 422 und 494 L 1000 Mk. Lit. N. Nr. 807, 848, 871, 955, 1005 und 1064 ä 500 Mk. Lit. N. 7981 0. P. Lit. Lit. Nr. Nr. Lit. 0. Lit. P. 9. September. 730 Uhr, Nachmittag« 730 Uhr, Nachmittag« dem 1894 er Anlehen: ä 2000 Mk. b) von 303 und 358 Lit. M. Lil. N. Lit. N. Lit. P. Lit. L Lit. M. Lit. N. Lit. 0. Lit. Lit. Dienstag den 8. und Mittwoch den ReuiahrAfeff. 1. Tag. Vorabend 6* Uhr, Morgens a) von dem 1893 er Anleheu: Nr. 51 und 273 ä 500 Mk. Nr. 174 und 318 ä 100 Mk. b) von dem 1894er Anleheu: Nr. 1052 und 1099 ä. 500 Mk. Nr. 325, 366 und 432 ä, 200 Mk. Nr. 414, 449, 482 und 500 L 100 Mk. c) von dem 1895 er Anleheu: Nr. 405 über 2000 Mk. Nr. 518 über 1000 Mk. Nr. 1157 über 500 Mk. Nr. 472 und 473 ä 200 Mk. Lit. P. Nr. 640 über 100 Mk. Es wird dies mit dem Anfügen zur Kenntniß der Besitzer der vor- bemerkten Schuldverschreibungen gebracht, daß die Einlösung derselben bei der Stadtkasse Gießen bei dem Bankhause Aron Heichelheim in Gießen und bei der Mitteldeutschen Creditbank in Frankfurt a. M. erfolgen kann, sowie daß die Verzinsung mit dem 1. Januar 1897 aufhört. Gleichzeitig wird bemerkt, daß die nachfolgenden im vorigen Jahr zur Rückzahlung ausgeloosten Obligationen bis jetzt zur Rückzahlung noch nicht präfentirt worden sind und zwar: Lit. P. Nr. 473 über 100 Mk. Gießen, den 5. September 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. G n a u t h._____________ herzogthum Hessen 8; Königreich Preußen: Provinz Hessen« Nassau 9, Provinz Rheinlande 4, Provinz Hannover 1, Provinz Sachsen 3, Provinz Schlesien 2; Königreich Bayern 1, Königreich Sachsen 2, thüringische Staaten 1; Ausland: Schweiz 1. Hiervon waren: Arbeiter 12, Bäcker 2, Former 1, Gärtner 1, Kaufleute 3, Kellner 1, Krankenwärter 1 , Kürschner und Kappenmacher 1, Landwirth 1, Portefeuillearbeiter 1, Photographen 1, Bau- und Maschinen- schlosser 3, Schneider 3, Schuhmacher 1. Gearbeitet wurde an 762 Tagen. VerpflegungStage 869. Im Monat August 1896 wurden entlassen 7 Mann, und zwar auf eigenen Wunsch 4, wegen Arbeitsscheu 1, wegen ContractbruchS 2. Seit Bestehen der Colonie sind ausgenommen worden im Ganzen 3088, dagegen abgegangen im Ganzen 3056 Mann, bleibt Bestand am 31. August 1896: 32 Mann. Darmstadt, 6. September. Ztmmermeifter und Bau« Unternehmer Gg. Christ hat für sein im Bau befindliches großes RestaurationS> und ConcerthauS in der mittleren Grafenstraße, nächst der Rhetnstraße, also central gelegen, die Concession zur Einrichtung eines ständigen Barists«Theaters erhalten. DaS Etablissement, das wohl erst Anfangs nächsten Jahres fertig sein wird, enthält einen großen, mit Galerie versehenen Saal, beinahe so groß wie der große Saalbausaal, kleinen Saal und nöthige Nebenräume, ReftaurationSsaal, Billardzimmer, unterirdische heizbare Kegelbahn usw. — In der Neckarstraße ist ein neues großes bayerisches Bierrestaurant erstanden. nn. Darmstadt, 6. September. Am SamStag beging Herr Dr. Marx das Fest seines 25jährtgen AmtS- jubiläumS als Rabbiner der hiesigen israelitischen ReligionSgesellschaft. AuS diesem Anlaß wurden dem Jubilar zahlreiche Glückwünsche und Geschenke in seiner Wohnung überreicht, welche Zeugniß davon ablegten, in welch' hohem Ansehen der Jubilar in seiner Gemeinde steht. Auch der Vorstand der israelitischen Religionsgesellschaft hatte eS sich nicht nehmen lassen, durch seinen Vorsitzenden, Herrn Boden- Heimer, ebenfalls die Glückwünsche der Gemeinde übermitteln zu lassen, wobei dem Jubilar ein größerer Fond zu wohlthätigeu Zwecken und zur Gründung einer Dr. Marx- Stiftung übergeben wurde. Namens eines Comites überreichte Herr Max Jonas Meyer eine prachtvoll auSge- stattete und künstlerisch ausgeführte Adresse, in welcher die Glückwünsche der Gemeinde nochmals zum Ausdruck gebracht find. Ferner wurde dem Jubilar von zwei Herren aus dem Vorstand eine größere Summe zur Stiftung eines Gemeindefonds übermacht. Die ganze Feier zeigte, mit welcher Liebe die Gemeinde an ihrem Seelsorger hängt. Möge eS Herrn Dr. Marx noch recht lange vergönnt sein, zum Segen der israelitischen Religionsgcsellschast zu wirken. Uhr. 2. Tag. Vorabend 715 Uhr, Morgens 4 Uhr, FesteSauSgang 730 Uhr. gewachsen ist, wieder in eine verficherungSpflichtige Thätigkeit eintreten. Dann müssen fie erst wieder die Wartezeit von fünf Beitragsjahren re. zurücklegeo, ehe fie einen Renten« anfpruch erheben können. Die Verwendung der Doppelmarken gibt aber den weiblichen nicht mehr verficheruugSpflichtigen Personen auch nach ihrer Verheirathung Gelegenheit, die Versicherung fortzusetzeo, und den Renteuanspruch dadurch aufrecht zu erhalten. Allerdings kosten die Doppelmarken für Selbstverficherung 0,28 Mk., aber diese Marken brauchen nicht allwöchentlich etngeklebt zu werden, sondern eS genügt, wenn innerhalb von vier Kalenderjahren 47 solcher Doppel- marken eingeklebt werden. DaS kostet in vier Jahren = 208 Wochen 13,16 Mk. oder etwas über 6 Pfg. wöchentlich oder 3,29 Mk. jährlich. Diese Zahlung würde den Anspruch auf eine dauernde AlterS- oder Invalidenrente gewähren und auch bet mehr als einjähriger Krankheit den Anspruch auf vorübergehende Rente. Allerdings würde bei dieser Art der Beitragszahlung die Rente in je vier Jahren nur um 47 mal 6 Pfg. steigen, also um 2,82, während fie unter normalen Verhältnissen bei 47 Beitragswochen jährlich in einem Jahre um diesen Betrag steigen würde. Aber mit welcher kleinen Beitragsleistung wäre der Anspruch auf dauernde Reute erkauft ! Die Arbeitgeber sollten die sich verheirathenden Dienstboten und Arbeiterinnen auf diesen Punkt aufmerksam machen. Butzbach, 5. September. Der durch ihre größeren Bau« Unternehmungen rühmlichst bekannten Baufirma Friedrich Rumpf in Hanau ist bet der engeren Submission aus die Rauhbauarbeiten des hiesigen Cavallerie-KasernementS, welches zu einerJnfauterie-Kaserne umgebaut wird, als Mindestfordernde die Ausführung deS Rauhbaues, wofür ca. 60000 Mk. vorgesehen sind, übertragen worden. Zunächst wird der auf der nördlichen Seite gelegene sog. lange Stall umgebaut und auf demselben ein zweites Stockwerk errichtet. Dieser ganze Bau, welcher 70 Meter lang und 25 Meter breit ist, wird nach seiner Fertig« stellung mit 2 Compagnien Jnsanterie belegt, während die Übrigen 2 Compagnien in den seither von den Dragonern benutzten Zimmer untergebracht werden. Der Neu- resp. Umbau wird, den anderen Bauten entsprechend, in Rauhmauerwerk ausgeführt und muß innerhalb 7 Wochen unter Dach gebracht sein. Mit den Bauarbeiten ist bereits am Donnerstag begonnen worden. Für die ganzen Umbauarbeiten des KasernementS, einschließlich der Einrichtung von 5 Offizier«, sowie einer Anzahl UnteroffizierS-Wohnungen rc. rc. soll der Betrag von ca. 180,000 Mk. vorgesehen sein. -e. Reu - Ulrichstein, 1. September. Monatsbericht der Arbeiter-Colonie pro August 1896. Ende August 1896 sind in der Colonie stellen-, resp. arbeitslos 82 Mann. Dieselben Verthellen sich auf das Groß- ^4 * Berlin, 4. September. Ein Liebesdrama hat sich in Tegel abgespielt. Der 18jährtge Handlungsgehilfe Bruno Ebert auS Berlin hat seine um vier Jahre ältere Geliebte, die Blumenarbeiterin Clara Behren d, auf ihre» Wunsch durch zwei Schüsse zu tödteu versucht. Don dem Versuche, fich selbst zu entleiben, wurde der Thäter durch daS Jammern der auf den Tod verwundeten Geliebten abgehalten. Mitleidige Leute nahmen fich der Unglücklichen an, entwandten aber auch dem Liebhaber, der fich jetzt selbst zu erschießen versuchte, den Revolver. DaS Mädchen wurde nach Berlin Übergesührt- sein Zustand ist äußerst bedenklich. Der junge Mann wurde in Haft genommen. ♦ Der in Kelbra am Kyffhäuser lebende 8 4jährige Veteran Fr. Wegner, der vor 61 Jahren beim Schlefi- scheu Grenadier-Regiment Nr. 10 die KönigSparade vor König Friedrich Wilhelm III. mitmachte, ist ausgefordert worden, nach BreSlau zu kommen, um dort der Parade vor Kaiser Wilhelm II. beizuwohnen. • Prag, 6. Septbr. Ein in CarlSbad aufgegebener Geld- brtes mit 200,000 fl. wurde hier bei Oeffnung deS Post- beutelS nicht vorgefunden. Untersuchung ist etngeleitet. lippische §augewkrkschu!e zu Dktmold. 7312 Semester-Anfang 2. November. Progr. d. d. Dir. Heufsr. ze;ogen worden: a) von dem 1893 er Anlehen: Lit. L. Nr. 23, 84, 117, 119, 245 und 297 ä. 2000 Mk. Nr. 18, 45, 90, 96, 149, 283, 318 und 332 ä. 1000 Mk. 70, 76, 119, 168, 171, 371, 485, 561, 571, 580, 607, la. holl. Vollheringe per Stück S Pfennig. 7548 Robert Stuhl. Bekamrtmachnng. Bei der in der gestrigen Sitzung der Stadtverordneten-Versammlung vargenommenen planmäßigen Verloosung der Ende dieses Jahres zur Rückzahlung kommenden S^/oigen Obligationen der Anlehen der Stadt Gießen von den Jahren 1893, 1894 und 1895 sind folgende Stücke 42, 96, 135, 172, 174 und 296 ä 200 Mk. 15, 96, 133, 148, 237, 298, 330 und 374 ä 100 Mk. Hans v. Bülow! fand, daß die Pianos von W. Arnold, Aschaffenburg 32, dem guten Flügel nichts nachstehen und wählte eins zu eigenem Gebrauch. Prsl.mit Bülow's Orig.-Dankschreiben gratis. Probez. Ratenzabl. Fabrikpr. Steinkohlen Lieferung. Die Lieferung der zur Heizung unserer Stadtkirche im nächsten Winter nöthigen Steinkohlen soll auf dem Weg der Submission vergeben werden. — Angebote wolle man bis zum 12. ds. Ms. einschließlich in der Wohnung des mitunterzeichneten C. Schwan sen. (Seltersweg 64) abgeben, woselbst auch die Bedingungen zur Einsichtnahme offen liegen. Gießen, den 7. September 1896. Für den evangelischen Gesammt-Kirchenvorstand: Der Vorsitzende: Das mitausführende weltliche Mitglied: Dr. Naumann. C. Schwan sen. 7975 Vertrauliche Auskünfte über Vermögens-, Familien-, Geschäfts- u. Privat-Verhältnisse auf alle Plätze ertheilen gewissenhaft prompt und discret, auch übernehmen diesbezügliche Recherchen Greve & Klein Internationales Auskunftsbureau in Berlin. 7734 OberMche Eisenbahnen. Die Lieferung von 150 Radreifen aus Martinstahl ist zu vergeben. An, geböte find diS zum 14. d. M. dahier einzureichen. Bedingungen nebst Zeichnung können durch unser Secretariat gegen frankilte Einsendung von 70 Pfg. bezogen werden. Gießen, den 5. September 1896. 7971 Gr. Direktion. Heute «ud morgen: Ochsenfleisch aicht ladenrein, pr. Pfd. 52 Pfg Bekanntmachung. Die Stelle eines Hilfstechnikers bei dem unterfertigten Amt ist zum 1. October d. I. mit einem jüngeren Techniker neu zu besetzen. Reflectanten wollen ihre Gesuche unter Angabe der Gehaltsansprüche fchriftlich und spätestens bis zum 16. d. Mts. bei uns einreichen. Gießen, 7. September 1896. Das Stadtbauamt. Schm andt.7988 b!» bll ltw ’ ,t6 tourbt M’fait S- Huf,«! 18 "J'8 c N»ibi „ ”*l, Haiti ltll, MjSRoTgtn fvlM ‘WlM war ih,, M Wtn. M beladenen Waai: '^tiges Lenken,, 3 fit einen bopptit "«hessischen mt l'l'fltn, mit dieser c ;tn "ach btm Schift Jöt die Lampens ' lasse». Auch anbir dlt innere Eiorichic Arbeiterschaar in • a kavn. Nach M F erbaut, zeigt ' firnew in täumlit 'uflriezweig, der hin bedeutend, wie er: h 650 Quadrat-N oaiplex einnimmt, : inge. Es bildet, r en, das neue Bei-, i. Eo. den Anfang: Mde aus rothen; ib mit gelben ©teir der Gebäubereihe i Rohbau sich bartzel mittels gelber Sir bäubt tottbtn ju ehe: ■haft finbin, ivtyni cher-WvhM^ Mw l sch t\n ;nb je einen Raum v le Maschinen theiir i itrieben werben. Dr jer dem Gießosen; tchtet werden. In' fich dir grohe SPwk m, welcher eine W dieses Gebäude ist: Maschinenraum ut der aus 8 Atmo'^ aadrat-Meter W Dawpsmaschint ist ' das Kesselhaus i Räume für daS n umschW- Dck »baut, ein großes L-s- ift Sämmtliche Rac t °°ch R°»8' «L DiWtlti I“ Id.« n» 5 fich in jeder Bei» - > Industrie E : k-«8"-5 7986] Im Neubau BtSmarckflr. 26 ist der mittlere Stock, 5 Zimmer mit Zubehör, zu vermietben.. E * libtnöttP* b». a* ««I! i^18 . uj I»# *’ ' »-Vs», “W'Ä tiftl888«ili gen „it fich' ■ ***** naw°r- Vergebung. Die Lieferung von ungefähr 62700 kg Roggen-. Weizen- und Eta«dmehl, 120000 kg Sveisekartoffel«, 800 kg Zwiebel«, 28 Tonne« Heringe« und 60 wollenen Beltteppiche« soll vergeben werden. t fr Kostenfreie, verschlossene und mit entsprechender Auffchrisi versehene Angebote werden 618 zur Eröffnungsstunde: Freitag de« 25. WitmD" 18V6, Bormittags S'/r Uhr, erbeten. „ , , Bezüglich der Kartoffel« sind auch Angebote von Theilliefer««gen von nicht unter 2500 kg zulässig. Im Angebot ist die «orte der zu liefernden Kartoffel« näher r« bezeichne«. Die Bedingungen liegen wahrend der Dienststunden auf derGeschästsstube des Oeconomen offen, können auch gegen Zahlung von 70 Pfg. abschriftlich bezogen werden. Zuschlagsfrist: eine Woche. Butzbach, den 4. September 1896. Großh. Dtrectton der Zellenstrafanstalt Clement.7967 Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemessen am 7. Septbr., Mittags zwischen Hund 12Uhl: Wasser 12, Luft 14°. Rübsamen'sche Badeanstalt. „Continental Pneumatik“, bester Radreifen. 7885 Rindfleisch, nicht ladenrein, per Pfd. 48 Pfg. MM- Die Freibank bleibt bis 10 Uhr Abends geöffnet.__________ Schellfische per Pfund 18 Pfg Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag frische Zufuhr 7988 _______im „Rebstock“. Den geehrten Damen in Gießen und Umgegend zur gefälligen Nachricht, daß ich wieder von der Reise zurück bin. Alle Neuheiten in Wiuter- Putzartikeln. Die allerneueften Pariser Modellhüte in großer Aus- wähl. Auch gute und billige Corsets und Strickwolle in allen Farben. Hochachtungsvoll Frau Schepers, 7970 «rabenffratze 10. Gottesdienst der israelitischen ReligionSgeseMchast. Dienstag den 8. und Mittwoch den 9. September. sr«ttjahr«feff 1. Tag. Vorabend 6-» Uhr, Dienstag Vormittag 7 Uhr, U6r. Mittwoch «ormltt.« 7 Uhr. Nachmittag 4 Uhr, Festesausgang 7« Verkehr, Land- rrird VoUrrpirthschuft. Gründer«, 5. September. Fruchtpreise. Weizen14,04, Korn X 13,00, Gerste X 00,00, Laser 1^, Erbsm X*00,00« Linsen X 00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 0.00, Samen X 00,00. _____ Birnen zu verkaufen- Selter-weg 86. [7967 fTersteigerungen^ Mittwoch den 9. Sepldr.i.I. werden versteigert: 1. Nachmittags 2 Uhr im »Mit schon Saale: 2 eleg. Buffets, 1 Sopha, 1 Spiegel und 1 Tisch in Achen, Kleiderschränte, Glasschränke, Wasch- console, 1 antiker Schreibtisch mit Aufsatz, 1 Sopha, 1 Regulator, drei Wagen, 1 Sommcrwagen, 1 Plamno, 2 Hobelbänke, 1 Partie Werkholz, 1 Waschmaschine u- a. m. 2. Nachmittags 3 Uhr (Zusammenkunft beim BahnwärterhauS Ltcherstraße): die Kartoffelernte von mehreren Trieboierteln 7962 «eitzler, Gerichtsvollzieher. 79721 Schönes Logis sofort zu ver- miethen. »uckstuhl Wwe., ____________Asterweg 52. " 79771 Kleines LogiS zu vermiethen. H. 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Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme, für die so zahlreichen Blumenspenden, sowie für den erhebenden Grabgesang des Gesangvereins „Harmonie", der zahlreichen Bethciligung des Bauer'schen Gesangvereins und des Evangelischen Arbeiter Vereins bei dem uns betroffenen so schweren Verluste sagt rÄttcn-Kyffhäuser Schule Maschinenbau- 8taatl.geleit. Abgangaprüf. Neue eluf. Lebnnothode. Kein Diktieren. Die Direktion; Müller. Hausbursche gesucht. Neustadt 6. 7877 XXXXXXXXXXXX9XXXXXXXXXXXM * Weit über 100 Kerzen» 5 CXT X strahlen die neuesten Glühstrümpfe für a* ff lytijll Gasglühlicht aus. ä Stück 1 Mk. 40 Pf. g X v find solche zu haben bei H A. Gretscher, * Statt jeder besonderen Anzeige. Theilnehmenden Freunden und Bekannten hierdurch die traurige Mittheilung, dass unsere liebe, gute Mutter und Schwiegermutter, Frau Abraham Falk, geb. Auerbach, jn Beckum L W., heute Nacht nach kurzem Krankenlager, im Alter von 78 Jahren sanft entschlafen ist. Samuel Falk und Frau, Salomon Falk, in Firma: Alexander Mayer. Giessen, den 5. September 1896. Der Trauer halber bleibt das Geschäft bis Donnerstag den 10. dieses XXXXXXXXXXXXOXXXXXXXXXXXX Laubhiitten-Festball Tüchtige Arbeiter für dauernd gesucht. 7888 Dampfbaggerei Nübsamen. Ein Oeconomiearbeiter auf ständig gesucht. 7924 Biegelpfad 31. 7973] Ein ordentlicher AanSbnrsche gesucht, «dnard «oll, Neustadt 49. Lehrmädchen - Gesuch. 7984) Für ein Kurz-, Weiß- und WollwaarengeschLft sofort zwei Lehrmädchen au8 anständiger Familie gesucht. Offerten unter B. 500 an die Exped. d- Blattet. Drei Schllhmachergksellkv sucht bet gutem Lohn und dauernder Beschäftigung 7902 ft. L. Slbendroth, Krauufels. 7873] Einige tüchtige Pflasterer rnden Beschäftigung. Weitz, Braunfels. Dchlossergeselle gesucht. 7853 Hohmeier, Sonnenstraße 11. 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Obl. . do....... 100.05 102,90 102.50 101.05 99.80 102.80 102.70 101.40 4 4 <7, Lissabon. . . . Rom II—VIII Buenos - Aires v. 1888 . . . 71.20 86.95 81.— 71.- 86.75 81.60 4 3 4 3 Prag-Dux 1891 Raab-Oed.v.91 Rudolfb. Gold Jtal. gar.G.B. Lworneser. . . Sicil. v. 1891 ToScanische. . Ruff. Südwest RjSsan । UralSk Anatolische B. Portug. v. 89 . do. v. 1886 . . Salon.-Mon. . Ifubkritft. D.Grndschuld- banf V-VI do. I-II do....... FkfHyp-Bk.M do....... bo. Hyp. Creb. b. 1905 uni® 27 S 29 ... Lbw.Cred.-Bl. Hamburg. Hyp. 100.15 81.40 103.30 53.10 57.15 88.40 89.10 102.95 103.— 86.60 66.— 36.40 53.80 104.60 101.— 101.— 103.05 101.50 101.— 10-4.80 100.80 103.— 100.75 100.10 81.30 103.- 53.- 57.05 88.30 88.70 102.85 102.9t 86.70 66- 35.65 54.60 104.60 101.- 101.— 103.— 101.5t 101.10 104.90 101.20 103.- 100.65 4 4 37, 4 Pr.H. Act. alte Pr.H.'Äct.neue bo....... Goth unk. 1903 liirtft Obl Buberus E.W. Eisenb. Rtendl. lub.^rtiri. 101.40 102.90 101.20 104.— 101.40 102.90 101.20 104 — bo.Subb.(Lb). Oest. Nbw.lä^. Gottharbbahn. Schwz. Central Schwz.Rorbost JU. Mittelmeer Pr.Henri(Lrb.) ßerziisl. lüft tu Qraeratn. Bab. Th. 100 . Bayer. Th. 100 Donau Reg. . Edln-Minden. Th. 100 Mabrib .... Mein. Th 100 Oesterr v 1860 Llbend. Th. 40 Raab-Graz 100 Türk. frS. 400 liiqiul. lieft pn C«üt t« w. Ansbacherfl. 7 Augsburg. , 7 Brschw.Thlr 20 FinnlLnb. , 10 Freiburg, f«. 15 do....... do...... Preuh.ConfolS do....... Serb.Gld.-Rte. do. Tab.-Rte. Spanische Rte. Türk.Zoll-Obl. 1 1 1 S f 1 SS 64'30 94- 37, 87, 37, 37, 4 4 4 87, 47, 4 l 1 4 3 Sioabrehri.Ani. bo. S.-Brauns. bo. SolmS Lich bo.Jsnb. Birst. Grfl. S.-Laub. riserß.'Drürii. Deutsch«. Heff. Lubw. 6. 1868 69 . . bo.0.1874 . . bo. 0.1875 78 bo....... Homburger!. . Pfälzer Rorbb. «usltudisch«. Clisab.°B. stfr. KaschauOberb. e 1891 . . . Lombarbische . Lombarbische . 100.50 91.- 100.50 91.70 3 r 5 102.90 102.— 102.90 102.- 4 4 •7» •7, ®7» 4 87, 5 4 5 B vad. 6L:Dbl. v. 1886 . . . Bayr.Et. Obl. do. Eiib.-Obl. Brem.St.-Anl. v.1892 . . pamb.St. Rte. v. 1893 . . . Äeff. Sl.-Obl. do...... •fl •IÄn»i(d)«. Griech.E. B v 1890 .... do. Mon »Anl. 3tal. Rte. St 1000—4000 bo....... 103 95 103 70 104.— 102 60 102.10 103.80 103.70 30.50 33.70 88.— 52.70 105 — 104.30 104.30 102.60 102.30 104.55 103.40 80.30 83.70 87.5( 52.61 1 1 4 4 47, 5 47, 67. 4 6 5 8 s y, 8* bo.corw.Lit.C. bo. Lit.D. Ung. Glb.-Rte. bo.üron.-Rte. bo.G. B.Golb v. 1889. . . Arg. bin. Kni. bo. üuß.v.1888 ChinesischeAnl. ägyptische unif. Mexic. v. 1890 bo. Gtsenb. . bo. Silber. . Siüiellbi. Franks, v. 1893 Darmft 88 94 20.75 104.25 100.50 105.50 63.70 55.50 106.— 105.60 93.40 84.- 25.55 103.25 101J( 20*35 104,21 100.35 105.45 63 60 56.60 106 31 1( 5 35 92 40 88.8V 25.55 103.30 101.41 10020 100.20 100.30 100.— 103.50 103.95 102.60 101.80 73.45 100.15 100 20 100.15 100.- 103.50 103.85 102.10 101.80 73.20 5 17, 3 4 4 37, 4 37. 4 4 37, 4* , 4 DtscheReichsbl. Frankftr. Ban! Berl.Hblsges.. Darmft. Bank. Deutsche Bank DiSct-Eomm. TresbnerBank M'Uelb.Er.Bk. Oeft. Srd.-Luft. -rbrtrik'Attjer Rorbb. filoyb . HöchfterFarbw. Bochumer Guß Dortm. Union. Selsmk. Brgw. Harpen. Brgw. «er. König4- u. Laura . . . «iUib.-Xriiti Heff.LudwigSb. Esac. Agram . Oest. StaatSb. 159.— 180.50 156.- 157.90 190.40 213.30 162.60 113.70 317.3, 115.50 434.50 168.80 179.60 170.50 159.30 180.70 152.95 155.90 186.90 208.80 159.60 111.45 312A, 112.50 429.8t 166.30 43.70 178.— 162.20 »■/. 3 5 3 ;v' 4 4«/ Okst.Goid'Rtc. Okst.Silb.3ite. Oesterr Localb. vcrstaall. . Port. et. «nl. bo. 104.96 87.20 86.95 42 — 27.41 104 90 86.8' 81/, 8* Gießen . . . . 102.20 101.20 103.30 1 102.80 102.2t 101 •_>( 5 4 Oest. StaatSb. bo....... 117.05 104.70 1 17.10 104.80 4 3* bo.unl. b.1900 bo....... 103.— 101.25 103 — 101.25 16130 159.4d 8 4 V 8 86.45 40.60 26 41 4 3 V, 4 8*/, Offenb. u.1892 Wieab , 1887 Worm« . . . . Worms . . . . 104.60 104.- 102.80 3 3 3 3 bo.L-VIII.em. bo. IX. Em. . do. v. 1885 . . do. Erg Reh . 95.85 93.85 92 90 94.50 96 — 93.75 92 8t 94JJ5 4 4 3* 3*/| MemHypalt« bo. nnit bo...... do. unt. 1907 100.30 103.— 101.30 101 40 100.70 103.- 101.30 101.40 119.40 313'/, 119.50 309.«/, MaULnder, 10 Meininger fl. 7 Pappenh. , 7 1 Venediger ö. 80 N tiq V» "Tu Wüi 00 SO-lhei« «zllstabi (Rrei« # au88t6»4tD Un °"^rir A>>W^llche l ' ft rrl-scha. Sieb". m v. Srobherzogl J.T Hl flis 28. üugnst b. 3- iteabtt b.3- ßtplanttn Un Btbingung genehm Crtro btt Provinz £ IhWlere von Hän twevn fit miabtRtnl f HrovinzObtthessenin Dir machen bat rttttb von Vieh vorjch zeigen siob, «eiche ffii »kislmieo, für viehl rsierarzt ausgestellt t Schotten, bin del -regln, 5. Bep eäfatttte sich ans btn 6of ein überaus reges t'8 Spaliers bestimm! 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