oil '■"•'S loht,, 18. ’ ter 'n neuer ffen. 8460 -Geschäft ischei. 78. XXXXXX itMgÄll ftcherungsanstrl! 7O3'/3 W i 114% [ter der utheMÜ; oder ab Eisund 100 Liter, jankfurt a. M. 85. der W-kNM io Böl» ändifll» irpb1* Ution*«*; W n *-pl V! be< .. St. 236 tltlesrr Auzeiger erichnnt täglich, MU Ausnahme bei Montags Bit Gießener 8u*tcu*mutr »erben brat Lnzetger »öchmtlich bitt mal beifldegt Erstes Blatt. Mittwoch br October Gießener Anzeiger Kmerat-Mnzeiger. 18»« vierteljähriger >, AßouuemeutsPrelB l 2 Mark 20 Pfg. «tt vringerlohn. Durch bie Post bezog« 2 Mark 60 Pf^ Äebaction, ExpedNt« und Druckerei: Achulftr.ßeNr.r. Fernsprecher 5L Zlsnts- un$ Anzeigeblatt süv den Ttveis Gieren. W'IM.1 ' ' -1.".'. -- ■ ' =aut ■-'■'■ - .1— J— ---L ■—_■■■■■..■-■■■ - ' 1 I. ■■ - ■ — 1 '■ L-JM Runahme vo» Lnzrigen zu ber Nachmittags für dra I Alle «nnoncen-vureaux bei In- und Auslandes nehme» fügenden Lag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. rUllSVtUUyC. Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- entgegen. Dentsches Reich Berlin, 5. October. Der Herbstcongreß der brutschen LandwirthschaftSgesellschaft hat heute ml der Gesammtfitzung des Directoriums unter dem Bor- fit- deS Herrn v. Arnim Criewen begonnen. Bon wichtigen Beschlüssen sei mitgeiheilt, daß ausländischen Pferden die Ausstellungen in Deutschland verschlossen werden sollen. Erst ihren tu Deutschland gezüchteten Nachkommen sollen die AuS- sullungeu offen stehen. Da- Directorium hat ferner be- scsloffen, für die Bildung einer besonderen Ausstellung-» Kd»theilung einzutreten, welche Gegenstände des Landbaues in deutschen Colonien umfaffen soll. Da- Directorium hat sitz auch mit der Pariser Weltausstellung vom Jahre 1900 beschäftigt. Tine Beschickung selten- der Gesellschaft ist nicht geplant, wohl aber wird dieselbe vermittelnd und anregend zu wirken suchen. JUuefk AacheKhteK. Solff- telrgruphffche» Correspovdaq-Vure«. Berlin, 5. Oktober. Aus da- HuldigungS-Tele« giawm des nattonalliberalen Parteitages an len Kaiser ist nachfolgende Antwort eingegangen: „Potsdam. Beine Majestät der Kaiser laffen deu dort versammelten Delegieren der nattonalliberalen Partei für den telegraphischen lu-druck ihrer treuen Gesinnung besten- danken. LucanuS." — Auf da- Huldigung-Telegramm an deu Großherzog vin Baden ist nachfolgende- Telegramm eingegangen: ,Mainau, 4. Oclober, 8 Uhr 15 Mtn. Abends. Für den lvcrmen Ausdruck freundlicher Glückwünsche zu meinem 70. Geburtstage danke ich allen Theilnehmern am Delegirten- hg6 der nattonalliberalen Partei. Sie nennen mich den Lcrkämpfer für nationale Größe und Kraft. Ich erwidere Zf-re patriotischen Gefühle mit dem Rufe: Immerdar kampf- beritt für daS Vaterland l gez. Friedrich, Großherzog." — hr'lrst Bismarck hat daS vom nationalliberalen Parteitag an ihn gerichtete BegrüßungStelegramm durch nachfolgende vi pesche beantwortet: „FriedrichSruh, 4. Oktober, 9 Uhr 8 Min. Abends. Mit meinem verbindlichsten Dank für die ehrenvolle Begrüßung bitte ich Sie, den Kampfgenofleu, deren Unterstützung ich mich in ernster Zeit erfreute, meine Wünsche für die politische Zukunst ihrer Fraktion auSzu« sprechen, gez. v. Bismarck." Berlin, 5. Oktober. Der frühere Vorsitzende des De ätschen KriegerbundeS, Generallieuteuant Reut he-Fink, ist gestern hier gestorben. Berlin, 5. Oktober. Die Abendblätter melden: Zwischen bm beiden feindlichen Stämmen der Suaheli und Massai la« eS gestern vormittag in der GewerbeauSstellung zu tiier heftigen Scene. Die in der Colonialausstellung betretenen Mitglieder der beiden Stämme waren in Streit zerathen, der alsbald in Thätltchkeiten auSartete. Die Leute Mugen mit Knütteln aufeinander ein, bis die Aufseher und VeuSdarmen gegen die Excedenten vorgingen. Die Schwarzen mußten schließlich zur Beruhigung vorübergehend eingesperrt »erden. Berlin, 5. Oktober. An den nationalliberalen vulegirtentag ist vom Oberpräsidenten v. Bennigsen mfs daS an ihn gerichtete BegrüßungStelegramm folgende Vvahtantwort eingegangen: „Hannover, 6. Oktober. Herz- [Idgen Dank für freundliche Begrüßung nebst Glückwunsch zu km erfreulichen Verlauf der Versammlung, v. Bennigsen." Kiel, 5. Oktober. DaS Kaiser Wilhelm-Canalamt theilt mitt: Der Dampfer „Johann Siem" ist gehoben uud zcht bis spätesten- morgen von der Unfallstelle weg. Die Passage ist für Schiffe bi- 5 Meter Tiefgang schon jetzt jrd und ist von morgen ab für alle Schiffe frei wie vor km Unfall. Freiburg i. Br., 5. Oktober. Die Enthüllung deS iriij dem Feldberg errichteten Bismarck-Denkmal- ist kii schönstem Wetter vor sich gegangen. Ungefähr tausend Personen hatten sich dazu eingefunden. Cherbourg, 5. Oktober. Nachdem in der Mitte de- iletrmel Canals daS englische Geschwader sich zur Rückfahrt xeivendet und da- französische Geschwader die EScorte der russischen Kaiseryachten übernommen hatte, nahmen Iitztere in der Mitte zwischen den Linien der französischen Schiffe Stellung. Da- französische Geschwader löste zum Snlut 101 Schüsse, die Mannschaften erwiesen die üblichen Wreubezeuguugen. Al- der „Polarstern" an den einzelnen Schiffen vorüberfuhr, spielte jedesmal die SchtffScapelle die rassische Hymne, die Besatzung begrüßte den Kaiser mit hinrrahrufen. Der Kaiser stand auf der Commandobrücke nniib dankte mit militärischem Gruße. Die Schiffsmanöver »Äirbtn in bemerkenSwerther Weife auSgeführt. Als der „Polarstern" um 1 Uhr 45 Min. in dem hiesigen Hafen eintraf, fetzte sich derselbe an die Spitze der sämmtlicheo Schiffe. Die Strandbatterieu feuerten Salutschüffe ab, welche von den Schiffen erwidert wurden. Cherbourg, 5. Oktober. Die Kaiserin von Rußland ging zuerst an Land. Der Kaiser in dec Uniform eines CapitänS zur Sce hatte da- Großkreuz der Ehrenlegion angelegt. Präsident Faure schritt entblößten Hauptes auf die Kaiserin zu, verneigte sich tief vor ihr und küßte ihr die Hand. Der Kaiser grüßte den Präsidenten militärisch, darauf reichten der Kaiser und der Präsident sich die Hand, worauf letzterer den Kaiser willkommen hieß. Der Kaiser dankte mit einigen Worten. Paris, 5. Oktober. HuldigungSadresseu an den Zaren lausen fortgesetzt au- allen Theilen Frankreichs auf der russischen Botschaft und auf dem Ministerium deS Auswärtigen ein. — Man berechnet, daß die Zahl der Fremden, welche nach Paris kommen, heute 3 Millionen erreichen werde. — Der „Marin" schreibt, der Mintsterrath habe beschloffen, daß Präsident Faure die Truppenschau in ChalonS in einem offenen Wogen abnehme. DaS Blatt weiß nicht, ob Zar Nikolaus zu Pferde steigen oder ebenfalls Platz im Wagen nehmen wird. Depefch« M Bureau „Herold". Berlin, 5. Oktober. Der Kaiser ist gestern Mittag im besten Wohlsein in Jagdschloß HubertuSstock eingetroffen und hat heute früh um 6 Uhr eine Pürschfahrt in daS dortige Jagdrevier unternommen. Die Rückkehr ins Jagdschloß HubertuSstock erfolgte um 10V2 Uhr Vormittags. Berlin, 5. Oktober. Der Kaiser und die Kaiserin werden, wie bereit- bekannt ist, am Sonntag den 18. d. M. Abend- aus der Rückreise von Minden in Wiesbaden eintreffen, wo sie einige Tage zu verweilen gedenken. Daß das Katserpaar von dort auS auch der Kaiserin Friedrich auf Schloß Cronberg einen Besuch abstatten werde, dürfte nicht außer dem Bereich der Möglichkeit liegen. Um dieselbe Zeit wird bekanntlich in Darmstadt da- russische Kaiserpaar weilen, da-, tote die „Post" hört, ebenfalls einen Besuch in Schloß Cronberg in Aussicht genommen hat. Wenn die „Köln. Ztg." nun au» Petersburg erfährt, daß daS Zarenpaar auf der Rückreise von Darmstadt nach Rußland da- deutsche Kaiserpaar nochmals aufzusuchen beabsichtigt, so erscheint eS der „Post" wahrscheinlicher, daß beide Herrfcherpaare im TaunuS zusammentreffen. Ein nochmaliger dreitägiger Besuch deS Zarenpaares beim deutschen Kaiserpaare in einer der Residenzstädte dürfte, der „Post" zufolge schwerlich in- Auge gefaßt sein. Berlin, 5. Oktober. Das StaatSministerium trat heute Nachmittag 2 Uhr in seinem Dieustgebäude unter dem Vorsitze deS Reichskanzlers Fürsten Hohenlohe zu einer Sitzung zusammen. Berlin, 5. Oktober. Wie ein parlamentarischer Bericht- erstatter aus zuverlässigster Quelle erfahren haben will, soll der Landtag kurz nach dem Zusammentritt des Reichstage- Mitte November einberufen worden. Berlin, 5. Oktober. Bei der ConfiScation der beiden anarchistischen Wochenblätter Berlins: „Socialt st" und „Armer Konrad" find, wie die „Post" hört, auch die Geschäftsbücher des Verleger- beschlagnahmt worden. Berlin, 5. Oktober. In der heutigen Versammlung deS nattonalliberalen Parteitages gelangte der Vorstandsantrag betreffend „Kirche und Schule" und der Abschnitt über die landwirthschaftlichen Fragen wie folgt zur Annahme: „Die nationallibirale Partei bekämpft alle Uebergriffe deS UlttamontaniSmuS- desgleichen alle Zugeständnisse der Regierung an denselben im Wege der Gesetzgebung und Verwaltung. Auf dem Gebiete der VolkSschul-Gesetzgebung in Preußen tritt sie für eonfesfionellen ReligionS'Unterricht ein, unter Beibehaltung der Simultan-Schule, da wo sich diese geschichtlich entwickelt oder sich naturnothweudig au- dem Charakter einer gemischten Bevölkerung als zweckmäßige Form der Volksschule ergebe. Der Erlaß eines Lehrerbesolduug-gesetzeS ist sofort und eine Einbringung eine- allgemeinen UnterrichtSgesetzeS möglich und noth- wendig. Die Partei erkennt die besonders schwierige Lage der Landwtrthschaft an. Sie ist deshalb für die Erhaltung und Förderung der großen landwirthschaftlichen Neben- gewerbe, sowie für den Ausbau der Binnen-Wafferstraßen uud Ermäßigung der Eisenbahntarife behuf- Erhöhung der Coucurrenzfähigkeit unserer heimischen Produkte." Im Weiteren wurde der Beschluß angenommen: Die nattonalliberale Partei tritt ein für die Aufrechterhaltung der bewährten Reichs-Goldwährung. Zum Schluß g-langte noch ein Antrag zur Annahme, laut welchem der Staat größere Mittel für die Hebung de- Fortbildungsschulwesen- aufwrnden und die Ausbildung geeigneter und ausreichender Lehrkräfte in die Hand nehmen soll. Berlin, 5. Oktober. Heute ist der Fernsprechverkehr zwischen Berlin und Bochum eröffnet worden. Berlin, 5. Oktober. Wie die Königliche Eisenbahn- BetriebS-Jnspection mittheilt, sollte der heutige Personenzug 87 in Luckenwalde wegen Ueberholung durch Schnellzug 31 auf einem Nebengeleise einfahren. Hierbei ist ersterer Zug wegen falscher Weichenstellung auf einen Rangirtheil gefahren, wodurch fünf beladene Wagen entgleisten und beschädigt worden sind. Beim Unfall haben zwei Reisende leichte Coutusionen erlitten. Betriebsstörung ist nicht eingetreten. Die Untersuchung ist eingeleitet. Berlin, 5. Oktober. Nach den Verhandlungen des De- legirtentageS der nattonalliberalen Partei sand gestern im Zoologischen Garten ein Festmahl statt, an dem sich die Delcgirten in großer Zahl betheiligten. Die Reihe der Toaste eröffnete Dr. Osann mit einem Trinkspruch, der zu« nächst mit Betrachtungen über den erfreulichen Verlauf de» DelegirtentageS einsetzte und sich dann dem Kaiser zuwandte, welcher der Träger des einheitlichen Gedankens sei. Auf die an den Kaiser abgesandte HuldigungSdepefche lief ein DankeS-Telegramm ein. Nach diesem Toast folgte ein Trinkspruch deS Dr. Krause auf den Großherzog von Baden, an den ebenfalls ein Telegramm abgesandt wurde. Zu einem Toast auf die nationalliberale Partei ergriff Profeffor Ennec- cerus daS Wort. Derselbe hob hervor, daß der Gewinn dieses DelegirtentageS ein doppelter sei. Einmal sei jetzt in Berlin eine Berührung aller Wählerklaffen mit einander herbeigesührt,' außerdem aber sei das Ergebuiß der sachlichen Verhandlungen ein unbedingter Erfolg für die Stärkung der Partei. Demnächst erhob sich Oberbürgermeister Küchler- WormS zu einem Toast auf den Fürsten BiSmarck, dem ebenfalls ein Telegramm gesandt wurde. Vom Großherzog von Baden wie vom Fürsten BiSmarck find Danktelegramme ein- gelaufen. Von wetteren Trinksprüchen ist noch der auf den Führer der Partei, Rudolf v. Bennigsen, zu erwähnen. Berlin, 5. Oktober. Dem „Localanz." wird aus London gemeldet: Kurz vor dem Pasfiren deS ZarenzugeS wurde in der Nähe von Garstang ein Holzblock auf den Schienen gefunden. Köln, 5. Oktober. Bei dem gestrigen Rennen uw die Meisterschaft von Europa auf dem Ntederrad siegte Arend - Hannover. Rom, 5. Oktober. Die russische Diplomatie macht alle Anstrengungen, um die Beziehungen Rußlands und Italiens herzlicher zu gestalten, da man ein Zusammengehen Italiens und England- in der Orientfrage verhindern will. Die russische Haltung zu der Verlobung deS Kron- Prinzen von Italien mit der Prinzessin Helene von Montenegro, sowie die Bemühungen Rußland- in der abessinischen Angelegenheit, mit dem Negus einen ehrenvollen Frieden herbei- zusühren, sollen diesem Zwecke dienen. Bei den demnächst beginnenden franco-italienischen HandelsvertragS-Verhand- lungen wird Rußland ebenfalls eine versöhnliche Haltung zeigen. Pari-, 5. Oktober. An dem gestrigen Sonntage herrschte hier ein ungewöhnlich starkes Straßenlebeu. Der Zuzug aus der Provinz ist ein ungeheurer. Präsident Faure wurde bei seiner Abreise nach Cherbourg vom Elysee bis zum Bahnhofe mit stürmischen Ovationen begrüßt. Paris, 5. Oktober. Die Regierung hat einen Credtt von 880000 FrcS. zu Gunsten der Betheiligung Frankreich» an der Brüsseler Weltausstellung zugesagt. Italien und Rußland werden sich an dieser Ausstellung officiell nicht betheiligen. Charleroi, 5. Oktober. 15000 Glasarbeiter beschloffen gestern in den Generalstrike einzutreten. Cherbourg, 5. Oktober. Nach einem sehr unfreundlichen Morgen hat sich daS Wetter aufgeklärt- das Meer ist sehr bewegt. Eine Verspätung der Ankunft de» Zaren- paareS ist unvermeidlich. Am Hafenqnai wurde ein Oesterreicher, angeblich ein polnischer Student, verhaftet. Cherbourg, 5. Oktober. Die Einfahrt des Geschwader» mit dem Zarenschiff „Polarstern" erfolgte Nachmittag» 2 Uhr bet wolkenlosem Himmel. London, 5. Oktober. Gestern Nachmittag 5f/j Uhr traf da» russische Kaiserpaar in Portsmouth ein und begab sich alsbald auf den „Polarstern" zur Weiterfahrt nach Cherbourg. Londo», 5. Oktober. Am 11. d. MtS. findet eine Riesenkundgebung im Hydepark statt, welche gegen die Abschlachtuug der Armenier protrstiren wird. 2ai>en, 5. October. Bester» fand au Bord des Zaren- schiffe» „Polarstem" ein großes Fest statt, au dem auch der Herzog uud die Herzogin von Lounaught, sowie der russische Botschafter von Staal uud zahlreiche höhere Offiziere thelluahmen. Berlin, 6. October. Gestern Nachmittag wurde der nationalliberale Parteitag geschlossen. Hamburg, 6. October. Die ostafrikanische Plantagen- Gesellschaft will Dr. Schröder-Poggelow verklagen, weil die Gesellschaft durch die Verheimlichung der ihm über seinen Bruder zugegaugeneu Mittheilungen geschädigt worden sei. Dux, 6. October. Fast überall im hiesigen Revier wurde die Arbeit bedingungslos wieder ausgenommen. In Bruch beharren die Arbeiter im Ausstaude. Rotterdam, 6. October. Die Dynamitarden Cearny und Haines find nach New-York abgereist. Parts, 6. October. Auf den Boulevards herrschte bereits gestern Abend ein unbeschreibliches Gedränge, bet welchem mehrere Personen Verletzungen erlitten. Cherbourg, 6. October. Präsident Faure gab dem Zarenpaar bet seiner Abreise nach Parts das Geleit bis zum Wagen uud küßte der Zartu die Hand. Als sich der Zug in Bewegung setzte, ertönten 101 Kanonenschüsse. WB. Cherbourg, 6. October. Kaiser Nikolaus beantwortete den Trinkspruch deS Präsidenten Faure folgendermaßeu: Ich bin gerührt von dem sympathischen herzlichen Empfang in Cherbourg. Ich habe den Boden einer befreundeten Nation betreten, das Geschwader, welche» un- geleitete, sowie das Admiralschiff „Hoche" sehr bewundert,- ich theile die Gesinnungen, die Sie, Herr Präsident, soeben au-gedrückt; ich erhebe das GlaS zu Ehren der französischen Nation, der Flotte uud der wackeren Seeleute und danke dem Präsidenten für die soeben ausgesprochenen Willkommen- grüße. Der Kaiser stieß alsdann mit Faure au, wie letzterer am Schluffe seines Toastes mit der Kaiserin angestoßen. Die Musik spielte die Marseillaise und die russische Nationalhymne. WB. Versailles, 6. October. Der Prästdentenzug traf um 8 Uhr 27 Mtu., der Zare uz u g um 8 Uhr 50 Mtn. ein. Präsident Faure begrüßte das Zarenpaar, letzteres bestieg den Prästdentenzug, welcher um 9 Uhr 3 Min. nach Parts weiterfuhr. CoceU» urrL) provinzielle-, Sießeu, den 6. October. ** LaudtagSwahl. Von 2573 zur Landtagswahl ein« geschriebenen Wählern haben gestern im Ganzen 923 oder ca. 38 pCt. ihr Stimmrecht ausgeübt. 464 Stimmen wurden für die 45 Wahlmanner der freisinnigen Volk-Partei abgegeben. Die nationalliberale Liste erhielt 451 Stimmen. Acht Zettel waren ungilrig, sieben davon enthielten den Wahlaufruf zu Gunsten de- Herrn Hehligenstaedt, während einer den Wahlaufruf zu Gunsten des Herrn Metz enthielt. Der Andrang zum Wahllocal war am stärksten in den Stunden zwischen 5 und 6 Uhr, in welcher Zett nahezu der vierte Theil der überhaupt von ihrem Wahlrecht Gebrauch machenden Wähler erschien. — Ueber den Ausfall der Wahlen in den anderen hefftschen Wahlbezirken liegen bis jetzt folgende Nachrichten vor: Mainz. Bei der heutigen Wahlmännerwahl zu dem hefftschen Landtag siegten, wie jeder Einsichtige nach Lage der verhältniffe vorau-sehen konnte, die Socialdemo- traten mit großer Majorität. Bet allgemein schwacher Betheiligung erhielten ihre Wahlmänner 1635 Stimmen. Den Socialdemokraten zunächst kommen die Wahlmänner der CentrumSpartei, die 1270 Stimmen auf sich vereinigten. Nächst diesen folgten die Nationalliberalen mit 797 Stimmen und zuletzt die vereinigten Demokraten und Deutschsreifinnigen mit 652 Stimmen. Au- diesem Resultat ist ersichtlich, daß ein erfolgreiches Verdrängen der Socialdemo- traten nur dann möglich gewesen wäre, wenn sich alle übrigen Parteien vereinigt hätten. Momboch • Gonsenheim > Finthen > Ingelheim. Im neunten rheiuheffischen Landtagswahlbezirk siegte der deutsch fr eist nnig-ultramoutane Compromißzettel (Rechtsanwalt Dr. Frenay) trotz erheblichen Stimmenzuwachses der Social- demokraten. Darmstadt. Bet der heutigen Wahlmännerwahl erhielt nach vorläufiger Feststellung die nattonalliberal-conser- vative Liste (Candtdatur Wolfskehl und Schmeel) 1420, diejenige der „Freien Bürgervereinigung" (Candidatur Bernhardt und Götz) 1378 Stimmen. Ein Spaßvogel hatte außerdem einen halben Zettel abgegeben, der natürlich ungilttg war. Das Ergebutß war gegen 7 Uhr schon bekannt. In den letzten Tagen hatte der Wahlkampf einen recht scharfen und theilweise persönlichen Charakter angenommen. Friedberg. Bet der Wahlmännerwahl stimmten die Wahlmänner für die Wiederwahl deS seitherigen Abgeordneten Justtzrath Jöckel (ntl.). Eine Gegenliste war nicht aufgestellt. Offenbach. Die vereinigten Bürgerparteieu erhielten 1352, die Socialdemokraten 1563 Stimmen. Bingen. Die von dem Comitü der vereinigten Parteien aufgestellte Wahlmännerltste ging unter schwacher Betheiligung durch. Die Wiederwal des seitherigen Landtagsabgeordneten, Redacteur Pennrich, ist sicher. ••H. Stadttheater. Das gestern Abend als Novität für Gießen gegebene Lustspiel „Mauerblümchen" von der altbekannten Firma Blumenthal und Kadelburg erfreute sich einer recht beifälligen Aufnahme. Die gut auSgearbeitete Idee ist einem auf modern-gesellschaftlichem Leben bafirenden Uebelstand entnommen; die Handlung entwickelt sich ziemlich breit und concentrirt sich um da- Schicksal eine- reizenden jungen, unbemittelten Mädchen- mit weltstädtischem Chic, da-, um sich günstige LebenSbedtngungeu zu schaffen, um die I Stelle einer Buchhalterin bet dem Tapetenfabrikauten Justu» Wörmanu sich bewirbt. I« Verlaufe ihrer Bewerbung um die vacante Stelle begründet sie diese damit, daß sie sich zum GroS derjenigen Mädchen zugehörig betrachtet, welche das Schicksal und gesellschaftliche Ansprüche zwingt „sitzen zu bleiben" und al- „Mauerblümchen" bezeichnet werden. Sie erhalt Dank ihrer Energie die gewünschte Stelle uud erobert sich allgemach da- Her- ihre- Principal-, so daß e- zur Verlobung kommt. Jedoch nur bi- zu dieser, denn der junge Neffe erhält von dem alten Herrn nach gekommener Einsicht die Hand des Mauerblümchen- und vereinigt dadurch zwei tu Liebe erglühende Herzen. Der im Verlauf de» StückeS gegebene Gegensatz einer, auf Grund kühlster Berechnung geplanten Berheirathuug der Tochter deS SociuS Wörmann, Henriette Marberg, mit deffen Neffen ist in wirksamster Weise verwerthet. DaS sehr effektvolle Lustspiel enthält viele Wahrheiten und wirkt im Gewand einer ausgezeichneten Situationskomik und einiger gut gezeichneten leben-wahren Figuren packend, dadurch sich stets einen Erfolg sichernd. Die Aufführung selbst verdient alles Lob und nahm einen flotten Verlauf, Dank der geschickten Regie und guten Einstudirung. Fräulein v. Wiuterstein als Mauerblümchen Franziska spielte mit Frische und Liebenswürdigkeit. Herr Helm als Tapetenfabrikant Wörmann bot eine prächtige Leistung. That schon die der Rolle aogepaßte individuelle Erscheinung daS Ihre, so kam auch der trockene Humor deS Darstellers zu voller Geltung. Fräulein Egger, eine repräseutable Erscheinung al- Edith, machte aus dieser kaufmännisch ihre Herzensangelegenheiten berechnenden Jungfrau eine wirksame Figur. Die characteristisch gut gegebene Leistung deS Herrn Hille als Spangenbach verdient Anerkennung. Der SociuS Marberg fand durch Herrn Rüger- Anthony eineruhtg-würdige Wiedergabe. Herr Frttzschler als Neffe bot im Ganzen eine gute Leistung. Die übrigen kleineren Rollen waren recht paffend besetzt. DaS HauS war nur mittelmäßig besucht und zollte reichen Beifall. Die musikalischen Spenden der RegimentSmufik wögen nicht unerwähnt bleiben. ES wäre wünschenöwerth, daß daS hiesige Publikum aus seiner Reserve heraustrete und dem Unternehmen mehr Unterstützung durch guten Besuch zu Theil werden ließe. * • Bortrag. Morgen Mittwoch Abend findet ein jedenfalls hochintereffanter Vortrag auf Veranlassung deS Kaufmännischen Vereins und OrtS-GewerbevereinS statt; der Redner, Herr Jens Lützen, ist ein uns schon durch seine früher hier abgehaltenen Vorträge („Ein Tag auf dem Mond-, „Ein Ausflug in den Weltenraum"), die, nebenbei gesagt, beide recht stark besucht waren, kein Fremder mehr. Auch ist daS gewählte Thema „14 Tage im nördlichsten Lande Europas", wobei u. A. auch Nansen- Nordpol- fahrt, die projectirte Auffahrt des Andree'schen Luftballon vom Redner näher besprochen und durch große Lichtbilder erläutert wird, dazu angethan, einen recht starken Besuch dieses Vortrages herbeizuführen. • • Dem Turnvereine, welcher, wie bereits berichtet, am letzten Sonntage fein Ab turnen hielt, wurde bei dieser Gelegenheit von seinen Ehrenmitgliedern mit Rücksicht auf daS gefeierte 50jährige Stiftungsfest nachträglich noch eine ganz besondere Freude bereitet, indem solche neben einem nützlichen werthvollen Turngeräthe ein großes, künstlerisch auSgestatteteS Tableau, enthaltend die vortrefflich gelungenen Photographien der Ehrenmitglieder als Angebinde zur Jubelfeier überreichten. Herr Zahntechniker Frutig, als Wortführer der Ehrenmitglieder, hielt hierbei eine schwungvolle, von Herzen kommende Ansprache. Er betonte insbesondere, daß die Ehrenmitglieder eS als ihre Pflicht erachteten, dem Vereine schützend zur Seite zu stehen und mitzuwirken, daß derselbe, wie seither, auch fernerhin die Turnsache hoch halte und fördere, aber auch selbst wachse, blühe und gedeihe. An die jungen Turner wurde die ernste Mahnung gerichtet, stet» der ruhmvollen Vergangenheit des Vereins eingedenk zu sein und eS den Alten nachzuthnn. Mit einem dreifachen „Gut Heil" auf den Verein beendete der Redner seine begeistert aufgenommene Ansprache. Der Sprecher deS Vereins, Herr Stadtrath W. Löb er, dankte verbindlichst den Ehrenmitgliedern für ihre treue Anhänglichkeit und thatkräftige Unterstützung. Die schöne Widmung werde dem Vereine eine Weisung sein, die jungen Turner für die edle Turnerei immer mehr zu begeistern und sie anzuspornen, den alten Herren ihren Dank durch strenge Pflichterfüllung gegen den Verein abzustatten. DaS von ihm auf die Ehrenmitglieder au-gebtachte „Gut Heil" fand stürmischen Betsall. Bei der später vorgenommenen PreiSvertheilung hob Herr Turnwart Wigandt hervor, daß der Verein, um seine eigenen Kräfte zu bemeffen, alljährlich ein internes Wettturnen veranstalte. Bei dem diesmaligen Wettkampf seien folgende Turner al- Sieger hervorgegangen: 1. Active Turner: Heinrich Pieper Ehrenpreis, Hermann Kröcker 1., Karl Erb 2., Heinrich Schmitt 3., Adolf Schneider 4. Preis. 2. Zöglinge: Ludwig Noll Ehrenpreis, Wilhelm Schmidt 1., Heinrich Loh 2., Wilhelm Braun und Thoma- Biedenkapp 3., Willi Noll 4., Wilhelm Muhl 5., Fritz Hollmann 6., H. Lorenz 7. Preis. Auch diesen wurde ein „Gut Heil" ausgebracht. Ein gemüthlicheS Tänzchen beschloß die auf- Beste verlaufene Feier. Der Verein zur Züchtung reiner Hunderaffeu hielt am 2. October seine Monatsversammlung ab, in der die beiden von dem Vorsitzenden, Herrn F. Windecker, gestifteten Teckel zur Verloosung kamen. Den Rüden „Ruffo-W." gewann Herr Windifch, die Hündin „Bau im W." Herr Wirth Spuck. Der Vorsitzende, Herr Windecker, referirte al-dann über die am 11. d. Mts. stattfindende Schau. Im Falle ungünstiger Witterung sind dem Verein in liebenswürdiger Weise die Hallen der Actienbrauerei zur Verfügung gestellt worden. Da- Richteramt bei der Schau haben gütigst Übernommen die Herren H. Schumacher in Frankfurt a. M. für LuxuShunde, Hofmann in Münzenberg für ' deutsche Vorstehhunde, Karl Huth in Niederrad für Dachs und Schoßhunde, für die anderen Klaffe» stehen die Richter nc> au». Al- Züchtung-preis für eine Klaffe der Jagd-, Vuniu und Schoßhunde werden zwei wettere Preise zur Bert^f ue» kommen, fall- Züchter de- betreffenden Hundes Müglied t - hiesiger». Verein- oder Aussteller, ist. Außerdem siud weitere Ehrenpreise von Freunden de- Vereins ae'Ht- werdeu. Im Ganzen find bis heute 66 Meldungen ir Schau eingelaufen, so daß wir den Besuch derselben aß, Interessenten aufs Wärmste empfehlen können. • • Geueralmußkdttettsr Levi. Au- München geschrieben: Der Prinzregent genehmigte am 1. Dctober ba Entlassung-gesuch de- Geveralmufikdirectors ßetit (befanr- T ein Sohn de- Herrn Ober Rabiner Dr. Levi hier) Lee? Krankheit und ernannte ihn zum Ehrenmitgliede der fer-p lichen Hofcapelle. ” Laudvirthschaftsschuleo. In unserem Großherzogin r bestehen nicht weniger als elfLandwirthschaft-schuleV nämlich in Darmstadt, Groß-Umstadt, Heppenheim a. d. F Langen, Michelstadt, Friedberg, Alsfeld, Büdingen, Bim Mainz, WormS. Die Schüler der Umstädter Schule köneer sich dortselbst die Berechtigung zum Einjährig-Frei» üißkr. Dienst erwerben. Die übrigen Schulen sind pttitC Winterschulen. * Kirchliche Dienstaachrichten. Ernannt wurden Verwalter Lio Preusch en zu Eberstadt, Decauat zum Pfarraffistenten in Darmstadt, Decanat Darwb-: Lehn, Vtcar der französisch reformirten Pfarrstelle zu Lö bach a. M., Decanat Offenbach, zum Verwalter dieser P'rn. stelle; Pfarrverwalter Deringer zu Alsfeld zu« £ii-- geistlichen in Erbach i. O., Decanat Erbach. • • Wichtig für Zeugen. Da es immerhin noch ur- kommt, daß Leute, welche bet Gericht oder von der Staate, anwaltschaft als Zeugen rc. vernommen werden, die V ;:. dation ihrer gesetzlichen Gebühren htnauSschieben, entweta weil sie mehr beanspruchen, als ihnen offerirt wird, e.n weil sie nochmals in der nämlichen Angelegenheit fpitnii zur Abhör kommen sollen, so sei im Jntereffe solcher Da» sonen darauf hingewiesen, daß nach § 16 der Reicht-G^. Ordng. vom 30. Juni 1878 die Forderung der Zeugen ur: Sachverständigen auf Zahlung ihrer Gebühren aus bett 6er. fiskalischen Kaffen in drei Monaten vom Tage bei Vernehmung resp. Abgabe deS Gutachten- erlischt. • • Reich8gerichire»1scheidu»g. (Nachdruck verboten.) Die unverehelichte Thekla Wittmann wurde am 28. Jul! t. I von der Ferienftraskammer deSLandgericht-Gießen wegenüin:!' tödtung zu (Strafe verurtheilt. Die Angeklagte,welche zur Zeit be Begehung der That da- 18. Leben-jahr noch nicht Überlchrin hatte, focht daS Urtheil mit dem Recht-mittel der Rentfi . an und rechtfertigte dieselbe mit der formellen Rüge bex Verletzung einer Rechtsnorm de- Verfahren»; el wurde behauptet, daß die Bestimmungen über den Susschiuß dn Oeffentlichkeit verletzt worden seien. Die Revision stützt M zu ihrer Begründung auf da- Sitzung-Protokoll, und bielti weist eine Ergänzung im Sinne der RevisionSbeschwerde aus welche ausweislich der Unterschrift am 12. August vsv genommen wurde. Am 12 August lst aber auch die tin legung der Revision nebst Begründung erfolgt. I« iia klänge mit den Ausführungen und in Uebereinstirnmung in dem Anträge des Reichsanwalts hob der erste Strafleid auf die Revision der Angeklagten da- Urtheil auf und verwies die Sache zur auderweiten Verhandlung und Entsche- dung an die Voriustanz zurück, da bei dem Umstande, k. Revisionseinlegung und Ergänzung deS Protokolle- an einte und demselben Tage erfolgten, zu Gunsten der Ängefiegtei angenommen werden muß, daß die Ergänzung des Pro:.- kolleö erst nach und auf Grund der Revifion-eialezui- ei folgt sei. ______________ - ft Ridda, 5. October. In einer hiesigen mitWew«' verbundenen Wirthschast nahm gestern Abend ein die letzte- verlassender Bursche aus dem Vorplatze einen dahängenre, Schinken an sich und wollte bamü verschwinden. Der laufen Gast war aber zufällig beobachtet worden und warf, all r nun verfolgt wurde, seine Beute weg. Da er eingeholt tui gebührend belohnt wurde, gab es einen Zusammenlaus, t- mischten sich auf der Straße noch Andere in die Affaire, un wurden bei der nun entstandenen Keilerei auch Meffer ui Biergläser rc. zum Schlagen, bezw. Stoßen und Werfen bi nützt. Die Nachtwache schritt ein, wurde aber hierbei (eben streitlustiger Burschen angegriffen, sodaß sich ein Wächter v nötigt sah, von der Waffe Gebrauch zu machen. Der EU« nahm einen blutigen Ausgang und wird ein gerichtlich« Nachspiel finden. -ft Ans der Wetterau, 5. October. Im ersten Blatt d« Nr. 231 de- „Gießener Anzeiger" ist gegen den Schouf'« ein von der Apothekerzeitung empfohlenes Mittel zur Rtnn niß gebracht, welche- aber an Orten, die keine Apotheke ► fitzen, weniger leicht befchafft werden kann al- bai na« stehende einfachere Mittel, dessen Gebrauch wir nur empfehl e können: „Man gieße ein wenig Kornbranntwein in die hoh Hand und schnaufe denselben hoch in die Nase hinaus. I* anfänglich heftige Brennen läßt ziemlich schnell nach, efeen die zuerst etwa- vermehrte Absonderung, und die Naie wi bald trocken. — Stellen sich die Symptome de- Schnupfen Kitzeln, Niesen uud Au-fluß wieder ein, so wiederhole da- Aufschnaufen sofort. Mehr al- dreimal ist diese- v<* fahren zur endgültigen Beseitigung de- Schnupfen- nicht r- forderlich. Schotte», 4. October. Die diesjährige Genera1veria«i- lnng des Vereins „Lehrerheim Vogelsberg" tagt gestern io unserer Stadt. ES hatten fich ca. 35 Theillteh»* au» den verschiedenen Theilen des Großherzogthum» t-' gefunden. Au» der abgelegten Rechnung pro 1895/96 gr • hervor, daß noch ca. 3000 Mk., ausschließlich der Htzpothet«' schulden, zu decken find. Bei Abschluß der Rechnung der verein 214 Mitglieder stark, 21 neue Mitglieder »utc« am Versammlung-tage beigeschrieben, so daß der verein >«- 235 Mitglieder -SHU. An sämmtliche Lehrer-Bezirk-vere - 1 ** Ä °«2! ’Dt Lrvl 7 *‘*11111; j,; «ML, Lh*; Ä BtHte Mita; J. ^Alkn iDuxfce. ’/ Decavat “ ««Haltet ' zu Alsskld ö t Erbach, tlMükrhjz f- ober Don ta "Mn werben, fe hiWIsWa, inen offerirt e- 1 an0tlegen^: l« Interesse ):'■ 4 § 16 der Sin Forderung bet 3t 1 Gebühren auf i iten bom Tag, | tnß erlischt. lNachdrackdtti i wurde au 28. wichtßGiehm!!!.-, 'geklagte,wk!^', ahr »och nihöe ■ Rechtßwittel tofe der fotutb , SersahreÄniin'.t! über bin W . Die M»W tzungSprotlle^ - r ffäifMt W ’t am 12. Äug.- Iß aber and) t bmg txW. - ta hab btt erste Erbat Urtheil oui ■ Krhandluvg ml i j bei dem W । deS Protoksll!« t i Vuvfteu der k die SrgüoW, * der Revifisv^ etner Wn; stew Abend w tplatze einen * verschwinden. » ■ worden und * veg. Daeretz- einen Zusam^- Andere in Me r- ; Seilerei kv. Siohen »>-; । wurde aber po. sodaß uch za * J® und wird em ?'■ tob«. 3«*£ -«dl" Gebrauch d i» MeÜ«"1» |IM|i4 |4fw J: odernng/““ «fjft lder tto/J , -i« :S;x •Ä ' io bovUci' irS Landes find Rundschreiben wegen Beitritts zum Verein ergangen, allerdings sind die Anmeldungen noch spärlich ein» erlaufen, doch gibt man sich, durch die Verhandlungen der heutigen Versammlung veranlaßt, der sicheren Hoffnung hin, daß recht bald noch viele Beitrittserklärungen folgen werden. <18 Gründe, warum die Lehrer, für welche doch eigentlich Bae Lehrerheim errichtet wurde, sich der neuen Schöpfung gegenüber noch so zurückhaltend benähmen, wurden folgende Äründe angegeben: Der Vogelsberg werde noch vielfach verkannt, man halte ihn für rauh und unfreundlich und als tilngeren Aufenthaltsort wenig geeignet (hier wird ein Besuch |<|ot)l Jeden eines Anderen belehren)- dann könne es keine Sympathie erwecken, wenn gerade die Collegen der Schotten iicnachbarten Orte dem Verein nicht beiträten (hier kann l,geführt werden, daß am Versammlungstage eine größere Krzahl Herren Lehrer aus den Bezirksveretnen der Umgebung ihaen Beitritt erklärt haben und daß noch viele Nachfolgen orrdeu) und schließlich glaubt man in der keineswegs glücklichen Ftnanzirung des BaucapitalS einen Grund zu erblicken, ttnn kaum erstandenen Heim eine längere Lebensdauer abzu- Inechen. Ueber letzteren Punkt wäre am leichtesten und Itnellsten hinwegzukommen, wenn die Lehrerschaft HeffenS möglichst vollzählig dem Verein, der ja für fie selbst das verste will, bettritt — dann ist das Unternehmen gesichert ttir alle Zeit. Und dieses ist umsomehr zu wünschen, da faü Lehrerheim sein erstes Probejahr gut bestanden hat. D e zahlreichen tm Lehrerheim eingekehrten Gäste, die sich längere Zeit in demselben aufhielten, bezeugen alle, daß die 'ü,ge eine äußerst günstige, der Aufenthalt ein angenehmer sei und hat sich daS Unternehmen ihre vollste Zuneigung er» vt-rben. Manche Kurgäste find sogar in diesem Sommer )wt zweiten Mal wiedergekommen. ES beweist dies, daß, tvann das Lehrerhetm erst einmal seine Kinderkrankheit, die eß bedrückenden Schulden, überstanden, sein Gedeihen und Vksstehen gesichert sein wird. Drum, hessische Lehrer! sucht kalt große, schöne Werk lebensfähig zu erhalten, es ist der veilhältnißmäßig kleinen Ausgabe vollauf werth. — Nach tirotr Statutenänderung, wonach der Vorstand jetzt alljährlich ju wählen ist und auch auf 9 Mitglieder erweitert wird, fotib die Vorstandswahl statt. Herr Lehrer Schultheis- Schotten, der Schöpfer des Lehrerheims, wird in dankbarer Aaerkennung der zahlreichen Verdienste, die er sich um daS Les rerhetm erworben, zum Ehren-Vorfitzenden von der Ge- vcnalvrrfammlung ernannt. Die wetteren Vorstandsmitglieder jlitli die Herren: Ltnck Rudingshain, Vorsitzender, W. Engel« Schotten, Stellvertreter des Vorsitzenden, TrinkauS-Schotten, Schriftführer, C. Glock II.-Schotten, Rechner (auf 6 Jahre gkv'ählt), BackeS-Darmstadt, Fiedler-Darmstadt, Ludwig-Ober- Li.Ä, Ruppel-DüdelSheim, Hotz-Nidda. A. f. d. Kr. Sch. A Ans dem westlichen Vogelsberg. 5. October. Gehö r |d)i;n ein Gewitter AuSgangS September zu den felte- neraen Erscheinungen in der Atmosphäre, so noch mehr ein soltzdeS im October. Bet heftigem Sturm donnerte es heute Ncühmittag recht kräftig. DaS schöne Wetter der vorigen Lache, das für die Landwirthschaft so unendlich vorthcilhaft e®;, scheint mit einer wieder auftretenden Depression leider w<ä)er vorüber zu sein. Die Kartoffelernte liefert ein viel hksssereS Ergebntß, als man eS sich versprochen hatte. Trotz der langen Regenpertode tritt die Fäulniß der Knollen nicht allzu häufig auf. Manche «artoffelsorten, wie Weltwunder, blaue Riesen und gelbe Rosen, find in Anbetracht der ab» normen WitterungSverhältniffe erstaunlich gut gediehen. Die gute Kartoffelernte verstopft manche Lücken, die bet der Ge« treideernte entstanden waren. Auch die übrigen Hackpflanzen, wie Dickwurzel, Kohlrüben und Kohl liefern reiche Erträge. Bei Kraut und Wirsing find wahre Rtesenhäupter keine Seltenheit. Die Grummeternte konnte noch nicht beendigt werden. Ihr Ergebniß ist ein sehr geringes, dazu wird das wenige Grummet noch äußerst schlecht heimgebracht, so daß eS wohl nicht selten noch verderben wird. DaS junge Korn geht trotz der Nässe deS Bodens recht schön auf. Obwohl in voriger Woche sehr viel Korn grsäet worden ist, ist die Saat noch nicht beendigt, da noch viele Aecker mit Hack» gewächsen auSgesäet werden sollen. Hoffentlich tritt der Winter nicht so bald ein. Darmstadt, 4, October. Gestern Nachmittag wurden unter starker Gendarmerie-Bedeckung 100 Strafgefangene aus dem hiesigen Gefängutß in da» Zelleng efän gniß nach Butzbach verbracht. Darmstadt, 5. October. Lieutenant von der Mülbe vom 115. Regiment hat heute durch einen Schuß tu das Herz fich getödtet. Die Ursache ist unbekannt. Mainz. 4. October. Ein Soldat vom Jnfauterie-Regt. Nr. 117 wurde zu drei Monaten Festungsstrafe verurtheilt, weil er die von einem Kameraden geplante, ihm zur Kenntniß gekommene Desertion nicht zur Anzeige gebracht hatte. — In Kastel wurde ein Deserteur vom Dragoner-Regiment Nr. 23 aus Darmstadt festgenommen, der in den Manövern zu Wörrstadt einen EiubruchSdiebstahl begangen, einen Ctvilanzug und Mk. 40 an Geld entwendet und noch mehrere Kameraden bestohlen hatte. Die Uniform hatte er vergraben. Schwurgericht. W. Gießen, den 5. October 1896. In der Verhandlung gegen den Taglöhner Conrad Strack von Homberg a. d. Ohm bejahten die Geschworenen die aus §§ 173 und 174 des R. St. G. an fie gerichtete Schuldfrage und verurtheilte der Gerichtshof den Angeklagten zu 6 Jahren Zuchthaus und sprach demselben auch die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 10 Jahren ab. W. Gießen, den 6. October 1896. Heute Vormittag kam zur Verhandlung die Strafsache gegen den noch unbestraften, am 23. März 1868 geborenen Maurergesellen und Tagelöhner Heinrich Mangold zu Rainrod wegen Meineid. Die Anklage vertritt Staatsanwalt Zimmermann. Die Vertheidigung führt Rechtsanwalt Weidig. 15 Zeugen find zu hören. Der Thatbestand der Anklage ist folgender: Am 6. Juli 1895 hatte der Angeklagte mit Johannes Georg in Rainrod Streit, wobei dieser jenem eine Verletzung beibrachte. Diese Rauferei kam am 1. October vor dem Schöffengericht zu Alsfeld zur Verhandlung und richtete fich die Anklage gegen Georg wegen Körperverletzung. Der damals als Zeuge vernommene heutige Angeklagte hatte aber am Tage vor dieser Schöffenverhandlung ein Mal wieder gerauft und zwar in der Düring'schen Wirthschaft, wobei er leicht an der Backe verletzt worden war. Bor den Schöffen beschwor nun der Angeklagte, er habe fich die Verletzung an der Backe durch einen Fall über eine Wagendeichsel zugezogen. Diese Behauptung soll nun wissentlich falsch abgegeben fein. Der Angeklagte, welcher fich bei dem Jnquisitorium in die ärgsten Widersprüche verwickelt, bleibt zum Schluß dabei, er habe in Al-feld vor den Schöffen die Wahrheit beschworen. (Forts, folgt.) Verarrschte». 8. Vetzberg, 5. October. Gewiß ist e» vielen unbe- könnt, daß unser Dorf, welches mit seiner alten Burgruine dem Auge weit umher sichtbar ist, bis dahin noch nicht eine eigene Schule besessen bat. Obgleich wir schon längere Jahre 50 und mehr schulpflichtige Schüler gehabt, so konnte eine Schule nicht gegründet werden. Unsere Kinder wußten tagräglich zur Schule nach Rodheim Pilgern- wenn der Weg dahin auch nicht weit zu nennen ist, so wurde bei Wind und Wetter den jüngeren Schülern dieser Gang oft recht sauer. Diesem Uebelstaude ist nunmehr abgeholfen, auf dem Nordabhang unser- Bergkegels ist diesen Sommer ein schmuckes SchulhäuSchen entstanden. Dasselbe ist in diesen Tagen vollendet worden und wird die neu errichtete Schulstelle wohl zum 16. October besetzt werden. TLirchttcheAnzeigen der evang.Gemeinde. Donnerstag den 8. October, Abends 8 Uhr: Confirmandenvereinigung der MattbäuSgemeinde im Schwesternhaus. WitterurrgSbericht vom 5. Oktober. Während im Nordostrn und Osten Europas der Luftdruck gestiegen ist und im Innern von Rußland sich ein barometrisches Maximum ausgebildet hat, Hal fich gleichzei ig daS Cenirum der nordwestlichen Depression beträchtlich vertieft. Außerdem hat der niedere Druck in südlicher und südöstlicher Richtung gegen den Kontinent zu an Ausdehnung beträchtlich gewonnen. Unter seinem Einfluß waren im nördlichen Theile Süddeutschlands bereits Nachts wieder stellenweise Niederschläge eingetreten. Auch war am Morgen der Himmel daselbst allenthalben bedeckt. Im Süden Bayerns herrscht unter Föhn-Einfluß heiteres Wetter, doch sind auch hier im Laufe des Tages Trübung und leichtere Regenfälle eingetreten. Trübes, kühles, zeitweise unruhiges Wetter mit Niedeischlägen. Verkehr, Cant* tmfc Vottswirihschaft. Glatze«, 6. October. Marktbericht. Auf dem heutige» Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. A 1,20—1,25, Hühnerei« vr. St. 6-7 H, 2 St. 00 H, Enteneier 0 H, 2 St. C H, Gänse- tier pr. St. 00-00 H, Käse pr. St. 5-7 H, Käsematte pr. St. 3 * Erbsen pr. Liter 16 4, Linsen pr. Liter 28 Taubm pr. Paar X 0,50 bis 0,60, Hühner pr. Stück 0,90 bis 1,00, Hahnen pr. Stück JL 0,50-0,80, Enten pr. Stück X 1,60-2,0), Gänse pr. Pfund X 0,46-0,55, Ochsenfletsch pr. Pfd. 70-74 H, Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 64-68 H, Schweinefleisch pr. Pfd. 56 bis 66 A. Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfd. 70 4, Kalbfleisch pr. Pfd. 60-00 4, Hammelfleisch pr. Pfd. 60—70 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 5,00 bi, 6,00 A, Weißkraut pr. Stück 0--00 H, Zwiebeln pr. Centn« •* 4,00—6,00, Milch pr. Liter 16 H, Zwetfchen pr. Centner A 6—7. Submission. Mr die psychiatrische Klinik soll die: Lieferung von: 15 Centner Aepfeln, 400 n Kartoffeln, 9 H untererd. Kohlrabi, 1 n obererd. Kohlrabi, 5 H Zwiebeln, 1,6 , rothe Rüben, L6 ,, Meerrettig, 4 n weiße Rüben, 7 gelbe Rüben, 20 M Weißkraut, 880 Stück Rothkraut, 3(00 // Wirsing, 2(00 n Lauch, 1350 n Sellerie, 30 Rmtr. Holz tu| ibem öffentlichen Submissionswege Hiß .eben werden. T?ie Lieferungsbedingungen liegen vf dem Verwaltungsbüreau Vor- ritteng, von 10—12 Uhr offen. Offerten sind versiegelt und mit ^rechender Aufschrift versehen bis M14. October, Nachmittags lUhr, einzureichen. Zuschlag erfolgt am 20. Oc« ttez 1896. sieben, am 26. September 1896. Großh. Direction der psychiatrischen Klinik. Sommer. 8598 ßeh- und Kraluumkt zu Aissenöurg 1219 Montag, 12. Oktober. Markt-Anzeige. Zum heutigen Markt empfehle: Hkuudeu-Flanelle, billig, 3 Meter >M, Litze», Besatzartikel, te sonstige Artikel ebenfalls lilliiig. Stand kenntlich am Schild, rti 1 Elberfelder Fabriklager. Kgl. pttuWche Ztaatsbahllen, Er. Gberhesfischk Sisenbahnkn, Gr. Gldesbukgische Ztaatsbühncu eil. Tarif für die Beförderung von Leichen, lebenden Thieren und Fahrzeugen. Am 1. d Mts. ist ein neuer Tarif für die Beförderung von Leichen, lebenden Thieren und Fahrzeugen in Kraft getreten, der unter Anderem den Verkehr der Oberhessischen Bahnen mit Stationen der Preußischen und Oldenburgischen Staatsbahnen, der Dortmund-Gronau- Entscheder, Eisern-Eiegener rc. Bahnen umfaßt. Nähere Auskunft erthcilen die Güterabfertigungen. Gießen, den 2. October 1896. 8882 Gr. Direction. Donnerstag den 8 Dctbr. I. I, Nachmittags 2 Uör, in der vieter'fchen Hofratthe — Rev- Uadt 55 zu Gtetze« — versteigere ich öffentlich gegen Baarzahlung: 2 Hobelbänke, 1 Partie Gold- und Politurleisten, 1 Pianino, 1 GlaSfchrank, 1 Büffet, 30 Servirbretter, 1 Sopha, 1 Nachtschrank, 1 Regulator, 1 Plüschdecke, diverse Bilder, 8 Fatz Biet rc.; ferner: die 10 erflen Bände von Meyers Lonoersations» Lexicon (neueste Auflage), 1 große Partie «leg. und sehr guter Sommer- u. Winter-Herrenkleider (theils noch neu, theils wie neu), darunter komplette Anzüge, wie einzelne Stücke, Havelocks und Ueberzieher, sodann neue und gebrauchte Herrenhemden und sonst. Wäsche, Schuhe, Stiefeln u. f. w. Versteigerung voraussichtlich bestimmt, insbesondere Absatz 2. 8889 Engel, Gerichtsvollzieher. Empfehlungen. | Bienenhonig, von vorzüglicher Qualität, empfiehlt 6573 Lehrer Döll in Wieseck. V ” Der Gebrauch von FAY’s ächten Sodener Mineral - Pastillen gewonnen aus den natürlichen Salzen der heilkräftigen Quellen No. 8 u. 18 des Bades Soden a.T. eignet sich ganz vorzüglich für das ganze Gebiet chronisch entzündlicher Krankheiten der Respirations-Organe, besonders der Rachen- und Kehlkopf- Schleimhaut. Deshalb sind Fay’s ächte Sodener Mineral-Pastillen ein vortreffliches Mittel für reizbare und zu Bronchial-Katarrhen neigende Kinder. Desgleichen empfehlen sich Fay’s ächte Sodener Mineral-Pastillen ausserordentlich beim Hustenreiz der Brustkranken. 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A. «k unk b ' 4 dto. unk.b. 1905 104.50 3'/i Pomm.Hyo-« B-un >b. j 3V, DeutschrGrdsch.B. unk. b. 1906 101.00 4 Frkf.LdwEred.Bk.unk.b 1«^ Neuenweg 22. 8762] Den Empfang der 29 Bahnhofstraße 29. Der Borstand. 8787 PcheilNkgcmnäiliel niedergelassen. 8877 8572 Große Parthie Delephon 27. OmnibuS-Haltestelle: Kirchenvlatz od. Kaiserbof. QOOOOOOOaOOOOQOOOQOOOOOOO (Fr. Reitz) Gardinen ä Blatt Laden. x Toilette-Cream Kutscher 1 Dtezstratze 7. sosort gesucht- Mirka Pfeilrlng In Dosen ä 10,20 u. 60 Pf „in Tuben'atQu.SoPf. In den Apotheken urd Drogerien. ereS DieuftmLbche« ge, Batzntzofstratze 4, Hl. Mk. M II Tadellose Ausführung. — Schnellste Lieferung. Annahmestelle für Gießen und Umgegend: Marktstr. 14, im jVermischteAnzeigen. Ich habe mich hier als Hebamme —.70 —.50 — .60 8862] Cand. med. sucht in der Nütze bet Klinik«* möbltrte« Zimmer ev- mit Eabinet. Offerten mit Preisangaben unter A. H. 24 an die Expedition d. 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