Dienstag den 7. Juli 1S96 Nr. 157 Zweites Blatt g des Gießener Anzeiger Keneral-Anzeiger Uhr Aintr« uni* Anzeigeblatt für den Kreis Gieren. chratisSeikage: Hießener Aamitienbtätter Amtlicher Theil !' daß ich seit Kurzem chtMM 31. en M Sb.« .hyp.W«U»tM 1011 86w.6tti.Bt iib.1900 108.C. biß. 296- Lonrse w 90.- 90,‘A weint ihm keine Thräne nach, denn daS hier Gebotene war MS 1G2Ä einer der maßgebenden Herren des AuSstellungS-Comilvs die Idee besprach, in der Ausstellung ein Theater begründen zu wollen, wies ich sofort auf die Unrentabilität eines solchen Unternehmens hin, denn meine Ansicht geht dahin, daß die heimische Bevölkerung bei gutem Wetter tu die Ausstellung eilt, um nach des Tages Last und Arbeit etwas Luft zu schöpfen, aber wenig Lust verspüre» wird,j sich tu ein heißes Theater zu setzen, bei schlechtem Wetter hingegen geht der Berliner überhaupt gar nicht erst nach Treptow, sondern bleibt hübsch zu Hause. — Der Fremdenwelt fällt eS auch flar nicht ein, da draußen ein Theater zu srrquentiren, denn der Fremde, welcher den ganzen Tag in der Ausstellung herumgebummelt hat, sucht AbeudS, wenn er überhaupt ins Theater gehen will, ein Kunstinstitut auf. desien Namen und Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag» für de, -ikgenden Tag erscheinenden Nummer bi» Dorm. 10 Uhr. ck Mk. stm. Tllbar«!t 86.91 1042 269t 94 IC Die Gießener Iamilieadtätler werden dem Anzeiger »öchmttich dreimal deigelegt. All: Annoncen-Bureaux de» In. und Auslandes nehme« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. lchon betriebene Draht- Tiebcu jeglicher Art uni burch in der Lage bin, der Der chiesteuer Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montag». 44j ibi 1(0 ^redibSctiev wagten sich die Mädchen, um mit dem Fernrohr die Aussicht beffer genießen zu können, auf einen nichtumzäunten Berg- Tegel, der außerhalb des von den Touristen sonst betretenen gangbaren Weges liegt. Dies wurde ihnen rasch zum Ver- hängniß. Das ältere Mädchen that einen Fehltritt, rutschte ab und stürzte mit gellendem Aufschrei die 120 Meter hohe Wand hinab, die jüngere Schwester im Sturz mit sich in die Tiefe reißend. Sie war sofort tobt. Man fand sie mit zerschmetterten Gliedern am Fuße des Kegels- der Tod war in Folge Zerreißens innerer Organe sofort eingetreten. Das jüngere Mädchen war auf einem 25 Meter hohen Vorsprung deS Kegels hängen geblieben und gab noch Lebenszeichen von sich. Man schaffte sofort Leitern und Seile herbei, als man aber nach mehrstündigen angestrengten Bemühungen endlich zu der Verunglückten gelangte, war auch sie bereits tobt. An der Leiche wurden außer anderen Verletzungen verschiedene schwere Schädelbrüche cvnstatirt. Der Schmerz des trostlosen Vaters war ergreifend, umsomehr, als die beiden Kinder ihren Tod durch leichtfertige Waghalsigkeit selbst verschuldet hatten. i. gtotltab. DU «I DbL * Frankfurt a. M., 5. Juli. Etliche Metzger, die schon langst die Metzelsuppen der Wirthe mit scheelem Auge ansahen, machten die Anzeige, daß die Wirthe schlachteten, ohne eine Concession zu besitzen. Das sei ein Verstoß gegen die Gewerbeordnung. Die Wirthe beriefen sich auf das nicht aufgehobene Altfrankfurter Bürgerrecht, von Martini bis Fastnacht sechs Schweine und von Michaeli bis Martini ein Hornvieh schlachten zu dürfen. Das Schöffengericht erkannte auf Freisprechung, die Strafkammer auf 10 Mk. Geldstrafe. Der Strafsenat des Oberlandesgerichts verwarf die dagegen eingelegte Revision. Die Handlung der Angeklagten sei zwar nicht als selbstständiger Gewerbebetrieb, aber doch als Hilfsgewerbe zum Wirthsgewerbe zu betrachten und deshalb ohne Concession strafbar. * Lilienstein (Sächs. Schweiz), 1. Juli. Vor Kurzem machte der Lagerist Fischer aus Dresden mit seinen beiden Töchtern, der 15 Jahre alten Paula und dem 12 jährigen Hannchen von dem hiesigen Gasthaus, einem der schönsten Aussichtspunkte des EbbsandsteingebirgeS, einen Rundgang um das Plateau. Trotz den ernsten Abmahnungen des Vaters Petersburg, 4. Juli. Der Kaiser hat die Verleihung von Andenken an die deutschen Künstler und Künstlerinnen befohlen, welche an dem Musikfest auf der deutschen Botschaft in Mo-kau theilgenommen haben. Sofia, 4. Juli. Die Nachrichten von der Grenze bestätigen, daß die bulgarischen Behörden gegen die Bildung von Räuberbanden energisch einschreiteu. Fortgesetzt werden Waffen mit Beschlag belegt und verdächtige Personen verhaftet. Eine große Zahl von militärischen Emigranten auS Rußland wird demnächst erwartet. Sämmtliche Blätter mit Ausnahme der „Swobada", welche energisch gegen die Einstellung von Emigranten in die Armee protestirt, ignoriren die Emigrantenfrage. New-Jork, 4. Juli. Wie aus Wilkesbarre gemeldet wird, wurden durch Einsturz einer Gallerte in einem Bergwerk eine große Anzahl Arbeiter verschüttet. Die Rettungsarbeiten dürften eine Woche beanspruchen, weshalb man befürchtet, daß nach Beendigung derselben die Bergleute nur noch als Leichen herausbefördert werden können. 139.50 42.- 137.50 128.40 130.90 94.75 33.45 44.05 25.10 106.25 29.15 23.25 25.80 23.35 der Ausstellung ein Theqter zu begründen, meiner Meinung nach von vornherein verfehlt, und die rauhe Wirklichkeit hat mir hierin Recht gegeben. Anders hätte die Sache vielleicht gelegen, wenn dem Besucher da draußen etwas ganz Originelles, wirklich Gutes geboten worden wäre, dann scheut der echte Berliner keine Anstrengung, denn „too wat los ist, will er auch dabei sein". — Dies war aber ganz und gar nicht der Fall und deßhalb ist daS FiaSco auch ein riesengroßes. Der Bau deS Hauses für daS Theater „Alt-Berlin" hat allein die ungeheure Summe von 200,000 Mk. verschlungen, hierzu kamen dann nochmals 150,000 Mk. für Dekorationen, Coftüme, Requisiten rc., so daß, wenn man die stattlichen Gagen für die Mitwirkenden in Betracht zieht, wohl eine halbe Million herankommt, die in dieses gänzlich fehlgeschlagene Unternehmen hineingesteckt worden ist. Die Tageseinnahme betrug durchschnittlich nur 300 Mk., während 2000 Mk. verdient werden mußten, um auf die Kosten zu kommen. Ein traurige- Resultat, welches für die Waghalsigkeit eines Unternehmers recht deutlich demonstrtrt. — So gibt es auf der Ausstellung noch viele Unternehmungen, welche, wie z. B. das „Riesenzelt", fix und fertig find, andere, die ganz bedenklich wackeln. Wenn man nun nach den Ursachen dieser traurigen Wirkung forscht, so kommt man zu dem Schluß, daß verschiedene Factoren zusammenwirken, um dieses ungünstige Resultat zu zeitigen. In erster Reihe ist eS daS Wetter, welches leider alles zu wünschen übrig läßt, denn nach einer kurzen Reihe von schönen, warmen Tagen im Juni herrscht nun schon seit 10—14 Tagen das kalte, regnerische Wetter wieder an, worunter die Ausstellung bereits während deS Monats Mai so zu leiden hatte. Diese anhaltend ungünstige Witterung läßt jede festliche Veranstaltung zu Nichte werden, und so ist auch daS letzte große Fest, welches mit solch großem Trara angekündigt wurde und eine große Ehrung für den chinesischen Vicekönig Li-Hung Tschang auf Kosten deS zahlenden Publikums bedeuten sollte, nichts als ein großer Reinfall gewesen. Abgesehen davon, daß unter dem schon oben erwähnten bekannten Zeichen des NichtfertigwerdenS die geplante Aufstellung von chinesischen Thürmen unterbleiben 130- 130.1 32- aller Art unoeränbettet Weise für Bekmwtmachmv. Betr.: Die Unterhaltung der Kreisftraßen. Fuhrwerkbesitzer werden hierdurch benachrichtigt, daß von Dienstag den 7. ds. Mts. ab auf der Kreis- straße Danbriugeu—Maiuzlar eine Dampfwalze in Thätigkeit ist. Gießen, am 4. Juli 1896. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Vo ?Uer*n. großen Ausstellungstheater „Alt Berlin" und „Neu-Berliu", welche fix und fertig sind, bezüglich waren. „Neu-Berlin" ging mit bösem Beispiel voran, „Alt-Berlin" folgte schnell nach. DaS erste Unternehmen wechselte, als eS mit feinen Mitteln zu Ende war, den Besitzer und es wird nun flott weitergespielt, wie lange noch, wage ich nicht zu entscheiden. DaS Theater „Alt-Berlin" hat mit dem gestrigen Tage seine Pforten geschloffen und ich kann wohl sagen, daS Publikum scheinbar, wie alles hätte so schön werden können. DaS Tollste bei der ganzen Geschichte war aber, daß ich für meine Mark Enttse, welche die Ausstellungsleitung trotz mangelhafter Beleuchtung sich nicht scheute allen Denen abzuknöpfen, die nicht alle werden, nicht einmal den alten Herrn, den Vicekönig Li-Hung-Tschang ober auch nur seine gelbe Jacke zu Gesicht bekam und ziemlich unbefriedigt, mit einem starken Rheumatismus behaftet, abziehen mußte. — Am nächsten Tage berichteten aber die meisten hauptstädtischen Zeitungen über die „feenhafte" Beleuchtung, welche stattgefunden haben sollte, und eS giebt hierbei nur zwei Möglichkeiten, entweder waren die Herren nicht persönlich anwesend oder sie hatten vielleicht bet dem stattgehabten Banket selbst ein wenig inner» lich illuminirt. Ein zweiter Grund für baß vielfache Mißlingen dieser privaten Unternehmungen auf unserer Ausstellung ist darin zu suchen, daß daS frische pulfirende Leben, wie eß sich auf der Pariser Ausstellung täglich und zu jeder Stunde abgespielt hat, in Berlin entschieden fehlt. Jcy bin weit entfernt davon, mit diesem abfälligen Urtheil etwa den großartigen Gesammteindruck, welchen die Berliner Gewerbeausstellung macht, in Abrede stellen zu wollen, aber bas Terrain ist so groß und die Zahl der Besucher im Verhältniß zur Ausdehnung derselben viel zu klein. Waß bedeutet die Zabl von 50 000 Besuchern auf einem Terrain, welcheß weit größer alß baßjenige ist, welches die Pariser Weltausstellung umfaßte. Man vergeffe nicht, daß die Durchschnittszahl der Besucher in Paris weit über 100 000 Personen betragen hoi- Selbst an den Tagen, wo in unserer Ausstellung biß zu 150 000 Personen anwesend waren, rief dieselbe nur m einzelnen Theilen den Eindruck der Ueberfüöung hervor, während andere Theile recht leer schienen. Dann spielte sich auf der Pariser Weltausstellung noch bis zur frühen Morgenstunde ein flottes, fröhliches Leben ab, während bei uns schon um 10,/2 resp. 11 Uhr „sich der Schwarm verlausen hat", ohne überhaupt erst die vorgeschriebene „mitternächtige Stunde" abzuwarten. 146-35 145} 156.70 10 ------- .......„ ----- --------------- so wenig auf der Höhe, so wenig verlockend, daß sich nur 172*70 0 142.30 1J» 141.2fffl 9360 9 - 1 JO.50 87.ÄU 29. 13H 28.$ 25.1f. 23.; Citcratur Kunft — «Herr Denjenigen, welche sich auf leichte und bequeme Art die Keurttuitz der französischen, englischen und t'altentschen Sprache aneignen wollen, seien die Zeitschriften „Le Repötiteur“, „The Repeater*, „II ripetitore“ zum Abonnement warm empfohlen. (Berlin, Verlag von Rosenbaum & Hart.) Es Iaht sich kaum ein besseres Mittel, diese wichtigsten fremden Sprachen, deren Kenntnitz in allen Berufszweigen äußerst werthvoll ist, ausfindig zu machen, als die Methode der genanten Zeitschriften. Unter jedem fremden Wort steht das entsprechend deutsche, so daß dem Leser das Unbekannte sofort auffällt und bei der Wiederholung in Erinnerung gebracht wird, wodurch der Wortschatz sich beständig vergrößert. Der Inhalt der Journale ist interessant und unterhaltend, es wechseln in bunter Reihe Poesie und Prosa, Ernst und Scherz, alles ist im modernen Stil und äußerst practtfch gehalten. Für die weiter Fortgeschrittenen ist ebenfalls gesorgt, indem die oierzehntägig erscheinenden Blätter allmonatlich eine Beilage mit nur französischem, englischem und italienischem Text enthalten, dem zum Zweck besseren Verständnisses am Fuße jeder Seite die nöthigen Anmerkungen beigegeben find. Es durften daher diese Zeitschriften, deren Abonnementspreis pro Quartal nur je 1 Mk. beträgt, vielen unserer Leser willkommen fein. Abonnementspreis auf diese Journale können zu jeder Zeit bei allen Postanstalten und Buchhandlungen gemacht werden. 2fet*lan&. Paris, 4. Juli. Die chauvinistischen Boulevardblätter reproduciren die Debatte, welche in der italienischen Kammer Über die auswärtige Politik stattgefunden hat. Nach den snti-franzöfischen Erklärungen der verschiedenen Redner, besonders nach den Erklärungen der beiden Minister Rudini unb Sermon eia müßten eS die französischen Staatsmänner wohl eivsehen, daß eS gegen die Interessen Frankreichs wäre, irgend welche Annäherung mit Italien anzustreben. London, 4. Juli. Vicekönig Li-Hung Tschang wird am 3. August aus Paris hier eintreffen und einen Aufenthalt von einem Monat in England nehmen. London, 4. Juli. Die „Times" melden aus Berlin, man glaubt, daß Deutschland von China keine polttischen und finanziellen Vortheile erlangen werde, wie man sie sich erhofft habe. Andererseits will «an jedoch wissen, der Bice- könig Li-Hung Tschang habe drei große Kriegsschiffe in Deutschland bestellt und Deutschland werbe die Concession zur Erbauung einer Kohlenstation in den chinesischen Gewässern erhalten. Warscha«, 4. Juli. Zwischen der russischen Regierung und der Kurie wurde eine Vereinbarung getroffen, der zufolge in Zukunft die Bullen, Encyklien und Anordnungen deS Papstes innerhalb der Grenzen des russischen Reiches nur nach vorhergegangener Bewilligung der russischen Regierung veröffentlicht werden dürfen. Biertrijjülhriget Jlßo**em Enttäuschung mit nach Haufe zu nehmen. Als mit mir s. Zt. Ai" ts btl W gRontafl1' w bemffend: die 2 Ajrch-Gön^ Die-u Kreit »ld, v. w »kl» t’1*” '^6-1»«. 3-1 GroßherzoMe Jnsolgt Vttfüguvg ( unb btt Wz vom 27. v Ita 13. unb 14. Jul oarltet zu UUichftet tej nur Thirrr an« nute1 Sießen, Alsfeld, MM m Händlern aber nur t k uuverfeuchten Orten zustande zugebracht Haber Tchotten, den 1. @r oföiwglld 0 Uebersicht sind eingetroffen bei 3456.7 9 Summe der Einnahme 9. v. Gagern. | duu< ■" hBBMHMHHHdi beeren, künstlichcn Vermiethungen. v. I s 5 Puffert. Oelfarben Naancen, Gustav Waller, MLusburg 13. 6084 8*ectten: 1. VcheHda. 214.77 2282.35 JL 648.22 237.68 33 40 100.— 2339.20 361.17 8.20 Namm btr Nb« Lich. den 3. Juli 1896. Großherzogliches Amtsgericht. 6 n Elektrotechniker, 31 Seltersweg 31. 4 O 1. Kaffevorrath 2. Aus Revisionsbemerkungen. . - 3. An Geschenken und Vermächtniffen 5612] Schöne Mansarden - Wohnung, 5 «Immer mit allem Zubehör, zu ver, mietben- Ludwigstratze 48. 10. Unterstützungen . . . . 11. Sonstige Ausgaben . . . 12. Auszuleihende Kapitalien . 13. Uneinbringliche Ausstände . 609u] Fein rnöbUrte Zimmer zu ver. mietben.L-verKratze 8. 6125] Möblirtes Zimmer zu vermiethen Revfiadt 2V. welcher in baarem Vorrath besteht. 4. Vorstehende Uebersicht wird in Gemäßheit bes § 14 der Satzungen zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Gießen, den 2 Juli 1896. Der Vorstand des Armenvereins. bester Fußbodenanstrich, per Pfund 90 H, dauerhaft — über Nacht trocken — höchster Glanz, Prämiirt 189.3 94: 3 goldene Medaillen »nd 4 Ehren Diplome. Verkauf in Apotheken und Troguerien per »lasche «. k.L» 611b] Familienlogis zu vermiethen. Waltthorkh-atze 88. Abschluß Die Summe der Einnahme beträgt . . Die Summe der Ausgabe beträgt. . . Bekanntmachung. In das seither von Hermann Goldschmidt zu Lich unter der Firma seines Namens betriebene kaufmännische Geschäft, das durch eine Manusacturwaarenhandlung erweitert wurde, ist der Kaufmann Moritz Goldschmidt zu Lich als Theilhaber eingetreten. — Das Geschäft wird seit 1. Juli b. I. als offene Handelsgesellschaft unter der Firma „Gebr. Goldschmidt" betrieben. Jeder der beiden Theilhaber ist berechtigt, die Firma zu vertreten und zu zeichnen. Die Firma „Hermann Goldschmidt" ist erloschen. Eintrag im Firmenregister ist erfolgt. Neue Neue । Neue billigst bei frankfurter Brief. (DriotaalberW für den .Gießener Anzeiger".) ' 8 (Nachdruck verboten.) 4. An Beiträgen der Mitglieder. . • 5. Zinsen von ausgeliehenen Kapitalien Besondere Einnahmen . . . • • Zurückzuempsangende Kapitalien . . lk in b(t Semeinbe. 18.. ete findet bestimmt statt. 6196 (Stiftler, Gerichtsvollzieher. 6. 7. Eberhardt Metzger, Frankfurterftraße 1 und Neustadt 8. Bis zum 1. October geben wir unser Ladengeschäft auf und verkaufen deshalb sämmtliche Kurz- und Wollcwaaren, Unterziehzeuge, Corsets, Kragen, Manschetten, «hlipse, Strümpfe, Handschuhe u. s. w. zu und unter Selbstkostenpreisen. Rothamel & Petry, Bahnhofstraße 31. NB. »rachen »och besonders darauf aufmerksam, daß dieser ««»verkauf ei« reeller vvd «icht mit deutenige« der Wa«deriager r« verwechsel« ist. wir a«ch «temal» die soge«a«nte» Echleuderwaare« geführt, avch jetzt «icht -«gelegt Haden; e» ist de»hatd Aederma«« günstige »«- legenheit gedote«, wirklich gute Waare« ,» billige« Preise« z« ka«fe«. D1 Oe ^J^^Ängen^J @»6168] Eine tüchtige Büglerin cm. pfiehlt sich in und außer dem Hause. Neustadt 49. Summe der Ausgabe 2768.20 •* 3456.79 . . 2768.20 Verglichen bleibt Rest 688.59 betreffend: Maßregeln in der Web «dietzrobheWMrnBi veüeröheim, Bettenhause I»ien.8inden, Grüninge -leiU'Linden, Langd, La: Äh, Mschenheiln, Obbor Husen, Rodheün, Stein! Cie werden, insoweit daibige Einsendung ber.inur 1880 - Anzeiger Nr. 20 ** unten ttbgebrudten Mi crepirten Thiere e spalte „Bemerkungen" bi Miere« und die Art der i ^rgessen ist. sprechen außer ihrer Samoa- Sprache ein ganz leidliches Eagiisch, und die Frauen, welche thrilweisr ^losterziehnvg gen9offtn, toorauf auch ih--Na«,u wi-„Marla , zuiückzuführ-n find, b-nutz-ll die Rahepauieo, um tri 8-tten - «tiefe zu fchreibeu, d.e, wie wir ieden k-°b» ein sehr accural-S «uSI-hen lrugen. Bau ,W>ld- richtigen Wortverfiande kann man also kaum sprechen, w avcr Sw Samoaner um nichts weniger intereffant erscheine läßt — im Gegentheil! Mag daS Christenthum auch noch Nicht gerade tuf ihre Sitten und Gebrauche du-»d-u°g^ haben — so hat eS ihnen doch vor allem die Gefühle f Schamhaftigkeit und Reinlichkeit be,gebracht. Die, täglich im Frankfurter Z°°i°» fä>--' Garten mit Sam zusammen kommen, stellen Ihnen gerade »ach dieser Richtu g daS beste Zeugniß aus 1 , . . Im Schneider'schen Kunstsalon kann sich d Ange augenblicklich laben an einigen Pracht gen SeestUck. von Lüttcheroth, welche uns die kühle, al-ige Fluth Meeres und die märchenhafte Bäue der italienischer> S in all ihrem StimmungSglanz vorführen. Eine »nficht v Venedig des Prof. Schönleben, die an die correcte Durchführung LavalettoS gemahnt, gehört gleichfalls zu den besten Landschaftsstücken, die zur Zett den Salon zteren. Iußbodert-Anstrich Oelfarbe in allen Nuancen, rasch unb hart trocknend,', Leinölsieeatis zum Einölen, Bernstein ■ Oel ■ Lackfarbe in allen Farben, Oehlers Parquet-Wachs, Stahlspähue, stabt 55 — versteigert: 1. Sopbas, Cornmoben, Kleiber schrank , 1 nußb Buffet. 1 Pianino, 1 Silber- schrank, 1 vollst. Bett, Kupferstiche, Oelbruckbilder, 1 Regulator, 1 Kassa- sckrank, Glas- unb Porzellanwaaren, __ 2 Hobelbänke, 1 Partie Werkholz, I -^048] Zwei ineinandergehenbe Stuben 3 Wagen, 1 Sommerwagen, 1 Jagd- , HiMerhause zu vermiethen- gk-wehr (Dretläufer) u. a. I Neuenweg 10. L. 11 Strickmaschine«. Die Versteigerung ber Strickmaschinen Mittwoch den 8. Juli l. J, Wein, zu haben Nachmittags 2 Uhr, _________ werben im »ieker'schen Saale — Neu Stalfllpäjnt, Pn hier t , 3. bet * 2 unb L"'°- seinen Nel l. ?eanttQ >. ,Löscht 1 1 fife* " *-4^, Ferber’sche Univ«- X Buch-, Kunst- und Musikalienhandlung W (C. Koch) 11 Kirchenplatz Giessen Kirchenplatz 11 Ä empfiehlt ihr reichhaltige* Lager aller bedeutenden Werke in wissenschaftlicher wie belletristischer Litteratur, sowie eleganter A Prachtwerke und sonstige zu Geschenkezweckeii sich eignenden guten Bücher. Complettes Lager aller an hiesigen Anstalten eingeführteu Schul- bucher in dauerhaften Einbänden. Grosses Musikaliensortiment. Nicht vorräthige Piöoen besorgen wir, wie bereits bekannt, unter günstigsten Bedingungen innerhalb drei Tagen portotrei« Grosses Kunstlager. JournaUeeexirkel von Mk. 1,- ab Malvorlageii jeden Ä Genres, sowohl käuflich wie leihweise zu mässigen Preisen erh<iich. Annahmestelle von Abonnemente auf s&mmtiiohe in- und aus ländische Zeitschriften. X MD. Alle von auswärts angebotenen Werke und von Colpor- teuren angepriesene Bücher und Zeitschriften besorgen wir zu gleichen Preisen portofrei. 4940] Grü«de»aerKratze 88, H: Wohnung, 5 Zimmer mit allem Zubehör, per sofort ober auch später billig zu vermiethen; auch kann auf Wunsch Stallung bazu geaeben werben. 4909] Logi«, 5 Zimmer mit Zubehör, sowie Gartenantheil, zu oermtetben. Näheres LudwigSPlatz 18, vart. 59611 Grünbergerllr.85, II:Jreuub» ---- liebe 3-Zimmerwobnung nebst Zubehör, I - auf Wunsch Gartenantheil, zu vermiethen. Nähere« baselbft britter Stock. I ■■ sowie all« sonstige« Artikel zum »«streiche« ««d Wichsen der AvtzbSde«, empfiehlt \ 3007 Emil Fischbachs iyc, saure Glaskirscheu, so- Stachel- und Johannis- - aurn; Wen rNuffler's fterilisirte Rindernahrung Beraftrafte 17_\\ Don den ersten Autoritäten als daS vollkommenste aller künstlichrn m II *,6^ «indernährmitiel anerkannt und «mpsostlen. Sie entbält beste Bollmilch, Eier und Pstanzeneiweiß. Sch-uf-i-lh«»». - Dl- i» ®«'en- ’ ” ’ 8ch°-ld-,'fch-r Dl- B-r-inigte» Sl°dtlheat-r si-td jetzt auf dl- kurze Z-l, °°° vier Wochen Stfmnih d « erfolge« beruht auf sehr -tufacheu Mechani«m-n, für deren Zufammeafügung Herr George- Ftydeau nicht -inmol da- Berdienfi der Originalität in Änipruch n-hm-n kann. Denn der Truc, dah o-rfchi-den- P-rfon-n dnrch ein Sp -l d « Zufall» in ein und daffelbe Local gerathen, wobei -« in Namen und Z.mm-rn di- drolligsten V-rw-ch.- uag-n g b' bat sein Dafein-recht in der Schwank, und Poffenliteratur schon ziemlich lange. Ebenfowenlg neu ist die Gelchichte von d7m Ehemann, den f-ia G-fPon- daheim weid ich Plagt und ber flch al« Erholung von diefer Plage einmal einen flotten Tag und -in -xguifites Souper an der Seite emer charmanten kleinen Frau gönnen möchte, diese Gelüste aber theuer büßen muß durch all- möglichen B-rleg-nh-st-n, in welche er durch fein Abenteuer gerüth. Eigenthum de- Herrn F-Ydeau dürfte sä er» ä 1 » Utve HM. Vollheringe frisch eingetroffen. 6078 Gustav Walter, Mäusburp 13. Neue holl. Vollheringe T sowie neue Kartoffeln G empfie^lt^. Blcichftraße 21. A II. Ausgabe. Verwaltungskosten l Prüfung von Blitzableitern 6104«in fachgemäßer Weise übernimmt Mas Weissbäcker, holl. Vollheringe, mariuirte Heringe, ital. Kartoffeln 61121 w mit Wohnung per sof. zu v. ] J. M. Schulhof. | LäUüU M.Voflt Wwe., Wallrhvrstr.S.^__ ___________________________ — Druck an! »rtleq der Brützl'schen UniperfitttS Buch- und @tetnbruderti (Pietsch 4 Echetztza) in vießm. 6045] llogis zu vermiethen _____'_____________»ittergaste i«. 6030] In meinem neuen Hinterbause eine kleine Wohnung an ruhige Leute zu nermietben. Re«li«g, Steinftraße 72. 6197 Bernsteinlacksarbe Boulevardwitzen und gewagtesten Sind-utigk-it-n, w-lch- da« G-b°hren ^l-le» ^'^°Da°h°m-y' Die Münner Gericht schmackhaft machen sollen. Lob verdient die flotte oder „ a., n A• f ifl fi ötl 1 ltiblid)C 8 Art, mit welcher die Frankfurter Künstler die burl^ en Scenen tm ^Hotel zu» Freihafen" herunteispielren. Mehr als zwei Stunden Spielzeit nehmen die drei Acte des Stücke» eiaentltch nicht in Anspruch. Um den Abend za füllen, werdtn deshalb die Pausen etwas sehr io die Lange DaS AnziehuogSstück deS Zoologischen ©arten» find gegenwärtig, von den jungen 14 Tage alten Lowchen, die eine große Hündin als Ziehmutter haben, abgesehen, eine Truppe Samoaner, 22 Frauen und 3 Manner. Bon allen wilden Völkerschaften, die in den letzten Jahren von findigen Unternehmern durch die Zoologischen ®aitcn un Panoptiken der Großstädte zur Schaustellung geführt wurden, haben die Samoaner den Vorzug der Intelligenz und Schon- beit, einer Schönheit, die auch nach unseren europa scheu Begriffen eine solche ist. In der That ein schöner Menschenschlag. In einer exotischen Oper würden diese Frauen- und Männergestalten mit ihrer kastanienbraunen Hautfarbe, ihrer kräftigen Muskulatur und der natürlichen Graz'e ihrer Bewegungen höchstes ästhetische« Wohlgefallen erregen. Die Samoaner befinden sich bereits auf der Stufe, welche den Uebergang von der Barberei zur Civlisation bilden trotz ihrer wilden KriegStänze und sonstigen un« | unverständlichen Gebräuche und Gesäuge, mit welchen sie ftch I t.1 v— fl>n*mittnnÄnnrfte(lunaen vroducireu. >vyr 6047] Ein LogiS ju vermiethen. re«fezsluü4ürt»ea 26. >1591 Kleines Logi« sofort zu vermiethen- — | H. ««ckftabl Wwe., Asterweg 52 RjOllPttttlßC I 43OU] Möblirtes Zimmer mit Cabinel r " pioq hu vermiethen______«üvsbnra 7* _ eingetroffen. • «^sblirtes Zimmer iu oermtetben. H. F. Nassauer. v^L 6570] Grü«berge^ftratze 81. Sie enthält beste Bollmilch, Eier unb Pslanvneiweib- Sie erzeugt gesundes Blut unb festes Fleisch- Sie sörbert Muskel- nnb Mnodjcnbilbung Sic bleibt bauernb steril unb ist frei von roher Stärk«. Sie verhütet unb beseitigt daher Erbrechen unb Durchsall. Sic macht Kuhmilch lcichtverdanlich unb ergänzt die in berselben fehlenden Mengen an Blut und Wärme bildenden Stoffen. Sie wird von den Kindern gerne genommen unb ist auch ohne .usatt vollständige, an Nährwcrtst der Muttermilch gletchkommenr.c Kindernahrung, daher, wenn Milch nicht v,r.r°g,n «trd, °derzu Zeiten, wo dieselbe leicht in Gährung übergebt, al» bester und välltger »t El..«, icnutzmarkc 6ct Muttermilch zu verwenden.