U"d ‘ Jreff & Cie. Tuchlagrr, 1 ^^orstraße 17. sv in ne Beiköchin, Nchemädchen »ald gejucht. Neue Kliniken. ärztlicher Seite em- pfobWi bitogstea P"ise’ Spanische Wei"6 direct b«W’ Ue',Art,V.1Mr, J*" ^anlagen für . «toereien, z/.* <=>> Kuraa-/V?>T ZsAV jS> 77 8ohn»UehL .W // °'° r« M.UU- bearbeitnBf. Hob. ÄZ bu,bellMr.mMChlneD. / ... C0®P'*lU kl«g.» f6r gJ‘ r't,buchenB*«tb ,Ä« 81W«*6""8' sHeiMngeboteJ Mergehülse & gesucht. gnofi eyantt Bogt, SeltnsMg, ____ «S- Appel, ’H tüchtige «chreimr gegen aus Mort gesucht tivrich ramn, Aunnvd, Einen Gehülfeu, selbst. Arbeiter, sofort gegen guten it k. Hohmeier, Schlosser. tizek ei hohem Lohne dauernde M. Rosenthal, Mgstrahe 13. tüchtiger Junge le Lehre treten fiel Installateur P. Walter, KanlanSgasse 23. tigere Mädchen vtr«dt vEschüfttgnag n sabrit M bnU. Ein junaes Mädchen, daö M irn hat, wirb gefixt «nrodttgtt-eaße 27, PW- alieiwR** Feinst snanisch611 Pwie such leutsdienCognac- Rh0in*SU moseiwem®' * Rr 157 Erstes Blatt. Dienstag den 7. Juli 1896 Der #U|e*er Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme de- Montag-. Die Gießener Mamiktensrätter werden dem Anzeiger »vchmtlich dreimal brigelegt. Gießener Anzeiger Generat-Wnzeiger. Vierteljähriger ASonnementsprei» » 2 Mark 20 Pfg. mU Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: KchulSraße Ar.F<> Fernsprecher 51. 2lwts- und Anzeigeblntt füv den Atvers Giefzen. Annahme von Anzeigen zu der NachimttagS für de» folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. Gratisöeikage: Gießener Aamitienökätter Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. 2lmtiid?er Theil. Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß Großh. Ministerium des Innern und der Justiz die Abhaltung der Biehmärkte zu Gießen am 7. und 21. Juli, Allendorf a. d. Lda. am 15. Juli, TretS a. d. Lda. am 30. Juli unter folgenden Bedingungen gestattet hat: 1. Für den Auf- und Abtrieb ist den Anordnungen des KreiSveterinäramtS gemäß je eine bestimmte Stelle zu schaffen. 2. Auf den Markt dürfen nur Thiere aus unverseuchten Orten deS GroßherzogthumS Hessen, Thiere von Händlern aber nur dann, wenn fie mindestens fieben Tage in unverseuchten hessischen Orten in seuchenfreiem Zustande zugebracht haben, aufgetrieben werden. 3. Außer der Controle der UrsprungSzeugniffe hat selbstverständlich auch die thierärztliche Besichtigung der Thiere vor dem Auftriebe zu erfolgen. Gießen, den 6. Juli 1896. Großherzogliches KreiSamt Gießen. I- B. : Dr. Wal lau. Bekanntmachung, die Abgabe der Einkommensteuer-Erklärungen behufs der Veranlagung für das Steuerjahr 1897/98 betreffend. Nach Art. 20 des Gesetzes, die allgemeine Einkommensteuer betr., vom 25. Juui 1895 erfolgt die Heranziehung zu dieser Steuer auf Grund einer Erklärung, welche jeder Steuerpflichtige, welcher ein steuerbares Jahreseinkommen von 2600 Mk. oder mehr besitzt, über die Jahresbeträge seiner Einkommensbezüge, sowie der etwa zum Abzug geeigneten Lasten bet der hierzu berufenen Veranlagungscommission schriftlich abzugeben hat. Zu diesen Erklärungen ist das von Großh. Ministerium der Finanzen festgesetzte Formular zu verwenden und find dieselben, je nach der Wahl der Steuerpflichtigen offen oder verschlossen in den Gemeinden des Kreises Gießen, soweit fie gehören: 1. zum Steuercommiffariat Gießen in den Landgemeinden bis zum 1. September d. I., in der Stadt Gießen bis zum 1. Oktober d. I.; 2. zum Steuercommiffariat Grüuberg in den Landgemeinden bis zum 15. August d. I., in der Stadt Grünberg brs zum 1. October d. I.; 3. zum Steuercommiffariat Hungen brs zum 1. September d. I.; 4. zum Steuercommiffariat Nidda bis zum 1. September d. I. ohne daß der Pflichtige deshalb eine besondere Aufforderung abzuwarten hat, bei der Bürgermeisterei deS Wohnorts oder auch direct bei dem betreffenden Steuercommiffariat abzuliefern. Den außerhalb des GroßherzogthumS wohnenden Steuerpflichtigen werden die Formularien zu den Steuererklärungen durch die betreffenden Steuercommiffariate zugesendet, an welche die abzugebendeu Erklärungen innerhalb vier Wochen direct einzusenden find. Von der Verpflichtung zur Einkommensteuererklärung find nach Art. 21 des Gesetzes, insofern nicht im einzelnen Fall besondere Aufforderung der Veranlagungs-Commtsfion ergeht, diejenigen Steuerpflichtigen entbunden, welche im unmittelbar vorausgegangenen Steuerjahr bereits zur Einkommensteuer I. Abteilung (Einkommen von 2600 Mk. und mehr) gezogen waren, auch inzwischen ihren Wohnfitz nicht gewechselt und keine Etnkommensverbefferung erfahren haben, welche ihre Versetzung in eine höhere Klaffe bedingt. Nach Art. 22 deS Gesetzes haben die Einkommensteuer- rrklärung abzugeben: 1. für minderjährige, vermißte oder unter Vormund- schäft gestellte Personen deren gesetzliche Vertreter; 2. für die Actiengesellschaften und Commanditgesell- fchaften auf Actien deren Vorstände in seitheriger Weise (ohne Benützung deS für die übrigen Pflichtigen allgemein vorgeschrieoeneu Formulars); 3. in allen anderen Fällen der Pflichtige selbst und zwar hinsichtlich des gesammten, ihm sowohl als seinen nicht selbstständig zur Einkommensteuer gezogenen Angehörigen zustehrnden Einkommens. Denjenigen Steuerpflichtigen, welche Einkommen aus Äctien solcher Gesellschaften zu beziehen haben, welche als solche zur Hessischen Einkommensteuer gezogen find, wird bekannt gegeben, daß die EinkommenSbezüge aus Actien der nachverzeichneten Gesellschaften nicht mit dem vollen Betrag, mit welchem fie als Einkommen unter I Ord.-Nr. 9 der abzugebenden Steuererklärung zu verzeichnen find, sondern nur mit den nach den nachverzetchneten Procentsätzen zu berechnenden Beträgen unter II Ord.-Nr. 1 der gesetzlichen Abzüge in Ansatz zu kommen haben: Procent Allgemeine Elsäsfische Bankgesellschast 0,4 Bank für Handel und Industrie zu Darmstadt 23,1 Bonner Bergwerks- und Hüttenverein zu Oberkaffel 3,7 Chemische Werke zu Amöneburg 65,5 Fabrik feuer- und säurefester Producte zu Bad-Nauheim 33,3 Frankfurt-Offenbacher Trambahngesellschaft 30,8 Gesellschaft für Handel und Schifffahrt H. A. Disch 74,8 Hessische LudwlgS-Eisenbahn-Gesellschaft 59,8 Jmmobiliengesellschast, Süddeutsche 82,4 Mannheimer Portlandcementfabrik 62,3 Maschinenbau-Actiengesellschaft Nürnberg 45,5 Bierbrauerei Schöfferhof-Dreikönigshof vormals Konrad Rösch 77,8 Stettiner Chamottefabrik, vormals Diedier zu Stettin 2,5 Süddeutsche Eisenbahngesellschaft 0,3 Verein chemischer Fabriken zu Mannheim 10,0 Verein für chemische Industrie zu Mainz 31,6 Vereinigte «Strohstofffabriken in Dresden 36,7 Außerdem werden die Steuerpflichtigen benachrichtigt, daß die Steuercommiffariate über etwaige Zweifel bezüglich der abzugebenden Steuererklärungen jederzeit bereitwillig Auskunft ertheilen werden. Unter Bezugnahme auf die obigen Mittheilungen richten wir an die hiernach zur Eiureichung von Einkommensteuererklärungen verpflichteten Bewohner unserer Bezirke (unseres Bezirks) hiermit die Aufforderung, ihre Erklärungen unfehlbar bis zu den angegebenen Terminen an die betreffenden Bürgermeistereien oder direct an uns gelangen zu lassen. Die bei den Bürgermeistereien einlaufenden Steuererklärungen werden, und zwar insoweit verschloffen, uneröffnet, an die Vorsitzenden der betreffenden VeranlagungScommissioneu abgegeben werden. Das Formular zu den Steuererklärungen, welchem ein Auszug aus dem Gesetz und eine bezügliche nähere Anweisung beigefügt ist, hat der Steuerpflichtige von der Bürgermeisterei des Wohnorts zu beziehen. Gießen, Grünberg, Hungen, Nidda, den 6. Juli 1896. Für die Großherzoglichen Steuercommiffariate: Bähr. Kritzler. Snell. Schmitt. Bekanntmachung, die Abgabe der Capitalrentensteuererklärungen behufs der Veranlagung für das Steuerjahr 1897/98 betr. Nach Artikel 14 des Gesetzes, die Capiralrentensteuer betreffend, vom 10. Juli 1895, erfolgt die Heranziehung zu dieser Steuer auf Grund einer Erklärung, welche jeder nach den einschlägigen Bestimmungen Steuerpflichtige über den Jahresbetrag seiner Zinsen, sowie der etwa zum Abzug geeigneten Lasten bei der hierzu berufenen Veranlagungs- commission schriftlich abzugeben hat. Zu diesen Erklärungen ist das von Großh. Ministerium der Finanzen festgesetzte Formular zu verwenden und sind dieselben, je nach Wahl der Steuerpflichtigen, offen oder verschlossen in den Gemeinden des Kreises Gießen, soweit fie gehören: 1. zum Steuercommiffariat Gießen in den Landgemeinden bis zum 1. September d. Js., in der Stadt Gießen bis zum 1. October d. Js.; 2. zum Steuercommiffariat Grünberg in den Lano- gemeiuden bis zum 15. Angust d. Js., in der Stadt Grüuberg bis zum 1. Oktober d. Js.; 3. zum Steuercommiffariat Hungen bis zum 1. September d. Js.; 4. zum Steuercommiffariat Nidda bis zum 1. September d. Js., ohne daß der Pflichtige deshalb eine besondere Aufforderung abzuwarteu hat, bet der Bürgermeisterei des Wohnorts oder auch direct bei dem betreffenden Steuercommiffariat abzu- ltefern. Bon der Verpflichtung zur Steuererklärung find nach Art. 15 des Gesetzes, insofern nicht im einzelnen Fall be- sondere Aufforderung der Veranlagungscommtsfion ergeht, diejenigen Steuerpflichtigen entbunden, welche im unmittelbar vorausgegangenen Steuerjahr bereits zur Capitalrentensteuer zugezogen waren, auch inzwischen ihren Wohnsitz nicht gewechselt und keine den Betrag von 100 Mk. jährlich erreichende Etnkommensverbefferung aus Capitalzinsen erlangt haben. Inhaltlich des Art. 16 des genannten Gesetzes haben die Capitalrentensteuererklärung abzugeben: 1. für minderjährige, vermißte oder unter Vormundschaft gestellte Personen deren gesetzliche Vertreter; 2. für moralische Personen (Gemeinden, Körperschaften, Stiftungen, Anstalten), ferner für Gesellschaften, Genoffenschaften, Gantmassen, Erbmaffen, soweit eine Steuerpfllcht hier überhaupt in Betracht kommt, die bestellten Vorstände oder Verwalter; 3. in allen anderen Fällen der Steuerpflichtige selbst und zwar hinsichtlich des gesammten ZtnsenbezugS, welcher, sei eS aus eigenem Vermögen oder aus dem Vermögen seiner nicht selbstständig zur Capitalrentensteuer gezogenen Angehörigen, ihm in Steueransatz zu kommen hat. Unter Bezugnahme auf die obigen Bestimmungen richten wir an die hiernach zur Einreichung von Capitalrenteo- steuererklärungen verpflichteten Bewohner unserer Bezirke hiermit die Aufforderung, ihre Erklärungen unfehlbar btS zu den angegebenen Terminen an die betreffenden Bürgermeistereien oder direct an uns gelangen zu lassen. Die bei den Bürgermeistereien einlaufenden Steuererklärungen werden, und zwar insoweit vei schlossen, uneröffnet, an die Vorsitzenden der betreffenden Veranlagungscommisfionen übersendet werden. Diejenigen Steuerpflichtigen, welche auf Grund der Vorschrtsten des Artikel 14 des seitherigen Capttalrenten- steuergesetzes vom 8. Juli 1884 bereits im laufenden Steuerjahre eine Capitalrentensteuererklärung für die Steuerveranlagung für das Steuerjahr 1896/97 abgegeben haben, sind von der Abgabe einer neuen Erklärung auf Grund deS neuen Gesetzes entbunden, insofern nicht die Abgabe einer solchen Erklärung durch Veränderung der capitalrentensteuer- pflichtigen Bezüge bedingt werden sollte. Das Formular zu den Capitalrentensteuererklärungen, welchem ein Auszug auS dem Gesetz und eine bezügliche nähere Anweisung beigesügt ist, hat der Steuerpflichtige von der Bürgermeisterei des Wohnorts zu beziehen. Gießen, Grünberg, Hungen, Nidda, den 6. Juli 1896. Für die Großherzogltchen Steuercommiffariate: Bähr. Kritzler. Snell. Schmitt. Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur Kenntniß der Betheiligten, daß der Auftrieb zu den dahier stattfin^enden Vtehmärkte« erst von 6 Uhr Vormittags an gestattet ist. Auf den Markt dürfen nur Thiere aus unverseuchten Orten deS GroßherzogthumS Heffen, Thiere von Händlern aber nur dann, wenn sie mindestens 7 Tage in unverseuchte« Orten in seuchefreiem Zustande zugebracht haben, aufgetrieben werden. Die UrsprungSzeugniffe find vor dem Austrieb de« revidirenden Beamten vorzuzeigen und darf der Verkauf von Vieh vor der kreiSveterinärärztlichen Untersuchung nicht stattfinden. Gießen, am 6. Juli 1896. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Roth. Deutscher Reich. Berlin, 4. Juli. Die „Post" schreibt zu der Blätter- Meldung, laut welcher der KriegSmtnister Brousart von Schellendorff seine Demission etngereicht habe: Daß General Bronsart v. Schellendorff schon seit Monaten den Wunsch hegt, von seinem aufreibenden Amte sich ins Privatleben zurückziehen zu können, ist bekannt. Darüber aber, ob der Kriegswinister, der gegenwärtig auf Urlaub auf seinem Gute Marienhof weilt, die einleitenden Schritte za seinem Rücktritt jetzt wirklich unternommen hat, haben wir Bestimmtes nicht erfahren können. Berlin, 4. Juli. Der Inhaber des hiesigen Getreide- CommissionSgeschäftS Gebr. Zuckermann, Michael Zuckerman«, hat sich erschossen, angeblich wegen bedeutenden Verlusten im Termingeschäft. — Der Börsenmakler Anton Blumenthal ist, der „Staatsbürgerzeitung" zufolge, unter Hinterlaffung zahlreicher Schulden und Börsendiffereozen flüchtig geworden. Berlin, 4. Juli. Die beiden Burschen, die den Ueberfüll gegen einen Geldbriefträger verübten, find aus der I Haft entlassen worden, weil sich herauSgestellt hat, daß Das jüngst -u ungünstigen Wetters sehr gut besucht und erzielte der Ber-- ein 268 Mark Einnahme. •• Vrieftaubeu-Flug. Am SamStag gingen auf hiesigem Güterbahnhof drei Eisenbahnwaggons Brieftauben aus dem Rheinland hier ein. Man hatte gestern früh alle Vorbereitungen getroffen, um die Thiere io Freiheit zu setzen, als die telegraphische Weisung hier eintraf, den Ausflug des widrigen Windes wegen zu unterlaffeu. Heute Morgen 6 Uhr 40 Minuten, nachdem die Tauben getränkt und gefüttert waren, öffnete man sämmtliche Käfige und kerzengerade er- l)ob sich der Schwarm der Tauben, um dann den Weg in der Richtung nach Westen einzuschlageo. Dipesch» bei Beiten Herold". Paris, 5. Juli. In Lille, Roubaix und Tour- coing sieht ein General«AuSstand der Bergarbeiter bevor. Mehrere partielle Ausstände find bereits erfolgt. Die Arbeitgeber nahmen die Forderungen der Arbeiter theil« weise an, verweigern aber eine formelle 50procentige Lohn« erhöhuog für mehr als zehnstündige Arbeitszeit. Loudon, 5. Juli. Die in Gloucester auSgebrochene Pocken-Epidemie nimmt täglich zu. Bisher find bereits über 2000 Krankheitsfälle zu constatireo. -1- Butzbach, 5. Juli. Heute fand hier der zweite Feuerwehrtag des Kreises Friedberg statt. Vor Beginn der Verhandlungen hielt Herr KreiSfeuerwehrinspector Hier o ny- muß«Friedberg eine Instruction der Führer des Bezirks Butzbach in der Turnhalle ab. ES wurden die hauptsächlichsten Bestimmungen der Landesfeuerlöschordnung durchgenommen und erläutert, woran sich eine Besprechung schloß. Als Vertreter deß Kreißamtß Friedberg war Herr Amtmann Schliephake erschienen, welcher am Schluffe zur Bildung reiwilliger Feuerwehren aufforderte. — Der Commaodant der reiwilligen Feuerwehr Friedberg, Herr Damm, hielt hieraus inen Vortrag über die Bekämpfung der Schadenfeuer. Der Vortrag, welcher sich sowohl über die nöthige Fürsorge der Gemeinden für orbnungßmäßige Geräthe und Außrüstungß- gegenstände, für Wafferversorgung durch Anlage von Pumpen, guten Zufuhrwegcri nach den Flußlaufen, wie über die Alar- mirung, daß Retten von Menschen und Vieh, die Functionen der verschiedenen Feuerwehrabtheilungen, ferner über Keller-, Stockwerk-, Dach', Scheunen« und Thurmbräude, den Angriff, Wachtdienst, daß Aufräumen der Brandstätte, ferner über die bei Uebungen besonderß zu berücksichtigenden Möglichkeiten deß Ausbruchß von Schadenfeuern verbreitete, wird hoffentlich manche Fehler, die bißher in Ausübung deß LöschdtenstrS gemacht wurden, in Zukunft abstellen. — An diesen Vortrag schloß sich ein weiterer von Herrn Hieronymuß gehaltener über die Constructiov und Behandlung der Spritzen. — In den um elf Uhr in der landwttthschaftlichen Halle begonnenen Verhandlungen deß Kreisseuerwehrtageß wurde zunächst ein Antrag der Feuerwehr zu Affenheim angenommen, wonach bei Großh. Kretßamt dahin gewirkt werden soll, daß den Wehrleuten bet außwärtigen Bränden anstatt der bisherigen Vergütung von 15 Pfg. pro Stunde eine solche von 25 Pfg., mindestens aber 1 Mk. gewährt werden soll. — Die Abänderung deß Alarmsignalß, welches als schwer zu blasen bezeichnet wurde, soll in Erwägung gezogen, eventuell auf daß frühere Signal zurückgegangen werden. — Mißstäudig wurde daß Fehlen der „Hessischen Feuerwehr-Zeitung" in vielen Gemeinden bezeichnet und gab Herr Amtmann Schliephake die Erklärung ab, daß Seitenß deß Kreiß« amtß auf Einführung der betr. Zeitung in den Gemeinden hingewirkt würde- deßgl. soll auf Einrichtung von Unfall- Meldeftellen htngewirkt werden in solchen Gemeinden, welche an Telephon« oder Telegraphenleitungen angeschloffen find. — Der Frage, welche Ansprüche die hessischen Feuerwehren für schnell geleistete Hülfe bei einem Brande tu preußischen Ortschaften an den von betr. Brandkaffen (für den Kreiß Friedberg kommt die naffautsche Brandkaffe in Betracht) ausgesetzten Prämien haben, soll zunächst durch Benehmen deß Großh. Kreißamtß mit den Gemeinden bezw. Brand- kaffen näher getreten werden. — Ein Beschluß über die Frage, welche Spritze bei einem auswärtigen Brande mitgenommen werden soll, wenn Gemeindesprttzen und solche einer freiwilligen Feuerwehr vorhanden sind, wurde nicht gefaßt, eß vielmehr den einzelnen Wehren überlaffen, sich mit ihren Gemeindebehörden zu verständigen- eß wurde hierbei angenommen, daß meiftenß die Spritzen der freiwilligen Feuerwehren Etgenthum der Gemeinden seien. — Der Antrag: Großh. Kreißamt Friedberg möge dahin wirken, daß in allen Gemeinden eine möglichst große Zahl Pflichtiger unter Controlle gestellt werde, resp. in jeder Gemeinde eine Reserveabtheilung errichtet werde, wurde alß erledigt erklärt, da Großh. Kretßamt daß Nöthtge zu ver- anlaffen erklärt hat und, wo eß nöthtg, ältere Mannschaften herangezogen werden sollen. — Der nächste Kretßfeuerwehr- tag findet in Vilbel statt. — An die Verhandlungen schloß sich ein gemeinsameß Mittageffen. welchem um 3 Uhr eine schön durchgesührte Uebung der Butzbacher Feuerwehr folgte. § Reichl,8 (Kreiß Lauterbach), 2. Juli. Eine interessante Naturseltenheit kann man hier beobachten. Unter einer Schaar Spatzen, welche unfein Ort umfliegt, befindet sich ein weißer Spatz. x Echzell i. d. W., 4. Juli. Seit Kurzem schweben auf Deraulaffung deß Vorstandes des LuciuS'schen Instituts die Verhandlungen wegen Freigabe des Seitens der Forstbehörde s. Zt. geschloffenen Fußweges ab Bingeuheimer Forfthaus über Fähnrichsbuche nach Blofeld und Dauernheim bei dem Großh. Ministerium der Finanzen, auf deffen Ent- ivolffS telegraphisches Eorrespondenr-Bureaa. Metz, 5. Juli. Heute Mittag wurde bei Amanwetler auf französischem Boden am Bois de la Gusse durch den Metzer Verein für die Erhaltung der Kriegergräber ein Gedenkkreuz in dem neuerrichteten ummauerten Friedhöfe, wo 1600 gefallene Krieger des Jahres 1870 ruhen, unter Mitwirkung des Metzer Männer-GesangvereinS feierlich ein- geweiht. Odde, 5. Juli. Seine Majestät der Kaiser unternahm heute früh einen Spaziergang an Land und hielt dann um 10 Uhr den Gottesdienst ab. Nachmittags erledigte Se. Majestät die mit dem Courier eingegangenen Sachen. Das Wetter ist schön und warm. Warschau, 6. Juli. In Latyczow (Gouvernement Podolien) ist in der staatlichen SptrituSverkaufSanstalt durch Umwerfen einer Petroleumlampe ein großer Brand entstanden, wobei acht Personen in den Flammen umkamen. Zwei Anstaltsbeamte erlitten lebensgefährliche Brandwunden. Berlin, 6.Juli. Die ReichStagSwahl in Löwen« berg ergab Stichwahl zwischen Kopsch (freis.) und Graf Noftiz (cous.). toten, 6. Juli. Die Tischlermeister constitnirten sich gestern und beschloffen überall die Aussperrung der Arbeiter. Wien, 6. Juli. In Neunkirchen ist die Beilegung deS StrikeS vor Ablauf dieser Woche nicht zu erwarten. Heute begibt sich eine Arbeiterdeputation nach Wiener-Neustadt, um eine Intervention zu erbitten. Arr-laird. Haag, 4. Juli. Der chinesische Bicekönig Li-Hnng- Tschang, der Nachmittags hier eintraf, wurde auf dem Bahnhofe von den Spitzen der Behörden empfangen. Mittels Hofwagen fuhr der Vicekönig nach dem Hotel. Brüssel, 4. Juli. AuS Boma wird dem „Soft" tele« graphirt, daß der Leiter der belgischen Factorei in Doulu, Namens Beaumont, von unter seinem Befehl stehenden Eingeborenen ermordet und aufgefressen worden ist. Der Belgier Bohn, der gegen die Aufständischen mit bewaffneter Macht vorging, wurde gleich beim ersten Angriff verwundet und war gezwungen, den Rückzug anzutreten. Paris, 4. Juli. Bei Calais stieß ein Ehepaar, das seine Hochzeitsreise auf einem Tandem machte, mit einem Lastwagen zusammen. Beide gertethen unter den Wagen und wurden to biße fahren. Paris, 4. Juli. Um die Herabminderung der großen Anzahl italienischer Arbeiter und Beamten, die bei strategischen Bauten beschäftigt find, zu erzielen, hat der Generalgouverneur von Lyon, General Z e d e, beim KciegSminister einleitende Schritte unternommen. London, 4. Juli. Wie aus Shanghai gemeldet wird, beginnt in dm östlichen und westlichen Provinzen Chinas wieder die Fremdenhetze. In den Provinzen Kianghst und Schautung ist ein Aufstand ouSgebrochen. In letzterer Provinz wurden viele eingeborene Christen und angeblich auch ein deutscher katholischer Missionar getödtet. Einige französische Missionen find zerstört worden. Petersburg. 5 Juli. Wie verlautet, steht die Publication eines kaiserlichen UkaseS bevor, wodurch die administrative Verschickung nach Sibirien eingestellt wird. Petersburg, 4. Juli. DaS Cza renpaar ist heute Vormittag hier eingetroffen. Die Straßen waren festlich geschmückt. Aus der Fahrt zur Kasankatdedrale brachte daß äußerst zahlreiche Publikum dem Kaiserpaar stürmische Ovationen dar. Lüttich, 6. Juli. Durch eine Pulver« Explosion in einem hiefigen Bergwerke wurden mehrere Personen getödtet. Brüssel, 6. Juli. Die Theilnahme an den gestrigen Wahlen war besonders hier stark. DaS Anwachsen deS SocialiSmuS ruft allgemeine Besorgviß hervor. Mafianah, 6. Juli. General Bald iss er a hat sich nach Italien eingeschifft. scheidung die Einwohner vorgenannter Orte sowie deren Nackbargemeinden umsomehr gespannt sind, als die Bevölkerung den in Rede stehenden Pfad früher als einen öffentlichen Weg ungestört benutzt haben will. CocaUs und LroVLirzielles. Gießen, den 6. Juli. Kirchliche Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädtgft geruht: am 31. Mai der durch die DecanatSsyuode deS DecanatS WormS für die Zeit bis Ende 1898 vollzogenen Wahl des evangelischen Pfarrers Friedrich Schwörer zu Osthofen zum Stellvertreter des Decanß des DecanatS WormS die Bestätigung zu ertheilen- am 6. Juni dem Pfarrer Otto Schöner zu Nieder-Beerbach die evangelische Pfarrstelle zu Nieder« Ramftadt, Decanat Eberstadt, und dem Pfarrverwalter Florus BuS zu Hammelbach, Decanat Erbach, die evangelische Pfarrstelle daselbst zu übertragen- am gleichen Tage dem evanglischen Pfarrer Kirchenrath Carl Cornelius Friedrich Braun zu Offenbach a. M., Decanat Offenbach, und den evangelischen Pfarrer August Diefenbach zu Langd, Decanat Nidda, auf ihr Nachsuchen, mit Wirkung vom 1. Juli I. I. an, in den Ruhestand zu versetzen. Pr. GesangSconcert. Daß das Arrangement musikalischer Aufführungen im Hochsommer ein gewagtes Unternehmen ist, hat daS am Samstag von dem Sängerchor des Wetzlarer Lehrervereins gegebene Coucert zur Genüge bewiesen. Der große Saal des Stein'schen Etablissements, in dem dasselbe stattfand, war längst nicht gefüllt und dürste somit der klingende Erfolg weit hinter den Erwartungen der Der« anstalter zurückgeblieben sein. Was die Leistungen der aus etwa 40 Köpfen bestehenden Sängerschaar anbetrifft, so er- kennen wir gern an, daß dieselben auf dem Gebiete des BolkslredeS eine hübsche Abrundung in Bezug auf den Vortrag zeigten, und daß besonders die beiden, vom Dirigenten Herrn Schmidt arrangirten Volkslieder „Dein gedenk' ich" und „DaS Liebchen im Grabe", ansprechend wiedergegeben und von den Zuhörern durch reichlichen Beifall ausgezeichnet wurden. Im Uebrigen möchten wir jedoch behaupten, daß der Sängerchor noch nicht denjenigen Anforderungen zu entsprechen vermag, die man an ein Ensemble, welches Concert- reisen unternimmt, zu stellen berechtigt ist. Die Einsätze waren in Bezug auf Präelfion und Reinheit durchaus nicht immer einwandfrei und die Deutlichkeit der Textaussprache ließ saft überall zu wünschen übrig. Der Vortrag entbehrte zwar nicht völlig der Mancirung, doch waren die Feinheiten der verschiedenen Chorwerke vielfach zu wenig ausgearbeitet und konnten infolgedeffen nicht dazu beitragen, die Wirkung derselben zu erhöhen. Das daß Verhältniß der Stimmen unter einander nicht daß richtige war, war ein Uebelstand, der dem Chor nicht zum Vorwurf gemacht werden kann, doch hätte unseres Erachtens hier ein Zurückhalten der Bässe manche Unebenheit des Vortrags ausgleichen können. Wenn trotz dieser Mängel einige Gesänge größeren Applaus her- vorriefen, so dürfte dies nach unserer Meinung in erster Linie auf die Beliebtheit der betreffenden Compofitionen zurückzusühren sein. Daß Programm selbst war nicht ohne Geschick zusammengeftellt, doch enthielt eß zu viel bekannte Sachen, alß daß eß eine große Anziehungskraft auf baß Publikum hätte außüben können. Zum Mindesten hätte bann dem Sän-.erchor der Ruf einer ganz bebeuienben Leistungsfähigkeit noraüsgehen müssen. *• einen glänzenden Erfolg errangen bei dem gestern in Dillenvurg stattgefundenen Mannschaftsrennen deS Nordbezirks des GaueS IX. vom deutschen Radfahrer Bund die hiesigen Vertreter des RadfahrersportS „Die Wanderer" G. R. G. und der „Radfahrer-Verein". Den 1. Preis erhielt „Die Wanderer" G. R. G., den 2. Preis der Gießener „Radfahrer-Berein". Die Mannschaft der „Wanderer" bestand auS den Herren Karl Duill, Willi Hilgardt, Wilhelm Hamel, Hch. Hamel, Ludwig Hamel, Hch. Nicolaus, Adolph Noll und Fritz Marx, die Mannschaft des Gießener „Rad- fabrer-VereinS" auS den Herren Fritz Jung, Georg Kirch, C. Schmidt, W. Weigel, Konrad Hamel, Gustav Röder, I H. Krämer und W. Helfritz. Die zu durchfahrende Strecke betrug 25 Kilometer. Die drei besten Fahrer waren die Herren Karl Duill (Wanderer) mit 48,15, Ludwig Hamel (Wanderer) mit 48,19 und Fritz Jung (G. R. V.) mit 48,45. Die beiden Vereine werden heute Abend die mit dem Zuge 726 Uhr von der Feftstadt hier wieder ehureffenben Sieger mit Musik einholen und nach Steins Garten geleiten, wo ein Bankett stattfinbet, zu bem die I Bürgerschast freundlichst eingeladen ist. Sanger-Vereinigung Gießen. Der, durch daS vorjährige Turnfest geschaffene Bund, schließt sich immer fester zusammen, und unter der zielbewußten Leitung Franz I Bauers, deS unermüdlichen Förderers deS Männergesanges, ist dieser Bund jetzt bereits auf dem Wege, sich zu einem Factor in dem Musikleben Gießens zu machen. Der Zweck I dieser Bereinigung ist nun aber, nicht allein den Männer- I gelang zu pflegen, sondern eß wird gleichzeitig angestrebt, I bei Gelegenheiten von allgemeinem Jntereffe, als geschloffene I Körperschaft mitzuwirken. Trotz der kurzen Zeit deS Be- I ftehenß hat die Sängervereinigung sich wiederholt in uneigennützigster Weise in den Dienst patriotischer Feste (Jugend- fest, Friedensfest rc.) gestellt und ungeteilten Beifall für I ihre Leistungen gefunden. Jetzt ist wieder der Rnf an sie I ergangen und bereitwilligst haben die Sävgergenoffen zu« gesagt, lieber den Zweck und alles Wirken verbreiten wir uns ein andermal- für heute noch die Notiz, daß alß Ta Mittwoch der 22. Juli auSerfehen ist. DaS gestern auf der „Schönen Aussicht" abgehalleue 1 Sommerftst des FechlverbaudS Gießen-Lahr war trotz des P. Büches bei Büdingen, 4. Juli. Büdingen stattgefundene Gauturnfest hätte beinahe für eine Familie sehr verhängnißvoll werden können. Die Eisenbahn fährt auf der Strecke Bleichenbach—Bücheß—Bübingen so dicht ber Straße entlang, daß ber heranbrausende Zug schon manchmal Veranlaffung zum Scheuwerden von Pferden gegeben hat. So hatte auch am Sonntag jenes Festes ein Gutspächter aus der Umgegend mit seiner Familie auf einem Break gerade unfern Ort pasfirt, um nach Büdingen zn fahren, alß plötzlich, vorher unbemerkt, ein Zug in derselben Richtung vorübersauste. Die Pferde scheuten, baß eine ber» selben richtete sich so steil empor, baß eß rückwärts umschlng, sprang aber sofort wieber auf, unb beibe rannten mit solcher Wucht seitwärts, baß ble Deichsel abbrach. Da jeboch kein sie lediglich ihr Müthchen an dem Beamten kühlen wollten, weil «einem ton .inen eine Ohrfeigt für eine Anrempelung verabreicht hatte. Berlin, 4. Juli. Im Prozeß gegen den ehemaligen Director der Rheinisch - Westfälischen Bank, Hermann Friedmann, lautet daß Unheil auf 6 Jahre Zuchthaus unb sechs Jahre Ehrverlust, sowie auf Einziehung ber ge« fällten* »c 14 Die hiesige russische Botschaft theilt mit, baß daß Unwohlsein des Zaren keinen ernsten Character habe unb die hierüber von den Blättern gebrachten Nachrichten übertrieben seien. Hirschberg L Schl., 5. Juli. Bei ber gestrigen R e i ch -« tagß-Ersatzwahl im Kreise Löwenberg erhielten.biIber Graf Noftiz (cons.) 3372, Rector Kopsch (frs. Bolkp.) 3356 unb Nixdorf (Soc.) 113 Stimmen. Tborn, 4. Juli. In bem Wiederaufnahme-Verfahren gegen den wegen Ermordung beß Baronß Holtz zu lebenslänglichem Zuchthaus verurtheilten Käthner Kopist eckt würbe bet Angeklagte heute von den Geschworenen abermals für schulbig erklärt, die Sache aber, ba ber Gerichtshof an» nahm, baß sich bic Geschworenen zum Nachtheile beß Angeklagten geirrt hätten, an baß nächste Schwurgericht zur erneuten Verhandlung verwiesen. Hamburg, 5. Juli. Dem „Hamb. Corresp." zusolge dauert der Urlaub beß Reichßkanzlerß biß zur Rückkehr deß Kaiserß von ber Norblanbreise. Sh.ta&i t»"' .„Ifii"1 I M J' w ,»d-" «'W'“ «it M bl’6' “'Sm- 3«»' L . «7 48 537 bet M- 3ÜU „ von bot ’’”Me4B*537 lei d-reU« - «•' . r $'e wf« •'n? 9h 4853 bat» •sfäe fünften feinet W«' Versteigerung Meigemn Ä: Im Mandlocal, Sell Mahlung: "1.1 Schrädiisch, 1 Eoph laltur, z. \ DttiHtB Oelgemb «rrstiigmmg ad- 2 vorau- fthnrnt Aikhen, bin 6. Juli 1896. 1220 Mulch, MMmi Empfehlungi Das Besfe — Wirkt Ium lüditnhäftr. Htgtn, JlDijt, Bmi tlittl.iufr, Eotftn K. kun Äntipwn:ami in iStdin gi (f’ft V 2 Jk un v Thnrrntlin-Sj ft|u k 354 ott 11 16 *C 8 5 f bal.Siimndin-inbitt VtnSiVtu.Binitlhagtnu. an Aunnüin.-Pu!«i .Xhntntlin* ipflty torrii SS?.W ^«avWa ^tzlar-Vh. Rö-er, "fl- Ziwmerman«. [ W Hausfrei >X. Jahrgang. ^XQuattaln Sen6W, yei 6 "**' iet 8„, kitt '.‘"«he Ä! -■V'ä,* ’hfiVj "Ito SnÄ W«i Ä i” «Übung ^««Mbantbn WhfaJ k" ®4iabenfeuer D>! * mb Mtutngy. 7 8nlQ8t voll Pumpen a!tn, tcie über die Alar! *** bk Actionen 0en' fmer über Keller- WrSnbt, deu Angriff' nhfattt, ferner über die Wöben Möglichkeiten weitete, wird hoffentlich rubung des LöfchdievfirS ’• ~ An diesen Bor- rrn Hieronymus ge- ^havdlung der Spritzen, ndwtrthfchchlichrn HM ^SfeuerwehrtagrS wurde i Affenheim angenommen, gewirkt werden soll, daß landen anstatt der bis« o Stunde eine solche von gewährt werden soll. - , welches als schwer zu oägnng gezogen, eventuell en werde«. - MiMndiz i Feurrwrhr-Muug" in ) gab Herr Amtmann )aß Seitens des Kreis- eitung in den Gemeinden Einrichtung von Uufall- o/chen Gemeinden, welche ngen angeschloffen M \t Mchen M Brande in preußischen llldkaffen (für den Kreis Braodkasse in Betracht) zuoachß durch Benehmen Gemeinden bezw. Brand- . Ein Beschluß über die uSwärtigru Brande mit- mtadchch« unb W janbro ftd, M'd- nW ; Wehren überlaffen, fim teiftWjt«; -- »”bt 6 bii Spch» « i“1. Der Dmckd« I*' « Fckdi-rs dnc ■HHW.I" * g L at werbe, «»■ 11 * „rittet »erbe, m'»- amt das Nöthige z» «r 5l.-re Mannschaften KFS :ssr* l. Sei» M'J A«,r 1 bt\8,1Cä t'-S«'»' ßmtge^ . Dauerns ach Bloft d m W ^tna^ e sowie deren enannte 0r rtfi’s*-"* *4 .tu” *e**t S- -E Unfall dabei borgekommen war nnb die Pferde alsbald zum Stehen gebracht wurden, konnte nach nothdürstiger Wieder« Herstellung der Deichsel die Reise fortgesetzt werden. Um Mitternacht, da kein fahrplanmäßiger Zug mehr zu erwarten war, fuhr dieselbe Familie wieder zurück. In der Nähe bed Bahnübergangs zwischen hier und Düde'-Sheim angelar.gr, kam ei« Extrazug ungefähren. Die Pferde wurden abermals scheu und nahmen ReißauS nach dem an der Seite der Chaussee htnziehenden Graben. Infolge des Anpralls au der Böschung wurde der auf dem Bock fitzende Herr über die Pferde, seine Frau seitlich über den Wagen hinweggeschleudert. Zum großen Glück find auch diesmal die Betheiligten mit dem bloßen Schrecken davongekommen, nur n.aren sie wegen der verschiedensten Zertrümmerungen am Fuhrwerk genöthigt, mittelst eines geliehenen Wagens die gefahrvolle Heimreise zu vollenden. Mainz. 3. Juli. Ein hiesiger Collecteur zahlte auf das LooS Nr. 48 537 der Metzer Dombaulotterie einen Gewinn von 300 Mk. aus. Als er das LooS der Hauptcollecte ein- sandte, erhielt er von dort die Mcttheilung, das Onginal- LooS 48 537 sei bereits ausbezahlt, baß eingefenbete Loos gefälscht. Die Untersuchung ergab, baß ber Unbekannte das LooS Nr. 4853 durch Hinzufügung einer .,7" gefälscht hatte. Der Fälscher ist flüchtig. Bingen, 1. Juli. Karl Puricelli hat auS Anlaß seines 50 jähr'gen GeschäfrSjubiläums abermals 100,000 Mk. z u Gunsten seiner Arbeiter bestimmt. Verkehr, Land- rurd Volksroirthsehaft. •rünbere, 4. Juli. Frachtpreise. Weizen X 16,00, Korn X 14,62, Gerste X 15,00, Hafer X 15,00, Erbsen X 16,00, Linsen X 00.00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 4 96, Hamen X 00,00. Unterhaltungen in Bad-Nauheim vom 7. Juli bis 12. Juli. Die Kurcapklle spielt täglich MorgenS von 7 bis 8 Uhr an dem fturbrunnoi, Nachmittags und Abends siebe unten, bei weniger als 10° R- Wärme im großen Speisesaale des Kurhauses. Dienstag den 7. Juli, Nachmittags von 5 bis 7 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Wohl- tbätigkeits-Concert zum Besten hiesiger Krankenhäuser, welche Kranke jeden Glaubens aufnehmen, unter gütiger Mitwirkung geschätzter Dilettanten (hiesige Kurgäste): Frl. Auguste Scholler aus Würzburg (Gesang), Frl. Maria Ltenkamp aus Bad-Nauheim (Klavier), Miß Ella Eleanor de Lyons-Keeß auS Madras, Indien (Klavier), und der Kurcap:lle, veranstaltet von Frau Oberst von Hofmann. Mittwoch den 8. Juli, Nachmittags von 5 biß 7 und von 81/» bis 10 Uhr: Eoncert der Kurcapelle auf der Terrasse. Bon 8*/, bis 10 Uhr spielt die Kurcapelle Tänze und kann aus dem nordwestlichen Thetle der Terrasse getanzt werden. Abends 8 Uhr im Saale: Theatervorstellung Charleys Tante. Donnerstag den 9. Juli, Nachmittags von 5 bis 7 und von 8 biß 10 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse Abends 8 Uhr im Saale: Concert der Diolinvirtuofin Frl. Carlotta Stubenrauch und des König!. Sächs. Hofopernsängers Herrn Rudolf Eichhorn. Freitag den 10. Juli, Nachmittags von 5 bis 7 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Theatervorstellung unter Mitwirkung der Kurcapelle. Der Bettelstudent. Samstag den 11. Juli, Nachmittags von 4 bis 7 und von 8 bis 10 Uhr auf der Terrasse: Doppelconcert des Gesangchors Flora vom Hamburger Stadttheater und der Kurcapelle. Abends 8 Uhr im Saale: Theatervorstellung. Zwei Wappen. Sonntag dm 12. Juli, Nachmittag« von 4 bis 8Vi Uhr auf der Terrasse: Concert von ber Capelle des Großh. Hessischen Feldartillerte- Regimmts Nr. 25 aus Darmstadt. Temperatur der Lahn und Luft nachReaumur gemessen am 6.Juli, Mittags zwischen Hund 12Uhrt Master 13>/s, Luft 15°. Rübsamen'sche Badeanstalt. Die gemüthliche, gesunde, glückliche W» Heimath ist nur die, in welcher man »Lohn’« Wasch Sxtract" D. R. P. 82424 täglich in Gebrauch nimmt zum Waschen und Putzen. 157 — Bremer Lebensversicherung- • Bank. AuS dem uns vorliegenden Geschäftsbericht der Bremer LebenLversicherungS - Bank in Bremen ersehen wir, daß die Bank einen steten erfreulichen Zuwachs hat. So gingen im Jahre 1895 4372 Anträge mit ca. 13 000 000 Mk. Derficherungs - Summe ein. Nach der Wahrscheinlichkeitsberechnung sollten 549 880.97 Mk. Versicherungs Summe zur Auszahlung durch Todes- ober Erlebensfall fällig werden, die Sterblichkeit aber war für die Bank eine solch günstige, daß nur 351 290 Mk. fällig wurden, sodaß Mk. 198 590 97 weniger zu zahlen waren, als vorgesehen. Die an Versicherte zur Dividenden-Verthetlung verfügbaren Ueberschüsse betrugen Mk. 571 393.02. Es ist dies ein Beweis der Solidität der Bank und wie vorsichtig und sparsam dieselbe arbeitet. Anzuerkennen ist von diesem Institut, daß dasselbe seine Beamten und Agenten angewiesen hat, nur Versicherungen von solchen Kandidaten zu erwerben, die in der Lage find, ihre Prämien dauernd bezahlen zu können. Für Staats- und Communal - Beamte ist die Bremer Lebens - Versicherungs - Bank insofern ein günstiges Ver- stcherungs - Institut, weil dasselbe den Beamten gegen nur ca. 1 Procent Zinsen resp. Risicoprämie Kautionen hinterlegt, ein Vorthetl für cauttonssuchende Beamte, der wohl selten von einer anderen Gesellschaft geboten wird. Versteigerungen. Iersteigerung. Donnerstag den 9. d. MtS, Mittags 2 Uhr, versteigere im Pfandlocal, SelterSweg 11, gegen Baarzahlung: 1. 1 Schreibtisch, 1 Copha, 1 Regu- lateur, 2. 1 werthoolleS Oelgemälde. Versteigerung ad. 2 voraussichtlich bestimmt Gießen, den 6. Juli 1896. 6220 SRttld), Vollziehungsbeamter. Empfehlungen. Das Beste Wirksamste ro gegen Büdi rnhii fr r , Fliegt», Flöhe, Bmrilt-nJ BlatHäufF, Motten rc. ilt dnr- brim Reichspoiknlami in Berlin gcj-Utztc «AF iiv f GlSsern zv | haben zu 30 \r 60 d. IX ~ 2 JL unb 4 Thnnnelin-Spritzen HKzu & 35 4 ober 50-5>, ' dir rhnia praktischen, mit größter SvritzKast, welche ,Thurmelin"in die entlegen* fim Ritze u. Winiel tragen u. dadurch bedeutend an Thurmedn-Pulver sparen. ,$butmelinN ist stets vorrüthig in Gieße« bei Gustav Walter; in Wetzlar r PH. Röder, Inh. « Bergander; in Lollar r Aug Zimmermann. [2942 Musikal. Hausfreund. Klatter f. ausgewahlle SaloomufiK. IX. Jahrgang. Monatl. 2 Numm. (mit Textbeilage). Preis pro Quartal 1 Mk. Probenummern gratis und franco. J. Sengbusch, Verlag, Leipzig. Stabt ZlhlaWlm. Freibank. [6205 Heute und morgen: Ochfenfleisck >scht ladenrein, pr. Pfd. 50 Pfg. Rindfleisch, atcht ladenrein, per Pfd. 40 Psg. Schweinefleisch nicht ladenrein, pr. Pfd. 40 Pfg. Die Freibank bleibt bis Abends 10 Uhr geöffnet. Ludwigstraße 22: schöne 6-Zimmer-Wohnung mit Zubehör, Bleichplatz, Hütte, Gartenantheil. Anfangs billiger.6213 6212) Schone 6-Zimmer- Wohnung auf 1. October zu vermiethen. _______________Ludwigstratze SS. 6219] Wolfflratze 18$ 3-Zimmer- Wohnung btS zum 1 October, event. auch früher, zu vermiethen- Näheres Arankfnrterftratze 59, H 6207] Ein LogiS, 3 Zimmer und Küche mit Wasserleitung, vom 1. October zu vermiethen. 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Wollmoufseline zu Mk. 0.50, 0.60, 0.70 bis Mk. 1.20. Kleiderstoffe, reine Wolle, doppelbreit, von Mk. 0.50 an. Seide für Blousen und Kleider, von Mk. 1.00 an. WWf' Wir lassen Mittwoch den 8. Juli und Donnerstag deu 9. Juli auf sämmtliche Weitzwaaren eine große Preisermäßigung eintreten. Aug. Montanus Nachfolger, 6014 Gießen, Markt 10. c 3 Verfichernnaen. Militärdienst- | Niedrige Prämien; hohe Dividende; Cautions^Darlehn an Staats- und Communal-Beamte. Zu Abschlüssen empfehlen sich: L. Thoma, General-Agent, tyeantfntt a. M., Zeil 1. E. Orbig, Kaufmann, Bahnho'ffraHe 30, Stetzer». H. W. Eang, Franksurterstraße 63, Giatze«. Ph. Maller, Rentamtsgehilfe. Wallthorstraße 23, «fetze«. J. C. Veite, Bäckermeister, Kirch SS«S. J. Fr. Veite, Landwirth, La«g«GSn». 6200 XA. Acquifitenre und Agenten allerorts gesucht. f Zu verkaufen. Der Vorstand. 6215 6004 ermischte Anzeigen. Air innigsten Dank Verloren u. Gefunden. Keschästs-Mebernahme <1 das Gießen, den 6. Juli 1896. 6214 Gesucht ein Geselle sowie ein Lehrling. 6217 6041 Eller, Bonn. 6166 Börse vom 4. Juli 1896. Frankfurts 4% Monopol-Grieche» 1887 85.80 »o/i 3t*L flwetiiaer. 37-°/oH«ndrgr.Hyp.Bk.mttch.lSOd 101.26 3Vi°/r$omtn Hyp.«LZk.unU 190« 101L0 B O 296. Coursbericht von Conrad Dietz, Bankgeschäft, Gießen, Schulstraße 10 r 109. CO 1C2 90 104.90 99 85 103 65 103 80 1U4J0 86.9t 104 26 26 90 94 10 20.39 4.20 Linie Linie Linie 4Vse/i Oestrrr. SilberrnUt 4*/e Ung. Gold-Rente 3°/o Portugiesen 66/* Mericauer zu zwei Pferden gesucht. Näheres in der Expedition d Blattes. 18»1 9 b < 6 o t f < t 153 801 Oefierr. Lredit.Actteo Eugen Asprion und Frau, geb. Plank. Frau Dr. W. Stein, Ludwigstraße 37, II. 62-14! 3tt> erhaltell. Kttschu, 4, Juli. . lvllg uud der Hurtt i ltt zufolge tu Zukunft bh nnngro deS Papste- inni Reiche- nur nach vorhnge^ Kirrung veröffeuüicht w. 6208 Familie Bangel. 92 00 | 4»/o Eismb. Rente»-. DfcL 53.90,5-/0 BndcruS DbL Emil Weissbäcker Seltersweg 31. Für dm 1. Oktober ein fleißiges Mädchen für Küche und HauSarbnt gesucht. Gute Zeugnisse erforderlich. Verschönerungsverein zu Gießen. In den nächsten Tagen wird die Liste zur Einsammlung des Jahresbeitrages circuliren. Wir bemerken, daß unser nächstes Project ist, auf der Hochwart eine Schutz- uud Aussichtshütte zu errichten. Verloren auf „TextorS Terrasse" eine silberne Herrenuhr. Gegen Belohnung abzu- geben in der Expedition d Bl- 16192 Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem Hinscheiden unseres tnntgftgeltebten, unvergeßlichen Gatten, Vaters und Großvaters Herrn Valentin Masstng sowie für die zahlreichen Blumenspenden und allen Denen, welche demselben daS letzte Geleit gaben, sagen wir hürmit unseren herzlichsten Dank. 6199 Die trauernden Hinterbliebenen. ertn «db P^telT^^n^^e^l Im Kastenwesen erfahrener, zuverlässiger Anwalts- gehülfe gesucht. Näheres in der Expedition d. Bl. 6201 Gesucht ein gut empfohlenes Mädchen für Küche und Haus 6210 Rordavlagt—Weserstraße 2. Ccmrs bericht vm S« SLatl*« «L Giessen, -ahll-«s-kirst 88. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste unseres lieben Kindes sagen Herz, lichcn Dank gni ilunahve Montag»- Die Sießro« älw Zwei Grhülftn fif“ "äK Glaser Luh, Neuenweg 20 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem Tode unserer lieben Gattin und Mutter, sowie für die schönen Blum-n- spenden, desgleichen für die erhebenden, trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Dingeldey am Grabe der Entschlafenen sagt Sckl AI U°Mh°W z-»r»i-'d-Hn W Tienstag »«• • fnajt tanlinog'”-3 MM , a,„ Gießer, am 4. Sroßhuzogltli v. Nrdactt»«: 8L Echevda. — Druck und Verlag der Brühl schen UntversuälS-Buch. und Stnnbrudern (PietsL &. Swrvda) in Gießen. Die heutige ^Unmuer umfaßt 6 Seiten Von ÄtorgenS 6 Uhr fimnihnR-Vfirhillfllllin ,<^,°^rpreiB 6t6 AbendS 10 Ubr. UUlUlllllD V Cl UlllUlLUy . Abonnement biBtgir Marburgerstraße—Bahnhof und zurück Gründcrgerstraße—Bahnhof und zurück. (Sonntags und Wochen» Markt—Schiffendergerwald und zurück tags Nachmittags nur ____________________________________bet günstiger Witterns) ; »tief *ti> i 81.00 —170.05 4.16 Günstige Gelegenheit für Selbftständigmachuug bietet die Uebernahme des Laoms im Hause _---- - des Herrn Karl Zimmermann, in den Neuenbäuen Nr. 15, wozu,4°/, , Wocmß «ol. o. iwn die vollständige Ladeneinrichtung billig abgegeben wird. Eventuell können' xziftnr, St«ü6bicho v. 1885 auch die noch vorhandenen Waaren mit üb.rnommen werden. 6209 ■ — - * " Näheres bei J. Boeck, Wallthorstraße 18. SSE Ms» spsttrlt hi» f0 ‘«toe l Mt Ä8-"'* ei,i •» m. $-1«»,® *»« ■•tojite, J *Q,i 1« Cu tieatir' ».'b"1'1 «IM ih, B*«»M 1 »«IiJL** « aal» (J?' iftNe, l'tl Stu,?, “' 61« e (°” Jfolt ? ‘«Nte?1* H-r 1,1 *« 14 । ,ei L^?i» 7,gf 9,Mt Krater 11 toe^8 SJuft k ,tihleN«eht J41"1 , 'M 6 86t nü " «Ht di1Nt 1 '