Dienstag den 7. Januar 1896 Nr. 5 Erstes Blatt Der ^t«tze«er Anzeiger 'scheint täglich, tr.ii Ausnahme deS MonlagS. Die Gießmer >* «trienftfäHtt werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal deigelegt. Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. Vierteljähriger Avonuements-reis« 2 Mark 20 Pi?,, mit Bringerloliu. Durch die Post banget 2 Mark 5u ’Vh Redactiou, ttyp.hiuoft »tnd Drucke: Kchularatze ^cr. Fernsprecher Amts» imb Anzeigeblatt für den Kwis Gietzen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de» folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Dorm. 10 Uhr. Gratisöeikage: Gießener Aamikienötätter. All.' Annoncen-Bureaux deS In- und AuSlaudcS nchc -.u Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegcir. Deutsches Reich. verliu/4. Januar. Der Kaiser empfing heute Vormittag den Hauptmann Hanneken, der früher in chinesischen Diensten stand, um sich von Neuem über daS Verhalten der chinesischen Flotte im chinesisch-japanischen Kriege berichten zu lassen. y Berlin, 4. Januar. Der Kaiser kam gegen 2 Uhr nach Berlin und begab sich in das PalatS des Prinzen Alexander, verblieb dort einige Stunden am Krankenbette und wird im Schlösse übernachten. Die Aerzte befürchten Las Schlimmste für den Prinzen Alexander. Berlin, 4. Januar. Prinz Alexander von Preußen ist heute Abend gegen 10s/4 Uhr gestorben. Der Kaiser und die Kaiserin weilten am Sterbelager. (Prinz Friedrich Wilhelm Ludwig Alexander, Sohn des am 27. Juli 1863 verstorbenen Prinzen Friedrich, ist geboren am 21. Juni 1820 in Berlin. Er bekleidete tu der Armee den Rang eine- Generals der Infanterie und war ebenso wie sein ihn überlebender Bruder Prinz Georg nicht verheiratet.) Köln a. Rh., 4. Januar. Gegenüber der Mittheilung des englischen conservativen Abgeordneten Sir Bartlett bezüglich der Landung deutscher Marinetruppen tu der Dela- goabai erfährt die „Köln. Ztg.", daß es sich um einen unausgeführt gebliebenen, weil unnöthtg gewordenen Plan handle. Zwar hatte die deutsche Regierung die erforderlichen Anordnungen getroffen, um im Augenblick der Gefahr mit alle» Nachdruck den letzten Zufluchtsort der dortigen Deutschen, die kaiserlichen Consulate, zu schützen. Insbesondere war die Landung der Marinetruppen sowie deren Fahrt nach Pretoria z:wächst von dem in der Delagvadai liegenden Kreuzer „Seeadler" tu Aussicht genommen. Ebenso war dem in Dar es Salam liegenden Kreuzer „Condor" der Befehl zugegangen, sofort »ach der Delagoabat zu fahren. Nach den neuesten Nachrichten scheint eS dem Präsidenten Krüger gelungen zu sein, jede Gefahr für die Deutschen zu beseitigen, wodurch die Ausschiffung des Landungscorps des „Seeadler" überflüssig geworden ist. 8. Leipzig, 5. Januar. Die Ereignisse in Süd afrika haben die Mitglieder des bekanntlich die deutsch colonialen Interessen mannhaft vertretenden Alldeutschen Verbandes zu folgendem Telegramm an das Auswärtige Amt to Berlin veranlaßt: „Hocherfreut über das feste Eingreifen der kaiserlichen Regierung zum Schutze des vergewaltigten Transvaal und über das hochherzige Glückwunschtelegramm Seiner Majestät deS Kaisers an Präsident Krüger, vertrauen wir auf endgiltige Sicherung der reichs- und niederdeutschen Interessen in Südafrika." Offenburg, 4. Januar. Der BerwaltungSrath der hiesigen Sparkasse sieht sich genöthigt, gegenüber den umlaufenden Gerüchten über die Höhe der durch den nunmehr verhafteten Kassirer Bauer veruntreuten Summe, das Publikum zu ersuchen, sich aller Vermuthungen über den Umfang und die Tragweite der über die Sparkasse hereingebrochenen CrifiS zu enthalten. In der öffentlichen Bekanntmachung drückt der BerwaltungSrath die Hoffnung aus,, bereits in den nächsten Tagen Zuverlässiges mittheilen zu können. Jedoch sei sicher anzunehmen, daß der Verlust nicht mehr als 360,000 Mk. betragen dürfte. Dieselbe Bekanntmachung spricht auch von Ersatzansprüchen gegenüber dem Vermögen des Schuldigen. Die Einleger werden, trotzdem die Fehlsumme eine recht beträchtliche ist, nicht geschädigt, da die Stadt Offenburg für alle Verbindlichkeiten der Sparkasse die Bürgschaft übernommen hat. Arrrla«-. Wien, 4. Januar. Nach hier vorliegenden Nachrichten aus Konstantinopel vom gestrigen Tage dauerten die Gewaltthätigkeireu in Urfa am 1. d. M. fort. Nach Angabe der Localbehördcn beträgt die Zahl der bisherigen Opfer neunhundert. Die Kurden und Beduinen sollen sich großer Grausamkeiten schuldig gemacht haben. In Biredjik ist eine große Feuersbrunst au-gebrochen. Madrid, 4. Januar. In ollen Kreisen der Bevölkerung nimmt die Hoffnung auf einen glücklichen Ausgang des Krieges auf Cuba zu. Die Blätter veröffentlichen Nachri tten aus Washington, denen zufolge in den Bereinigten Staaten die öffentliche Meinung gegen die Insurgenten ist wegen der von diesen angerichteten Verwüstungen. Rewyork, 4. Januar. Nach einem Johannesburger Telegramm an ein hiesiges Bankhaus soll Dr. Jameson und zwei seiner Offiziere standrechtlich erschaffen worden sein. Rewyork, 4. Januar. Der Präsident von Venezuela, Crespo, erließ eine Bekanntmachung, in welcher dem Präsidenten Cleveland für fein Vorgehen in der Grenzfrage gedankt wird. Der Aufruf fordert die Benezuelaner auf, den englischen Eindringlingen einmüthtg Widerstand zu leisten, empfiehlt aber Ruhe an, so lange da- Vorgehen der Bereinigten Staaten noch nicht beendet sei. Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Sorrespondmz-Bureau. Berlin, 5. Januar. Der Präsident der Südafrikanischen Republik hat an Seine Majestät den Kaiser folgendes Telegramm gerichtet: „Ich bezeuge Euerer Majestät meinen sehr innigen und tiefgefühltesten Dank wegen Euerer Majestät aufrichtigen Glückwunsch. Mit Gottes Hilfe hoffen wir weiter alles Mögliche zu thun für die Handhabung der theuer bezahlten Unabhängigkeit und die Beständigkeit unserer geliebten Republik. Präsident Krüger." Bonn, 5. Januar. Der altkatholische Bischof R e i n k e n S ist gestern Abend gegen 11 Uhr hier gestorben. Devrich« de- Brrremi ^Herold". Berlin, 5. Januar. Prinz Alexander von Preußen ist in der Nacht zum Sonntag gegen 10 Uhr den Folgen der Lungenentzündung erlegen, nachdem eine plötzlich auftretende bedenkliche Herzschwäche den Verfall seiner Körperkräfte herbeigeführt hatte. DaS Kaiserpaar verfolgte den Verlauf der Krankheit mit großer Theilnahme und befand sich noch in letzter Stunde an dem Krankenlager des mit dem Tode ringenden Patienten. Auch die übrigen Mitglieder unseres Königshauses, besonders der Bruder deS Dahingeschiedenen, Prinz Georg von Preußen, bewleseu dem Kranken ihr innigstes Beileid. Berlin, 5. Januar. Die „Boff. Ztg." schreibt heute: DaS Zerwürfniß des Prinzen Friedrich Leopold mit dem Kaiser wird in Potsdam seit einigen Tag' in allen Gesellschaftsklaffen erörtert. Der Grund zu dem Zerwürfniß ist der Unfall der Prinzessin Friedrich Leopold auf dem Eise. "Zwischen dem Kaiser, als dem Chef deS Hohen- zollern - Hauses und dem Prinzen Leopold ist eS dieserhalb am vorigen Sonntag zu Auseinandersetzungen gekommen, die schließlich einen sehr heftigen Charakter annahmen, sodaß der Prinz vom Kaiser mit Stuben - Arrest bestraft wurde und seinen Säbel abgeben mußte. Er erhielt den Befehl, das Schloß Glienicke nicht zu verlassen und der Kaiser gab diesem Befehle dadurch Nachdruck, daß er den Prinzen dem Stadtcommandanten von Potsdam unterstellte und sofort, Feuilleton. In Pari». Erzählung aus dem Kriegsjahre 1870/71 von C. v. Falkenberg. (Schluß.) Hn dieser kritischen Zeit faßten Ernest und seine Freunde einen tollkühnen Entschluß zu seiner Rettung. Da eS mit der Stimmung der Bevölkerung jeden Tag schlechter wurde, so beschloß General Trochu am 30. November einen großen Ausfall gegen die deutschen Belagerungstruppen zu machen, von welcher man sich solche Wunderdinge versprach, daß schon drei Tage vorher die Soldaten und Bürger von Paris in einem sinnlosen Hoffnungstaumel schwelgten. Natürlich gab es aber unter den verheirateten Rationalgardisten solche, welche lieber zu Hause geblieben wären, statt den gefährlichen Ausfall mitzumachen. Zu solchen Elementen gehörte der Schuhflicker und National- gardist Barbieux, der als Familienvater gar keine Freude daran hatte, sich bei dem Ausfälle den Kugeln der Deutschen auszusetzen. Diesen Barbieux beredete man nun, Ernest seine Uniform zu leihen- in dieser sollte der also Verkleidete zu den Deutschen während des Ausfalles zu gelangen suchen. Barbieux willigte nach einigem Zögern in den verwegenen Streich ein und Ernest wurde von Barbieux in dessen Uniform Gesteckt und ein wenig mit den Handgriffen der französischen Ratioualgardiften vertraut gewacht. Da diese fast alle sehr schlecht ausgebildet waren und bei jedem Commando ein Dutzend Fehler machten, so konnte dieser gefährliche Umtausch eines Nationalgardisten versucht werden. Außerdem sorgte Matthieu, der wie Barbieux von Cscile eine reichliche Belohnung erhalten, mit seinen Friseurkünsten dafür, daß Ernest dem Barbieux ein Bischen ähnlich sah. Zudem dachte doch in Paris Niemand daran, in einem tapferen Nationalgardisten einen „Prusfien" zu wittern. Der Tag des Ausfalls und der Trennung von Cvcile «rd den Freunden kam für Ernest heran. Der Abschied der Verlobten war sehr schwer, denn Ernest ging einen Gang tnf Leben oder Tod, auf Freiheit oder schmachvollen Unter—WMM gang. Aber fein jugendlicher Muth und die zwingende Noth- wendigkeit halfen ihm, den einmal gefaßten Entschluß aus- zusühren. Das Brautpaar schwur sich unter heißen Thräaen ewige Treue. Bei dem Abschiede nöthigte dann Cöcile dem Geliebten noch eine Brieftaube auf. „Sie ist so zahm, daß Du sie in der Tasche tragen kannst!" sagte sie weinend. „Schicke durch dieses Thierchen ein Brieftäfelchen, daß Du glücklich entkommen bist! Auf frohes Wiedersehen in Paris oder in Berlin!" Dann begab sich Ernest Robin in Begleitung von Matthieu auf den Sammelplatz der Nationalgardtsten seines Viertels und Matthieu wußte Ernests Eintritt in das Bataillon so lange zu verzögern, bis der Abmarsch erfolgte und dann marschirte Ernest mit. Fortwährend wurden die .Truppen von Volkshaufen in großen Massen begleitet, dabei wurde gesungen, geschrieen und die Deutschen verwünscht, sodaß Niemandem der falsche Nattonalgardist, der mit sang und schrie wie die anderen, verdächtig vorkam. DaS Ziel der AuSfalltrupppen war Champigny im Südosten von Parts. Hier standen die Württemberger. Der von General Trochu geleitete Ausfall wurde anfangs tapfer auSgefüyrt, aber daun vollständig abgeschlagen, zumal auch preußische Truppen den Württembergern zu Hilfe eilten. Ernest lief, so rasch er konnte, weit vor in die deutschen Linien, erhielt einen Streifschuß, erhob sich aber hinkend und wurde gefangen genommen. Bald gab er sich zu erkennen, konnte sich legitimiren und nach einem weiteren verhör nach Berlin geschickt werden. Die Brieftaube, welche Ernest los ließ, brachte aber nach Stunden bangen Wartens an Cscile einen Zettel mit den Worten: „Gerettet! Ernest." Cvcile aber dankte Gott, daß der Geliebte von der schweren Gefahr erlöst war. ♦ • * Am 27. Januar 1871 war die Belagerung der französischen Hauptstadt zu Ende- Paris schien endlich besseren Zeiten entgegenzugehe», denn der Friede stand in Sicht- man brauchte nicht mehr zu hungern »nd Hunde, Katzen »nd Ratten zu speisen, wie es zuletzt während der Belagerung der Fall gewesen, mau konnte wieder ein menschenwürdige- Leben führen. Bezüglich des endgiltigen Friedens war dies allerdings für Paris eine böse Täuschung, denn wenige Wochen später brach der blutige Aufstand der Commune aus und die Pariser hatten noch furchtbar zu leiden. Endlich war aber der Friede da und die Familie Eclair reiste bald darauf nach London, wo auch Ernest Robin nebst seinem Vater mit ihr zusammentraf, und die osficielle Ver- lobung C^cileS und Ernests konnte nun stattfinden. „Deutschland hat Frankreich schwere Wunden geschlagen," sagte Herr Eclair dabei, „aber dem Kriege ist der Friede gefolgt und da sollen auch diese beiden Herzen ihren Frieden haben. Nun, Cocile sagt mir alle Tage, daß die Liebe international ist und Herr Ernest ist ein braver Mann, also da habt Ihr Euch! Werdet glücklich!" Er legte die Hände beider ineinander, und vier Wochen später wurde daS glückliche Paar auf englischem Boden getraut. Praille, Herr Eclairs Compagnon, war ein Opfer des Kampfe- der gemäßigten Republik mit den Communisten geworden. Er war in einem Straßenkampfe schwer verwundet worden und hatte sterbend sein Vermögen Cäcile vermacht. Ernest trat nun al- Associv in das neubclebte Geschäft des Schwiegervaters ein, nachdem nach sechs Wochen alle nach Paris zurückgekehrt waren. Der schurkische Rougimont war bei Gelegenheit einer communistischen Kundgebung in ben letzten Zuckungen der Commune gefallen. Longirard wurde flüchtig, da ihn da- Kriegsgericht wegen eine- Verbrechens zum Tode verurtheilt hatte. Unangefochten lebte Ernest Robin seitdem als Theilhaber der Fabrik in Paris. Da aber beide Eltern bereits nach fünf Jahren starben, verkaufte er fein Geschäft und zog mit seiner Gattin nach Berlin. Dort gründete er fich ein neue- Geschäft und lebt mit seiner Gattin und drei Kindern glücklich im trauten Familienkreise. noch am späten Abend einen Offizier, einen Feldwebel und 13 Manu de» Garde-Jäger Bataillon» nach Schloß Gliethcke al» Wache beorderte, die alle AuSgänge zum Schloß besetzen mußte. Die Wache wurde bi» Donnerstag Nachmittag 2 Uhr aus Schloß Glienicke unterhalten und dann, also nach fünfTageu, zurückgezogen. E» ist überhaupt beim Kaiser die Neigung der Prinzessin Friedrich Leopold, allein mit ihrer Hofdame weitere Schlittschuh - Excursionen zu unternehmen, übel vermerkt worden. Nach dem Unfall ließ die Kaiserin ihre Schwester dies ebenfalls dadurch fühlen, daß sie einen Besuch derselben nicht annahm. Wie». 5. Januar. Nach einer Meldung des „Wiener Tageblatt" soll sich Fürst Franz Auersperg vor seinen Gläubigern aus Wi en geflüchtet haben. Die Schulden des Fürsten sollen sich auf etwa •/< Millionen Gulden belaufen. Angeblich hat sich der Fürst, in deffen Begleitung sich eine Chansonette-Sängerin befinden soll, nach Berlin begeben. Loudon, 5. Januar. Die hiesigen Socialisten bereiten eine Demonstration gegen die Chartered Company vor. Wie verlautet, ließ Präsident Krüger in Johannesburg eine allgemeine Entwaffnung der dortigen Fremden vornehmen. Daß spärliche Einlaufen zuverlässiger Nachrichten au» Johannesburg erregt in hiefigen RegieruvgS- k-eisen großes Unbehagen. Loudou, 5. Januar. Die Zeitungen in Kapstadt bringen nunmehr Details über das Gefecht bet Krüger»- dorp. Aus den Berichten ist zu ersehen, daß unter den Gesallenen und Verwundeten sich viele englische Hochadlige befanden. Loudon, 6. Januar. Dr. Jameson wird, wie bestätigt wird, vor em Kriegsgericht gestellt werden. Die Intervention, welche von englischer Seite zu Gunsten JamesonS erhoben wurde, ist von dem Präsidenten Krüger categorisch zurückgewiesen worden. WB. Berlin, 6. Januar. Der Kaiser empfängt heute Mittag 1 Uhr im Neuen Palat» den StaatSsecretär der Südafrikanischen Republik, LeydS. totales ttnfr prooiHjUUcs, Sieben, 6. Januar 1896. *• Sitzung der Großh. Handelskammer vo« 23. Deeemder 1896. Anwesend die Herren: Koch, Scheel, Gail, Heichelheim, Hombergcr, Klingspor, Kcaatz, Wortmann. Ein Antrag der Handelskammer zu Lennep, bei dem preußischen Herrn Minister für öffentliche Arbeiten auf Einführung sog. Kilometer- Hefte nach dem Vorbild der in Baden seit 1. Mai 1895 bestehenden Einrichtungen soll unterstützt werden. — Im Anschluß an den Jahresbericht pro 1893/94 richtete die Kammer nachstehendes Schreiben an verschiedene Behörden rc.: „Bon Großh. Bürgermeisterei Gießen wird uns bedeutet, daß die auf Seite 11—12 unseres Jahresberichts pro 1893/94 w edergegebene abfällige Kritik über die Urtheile der Ge- wcrbegerichte der Auffassung Raum lasse, als beziehe sich dieselbe auch auf das hiesige Institut dieser Art. Dem gegenüber erklären wir, daß an der erwähnten Berichtsstelle nur •oiie Auslassungen Platz gefunden, welche der CentralauSschuß l' smännischer, gewerblicher und industrieller Vereine in Berlin, in Vertretung von 19 größeren wirrhschaftlichen Verbänden, zu Begründung seiner Eingabe an den Herrn Reichskanzler zw:ckS Reformirung der §§ 55 und 56 des GewerbegerichtS- gesetzeS für dienlich erachtete. Bet unserem prinzipiellen Ein- verständniß mit der in der Begründung ntedergclegten Tendenz haben wir dem an unS gerichteten Ersuchen um Unterstützung bereitwilligst entsprochen. Unerwähnt Haden wir bei dieser Gelegenheit gelassen die Constatirung der Thatsachr, daß sich seit Einführung heß hiefigen GewerbcgerichtS Anlaß zu Beschwerden überhaupt nicht ergaben, die Wirksamkeit desselben vielmehr bis jetzt als eine in jeder Beziehung befriedigende zu bezeichnen ist." — Für die Zukunft sollen die Jahresberichte alljährlich, nicht wie bisher nur alle zwei Jahre, erstattet werden. *• Erledigte Lehrerftellen. Erledigt find : die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindcschule zu Bodenrod, Kreis Friedberg, mit einem jährlichen Gehalt von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organisten- und Vorleser- d-enst verbunden- eine mit einem evang.Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu WolfShetm, Kreis Oppenheim, mit einem jährlichen Gehalt von 900 Mk. Mit der Stelle ist Kirchendienst verbunden- eine mit einem evang. L Zigarette zu erlauben. Ist er erst von seiner Maschine herabgestiegen, dann dars er natürlich daS Versäumte nachholen. Zum Schutz für unsere Stubenvogel. Beim abend, ltchen Durchwandern der Straßen steht man sehr häufig, wie Stubenvögel in ihren Käfigen ihren Platz auf der Fensterbank zwischen Fenster und Rouleaux angewiesen be» kommen, auf dem fie dann auch die ganze Nacht stehen müssen. Mag das auch nur aus (Äedankenlofigkeit und Achtlofigkeit geschehen, so ist und bleibt es doch eine Grausamkeit ohnegleichen. Wer sich davon überzeugen will, was diese armen Thiere die Nacht über aushalten wüsten, während ihr Herr oder ihre Herrin es sich unter der wärmenden Bettdecke wohl sein lasten, der halte nur einmal die Hand dahin, wo der Käfig steht, d. h. auf die Fensterbank, notabene hinter das die Stubenwärme von dem Vogel ab- haltende Rouleaux. Da wird er die kalte Luft wohl spüren, die von der großen Abkühlungsfläch: des Fensters, von den obersten Scheiben an nach unten fällt, und deren Strom Über das schutzlos ihm ausgesetzte Bögelchen sich ergießt, bei dem nachher die Folgen der unausbleiblichen Erkältung sich eben so schmerzhaft fühlbar machen, wie bet den Menschen auch, wenn sie nicht gar seinen qualvollen Tod yerbeiführen. Wer also seine kleinen, gefiederten Freunde lieb hat, der vermeide eö, sie nächtlicher Weile auf einen so bedenklichen Platz zu stellen oder decke wenigstens die Käfige von oben so zu, daß der Kälteftrom von ihnen abgehalten wird. A. L. Sen bet Lahn, 6. Januar. DaS heutige altchristliche Fest (Epiphan., Fest der drei Könige) gibt uns willkommene Beranlastung, auf eine neue vorzügliche Missionspredigt über Ev. Lucä 17, 11—17 von S. Georg Vogel in Beuern hiuzuweisen (Darmstadt, Joh. Waitz, 1896, 25 Pfg.). Sie trägt die Ueberschrift: Wo find die Neuen? Die ungemein anregende, zu Herzen sprechende, mit erwecklichen Geschichten fein durchwobene Predigt gibt auf die Frage: „MisfionS- gemeinde, willst Du einen Segen haben von dem heutigen Tage?" die doppelte Antwort: 1) So denk an deines Jesu Huld, 2) Und geh und zahle deine Schuld! Wir wünschten diese sorgfältig durchgearbeitete Predigt in Bieler Händen. — Auch die „liturgische Festandacht" für Beuern zum 26. De- cember 1895, Abends 7 Uhr, liegt uns vor. G. Vogel ist Meister in der feinen und reichen logischen Gliederung solcher liturgischen Feiern. Friedberg, 2. Januar. Bekanntlich ist die Restauration unserer Stadtkirche auf 500,000 Mk. veranschlagt und hatten die Stände als erste Rate 150,000 Mk. bewilligt/ am 30. December war nun Geh. Staatsrath v. Knorr mit einigen Mitgliedern der Bauabtheilung des Finanzministeriums sowie Bauinspector Opfermann von Mainz zur Besichtigung der ReftaurationSarbeiten hier. — In hiesiger Stadt wurden geschlachtet in 1895: 373 Ochsen gegen 392 in 1894, 17 Faselochsen gegen 13, 194 Kühe gegen 195, 296 Rinder gegen 321, 14 Stiere gegen 27, 889 Kälber gegen 1082, 3737 Schweine gegen 3529, 194 Hämmel gegen 246, 146 Schafe gegen 167, 47 Ziegen gegen 32; zusammen 6007 Stück Vieh in 1895 gegen 6004 in 1894. Bel der Fleischbeschau wurden beanstandet 4 Kühe, 3 Rinder, 1 Faselochs und 3 Schweine, dieselben wurden für genießbar, aber nicht ladenrein erklärt. O. Anz. Mainz, 3. Januar. In dem benachbarten Engelstadt hat ein junger Landwirth hei dem Probireu eines Jagdgewehres ein noch nicht 17jahrigeS Mädchen erschossen. — Gestern Abend stürzte eine hiesige Wirthsfrau in den Keller ihres HauseS; fie starb, ohne wieder zum Bewußtsein zu gelangen, heute Nachmittag. △ Mainz, 5. Januar. Eine für Weinbergsbesitzer wichtige Neuerung strebt gegenwärtig der laudwirthschaftliche Bezirksverein Mainz an. Alljährlich werden nämlich in ver- schielmen Bezirken in schamloser Weise Weinberge auS- geplündert und nur in seltenen Fällen gelingt es, einen dieser Traubendiebe zu erwischen. Diese Diebstähle werden meistens nächtlicher Weile anSgesührt und alsdann die gestohlenen Trauben abwechselnd hier, in Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt, Bingen usw. zu Markt gebracht. Um dieser Gaunerei zu steuern, hat der laudwirthschaftliche Verein bei den Eommunalverwaltungen der umliegenden größeren Marktplätze Schritte gethan, daß die Traubenverkäufer beim Besuchen von Märkten ortsbürgermeisterliche Bescheinigungen über Eigenthum und Erwerb der Trauben aufweisen müssen. Eine ähnliche Verordnung besteht hier beim Einbringen von Wild, wodurch der gewerbsmäßigen Wilderei in hiesiger Gegend viel entgegengesteuert wird. Bingen, 3. Januar. Die aus den Neuwahlen hervor- gegangene Stadtverordneten-Versammlung hat gestern be» schloffen, die Stelle eines rechtskundigen besoldeten Bürgermeister« mit 6000 Mk. Gehalt zur Bewerbung auszuschreiben. Marburg, 3. Januar. Gestern Nachmittag gegen l/z3 Uhr schoß sich der Hauptsteuerasfistent Knickmann in dem Dienstzimmer des Hauptsteueramts, in dem er sich gerade allein befand, eine Kugel in den Kopf. Der Schwerverletzte wurde sofort in die chirurgische Klinik gebracht, wo er bald darauf starb. Knickmann, der Familienvater war, soll durch finanzielle Bedränguiffe zu der schrecklichen That veranlaßt worden fein. * Chemnitz, 4. Januar. Wegen Majestätsbeleidigung ist der Redacteur des „Textilarbeiter", Relchelt, zu acht Monaten Gefängniß verurthellt worden. • Graz, 4. Januar. Vorgestern ging eine BahnwächterS- frau in Marburg eintaufen, verschloß die Ofenklappe und sperrte ihre vier Kinder ein. Als fie nach Hause kam, fand fie die Kinder als Leichen erstickt nahe an der Thür mit schrecklichen Wunden an den Händen. * 6ine Erinnerung an 1870. Bei einem vor Orleans erschossenen deutschen Retteroffizier fand man folgendes Gedichtchen, das eine Seelenstimmung aus der damaligen Zeit in rührender Weise widerspiegelt. Leider sind die darin ausgedrückte Hoffnung und Sehnsucht getäuscht worden, denn der, dem sie entgegengebracht wurden, lag tobt auf fremder, kalter Erbe: Es liegt wohl eine weite Well Jetzt zwischen Dir und mir; Doch drüber ist ein Himmelszelt, Ein Gott wacht dort wie hier. Der hat Dich bis zu dieser Stund' Behütet und bewacht, Und Dank aus tiefstem Herzensgrund Hab' ich ihm dargebracht. Ost hab ich spät bei dunkler Nacht Zum Himmel aufgebltckt, Gern hält ich, wenn ich Dein gedacht, Dir trauten Gruß geschickt. Wie oft drück ich Dein liebeS Bild So fest, so fest ans Herz! Und fleh' zu Gott, er sei Dein Schild Wenn Dich der Feind bestürmt. Und kehrest Du mir dann zurück Nach langer Trennungszelt, Wie groß, wie selig wär mein Glück, Vergessen all mein Leid. Vergeffen wär der Sehnsucht Schmerz, Nur höchsten Glück's bewußt Ruht' ich an Dir, Du bestes Herz, Ruht' ich an Deiner Brust. Die Hoffnung, die macht fluten Muth, Lehrt mich geduldig sein Mein Max et bleibt mein höchstes Gut, Er bleibt auf ewig mein. Das ist's auch, was im Herzen tief, So tröstlich zu mir spricht; Dir gern ich's in die Ferne rief: „Mein Max, vergiß mein nicht!" — * Wem Gott ein Amt gibt. „Wenn ich Sie sehe, muft ich immer an daS Sprichwort denken: Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch den Verstand." — „Aber xdo habe gar kein Amt!" — „Nun sehen Sie, wie daS zutrifft!" Verkehrt, Ccmb« unb Vott-wiethsckhaft- — FeuerverstcherungSdank für Deutschland 1« Gotha« Zum 1. Januar 1821 wurde die FeuerverstcherungSbank für Demsid- lanb durch den nach so vielen Beziehungen bochoerdienten Kaufmann E. W. Arnoldi in der Stadt Gotha ins Leben gerufen. Zunächst für den deutschen Handelsstand bestimmt, ließ die Anstalt schon nach wenigen Jahrm (1825) alle anderen Stände zu. Diese gemeinnützige, auf reiner Geatnseitigkeit beruhende Anstalt vollendete also am 31. December 1895 ihr 75. Geschäftsjahr. Welch große Bedeutung sie im Laufe dieser 75 Jahre für ihr Versicherungsgediel, ba« Deutsche Reich und die Schweiz, gewonnen hat, erhellt am besten aus dem Vergleiche der Versicherungssumme des ersten Geschäftsjahres 1822 von rund 40,500,000 Mk. mit der Verstcherungssumme des 75. Geschäftsjahres 1895, welche, wie wir erfahren baden, nahezu 5000 Millionen Mk. beträgt. Im Jahre 1870, oem 50. Geschäftsjahre der Anstalt, betrug die Versicherungssumme rund 1832 Mill. Mark; die Versicherungssumme hat sich also in den letzten 25 Jahrm um mehr als 3000 Millionen Mark erhöht. Diesm wichtigen Abschnitt in dem Geschäftsleben der Anstalt, der größten aller be- stehmden Feuerversicherungs-Anstalten auf Gegenseitigkeit, durch eine besondere Festfeier zu begehen, lag nahe. Der Vorstand (Auffichtc- rath) und die Direction der Anstalt haben jedoch, ebenso wie bet dem fünfzigjährigen Jubiläum der Anstalt am 1. Januar 1871, beschlossen, von einer solchen besonderen officiellen Feier abzusehen. Dagegen ist für die seit dem Jahre 1879 bestehende Wittwen- und Watfenkaffe der Beamten der Bank eine „Judtläumsgabe" von 30,000 Mk. bewilligt. Das dem verewigten E. W. Arnoldi, welcher auch die Lebensversicherungsbank für Deutschland zu Gotha inS Leben rief, im Jahre 1843 in Gotha errichtete Denkmal wurde am 1. Januar 1896 zum äußeren Zeichen der Jubelfeier seiner großm Schöpfung von Blumenschmuck umgeben. Der /«euerverstcherungs- bank für Deutschland zu Gotha, deren Mitgliederzahl rund 330,000 beträgt, möge ferner eine glückliche und segensreiche Wirksamkeit be- schieden sein. Aikchttche Anzeigen der evnng.Genreinde. Montag, den 6. Januar, Abend« 8 Uhr, Bibelstnnde im Confirmandensaal der Johannesktrche: 1. Petrusbrief, Capitel 8. Des Hauses Segen und der gottgefällige Wandel in der Welt. Pfarrer Dr. Naumann. Kaufen Sie: LnhnsWasch-Extract in Gart. L i/z Pfd. D. R. P. 82 424 Aag. t.ubn8 L vo . Barmen 138 — Der Hufbeschlag für de« Winter hat durch die Erfindung des Patent «-Stollen eine vollständige Umwälzung erfahren. Die scharfen Kanten der rechtwtnklich zu einander stehenden drei Schneiden verhindern das Ausgletten des Pferdes nach jeder Richtung hin und da eine Abrundung der Kanten infolge des «-Profils unmöglich ist, fo Ueibt dieser Stollen bis zur vollständigen Abnutzung stets scharf, ohne daß Gefabr des Kronentritts — wie bei anderen Stollen — vorliegt. — Der H - Stollen gewährt dem Pferde seine volle Leistungsfähigkeit auch bet Glatteis und ba derselbe bei seiner ausgezeichneten Stahlqualität sehr lange vorhälr, so ist er im Gebrauch nicht nur der beste, sondern auch der billigste Stollen. Es ist dies wohl die beste Erfindung, die je im Hufbcschlag aemacht worden ist und erklärt es sich daher, daß man die Vatenl- » Stollen jetzt in jeder besseren Etsenhandlung vorfindet; herg-stellt werden sie von den Patent-Inhabern Leonhardt & Eo. in Berlin. 265 Kunst-Ausstellung, geöffnet "täglich, °mtt^Au^ nähme des Samstags, von 11 bis 1 Uhr, am Mittwoch auch noch von 3 bis 5 Uhr. Sonntags während des Winters «nvnterbroche« von 11 bis 8 Uhr. — Eintrittspreis für Nichtmttglieder an Werktagen 50 Pfg., an Sonntagen 20 Pfg. BefNNNKK itchmug. In Gemäßheit Beschlusses der Stadtverordneten-Versammlung vom 15. Juni 1879, wonach zur dauernden Erinnerung an die goldene Hochzeit des Deutschen Kaiserpaares, Seiner Majestät des Kaiser Wilhelm I. und Ihrer Mäjestät der Kaiserin Augusta, von der Stadt Gießen eine Stiftung zu Gunsten bedürftiger Ehepaare, welche hier ihr goldenes Ehejubiläum erleben, errichtet worden ist, fordern wir alle Diejenigen, welche im laufenden Jahre ein solches Fest zu begehen haben und Anspruch auf Zuwendung der zu 150 Mark bemessenen Stiftungsgabe erheben wollen, auf, sich bei uns zu melden. 284 Gießen, den 3. Januar 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Der Voranschlag der Gemeinde Danbriugeu pro 1896/97 liegt vom 8. ds. Mts. an acht Tage lang auf dem Bureau der unterzeichneten Bürgermeisterei offen. Daubringen, 4. Januar 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Daubringen. 274 Walter. W-2)en verehrlichen Mitgliedern zur Kenntniß, daß regelmäßige Turnen Dienstag, den Januar wieder beginnt und zwar: Dienstag: Active Turner- und Zöglings-Riegen; Donnerstag: Vorturner- und akademische Riege (nach Belieben auch Dienstag und Freitag); Freitag: Männer-, active Turner- und Zöglings-Riegen. Anfang der Turnstunden Abends 8 Uhr. Anmeldungen nimmt entgegen Der Vorstand. k. 8. Semesterkarten für Studirende an den Turnabenden in der Turnhalle des Realgymnasiums. 257 Mittwoch den 8. l. Mts., Nachmittags 5 Uhr, wird Herr Landgerichtsrath Dr. Linkenheld die außeramtlichen Hebungen der Gerichtsaccessisten leiten, wozu die Letzteren eingeladen sind. Gießen, den 6. Januar 1896. Der Präsident Großh. Landgerichts der Provinz Oberheffen. Freiherr von Ricou. Freitag den 10. ds. Mts. kommen in hiesigen Waldungen zur Versteigerung: 1 eich. Stamm mit 0,42 fm Inhalt, 309 Kiefern-Stämme mit 137,12 fm Inhalt, M UW UM 1 Birken - Stamm mit 0,80 fm Inhalt, 61 Kiesern-Derbstangen mit 3,74 fm Inhalt. Anfang der Versteigerung präcis 10 Uhr. Zusammenkunft am Ein- gange des Waldes, am Münzenbergerweg. Vormittags kommt das Holz im District Pfingfthain, in der Nähe der Kreisstraße nach Münzenberg, und Nachmittags dasjenige im District Oberholz, sogenannten Hartforst, zur Versteigerung. Es wird bemerkt, daß sich das Kiefern-Stammholz zum Theil als Schnittholz eignet und von schöner und guter Qualität ist. Bellersheim, am 4. Januar 1896. Der Markmeister: Bopp. 272 Mobiliar-Versteigerung. Nächsten Freitag, den 10. ds. Mts., von Vormittags 9 Uhr an, lassen die Konrad Meyer in. Ehel. Erben dahier, ihr sämmtliches Mobiliar, bestehend aus 3 Kühen, 2 Rinder», 3 Ferkeln, 10 Hühnern, 2 Gänsen, circa 60 Ctrn. Heu und Grummet, ca. 45 Ctrn Stroh, ca. 50 Ctrn. Kartoffeln, ca. 40 Ctrn. Dickwurz, 1 Oeconomie - Wagen,. 1 Pflug, 1 Egge, 1 Pfuhlfaß, 1 Quantität Mist, sowie sonstige Haus- und Thiergeräthschaften, in ihrer Wohnung freiwillig meistbietend gegen baare Zahlung versteigern. Großen-Buseck, 6. Januar 1896. Balth. Stephan L, 290 Vormund. Wer sich seine Hände sammetweich erhalten will kaufe das 1000 fach erprobte Kosmeticam MT «LYSAPOL -»J Marke gesetzt geschützt. Sapo medic. et cosm. in Dosen ä 25 u. 50 Monate ausreichend. Depot: Otto Schaaf, Drogerie zum Adler. 286 r $ r ♦ Uhren, Brillen, Piueenz, Barometer, Thermometer, Operngläser tauft man am besten und billigsten bei Georg Koch, Mmacher, Revendäue« 5, 283 nächst dem .Kaiserhof". Dienstag Abend: Metzelsuppe im Löwen. 265 Wermietßungen. 276] Möbl. Stübchen zu vermiethen. _________________»irr enweg 19. 137J Zwei tnetnanbetfl. möbl. Zimmer im mittleren Stock zu vermiethen. L. Petri I. Wwe., Neuenweg 39 35] Ein flut möblirteL Zimmer zu vermiethen. Bahnhofstraße 18, 2 Tr. 187] Großer gewölbter Keller per 1. April ds. Js. zu vermiethen. Näheres Exped. d. Bl. unter Nr. 187. Vermischte Anzeigen. Damen-Turnverein Gießen. Erster Turnabend Mittwoch den 8. Januar. 270] Sine Eisenwaaren• Srvtztzand- lene sucht einen gewandten, tüchtigen Reifenden, der Hesse« und Walde« besucht und nicht unter 2 Jahren bereits gereist hat. Solche Bewerber erhalten Vorzug, welche im Eijenwaaren Detailgeschäft gelernt habtn. Antritt sofort. Off. unter « 9 an Haasenstei« & Boglee, ASasse».____________ Ein tüchtiger Schlosser gesucht. 281 Hch. Schaffstaedt. Nuräecht, venn jeder Topf den Namenszug (/ in blauer Farbe trägtS gesucht. giebiufftane 55- H. Der Vorstand 287 Zahlreiches Erscheinen wird erwartet. 291 1. ^enn jeder Topf den Namenszug 2. Guitarre «) M. Moszkowski. b) Herr Florian Zajio. 5. Trio B-dur F. Schubert. un In jeder Sohrlftgattung Von Morgens 6 Uhr nmnihnc-Vflrhindnnn Fahrpreis 10 Pg.) bt« Abends 10 Uhr. UHUllUUS- V vrvLÜUUllg (Abonnement billiger Linie A Preise zu haben. 183 Coursbericht von Conrad Dietz, Bankgeschäft, Gießen, Schulstraße 10 Marburgerftraße—Bahnhof Grünbergerstraße—Bahnhof Markt—Schiffenbergerwald Marburgerstraße—Wieseck üntrittekarten für Nichtmitglieder xe Hk. 2.60 (Sperrsitz Mk. 3.50) sind bei Herrn Ernst Challler (Rudolphs Nachf.), I6r Studirende bei Herrn Hausverwalter •terek in d er Aula zu ermässigtem Linie C Linie D a) b) Unter schreiben» $r. 2 DOT eine» Vrls ctmbtr 18 unb flimmtru im 1 itt 2. Dir 17. 3. Dal Bud flbri 4. Den a. 8 b. 6 d Die tiefgebeugten Eltern Louis Moll. Katharine Moll, geb. Mer;. Margarethe Merz, Großmutter. Etüde Etincelles Herr Max Romanze Polonaise Herr lieh. Grünfeld. Lied ohne Worte F. Mendelssohn. betreffend jum tinjül Dich Zriihjad mnchher Gesuch u bieserP sp' to -er un M kiellen das 1. Das Grünberg, 5. Januar 1896 Die Beerdigung findet Dienstag den 7. Januar, Mittags 2 Uhr statt. bringt ihr Etablissement zur Herbst- und Winter-Saison in empfehlende Erinnerung.^es poco mosso Scherzo (Allegro). Rondo. Allegro vivace. Der Cencertflügel von Beckstein ist aus dem Lager des Herrn Wild. Rudolph hierselbst. Heute Dienstag: Steins Saalbau (nicht Felsing). 288] Laufmädchen gesucht. «ieichstraße 11 DieIärbereiu. chemislhe Waschanstalt von Braubach & Fischer Kststhuug drs ObltheMkn Geschichtsverms zur Feier des 25jährigen Bestehens des Dentschen Reiches Mittwoch, 15. Januar 1896, Abends 8 Uhr AM- im Saale des Cafe Balzer. ~ Vortrag: Herr Alfred Bock über „Blücher in Gießen, ein Stimmungsbild aus den Freiheitskriegen". Von Mitgliedern eingeiuhrte Gäne sind willkommen. F. Chopin. M. Moszkowski. Pauer. M. Bruch. Wieniawski. -ülid” 9» fit A mW1 bchtl Allegro moderato. Andante Das Iteisch-Uepton der Compagnie Liebig ist wegen seiner außerordentlich leichten Berdanlichteit und sei««- hohe« «LhrwertheS ein vorzügliche» Nahrung*- und KrüfttguugAmittei für Schwache, Blutarme und Kraut«, namentlich auch für Magenleidende. Hergestellt nach Prof. Dr. Kemmerich s Methode unter steter Controlle der Herren Prof. Dr. M. von Pettenkofer und Prof. Dr. Carl von Boit, München. 262 Käuflich in Dofeu von 1OO und 200 Gramm. Giessener Concertverein. Drittes Concert (105. Vereinsjahr) Sonntag d. 12. Januar 1896, Abends 5 Uhr, im grossen Saale des Geseilschafts- vereins. Ausführende: Heinrich tirünleld (Cello), Kgl. Hof-Cello-Virtuose, Berlin. Hax Pauer (Clavier), Professor am Conservatorium in Cöln, Grossh. Hess. Kammervirtuos. Florian Zajic (Violine), Grossh. WÄ ’S). Bad. Kammervirtuos, Berlin. Programm: Trio D-dur op. 70 No. 2 L. van Beethoven. Poco sostenuto. Allegro ma non troppo. Allegretto. Allegretto manon troppo. Finale. Allegro. a) II. Satz a. d. E-molI-Concert D. Papper. b) La Cinquantaine Gabriel Marie. k CartoD-eoxte \ werden sauber und Hüte her- gestellt tn der Brnhl’ichen Druckerei. Sonntag, den 12. Januar, Abends 8 Uhr: Hauptversammlung. W5W Jahresbericht. — Jahresrechnung. — Statutenänderung. — Vorstandswairl. ßikdaction: 8L Scheyba. — Druck anb Verlag der Brühl schm lduoerfltät-.vach- und 6tontaMlcrri (Pietsch & Scheyda) in Gießen. Die Heutige Mmumer umfaßt 6 Seiten EillMouatsmädchkv ob. frau gesucht. 269 Zu erfragen in der Exp^d. d. BL Ifly Wer schnell und mit geringsten «osten «testuug stndeu will, verlange per Postkarte die »Deutsche Vacanzen- Post' in «sttiugeu a. Ä. [6026 Concordia. Sonntag den 19< Januar, Abends 8 Uhr: Abcnbunterhaltung mit Familie im Vereinslocal. Erinnerungsfeier der Gründung des Deutschen Reiches. NB. Sonntag, den 16. Februar l. I findet doch ein Maskenball im Gießener Festsaal (Cafe Leib) statt. Ä fc und zurück. und zurück. (nur Sonntags bei und zurück g^sttger Witterung), und zurück. Todes - Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Mittheilunq von dem nach kaum achttägigem Kranksein beute Morgen 53/, Uhr erfolgt-n Hinschnden unseres innigft geliebten, unvergeßlichen einzigen Kindes und Enkels Otto Moll im Alter von 14 Jahren 7 Monaten. Um stille Theilnahme bitten 8dr.: Srl beh De $116 au die Fe^ber’^che ITniv*- W Buch-, Kunst- und Musikalienhandlung (C. Koch) • 11 Kirchenplatz txiessen Kirchenplatz 11 empfiehlt ihr reichhaltige* Lager aller bedeutenden Werke in wissenschaftlicher wie belletristisch-r Litteratur, sowie eleganter Prachtwerke und sonstige zn Gescheiikszwecken sich eig- •nenden guten Bücher. Complettds Lager aller an hiesigen Anstalten eingeführteu Schul* bucher in dauerhaften Einbänden. Grosses Musikaliensortiment. Nicht vorräthige Piecen besorgen wir, wie bereits bekannt, unter günstigsten Bedingungen innerhalb drei Tagen portofrei. Grosses Kunstlager. • Jonmallesezirkel von Mk. 1,— ab. Malvorlagen jeden Genres, sowohl käuflich wie leihweise zu mässigen Preisen erhältlich. Annahmestelle von Abonnements auf sämmtliche in- und ausländische Zeitschriften. mm ' Alle von auswärts angebotenen Werke und von Colpor- teuren angepriesene Bücher und Zeitschriften besorgen wir zu gleichen Preisen portofrei. 9807 216] Ein zuverlässiger, solider Knecht bei ein Pferd gesucht. Anerbieten befördert die Erped. d. Bl. unter 500. 2711 Ein tüchtige«, gewandtes Ladenmädchen, welches mit Laudtundschaft umzugehen versteht, zum 15. Februar d I in mein kolonial» und Mauufaeturwaareu- «eschLft gesucht. I. L. Friederich, Wetzlar. *2781 Eine Frau empfiehlt stch im Wasche« ««d Putze«.. Zu erfragen chchlotzgaste 19. 217] Junger, kräftiger Küfer gesucht. Näh, in der Exped. d. Bl. 2771 Mädchen können gute Sollen erhalten durch Frau Seybicke, __________________Bahnhofstraße 43.__ Verein ä“ 1858 Hamburg, ÄL Bückerstr. 32. Hauptzweck: Kostenfreie Stellenvermittelung Ueber 55000 Stellen besetzt. Die Mttglt-dstarten für 1896, die Outtiungen der Pensions-Kaste so »ic der Kranken. und VegrLbnitz- Aaste, e. H., liegen zur GintSsnng bereit. — Der Eintritt in den Verein und feine Kaffen kann täglich erfolgen. Ueber 50000 Mitglt-der. Gesck»Lfldll,lle für Giessen bei Herrn Ernst Wiegelmann, Babn Hofstraße a 268 28st Der Borftaub. 157] Gesucht werden «Lbcheu mit lten Zeugntffen auf gleich und später t Sermtenr au Müller, ____________Teufelslustgärtchen 26. 65] Eine tücht ge Laustrau sofort 1 — ttourfr vom 4./1 |28./12. — T urse vom Tours« vom 4./1. 128./12. Tours« vom ■» a w- Tours« oom rv Tours« oom 4./1 28./12. 4./1. 28./12. 4./1. 28./12. 4./1. 28 /12. Siaaispapirre. 5 Rum. am. Rte. 100.30 98.35 4 Lissabon. . . . 70.— 68.— 4 Prag-Duxl891 —.— 4 Pr.H.-Act. alte 101.60 101.60 do.Sudb.(Lb). 86.7s 84.50 Deutsch« D. Reichs-Anl. 4 3 Ruff. Obl. v. 80 Schwed.Obl. . 101.30 96.20 100.50 95.— 4 4' , Rom II—VIII Buenos - Aires 86.- 83.5( 3 Raab-Oed.v.91 Rudolfb. Gold 80.— 103.10 78.— 102.15 4 37, Pr.H.-Act.neue do....... 105.10 105.10 Oest.Ndw.4it.ä 235 — 231.— 4 105.70 105.21 4 101.— 101.50 Gotthardbahn. 167.90 164.50 y/, j 104.95 99.80 104.05 99.15 3'/, do....... 100.80 100.25 v. 1888 . . . 76.20 74.80 3 Ital. gar.E.B. Livorneser. . . 53.— 51.50 4 Goth unk. 1903 104.30 104.30 Schwz. Central 130.— 130.— do...... 5 Serb.Gld.-Rte. 68.90 Stinbrahrl.^nl. 3 54.90 52.20 Diirrfr «bl. Schwz.Rordost 125.50 123.10 4 Prcuß.ConsolS 105.70 105.05 5 do. Tab.-Rte. 68.90 —.— 100 50 4 Sicil. v. 1891 83.55 82.75 - Buderus E. W. 101.55 101.55 Jtl.MUlelmeer 87 90 87.85 *7, do....... 104.90 104.05 4 Spanische Rte. —.— 61.50 37, 37, 87, do. Solms Lich do.Jsnb.-Birst. Erst. S.-Laub. 100 102 5 Toscanische. . 90.— 87.3( 4 Eisenb. Rtenbk. 102.50 102.50 Pr.Henri «Lxb.) —.— - r 4 do....... Bad. Et.-Obl v. 1886 . . . 99.85 105.50 99.10 105.30 5 1 1 Türk.ZollrObl. bo.cotro.Lit.C. do. Lit.D. 91.45 19.70 19.40 90.- 18.60 92.85 100.— 92.85 101.70 4 4 5 Ruff. Südwest Rjäsan; Urals! Anatolische B. 101.60 100.50 87.50 101.20 100.05 87.- Kari-Artier. DtscheReichsbk. 160.60 162.40 4 Itninsl. sttsk m Procknrr». Bad. Th. 100 . 144.40 143.— 4 Bayr.St. Obl. 106.30 105.40 4 Ung. Gld.-Rte. 103.60 102.75 Eisend..priorit. 47, Portug. v. 86 . 65.50 65.— Frankstr. Bank 171.50 172.5a 4 Bayer. Th. 100 155.70 154.05 •7» do. Eisb. Obl. 104.55 103.85 4 do.Kron.-Rte. 98.90 98.- Deutsch«. 47, do. v. 1889 . . 37.50 36 — Berl.Hdlsges.. 149.80 5 Donau-Reg. . 123 — — •7. Brem.St-Anl. 4*4 do.E. B.Gold 4 Heff. Ludw. v. 3 Salon.-Mon. . 54 — 53.75 Darmst. Bank. Deutsche Ban! Disct. = Comm. Dresdner Bank Mitteld. Cr.Bk. Oest.Crd.-Anft. 156.05 184.50 200.60 156.10 107.50 297.75 37, Cöln-Minden. v. 1892 . . . 102.20 102.— v. 1889 . . . 105.— —.— ' i’868/69 . . 101.90 101.45 Ifailhirft. 189.50 207.10 159.70 111.40 303.— Th. 100 138.30 137.10 4 Hamb.St. Rte. v. 1893 . . . Heff. St.-Obl do..... . 103.— 105.25 102.- 104.75 5 47, 671 Arg. inn. Anl. do. üuß.v.1888 ChinesischeAnl. 57.60 47 — 104.— 58.20 47.- 103.20 4 4 1 bo.o.1874 . . do. v. 1875/78 do....... 101.60 101.80 101.70 101.25 101.65 100.55 4 4 37, 4 37, 4 4 D.Grndschuld- bank V-VI do. I-U do....... Fkf.Hhp-Bk.M do....... do. hyp.-Cred. do. 1905 unk. 104.90 101.20 101.40 103.80 101.— 101.50 104.90 101.20 101.40 103.80 101.— 101.6t 3 5 Madrid .... Mein. Th. 100 Oesterr v.1860 40.20 136.55 128.95 136.40 127.— *7, b 4 104.15 103.85 4 Egyptische unif. 104 — 101.80 47, 1 4 4 Homburger I. . Pfälzer Nordb. NuAlLudtsch«. Elisab.-B. stfr. Kaschau Oderb. 101 50 3 Oldenb.TH. 40 131.75 131.— U„»,»ndtsch«. Griech.E. B v 1890 .... do. Mon -Anl. I 1 I I ! 6 5. 3 Mexic. v. 1890 do. Eisend. . do. Silber. . 91.25 83.70 25.45 89.25 83.50 24.40 104.10 102.85 102.— Iibitrie-jirtiei Rordd. Lloyd . HöchsterFarbw. Bochumer Guß 102.50 426.- 152.50 98.- 437.50 147.50 27, 3 Raab-Graz 100 Türk. frS. 400 9»ni»L |«sfr per Stück ie Ttt. 93.95 32.80 93.90 30.— 6 Ital. Rte. St Slfttr »bl. v. 1891 . . . _ _ —, — 6 27 ... 105.20 105.24 Dortm. Union. 55.50 170.50 167.54 Ansbacherfl. 7 45.40 45.80 ' 1000—4000 85.20 83.81 31/, Franks, v. 1893 102.35 101.50 4 Lombardische . 101.50 101.— 37, S 28 ... 101.— 101.- Gelsen!. Brgw. Harpen. Brgw. Der. Königs- u. Laura . . . 173.20 170.40 Augsburg. „ 7 25.90 25.60 1 do....... 50.80 50.4( 3 7» Darmft. 88 94 —— — 101.55 3 Lombardische . 71.95 69.85 47. Ldw.Cred.-Bk. 103.05 103.0. Brschw.Thlr 20 105.70 104. *4) 4 Oest.Gold-Rte. 102.85 102.60 3 Vi Gießen .... 101.40 101.50 5 Oeft. Staatsb. 116.30 — — 4 Hamburg. Hyp. 100.70 100.54 146.50 141.50 Fmnlünd. „ 10 —.— 57.30 47. 1 Oest.Silb.-Rte. Oesterr.Localb. 85.15 84.20 3* , 101.50 _ _ 4 do...... 103.95 103.50 4 do. unk. b. 1900 103.50 103 5( Freiburg ss.15 28.20 27.30 4 Offenb. v. 1892 104.— 103.50 3 do.I.-VIII.Em. 92.35 91.65, 37, do....... 100.30 100.3t fifeib.-Jrtiei. Mailänder, 10 13.60 12.80 verfiaatl. . 81.60 80.80 3*/, Wiesb. „ 1887 102.50 102.50 3 do. IX. Em. . 90.50 89.50 4 Mein. Hyp. alte 100.— 100.14 HeffLudwigsb. 119.75 116 80 Meunnger fl. 7 23.90 23.90 47, Port. St. Anl. 40.05 39.50 4 Worms.... 105.50 — — 3 do. v. 1885 . . 89.80 88.60 4 do. neue 104.— 104.— Csac. Agram . 220.75 220.— Pappenh. , 7 25.50 25730 3 do....... —.— 25.70 37, Worms .... 100 40 —.— 3 do. Erg.-Ne- . 90.80 89.40 37, do...... 101.10 101.14 Oest. Staatsb. 307.50 291.1 * Venedig er L. 30 24.55