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Redaktion, Expedit»e« und Druckerei: Kchntgra^e Ar.7. Kernsprecher 51. Aints- unb 3lnjet$eblaW für den Tkreis Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bi« Dorm. 10 Uhr. chratisöeikage: Gießener Aamitienötätter. Alle Lanoncen-Vureaux de- In- und Au-laude- nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Anrtlichev Thott. Bekanntmachung. Die Roihlauskeuche in Moischt, Kreis Marburg, ist erloschen und die Gehöstkperre aufgehoben. Vtetzen, am 2. December 1896. Großherzogliches KreiSamt Gietzen. v. Gagern. Bekanntmachung Der Riegelpfad von der Ebelstraße bis zum Eisen« bnhnüberaang an der Hehligenstaedt'schen Gtetzerei, sowie die Hammstratze von der Lahnstraße (viaduct) auS in südlicher Richtung bis zur Wieseck, werden wegen deS Ausbaues dieser Straßen bis auf Weiteres für Fuhrwerke, Retter und vtehtranSport polizeilich gesperrt. Gießen, den 4. December 1896. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. v. Bechtold.____________________ Gefunden: 4 Handschuhe, 1 Taschentuch, 1 Hammer, 1 Spazierstock, 1 Wagenkette, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Peitsche, 1 silb. Damenuhr mit Kette (Letztere in einer Tonne beim Entleeren gefunden). Gießen, den 5. December 1896. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. ü. Bechtold. Wolffs telegraphische« Lorrespondenz-BNrnm. Berlin, 4. December. Die Morgenblätter melden: Die Angelegenheit der Entsendung von Sachverständigen nach Ostasten zum Studium der dortigen Verhältnisse hinfichtltch der Production rc. ist soweit gefördert, daß tu Aussicht genommen ist, dte Expedition mit dem am 27. Januar von Bremen abgehenden Lloyd Dampfer „Sachsen" hinaus« zinsenden. Zur Erörterung der den Sachverständigen zu stellenden allgemeinen Aufgaben findet im RetchSamt des Innern am 11. December eine Versammlung der In« tereffenteu statt. Hannover, 4. December. Seine Majestät der Kaiser nahm heute Vormittag Vortrage entgegen und besichtigte um halb 12 Uhr dte GarntsonSkirche, wo sich zur Begrüßung Er. Majestät dteGeistltchkett, sowie Oberpräsident v. Bennigsen und der commandtrende General, General der Infanterie v. Seebeck, etngesunden hatten. Um 12 Uhr wurde im Schlöffe daS Frühstück eingenommen und um 1 Uhr erfolgte dir Abfahrt Seiner Majestät zur Jagd nach Springe. Sanpark-Springe, 4. December. Seine Majestät der Kaiser, Allerhöchstwelcher mittels ExtiazugeS um 1 Uhr 20 Minuten auf der Station Kaiserallee etutraf und dort von den Kriegerveninen, welche mit Musik und Fahnen erschienen waren, bewillkommnet wurde, begab sich mit den zur )agd Geladenen am Schlöffe vorüber nach dem Jagdrevier HallermandSkopf, wo Seine Majestät von den Jägern mit dem Fürstengruß empfangen wurde. ES findet eine Suche mit der Findermeute auf Sauen statt. Es herrscht mildes, gutes Jagdwetter. Hamburg, 4. December. An der Versammlung der ausständigen Quatarbeiter nahmen etwa 4000 Per« fernen Theil. ES wurde öeschloffen, den verkündigten Gekawmt- LuSstand anzuerkennen und sich mit den übrigen Ausständigen solidarisch zu erklären. Hamburg, 4. December. DaS 7 6. Regiment wurde RorgenS vom Lockstedter Lager diSlocirt- die 85er rückten ein. Alles ist ruhig. Karlsruhe, 4. December. Der Baudirector und Vorstand der technischen Abtheilung der Generaldirection der SttaatSeisenbahnen, Goßweyler, ist heute gestorben. Bern, 4. December. Der BuvdeSrath ersuchte dte vundeS«Versammlung um dte Ermächtigung, dte elb- geenvssischen Staatsanleihen vom Jahre 1887 zu kündigen und den Ttteltnhabern die Eouverfioa in drei« procentige Anleihen anbieten zu dürfen. Rom, 4. December. Der Marineattachö der deutschen Botschaft drückte dem Marinemintster Brin litt herzlichste Beileid deS Staatssekretärs deS RetcbSmaiine- nwtS, Contreadwiral Hollmann, wegen des Ereignisses von Mogadischu auS. Brüssel, 4. December. Kammer. Der Socialtft bmndervelde interpelltrt über die Ausweisung der Smgländer Tom Mann, Wilson, Sexton und Tillet. Dsr Justiz minister erwidert, er sei dem Gebrauche seiner Vorgänger gefolgt. Jeder Fremde, der sich nicht den Landes- gesehen unterwirft oder auffordert, diese zu Übertreten, wüffe unverzüglich auSgewieseu werden. Diese Fremden seien nach Belgien gekommen, um eine aufständische Bewegung der Dock- arbetter Antwerpens zu organtfiren und einen Strike zum Raine des Antwerpener Hafens herbetzufÜhren, wie dies das foctaltstische belgische Blatt „Peuple- zugesteht. Gegenwärtig seien Verhandlungen mit dem englischen Auswärtigen Amte Über diese Frage eiogeleitet. Er könne daher keine Auskunft geben, allein er werde stets verhindern, daß Fremde die belgische Gastfreundschaft mißbrauchten. Die vom Interpellanten eingebrachte Tagesordnung mit Tadelvotum wird mit 56 gegen 27 Stimmen abgelehnt. Die Tagesordnung Delbecke mit Vertrauensvotum wurde angenommen. Paris, 4. December. In der Zoll commission erklärte heute der Handelsminister, dte Regierung fände die von der Eommtssion angenommene Exportprämie auf Zucker zu hoch. Die Regierung habe dafür Sorge getragen, die Frage zu einem guten Ende zu führen und werde ihren Gesetz« eutwurf vor der Kammer wieder aufnehmen. Depeschen deS Bureau .Herold". Berlin,4. December. Die Budgetcommission deS Reichstages wird Donnerstag den 10. December in dte Berathungen des MtlitäretatS eintreten. Berlin, 4. December. Die Commission zur Bor- berathung der LehrerbesoldungS-vorlage trat heute zusammen. Berlin, 4. December. Der .Post" zufolge besteht die Abficht, den Antrag Graf Schwerin wegen Aufhebung der Transitläger und deS ZollcreditS am Mittwoch auf die Tagesordnung deS Reichstages zu setzen. Berlin, 4. December. Dte Verhandlungen Über die Militärstrafprocetzordnung werden, wie einige Blätter melden, im Plenum deS BundeSrathS voraussichtlich erst nach Neujahr stattfiaden. Berlin,4. December. Etn Eommando von hiesigen Schutzleuten, bestehend aus 5 Offizieren, 10 Wachtmeistern und 200 Schutzleuten wird voraussichtlich nach Hamburg gehen, um dte dortige Polizei zur Aufrecht- erhaltung der öffentlichen Ordnung während der AuSstandS- bewegnng zu unterstützen. Berlin, 4. December. Die dritte Lesung der Strafproceß'Novelle wird Donnerstag den 10. d. M. im Reichstage stattfinden. DaS Centrum hat gestern Abend über seine endgültige Stellung hierzu berathen. Hannover, 4. December. Der .Hann. Anzeiger" berichtet, der Kaiser habe in einer gestern in der hannoverschen Militär-Reitschule gehaltenen Rede sich deS Längeren über den Fall Brüsewitz ausgesprochen, der ihn äußerst schmerzlich berührt habe. Er richte hauptsächlich an die jüngeren Offiziere dte Mahnung, sich stets der hohen Pflichten, welche ihnen die Uniform auferlege, bewußt zu bleiben. Namentlich sollten sie immer eingedenk sein, daß dte Uniform keineswegs einen Gegensatz zwischen OsfizierwÜrde und Bürgerschaft schaffe und daß ein derartiger Unterschied keinesfalls durch daS Benehmen der Offiziere markirt werden dürfe. Er hoffe und erwarte, daß daS Offizier«CorpS, soweit es an demselben liege, stets bestrebt fein werde, in einem guten Verhältniß mit der Bargeschäft zu bleiben. Paris, 4. December. Der .Figaro" gibt der Meinung Ausdruck, daß der Besuch deS Präsidenten Faure, der in einigen Monaten in Petersburg erfolgen werde, etwas mehr sein werde, als ein bloßer Höflichkeitsbesuch. Madrid, 4. December. Die hier eingegangenen Meldungen von dem Auf st an de'Huf den Philippinen werden als Übertrieben bezeichnt London, 4. December. ES verlautet, die Königin Victoria werde nach den Jubiläums-Festlichkeiten eine Reise nach Irland unternehmen. London, 4. December. .Daily Telegraph" meldet aus PrSioria, daß der neue englische Agent in Prätoria sich geweigert habe, eine Adrrffe von in Transvaal lebenden Engländern entgegenzunehmen, in welcher die Oberhoheit Englands über die südafrikanische Republik gefordert wird. Berlin, 5. December. (Proceß Leckert.) Auf eine Bemerkung des Oberstaatsanwalts, daß man dem jetzigen Gestandniß nicht ohne Weiteres glauben dürfe, erklärt der RrchtSanwalt LubczinSkt, er könne zeugeneidltch versichern, daß Lützow schon bei der ersten Unterredung mit ihm gesagt habe, er wolle v. Tausch so lange halten, wie eS gehe, wenn es aber nicht mehr gehe, gebe er ihn frei. Tausch wird nun in ein scharfes Kreuzverhör genommen, wobei er die Behauptung v. Lützows immer wieder als Lüge bezelchuet. Weiter erklärt der Bertheidlger Lützows fich bereit, zu beeiden, daß Lützow schon vor drei Tagen zu ihm gesagt habe, die Seele drr ganzen Jntriguen gegen den Frhrn. v. MarschaA sei Commiffar Tausch. Letzterer habe wohl gewußt, daß der Verfasser deS Artikels Hauptmann Hönlg fei, die Sache aber so dargeftellt, als sei v. Huhn der Autor, v. Tausch erklärt Alles sür unwahr. Der Berthetdiger v. LützowS beantragt die Vernehmung des Oberstlieuteoant Garde und des Hauptmann Höaig und erklärt, weitere Be- weiSanträge nicht mehr stellen zu wollen. Auf eine Frage des Vorsitzenden bekundet v. Tausch, daß der Polizeipräfidrut ihm untersagt habe, den Gewährsmann betreffend die Angelegenheit v. Huhn zu nennen. Oberstlieutenant v. Gaede wird nochmals vernommen. Er verbreitet fich über den Plan des an den KriegSminister anonym zu sendenden Briefes. Nach Vernehmung weiterer Zeugen wird die Verhandlung auf Montag vertagt. Berlin, 5. December. Der Magistrat verwies in seiner gestrigen Sitzung daö Profit eines Sch fffahrtS-CanalS Berlin-Stettin zur Vorberathung an die Verkehrs-Deputation. Berlin, 5. December. Die .Nordd. Allg. Ztg." bestätigt, daß der Kaiser die Ernennung des Oberst Siebert zum Gouverneur von Ost-Afrika bereits vollzogen hat. Hamburg, 5. December. Die „Hamb. Börsenhalle" dementirr officiill die Nachricht von der Entsendun g Berliner Schutzleute nach Hamburg. Die Haltung der Strikenden ist fortdauernd ruhig. Die Strlke-Commlsstom berief für heute Vormittags zehn Versammlungen von Ausständigen ein. Brussel, 5. December. Der König appelllrte an die patriotische Gesinnung der Liberalen behufs Beilegung der Krisis im Brüsseler Gemeinderath. Wenn diese Bemühungen scheitern, soll der Gemeinderath am Montag aufgelöst werden. CocaUs nnö ptwinsUtUs» Gießen, den 5. December 1896. nn. Unser Großherzog. Am nächsten Freitag den 11. December d. I. find 10 Jahre verflossen, daß Se. Königliche Hoheit Großherzog Ernst Ludwig von Hessen in das Großh. hessische Infanterie Regiment Nr. 115 (Leibgarde- Regimem) und zwar al- Lieutenant in die Leibcompagnie eingetreten ist. Das Patent zu feiner Charge erhielt Seine Königl. Hoheit bereits am 21. April 1885. Dieser Ehrentag der 10jährigen Wiederkehr des Dienstantritts Sr. Königl. Hoheit wird von der Leidcompagnie in festlicher Weise begangen werden. Im Saalbau findet aus diesem Anlaß eine Bereinigung des OifiziercorpS des Regiments, sowie der Offiziere, Reserveoffiziere und der Mannschaft der Leibcompagnie statt, wobei ein Concert mit lebenden Bildern, Prolog u. s. w. veranstaltet werden wird. Gewiß wird diese Nachricht manche schöne Erinnerung bei Denjenigen wachrnfen, welche unter dem Commando Sr. Königl. Hoheit deS Erb« großherzogS als Zugführer standen und das RegimentS- exerclren und die Manöver mitmachten. Das Avancement Sr. Königl. Hoheit gestaltete fich in folgender Weise: Am 21. April erhielt Erbgroßherzog Ernst Ludwig daS Patent als Lieutenant und am 9. December 1889 als Premierlieutenant. Übersprungen hat derselbe die Chargen als Hauptmann, Major und Doerftlteutenant. Am 22. März fand dte Beförderung Sr. Königl. Hoheit zum Oberst, am 19. April 1894 zum Generalmajor und am 27. Januar 1896 zum Generali eutenant statt. Se. Königl. Hoheit der Groß- Herzog ist Inhaber des Regiments 115 sowie deS Dragoner- Regiments Nr. 23. e* ProviozialauSschußfitzung. SamStag den 12. d. Mts,, Vormittags 9 Uhr, findet im RegierungSgebäude dahier eine öffentliche Sitzung des ProvinzialauSschuffeS der Provinz Ober- heffen mit folgender Tagesordnung statt: 1. Den RecurS der Wittwe Rübsamen zu Gießen gegen einen das Baggern in der Lahn verbietenden Pollzechefehl des Großh, KcelSamiS Gießen betreffend. 2. Die Enteignung des zum Bau der Nebenbahn Friedberg—Hungen erforderlichen Geländes in den Gemarkungen Hungen, Inheiden und Feldheim - hier Antrag auf Ausspruch der Enteignung gemäß Art. 54 deS Gesetzes vom 26. Juli 1884 betreffend. 3. Da- Gesuch der Fabrik feuer« und säurefester Steine zu Bad- Nauheim um Genehmigung zur Errichtung eines Stein- brennofenS betreffend. 4. Gesuch deS Metzgermeister» Hetrich Müller zu Schotten um Ertheiluug einer Con- cesfion zum Gastwirthschast« betriebe. •* Der Arbeitsnachweis der Stadt Gießen hat im ersten Monat seines Bestehen«, dem Monat November, eine ver- hältnlßmäßig rege Inanspruchnahme erfahren und man darf wohl erwarten, daß in Zukunft, wenn die Bevölkerung sich I mehr au die neue Einrichtung gewöhnt hat, die Dienste dieser I städtischen ArbettSvermiltelungSstelle noch häufiger in Ansp uch genommen werden. Seitens der Arbeitgeber gingen 89 Ge« I suche ein und zwar wurden 23 gewerbliche Arbeiter (darunter I 12 Lehrlinge), 30 ungelernte Arbeiter und 36 weibl'che Personen gesucht. Dem Angebot standen 114 Anfragen nach Arbeit gegenüber; von dieser Zrhl entfallen auf die gewerb- I lst jedoch anzu« I »khmen, daß durch die Thätigkeit des Arbeitsnachweises eine noch größere Zahl von Stellen vermittelt wurde, ohne daß demselben eine diesbezügliche Mittheilung zvg'gangen ist. Im Interesse eines guten Geschäftsganges ist eS aber un« b.dingt nöthig, daß Arbeitgeber und Arbeitnehmer, welche den Nachweis in Anspruch nehmen, sofort demselben unter Bezugnahme auf den Tag der Anfrage Kenntniß geben, sobald sie, sei eS durch den Nachweis, sei eS ohne denselben, die erforderten Arbeitskräfte oder die gesuchte Arbeit erlangen. *• Die Ladengeschäfte dürfen während der nächsten drei Sonntage, beginnend mit dem morgenden, bis Abends sieben Uhr offen aehalten werden. •*H. Stadttheater. Die verehrltche Direction ist be- I müht, sich die Gunst deS hiesigen TheaterpublikumS zu erhalten, aber dasselbe auch zu verwöhnen, das bewies die gestrige Aufführung deS Lebensbildes „Der kleine Lord", In welchem wir als Gast Frl. Käthe Bast 6 vom Lessingtheater Berlin kennen lernten. Die zu diesem Stück einiger' maßen zahlreich E.schienenen werden wohl darin mit uns einig fein, daß diese Vorstellung, ganz besonders aber das Spiel deS geehrten Gastes, zu der Eingangs erwähnten Behauptung berechtigt, die Wiedergabe deS an sich etwas sentimentalen, L la Birch. Pfeiffer angelegten Stückes, bot uns einen ganz besonderen Genuß. Cedric, der kleine Lord, das Glück seiner Mutter, der Stolz und die Freude seines Großvaters, eine herrliche, mit geistigen Gaben vorzüglich auSgeftattete Knabengestalt, wurde uns durch Fräul. Bastv in solch' natürlicher, Aug und Herz bestrickender Ge- stalt vorgesührt, daß jede Silbe, jede Bewegung mit Ent- zücken ausgefaßt wurde. Vollste Anerkennung einer solchen Leistung, die in jeder Beziehung als das künstlerisch Vollkommene sich präsentirte. Fräul. Baste erobert sich die Sympathie des Publikums im Sturm und es ist nicht zu verwundern, wenn verwöhnte Großstädter sie ihren Liebling nennen. So gemüthsfrisch, so überzeugend wahr und natürlich ist ihr Spiel, daß deS gestrigen Abends noch lange mit Vergnügen gedaht werden wird. Die übrigen Mitwirkenden standen unter dem günstigen Einfluß des Gastes und schufen ein solch gediegenes Gesammtbild, daß diesem Stück in seiner schlichten Einfachheit ein großer Erfolg zu Theil ward. Vor Allem sei Frau Helm als Mistreß Errol erwähnt, in welcher die Mutterliebe sich in so empfindungsreicher Weise documentirte. Herr Peickner als Graf Dorincourt erfreute durch die treffliche Charakteristik, obgleich dieser highlife-man in Sprache prägnanter gezeigt werden muß. Herr Goldbach als Notar Havtscham war am richtigen Platze und die Leistung des Herrn Director Helm als freiester Bürger und Drogist Amerikas „in Firma Hobbs" war eine recht erfreuende und, wie immer, gute. Die Damen Dellmar und Fritzschler, sowie die Herren Sch aller und Leuschner befriedigten. An dem großen Beifall nach jedem Actschluß, der in erster Linie dem geschätzten Gaste Fräul. Bastö galt, participtrten jedoch alle übrigen Mitwirkenden in gleicher Weise. Nach der gestrigen Vorstellung wird gew ß Niemand unbefriedigt den Museotempel Gießen- verlaffen haben. Wir freuen uns auf die Montag»Vor« stellung, in welcher Frl. Sofie in Halbes „Jugend" noch einmal auftreten wird. * Etadttheater. Heute, Sonntag, gelangt daS reizende Lustspiel „Renaissance" zur Aufführung, lieber dasselbe schreibt man dem „Frkf. G.-A." auS Berlin: „Der Erfolg, den sich daS dreiactige BerSlustspIel „R^naiffarce" von Franz von Schönthan und Franz Koppkl Ellfeld schon an einem halben Dutzend größerer deutscher Bühnen geholt hat, ist, ihm gestern vom Publikum deS Berliner Theaters mit großer Wärme bestätigt worden. ES ist auch ein kleines Meister- werk dramatischer Conditorkunst, zierlich, lecker, appetitlich und süß zu naschen, mit netten Versen und luftigen Kietnig- feiten hübsch geputzt und auSgestattet. Erft wenn e» mit dem Knabbern dem Ende, d. h. dem dritten Acte, zu geht, kommt daS ominöse Drahtgestell zum Vorschein, daS jeder Z.ckerbäcker zu feinen kunstvollen «us'ätzen gebraucht, und dieses Drahtgestell he'ßt Handlung und ist in unserem Falle von so treuherziger Banalität und so nichtssagender Liebenswürdigkeit, daß man die Last vetliert, der Arbeit kritisch zu Leibe zu gthen, waS — unter uns gesagt — eine habet, leichte Aufgabe wäre. Genug, dem Publ kam gefiel die Ge. schichte von dem flotten Maler Felice da Feltre, der uuf daS Schloß der jungverwtttweten Marchesa di Sansavelli kommt, um ein biblisches Gemälde zu schaffen und fich zum Sch uß mit der zur W-ltlust bekehrten schönen Dame bei flammendem Abendroth verlobt, ganz ausgezeichnet- es amüsirte fich köstlich über den wilden Bengrl Vittorino, der seine Mutter vergöttert, für den fremden Maler schwärmt, seinen pedantischen Magister haßt, an dem braven alten Pater Bentivoglio hängt und schließlich durchgeht, um in Florenz ein berühmter Künstler zu werden, nachdem ihm vorher ein heißblütiges Modellmädchen das Küffen beigebracht hat. In dem leichten BerSgeplätscher, dem ein gelinder Humor nicht fehlt, fühlten fich die Hörer höchst behaglich, und da der Erfolg nicht durch grobe oder rasfinirte Effecte erzielt wird, wie in anderen sogen. Zugstücken jüngster Zeit, so kann man immerhin Ja und Amen dazu sagen, ohne seinem litierarischen Gewiffen weh zu thun." • * DaS Wrihnachtloratsriu«: „Die ^Gsburt Jesu Christi" von Heinrich von Herzo genberg wird nun best mmt Donnerstag, den 17. December, in hiesiger Stadt, ktrche zur Aufführung kommen. Da dem Kirchengesang- verein von den Aufführungen deS Oratoriums, sowie der Schützischen Passion ein Deficit von ca. 600 Mk. verblieben war, so sieht der Verein sich genötdigt, diesmal von dem bisher streng eingehalteneu Grundsatz, seine Darbietungen unentgeltich zu geben, abzuweichen, und wird von den Be. suchern ein Eintrittsgeld erheben. Den inact'ven Mitgliedern wird gegen Vorzeigung ihrer Mitgliedskarte eine Preis« ermäßigung gewährt werden. • • 6ii Deserteur des 116. Regiments, auS Offen« bach stammend, wurde vorgestern Abend von einem Schutz' mann in Offenbach betroffen und festgenommen, wobei er fich widersetzte und dann flüchtig ging. * • Zur Beachtung. Im Jntereffe unserer Leser machen wir darauf aufmerksam, daß die Entfernung von ElS, Schnee u. s. w. mittelst sp'tzeu Gegenständen, tote eiserne Hacken, Schippen und dergleichen leicht mit Beschädigungen der Gement« oder Asphaltpflaster verbunden sein kann. Die zur Reinhaltung der Straßen verpflichteten Personen werden daher, um sich für die Beschädigung der Trottoirs nicht schadenersatzpflichtig zu machen, gut daran thun, in anderer Weile sür die Entfernung deS EiseS von den Trottoirs sorgen zu laffen. Ferner theilen wir mit, daß nach § 5 und 6 des Local Reglements vom 10. November 1879 auch die Eigenthümer und Pächter von Grundstücken und Bauplätzen rc., die innerhalb des städtischen Bebauungsplanes an öffentlichen Straßen und Wegen liegen, verpflichtet find, ebenso wie die Hausbesitzer in auögebauten Straßen, bet Schneefall und Glatteis längs deS Grundstücks einen 3 biS 4 Fuß breiten Pfad kehren bezw. bei Glatteis streuen zu laffen. • • Da» SlatteiS, welche« uns in der Nacht von Donnerstag auf Freitag brfcheert wurde, scheint auf längere Zeit den Verkehr gefährden zu wollen. Während in der Janen- stadt in Folge erhöhter Temperatur und deS stätkeren Verkehrs wenigstens am Tage baß Uebel weniger fühlbar wirb, ist im Freien kaum fortzukommen. Der Erbboden ist wie mit einer starken Glasur überzogen, so daß mit Leichtigkeit Schlittschuh gelaufen werden kann. Am fchlimmsten daran find die FuhrwerkSbefitzer, die fich mit ihren Pferden nur herauswagen können, wenn fie „scharf haben-, der Verkehr mit Rindvieh-Gespannen ist unmöglich. Der durch daS Glatteis erschwerte Verkehr machte fich auch aus dem heutigen Wochenmarkle geltend, woselbst nicht so viel Wagen hielten tote sonst. * * Wie man'arme Kivder beschenken soll. Der in Wien bestehende Verein „Frauenhort" hat, wie dortige Biälter berichten, vor zwei Jahren aus Antrag eines seiner AuS- schußmitglieder einstimmig den Beschluß gefaßt, die alljährlich von ihm vorgenommene Bekleidung armer Schulkinder küns« tig ohne Ocffrntlichkeit der Bescheerung durchzuführen. Seit, dem werden diese Spenden den Kindern direct in baß HauS geschickt. In Folge dieser Reform der Bekleidung armer Schulkinder ist auch der Andrang zu der Kinderbekleidung des Vereins ein großer. Der Verein hat Heuer 164 Kinder vollkommen nuSgeftattet. Ein ferneres Verdienst des „Frauen- hort" ist eß, daß er getreu dem Spruche: „Doppelt gtebt, wer schnell gtebt", schon Mitte November eineß jeden Jahreß seine Schützlinge bekleidet, so zwar, baß sie mit Beginn der rauhen Witterung auch schon im Besitze der warmen Kleider sind. So ist auch diesmal, am 17. November, den Schützlingen des „Frauenhort" die Bescheerung in das Hauß gesendet worden. Mit Hellem Jubel empfangen die Kleinen stetß ihre Geschenke. Zwischen ihren vier Wänden Überiaffen sie fich ihrer Freude- fie sind nicht bedrückt und etngeschüch. tert durch die geputzten Herren und Damen, die hellglänzen. den Säle und die schönen, aber so demüthigen Reden bei öffentlichen Vertheilungeu. Zugverspatungen müssen nach einer Verfügung des preußischen Eisenbahnministers in allen Fällen sofort särnmt- lichen Stationen der ganzen von dem Zuge zu durchlaufenden Strecke telegraphisch M'tgetheilt werden und zwar unter kurzer Angabe der zur Aufklärung und Beruhigung des Publikums dienenden Thatsachen. Zugleich spricht der Minister den Wunsch aus, daß der gesammte Nachrichtendienst bei Verkehrsstörungen für den Staatsbereich einheitlich gestaltet werde und beauftragt die königliche Eisenbahndirection in Hannover, den Entwurf einer entsprechenden Dienstanweisung demnächst ausarbeiten zu laffen. A Mainz, 4. Dezember. Eine wichtige Verkehrs- neuci ung tritt alß Folger Verstaatlichung der Hessischen LudwigSbahn am 1. Janna^n. An dem angegebenen Termin wird nämlich ein über Alzey durch die Pfalz gehender Schnell, zug nach Paris eingelegt werden. Der Zug nimmt somit den kürzesten Weg nach der Hauptstadt Frankreichs und wird besonders den über Mainz reisenden Passagieren eine Zeit- ersparniß gewahren, indem der Umweg über Bingerbrück, Münster a. St. u. s. w. alsdann in Wegfall kommt. — D>e wegen überhäuftem Verkehr bei dem Güterverkehr der LudwigSbahn vorübergehend aufgehobene Sonntagsruhe ist mit Beginn dieses Monats wieder eingeführt worden. • Der Sodener Oaelleufchah zu Bad-Soden a» Taunus. Bei Gelegenheit der 68. Versammlung deutscher Natur« forscher und Aerzte zu Frankfurt a. M. widmete die Brunnenverwallung Bad-Soden am Taunuß PH. Herrn. Fay u. Co. genannter Versammlung eine kleine Broschüre, welche sich vor ähnlichen Erzeugniffen durch ihre wiffenschast- liche Faffung außzeichnet. AuS diesem kleinen Werke ersehen wir, daß der so beliebte Badeort Soden am Taunuß fich deß reichsten Quellenschatzes der Welt erfreut. Insbesondere wtrd der Warmbrunnen Nr. 3 erwähnt, der durch seine Vorzüge bei Störungen der Athmunpßorgane ohne Gleichen dasteht. Wir ftiben ferner in der Broschüre unter Zuhilfenahme von Abbildungen eine Beschreibung der Pastillenfabiik, welche bte bekannten Foh'S ächten Sodener M'neral-Past.llen terfteOt und wird deren Anwendung und Wirksamkeit erläutert. Schiff-nachrichten. Norddeutscher Lloyd, in Gießen oeittctm durch die Agent« Carl LooS und I. M. Schulhof. Bremen, 4. December. sPer transatlantischen Telegraph.) Da Postdampfer Dresden, Capitän O. Groß, vom Nordd. Lloyd ie Bremen, ist gestern 10 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angtkommen. Bremen, 4.December. sPer transatlantisch«Telegraph.) Da Rolanddampser Roland, Capitän 6. v. Ba> beleb«, vom Nordd. Lloyd in Bremen, ist heute 9 Uhr Vormittags wohlbehalten in Baltimore angekommen. - ■ -----!■■■!> Auszug ans den -tandesaurtOeegiftee» bet Stadt Stetze». Otifge&ote. November : 27. Theodor Kail Ludwig Johann Fruttg, Zahnarzt dahier, mit EtSbeth AgneS Martha Dreßler zu Leipzig. 30. Anion Seydel, Gättner dahier, mit Johann, tie BellerSheim aus Wetzlar. December: 1. Heinrich Oestrich, Fuhrmann dahier, mit Christine Lipp rt hierselbft. 1. Dr. Karl Jacob Hermann Finger, P.ioaldocmt dahter, mit Karoline Marie Lutte Weiffenbach hierieibst. 1. Karl Rudolpb Wilhelm Georg Friedrich Koch, Zahnarzt dabier, mit Clara Emilie Florentine Krauße bierselbst. 3. Heinrich Jacob Schmitt, Schlosser zu Gießen, mit Katharine Elise Eich hierfeidst. 3. Albert Neubürger, Kaufmann dahier, mit Ida Nußbaum hierfeidst. 4. Heinrich Kratz, Stations.Assistent dahier, mit Katharine Karoline E'nstine Wilhelmine Anna Marie Rapp zu Rieder-Gemünd«. 4. MarkuS Baue--, Kaufmann dahier, mit Sophie Baer hierfeidst. G k) eiDi ießnnqan. November: 28. Wilhelm Peiri, Maschinenarbeiter dahier, mit Elisabeth Johanna Ka'harine Feller hier selbst. 28 Heinrich Knorr, Metzger dahier, mit Luise Christiane Schmidt hierselbft. 28. Philipp Diehl, Fuhrmann dahier, mit Katharine Susanne Auguste Möll« hierseibst. Wadoraraa» November: 25. Dem Kaufmann Wois Wertheim eine Tochter^ Martha. 25. Dem Schneider Heinrich Heinze ein Sohn, Guste,. 27. Dem Gemüsehändler Bernhard Schmitt eine Tochter, Emma Elise Anna. 27. Dem Vorarbeiter Heinrich Kaspar Müller ei» Sohn. 28. Dem HiisSbremser Adam Zinn eine Tochter. 28 De« Metzger Wiegand Wagner ein Sohn, Ferdinand Christian Hermann. 29. Dem Taglöhner Konrad Pert ein todtgedoreneS Kind weibliche« Geschlechts. November: 27. Marie Ka ha.ine Hedwig Dauernheim, geb. Siohr, 74 Jahre alt, dahier, Witiwe von Hauptkaffetuchhaner Wilhelm Dauernbeim. 27. Georg Mufang, 35 Jahre alt, von Ilbenstadt. 29. Karl Wagner, 8 Monate alt, Sohn von Fuhrmann Johann Wagner dahier. 30. Georg Heinrich Schomber, 74 Jahre alt, Rentner dahier. 30 Georg Wenzel, 34 Jahre alt, Wagenputz r von Lützellinden. December: 1. Anna Hanappel, 21 Jahre alt, von Meder di fenbach. Auszug an» den AirchenbücheriT Der Siavt Gieße«. Evangelische Gemeinde. Otttmitl. MaithäuSgemeinda. Den 28. November. Heinrich Knorr, Metzger zu Gießen, vntz Luise Christiane Schmidt, Tochter deS Webers Christian Schmidt U. zu F^eienseen. MarkuSgemeinde. Den 28. November. Philipp Diehl, Fuhrmann zu Gieße«, und Katharine Susanne Auguste Möller, Tochter deS SteueramtS- dienerS Adolf Möller. JohanneSgemeinde. Den 28. November. Wilhelm Petri, Mafchinenarbeiier z» Gießen, und Elisabeth Johanna Katharina Feller, Tochter bi8 Taz- löhnerS Johannes Feller zu Gießen. Snanfte* MatthäuSgemeinde. Den 29. November. Dem Buchhalter Hermann Albrecht Mälm eine Tochter, Erna Gertrud Käthe, geboren dm 19. August. MarkuSgemeinde. Den 29. November. Dem Clubdiener Adolf Fink eine Tochter, Elsa Henni, geboren den 29. October. Denselben Dem Schlosser Jacob Reichel eine Tochter, Dora Lina Käthchen, geboren den 17. Oclober. LukaSgemeinde. Den 29. November. Dem Geometer Wilhelm Lindenstruth eine Tochter, Auguste Elisabeth Carola Christine, geboren den 24. Septbe. Denselben. Dem Heizer Georg RSddtger ein Sohn, Georg Peter Karl, geboren den 10. November. Denselben. Dem Schlosser Konrad Heisen eine Tochter, Martha Elise Emilie, geboren den 3. October. , r ... Denselben. Dem Kaufmann Karl Zülch ein Sohn, Friedrich Hermann, geboren den 21 Ociober. .... Den 3. December. Eine uneheliche Tochter, Franziska Malhuae Karoline, geboren den 26. November. JohanneSgemeinde. . Den 29. November. Dem Kaufmann Christian Wilhelm Em« Weißbäcker ein Sohn, Emil Philipp Carl, geboren dm 14. October. Denselben. Dem Schneider Caspar Volland eine Tochter, Marie Elisabeth Johanna, geboren den 9. Grober. Militärgemeinde. Dm 28. November. Dem Peemierlieutmant Maximilian Braa ein Sohn, Friedrich Wilhelm Kari Alfred, geboren den 21. Juli. BaaiedlgU. LukaSgemeinde. Den 30. November. Marte Dauernheim, geb. Stohr, deS Hauptkassenbuchhalters Friedrich Wilhelm Dauernheim, 74 alt, starb dm 27. November. JohanneSgemeinde. Dm 2. December. Georg Heinrich Schomber, Rentner, ew Wittwer, 73 Jahre alt, sta b den 30. November. Verkehr, taub- un» voU.wirthschaft. eUtm# 5. December. Marktbericht. Aus dem heutiS» Wochmmartt kostete: Butter pr. Psd. X ^00—1,15, HÜHnaet« pr. St. 7-8 4, 2 St. 00 4, Enteneier 0 H, 2 St V 4/ der pr.©t.C0-00A, »Sie pr. 6t.5-8 4. Käsematte pr. 6t. »G. Erbsen pr. Liter 17 4, Linsm pr. Liter 28 * ^«bai pr. W* X 0,50 biö 0,£0, Hühner pr. Stück 0.93 bi« 1,00, Hahnm pr. 6®» X 0,60-1,00, Entm pr. Stück X 1,50-1,70, Gänse prWjJ X 0,45-0,55, Ochsenfldsch pr. Psd. 66-74 Kuh-und pr. Psd. 60 -66 A, Schweinefleisch pr. Psd. b6 biS 66 SchweiM- fldsch, gesalzm, pr. Pid. 70 A, Kalbfleisch pr. W. 10-W ± Hammelfleisch pr. Psd. 50-65 H Kartoffeln pr. 100 «Uo 4wb« 4 50 X, Weißkraut pr. Stück 0- 00 Zwiebeln pr. I x 4 00—0,00, Milch pr. Liter 16 4 M Ko Pl biQ* d §< - T 8 ^riu In je flufß ____________________Le, ßäty Ml &tti! Steil Ki beziehnt durch alle Buq fwit blttd VVD ttultyx: Tat VogeiSbngn iü ftint Jnd Mi Tbromotaseln un totx bat betr. Zucht tzenft Ludwig L -elfischer fienboirt In Alöseld. vrett drosch.^ baH«te. “»'«I »ff,»,* uubnnenn hohler ^«tzln. cob Hermann Fkgjs .®'Wwft ^Mitaetjt babkt, mit£! ’’’• 3. Heinrich ^c b Ä Jttlt Eich blerftib?36Ä ftaNuhbamhieliM 4 aJu °"t «athorin? ßaroltoe ö ^ Mer-Gemünden. 4. Mach M&er -iersellst. nMl!iStnarbdkt dahier, mit n blnjtlbö. 28. Heinrich eMx « SW hirrjM. 28. Mi» Marine Tu^onve Milr i«nn Wols Wertbeim eine Tot! »cinrich grinst ein Cobv, @uf. ifltb 2chmill eint Tochier, 6a. ■Ütr Heinrich K°sM Müller a bim Zinn tine Tochier. 28 Ja )hn, Fnblnanb Ehrliilan heurc' ein lobtgtbormctz Kind mriblf irttm« badnt Hedwig Dautrnhetm Witlwt von haoplkaßebuä!'.^ g Mufang, 353abttall, vonM teilt, Sohn von Fuhrmann Wv tch Schomber, 74 Jahre all, Mn {ehre ilt, W-genpuh-r von Di« Nippel, 21 Jahre alt, von W *Kird>enbUd?ern ii btaüiU tMtU« ÄÄwÄ'i tt beS Webers Christian SchM •Sä«" ZLsss iehm. etaafts* S-bS" J5£l S# * «* * Lctodtt. i'Sss-S ^SÄ**** ÄSM|1”6M "* !«mt KW 3 «ug sstarf*»-"** !Ä °^9 Cc* Sßr 1 von Mk. empfiehlt 10737 Äug. Montanus Nacht 10735 Lrasjöstschtr Shampagver der ersten Hauser. Ob Durch directen Einkauf bin ich in der Lage, für Reinheit meiner Weine geraut iren in können. Proben und Preislisten stehen jederzeit kostenfrei in Diensten. 10598 ivlelhen ffbrlflrofse SS, 111 Mieth-Gesuche. gleichen Preisen portofrei. la. 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Um dies zu können, wenden wir uns wieder an die Liebe und den wohlwollenden Sinn der Freunde unserer Anstalt und ihrer Kuder in b bitten, uns Gaben an Kleidungsstücken, Stoffen, Garn und dergl., be- sonders aber auch an Geld, das uns die gleichmäßigste B^scheerung für unsere Kleinen ermöglicht, zuwenden zn wellen. Eine Liste zur Erhedung von Beiträgen wird nicht herumgegeben. Vielmehr bitten wir, die uns zugedachlen Gaben recht halb an eine der nachbenannten Vorstand dameu gelangen zu lassen: Frl. Amalie Ban so, Korbanlage 41, Frau Dr. Brüel, Löberstraße 11, Frau Amtsgerichts ratb Gebhardt, Bergstraße 3, Frau Rechnungsrath Kalbfleisch, l. Emilie Langermann, Südanlage 21, F au Pfarrer Naumann, Südanloge 8, Frau Louise Ottens, Bi-marckstraße 11, Frau Augusse Schwan, Seltersweg 64, Frl. Louise Wortmann, Asterweg 16. Auch die Schwestern unserer Anstalt find bereit, Gaben in Empfang zu nehmen. Gießen, den 14. November 1896. Der Borstand der Kleinkinder-Bewahranstalt. Dr. Naumann, Pfarrer. Bahnhofstr. 23 — Ecke der Löwengasse. 1644 Wein-Handlung von Ferdinand Schott verbanden mit Weinstuben. Sämmtliche Aackzuthaten, alle Gewürze,Mandeln,Haselnufikerne,Citroneu,Sultaninen Corinthen, Ammonium, Potasche, Aetherische Oele, Bock- odlaten re. re. empfiehlt 10702 Otto Schaaf, Seltersweg 39. Deutsche Schaumweine. Hhein-, Haardt- und Moselweine. Deutsche und Fra«;Sfische Rothweiue. Büdwelne. Eigener Import. Malaga, Madeira, Sherry, Portwein, Lagrima, Mueoatel, Tokayer,Wermuth, Priorato, Pajaret, Samos (ärztlich empfohlen). 5t Zchlillschiiljk empfiehlt in größter Auswahl Emil Pistor Nachfolger. O.— an, 3. . reinschmeckend und fein, roh von Mk. 1.10 an, gebrannt von Mk. 1.40 an, Verein Jugendfreund. ^bie in früheren Jahren so gestatten wir uns auch diesmal wieder die Bitte an die bekannte M'ldthätigkeit der E nwohner Gießens, dieselbe wolle uns auch dieses Jahr wieder darin unterstützen, einet «nz.hl Kinder nnbemit eitet hiesiger Familien eine We hoachtsfreade zu bereiten. Cigarrenabschnitte, Staniolkops.ln und Geldbeiträge werden gerne in Empfang genommen von unseren VorstandSm tgliedern: Buchbinder- meister Bourgeois, Rechner Doering, Schiossermeister Dörr, Mm teur Friedrich, Friseur Gerhardt, Bibi otdek^custoS Heuser, Bildhauer Kalbfleisch, Verwalter Keller, Quästor Orbig, Verwalter Schneider. Sämmtliche Zuthaten zur Confcct- und Kuchen-Bäckerci in anerkannt feinsten Qualitäten zu billigsten Preisen bei (A» Als nützliche und schöne I Weihnachts-Geschenke W empfehlen wir A Gasbeleuchtungs- M Gegenstände ,als: Kron-Leuchter, Speisezimmer- Mllü- Kronen, Ampeln, Doppelarme, ’ $ Lyren usw. in den gangbarsten ©tilformen '1fr ’ und Metallausführungen, sowie ' T Glls-Koch- und Skh-Apparatk, wie. vollständige Herde, Kocher A. . ür 1,2 und 3 Feuer, Brat- und Back« <—... ösen, Rost nnd Grillbrater, Bügel- Bll s ; eisen - Apparate, Kaffeebreuuer, Gasheiz- und Gasbadeöfen. 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Vn und werde JJ1 die Sht vollzogen Da« Gericht wieg die Mi lind M«ng i» s ff* bffe wtarn « i ’UD1 ' »'rkuna V?b,J "och, «Itern».VhWä)» für -... ätschen 5 , «. dieser "»‘“U Siehr y -tt.’-Ä; ftÄ'J Sa*