■ein. »s4 's sWylttt Win. !Ä*M! ^»V-rskvd^ I 1 U6t' r°r Seiet end - „ 8841 1« B°rft«ud. orgen: MMter 9811 Ale. ileissen. it Mliüti. tsen —■l 984» Ine.-W ehe Ihm. Madeira, itoblen). Äwengasse. " nand Schott iben. der r L ienk * 18SK. , EUbtnen" Aoid-Rcvle ion 86.11 Ml 26.Ü 9111 168! 31« 101J iiiifetcit« oht 18en, SaH«Mt63 ruS 06L . 1905 101.J - »Uwftä D jn!«»10’ bto- ** ,M9 -•; 170) Rr 262 Der Oietzener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Aamilienb kälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Zweites Blatt. Freitag den 6. November ___________________ Kießmer Anzeiger Keneral-Wnzeiger. 18»« Vierteljähriger Avonnementsprcis: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezöge«: 2 Mark 50 Pfg. Kedaction, Expedition und Druckerei: Kchutstraße Ar.7. Fernsprecher 51. Aints- und Anzeigeblcrtt für den T?vers Gieren. Gratisbeilage: Gießener. Jamitienbtätter Annahme von Anzergen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Corrn. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtlicher Lhrll. Gießen, den 4. November 1896. Betr.: Lehrerconferenzen. Die Vroßh. Kreis-Schulcommisfion Gießen an die Schulvorstände des Kreises. Wir beauftragen Sie, die Lehrer Ihrer Gemeinden zu benachrichtigen, daß in diesem Herbste folgende Conferenzen stattfinden werden: 1. Dienstag den 10. November, Vormittags 9>/, Uhr, zu Gießen im Cafs Ebel: Conferenz der Lehrer der einklassigen Schulen deö Kreises - 2. Dienstag den 17. November, zur gleichen Zett und in demselben Local: Conserenz der Lehrer der zwei« klasfigen Schulen des KcetseS- 3. Dienstag den 24. November, zur gleichen Zeit und in demselben Locale: Conferenz der Lehrer der drei« klasfigen Schulen deS Kreises und derjenigen Lehrer mehrklasfiger Schulen, deren Klassen nach drei« klasfigem Muster gebildet find- 4. DienStag den 1. Decrmber, zur gleichen Zeit und in demselben Locale: Conferenz der Lehrer der vier- und mehrklasstgen Schulen deS Kreises. Die Tagesordnung sämmtlicher Conferenzen bildet die Lehrstoffoertheilung, weßhalb die diesbezüglichen schriftlichen Arbeiten von den Lehrern mitzubringen find. Die AmtStage unseres technischen Mitgliedes find für diese Zett auf SamStags Vormittags verlegt worden- bet Hesouders wichtigen Angelegenheiten ist dasselbe an oben angegebenen Dienstagen im Cafe Ebel zu sprechen. v. Gagern. Gießen, den 4. November 1896. Betr.: Den Rundgavg der Feldgeschworenen. Bei Großherzogliche Kreisamt Gießen SM die Grstzh. VLrgermeißter-ie« M KreiseS» Wir erinnern Sie, soweit Sie noch rückständig find, an die baldige Erledigung unserer Verfügung vom 1. v. Mts. — Gießener Anzeiger Nr. 234, v. Gagern. FernUeton. Ihr erstes Debüt. Novellette von S. E. Robert. (Nachdruck verboten.) I. So, jetzt ist es genug, die Lection ist zu Ende/ sagte Meister Claudius und legte die Geige bet Sette. Lucte «ahm dte Blätter der Partitur zusammen, indeß, statt fich I« entfernen, betrachtete fie unruhig das Gesicht deS alten Musikers, das eine tödtliche Angst verrieth. Endlich fragte fie: „Meister, steht es mit Signora Rofina schlechter?" „Nein, im Gegentheil," versetzte Claudius. „Und doch, fügte er mit tiefem Seufzer hinzu, „habe ich große Sorge tun fie." Das junge Mädchen näherte fich dem Greise und fragte «it sanfter Stimme: „Meister, was haben Sie? Kann ich Ihren Kummer «icht lindern? . . Oft erleichtert man sein Herz, wenn man fein Leid Jemanden offenbart." „Du kannst mir nicht helfen," versetzte er. Dann aber fühlte er doch das Bedürfntß, fich einer Freundesseele an« zuvertrauen. Er sprach von seinen augenblicklichen Sorgen «nb seinen Befürchtungen für dte Zukunft- seit einiger Zett würden setne Stunden schlecht bezahlt und die Schüler gingen ab- auch wären durch dte letzte Krankheit seiner Gattin seine geringen Ersparnisse erschöpft, und da er nicht im Stande fei, dte Mtethe zu bezahlen, so hätte der HauSwirth an (diesem Morgen sogar dte Aufforderung an ihn ergehen lassen, bk Wohnung zu räumen. „O, dieses Unglück!" rief er, „in dieser Wohnung bin ich alt geworden, habe in derselben so viele Freuden und Leiden erlebt und nun in unserem Alter werden wir daraus »erjagt! Wenn Du wüßtest, mein armes Kind, wie bitter SaS ist! Siehst Du, dte Häuslichkeit wird zu einem kleinen Vaterland, an dem unser Herz hängt . . . Wie herb und Sitter ist daS für mein arme» Wetb, «eine gute Bosina . . Sie wird eS nicht überleben." Gießen, 4. November 1896. Betr.: Den Unterricht in weiblichen Handarbeiten. Die Vroßh. Kreis-Schulcommisfion Gießen an die Schulvorstände des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche unserer Auflage vom 2. October d. I. — Gießener Anzeiger Nr. 234 — noch nicht entsprochen haben, werden an deren Erledigung erinnert. __________________v. Gagern. ________________ Gießen, den 4. November 1896. Betr.: Ermittelungen bezüglich der im Großherzogthum sich aufhalteuden sranzöfischen Staatsangehörigen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grosth. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche noch mit Erledigung unserer Verfügung vom 21. v. MtS. — Amtsblatt ohne Nummer — im Rückstände find, werden hieran mit Frist von drei Tagen erinnert. _________v. Gagern. ___________ Gießen, den 4. November 1896. Betr.: Die Vertilgung des FroftnachtspannerS. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen 0» die Grstzh. Bürgermeistereien des Kreises. Soweit Sie unserer Versügung vom 2. v. MtS. — Gießener Anzeiger Nr. 236 — noch nicht entsprochen haben, erinnern wir Sie an baldige Erledigung. v. Gagern.___________________ Gießen, den 4. November 1896. Betr.: Ermittelung der landwirthschaftlichen Boden« benutzung und deS Ernteertrages im Jahre 1896. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises. Soweit Sie noch mit Einsendung der rubr. Verzetchuiffe im Rückstände find, erinnern wir Sie unter Hinweis auf unsere Verfügung vom 23. Mai d. IS. — Gießener Anzeiger Nr. 122 — an deren alsbaldige Vorlage. v. Gagern. • Berlin, 31. October. AuS der Wahlbewegung im Wahlkreise Brandenburg-Westhavelland sei als Curtosum mitgetheilt, daß die Socialdemokraten dort, wo man keine VersammlungSlocale auf dem platten Laude bekommen konnte, Versammlungen in besonders dazu errichteten Zelten auf Privatgrundstücken abhielten. Solche transportablen Zelte wurden als Parteitrain von Bezirk zu Bezirk mitgeführt. * Aus Ostpreußen, 31. October. Der älteste Mann in Ostpreußen und wohl auch in Preußen, der Altsitzer Ivan in Szittkehmen, ist im 118. Lebensjahre gestorben. Bis vor Kurzem war Ivan noch sehr rüstig. • ein rechter Wirth. In Magdeburg traten an einem Sonntag Vormittag zwei eben aus der Schule ent« lassene Bürschchen, ihren „Glimmstengel" rauchend, in ein Schanklocal und forderten mit lauter Stimme je einen „großen Nordhäuser"-SchnapS. Der Wirth, der zugegen war, betrachtete die Milchbärte, schmunzelte vergnügt und entfernte sich, anscheinend um zu veranlassen, daß daS Gewünschte gebracht werde. Nach einiger Zett kam er mit dem Kellner wieder zurück, der zwei Gläser Milch und -rter Brödchen trug und daS Ganze vor die zwei Bürschchen auf den Tisch setzte! „So, da» ist besser für Euch!" sprach der Wirth lächelnd- „für solch grüne Jungen wird kein Schnaps gebrannt. Wohl bekomm'-!" Blutroth bis hinter die Ohren und unter dem lauten Gelächter aller anwesenden Gäste räumten die beiden Jungen daS Feld. DaS war ein Wirth von altem Schrot und Korn, dem ein allseitiges „Bravo !" gebührt. ♦ Ein vierkrieg ist in Buttstädt entbrannt. Der Gewerbeverein will seine Sitzungen nicht mehr in Localen abhalten, wo Buttstädter Bier verschenkt wird, und dte Brauerei hat nun ihren Angestellten bet Strafe der Entlassung verboten, bet Mitgliedern des Vereins arbeiten zu lassen oder zu kaufen. * Der älteste practifche Turner im ganzen Deutschen Reich, Heinrich Robert Jahn in Leipzig, feierte seinen 80. Geburtstag. Der Jubilar wurde aus diesem Anlaß vielfach beglückwünscht. Noch jetzt turnt der „alte Jahn", wie er allgemein genannt wird, in jeder Woche regelmäßig viermal. Die letzten Worte gingen in Schluchzen unter. Im nämlichen Augenblick ließ sich in dem Nebenzimmer ein Hustenanfall vernehmen- der unglückliche Musiker trat in dasselbe, nachdem er dem jungen Mädchen einen kurzen Ab« schtedSgruß zugerufen hatte. DaS hübsche Gesicht LueieS war plötzlich verdüstert und in ihren Augen standen Thränen- traurig sah fie fich um und murmelte: „Arme Freunde! Was soll au- Buch werden? Was thuu, mein Gott, waS thun?" Plötzlich erhellten fich ihre Blicke, ihre Thränen versiegten und ein strahlendes Lächeln trat auf ihre Lippen. Sie nahm die Guitarre der Signora Rofina von der Wand. „ES ist besser, ich nehme fie, ohne etwa- zu sagen- übrigens werden fie es auch nicht bemerken." Mit diesen Worten verbarg fie da- Instrument unter ihrer Mantille und verließ schnell daS Zimmer. II. Um die Vertraulichkeit deS Meisters mit der Schülerin zu erklären, müssen wir drei Jahre zurückgreifen. Eine- Tage- war der Capitän Roustau, ein alter penfionirter Haudegen, in Begleitung eines kleinen Mädchens von zwölf bis dreizehn Jahren bei Meister Claudius er« schienen und hatte ohne wettere Umschweife ihm folgende kleine Rede gehalten: „Sie find der König der Musiklehrer der Residenz, er« widern Sie nichts, ich weiß eS, kundige Leute haben eS mir gesagt. Sehen Sie, ich verstehe nicht viel von Musik, ich bin ein alter Seebär, der die Töne der Wellen besser kennt, al» Ihre Musik- doch lassen wir daS! Da ich nun in großer Sorge bin, dieser Kleinen einen anständigen Lebensunterhalt zu verschaffen, — denn ich bin nur noch eine alte Schaluppe, die bald auflaufen wird — so habe ich mir sagen lassen, fie hätte ein Vermögen in der Kehle. — »Suchen Sie den berühmten Claudius auf und thuu Sie, was er Ihnen ratheu wird." Nun, da bi« ich! — Vorwärts, Töchterchen, finge das Matrosenlied — ich habe eS fie gelehrt, als sie noch ein ganz kleines Ding war — übrigen- habe ich nie ein andere- gekannt- hören Sie eS an und sprechen Sie dann Ihr Urthetl." Der alte Musiklehrer hörte überrascht dem Gesänge zu- unter der weichen Stimme mit dem eigenartigen Klang nahm diese» einfache Volkslied einen originellen Character an- so« fort erkannte der gewandte Meister, WaS sich au- dieser Stimme machen ließ und sagte dies dem beglückten Vater- doch als dieser fich nach dem Preise der Gesangstunden de» Meisters Claudius erkundigte, war er im höchsten Grade enttäuscht und stotterte: „DaS ist unmöglich . . . unmöglich.! . . . O, welch ein Unglück! . . . Ich hatte geglaubt ... ich hatte ge« dacht, wenn ich meine Pfeife, meinen Rum, meine Domino« partte und die übrigen Genüsse dieser Art abschaffte, die ich mir von Zeit zu Zett gestatte, so könnte ich den Unter« recht für die Kleine bezahlen, denn von der mageren Pension, von der wir leben, vermag ich nicht- zurückzulegen. . . . ES ist schade, doch denken wir nicht mehr daran. Nun, mein Kind, danke dem Herrn, lichten wir die Anker, und vorwärts!" Wenn ihr Blick und ihr Lächeln gütige- Berständniß ausdrücken, dann besitzt daS Gesicht einer alten Frau einen unendlichen Reiz. Da» war zweifellos die Ansicht de» Capi« tänS, als die Signora von der Partitur, die fie coptrte, die Augen zu ihm erhob. Sie wechselte mit ihrem Gatten einige Worte auf italienisch, lächelte dem Vater und der Tochter zu und nahm die unterbrochene Arbeit wieder auf. „Ich übernehme dte musikalische Ausbildung Ihrer Tochter," sagte Claudius, „wenn fie Erfolg hat, wird fie mich schon selbst bezahlen." „Tausend Donnerwetter," rief der alte Seebär, „das nenne ich rechtschaffen gesprochen. Sie find brave Leute - wenn eine alte Schaluppe Ihnen je zu etwas gut sein kann, dann denken Sie an mich! ... 3m Leben, wie im Tode! heute gehe ich eine Verpflichtung ein, die ich, wenn es sein muß, mit meinem Blute bezahlen werde!" So hatte die kleine Lucie bei Meister Claudius Unter« richt bekommen. (Schluß folgt.) 3 8491 «HAöblirtrS Zimmer zu oermtdben. •VW 92001 «rünveraerstratz, 8t. Der Vorstand: Schlosser 9774 ertheUt 9691 UDüherlroffea 9838 Toilette-Cream Nur echt mit 6639 Kirchstroße 2. Marko Pfellrlng^ 9830 Marke„Pfe||rlDg‘ Versteigerungen geführt. 9805 und ein Wagen. 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November Mittags 2 Uhr, sollen Im Pfundlocale zu Gießen, SelterSweg 11, gegen Baarzahlung versteigert werden: goldene Damenuhr, Sopha, Regu- lateure, Kommode, Verticow, Nähmaschine, Kleiderschrank, Spiegel schrank, Spiegel, Kassenschrank, Buchen- und Eichen-Bohlen, sowie sonstige Hausgeräthe, eine Chaise Schusfe™ l JAVA- / XKAFFEE/ in Oberursel am Taunus empfiehlt in großer Auswahl kräftige, gut ge. wurzelte Obethochetämme. Zwergobet- bänme, Beerenobetsträacher ete. in den besten Formen, sowie Rosenhochstämme und Rosenbüsche. Auf allen beschickten Ausstellungen (Berlin, Frankfurt a M. rc.) nur Erste Preise. JllustrirteS PretS-Berzetchniß umsonst und postfrei. 9807 Großherzogliche Bürgermeisterei Saasen. Schmitt. empfehlen ihr grosses Lager in: Holz-Bettstellen, Eisen-Bettstellen, Kinder-Bettstellen, Mfähabende des Allgemkinkll Dertius für Armen- und Krankenpflege Wegen der durchaus ungenügenden Räumlichkeiten im Schwestern- Haufe sollen die Nähabende in diesem Winter wieder ausschließlich im alten Rathhause gehalten werden. Es müssen aber daher einige Beschränkungen eintreten: 1. Haben künftig Schulkinder nur Zutritt, wenn sie da» zwölfte Lebensjahr überschr tten haben; 2. wird der Nähaberd für Fraucn und ältere Mädchen nur alle 14 Tage gehalten, so daß in einer Woche die Frauen, in der anderen die älteren Mädchen kommen; 3. werden in jeder Gruppe nur 70 Thvlnehmerinnen angenommen; 4. darf au» jeder Familie nur ein Mitglied theilnehmen; 5. sollen Dienstmädchen nur in Ausnahmefällen ausgenommen werden. Diejenigen, die an den Nähabenden Theil nehmen wollen, sollen sich Freitag, den 6. November, im alten Rathhaufe anmelden und zwar: 1. Schulkinder Abends zwischen V2Ö und */,7 Uhr, 2. Frauen und ältere Mädchen zwischen Vs7 und 8 Uhr. Die Aufnahme erfolgt nach der Reihe der Meldungen. Wir behalten uns jedoch vor, solche, die den Abend schon länger besuchen oder besonder» bedürftig sind, besonders zu berücksichtigen. Gießen, den 3. November 1896. Stockhausen, den 4. November 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Stockhausen. Faust. empfiehlt ihr stets neu assortirtes Lager in fertiger Wäsche für Damen, Herren und Kinder. Anfertigung aller Wäsche-Artikel in einfacher und eleganter Ausführung. Zur Verarbeitung kommen nur beste und bewährte Stoffe. === Die Wäsche-Fabrik Fritz Nowack, Giessen, Pelzwaaren in großer Auswahl in den neuesten Formen von den billigsten bi» zu )en feinsten, besonders in Capes, Schulter - Kragen , Muffen, Damen- und Kinder-Baretts, jede Art Besatz rc. rc. empfiehlt H. Rübsamen. Umänderungen und Reparaturen, sowie jede in» Kürschnerfach ein« schlagende Arbeit wird bestens aus- Gießen, den 80. October 1896. Großh- OrtSgericht Gießen. I. A.: Bogt. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Stockhausen für 1897/98 liegt vom 7. November d. I. an acht Tage lang auf dem Bürgermeisterei-Büreau zur Einficht der Interessenten offen. Dienstag den 10. November- Nachmittags 2 Uhr, läßt Herr Franz Stroh in seinem Hause, Bahnhofstraße Nr. 13, Schreiuerwerkzeuge, al»: Hobel, Sägen, Leim- Schraubzwingen, Schraub- kuechte usw., sowie 2 und 8N eichene Bohlen, Nutzbaum- bohleu, Fouruiere usw., ferner um 3 Uhr: 1 Kücheofchrauk mit Glas auffatz, 1 Rohrsessel, zwei Weistzeugschräuke, 2 kleine Tische, 1 seine Stehlampe, sowie sonstiges Haus- und Küchen- von M. Schuster in Boou Damps-Kaffkk-§rellucrri Echt englische Gummischuhe Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Saasen sür 1897/98 liegt vom 9. d. Mt». an acht Tage lang auf dem Geschäftszimmer des unterschriebenen Bürgermeisters zur Einsicht der Betheiligten offen. Saasen, am 4. November 1896. 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Hesse« — LandeS- eigenthum — gehörigen Jmmotilien, in der Gemarkung Gießen gelegen: Flur 13 Nr. 502 — 325 qm Acker am GeigeiSberg auf die Rodheimer Straßs, Flur 13 Nr. 503 — 325 qm Acker bas., Flur 13 Nr. 504 — 325 qm Acker das., öffentlich meistbietend versteigert werden. Prima Gelreidepresshelen auS bestem Getreide mit größter Sorgfalt hergestellt, gaeantirt große Halb bat teil u. Triebkraft, empfehlen billigst Schneider & Vieregge, in Nuttlar a. d. Ruhr, Soenbranatwein veennerei und Preßhefenfadrik. tW" Händler gesucht. 9367 9131 423 Ssmstsg den 7. November, Nachmittags 2‘/t Uhr, sollen auf dem hiefigen OrtSgericht die zum Nachlaß der Philipp Schnecks Wittwe in Gießen gehörigcnJmmobilien: Flur 1 Nr. 156 — 69 qm Hofratthe in der Wolkengaffe, Flur 1 Nr. 157 — 50 qm Grabgarten daselbst, Flur 33 Nr. 156 — 675 qm Acker am Nahrungsberg auf den Steinbacher Weg, Flur 33 Nr. 157 - 238 qm Acker daselbst freiwillig meistbietend versteigert werden. Gießen, den 30. October 1896. Großh. 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