1806 Sonntag den 6 September Erstes Blatt M 210 Aints- unb Anzeigeblertt für den Äveis Gieren. | Hralisbeikage: Kießener Jamilienblätter q Milchfabriken: M Giesst - wrzügW Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de» folgenden Tag erscheinenden Nummer- bis Bonn. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux des In« und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. rthe: fmann. ffer. Nntichiunz lönntn gr. 00 06 0 traßen postirt haben. Schon vor 8 Uhr an füllten sich die Straßen, Tribünen u. f. w. Alle Stadttheile, welche irgend Aussicht haben, vom Kaiserzuge berührt zu werden, haben einen prunkvollen Feftschmvck angelegt, wie dar hier noch nicht gesehen worden ist. Vom oberschlcsischen Bahnhofe bis zum Ringe, vorbei an dem herrlichen Kaiserzelt und dem neuen Kaiser Wilhelm - Denkmal, das in Gegenwart des IkaiserpaarrS enthüllt werden wird und bis zum alterthüm- ltchen gothischen Rathhause, zieht sich, durch Ehrenpforten unterbrochen, ein Mastenwald mit frischem Grün und bunten Fahnen geschmückt. Am Rathhause selbst ist über Nacht ein Paradies entstanden. Vor dem Eingang zum Fürstensaal umfängt unS ein Palmenhain. Der Boden ist mit kostbaren Tepp'chen belegt. Hier, in dem alterthümlichen Fürstrnsaal, wo die alten schlesischen Fürsten zusammenkamen und wo Friedrich der Große die Huldigung der schlesischen Markgrafen entgegennahm, wird Kaiser Wilhelm und seine Gemahlin den Ehrentrunk der Stadt annehmen. Breslau, 4. September. Um P/a Uhr Mittags lief der kaiserliche Extrazug auf dem Oberschlcsischen Bahn- Hofe ein. — Unmittelbar nach der Ankunft deS KaiserpaareS auf dem Bahnhofe begaben sich die Allerhöchsten Herrschaften nach dem Denkmalsplatz zur Enthüllung des Denkmals Kaiser Wilhelms I. Auf dem Wege dorthin bildeten Truppen Spalier. Die Begrüßung der Majestäten Seitens der dicht- gedrängten Menge war unbeschreiblich enthusiastisch. Am Festplatze angekommen, begann sofort die Feier. Der frühere Oberpräsident von Schlesien, v. Seyd ewitz, der Vorsitzende des Denkmals-Comitös, hielt an den Kaiser folgende Ansprache: „Eure k. k. Majestäten wollen huldreichst gestatten, daß ich Allerhöchst derselben NamenS des Provinzial- ComitsS für \bie Errichtung des Denkmals allerunter- thänigften, tiefgefühlten Dank dafür ausspreche, daß Aller- höchst dieselben der Einladung zur heutigen Feier zu folgen geruhten. Das Denkmal, welcher der Enthüllung harrt, ist einem erhabenen Monarchen gewidmet, besten Andenken unvergänglich bleiben wird und dem Schlesien reiche Segnungen verdankt. Die an dem Denkmal angebrachten beiden königlichen Aussprüche bildeten die Signatur seines langen Lebens, während dessen er ein Vater des Vater- landes, ein Mehrer des Reichs an Wohlfahrt, Freiheit und Gesittung gewissen ist. Mit Bewunderung erfüllt es uns, wie der Allerhöchste Herr auch in schwerer Zeit in den Werken des Friedens und in den Thateu des von ihm nicht gesuchten Kampfes die Stegesgaben davon Betragen, wie er in Weisheit und Milde des deutschen Volkes Einigkeit geschaffen und mit starker Hand daS Vaterland auf dessen jetzige hohe Stufe erhoben hat. Er ist ein fester Hort des deutschen Reiches und deutscher Sitte geworden- er hat deS deutschen Reiches Macht und Herrlich, leit neu gegründet und gefestigt. In einmüthtger Begeisterung für den heißgeliebten Kaiser und König Wilhelm I. haben darum die treuen Schlesier, voran die Vertreter der Provinz und diejenigen der Stadt BreSlau beschlossen, Allerhöchstdemselben in der Hauptstadt der Provinz, au welche sich bedeutungsvolle Erinnerungen aus der vaterländischen Geschichte knüpfen, als dauerndes und sichtbare- Zeichen dankbarer Verehrung und treuer Hul- digung ein Denkmal zu errichten, welches heute vor unS steht. Möge die ehrwürdige Gestalt in allen Zeiten auf ein Volk ntederblicken, das des Kaisers Werk zu hüten und zu würdigen versteht. Mögen auch künftige Geschlechter in dem erhabenen Vorbild eine Mahnung finden, ihm nachzueifern. Das walje Gott. Eure k. k. Majestäten bitte ich nunmehr alleruuter- thänigst, die Enthüllung befehlen zu wollen." Es erfolgte alsdann die Enthüllung. Gleichzeitig wurden 101 Salutschüsse gelöst. Als der Donner der Geschütze verhallt war, ergriff Herr v. Seydewitz nochmals das Wort zu einem Hoch auf da- Kaiserpaar, welches begeistert ausgenommen wurde. Nachdem das Hoch verklungen war, stimmte die Mufik die Nationalhymne au, worauf die Truppen defilinen und der Vorbeimarsch der Krtegerveretne erfolgte. Rach der Enthüllungsfeier begab sich daS Kaiserpaar nach dem Rathhause, wo sie im Fürstensaale den Ehrentrunk Seitens der städtischen Behörden entgegennahmen. Auf die Ansprache deS Oberbürgermeisters Bender erwiderte der Kaiser wörtlich Folgendes: „Durch das Schwert meiner großen Vorfahren erworben und von feinem Nachfolger ausgebaut, gehegt und gepflegt als eine der schönsten Provinzen unseres König- reich», so habe auch ich Schlesien von meinen Vorfahren übernommen. Erfüllt von dem historischen Werth dieses Platzes, geweiht durch Andenken aus fernen und aus späten Zeiten, werde auch ich niemals erschlaffen, nicht vierteljähriger ASs-vememtspret» I 2 Mark 20 Psg. mit vringerlohn. Durch die Post bojogen 2 Mark 50 Psg. Nedaction, Txpcditto» und Druckerei: Kch»ritraheNr.7. Fernsprecher 51. Drf milch i von Dr. Köhler gr- "g erhalten, liefert ii ruhen in meiner Sorge für Schlesiens Wohl und mich bemühen, den Edelstein so schön, so blank und strahlend zu erhalten, wie er mir überkommen ist. Ich trinke auf das Wohl meiner Haupt- und Residenzstadt BrcSlau, der Bürgerschaft, die unS soeben einen herzlichen Empfang bereitet hat, für dcffen herrliche und künstlerische Schönheit die Kaiserin und ich unfern herzlichen Dank aussprechen. Möge GotteS Segen über der Stadt walten, möge sie blühen und gedeihen und sich ausbreiten nach jeder Richtung hin, daS ist mein sehnlichster Wunsch." Nach der Rede deS Kaisers besichtigte derselbe die in dem Fürstensaal ausgestellten Kleinodien, die Urkunden der Stadt und richtete dabet wiederholt Anfragen an den Ober- bürgermeister. Darauf besichtigte der Kaiser zu Pferde, die Kaiserin in einem sechsspännigen Wagen alle vier Seiten des Ringes, jubelnd begrüßt von den dort aufgestellten Schulkindern. Von hier aus erfolgte die Fahrt nach dem königlichen Schlosse, wo um 7 Uhr Tafel für die Vertreter der Provinz Schlesien stattfindet. Frankfurt a. M., 4. September. Die „Franks. Ztg." meldet aus Kiel: Die russischen Kaiseryachten „Standard", „Polarstern" und „Zarewna" treffen morgen hier ein. Der Zar fährt, sobald er am Schluffe der Breslauer Fürstenzusammenkunst hier angekommen sein wird, auf dem „Polarstern" nach Kopenhagen, da der „Standard" für die Beförderung des Zaren nicht ganz fertig geworden ist. Köln. 4. Septemver. Der Belgrader Correspondent der „Köln. Ztg." bestätigt, daß gegen mehrere hochgestellte Civilbeamte, darunter den Leiter der Postverwaltung, wegen anrüchiger Verbindungen mit dem Exkönig Milan Untersuchung eingeleitet worden ist. Ferner wurde den Behörden die vertrauliche Weisung gegeben, Milan, falls er irgendwo an der Grenze auftauchen sollte, zurückzuweisen. Wien. 4. September. Der Kaiser verlieh dem Baron Nathanael Rothschild daS Großkreuz des Franz-JosefS- Ordens. Wien, 4. September. Dem „Neuen Wiener Tageblatt" zufolge handelt es sich bei dem geplanten Vorgehen der Mächte nur um die Entsendung der zweiten Stationsschiffe. Rom, 4. September. Der Papst sandte dem Zaren anläßlich des Todes Lobanow ein Beileidsschreiben. Triest, 4. September. AuS Kandia ist hier von einem Deputaten der National-Versammlung eine Depesche eingelaufen, wonach sowohl die kretenfischen Deputieren der National-Versammlung, als, auch daS Comits der Aufständischen die Vorschläge der Pforte angenommen haben. Brüssel. 4. September. Die Polizei verhaftete an der belgisch-französischen Grenze acht Anarchisten, welche mit Dynamitbomben ausgerüstet waren. Paris, 4. September. Der „Temps" constatirt, daß der russische Botschafter in Konstantinopel, Nelidow, der Pforte gegenüber eine äußerst energische Haltung eingenommen hat. Der Zar habe demselben Weisung gegeben, infolge der letzten Vorgänge rücksichtslos gegen die'Pforte vorzugehen. Berlin, 5. September. Die „Nordd. Allg. Ztg." er- klärt die Meldungen über den Finanzminister Miquel als durchaus unrichtig. Dessen Urlaub laufe bis 8. Sept. Der Minister weile seit drei Wochen im besten Wohlsein in Wiesbaden. VreSlan. 5. September. Bei der gestrigen Galatafel zu Ehren der Vertreter Der Provinz Schlesien brachte der Kaiser einen Trinkspruch au», in welchem er für die schöne und finnige Weise dankte, in der die Provinz daS Andenken deS Kaisers Wilhelm I. geehrt hat. Ferner sprach der Kaiser nochmals seinen Dank auS für den' herzlichen Empfang und die schöne Stimmung, mit der die Bürgerschaft ihm und seiner Gemahlin entgegen kam. Er sprach seine Freude darüber aus, wieder einige Tage in Schlesien weilen zu können, von dem er sich immer wieder freue, daß dieses herrliche Stückchen Erde der Krone Preußens gehört, daß es der Provinz beschieden sein solle, Zeuge eines großen historischen Vorganges zu sein, daS sehe auch er als eine besondere Fügung GotteS an, der Kaiser schloß seine Rede mit den Worten: Möge dieses herrliche Land grünen, blühen und gedeihen, meiner Liebe, meiner Fürsorge, meines Schutzes wird es stets theilhastig sein. Ich trinke auf daS Wohl der Provinz Schlesien. Sie lebe hoch, hoch, hoch. Hamburg. 5. September. Der Dampfer „Fufiyanna , von Hamburg nach Livorno unterwegs, ist unweit Fintsterre nach einem Zusammenstoß mit einem englischen Dampfer untergegangen. Die Besatzung wurde gerettet. Der ib'ehener Anzeiger ericheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Dir Gießener A>«mitienvkL1ter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigrlegt. Meßmer Anzeig er Kmerat-Anzeiger. -nds er * 8 /2 Uh., lu"9el« gern genommen, ist ** ifach zu bereite». Norrefte ^olff» telegraphische« Lortespondmr-Bure««. Petersburg, 4. September. Die General-Direction der Gesellschaften vom Rothen Kreuz erhielt von dem Bevollmächtigten der Gesellschaft aus Entoto (Abcssynien) ein von Um unterzeichnetes Telegramm folgenden Inhalts: Trotz der großen entgegenstehenden Schwierigkeiten ist das nach Abeffyuien entsandte Detachement des Rothen Kreuzes am 26. Juli in Entoto in vollständig befriedigendem Zustande angelangt und von dem Prinzen Mariahu, sowie von dem Befehlshaber der in dieser Stadt garntsonirenden Truppen empfangen worden. Nach Verrichtung der Gebete und Danksagungen wurde das gesammte Personal in das Palais geleitet. NcguS Meneltk nahm sich ihrer mit der größten Herzlichkeit an, und sprach zu wiederholten Malen lebhaft seine Erkenntlichkeit für die Hülfeleistungen auS, welche die Entsandten deS russischen rothen Kreuzes den Verwundeten und Kranken brachten. Die Ambulanz hat bereit- begonnen, ihre Thätigkrit zu entfalten. DaS Hospital ist in der Organisation begriffen - alle Mitglieder der Gesandtschaft be- finden sich wohl. »spesch« btl öxret* Berlin. 4. September. Dem Prinzen Albert von Sachsen, dem jüngsten Sohne de- Prinzen Georg, ist, wie die „Post" hört, vom Kaiser anläßlich der gestrigen Parade bet Zeithain der Schwarze Adlerorden verliehen worden. Berlin. 4. September. Finanzminister Dr. Miquel, welcher zur Zeit auf der Besitzung seines Schwiegersohnes in Schlesien weilt, ist, wie die Abendblätter melden, daselbst nicht unerheblich erkrankt, weßhalb sein Urlaub, der am I. September abgelaufen war, verlängert werden wußte. Berlin. 4. September. Heute Morgen 7 Uhr 30 Min. hat die Kaiserin von der Wildparkstation auS mittelst Sonderzuges die Reise nach BreSlau angetreten. Berlin, 4. September. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht eine große Anzahl von Auszeichnungen au- Anlaß der Anwesenheit des Kaisers bet den Manövern des 5. und 6. Armeecorps. Es erhielten u. A. hohe Auszeichnungen der Oberpräfident der Provinz Schlesien v. Hatzfeld-Trachen- berg, die Regierungspräsidenten von BreSlau, , Oppeln und Liegnitz, der Cardinal-Fürstbischof Dr. Kopp, der Polizeipräsident und der Oberbürgermeister von BreSlau. Ferner wurde dcm Erb-Ober Kämmerer im Herzogthum Schlesien, Grafen Andreas von Maltzahu, sowie dem Grasen Fred von Frankenberg, Mitglied deS Herrenhauses, und dem Rittergutsbesitzer und Professor Graf Ferdinand v. Harrach da« Prädicat Excellenz verliehen. Berlin. 4. September. Der „Reichsanzeiger" schreibt im nichtamtlichen Theile: Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin von Rußland werden in den nächsten Tagen zum erstenmale seit ihrer Thronbesteigung auf deutschem Boden weilen. Freudigen Herzens begrüßt das deutsche Volk in dem jungen, mit so vielen Tugenden geschmückten Herrscher- paar den edelfinnigen Sohn Alexanders III. und die erlauchte Fürstin aus deutschem Stamme, die an seiner Seite den Thron des befreundeten Nachbarreiches ziert. Die kommenden Tage werden das zwischen den hohen Gästen und unserem KUserpaare bestehende Band herzlicher Zuneigung noch fester knüpfen. Möge eine vertrauensvolle Freundschaft der Herrscherhäuser für immer daS Wahrzeichen sein, unter welchem Deutschland und Rußland sich in friedlicher, oft gemeinsamer Arbeit der Erfüllung ihrer Cultur-Aufgabeu widmen können. BreSlau, 4. September. Der Festmorgen der Kaisertage ist angebrochen. Vom azurblauen Himme blitzt die Sonne und erwartungsvoll strahlen die Gesichter der ungeheuren Menschenmenge, welche seit der frühesten Stunde die via triumphalis, den Ring und die Hauptstraßen umwogt und immer mehr Menschen kommen mit den Zügen, die dicht gefüllt sind, von allen Bahnstationen hier an un * schließen sich denen an, die sich bereit- an den Triumph- te* gierten“ 'G-id-SieB ugieh® ,000 Liter. >ldene Medaillen. | hpulver) von den ersten Autoritite-, fohlen und ist das beliebte« : Nahrungsmittel für kleix r und Kranke, ndernahrnn; linste Schweizermilch. tndernahmg - und stets zuverlässig. • indernahrniig ulich, verhütet Erbrechens iebtert das Entwöhnen. Umtlkbcr Theil. Gefunden: 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Broche, 1 Medaillon (Herzchen), 1 Regenschirm, 1 wollenes Jägerhemd, 1 Kinderhut, 1 Kindermütze (Sammt), 1 Handtasche, 1 Papierkragen, 1 Kette, 1 Schraubenschlüssel, 2 Peitschen und 1 Hundehalsband. Gießen, am 5. September 1896. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. v. Bechtold. 27.« 0' 1881 M O»» 0*’ .90610’1 ft# tion. — u en- „end in B Pest, 5. September. Der Abgeordnete Gabriel Ugrov wird heute im Abgeordueteuhause wegen der Wiener Zaren- reise ivterpellireu. WB. Breslau, 5. September. Der Sonderzug mit den russischen Majestäten tras kurz vor 9 Uhr ein. Am Bahnhofe waren anwesend da- Katserpaar, die Prinzen und die Prinzesfinueu, der Reichskanzler, der Staatssecretär v. Marschall, die Generalität, die Spitzen der Behörden. Die Begrüßung der Majestäten war herzlichst. Da- Abschreiteu der Front der Ehrencompagnte erfolgte unter den Klängen der Rusfeohhmne. Bei der Fahrt nach dem Laudeshaufuhren beide Kaiser und die Katsertuueu tu je einem Wagen, von Tavallerie e-cortirt - die Truppen bildeten Spalier. Es fand lebhafteste Begrüßung durch da- Publikum statt. Das Wetter ist schön. C»€4iUs unfc prct>htsUlUs# Gießen, den 5. September. •• Der Jahresbericht der Großh. Handelskammer tu Gieße» für das Jahr 1895 bemerkt auf Grund der von den einzelnen Branchen etngelaufeuen Berichte über den Geschäftsgang Folgendes: Bankgeschäft. Die Ergebnisse des Bankgeschäfts im abgelaufenen Jahre können im Ganzen als befriedigende bezeichnet werden. Eine fast während der ganzen Berichts« Periode andauernde Geldflüssigkeit, sowie die erfreuliche Besserung in manchen Industriezweigen hatte eine mäßige Belebung der Bankthätigkeit im Gefolge. Das kaufende Publikum gab zum Thetl fein, dem heimischen industriellen Effectenmarkte gegenüber beobachtete-, vielfach ungerechtfertigte- Mißtrauen auf- dagegen hat fich dasselbe vor dem SpeculationSfieber in Goldactien — zu dessen Verpflanzung hierher von Loudon und auch von einigen deutschen Börsenplätzen au- Versuche gewacht worden sind — ferne gehalten, sodaß der auf diesem Gebiet gegen Ende 1895 erfolgte EourSfturz hier nicht empfunden wurde. Wir geben der Hoffnung Raum, daß eine weitere Hebung der Industrie und de- Handels zur ruhigen Fortentwickelung des Bankgeschäfts beitragen und daß die Befürchtung Derjenigen fich nicht bewahrheiten möge, welche einzelne der in dem neuen Börsengesetz getroffenen Maßregeln für extrem und geeignet erachteten, den freien Verkehr zu hemmen, sowie Börse und Bankgeschäft in der Erfüllung ihrer wtrthschaftltchen Aufgaben lahm zu legen. Baumwollwaaren. Nachdem im Herbste 1894 der in unserem letzten Bericht erwähnte heftige Preissturz der Baumwolle endlich sein Ende gefunden hatte, wurde, veranlaßt durch die außergewöhnlich billigen Preise der fertigen Maare, stark gekauft, sodaß die disponiblen Vorräthe und der größte Theil der Production von 1895 rasch an den Mann gebracht wurden. Nach und nach wurde eS auch möglich, die Preise der fertigen Maare zu erhöhen, wenn auch nicht in Parität zur Steigerung des Rohstoffe-, sodaß für die Fabrikanten, die weitgehende Abschlüffe in Garnen zur richtigen Zeit gemacht hatten, da- Jahr 1895 kein ungünstige- war. Der bedeutende Aufschwung, den daS Exportgeschäft im vergangenen Jahre nahm, beschäftigte viele große Fabrikanten für da» Ausland, sodaß die frühere Ueber- productton, die die unnatürliche Geschäftslage der letzten Jahre geschaffen hatte, beseitigt wurde und eher Maaren- mangel als Üeberfluß eintrat; auf diese Meise konnte fich die Befestigung der Preise aufrecht erhalten und in daS Jahr 1896 mit übernommen werden. Die im Ganzen nicht ungünstigen Verhältniffe des Jahre- 1895 haben zweifellos auch den Cousum im Detailgeschäfte gehoben, doch läßt die Erfahrung, daß man stet- nach billigen Qualitäten greift und wirklich gute Sachen fast nicht mehr verlangt werden, annehmen, daß die Kaufkraft der großen Maffe des Volke» noch sehr viel zu wünschen übrig läßt- auch leidet da» Geschäft nach wie vor durch die so sehr gedrückten Verkaufspreise, sodaß ein wirklich entsprechender Nutzen in den kleinen und mittleren Geschäften kaum noch zu erzielen ist. Diese Erscheinung im heutigen Geschäftsbetrieb ist hervorgerufen durch die täglich wachsende Concurrenz an den meisten Plätzen und kann nur durch die weitgehendsten Betrieb»- und Erwerbs- erleichterungrn in ihren nachtheiligen Folgen entkräftet werden. Statt deffen aber bringt die jetzt in Berathung befindliche Gewerbe-Novelle eine ungemeine Erschwerung des Haufir- handelS und daS Verbot des Detail Reisen», Maßnahmen, die viele Tausende von Existenzen untergraben und vernichten werden. Eine DerkaufSweise, die fich seit länger al» 20 Jahren im Volke eingebürgert, sollte nicht plötzlich unmöglich gemacht werden, wie es denn überhaupt nicht leicht zu erklären ist, warum eine ehrliche Art deS Erwerbs, die vielen Leuten Gelegenheit gegeben, sich zu ernähren, zu Gunsten weniger Einzelner verboten werden soll. Bierbrauerei. Während die Rentabilität unserer Branche im Braujahr 1893/94 durch hohe Gersten- und Malzpreise, insbesondere aber durch extrem hohe Hopfenpreise sehr beeinträchtigt war, hatte da» BetriebSjahr 1894/95 erfreulicherweise mit bis dahin unbekannt niederen Rohmaterial- Preisen zu rechnen, sodaß die Brauereien mit dem vergangenen Jahre sehr zufrieden sein konnten- durch eine dem Bierconsum günstige Sommerwitterung konnten fast alle Brauereien auch ihren Absatz vermehren. Zu beklagen ist, daß obenerwähnte günstige Momente die Brauereien zu vermehrtem Eoucurrenz- kämpfe anspornten im Ankauf und Pachtungen von Wirth« schäften, Gewährung von Darlehen rc. Borsten. Nachdem die Hausse de» Jahre- 1894 das Geschäft in russischen Borsten sehr erschwert hatte, gingen die Preise in diesem Jahre allmaltg wieder auf die normale Höhe zurück und der inländische Verkehr wie der Export konnten fich lebhafter gestalten. Die Fabrikanten, die fich bi- daher nur auf die nothwendigsten Bezüge beschränkt hatten, zeigten größere Kauflust und die Umsätze, besonders tn den besseren Sorten zur Fabrikation von Pinseln und feinen Bürftenwaareu, waren recht belangreiche Pferdeheare, speeiell Schweife, hatten infolge der starken Nachftage, hervorgerufen durch ihre neuerliche Verwendung zur Damen Eon» fecttou, einen bedeutenden Aufschlag zu erleiden und kam e» vornehmlich in fibirischen Provenienzen zu namhaften Ab- schlüffen. Pflanzenfasern verblieben, von kleineren Preis- schwankongeu in mexikanischen Fibre- abgesehen, auf ihre« seitherigen Niveau. Buchdruckerei. Der Geschäft-gang war im Jahre 1895 ein flotter, namentlich wurde in kaufmännischen Druck- fachen ein recht großer Umsatz erzielt. (Leider lassen die Preise, welche für Drucksachen angelegt werden, keinen dem Aufwand au Mühe und Kosten entsprechenden verdienst, vielfach fehlt im Publikum gerade in Bezug auf Drucksachen, die doch zur geschäftlichen Empfehlung dienen sollen, da» richtige verständniß zur Beurtheilung der Qualität und Ausstattung- e» wird lediglich auf Billigkeit gesehen, nicht nur von Privaten und Firweuinhabern, sondern auch vielfach von de» zur Förderung deS Handels und Verkehr- wie der Industrie und de» Handwerks mit berufenen Institutionen. Ref.) Die von der Reichspostbehörde beabfichtigte Erhöhung de» PostzeitungStarifS hat bei den ZeitungSveriegeru eine lebhafte Erregung hervorgerufen, da dieselbe eine enorme Belastung der billigen Tageszeitungen bedeutet. Wenn auch nicht verkannt werden kann, daß bei den wenigen deutschen Zeitungen mit enorm hohen Auflagen die Reichspoft bei dem jetzigen Tarif nicht auf ihre Rechnung kommt, so ist jedoch nicht außer Acht zu lassen, daß der Zettungsbezug al- solcher der Poft regelmäßige Einnahmen und eine regelmäßige Thätigkeit für ihre Beamten fichert. Eine wesentliche Erhöhung der Bezug-bedtngungen würde eine erhebliche Einschränkung de» Bezüge- der billigen Zeitungen und dabei zugleich auch eine Minderung der Posteinnahmen zur Folge haben, ganz' ab« gesehen von dem Schaden, welcher hierdurch den Zeitung» verlegern erwüchse. Die deutsche Reichspoft hat da» Monopol der Zeitungsbeförderung. Dieses Staatsmonopol sollte deshalb auch allen Staatsbürgern in hohem Maße zu Gute kommen und den Zeitungslesern nicht au» fiskalischen Interessen der Bezug ihrer Blätter erschwert werden. Forts, folgt. ** General • Versammlung des gejammten Taunusclubs. Morgen Sonntag findet in Wetzlar Vormittag» 11 Uhr im „Deutschen Kaiser" die 14. ordentliche General«Versammlung de- Taunus-Clubs statt. Außer der Neuwahl des Central-AuSschusseS und einer Bewilligung von 500 Mark zur Unterhaltung des Farbensystem» stehen Anträge der Zweigvereine Eronberg, Königstein, Falkenstein, Hofheim und Weilburg auf der Tagesordnung, welche Zuschüsse verlangen zur Errichtung von Baulichkeiten an hervorragend schönen Punkten ihrer Umgebung. Vormittag 97t Uhr ist ein gemeinsamer Spaziergang der Theilnehmer über den Hauserberg—Garbenheimer Warte—Schöne Ausficht geplant, dem fich nach dem um 2 Uhr im Schützengarten stattfindenden Mittagessen eine Besteigung der Ruine KalS- munt und Gartenconcert im Schützenhaus anschließt. Laudesgewerbeverei». Die diesjährige General- Versammlung der Mitglieder deS LandeSgewerbeverein» wird zu Darmstadt voraussichtlich am 5. oder 6. October abgeholten werden- nähere Bestimmung wird mit der Tagesordnung demnächst bekannt gegeben werden. Die gelegentlich dieser Generalversammlung ftattfindende Ausstellung von Zeichnungen und Schülerardeitcn der erweiterten und anderen Handwerkerschulen der Provinz Starkenburg, sowie der Fach- schule zu Erbach wird in den Räumen der Landesbaugewerk- schule und des neuen Dienstgebäudes der Großh. Centralstelle veranstaltet werden. •• Organisation der Handwerker. Die Großh. Central« stelle für die Gewerbe veröffentlicht folgendes: Nachdem der Antrag Preußens wegen Organisation des Handwerks in den Nrn. 34 und 35 des „Gewerbeblattes" unter dem Titel: „Entwurf eines Gesetzes, betr. die Abänderung der Gewerbeordnung- veröffentlicht worden ist, während die Nrn. 36 und 37 deS „Gew'.rbeblattö" daS Wichtigste aus der be- treffenden Begründung bringen, ist uns eine Aeußerung der Vorstände der OrtSgewerbevereine, sowie auch ein» zelner Mitglieder deS LandeSgewerbeveretnS bis spätestens 10. October d. I. darüber erwünscht: 1) ob ein Bedürfntß zum Erlaß so eingehender Bestimmungen zur Herbeiführung einer Zwangsorganisation für daS Handwerk im Großherzog- thum anzuerkennen «st, 2) ob die Bestimmungen des Gesetz- entwurfs geeignet find, eine Besserung in den Verhältnissen deS Handwerks herbei zu führen, 8) welchen Einfluß der Entwurf, wenn er Gesetz würde, auf den Bestand deS LandeSgewerbevereinS äußern wird, 4) im Falle der Der« neinung der Fragen 1 und 2, welche anderen Maßnahmen etwa zu ergreifen sein würden, um baß, was der Entwurf hauptsächlich erstrebt: genossenschaftlicher Zusammenschluß deS Handwerks und bessere Ausbildung der Lehrlinge für ihren Beruf — zu erreichen. •• 3» Amerika verstorbene Hessen. Jenera, O., Heinr. Heldmann, 90 Jahre alt, au» Lautern. Newark, N. I., Ludwig Pritsch, 50 Jahre alt, aus Nieder-Beerbach. Rockwell, Jova, Henry Gtldner, 78 Jahre alt. Belle- ville, Jll., Frau Eleonore Löw, 82 Jahre alt, auS Groß-Umstadt und John Adam LooS, 73 Jahre alt, au» Guntersblum. Stratfort, Ont. Canada, Frau Marga- retha Schellenberger geb. Reiber, 85 Jahre alt, aus Queck bei Schlitz. Calltcoon Depot, N. U., Frau Margaretha Gottschall geb. Fromm, 62 Jahre alt, aus Flonheim. New Kork, Fritz Schell, 64 Jahre alt, aus Hessen- Darmstadt. Saginaw, Mich., John Deibel, 67 Jahre alt, aus Mteseck. W. Ans der Wettera», 4. September. Die Ob stpretse haben im Laufe der zu Ende gehenden Woche in erfreulicher Weise angezogen, daher dürfte eS fich empfehlen, mit dem Abschlüsse von LieferungSvelträgen langsam zu thun und vorsichtig zu sein. ES steht fest, daß die Obsterträge in Württemberg mäßige find, wodurch lebhafte Nachfrage bei I un» nach Kelterobst sein wird. Hauptsache aber ist, daß die Obstproducenten sehr sorgfältig bei der Obsternte zu Werke gehen und möglichst feine» Tafelobst au-sortiren, denn dafür strhen äußerst günstige Preise in Aussicht. Die kleine Mühe bei der Obsternte und die Zeitversäumniß werden fich reichlich lohnen. — Die Mittheilung de» „Gieß. Anz." Aber baumartige Sonnenblumen und deren Anpflanzung trifft auch für unsere Gegend zu. Einsender hat eine ansehnliche Menge von Samen geerntet, der ein treffliches Del gibt und ein vorzügliche» Geflügelsntter ist. Das Eierlegen der Hühner wird durch verfüttern von HeliaMhussameu bedeutend gefördert und die Hühner erhalten durch dieses Futter ein glänzendes Gefieder. Schon mancher Züchter hat sich dadurch schöne Preise auf GeflügelauSstellungen geholt. □ Bellersheim. 4. September. Unser Dorf ist seit lange wegen seine» schönen Obstes, daS hier wächst, weit und breit bekannt. Während an vielen anderen Orten der Obstsegev in diesem Jahr ein recht bescheidener ist, fiehr man auch Heuer hier^viele Bäume voll des herrlichsten Obstes hängen. Freilich liefern Zwetschen und Birnen auch hin einen geringen Ertrag, eine um so reichere Ernte aber steht bei Aepfeln in Aussicht. Es ist eine Lust, die jetzt schon fast vollständig entwickelten, der Reife entgegengehenden Früchte an den Bäumen zu sehen. Man ist hier schon längst davon abgekomwen, nur minderwerthige Sorten, wie Schafnase und | bergt, zu Pflanzen, sondern richtet sein Hauptaugenmerk auf die Pflanzung guten Tafelobstes, welches bei sorgsamer Pflege der Bäume sehr einträglich ist. Zu wünschen ist, baß man mit der Obsternte nicht zu sehr eilt. Die Früchte gewinnen j durch längere- Hängenlassen an Gewicht uob an Güte ganz bebeutenb, ebenso ist bie Haltbarkeit in diesem Fall eine weü größere. In manchen Jahren hat man burch polize licht Anordnungen baß zu frühe Einernten be» Obste» zu verhüten gesucht. Solche Anorbnungen find gewiß gut, wenn auch nicht immer leicht durchführbar wegen der verschiedenen Reifezeit der einzelnen Sorten. Die Obstzüchter füllten auch ohne jene in ihrem eigenen Interesse baß Obst tüchtig au», reifen lassen. Der Prei» verspricht ein hoher zu werben, sodaß unsere Landwirthe auf eine schöne Einnahme au» Obst hoffen dürfen, wa» um so erfreulicher ist, al» die Preise der übrigen landwirthschaftlichen Producte recht niedrig sind. Gute» Tafelobst war stet» ein gesuchter Artikel und wird tfl voraussichtlich aucu jetzt wieder werden. Für Lesöpfel wurden in diesen Tagen 3,50—4,00 Mk. pro Malter bezahlt. §§ Herchenhai», 1. September. Die hiesige Gemeinde« jagd wurde heute auf weitere sechs Jahre verpachtet. Zwei Engländer, die Herren Dillemnth und William Hartmann, haben dieselbe für den jährlichen Preis von 150 Mk. gepachtet- der seitherige Pachtpreis belief fich auf 180 Mk. Der Minder-Erlö- hat feinen Grund darin, daß weitere Steigliebhaber fich nicht eingefunden hatten. Genannte Herren haben außerdem noch zwet Gemeindejagden gepachtet, nämlich die der Gemeinden Bermuthshain für 251 Mk. und Grebenhain für 585 Mk. § Au» dem Ohmthal, 4. September. Bri den gegen« toärtig abgehaltenen Grummetgras«Ver st eigerungen auf den Domantal. und Communalwiesen werden erheblich höhere Beträge erzielt, al» im vorigen Jahre- fie über« treffen die vorjährigen oft um ein Drittel de» Preises. Dabei ist der Grasbestand durchschnittlich eiv viel schlechterer, als im vorigen Jahre. Doch muß erwähnt werden, daß das unaufhörliche Regenwetter der letzten Tage im Verein mit der warmen Temperatur den Graswuchs bedeutend gefördert hat. Während sonst um diese Zeit bei gewöhnlichen Verhältnissen die Grummeternte ihrem Ende zuging, hat fie jetzt noch keinen Anfang genommen. Diese Verspätung wird verursacht durch den ungewöhnlich späten Gnswuch» und daS zur Grummeternte ungünstige Wetter. — Unter den Erzeugnissen des Gartens liefern bie Bohnen ben reichste» Ertrag- man pflückt jetzt noch Körbe voll Bohnen. Früher würben bie Bohnen allgemein zerschnitten uub in Fässer bezw. Bottiche eingemacht, jetzt findet aber eine andere Art der Couservirung immer mehr Verbreitung. Man kocht die Bohnen ganz ab, trocknet fie im Backofen ober an der Sonne unb bewahrt sie trocken auf. Im Winter liefern bie so bereiteten Bohnen ein Gericht, bal in geschmacklicher Hinsicht bie nach der früheren Weise eingemachten Bohnen bei Weitem übertrifft. A Ober Ohme», 4. September. Der hiesige Milch- fuhrmann Pf. holte in Grünberg einen Wagen voll Dielen, bestimmt zur neuerbauten Rahmstation brß Herrn Zimmer bei Groh-Tichen. Beim Auflaben ber D eien bekam der Fuhrmann, der fich auf dem Wagen befand, bal Neber- gewicht und stürzte von dem sehr hoch auf Rädern liegen« den Milchwagen rücklings herab zu Bober. Die durch den wuchtigen Fall erhaltenen Verletzungen find ber Att, daß ber verletzte längere Zeit ba» Bett hüten muß. E. Echzell, 4. September. Kürzlich brachte ber „Gieß. Anzeiger" bie Nachricht, baß auf einem Baume in Nieder- Mockstadt eine blühende Blume zu sehen sei. Das ist noch gar nichts dagegen, daß in einer unserer Nachbargemeinben ein Storchnest zu sehen ist, auf welchem v er bis fünf Fuß hohe Pflanzen emporgewachsen sind. Meister Langbein, der Kinderbringer, war in diesem Jahre etwas später erschienen, al» sonst. Er begann seine Behausung in Stand zu fetzen, aber auf einmal verschwand er wieder. Bald darauf kam prächtiges Grün zum Vorschein, welches nach und nach die oben bezeichnete ansehnliche Höhe erreichte. Man glaubt, daß eS Disteln wären, die den bloSbeioige» Storch in die Waden gestochen und ihn zur Flucht ge« nölhigt hätten. -h- Altenstadt, 4. September. Ein interessanter Vor- fall bietet gegenwärtig den Stoff zu Unterhaltung in unserer Gegend. In Rodenbach war gestern infolge Fütterung mit frischem Stoppelklee bei einer dem Schuhmacher Berg gehörigen Kuh sehr bedenkliche Aufblähung (Trommelsucht) eingetreten. Alle versuche, die Gase aus dem Magen • nach oben zu entleeren, erwiesen fich als völlig resultatloS »t W»* 8! ’ •’m) Ä ft« ’iai ou4_ ^erlauft. ® ,idlö Staben zu ... • WkW1 HmMitb bei vi bung tjtuttßt • Pedin, 4. werben gefitra W tbhrfeolto unb 81 770 RilogroBtrn f »Irisch von bem icnWtn W II ’ftifwg, 4. Fehse würbe hei loita Gefdignih: piblMon vttüch friqitntlrtt Rtsiau • Wfc 4- entleibte sich bi ftörung. Oe. in B. & otrbtntyli wirb. ! vorder vrlmni gern vom 1 tj. (2 W) Zaft 2 fti. (4 Mb.) täfel l h (2 Mb. M 2 T (4 w \ U (2 M.f Ltzii 2 n (4 H) Schi 1 U (2 M 1 U (2 M.) Rog 1*1. (4 Mb.) N BehördlM 20 Gentner Ctütk AG kiute (5001 100 ( Rart unter ober 8®i roth Mee gelb Weif Roih Wirs! Louch Cellei .toggm-Schwirjb 3 Äti. (6 M.) Schn 10 2 8 2 2 10 40 ISO 400 200 350 ielies sich auf 180 Jtt nd darin, bah trmi lütten. Genannte Pmra lkjagdm gepachtet, cä®- rin für 251 M. aab 'btt, IW bin giflw «Versteigerung tl\to uhMt igrv Jahre; sie übn* irittel bei Preise!, ti- ich ein viel schlechterii, erwähnt werden, des letzten Tage im Leim >raswuchS bedeutend zi« e Zeit bei gewöhnlicher m Ende zuging, Hal pi Diese Verspätung ml späten GriswuchS ud Weiter. - Unter da ; Bohnen den «IW t voll Bohnen. Fck" chnitten md in FW iet aber eine andere «n reitung. Man W » Baikosen oder an » af. Im Minier liesm t/ das In e eingemachten Sohni° r. Der hitflge Milch' itu Wagen voll Dieiev, btT D eien bekam di ! 8ob«. n; ni=u M » Wl 11««» : bl, „A -I-” nSt.it i »*“ UW M b°b,. Ml iesew . glaE; w ®* £U * «wand a°' S-VS srÄrt gjÄ** unb die Gefahr für daß Leben des ThiereS steigerte fich mit leder Minute. Es konnte nur noch von einem baldigen operativen Eingriff (Oeffnung des Magens von der linken Sette her) Rettung von dem in solchen Fällen meist ein« tretenden ErstickungStode erwartet werden. ES wurde sofort zu dem hier ansässigen Thierarzte geschickt. Doch einem unter den Mitberathero, dem Landwirth Hetterich von Rodenbach, wurde die Zett bis zur Ankunft des Arztes zu lange, und er hielt sich für geschickt genug, die Operation selbst vornehmen zu können. Ein geeignet erscheinendes Instrument war bald zur Stelle und die Operation ging trefflich von Statten. Aber der Schlaukops, welcher in der Erforschung des Innern eines RtndvIehletbeS noch keine bemerkenSwerthen Fortschritte gemacht zu haben scheint, stach dem armen Thiere anstatt in die linke, in die rechte Seite und traf auf diese Weise natürlich nicht den Magen, sondern verletzte die sogenannten kleinen Gedärme. Dem bald danach etngetroffenen Arzte war freilich eine Mühe erspart; denn er konnte nur noch anordnen, daß die Kuh so schnell als möglich abgeschlachtet werde, damit sie wenigstens genießbar sei. DteS geschah denn auch und daS Fletsch wurde sür 35 Psg. per Pfund verkauft. Der Operateur ist diesmal — ohne finanziellen Schaden zu erleiden — mit dem Spotte davongekommen. • Darmstadt, 4. September. Kammersänger EtlerS, Ehrenmitglied des HoftheaterS, ist an einer UnterleibS-Ent- zündung heute gestorben. Vermischtes. • Berlin, 4. September. In der Ceniral-Mcrkthalle wurden gestern Abend bet einem Geflügelhändler 50 Renn- »HUrkeulen und 89 Rennthterrücken im Gefammtgewtcht von 770 Kilogramm polizeilich beschlagnahmt, weil daS Fletsch von dem Polizei-Thterarzt als verdorben und zur menschlichen Nahrung ungeeignet erachtet wurde. 11 * Leipzig, 4. September. Der hiesige Restaurateur Fehse wurde heute wegen Bierpantscherei zu fünf Tagen Gefängntß und 500 Mk. Geldstrafe, sowie UrtheilS- Publikation verurtheilt. Fehse hat eine von den besten Kreisen srequentirte Restauration. * Leipzig, 4. September. Der Rechtsanwalt vr. Klemm entleibte sich durch Erstechen in einem Anfall von Geistesstörung. Briefkasten. Oe. in B. Es steht noch nicht fest, daß diesmal über die Sache verhandelt wird. Die Reihenfolge der Verhandlungen wird kurz vorher bekannt gemacht. Red. Brodpreise vom 6. bis 20. September 1896. Der hiesige« Bäcker. 1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod...... 2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod...... 1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod...... 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod...... 1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot)...... 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrot)..... I Kg. (2 Pfd.) Roggen - Kornbrod bei Ernst Muth, W. Amend und G. Spies 1 Kg. (2 Pfd.) Roggen-Schwarzbrod bei Karl Spamer 2 Kg. (4 Pfd.) Roggen - Kornbrod bei Ernst Muth, W. Amend und G. Spies Roggen-Schwarzbrod bei Karl Spamer . 8 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrot)...... 26 Pfg. 52 , 24 , 48 . 22 , 44 , 21 , 20 „ 42 40 66 Der auswärtige« Bäcker. 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod bei L. Stetnmüller, Gr.-Linden 40 , W. Watzel von Lang-GönS 44 , Wilh. Fabel von Wteseck 48 , Aug. Deibel von Wteseck 48 „ 3 Kg. (6 Pfd.) Weißbrod bei Ernst Christ von Wteseck 66 „ 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrot) bet L. Steinmüller, Gr.-Ltnden 38 w Joh. Kd. Belte v. Klrch-GönS 38 , W. Weitzel von Lang-Göns 40 „ W.Steinmüller v.Lang-GönS 40 , Aug. Deibel v. Wteseck 44 „ G. Jacoby v. Alten-Buseck 44 „ 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod bei G. Jacoby o. Alten-Buseck 66 , Der Brodverräuser. Dieselbm Preise wie bet dm hiesigen Bäckern. Gießen, den 5. September 1896. Großherzogliches Polizeiamt Gießen, v. Bechtold. Auszug aus den Standesenntrsegfstee« der Stadt Vietze«. QaftAaU. August: 29. Friedrich Eduard Gottlieb Wilke, Diceseldwebel dahier, mit Marte Eltsabethe Rühl hterselbst. 31. Adolph Georg Julius Wilhelm Bourgeois, Buchbinder dahier, mit Elise Größer hterselbst. September: 1. Johann Heinrich Braun, Glaser dahier, mit Eltsabethe Neuber hterselbst. 1 Karl Heinrich Wilhelm Köhne, Buchhändler dahter, mit Anna Schönberger hterselbst. 2. Johannes Feußner, Schriftsetzer dahier, mit Emma Gertrude Elise Christiane Hell hterselbst. OMAlittnnoiti. August: 29. Otto Richard Frmzel, Kürschner dahter, mit Emtlte Luise Karoltne Johanna Christine Marte Elisabeth Hohmeter, geb. Gatt, Wtttwe deS Eisenbahn-Kanzlisten Friedrich Hohmeter dahier. September: 2 Karl Emil Jakob Moritz Martin Gerlach, Schloster dahier, mit Marte Katharine Balser hterselbst. 4. Heinrich Sann, Buchbinder dahter, mit Eltsabetha Appel hterselbst. Brtoitni- August: 26. Dem Glaser Karl Joseph Plattner eine Tochter, Auguste Veronika. 27. Dem Metzger Ludwig Schtldwächter eine Tochter, Katharina Ltna Johanna Pa-.-line Marte Eltsabeth. 27. Dem Bauaufseher-ASpirant Friedrich Christian Marx ein Sohn, Friedrich Wilhelm. 27. Dem Taglöhner Jakob Kolb ein Sohn, Valentin. 28. Dem Taglöhner Ludwig Reinhardt eine Tochter. 28. Dem Locomotivhetzer August Meckelburg ein Sohn, August Wilhelm HanS. 28. Dem Major und Batatllonscommandeur Georg Herrlein eine Tochter, Sophie Therese Josephine Anna. 29. Dem Fuhrmann Karl Röhm eine Tochter, Emma Katharine. 30. Dem Weinhändler Ferdinand Schott eine Tochter. September: 1. Dem Schriftsetzer Richard Strohwig eine Tochter, Lilli Eltsabeth Wilhelmine Kätha. 1. Dem Schuhmachermeister Wilhelm Heinzerling ein Sohn, Johanne« Wilhelm Gerhard. August: 28. Ludwig König, 38 Jahre alt, Maurer von Ober- Mörlen. 29. Ludwig Feiling, 52 Jahre alt, Landwirth von Atzbach. 29. Johannette Gotz, geb. Moos, 38 Jahre alt, Ehefrau von Land- wirth Philipp Götz von Niedergirmes. 31. Lina Fis, 23 Jahre alt, Dienstmagd von Linkenheim in Baden. September: 1. Wilhelmine Fröhling, 63 Jahre alt, Prioaiin dahier. 2. Heinrich Krombach, 8 Jahre alt, Sohn von Bergmann Jobs. Krombach zu Fellingshausen. 3. Christian Eise, 57 Jahre alt, Schneidermeister dahier. 4. Emma Henriette Philippine Katharine Mandler, 4 Monate alt, Tochter von Taglöhner Karl Mandler dahter. Auszug aus den Mrcheirvücherir der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. OtitattU. MatthäuSgemetnde. Den 29. August. Eugen Philipp Funk, Gerichts-Assessor zu Mainz, und Wilhelmine Erkmann, Tochter deS verstorbenen Lehrers Johannes Erkmann. LukaSgemetnde. Den 29. August. Otto Richard Frenzel, Kürschner zu Gießen, und Emilie Luise Karoltne Christiane Marie Hohmete-', geb. Gatt, Wtttwe des Eisenbahnkanzltsten Friedrich Hohmeter zu Gießen. JohanneSgemeinbe. Den 2 September. Carl Emil Jakob Moritz Martin Gerlach, Schlaffer zu Gießen, und Marte Katbartoe Balser, Tochter deS ver- storbenm Etsenbahnfchuffners Georg Balser zu Straßburg. Den 4. September. Heinrich Sann, Buchbinder zu Gießen, ein Wittwer, und Eltsabetha Appel, Tochter des Bergmanns Bernhard Appel zu Grüntngcn. Gala «sie MatthäuSgemetnde. Den 30. August. Dem Ofensetzer Marttn Melcher eine Tochter, Karoltne Magdalene, geboren den 1. Jult. MarkuSgemetnde. Den 30. August. Dem Taglöhner WUHelm Keiner eine Tochter, Lina Eltsabeth, geboren den 6. Jult. Denselben. Dem Arbeiter Johann Kaspar Hahn eine Tochter, Erna Marte, geboren den 15. Mat. JohanneSgemeinbe. Den 2. September. Dem vr. med. Hermann Fritz ein Sohn, Max Ferdinand, geboren den 26. Juli. Mtlttärgemetnde. Den 31. August. Dem Vtceseldwebel Friedrich Nemitz ein Sohn, Friedrich Heinrich, geboren den 2. Juli. BtetbitU« Mattbäusgemetnde. Den 4. September. Margarethe Fillmaun, geb. Wtedmryec, Ehefrau des Glasermeisters Heinrich Ftllmann, 40 Jahre alt, starb den 2. September. JohanneSgemeinbe. Den 3. September. Wilhelmine Fröhling, Tochter des verstorbenen Großherzoglichen Landrichters Ernst Fröhling zu Biedenkopf, 63 Jahre alt, starb den 1. September. Gottesdienst in der Synagoge. Dienstag den 8. und Mittwoch den 9. September. ReniahrSfest. 1, Tag. Vorabend 680 Uhr, Morgens 7“ Uhr, Nachmittags 4 Uhr 2. Tag. Vorabend 715 Uhr, Morgens 730 Uhr, Nachmittags 4 Uhr, FestesauSgang 730 Uhr. Verkehr, €anb* unb VolkswLrth-ehaft. 5. September. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. 1,00—1,15, Hühnereier pr. St. 6* 2 St. 00— 0 H, Enteneier t 2 St. 0 Gänse- eier pr. St. CO—00 H, Käse pr. St. 5—8 Käsematte pr. St. 3 4« Erbsen pr. Liter 15 H, Linsen pr. Liter 26 Tauben pr. Paar «♦L 0,50 bis 0,70, Hühner pr. Stück 0,90 bis 1,00, Hahnen pr. Stück JL 0,50—0,85, Enten pr. Stück JL 0,00—0,10. Gänse pr. Pfund X 0,00-0,00, Ochsenfleisch pr. Pfd. 70-74 H, Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 64-68 H, Schweinefleisch pr. Pfd. 56 bis 66 A, Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfd. 70 Kalbfleisch pr. Pfd. 50-00 Hammelfleisch pr. Pfd. 60—70 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,00 bi« 6,00 X, Weißkraut pr. Stück 0-00 H, Zwiebeln pr. Centn« A 3,50—4,00, Milch pr. Liter 16 Witterungsbericht vom 4. September. Der niedere Druck hat sich weiter nordostwärts ausgebreilet und auch Scandinavien und daS Ostsee-Gebiet in seinen Bereich gezogen. Die beiden DepresstonS-Centra haben ihre Lage nur wenig verändert. In Central- und Süd-Europa ist daS Barometer gestiegen und zugleich die Vertheilung deS Luftdruckes gleichmäßiger geworden. Außer einem Maximalgebiet im Innern Rußlands war heute Morgen noch ein secundärer Kern bohen Druckes über dem mittleren Deutschland zu erkennen. In Süddeutichland ist allenthalben beffereS Wetter eingetreten. Die Temperaturen, welche Nachts erheblich gefallen waren und auch am Morgen noch verhättntßrnäßtg tief lagen, haben unter Tags eine beträchtliche Zunahme erfahren. Voaa«OKchMOa fdiftmmgt Heiteres, tagsüber warmes Wetter. Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemeffm am 5. Septbr., Mittags zwischen 11 und 12UH>: Waffer 12V,, Luft 11V8°. Rübsarnen'sche Badeanstalt. |BehördlicheAnzeigenj Submission. Für die Großh. Neuen Kliniken in Gießen soll die Lieferung nachbenannter Products auf dem öffentlichen Sub- vnissionswege vergeben werden und zwar: 20 Centner Aepfel, 600 M gute Speisekartoffeln (500 Ctr- magnum bonuin, 100 Ctr. Spätrose), 20 „ Kartoffeln, sog.MäuSchen 10 „ untererdige Kohlrabi, 2 „ obererdige 8 „ Zwiebeln, 2 „ rothe Rüben, 2 „ Meerrettig, 10 H gelbe Rüben, 40 „ Weißkraut, 150 Stück Rothkraut, 400 „ Wirsing, 200 „ Lauch, 850 w Sellerie. Die Lieferungsbedingungen können auf dem Verwaltungsbüreau der Neuen Kliniken an den Wochentagen, Nachmittags von 3—5 Uhr, ein- gesehen werden. Offerten sind verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen, bis $um Samstag, 8. Oktober 1896, Mittags 12 Uhr, cruf dem oben erwähnten Büreau eßnzureichen. Zuschlag erfolgt am 10. Oktober 1896. Gießen, den 5. September 1896. Srohh. Verwaltungs ♦ Direction der Neuen Kliniken. 7954 Bekanntmachung Wegen Neupflasterung ist die Wegestrecke von der Wirthschaft Abel bis an die Ctgarrenfabrik von Herrn Georgi zu Wißmar vom 7. d- MtS. ab für Fuhrwerk gesperrt. Krofdorf, den 4. September 1896. 7910 Da» Bürgermeister-Amt. Versteigerungen. B Schöne Betten Versteigerung findet nächsten Dienstag den 8. d. MtS«, Nachmittags 2 Uhr, Asterweg 7, n dahier statt. 7901 I. A.: Schneider. Versteigerung. Dienstag den 8. September, -Nachmittags 3 Uhr, versteigere ich Marktplatz 20 dahier gegen Baarzahlung: 2 große Ladenschränke, 3 Nickeltische, 3 Nippschränke, 2 Salat-, 3 Fischund 1 Tranchtr-Besteck, 2 Etuis mit je 6 Löffeln, 30 Centner Heu und Grummet, 30 eiserne Mistbeetfenster- Rahmen, mehrere Oelgemülde, ein Sopha, 1 Kleiderschrank, 1 Commode, 3 Rohrstühle und sonst Verschiedenes. 7933 Bor«, Gerichtsvollzieher. Zwiebeln Prima haltbare Winter-Waare (sogen. Zittauer Saaiwaare) 50 Silo mit Sack ab Artedderg Drei Mark versendet gegen Nachnahme Jacob Stern-Simon, 7907 Friedberg (Hessen). Fostkeller. Heute Samstag Abend: 7929 SP Spansau. Morgen Sonntag Abend: Spsnssu und Hss im Topf. Zum Aquarium, ß Samstag unb Sonntag: Has im Topf. Neues Sauerkraut empfiehlt billigst 7948 H. Klotz, Mäu?burg 17. 79361 firoei kl. Zimmer mit oder ohne Zubehör zu vermietben. 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Bk. unk.b.I905 101.20 unf.b 1906 104.80 3«/, Pomm.Huv.st «k.unk.b. 1906 101.30 4 bto. 3evda» tu •iffm. J>ie heutige Nummer umtatzt 10 Seite». Frau Seybicke, Bahnhofstraße 43. 79141 Tüchtige« Mädchen tagsüber zu Kindern gesucht. Näheres Mäußburg 8. Uni. Lacks IlailiktsalBtzk Sdjnlpfliigr, Tikfflilturpilüge eiserne Eggen?c. hält auf Lager und empfiehlt zu Original-Fabrikpreisen Leichten Nebenverdienst! Mk. 3600 jährlich festes Gehalt können Personen jeden Standes, welche sich in ihren freien Stunden beschäftigen wollen, verdienen. Offerten unter Mosse, Köln. 6354 Dainkiiklckkchffkil,.. Damn- uuii fiinbctdlliinklii, | Vereinsnachrichten. | Gießener MiinnkrgksMgvkrkill. Sonntag den 6. September: Gemeinschaftlicher 7921 Spaziergang nach der „Gansenburg". Abmarsch 21/2 Uhr Licherstraße 1. Oesterr. StaatSbahn v. 1885 92.8014 I al. staat-gar. Etscnb. 63.151 Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme, sowie für die so zahlreichen Blumenspenden bei dem mich betroffenen so schweren Verluste sagt innigsten Dank Heinrich Fillmann. tkectni 4Vs Oesterr. Silberrente 4 Ung. Gold-Rmte 3 Portugiesen 6 Mexikaner 4 Monopol Griechen von Sonntag den 6. und Montag den 7. September findet da» == Kirchweihfest " statt, wozu ergrdenst einladet Nach Amerika mit den vorzüglichen Dampfern des Norddeutschen Floyd in Bremen 2990 befördert Passagiere der conceff. Agent Carl Loos in Gießen. 0i . ärniutt1 bo:tn wnrbc, hat W etMi«»'* ® fcfflhon|ta tlntffl fl lutojfM I« M betitelt fick .tzowsnm^tr Seife bil Ajjjan tommm kann, -t:r !M soll SaS St btS RWflabti JjBtntn. (Saptflnit^U $oüta bk ^atntut fl ,vvm>iafllluht". • fonn, 2. Sep stück» von Gilchofsen löhaer eine Sranatt Graoaie cjplobixti zu. Maa ichastte den «--rschrialich werben müffev. • Lors anb Stal vereint. Dir gröbere in btm Herzog von HLgte (2600) In dem LuldtSoater. 9hin ha erhoben, uni so langt felgt, flnb nun bort Hoffaulicki bleibt den g uo^ta M smn n • itibzig, 3. Le tiebtrum, wie birhei D5B allen Denjenigen, .'Maischen Artikeln, 9 ^'ffugchssen und hau wollen, befichligt werde e'laen, zu erfahren, «'«itildjtm «nttieb t «al- und Pttroieuml haft In verfchiebenu tuB«bm finden So, MtOang voisühm Sonntag den 6. September und Montag den 7. September: Kirchweihfest " woju freundlichst einlabet „«r Wirth 789» tinstav Valentin, „Zum Valßsch". Stadl Darmstadt v. 1891 — Stadt WormS unk. b. 1901 103.30 »rM I 81 OO -170 60 4.18 ug. Montanus Nachfolger 2"h R. 8f M. Jwheuser. **l,vi*®* 1,1 Muriiii e ’Mhlli ” •lrt» eil ' ‘W*"1 Nu । te"1* °°4 tu, lf u 6 öw Will, Mn j.t JJ51 ^biie i, LZ'L; «• M Neueste Säemaschine Bud. Sack’s, Classe IV. 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