IS. ^s, httgestelll t t Kohlensäure, dm n Gießen rrheffen und den ui 'terhält derselbe L ie Abschluß güs ligsien Preisen, voll »-Jauftem. offecke neben mti w Äi ^^urantinA * cx ’ ^oncursvers! ^Sen des sZ M Verkaufe, k «ollen sich ö -oncursverioaltei '^ern Auskunft imrsverwalter:' Rechtsanwalt. ^EondirirSUc ju nertar ^lvedition d. Bi. S 'M» mten bestens empfcs lungsvoll >chmall. MMW M Ws4tst>W gu Württ. LtM ltS dm Riiglitdkri rsichersngSstand: 2 Twsind Policen- mftei beiden Bertrrtm ich, ME ,upb?ge;6'*ri< , Wck-. vj: LaubaAr M. MgM (Dbtr^ N* ba6 für mi i* ir Kermeidovg « R°4»bei^ ang eingereicht ®e^ WW Selten*« 11 ditrai®6 us-Wag®"" •res jwärtigeU 1S96 Donnerstag den 6 August Erstes Blatt Rr. 183 Amts- unb Anzeiseblatt für den Tkrsis GieHen Hratisöeitage: Hießener Aamilienökatter. erfolgen. Artikel 11. worden find. Artikel 6. (L. 8.) des Gesetzes vom an Milzbrand und I»aahm« von Anzeigen zu der Nachmittag- für de» Mgenbtn Tag erscheinenden Nummer bi- Bonn. 10 Uhr. 1) 2) 3) Artikel 5. Für Gemeinden oder Kreise, in denen der Milzbrand einheimisch ist, kann angeordnet werden, daß Seitens der betreffenden Communalverbände Einrichtungen getroffen werden, welche eine gründliche und unschädliche Beseitigung der Milzbrandkadaver gewährleisten. Im Falle des Widerspruchs entscheidet, wenn eS fich um eine Gemeinde handelt, nach Artikel 48 II 2 der Kreis« ordnung der KreiSauSschuß, wenn eS sich um einen Verband handelt, der Provinzialausschuß. Auch kann in letzterem Falle die Leistung des Ersatzes der Hälfte der Auswen- düngen (Artikel 11) von der Befolgung der Anordnung ab- hängig gemacht werden. In solchen Gemeinden, in welchen ein häufige- Auftreten des Rauschbrandes beobachtet wird, kann von Unserem Ministerium deS Innern und der Justiz für damit behaftete Rinder im Alter von 6 Monaten bis 2 Jahren die Ent- fchädigungSleiftung davon abhängig gemacht werden, daß die fraglichen Thiere von dem Besitzer in den letzten 12 Monaten dem beamteten Thierarzte zur Schutzimpfung angemeldet und, wenn hierzu aufgefordert wurde, zur Impfung vorgeführt Sobald ein Fall des AuübrucheS des Milzbrandes oder des Rauschbrandes bei der Ortspolizeibehörde zur Anzeige gebracht ist, oder auf andere Weise der Ausbruch der Seuche oder der Verdacht eines SeucheuauSbruchS zur Kenntniß der Ortspolizeibehörde gelangt ist, hat dieselbe die Feststellung des KrankheitSzuftandeS des betreffenden Thteres sowohl in Bezug auf die zu ergreifenden polizeilichen Maßnahmen, wie auch in Beziehung auf die Eutschädigungsfrage zu ver- I a"^Diese Feststellung hat in Gemäßheit der §§ 12 und 16 I des ReichSvtehseuchengesetzeS durch den Kreisveterinärarzt oder deffen Stellvertreter und den etwa vom Besitzer zu- I gezogenen Thierarzt zu erfolgen. Artikel 7. Die zu leistende Entschädigung wird durch Schätzung festgestellt. Dieselbe erfolgt durch eine Commission, welche aus dem Kreisveterinärarzte bezw. seinem Stellvertreter und zwei Ortsschätzern besteht. In dringlichen Fällen kann an Stelle des Kretsveterinar- arzteS ein practischer Thierarzt zugezogen werden. Für jede Gemeinde werden nach Anhörung der Gemeindevertretung von dem Kreisausschuffe zwei Schätzer und zwei Stellvertreter aus die Dauer von drei Jahren ernannt. Die Schätzer und ihre Stellvertreter find ebenso wie I ein in dringlichen Fällen an Stelle des Kreisveterinärarztes ' zugezogener practischer Thierarzt zu beeidigen. । Wegen des Ausschlusses von der Schätzung gelten die Bestimmungen des Artikel- 4 des Gesetzes vom 13. Juli 1883, die Aussührung des RetchsoiehseuchengesetzeS betreffend, ausgenommen die Ziffer 5 jenes Artikels. Artikel 8. Die Schätzung ist von dem Betheiligten (Artikel 4) bei der OrtSpolizeibehörde zu beantragen und von dieser zu ver- anlaffen. Dieselbe benachrichtigt auf erfolgten Antrag un- verzüglich den Kreisveterinärarzt bezw. seinen Stellvertreter und die Ortsschätzer. Zu der Schätzung ist der Betheiligte von der OrtSpolizeibehörde etuzuladen. Die Schätzung erfolgt nach dem gemeinen Werth und zwar ohne Rücksicht auf den Minderwerth, den die Thiere dadurch erleiden, daß sie I mit einer der genannten Seuchen behaftet find oder waren. Hat sich bei der Feststellung des Krankheitszustandes I eines ThiereS, für welches Entschädigung in Anspruch ge- nommen wird, ergeben, daß dasselbe noch mit einer anderen unheilbaren, aber nicht unbedingt tödtlichen Krankheit behaftet I war, welche eine Werthverminderung bedingt, so ist die Schätzung unter Berücksichtigung dieses Umstandes zu wieder- | holen. Die Commiifion benachrichtigt den Betheiligten von dem I Ergebntß der Schätzung und übergibt das SchätzungSprotocoll I mit dem thierärztlichen Befundbertcht der Ortspolizeibehörde zur Vorlage an das KreiSamt behufs Veranlaffung der Aus- I zahlung der Entschädigungssumme. Artikel 9. vierteljähriger x Kbonuemeutspretsr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog» 2 Mark 50 Pfg. Redaction, trpcbttie# und Druckerei: Fernsprecher 61. Artikel 10. Für Bezirke, in denen Sammelwasenmetftereien oder Sammelabdeckereien bestehen, kann die Schätzung auch in diesen Anstalten durch Schätzer auS den nächftgelegeuen Orten oder durch die für die Anstalt besonders bestellten Schätzer Die Entschädigungen, sowie die in dem Feststellungsverfahren entstehenden Kosten werden von der KreiSkaffe getragen. Die Hälfte der Aufwendungen wird dem Kreise nach Ablauf des Rechnungsjahres von der StaatSkaffe ersetzt. Der Kreistag kann beschließen, daß die vom Kreise zu tragende Hälfte der Aufwendungen ganz oder zum Theil auf die Viehbefitzer auSgeschlagen werden soll. Artikel 12. Hat der Kreistag den Ausschlag auf die Viehbefitzer beschloffen, so ist der Beitrag derselben nach Maßgabe der Zahl der von ihnen gehaltenen Thiere zu leisten. Der Ausschlag erfolgt getrennt nach: a. Thieren des Pferdegeschlechts, b. Rindvieh, c. Ziegen, d. Schafen. Für den Besitzstand find die im Anschluß an die vorher- gegangene allgemeine Viehzählung erfolgten Aufnahmen maßgebend. „ . , Thiere, welche dem Reich, den Bundesstaaten oder einem landesherrlichen Gestüte angehören, sowje daS in Schlachtviehhöfen und öffentlichen Schlachthäusern aufgestellte Schlachtvieh bleiben bei der BettragSerhebung außer Betracht. Im Uebrigen gilt für Thiere, welche fich in fremdem Gewahrsam befinden, als Besitzer der Besitzer deS GehöstS oder der Weide, auf welchen die Thiere untergebracht find. Artikel 13. Mit der Aussührung dieses Gesetzes wird Unser Ministerium des Innern und der Justiz beauftragt, welches auch den Zeitpunkt bestimmt, wann daffelbe in Kraft treten soll. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und beigedrückten Großherzoglichen Siegels. Darmstadt, den 7. Juli 1896. treten hat. Darmstadt, den 8. Juli 1896. GroßherzoglicheS Ministerium des Innern und der Justiz. Finger. Dr. Weber. In Gemäßheit des Artikels 13 7. Juli l. IS., die Entschädigung für ------» Rauschbrand gefallene Thiere betreffend, bestimmen wir, daß fragliches Gesetz mit dem 1. September l. IS. in Kraft zu Keine Entschädigung wird gewährt: sür Thiere, welche dem Reich, den Bundesstaaten oder einem landesherrlichen Gestüte angehören- für Thiere, welche mit Milzbrand oder Rauschbrand behaftet in daS Landesgebiet eingeführt worden sind- für Thiere, welche mit einer anderen ihrer Art oder dem Grade nach unheilbaren und unbedingt tödtlichen Gesetz, die Entschädigung für an Milzbrand Md Rauschbrand gefallene Thiere betreffend. Vom 7. Juli 1896. tzrnft Ludwig von Gottes Gnaden Grostherzog von Hessen und bei Rhein re. Wir haben mit Zustimmung Unserer getreuen Stände verordnet und verordnen hiermit, wie folgt: Artikel 1. Für gefallene oder getödtete, mit Milzbrand oder Rausch- btaiib behaftete Pferde, Esel, Maulrhiere, Maulesel, Rinder, Schaffe und Ziegen wird, vorbehaltlich der im Artikel 4 und 5 bezeichneten Ausnahmen, Entschädigung gewährt. Artikel 2. Die Entschädigung beträgt sür Thiere des Pferde- leschlechtS, Rinder, Ziegen und Schafe vier Fünstheil des «meinen WerthS. Für Pferde soll die Entschädigung den «etrag von 600 Mk., für Rindvieh von 400 Mk., sür Ziegen von 20 Mk., und für Schafe von 15 Mk. nicht übersteigen. Artikel 3. Auf die zu leistende Entschädigung werden die auS Prisatverträgen zahlbaren Versicherungssummen zu demjenigen vruchtheil angerechnet, zu welchem der gemeine Werth deS lhieres vergütet wird. Artikel 4. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Ausländer nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Bekanntmachung. daS Gesetz über die Entschädigung für an Milzbrand und Rauschbrand gefallene Thiere betreffend. Vom 8. Juli 1896. Gegen daS Ergebniß der Schätzung steht sowohl dem Betheiligten, wie dem KreiSamte binnen einer Woche die Berufung an den Kreisausschuß, gegen deffen Entscheidung die Berufung an den ProvinzialauSschuß zu, welcher end- gültig^entschetdetuss^uß der Provinzialausschuß entscheidet sowohl über die Frage, ob eine Entschädigung, wie darüber, in welcher Höhe sie zu leisten sei. Der Rechtsweg ist ausgeschloffen. Der ßitße»er Anzeiger erscheint täglich, »b Ausnahme deS MonlagS. Die Gießener |emtnt»er6(fct »erden dem Anzeiger »bchmtlich dreimal brigelegt. Gießener Anzeig er Kenerat-Anzeiger. WolffS telegraphischer Lorrespondenr-Burs«. Mannheim, 4. August. Die „Neue Bad. Laudeszig." melbet: Der in der laufenden Woche Hierselbststattfindende, von 500 Fleischermeistern und Delegirten von ganz Deutschland, Oesterreich und Böhmen besuchte 19. Deutsche Fleischer-VerbandStag erledigte in seiner heutigen ersten VerbandSfitzung folgende Punkte: Angenommen wurde im Princip die Errichtung einer Pension--, Wittwen- und Waisen-Unterstützungskasse. Bezüglich des ErlaffeS eines Reichsgesetzes, wodurch der Versandt von Pferdefleisch enthaltenden Wurstwaaren nur mit besonderer Declaration erfolgen darf, wurde die Absendung einer Resolution an den Bundesrath beschloffen. Ferner wurden Anträge auf Beseitigung deS unbefugten Schlachtens von Vieh und Verkaufs von Fleisch durch Privatpersonen genehmigt. Eine längere Debatte entspann sich über die Frage der Haftpflichtversicherung. Die Eingabe des Verbandes an den Eisenbahnminister, sür Fleisch und geräucherte Fleischwaaren bei einfachen Frachtsätzen Eilgutbeförderuvg zu gewähren, wurde ebenfalls gutgeheißen. Ebenso wurde der Wtederanschluß deS öfter- reichischen Verbandes an den deutschen Verband genehmigt. Wien, 4. August. Wie die „Neue Freie Presse" meldet, wurde heute ein Schloffergrh lse wegen deS Verdachtes>der Theilnahme an dem Bombenattentat am 1. d. MtS. Ernst Ludwig. Finger. Krankheit behaftet waren- /_jL, 4) für in Schlachtviehhöfen und öffentlichen Schlacht- Häusern ausgestellte Thiere, welche nicht auS dem Großherzogthum stammen, sowie für auf dem Transport im Großherzogthum befindliche Thiere, welche weder auS dem Großherzogthum stammen, noch bestimmt find, einem dem Großherzogthum zugehörigen Besitzstand dauernd einverleibt zu werden - 5) wenn der Besitzer der Thiere oder der Vorsteher der Wirthfchaft, welcher die Thiere angehören, oder der Schäfer, welchem eine Schafherde anvertraur ist, vor- sätzlich oder fahrlässig, oder wenn der Begleiter der auf dem Transport befindlichen Thiere, bezüglich der in ftemdem Gewahrsam befindlichen Thiere der Besitzer des Gehöfts, der Stallung, Koppel oder Weide vorsätzlich die Anzeige vom Ausbruche einer der in Artikel 1 genannten Seuchen oder vom Seuchenverdacht in seinem bezw. in dem seiner Aussicht anvertrauten Viehstande bei der OrtSpolizeibehörde unter- läßt oder länger als 24 Stunden nach erhaltener Kenntniß verzögert, oder wenn er die unverzügliche Anzeige von dem Verenden oder der Tödtung eines mit Milzbrand oder Rauschbrand behafteten ThiereS unterläßt- , v , 6) wenn der Besitzer eines der Thiere mit der Seuche behaftet gekauft oder durch ein anderes Rechtsgeschäft unter Lebenden erworben hat und bei dem Erwerbe des ThiereS Kenntniß von einer Erkrankung desselben hatte, die sich als die Seuche erwies - 7) wenn dem Besitzer oder deffen Vertreter die Nicht- befolgung oder Uebertretung der zur Abwehr und Unterdrückung der in Artikel 1 genannten Seuchen polizeilich angeordneten Schutzmaßregelu zur Last fällt. 2lmtlid?cr Theil. Gießen, den 4. August 1896. BetT.: Die Ausführung des Gesetzes, die Entschädigung für an Milzbrand und Rauschbraud gefallene Thiere. M Grotzherzogliche Kreisamt Gießen iM die ereto. Bürgerrneittereie« des «reifes. In Gemäßheit des Art. 7 Abs. 3 deS nachstehend ab- «drackten Gesetzes rubr. Betreffs find von dem KreiSaus- sjuss« für jede Gemeinde nach Anhörung der Gemeinde- Vertretung zwei Schätzer und zwei Stellvertreter zu ernennen. Wir beauftragen Sie deßhalb, un- im Einvernehmen mit dem Gemeinderathe bis zum 20. August l. Js. zwei Personen, die zu dem Amte als Schätzer und zwei Personen, die als deren Stellvertreter geeignet find, in Vorschlag zu bringen. v. Gagern. Verste r fid; i,Si e-fite! Die int $ -SKlichen Umfaffi ihoie erforderlich »arbeit iErdark irottt 127 cbn^ Tieastag d ttormitt ijfiütlii Dtrbun. UrMtibtffyei ra^n liefen w »Wm btx M ' mfMUHckod ■ Zc r-nular bis ji ; nnjureichen fin! LufchlagSftist Hießen, be: Das L Sd ■ $Te»ent0 ’^app der er wußte, daß fie biffig war. Tr benutzte das Thier Qlfl Hofhund und legte daftrlbe an die Kette. Gestern Mittag lief der Hund, die Kette hinter sich herschleifend, im Hofe herum, weshalb der Besitzer ihn wieder anketten wollte. Der Hund mochte wohl die Absicht feines Herrn errathen haben, denn kaum hatte dieser den Hofraum betreten, stürzte sich derselbe auf ihn und machte den Versuch, ihn am Halse zu packen. Mrr scharfem Griff packte der Angegriffene den aaf den Hinterbeinen hoch vor ihm stehenden Hund an der Kehle, gleichzeitig mit der noch freien Faust dem Thier in den Rachen fahrend- darauf schleuderte er den Hund plötzlich von sich, ergriff einen Knüppel und töbtete das Thier mit einigen wuchtigen Schlägen. Herr Keßler, welcher an der Hrvd verletzt ist, mußte sich sofort in ärztliche Behandlung begebev. Marmor - Industrie. Der „Deutsche Gastwirts schreibt: Sine für Gaftwirthe recht intereffante Collecm- Ausstellung der Lahnkalk- und M armor>Iu d ustrir von Aug. Gabriel jr. zu Gießen befindet sich auf der Fach, und Gewerbe-Ausstellung für Hotel, und Wirthschast^ wesen zu Wiesbaden. In eigenem Pavillon ist in recht anschaulicher Weise die vielseitig practische Verwendung bei grauen MarmorgrsteinS mit den prächtigsten Maseriruvgen zur Darstellung gebracht. Abgesehen von den Büffet-, Tisch- und Waschtischplatten, verfertigt auß diesem edlen Material, find eß besonders die Fußbodenbeläge und Fensterbänke, welche besonders empfehlenswerth find für vornehm und solid eingerichtete Häuser. En miniature dargestellt find eine Anzahl Closet- und Badeeinrichtungen. Grottensteiue mit den herrlichsten Crystallisationen feffeln den Blick bei Besuchers beS Gabriel'schen Pavillons. Es bürste für die die Ausstellung besuchenden Gaftwirthe und Hoteliers lohnend sein, die Darbietungen der Firma Aug. Gabriel jr. in Wiesbaden fich auzusehen. *» Versammlung der Gerichtsvollzieher. In Frank, surt fand am Sonntag eine Versammlung von sämrntlichea Gerichtsvollziehern des Großh erzo gthums Hesse» statt. Die Verhandlungen erstreckten sich hauptsächlich ans Regelung und Befferung der PensionSverhältniffe. Die Br« amten faßten Resolutionen, betr. 1) Gleichstellung beß pev- fionßfähigen Diensteivkommenß mit anderen hessischen, auf gleicher Rang- und Bildungßftufe stehenden Beamten- 2) Abstufung nach AlterSklaffen- 3) Anrechnung der früheren Ber. Wendung im Staats- und AußbülfSdienste als Dienstjahre- 4) Anstellung auf Lebenszeit- 5) kostenfreie Stellvertretwr, Bekam fcrmS#?8 * , -"••«l Kt t 1 uub 5tdk ' "ttßtigfrt. ^it btfonbtren ' 55 nrdrn lr • bekannt ( den 4.1 Der H außgetheilt habe. , .. . Pari«, 4. August. Der „Evmnernent" meldet, der Municipalrath von Bichy habe die officielle Mittheilung erhalten, daß baß Czarenpaar am 15. September dorr | eintieften wird. a t Madrid, 4. August. Gestern Abend ging hier ein starkes Gewitter mit Hagelschlag nieder. Die Kammerfitzung mußte aufgehoben werden, weil die Hagelkörner in den Saal drangen. , „ ... Madrid, 4. August. In den letzten Tagen sollen spanische Truppen abermals im Ganzen 71 Insurgenten g e • tübtet und zahlreiche Personen verwundet haben. Athen, 4. August. Die Verhandlungen zwischen den fünf Großmächten bezüglich Creta werden fortgesetzt. ES soll sich nur noch darum handeln, den modus procedendi zu finden. Unter den fünf Mächten herrscht vollständige Einigkeit. Englands Haltung bleibt völlig eindruckSloS. Athen, 4. August. In Maced onien haben fich in den letzten Tagen weitere aufständische Banden gebildet. Athen, 4. August. 250 Freischärler und Agitatoren find gestern nach Creta abgegangen, um den AuSftaud in die bis jetzt noch ruhigen Provinzen zu tragen. * Frankfurt, 1. August. Sechs Handw erk-burscht» gingen gestern Nachmittag an den Main, um fich in Nähe des GutleuthofS zu baden. Zwei von ihnen, Schneider Albert Schäfer aus Barmen und der Nicolaus Quinteß auS Bosheim waren plötzlich im verschwunden und ertranken. Die Leichen wurden heute W mittag am „Rothen Hamm" gelängt. ” ®‘S"n. sollte ein in Praunheim wohnender Gelbgießer Bechto wegen eines SittlichkettSverbrechenS verhaftet werden. » der Gendarm in Begleitung des OrtSdienerS die SohE betrat, ergriff Bechtold einen Kevoloer, gab einen “ • den Ortsdiener ab, ohne diesen jedoch zu treffen, und bra • fich dann selbst einen Schuß in die Schläfe bei, welche sofortigen Tod zur Folge hatte. Lauterbach, 4. August. Vorigen Samötag hieb ein acht- jähriger Junge in Blitzenrod beim Holzhacken einem Kamerad, die Spitze beß rechten Zeigefingers fast vollstänh ab. Daß noch an der Haut hängende Stück ist zw« angenäht worden, doch kann von Glück gesagt werden, wen der Finger vollständig erhalten bleibt. -n- Gettenau, 3. August. Ein sehr intereffanter Fand ist auf dem „BüdrichSacker", da wo der Auffüllgrund entnommen wird, gemacht worden und zwar eine römische Grab' utne, mit Asche und angebrannten Knochenreften. Leiber wurde die Urne in Stücke geschlagen und der Inhalt zer- streut. Die Urne stand etwa einen Meter tief unter der Erdoberfläche in bindigem Lettboden, in dem fich die Urne wie im Modellirgypß ausdrückte. Die Höhe des Gefäßes betragt ca. 30 Ceatimenter, der Durchmesser 35 Centime»!, die Utne war demnach sehr bauchig. ES ist schade, daß auf diese Sachen nur mäßige Ausmerksamkeit verwendet werden kann- die Bauunternehmer wollen tüchtig geschafft haben und daS ist ganz selbstverständlich, denn das langsame und vor- sichtige Arbeiten verschlingt Zeit, kostet also Geld. Daru» hecht es: nichts wie drauf! nur gehackt, gegraben und geschippt was das Zeug hält. Dadurch geht manche- schönt Stück verloren. Einsender hat fich die Stücke beß Gefäße», Insoweit fie noch vorhanben, mitgenommen und wirb versuche-, sie zusammen zu setzen. ,<*“11»* 'VW et* •” T« ß-d i* **" j» i. 3' «fi&S S.T.? ett M btt Job b* * % Stti^b ta » paB|t »ttangimt haben. • Dir ntnt nqsmLrng In ' ettttätili, naä b9(T Lett sein. toWt 16 für W f^äozer x < । -ftltrn betragt ü MO 000 Pfuub CocwUs unö prwhtiklkf# Gieße», den 5. August. •• Anszeichnnng. Seine Königliche Hoheit der G r oß - Herzog haben Allergnädigst geruht, am 29. Juli den Lehrern Dr, Gustav Mohr an dem Gymnasium Fridericianum zu Lauback, Dr. Christoph Vogel an der Real- und Land- wirthschaftSschule zu Groß-Umstadt, Dr. Rubos Glaser an bem Gymnasium zu BenSheim unb Heinrich Müller au bem Realgymnasium unb der Realschule zu Gießen ben Character ats „Professor" zu ertheilen. Eisenbahn-Fahrplan. Wie auß dem Jnseratentheile ersichtlich, tritt am 15. dsS. MtS. aus ben Strecken Straß- eberßbach—Dillenburg unb Dillenburg—Nicolaußstollen ein neuer Fadrplan in Kraft. »♦ ein PreiSschießeu nm Kaiserpreise wird, wie auß- roarttge Blättrr melden, in den nächsten Tagen von den Truppen auf den Garnisonscheibenständen abgehalten werden. Die Preise bestehen für Offiziere in Ehrensäbeln, für Unter» Offiziere in goldenen Uhren mit ErwerbSurkunde, welche die eigenhändige Unterschrift beß Kaiserß trägt. Das Schießen fiubet auf einer eigen« zu biefem Zwecke hergestellten Scheibe mit 24 Ringen statt- jeher Schütze darf sieben Schüsse ab» geben- drei mit unterstütztem Gewehr und vier mit freihändigem Anschläge. Bei sieben Schüssen können also im glücklichsten Falle sieben mal vierundzwanzig, mithin 168 Ringe erreicht werden. •• SteinS ©arten, lieber das am Freitag Abend con» certirenbe Trompeter-CorpS beß Magbeburg. Dragoner- Regiments Nr. 6 schreibt man auß Speyer, 3. August: Gestern Abenb concertirte unb zwar mit großartigem Erfolg daß TrompetercorpS beß Magbeburgifchen Dragonerregiments Nr. 6 auß Diebenhofen im Schwartz'schrn Keller. Das Programm bestaub theilß auß humoristischen Stücken, welche vom Publikum jebeßmal stürmisch applaubirt würben. Auf allseitigeß Verlangen gibt bie Capelle heute Abenb ein histo- rischeß Concert. Das Programm enthält u. A. «Hie gut Brandenburg alle Wege", und baß kürzlich erschienene „Berliner Gewerbeaußstellungs-Potpourri", baß hier zum ersten Mal zur Aufführung kommt. Die Capelle concertirte bis jetzt nur in Badeorten. Wir wünschen der braven Capelle I heute Abend einen reichen Besuch unb wollen nicht verfehlen, baß verehrliche Publikum auf ben bevorstehenden genußreichen Abenb auch an dieser Stelle aufmerksam zu machen. •• Erfolge nuferer Schützen. Bei bem gestrigen Heften- Nassauischen BerbanbSschießen zu Alsfeld, an bem 120 active Schützen sich beteiligten, nahmen drei Gießener Schützen Theil und erschoften von den ersten Preisen den 3., 4. unb 5. Preis. ** Lefitzwechsel. Herr Bauunternehmer Petri hat einen weiteren, 1100 Quadratmeter großen Bauplatz an ben praktischen Arzt Herrn Oßkar Hoepfner zur Errichtung eines Instituts für Orthopädie, schwedische Heilgymnastik und Massagekuren für den Preis von 10 Mark pro Quadratmeter I verkauft. t , •» ein biffiger Hand. Der Pferbemetzger Keßler I hatte vor einigen Wochen eine Ulmer Dogge erworben, von Dapesch«» bei Berlin, 4. August. Reichskanzler Fürst Hohenlohe wird am Freitag au6 Alt-Auffee zurückerwartet. Berlin, 4. August. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht eine kaiserliche Verordnung, wonach die Bestimmungen über die Beschwerdeführung der P e r f o n e n d e S Soldat en stand eS vom Feldwebel abwärts, sowie der Offiziere, Sanitätsoffiziere unb Beamten beß Heereß bei ben afrika- nstchen Schutztruppen sinngemäße Anwendung zu finden haben. Die hierbei für die afrikanischen Verhältnisse gebotenen Ab- I weichungen zu bestimmen und etwa nothwendig werdende I Erläuterungen zu geben, wird der Reichßkanzler ermächtigt. Berlin, 4. August. Im „Reichsanzeiger" werden heute veröffentlicht: bie Verorbnung betreffenb bie Einführung ber deutschen Militär-Straf gesetze in den afrikanischen Schutzgebieten, ferner die Verordnung betreffend ft r af ger ich tlich eß Verfahren gegen Militarpersonen der kaiserlichen Schutztruppe, beide vom 26. Juli 1896. Spandau, 4. August. Einer Meldung der „Spund. Corresp." zufolge hat am Sonntag Nacht im „Concerthauß Klosterstraße" ein blutiger Streit zwischen Soldaten und C'vilisten stattgefunden, in dessen Verlauf ein Unteroffizier I des Königin Augusta-Regiments blank zog und mit seinem | ©übel auf bie Säfte eintjieb. Ein Arbeiter wurde schwer an ber Hanb verletzt. Der Unteroffizier ließ sodann eine Militärpatrouille herbeiholen unb vier Civilpersonen gefangen I abführen. Del Weiteren bot er Feierabend und machte der Tanzfestlichkeit vor der polizeilich erlaubten Zeit ein Ende. Der Vorfall ift der Commandantur gemeldet worden. München, 4. August. Gegenüber' der Blättermeldung, daß der Kaiser der Herbstparade oder den Manövem des zweiten bayrischen ArmeecorpS in Unterfranken deizu- wohnen gedenke, können wir auf Grund authentischer In- | Formationen constatiren, daß an zuständiger Stelle von einer Parade beß ArmeecorpS vor dem Kaiser nichts bekannt ist und daß nur einsache CorpSmanöver, nicht einmal Königs- manöver für daß zweite bayrische ArmeecorpS vorbereitet werden. «urich, 4. August. Heute find die letzten Truppen entlassen worden. Die in Haft befindlichen Personen wurden bis auf wenige entlassen. Die Italiener haben Überall die Arbeit wieder aufgenommen. Rom, 4. August. Die Cholera ist in Palermo in bedenklicher Weise ausgebrochen. Unter ben bisherigen Opfern beftnbet sich auch die Frau beß französischen ConsulS. »em 4. August. Wie verlautet, wird Rudini darauf verzichten, die Kammer aufzulösen. Die30Millionen Deficit will er durch einige neue Steuern decken. Paris, 4. August. Der General-Director beS Grand Hotel erklärte in einem Interview, die Rechnung für die französische Regierung durch die Anwesenheit Lihung- Tschaugß werbe eine Million Francß incl. der Specialzüge nicht übersteigen. Die Blätter erklären, baß Lihnng-Tschang ein thenrer Gast unb sein Dank für den Empfang sehr unzureichend gewesen sei, da er im Ganzen nur sieben Medaillen behaftet. D-m B-rhoft-t-n ift n=»;e»iefin Worten, d°tz 1 er am Tage beß Atrentateß eine Zuckerschnur gekauft hat, welche derjenigen gleicht, mit welcher der Bombencarton zu- | ^^^"Parir"°4! August. Nach den Ergebniffen der letzten Bolkßzählung beträgt die Bevölkeruogßz'ffer Srankre'chß 38228969- fie übersteigt baß Ergebuiß beß Jahres 1891 UD1 ^tod^oim, 4. August. DaS „Astenbladet" erhielt tele- graphisch auß Hammerfest eine vom 30. Juli von Dane - O:r abgesandte Mitthellung, welche meldet: Die Füllung des Ballons Andree sei seit dem 25. Juli glücklich vollendet. Die Probe zur Feststellung des Gasverlustes de« Ballons steht noch aus- sonst ist alleszur Abfahrt bereit. Das Wetter ift unstetig. An Bord befindet fich °ll S wohl. Moutaomery (Staat Alabama), 4. August. Die Wahl für den Gouverneurposten ergah eine vermehrte demo- kratische Majorität. Der demokratische Cavdidat 3 ° 5 «f0 ” fikate Über den CandidatkN der Bereinigten Populisten und Republikaner, Goodwin. Die Republikaner fechten daS Wahlresultat an mit der Behauptung, Stimmen von Negern seien unterdrückt worden. «rotoria, 4. August. Meldung deS „Reuter scheu Du- reaus". Der DolkSraad hat ein Gesetz angenommen, welches den Kindern von Uitlandern auf allen Goldfeldern Schul- unterricht zufichert. Das Gesetz tritt sofort in Kraft und bestimmt unter Anderem, daß die Kinder in ihrer Muttersprache unterrichtet werden sollen. Der Volksraad genehmigte ferner die Randmunizipien-Bill im Princip. in ErkravkungSfällen. Unlauterer Wettbewerb. Die practischen Folgen btl Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb machen fich tag« täglich geltend. So schrieb neulich der Inhaber eines Berliner „SpecialrestergeschäftS" an den Leiter einer aui- toärtigen Filiale, daß er die Bezeichnung „Speeialrester- geschäst" unb alle Bezeichnungen, welche zu der Ansicht führen^ daß „Rester" verkauft werben, nnterlaffen sollte, eS sei benn, daß wirklich einmal Rester vorlägen! Mit den „Restern' in den Restergeschäften scheint cß demnach gewesen zu Ur wie mit den Hasen in ber Berliner Hasenhaide — eß N keine drin. — In Crefeld hat die dortige Polizei eint Avzahl Ladenbesitzer auf baß Polizeiamt beschieden, um ihntv klar zu machen, baß fie durch gesetzwidrige Anpreisungev, schwindelhafte Reclame- und Firmenschilder gegen baß Gest, über ben unlauteren Wettbewerb gefehlt hätten. Die Bor. geladenen wurden verwarnt und ihnen erklärt, daß daß über bie Verwarnung aufgesetzte Protokoll von der Polizei gut aufbewahrt würbe, um, falls die Verwarnung nicht fruchte» sollte, an zuständiger Gerichtßstelle seine Wirkung zu thuo» vorliegeu.^ $ augu|ti Der Stabtrath bewilligte auf An- trag Dr. Luegers 25,000 fl. zur Ausschmückung der Straßen, welche das Zarenpaar pasfiren wird. Wien, 5. August. Betreffs Creta wird in hiefigen diplomatischen Kreisen bestätigt, daß Oesterreich die Blokade durch ein europäisches Geschwader angeregt hat. Wie ver- lautet, find die übrigen Mächte, mit Ausnahme Englands, im Princip damit einverstanden. Rom. 5. August. Die „fRIfornta" ist e in 0 hlt hatten, Die ft in erklärt, daß das v oll von der Polizei < »Warnung nicht froch. seine Wirkung zu & 3 2—4 9 2-4 852 859 905 910 922 934 935 X9£9 Bom 15. August d. Js. ab tritt auf den Strecken Gtrastebersbach DMeubnrg und Dillenburg—dricolansstolle« der nachstehende Fahrplan in Kraft: ♦ Bad Kreuznach, 4. August. Mit 13 gegen 8 Stimmen biichloß der Stadtrath den Ankauf der hessischen Salden für 1 100 000 Mark. • Siu glücklicher Stern scheint über dem aus Hannover gebürtigen Unterzahlmeister Lotz zu walten, der bekanntlich tiitm Tode in den Wellen dadurch entging, datz er sich zur leit des Unglücksfalles krank in Tfchifu im Hospital befand. Hoh diente Anfang der 80er Jahre beim Füsilier-Regiment st.,inz Albrecht als Einjährig-Freiwilliger und ging nach be- , iQhtter Dienstzeit nach Kiel, um sich der Zahlmeisterlaufbahu »der Marine zu widmen. Nach der ostafiatischen Station iaf den „Iltis" commandirt, ging er am 30. März d. I. nt einem größeren AblösungScommando dahin ab- vorher ieiand er sich schon einige Jahre auf der ostafrtkanischen Kation. AlS s. Zt. die „Augusta" zu der Fahrt, die ihre etzle werden sollte, ausgerüstet wurde, wurde Lotz auf die- elbe als Zahlmeister commandirt- vor der Abfahrt tauschte jedoch noch das Kommando mit einem Freunde, und etnige Wochen später ging die „Augusta" mit Mann und Dauig tn einem furchlbaren Taisun unter. * Brautjungfer» all Vorspann. Aus Aulatz der Ver- viihlung der Eomteffe Elisabeth Dauneskjold • Samsoe mit ^em Grasen Aage Moltke auf dem Gute Gosselfeldt bei Mogfted in Jütland wurde der Brautwagen von zehn Brautjungfern in hellrother Toilette gezogen? DaS ganze Arrangement soll sich äußerst originell ausgenommen hibev. • Die neue stählerne »rucke über ben Riagarafall, die gegenwärtig im Bau begriffen ist und die Stelle der jetzigen -Hängebrücke einnehmen soll, wird, wie die „Br. L. Ztg." mittheilt, nach ihrer Vollendung eine der größten Brücken ter Welt sein. Sie wird zwei Stockwerke haben. Das Obere ist für Eisenbahnzüge bestimmt, daS untere für Wagen, Knhgönger rc. Die Spannweite zwischen den beiden End- pieilern beträgt 550 Fuß. Zum Bau der Brücke müffen 5560 000 Pfund Stahl verwendet werden. Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemeffen am 5. August, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr, Wasser 15Ve, Luft 16°. Rübsamen'sche Badeanstalt. fügung gestellt wurde und nehme geschätzte Anmeldungen in meiner Wohnung, Bleichstrasse 7, jederzeit entgegen. Hochachtungsvoll Willi. Hamel. □ 9« q 952 1022 GtratzeberSbach . . Stetnbrücken . . . . Eibelshausen . . . . Wtssenbach . . . . Frohnhausen (Dill) . Dillenburg. . . Adolfshüttr . . . . Niedericheld . . . . Oberscheld..... RicolanSstolle« . xxxxxxxxxxxxoxxxxxxxxxxxx Oelnortraits SEÄ« 2233 und Malen- uuipui 11 «uw Aehnlichkeit garantirt. Otto Fritz, Kunstmaler, Goethestratze 46, AtelierhauS. XXXXXXXXXXXXOXXXXXXXXXXXX 842 836 830 820 813 800 750 M 733 Es ist der Jrrthum vielfach verbreitet, datz Schuhe und Stiefel nur bei Regen und Schneewetter geschmiert werden sollen, jedoch bedenkt man nicht, daß das Leder bei anhaltend trockener Witterung durch stetiges Wichsen unbedingt ou8» trodn^ unb^ip^obc^erberi nuife-* Epfehlen, das Schuhwerk auch bet trockenem Wetter hie und da mit einem feuchten Schwamm oder Lappen zu reinigen und dann mit einem guten Fett zu &c^cn Aanet sich hiezu das bekannte «rebSFett, da solches das Leder geschmeidig macht, ihm erhaltende Stoffe zuführt und datz auf dasselbe mit KrebS'Wichfe wieder gewichst werden kann. KrebS Aett ist in Dosen ä 20 und 40 Pfg, KeebS« Wichse ä 10 und 20 Pfg., sowie Holzschachteln ä 5 und 10 Pfg. zu haben: cvn Giehen bei: G. Dort; PH. Herrmann; SU «y. J »oll 11.; W. St. »oll; W. Schomder; Robert et«M; A. & G. Wallenfels. In Großen-Linden bet: L. Menges In Langsdorf bei: Jsaae Kahn. In Lich bei: H. «. Bing- man«; «arl «Shler. 4776 welche den Markt machten. Auch die Preife für Schlachtvieh, soweit Kälber und Rinder tn Betracht kamen, hielten sich in alter Höhe. Es waren wieder schwere Kälber sehr gesucht und entsprach der vorhandene Vorrath nicht der Nachfrage Für den localen Fleischbevars waren die Einkäufe nur minimale. Ganz schwere Milchkühe fehlten. Der Handel wickelte sich im Gegensatz zum letzten Markt flott ab, so daß um .en bei uns zur Einsicht offen, moiel bst Angebote auf vorgeschriebenem Formular bis zum genannten Termin «rinzu^eichen sind. Zmschlagsfrist 4 Wochen. Gneßen, den 4. August 1896. Das Stadtbauamt. Schmandt. 7084 Zusammen: Erwachsene: im vom 5 1. Lebensjahr: 2.-15. Jahr, Durch Gelcgenheitskaus ein großer Posten Damkn-KlkidklloM bedeutend unter Preis. - HERMANN KATZ 5. Mäusburg 5,____________ ;n SamStag hieb ein ° jhbaden einem fiomtw finget» fast voM ingende «ist z° .lüd gesagt wtrien, » ibt. <.. sehr intereffanftr W i®ar d« n giodlt««»1": S1 “ ttnb dtt i. , »•„'S- »b«6 rttt. ii6«"te6» M 11 fi*“» * b gesund, oder krank Hansen’s Kasseler Hafer-Kakao » «m in Würfelform und Staniol verpackt, per Garton Mk. 1. , leistet den vorzüglichsten Dienst und ist nach Ausspruch von u er 10.000 deutschen und ausländischen Aerzten das vorzüglichste Nahrund Genuasmittel der Gegenwart. Hansen’s Kasseler Hafer - Kakao „Schutzmarke Bienenkorb“ ist erhältlich in allen Apotheken, Dehkatess-, Drogen-, und besseren Colonialwaarenhandlungen 5822 Hausen A Co., Kassel. ES starben an: Lungenödem KrebS Herzleiden Lungenemphyfem Bruchschaden Darmcatar^h Dtphtherttts_______________________________________ Summa: 7 (2) 5 (2) 1 1 Anm. Die tn Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Kraukhett auf von auSwärttz nach »letzen gebrachte Kranke kommen. 7083 Königliche EiLenbahn Direetio«. en (1) t Versteigerungen.r Bekanntmachung Camitag ben 8. «ugust d. I.» vormittags 8'/s Uhr, wird die Ab» ^otzxag btt Weide« der Bahnstrecke Mir — Gießen (Bahnmeisterei 17) an tOri und Stelle öffentlich meistbietend «tritt Igert. Dis besonderen Vei steigerungsbeding- migen werden in dem vorbezeichneten 2trm.inc bekannt gegeben. Gisßen, den 4. August 1896. Der Bahnmeister: __Fürnrohr._______7(80 r"*Empfehlungen^^ Stahl Mlachthmis. Freibank. [7103 Heute und morgen: Oetzsenfteiscks »chr ladenrein, pr. Pfd. 50 Pfg. ^chmeineffeisch sitii ladenrein, pr. Pfd. 46 Pfg. 3umShampooniren (Damenkopfwaschen) nit Trockenapparat empfiehlt sich so! alle Vorzüge der Haltbarkeit, AuS- ittbäfltelt und Billigkeit und ist in Original- Mfchchen von 65 an zu haben bei Gmil Orbig, Bahnhofstraße. Die Original-Fläschchen von 65 H Dtrtom zu 45^ und diejenigen h JL 1.10 ft 7'0 4 mit Maggi'4 «iuppeuwürze «ochLefüllt. 61291 Eingesandt. Gieße«, den 5. August 1896. ei«< neue Errunoenschaft für das öffentliche Verkehrs- leben und höchstwahrscheinlich das Verdienst unserer rührigen Handelskammer ist der Fernsprechanschluß hiesiger Stadt mit Frankfurt u. f.w. Merkwürdig bezw. unerklärlich ist es nur, daß andere Platze mit weniger Industrie und geringerer Einwohnerzahl für ein drei Minuten dauerndes telephonifcheS Gespräch 50 Pfg. bezahlen müffen, während man in Gießen „eine Mark" hierfür verlangt. Als Beispiel maa erwähnt sein, daß für einen Anschluß Rüdesheim—Frankfurt a. M. 65 Kilometer, Frankfurt—Bingen 68 Kilometer nur 50 Pfg. erhoben werden, während man, wie gesagt, für Gießen— Frankfurt a M. 65 Kilometer (also die gleiche resp. noch kürzere Entfernung) „eine Mark" erhebt. Verehrliche Handelskammer würde sich sicher den Dank aller bethetligten Jntereffenten verdienen, wenn sie an maßgebender Stelle hierüber vorstellig würde ebenio wie verehrliche Redaclion durch Aufnahme dieser Zeilen ihre Thätig- keit tn den Dienst einer guten gemeinnützigen Sache stellen würde. Ein Fernsprechanaeschlossener. WülverMtche lleverstchr der LobeSfäüe tu Metze». 31. Woche. Vom 26. Juli bis 1. August 1896. Einwohnerzahl: angenommen zu 23 000 (tnd. 1600 Mann Militär). SterblichkettSziffcr: 15,82, nach Abzug der Ortsfremden^ll,30°/«>. DOH Nieste«, Bleichstr. 7. Eigene Reparatur-Werkstätte. Grötzle Auswahl in Fahrrädern, Zubehör und Reseroetheilen Willi. Hamel,/| 2a 2 4a 4 8 8a 6 2—4 2-4 2-4 2-4 2—4 2-4 2-4 442 559 (0 709 940 1250 340 530 V448 606 716 948 1257 347 538 L 494 612 5 722 957 103 353 549 d X5£3 622 T 732 1009 113 403 6 751 1033 132 422 6_23 523 642 u — 139 — 632 nur ' 5 Todes-Anzeige. Theilnehmenden Freunden und Bekannten die schmerzliche Mittheilung, dass es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unseren lieben unvergesslichen Gatten, Vater, Schwiegervater, Grossvater, Sohn, Schwiegersohn, Bruder und Schwager Herrn Georg Schmandt KI-, Grossherzogi. Bürgermeister, gestern Nachmittag 6 Uhr nach kurzem aber schweren Leiden durch einen stillen sanften Tod zu sich in ein besseres Jenseits zu nehmen. Jugendfest des Turnvereins, Die probeweise Aufstellung des Zuges der angemeldeten Kinder findet am Freitag den 7. August d. I. in der Oftaulage am Wall thor statt. Die Mädchen haben um 5 Uhr und die Knaben um 6 Uhr Nach- mittags pünktlich zu erscheinen. 7100 Der Vorstand des Turnvereins. Danksagung. Allen Denen, die uns bei dem Heimgange unserer lieben Helene ihre Theilnahme bezeugt haben, sprechen den herzlichsten Dank au» 7086 Frau Pfarrer Bindewald und Kinder. 000000000000 o ooöooöooooog o O Zeige ergebenst an, daß ich mich dahier als Heb' o amme niedergelassen habe. o Hochachtungsvoll O Krau Juliane Enders O Kaplarisgaffe 12. Aevacnsn: 81. € d>erba. — Druck und Verlag bet Brübl schrn UnrverütäkS-Buch- und ©tembrudern 1111 f d) & Sdjrnba) in 3>te hcutige Kummer umsatzt 6 Seitnu Programm des Jugendfestes am 9. August d. J. zur Feier des 50jähr. Aislungsfrstes des Turnvereins. Morgens 6 Uhr: Weckruf. Nachmittags V22 Uhr: Aufstellung des Zuges in der Ostanlage, am Wallthor. Nachmittags 2*/a Uhr: Abmarsch desselben durch die Stadt nach dem Philosopheuwald; dortselbst großes WolKsfest, Hürnen und Kinderspiele. Abends 10 Uhr: Lampionszug nach der Stadt. Der Lampionszug wird auf dem Trieb ausgestellt. — Lampions sind im Philosophenwald und auf dem Trieb zu haben. Eintrittspreis 20 Pfg. ä Person. — Festkarten haben Giltigkeit. P. S. Die Eltern werden gebeten, ihre Kinder nach Beendigung Danksagung. Für die uns bewiesene Theilnahme anläßlich des Todes unseres lieben, unvergeßlichen Sohnes Otto sagen wir Allen unseren tiefgefühltesten Dank, besonders den lieben Schwestern für die liebevolle Pflege. 7098 Otto Heger und Frau. Gießen, den 5. August 1896. IW * hin die 1 ■Juf Sn”*1' ^i. te 2. am Fltita? 3. am 22.( 2: 4 an Donar Dabei machen IHyrzenaanNn Da^ Öltet-, W* ' ch-cht» den Grh' ,Estern» 8 Stunde, IO Stunden im ' W zweiten Lehr], Gießen, d Grc X Habe mich dahier unter«! Heutigen X * als prakt. Arzt niedergelassen. A x Dr, med. R. Roeschen. * x Kondors a. d. Kda., 6. August 1896. M *SX*******X*0»*«**«XX***x 183 ' welches auch Hausarbeit übernimmt, tagS, über gesucht. Bahnhoffiratze 87, III. Ein gew. Hausmädchen mit guten Zeugn, welches im Nähen, Bügeln und Servtren erfahren ist, wird Ende September gesucht. 7093 Zu erfragen in der Expedition b- Bl. Ein Mädchen «Ä arbeit in besserem Hause. 7111 Näheres zu erfragen in der Exped. d Bl. 71u4] Ein kleiner, gebrauchter Gasmotor zu kaufen gesucht Offerten unter 0.100 an die Expedition d. Bl F.nthnfon lange Dogge. zehn JjlllldUlüll Wochen alt, Rumpf schwarz, Beine und Kopf getigert Abzuliefern geg. Belohn Mardnrgerfir. 28. Bor Ankauf wird gewarnt.7085 Ein tüchiiyrr LprnglergrWe ?ndet dauernde Beschäftigung 094 Ehr. Rosenberg. ___- | 7089s 7 Ein braves, zuverlässiges Hausvurfcye "Kindermädchen, Chirurgische und ophthalmol. Univ.-Kliuik. 3 kräftige Arbeiter, bis 25 Jahre alt, werden bei hohem Lohn sofort gesucht. 7095 Hermann Thiele, Brandgasse 5. 7108f Junger Man« auS guter Familie als Lehrling in ein hiesiges Bankaeschäft gesucht. Gute Ausbildung zugesichert. Offerten unter W. 13 an die Expedition d Bl 7091] Dienstmädchen gesucht. Augufi Will, Ludwigstraße 10, I. Am Abend i beuten auf dem 3 W:schwerden an ta® mit den 6e‘ -regte Menge, 1 iöchah. Aber ein nei ®3rgen enthielt l^angenen Abend rrtzig vorbereitet, tirer Fahne und I nrrgtns drei Uhr |t- 7109] Im Neubau Grünbergerfir. 50 sind 3 schöne Wohnungen mit Wasserltg. -u verm. Näheres Grünbergerstraße 43. 7082] Kleines Logt« zu vermiethen. ___________Arantfnrterfiratze 03. 7084] Wohnung, 3 Zimmer mit Zubehör, zu vermiethen Riegelpfad 2>. ^ereinsnachrichtenl