*■ 6M1 Ml Sri 'M mS iltt« " 1 •tat -Sic * J *mS '««WM ‘iSs*. «?fcS Ä 3% h ^Nk; «_Mm Slatii ^tvarz, Mhlt in gut«' 231 Lsnlltn Dorsi >r Damen w| ireislagen. te. larfe P. v. ec- Robe ü e* N | Son uriLbrrkck lotL gtpr., getiir. rttiten begutafc itt Pomade tigli! s ins höibste Ä- g und steitM tut von allen Av tdmch die Wli- höht. Au haben i 3. S. Kvh'i ZiuPode ielfarbe rasch und har eiuölficcatis lernstein färbe« rehler's s- »i- «w 2* eneni** ? « Emil* r 60 Pfghi' r 1A » Be^' M 131 Ker tW<- A-»e1ser « m-rt täglich, »Ml.1 nähme des I mtagt. ► »ießener W^ul «»»vläller »nitti ö m Anzeiger dreimal i" gelegt. Erstes Blatt. Samstag den 6. Juni 1806 Gießener Anzeig er General-Anzeiger. vierleljähriger x Aleeeterebrrctol 2 Mark 20 Psg. mit vringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Rtbochon, kxprdiNo» und Druckerei: Zch.kstrohe Kr.K. Fernsprecher 61. f Zlnrts- unb Anzeigeblatt für den Tireis Gietzen. Gralisöeikage: Gießener Aamilienblätter ■ IteiiiiHt do« Anzeige« zu der Nachmittags für bat f»bfc|ri-r Dag erfcheinendm Nummer bis vorm. 10 Uhr. Alle Rnnoncen-Bureaux des In- und Auslandes nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Bekanntmachung, kheffenb die Maul- und Klauenseuche zu Röthges. Lie Maul« und Klauenseuche zu Röthges ist erloschen untutie iZehöft- und Gemarkungssperre aufgehoben worden. -i.:ßen, den 4. Juni 1896. GroßherzogltcheS Kreisamt Gießen. v. Gagern. lkntteausfichten und Getreidepreise. $11 Ernteaussichten und die Getreidepreise find nicht ..... liueiLibenSfrage für die Landrvirthschaft, sondern greifen au,-.^ti:f ein in daS gan*c wirthschastliche Leben der Völker, 'iio ind auf die Lebensbedingungen aller Gewerbe. Am ' niaiitn neht daS daraus hervor, wenn man bedenkt, daß es tnrr lie zahlreichen Familienväter der unteren und mittleren BoliiHllafien ein gewaltiger Unterschied ist, ob daS Pfund r 2! li iPfennige oder 15 Pfennige kostet. Auch müßten । olifll diele großen Fabriken, welche tausende von Arbeiter 'ei ist geringen Löhnen beschäftigen, ganz andere Berech- iuni|ii laufstellen und unter Umständen ihren Betrieb einfrtitfkii wenn fie in Folge einer Brodvertheuerung höhere rhünzasflen sollten. Billiges Brod ist somit eine Cultur- ’ot:Wn|. Indessen liegt die Wahrheit und der Segen nicht bei liicr extremen Billigkeit, sondern, da die Landwirthschaft ...idxi Wt^en will, bet einem Zustande wohlfeiler Brodpreise. L"a Äki kann auch behauptet werden, daß die jetzigen sehr biUlllitn Getreidepreise, bei welchen der Centner Roggen nur 66 Mark kostet, ganz gut 10 bis 15 pCt. steigen " :jntmiin, whne daß daö Brod, welches meistens nicht den Ge- tretitiipnrien entsprechend billig verkauft wird, eine wesentliche L-reiinlBti|ittung zu erfahren brauchte. Trotz mancher Wechsel- 'i.ll m sFrühjahrSwetter sind auch die Aussichten auf die ‘ontnmbi Ernte, wenn der Sommer kein Unwetter bringt, gürrM uinb im Hinblick auf den Dorrath alten Getreides ist ick^alb eine Steigerung der Getreidepreise nicht zu er- -varm«, Im Westen Europas hat ja große Trockenheit ge- herri^l wild in Rußland scheint eS in mehreren Gouvernements zu ittitl geregnet zu haben, auch lauten die Berichte aus mimla »zuweilen ungünstig in Bezug auf den Saatenstand, cütfr! bleibt die allgemeine Anschauung der Sachkenner die, daß, tint gute Ernte zu erwarten ist, wenn der Sommer i?aItü!Mß3 günstiges Wetter bietet. Recht beträchtliche Zu- suh^'v ani Weizen aus Nord« und Südamerika und auch aus Indik, fjtib auch noch in ben letzten Wochen noch Europa qebi-ch worden, doch hat eigentlich nur England, dessen Lets-Monräthe bedeutend zusammengeschrumpst sind, größere SnkM an Weizen gemacht, während in den übrigen tumiMien Ländern daS Getreidegeschäft seit zwei Wochen rechiit^Il liegt. Für große Angebote an Weizen und Roggen sehlisti ul allgemein an Kauflust, weil die Händler und Müller bet :tikt j(aten ErnteauSfichten noch ein weiteres Sinken der schocket: billigen Getreidepreise fürchten. Von den meisten BerMrsuattern der Berliner Getreidebörse wird außerdem -rvrmch oben, daß daS neue Börscngesetz mit dem Verbote des -Ntiminhandels daS Getreidegeschäft in Deutschland ge- r iderix todt zu machen drohe. So schreibt das Handelsblatt Str :,Monalzeitung" sprciell über den sonst sehr bedeutenden bogG^vmdel an der Berliner Börse: „Wir sehen hier etnfWen nur, wie arg daS Geschäft in Roggen während der :!lnsli,ffeuen Woche darnieder gelegen hat. Waare ist sparM llageboten und sie wird relativ hoch bezahlt, aber fcr L-iinhandel stockt und die Preise gehen zurück, weil venich^erbietungen auf großen Mangel an Kauflust stoßen. .Ls üs^cht eine Gleichgiltigkeit in ben beteiligten Kreisen, bie fettigen, bet die Verantwortlichkeit für diesen Zustand >u üÄmtihmen hätte, erschrecken müßte! ES ist uns auch ganzq L) srchsichttg, wohin wir in diesem Zustande eigentlich -reibt» ES ist doch wahrlich kein geringer Bedarf, den man üier tzxbafriedtgen hat- eS sieht aber so aus, als wenn sich ■Hieniifc! mehr um die Versorgung Berlins bekümmert. BieM,ü: vollziehen sich die Dinge, die bisher im offenen Termm^andel vor Aller Augen sich abspielten, schon jetzt im (intimen!?" Deutsche» Udcb. lttmstadt, 4. Juni. Wie ein Privattelegramm der .Da'iMi. Ztg." aus Moskau meldet, begeben sich Ihre Könß-igiiein Hoheiten der Großherzog und bie ©rofe- her Wzi lt am nächsten Montag nach JlinSkoje. Die Damric .')eS Gefolges, sowie Oberstallmeister Freiherr v. RbLiseil unb Flügeladjutant Freiherr v. Grancy begleiten die EMshiiwzoglichen Herrschaften borthin, währenb die übrigen Herren deS Gefolges hierher zurückkehren. — Ein weiteres Privattelegramm meldet aus Moskau vom 4. dss. MtS.: Die Grobherzoglichen Herrschaften waren gestern Abend zum Diner beim französischen Botschafter. Heute Vor- mittag empfingen Allerhöchstdieselben eine Deputation deS beutschen Vereins, bestehend aus ben Herren CamesaSca, Hilger unb Philipp. Um 2 Uhr Nachmittags wohnen bie Allerhöchsten Herrschaften bem RathhauSfeste, um 7 Uhr bem Galabiner deS englischen Botschafters unb um 10 Uhr bem Galaball im Kreml bei. ES ist schönes Wetter. Norreste Wolfs» telegraphische» Eorreivondrnz'Bureau. Köln, 4. Juni. Der „Köln. Ztg." wird aus Berlin geschrieben: „Die Ausführungen der „N. Freien P." über die Rede deS Kaisers Franz Josef bei bem Empfang bet Delegationen und über baS politische Programm beS DreibunbeS im Orient sind ein vollständiges Räthsel. Nicht das Geringste ist von deutscher Seite geschehen, waS auch nur die Möglichkeit eines System- oder Programmwechsels andeuten könnte. Nach wie vor hat die deutsche Regierung bis in die jüngste Zeit daran festgehalten und betont, daß fie kein directe» Jntereffe, sondern nur daS'Ziel verfolgt, Ruhe und Ordnung aufrecht erhalten und damit die Bewahrung des europäischen Friedens geschützt zu sehen. Nicht zu leugnen ist, daß der Dreibund dazu betgetragen hat, daß nach den jüngsten armenischen Wirren der Friede im Orient nicht gestört wurde. Aber auch alle übrigen conti- nentalen Staaten verfolgen daS gleiche Ziel, namentlich Rußland hat vollen Anspruch auf Anerkennung dafür, daß eS in erster Linie jede Friedensstörung durchkreuzt." Basel, 4. Juni. Der Große Rath acceptirte die facultative Feuerbestattung mit 59 Stimmen gegen 34 Stimmen und bewilligte für den Bau eineß Krematorium« 82 300 FrS. Paris, 4. Juni. Die socialistische Gruppe der Deputirtenkarnrner hat eine Tagesordnung angenommen, welche ausspricht, daß die Gruppe gewillt sei, den Kampf gegen alle reactiorären Regierungen fortzusetzen, jedoch die Unterstützung sofort durchführbarer Reformen vorschlägt, welche auch unter dem capitalistischen Regime die Lage der Arbeiter verbeffern können. Sodann wird offen als das Ziel der Gruppe erklärt: die Beseitigung des capitalistischen Regimes, um der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen ein Ende zu machen, die Eroberung der politischen Gewalt durch daS Proletariat, die Ersetzung deS capitalistischen EigenthumS durch daS GesellschaftSeigenthum und daS internationale Zusammengehen der Arbeiter. Ferner nahm die Gruppe eine Tagesordnung an, in welcher erklärt wird, daß bttjenigen ihrer Mitglieber, bie sich ber Abstimmung über bie aufgeworfenen Principienfragen enthielten, darum der nothwendigen Einigung Aller in der parlamentarischen unb politischen Action keinerlei Abbruch thun wollen. Moskau, 4. Juni. Das Kaiserpaar besuchte Nachmittag» in Begleitung der fremden Fürstlichkeiten, der Mitglieber deS kaiserlichen Hause« unb hoher SBürbenträger ba« RathhauS. Dor bem Gebäube waren gegen 14 000 festlich gekleibcte Schulkinber, auf ber Treppe weißgekleibete Mädchen aufgestellt. Sämmtliche Fenster ber umltegenben Häuser waren dicht besetzt. Als baS Kaiserpaar, von ben Jubelrufen ber Kinber unb de« Publikum« empfangen, bie Treppe hinauf- stieg, streuten bie Kinder Blumen auf bie Wege. Al« ba« Kaiserpaar seine Platze eingenommen, theilte das Stadthaupt ben Beschluß ber Stabtverwaltung mit, zum Anbeuten on bie Krönung ein Siechenhaus für 200 Personen zu begrünben. Nachdem die Chöre mehrere Cantaten aus- geführt hatten, hielt daS Stadthaupt eine Ansprache an das Kaiserpaar, worauf ber Kaiser in seinem unb ber Kaiserin Namen herzlich bankte unb ber Stabt Moskau volles Gelingen wünschte. Als das Kaiserpaar baS RathhauS verließ, überreizten bie Schulmäbchen ber Kaiserin eine Stickarbeit, bie Knaben bem Kaiser geweihtes Brob. Heute Abenb 7 Uhr finbet beim englischen Botschafter ein Festmahl statt, hierauf großer Ball im Kreml-Schloffe. ASmara, 4. Juni. Aus bem Schlachtfelbe von Abua würben weitere 116 Gefallene bestattet. Andere Leichen von Weißen unb 144 Leichen von Eingeborenen find nicht agnoScirbar, weil fie aller Kleidung beraubt find. LeprsSi» D€» fceretx Berlin, 4. Juni. ES verlautet, morgen werde zuständiger- feit« im Reichstage über die Stellungnahme der deutschen Reichsregierung zu dem Verbot, betreffend den Getreide- Terminhandel, eine Erklärung abgegeben werden. Berlin, 4. Juni. DaS Endergebniß der Stichwahl im Reichstagswahlkreise Neu-Ruppin-Templin ist folgendes: tieffing (frf. VolkSp.) 9636, v. Arnim (conf.) 8352 Stimmen. Der Erstere ist somit gewählt. Berlin, 4. Juni. Im ReichSmarineamt war von der Meldung auö Shanghai, betreffend die Ermordung deS deutschen Offiziers Krause in Nanking, bis heute Morgen nichts bekannt. * Berlin, 4. Juni. Der „Nationalzeitung" zufolge ist die Meldung unbegründet, daß gegen den Prediger Profeffor Dr. Soden wegen seiner Rede auf bem chrichstlich-socialen Kongreß ein DiSciplinarverfahren eingeleitet worden ist. Berlin, 4. Juni. Die „Nordd. Allg. Ztg." veröffent- licht daS Programm der anläßlich der Ankunft der englischen Schiffsbauer geplanten Festlichkeiten. Die DereinSmitglieder langen am 10. d. M., Nachmittags 2 Uhr, von Hamburg kommend, hier on. Am selben Abend findet im Kroll scheu Opernhause ein von ber Reichsregierung gegebenes Fest statt, wozu ber Reichskanzler, die Spitzen der Reichs- unb StaatSbehörben, der BundeSroth, ber Reichstags- vorftcmb, Vertreter beS Handel-, der Industrie und Preffe, im Ganzen etwa 800 Personen, geladen find. Auf Befehl des Kaisers ist daS ganze Etablissement für daS Fest zur Verfügung gestellt. Am 11. findet in ber technischen Hoch- schule bie erste Sitzung ber Gesellschaft statt. Am Abenb ist da« jährliche Diner im Hotel Kaiserhof. Für ben 12. ist ein Specialfest in Aussicht genommen, für ben 13. die zweite Sitzung im Chemiegebäube ber GewerbeauSstellung, für ben 14. ein Ausflug nach Stettin -um Besuch der Wersten. Berlin, 4. Juni. Der Kaiser wirb der diesjährigen Schülerregatta, die am 13. Juni in Grünau stattfindet, persönlich beiwohnen. Er gedenkt am genannten Tage gegen 5 Uhr auf der „Alexandria" von der GewerbeauSstellung an« in Grünau einzutreffen. Berlin, 4. Juni. Die Wiederaufnahme deS StrikeS ist gestern in einer von etwa 1 500 Maurern besuchten Versammlung beschlossen worben. Berlin, 4. Juni. Heute Nachmittag fand in der Ge« Werbeausstellung baS Fest ber Gewerke statt. Der Festzug, an bem circa 12,000 Manu, zum großen Theil in historischer Tracht, theilnahmen, bot ein Prächtiges, färben» buntes Bild. — Der 25 Pfennig-Sonntag in der GewerbeauSstellung scheint gefichert. Berlin, 4. Juni. Wie aus W i l h e l m S h a v e u gemeldet wird, sind die Versuche zur Hebung des am 11. April gesunkenen Torpedoboote» 8 48 endgiltig abgebrochen worden. Berlin, 4. Juni, Da« Staatsministerium trat heute Nachmittag 2 Uhr unter dem Vorfitz des Fürsten Hohenlohe in seinem Dienstgebäude zu einer Sitzung zusammen. Berlin, 4. Juni. An Stelle des Abgeordneten Vielhaben ist der Abgeorbnete IS kraut in bie Commisfion für baß Bürgerliche Gesetzbuch eingetreten. Die deutsch-sociale Reformpartei hat der „StaatSbürgerzeitung" zufolge die Gründe de« Austritts des Abg. Vielhaben au» dieser Commission einstimmig gutgeheißen. Wien, 4. Juni. In ben Ortschaften in der Nähe von Brünn find zahlreiche russische KrönungSbecher beschlagnahmt worden, weil dieselben von Diebstählen herzurühren scheinen. Brüssel, 4.Juni. „Etoile beige" meldet, die Lütticher Polizei habe gestern einen in Breßlau stehenden, beurlaubten preußischen Offizier verhaftet, der verdächtig auftrat unb über bebeutenbe Summen verfügte. Paris, 4. Juni. Wie „Evennement" erfährt, beschSstigt sich ba» KriegSmittisterium gegenwärtig mit bem Plane ber Umgestaltung ben, Bewaffnung ber Infanterie. DaS Lebelgewehr soll vollstänbig verschwinben. Die in Aussicht genommene Neubewaffnung soll 120 Millionen Francs kosten. ______________ Berlin, 5. Juni. Bezüglich deS G e n e r a l st r i k e S bet ber Privat poft verlautet, baß sich im Laufe beß gestrigen Tages an Stelle der Ausständigen fo zahlreiche Ersatzmänner zum Eintritt gemeldet haben, daß eine Wiederaufnahme des vollen Betriebes gesichert erscheint. — Wegen der Metalldiebstähle in der Spandauer Artillerie-Werkstatt find bereits zwei Personen bestraft worden. Altona, 5. Juni. Der berüchtigte Aus- und Einbrecher Kowalizek wurde gestern vom hiesigen Landgerichte ins- gesammt zu 7«/4 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Wien, 5. Juni. Die FrohnleichnamSprocesfion ist vollständig verregnet. In der StefanSktrche wohnten der Bürgermeister Strobach, sowie die Vicebürgermeister Lueger und Neumayr der Kirchenfeier bei. Dr. Lueger wurde auf der Straße lebhaft vom Publikum begrüßt. des Zieles der gemeinsame Weg beschritten werde, io einigen Jahren Oberheffen diejenige Provinz sein werde, auf welche Deutschland blicke. Die Bestrebungen der hessischen Land- wirrhschasr gingen dahin, möglichst dem Großherzogthum die Ausgaben für Vieh, welche in den letzten Jahren in der Höhe von durchschnittlich 2i/2 Mill. Mark nach dem AuSlande gingen, zu erhalten, damit würde nicht nur der Landwirth- schäft tu baarer Münze gedient, auch die größtentheilS auf Conto der ausländischen Einfuhr zu setzenden Viehseuchen würden schwinden, wenn erst die drei Provinzen deS ®ro§» herzogthumS ihr Vieh auStauschten, wenn die Laodwirthe sich unabhängig vom AuSlande machten. DaS Ziel, welches der LandeSauSschuß gesteckt, berücksichtige jede Provinz, nur zwei Zuchtziele sollten hinfort in Oberheffen gestellt werden: der Vogelsberger und der Simmenthaler Schlag. Zunächst sei der Zusammenschluß der Gemeinden und Viehzüchter zu Zuchtbezirken nothwendig- die Einrichtung von Herdbüchern werde Aufgabe der Provinzialvereine sein. Nöthig seien ferner Zuchtvereine,- es seien deren allerdings in Oberheffen schon vorhanden, eS sei aber ihr Anschluß an den Provinzialverein wüuschenSwerth. WaS zur Verfolgung der auf Zucht reinrassigen Viehes gerichteten Bestrebungen bisher noch gefehlt, sei das Institut der Zucht- Inspektoren- sie hätten das vermittelnde Glied zwischen Züchtern, Vereinen und den Provinzialvereinen abzugeben, und sich anderwärts gut bewährt,- eS solle für jede Provinz ein Zuchtinspector bestellt und diesem die Controlle, ob auch überall den Zuchtzielen entsprechend vorgegangrn werde, übertragen werden. Die ebenfalls in dem Grundplan berücksichtigten Thterschauen zu organisiren, werde nicht schwer sein, eS bestehen bereits Orts-, Bezirks- und Provinzial- schauen- den grundlegenden Principien würden ferner die AuSstelluugSbestimmungen anzupaffen, und besonders auch Gewicht auf örtliche Schauen, bezw. Ausstellungen zu legen fein, weil auch die kleinsten Züchter, die große und entfernte Ausstellungen der hohen Kosten wegen nicht beschicken könnten, berücksichtigt werden müßten. Ein neues Glied der Organisation der Rindviehzuckt würden die Bullenschauen fein; hier müßte neben die Körung auch die Prämtirung treten und zwar mit möglichst hohen Preisen, womit die zur Bullenhaltung Verpflichteten für ihre Aufwendungen entschädigt werden könnten,- die Bullenschaueu wirkten in hohem Grade erzieherisch zum Besten der Land» wirthschast. Das seit 1887 geltende Körgesetz bedürfe der Ergänzung, weil inzwischen Erfahrungen und Fortschritte gemacht, die erhöhte Anforderungen und Einrichtungen verlangten,- so verlange der vom LandeSauSschuß ausgearbeitete Entwurf eines KörgesetzeS, daß nur unter ganz besonderen Verhältnissen von einzelnen, auf die Erreichung bestimmter Zuchtziele gerichteten Bestimmungen abgesehen werden soll- eS habe sich ergeben, daß z. B. im Kreise Gießen 43 Gemeinden einheitliche, 19 verschiedene Zuchtziele verfolgten, der Grundsatz, daß jede Gemeinde nur ein Zuchtziel haben solle, sei im Körgesetz-Entwurf enthalten- die Ankörung eines Bullen soll nur Giltigkeit haben für einen bestimmten Bezirk, nicht wie bisher für daS ganze Land. Auf ordnungsmäßig geführte, vom Bürgermeister zu controlirende Sprungregister sei besonderer Werth zu legen. Dem Institut der Zuchtviehhöfe, welche bereits in verschiedenen LandeStheilen bestehen, müsse Sorgfalt zugewendet werden, sie seien nöthig zur Erhaltung eines bestimmten VtehschlageS. Der Endpunkt der Reorganisation aber solle sein der Verdienst, ohne welchen der Landwirth ebenso wenig bestehen könne, wie jeder andere Gewerbetreibende, deshalb müßten Einrichtungen geschaffen werden, durch welche der Landwirth das, waS er an Vieh ziehe, auch nutzbringend verwerthen könne, d. h. Stellen, die den Au- und Verkauf von Vieh vermittelten. Der Ausdehnung des FutterbaueS, der Anlage von Hutweideu und Tummelplätzen für daS Jungvieh müffe Aufmerksamkeit zugewendet werden. Zur Durchführung aller dieser Maßregeln aber bedürfe die Landwirth- schäft der StaatShülfe und sei deshalb an die Stände daS Ersuchen um Bewilligung von 160,000 Mk. gerichtet worden - die Zusammensetzung deS LandeSauSschuffeS biete die Gewähr, daß die geforderte UnterstützungSfumme richtige Verwendung finde- in richtiger Würdigung deS WertheS der Selbsthilfe könne indeß die Landwirthschaft der Staat-Hilfe nicht ent- rathen- nicht ein Almosen fordere sie vom Staate, sondern nur Unterstützung ehrlicher Arbeit, die zu bewilligende Summe würde gut angewendet nicht nur im Jutereffe der Land» wirthschaft, sondern der ganzen Landes und deshalb sei die Forderung berechtigt. Es sei zu hoffen, daß die angebahnte neue Entwickelung der landwirthschaftltchen Verhältniffe den Anlaß zum engen genoffenschaftlichen Zusammenschließen der hessischen Landwirthschaft geben werde, daß Alle Freude daran haben (Bravo). In der folgenden, lebhaften Debatte sprach man sich im Allgemeinen für die vom LandeSauSschuffe empfohlenen Mittel und Wege zur Erreichung des auf Züchtung reinrassigen Viehes gestellten Zieles aus, doch wurde mehrfach dem Bedenken Ausdruck gegeben, daß mit dem empfohlenen schärferen Vorgehen in der ersten Zeit tief in die verschiedenartigen Verhältniffe der Züchter wie Gemeinden eingegriffen werde, da ein Theil dieser, der andere jener Zuchtrichtung den Vorzug gebe- anderentheilS war man auch der Zuversicht, daß für die anfänglich gebrachten Opfer später reichlich Ersatz geschaffen werde, wenn daS Ziel erreicht sei und die Provinz Oberheffen der ohne Zweifel reger werdenden Nachfrage nach reinem Vogelsberger Vieh entsprechen könne- man war schließlich einig in dem Beschluffe, den LandeSauSschuß zu ersuchen, daß vor der durch die Ge- meinderäthe zu fällenden Entscheidung über eine innerhalb der Gemeinde einzuschlagende Zuchtrichtung die Viehzüchter gehört werden. Auch die Zucht von KreuzungSthieren kam zur Sprache, doch wurde vor dieser Zuchtrichtung gewarnt, da durch fortgesetzte Kreuzung nur werihlose Thiere erzeugt würden, daS Ziel der Züchter Oberheffen- solle sein entweder rein Vogelsberger oder rein Simmenthaler Vieh. Der Vorsitzende, Herr RegierungSrath a. D. Jost, ersuchte schließlich Die», 5. Juni. Erzherzog Franz Ferdinand hat sich gestern nach seiner Besitzung Sonogischt begeben. Rom, 5. Juni. Ernesto Rossi ist gestern Abend in Peokara gestorben. Rom, 5. Juni. Die Leiche deS Generals Dabormida ist jetzt von dem Obersten Arimondi gefunden und bestattet worden. Rom, 5. Juni. Bei den Demonstrationen am Denkmal Garibaldi- anläßlich deffen Todestages kam eS zu einem Kampf zwischen derPoltzei und denSocialtsten, welche mit einer rothen Fahne die Stadt durchziehen wollten. Brussel, 5. Juni. In der gestrigen Kammersitzung verursachten die Socialisten einen großen Scandal. Demblon nannte die Rechte eine Mörderbavde und bedrohte mehrere Deputirte thätlich. In Folge deffen kündigte der Präsident eine Verschärfung der Geschäftsordnung an. Brussel, 5. Juni. Dem „Sotr" zu Folge wurden in Antwerpen während eines Gewitters fünf Personen vom Blitz get ödt et. Loudon, 5. Juni. Bei der gestrigen Regatta in Gravesand siegte die Kaiseryacht „Meteor". Zweite war die Macht de- Prinzen von Wales, „Britania." CoceUs unfc protHttjiclkfr Gießen, den 5. Juni. ♦* Kunstausstellung. Die vor ungefähr 14 Tagen eingetroffene Serie neuer Bilder in der Kunstausstellung am Brand wird nach Ablauf dieser Woche weiter versandt. ES ist Allen, welche die Bilder noch nicht besichtigt haben, noch Gelegenheit geboten, das Versäumte in den nächsten Tagen nachzuholen. Wir möchten den Besuch der Ausstellung bestens empfehlen. ** Rohheit. In vergangener Nacht wurde an der Seite des Wetterhäuschens in der Südanlage, welche sich nach der Johanueskirche hin befindet und daS Barometer birgt, jedenfalls durch einen Schuß, wie die Besichtigung ergab, die Scheibe, sowie die Höhentafel zertrümmert. Man sollte es nicht für möglich halten, daß derartige Rohheiten an einer gemeinnützigen Anstalt immer wieder vorkommen. Das Publikum sollte die öffentlichen Anlagen dadurch wirksam mitschützen helfen, daß es die Thäter unnachsichtlich zur Anzeige bringt. •* Die MonatS Bersammluug (Juni) der Sektion Gießen de8 deutschen nnd österreichischen Alpeuvereius fand Donnerstag den 4. Juni auf dem Gleiberg unter reger Betheiligung statt. Nach dem regnerisch-schwülen Tage war eine erfrischende Kühle am Abend für den Aufstieg äußerst willkommen und machte zumal bei der trefflichen Fernsicht den Aufenthalt zu einem äußerst angenehmen und behaglichen, so daß allgemein der Wunsch geäußert wurde, noch öfter tm Laufe des Sommers die Vereinsabende auf dem Gletberge abzuhalten. Wegen vorgerückter Stunde wurde der angekündigte Vortrag auf den nächsten Versammlungsabend verlegt und nach Erledigung der geschäftlichen Angelegenheiten besonders die unmittelbar bevorstehende Feldberg- und TaunuS- Tour eingehend besprochen. Mit Rücksicht darauf, daß manche Herren verhindert find, schon am SamStag Mittag die größere auf V/2 Tage berechnete Tour mit anzutreten, einigte sich ein Theil der anwesenden Mitglieder dahin, dqß sie am Sonntag früh 4 Uhr 53 Min. von Gießen ab btS Butzbach fahren wollten, um von dort zu Fuß über den Hausberg zu wandern und dann der Marktrung (2 rothe Punkte) folgend und immer auf der Höhe bleibend über Michelbach, Eschbach, Ufingen (kurze Rast in der „Sonne)", von hier der Marktrung mit dem schwarzen Punkte folgend über Merzhausen, Alt- und Neuweilnau zu erreichen. An diesem prächtigen Punkte werden dann die Herren, die schon am Samstag aufgebrochen sind, gegen Mittag eintreffen, um nach gemeinschaftlichem Mahle in der „Schönen Aussicht" von dort nach Camberg am Nachmittag zu wandern. Von dort Rückfahrt nach Gießen via Limburg. Wie aus dem aufgestellten Programm ersichtlich, bietet diese kürzere SonntagStour eine prächtige Entschädigung für die Herren, welche nicht schon am SamStag sich bethetligen können. Der Verlauf der größeren Tour, zu der auch schon eine gute Betheiligung angekündigt ist, ist, kurz sktzzirt, folgende: SamStag den 6. Abfahrt 12 Uhr 6 Minuten Mittags von Gießen. Fahrt bis Eschersheim, dann zu Fuß über Oberursel, Hohe Mark —Maßbornweg auf den Feldberg. Hier Nachtlager und Sonntag Früh Weiterwanderung über Schmitten, Pferdskopf nach Alt- und Neuweilnau. Der übrige Theil der Tour ist ja bekannt. Also auf in den Taunus! Gäste willkommen! Landwirthschaftlicher BezirkSvereiu Gießen. (Wegen Raummangel verspätet). In der am DienStag abgehaltenen Generalversammlung hielt Herr Generalsecretär Dr. Rodewald einen Vortrag über die Organisation der LandeS- rindviehzucht. Diese Angelegenheit wurde bereits in der Generalversammlung der drei landwirthschaftlichen Provinzialvereine tm vorigen Jahre behandelt und die Ausführung der damals gefaßten Beschlüffe dem LandeSauSschuß überwiesen. Redner behandelte an Hand des vom Landes- ausschuß entworfenen GrundplaneS eingehend daS Thema und bemerkte im Allgemeinen, daß in dieser Richtung bereits anderwärts große Erfolge erzielt wurden und zwar gerade in den für die Landwirthschaft kritischsten Zeilen. In den Gegenden, in denen bereits Schritte gethan, herrsche der kleine Bauernstand vor, eS sei ein Beweis, daß der kleine Bauer der beste Mitarbeiter an Reformen sei, die auf dem Gebiete der Viehzucht nöthig seien ; in diesen fortgeschrittenen Gegenden zeige sich auch die Stärke deS Zusammenschluffes der kleinen und mittleren Landwirthe. Heffen, besonders die Provinz Oberheffen, weise die für die Viehzucht nothwendigen verhältniffe auf, letztere lägen günstig, man wisse hier bereits waS man wolle: Wahl eines bestimmten ZuchtzieleS zur Hebung der Viehzucht. Bereits fei hierin Großes geleistet worden, er fei überzeugt, daß, wenn zur Erreichung die Herren Bürgermeister, auf Errichtung 6eB □ . htvzuwirken und schloß nach Erstattung der 1895/96 und Vorlage des Voranschlags für cl Versammlung. M m 189e '< j ** LaudSmauuschasterFest. Das Fest ut > gehörigen des Coburger L. C. am Sonntag *?. ' an der Bergstraße begingen, nahm bei prachrv°n^^ und überaus starker Betheiligung einen benlit Aus Hessen, Baden, Bayern und der Pfal. fai2? »N. Hess. volkSbl." alte und junge Lank-waowr ' ' ihren Damen vormittags in Zwingenberg " Landsmannschaften von Gießen, Freiburg. Vünk ' von Tübingen und Bonn hatten besondere Cemm/ M sodaß sich Mitglieder von 20 verschiedenen VanbuJ? im „Goldenen Löwen" zu Zwingenberg, der r Coburger L. C., zum üblichen A. H.-Godd* fanden. Ganz besonders stark war die stadtia" durch junge und alte Mitglieder rtnr-V'11 dem Frühschoppen ging eS unter den Klängen bc: 5 langem Zuge nach Auerbach in die „Krone" fernen Mittagsmahl, und Nachmittags io den an den neun Aussichten beim fchäumendeo ÖtiitgL? 1 frohen Burfcheuliedern ein echt ftudeottfche« Lru wickelte. Der Abend wurde bei Musik und der „Krone" verbracht, und nur zu früh schlag hr t des Abschieds. — Bei Tisch war an Ee. Rg|. Lc* Großherzog ein HuldiguogStelegramm abgrsard:" *7- wofür durch Vermittlung deS Großh. foohnars./ anderen Tages ein huldvoller telegraphilchrr vurfcheufchaftliche-. Auf dem in der zu Eisenach von 48 Vertretern Deutscher 87 3 schäften beschickten Burschentage kam, wie h u. bürger Ztg." mitrheilt, folgender Beschluß zo 6taah • Burschentag äußert den dringenden Wunsch, L; - > Reihen der Deutschen Burschenschaften keine y glieder mehr gesehen werden." •* Katholikentag. DaS Lande--Cowite hu dri. . den vierten hessischen Katholikentag am 28. Jom m C • t bad) und zwar in der Schlosser'scheo Liegenschaft Da man annimmt, daß ein einziger Saal zur , zu erwartenden Teilnehmer nicht au-reicht, io hfa Versammlungen mit der gleichen Tagesordnung in getrennten Localen tagen. Als Vorfitzende dtt brtr * sammlungeo wurden ernannt die Rechtsanwälte !>-. : Mainz und von Brentano-Offenbach. $0^*0* Gegenstände werden sein: 1. die Stellung bei irr» und der Socialdemokratie zur Arbeiterfrage, ■ al- Ergänzung der elterlichen Erziehung, 3. h nw und politische Lage in Heffen. ♦* Zum doppelten Briefporto. Im Publikv» ■- ■ häufig im Zweifel, ob ein Brief, der getobt 15 wiegt, noch einfaches oder schon doppelte- fort» u: r r Eine neue Verfügung de- Reich-postamles M: Wi Zweifel ein Ende, indem fie bestimmt, daß bei trete 8: t überschteßende Gewtcht-tbeile von weniger ill . - k nicht berechnet werden sollen. ES kann alfc ttr rs-.ti Brief bi- zu 151/» Gramm wiegen. — Au- dem Lamdathale, 4. Juni, vrt tt® :• jr Mittag durch unsere Gegend ziehenden starker Ger- Hat der Blitz mehrfach eingeschlagen. Slütküchn vr e r aber kein beträchtlicher Schaden entstanden. Io fln,; gab eS drei „kalte Schläge" in ein Wobohac? * Scheuern, und in der Nähe von Allendors a. 6. t.‘: * ü eine Pappel zerschmettert. Der erwünschte Starr r längeren Anhaltens nur mäßig und hatte dir ahmtt t Erde nur etwa 3 Etm. tief angefeuchtet- aber itur i';r^. fand eine weitere Befeuchtung statt. — flr 1 haben sich in diesem Jahre bet un- Wirker ’t/ c gezeigt. Ein stattgehabtes Fangen von 2>W80000 innerhalb einer Gemarkung während einiger der großen Menge gegenüber ziemlich belanglos, -t:-: 5 mäßig nur wenig kleinere Bäume geschüttelt »nttr t:ne und doch auch große Bäume, besonders (Siebt e Maikäfern besäet dastanden. —An den Obstbäomir v» in letzter Zeit allerlei schädliche Jnsecten bebeuurb! r- 3 angertchtet. Dagegen müßte viel energischer werden. Leider aber fehlt vielen Leuten, obgleich * meist in der freien Natur beschäftigt sind, die reMr W*" und daS richtige verständniß in da- Leben unt Natur; denn sonst könnten fie nicht äußerst nützliche 1 • al- schädlich bezeichnen und wirklich schädliche |am lasten, wie das bei einem Landwirth sicher der 1 kürzlich die fixe Idee aussprach, die Biene^ Obstbäumen ungemein schaden, ohne daß er die Jnsecten beachtet halte und ohne zu bedenken, Biene daS gerade Gegentheil anerkannt werden F. Bon der Feldkrücker Hohe, 4. (Juni. , zu vervollständigen, welches kürzlich \\ Brennholzv ersteigerungen au- der * Grebenhain in dieser Zeitung gegeben wurde, M einige Notizen aus der Gegend von Ulrichstein und gp . wohin Frühling und Sommer viel später kommen, V • * Bei der letzten Versteigerung erhielten Buchen' 1. Klass- 5 Mk. 10 Psg., 2. Klaff. 4 '> „ Knüppel 2 Mk. 80 Pfg.- Stockholz 1 Ml. 90 11 25 Pfg. Bau- und Nutzholz wurden bester bqach>« tr-gerisch! iichun;thasl er Eee daierno boot IT nicht weit! Rohn unb j ■b brrbficht sprengen, Herrn, .'erijmi Nächsten ie. d. Dt 10 llhi ob, Gras- unb um 6ute bi Hard Lemw tzchdngm Eii ^lecheüig iM ben bett. ( ttd« ur Hai Beemer ftat , 2« Sebmgl wir: y 7 N M, ütl Stute । -^enrem, UriiiT» Di» himte sehr interessante und stark umstrittene Rennen, ro itik »h sie hier In gleichem Maaße noch nicht gesehen haben, Äarmrsvgen. Alle, insbesondere aber Diejenigen, welche itt s « Hürden « Neunen 35, Rhetngrafenstein - Sreeple- 28, Großer Preis von Frankfurt 35. ES find hierbei nixiit atiein die besten Hindernißpferde aus deutschen Ställen gcflxari,, sondern auch auS Oesterreich - Ungarn, Frankreich iinletgioebcn wurden Pferde engagirt. Man kann deshalb btniiii 2. d. M. aratji? Abschluß 6 I Itrnxn statt, 122! iährenpretsen IHfl .irrnnungen tiwylnoit Rennen ^i^it'tiier platz zu klein erwiesen. Der i sLD -eShalb in seiner am 3. Juni stattgehabten ii1 ui fern Hinderniß - Rennen mit angesehen haben, dürften an» 21. Juni er. auf der Frankfurter Rennbahn ein schönes Ltziw'pel durch die prächtigen verschiedenen Uniformen zu Gelegenheit haben, sodaß fich ein Ausflug nach Frank« fuchst ztwiß lohnen wird. ' Hanau, 3. Juni. Der unlängst in ConcurS gerathene DÄiersv'schleifereibefitzer Heiliger jun. wurde wegen be- trlittßri ischen Bankerott» und Checkfälschuug in Unter# urchnzShaft genommen. ' Verliu, 4. Juni. Der „Nationalztg." wird berichtet: 8bri linttr Lustpartie vorgestern, die von den Schülern (in der Lehrer und deS Pfarrer») au» Nassenheide, »flrötrtoorf und Freienhagen auf dem Cremmener 'S! tt unternommen wurde, erklärte der Heizer, al» das Didwp'lvot mitten auf dem See angelangt war, er fahre ii::il »weiter. Wie fich herauSstellte, hatte er die ftitotee und Hähne abgeschraubt, mit Petroleum getränkt anaiil bvibsichtigt, den Dampfer in die Luft zu i pq nn| en, wie er angab, au» Rache gegen seinen Brod- he^xrn, bt?r ihm gekündigt hat. Durch einen Königlichen Förster, vc « « hmeu, wodurch derselbe dann eine Länge von 700 Meter urnbiiie Breite von 500 Meter erhalten wird. Für Pla# niirg diese» Platze» wurden 100 Mk. bewilligt. Buge«, 4. Juni. Da» bei AßmannShauseu im Rhein Ikifltiit Wrack des verunglückten SchleppdampserS Disch HI. ifti utz Sprengarbeiten bereit» zum größten Theil beseitigt. DK u'ch vorhandenen Trümmer bilden für die Schifffahrt ter* Otnbernt6 mehr. Eine Sperrung de» Fahrwassers w'üLüirv der Arbeiten wurde nicht nöthig. erfolgten Nennungen einen geradezu groß« der FrühjahrSrennen bringen. ES finden für welche 22 000 Mk. an Geld# und ausgesetzt find. Jnsgesammt sind eingelaufen, die sich wie folgt auf die vertheilen: Preis von St. Georgen 22, P'dt^ front Mühlberg 28, Ariadne Steeple-Chase 29, Vermischte» ' Sranlfott a. M., 4. Juni. Der Tag desGroßen f leul18 von Frankfurt am 21. Juni er. wird nach Gemeinderath be# I gehabten Sitzung, I di rx!Ä,olzung des um den Exereierplatz gelegenen Waldes *H ltot nS lattenSSl «ft»! »«! A w? Hat aB "Ssteltzr^ .. »des loD« ttleJws Aus ®U1-S; Montage . IWlRStltti. °lwgkvdkll «Idjenf^jtia fe ben." JollfentQg am2)-. ^losser'schillkiqn. in einziger n« nicht antch llkichen Kagtiiihr; en. Als Vorf^. nnt die Rechtis ntano-Off!^ i: 1. die tzlilq : zur Arbeitechtz Alchen Erziehe eflen. Briefporto. ein Brief, tar r schon doppelni' deS ReichSpotz» sie bestiwnit, tr der die Partie witmachte, wurde ihm ein Strick um den Hal» geworfen und er darauf geknebelt. Da der Steuermann erklärte, er könne nicht weiter fahren, da die Gefahr einer Explosion vorliege, mußte ein Boot an3 Land gelassen werden und der Dampfer dann mit Stricken ans Land gezogen werden. Die ersten Kinder kamen gestern früh zu Fuß nach Hause. Ob e» sich hier um einen Anfall von Irrsinn handelt, muß abgewartet werden. Auf dem Dampfer sollen fich schauerliche Sc en en abgespielt haben, da ein Theil der 250 mitfahrenden Kinder fich in» Wasser stürzen wollte, woran sie nur durch den Prediger und die Lehrer verhindert wurden. * Zu eine neue Welt zurückgekehrt. Ein begnadigter Zuchthäusler stieg letzthin auf einer Bahnstation unweit Treptow a. R. aus, um nach 32jähriger Zuchthaus« strafe, die er in Naugard wegen Mordes verbüßt hatte, sein HeimathSdorf Darsow aufzusuchen. Er vermochte die Heimath nicht mehr zu erkennen und erreichte dieselbe nur mit Hülfe Fremder. Ein Beamter der Strafanstalt mußte den Begnadigten in den Zug geleiten, da ihm die BerkehrS- verhältnisse und Geldmünzen während der langen Dauer seiner Strafe vollkommen unbekannt geworden waren. * Trier, 4. Juni. Während der Frohnleichnam-Procesfion erstach mit einem Taschenmesser der Maurer Reilinger seine Frau und erschoß sich dann. * Ilmenau, 4. Juni. Amtlich wird bekannt gegeben: DaS Empfangsgebäude auf dem Bahnhofe Ilmenau ist in vergangener Nacht bis auf einige benutz« bare Räume ausgebrannt. Die Entstehungsursache ist noch unbekannt. Verletzungen von Menschen find nicht vorgekommen. Der Verkehr wird vollständig aufrecht erhalten. * München, 3. Juni. Die Wittwe eines Kunstmaler» wollte heute das Herdfeuer durch einen Petroleumguß lebhafter machen. DaS Petroleum explodirte und dte^Frau, ihr Kind und ein zu Hilfe eilender Einwohner de» Hause» wurden derart verbrannt, daß fie schwerverletzt darnieder liegen. kirchliche Anzeige« der Stafct Gietzen. Evangelische Gemetntze. Gottesdienst. Sonntag, den 7. Juni. 1. Sonntag nach Trinitatis. In der Ltadtkirche. Vormittags 78/< Uhr: Pfarrer Dr. Grein. Frühgottesdienst mit Christenlehre für die Reueonfirmirten ans der MarcuSgemeinde. Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche. Pfarrer Schlosser. brr Vormittags 7»/. Uhr: Pfarrer Dingeldey. Frühgottesdienst mit Christenlehre für die Neuconfirmirten aus der Lucasgemeinde. Vormittags 9‘/z Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes* gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann Sonntag den 14. Juni: Feier de» heil. Abendmahls für die Lucasgemeinde. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer der Gemeinde erbeten. Katholische »emeinde. (Nachdruck ohne Genehmigung untersagt.) SamStag den 6. Juni. Nachmittag« um 5 Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl. «eichte. Sonntag den 7. Juni. 2. Sonntag nach Pfingsten. vormittag« von 6'/, Uhr an Gelegenheit zur hl. «eichte; , um 6Ve Uhr erste hl. Messe; , um 7’/« Uhr ZluStbeilung der hl. Communion; , um 8 Uhr zweit: hl. Mesie; „ um 91/, Uhr Hochamt mit Predigt; Nachmittag« um 2 Ubr Christenlehre; darauf Andacht mit Segen. Gottesdienst der iSraelMIchen ReNgiouSgefeMaft. Freitag Abend 7« Uhr, SamStag Vormittag 8 Uhr, Predigt, Nachmtttag 4 Uhr, SabbatbauSoang 9“ Ubr. Nachmittag 3" Uhr SchrifterttLruns. Wetzsteingas,e 8. Wochengottesdienst Morgens 6 Uhr, AbendS 7 Uhr. Temperatur der Lahn und Luft nachReaumur gemeffen am 5.Juni, Mittag» zwischen Hund 12Uhr: Wasser 177,, Lust 19°. Rübsarnen'sche Badeanstalt. Muster franco in’s Haus. Modebilder gratis. Damenkleiderstofle Cr£pon,doppeltbreit,gar.reinoWolle,ä651,f.pr.Mtr. Mohair Panama. dasModemste, .75 n „ * versenden in einzelnen Metern franco Oettinger & Co., Frankfurt a. M., Separat-Abtheilung in IIorrenkleiderBtoffen 1003 Buxkin ä Mk. 1.35 pr. Meter. Der Hausputz bCÄlilttt Hausfrau zum Putzen, Scheuern rc., sowie zum Abseilen der Thüren, Dielen, Möbel, Fensterbänke rc. auch ,L,uhn> Wasch-«rtract ^gebrauchen , weil man daraus eine billige und gute, vor allem aber nicht scharfe Seifenlauge bereitet- — Ueberall erhalten Sie- .Lahn’* Wasch-Cxtraet' 0. R. P. 82424. Die Rentabilität jeder maschinellen Anlage wird bedeutend erh-ht durch AMcllung eine« Skonomisch arbeitenden Betriebsmotors. Als sparsamste Betriebsmaschinen fmbbU Locomobilen mit ausziehbaren Röhrenkesseln von in Ptaadeburg-Buckau bekannt u. zu Tausenden in allen Zweigen der Industrie und Landwirthschast verbreitet. G erin ger » j:t nnm«11 er i ।■ j* verbrauch, große LeistungSsähigkett u.Dauerhaftigkeit sind dieHaupt- vorzüge dieser Maschinen, vermöge deren sie nicht nur -uf allm deutschen Locomobil-Concurrenzen stets den Sieg davongetragen haben, sondern auch auf zahlreichen Ausstellungen (u. a. in Chicago) mit den höchsten Preisen ausgezeichnet sind. 1111 Mit von ivlvi: llen. ES kam am witgm. Milt, 4. IW gkvd zithtlldto V tivgelchlagtll. I Schadtn entfict lägt" in ein B äht von Allevi: t. Dtr ermün’t mäßig und hv titf angtstuchiv ichlung statt. - ahrt bei uns» t» Fangtn voll lung währtlld r äber ziemlich beirrt Bäume ßtü- iuine, besMi bin. -Dibells mBSte »lei < hl, eitlen ut beiiäftigi P- M 11 iten He** an» »"IM.1;: » 6”1. Ä' «mH' »M *>,V uab •!« L ; »Hell Ä'i 8*'^- »<'ir mver bk* ■ - 1I(I - '‘Li, 6‘ ji ; «fite S5> 's!ää,ften Mittwoch, den 1(jW. b. Mts., Vormittags von lÄ'Ülp ab, soll die diesjährige W-.ras- und Klee-l^rute von den ,ui?r. 0nte des Ackermanns Gott- iKtob Vemmer in Ilschhausen ^e!HkiM Wiesen und Kleeacker an urtih Stelle verpachtet werden. iflltic,zeitig findet Nachmittags von 3 NW Gab der Verkauf sämmtlicher zu v km ibetr. Gute gehörigen Grund- im Hachborn bei Gastwirth Lee rrne:r statt. Ar Bedingungen werden in den üesochm Terminen bekannt gemacht. Äinerrkt wird noch, daß die Grund- ftüiä!: im Einzelnen oder auch das ge^ocrJie Gut (einschl. Wald und ^eÄMmdstücken) ausgeboten und ücräftirt werden, sowie daß bei an« nelchBtt'im Gebot der Zuschlag als« '.'aiÄiam Schluffe des Termins er- theM ll»«cden wird. 5248 Ricritbnrg, am 2. Juni 1896. U, Sparhapt-UrrwaUanfl Wiiehmarkt zu Aissenburg 1219 Immuerstag, 11. Juni. M. WillWüuv. Freibank. [5241 feilte uud morgen: l>chfettfleifch «UMtdenrein, per Pfd. 56 Pfg. WW" Die Freibank bleibt Sams- taghstAbends 10 Uhr geöffnet. SUme GemüftpflanM biHMüMgeben. Nordanlage S8, 1. E tik-i Gemüsepflanze« zu baden ___Bahnhofstraße 60, II. E W‘‘j l3ute Lpeisekarioffeln verkauft faHI Mattomeflu», Neuenweg 27. Hihi Rindfleisch jfliö Pfund 50—55 Pfg. : 2eL';i@iieorg Dörner, Neustadt 29. JL 11732.53 10088.72 Mk. 21821.25 Mk. 21821.25 Soll Gewinn' und Verlnst'Conto am 31. December 1895. Haben 13911.28 n Mk. 46208.90 Mk. 46208.90 JL $ 17961.67 Mobilien-Eonto . JmmobilieN'Conto Futter-Conto . . Cont0'Corrent«Con1o Conto-Corrent-Conto Verlust im Betriebsjahr 1894/95 . . JL 32126.44 171.18 n ii n n An ff An n n tt ff 8958.35 508.30 635.— 1644.60 . 4630.14 . 3184.76 . 508.27 . 4880.— . 15044.06 Verluste: Betriebs« Conto Handlungs-Unkosten- Conto .... Mobilien-Conto . JmobilieN'Conto . Pferde-Conto . . Futter-Conto . . Per Conto-Corrent-Conto Darlehen der Stadt Gießen Mk. 9000.- Diverse Credi- toren. Mk. 2732.53 Per Vermögen am 31. December 1895 . Gewinne: Per Betriebs-Conto . . Pferde-Conto . . . 10075.— Gießener Omnibus Gesellschaft Eingetr. Genoffensch. mit beschr. Haftpfl. in Gießen. Activa. BilauZ'6onto am 31. December 1895. Passiva. Die Zahl der Genoffen betrug zu Anfang des Geschäftsjahres 1894/95 91 E» traten zu................ 63 Zahl der Genossen Ende 1895 ........... 154 Gießen, im Juni 1896. Gießener Omnibus-Gesellschaft, k. G. m. b. tz. in Gießen. Adami. Hanau. Kirch. 5236 Heschäfts-Werkegung. Hierdurch die höfliche Mittheilung, daß ich mein seither Bergstraße 22 mit bestem Erfolg betriebenes Spoereigeschäst und Fiaslhenbikr-Hondlung nach 3^ 8 Weserstrasse 8 'M verlegt habe. Wie es mir seither gelungen war, durch Verkauf nur vorzüglicher Maaren einen festen Kundenkreis zu sichern, so werde ich bemüht sein, auch in meinem neuen Uuternchmen bei prompter und reeller Bedienung nur beste Waaren zu verabfolgen und bitte um geneigten Zuspruch. 3677 Hochachtungsvoll Albert Köchlin. 5197 wieder eingetroffen. Bade-Anzüge in Tricot, Flanell und Cattau für Damen und Kinder sind in allen Grössen Feinste Molkerei-Kßrahm-Butter nachweislich täglich frisch, feinste hiesige Kndbulter nachweislich frischer und besser als Schweizerbutter billigst bei 5237 H. E. Jughardt. Plsschl Göltiiel's frtlmildi trifft von jetzt ab täglich in frischer Sendung ein. Eberh. Metzger, 5039 AranksurterstraHe 1 und Neustadt 8. Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896 Mai bis October. Deutsche kischminusstrllilug. - Deutsche OlonmluuslHiing Kairo — Alt-Berlin — Riesen-Fernrohr Sportausstellung — Alpenpanorama — Nordpol Vergnügungspark. 8970 Omnibus-Verbindung (Wrnmernent bMger) Linie A M-rburgerstraße—Bahnhof und zurück. Linie B Grüubergerstraße-Bahnhos und zurück. , (Sonntags und Wochens Linie C Markt—Schiffenbergerwald und zurück tags NachmtttagS nur bet günstiger Witterung) Neue Matjesheringe per Stück 8 Pfg., Nelle Malta-Kartoffeln per Pfund 12 Pfg., Neue Zwiebeln per Pfund IO Pfg. bei 5263 Heb. Arnold II. »■—> W 7. 6. »6. -ee D\ Kloster Arnsburg ----- Abfahrt 1". 37fc (Fahroreisermätziaung) 3754 (Fahroreisermätziaung Kellnerlehrling vom Lande gesucht. 5208 tag zu betheiltgen, fahren: 5260 Rübsamen'sche sucht. 5255 Der Vorfttitz, Näbere? ftteni 2. eintreten. Turnverein. r Gauturnsahrt nach AM LL > statt. — Abfahrt Morgen« 8 Uhr K Li 5162 Der Borstoad ■Neue Gasglühlicht-Actiengesellschaft Berlin! General-Vertreter für Gießen und Umgegend: 849I Rudolph Rödiger in Giessen. | /(-! Gesundheits- und Tafelwasser ■ Nassau Das MAGGI5 Personenbillet Kaffenpreis . ä Mk. 2.20 ä Mk. 0.50 gegr: 1846 Fahrpreisermäßigung Um zahlreiche Betheiligung, iow j frühzeitiges Erscheinen am vabnb.-' Haupt-Depot bei Wilhelm Mayer, Giessen. Man achte, dass Vignette, Kapsel, Krugleichen u. Korkbrand die Bezeichnung -Original* tragen. Arn Sonntag den 7. b. findet die chießenerMtßerkranz. Sonntag, 7. Juni: Schiffenberg. Bei ung. Witt.: Der -Local. Acdocnon: 3. L.: Hermann £Uc. — Trad ant B erlog trr UmotrülälS-Buch- und Slemtruckern (Pietsch A Scbevda in (Su-ßen. _ Cntttt Me heutige Tiummer vmiaht v Familien-Ausflug nach der Badcubm j Zusammenkunft Nachmittags 2«/a Uhr am Thorhäuschen to 5209 Der Vorstand. Die Liste circulirt. Der Anfang der Concerte wird im „Gießener Anzeiger" sowie im „Gießener Tageblatt" bekannt gegeben. C. Krausse, Krohh. öluOhbirrtfor. die Fahrkarten pünktlich gelöst werden können, wird gebeten. ersten Ranges wird von hervorragenden ärztlichen Autoritäten des In- und Auslandes bestens empfohlen. 5246 Original-Selters wird in den heissen Sommertagen pour oder mit Wein, Himbeersaft und sonstigen Fruchtsäften vermischt, als ein vortrefflicher Labetrunk bevorzugt. Brauerei Röhr le 38 Nordanlage 38. Frequenter Brauerei-Ausschank. Schöner schattiger Garten an der Anlage Grosse gedeckte und gedielte Bierhalle, (wemüthllche Lokalitäten. — Vorzügliches Billard. — Speisen und Getränke in bekannter Güte Fhilosophenwald. 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Februar 188 rMevtlich falsch ter Bnge Ititrer ist an 6 9» einer ttd w ^t^hwerk “J tm "n btr.or F’lbtte lulbnuj ‘ Agentin! t Rinbl ^EchttbltN »y U|lu in in (, ümrin li(r । Losr '’*«!< i h — ttz 1 St rier. 5* ta® hi*"d.,.