» pom 1155 ;hfun»f >oii eien® Se daß JÄ ■nali* »SS mb bM ^»nb H'W'n M tu 1*. * *«, 5»ie« ®.eI ^.MmnnS’W ! Zalomon & bo, i » * *S v* . C|f, bur* [o tn BtU § anb 6,in nndZ a.^. it„ 5rÄNn mit ‘’Kdtekasten at'e"" 2 können- « -kr. 31 Der OKteuer jkxjtiget erscheint täglich, ■rit Ausnahme bei Montags. Die Gießener W«»ttte«ötälter »erden dem Anzeiger »öchentlich dreimal beigelegt. Erstes Blatt. Donnerstag den 6 Februar Gießener Anzeig er Kenerat-Wizeiger. vierteljähriger AkonnemenlspreiZr 2 Mark 20 Psg. mit vringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedit! aß und Druckerei: Kchurftrsße Ar.F. Fernsprecher 5l. Anrts- unb Anzeigeblirtt für den TLreis Greben. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de, folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Körnt 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Aamitienötätter. Alle Annoncen.Bureaux deS In« und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Hmtitdyet? Theil. Bekanntmachung. Der Gnadenerlaß vom 18. Januar d. Js. findet nur Anwendung auf Strafe», uicht auf Koste». Gießen, den 1. Februar 1896. Großherzogliches Amtsgericht. Gebhardt. Aus den Verhandlungen der Zweiten Kammer der hessischen Stande. nn. Darmstadt, 4. Februar 1896. Unter dem Vorsitz des ersten Präsidenten Weber- Offenbach trat heute die Zweite Ständekammer zu einer längeren Session zusammen. Vor Eintritt in die Tagesordnung theilte der Präsident mit, daß er am 25. November v. I. Sr. Kgl. Hoheit dem Großherzog und Ihrer Kgl. Hoheit der Großherzogin zu ihrem Geburtsfest die Glück« wünsche deS Hauses übermittelt habe. Er habe von den hohen Herrschaften den Auftrag erhalten, der Versammlung den besten Dank zu übermitteln. Ec gedachte ferner der 25jährigen Wiederkehr der Gründung deS Deutschen Reiches und glaubt, daß es angebracht sei, daß auch die heffische Zweite Ständekammer ihrer Dankbarkeit und Hochachtung gegen Diejenigen Ausdruck verleihe, welche daS große Werk vollbracht und welche uns 25 Jahre lang die Seg- unngen des Friedens zu Theil haben werden laffen. Voll Hoffnung blicke er in die Zukunft und er glaube, daß jedes Mitglied der Kammer bereit sei, zu geloben, Alles einzu« setzen für Hebung deS Wohlstandes und der Macht deS deutschen Vaterlandes. Nach Verkündigung einer Anzahl neuer Einläufe und BerichtSanzeigen tritt daS Haus sodann in die Berathung der Vorlage deS Großherzogltchen Staatsministeriums, die Nachweisungen über die Staats-Einnahmen und -Ausgaben in der Finanzpertode 1888/91 , sowie über die Regierung- Vorlage, die Verwendung von Erspar- niffen am Unterhaltungsfonds zur Ausführung größerer Herstellungen in der Ftnanzperiode 1888/91. Dieselbe wird genehmigt. Ebenso die R-gierungS Vorlage, betreffend die Ueberfichten der Einnahmen und Ausgaben der Staats- fchuldenverwaltung sowie der StaatSrentenablösungs- Verwaltung für 1888/91, sowie die Einnahmen und Ausgaben der LandeSculturrentenkaffe. Hierauf tritt daS HauS in die Berathung deS Antrags deS Abg. Schröder und Genoffen, daS Submisfionswesen bei Vergebung staatlicher Arbeiten betreffend, insbesondere Großherzogliche Regierung zu ersuchen, bet allen Staatsstellen und Staatsbehörden dringlich darauf hinzuwtrken, daß genau nach den Bestimmungen des Erlasses vom 16. Juni 1893, das Ver- otngungSwesrn betreffend, verfahren werde und insbesondere, soweit nur immer angängig, der einheimische und in- ländischeGewerbebetrieb hierbetBerücksichtigung finde. Der Ausschuß beantragt, die Regierung zu ersuchen, die genaue Durchsührung der hinsichtlich deS Verdingung-- wesenS neuerdings erlaffenen Bestimmungen zu überwachen. Äbg. Schroeder stellt eine Anzahl von Verfehlungen gegen die obige Verordnung fest, welche trotz dieser Bestimmungen der Großherzoglichen Regierung stattgefunden haben. Dieses habe große Unzufriedenheit unter dem heffischen Gewerbestand hervorgerufen und die neuerdings zu Tage getretene Bewegung unter den Gewerbetreibenden sei zum großen Theil hierauf zurückzuführen. Er habe wohl die Gewißheit, daß viele Beschwerden ungerecht seien, aber auch viel Tharsäch- L cheS sei vorhanden, wie er sich überzeugt habe. Auch die düreaukratcsche Behandlung gewerblicher Fragen gebe zu Klagen Deranlaffung. Staatsminister Fing er verwahrt sich entschieden gegen die Aeußerung des Abg. Schroeder, als würden gewerbliche Fragen büreaukratisch behandelt. Die Beamten deS gewerblichen RessortS seien voll und ganz auf ae« Posten. Abg. Ullrich (Soz.) kann auch nur die Ausführungen deS Abg. Schroeder bestätigen. Durch die Verschleppungen gewerblicher Fragen und Gegenstände auf Monate hinaus sehe der Gewerbetreibende ein büreaukratischeS Verfahren und diesem Mlßstand müsse nach Kräften von der Regierung gesteuert werden. Er und seine Genossen werden für den Antrag stimmen. Der Antrag wird hierauf angenommen. Eine längere Debatte entspinnr sich über den Antrag deS Abg. HaaS-Offenbach, die Herabsetzung deS Zinsfußes für Darlehen aus der LandeScredtlkaffe von 4 pCt. auf 3*/, pCt., höchstenfalls auf 3% pCt. Die Großh. Staalsregierung richtet infolge dcsseu au die Zweite Kammer das Ansinnen, diese zu ermächtigen, mit dem Zinsfuß für die fortan auS der LandeScredtlkaffe zur Auszahlung gelangenden Darlehen, tnsolavge die zur Aufbringung der hierzu erforderlichen Mittel auszugebenden L^/zprocentigeu StaatSschuldverschreibungcn durch die Lavdesceedtrkasse durchschnittlich mindestens zum Paricourse veräußert werden können, an Stelle von 4 pCt. auf den Satz von 83/4 pCt. herab- zugehen. Der Finanzausschuß ist gleichfalls der Ansicht, daß die miitlerweile auf dem Geldmarkt eingetreteue Veränderung auch eine Herabsetzung deö seither giltig gewesenen Zinsfußes bedinge, lieber das Maaß der Herabsetzung find die Ansichten verschieden. Auf der einen Seite werde gesagt, daß die Landescreditkaffe, wenn sie überhaupt ihre Aufgabe richtig erfüllen wolle, möglichst günstige Zinsbe« dtngungen stellen müsse, indem sie sonst nur in beschränktem Maaße in Anspruch genommen werde. Die Herabsetzung auf 33/4 pCt. fei nicht ausreichend, vielmehr könne man ganz gut auf 3Va PCt. heruntergehen. Die Regierung halte dies aus vielen Gründen für zu viel, insbesondere wenn man berücksichtige, daß vom 1. April 1891 bis November 1895 Darlehen in der Höhe von 3,745,520 Mark gewährt .wurden. Die Abgg. Bergfträßer und Vogt stimmen dem Antrag HaaS-Offenbach zu, wollen jedoch nickt unter den von der Regierung vorgeschlageven Zinssatz von33/4pCt. gehen, weil sie dadurch eine nachtheilige Rückwirkung auf die Sparkassen deSLandeS b e fürchte n. StaatS- minister Finger und Ftnanzmintster Weber warnen ebenfalls, zu weitgehende Concefstouen bezüglich der Ziuser- Mäßigung zu machen, die dann schließlich auf die Steuerzahler zurückfallen würden. Wenn die Regierung den kleinen Finger gebe, dürfe man nicht die ganze Hand nehmen wollen. Die Regierung habe geglaubt, die Landescreditkaffe auf ihrer soliden BafiS zu erhalten, auf der sie gegründet wurde. Auf Kosten der Steuerzahler nach StaatShülfe zu rufen, halte er nicht für richtig. Für den Antrag HaaS sprachen noch die Abgg. Erk, Heidenretch, Dael von Koeth und Ullrich. Letzterer ist für den Antrag, weil damit seine ZukunstSpläne zum Theil erfüllt würdkn. Dadurch, daß der Zinsfuß der Creditkaffen herabgesetzt werde, müsse man auch denjenigen der Sparkassen u. s. w. erniedrigen. Hierdurch würden die Renten der Copitalistkn geschmälert, wcs dann dazu beitrage, daß der CopitaliSmuS überwunden werde. (Gelächter im ganzen Hause). Gegen den Antrag sprachen die Abgg. WolfSkeyl, Metz Darmstadt und Lautz. Derselbe wird schließlich mit großer Majorität angenommen. Ferner wird noch em Ersuchen an die Regierung beschlossen, daß die niedrigste Tilgungsquote von 1 pCt. auf 72 pCt. gesetzt, und die für hypothekarische Darlehen bestimmte BelethungSgrenze von 50 pCt. auf % deS SchätzungswenheS erweitert werde. Damit war die Sitzung um !/22 Uhr beendigt. ■ ” ■ I ■ ■'! 1 ■ -----! ' -JJ Deutscher Reichstag. 31. Plenarsitzung. Dienstag, den 4. Februar 1895. Die erste Berathung des Bürgerlichen Gesetzbuchs wird fortgesetzt. Abg. v. Dziembowski-Pomian (Pole): Die Vorlage ist weder zu romamsttsch, weder zu französisch, noch zu deuisch. Aber in einem Punkte hat sie sich nicht frei gehalten von gesetzlichen Expertmenttlverfuchen und zeitlichen Strömungen. Insofern nämlich, als nach dem Einsührungsgefetze die particulartsttsche, die preuß sche Ges'tzgebung aufrecht eihalten bleiben soll hinsichtlich der Rentenguts- Gcfrtzgebung und des Anstedelungsgesetzes von 1886. Das d-deutet den Ausschluß polnischer Bauern, eine Beschränkung des Etgentbums- rechts derselben. Auch bezüglich des Vereinsrechts muß die bessernde Hand angelegt werden, sonst befinden wir uns nicht in einem R-chts-, sondern einem Polizeistaat. Das Einsührungsgesitz durchlöchert das Etnheitsrecht viel zu sehr. DaS Particularrecht sollte doch nur noch da forlbestehen, wo wehr locale Interessen im Spiele find. In Bezug auf das Ehereckt muß ich dem Abg. Rintelen Recht geben. Eine standesamtliche Ehe sollte nur bann zugelassen werden dmfen, wenn das Brautpaar bindend verspricht, sich kirchlich trauen zu laffen. Abg. Kaufmann (>rf. Vg.): Einer genauen Prüfung verschiedener Materien, namentlich des VereiusrechtS, wird sich der Reichstag nicht entziehen können. Wir hoffen indeß, daß die Commission bald zu einem Abschluß gelangen wird. Eines Emhetts- rechtes bedürfen wir Angesichts der brsherig-n Zersplitterung. Der Vorwurf, der Entwurf enthalte kein deutsches Recht, trrffr zunächst nickt zu für das Sachenrecht. Die Auflaffung bei Grundstücken ist z. B. echt deutsch, ebenso das Mobiliar Recht. Das Odltgationen- recht ist ja römisch, ober längst Gemeingut in Deutschland geworden. Gesellschafts , Vertrags-- und Familienrecht sind streng germai istisch, ebenso das Recht der Mutter nach dem Tode des Vatei s. Auck das Erbrecht beruht im Wesentlicken auf dcutschrecktlichtr Grundlage. Die einschlägigen Vorwürfe ltssen den Fuchspelz des Agrariers durch- scheinen. die Bauern tollen wieder hörrg werden. W»r bedauern die vielen der einzelstaatlichen Gesitzgebung vorbebaltenen Materien im Einführungsgesetze, das ich als eine Verlustliste des Etnheits echts bezeichnen möchte. So sollen wir im Gesinde- und nicht einmal im Enteignungsrecht eine Einheit haben. Bor Allem wird die Com- misston Aenderungen durchsetzen müssen bei dem Recht über die juristischen Personen. Es ist daS geradezu eine Abdankung deS Reichs an die Etnzelstaaten. Die Verleihung der juristischen Pe-son durch die Staatsgewalt ist ein alter juristischer Zcpf. Das System der Normativ-Bestimmungen für Verleihung der juristischen Person müßte allen Vereinen zu gme kommen. Der En'wurs behandelt besonders ungünstig alle Vereine, welche Politik, Sccialpolittk rc. zum Zwecke haben. Diese Vereine werden vollständig in das Belieben, die Willkür der Polizeibehörden gestellt. Welcher Verein kann es aber heutzutage vermeiden, socialpolitische Einzels, agen zu er Litern. Wir fordern für die Fach-, die Berufsvereine ein- gesicherte Rechtsbasis; hier können wir ein gutes S'ück Socialpolittk treiben. Rintelen gefiel sich gestern fast in der Rolle der Kassandra, indem er meinte, der Entwurf zerstöre in seinen Familien- und eherechtlicken Bcstimm- ungen Religion, Ordnung, Staat rc. Ich nehme das nicht zu tragisch. Soll'e es aber Herrn Rintelen Ernst gewesen fein, so wird er in der Commission eine geschlossene Phalanx finden, bat doch gestern selbst H rr v. Buchka zu meiner Freude sich so entschieden darüber ausgesprochen. Die einzigen Conseroativkn, die elwa Herrn Rintelen -»gestimmt hoben würden, Stöcker und Hammerstein, sind ja nicht mehr da. (Heitnkett.) Im Gesetze kann stehen, was da wolle — mit der Sittlichkeit in der Ehe hat das nichts zu thun. Auch mit einem zu starren Ehescheidung-recht, wie eS der Entwurf vorschlägt, hat die Heiligkett der Ehe nichts zu thun. Gerade ein Zwang zur Aufrechterhaltung einer innerlich länafl gelösten Ehe fö.dert nicht deren Heiligkeit, fondern vielmehr die Demoralisation. (Sehr richtig! links.) Wir verlangen ein klares Eheschetdungsrecht, welches auch klar aussprtcht, warn Mißhandlungen die Trennung bkg>ünden. Redner spricht sich schließlich für Ueberweisung deS ganzen Entwurfs an die Commission aus, mit der Ermächtigung zur en bloo-Annahme neutraler Materien und mit dem Ersuchen um schleunige Berichterstattung auch schon über die einzelnen THelle. Im Uebtigrn verspreche er sich von dem Entwurf mit den von ihm vorgeschlagenen Verbesserungen auf den Gebieten besonders des Vereinsrechtes eine segensreiche Rückwirkung auf unfer ganzes Recktsleben und auch auf die Praxis des Reichsgerichts, auf Rechtswissenschaft und Rechtsstudium. Auch zu einer friedlichen Anbahnung eims internationalen Rechts sei vorliegender Entwurf als erster Schritt zu dienen geeignet. (Beifall) Geh.-Ralh Planck: Das Recht ist in einer ständigen Entwicklung. Es war also zu piüscn, waS abgestorb n ist und was als werdendes Recht zu berücksichiigm ist Nicht auS theoretischen Erwägungen heraus ist der Entwurf aufgestellt, sondern aus dem prac- tischen Bedürfnisse heraus. Redner tritt sodann einzelnen Einwänden gegen den Entwurf entgegen. Richterliches Ermessen müsse einen gewissen Spielraum haben z. B. bei d-m Obligaiionenreckt, wo fo Vieles auf Treu und Glauben gestellt fei. Das Vereinsrecht sei eines bet schwierigsten Materien. Bestimmungen berart, wie über bk politischen rc. Vereine seien nicht zu entbehren. Einen Verein vermögensrechtlich zu einem Rechtssubfict zu machen, sei nicht etwas Natürliches, sonbern eine künstliche Schöpfung Wenn man einer Personenzahl ein solches Recht gebe, müsse man auch dafür sorgen, daß dadurch nicht die Rechte Dritter, die Interessen Dritter gefährdet werden. Man könnte auf bufe an sich nickt wünsckens- werlhen Bcstimmungen vielleicht verzichten, wenn wir ein Reichs- Vereinsrecht Hütten. Redner bestreitet weiter, daß der Entwurf zu sehr capitaliftifd) fei, die wirthschastlich Schwachen nicht genug schütze. Er verweist dabei auf Dienstvertrag, Miethsrecht. Auch das Eigent: umsrecht habe weit mehr Beschränkungen erfahren, als Rintekn meine, sodoß das Eigentbumsrecht keineswegs einen reinen römisch-rechtlichen Character habe. Das Familien- u >b Eberecht anlangenb, so gehöre die Sittlichkeit der Ehe nicht vor das bürgerliche Forum. (Sehr richtig!) Hier handle es sich darum, unter wird ItfltnS besorgt. Kar HauS mit An Me der Stadt, 2W» in der gypeh erregen. t>«6 im Geg-niatze »u Äffi« für Darleben nehmen können, waS sie wollen, m Preuvc» * . fie 24 St' Aus die Stellung der Frauen wird mein Freunv gUme näher elng-b-n, wie ühniaupt auf PwU ^' ^b Eherecht. ° Weiterberathung morgen. Augerdem Inter pettar o TranfiULger.===-————==■ »rii iür w oorden- 3 --ebn Kleyen, den o Ü73__—-Xlf MW rreiva Heule »»d « C*"l M ladcmim. Pt-1 Mndstl M '^rnrem. Ekibst av der Mi Rüsukt Stobt finl meiner Firma rü! Richard Bi GiqarreibSp« M- 11. -Venen b Pretfltsten gratli »erlitt. 04? Februar. Die Justiz.Eommiffion de« Reichs^ tage« nahm heute § 414 der Novelle »ur Strafproceßvrd. nung, welcher die Fälle anführt, die im Wege der Privat- klage verfolgt werden können, ohne vorherige Anrufung der Staatsanwaltschaft, mit einem vom Aög. Schwarze (Et.) beantragten Zusatze an, wonach der gesammte Hausfriedensbruch der Privatklage überwiesen wird. Berlin, 4. Februar. Der Versuch, eine freie Commission für die Borberathung deS bürgerlichen Gesetzbuches zu bilden, ist gescheitert. Bet der Besprechung, welche heute zwischen den Vertrauensmännern der großen Parteien des Reichstags ftattfand, hat daS Centrum es abgelehnt, auf einen solchen Vorschlag einzugehen. Berlin, 4. Februar. Der Bureau-Vorsteher deS Süchtigen Rechtsanwalts Friedmann, Ramin, der auf den Namen Friedmann verschiedene Betrügereien verübte, ist verhaftet wordeu. Berlin, 4. Februar. In dem Margarine°Aus- schusse wurde heute der Antrag Klose, den Ausführungen der Regierungsvertreter entgegen, mit zehn gegen vier Stimmen angenommen, wonach käfeartige Zubereitungen aus Margarine oder sonstigen nicht ausschließlich der Milch entstammenden Fetten, sowie der Vertrieb von solchen im In- lande verboten sind. Die §§ 8 bis 11 wurden dann nach der Vorlage angenommen. Berlin, 4. Februar. Die Reichstagsabgeordneten Gras Mirbach und v. Kardorff haben in den letzten Tagen zum Besuch deS Fürsten Bismarck in FriedrichSruh h. Xnth kot ^fäiinko Hessenbrü Uonatns frennho] kpkehlt »Mit! Auszeichnung. Seine Königliche Hoheit der Groß- Her zo g habeu dem Großh. Bürgermeister Hch. SchmidtIII. zu Oppershofen da« Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift »Für langjährige treue Dienste" verliehen. •* Theater. DaS morgen Donuersrag Abend statt- findende Gastspiel des beliebten Schauspielers Herrn Strohecker aus Frankfurt a. M. bietet die Gewahr eines unvergleichlich großen Kunstgenusses auf dem Gebiete des Humors und guten Komik in der Localposie. Die drei zur Aufführung gewählten Frankfurter Dialectstücke räumen denselben ein großes Feld ein, sodaß Niemand unbefriedigt und ohne viel und herzlich gelacht zu haben, den Saal ver- läßt. (S. Inserat.) £m„,, , . •* Borträge. Herr Dr. Johannes Muller hat in seinem letzten Dortrag den Darwinismus behandelt. Für daS nächftemal kündigt er das Thema an: „Don Dar- I win biSzu Bebel und Nietzsche". Bekanntlich bezeichnet Bebel seinen soctalistischen ZukanftSstaat als ein Ergebniß der darwiniftischen Naturforschung. Anderseits aber kommt Nietzsche von demselben Boden deS Darwinismus auS zu einem vollkommen annsocialtftischen System mit „liebet* I menscheu", für die eine Moral nicht exifttrt. Bebel und Nietzsche zugleich können nicht recht haben. Wie ist die eine und wie ist die andere Utopie von dem Standpunkt der I Wissenschaft aus zu beurtheilen? Bei der Erörterung da- rüber kommen gerade die Fragen in Betracht, welche heute die Geister vorzugsweise bewegen: Ist daS Privateigenthum nothwendig? Wie weit darf die freie Verfügung über das Eiaenthum beschränkt werden? Sind die Menschen wirklich gleich? Wie weit läßt sich die Gleichheit äußerlich verwirk- Uchen? WaS ist von der Freiheit zu halten? Ist die gegenwärtige Eheordnung einer radicalen Aenderung bedürftig :c. ? Nach den Erfahrungen der letzten Vortragsabende dürfen wir wohl erwarten, daß die Besprechung | solcher Fragen zahlreiche Zuhörer herbetzieht. *♦ Im Verein der freifianigeu Volkspartei sprach gestern Abend Herr Rechtsanwalt Dr. Jung über den Gesetz- Entwurf, betreffend Aenderung und Ergänzung deS Gerichtsverfassungs-Gesetzes und der Strafprozeßordnung. Redner vertrat die Meinung, daß dieser Entwurf für die Gesetzesänderung ein hervorragendes politisches Interesse habe und dadurch berührt werden nicht nur die Interessen der bürgerlichen, sondern auch tm hohen Grade die idealen Jntereffen der politischen Frechett. I Redner übte an Hand ergangener Strafurtheile eine sehr eingehende Kritik über die bisherige Auslegung besonders der I StrafrechtSgefetzgebung, bemerkend, daß hierfür nicht Personen, sondern daS System als verantwortlich zu betrachten sei. — An den Vortrag schloß sich eine lebhafte DiScufsion. ** Neue Guterverladestelle. Bei der Zweiten Kammer I ist ein Antrag deS Abgeordneten Psannsttel etngelaufen, die Kammer wolle der Errichtung einer Güterverladestelle bei der Station Nieder - Ohmen der Oberhessischen I Eisenbahnen nunmehr ihre Genehmigung ertheilen. Bterstattstisches. Im verflossenen EtatSjahr gab eS in Hessen 218 Bierbrauerei», von welchen aber nur 180 I in Betrieb gewesen sind. Es wurden 1 045 155 Hectoliter Bier gebraut (gegen 1 053 696 Hectoliter im Vorjahre). erschlagen worden. » Straßburg L S , 3. Februar. DaS von dem verstorbenen früheren Generalsekretär Straßburgs, Spach, der Stadt vermachte Vermögen beträgt nach dem Ergebniß der Inventur über eine Million Mark. » Pari«, 3. Februar. In Maulevzier in der Nahe von Angers stürzte gestern während der Meffe ein Theil des KtrchengewölbeS ein. Vier Personen wurden getödtet, sechzig verletzt, darunter fünf schwer. • Zu der kalte» Jahreszeit tritt an die Hausfrauen bu Anforderung heran, ihre Wohnungen nicht nur zweckmäßig und in der Gesundheit dienlicher Weise zu erwärmen, sondern auch mit dem vorhandenen FeueruagSmaterwl oconomtsch umzugehen. Ein bestes HeizungSfystem, eine billigste Feuerung und einen besten Ofen anzugeben, ist aber ebensowenig möglich wie eine Art Ventilation für alle Fälle vorzuschretbeu. Die Wahl aber in jedem einzelnen Falle thunlichst zweckmäßig zu treffen, ist der mit den allgemeinen Grundsätzen der Heizung und Lüftung vertrauten Person sehr leicht möglich. Unter i dem Titel „Etwas vom Heizen und Lüften" fanden wir tn der illustrirten Familienzeitschrift „Universum" (Dresden, einen Artikel, in welchem die bekannten Hetzungsmethoden auf ihren Werth hin dargelegt find und deffen Lectüre allen wahren Hausfrauen der darin enthaltenen beherzigenSwerthen Rathschläge wegen warm empfohlen werden kann. * DaS Ausbringen von HochS auf die Socialdemokratie wird jetzt ScttenS der Behörden als grober Unfug angesehen, wie eine Verhandlung lehrte, die in Berlin vor dem Schöffengericht ftattfand. In einer socialdemokratischen Der- sammlung hatte der Cigarrenfabnkant Karl Antrick nach Schluß derselben ein Hoch auf die internationale Socialdemokratie ausgebracht. Die Polizei stellte ihm deshalb ein Strafmandat in Höhe von 14 Tagen Haft wegen groben Unfugs zu. Hiergegen beantragte der Gemaßregelte richterliche Entscheidung. Der Amtsanwalt beantragte im Termin, den Einspruch zu verwerfen, indem er auSsührte, daß ein großer Theil der Staatsbürger sich durch die Bestrebungen der Socialdemokratie beunruhige, und wenn Jemand auf das Gelingen dieser Bestrebungen ein Hoch ausbringe, )o muffe dies vom Gesichtspunkte deS groben Unfugs auS betrachtet werden. Der Vertheidiger, Rechtsanwalt Herzfeld, hatte mehrere »erfonen ausfindig gemacht, weiche der B-rsammlung dei> gewohnt hatten, ohne gocial6emotraten zu fein. Sr beantragte, dieselben zn vernehmen. Sie würden bekunden, daß sie durch das Hoch weder beunruhigt noch belästigt worden feien, noch fonst irgendwie ein Aergermß daran ge- nommen hätten. Die« fei doch nüthtg, wenn der Paragraph deS groben Unfug» zur Anwendung Spracht werden tolle^ Diefe „Hochs" feien ja feit langer al« 10 Schluß von allen fociaUemo!raiif»en Berfammluogen üblich, ohne daß sie je bei der Polizei Anstoß erregt Hütten Der Gerichtshof verurtheilte den Angeklagten zu einer Haststrase von drei Tagen. Schon wenn eine Handlung ^eignet sei, andere Leute zu beunruhigen, werde damit der Begriff des groben Unfugs erfüllt. Daß das AuSbrtngen vori HochS auf die internationale Socialdemokratie unter diesen Begriff : falle, sei vom Gerichtshöfe angenommen worden. ES fet [ deshalb von einer Vernehmung der Entlastungszeugen Ab- i I stond genommen worden. mehr Fremde hierher, besonders im Sommer. So ha: sich seit den letzten Jahren ein wohlhabender Engländer bei Altenschlirf angefiedelt, indem er sich daselbst eine schöne Villa erbaut hat. E'.u anderer Engländer hat sich ebensallö feit zwei Jahren eine Sommer * Wohnung in der Nähe von Grebenhain erbaut. ___ Vermischte- ♦ Aachen. 3. Februar. Auf Grube Laurweg bei Kohlscheid sind drei Bergleute durch fallendes Gestein 4. Februar. Der „Retchsanz." pu&lMrt die Verleihung der großen goldenen Medaille für Wissenschaft an den ordentlichen Profcffor an der Friedrich- Wilhelm Universität zu Berlin, Dr. Friedrich Albert Weber. Stettin. 4. Februar. DaS Organ der pommerschen Conservativen, die „Pommersche Reichspost" p r o t e st t r t gegen den Ausschluß Stöckers aus der conservativen Partei. DaS Blatt prophezeiet eine schwere CnsiS innerhalb der con- fervativen Partei und fordert zu scharfen Protestversamm- lungen gegen den Elfer-AuSschuß auf. Stettin, 4. Februar. Eine Versammlung von 2- btS 3000 Schneidern hat in der vergangenen Nacht beschloffcn, sofort tn den Generalstrike einzutreten. Frankfurt a. M-, 4. Februar. AuS Rom wird der s^rkf. Ztg." telegraphirt: Der König verschob den auf morgen festgesetzten Hosball. Man sagt, heute oder morgen beginnt der Zusammenstoß in Afrika. Wien, 4. Februar. Wie auS Temesvur gemeldet wird, verhaftete die Polizei eine meistens auS wohlhabenden Bauern und Gewerbsleuten bestehende Räuberbande, welche seit Jahren ihr Unwesen getrieben, indem sie Bauern* Höfe ausraubte, die Leute auf der Landstraße überfiel, und die Grmeindekaffen plünderte. Pari«. 4. Februar. Wir die „Petite Republigue' mtt- theilt, har man auf einer Insel der Levante durch Reserve- Geschwader Versuche anstellen laffen, um den Stand der Befestigungen zu prüfen. Diese Versuche sollen den Beweis geliefert haben, daß die auf dem Ufer aufgestellten Batterien sich nicht gegen die Marine Artillerie holten können. Der Kreuzer vernichtete auf eine Entfernung von 3500 Meter feie Straudbatterirn vollständig. Der Bericht hat bei der Regierung eine große Erregung hervorgerufen. ES sollen gavz besondere Maßregeln ergriffen werden. Literatur und Aunst. - Emile Zola: Rom. Im vorigen Jahre hat die Reise (Smlle Rolad nach Rom, sein Aufenthalt dort und sein, wie man ^t oera?bUche? Versuch, vom Papst eine Audiem zu -r angen nÄ' von üch redkN g-maLt. Die Frucht dieser Romsahrt, bat neueste Werk des gewaltigen Stttenschilderers «Rom , «st S zu gleicher Zeit in französischer und deutscher Sprache im E°iä>än'n b-grist.n Die ll^una w'^oon der de- kannten Halbmonatsschrift »AoS fremde« 3««-en t 8 Deutsche Verlags-Anstalt) veroMMUcht. Ä VI» kU* 834 1U gparr .ALS »^rflD1?ben 4- Bolff« totgravM&ee Sortefponben».»ure«u. Madrid. 4. Februar. Marschall Martinez Sampo« erklärte in einer Unterredung in Sorunna, es ^ bringend nothwendig, den Feldzug in Cuba durch °ll- müglichen Mittel zu beendigen, leibst durch da» Zugestan niß der autonom», wenn dieses nothwendig wäre- die Htis-quellen der Colonie, fügte der Marschall hinzu, feien erschöpft. Loudon, 4. Februar. Die kgl. Yacht „Victoria and Albert" mit der Prinzessin von Battenbergstraf heute Nachmittag l3/< Uhr in Portsmouth ein. Die Prinzessin wurde von den See* und Militärbehörden und dem Bürgermeister von PorthSmouth empfangen. Der Prinz von Wales und der Herzog von Connaught erschienen mit der Prinzessin von Battenberg und begleiteten dieselbe an I Bord des „Blenheim", wo sie sich sofort in die CaMe begaben, in der die sterblichen Ueberreste oeS verstorbenen Prinzen lagen. Hierauf wurde ein kurzer geistlicher Trauer- act abgehaUen, und die Leiche auf die königliche Yacht gebracht. Um 3 Uhr lichtete die Yacht zur Fahrt nach CoweS die Anker. DaS Wachschiff „Inflexible" und die GarnisonS- batterkn gaben den Trauersalut und in gleicher Weise wurde die Yacht von dem bei Cowes ankernden fliegenden Geschwader empfangen. ..Clnn . . Berlin. 4. Februar. Die Budg etcommisi io n deS Reichstages beendigte heute den Militäretat und genehmigte alle Ansätze, nachdem im sächsischen Etat bet „Artillerieschießplatz Zeithain" die zweite Rate von 2500 000 Mk. um 400000 Mk. verkürzt und im wurttem- bergischen Etat die erste Rate zum „Neubau deS Garnison- lazaretheS in Weingarten" von 50 000 Mk. abgelehnt wordeu war. Depeschen veS Bure« .Herold'. Berlin, 4. Februar. Der Kaiser empfing heute Mittag den veuernannten türkischen Botschafter Galib Bei in Antritts-Audienz, und nahm deffen BeglaubigungS- tz Hungen, 4. Februar. Die Arbeiten an der Bahnlinie Hungen—Friedberg nehmen auch hier durch die guten WitterungSverhältniffe dieses WmterS einen steten Fortgang. Die Erdarbeiten bei unserer Stadt find soweit vollendet. Die Hauptarbeiten und Schwierigkeiten haben sich zwischen hier und Inheiden, namentlich bei dem Durchbruch des der Gemeinde Inheiden, sowie dem Hessischen Staate gehörigen Steinbruchrs ergeben, wo ein überaus fester Basalt zum fortgesetzten Sprengen des Gesteins mit Pulver und Dynamit nöthigte. — Der Ankauf des Bahn^ geländeS ist bis auf wenige Grundbesitzer, gegen welche daS Enteignungsverfahren eingeleitet werden wird, in den be- theiligten Ortschaften beendigt. n. Rieder Wöllstadt, 4. Februar. Bei der Verpachtung unserer Gemetndejagd wurden von den seitherigen Pächtern 2700 Mk. fürs Jahr geboten. Der seitherige Pachtpreis betrug etwa den vierten Theil. Unter diesen Umständen wurde die Genehmigung ertheilt. Eine Frankfurter Jagdgesellschaft hat den Preis so in die Höhe getrieben. n. Friedberg, 4. Februar. Die EntlassungS- Iprüfung am hiesigen Schullehrerseminar findet vom 11. biS 14. März statt und schließt am letztgenannten Tag mit einer öffentlichen Prüfung und der üblichen Feier. Die aufnaDmtprüfung ist am 30. März. - In "-I-m Früh,ahr hält der hiesige OrtSgewerbeverein zum ersten Male ewe freiwillige Gesellenprüfung ab, wozu alle Hand- werkSlehrliuge auS Friedberg und Umgegend, die ihre Lehr- zeit beendet und eine gewerbliche Schule besucht haben, r »17S SÄ HA - Das ncuefie ©.ft (1) "ni-r dn R-d°-iion oo» MMDMW Aus d n Fried-nsver-inen und V-.s-mmlungew - D-rm schte«. Briefkasten „Die „Woffm nieder!" kosten lährUch nur 6 Mk. A ..n ii ir »i das beste und billigste für Schiffers Vogeltutter, —2^ w"■ M ‘1 "Laich'". ÄT M Schl ff-r & Co.", Versandt ausländischer Vögel, VoAIkäfige 1C. Köln am RyUn und die Schutzmarke (ein Vogelnest^ trägt. Kunst-Ansstellnng, g"öNn?t^tägl!ch, ‘rntt^Äul» nahm- de« SamStaaS, von 11 bis 1 Ubr, am Mittwochou» noch von 3 bis 5 Uhr. «-n«tasS w»hre«d fesS »t^eeS ««aalerbrochen »o« 11 M 8 Uyr. - ■ Ntchtmtlglleder an Werktagen 50 Pig., an Sonntagen 20 P s----. ASCHi ypxsc l^patent, XTRACT XTRACI 73 verleihen bei Weftanlage 39. I. M. 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Der zu einer Haftstrask Handlung gteigM ie damit der Begriff Bringen von HM unter diesen Begriff >u worden. sei itlastungSieugen W- - ?NWi«“Ä $£* kW*. S. t I«*"* »itverl @rünbun» GeseÜsch^ jautt)' t,eT PE flen- " ” Kermis^^ «AH MW nbr, hl ffn DÄMM Feinster Frühstückskäse! „Perle der Wetteran" empfiehlt im Alleinverkauf ML MlachWW. Freibank. [1125 Heute und morgen: Ochsenfleisch nicht ladenrein, pr. Pfd. 54 Pfg. Rindfleisch, nicht Ubenrein, pr. Pfd. 52 Pf« Selbst außerhalb der Mauern ? unserer Stadt sind die Cigarren meiner Firma rühmlichst bekannt. Richard Buchacker, Cigarren-Special-Geschäft. yy 11. Neuenbäuen 11. Qß Preislisten gratis und franco. Haus mit Garten, Nächster Nähe der Stadt, zu verkaufe«. Näheres in der Erped. d. Bl 249 Steinkohlen la. Nusskohlen la. Anthracit- kohlen Braunkohlen vom Hessenbrücker Hammer Donatus Brikets Brennholz empfiehlt Dan. Wirths Nacht. Gustav Gerhürdi Waschen u. Bügeln wird bestens besorgt. 21 Marktvratze 16. Verkauf enorm billigem Preis. 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