lD utib j.-T® deutch.. ^’tlnen Me «ifiia fl, B*bet 1 *i2 ^Nfcit ,14 “i« fein «bin Ich ^7b« 8«n, 4'* Ntln v WÄR* “» tifl> Mader in Gießen Immobilien: r c. M - M qm w Mr vm BurModen. itr- Wtoo - 180 qm @ra5» rarten hinter dem Stochmse meistbietend versteigert werden, den 3. Juli 1896. M Ortrgericht Gießen. 3. A : Bogt. ww stag dm 1. A»B, Ä; ’S'» - M,» Wt« L- M ’ .WildWt« m Eilnna^n ög8o ^.’iben 1L- Rr. 156 Erstes Blatt. Sonntag den 5 Juli 1896 Der OieKeaer Anzeiger erscheint täglich, ■M Ausnahme deS Montags. Die Gießener Mamikieuötäller werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal öeigelrgt. Gießener Anzeiger Kenerat-Anzeiger. vierteljähriger AVoanementsprei» L 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pf^ Nedaction, Lxpeditio» und Druckerei: Kchntstraße Ar.R« Fernsprecher 51. } Amts- und Anzeigeblutt für den "Kreis Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für bat (GiYrtfi&firiCiliie* Y CärMttTft<>nfirrt#for Alle Annoncen-Bureaux deS In. und Auslandes nehme» fnlgmden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Neueste Wolff» relegraphtsche» LorrospondeiwBvre»». Berlin, 3. Juli. Die Akademie der Wissen, schäften hielt gestern eine Festsitzung ab anläßlich deS 250. Geburtstages ihres Stifters Leibniz. Prof. Schmoller hielt die Gedächtuißrede für Shbel und Trettfchke. Thorn, 3. Juli. Auf dem Artillerieschießplatz wurde ein Kanonier vom 15. Fußartillerieregiment durch Sprengstücke getödtet und ein Unteroffizier vom 6. Fuß-Artillerie. Regiment schwer verletzt. Petersburg, 3. Juli. Die „Petersburgslija Wjedomosti" will wtffen, daß der Minister des Innern bis zum Erlaß einer neuen Verordnung den auswärtigen Israeliten ohne Unterschied des Berufes den Eintritt in das russische Reich vom 15. Juni a. St. gestattet habe. Die Päffe dieser Reisenden müffen mit dem Visum der russischen Consulate nach vorhergegangener Ermächtigung des russischen Ministerium- de- Innern versehen sein. Petersburg, 3. Juli. Die Stadt ist bereits heute be- flaggt und festlich geschmückt für den feierlichen Einzug des Kaisers und der Kaiserin. Der kaiserliche Zug wird SamStag früh in Petersburg ankommen. Athen, 3. Juli. ES wird berichtet, daß zwischen den griechischen und türkischen Grenzstationen eine starke Erregung herrsche, deren Grund man jedoch nicht kenne. Der Commandanr deS Armeecorps in Larissa hat den Befehl erhalten, sich eilig zur Grenze zu begeben, um jedem Conflict vorzubeugen. Dtpefch« bt» Berts» ^HrroK". Berlin, 3. Juli. Der Kaiser ist heute Vormittag au Bord der „Hohenzollern" von KrtstianSsand nach dem Har. banger Fjord in See gegangen. Berlin, 3. Juli. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht das Gesetz vom 28. Juni 1896, enthaltend die Aenderuug des Gesetzes, betreffend die FrtedenSpräsevzstärke des deutschen Heeres vom 3. August 1893. Dasselbe lautet: Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von Preußen rc., verordnen im Namen deS Reiches, nach erfolgter Zustimmung des BundeSrathS und des Reichstages, was folgt: § 1. Der § 2 des Artikels I des Gesetzes, betreffend die Friedenspräsenzstärke des deutschen Heeres, vom 3. August Feuilleton. Wie man eintheilt. Don H Jsarius. (Nachdruck verboten.) Wenn unter verschiedenen Menschen Einer irgend welche Dinge recht gelehrt eintheilt, muß er darauf gefaßt sein, daß Jemand, der mit der Gelehrsamkeit weniger zu thun hat, sich« etwas bequemer macht. Nimmt jener die Poetik her und belehrt uns über die mannigfachen Arten des Dramas, so bekennt dieser, für ihn gebe eS nur zwei Arten: die Dramen, in denen sie sich kriegen, und die worin sie sich nicht kriegen. Oder gilt es eine Verhandlung über verschiedene Richtungen in der Malerei, so hört man von choco- ladenen und spinatenen Malern: Jene malen vornehmlich mit dem in einer älteren Kunstrichtung beliebten Braun, diese lieben daS moderne Grün. Einfacher macht es Meister Lenbach, indem er alle Bilder in gute und schlechte eintheilt. Noch gemüthlicher schied Moritz Schwind die Bilder in verkaufte und nicht verkaufte. ES handelt sich in solchen Fällen meistens um die Komik irgend eines practischen Interesses, daS mit seiner Plumpheit über die feinen Striche der Theorie triumphirt. Bringt uns der Zoologe ein ganzes System der Fische, so kommt der Esser und fragt bloß, ob ein Fisch eßbar ist oder nicht/ belehrt unS ein Hundezüchter über die mannigfachen Raffen der Hunde, so unterscheidet daS Kind oder sein Beschützer lediglich zwischen bissigen und nicht bis. sigen Hunden. Namentlich find eS die Kinder, deren naives Interesse sich in solchen Eintheilungev bethätigt. Eine Aufgabe, eine Frage, ein Examen ist für sie entweder schwer oder leicht/ ein Tag ist für sie entweder ein Schultag oder ein Ferientag. Auf rührend ernste Weise hat Goethe in „Wilhelm Meister- Lehrjahren" seine Mignon geschildert, wie ihre ganze Geographie sich infolge ihres Heimwehs nach Italien um den einzigen Unterschied dreht, ob Norden oder 1893 (Reichs-Gesetzblatt 1893, S. 233) erhält nachstehende Fassung: Vom 1. April 1897 ab werden die Infanterie in . . . 624 Bataillone, die Cavallerie in . . . 465 EscadronS, die Feld-Artillerie in . . 494 Batterien, die Fuß Artillerie in . . 37 Bataillone, die Pioniere in ... 23 Bataillone, die Eifenbahntruppen in. 7 Bataillone, der Train in .... 21 Bataillone formirt. § 2. Gegenwärtiges Gesetz kommt in Bayern nach näherer Bestimmung des BündnißvertrageS vom 23. November 1870 (Bundes Gesetzbl. 1871, S. 9) unter III § 5, in Württemberg nach näherer Bestimmung der Militär-Convention vom 21./25. November 1870 (Bunde--Gesetzbl. 1870, S. 658) zur Anwendung. Urkundlich unter Unserer Höchsteigenhändigen Unterschrift und beigedrucktem Kaiserlichen Jnfiegel. Gegeben Travemünde, an Bord Meiner Dacht „Hohenzollern", den 28. Juni 1896. (la. 8.) Wilhel m. Fürst zu Hohenlohe. Berlin, 3. Juli. Im nichtamtlichen Theile des „ReichS- anzeigers" wird folgendes kaiserliche Telegramm an den Reichskanzler veröffentlicht: „KristianSsand, den 3. Juli 1896. Euer Durchlaucht spreche ich meine hohe Befriedigung über die endgiltige Erledigung des großen Werkes aus, daS Deutschland ein einheitliches bürgerliches Recht sichen. Mit dem Ausdruck meiner Anerkennung ver« binde ich gern meinen besonderen Dank für Ihre angestrengte Mitwirkung und erfolgreiche Leitung bei dieser Arbeit, in deren Abschluß ich ein neues Bindemittel für daS im Reich geeinte Vaterland erblicke. Wilhelm. I. R.“ Berlin, 3. Juli. Auf Grund zuverlässiger Informationen über die Duellfrage kann die „Post" mittheilen, daß die Ausarbeitung einer Denkschrift im KriegSmintsterium zwar nicht beabsichtigt ist, daß aber thatsächlich Verhandlungen schweben, die den Zweck verfolgen, Duelle innerhalb der Armee nach Möglichkeit zu verhindern. Man wird daS vor Allem durch Verschärfung der Bestimmungen über die Ehrengerichte zu erreichen suchen, die ja schon in ihrer jetzigen Organisation vielen Duellen zwischen Offizieren vorgebeugt haben. Jedenfalls wird beabsichtigt, die Umgehung deS Ehrengerichts oder die Nichtbefolgung seiner Entscheidung auf das Strengste zu ahnden. Süden. In anderer und drolliger Weise bekommen Kinder mit einer solchen Frage zu thun in Lessings poetischer Erzählung „Das Crucifix". Hier werden HanS und Matz vom Pater nach der Stadt geschickt, um ein Crucifix zu kaufen. Der Künstler, an den sie sich wenden, fragt sie, was für eines sie haben wollen: „Ein todteS oder eins, das lebt?" Sie wissen sich lange nicht zu helfen. „Doch endlich fällt es Matzen ein: „Ja! HanS, sollt'S nicht am Besten sein, Wir kaufen eins, das lebt? — denn steh, Jst's ihm nicht recht, so macht's ja wenig Müh, Wär's auch ein OchS, es todtzuschlagen."" Eine ganz besondere Bedeutung haben diese Zwettheil- ungen, wenn man die Menschen nach einer bestimmten Eigenart unterscheiden will. Um bei den Kindern zu bleiben, so ist die Eiutheilung in artige und unartige wohl die nächstliegende. Indessen handelt es sich dabei nicht immer nur um Kindliches und Spaßhaftes. Wer sich daran gewöhnt, die Menschen näher auf ihre Verschiedenheiten zu beobachten, wird an solchen Unterscheidungen keinen Mangel haben. Man beachte z. B., ob ein Mensch sein Denken und Reden mehr darauf richtet, wie die Dinge in Wirklichkeit find, oder darauf, wie fie nach irgend welchen Meinungen sein sollen. Dort die Menschen der Thatsachen, für die einigermaßen auch der englische Ausdruck matter — of fact — man paßt/ hier die — trotz unserer thatsachendürstigen Zeit noch immer überhäufigen — Menschen deS MoralifirenS. In anderer Weise wird eS uns auffallen, daß die Gespräche der einen Menschen sich vorwiegend um ihre eigenen Angelegenheiten drehen, die der andern dies nicht thun und meistens sogar die Angelegenheiten der GesPrächSgenoffen bevorzugen. Derartige Veränderungen über daS allgemeinere Thema von den egoistischen und nichtegoistischen Menschen dürfte eS in unabsehbarer Anzahl geben. Ein anderes Thema für Variationen in unserem Sinn entspringt dem Verhältniß eines Menschen zur Literatur. Von einem Franzosen stammt die — allerdings dreigliede- Berlin, 3. Juli. Die Gründung von zwei socialdemokratischen Wahlvereinen im 4 Berliner Reichstagswahlkreise ist in einer von 1800 Personen besuchten AgitationSverfammlung beschlossen worden. Eine Zwölfer- Commission, der auch der Reichstagsabgeordnete Singer angehört, wurde mit der Ausarbeitung der Statuten betraut. Berlin, 2. Juli. In einem kaiserlichen Schreiben, daS der „Voss. Ztg." zufolge dem StaatSsecretär des Reichs- justizamtS, Nieberding, zuging, werden dessen Verdienste um daS Bürgerliche Gesetzbuch in ehrender Form hervorgehoben. Berlin, 3. Juli. Das Staatsministerium trat heute Nachmittag 2 Uhr in seinem Dienstgebäude unter dem Vorsitze deS Reichskanzlers Fürsten Hohenlohe zu einer Sitzung zusammen. Handelsminister Brefeld wurde durch den Ministerpräsidenten in daS Staatsministerium eingeführt und nahm alsdann an der Sitzung Theil. Berlin, 3. Juli. Die erste Armee-Jnspection wird bis zum Herbst von Hannover nach Berlin verlegt werden. Berlin, 3. Juli. Der Justizminister als höchste Instanz hat dem inhaftirten socialtstischen Redacteur Kunert, welcher nunmehr als Vertreter für den Reichstagswahlkreis Halle gewählt worden ist, auf dessen Eingabe eröffnet, daß er, der Minister, gegenüber den bestehenden Vorschriften keine Veranlaffung finden kann, eine Unterbrechung der Gesängniß- strafe KunertS anzuordnen. München, 3. Juli. Viel besprochen wird hier der Beschluß der Local'Schul Commission, daS Freiligrath'sche Gedicht „Die Armuth" auS dem Lesebuch der 5. VolkSschul- klasse zu streichen. München, 3.Juli. Der gestern bei Pullach erschossene junge Mann ist der Student am Polytechnikum M. Rosen- busch. Derselbe hatte sich in der vergangenen SamStag- Nacht gelegentlich einer Reunion im VolkSgarteu wegen eines Frauenzimmers gegen deu Kaufmann und Reserve Offizier Jrlbeck so beleidigend benommen, daß sich letzterer veranlaßt sah, dem jungen Manne eine Ohrfeige zu versetzen. Infolge dessen forderte Rosenbusch Jrlbeck auf Pistolen. Metz, 3. Juli. Heute Vormittag fand vom Militärhospital auS die- Beerdigung von vier Opfern der Katastrophe von Devant les Ponts statt. In dem Trauerzuge bemerkte mau Abordnungen von allen Truppentheilen, die in Metz garntsonirt sind, sowie eine Deputation der Feuerwehr und eine große Anzahl von Offizieren. Die Särge der beiden Dragoner-Unteroffiziere waren schwarz an- geftrichen, die beiden anderen in Eichenholz. Der Trauerzug rige — Eintheilung der Gebildeten in Lesende, Schreibende und Denkende. Die Lesenden seien die große Masse) au Schreibenden sei nur eine kleine Zahl vorhanden, und die Denkenden sollen gar nur in Ausnahmen vorkommen. Bequemer ist die anderswo aufgetauchte Zweitheilung aller Arbeiter in solche, die mit dem Verstand, und solche die mit der Feder arbeiten. Die Unterscheidung zwischen Menschen, welche Bücher lesen, und Menschen, welche fie kaufen, dürfte bereits öfters gemacht worden fein. Wieder andere Zweitheilungen ergeben sich aus den Bedürfnissen des Verkehrs. In Gesellschaft, auf der Eisenbahn u. s. w. zerfallen die Menschen sehr merklich in die zwei großen Klassen der Raucher und der Nichtraucher. Der Arzt und der Advokat, die beide „Doctoren" find, werden nach einer bekannten Auecdote dadurch auseinandergehalten, daß man fie fragt, ob sie kurzen oder langen Proceß machen. Der Beamte im Bureau sieht das Publikum, das zu ihm kommt, darauf an, ob eS alle erforderlichen „Papiere" hat oder nicht. Für den Kneipbruder hinwieder scheiden sich die Menschen in „Mitgeher" und „Sitzenbleiber"/ Jene find die, welche um Mitternacht sich noch der in- Kaffeehaus wandernden Gesellschaft anschließeu, Diese sind die, welche auch dann noch im WirthShaus fitzen bleiben. Ein Hauslehrer theilte einst die Leute ein in die zwei Klaffen derer, die dem Hauslehrer daS Honorar im Couvert überreiche« und derer, die'S ihm offen htnwerfeu. Wer viel mit Pumpangelegenheiten zu thun hat, lernt bald die Menschen danach unterscheiden, ob fie ihre Mitmenschen um kleine oder um große Beträge an- pumpen. Das bekannte österreichische Wort: „Der Mensch fängt erst beim Baron an", macht nur eben nach seiner Weise einen jener vielbeliebten Schnitte, die auf gar mancherlei Art zwischen den „Oberen" und den „Unteren" gezogen werden — beispielsweise wieder in Oesterreich zwischen denen, so da die „goldene Borte" haben, d. i. deu Beamten der ersten 8 Rangklassen, und denen, die fie nicht haben. Nicht auf die standeSmäßigen, sondern auf die natürlichen Eigen- worden. o Brüssel ist abermals gestört. • London, 3. Jali. Zwei japanische Dampfer co llt dtrt en am 15. v. M. bet Htroshtna. Einer derselben sank sofort, wobei 126 Personen umkamen. — Die neuesten Nachrichten auS Aokohama bestätigen, daß die jüngsten Katastrophen in Japan infolge von Erdbeben und Wasserhosen überaus zahlreiche Menschenleben gefordert haben. London. 3. Juli. Hundert Soldaten wurden gestern von Portsmouth nach Bridgewater geschickt, wo strtkende Arbeiter Unruhen hervorriefen. Die Truppen wurden mit Steinhagel empfangen, worauf die Strikeuden flüchteten. Wettere Truppen wurden verlangt. Belgrad. 3. Jult. Der Arnautenführer Zolko auS Zajuse im Wilajet Bitolja überfiel mit etwa hundert Mann das Dorf Beliza und entführte zwei angesehene Serben in die Berge von Debar. Er verlangt 200 Dukaten Lösegeld, andernfalls er die Gefangenen zu ent- haupten droht. begab sich nach dem Militär-Friedhof von Chawbiere, wo katholische und protestantische Geistliche Trauerreden hielten Die Generäle, Osfiziere und Soldaten defiltrten au den Gräbern und warfen Erde in die Gräber der Protestanten. Weihrauch in die der Katholiken. Um 9 Uhr war die Eeremouie beendet. Metz 3. Juli. Inzwischen ist der verletzte HoSp ge- storben, He Z°HI bet Opfer 6 beträgt. Metz, 3. Jult. Der Gemeinderath von Metz hat au die Militärverwaltung ei« Gesuch gerichtet, daß sämmtliche Artillerie»DepotS tu der Stadt uud der nächsten Um» gebung beseitigt und keine neue mehr errichtet werden Metz. 3. Juli. Freiherr von Kramer, der bisherige Berufsbürgermeister von Metz, ist mit großer Majorität vom Gemeinderalh wieder zum Bürgermeister vorgeschlagen Bafel. 3. Juli. Der schweizerische Brauer- Verband beschloß die Zurücknahme aller Kündigungen organifirter Arbeiter, falls der verhängte Bier-Boycott in allen Städten bis zum Mittwoch aufgehoben ist. «raz. 3. Juli. Im ganzen Alpengebiet hat ein Tem- peratu rfturz stattgefunden. Die Voralpen, die Sannthal- Alpen u. f. w. find bis tief herab mit Schnee bedeckt. Biele Flüffe tu Steiermark und Kärnthen find ausgetreten, wodurch große Ueberfchwemmungeu verursacht find. Brussel, 3. Juli. Die Telephonlinie Paris- Thoru, 4. Juli. Vor dem Schwurgericht begann gestern die Wiederaufnahme des V erfahrenS in dem Mordprozeß gegen den Stellmacher Koptsteckt aus Zastowin wegen der vor drei Jahren begangenen Erschießung des Baron Göltz. Kopisteck! war hterwegen zu lebenslänglichem ZuchchauS verurtheilt, wurde aber durch das spätere Ge« ständntß eines andern Wilddiebes, diesen Mord begangen zu haben, auS der Haft entlaffen. Die Anklagebehörden glauben jedoch, daß dieses Geständntß nicht auf Wahrheit beruht, weil alle ermittelten Umstände dagegen sprechen. Hamburg, 4. Juli. Die mit neun Mann besetzte Hamburger Brigg „August", von Danzig nach Plymouth unter- wegS, ist in der Nähe von DünSkirchen gestrandet. Nachrichten über die Mannschaft fehlen noch. Hamburg. 4. Jult. Nach dem „Hamb. Corresp." bezeichnete Ftnanzminster Miquel selbst die Meldung, daß er seine Entlassung nachgesucht habe, da zwischen thm und dem Cultusminifter Meinungsverschiedenheiten be- ständen, für unzutrefiend und nicht denThatsachen entsprechend. Triest. 4. Juli. Der Lloyddampfer und Jndtensahrer „Poseidon" erlitt gleich beim Verlafien des hiesigen HasenS einen Schraubenbruch. Er mußte zurückbugfirt und die Ladung gelöscht werden. thümlichkeiten gründet sich die Eintheilung in Menschen, die selber schieben, und in Menschen, die geschoben werden müffen; diese zerfallen wieder in solche, die sich gutwillig schieben laffen, und solche, die sich nicht gutwillig schieben lassen. Besondere Etntheilungen finden sich noch in verschiedenen Städten. Hamburgs Einwohnerschaft mag man leicht tn zwei Gruppen gliedern - die Menschen der einen Gruppe pflegen zu sagen: „Es ist heute häßlich Wetter", und die der andern antworten darauf: „Aber die Luft ist schön". Will man in München von Jemandem herausbekommen, ob er der alrhrimischen, gutbürgerlichen oder der wehr fremden und vornehmeren Hälfte angehört, so braucht man ihn blos nach dem Bierpreis zu fragen. Antwortet er, das Bier koste 12 oder 15 Pfennig oder dgl., so zeigt er, daß er sozusagen „in Halben denkt", daß er mithin der weniger münchnerischen Hälfte angehört. Antwortet er hingegen, daS Bier koste 24 oder 30 Pfennig oder dgl., so beweist er dadurch seine Zugehörigkeit zu der Welt oder Weltanschauung deS MatzkrugeS. Weniger gemüthlich wird die Sache tn der Politik. Shakespeares Julius Cäsar spricht eine wichtige Unterscheidung auS tn den bekannten Versen: „Laßt wohlbeleibte Männer um mich sein, Mit glatten Köpfen, und die NachtS gut schlafen. Der CassiuS dort hat einen hohlen Blick - Er denkt zu viel: Die Leute sind gefährlich." Je mehr nun die Politik zur Parteisache wird, desto mehr drängen fich auch derartige und andere Eintheilungen auf, bis endlich die Menschen, wie ein Kritiker unsrer Zustande treffend hervorgehoben hat, nur mehr in Parteigenoffen und Lumpenkerle unterschieden werden. Ist es so beinahe überall ein eigenes Jntereffe, daS diese Blürhen der ZwettheilungSsucht treibt, so wird man eS hoffentlich zum Schluß auch dem Schreiber dieser Zeilen nicht verdenken, wenn er seine liebe Mitwelt vorerst daraufhin betrachtet ob sie seine Zeilen liest oder nicht liest. H. Darmstadt, 4. Juli. Nach Besuchen io Kopenhagen, Berlin und Wien wird daS russische Kaiserpaar Ende September hier eintreffeo. Gieße», den 4. Juli. ♦* Das LaudtagSmaudat deS Herr» Köhler - La»gödorf. Nachdem der Reichstag am 1. d. M. entschieden hat, daß der Abgeordnete Köhler durch seine Anstellung als Postbeamter seines Sitzes im Reichstage verlustig gegangen ist, wirft fich die Frage auf, ob Herr Köhler auS demselben Anlaffe nicht auch sein Mandat als Abgeordneter der Zweiten Hesfischen Ständekammer verloren hat. Der Artikel 21 der Reichs- Verfassung, welcher dem Beschluffe deS Reichstag- zu Grunde liegt, lauter: „Wenn ein Mitglied deS Reichstags ein besoldetes Rrichsamt oder in einem Bundesstaate ein besoldetes SraatSamt anuimmt :c., so verliert er Sitz und Stimme im Reichstage." Der Artikel 48 de- hessischen Wahlgesetzes vom 8. November 1872 sagt nun: eine Neuwahl hat stattzufinden, „wenn ein Abgeordneter ein besoldetes StaatSamt aunimmr." — Wenn in letzterer Bestimmung ein besoldetes Reich Samt aber auch nicht ausdrücklich genannt ist, so ist doch ohne Zweifel ein ReichSamt auch ein StaatSamt und muß umsomehr unter dieser Bezeichnung Inbegriffen werden, alS nach der Erklärung deS hessischen Ministeriums bei Vorlage deS fraglichen Gesetzes die Bestimmung deS genannten Artikels 48 dem Artikel 21 der Reichsverfaffung entsprechen soll (Beil. 644 zu den landstand. Berh. o. 1872) und „zweckmäßig erscheint, um zu constatiren, daß der Abgeordnete, welchem eine Begünstigung der bezeichneten Art zu Theil geworden ist, fich auch ferner noch deS Vertrauens seiner Wähler erfreut." Auch der AuSschußbericht der Zweiten Kammer (Beilage 648) constarirt die Uebereinstim- mung beider gesetzlichen Vorschriften „im Wesentlichen", wenn dieselben auch in ihrem Wortlaute etwas verschieden sind, und dürfte daher auch daS Landtagsmandat deS Herrn Köhler erloschen sein. •* Bon der Universität. In dem Bericht über die aka- demische PreiSverth eilung vom 1. Jult ist ein Der- sehen zu berichtigen. Der Bearbeiter der linguistischen Preis- aufgabe heißt Joseph Köhm, stud. phil. dass. auS Kastel bei Mainz. ** Preisvertheiluug. (Telegramm) Für die Wormser Eisenbahnbrücke sprachen die Preisrichter den ersten Preis der Firma Har kort-Duisburg, den zweiten Preis der Nürnberger Brückenbau Gesellschaft zu. Der Ausschuß des landwirthschastliche» BezirksvereinS hat beschlosien, am 27. August gelegentlich deS Grünberger VtehmarkceS daselbst eine Thterschau abzuhalten und find dazu 500 Mk. für Preise bestimmt. Diese 500 Mk. verteilen fich wie folgt: Für den schönsten Bullen Simmen- rhaler oder Vogelsberger Raffe je 45 Mk., je 1 Preis zu 40 und 30 Mk. und 2 Preise zu je 20 Mk., für Rinder und Kühe je 2 Preise ä 35, 30, 25, 20 und 15 Mk. und 5 Preise ä 10 Mk. Diese Preise sind nur für Thtere auS dem Kreise Gießen bestimmt. Man erwartet, daß die Stadt Grünberg und die Sparkaffe daselbst ebenfalls einen Betrag hergeben, um damit Prämien für Vieh au« anderen Gegenden zu stiften. — Ferner wurden 500 Mk. aus der Kaffe des BezirkSvereinS bewilligt zu Beihülfen von nicht unter 60 Mk. für Gewunden, welche Bullen nut zur Reinzucht von Timmenthaler oder Vogelsberger Vieh verwenden, wobei im Concurrenzfalle die ärmeren Gemeinden bevorzugt werden sollen. Zir Hebung der Ziegenzucht wurden 100 Mk. be- willigt, welche tn Beträgen von 20 bis 25 Mk. zur An- schaffung von Böcken rein Schweizer Raffe an einzelne Ge- meinden gegeben werden sollen. *♦ Der Fernsprechverkehr zwischen Gießen, Nauheim, Friedberg und Frankfurt wurde mit dem gestrigen Tage eröffnet. ♦* Die Gerichtsferien beginnen am 15. Juli und endigen am 15. September. Während der Ferien werden nur in Feriensachen Termine abgehalten und Entscheidungen erlassen. Fertensachen sind: Strafsachen, Arrestsachen und die eine einst- wellige Verfügung betreffenden Sachen, Meß- und Markt- fachen, Streitigkeiten zwischen Vermiethern und Mtethern von Wohnungs- und anderen Räumen wegen Ueberiaffung, Benutzung und Räumung derselben, sowie wegen Zurück- dehaltung der vom Miether in die Mtethräume eingebrachten Sachen, ferner Wechselsachen und Bausachen, wenn über Fortsetzung eines angefangenen Banes gestritten wird. Auf das Mahnverfahren, da« Zwangsvollstreckungsverfahren und das Concursoersahren sind die Ferien ohne Einfluß. *• Pfarrer Familieucouferenz auf dem Hoherodlkopf. Am Mittwoch den 8. Jult, Mittags 1 Uhr findet auf dem Hohe- rodSkopf eine Familienconferenz der Geistlichen des Deca- natS Schotten statt. Die Tagesordnung lautet: l.Vor- trag des Herrn Prof. D. Köstlin auS Gießen über „Rob. Schumann, der Tondichter deS deutschen Hauses." 2) Musi- kalischer Theil. *• Deutscher uud Oesterreichischer Alpeuvereiu Seettou Gießen. Am vergangenen Donnerstag, den 2. Juli, hielt die hiesige Section des Deutschen und Oefterreichischen Alpen- vereinS ihre MonatSsitzung ab. Zunächst schilderte Herr E. Scho m bürg in dem zweiten seiner Dorträge über den Harz diesmal den landschaftlich schöneren Theil desselben, den Unterharz. Neben der touristischen Würdigung der be* suchenSwerthesten Punkte seiner Heimath gab er geschichtliche Ausblicke über die interessante Entwickelung und Wechsel deS territorialen BcfitzthumS deS Hauptdynastengrschlechtes deS Harzes nn) berührte speciell die quer über das Hochplateau fÜhrendeSprachgrenze,dieScheidung der beiden Völkerftämrne der Thüringer am Südharz und der alten Sachsen am Nordrande desselben. Ihre durchweg vermiedenen Sitten und Gebräuche, ihre Sprache und ihr Sagenschatz, fanden eine eingehende Würdigung. Alsdann wurden im geschäftlichen Theile des Abends die beim Herannahen der Reisesaison sich häusenden Eingänge und Besprechungen erledigt. AuS der reichhaltige» Tagesordnung erwähnen wir nur, daß ein Anschlag an- schwarze Brett der hiesigen Universität nach dem Vorgangs der Sectionen Berlin, Leipzig und München beschlosien wurde, nm die Herren Stndirenden auf die durch Anregung deS AlpenvereinS gebildeten Studentenherbergen im Alpengebiete aufmerksam zu machen und sie zu näherem Bescheide Über practische Winke für ihre Alpeutouren zu den Dereinsabende» etnzuladen. Mit Freuden wurde begrüßt, daß durch Anmeldung von fünf neuen Mitgliedern der Verein die stattliche Zahl von 115erreicht hat. Schließlichwurdenoch bieouf diesen Sonntag festgesetzte und von Gießen über Climbach, den A-PenkipPel, Allendorf a. d. Lumda, Leydenhöfer Kopf führende Tour dahin abgeändert, daß man al- Schlußpunct der Wanderung den Staufenberg, nicht aber, wie im Sectionstourenberichte angegeben ist, Fronhausen wählte, daß ferner erst um 7 Uhr abmarschirt werden soll. So wird nach den vorhergegangenen frischkühlen Tagen hoffentlich beste- Touristenwetter die Mitglieder aufmnntern, sich zum Section-ausfluge am Sonntag früh 7 Uhr vor dem Wallthore einzufindeu. ♦* Der Fechtverdaud Gießeu Lahr hält fein diesjährige- Sommerfest am Sonntag den 5. Juli auf der „Schönen Au-ficht" ab. Nebst Coucert und Tanz finden Kinderspiele mit Prei-vertheilung statt; auch ist ein große- Doppel- Carouffel aufgeschlagen worden, sodaß eS an Abwechselung nicht fehlt. In Anbetracht deS edlen Zwecks, den der Verein verfolgt, wünschen wir demselben zahlreichen Besuch, vor allen Dingen aber heiteren Himmel. ♦* Herein zur Züchtung reiner Hunderasse». Freitag Abend fand im „Hotel Kaiserhof" eine Vorbesprechung zur constituirenden Versammlung eine- „Vereins zur Züchtung reiner Hunderaffen in Gießen" statt. Der Umstand, daß fich bereite eine größere Anzahl von Herren al- Mitglieder angemeldet hat, beweist, daß einem allgemein gefühlten BedÜrfniß der Hundeliebhaber und Hundefreunde entgegengekommen wird. Daß eine gute Kenntniß von Raffen, wie der Verein es anstrebt, von entschiedenem prac- tischen Borthell ist, wird Niemand bezweifeln, da ja raffereine Hunde stets hohe Preise erzielen. Als Beispiele mögen dienen: Der schwarz-rothe Dachshund „Jsolani Forst" wurde von seinem jetzigen Besitzer (Gras Wurmvrand) für 2000 Mk. erworben. Ein kurzhaariger brauner Vorstehhund auS dem Zwinger Hoppenrade wurde von Herrn Commerzienrath Krupp in Esten für 1000 Mk. gekauft. Für einen stichel- haarigen Vorstehhund „Sento" deS Herrn Neddermann, Straßburg, wurden von einem Belgier vergebens 1500 Mk. geboten. Ebenso für den Fox.Terrier-Rüden „Eric II." 5000 Mk.- desgleichen für den schwarz-rothen Dachshund „Schlüpfer" 2000 Gulden (österr.). Die drahthaarige Hündin „Senta" des Herrn Huber in Straßburg kostete 800 Mk. 2C. 2C. Der Verein bezweckt, neben dem Studium der Rasten vor Allem feinen Mitgliedern die Gelegenheit zum billigen Erwerb reinrassiger Hunde thettS durch Ankauf durch den Verein, theil« durch GratiS-Berloosung unter die Mitglieder zu verschaffen. Der geringe jährliche Beitrag (es find 3 Mk. vorgesehen) sowie sonstige Vortheile dürften unbedingt eine große Mitgliederzahl sichern. Außerdem beabsichtigt der Verein, den Jniereffen der Herren Jäger durch Veranstaltung von PrüsungSsuchen und PreiSschliefe« entgegenzukommen. Es sei darauf hingewiesen, daß die demnächst stattfindende Generalversammlung noch daS Nähere bekannt geben wird. ♦* In Amerika verstorbene Hessen. Dunktrk, N. Y., Frau Jane Miller geb. Sahm, 85 Jahre alt, auS Selters. Union Hill, N. I., Frau Eva Maria Gölz, aus Oderhesten. LouiSville, Ky., Wilhelm Fischer, 71 Jahre alt, aus Sickenhofen. New Baden, Jll., Peter KrauS, 67 Jahre alt, auS Auerbach. Elgin, Jll., Carl Schäfer, 24 Jahre alt, auS Offenbach a. M. ** Der Getteidemarkt. (Berichtswoche vom 27. Juul bis 3. Juli). Die meist guten ErnteauSfichten in allen Korn- ländern Europa- und die deshalb eingetretene Unlust der Müller und Händler, vor der erwarteten reichlichen neuen Ernte große Posten alten Getreides zu kaufen, haben die Preise für alle Getreidearten in letzter Woche abermals etwa« herabgedrückt. Doch fanden bet billigeren Angeboten alle Sorten Käufer, sodaß schließlich die Preise fich immer wieder befestigten. In Berlin und Leipzig wurde gekauft: Weizen (je nach Qualität und per 20 Gentner) für 140 bis 157 Mk., Roggen für 108 bis 115 Mk., Gerste für 108 bis 165 Mk., Hafer für 118 bis 146 Mk., Mais 00 bis 00 Mk. ♦♦ Wie fich die Delailreiseudeu zu helfen ttlffe», beweist, tote auswärtige Blätter melden, die Massenversendung von Postkarten mit bezahlter Rückantwort und den vor- gedruckten Worten an die Kundschaft: „Ich ersuche Sie, mich mit Ihrer Collection zu besuchen". Die mit solchen „Einladungen" versehenen Reisenden werden auch nach Jnkraft- treten der Gewerbenovelle unbehindert weiter „Detail" reifen können. •* Strafe für Weiopautscherei. Bekanntlich haben vor Kurzem mehrere hessische KreiSämter auf die schwere Gefahr für den Weinbau und den reellen Weinhandel aufmerksam gemacht, welche auS der gegenwärtig im großen Umfang betriebenen Derfälschung deS Weines durch dessen Verschnitt mit Rosinen-, Trester, Hefen- und Kunftwein droht. Da eS nur in den seltensten Fällen gelingt, die Verfälschung durch chemische Untersuchung festzuftellen, so sollen die Bürger- melftcreien auf diejenigen Händler und Producenten ein scharfes Auge haben, welche Trestern-, Rosinen- und Kunstwein beziehen, solchen aber angeblich nicht vertreiben. Diese- Bor- gehen dürfte nach unserer Ansicht nicht viel helfen. Die Redaction der New-Yorker „Hesien-Darmstädter Zeitung" bemerkt hierzu: „Die beste Strafe für diese fluchwürdigen Gesellen, die solche „gemachte" Brühe für Rebensaft der- kaufen, wäre der Zwang, sich jeden Tag in ihrem eigenen Giftfabrikat einen kräftigen Rausch zu holen. Ein Katzenjammer nach einem solchen „Kunstweinrausch" wiegt die schönste Zuchthausstrafe auf und wäre jedenfalls der einzige ia 2 3«“- ersten ab u jüiM ti°e° ßinh einlj lagst vllrde» r 0, 114 “ta mml'-'-" 90 tiw. tntkdt. ®« Sooo » *1"1 Lautet«" •<«»«« Breit pttreten ifo I*'1” nnfltf Schmerzen zu beM MH-IW $ lugt In S-l,- l'ftwff ui tua 35> W <0,000 Mn hat. c ' 8rnnn, 3. Juli. v. itit-geiellschaft von jnmptomen. Mehrere gi hübner, welche vom Hockz Schift* Rotbbt* Lloyd, in Gies LooS und Bremen, 2. W. 0 Schnelldampfer Lahn, W io Bremen, ist gestern 5 W wgckommen. Bremen, 2. Juli, ßostdampser Crefeld, Cap in Bremen, ist heute 7 Ilh engdommtn. Bremen, 3 M. [ Postdmnpfer München, Gapi, io Bremen, ist gestern 11 Hi «gekommen. Da Postdampfer ,3Din. ■trptn ist laut Telegraum Vhlladrlyhir rngekommen. Empfehlung^ «-»Mu bd - G' Herbo Freibank. Heute uud Moul ^thsensiei T,4t iadmrein, pr. M. z, Die Freibank 1 •<*Ä**9 cnÄl«$,6lrlci Mi »efr8 *3 ^ftsbäcktt 9i — ^ausburg ] Aus . «6 ein 1 Ä «« *.%$«» »MÄ w« IW, bl ?6gi!”b=6 äB- ?e*s iti* 7L >4 ’Ä ir°b« DGü. V ” ®»e*U68 dm btt Brr. Brsuch, tolt ! H^erch«. Frritaa °e ^lbesprechuug « herein« iut m£ >««. Der Uwjtanbf bon Herren als Mit. 1 einem allgemein ge- 'er und hulldefteunde ' gute Kevntuiß von ,0D entschiedenem prac- Weifrln, da ja raffe- • Als Beispiele mögen 1 „Äolani Forst" wurde umvrand)strMyM. Vorstehhund auS dem Herrn Commerzienrath nft. Für einen stichel« ■8 Herrn Neddermavn, er vergebens 1500 Mk. nier-Men „Eric IP warz.rothen Dachshund ’.). Die drahthaarige t iu Ttra^burg kostete di, neben dem Ttudiu» sttedern die Gelegenheit er Hunde theiiS durch durch Grat/S-Ser/oosuog Der geringe WM sowie sonstige BortM nMWrn. Indern ^u der Herren Füger uchrn und PretSschliest« jingewiesen/ daß die dem» i/nng ooch daS Nähere essen. Dunkirk, N. d-, 85 Jahre alt, auS Sel- Tva Maria Gölz, , Wilhelm Ft^er, -ew Baden, Jll>. Peter iach. Elgin, Jll., E"l enbach a. M. zwoche vom 27. Juni MSfichteu iu allen Korn- ) eiugelreteue Unlust der Arteten reichlicherl neuen ie6 zu kaufen, haben die !tI Wche abermals etwas e Maur« . ben vor- -i. >«>*L ‘ .1 auf»«* lifl Uotfaö0 be- i-iii l”,i* 6elel. S»«*” bi* ,eien-und dieLerfälschE , s&:ss I, #-£.»■“■ tf i« ®„iae1015 X E' * **** ** L h m°re i Weg zur Befferung." ES ist wirklich Schade drum, daß dieses drastische Strafmittel nicht zur Anwendung gebracht werden kann. Grüoberg, 2. Juli, lieber eine heute Mittag vor. gekommene Kindesentführung wird dem „(Srünb. Anz." folgendes mitgetheilt: Eine in Frankfurt a. M. wohnende Frau, die sich von ihrem Manne scheiden lassen will und von demselben getrennt lebt, hatte ihr vier Jahre altes Mädchen bet ihrer Schwester hier in Pflege gegeben. Heute Mittag erschien der Vater des Kindes, stattete seiner Schwägerin zunächst einen Besuch ab und entfernte sich später unter dem Vorwande, daS Kind einmal mit in die Stadt zu nehmen, mit diesem, ohne zurückzukehren. Ver«rs. und @rrinbrudrrei t'thctlA * 8cki,vda> in (Btrfim. Die Heutige Mummer umfaßt 10 Seiten Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem Hinscheiden unseres innigstgeliebten, unvergeßlichen Gatten und Vaters Herrn Clemens Schlun sowie für die zahlreichen Blumenspenden und allen Denjenigen, welche demselben das letzte Geleit gaben, sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Die trauerudeu Hinterbliebene». Kaufmännischer Verein Gießen. Dienstag den 14. Juli, Abends 9 Uhr: Außerordentliche General-Versammlung 60801 Gewandter, junger, I 6152] Ein braves Mädchen, welches kochen kann und alle Hausarbeit gründlich versteht, wird gege« hohe« Lohn Die Beerdigung findet morgen, Sonntag Nachmittag 5 Uhr vom Steibehause, Mäusburg 10 statt. I October. Anhaltische Bauschule Zerbst 4. November. I Bau Handwerker, Tlecbler, Stelometieo, sowie Pschechale für Ei-enbahn-, Straeeen- und W ***erb»utecbr.ikrr, Reift prüfoni int Hospitalwalde „Finsterloh" am 9. und IO. Juli d. J. Programm für Donnerslag den 9. Inti: Morgens 9 Uhr: Festzug nach dem Festplatz. SMF” Eröffnung des Festes. Kroßes Militär - Goncert und Volksbelustigungen. 12 Uhr: Prämiiruug des Viehes. Mittags 1 Uhr: Großes Festesten mit Coneert. Von RachmitagS 3 Uhr ab: Coneert, Tanz und Volksbelustigungen. Abends: Jtalieuifche Nacht und Beleuchtung des Feftplatzes. Programm für Freitag den 10. Inti: Abmarsch mit Musik um 9x/3 Uhr nach dem Festplatz, Militär-Frühconcert, Berloofung, Festessen um 1 Uhr. Von Nachmittags 3 Uhr ab: Goncert, Ganz und DokKsöelustigungen. Abends: Jtalieuifche Nacht und großes Feuerwerk. Die Musik wild an beiden Tagen von der ganzen Capelle des Infanterie-Regiments „Kaiser Wilhelm" (2. Großh. Hessisches) Nr. 116 6139 Bas Hefl-Comitö Hausdiener alsbald gefucht. Bahnhofrestauration. Ordentl. Hausbursche für Haus- und Gartenarbeit in herrschaftlichem Hause in Bonn gesucht. Lohn ca. 20 Mk. monatlich. Offerten mit genauer Angabe an Herrn Richard gOOQODOQ OO OQ ÜDODODQOaOaOOODOOOOO 8 8 L General-Versammlung -JL k Dienstag den 7.Juli, Abends 9 im Nereillslolsl. Tagesordnung: Halbjähriger Bericht des Schriftführers. Waldfest. BezirkSfeft in Bersrod. Restaurant „zum Lahnstein". Jeden Sonntag: Frei-Concert. Nächsten Mittwoch, am Kirfchenmarkt: 617^ ^VerlorerntGefundenJ Eine Brosche X. S L. Nohlerman« II., Neustadt 63. Ein braves Meußmäbchen für 10. Juli gesucht. 6176 Wo ? sagt die Expedition dieses Blattes. 61u0| Junger, verheiratbeter, solider Arbeiter, der auch mit Pferden umgehen kann, für bald gesucht. Näheres in der Expedition d. Bl. Jeanette Willstädt Um stille Theilnahme bitten gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl- Für den 1. October ein fleißiges Mädchen für Küche und Hausarbeit gesucht. Gute Zeugnisse erforderlich. Frau Dr. W. Stein, 6004 Ludwigstraße 37, II. 6135] Ein erfahrener Schlosser, auch gewandt als Maschinenführer und Kesselschmied, sucht Stellung. Näheres in der Expedition d- Bl. 6180] Tüchtige Frau sucht Beschüf tigung für einige Stunden des Tages. Neustadt 16, III. Aicßcvkr fi u*' fnnabm«» Setai & initb 51«®" * <10 he! WW •_ Während dieser Fer ^'schleunige Sachen^ wird der Lauf der gesetzlich Gießen, den d. d1 Der Krets-Ansst v. tzr wird hiermit zu; „ach § 12 des Reguiari Provinzialausschuß bis 1. September Fe Wahrend W Ft nur schleunige Sachen y Auf den Lauf der । Einfluß. Gießen, den 3. Der Provinztal-Aul ti Prov Letr.: Den Termin für uunyn ipxo 18A M AMnW an hie evaog. Kit Der späteste Termil rechnung an Sie ist auf Da dieser Termin eivgehalten worden ist, fr Zechend zu bedeuten und l. September l. I. Q btx Abiiesernugstermin tu ^»chendkiksk (Origtnalbericht | OtaHHUtM. - $il Emm ^°°ten neulich thti leit«« i®1' «ler WM Äb?rte- < Statt «« Y* *011 Kuy ”• Hier h arI SDifin, ®tclion T > Hoch , h die