‘ ®itk Mo m,. oncert :!> IIIe“ 4 1.20. Der ®otf( 6095 statt. ’’ 20 M» ll-Ahr. Sötten Aussicht; mechst ifen. A, Dolksbelustiguug rtheiluvg. unter 14 Jahren in Bern Zutritt. Der Vorstand. WÜtieT ttags 4 Uhr: >er Ausflug Tanz Marburg". ht mit ftitronl sorgt bestens unser treuer 6114 Der Vorstand. ssfts* 2L------ X ,qS. Anstalt Srwettert ’gE. 1864. Gerung- ienbä 8 Uhr: ang. •r und anderwärts. Der Vorstand. »44444444 Las, Zithern, f Hien, FlStei *M y ihl B FibrikprHM> A d Leihanitelt $ gaben ▲ Nacht), Slisiii- I I ””d fra.DOOA a aaAA goo Ki'binfr‘ ' ft»*2 M.U56 Drittes Blatt. Sonntag den 5. Juli 1896 Der Kietzeaer Anzeiger erscheint täglich, «it Ausnahme deS Montags. Die Gießener MEmittenötäiier Verden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal btigtlegL Gießener Anzeig er Kenerat-Wnzeiger. Bienrljähriger Aöonnemeulsprcisi 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Psg. Redaktion, fcpcbitiee und Druckerei: SchntstratzeNr.H. Fernsprecher 5L Aants- und Anzeigeblutt für den Ureb (ßieften. Gefunden: 1 silb. Ring, 3 Schirme, 1 Kinderschuh, 1 Stück schwarzes Kleiderzeug, 1 Stück Kattun - Tuch, 1 Bündel mit Wäsche, 1 Chaisenkapsel und 1 Hufraspel. Gießen, am 4. Juli 1896. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Roth. Deutsches Reich. Berlin, 3. Juli. Ueber die zweijährige Dienstzeit und die Armee Organisation veröffentlicht der vor Kurzem in den Rahestand getretene General von LesczynSkt einen höchst beachtenSwerthen Aufsatz, in dem es heißt, daß seit dem Regierungsantritt Kaiser Wilhelms II. wiederholt die Frage erörtert worden sei, an der Oft- und Westseite des Reiche- eine bestimmte Zahl Gefechtseinheiten, und zwar an bestimmten Tagen, völlig kriegStüchtig und operattonsfähig zu ermöglichen. Wegen vorhandener Lücken in der Armee sei nichts anderes übrig geblieben, als soviel Rekruten ein- zustellen, wie irgend möglich und damit die operative Armee nicht allein zu verjüngen, sondern auch Material zu neuen Formationen zu gewinnen. DaS Reich hat aber nicht die Mittel, um hohe Etats, wie sie die dreijährige Dienstzeit erforderte, zu zahlen. ES blieb also nur übrig, zur zweijährigen Dienstzeit zu schreiten. Gegenüber der Behauptung, das Reich habe sehr wohl die Mittel, um eine dreijährige Dienstzeit zu bezahlen, wird eine einfache Rechnung aufgestellt. Wenn heute die Compagnie ca. 70 Rekruten etnstellt, so ist der Etat 140 Mann. Dient der Mann aber drei Jahre, so ist der FriedeuSetat 210 Mann. Will man aber den Erat verringern, so fehlen die Leute schließlich bei der Feldarmee und anderen Organisationen. Ob sie aber fehlen können, daS vermag kein Uneingeweihter zu beurthetlen. Hier ist allein die oberste Heeresleitung maßgebend und jeder gute conservative Mann sollte zu derselben ein unerschütterliches Vertrauen haben. btcTST*X™ I Gratisbeilage: Gießener Jamitienötätter. folgenden Tag erscheinenden Nummer bt8 Borm. 10 Uhr. P fC__________8 a____________ Amtliche» Theil. Gießen, den 2. Juli 1896. Betr.: Die Vertilgung der Maikäfer. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen •u die Grotzh. Bürgermeistereien deS Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche unserer Auflage vom 5. Mai d. Js. (Gießener Anzeiger Nr. 108) noch nicht nachgekommen sind, werden an deren Erledigung erinnert. v. Gagern. CocoUs nnö proohtsUU^ 1 □ Ruppertenrod, 3. Juli. Hiesige Landwirthe waren nicht wenig erstaunt, als sie auf ihren Aeckern sämmtliche Kohlrübenpflänzchen auSgerupft fanden. Bet näherer Beobachtung konnte die Ursache deS Zerstörungswerkes bald festgestellt werden, eS waren Raben, die die kaum gesetzten Pflänzchen wieder auszogen. Da letztere unbrauchbar geworden, so müffen die Aecker nochmals bepflanzt werden. Ein ähnliches Treiben unternahmen die Raben beim aufgehenden Mais- auch hier zogen sie die kaum aufgegangenen Maispflanzen aus dem Ackerboden und richteten so auf einigen Aeckern die ganze Maissaat zu Grunde. Ein Abschteßen des bemerkenswerthen Schaden anrichtenden Rabenvolkes wäre sehr empfehlenswerth. (C Ober Ohmen, 2. Juli. Die Frau eines hiesigen, in Westfalen arbeitenden ManneS fuhr zu der in der Gemarkung befindlichen Lehmgrube, um einen Wagen voll Lehm zu holen. Beim Loshacken des Lehmes stürzte plötzlich die obere Erdmasse herab und verschüttete die Frau. Sie konnte zwar noch lebend aus der Erdmasse befreit werden, erlitt aber hierbei innere Verletzungen, die sie ans Bett feffeln. x Walleruhausen, 3. Juli. (Unfall.) Gestern Nachmittag wurde der hiesige Landwirth Karl Schuchmann in seiner Lehmgrube, aus welcher er gerade fortzufahren beabsichtigte, von einer sich loslösenden Erdmasse überschüttet, so daß er mit einem Hülferufe und innerlich schwer verletzt ohnmächtig znsammenbrach. Der Zustand desselben ist be« denkltch. DaS Gefährt blieb unversehrt. x Berstadt, 3. Juli. Unser Gesangverein begeht am 5. und 6. er. unter Betheiligung aller Kreise der hiesigen Einwohnerschaft und vieler auswärtiger Vereine das Fest deS 50jährigen Fahnenjubiläums. -t- Alteuhatu, 3. Juli. Bet uns wird es später Frühjahr und Sommer als anderwärts, daher werden auch GraS und andere Gewächse später reif. Unsere Heugras- Versteigerungen haben annehmbare Preise gebracht, der Normalmorgrn (25 Ar) kam auf 13 bis 15 Mk. Gute Lagen wurden bester bezahlt. Der Monat Juli hat sich recht ungemüthlich angelassen. Man hat gestern in Häusern, wo kleine Kinder find, Feuer in die Oefen gemacht. Beim Mähen in der Morgenfrühe gab eS EtS an den Sensen. * Thierschaufest in Wetzlar. Wie aus dem Jvseraten- theil der heutigen Nummer ersichtlich, findet daS Th i ers ch au- fest in Wetzlar am 9. und 10. Juli in dem Hospital- walde „Finsterloh" statt. Der im herrlichen Buchenwald gelegene Festplatz, welcher sich auch stets eines regen Besuchs der Einwohner Gießens zu erfreuen hatte, ist seiner günstigen Lage wegen von Station Dutenhofen aus, durch prächtigen Wald über Münchholzhausen, sehr leicht und rasch zu erreichen, ebenso ist auch die Fahrgelegenheit auf der sogenannten Gießener Chaustee sehr bequem. Da außerdem daS Festcomite Alles aufgeboten hat, um für die nöthige Kurzweil zu sorgen, so kann der Besuch deS diesjährigen „Ochsenfestes" den Einwohnern Gießens wieder aufs Beste empfohlen werden. ♦ Danzig, 27. Juni. Die zur Danziger Panzer- Reserve Division gehörigen Panzerkanoneuboote „Mücke" und „Natter", welche gegenwärtig Reservemannschaften zur wetteren Ausbildung an Bord haben, befanden sich auf der Rheede in vollem Manövriren. Plößlich erscholl von der „Mücke" der alarmtrende Ruf: „Mann über Bord", indem ein Obermaat sich zu weit über Bord gelehnt und ins Master gestürzt war. Ehe noch die Boote klar gemacht werden konnten, war bereits Lieutenant zur See Marcks, der erste Offizier der „Mücke", welcher gerade das Com- mando führte, in voller Uniform über Bord gesprungen, und eS gelang ihm auch, den Verunglückten zu fasten. Hierbei gerteth aber der kühne Lebensretter selbst in die größte Gefahr, da sich der Matrose mit der Kraft der Verzweiflung au seinen Körper klammerte. Dennoch gelang die Rettung, da sich der Offizier trotz der au ihm hängenden Last so lange über Master halten konnte, bis ein Rettungs- boot herbeischoß und beide aufnahm. Bon dem Verhalten deS braven Offiziers, der ohne Bedenken für feinen Untergebenen daö Leben emsetzte, ist höheren OrtS Meldung erstattet worden. * Durchschlagskraft moderner Gefchoffe. Die Vergrößerung des Panzers an Kriegsschiffen hat zur Folge, daß dementsprechend die Geschützeonstructionen geändert wurden, um den Panzer zu durchschlagen. Anscheinend ist die Technik noch nicht am Ende deS Erreichbaren angekommen, da vor einiger Zeit auf der B ay von New-Aork ein Geschütz erprobt wurde, besten Resultate noch erhöht werden sollen. Es durchschlug daS 1813 Pfund schwere Geschoß deS 100 Tonnen Geschützes, welches mit 187 Pfund Pulver geladen war, einen Wall von folgenden hintereinander aufgestellten Materialien: Eine Compound-Panzerplatte von 20 Zoll Dicke, eine Etsenplatte von 8 Zoll, eine Holzlage von 20 Fuß, Granitmauerwerk von 5 Fuß Beton und 6 Fuß Ziegelmauerwerk, sodaß also der ganze Geschoß- Canal eine Länge von 44 Fuß und 4 Zoll hatte. * Unterschied. Herr: „Sie find also umgesattelt? Kommt Ihnen daS medicinische Studium nicht schwerer vor alS daS juristische?" — Student: „Ach nein, man trinkt eben nur täglich ein paar Schoppen mehr." Feuilleton. Die Mausefalle von Nanry. Eine Erinnerung aus dem Jahre 1870. Von Fred Vincent. (Schluß.) Der Himmel hatte sich im Laufe des Vormittags voll- ständig aufgeklärt und daS alte Nancy lag im hellsten Sonnenschein, als kurz vor zwölf Uhr durch die eine Hauptstraße der Stadt die Wachmannschaften mit klingendem Spiel nach dem „Place StaniSlaS" anrückteu- begleitet waren fie von einer größeren Menge Franzosen als sonst, die in ihrer Freude über die moralische Niederlage der Preußen sich ganz laut und uugenirt höhnische Bemerkungen zuriefen und sich gegenseitig aufforderten, mit auf den Platz zu kommen und den „Froschtanz" (la danse des grenouilles), wie fie unseren Parademarsch spöttisch nannten, mttanzusehen. Auf dem Platze angekommen, nahmen die Wachen an dem Ausgange nach dem Schlöffe Aufstellung, die Mufik spielte ein Potpourri aus „Pariser Leben", und eine dichte Menschenmenge hatte sowohl den Platz als auch die CafeS besetzt. Keinem Einzigen aber fiel eS auf, daß sich ungefähr fünf Minuten später gleichzeitig auf allen drei Straßen starke Jnfanterie-Ab- theilungen 'heranbewegten, an den Eingängen zum Platze aufmarschirten und die hohen Gitterthore hinter sich schloffen. Plötzlich brach die Mufik ab, auf dem Postament der Reiterstatue erschien der Adjutant des Gouverneurs und durch die augenblicklich eingetretene Todtenstille hindurch drang scharf seine Stimme: „Achtung auf mein Commando! Bataillon soll chargireu — geladen I" Und raffelnd öffneten und schloffen sich die Schlösser der Züudvadelgewehre an allen vier Gitterthoreu, während die Menge jammernd und aufkretscheud nach der Mitte des Platze- drängte. Durch den Lärm hindurch jedoch tönte das weitere Commando: „Chargtrt — fertig!" Und die ganze auf dem Platze versammelte Menschenmenge war durch eine vierfache eiserne Phalanx von blitzenden Bajonetten von den Ausgängen des Platzes abgeschnitteu. Unbeschreiblich war die Aufregung der eingeschlostenen Franzosen, und der Uebergang von der höhnischen Schadenfreude zur tödtlichsteu Bestürzung war so groß, daß da- gellende Wuthgeheul gar nicht aufhören wollte. Eine ganze Zeitlang hatte der Adjutant ebenso regungslos wie das Reiterstandbild auf dem Postament gestanden und den Augenblick erwartet, wo er fich vernehmlich machen konnte. Da aber keine Ruhe eintrat, hob er endlich die Hand und die Spielleute fielen mit einem kräftigen Trommelwirbel ein. Das war verstanden worden, denn es wurde jetzt wirklich todtenstill auf dem Platze, so daß jedes einzelne Wort der kurzen Ansprache verstanden werden konnte, welche der Adjutant in französischer Sprache hielt: „Die Moselbrücke ist gestern Abend von Franktireur- gesprengt worden- die Bevölkerung von Nancy hat darum gewußt und wird daher zum Wiederaufbau beitragen. Wir haben Arbeiter verlangt, jedoch keine erhalten, darum nehmen wir sie uns. Alle Frauen und Kinder können den Platz ungehindert verlassens- sämmtliche Männer werden sofort von hier an die Bahn eScortirt und nach der Brücke ge- bracht, wo sie arbeiten müffen, bis sie abgelöft werden. Niemand wird früher entlasten, als bis ein Arbeiter für ihn gestellt worden ist. Wer fich fügt, wird gut behandelt, wer fich widersetzt, wird niedergeschosien. C’est la guerre!" Toller alS zuvor brach das Wuthgeheul wieder los und fast schien es, als wolle die aufgeregte Menge fich gewaltsam einen Ausweg erzwingen. Wiederholt wälzte fie fich auf die Gitterthore zu, doch jcdeSmal prallte fie vor den Bajonett- reihen zurück, um sich endlich, verhältnißmäßig früher als wir gehofft hatten, in ihr Schicksal zu ergeben. Der zweite Act der Comödie spielte fich ungemein rasch ab. Bald war der Platz von den überflüsfigeu Frauen und Kindern gesäubert und nun ging Abtheiluug nach Abtheilung der Männer unter scharfer Bedeckung nach dem Bahnhofe ab, wo fie sofort in die bereitstehenden Züge verladen wurden und nach der Brücke abdampfteu. Alles, waS nur im Staude war, eine Schaufel zu führen, wurde mitgenommen, sogar die Besitzer der CafsS und ihre Kellner, und eS gewährte einen eigenartig erheiternden Anblick, neben dem finster blickenden Bourgeois und dem Arbeiter in blauer Blouse den eleganten, parfümirteu Flaneur in Cyliuder und Glacehandschuhen zum Brückenbau abführeu zu sehen. Hin und wieder allerdings widersetzte fich ein besonders rabiater Schreier der Abführung, allein wir hatten eS nicht nöthig, von der Waffe Gebrauch zu machen- der Adjutant behielt Recht, der Kolben genügte. Am Abend destelbeu Tages aber hatte die Stadt schon mehr Arbeiter gestellt, als wir überhaupt gebrauchen konnten, und bereits zwei Tage später war die Bahnverbindung mit Nanteuil wieder hergestellt und die Truppen« und LebeuS- Mittel-Transporte konnten ungestört weiterbefördert werden. Ein zweiter Angriff auf die Moselbrücke hat aber nicht statt- gefundev, denn das oben erwähnte Frauktireurdorf war uiedergebraunt worden und Nancy hatte eine hohe Kriegs- contribution entrichten müffen. Uns aber, die wir bei der Mausefalle von Nancy beteiligt gewesen, wird dieselbe ewig unvergeßlich bleiben. <3 0 Passiva. Summe der Summe der Activa 183564.79 6178 5808 4. und 6146 «rofdorfer straffe 2, II 6098 Mäusburg 7 Spezialität Fertige schwedische Uy Zimmer-Thüren _. .1 1? iiHnr lind Palrlnidnnrrnn ...» ■ —— Futter und Bekleidungen 4020 Emil Funcke Italiener Rothweine 5733 MaMburg 7 1. 6. 3. 18. August, 15. September, 20. October, 17. November, M n n Möbel-Transport ren Job. Kessler Sonnenstr. 5, Giessen. Eigenes Fuhrwerk. Ein gesetztes Mädchen zur selbstständigen Führung eines Haushaltes nach auswärts gesucht. Verlag von Emil Roth in Gießen. " Alle» Radfahrern zur Anschaffung bestens empfohlen: die soeben in 26. Auflage erschienene 8751.83 3514.33 169459.01 24.— 1815.62 da einzureichen. Gießen, den 4. Juli 1896. LanggLffer, Eisenbahndauaffessor. 59441 Eine tüchtige Büglerin empfiehlt sich in und außer dem Hause- Näheres Wallthorvraffe 27. Eingang am Afterwea- Installateur P. öoU Plan, Arbeits- und Lieferungsverzeich- niß, sowie Bedingungen liegen auf dem Baubüreau im Riegelpfad zur Einsicht auf und können dort die Angebotsunler- lagen gegen Zahlung von 40 $ erhoben werden. Angebote sind bis Samstag de« 11. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, eben- Niedenau 15. Frankfurt a. M. Niedenau 15. Ueber 100 verschiedene Thürsorten stets auf Lager. Illustrirte Preisliste gratis. vom Großherzogthum Hessen von Maximilian Arommann. In Carton JL 2.80. Aufgezogen auf Leinen in Futteral JL 4.50. Maßstab 1:280,943. Die Frommann'sche Karte gewährt Radfahrern den sichersten Wegweiser durch daS Gebiet des Großherzogthums Hessen und sämmtliche angrenzende Länder. Spanische Weine dlrect bezogen, von ärztlicher Seite empfohlen, zu billigstem Preise. Marquisen-Drell empfiehlt in großer Auswahl zu billigten Preisen 5510 E. Bloedner, Seltersweg. Versteigerung. Der Unterzeichnete läßt Samstag 11. Juli, Nachmittags 1 Uhr, Nachverzeichnetes freiwillig gegenbaare Zahlung meistbietend versteigern. 1 Wohnhaus mit Schmiede, 1 Bohr- maschine, 1 Biegmaschine, 1 Schraub- stock, 1 gr. Blasebalg, 1 gr. Ambos, 1 gr. Schleifstein, sonstiges Hand- werkszeug, sowie einige Möbel. 4162 Georg Herrmann, Schmied, Hohensolms bei Wetzlar. Geschäftsguthaben . Reservefond . . . Einlagen .... Unerhobene Dividende Reingewinn . . . Mitgliederstand Ende 1894 . . . . Zugang in 1895 16, Abgang in 1895 1., 15. und 29. December. Darmstadt, den 1. Juli 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Darmstadt. Morneweg. Activa. Kassevorrath Vorschüsse Hypotheken Kaufschillinge . . . . Werthpapiere . . . . Zinsenrefte und Stückzinsen Gerichtskosten . . . . Mobilien Ersatz für Fetroleum-Glühlicht |ßSrtHcheÄnzeigen| Betr.: Feldbereinigung Staufenberg. Verdingung. Die bei den Meliorationsaussüh- rungen in rubr. Gemarkung vorkommenden Arbeiten und zwar: 1. Chaussirungsarbeiten für 472.50 2. Pflasterarbeiten für 140.— sollen Dienstag den 7. d. Mts., Vormittags S*/r Uhr, auf dem Rathhause zu Staufenberg durch öffentliches Ausgebot vergeben werden. Die Verdingungs-Unterlagen liegen auf Großh. Bürgermeisterei Staufenberg zur Einsicht offen. Gießen, am 2. Juli 1896. Großh. Culturinspection Gießen. Wißmann. 6130 Feinst spanischen wie auch deutschen Cognac. 9651.19 89243.88 64874.55 7755.05 5278.05 6431.88 123.19 207.- Zuchtviehmarkte in Darmstadt. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz bis auf Weiteres die Abhaltung von Zuchtviehmärkten Hierselbst unter nachstehenden Bedingungen gestattet hat: 1) Auf die Märkte dürfen nur Thiere aus unverseuchten Orten der Provinz Starkenburg aufgetrieben werden. Thiere von Händlern aber nur dann, wenn sie mindestens sieben Tage in unverseuchten Orten der Provinz in seuchenfreiem Zustande zugebracht haben. 2) Der Auftrieb ist nur gestattet, wenn der Führer der Thiere mit auf vorschriftsmäßigem Formular ausgestellten und vollständig ausgefüllten Ursprungszeugniffen für jedes einzelne Thier versehen ist und die thierärztltche Besichtigung der Thiere durch den den Markt beaufsichtigenden Thierarzt stattgefunden hat. 3) Schlachtthiere und alle Thiere, welche von benachbarten Schlachtviehmärkten kommen, sind vom Auftrieb auf die Zuchtviehmärkte ausgeschlossen. Die betreffenden Märkte werden im laufenden Jahre stattfinden am 21. Juli, Rheinweine (Ober-Ingelheimer Rothweln, Hochheimer Weisswein) und Moselweine. 387 Dalma tödtet in drei Minuten alle Fliegen, Schnaken und Flöhe in Zimmer, Küche oder Stallung unter Einladung. Die Mitglieder des Spar- und Vorschuß-Vereins zu Danbriugen, E. G. m. u. H., werden hiermit zu einer General- Versammlung auf Sonntag, den 12. Juli d. I., Nachmittags 3 Uhr, bei Wirth Albach dahier freundlichst eingeladen. Tages-Ordnung: Prüfung der Rechnung pro 1895. Verkeilung der Dividende. Daubringen, den 4. Juli 1896. 6172 Der Director: Wilh. Albach. Complette Betten eigenen Fabrckates, 3026 Sprungfedern-, Roßhaar-. Capock- und Wollmatratzen, Deckbetten «nd Kiffen, Bettfedern «nd Daunen, varchend, Drell und DaunenkSper, Steppdecken, wollene Lotter. Th. Brück, Schloßgaffe 16, Brand-u. Kanzleiberg-Ecke Telephon 27. Aiwa Blaken der Lampe. Ij''Reinigung des Dochtes mehr. Schwitzen der Lampe. Explosion (selbst beim Umfallen der Lampe). Zu haben für jede Brennergrosse: Preis per Stück Mk. 0.25 bis Mk. 0.40. Allein-Fabrikant: Reinhold Berth, Berlin NO. Eilgros-Niederlage: A. Gretscher, Giessen, Neustadt 78. 3MB* RinS® werden von mir selbst aufgesetzt und werden Bestellungen in meiner Wohnung entgegen genommen. DO Richt giftig! Dalma giebt cs nur in Xs n mit IW” (E.LAHRI versieg Flaschen zu 30 und 50 Patentbeutel unbedingt nothwendig, hält jahrelang, 16 Zu haben in Gießen in der ^Hirfchapotheke". fobtnftofff, wasserdicht, in guten Qualitäten, sehr practisch für Touristen und Radfahrer, empfehlen in großer Auswahl Louis Treff & Cie., Tuchlager, Wallthorstratze 17. 5738 Tüchtiger Pferdeknecht findet bei hohem Lohne dauernde Stelle. M. Rosenthal, 5965 Liebigstraße 13. Ein tüchtiger Junge kann in die Lehre treten bei Passiva 183564.79 . 145 6 10 . 155 Bekanntmachung. Der Fernsprechverkehr zwischen Gießen —Bad - Nauheim Friedberg (Hessen) —Frankfurt (Main) ist sett heute eröffnet. Gießen, den 3. Juli 1896. Kaiserliches Postamt. Ritsert. KAA Marlr zahle ich dem. der WWW 1’1 dl tk beim Gebrauch von Kothes Zahnwasser ,5 ä Flacon 60 H, jemals wieder Zahnschmerzen bekommt oder aus dem Munde riecht. Job Gsorae Kothe Nchf, Berlin. In Gießen bei H. Tichy, Seltersweg 43. Neuer Bienenhonig, bsob Wiesenftraße 4, I. Gothaer Lebensverficherungsbank 125 (älteste und größte deutsche Lebensversicherungsanstalt). Nerfilherungsbefiglld am 1. April 1896: 695 Millionen Mark. Ausgkjahlte Nerjicherungssnmmeu seit 1829: 283% Millionen Mark. Vertreter: Heinrich Hochreuther, Sübonloge 5. Mitgliederstand Ende 1895 . . Daubringen, den 30. Juni 1896. Spar- und Vorschuß-Verein zu Daubringen Eingetr. Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht. Der Rechner: Schwalb II. Der Controleur: Weimer. ^^teHerbAngebote^ Ein Bäckergehülfe auf sogleich gesucht. 609b Herman« Bogt, SelterSweg. 6007j Tüchtige Spengler gesucht^ «g. rrppet. 6108] Zwei tüchtige Schreiner gegen guten Lohn auf fofort gesucht Heinrich SchLfer, Annerod. 6082] Gineu Gehülseu, selbstständigen Arbeiter, sofort gegen guten Lohn sucht C. Hohmeier, Schlosser. Jüngere Mädchen finden dauernde BeschLftignng in der Tabakfabrik von 6005 Georg Philipp Gall. 6056] Ein junges Mädchen, das Liebe zu Kindern hat, wird gesucht Grünbergerstraffe 27, pari. Vermögens-Maris pro 31. December 1895. ist Petroleumlampen-Brennring ,,Variabler14. (Patentirt in allen Culturstaaten). Petroleum-Ersparnis» 20 pCt. IZa». Verdunsten des Brenners mehr. Helles, weisses Licht. ““IU Dochtverbrauch. Eine Beiköchin, sowie Küchenmädchen alsbald gesucht. | Neue Kliniken. Tränende Motoren aller Art, "Waeeer- ▼ereorguBgßanlagen für Private, Gärtnereien,
"!-> Hit» »rt1 & ■«1-. JjW*