sen I 8 Uhr, eben). :e Karten vor- 2015 land. * r-Ztch. W cstztz. Grade unnum- Adolph NI-) iben. Abend- ©allem 0,1ö. t jene, u« m Ihr, ML L d Heilandes häus, ■ (Tenor) und : hiesiger Kräfte, der Nusikaueu' Vorzeigung del nf. 1795 t ist nur, ®er [ P 2130 uhl ■f f> s^°' M Donnerstag den 5. März 1S9Ü Zweites Blatt. Rr. 55 Amts» und Anzeigrblatt für den Ureis Gieren. Gratiskeitage: Gießener Aamitienötätter dem ent- Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den fcfgmben Tag erscheinenden Nummer bi» Borm. 10 Uhr. vor Alle Alle Annoncm-Bureaux de- In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Sie Ihr flüsternd. der furchtbare Bann, unter sprechen. Zwei Worte nur: Zu Nr. 2 erläutern wir, daß Sie in der Regel, insofern lein besonderer Anstand vorliegt, jedem der betreffenden Mesenbesitzer speciell eröffnen wollen, welche Mängel der Wicsenvorstand vorgefunden hat und daß diese Mängel binnen der vom Wiesenvorstand zu bestimmenden Frist so gewiß zu beseitigen wären, als sonst die nöthigen Herstellungen auf Soften der Säumigen angeordnet würden. cn*'t Ablauf der gesetzten Frist wollen Sie nach Anhörung des drei blickten mich entsetzt an. „Ich eile zum Arzte," sagte die Diakonisfiu und treffenden Gemeinden, welche diesen Weg eingeschlagen haben, werden taugliche Personen bestellt, welche auf Stoften„ der Gemeinde und unter Aufsicht des OrtSvorstandeS die Säuberung der Bäume vornehmen, wodurch eine bedeutend größere Garantie für eine gründliche Reinigung geboten wird. Wir können Ihnen dieses Verfahren nur empfehlen. Ihrem Berichte, daß in Gemäßheit vorstehender Ver- ügung die Vertilgung der Raupennester erfolgt ist, sehen wir bis zum 15. April d. I. entgegen. v. Gagern. Menschen Herz senkt. Und nach einigen Wochen stand in demselben Zimmer ein genesender Mann, hielt ein junges Mädchen umschlungen und sprach: „Du hast mich vom Tode zum Leben auferweckt, Anna! Und Dir sollte nun nicht dieses arme Leben gehören?!" Sie entgegnete nichts, sondern legte stumm ihr Haupt an meiue Schulter. , Ihr Bruder aber, der stille drüben in der Ecke faß, nickte uns zu, ernst und doch freundlich. Ich hörte ihr Schluchzen. „Er lebt !" wiederholte sie Und da — da löste sich vierteljähriger > ASaunemeutspretH» 2 Mart 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Rtbaction, Expedition und Druckerei: Zch»cstr-tzeFr.7. Fernsprecher 61. Verwachte» -e- Kinzenbach. 1. März. Das hiesige landwirthschaft- liche Casino hielt heute Abend seine zweite diesjährige Versammlung bei Herrn Wirth Pensch ab. Nachdem der Vorsitzende, Herr Lehrer Eberhard, verschiedene VereinS- angelegenheiten besprochen, hielt Herr Lehrer Schlierbach einen Vortrag über „Volksschule und Landwirthschaft". ES würde unS zu wett führen, wenn wir auS diesem interessanten Vortrage alle Punkte hier anführen wollten. Der Vortragende ermahnte ganz besonders die Mitglieder, daß sie ihre Söhne doch auf die landwirthschaftliche Wtuter- fchule zu Wetzlar zur weiteren praktischen Ausbildung schicken sollten. Es sei unS durch die Bahn die günstige Gelegen- hett geboten, daß unsere Söhne diese Anstalt mit geringen Kosten besuchen könnten. Unsere Volksschule könnte doch nur die Elemente lehren, die Weiterbildung gehört eben der Fortbildungsschule und landwirthschaftkichen Winterschule an. Herr Lehrer Eberhard laS sodann einen Aufsatz über Wiesen- pflege und Bewäfferung derselben vor. Sodann wurden Bestellungen auf Chiltsalpeter angenommen- die Mitglieder wollen nunmehr mit diesem Dünger, welcher sich zur Kopfdüngung des Getreides im Frühjahr ganz besonders eignet, den ersten Versuch machen. * ein „thenrer" Todter ist der im Sommer Hingerichtete Mörder Richter für die Universitäts-Anatomie in Rostock geworden. Der Leiter der Anatomie, Professor v. Brunn, beauftragte den JnstitutSdieuer, den Leichnam stets unter Spiritus zu halten, da er ihn wahrscheinlich für besondere wissenschaftliche Untersuchungen ausersehen hatte. Nun starb aber der Professor im December, der Diener jedoch führte nach wie vor den Auftrag mit großer Gewissenhaftigkeit auS und so kam bei Ablegung der JahreSrechnung die überraschende Thatsache zu Tage, daß der Mörder nach seinem Tode fünfhundert Liter Spiritus für zweihundertsünfund- siebzig Mark „consumirt" hatte. Da schrak ich zusammen. „Laß mich, Richard, Härte ich entgegnen, „der Tod löscht alle- Vergangene aus!" „Edles Mädchen!" flüsterte R'chard leise. Ein leichter Schritt näherte sich meinem Sterbelager und im nächsten Augenblick rauschte ein Regen von rothen Rosen und Immortellen auf mich nieder. DaS Tuch auf meinem Gesicht wurde von einer zarten Mädchenhand fort- gezogen, ein paar Lippen und ein paar feuchte Augen näherten sich und dann fühlte ich einen heißen, glühenden Kuß auf meiner kalten Stirn. „Schlaf wohl, Du noch immer Geliebter!" Und la war es mir, als ginge von jenen rothen Lippen ein warmer Lebensstrom auS, der durch alle meine Adern dränge, und als ströme aus jenen Augen, deren seltsamer Zauber mich einst berauscht hatte, ein Feuerstrom, der die erloschenen Flammen meines LebenS aufs Neue anfachte. „Ich mußte sie sehen, die mir dieses that, ich mußte — Ich weiß nicht, was geschah, ich hörte nur Anna den Ruf deS Entsetzens auSstoßen! „Richard! Sieh her, er lebt?" Ich muß wohl die Augen aufgeschlageu haben, denn mir sah ich Anna, Richard und die Diakonissin stehen. Gießen, den 3. März 1896. Betr.: Die Vertilgung der Raupennester. Das Grobherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzh. Bürgermeistereien bezw. Localpolizeibeamten des Kreises. Wir beauftragen Sie, in Ihren Gemeinden unter Hinweis auf § 368 pos. 2 des Reichsstrafgesetzbuchs, Art. 80 deS Feldstrafgesetzes zur Vertilgung der Raupennester an Bäumen, Sträuchern und Hecken unter dem Bemerken öffent- lich aufzusordern, daß gegen Diejenigen, welche dieser Auf- forderung nicht längstens bis zum 1. April l. I. entsprochen haben werden, auf Grund der genannten Gesetzesstellen Anzeige erhoben, sowie daß die Vertilgung auf Kosten der Säumigen angeordnet werden würde. Wir erwarten, daß Sie die Feldschützen bei Erfüllung ihrer Obliegenheiten in dieser Beziehung überwachen und die bezüglich der säumigen Baumbesitzer anzuordnende Reinigung alsbald nach Ablauf des Termins anordnen, so daß die Säuberung bis zum 15. April überall vollständig ausgeführt ist. Außerdem ist gegen die Säumigen Anzeige zur Feldrüge nach § 368 pos. 2 deS Strafgesetzbuchs zu erheben. Auf den der Gemeinde gehörigen Grundstücken wollen Sie die Säuberung von den Raupennestern auf Gemeinde- ich gestanden. Ich konnte „Er lebt für Dich!" so flüsterte ich. Da aber war eö um ihre Selbstbeherrschung geschehen, neigte sich über mich und küßte mir Mund und Stirn. Bruder aber ließ sie gewähren und wehrte ihr nicht. Bon draußen her klangen die Glocken: sie läuteten den Sonntag ein. Ernst und feierlich klangen sie, aber nur Friede und Freude schien mir auS ihren Tönen zu sprechen. „Die da tobt waren, siehe, sie sollen leben!" Diese uralte Verheißung hörte ich auS ihrem metallenen Munde. In unserem Zimmer aber herrschte Stille- doch nicht jene bange, fürchterliche Stille des Todes, sondern jene erhabene Stille, welche der wiedergewonnene Friede in der Feuilleton. Dir Geschichte eines Todten. Novellette von Max Montani. (Schluß.) ES schlug Mitternacht. Die Diakonissin kam noch einmal zurück, sah mir einen Augenblick in das Gesicht, löschte die Lichter aus und ging bann wieder. Ich hörte, wie sie die Thür von draußen ab schloß, danach aber warS stille, todtenstille im Zimmer. Draußen fiel der Schnee, leise und unhörbar, und webte daS Leichentuch, mit dem demnächst mein frühes Grab bedeckt werden sollte. . Qu Ewigkeiten wurden mir die Stunden. In jebtm waenbltcke glaubte ich, baß die Posaune erschallen müsse, die mich vor den Richterstuhl des Weltenrichters forderte. Aber sie ertönte nicht - vielleicht sollte mein Urtheil, als daS über ttnen großen Sünder, zuletzt gesprochen werden. Schon kam der Morgen — auch die Todten haben Tag DBb Rächt — und die Sonne ging auf. Mir schoß ein Lied durch den Kopf, welches ich einst gelesen hatte: Stcll aus den Tisch die duftenden Reseden, Die letzten rothen Astern trag herbei Und laß uns wieder von der Liebe reden, Wie einst im Mat. Gieb mir die Hand, daß ich sie heimlich drücke. Und wenn man« steht — mir ist eS einerlei, Gted mir nur einen Deiner süßen Blicke, Wie einst Im Mat ES blüht und duftet heut auf jedem Grabe, Ein Tag tm Jahre ist den Todten frei, — Komm an mein Herz, daß ich Dich wieder habe, Wie einst im Mai. Da hörte ich, wie sich leise die Thüre öffnete und gleich darauf eine Männerstimme sagte: »Er war Deiner nicht merth, Anna'. Wozu die Bemühungen!" Der Hießen er Auzeiser erscheint täglich, Vit Ausnahme be» Montag-. Die Gießener ».«ilienblLlter werden dem Anzeiger »öchmtlich dreimal beigelegt» Ich Härte alles, was gesprochen wurde, ich sah auch, daß Anna noch immer an meinem Bette stand. Mit einiger Anstrengung gelang es mir, ihre Hand zu fassen. Ihr Auge ruhte aus mir, aber sie sprach kein Wort. Auf meinem Bette lagen Rosen und Immortellen, die Anna vorhin hiugeftreut hatte. Eine Rose nahm ich und drückte sie Anna in die Hand. Sie wandte sich wortlos um. Ihr Bruder aber trat an sie heran, legte seinen Arm um ihren Nacken und sagte leise: „Weine nicht! Er lebt!" fernte sich. Anna kniete an meinem Bette, rieb mir die Schläfe mit Wein und flößte mir davon ein. Richard aber stand wortlos dabei und sah dem Beginnen seiner Schwester zu. Nach Kurzem kam der Arzt. Er machte ein sehr er- stauuteS Gesicht, als er erfuhr, waS sich hier zugetragen. „Der Patient muß in einem todesähnlichen Starrkrampf gelegen haben," meinte er, indem er mich untersuchte. Dann gab er einige Verordnungen und sagte: „Ich glaube, daß alle Gefahr überstanden ist. Ruhe und gute Pflege find jetzt hier die Hauptsache!" Gießener Anzeiger Generat-Wnzeiger. Wiesenvorstandes weitere Anttäge stellen. Jedenfalls sind I die von Ihnen getroffenen Anordnungen in den von Ihnen | einzusendenden Protokollen einstweilen zu erwähnen. Das Protokoll über den Rundgang ist von allen Thetl- nehmern zu unterzeichnen. War ein Mitglied des Wiesenvorstandes verhindert, am Rundgange Theil zu nehmen, so ist dieses am Schluffe des Protokolles zu bemerken. Sollte der Wiesenvorstand, der außer dem Großherzog- lichen Bürgermeister oder Beigeordneten, mindestens noch aus zwei Ortseinwohnern, welche Wiesen besitzen oder solche zu benutzen oder zu verwalten haben, bestehen soll, nicht mehr vollständig sein, so wollen Sie den Gemeinderath wegen Ergänzung des Wiesenvorstandes vernehmen und uns die Anttäge des Gemeinderathes in besonderer Verhandlung vorlegen. U D- lagern. _______ Amtlicher Theil. Gießen, den 3. März 1896. Betr.: Den Wiesengang. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Nach Art. 7 der Wiesenpolizeiordnung ist in diesem Monat der Wiesengang von den Wiesenvorständen unter Zuziehung der Feldschützen und Wiesenwärter vorzunehmen. Wir beauftragen Sie deshalb, dieselben hierzu baldigst «uszusordern und uns die über den Wiesengang aufzunehmen- rcn Protokolle bis längstens 15. April d. I. vorzulegen. In diesen Protokollen haben die Wiesenvorstände, was Sie denselben noch besonders eröffnen wollen, hauptsächlich folgende Punkte aufzunehmen: 1) ob die Anordnungen, welche sie bei dem letzten Wiesengang getroffen haben, befolgt worden sind und welche nicht - 2) welche Anordnungen von den Wiesenvorständen zur Beseitigung der bei dem diesmaligen Wiesengang vorgefundenen Mängel von ihnen getroffen worden sind oder vorgeschlagen werden- hierbei wird den Wiesenvorständen besonders empfohlen, ihr Augenmerk namentlich auch auf die Reinigung der Wiesen von Gestrüpp, Gesträuch, Moos rc., auf die Entfernung der Herbstzeitlosen, des Erdauswurfs aus den Be- und Entwässerungsgräben, auf die Verebenung der Maulwurfshügel und dergleichen und auf die Unterhaltung der Be- und Entwässerungsgräben zu richten und hierbei nach den bestehenden Bestimmungen zu verfahren - 3) Verbesserungsvorschläge in Bezug auf größere Wiesenfluren, namentlich solche, zu deren Ausführung die Bildung von Wassergenossenschaften nach dem Gesetze vom 30. Juli 1887 über die Bäche und nicht ständig fließenden Gemässer (Regierungs-Blatt S. 159) erforderlich ist. kosten alsbald veranlassen. Wenn hiernach auch jeder Baumbesitzer selbst zur Der- tilgung der Raupennester verpflichtet erscheint und dieselbe .. ------ , g-g-n ihn erzwungen werden kann, l° -mpfi-hlt <« stch doch ■ Nach fruchtlosem viel mehr, wie es in manchen Gemeinden üblich ist, daß die Gemeinde die Vertilgung in die Hand nimmt. In den be- Bekanntmachung, betreffend die Vertilgung der Raupennester. Die Garten- und Feldbesitzer der Gemarkung Gießen werden hrermit aufgefordert, bi» zum 1. April L Z. chre Bäume, Sträucher und Hecken von den Raupennestern zu reinigen. Diejenigen, welche dieser Aufforderung nicht Folge leisten, verfallen in die in § 368 de» Reichsstrafgesetzbuche» bestimmte Geld ober Haftstrafe. Außerdem wird die Vertilgung der vorhandenen Raupennester auf Kosten de» Säumigen angeordnet werden. Gießen, den 25. Februar 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Wolff._____________________2083 Neubau eines hygienischen Instituts zu Gießen. Arbeits-Vergebung. Die für vorgenannten Neubau erforderlich werdenden Arbeiten und Lieferungen: 1. Glaserarbeiten (1—3 Loose), mit zus. rund 330 qm Fenfierfläche ein- schlichlich Beschlag, und 85 qm besonderen Verglasungen, 2. Nollladenlieferung (1 Loo», mit rund 37 qm, 3. Tüncherarbeiten (1 LooS), wobei rund 4220 qm Wand» und Deckenputz, sollen auf dem Wege öffentlichen Angebot« vergeben werden. Bezüglich der Bedingungen für die Bewerbung um diese Arbeiten und ihre Ausführung wird auf den Minffterialerlaß vom 16. Juni 1893 verwiesen Die Angebotunterlagen können in dem AmtSlokal unterzeichneter Behörde ffflodbeftr 52) eingeseben werden, woselbst auch da« Angebotformular abgegeben wird. Die Angebote sind bis »tenitofl de« 17. MLrz d. I., »nrmtttafl» 11 Uhr einzureichen, zu welchem Termin die Eröffnung erfolgt- ZuschlagSfrift bi» 8. April d. I. Stehen, den 2. März 1896. Großh- Baubehörde für die Universitäts-Neubauten zu Gießen. 1982 __________Renting._______ Hroße Wutzholz -Versteigerung. Dienstag, den IO. März d. I. Zusammenkunft Vormittag» 8'/, Uhr auf der großen Sttaße von hier nach Niederkleen, Gemarkung Hochelheim, District Fuchslücher. 1. Hochelheim: Eichen: 2 Stämme II. Kl. = 4,85 km, 1 St. HL Kl. = 0,94 km, 19,50 rm Nutzholz. Nadel: 93 Stämme III. und IV. Kl. — 26 km, 5 Stangen I. Kl., 32,50 rm Nutzholz. 2. Dornholzhausen: Eichen: 3 St. III. Kl. = 2,23 km. 3 rm Nutzholz. Nadel: 58 St. m. und IV. Kl. = 18,22 km, 13 Stangen I. Kl., 150 II. Kl., 245 III. Kl., 12 rm Nutzholz. 3. Vollnkirchen: Eichen: 1 St. I. Kl. -- 2,54 km, 4 II. Kl. = 7,57 fm, 6 III. Kl. = 3,90 km, 5 IV. Kl. ----- 0,75 fm, 12,95 rm Nutzholz. Nadel: 27 St. m. Kl. — 5,07 fm, 3 IV. Kl. = 0,60 fm, 20 Stangen I. Kl., 30 n. Kl., 40,40 rm Nutzholz. 4. Weideuhausev: Eichen: 5 St. II. Kl. = 7,88 fm, 5 III. Kl. = 6,70 fm, 4 IV. Kl. = 0,54 fm, 2,G0 rm Nutzholz. Nadel: 8 St. II. Kl. = 1,72 fm, 2 Stangen II. Kl. 5. Klein-Rechtenbach: Eichen: 2 St. II. Kl. = 3,50 fm, 4 III. Kl. — 3,90 fm, 2,50 rm Nutzholz. Nadel: 12 St. III. Kl. = 2,55 fm, 26 IV. Kl. ----- 2,62 fm, 29 Stangen I., 63 II., 161 III Kl., 9 rm Nutzholz. Da» Holz au» District 2, 3 b, 9 a und 21 der Gemeinde Vollnkirchen wird in District 15 ausgeboten. Die Waldungen liegen unmittelbar zusammen; Schluß der Versteigerung etwa 4 Uhr in der Nähe von Groß- und Klein-Rechtenbach. Für Führung ist gesorgt. Groß-Rechtenbach, 28. Februar 1896. Da» Bürgermeister-Amt. 1981 Große Nutzholz-Versteigerung. Donnerstag, den 12. d. Mts., Begin« 9 Uhr Bormittags, District Tiefergraben, Gemarkung Groß-Rechtenbach. 1. Groß-Rechtenbach: Eichen: 5 St. II. Kl. = 8,59 fm, 53 St. III. Kl. = 33,81 fm 4 St. IV. Kl. == 0,93 fm, 23 rm Nutzholz. Nadel: 18 St. III. Kl. = 5,75 fm, 5 St. IV. Kl. = 1,20 fm, 348 Stangen I., II. u. III. Kl., 25,50 rm Nutzholz. 2. Hörnsheim: Eichen: 3 St. I. Kl. = 10,23 fm, 4 St. II. Kl. = 6,39 fm, 7 St. III. Kl. = 4,94 fm, 1 St. IV. ---- 0,14 fm. 3. Lützellinden: Eichen: 3 St. I. Kl. = 12,52 fm, 2 St. III. Kl. = 0,74 fm, 2 St. IV. Kl. = 0,35 fm, 4 rm Nutzholz. Nadel: 97 St. III. und IV. Klaffe — 38,54 fm, 48 rm Nutzholz. Schluß der Versteigerung Nachmittag« gegen 5 Uhr. unweit der Straße von hier nach Münchholzhausen. Für Führung ist gesorgt. Die Waldungen liegen unmittelbar zusammen. Groß-Rechtenbach, den 3. März 1896. Da» Bürgermeister. Amt. 2148 Lohriude-Verkauf. Am Mittwoch, den IS. März, Nachmittags 2 Uhr, werden auf dem hiesigen Geschäftszimmer ca. SSO Centner Eichen- Lohriude aus den Gemeinde-Waldungen der Bürgermeisterei öffentlich ausgeboten. Die Rinde ist zum größten Theile I. Qualität. Verkaufs» Bedingungen und Angaben über die Gewinnungsorte können hier eingesehen werden und werden gegen Erstattung von 50 Pfennig auch portofrei nach auswärts mitgetheilt. Schriftliche Angebote werden bis zur Terminstunde entgegen genommen. Ehringshausen, den 1. März 1896. Das Bürgermeister-Amt. 2146 Gothaer Lebensderficherungsbauk. Bersicherungsbeftand am l.Dccember 1895: 690 Millionen Mark. Dividende im Jahre 1S96: 29*/s bis 114% der Jahres-Normalprämie — je nach der Art und dem Alter der Bersichcrung. 225 Vertreter: Heinrich Hochreuther, Südanlage 5. Holzversteigerung. Montag den 9. März 1896, von Borwittags 9 Uhr an, soll im Lang-Gönser Gemeindewald„Haide" nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 70 Eichenstämme von 13—51 cm Durchmesser und 4—10 m Länge — 21,10 fm. 3 Buchenstämme 48 cm Durchmesser und 2—4 m Länge — 1,62 fm. 8 Fichtenstämme oon 17—25 cm Durchmesser und 10—18 m Länge — 3,34 fm. 30 rm Buchen- und Eichen-Scheiter, 310 „ „ „ * Knüppel, 4700 Wellen Buchen- u. Eichen-Reisig, 134 rm Buchen- und Eichen-Stöcke, Die Zusammenkunft ist auf dem Fußpfad nach Holzheim am Wald. Bemerkt wird, daß da» Stammholz im Distrtct „Jungemark" von Nach- mittags 1 Uhv an zur Versteigerung kommt. Lang-Göns, den 3. März 1896. Großh. Bürgermeisterei Lang-Göns. 2150] Drücket.__________ Holzverkauf, kürstl. (Dbtrförflrm Hohensolms. Montag den 9. März 1896. Zusammenkunft Vormittags IO Uhr am Eichelsberg bei dem Teich. District Eichelsberg: Boche: 37 rm Scheite, 64 rm Knüppel, 25 rm Stöcke, 3700 Wellen (zweite und dritte Durchforstung). Eiche: 1 rm Knüppel. Fichte: 18 rm Scheite, 14 rm Knüppel, 54 rm Stöcke, 1780 Reisigwellen. District Bleidenberg: Buche: 300 Reisigwellen. Kiefer: 6 rm Scheite, 15 rm Knüppel, 14 rm Stöcke, 1000 Reisigwellen. Annewald: Buche: 12 rm Knüppel, 2 rm Stöcke, 1970 Reisigwellen (zweite Durchforstung). Eiche: 16 rm Scheite, 25 rm Stöcke, 500 Reisigwellen. Grundwald: Buche: 46 rm Scheite, 27 rm Knüppel, 20 rm Stöcke, 4100 Reisigwellen (zweite Durchforstung). Eiche: 4 rm Knüppel, 300 Reisigwellen. Fichte: 210 Reisigwellen. Das Holz liegt sehr gut zur Abfuhr in der Richtung nach Wetzlar und zum größten Theil auch nach dem Bieberthal unmittelbar an und in der Nähe der Straße Wetzlar- Hohensolms. Hohensolms, den 2. März 1896. 2137 Fürstliche Oberforsteret. Holzversteigerung. Es werden versteigert: 1) Montag den 9. März d. I. aus den Dtstricten BelterShainerwald 1 und 2 a, Kaulhain, Alter Haag, Stein» kaute 1 und 3 a, LaubachSkopf, Steinweg, Ochsenstall, Junge Buchen und Hain der Forstwarkei ReinhardShain, sowie auS dem District Brciteloh der Forstwartei Caasen: GtLmmer 98 Eichen mit 43 fm, 138 Fichten mit 61 fm, 72 Kiefern mit 65 fm, 6 Lärchen mit 6l/i fm; Derb stangen r 76 Fichten mit 5 fm. 2) Dienstag den 10. MLrz d. I. au» den Dtstricten Grauerberg, Alter Haag, Ochsenstall und Börninger Berg der ForstwarteiReinhardShain LiLmme: 171 Fichten mit 46 fm; Derbftaage«: 1748 Fichten mit 72 fm sowie 76 rm Nadelreistg (Schichthaufen) Zusammenkunft jedeSmal Vormittags VtlO Ubr, am ersten Tage am Pflanz garten im District Steinwea. am zweiten Tage auf der Staatsstraße Beltershain— Geilshausen am Distritt Grauerberg. Am ersten Tage wird das Hol» in den Dtstricten Hain und Stetnkaute 1, am zweiten Tag das im District Grauerberg vorgezeigt. Alles übrige Holz wird un» vorg-zeigt verkauft. Die blau unterstrichenen Stammholznummern kommen nicht zum AuSgebot. Grünberg, den 2. März 1896 Großherzogliche Oberförsteret Grünberg. ________Schober-_________2149 Vergebung von Maurerarbeiten. LamStag den 7. I. Mts., Mittags 12 Uhr, sollen in dem Gemeindehause zu Treis a. b. L. Maurerarbeiten, veranschlagt zu 703 Mk. 20 Pfg., öffentlich in den Accord gegeben werden. Tret! e. d. L, 2. März 1896. Gr. Bürgermeisterei Treis a. d. L. 2059 Benner. 1571 Man achte genau auf den Namen ,,Dr. Thompson“ und die So hnts- marke ,,Schwan“. Die geehrten Hausfrauen wollen sich durch marktschreierische Annoncen, in welchen „Salmiak-Terpentio-Selfeopolver* als be^es Waschmittel angepriesen wird, nicht irre machen, denn dieses geringwerthige Product enthält weder Salelak (Ammoniak) noch Terpentin, was durch Analysen der bedeutendsten Chemiker festgestellt worden ist. Unsere Abnehmer dürfen überzeugt sein, dass zoe Waschen der Wäsehe nichts Besseres und Billigeres existirt, als das seit langen Jahren in tausenden von Haushaltungen eingeführte 4 „Echte Dr. Thospson’s Seifenpulver'. Dr. Hhompson's Seifenpulver Ist da* beste und im Gebrauch billigste und bequemste "Waschmittel der Welt. Holzversteigerung. Am Samstag, 7. März er., Borwittags 10 Uhr anfangend, im District Fuchsstrauch: 106 Stück Fichten-Stämme, 10 bi« 22 cm Durchmesser, bi« zu 15 m lang, mit 23,22 fm, 18 rm Buchen-Scheitholz, 38 „ „ -Prügelholz, 2500 Buchen und gemischte Wellen, 50 rm Stöcke. Zusammenkunft: bei dem Bahnwärterhäuschen Herzberger im Fuchs- irauch. Hungen, den 29. Februar 1896. Fürstliche Oberförsterei. 2044 Wiegmey er_______ Aermitthungen. 18421 Wohnung von vier event. fünf Zimmern mit all. Zudeh. im 4. Stock per 1. April zu vermtcth«. A. Bieler, Westanlage 44. 61] Da» von Herrn Fabrikant Sg. Roll bewohnte Logt« ist per sofort ander, wett zu oerm. Nähere« CftaItlage 9. 139] In meinem Hause Gcke AM Datum- tu 3tetnt$ra6<, nächst der Nordanlage, ist der zwette Stock mit 5 Zimmern, allen Bequemlichkeiten und GartenaMheil per 1. April l. I zu ver» miethen. «ttdr. Suter, Stetnftr.il, U. 161] Wohnung, 6 Zimmer mit alb» Zubehör, zu verrnlethen. ___________________«chutftastz« «. 429j e*ilUr1hEsbt 11, Ecke Rortzs anlagc, schöne Wohnung, 6 Zimmer mb 2 81 nuckiwet», Asterweg 6. 2USOJ tsin flttnfS dJianlarbcnlontl zs »rabettftratze 9. vermiet hen. 1888 Zubehör, zu oermtethen. Ä. «okt Mrsteigerung Donnerstag den 5. Mirs, Nachmittags 2 Uhr, werden in dem Holz-Lager der Herren K a tz e n st e i n und Seipp, Liebigstraße, eine Parthie Brennholz, circa 5000 Stück 1. Sorte Falzziegel, 10,000 Stück Plattziegeln, 300 bis 400 Doppeldielen für Gerüst- bohlen geeignet, von dem Abbruch zweier Hallen herrührend, versteigert. 60 bi« 70 Cubikmeter gesunde« Bauholz kann au« der Hand abgegeben werden. 2012 Heinr. Carle. Apfelscheiben, Apfelspalten, Bohräpfel, Apricosen, Birnen, Brunelle», Kirschen, Pflaumen, Cathar., Zwetscheu, türk., „ hiesige. Gemischtes Obst, alle» in neuer, bester Waare, empstehlt Emil Fischbach. Gebote auf die diesjährige Lohernte diesseitiger Gemeinde- Waldungen sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, hierhin bi« einschließlich den 15. d. Mts. einzureichen. Nachweisung Über die geschätzten Erträge , Verkauf«bedingungen, Karte Über Lage rc. der Schläge können hier eingesehen werden. Gr.-Rechtenbach, 2. März 1896. Das Bürgermeister-Amt. 2147 Familien-Wohnungen In allen Größen und Lagen weist an«# führltch nach der »tstzener WotzussO»- C. NaumannS 8 vorzüglich bewahrte par-Kern-Seife unübertrefflich Inr alle Wasch-Zwecke zu 32 4 Pcr Piuod XDas 5 Pfund-Packet Jl 1-5OL- Stets rorräthig bei: Gg. Kinkel, A. Kröll, Ludwig Loth, Gebr. Michel, H. F. Nassauer. Aug. Noll. Bahnhofstr., W. M. Noll, Ederstr. 1, Gust. Walter. Hoh. Arnold II., A. &. G. Wallenfels. 1U97J Bcreöraf-.t 1. Wohnung oos 7 Ztm. und Zudeh., Veranda re., per 1 Mot zu verm. Näh. bet Architekt CUie. 7U7] Eine fltint Famtttenwohnun«. 3 Zimmer, tküche re, In meinem Neu bas sofort zu oermtethen.__ ffarlJWl- Ein kleiner Laden mit Logs« per 1. AprU er. zu vermitthe». 2('5()______________«aplattsgakse 1O._ 2061 ] Möbllrtes Ztmmer zu vermtechöü Marktplatz 9, " 2U63] Ein große«, schön nid bilde« Zimmer an einen anständigen Herra billig zu oermtethen. Die,»ratze 6, 2 Stiegen hock., Z'-t-zi Schön möbltnes Zimmer p oermiekben. GMvtftratz« 10, IH- _ 2032J MöblirreS Zimmer mU EahtM« ,u vermiethea. «KStfUI - 2621 6(68ne 6 Zimmer-Wohnung Btt zwei Mansarden per 1. April zu ver» mitt Heu._______Vt»«aa«ftaatze 10. 604) Wohnung, 6 Zimmer mit aüui Zubehör, per April zu vermittheu. Auch kann Stallung für ein oder zwei Pferde zugegeben werden. __Grftadirgerftratzs 11» 952] Wohnung von 4 Zimmer» ett allen Bequemlichkeiten zu vermiethe». _________MaabeegesftratzO >9» H» 1185] «in schöne« Mansardenloßt« per April zu oermtethen. tzKarltz gatsUet, wallthorstr. 16. 1258] vlelchstratze 11: Fünf Zimmer nebst Zubehör zu vermttthen. Nähere« vteichstratze 16, patt. 1641] EUteePratze SO zweiter Stock (4 Zimmer) zu oermtethen.__ 1647] Wohnung zu vcrmictheu. ___________________»olfftoatze 16. 1698] In tneinem Hause, VatzetzO^ stratze 24, ist der zweite Stock mit 4 bt< 5 Zimmern und allen Bequemlichkette» per 15. Mat zu vermttthen Hch. EchaffstaePt, Lchanzenstrotze. Ebendaselbst Laden mit Somptotr per sofort. 1667] Ein schöne« Mansardenlogt» tun OSwaldSgattcn per 1. AprU anderwettt» zu oermtethen. Baanerei lah «her ill L.ndwn o; M dü ■ btt leiten W? I tzbitMschm, lotst Ml str mit andertn ftaa asamhen muh. kniti eine Million Zu! M tübt Milliarde, d tzdodmechermeister au^j taimt M nicht. (®elä | ,3 untattüy wordm w I ßttwicktiung der Jndust ! Aücker bitte üdnhaupt r tann b«t allo durch 1 - wie Sie rt nennen - | ifc Mämiw find dem gilt jdommaL (®tlW Wt Work fttflli Icft) Dir Prämien drill ! bd ?omml doch auch de ; iro^unbcr Pioduciiout-I anderm Industrien tibm Mnrn hosteniltch wird ki<4Hglm stn>vrüchen er i alldi wird, würde ja j> fito. ibfl. Dr. o. Komte M Selch im Zniereffc t levlinzeniirung und bt «ettestm werden würden. 8bg. Meyer-Danz de» Sej'tz durchaus sym, i Ic oltligt 6[porl:3nbuft tag« uch meine Freund l