SB? AWZ HÄL.17-- Ldnftk'ai|tTt Ä Nstruer, und n»BnsichrrungSgesell, »tageutar dem Zvcaffo für btn Ken nm zu beiden, ötmttbtx, wtldjt in Stil auch atquifitoti^ 'innen, moUtn Offerte 9505 an die Expedi- BiatteS etnzusenden. chk« mi> ZtzkK Frau Klein Wwe., Frankfurterffrahe 31. icht AssKiiM gens-, Familien-, Ke- 'rivat-Verhältnieae auf ertheilen gewissenhaft . discret, auch über- ibezügliche Recherchen e L Klein le» AüskunftebureBU n Berlin. 7784 lapitalien. heken-Kapitai. rch btrede Verbindung ml tn Hypßidtftnbattttltbi- Äae^ Capitalien zur erster güMmBediaMk"!' , Ui Hunyadi UNTER ABSO- ^OENIGLICH eichsanstxv1 " ■. zu den beM ’-A-SSä s MEV1C*1 ' / Ritter*^' ungari^ itinau^ ^Vicbti^6 ejuef ftf der «°°"°°» nur '°> % und n“b dea»dd» hieb1-. ain0t^ie,. . diesem di# &n’ Oben111 ior^e0' Rv. 260 ErRes Blatt Mittwoch den 4 November ISO« Der Eichener Anzeiger «scheint täglich, Hit Ausnahme M Montag«. Die Gießener AamtrteudtLlter Werden dem Anzeiger Wüchmtlich dreimal tzeigelegt. Gießener Anzeig er Kenerat-Mnzeiger. Vierteljähriger Avonuementspreisr 2 Mark 20 Pfg. mit vringerlohn. Durch die Post bezöge« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedittoa und Druckerei: -chulstrahe Kr.7. Fernsprecher 51. Zlsnts- nnd Zlnzeigeblcrtt fut? den Äveis Greszen» Lunahme van Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Jamikienbtätter. Alle Lnnoncen-Bureaux des In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Lolff» .rlegr«phifched Eorrewo»coc»^tbi.re«».. Berlin, 2. November. Die BundeSrathSbestimmungen Aber den Maximal AcbeitStag im Bäckereigewerbe Pud, wie vom Schöfferg richt, nunmehr auch vom Landgericht Berlin anläßlich der St age des Bäck-rmetfterS König als zu Mccht bestehend anerkannt worden. Berlin, 2. November. Die „Rordd. Allqem. Ztg.- be- geichnet nach eiogezogeneu Erkundigungen die Nachricht ameri- -antscher Zeitungen für unbegründet, wonach eine neuere deutsche Verordnung die Einfuhr von Fteischconserven «us den Unionsstaaten tharsächlich unmöglich wache, indem fr die Untersuchung jeder einzelnen Büchse bei der Einfuhr ivorfebe. Rathenow, 2. November. Amtliches Wahlresultat der NcichSragS-Ersatzwahl im Wahlkreise Westhavelland (Brandenburg) ES wurden inSg'iammt 18,969 Stimmen obgegtben; davon en>fi-!en auf den Svrtftftelltr Peue Dessau (Soc) 7864, auf den Landrath v. Loebcll Rathenow (cons.) 6293 und auf den Kaufmann Biell Brandenburg (freisinnige Bolksp ) 4818 Glimmen. Hamburg, 2. November. Die Motorführer der Straßenbahn beabsichtigten gestern treten Lohnd ff-renzen in fcen Au-stand zu treten. Die Polizei gab bekannt, wer «hne Kündigung strike, verliere dauernd den polizeilichen Fahrschein. Der Strike unterblieb, soll aber angeblich am Dienstag beginnen. Rom, 2. November. Die Leiche des Cardinals Prinz Hohenlohe wurde gestern Nachmittag nach einer Surzen Trauerfeter in der Kirche Santa Mar'a Maggiore, Welcher der Herzog von Raltbor, der N-ffe des Verstorbenen, beiwohnte, in der Stille nach der Capelle des deutschen Friedhofes bei St. Peter überführt, woselbst die Beerdigung am 3. d. M. nach einem feierlichem Traueramt in der Kirche San Lorenzo in Lucina stattfindet. Der Deutsche Kaiser hat den preußischen Gesandten beim Vatican, v. Bülow, mit seiner Vertretung bei der Trauerfeierlichkeit beauftragt und «inen prächtigen Kranz am Sarge niederlegcn lasten. Die Königin Margherita, sowie die Prinzessinnen Friedrich Carl »nd Friedrich Leopold von Preußen haben ebenfalls Kränze gespendet, desgleichen der Kronprinz und die Kronprinzessin Bon Schweden, welche sich bei dem Begräbntß durch den schwedischen Gesandten Baron v. Gildt vertreten lasten werden. Paris, 2. November. Nach einer Meldung des „Temps" aus Madrid übernimmt die Bank von Spanien die Emission der inneren Anleibe im Betrage von 400 Millionen gegen eine Provision von i/i pCt. Petersburg, 2. November. Wie verlautet, hat da« Verkehrs Minister tum beschlossen, vom nächsten Jahre ab daS rollende Material für sämmtliche Bahnen Rußlands zu verstärken. Athen, 2. November. Meldung der „Agence HavaS". Eine Truppe Aufständischer drang von Macedonten in Eptru« em. In der Nähe von Zagon kam eS zn einem Mutigen Zusammenstoß mit türkischen Truppen, wobei Capitän Bekir Aga und mehrere türkische Goldateu fielen. Einige Aufständische wurden gefangen genommen. Depeschen des Bureau „£>erolbN. Berlin, 2. November. Der Kaiser empfing heute Vormittag u. A. den chinesischen Zolldirrctor Detring. Berlin, 2. November. Dem BundeSrath ist heute, wie der „Kreuzzeitung" zufolge verlautet, der Militär'Etat sür daS Etatjahr 1897/98 zugegangen. Hiermit soll dem BundeSrath nunmehr der gesammte Etat vorliegeu, dessen Berathung so gefördert werden soll, daß dem Reichstage bei seinem am 10. d. M. erfolgenden Zusammentritt der ganze Etat vorliegt. Berlin, 2. November. Die „Post" bestätigt, daß in lern Brfiuden des Generalobersten Freiherru von Lov, der vekanntltch schon seit Anfang dieses Jahres leidend ist und leit Monaten tu Eonstanz weilt, eine Besserung noch immer nicht eingetreten ist, sodaß eS fraglich erscheint, ob der General wieder auf seinen Poften zurückkehrcu wird. Sein verlängerter Urlaub läuft mit dem 1. Januar 1897 ab. Berlin, 2. November. Zu dem vorgestrigen Artikel der ^Hamb. Nachr." schreibt heute der „RetchSanzeiger" im nicht- Mwtlichen Theil: Wir find ermächtigt, Folgendes zu erwidern: Die Frage, von welchem Zeitpunkte ab geheime diplomatische Vorgänge den Charaeter von Staatsgeheimnissen vertieren, kann ausschließlich von leitenden Staatsmännern auf Grund ihrer Verantwortlichkeit und ihrer besonderen Kemttniß der politischen Lage entschieden werden. Jede Abweichung von diesen Grundsätzen würde die auswärtige Politik Ueberraschungen und Erschütterungen auSsctzeu und dürfe daS Staatstnteresse gefährden. Hat Deutschland bedingungslos die Zusage erthelt, sowohl die Thatsache wie den Inhalt der vor 1890 mit Rußland geführten Verhandlungen geheim zu halten, so dauert diese Berpfl'chtung für Alle, die darum wissen, auch heute noch unverändert fort. Damit entfällt auch die Möglichkeit, auf den sachlichen Inhalt jener Verhandlungen einzugehen. Berlin, 2. November. Gestern wurden verschiedene öffentliche Versammlungen, deren Beginn in die Zeit von 10 bis 11 Uhr Vormittags fallen sollte, polizeilich verboten. Begründet wurde daS Verbot damit, daß nach der Polizei-Verordnung vom 10. October öffentliche Versammlungen an Sonn- und Festtagen bis Vormittags 12 Uhr nicht stattfinden dürften. Berlin, 2. November. Der russische Kaiser hat, wie das „Berl. Fremdenbl." auS bester Quelle erfahren haben will, in Darmstadt seinen Besuch in Berlin zum Frühjahr nächsten JahreS in sichere Aussicht gestellt. Dieser Besuch soll mehr den Charaeter einer freundschaftlichen Be- gegnung als einer offictellen Gegen-Visite tragen. Berlin, 2. November. Unter den Personen, die als Nachfolger des Majors von Wißmann für den Gouverueur- posten in Oftafrika in Frage kommen, wird neuerdings auch der Landes-Hauptmann Dr. K. W. Schmidt genannt. Berlin, 2. November. Geheimrath Georg Lewin, der bekannte Specialift für Hautkrankheiten, ist heute Mittag im 77. Lebensjahre gestorben. Breslau, 2. November. Der RittergutS' und Fabrikbesitzer HanS von Decker aus Bobeptein bet Hirschberg im Rtesengebtrge stürzte, wie der „BreSlauer Generalanzeiger" meldet, bei Dittersbach in der Nähe von Lüben auf der Jagd aus dem Wagen, wobei sich das Gewehr entlud und die Kugel dem Jäger in den Leib drang. Herr v. Decker war sofort tobt. Elbing, 2. November. Der „Elb. Ztg." zufolge hat Vicekönig Lihung-Tschang nach seiner Rückkehr nach China mit der Firma Schichau in Elbing einen Contract auf Lieferung von vier großen Divifionsbooten, sogenannten Torpedo-Jägern, abgeschloffen. AIS Bauzeit ist ein Jahr festgesetzt. Die Fahrzeuge werden aus Nickelstahl von 60 Kilo Festigkeit hergestellt. München, 2. November. Die „Münch. Reuest. Nachr." melden aus Berlin: In hiesigen politischen Kreisen findet es ganz besondere Beachtung, daß die italienische Presse lebhafte Aeußerungen im Sinne einer Annäherung an Frankreich und England bringt. München, 2. November. Wie nunmehr feststeht, belaufen sich die Unterschlagungen deS durch Selbstmord geendeten KaisirerS der bayrischen Hypotheken- und Wechselbank, Klocker, auf 130 000 Mark. Die Veruntreuungen waren nur dadurch möglich, daß hierzu ein zweiter Kassenbeamter Hilfe leistete. Weinsberg, 1. November. Neber da« schwere Eisenbahnunglück, welches sich vorgestern Abend 8 Uhr zwischen Weinsberg und Willsbach ereignete, wird noch gemeldet: Der um diese Zeit von hier in der Richtung nach Hall abgehende Personenzug stieß auf der genannten Strecke mit acht Wagen zusammen, die sich in Eschenau von einem in gleicher Richiung, also auf demselben Geleife fahrenden Güterzuge losgelöst hatten und auf der abfchüifigen Strecke über Wlls- bach zurückgerollt waren. Der Zusammenstoß erfolgte mit furchtbarer Gewalt, da der Personevzug zwei Maschinen hatte und die Güterwagen mit großer Geschwindigkeit dem Zuge entgegenrollten. Der auf letzteren befindliche Bremser, der vergeblich seine Wagen zu bremsen versuchte, wurde auf die erste Maschine deS PersonenzugeS geschleudert und war sofort tobt. Ebenfalls geiödiet wurde der Heizer dieser Maschine und schwer verletzt der Locomitvsührer, dieser wurde gestern Nacht noch nach Heilbronn gebracht; er soll bereits gestorben sein. DaS Personal der zweiten Maschine wurde nur unbedeutend verletzt, von den Reisenden Niemand. Letzteres ist dem Umstand zuzufchreiben, daß der Personenzug zwei Maschinen führte, diese vermochten den furchtbaren Stoß zu pariren. Die erste ärztliche Hilfe leistete Herr Ober- amtSarzt Dr. Höring von hier. Mit einem später von Heilbronn ankommenden HilfSzug trafen auch fünf Aerztr ein. Der Heizer wurde gestern vergebens gesucht. Erft heute Morgen entdeckte man ihn, als der Tender der ersten Maschine von letzterer weggebracht wurde. Ec war zwischen beiden in die Kohlen eingepreßt worden. Der Materialschaden ist bedeutend. Die erste Maschine wurde auf die Seite geschleudert und ist fast ganz zertrümmert, ebenso die acht Güterwagen mit ihrer Ladung. Die zweite Maschine wurde ebenfalls aus dem Geleise gehoben, aber nicht besonders stark beschädigt. DaS eine Geleise wird bi« heute Morgen wieder frei sein. Zu bemerken ist nock, daß nach der Ablösung der Wagen deS Güterzuges in Eichenau daS Alarmsignal gegeben wurde. Darauf will der Wärter bet Sulzbach den heranbrausenden Wagen daS Haltsignal gegeben haben, natürlich vergebens. Dem Personenzug, der hinter einer Curve verdeckt war, konnte kein Zeichen gegeben werden. Bei Ertönen des Alarmsignals soll er den Posten Ellhofen bereits passirt haben. Rom, 2. November. Großes Aufsehen erregt folgender Zwisckenfall bei der gestern stattgehabten Leichenfeier des Cardinals Hohenlohe. DaS Capitel ließ nicht zu, daß die von der Königin von Italien und von Kaifer Wilhelm gesandten Kränze in die Kirche gebracht wurden. Die Kränze wurden daher, als der Sarg die Kirche verließ, auf denselben niedergelegt. Rom, 2. November. Es ist sehr wahrscheinlich, daß der Papst im nächsten Conflstorium keinen französischen und keinen russischen Bischof präconifiren wird. Rom, 2. November. „Italic" schreibt, ein Telegramm Macarias an den Vatikan melde, MeneUk habe offen ausgesprochen, er werde die Gefangenen nur gegen Zahlung einer großen Kriegsentschädigung freilassen. Die oppositionelle „Roma" behauptet, das Kriegsminifteriu« habe Befehl ertheilt, bi« Ende November 60000 Gewehre neucftcn Modells nach Afrika zu senden. Fanfulla erklärt, die Regierung habe jeden Moment zwei ArmeecorpS für Eritrea bereit. Sollte kein ehrenvoller Friede zu erlangen sein, so sei die Regierung vorbereitet, um ein günstiges Resultat zu erzwingen. Der osficielle Don ChtSciotte sagt, die Regierung habe noch nicht Alles gethan, um allen Eoentualitäten ent» gegensehen zu können. Brüssel, 2. November. Der Arbeitsminister hat die Abgesandten von 2000 invaliden Bergarbeitern der Borinage dahin informirt, daß er sie am 8. November nicht empfangen werde, dagegen bereit sei, dieselben an einem anderen Tage zu empfangen, damit die Regierung nicht direct oder indirect an einer Demonstration betheiligt erscheine, in welcher die rothe Fahne getragen wird. Pari«, 2. November. In bonapartistischen Kreisen wi.d erzählt, der Zar habe während seines Aufenthaltes in Darmstadt den Prinzen Victor Napoleon etngeladen. Dieser Besuch habe deshalb eine hohe Bedeutung, weil das Pariser Comitv dec Bonapartiften den Prinzen Ludw'g als Kronprätendenten bezeichnet hat, welcher als Oberst in der russischen Garde in Petersburg steht. Paris, 2. November. Präsident Faure besuchte heute Vormittag daS Pantheon, wo er am Grabe CarnotS die drei Söhne desselben antraf und ihnen die Hand drückte. Faure verweilte mit ihnen noch einige Zeit am Grabe CarnotS. Paris, 2. November. Der goldene Kranz deS Zaren ist gestern nicht am Grabe CarnotS niedergelegt worden. Es soll dies erst morgen geschehen. Paris, 2. November. In der „Lanterue" kündigt der Deputirte Rouauet eine Interpellation über das Ver- hältniß Frankreichs zu Rußland an. Nach den Enthüllungen der „Hamb. Nachr.", meint derselbe, sei eine Erklärung über die politische Situation Frankreichs nöthig. Nancy, 2. November. Gestern Nachmittag sand vor de« Denkmal auf dem Friedhöfe für die 1870 Gefallenen eine Gedächtnisfeier statt. Sämmtliche Nancyer Vereine begaben sich in corpore mit Musik an der Sp tze nach dem Friedhöfe und legten Kränze auf den Gräbern nieder. ES wurden mehrere Reden gehalten. London, 2. November. Seit drei Tagen verweigern die Londoner Lohnkutscher den Reisenden ihre Dienste. Anstatt dieselben biß in einen der Bahnhöfe zu befördern, halten sie die Reisenden von den Bahnhöfen mit dem Gepäck ab, wa« zu vielen Unzuträglichkeitin führt. Berlin, 3. November. Wiederholt erfolgte Dernehwungen der Mörder Werner und Große Haden bestätigt, daß dieselben bei Ausführung der That keine Complicen hatten. Berlin, 3. November. Wie dem „Vorwärts" aus Brandenburg gemeldet wird, findet die Reichstags- Stichwahl bereits am 6. ds., nicht am 7. statt. Berlin, 3. November. Gestern Abend fanden hier fünf Versammlungen der Schneider und Con- fectiousarbeiter von Berlin und Umgegend statt, in welchen der Wunsch ausgesprochen wurde, daß der Reichstag dahin wirken möge, daß gesetzliche Schutzbestimmungen für die ConfrctionS Arbeiter erlassen würden. In allen Versammlungen wurden dementsprechende Resolutionen angenommen. Berlin, 3. November. Rach Berichten auS Deutsch- Heute wird die Landes- Drr Voi liegt rom 5. d. ttivaigrr ßinwei Innerol WitteruugSberlcht vom S. November. Mit Ausnahme deS äußersten Nordwestens und Nordostens steht ganz Europa unter der Herrschest niederen Druckes, d.fle» Dertheilung außerdem sehr unregelmäßig ist. Barometnsche Minim» lagern über Scanhinavien, über Norddeutschland sowie über de« Südwesten deS E.dthrtlS. In Süddeutschland find die Unterschied« im Lustdruck gering, jedoch find vielfach kleinere (Störungen 1* erkennen Die Witterung ist meist nebelig oder trüb. SrwShnent- werth- Niederschläge find in der Pfalz gefallen. In der Schafs und Süddeutschland lagen die Temperaturen am Morgm ein wenig unter dem Gefrierpunkt. 4- WuB dem Ohmthal, 2. November. Mit dem Näherrücken deS TageS der ReichStagSwahl ist auch die Wahl- bewegung lebhafter geworden Gestern fanden Wähler- M MM'» Ligen der b«ust sollen die1 alten Rathha Mnkungen ein! 1. haben für Lebenisahl 2. wird der 14 Tag' onrtren d 3. werden in 4. darf ans j 6. sollen Diel Diejenigen, $1 im alten Rat! 1. Sch' 2. Fra< DieAusnc uns jedoch vor, bedürftig sind, 1 fielen, 9774 liberalen Wählerversammlung eine antisemitische, in welcher der seitherige RkictStogSabgrordnete Herr Köhler sprach § Bo» vordere« BogelSberg, 2. November. Die Dresch- Maschinen-Gesellschaften und Smzelbesitzer führen Klagen über Ausstellung geschlossen, dürfte ein erheblicher Fehlbetrag sein. Huugersnorh ausqebrochen. Budapest, 3. November. einer Ooat'on gefehlt." Der Pore 1897/98 lügt L-theiligten < Drais.H Gr macht werden. „ I ♦* Panorama. Von dem Besitzer deS zur Zeit hier aufgestellten Panoramas, Herrn Schmidt, wird jetzt eine | Bilder Serie gezeigt, wie sie uns in ähnlicher Weise bisher noch nicht geboten worden ist: Moskau mit feinen Kirchen, I Prachtbauten und Sehenswürdigkeiten- gleichzeitig aber Sczenen aus den letzten KrönungSfeierlichketteu. Der Beschauer steht den Krönungszug mit seinen imposanten Einzelheiten, die bei der Feier anwesenden Fürstlichkeiten, die Tribünen auf dem Chodtnsktfelde, alsdann die bekannten I Schreckenssceueu, die gestürmten Geschenkbuden re. an seinem Auge vorüberziehen. Mit spannendem Interesse haben wir die ausgestellte Serie zu wiederholten Malen besichtigt und I können nicht umhin, dem Besitzer deS Panoramas unfern Dank und unsere Anerkennung auszusprechen. DaS Panorama ist in der That sehenswürdig. ** Kriegerkameradschaft „hasfia". Nach Erfüllung der satzungsmäßigen Pflichten ist der Kriegerverein Heuchel- heim mit 20 Mitgliedern in den Landesverband der Krteger- kameradschaft „Hassia" ausgenommen und dem Bezirk Friedberg zugetheilt worden. *• Die Annahme von Alter«- und ZuvaliditStß-Berficheruvg»- Quittuugskarten als Unterpfand, wie sie von Gefindevermiethern oft gehandhabt wird, ist unzulässig. ES wird nämlich gegen Hinterlegung dieser Karte den strllungsuchenden Personen häufig Quartier und Kost gewährt, auch wenn dieselben momentan nicht zahlungSsähig sind. Die Gefindvermiether sind deshalb, wie die „Offenb. Ztg." meldet, bei vorgekommenen Fällen polizeilich darauf hingewiesen worden, dass dieses Verfahren gesetzlich nicht statthaft ist und daß die Karten kein Psandobstct für unbezahlte Forderungen bilden dürfen. Die Einbehaltung der Karten zieht vielmehr auf Grund des § 108 in Verbindung mit den §§ 147 und 148 des Gesetzes über die Alters- und Invaliditäts-Versicherung eine Bestrafung nach sich. -|- Nidda, 2. November. Gestern Nachmittag fand im Saale GambrtnuS" dahier eine ziemlich besuchte Wähler Versammlung der nationalliberalen Partei zu Gunsten MeinertS statt, in welcher Herr Reichs- und Land- tagSabgeordnerer Dr. Osann auS Darmstadt mit beredten Worten die Aufgaben und Ziele der Partei darlegte. 4- Huageu, 2. November. Seither wurde für die hiesigen und tu der näheren Umgegend wohnenden Katho- ! likcn ein periodischer Gottesdienst in einem geräumigen Locale dahier abgehalten, dessen Miethe mit 140 Mk. jährlich Se. Durchlaucht Prinz SolmS Braunfels wegen seiner Tochter bezahlte. Nachdem die Prinzessin infolge Derheirathung ihren Wohnsitz zu Hungen aufgegeben hat und die Zahlung der Miethe eingestellt wird, hört auch Mangels der ersorder- lichen Mittel und des nöthigen Inventars der periodische Gottesdienst auf, so daß die Gläubigen theilS nach N.dda, Laubach oder Sich, theilS nach Rockenberg und Gießen zum Gottesdienste reisen werden. r. AlSfeld, 2. November. Mit dem heutigen Tage hat die hiesige land wirth s ch aftltch e Wiuterschule ihren I diesjährigen Wintercursus begonnen. Die Aufnahme der Schüler fand um 11 Uhr nach einer kurzen Eröffnungsrede I deS Schulvorstehers im Schullocale statt. Der regelmäßige I Unterricht beginnt morgen früh und dauert, abgesehen von I einer kurzen Unterbrechung zu Weihnachten, bis gegen Ende I März. Die Schule wird diesen Winter von 41 Schülern I besucht. Eine auffallend große Zahl derselben stammt aus I dem Kreise Gießen. Während früher immer höchstens 3 bis 4 I von dort waren, schickte der Kreis Gießen dieses Jahr neun I junge Leute zum Besuch der Schule. DaS diesjährige 25. Wintersemester zeigt mit 41 Schülern die höchste Schüler- I zahl seit Bestehen der Schule. ♦♦ Orden» -Verleihuuge«. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben den nachbenannten Angehörigen des Großherzoglichen Gendarmerie-Corps die Erlaubniß Allerhöchst ertheilt, die ihnen von Seiner Majestät dem Kaiser , von Rußland verliehenen Orden und Ehrenzeichen annehmen und tragen zu dürsen, nämlich: dem Oberst und Commandeur des Corps Beck für den St. Annen-Orden 2. Klasse, dem Rittmeister ä. la suite Frhru. v.Normann für den St. Annen Orden 3. Klaffe, dem unberittenen Ober- wachtmrister Gärtner und dem berittenen Oberwachtmeister Apfel für die große silberne Medaille, sodann den berittenen Gendarmen Lotz, Schmidt, Held, Hauck, Stroh, Buchhammer, Heinrich, Kaiser, Kösinger und Heß für die kleine silberne Medaille. *• Kirchliche Dieustuachrichteo. Seine Königliche Hoheit der G r o ß h e r z o g haben Allergnädigst geruht, dem Director i. P., dermalen Psarrverwalter zu Holzhausen, Decanat Rodheim, Karl Di gelt uS den Character als Pfarrer zu ertheilen, dem von Seiner Durchlaucht dem Herrn Fürsten zu SolmS- Hohensolms Sich auf die evangelische Pfarrftelle zu Eberstadt, Decanat Hungen, präsentirten Pfarrer Wilhelm Beller zu Holzheim für diese Stelle zu bestätigen. *• 3» Verein deutscher Studenten hält am Mittwoch Abend Herr Dr. Prttze einen Vortrag über die deutsche Marine. Da genannter Herr längere Zeit auf deutschen Kriegsschiffen lebte, dürfte dieser Vortrag von allgemeinem CocoUs tmfc provinzielle-. vießen, den 3. November. Sy« K-K sv?;b? .leS die Unrentabilität der Dreschmaschinen. Fast in jeder Gemeinde befindet sich eine Damps-Drefchmaschine, sehr häufig sogar zwei. In einem nicht großen Ort befanden sich jüngst sogar drei DampsKreschmaschtoen in Thätigkeit. Daß bei solch starker Concurrenz nicht mehr viel zu verdienen übrig bleibt, ist einleuchtend. Dazu nehmen noch viele Landwirthe die Dampsdreschmaschine trotz ihres billigen DreschlohneS nicht, sondern üben den Handdrusch au«. Die mäßigen Getreideergebuiffe der drei letzten Jahre find auch hierbei ein mitsprechender Factor. -e. Reu - Ulrichstein, 1. November. Monatsbericht der Arbeiter-Colonie pro October 189 6. Ende October 1896 sind in der Colonie stellen-, resp. arbeitslos 47 Mann. Dieselben vertheilen sich auf daS Groß- herzogthum Hessen?- Königreich Preußen: Regierungsbezirk Kassel 7, Regierungsbezirk Wiesbaden 7- Provinz Rhein« lande 9, Provinz Hannover 1, Provinz Sachsen 3, Provinz Brandenburg 1, Provinz Schlesien 2, Provinz Posen 2- Königreich Bayern 1, Königreich Sachsen 1, Königreich Württemberg 1 - Großherzogthum Baden 3- thüringische Staaten 1 - Ausland: Schweiz 1. Hiervon waren: Arbeiter 26, Anstreicher 2, Bäcker 4, Postbeamter a. D. 1, Buchdrucker 1, Former 1, Installateur 1, Kaufleute 3, Oeco- nomen 1, Maschinenschlosser.1, Schmiede 1, Schneider 3, Schuhmacher 2. Gearbeitet wurde an 1071 Tagen. Im Monat October wurden entlassen 6 Mann, und zwar auf eigenen Wunsch 4, zum Militär 1, gestorben 1. Seit Bestehen der Colonie sind ausgenommen worden im Ganze« 3116, dagegen abgegangen im Ganzen 3069 Mann, bleibt Bestand am 31. Decoder 1896: 47 Mann. Darmstadt, 1. November. Bei dem diesjährigen Prets- schteßeu der Cavallerie-Osfiztere und Unteroffiziere hat lt. „Tgbl." den KaisrrpreiS Vizewachtmeister Plock vom 2. Großh. Hess. Drag.-Regt. Nr. 24 erhalten. Ober-Ingelheim, 2. November. Ein Küfer und ein Kellermeister betraten am Samstag Abend einen Keller, in dem neuer Wein lagert. Durch die angefammelteu Gase betäubt, suchten beide Männer sofort den AuSgang zu erreichen. Während dies dem einen gelang, stürzte der Küfer Philipp Menk von hier in den im Keller befindlichen Brunnen । und ertrank. •• Eine antisemitische Wählerversammlung fand gestern Nachmittag im Gasthof „zum Löwen" unter Vorsitz deS Herrn Fleisch h au er- LanggönS statt. Als Referent war erschienen Herr ReichStagS-Abgeordneter Zimmermann aus Dresden, während die Zuhörerschaft zu etwa drei Fünfteln auS Anhängern Zimmermanns und zwei Fünfteln Socialdemokraten bestand. Wir wollen hier von einer ausführlichen Wieder- gäbe dessen, was gesprochen wurde absehen und beschränken uns nur darauf, zu berichten, daß Herr Zimmermann seine Partei als diejenige hiastellte, welche die bedeutendsten Cultur- ausgaben drr Gegenwart zu lösen, das deutsche Reich und I dem deutschen Volke seine Rechte (besonders das Wahlrecht) zu erhalten habe. Für die Uebelstände der Gegenwart machte er in erster Linie das Judenthum, dann den Liberalismus und den von diesem verschuldeten Sozialismus verantwortlich, I während er als sesteste Stütze des Staates den Bürger- und Bauernstand hinstellte. Nach Zurückweisung einer An- zahl, den antisemitischen Reichstagsmitgliedern gemachter Vorwürfe, hob er das hervor, um was sie sich verdient gemacht und schloß seine Rede mit der Aufforderung, den Landwirth Köhler wiederzuwählen. — Gegen die AuSsührungen Zimmermanns wendete sich hierauf der Candidat der Soctaldemo- kralen, Schetdemann, in scharfer Weise- er bezeichnete die Versprechungen der Antisemiten in Bezug auf das Wahlrecht als windig, charactertfirte den Antrag Kauitz, das Verhalten der Antisemiten zur Mtlitärvorlage, zum Branntwein- und Zuckersteuergesetz und anderem, und sprach aus diesen und einer Reihe anderer Erwägangen den Antisemiten daS Recht ab, sich eine Volkspartei zu nennen. Er erklärte weiter, in Besprechung deS Verhaltens Köhlers im Reichstage, daß der- | selbe auch, salls er wiedergewählt werde, so oft fehlen werde, wie seither, er habe dies ja erklärt, deshalb empfehle er ihm ehrlich zu sein und neue Verpflichtungen nicht wieder zu übernehmen. Die Politik der Antisemiten gehe nur darauf hinaus, das Großcapital in der Landwirthschast zu unterstützen. Seine Ausführungen schloffen mit der Aufforderung, einen Socialdemokraten zu wählen. — Auf die Angriffe des Herrn Schetdemann erwiderte hierauf eingehend Herr Zimmermann, indem er an einer Reihe von Beispielen nachzuweisen suchte, daß die Sozialdemokraten Bauernfeinde |Cien. — Als hierauf Herr Schetdemann, sowie ein anderer Redner daS Wort verlangten, erklärte Herr Fletsch- Hauer, daß dem Gegrnredner nur einmal daS Wort er- theilt werden könne und schloß unter lebhaftem Protest der Socialdemokraten die Versammlung, indem er noch ein Hoch aus Kaiser und Großherzog ausbrachte. •• Stabttheater. Gastspiel Vohu6e. Ueber Herrn OScar Bohn Le als Urtel Acosta schreibt das „Kölner Tageblatt": „Nach mehr alS dreimonatiger Pause trat am Montag OScar BohnLe wieder auf und da» Publikum bereitete dem beliebten Heldendarsteller, der in Ausübung seines Berufes am ersten October vor. IS. eine schwere Verletzung erlitt, nach seiner Wiedergenesung einen warmen Empfang. Schon bei seine» ersten Erscheinen durchbraufte ein BetsallSsturm daS HauS und im Laufe deS Abends wurden ihm Lorbeerkränze und Blumengebinde zu Theil. Mau gab „Uriel Acosta", in welcher Rolle Herr Bohnse einer seiner reifsten Leistungen bot. In der äußeren Repräsentation wie im Spiel zeichnete er den characterstarken Denker, dem seine Ueberzeugung das Höchste ist und der zu Grunde gehen muß, weil er dieselbe auf einen Augenblick seinem Herzen geopfert. In BohnöeS Auffassung stand der Geisteskämpfer ganz im Vordergründe, leine Liebe zu Judith war ihm eine Episode, die zwar den äußeren Anlaß zu seinem freiwillig gewählten Tode gibt, I bewegung lebhafter geworben. Gestern sanoen -vayrer- aber doch nicht die zwingende Ursache desselben ist. Wir versawmlurgen der nationalliberalen Partei in Ober-Ohmen Habenseiten eine so seelenvolle und eine so von tief innerster und Ruppertenrod statt. In beiden Versammlungen, die Leidenschaft beherrschte Sprache gehört, wie fie Herr BohvLe stark besucht waren, beleuchtete Herr PatzigI « »"l n In diesem Rededrama führte - da war Alles scharf gezeichnet, I daS vationalliberale Parteiprogramm und empfahl die Wahl jede HerzenSregung fein ausgeprägt, und in den elementaren | des Herrn Meiner!. In Ruppertenrod folgte der netionat- Ausbrüchen heißen ManneSzorneS lohten vulkanische Flammen. Wahrlich, Herr BohnLt hätte mit solchem Uriel Acosta einen Triumph erlebt, wenn auch der oben bezeichnete Anlaß zu betreffend - - Sir dring' •fp»« 2. M den » SroßherM' iveun ffe ni in seuchenft' 3. M-r. der au6 die th }a erfolgen- Sichen, de wwa,w*..----- i ,;; Vereins vers chiedene Concerte theilS von hiesigen, DaS finanzielle ^Ergebniß theilS von auswärtigen Kräften arrangirt werden. Unter den Darbietungen, welche von elnheimtschen Kräften unserm Musik liebenden Publikum geboten werden sollen, neunen wir heute ein WohlthätigkeitSconcert, welches die beiden vereinigten Gesangvereine Bauer'i'cher Gesangverein und Männergesangverein unter Leitung ihres Dirigenten, H:rru Paul Polster im Verein mit der hiesigen Regimentscapelle unter Leitung deS Herrn Musikdirector Krauße am 29. November l. I. in StemS Garten arrangiren werden. Die beiden Gesangvereine, von denen der Bauer'sche Verein beim dies- jährigen Lahnthalsängerfest zu Sich und beim 50 jährigen Stiftungsfest des hiesigen Gesangvereins „Harmonie" sich in hervorragender Weise auSzeichnete, bilden eine gut diSciplt- nirte Sängerschaar, die im letzten August beim 50 jährigen StiftungSsest deS hiesigen Turnvereins Proben ihres vorzüg- lichen Könnens ablegte und jetzt bet ihrem ersten öffentlichen Auftreten hinter den früheren Leistungen nicht zurückblerben wird. Die vorgesehene pianistische Mitwirkung deS Herrn Polster, der das F-moll Covcertftück von Weber mit Orchester- begleitung und Solostücke für Ptanoforte spielen wird, sowie die Vorträge unserer Regimeuiscapelle, die zum Theil hier noch nicht gehörte Neuigkeiten enthalten werden, dürsten nicht wenig dazu beitragen, daS Programm interessant zu machen, und dem Concert zu einem guten Besuch zu verhelfen. Wettere Einzelheiten werden demnächst bekannt ge- ferste 0-knsksg btn Nachmitt “Mffi Jtiin; 2* Ahch wtinetfoetl Hobel, rchraubzwi, k»echte ufo., «ov um 3 ity 1 Achevsck LU, 13 fW, 1 f, |0®le sonstige« gttäthe 0 Geigern. —ä^Austraa VepHnäschte». • Hachenburg, 1. November. Gestern ereignete sich hier ein schweres Unglück. Ein Möbelwagen, der von dem Bahnhofe in die Stadt gefahren werden sollte, bedurfte an der Anhöhe vor der Stadt eines Vorspanne» von sieben Pferden. Als die Anhöhe erreicht war, gerteth der schwere Wogen ins Rollen. Einer der Fuhrknechte wollte die Bremse der Vorderräder anziehen, doch diese versagte und der weiter- rollende Wagen warf den Mann nieder. Dem Unglücklichen gingen die Räder dermaßen über den Leib, daß er sofort tobt war. • Crefelb, 2. November. Der Kaufmann Emil Bredow aus Crefeld stürzte sich gestern mit Frau und drei im Alter von 5 bis 10 Jahren stehenden Ktndern bei Budberg in den Rhein. Nur ein neunjähriger «nabe konnte sich retten. Da» Motiv der That ist bi» jetzt unbekannt. Bredow war reich und ein vielfacher Hausbesitzer. • Landau (Pfalz), 30. October. Aus Schreck darüber^ daß ihre Kleider an einem Spiritus Apparat Feuer gefangen hatten, stürzte die Gattin des tm 18. bayerischen Infanterie- Regiment dienenden Majors Gürleth zu Boden und war sofort eine Leiche. * Lobeufieio, 29. October. Im benachbarten Heiners- dorf kam ein Handwerksbursche in die Stube des Lohn- arbeitet Müller, traf die Kinder ohne Aufficht an und erdrosselte ohne Wettere» das jüngste Kind im Alter von acht Wochen. Einige Bauern setzten dem Burschen, der nach der That sofort geflüchtet war, nach, holten ihn ein und richteten ihn fürchterlich zu. Der Mörder wurde dann nach Lodenstein gebracht._____________________________ Verkehr, £a*b- ttttö volkrwirthschaft. •iitm# 3. November. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter vr. Pfd. X 1.00-1J5, Hühnnri-r pr. Sr. 0 4L 2 ©L 13—15 A- Enteneier L A. 2 St A,J der nr. ©LCO-OOA, «Sie pr.St. 5-8^, «äsem-tte nr. 6L3 4- Erbsen pr. Liter 17 A- Linsen pr. Liter 28 A. Tauben pr. X 0,50 bi» 0,65, Hühner pr. Stück 0,90 bi« 1,20, Hahnen pr. 6tüd X '-,50-0,90, Enten pr. Stück X 1,40-1,60, Gänse pr. PstmL X 0,44—0,55, Ochsenfleisch pr. Pfd. 66-74 A. «uh- und Rindfleisch pr. Pfd. 64—68 A. Schweinefleisch pr. Psd. 56 M« 66 A. Schweine fleisch, gesalzen, pr. Pfd. 70 A, Kalbfldsch pr. Pfd. 60-54 4» Hammelfleisch pr. Psd. 60—70 X Kartoffeln pr. 100 Kilo 4 00 bi» 500 X, Weißkraut pr. Stück 0- 00 Ä, Zwiebeln pr. Centn« X 4,00-0.00, Mil» pr. Liter 16 A, Zwelschen pr. Gentner X 8—10. BMMHttli»« «Htttttn»« i Meist trübe», kühle« Wetter mit Niederschlägen; in den höhere» Lagen Schnee. Am Morgen, nach dem Aufstehen, leiben die Meisten häufig an Dnschlelmung und schlechtem Geschmack tm Munde. Durch den Gebrauch von Kay» ächte« Sodeeie» Mineral Paflille« (3—4 Pastillen tm Munde sich auflösen hfv") werden diese Ueb.l erfolgr,ich beseitigt. Der Schleim wird Ubr rasch gelöst mb der üble Geschmack tm Munde, die Dockenhrtt mrd Reizbarkeit der Rachenschleimhäute werden sofoct »ecschwtndw. y1 hälttich zum Preise von 85 Pfg. per Schachtel In allen Apotheken. Droguerien und Mineral^Wafierhandlungen. r^L ■4t hii »04 r-T ^N'M •ffll “ H / ^r*8 8^'ta. ®*n3, L, Z* l^4 ?'n8i »liifiUe ”” »«m: &, a. D j 1071 ?n,ite 3, •071 Iailn, cjg tert!1 ,"’“t °"l Mtn. gtil Horden im @Qn,(ö 11 bVK9 Mavn, bleibt am. 'dteSjähcheliPr^r, lb Uaterolstzlere Geister Plock vorn rhalteo. Küfer md eia rnd einen Keller, iv avtzrinNmellw Grfe den Änitzüng zn er« i”8/ Kizer der Küfer ■x befindlichen Lronnen firrn »eignete flch hin lwagen, der von dem den sollte, bednrsie ao Zorspavve» von firbro it, gerieth der schtvne echte wollte die Brewle nsagte und der weiter» er. Dem UnglWchen n Wb, daß er fosort r Kaufmann Qm U strro mit Frau md fichrnden Mm bü nWigrr Knabe tonnte fi U W unbelavvt. hanibefi^r. AuS Schreck darübti, Apparat Feuer gesangn . bayerischen Jasantn'^ t h zu Boden und vor benachbarten Heineri- in die Stube de« Lohe- »! ggflW «« ™h 6( tob im M>" W 8«*/i””* t, h«lm II« 'ln " Wdtt »etbt bann »> flfrvMWl*' ,xL gof dem i&r* 1 Gattin*®*-84 PdbSb»"jM W *' s, gjorbofif »oldl-estens onb btllfl o^r »u btr gja II S^^ Mgen »to0 atmen y 7'4-sH Bekanntmachung, betreffend: Die Abhaltung der Viehmärkte in Gießen. Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß die Abhaltung der Viehmärkte zu Gießen am 17. und 18. November d. I. unter folgenden Bedingungen gestattet ist: 1. Für den Auf- und Abtrieb ist den Anordnungen des Kreisveterinär- amtes gemäß eine bestimmte Stelle zu schaffen. 2. Auf den Markt dürfen nur Thiere aus unverseuchten Orten des Großherzogthums Hessen, Thiere von Händlern aber nur dann, wenn sie mindestens sieben Tage in unverseuchten hessischen Orten in seuchenfreiem Zustande zugebracht haben, aufgetrieben werden. 3. Außer der Controle der Ursprungszeugnisse hat selbstverständlich auch die thierärztliche Besichtigung der Thi-re vor dem Auftriebe zu erfolgen. Gießen, den 31. October 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______Gnauth. 9769 Nähabend® des Allgemeinen Meins für Armen- nnd Krankenpflege. Wegen der durchaus ungenügenden Räumlichkeiten im Schwestern- Haufe sollen die Nähabende in diesem Winter wieder ausschließlich im alten Rathhause gehalten werden. Es müssen aber daher einige Beschränkungen eintreten: 1. Haben künftig Schulkinder nur Zutritt, wenn sie das zwölfte Lebensjahr überschritten haben; 2. wird der Nähabend für Frauen und ältere Mädchen nur alle 14 Tage gehalten, so daß in einer Woche die Frauen, in der anderen die älteren Mädchen kommen; 3. werden in jeder Gruppe nur 70 Theilnehmerinnen angenommen; 4 darf aus jeder Familie nur ein Mitglied theilnehmen; 6. sollen Dienstmädchen nur in Ausnahmefällen ausgenommen werden. Diejenigen, die an den Nähabenden Theil nehmen wollen, sollen sich Freitag, den 6. November, int alten Rathhause anmelden und zwar: 1. Schulkinder Abends zwischen V26 und V27 Uhr, 2. Frauen und ältere Mädchen zwischen V27 und 8 Uhr. Die Aufnahme erfolgt nach der Reihe der Meldungen. Wir behalten uns jedoch vor, solche, die den Abend schon länger besuchen oder besonders bedürftig sind, besonders zu berücksichtigen. Gießen, den 3. November 1896. 9774_____________________ Der Vorstand: Schlosser. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Annerod für 1897/98 liegt rom 5. d. Mts. an acht Tage lang zur Einsicht und Entgegennahme etwaiger Einwendungen auf dem Bürgermeisterei Büreau dahier offen. Annerod, den 3. November 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. Horn. 9775 BekanArmÄchnng» Der Voranschlag der Gemeinde Trais-Horloff für 1897/98 liegt vom 6. November d. I. an acht Tage lang zur Einsicht der Betheiligten auf dem Bürgermeisterei-Büreau offen. Trais-Horloff, den 3. November 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Trais-Horloff. Bornmann. 9776 Verste^ermgen. f« 9768 In Auftrag: F. Hoffmann. BehördlicheAnzeigen Etsenbahnbauaffeffor. 97870 geräthe versteigern. NrMnheMkEilkubahnkU Die Echlosterarbeiten für den Abschluß deS Maschtnenhauses der neuen Werkstätt. anlagen auf Bahnhof (9t ßen (circa 950 kg Walzeisen) sollen vergeben w erden. Zeichnung, Bedingungen sowie Arbeils- ueb LieferungSverzdchniß liegen auf dem Aaubüreau am Rieg lpfad zur Einficht auf, wo auch die Angebotsunterlagen gegen Erlegung von 40 Pfg. entnommen m erben können und die Angebote bis Samstag den 7. d VU, Vormittags ICD Uhr, einzureichen find. ZnschlagSfrist 8 Tage. LarrggLffer, Hobel, Sägen, Leim- Schraubzwingen, Schraubknechte usw., sowie 2 und 3" eichene Bohlen, Nußbaumbohlen, Aourniere usw., erntr um 3 Uhr: 1 Küchenfchrauk mit Glas aufsatz, 1 Rohrfeffel, zwei Weißzeugschräuke, 2 kleine Tische, 1 feine Stehlampe, sowie sonstiges Haus- und Küchen- Dienstag den 10. November, Nachmittags 2 Uhr, läßt Herr Franz Stroh in seinem Hause, Bahnhofstraße Nr. 13, Schreiuerwerkzeuge, als: Die Gemeinde Dutenhofen will ihren Nachen, der sich noch in gutem Zustande befindet, verkaufen; er ist 8 m lang und 1,70 m breit. Der Gemeinde-Vorsteher zu Dutenhofen nimmt die Angebote bis zum 15. k. Mts. entgegen. Krofdorf, den 31. Octobcr 1896. Der Bürgermeister: 9753 Kleine. Ät. Schlachthaus. Freibank. 9782 Heute und morgen: Schwmnkffessch nicht ladenrein, per Pfd. 46 Pfg. Versuche .,Maisflocke“! CO Ü1 CO ■ Maisflocke ist im Haushalt unentbehrlich. Orig.-Packet 50 Pfg., überall käuflich. Zwiebeln 25 Pfund . . . Mk. L— per Centuer . . „ 3.50 empfiehlt 97C0 J. Weisel, Soraraflro^ 6. Schellfisch u. Cabliau 97591 im .Rebstock*. Bismarckheringe, marinirte Heringe, rnff. Sardinen und Rollmöpse fK< 976 L. Kalkhof. Zu haben 9442 Bitte lesen! Von Jnie resse für jede frau. 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