8tni bür* ? * i ittn urit> ? “iWfiJ? ^öfurr^iu Rnb e|niTl vav Nttt ibn -tounbexong am. 9U“b jn die Nähr 1« der Rqhki', «87"tt b»L I toOb e M hier an dem A 'Hauptgrund in b(l -u suchen K A'ßch hier dazu |» ®7^unfl zu liefert Ö“J die feücht'frShiij, >°°st eben nicht fall» :r zarten Bürde erhob« Katzen Kairos an, dam Üe los und t6 grchök! 16 dazu, um all Mein Eselreiterei bestellt, h e° weiblichen Besuch«- ri spielen sich «eistui allgemeinen Stytta Willen nicht gerade i» sehr zur BerschSoem! -e«te, die daran @t|oCn ß die Fremden aut h: r amüfiren, denn tl li ^gewöhnliche wirkt |in ÄtallgikV Iract M w<ü«*‘MÄ isirrverbrauch den v-. *w. M w* w jjUHjtewMt etäSj ■MN ReotflanW 1855. W4Wst !gU Württ. StaaiP M den RMdm rsicherunglstmd: 2 Lausend Policen- ttnfrei bei ben Certretem: lieh, P)N*21)1 auvt-Agenten:-eiarit , Weserstr., «M'd Mrt* Laubachr ßl* Hungen (OberhtiA eßtnv^gp- Ur 208 Erstes Blatt. Freitag den 4 September 1806 ■ ■ I ■■■ ■ ■■■■■■ । ■ IWIWI» I — ■ ■■ — ■■— ■' ■■ ' ' "■ " -> Der chietzr«er Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme de» Montag». Die Gießener werden dem Anzeiger w»chmtlich dreimal deigelegt. Gießener Anzeig er Keneral-Mnzeiger. vierteljähriger ASo»eme«t»»reSs» 2 Mark 20 Pfg. mtt vringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Nedaction, Lxpeditio» und Druckerei: KchnlstraßeVr.7. Fernsprecher 51. Anrts- und Anzeigeblutt für den Ttreis Gieren. ! Hratisbeikage: Hießener Aamitienötätter. - DspMchM Bei B«rr-> Die Untersuchungen der übrigen Fürstlichkeiten folgten. Donnerstag wohnen und Berlin, werden die in mehreren München, Frankfurt a. M., Braunschweig, Bromberg rc. Berlin, 2. September. schreibt: DaS kaiserliche Freitag Bormittag die Rückreise antreteu. 2. September. Wie der „Vorwärts" mittheilt, Socialdemokraten Berlins am 17. dS. Partei-Versammlungen zum Parteitage in Gotha Unruhen getödteten türkischen Soldaten auf 3« bis 400 ge- schätzt wird. Konstantinopel, 2. September. Vorgestern expedirte die französische Botschaft 50 im Credit Lyonnais und anderen französischen EtablisiementS bedienstete Armenier nach Marseille. Die russische Botschaft expedirte 70 Armenier, die sich in daS BotschaftSpalaiS geflüchtet hatten. Die Einschiffung erfolgte unter Ueberwachung von Mitgliedern der Botschaften, der Kawaffen und französischen und russischen Matrosenabtheiluogen auf dem Einschiffungsplatze in Tophaue. Der angesammelte türkische Pöbel war erregt, wagte jedoch nicht, in Gegenwart der Organe der Botschaften die Ruhe zu stören. Die „Nordd. Allgem. Ztg." Consulat in Damiette ist Stellung nehmen. Berlin, 2. September. AuS Anlaß der gestrigen Parade sindzahlreicheBeförderungen im Gardecorps erfolgt. Eine Extra-AuSgabe des Milttär-WochenblatteS wird dieselben heute veröffentlichen. Berlin, 2. September. Die „Staattb.-Ztg." glaubt, daß das Abschiedsgesuch des Generaloberst v. LoS mit dem Rücktritt des Kriegsministers Brmsart von Scheüevdorf in Verbindung steht. Berlin, 2. September. Im „Reichsanzeiger" werden heute mehrere Auszeichnungen an bulgarische Beamte veröffentlicht, darunter die Verleihung des Kronen- Ordens erster Klaffe an den Ministerpräsidenten Stoilow. Berlin, 2. September.. Der „Reichsanzeiger" macht bekannt, daß dem UnterstaatSfecretär im Staatsministerium Humbert der Character als wirklicher Geheimer Rath mit dem Prädicat Excellenz verliehen worden ist. Berlin, 2. September. Wie die „Nordd. Allg. Ztg." con- statirt, wird für morgen dem Eintreffen des Reichskanzlers in Berlin entgegengesehen. Berlin, 2. September. Laut telegraphischer Meldung an das Ober-Commando der Marine ging daS Kriegsschiff Ersatz „Loreley" heute von Palermo nach Konstantinopel in See. von«, 2. September. Jn Königswinter wurde ein Ausländer verhaftet, der für 75000 Mk. gestohlene KolffS telegraphisches «orrespoudery-vnre«». Berlin, 2. September. Anläßlich des Sedantages chatten heute sämmtliche öffentliche und viele Privathäuser Blaggeuschmuck angelegt. In den Schulen wurde der Tag idurch Festacte gefeiert. Vom frühen Vormittage au herrschte «in der Gewerbe-Ausstellung, welche den Kämpfern von 1870/71 heute den Zutritt zu ermäßigten Preisen gestattete, -ein außerordentlich reges Leben. Zahlreiche Fahnen zierten Deutsche» Reich. Berlin, 2. September. Die Vorbereitung zum All- gemetnen Delegirtentag d er nationalliberalen Partei, welcher am 3., 4. und 5. October hier ftattfindet, Sst mit dem 31. August insofern zu einem Abschluß gediehen, «lS die für die Einreichung von Anträgen gesetzte Frist ab- gelaufen ist. Dem „Ausschuß zur Vorbereitung deS Dele- girtentageS" liegen nun folgende Anträge vor: 1. und 2. Anträge Marburg (Lahn), bett. Fortführung der socialpolitischen Gesetzgebung und Reichstagswahlrecht, 3. Antrag Dortmund, Setr. Stellung zu wirthschaftlichen Fragen, Organisation der Partei, Preßorgan derselben, 4. Antrag Hannover, betr. Stellung der Partei gegenüber der Regierung wie zu den anderen Parteien, Stellung zu wirthschaftlichen Fragen, Finanzwirthschaft, VereinSrecht, Militärgerichtsbarkeit, 5. Ankrag Alzey, betr. Steuersysteme in den Einzelstaaten, Reichs- stnanzreform, Kunstweinsabrtkation, ErwerbSverhältniffe des Bauernstandes, 6. Antrag Breslau, betr. Empfehlung an die Parteigenoffen, eventuell außerhalb des Parteiverbandes LaS Zustandekommen eines NationaldenkmalS für Moltke «ach allen Kräften zu fördern. fcheidung ausgesetzt. Berlin, 2. September. DaS „Militärwochenblatt" meldet: Prinz Albrecht von Sachsen-Altenburg und Fürst von Schaumburg-Lippe find zu Generalen der Eavallerie, der Commandeur des 3. Armeecorps, tz. Liegnitz, ist zum General der Infanterie befördert. Dem Gouverneur von Straßburg, v. Jena, ist der Ltzaracter als General der Infanterie, dem Gouverneur von Köln, v. Leipziger, der Character als General der Tavallerie verliehen worden. verliu, 2. September. Der „Reichsanzeiger" ver- Sffentltcht den Entwurf deS Gesetzes, betr. die Aenderun g des ArbeiterversicherungSgesetzeS, nebst der Begründung. Berlin, 2. September. Die Berliner Gewerbe- Ausstellung hat an Eintrittsgeldern im Mai 600,000, t» Juni 570,000, im Juli 631,000, im August 637,000 Mk., inSgefammt also 2,438,000 Mk. eingenommen. Setzt man Men NormaleintrittSpreiS von 50 Pfg. zu Grunde, so ist die Ausstellung also bis jetzt von etwa 5 Millionen zahlenden Personen besucht worden. Kiel, 2. September. Die gejammte HerbstübungS- flette hat heute Bormittag die Fahrt durch die dänischen Gewässer in die Nordsee angetreten. Prag, 2. September. Neun wegen Geheimbündelei angekiagte Handlungsgehilfen wurden gestern zu vierzehn- tägigem bis dreimonatlichem strengen Arrest verurtheilt. Hem, 2. September. Wie die Abendblätter melden, wird am 9. dss. Mts. von Neapel nach Aden und Zeila eine Expedition der italienischen Gesellschaft vom Rothen Kreuz abgehen, welche eine zur Unterstützung der italienischen Gefangenen bestimmte Carawaue begleiten wird. Die Expedition wird 400 «ameele mit sich führen zum Transport do« BekleiduvgS-Gegenstäudeu und Nahrungsmitteln und in Caboba Aufenthalt nehmen, wo sie die Gefangenen erwarten wird, die, je nachdem die Expedition des Majors Nerazzini Erfolg hat, in Freiheit gesetzt werden sollen. Loudo«, 2. September. Die „Datltz News" meldet «uS Konstantinopel, daß die Zahl der bet den letzten zur Einziehung gelangt. Berlin, 2. September. Eingeborenen in der Colontalausstellung durch den KreiSphysikuS find infolge der Weigerung der Eingeborenen, fich untersuchen zu lassen, bis zur behördlichen Ent- regnerisch. München, 2. September. Heute Mittag 11 Uhr brach in einer Speicher-Abtheilung deS Königlichen Regierungs- gebäadeS Feuer aus, welches fich alsbald über den ganzen Dachstuhl des gewaltigen Gebäudes verbreitete. Der vordere Theil des Dachstuhls ist bereits zur Hälfte, der Hintere vollständig abgebrannt. 11 Compagnien Feuerwehr sowie zahlreiches Militär find mit den LSschungSarbeiteu beschäftigt. DaS Feuer wüthet zur Zeit noch fort. München, 2. September. Der Brand im Regie- rungSgedäude konnte nm Uhr gelöscht werden. Der Berlin, 2. September. Der Kaiser trifft heute Nach- mittag um 6!/2 Uhr in Dresden ein, wo großer militärischer Empfang und Begrüßung durch den König stattfindet. Am wird der Kaiser der Parade bei Zeithain bei- die Haupthalle. Berlin, 2. September. AuS dem ganzen Reiche liefen Meldungen ein, welche Über festliche Veranstaltungen anläß- lich des SedautageS berichten, fo aus Hamburg. BreSlau, " Dresden, Leipzig, Hannover, Juwelen bet fich führte. Dresden, 2. September. Sämmtliche in Dresden an- wesenden Fürstlichkeiten erwarteten heute Abend das Einlaufen de- kaiserlichen ExtrazugeS auf dem Leipziger Bahnhöfe. Darunter befanden sich auch die Prinzen Heinrich von Preußen, Ludwig und Rupprecht von Bayern. Der König erwartete den Zug in den KönigSzimmern. Er trug die Uniform seines preußischen Ulauen-RegimentS und daS gelbe Band des Schwarzen Adlerordens. Prinz Georg von Sachsen war dem Kaiser bis Elsterwerda entgegengefahren. Auf dem Perron empfing der König und die Prinzen den Kaiser, welcher den König dreimal küßte und dann fich in freundschaftlicher Weise zu den Prinzen wendete und dieselben begrüßte. In den KönigSzimmern erfolgte sodann die Bor- stellung des Gefolges, worauf der Kaiser an der Seite des Königs den abgesperrten Bahnhofsplatz betrat und daselbst mit brausenden Hochrufen von den zahlreich erschienenen Zuschauern empfangen wurde. Die Ehren-Compagnie hatte das erste Leib-Grenadier-Regiment gestellt. Dieselbe wurde von den Majestäten abgeschritten, worauf die Compagnie unter den Klängen des PräsentirmarscheS vorbeidefilirte. Die beiden Monarchen begaben sich fodann in einem vierspännigen offenen Galawageo mit Spitzenreitern zum Königlichen Schloß. Die DaS Wetter war trüb und Schaden, namentlich der durch daS Wasser angerichtete, ist ehr erheblich. München, 2. September. Der Geheime Ober-Medicinal- rath Dr. Kerfchensteiner ist heute Nachmittag 3 Uhr gestorben. Wien, 2. September. In hiesigen wohttnsormirten Kreisen behauptet man neuerdings aus das Bestimmteste, daß der hiesige russische Gesandte Graf Kap nist die meisten Chancen habe, Nachfolger deS Fürsten Lobanow zu werden. Sollte derselbe jedoch nicht annehmen, so würde Gras Staal, der jetzige Botschafter in London, berufen werden. An eine Berufung des Botschafters in Paris, Baron Mohrenheim, oder des Gesandten in Rom sei nicht zu denken. Nom, 2. September. König Humbert bestimmte end- gültig, daß die Hochzeit des Kronprinzen im Laufe des OctoberS hier stattfindet. Rom, 2. September. CardinalRampolla bedeutete dem Bicar von Rom, daß er dem Hofe auf dessen Wunsch eine der vielen Hauptkirchen für die Trauung des Herzogs von Neapel mit der Prinzessin Helene von Montenegro zur Verfügung stellen wird. Antwerpen, 2. September. Nach einem Beschluß der belgischen Regierung, in Zukunft nur Muselmänner zu« Consular- und diplomatischen Dienst zuzulaflen, wurde der hiesige türkischeConsul und der Vice-Consul ihres Postens enthoben. Paris,2. September. Prinz Heinrich von Orleans läßt in den Pariser Blättern die Meldung von seiner an- geblichen Expedition nach Khartum dementiren. Paris, 2. September. Heute Vormittag 11 Uhr wird in der russischen Kirche eine Seelenmesse für den ver - stördenen Fürsten Lobanow abgehalten werden. Die Mitglieder der russischen Botschaft werden in Uniform derselben beiwohnen. Loudon, 2. September. Die Königin ist in Balmoral eingetroffen, woselbst der Besuch des ZarenpaareS erfolgen wird. Konstantinopel, 2. September. Auch der gestrige Tag ist vollständig ruhig verlaufen. Die Stadt hat wieder ihr gewöhnliches Aussehen. Berlin, 3. September. Der Besuch de» Kaiserpaares in Wiesbaden erfolgt einer anderweiten Meldung zu Folge nicht am 14. September, sondern erst Mitte Oct ob er. Berlin, 3. September. Die „Berl. Reuest. Nachr." schreiben: Der Verlauf der Festveranstaltungen auf de« Vergnügungstage der Berliner Gewerbe-Ausstellung hat auf die vorgesetzten Behörden einen derartigen Eindruck gemacht, daß der Amtsvorstand von Treptow, abgesehen von besonderen Maßnahmen gegen einzelne Wirthe für die Folge weitere derartige Veranstaltungen nicht gestatten wird. Breslau, 3. September. Wie aus Brüssel gemeldet wird, überbringt Prinz Albert von Flandern, der an den Kaiser-Manövern theilnimmt, dem Kaiser Wilhelm ein Hand- schreiben deS Königs Leopold. Wilhelwshafen, 3. September. Gestern wurden hier die letzten Briefe ausgegeben, welche von der Besatzung der gescheiterten „Iltis" 5 Tage vor der Katastrophe geschrieben worden waren. Hamburg, 3. September. Der „Hamb. Corresp." erfährt, daß daS russische Kaiserpaar auf seiner Reise nach Kiel Altona nicht berühren wird, sondern über Schwarzen- beck, Oldesloe, Segederg und Neu-Münster fahren wird. Mit der Möglichkeit eines Besuchs des Fürsten Bismarck werde gerechnet, doch sei Bestimmtes noch nicht bekannt. Kattowih, 3. September. Der Arbeiter Czarze in Wentlomitz erdrosselte sein 2»/2jährigeS Kind. Der Mörder wurde verhaftet. Wien, 3. September. Das Befinden des Erzherzogs Franz Ferdinand ist zufriedenstellend, so daß ihm der Kaiser wieder eine Stellung beim Militär zuweisen wird. ölen, 3. September. DaS „Neue Wiener Tageblatt" berichtet, Seitens aller Mächte erhielten die Kriegsschiffe Weisungen, nach den türkischen Gewässern abzugehen. Wien, 3. September. Der diesjährige Manöver- Aufenthalt des Kaisers in Galizien wird sechSzehn Tage dauern. No», 3. September. Dem Vernehmen nach wird die Vermählung des Kronprinzen Anfang November in der Kapelle deS Palazzo Pitti zu Florenz stattfinden. Der Civilact wird im Quirinal zu Rom vollzogen werden. No«, 3. September. Die argentinische Republik traf Vorkehrungen, um die aus Brasilien flüchtenden Italiener auszunehmen. Antwerpen, 3. September. Die Polizei verhaftete mehrere Abgesandte der englischen Gewerkoereiue wegen soctaliftischer Umtriebe unter den Hafenarbeitern. Havre, 3. September. Am Panlrouhe - Dock find zwei Waareuhäuser mit Baumwolle und Schmalz verbrannt. Der Schaden beträgt 1 Million Franc». CoceU» uttö ptotHnikUef« Stehen, den 3. September. * • Militärdtenstnachrichten. Dem Hauptmann NÜcker und dem Premierlieutenant Giese vom Infanterie-Regiment Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116 wurde da» Patent ihrer Charge verliehen. ’• Der Jahresbericht der Großh. Handelskammer in Stehen für da» Fahr 1895 constattrt in seinem allgemeinen Thetl eine schon vor Beginn deS Berichtsjahres bemerkbar ge- wordene Besserung der wirthschaftlichen Lage. Der Bericht sagt weiter: Bon sichtlich belebendem Einfluß auf dem in- dustrielleu Gebiete war die starke Inanspruchnahme deS deutschen Marktes Seiten» der Vereinigten Staaten, welchen durch den ermäßigten Zolltarif die Möglichkeit geschaffen war, die Deckung lange zurückgehaltenen Bedarf» endlich wieder bet den deutschen Fabrikanten zu bewirken. Wenn auch manche Industriezweige durch hohe, den Export hindernde Auslandszölle sich nicht in gleich günstiger Lage befinden, bet ihnen die innerhalb der deutschen Grenz- Unten eingeengte Ueberproduction eine Befferung der Preise nicht aufkommen läßt, so ist doch nicht zu verkennen, daß durch die starke und häufig auf längere Zeit hinan» gesicherte Beschäftigung der Mehrzahl der leistungsfähigen Gewerbebetriebe eine Stärkung unserer Kaufkraft im Allgemeinen sich vollzieht, der inländische Consum aufnahmesähtger geworden ist. Der Rückblick ist um so erfreulicher, als die Befferung der Verhältnisse, der sich mehrenden Nachfrage entsprechend, sich allmählig vollzogen hat- es berechtigt dies zu der Hoffnung, daß jene von Dauer sei und ein Rückschlag nur dann zu befürchten, wenn eS der Partei der Schutzzöllner der Vereinigten Staaten gelingen sollte, eine Aende« rung des jetzigen TarifsyftemS durchzusetzen. Die Detailgeschäfte klagen mit Fug und Recht nach wie vor über die Concurrenz der Versandt-Magaziue und Consumvereine. ES ist eine häufige Beobachtung, daß besonders auS den dem Geschäftslebeu fernerstehenden Kreisen mit Vorliebe das baare Geld in jene Verkaufshäuser wandert, während man sich durch Baareinkäufe mindestens die gleichen Vortheile auch beim heimischen Geschäftsmann, deffen Wohl und Wehe jedem Mitbürger am Nächsten liegen sollte, sichern könnte. Bezüglich der Consumvereine constatiren wir die wohl auch in anderen Städten gemachte Beobachtung, daß seit ihrem Anwachsen der Verkehr der ländlichen Bevölkerung mit der Stadt in bedauerlicher Weise Einbuße erlitten hat. Die Arbeiterverhälrniffe find durchaus befriedigende zu nennen. Zu Entlassungen hatten unsere Fabriken in Folge genügenden Absatzes keine Veranlassung, vielmehr würden gute Arbeiter, zumal bei unserer hochentwickelten Cigarrenindustrie, noch tu größerer Anzahl dauernde Beschäftigung finden. Es gilt dies jedoch nur für die Zeit nach dem Fall der Tabak« fabrikatsteuervorlage, während zur Zeit der durch dieselbe hervorgeruseneu Unsicherheit Arbeiterentlaffungen drohend geworden waren. Wir geben auf» Neue der Erwartung Ausdruck, daß wir in dem nächsten Jahresbericht von der endlichen Gewährung des RohstoffiarifS zu berichten in der Lage find. In gleicher Weise, wie der Landwirthschaft vom 1. Januar 1890 ab ein ermäßigter Tarif für Düngmittel, Erden, Kartoffel und Rüben bewilligt worden ist, muß diese Tarismaßregel für die den Massenverbrauch der Industrie bildenden Rohstoffe als eine unerläßliche Vorbedingung für die günstige Entwickelung unseres Erwerbslebens gefordert werden. Wenn hierdurch für die Bahnverwaltungen anfangs auch ein Einnahme-Ausfall eintreten sollte, so ist doch anzu- nehmen, daß durch die bewirkte Stärkung der LeistungSsähig- keit unsere» Gewerbefleißes dies bald ausgeglichen sein würde. ES muß als ein Gebot nationaler Pflicht bezeichnet werden, daß diejenigen Kreise, in deren Hände die Regelung der Verkehrsmittel gelegt ist, mit Eifer darauf bedacht seien, ein vorübergehendes Opfer nicht zu scheuen, wenn eS sich um größere Gewinne handelt, uns anderen Nationen gegenüber, welchen das billigste Verkehrsmittel — ausgedehntes Kanalisationssystem — zur Verfügung steht, nach Möglichkeit leistungsfähig zu erhalten. Die handelspolitische Situation hat sich im Jahre 1895 wenig verändert. Bon agrarischer Seite wurde die Kündigung des Handelsvertrags mit Argentinien angeregt. Der Antrag, gegen den auch der deutsche Handelstag protestirte, fand jedoch im Reichstag keine Mehrheit. Der FreundschaftS, Handels- und Schifffahrtsvertrag mit Chile vom 1. Februar 1862 ist Seitens Chiles gekündigt worden und mit dem 27. August außer Kraft getreten. Mit Japan waren Verhandlungen wegen eines neuen Handelsvertrages im Gange, die inzwischen auch (in 1896) zum Abschluß geführt haben. Der Zollkrieg mit Spanien dauert fort. Einer Anregung des Verein» Mainzer Kaufleute folgend, beantragte die Kammer bei der Zweiten Kammer der Stände, dahin zu wirken, daß an Sonn- und Feiertagen — abgesehen von den Stunden de» Hauptgottesdienstes — die Schaufenster im Großherzogthum Hessen offengehalten werden dürfen. Zur Begründung wurde angeführt u. A., Zweck der gesetzlichen Bestimmungen für die Sonntagsruhe sei Schutz der Bediensteten, diese würden durch Offenhalten der Schaufenster nicht beschwert- so gut man GesammtauS- stellungen an Feiertagen nicht verbiete, könne man Einzel- ausstellungen in Schaufenstern gestatten, zumal eine Reihe »ohlassortirter Schaufenster einen annähernd gleichen Zweck erfülle, wie eine ex profeeso veranstaltete Ausstellung. Für einen großen Theil de» Publikum- — insbesondere die in Läden beschästigteu Personen — werde erst durch ein Aufhalte» der Schaufenster außerhalb der Verkaufszeiten die Möglichkeit gegeben, sich aus eigener Anschauung Kenntniß geeigneter Bezugsquellen zu verschaffen. Für Aufrechterhaltung des Verbotes spräche nur Vereinfachung der polizeilichen Coutrole. Die Ständekammer beschloß iudeß, dem Antrag keine Folge zu geben. Die Anfrage der Handelskammer Offenbach, ob die Bestimmung, daß an den speciell katholischen Feiertagen nur nichtkatholische Arbeiter, an speciell protestantischen Feiertagen nur nichtprotestantische Arbeiter beschäftigt werden dürfen, zu Mißständen geführt habe, konnte mit Rücksicht auf die geringe Anzahl der katholischen Arbeiter im Bezirk der Kammer verneint werden. In Preußen find in einer Anzahl Städte Polizeiverordnungen erlaffen, welche die Handel- und Gewerbetreibenden durch Strafandrohungen zwingen, den bürgerlichen Namen neben der kaufmännischen Firma auf dem Firmenschild anzubringen, um auf diese Weise Täuschungen über die Jnhaberschaft kaufmännischer oder industrieller Unternehmungen zu verhüten. Der Verband deutscher Schuh- und Schäftefabrikanten zu Berlin trat agitatorisch für ähnliche Maßnahmen auch im Großh. Hessen ein. Auf eine Anfrage des Großh. Ministerium», ob für einzelne Orte des GroßherzogthumS ein Bedürfutß für derartige Anordnungen sich geltend gemacht habe, wurde verneinend geantwortet. Auch trug die Kammer Bedenken über die Zulässigkeit solcher Polizeiverordnungen gegenüber dem Handelsgesetzbuch, Bedenken, die neuerdings auch von namhaften Juristen getheilt werden. Die Klagen deS Handels- und Gewerbestandes über das Ueberhandnehmen der Consumvereine und die zufolge der rechtlich bevorzugten Stellung dieser Vereine dem Berufskaufmann erwachsende ungleiche Concurrenz gaben der Kammer Veranlassung, an zuständiger Stelle dringend gesetzliche Abhilfe zu verlangen. Im Anschluß an eine Petition der Kaufmännischen Innung an den Herrn Reichskanzler und eine Eingabe der Handelskammer zu Halle an den preußischen Minister für Handel und Gewerbe wurden folgende Maßregeln gefordert: Zulassung der Consumvereine nur in Form eingetragener Genossenschaften, Beschränkung deS Geschäftsbetriebs auf die Mitglieder, ConcessionSpflicht für Kleinhandel mit Branntwein, Heranziehung zu den Steuern in gleichem Umfang wie Private, Ausschluß von Offizieren und Beamten als Vereinsleiter und Ausdehnungen der Bestimmungen über die Sonntagsruhe auf die Consumvereine. Bezüglich dieser letzten Forderung wurde in dem Schreiben der Kammer an den Herrn Reichskanzler darauf hingewiesen, daß sie für Hessen durch Gesetz vom 1. Juli 1892 bereits erfüllt sei und Erlaß einer ähnlichen Bestimmung für das Reich als wünschenSwerth bezeichnet. (Fortsetzung folgt in nächster Nummer.) * ♦ Bon den Siebener Bauten für industrielle Zwecke. Außer dem Werkstättenbau für die Oberhessischen' Bahnen, den wir in diesem Jahre bereit- besprachen, ist nun auch in seiner Hauptsache der am Aulweg liegende große Werkstättenbau der Firma Heyligenstaedt u. Co. seiner Vollendung nahe. Die Gebäude find sämmtlich in rothem Verblend- ziegelbau errichtet, die Giebelfläche nach dem Aulweg zu, sowie die 60 Meter lange Längsseite deS Hauptgebäudes, welche die von außen sichtbare Fatzade des Etablissement- bilden, find mit hell-gelben Verblendern geschmackvoll gegliedert, wodurch der Anlage ein sreundlicheS und gefällige» Ansehen gegeben ist. Neben dem Giebel deS Hauptgebäudes ist da- zweistöckige Verwaltungsgebäude. Dieser Bau wirkt in Verbindung mit den dahinter liegenden Bauten wie ein einheitliches Ganze. Betreten wir den Hauptbau, welcher, abgesehen von den zahlreichen Fenstern an der Längsseite, in der Mitte durch ein Glasdach Licht erhält. Hier in diesem Raum, welcher an den beiden Giebelseiten breite Einfahrts- thore hat, werden die schweren Arbeitsmaschinen unterkommen, zwei Laufkrahne durchlaufen den ganzen 60 Meter langen und 19 Meter breiten Hallenbau, dessen beide Seiten durch Gallerten in zwei Etagen getheilt find, welche oben durch Hoddies resp. in Holz Cementdach abgedeckt find. An diesen ca. 1140 Quadrat-Meter großen Hauptbau fügt sich in gleicher Länge ein weiterer Bau an, welcher nur Oberlicht hat, und worin die Schlosser ihren Platz erhalten. Diese Werkstatt umfaßt einen Flächen-Johalt von 900 Quadrat-Meter, und da dieselbe vom Montage- oder Haupt- werkftattSraum nur durch einen Säulengang getrennt ist, so dürften beide Werkstätten zusammen wohl der augenblicklich größte überdeckte Raum in Gießen sein, fie fassen zusammen ein Quadrat von 60 Meter Länge und 34 Meter Breite oder 2040 Quadrat-Meter Inhalt. Dieser gewaltige Raum ist mit Holzpflaster versehen, unsere- Wissen- auch die erste Anwendung, die dasselbe in Gießen in diesem Maßstab findet. In beiden Räumen hat man fast die Verwendung von Holz soweit al- angängig vermieden. Im Kesselhaus find zwei Kessel mit 85 und 54 Quadrat-Meter Heizfläche untergebracht. Neben dem Kesselraum, von demselben durch eine Mauer getrennt, ist der Maschinenraum für die Betriebs-Maschinen, deren eine mit sechSzig Pferde- kräften für die eigentliche Fabrication ausgerüstet ist, während noch eine vierzig»pferdekräftige zweite Maschine zur Krafterzeugung für Beleuchtungszwecke bienen soll. Eine hier untergebrachte Dynamomaschine dient dazu, sämmtlich e Räume deS Etablissements mit electrischem Licht zu versorgen, während die zweite Dynamomaschine zur Kraftübertragung für die Gießerei der Firma dienen soll. Ein 4»/8 Quadratmeter großes Marmorschaltbrett von der Lahnkalk- und Marmor-Industrie Aug. Gabriel jun. Gießen geliefert, ziert hier in diesem Raum die Wand. Nun betritt man die große geräumige Schmiede, worin 8 Feueressen stehen, außerdem ein Dampfhammer, dessen Gewicht 8 Gentner beträgt, ebenso ein etwas leichter Luftfederhammer Unterkunft finden werden. Hinter der Schmiede steht der 30 Meter hohe Fabrikschlot, welcher gestern mit einer Fahne geschmückt, den ersten Rauch gen Himmel sandte. Don der Schmiede au- j betritt man einen Rau», welcher für Wasch- und vadezwecke • eingerichtet werden wird. Noch ist man am Bauen zweier freistehender Gebäude, wovon da» eine für Verpackung», zwecke hergerichtet werden und eine Wohiwng für den Portier enthalten soll, während im unteren Geschoß deS andere» Gebäudes ein 120 Quadratmeter großer Spriseraum sür die Arbeiter angelegt wird, nach seiner Fertigstellung dient der obere Stock zur Aufbewahrung von Modellen. Noch ist nicht alle- vollendet, Hunderte von fleißigen Arbeitern schaffe» täglich, um dieses Werk zu fördern, damit noch vor dem Winter die Heyligenstaedt'sche Arbeiterschaar einziehe» kann in diese für fie neu erbauten Räume, die nach deo eigenen Ideen ihrer Chefs errichtet find, welche Luft unfr Licht gewähren und auch sonst allen hygienischen Anforder- ungen der Neuzeit entsprechen. E» dürfte wohl noch inter» esfiren, daß die gesammte bebaute Fläche des Hrvligenstaedt ichen Etablissements incl. der schon vorhanden gewesenen Eisengießerei rund 4000 Quadratmeter umfaßt. DaS Etablissement ist durch einen Schienenstrang direkt mit der Bahn verbunden. • * Sarnison de» »en zu fetmtreeben 5. Kroßherzogl. Heß. Infanterie - Regiment». Ein Mitglied eine» Darmstädter Bezirksvereins brachte in einer dieser Tage abgehaltenen Sitzung daS demnächst neu zu formtrende 5. Grohherzogl. In- f an ter ie-Rg iment zur Sprache und bat die anwesenden Herren Stadtverordneten, dahin wirken zu wollen, daß min- bestens ein Bataillon diese- Regiments in Darmstadt casernirt werde. — Falls ein Wettbewerb um die Erhaltung bezw. Vermehrung einer Garnison von praktischem Erfolg ist, dürften wohl auch die berufenen Organe Gießens nicht zurückftehen, gleiche Schritte zu thun. • • Die ordentliche Generalverfammlnng de» AliceVereiu» für FraneobUdnllg und Erwerb fand am 26. August statt. AuS dem Bericht, welcher über die Thätigkeit des Vereins im verflossenen Jahre erstattet wurde, dürfte intereffiren, daß der KochcursuS und der WeißzeugcurfuS immer am stärksten besucht, daß namentlich für den ersteren schon jetzt zahlreiche Anmeldungen zum Winter-Semester eingelaufen sind- ferner daß im letzten Jahre neu eingerichtet wurden Curse in französischer und englischer Conversation. In den Vorstand wurden gewählt die Damen v. Gagern, Gnauth, v. Buseck, Bach, Gebhardt, Heyligenstaedt, Lanaermann, Weidig, Hanstein, Riegel, Kirch, Pampe und die Herren Büchner, Gnauth, Störiko, Lucius, Schwan, Fromme. In dem Unterrichts- Programm des kommenden Jahres (Beginn am 13. October) tritt als neu der Klassenunterricht auf, in welchem junge Mädchen, die sich nicht gerade berufsmäßig für ein bestimmte- Fach au-bilden wollen, gleichzeitig in mehreren Fächern unterwiesen werden sollen. * • Der Gießener Turnverein unternimmt am Sonntag einen Turngang nach Usingen. Die Tour wird von hier bi- Friedberg per Eisenbahn, von dort zu Fuß Über Ufingen nach Butzbach und von dort wieder hierher mittels der Bahn zurückgelegt. • • Wetter-Aulfichten. Der bekannte Meteorologe Hade- nicht in Gotha hat seine neueste Wetterprognose für die kommende Zeit veröffentlicht. Die Prophezeihung lautet folgendermaßen: Trockene Witterung um Ende August, sodann ein anhaltend schöner Herbst (wovon bis jetzt noch- nichts zu spüren) bis in den November hinein, dem ein harter, schnee- und eiSreicher Winter folgen dürfte. * • Falsche 10 Mk.-Stücke. Nachdem kürzlich in Main» ein falsches Zehnmarkstück, daS aus Silber bestand und nur vergoldet war, angehalten worden ist, find neuerdings abermals falsche Zehnmarkstücke in den Verkehr gekommen. Diese tragen daS Münzzeichen C., die Jahreszahl 1876 und daS Bildniß Kaiser Wilhelm- I. Die Stücke selbst find plump gearbeitet. Vom Kelter Aepfelmarkt. In dieser Woche ist aQent- halben mit dem Einkeltern der Aepfel begonnen worden. Schwäbische Agenten befinden fich in großer Zahl in Franksurt und Umgebung und machen starke Einkäufe, da die Obsternte in Württemberg schlecht ausfällt. Auch Aepfel aus der Normandie find in Frankfurt wieder angeboten. • • „Frische Eier", unter dieser Bezeichnung werde» Eier, sowohl auf dem Markte, als auch in Ladengeschäfte» vielfach feilgehalten und verkauft, obwohl die Eier nicht- weniger als „frisch" find, und obwohl dies den Verkäufer» bekannt ist. Eine dieser Tage in Worm» vorgenommene polizeiliche Revision ergab, daß die von einer Händleri» erhobenen 7 Eier sämmtlich und daß von 25 in eine» dortigen Geschäfte gekauften Eiern, die als ganz besonderfrisch und gut angepriesen wurden, 9 Stück verdorben waren. Die schlechten Eier wurden confiScirt, die Verkäuferin trifft selbstverständlich auch noch eine empfindliche Strafe. * * Da» russische Kaiserpaar in Romrod. sDa» russische Kaiserpaar trifft am 6. oder 7. Octeber in Darmstadt ein. Der Aufenthalt ist auf zehn bi- zwölf Tage bemessen. Nach den dort vom Petersburger Hofe bekannt gegebene» Anordnungen wird daS Zarenpaar sich von Kopenhagen za Schiff nach Rouen und von dort nach Paris begeben, vo» Frankreich begibt fich da- Zarenpaar nach Balmoral zur Königin von England und von dort über Ostende nach Darmstadt. Während hier für die ersten beiden Tage der Anwesenheit des russischen Herrscherpaares officielle Empfang»- 2C. Feierlichkeiten, Galaoper in Au»sicht genommen find, wird da» Kaiserpaar die übrigen Tage seine» Aufenthalte» still, auf Schloß Romrod in Oberheffen zubringen. Die Kaiserin wollte ursprünglich während der Dauer de» Aufenthalte» in Hessen ganz und gar auf Wolf-garten leben, doch ist wegen der vorgerückten Iahre»zeit hiervon Abstand genommen worden. * • Katholische Schulamt» - Aspiranten. In den letzte» Jahren hat nach den statistischen Nachweisen die Zahl der katholischen Schulamts-Aspiranten bedeutend ab- genommen. Auch in diesem Jahre war die Zahl derselbe» eine äußerst geringe, so baß bereit» am 1. August sämmtliche katholische SchulamtScandidaten dienstlich verwendet waren. Die Regierung mußte de»halb neuerding» mehrere junge rnlmmt am Sonutcg Die Sour wird tu i dort zu Foß i!ir lieber hierher nirttit 081 Baur» -te«*; lüt ’«»it J’M“ «Hit, ble b- Mt S bl? “ >«-ch°w 6 f, " >er$Tlllii|ta,lt 6, «S2s*** ^rmftabttr tau”*1- 3" ft*»*-» i,* Wt”i Mm etfolg ij «°°° ®lto ni£ ««»« «litbStteiu ” 28. kn. W«t d!i $mlH ll le ’Werelflren, d»ß °m stächen Wm jetzt zahlrche «laufen sind- ferm: tourben Kurse in In den Vorstand Tnauth, v. nn.Weidig, Haustein, n Achner, Tuaulh, )n dem Uutenichu- llnn am IS.Octohi) ls, in welchem jungt big fitr ein bestiwmnr chreren Fächern untn- te Meteorologe habe» tprognoh /ür die rophezelhmig (auttt n Mr ÄMst, so- ouon M M noch )tr hinein, dem ein ilfltn dürste. n kürzlich in Mainz lber bestand und nur find neuerdings atir- lehr gekommen. Dieie iszahl 1876 und t-t Icke selbst find N Sieser Woche ist all'' c Aepfel begom 1 fich in großer en starke Einkäuse. t« auSsällt. Auch 8# wieder angeboleo. Bezeichnung * uch in LadengesM oohl die Sier M tilg bin StrKufti» ,rag vorgenommeue einer händluin 4 von 25 in «ine. al» M verdorben »M Berkäusem * bliche Simse. Sä'ä '£!£% ---S -ß-» i’S’ii»»!' d der Dan« Mit» 3" M «•»“’ÄW* °°r LÄ'.'L Leute au» andere» deutschen Staaten fm hessischen Schul- tteuste verwenden. •• Uetzer den «ent» Commaadeur der Sroßherzogl. Hess. jSS.) Division, Herrn Generalmajor ». «aller, entnehmen wir dem „Darwst. Tgl. Anz." folgende Mitrheilungen über defien bisherige Laufbahn. Friedrich v. Müller ist am ersten Januar 1843 geboren. Er kam frühzeitig in das Cadetteu- TorPS und trat bereit- mit 16 Jahren als Portepeefähnrich in das damalige 7. Ulanen Regiment, heute Ulanen-Regiment Großherzog Friedrich von Baden (Rheinisches) Nr. 7. Im lolgeodev Jahre zum Seconde - Lieutenant befördert, wurde er einige Jahre später Regiments - Adjutant und machte al» iolcher den Feldzug 1866 in Böhmen «Mähren mit. Zum Premier Lieutenant befördert, rückte er mit seinem Regiment 1870 nach Frankreich. Er nahm an dem Feldzug mit einer mehrwöchigen Unterbrechung während des MonatS September, indem er als Ordonnanz-Offizier beim Obercommando der 1. Armee commandtrt wurde, Antheil und war besonders während der bekannten Demonstrationen de- Detachement- v Pestel gegen da- bei Saarbrücken stehende 2. französische Corps (Froffard), sodann bet der Einschließung von Metz, sowie in den Kämpfen gegen die französische Nord«Armee mit Auszeichnung thätig, so daß ihm daS eiserne Kreuz 2 Klaffe, sowie daS Ritterkreuz 1. Klasse deS Badischen OcdenS vom Zähringer Löwen mit Schwertern verliehen wurde. Einige Monate später zum Rittmeister und EScadronS- Chef befördert, wurde er 1877 in gleicher Eigenschaft in das 2. Grohherzoglich Hessische (Leib).Dragoner«Regiment Nr. 24 nach Darmstadt versetzt. Schon im Jahre 1879 zum Major befördert, war er zuerst bei der 22., dann — 1880 — bei der 20. Division Adjutant und wurde 3 Jahre später, unter Entbindung von dem letzteren Commando, als rtat-mäßiger Stabsoffizier in daS 1. Hannoversche Dragoner- Regiment Nr. 9 versetzt. Im Jahre 1885 wurde er L la iruite diese- Regiment- gestellt und mit Wahrnehmung der Geschäfte al- Inspekteur dev Militär«BetertoärwesenS be- oustragt- 1886 erhielt er daS Commando des Ulanen Regiments König Wilhelm (2. Würtemb.) Nr. 20. Nachdem er im folgenden Jahre zum Oberst-Lieutenant befördert und unter Belastung iu seinem Commando ä, la suite deS Schleswig Holstetn'schen Ulanen - Regiments Nr. 15 gestellt worden war, wurde er 1891 Commandeur der 26. Cavallerie - Brt« zade (1. Kgl. Württembergischen) und 1893 unter Belastung hi diesem Commando und unter Versetzung zu den Offizieren 1 la suite der Armee General«Major. Der neue Führer der Großherzoglich Hessischen (25.) Division steht gegenwärtig in seinem 53. Lebensjahre. Er ist ähnlich wie der Vor« jünger des General-Lieutenant v. Goßler, General v. Bülow, o uS der Cavallerte-Waffe hervorgegangen und gilt für einen schneidigen Retterführer, dem besonders die treffliche Aus- Bildung der beiden Dragoner-Regimenter Nr. 25 und 26 zu r er danken ist. * Wir erhielten folgende Zuschrift: Gießen, den. 2. September 1896. Die Redaction des „Gießener Anzeiger" ersuche ich auf Grund de-Preßgesetzes — § 11 — um Aufnahme folgender Zeilen: Die im Friedberger „Oberhesfischen Anzeiger" ver- Sffentlichte und in Ihrem Blatte weiter verbreitete Mitteilung über die von mir in Ntederflorstadt — übrig enS Licht vor einigen Tagen, sondern vor bald fünf Wochen — vollzogene Trauung ist, wie schon die nächste Nummer de» „Oberhesfischen Anzeiger" zu berichten gezwungen ist, ein klägliches Gewebe von Lug und böswilliger Verleumdung, deren Bestrafung ich einem bereit- eingeleiteten Gerichtsverfahren übergeben habe. Uebrigen» geht die dort auch veröffentlichte Erklärung, daß die ganze Mittheilung Erlogene» enthalte, von dem Vater der Braut selbst aus, der zugleich erster Vorsteher der israelitischen Religion»- gemetnde zu Ntederflorstadt ist und tm Namen deS Gesammt- vorstandeö zeichnet. Achtungsvoll Rabbiner Dr. Hirschselb. -h- Höchst a. d. Ridder, 1. September. In verschiedenen HauSgärten unsere» Orte- stehen gegenwärtig so riesenhafte Exemplare der al- Zierpflanze bekannten Sonnenblumen (Helianthus annuus) in Blüthe, daß dieselben allgemeine Bewunderung erwecken. Der armdicke Stengel einzelner dieser colosialen Sommergewächse besitzt eine Höhe von nahezu vier Metern, die Blattfläche der größeren Blätter ist eineu halben Meter lang und fast ebenso breit und selbstverständlich entspricht solchen Größeuverhältntffen ihrer Träger auch der Umfang der wirklich sonnenähnltchen Blüthenköpfe. Diese in unserem Himmelsstrich gewiß al-Seltenheit zu betrachtenden und meist nur in Gärtnereien in gleicher Größe anzutreffenden Riesenpflanzeu erinnern unwillkürlich an die in der großartigen Entfaltung ihrer Gewächse einzig dastehenden Flora der Tropengegende». § Mücke, 2. September. Gestern Abend ereignete fich hier auf der Schmtdt'schen Dampf Holzschneiderei kurz vor Feierabend ein schrecklicher Unfall. Ein Anfangs der 20 er Jahre stehender Arbeiter von Nieder-Ohmen war an der Kreissäge damit beschäftigt, Theile zu einem Wagen zu schneiden. Er arbeitete in Hemdärmeln. Plötzlich faßte die Zirkelsäge den Hemdärwel des linken Armes und zog diesen blitzschnell zur Säge. Bis auf den Knochen wurde der Unterarm durchsägt, so daß das Blut hoch aufspritzte. Der junge Mann wurde sofort nach Nieder-Ohmen gebracht, wo ihn der dortige Arzt behandelt. ? Nieder-Ohmen, 2. September. Ein sehr schwerer Unfall begegnete gestern Abend der Frau des hiesigen Besitzers der Katzenmühle, dem die Frau leicht zum Opfer hätte fallen können. Dieselbe versuchte in Abwesenheit ihres Mannes das Waffer des großen oberschlägigen Mühlrades einzustellen. Hierbei glitt sie au», stürzte auf das Mühlrad und wurde von demselben erfaßt und mit in die Tiefe geriffen. In dem, glücklicher Weise nicht tiefen, unteren Wafferbett blieb dieselbe liegen, ohne fich auS demselben erheben zu können. In dieser peinlichen Lage mußte die corpulente Frau über eine Stunde verharren, bis sie ihr heimkehreuder Mann daraus befreite. Die bedauernSwerthe Frau hat nicht unbedenkliche Verletzungen, nameutlich am Kopfe, der vom Arzt mehrmals vernäht werden mußte, erhalten. Herbstein, 1. September. Der Kreisarzt a. D. Dr. Zinßer dahier feierte gestern sein fünfzigjähriges Doctor- ju biläuw. Aus Rheinhessen, 1. September. Die im Ort Undenheim bestehende Apotheke, die von zwei Apothekenbrfitzern in Oppenheim und Wörrstadt als Zweigstelle unterhalten wurde, soll von jetzt ab von der Gemeinde übernommen und an einen Pächter vergeben werden. Es ist die- in Rheinheffen der zweite Fall, daß das Ministerium einer Gemeinde erlaubt, Eigenthümer und Concesfionär einer Apotheke zu sein. DermifcfrteSv • Ans der Pfalz, 31. August. Der Zeugfeldwebel Neumann aus Germersheim wurde in verfloffener Nacht, als er von einem in Speier abgehaltenen Radfahrerfeste heimradelte, von einem Bierwagen überfahren und ge- t übtet. • Entrüstete Aussteller. An d'e Aussteller der bayerischen Landes-Ausstellung in Nürnberg find 246 goldene, 659 silberne und 772 broncene Medaillen, sowie 99 Anerkennungsschreiben zur Vertheilung gelangt. Auf Nürnberg allein kamen hiervon 57 goldene und 137 silberne Medaillen, auf Fürth 12 goldene und 24 silberne Medaillen. Gleichwohl find viele Aussteller mit dem Urtheil der Jury unzu- frieden und haben die ihnen zuerkannten Medaillen zurück« gewiesen. Die Kundgebungen der Unzufriedenen mehren sich mit jedem Tag. So hat die Firma S. Bing, Fürth, die ihr zugedachte Medaille zurückgewiesen. Im Ausschank der von Thüngen'schen Brauerei, welche die silberne Medaille erhielt, soll daS Täfelchen, welches die Auszeichnung meldete, verkehrt angenagelt sein, wohl als leicht zu lösendes Bilder- räthsel. Der Vertreter der W. Tümmel'schen Buchdruckeret riß daS vor seinem AuSstellungSschravk befindliche Täfelchen mit der Aufschrift „Silberne Medaille" in Stücke und ließ letztere durch die Spalten des Bretterbodens verschwinden. Ein anderer Aussteller brachte folgendes Placat an seiner Ausstellung an: „Ich erkläre hiermit, daß ich jede mir zu- gedachte Medaille zurückweise, da ich den meiner Gruppe zu- getheilten Preisrichtern jedes Verständniß abspreche, über meine Arbeiten ein fachgemäßes Urtheil zu fällen." DaS Placat wurde aber vom Aufseher der Gruppe alsbald entfernt. Gottesdienst in der Synagoge. SamStag den 5. September. , Vorabend 6“ Uhr, Morgens 8» Uhr, Nachmittags 4 Uhr, Sabbathausgang 7“ Uhr. verkehr, tanb. un& V»U»«»irthschaft. etwbttte, 2. September. Fruchtmarkt. Rother Weizm (neuer) X 12.80, weißer Weizen X 00.00, Korn (neues) X 8.50, Gerste X 0.00, Hafer (alter) X 7.60, neuer X 5.00. Witteruugsbericht vom Ä. September. Das Maximum behauptet seine Lage im Nordosten des Erd- theils. Gleichzeitig hat aber daS gestern erwähnte flache Minimum an Umsang beträchtlich gewonnen und bedeckte heute Morgen außer England und der Nordsee noch einen großen Theil von Nordsrankreich und dem nördlichen Deutschland. Auch südlich der Alpen haben sich neuerdings Störungen tm Lustdruck eingestellt. In Eentral-Europa sind die Barometerstände zwar relativ hoch, jedoch bei geringen Unterschieden unregelmäßig vertheilt. Namentlich im Gebirge und dessen nördlichen Vorlande treten wieder zahlreiche Thetlmtntma aus, unter deren Einfluß in Süddeutschland neuerdings unbeständiges Wetter eingetreten ist. Bo»ansB»Ui»r tSittmma t Unbeständig und kühl, zeitweise Niederschläge. Temperatur der Lahn und Lust nach Reaumur gemeffen am 3. Septbr., Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Waffer 12V«, Lust 11'/»°. Rübsamen'sche Badeanstalt. „Continental Pneumatik“, bester Radreifen. 7885 Bekanntmachung. Betreffend: Das Beschneiden der Hecken. Das Polizeireglement vom 24. Februar 1882, wonach die Garten« and Feldbesitzer, die ihren Grundbesitz au öffentlichen Fahr« oder Fußwegen einfriedigenden Hecken in jedem Frühjahr bis zum 1. März cuf 1,25 Meter Höhe und 0,50 Meter Breite zurückzuschneiden und im Laufe des Monats September die neuen Schößlinge wiederholt zu beschneiden oder zurückzubinden haben, wird mit dem Anfügen wiederholt zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Zuwiderhandlungen auf Gmnd de» Art. 31 des Feldstrafgesetzes mit Geldstrafe von 1 bis 10 Mark bestraft werden. Gießen, den 2. September 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 7861 StmkHen-KeM-GchlWft Gieße». Bezugnehmend auf die Vorversammlung am 31. August l. I. findet General-Versammluna Montag den 7. September l. I., Abends S‘/a Uhr, auf Lonys Bierkeller statt. Tages-Ordnung: 1. Festsetzung des Statuts. 2. Vorstandswahl. NB. Die Liste zur Einzeichnung liegt in der Versammlung offen. 7862 Die Commission. | Frankfurter Möbel-Magazin « Inh.: Aug. Ossmann, Giessen, « 89 Seltersweg 89. 48 Billigste und reellste Bezugsquelle in Betten, 3 Polster- und Kastenmöbeln, sowie Uebernahme completer Ausstattungen. 7635 BerdrngrmA. Die zur Anlage einer Güterladestelle auf Haltepunkt Groß-Linden bei Gießen erforderlichen Grd-, Chansstrnngs- u. f. w. Arbeiten sollen im Wege der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden- Die VerdingungS. Unterlagen können gegen post- und bestellgeldsreie Einsendung von Mk. 1.50 durch unS bezogen, bezw- in unserem Amtsgebäude, Poststraße 6, Zimmer 2R, eingesehen werden. Die Eröffnung der mit entsprechender Aufschrift versehenen, geschloffen und gebührenfrei an unS einzureichenden Angebote erfolgt Dienstag den 15. September, Bormittag» 11 Uhr. Zuschlagsfrist 4 Wochen. 7860 Frankfurt a- M-, den 25. August 1896 Königl. Eisenbabn-Betriebs-Jnspection 2. Grasversteigerung. Mittwoch den 9. d. Mts., Vormittags 8 Uhr anfangend, soll das diesjährige Grummetgras von den dem Marienstift Lich zustehenden etwa 100 Morgen Wiesen in den Gemarkungen Lich, Nieder- und Oberbessingen versteigert werden. Der Anfang ist hinter dem Kirchhof an der Straße nach Grünberg. Lich, 1. September 1896. 7837 Winheim.________ Versteigerung. Mittwoch den 9. September, Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich im Pfandlocal, Selter»- weg 11, gegen Baarzahlung: 1 Stamm Eichenholz, 1 Schreib- secretär, 1 Buffet, Sophas, Commode, Kleiderschränke, 2 Regulateure, eine Standuhr, 1 Spiegel und ein werthvolles Oelgemälde. Gießen, den 2. September 1896. 7829 Mnlch, VollziehungSbeamter- Empfehlungen^^ ML Schlachthaus. Freibank. 7766 Heute uud morgen: Ochfensteifch 'icht ladenrein, pr. Pfd. 54 Pfg. MM- Die Freibank bleibt bis 10 Uhr Abends geöffnet.___________ Schellfisch n. Cablian, garanttrt frisch, im »Sttbstock". [6021 Frische ScheMche! 3422 J, Wl, Schulhof. Im Verlage von I. Hnber in Franen- feid (Schweiz) ist soeben erschienen und durch alle Buchhandlungen, sowie von der Verlagshandlung selbst zu beziehen: Die Herstellung unvergorener nnt. alkoholfreier Obst- und Traubenweine. Von Prof. Dr. H. Müller-Thnrgan, Director in Wädensweil. Dritte, umgearbeitete Auflage. Preis 65 Pfg. Eine von Jedermann ohne besondere Einrichtungen anwendbare Methode, die Gärung der Obst- und Traubensäfte zu verhindern und aus denselben so ein erfrischendes, alkoholfreie-««tränk von ungeschmälertem Nährweith zu bereiten. Kmchms, SS ’S A. Ritzel, Frankfurters!!. 43 Neue Linsen eingetroffen. 7542 Robert Stuhl, Neustadt 23. Gaoglichlicht. Schutzapparate für Strümpfchen ä 1 Mk., Gltmmercyliuder Unzerbrechlich ü 1 Mk., Strümpfchen ä 1 Mk. 20 Pfg., sowie Spiritusglühltchtapparate empfiehlt A. Gretscher, 7573 Neustadt 78. Vermiethungen. 7858] In meinem neuerbauten Hause (Hainstraße) find im zweiten und dritten Stock je 5 Zimmer rc. zu oermiethen und können sofort bezogen werden. H. Mönniff, Forstwart i. P, ___________Lanbach (Oberheffen). 7864] Ein kleines Faunlienlogis nebst Zubehör ab 1. Oct. Schottstratze 17. 7868] Freundl. Wohnung, 3—4 Zimmer, Küche und Zubehör, sofM^oder 1. Oktober zu oermiethen. NayNs bei ______I. Krämer, Weidengaffe 1, I. 5720] Der mittlere Stock, Südanlage 4, 8 Zimmer mit Zubehör, Gartenanthell rc., ist per 1. October zu oermiethen. Auf Wunsch auch Pferdestall mit Burschen- zimmer. Nähere» Südanlage 8. 7406] Lndwtgst*. 45, IU: 6 Zimmer und Zubehör zu oermiethen. Nähere» ___________K. Klees, Südanlage 18. 7186] LndwtgSplatz 6, «edenhansr Parterre-Sogt», 3 Zimmer mit Zu- behör, wegzugshalber alsbald zu verm. 7700] Wegzugshalber der zweite Stock mit allm Bequemlichkeiten per 1. October zu oermiethen. _ «rnst Hanbach, Westanlage 27. 7771] Eine freundl. Wohnung, besteherch au» 4 Zimmern, Küche und Zubehör preiSwerthl zu oermiethen. Nähere» Btttchstratze 8, Comptoir. 7845 Lchoeidermeister 7866 Ein Pferdeknecht 7729] Familien-LogiS per 1. Ddober zu vermiethen. Hammstratze 10 A Lei«, Walltho 7851 7780 gesucht geziemend in Kenntniß zu setzen Der Vorstand Stock zu vermiethen. 6212 Gießen, den 3. September 1896 7863 Neustadt 48, HL gesucht» 7832 «änSburg 12. Joh. Fischer 7852 Näheres Kreuz 2. 7795 Grummet?u verkaufen 7845 Wilbetmstratze 8, I Stollen-Gesuche alleinstehenden Dame Familien- 1887 IC 3.25 Ein ner Bulle Frkf. Ldw.Cred.Bk. unk. b. 1900 3'/, DeutschcGrdsch.B. unk. b. 1906 101-00 7769 3)8.00 Darmii. Bk. Actien Redaktion: I. 8.: Hermann Elle 102(8 102.« 80 Ä 170.50 104.45 9970 103 70 101.25 101.20 10L9) 103« sofort lesucht. raße 19. 20 Franken-St. Enal. Sovereign» Dollar» in Gold 86.9) 104 31 26 54 92 31.1t kauft 7768 Louis Beil, Kirchstraße Nr. 13. Britf 16.22 20.39 420 •klb 16.18 20.35 4.16 Franz. Banknoten Deflett. bto. Amertc. «dendeourse r 156.70 j Oesterr. Eredtt-Nctien W Wer schnell und bMigst Stellung iude« will, verlange per Postkarte die Deutsche Vacanzen-Post" in Gtzlinge«. Krieger-Verein Gießen Sedanfest. Hausbursche per sofort oder 1. Oktober Hipp Steinmüller, Vetzberg» 7841] Ein geb. junges Mädchen, welche» höhere Schulen besucht hat, im Haushalt sowie allen wetbl. Handarbeiten durchaus erfahren und muftkalisch ist, sucht baldigst Stelle als Stütze der Hausfrau, oder zur Gesellschaft einer Hausmädchen, kräftig und fleißig, womöglich vom Lande, zu Mitte September gesucht. Prima Holzerde vom Zimmerplatz des Herrn Zimmer meister Pitz, Grünbergeistraße, ver Die Beerdigung findet Freitag Nachmittag 5 Uhr von der Main-Weser-Bahn aus statt. heute Morgen 7 % Uhr plötzlich zu sich zu rufen. Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen, den 3. September 1896. Die Beerdigung findet Samstag, den 5. September, 97ach- mittags 5 Uhr, vom Sterbehause, Sonnenftraße 13, statt. aus herzlicher Dankbarkeit bin ich gern bereit, Jedermann uneutgeltltch mitzu- thetlen, wie sehr ich an schmerzhaften Magenbeschwerden, schwacher Verdauung und Appetitlosigkeit gelitten und hiervon trotz meines hohen Alters völlig befreit bin. Mos F. Koch, König!, pens. Förster, Pömbsen, Post Nieheim (Westfalen). I Grummetgras von 8 Morgen Wiese, am Leihgester- nerweg gelegen, verkauft 7693] Carl Haas jr. 5)rud und Verlag der Brühl'schra Universität».Luch- und Eteindruckcrei (Pietsch fc Echeyda) in (Biegen. pie 9artige Kummer umsatzi 6 Seit« Mann für Gartenarbeit gesucht. [7844] Wtlhelmstratze 2, I. geb. Wiedmeyer heute nach elfmonatlichem, schweren Leiden sanft verschieden ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Heinrich Fillmann, Asterweg 19. Giessen, 2. September 1896. Bei einer alten renommirten, deutschen Fener- und stbeng- Vttßchkrnngsgefkllschafl ist die erledigte Agentur in Giessen wieder zu besetzen. Geeignete Bewerber wollen Offerten mit kurzem Berichte über Verhältnisse und Fähigkeiten unter Chiffre G. 5845 an Rudolf Moese, Frankfurt a. M., einsenden. 7806 7730] Gesucht auf sofort ein Snecht, der HauSfrau. Familienanschluß er der tn Oeconomte bewandert und mit erwünscht. Offerten beliebe man unter einem Pferd umgehen kann. Wo? sagt, Chiffre A. F. 810 poetlagernd die Expedition dS Bl__________________1 Caseel ,u senden.________________ Gesangverein Harmonie. Todes-Anzeige. Wir erfüllen hiermit die schmerzliche Pflicht, unsere Mit- glieder von dem plötzlichen Hinscheiden unseres Ehren-Präfidenten Kerrn Khristian Kise Statt jeder besonderen Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mittheilung, dass meine gute, innigstgeliebte Gattin, unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante Margarethe Fillmann Sonntag, den 6. September er., Abends 8*/i Uhr, im Vereinslocal: Vortrag des Herrn Pfarrer Wenck auS Darmstadt Lb« Die deutsche Arbeiterschutzgesetzgebung. Zu recht zahlreichem Besuch wird hiermit eingeladen. 7823 _______________Der Vorstand: M. Becker. Dieser Nummer liegt ein Prospekt des Frank- surter Journals, der ältesten Zeitung Deutschlaad-, bei, ans welchen wir unsere Leser aufmerksam machen. 7820 7797] Eine geb., ältere Dame sucht zum Zusammenleben eine alleinstehende Dame, welche bei derselben eoent. freie Wohnung, Feuerung und Licht er, halten würde. Näheres unter E. M. in der Exped. d. Bl.____________________ Todes-Anzeige. Freunden und Bekannten die schmerzliche Mttheilung, daß es dem Allmächtigen gefallen hat, unseren innigst geliebten Gatten, Vater, Schwiegervater und Großvater Kerrn Khristian Kile Grummetgras von 1141 Klafter Wiesen, ganz oder getheilt, abzugeben. 7788 H. F- Nassauer. Procent 4*/i Oesterr. Stlberrente 4 Ung. Gold-Rente 3 Portugiesen 6 Mexikaner 4 Monopol-Griechen von Coursbericht J. Kurz & Co., Giessen, Kahchfstrch 63 Frankfurter Börse vom 2. September 1896. Procenl 3«/r Deutsche RetchSanl. 3 Preuß. ConsolS 3Vs Gr. Hessische Obl. 4 Stadt Darmstadt v. 1891 4 Stadt Worms unk. b. 1901 Programm: Samstag, den 5. l. Mts., von Abend» 8 Uhr ab, Vanket und Tanz im Caf6 Leib. NB. Der Zutritt ist nur Mitgliedern und deren Familien gestaltet. Sonntag den 6. l. Mts., Nachmittags 1/a4 Uhr: Zusammen kuust im Vereinslocal zur Schmückung der (tzräbcr; hierauf: Zug durch die Stadt nach dem Lenz'schen Aelsenkeller; dortselbst: kameradschastliche Unterhaltung. __ 7834 7741] Zwei inetnandergehende möblirte Zimmer zu vermiethen. _________Arantfnrterstratze 31, II. 75751 Ein möblirtes Zimmer, auf Wunsch mit Pension, zu vermiethen. ____________________Asterweg 5» 7831] Ein Stornier zu vermiethen- ___________________Steinstratze 67» T .fid An mit Wohnung per so- JJtlUUU fort zu vermiethen. un M. Vogt Wwe., Wallthorftr.8. Vogelsberger Rasse, 2«/< Jahre alt, zur Zucht gut. xu vei kaufen bei 7798] Ein nüchterner, zuverlässiger Arbeiter gesucht. Bei Zufriedenheit wird Winterarbeit zugesichert. Näheres Mittags im stfrankfurter Hof» 7856] «nständ. Bürschchen, 14 bis 16 I- alt, sof. ges. Hammstr. 12, HL links. 7V39] Ein ordentliches Mädchen zum sofortigen Eintritt gesucht. ____________Lenz'scher ryelsenkeller. JvermischteAnzeige^ 7849] Ein cand. rer. mach, ertheilt gründ!. Unterricht in Math-, Physik, Mechanik und den Elem- de» Maschinenbaus. Näheres Wetzsteingasse 43, H, MittelhauS. 7857] Von einer jungen, gesunden Frau wird ein Kind zum Beistille« Oesterr. StaatSbahn v. 1885 92.651 4 Etsenb. Rentenb. Obl. Jtal. staatsgar. Etsenb. 53.05 1 5 Buderus Obl. Frankftr. Hyp. Bk. unk. b. 1906 101 50 3»/, Hamk rgr.Hyp.Bk. unk.b.1905 Flkf.Hyp.Cred.V.unk.b. 1906 101.20 3» , Preuß Hyp. « Bk.unk.b. 1905 Psychiatrische Klinik. Hausbursche gesucht anschluß. ES wird mehr auf gute Be» Handlung als hohen Gehalt gesehen. Offerten unter Z. 938 befördert Haa*en*tein * Vogler, N.-G, CaeseL___________________ 7842] Ein jg. Mädchen auS anständ. Familie, sucht a. sogl. ob. spät. Stellung in e. kleineren feinen Haushalt als Stütze mit Laden, in guter Lage, jnnllfl Verhältnisse halber zu ver- kaufen oder zu vermiethen. nti Näh.^urch S. Kate, Asterweg tt>. 7779) Kleine« Wobnhan» zum Allrtndewohnen, mit schönem Garten n. Bauplatz, außerhalb der Stadt, preis» wertb zu verkaufen. Näheres ttz Mr Erped. diese« Blatte«. fabrikatiou zu miethen oder zu kaufen gesucht. Offerten unter X. 12 an die Expedition dieses Blattes. Zu verkaufen. 7836] 3—4 Zimmer-Wohnung von einem Beamten per 1. October gesucht. Offerten mit P.eiSangabe bis zum SamStag Mittag ur.ter K. K. an die Exped. d. Blattes erbeten._______________ 7830] In Wiefeck wird zum 1. Januar 1897 ein geeignetes Erdarbeiter g auf dauernde Beschäftigung gesucht. Conr. Atzbach, Leihgesternerweg9. 1 bis 2 tüchtige Arbeiter inden event. Winterarbeit bei Brühl’sche MerÄ-Mi- and Sieindrutkerei (Pietsch 4 Scheyda) Verlag des Giessener Anzeigers 7 ScbulütraNMe 7 empfiehlt eich xur Anfertigung aller Buchdruck-Arbeiten in elefluiem Schwärs- and Farbendruck. Stellen-Angebote. 7840] Ein Commis gesucht für ein auswärtiges Manufactur- waarengeschäft. Offerten sub. H. S. an die Expedition d. Bl. erbeten. Schlossergeselle gesucht. 7853 _______Hohmeler, Sonnenstraße 11. 7843] Em stadtkundiger Ausläufer und gewandter Colporteur gesucht. Näheres in der Expedition d. Bl. 7817] Ein tüchttger Pferdeknecht ge, sucht. Näheres Wallthorstratze 8. 7833] Pferdeknecht gesucht. _________________sttzr. Saubach 1. gFallobst. ff« 7859] Eine neue Selter und tüpfel' msttzle billig zu verkaufen. _______________firmel, Lohmühle. 7389] Freundl. Wohnung, 3—4 Zimmer mit allem Zubehör, zu vermiethen. __________verlässt. vsterweg 48» 7814] Der zweite Stock per 20. Eep» tember zu vermiethen. ________Georg Noll, Licherstraße 3. Ssttallthorstratze 8t Logis im mittl. 7848) Starke» Zugpferd, 10 Jahre alt, prei-würdtg abzugeben. __Sari Vnler, Hamm 5. 7846] 8»ei Stück Land in einem Garten am NahrungSberg tu verkaufen _______Näheres Saplauetgaste 11. ' 7811] Junges Mädchen für leichte Hausarbeit gesucht. Sonnenstraße SO. 7810] Ein Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit gesucht. _______________Weserstratze 1, pari. 7854] Ein jüngeres Mädchen sucht Lausstelle (Vormittags btS Nachmittags 3 Uhr). Näh, »enenweg 42, Hinterh. 7850] Ordentliches Mädchen für einige Stunden des Tags sucht. Dammstraße 28, part. 7850 Kindermädchen gesncht. Strcheuplatz 21._______^855