Rr. 181 Zweites Blatt. Dienstag den 4» August 1S<>6 Der chietzeuer A«,eiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montag». Die Gießener Ma«ltte»-tLtler werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Kießener Anzeiger General-Mnzeiger. vierteljähriger s ASonnementsprer», 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. j Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. -Kdactton, ExpcdittaR und Druckerei: KchncstraßeKr.V. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblntt für den IC reis Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für de» Kotzenden Tag erscheinenden Nummer bis Sonn. 10 Uhr. Gratisöeikage: Gießener Aamikienökätter. Alle Annoncen-Bureaux deS In« und Auslandes nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtlicher Theil. Vckmmtmachuvg, betreffend: Gchietzübuuge«. Cs wird hiermit zur öffentlichen Keuutuiß gebracht, daß das 3. Bataillon des Infanterie» Regiments Kaiser Wilhelm Nr. 116 Mittwoch den 5. l. Mts., von Bormittags 8 bis 111/2 Uhr, ein Schießen mit scharfe» Patronen in dem Gelände westlich Wismar mit der Schußrichtung gegen den Wismarer Wald bezw. gegen Ober- Walgern und Kirchvers abhalten wird, weshalb das Gelände zwifcheu den Ortschaften Lauuspach, Wismar, Ruttershaufeu, Odenhaufen, Salzböden, Forsthaus WaldhauS, Krofdorf, Lauuspach in der vorbemerkten Zeit nicht betreten werden darf. Das Bataillon wird durch Aufstelleu von Maunfchafteu das gefährdete Gelände abfperre« lassen. Gießen, am 3. August 1896. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Deutsches Reich. Berlin, 1. August. Der frühere Director der Reichs- drvckerei, Geheimer Ober - Regierungsratg Buffe, ist in Heringsdorf ernstlich erkrankt. Sein Leiden foü Zuckerkrankheit fein. Berlin, 1. August. Der Contre-Admiral Werner, der bekannte Marineschriftsteller, veröffentlicht in der „Deutschen lötrtc* einen Artikel über den Untergang des Kanonenbootes „Iltis", in welchem es u. A. heißt: ES dreht sich zunächst um die Frage, ob das Schiff einem wirklichen Taifun oder einem gewaltigen Sturm zum Opfer gefallen Die Zeitungen berichten über starken Nebel. Wenn ein Taifun weht, so hat der Nebel da keinen Platz. Ein Taifun, tvte ich ihn selber in feiner ganzes Grausamkeit kennen lernte, besitzt eine so furchtbare Gewalt, daß auch daS größte und stärkste Kriegsschiff dabet zu Grunde gehen muß. Die Be- banptung, das Schiff sei seeuntüchtig gewesen, ist dummes Zeug. Der „Iltis" hatte eine alte Maschine uud konnte beßhalb nur nenn Kuoteu in der Stunde fahren. Modern und krieg-tüchtig war er nicht, aber für die chinesischen Ge- kaffer war er vollständig ausreichend. WaS hätte ihm denn hrt Taifun gegenüber eine größere Seetüchtigkeit nützen Idnnen? Er wäre doch, wie jedes andere Schiff, erfaßt und »äs dir Klippen geworfen worden. Der Hauptfehler bei uns ist der, daß wir unsere Schiffe zu sehr auSnützen müssen, teil wir zu wenig Sch'ffe haben. Wäre mehr Ersatz vor- hmden, so brauchte man fie nicht sechs, auch acht Jahre braußen zu lassen. Es ist sehr bedauerlich, daß der Retchs- tag gerade hier so überaus sparsam ist und sich nicht von der Nothwendigkeit weiterer SchtffSbanten überzeugen läßt. Auf He Rettung der elf Mann zu sprechen kommend, bedeutete kontre Admiral Werner, die Rettung derselben sei nur so zu denken, daß daS Schiff auf einen über Wasser befindlichen Kelsen getrieben worden sei nnd eS den wenigen Ueberlebenden gelang, daselbst einen sicheren Bergungsort zu erklimmen. Irgend ein Versehen in der Navigation erscheine völlig anS- jeschlossen. Unsere Seeleute seien so gediegen ausgebildet, je arbeiteten so absolnt sicher und todeSmuthig, daß gar kein Kweifel darüber herrschen könne: „Sie haben alle ihre volle kchuldigkeit gethan." Kassel, 1. August. Seine Majestät der Kaiser und tzhre Majestät die Kaiserin begaben sich heute Nachmittag Im offenen Wagen zur Stadt und fuhren unter Anderen bei Vm commandirenden General v. Wittich und bei dem Gene- lat v. Schweinitz vor. Ihre Majestäten wurden auf dem Kege von der Bevölkerung enthusiastisch begrüßt. Wiesbaden, 1. August. Heute Vormittag 11 Uhr wurde tlirch den Regierungspräsidenten von Tepper-LaSki in Verhinderung des Oberpräfidenten Magdeburg die anläßlich ds Bundestages deutscher Gastwtrthe hier veranstaltete Fachausstellung für daS Hotel- und WirthschaftSweseu tot Beisein der Spitzen der Behörden eröffnet. Au die Er- Sffaung schloß sich ein Rundgang durch die von über 400 AuS- fL'Q ern, worunter ausländische Firmen, beschickte Ausstellung an. Hamburg, 1. August. Die beiden Fischerfahrzeuge .Expreß" uud „Renner" sind mit Mann und MauS is hr Nordsee uutergegangen. Loburg, 2. August. Der Commers zu Ehren deS 2 5. AbgeordueteutageS des deutschen Kriegerbundes ist glänzend verlaufen. Die Minister, die städtischen und Staatsbehörden, das OsfiziercorpS uud die Pensionäre aller Waffengattungen nahmen Theil. Sanitätsrath Küster- Berlin brachte das Hoch auf den Kaiser und den Herzog Alfred au6; Stengel Berlin toastete auf die deutsche Armee, Bürgermeister Htrschseld-Coburg begrüßte die Anwesenden und Dr. Schaffner-Gumperda brachte ein Hoch auf die Stadt Coburg aus. Stuttgart, 1. August. Heute früh gegen 51/» Uhr find die Wiener Säuger, etwa 500, mittelst Extrazug hier eingetroffen und mit großem Jubel empfangen worden. Ein gleich herzlicher Empfang wurde den Berliner, Leipziger, Chemnitzer, Dresdener' und Hamburger Sängern zu Theil. Die Stadt wimmelt von Fremden. Karlsruhe, 1. August. Geheimer Hofrath Dr. Christian Wiener, Professor an der hiesigen technischen Hochschule, ist gestern Abend im Alter von 70 Jahren gestorben. AttsUrnd. Zurich, 1. August. Die Ruhe ist wieder hergestellt. Die Truppen werden in der nächsten Woche entlassen. Eine große Zahl Geflüchteter ist zurückgekehrt. Zurich, 1. August. In Berichtigung übertriebener Meldungen über die Italiener-Krawalle wird u.A. Folgendes geschrieben: Am 30. Juli war daS Straßenleben sogar im beunruhigten Stadtkreise ein ganz normales. Am 29. sanden noch Volksansammlungen statt, die aber von der Cavallerie allein sehr leicht und ohne Widerstand in Ordnung gehalten wurden. Ausschreitungen fanden absolut keine mehr statt. In den andern Kreisen war gar nichts von den Unruhen des dritten Kreises zu sehen, nur die auf BilletS wartenden Italiener vor dem italienischen Consulote brachten etwas Unruhe in den ersten Kreis. Am 30. ließ sich der italienische Consul gegen seine eigenen Leute, die iudeß ganz de- und wehmüthig um Reisegelegenheit baten, mit Cavallerie vor „Unannehmlichkeiten" schützen. DaS ist allerdings wahr, daß viele Italiener entlassen wurden, aber noch viel mehr find anS übertriebener Furcht fortgereist. Und sobald die Aufregung vorbei ist, werden die entlassenen Italiener wieder beschäftigt. Auch davon ist keine Rede, daß der BundeSroth oder auch nur eins feiner sieben Mitglieder hier gewesen wäre. Von der italienischen Gesandtschaft ist nur der Le- gationSrath Major des PlaucheS hierher gekommen. Die Ursache des Krawalls liegt in den fortwährend sich wiederholenden „Stechereieu" der Italiener, die fie selbst auf geringfügige Verweise hin immer wieder in Scene setzen. So hat erst gestern ein Italiener das Messer gegen einen Bahn- beamten gezückt, als dieser ihn vom Geleise wegwies. Auch die vielen Sittlichkeitsverbrechen von Setten der Italiener, ferner ihre ganz im Großen betriebene Singvögel-Mörderei, denen Tausende und Abertausende unserer Sänger in Feld und Wald zum Opfer gefallen find, haben viel Erbitterung geschaffen, die nun schon seit Jahren endlich zum Ausbruch kommen mußte. Paris, 1. August. Mcekönig Li-Hung-Tschang reist heute nach Havre ab. Nachmittags wird derselbe vom Prä- fidenten Faure empfangen werden. Abends wird zu Ehren Lt-Hung°TschangS noch ein großes Diner gegeben. Morgen schiffc sich derselbe nach England ein. Paris, 1. August. Als der Urheberschaft verdächtig, den Dynamit-Anschlag in Marseille verübt zu haben, wurde ein eifriger Anarchist und Stiefsohn deS gleichfalls in der Rue Monteavx Nr. 3 wohnenden Brigadiers Art and verhaftet. DaS Attentat scheint gegen Arrand und deffen Frau gerichtet gewesen zu sein. / Vermischter -a- Kinzenbach, 31. Juli. Auch am hiesigen Orte wurde in der verflossenen Nacht gegen 12 Uhr ein frecher Einbruch verübt. Allem Anscheine nach hat der Dieb es auch hier nur auf Geld abgesehen gehabt. Vermittelst einer im Hofe Vorgefundenen langen Steigleiter hat derselbe durch ein offenes Fenster im zweiten Stock in da- HauS seinen Eingang genommen. Bon hier aus hat er den unteren Räumen deS Hauses einen Besuch abgestattet. Sämmtliche nicht verschlossene Schubladen standen offen und waren durchstöbert. Andere, worinnen er Geld vermuihete, hat er zu erbrechen versucht, ja au einer hat er an der Stirnwand ein Stück abgeklemmt, aber dadurch nicht vermocht, dieselbe zu öffnen. Wahrscheinlich hat sich der schlaue Patron zuvor vorsichtig die Hausthüre geöffnet, damit er bei etwaiger Ueberraschuug rasch die Flucht ergreifen könnte. Die Hausbewohner hatten zwar etwas Geräusch gehört, allein doch nicht vermuthet, daß ihnen in so später Stunde noch ein Besuch abgeftattet würde- Als fie später dennoch aufgeftanden und ihr Schlafzimmer öffneten, fanden fie es Helle in ihrem Hause. Der Dieb wurde infolgedeffen in seinem Unternehmen gestört und er konnte noch rechtzeitig die Flucht ergreifen. Bei seinem Diebstahl hat er fich einer Stearinkerze bedient, überall auf dem Boden sieht man an dem herabgetröpfelten Talge, welche Orte im Hause er besucht hat. Ob man es hier mit demselben Gauner zu thun hat, welcher auch in den benachbarten Orten bisher sein Werk getrieben oder ob es eine andere vielleicht localkundige Person ist, läßt fich nicht nachweisen. Hoffentlich wird es doch einmal gelingen, einen solchen unheimlichen Gast auf der That zu erwischen, damit man ihn für seine Handlungen belangen kann. Unsere Bürger würden fich auch schon mehr selber schützen können, wenn mehr Hunde gehalten werden könnten. Seit einigen Jahren hat man aber im Kreise Wetzlar die Hundesteuer auf 4 Mk. erhöht - infolgedeffen wurde den armen Hündletn der Krieg erklärt und die meisten mußten sterben. * Neapel, 28. Juli. Der Prinz Mtnakolo, Groß- Prior des Malteser-Ordens, wurde von einem entlassenen Portier überfallen und durch 17 Schnittwunden, welche ihm derselbe mit einem Rastrmesser beibrachte, schwer verletzt. Der Attentäter wurde verhaftet. * Wunsche» Sie köstliches Dessert, Saudtorteu, Festkucheu? Dies läßt sich am besten durchBrown & P0ls0nS Mondamin Herstellen. Dasselbe besitzt einen eigenen Wohlgeschmack uud sördert durch seine Entölung bedeutend die Verdaulichkeit der Speisen. Recepte zur Zubereitung befinden sich auf den M ond amin-Packeten, zu haben ä 60, 30 u. 15 Pfg. in besseren Colonial-, Delicateß- u. Drog.-Geschäften. Für die gute Qualität bürgt am besten daS 52jährige Bestehen dieser weltbekannten, schottischen Firma. EngroS bei Türk u. Pabst, Frankfurt a. M. 1707 Unterhaltungen in Bad-Nauheiw vom 4. August bis 9. August. Die Kurcapelle spielt täglich Morgens von 7 bis 8 Uhr an dem Kurbrunnen, Nachmittags und Abends stehe unten, bei weniger als 10° R. Wärme hn großen Speisesaale des Kurhauses. Dienstag den 4. August, Nachmittags von 5 bis 7 und von 8 bis 10 Uhr: Concert der Kurcapelle aus der Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Zaubervorstellung der achtjährigen Zauberin Melanie Leichtmann. Mittwoch den 5. August, Nachmittags von 5 bis 7 und von 8 bis 10 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Theatervorstellung. Der ehrliche Name. Donnerstag ben 6. August, Nachmittags von 5 bis 7 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Tanz. Freitag den 7. August, Nachmittag- von 4 bis 7 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Theatervorstellung unter Mitwirkung der Kurcapelle. Der Dogeihändler. Samstag den 8. August, Nachmtttags von 4 bttz 8'/, Uhr aus der Terrasse: Concert der Capelle des 2. Nassauischen Jnf.-Regts. Nr. 88 aus Mainz. Nachmittags 4 Uhr im Saale: Theatervorstellung für Kinder und Erwachsene. Die drei Haulemännerchen. Von 8V3 bis 10 Uhr spielt die Capelle Tänze und kann auf dem nordwestlichen Theile der Terrasse getanzt werden. Sonntag den 9. August, Nachmittags auf der Terrafie: Concert der Kurcapelle zum Besten derselben. Vorträge auf dem Saxophon: Herr Professor I. Cönen aus Holland. SpirlMs drr «rtbrigtrn jrvlkfvrtrr Stsdtthrckr. Vperuha«». Dienstag den 4. August: Martha. Mittwoch ben 5. August: Tannhäuser. Donnerstag ben 6. August: Fidelio. Freitag ben 7. August: Obersteiger. Samstag ben 8. August: RegimentS- tochter. Puppenfee. Sonntag ben 9. August: Prophet. Montag ben 10. August: Hänsel und Gretel. Gchrrrrfptttharr». Mittwoch den 5. August: Wiedereröffnung der Schauspiel- Saison. Die Fourchambault. Donnerstag den 6. August: Hotel zum Freihafen. Freitag den7.August: Gesandschafts- Attachoe. Samstag den 8. August: Maria Stuart. Sonntag den 9. August: Glück im Winkel. Montag den 10. August: Heimath. Das Aentzere täuscht idetübt? den inneren Werth, wie man dies z. B. bei ausländischen Parfümerien, Schönheitsmitteln, Seifen rc. zu beobachten so oft Gelegenheit hat. Bei diesen kostet der Aufputz der Umhüllung mehr, als bas in demselben enthaltene Product. Ganz das Gegentheil trifft nun bei der von über zweitausend deutschen Professoren und Aerzten so sehr empfohlenen Patent-Myrrholin-Seife zu. Dieselbe ist ganz einfach verpackt hat fich aber durch ihre hervorragenden Eigenschaften für die Gesund- Heils- und Schönheitspflege der Haut den Ruf einer unübertroffenen medicinischen Toilettesetfe erworben und wird heute von Aerzten warm empfohlen. Die Patent-Myrrholin-Seife ist überall, auch in den Apotheken, das Stück zu 50 Pfg. erhältlich. Man überzeuge fich, daß dasselbe die Patent-Nummer 63,592 trägt und hüte fich vor Nachahmungen. 4534 3 Empfehlungen. WlfllV Hs \\\^ToVA.^esAvsva.c^ ^&.eXv^\e,\V Mxx\^SxaXX\ Gnauth. 6956 6868] ■•“ Epochemachende Verbesserung. *m 7016 Werb, «mHt«--hikhtr, Cent Ikil 76, franhfntt a. W. j^Täret^enüjgan^JI Ktrchstraße 2. * vivyiMW ^JU| I •< , JL ipiUliHWf 6 SophaS, 4 Bettstellen, 1 Silber- farbe in allen Farben, Max Weissbäcker, EteKtr-tchoiKkr, der Giessen, Seltersweg Nr. 31. 8007 Emil Fischbach, 6620 u Preis I Mark per Stück Q es 3D -V Herren Kleider liefere preiswert^ fertig unb nach Maaß. Schwarze Anzüge auch leihweise. Großherzogliche Bürgermeisterei Homberg. Repp. Mtilligkr Gruerel-Kkrtrikd für Sttjitn, WtMar, Nuhei« art fritrttrj: A. Gretscher, Giessen, Neustadt 78. wird vom 1. August ab die Butterwaage in die Halle an der Ecke der Marktlaubenstraße, der Liudengasse und des Lindenplatzes verlegt. Gießen, den 31. Juli 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Versteigerung von 1300 Sack russischem Weizen. Am Mittwoch, den 5. August er., Bormittags ll1/, Uhr, wirb der Unterzeichnete im städtischen Lagerhaus auf Rechnung, den es augeht: Oehlers Parqnet-Wachs, Stahlspähue, Kaffee-Essenz in Dosen. Anerkannt bester und ausgiebigster Kaffeezusatz. Ueberall vorrätliig. Vor Ntebabinungen wird gewarnt. m nr । sowie alle sougi^e« Artikel zum ««streiche» trat Wichsen Attrtzböde«, empfiehlt Bekannten und Geschäftsfreunden theile ich hierdurch mit, daß sich meine Wohnung von heute ab Bahnhofstrasse 15, im Hause der Frau Marcus befindet; mein Lager bleibt bis zur Fertigstellung meines projectirttv Neubaues unverändert. « ikT __ 8. Uussoaum, Fellhändler. * „Preisgekrönt Welt- ■ Ausstellung Chicago4* Die neuesten Wgm UniversaL fSSt--. Motoren für (Bas, Benzin, Petroleum, Solat-^d und Petroleum-Loromodilkn ohne Schieber — ohne offene Flamme — ohne Geruch sind die Beste und Billigste Betriebskraft, welche exietirt. Beste Hilfskraft für Mühlen. Betriebskosten pro Pferdekraftstunde 5 bis 8 Pfennig. Weitgehendste Garantie. Coulante Zahlungsbedingungen. Motorrn-Fabrik Werda« A.-G., Werda, i. S. KS“ leaeste Ausführung. 40pferdiger Petroleum-Motor für Siemens & Halske, Berlin. schrank, eine Eommode und sonstige Mobilien, eine Anzahl Bilder, eine Brückenwaage, Herrenkleider u.s. w. Versteigerung theilweise bestimmt. 6977 Angel, Gerichtsvollzieher. S^renadU Wohunng mtt Wafferlettg. O und Zubehör per 1. Septbr. zu verm. 6827s I. Lhoum, Bahnhofstraße 43. Bente’s Schutzapparat für Gasglühlicht. Kein ttlühllcht ohne Schutzapparat! Bei Anwendung von Bente’s Schutzapparat kann: 1) der russansetzende Stift, welcher das Strümpfchen trägt, fortfallen, wodurch die Lichtstärke erhöht wird. 2) Der Cylinder von jedem völlig Unvertrauten, ohne Gefahr für dn Strümpfchen, behufs Reinigung etc. auf- und abgesetzt werden. 3) Das Strümpfchen, da es an der Staubkappe des Schutzapparates eine» festen Halt hat, durch den beim Anzünden ein tretenden Luftdruek nicht aus seiner Lage gebracht werden. Ausserdem bietet der Apparat noch viele andere Vortheile. Der Schutzapparat garantirt eine unbedingte Beständigkeit in der Lichterzeugung und Lichtfülle. 1300 Lack russischen Weizen in 7 Parthien öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung aus Grund des S 343 H.-G.-B. versteigern. ÄfM&Dillers' 91 C Dienstag den 4. August, .m .»ÄX. ^Kußvoden-Anstrich »ffeniu^en Oelfarbe in allen Nüancen. 1 Drehba^ 1 Ho^äaukF?i a ref* unb bart trocknend, Larbolineum, 1 Faß Wagmfckt, einen Leiuölfiecatif zum Einöleu, Metzgerwaaen, 1 Handkarren, 1 Zwei- n«l ■ rad, 1 eichend Büffet, 1 Pianino, »ernstem - Oel - Lack- 6249] Der zweite Stock, L0bevstr. 19, mtt 5—6 Zimmern, Badezimmer, Balkon, Veranda unb allem Zubehör, ist wegzugs- halber per 1. October eoent. ab 15. August zu oermiethen._________________________ 6900] Ein schönes, großes Mansarden- logiS ist mit allem Zubehör per 1. September eoent. auch früher zu oermiethen. Auch für zwei kleine Familien geeignet. «der-. Metzger, Neustadt 8. 6159] Kleines Logis sofort zu oermiethen. ch. Xnckstohl Wwe., Asterweg 52. 6118] Famtltenlogis zu oermietben »nüthorstratze 88. 4940] GeLnvergerstratze 88, II: Wohnung, 5 Zimmer mit allem Zubehör, per sofort oder auch später billig iu oermiethen; auch kann auf Wunsch Stallung dazu gegeben werden. SetaiiutiiKMMttfl. | Große Bolten Infolge der Verlegung de» Buttermarktes in die Marktlaubenstraßei ▼ \ ' ~ - ----- Hemde«- «nb Rockflauelle sehr billig. Eine Parthie Herren- krageu per Stück IO Pfg. E. Seuling 1809 mech. Strickerei, Wetzsteinstraße 45. Ferber’gche Univ»- Buch-, Kunst- und Musikalienhandlung (C. Koch) 11 Kirchenplate Giessen Kirobenplatz 11 relehhdtl^es Lager «Her btftenNetee Werke ■ ^■•«•chaftlioher wie WlMriitücher Literatur, aowie Berater Praehtwerke end eowMge m GeeeheaKeeweckee *2 eir- iwndec guten B floh er. Coeaptettee L*ger aller ac hiaeigen Anatalten eingefllhrtee Schal- bGeher in dauerhaften KliWiteirfimi Grosses Musikaliensortiment. KieH rorrkthige Piecen bewegen wir, wie bereite bekannt, «ter gUnetigateo Bedingung ee innerhalb drei Tagen portofrei. Grosses Kunstlager. Journalleeeeirkel reo Mk. 1,— ab. llalvorlaren jeden Genre», aowohl kkaflinh wie leihweise ru mleeigen Preisen erhllMioh. Annahiaeetelle von Abonnemente auf sÄmmtliohe in- und a«lÄndieche Zeltechrltteu. T ©erlag der Brühl'schen Univerfit2tK-Buch. und Steindruckerei (Pietsch & Schehda) in Gießen. fitj!/ gjjjnabwt ■ rin' Ämtl' M betreffet i5s wird hierw nrbraM H « Wlhclm Nr. U6 Donnerstag dc 2rcitag den 7. Zamstag -en Dienstag den Mittwoib den 1 Tonnersiag de i vcsmal von 6 Uhr vittagS Lchießübur im dem Gelände zwr Daubrmgen, Main «"»limbach abhalten bände ist zu diese! L-agen und Ltund, «gesperrt und das Geländes verboten Buseck, Beuern, Mainzlar, Daubr Wuseck passirbar b Die Zchußricht sgrgcn die Höhe öh Das Regiment tfommuaicationäty am 3. Ä Srohhrrzogli v 8etr.: Wir obti öd Großherzi nn die Großh. Bi Beaero, Climbach, Mainzlar Die vorstehende ! ortsübliche Welle v treten bei durch das C Merlei ü6e Son 7-, m (& Burger utrd ($ ulormschlagen und t tu- /'/'J'8“156 °°-h ta' « brenn ZV i°g 0, 1, Wj> te=rl ble w tinb f.