Rr18l Der f/jener Anzeiger rrschemt täglich, Btt Ausnahme de- Montags. Die Gießener Dnmikien d kälter »erden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal beigelegt. Dienstag den 4. August Elftes Blatt. Meßmer Anzeiger Aenerat-Mnzeiger. 1896 vierteljähriger x Avounemenispreis 8 2 Mark 20 Pfg. mtt Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaction. Lipediti« und Druckerei: SchulstratzeKr.Fo Fernsprecher 5L Amts- und AnzeigsbUrtt für den Kreis Gie^eit Gratisbeilage: Hießener Jamitienötätter. »«nähme vo» Anzeigen zu der Nachmittag- für de« folgenden Lag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Depeftbsm ßci »wxex- ,Her»v'' Berlin, 2. August. Der „Nordd. Allg. Ztg." zufolge irsteht an maßgebender Stelle nicht die Absicht, Verbrecher rach Südwest-Afrtka zu deportiren. Gegen die Durchführ« Jadeit und Zweckmäßigkeit der Deportation werden gewichtige Bedenken erhoben. Berlin, 3. August. Die Anarchisten hatten anläßlich Jes Londoner internationalen Arbeiter-CongresieS gestern eine Volksversammlung einberufen, um öffentlich Protest einzulegen gegen die angeblich ganz entstellten Nachrichten, He betreffs der Betheiligung der Anarchisten auf dem Lon« honet Congreß hier verbreitet worden waren. ES kam zu lebhaften Auseinandersetzungen zwischen den anwesenden Sozialen und Anarchisten. Berlin, 3. August. Infolge Zusammenstoßes zweier Lüge auf der Berlin-Görlitzer-Bahn wurden mehrere Per- Ionen verletzt. Eisenach, 3. August. Der tiefer gelegene Stadttheil ist torch das anhaltende Regenwetter überschwemmt. Wien, 3. August. Die sozialistische Partei hielt Bern eine Versammlung ab, worin ein Redner erklärte, Jic Partei werde nunmehr in eine Agitation zur Erlangung lt$ Wahlrechtes sür den Landtag und Gemeinderath eintreten. - Die Nachforschungen der Behörde über den Urheber des SombenattentatS blieben bisher erfolglos. Die Polizei dermuthet, daß der Ueberbringer des Dynamit-PacketS einem Racheact fernfteht. Paris, 3. August. Die gestrige Manifestation der Sozialisten und Freidenker vor dem Denkmal DoletS kvdete mit Tumult. Die Polizei verhaftete 10 Personen. Paris, 3. August. „Memorial Diplomatique" meldet, daß der Besuch des Generals Baldifsera in Rom taS Ergebntß gehabt habe, daß im April 1897 die Feind- siltgkeiten gegen Meneltk wieder ausgenommen werden sollen. Laldiffera hoffe bis dahin eine solide Armee organifirt zu haben, um die Offensive erfolgreich ergreifen zu können, fiijntg Humbert bereite einen Staatsstreich vor. Beide Lämmern sollen aufgelöst und die jetzige Institution su- Feftsaal" (Cafö Leib) seinen Anfang mit einem großen CommerS. Nach einem Turnermarsch und der Fiedlerffchen Jubelouverture der als Festmufik engagirten Bauer'schen Capelle begrüßte Herr Eid mann Namens des Turnvereins die Erschienenen mit dem Ausdruck des Dankes, daß sie der Einladung so zahlreich Folge geleistet. Man habe in Rücksicht auf das vorjährige Mittelrheinische Turnfest die Feier zu einer einfachen gestaltet, aber das Wenige, was der Verein zu seiner Jubelfeier biete, komme aus gutem Turner- herzen. Unter herzlicher Bewillkommnung der Gäste forderte er die Mitglieder des Turnvereins auf, mit ihm einzu- stimmen in den alten Turnerruf „Gut Heil" auf die Festgäfte. — Nach dem nun folgenden Chorgesang: „Willkommen' hielt der zweite Sprecher des Vereins, Herr Stadtverordneter W. Löber, die Festrede. Unter Hervorhebung der Ideale, auf denen unser gesammtes deutsches Turnwesen beruht und der Ziele, die es verfolgt, hob Herr Löber besonders die Wechselwirkung zwischen Turnverein und Vaterland hervor, ferner die erzieherische Tendenz der Turnerei in Beziehung auf die Heranwachsende Jugend, die Förderung der Wehrkraft. Hoch emporgehoben wurden die Verdienste Vater JahnS um die Turnerei und um das Vaterland, denn der Geist Jahns regte sich mächtig zur Zeit der Befreiungskriege, er habe geschlagen die Schlachten von Leipzig und Waterloo und fortgewirkt in freiheitlichem Sinne in den schlimmsten Zeiten der Erniedrigung und Zerrissenheit unseres Vaterlandes. In diese Zeit sei auch gefallen die Gründung des Gießener Turnvereins, er sei einer der ersten Deutschlands । mit gewesen, seine Turner errangen die ersten Preise auf den großen deutschen Turnfesten zu Leipzig und London, auf den KreiSfesten zu Oberstein, Offenbach u. A., das Wirken des Vereins verschaffte ihm die Sympathie der ganzen Bürgerschaft und habe sie ihm bis auf den heutigen Tag erhalten. Redner verbreitete sich eingehend über die Geschichte des Vereins und des GaueS, denen derselbe im Laufe der Jahre angehörte, erwähnte die Gründung eines eigenen HeimS, das dem Verein zum Segen, der Turnerei zur Förderung diente- die Verwaltung des Vereins, die Förderung seiner Zwecke I liege in guten Händen, er zähle unter seinen 640 Mitgliedern eine Reihe älterer verdienter Mitglieder. Redner gedachte weiter des im vorigen Jahre mit Unterstützung deS Männerturnvereins und der Bürgerschaft so schön verlaufenen 22. Mittelrheinischen Turnfestes- er wünschte zur weiteren I Förderung der Turnsache und deS Zusammenschluffes aller I Turner Gießens die Gründung einer einzigen Gießener I Turnerschaft, er hoffe, daß immer mehr Freunde der Turnerei I zugeführt werden und ersuchte zum Schluß die Anwesenden I alS Ausdruck turnerischen Geistes und Strebens mit ihm | einzustimmen in ein Hoch auf die hohen Beschützer und I Gönner der deutschen Turnerei, Se. Majestät den Kaiser I und Se. Kgl. Hoheit den Großherzog. Während des stürmisch I aufgenommenen Hochs hob sich der Vorhang der Bühne und zwischen hübsch arrangirten Blattpflanzen erschienen die Büsten des Kaisers und des Großherzogs, im Hintergründe diejenige Vater Jahns. Die Versammlung sang stehend „Heil btr im Siegerkranz". — Herr Beigeordneter Georgi I ergriff hierauf das Wort, um an Stelle des auf einer Erholungsreise befindlichen Herrn Oberbürgermeisters Gnauth I dem Verein Namens des Stadtvorstandes und der Stadt zu beglückwünschen. Er erinnerte an die schweren Zeiten, welche die Turuerei durchgemacht, die Turnerei habe kräftige Leute I erzogen, erzieherisch auf die Jugend gewirkt und namentlich I dem Heere kräftige Männer zugeführt, dem Heere, das sich 1870 so trefflich bewährte. Er hoffe und wünsche, daß auch nach Ablauf von ferneren 50 Jahren der Verein groß dastehe und wirke wie bisher und bringt ein dreifaches „Gut Heil" auf das Blühen und Gedeihen des Turnverein-Gießen aus. I _ Der Vertreter des MittelrheinkretseS, Herr Heidecker- Wiesbaden, beglückwünschte den Verein NamenS des AuS« schuffes genannten Kreises und feierte die früheren Preis« turnet als feine Lehrer, er gab dem Wunsche Ausdruck, daß sich unter den Gießener Turnern wieder solche Männer finden möchten und schloß mit einem „Gut Heil" auf die Gießener Turnerschaft. — Nachdem hierauf die aus dem I Bauer' scheu Gesangverein und dem Männer- Gesangverein bestehende Sängervereinigung unter dem Beifall der Anwesenden und unter der umsichtigen Leitung des Herrn Polster die Dörner'sche „Sturmbeschwörung" I vorgetragen, ergriff Herr Justizrath Bai st da- Wort, um I als früherer zweiter Sprecher au die Zeit zu erinnern, wo das Ideal der Turner die Einigkeit Deutschlands gewesen, wo, wie in den 40er Iahten, die Turnvereine überhaupt I verboten gewesen - aber schon damals hätte es Pädagogen gegeben, die für das Turnen in der Schule eintraten- Herr 1 Batst verbreitete sich weiter über die Anfänge der Turn- Neueste Wolff* telegraphische» Eorrespondan-Bure«. Berlin, 2. August. Der Berban d Stag der deutschen Drechsler-Innungen, welcher heute in Berlin tagte, «ahm eine Resolution an, welche für den staatlichen Betrieb Ler Bernsteingewinnung sich ausspricht. Bauer Wien erklärte I NamenS der Wiener Jntereffenten, dieselben könnten der Re- solution nicht zustimmen. Man müffe erst die weitere Ent« Wickelung der Verhältnisse abwatten. Stuttgart, 2. August. DaS 5. deutsche Sänger- buudeSfest begann gestern Abend um 8 Uhr in der großen Sängerfesthalle. Die zahlreichen Theilnehmet hatten sich bereits seit Nachmittag in der Festhalle versammelt. Die Feier begann mit dem Vortrag eines Gesammtliedes. Nach bem Liede Überreichte der Vorsitzende deS niederösterreichischen Sängerbundes, I. E. Jenitsch, die Bundesfahne dem Vor- fitzenden des deutschen Sängerbundes, RechtSrath Beckh, welcher sie mit dankenden Worten annahm und der Feststadt Stuttgart überreichte. Oberbürgermeister Rümeliu nahm das Banner entgegen und erklärte, daffelbe treu hüten zu wollen als Mahnung, die idealen Güter des Lebens zu erhalten and zu Pflegen. Frau Oberbürgermeister Rümelin befestigte sodcmn ein von den Frauen Stuttgarts gestiftetes kostbares Band an dem Bannet. Der Oberbürgermeister nahm darauf das Wort und führte auS: In dem Lande, in welchem Schiller, Uhland und Silcher geboren wurden und welches die Wiege des deutschen Volksliedes fei, müffe auch ferner das Lied, das deutsche Lied, das einigende Band für Alle fein. „Dir müffen zusammenhalten, nicht bloS innerhalb der Grenzen des Reiches, sondern so weit die deutsche Zunge klingt." Nach verschiedenen GesangSvorträgen hielt Proseffor Düblet auS New-Orleans — ein geborener Württemberger - eine Ansprache, in welcher er hervorhob, daß daS deutsche Lied in den fernsten Welttheilen die Deutschen zusammen« halte. Nachdem die verschiedenen Vereine noch GesangS- dorträge gehalten hatten, schloß die Feiet. — Heute Nach« mittag soll ein Feftzvg aller Theilnehmet durch die Stadt erfolgen, wenn nicht durch den gestern heftig eingetretenen Regen derselbe unterbleiben muß. Sofia, 2. August. Meldung deS Reuter'schen BureauS. Süßer der einen Dynamitbombe, welche in der vergangenen Nacht das Grab StambulowS zerstörte, wurden am Grabe vier weitete Bomben aufgefunden, welche jedoch nicht explvdirt waren. Von den Thatern fehlt bis jetzt jede Spar. _____________ Alle «nnoncen.Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. fpenbtrt werden. DaS neue Wahlrecht basire auf einer | höheren Censur. Der König werde mit dem Wahlgesetz Neuwahlen ausschreiben lassen. Nur ein gewisses Vermögen be« sitzende unabhängige Personen sollen wählbar sein.__________ _ CocaU» nnö prwinjklkf« Gießen, den 3. August. ♦♦ Au8 dem Großh. Ministerium. Seine Königliche I Hoheit der Großherzog haben Sich gnädigst bewogen gefunden, am 1. August dem Geheimerath Dr. Emil Dittmar, unter Verleihung deS Titels und Ranges eines I MtnisterialdirectorS, die Verrichtungen des Vorstandes deS Ministeriums der Justiz zu übertragen. Seine Königliche Hoheit haben weiter zu verfügen geruht, daß bei der Trennung des bisherigen Ministeriums des Innern und der Justiz in zwei Ministerien der StaatSminister Dr. Fing er des Dienstes in der Justizverwaltung enthoben werde, sowie daß der Geheime StaatSrath Dr. Knorr v. Rofenroth, der Geheimerath Emmerling und die Mtnisterialräthe I Dr. U fing ec und v. Bechtold dem Ministerium des Innern, der Ministerialrath Pückel dem Ministerium der Justiz und der Geheimerath Schlippe beiden Ministerien I angehören sollen. — Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben gnädigst geruht, am 1. August: 1) den Geheimen StaatSrath Dr. Heinrich Knorr I v. Rosenr oth zum Wirklichen Geheimerath mit dem Prädikate „Excellenz", 2) den Geheimerath Karl v. Werner in dem Staatsministerium zum Geheimen Staatsrath zu ernennen. I ♦♦ Ordensverleihungen. Se. Kgl. Hoheit der Groß- I Herzog haben Allergnädigst geruht, am 29. Juli l. I. aus Anlaß des am 1. August d. I. eintretenden fünfzig- jährigen Jubiläums der Main-Neckar Bahn: 1) dem Vorsitzenden der Direction dieser Bahn, Geheimerath Friedrich Lichthammet, die Krone zu dem Comthurkreuz 2. Klaffe deS Verdienstordens Philipps deS GroßmÜthigen, 2) dem Maschineningenieur bei dieser Bahn, Baurath Ferdinand Becker, die Krone zu dem Rittet« kreuz 1. Klaffe dieses Ordens, 3) dem Königlich Preußischen Mitgliede der Direction I dieser Bahn, RegierungSrath PaulFleischmann, und 4) dem Großherzoglich Badischen DirectionSsecretät bei dieser Bahn, Jnspector Ferdinand Scheyret, daS Ritterkreuz 1. Klaffe dieses Ordens zu verleihen. Landpostbestellbezirk Gießen. Unter Bezugnahme auf die Notiz in Nr. 178 vom 31. Juli — Postbestellbezirk Gießen — werden wir darauf aufmerksam gemacht, daß auch die Orte Grüningen, Kinzenbach und Lützel- linden zum Landbestellbezirke deS hiesigen Postamts gehören. * * Entwendete Werthpapiere. Der am 24. Juli 1229 ftüh vom Postamt 2 in Straßburg (Els.) Bahnhof abgesandte Geldbriefbeutel für das Postamt 1 (Zeil) in Frankfurt (Main) ist unterwegs entwendet und dafür ein anderer Geldbriefbeutel mit werthlosem Inhalt unterschoben worden. In Verlust gerathen find 3 Geldbriefe und 2 Werthpackete mit einem I angegebenen Werthe von zusammen 4992 Mk. 43 Pf. Diese Sendungen haben u. A. enthalten: ein Stück 4% Württem- I bergische Staatsanleihe über 2000 Mk. von 1891, EE. 12850; eine 4°/0 Oesterteichische Goldrente über 1000 fl., Nr. 8485 ; ein Stück 3°/0 Deutsche Reichsanleihe über 500 Mk., von 1890, Nr. 38426 Lit. D; 3000 Mk. 4% Weimar-Geraer Eisenbahn-Obligationen von 1879, nämltcb 17 Stück zu I 100 Mk., und zwar Abth. B., Nr. 3669—70, 4229—37, 4599, 4601, 4878, 4880, 5322—23, und 26 Stück zu 50 Mk., und Abth. A., Nr. 50, 112—13, 131, 133—34, 277, 279—80, 290, 400, 467, 470, 494, 516, 517, 910, 936, 956, 975-76, 1040, 1128-30, 1166; ferner 21 Amerikanische und mehrere Oesterreichische und Italienische I Banknoten, mehrere Talons sowie verschiedene mit dem Stempel „Boden-Kredit Straßburg" versehene Zinsscheine I und entwertete, zu Sammelzwecken bestimmte Briefmarken. Der Dieb des Geldbriefbeutels ist noch mcht entdeckt. Auf die Ermittelung deffelben und die Herbeischaffung deS gestohlenen Gutes ist von der Kaiserlichen Ober Postdirection in Straßburg (Els.) eine Belohnung von 300 Mk. ausgesetzt. * » 3n einer Reihe von Städten der Provinzen Posen I und Westpreußen find offene Stellen für Aerzte, Xl^ei» ärzte und Rechtsanwälte zu besetzen. Auskunft ertheilt der Verein aur Förderung des DeutschthnmS in den Ostmarken, Berlin W. 62, Wichmannftraße 2a. * » DaS 50jährige Stiftungsfest des Turnvereins Gießen I nahm am Samstag Abend im festlich geschmückten „Gießener Vereine, die eigertlich sür die Einführung des Turnens in der Schule gesorgt und somit erreichten, daß daS Tunen obligatorisch wurde, daß eS eingeführr wurde beim Militär - die Turnerei sei keine Spielerei, sondern eine Nothwendtgkeit. Darum möchten die Jungen erhalten, waS die Alten erkämpft. Sein „Gut Heil" galt dem deutschen Reiche. — Herr Helm gratulirte im Auftrage des GauauSschufieS, er feierte die Förderer des TurnwesenS und die PreiSturner, die den Ruhm deS Gießener Turnvereins nach außen getragen und brachte ihnen sein „Gut Heil" dar. — Herr Backes gratulirte dem Bruderverein im Namen deS MäunerturuvereinS- derselbe wisse zu wür- digen, waS eine 50jährige Wirksamkeit heiße, welcher schweren Arbeit eS bedurft- die Freude, mit welcher der Turnverein auf sein Wirken zurückblicken könne, theile der Mänuerturn- verein - er wünsche, daß daS Bestreben, die Gießener Turner in einer Turnerschaft zu vereinigen, bald in Erfüllung gehen möge, im Interesse der Turnsache und der Vaterstadt, sein „Gut Heil" gelte dem Wachsen, Blühen und Gedeihen deS Turnvereins. — ES folgte die Darstellung lebender Bilder, zu denen Herr JaSkowSky den Prolog sprach, und zwar in folgender Reihe: 1. Bild: Das unterdrückte Deutschland vor dem Freiheitskrieg, die trauernde Germania und daS deutsche Volk. 2. Bild: Vater Jahn fordert die Jugend auf, sich an Muth und Kraft zu stärken. 3. Bild: Turnerei in voller Entfaltung. 4. Bild: Die Unterdrückung der Turnerei. 5. Bild (DerwandlungSbild): Sieg über die Unterdrückung. Vater Jahn weist die Verläumdung von sich. 6. Bild: Germania fordert die deutsche Jugend zum Kampf auf gegen den Erbfeind. 7. Bild: Körner in der Schlacht. Scene aus dem Freiheitskrieg. 8. Bild: Körners Tod und Steg über den Erbfeind. 9. Bild: Apotheose: Germania krönt die deutsche Turnerschaft, indem sie das Haupt des VaterS Jahn mit einem Etchenkranz schmückt. Die deutschen Brüder von Nord und Süd reichen sich die Hände, die Krieger jubeln Vater Jahn zu, währenddem die deutsche Jugend wieder zu den Lurngeräthen greift. Bet dem letzten Bilde stimmten die Versammelten die „Wacht am Rhein" an. Herr Löb er nahm hierauf daS Wort, um derjenigen Mitglieder zu gedenken, die sich um den Verein verdient gemacht und denen lt. Generalversammlungsbeschluß die Ehrenmitgliedschaft verliehen worden- er brachte, indem er nach» benannten Herren die Diplome überreichen ließ, auf die Ehrenmitglieder ein „Gur Heil" auS. Die neuernannten Ehrenmitglieder sind: Locomotivführer Fr. Hauß, Com- merzienrath S. Heichelheim, Schreinermeifter Heinrich Helmold, Kaufmann Louis Kattrein, Rentner Dr. A. Mettenheimer, Rentner August Noll, Kaufmann Louis Scharmann, Buchdruckereibesitzer A. Scheyda. Herr Commerzienrath Heichelheim dankte im Namen der neuen Ehrenmitglieder für die ihnen gewordene Auszeichnung- er verspreche, daß sie auch für die Folge die Turneret fördern wollen und schloß mit einem „Gut Heil" auf die Turnerei. — Der Vortrag der Lieder „Der traurige Bua" und baß „Waldlied" durch den Bauer'scheu Geber ein uud den Männer-Gesangverein wurde ebenfalls mit goßem Beifall ausgenommen, und sprach hierauf Herr Pirr gewiß aus dem Herzen Aller, wenn er den Dank derselben sür die Mitwirkung der beiden Gesangvereine und für ihre Verherrlichung deS Festes in ein kräftiges „Gut Heil" kleidete. — Herr Rupp el brachte die Glückwünsche des Gießener RadfahrvereinS- er wünsche, daß der Turnverein auch noch nach wetteren 50 Jahren blühe und gedeihe und brachte daraufhin den Radfahrergruß „All Heil" aus. — Herr Frutig gedachte der dahingeschtedenen PreiSturner, besonders Ehr. RübsamenS, die Anwesenden ersuchend, zum Andenken derselben sich zu erheben- er gedachte ferner des im fernen Westen weilenden PreiSturnerS Hanstetn und brachte demselben ein „Gut Heil". Redner widmete schließlich den jungen Turnern einen Trunk, sie aussordernd, stets treue Folge ihren Lehrern zu leisten. — Herr Reiber dankte und gratulirte im Auftrage der Gießener Rudergesellschaft, betonend, daß die Ruderer stolz auf die Turner Gießens seien, denn die Ruderer gehörten fast durchweg auch dem Turnverein an. Er schloß mit einem „Gut Heil" auf daS Blühen und Gedeihen des Turnvereins. — Herr Rolof f gedachte der Jugendfeste und ihres Schöpfers, deS Herrn Ehr. Rübsamen, an die Zetten erinnernd, wo die Jugend das erste Mal unter RübsamenS Führung zum Spiel auSzog - seiner Aussorderung, sich zu Ehren RübsamenS zu erheben, wurde allseitig entsprochen. — Herr Ernst Balser erinnerte an die Pflichten, die die Turner ihren Lehrern gegenüber haben, er hob in dieser Beziehung die Verdienste Hausteins hervor und schlug vor, Haustein zum Ehrenmitglied zu ernennen und ihm dies telegraphisch mitzntheilen. — Herr Löber bemerkte, daß über die Ernennung von Ehrenmitgliedern die Generalversammlung zu befinden habe, er glaube aber bestimmt, daß diese im Sinne BalserS handeln werde. — Herr Stieb er brachte dem deutschen Vaterland und der deutschen Freiheit ein „Gut Heil". — Herr Homberg er, als Vertreter der „Wanderer", Gießener Radfahr- gesellschast, rühmte die Einigkeit der Turner und wünschte, daß daS Bestreben derselben, fich zu einer Turnerschast zu vereinigen, auch bei den Radfahrern, die in zwei Lager gespalten, Anklang finden möge. Er bringt ein Hoch auf die Einigkeit zwischen Allen, die dem Sport huldigen. — Herr Löber gedachte hierauf der Einmüthigkeit, die beim vorjährigen 22. Mittelrheinischen Turnfest die Turner beseelte und Anregung zur Gründung einer Turnerschaft gegeben- er gedachte ferner der Verdienste, die fich die Herren Georgi und Helm um die Durchführung deS Festes erworben und brachte auf beide Herren ein „Gut Heil" auS. — Herr Pirr hob die ThStigkeit der Frauen und Jungfrauen sowohl um daS Gelingen turnerischer Feste, wie der Turnerei im Allgemeinen hervor und schloß mit einem stürmisch aufgenommenen „Gut Heil'" auf die Frauen, Jungfrauen und Turnschwestern. — Damit war der officielle Theil des Vorabends erledigt, ohne daß dem vergnüglichen Beisammensein Abbruch gethan wurde- die Versammlung trennte sich erst am frühen Morgen. Der gestrige Sonntag, der eigentlich zum Hauptfesttag bestimmt war, zeigte schon am frühen Morgen, daß er durch ungünstiges Wetter gründlich verdorben werden sollte- eS regnete unaufhörlich, und unter solchen Umständen war an die Durchführung deS Programms nicht zu denken. — Der übliche Weckruf fand um 6 Uhr statt, auch wurden später die infolge der Ungunst der Witterung nicht so zahlreich wie erwartet etntreffenden Gäste herzlich empfangen urfb in RöhrleS Bierhalle, wo die Bauer'sche Capelle herrliche, frische Weisen ertönen ließ, der übliche Frühtrunk eingenommen. Der geplante Festzug, von dem man fich viel versprochen, mußte leider ausfallen, eS beschränkten fich die Turner darauf, unter Borantritt der Capelle Bauer auf dem kürzesten Wege von der Turnhalle, wo ein kurzes Riegenturnen an Stelle des vorgesehenen Schauturnens und der Turnspiele statt» gefunden, nach Steins Garten zu ziehen, dessen Räume, da ein Verweilen im Freien nicht möglich, sich natürlich rasch bis auf das letzte Plätzchen füllten. — Herr Etdmann führte den Vorsitz der großen, besonders von Damen zahlreich besuchten Festversammlung. — Herr Löb er bewillkommnete in schwungvollen Worten die Erschienenen, verbreitete fich hierauf über die Segnungen deS Turnens und dessen Einfluß auf Körper und Geist, auf die Förderung der Geselligkeit und der gegenseitigen Achtung, der Freude und Liebe zum Vaterlande. Er brachte am Schlüsse ein „Gut Heil" auf die deutsche Turnerei aus. — Fräulein Stierle überreichte hierauf, indem sie in schöner Rede und mit poetischem Gruß dem Bestreben des Turnvereins das gebührende Lob gezollt, dem Verein eine von den Frauen und Jungfrauen gespendete prachtvolle Fahnenschleife- Fräulein Stierle gab, mit Hinweis auf die Bedeutung des Turnerzeichens, der vier F, dem Wunsche Ausdruck, daß der Verein auch ferner In seinen Bestrebungen blühe und gedeihe. — Namens des Turnvereins nahm Herr Pirr die Schleife unter Ausdruck des DankeS an Alle, die sich an deren Stiftung betheiligt, entgegen- er nehme die Schleife in Besitz deS Vereins mit dem Versprechen, allezeit eingedenk zu sein der darauf versinnbildlichten Worte: „Frisch, Fromm, Fröhlich, Frei". Allezeit sollten diese Worte dem Verein voranleuchten, eingedenk der Stifterinnen und eingedenk der Feier des 50jährigen Jubiläums. Den Dank für baß gespendete Symbol aber wolle er außdrücken mit dem Rufe: „Gut Heil den Frauen, Jungfrauen und Turnschwestern." — Herr Backes brachte die Glückwünsche deß Männer-Turnvereins, der dieselben Ziele verfolge wie der Turnverein- auch der Männerturuverein wolle sefthalten an der Eintracht und Freundschaft und so überreiche er als äußeres Zeichen dessen dem Turnverein eine Standarte- möge dieselbe allezeit das Zeichen der Einigkeit und brüderlichen Gesinnung sein- alle Zeit vorwärts für Turneret und Vaterland sei baß Bestreben beiber Vereine, er hoffe, daß sie noch oft Gelegenheit haben, ihre Einigkeit zu be thätigen - er forderte die Mitglieder des Männer-TurnvereinS auf, mit ihm einzustimmen in dem Ruf: „Gut Heil dem Turnverein Gießen!" Herr Löb er erklärte, der Turnverein sei doppelt beglückt, ein so schönes Geschenk erhalten zu haben, die Standarte aber werde die Gießener Turner sammeln und beitragen zur steten Harmonie innerhalb der gesammten Turnerschaft. Er forderte die Versammelten auf, auf das Blühen und Gedeihen des Männer-Turnvereins ein „Gut Heil" auszubringen. — Herr Heidecker, Vertreter des Mittel- rheinkreises, gab seiner Freude über die Einigkeit und daS Zusammenwirken beider Gießener Turnvereiue Ausdruck, er bezeichnete dieses heutige Zusammensein so zu sagen mit Kind und Kegel als ein echtes Turnfest. Dem Wunsche auf ein ferneres Zusammengehen beider Vereine wolle er Ausdruck geben durch ein kräftiges „Gut Heil". — Herr Allmen- röder brachte die Glückwünsche des Wetzlarer Turnvereins und überreichte dem Turnverein Gießen eine Fahnenschletfe, die Sympathie betonend, die Wetzlar stets für Gießen habe- die Gießener Turner hätten den Wetzlarern gegenüber stets treue Kameradschaft bethätigt, er hoffe, daß dies auch für die Folge so bleibe. Sein „Gut Heil" galt dem Turnverein Gießen. — Herr Reichwein brachte die Glückwünsche der Nauheimer Turner und überreichte dem Turnverein Gießen ebenfalls eine Fahnenschletfe. — Die vierte Fahnenschleife überbrachte Namens des Marburger Turnvereins Herr Pabst- er hob den schönen Stand der Turnsache in Gießen hervor, wünschend, daß Gießen stets an der Spitze deß Gaueß Hessen marschiren möge. Sein „Gut Heil" galt dem Gießener Turnverein. — Herr Reallehrer Wämser-Butzbach brachte, nach kurzem Eingehen auf die Entstehung deß Turnens und die Turnfeste in Hessen, die Glückwünsche der Turner Butzbachs, die Gießener Turner als treue Kameraden feiernder hoffe, daß, eingedenk ihrer Vergangenheit, sie stets vorwärts streiten und die zwischen Gießen und Butzbach von jeher bestehende Freundschaft immer enger fich schließe, diesem Wunsche gelte sein „Gut Heil". — Herr Herbert erklärte hierauf, daß auch die inacliven Turner nicht umhin gekonnt, zu Ehren und Andenken des heutigen Tageß etwas zu thun- er habe den Auftrag, mitzutheilen, daß die inactiveu Turner einen Barren für den Turnverein und in Anerkennung der bisherigen guten Leistungen der Damenriege dieser eine Gangschaukel gestiftet. Er hoffe, daß Turner und Damenriege auch ferner sich thätig zeigen und bringe er auf deren ferneres Blühen und Gedeihen ein „Gut Heil" aus. — Herr Löber nahm hierauf nochmals das Wort, um Allen, die durch Glückwünsche unb Angedenken den Gießener Turnverein geehrt, dessen Dank abzustatten- ihnen allen, wie denen, die zum Gelingen des Festes so hervorragendes geleistet, gelte sein „Gut Heil!" — Herr Eidmann theilte hieraus mit, daß der Turnverein Overstein, woselbst seiner Zett Gießener Turner den ersten Preis errangen, dem Gießener Turnverein ein Bild, das Panorama ObersteinS darstellend, übersandt habe. — Hierauf sprach Fräulein Noll tm Namen der Damenrtege Herrn Turnwart Wigandt für seine Bemühungen und seine Arbeit, die er der Damenriege gewidmet, den Dank au» - alß äußeres Zeichen dieser Dankbarkeit überreichte sie Herrn Wigandt eine goldene Uhr. — Herr Wigandt dankte den Damen sür daS schöne Geschenk- er habe nicht mehr gethan, wie seine ihm als Turnwart zukommende Schuldigkeit, er werde dieselbe auch ferner thun- dem Dank aber für daS schöne Geschenk gebe er Ausdruck durch ein „Gut Heil" auf die Damenrtege. — Herr Albert sprach alS Vertreter deS Turnvereins Büdingen dessen Glückwünsche auS, er schloß seine Ansprache mit einem „Gut Heil" aas Gießen und seine Turnvereine. Nach 7 Uhr hatte die sogenannte akademische Feier ihr Ende erreicht und entwickelte sich nunmehr, soweit die gx deckten Räume von SteinS Garten dies zulteßen, ausgelassenste Fröhlichkeit. Daß in Folge deS ungünstigen Wetters nich, nur der Feftzug beeinträchtigt wurde, sondern auch die str den Abend vorgesehenen Veranstaltungen: Fackelretgen der Damenriege, Pyramiden, lebende Bilder a. s. w. und sogn der ersehnte Tanz ausfallen muhte, wurde lebhaft bebauen, doch fanden fich die zahlreichen Festtheilnehmer mit der nich zu ändernden Thatsache so gut wie möglich ab. Wir schließe unfern Bericht mit einem „Gut Heil" auf baß fernere Blühen und Gedeihen, daS fernere segensreiche Wirken bei Turnvereins Gießen. Möge das 50jährige Jubiläa» dazu beitragen, die edle Turnerei zu fördern und zu be« festigen und erhalten den guten Ruf, den die alte Turner« ftadt Gießen, seit es Turner gttbt sich zu wahren gewußt' Nochmals „Gut Heil!" * * Fußball« Sport. Am SamStag Nachmittag s/46 Uhr sand auf dem Trieb ein Fußball-Match statt zwischen ein« Marburger Senioren-Mannschaft und der Junioren Manuschasl des hiesigen Gymnasiums. Die Gießener Mannschaft sochr zum ersten Male einen derartigen Wettkampf aus, während die Marburger Mannschaft, die zu einem Theile auS Eng^ ländern besteht, eine bedeutende Routine hat und alß et« sehr gute Mannschaft gilt, da sie über ein vorzügliches Material verfügt. Dem gegenüber stand Gießen von vornherein zurück, außerdem litt rs unter dem schlechten Wetter, da der strömende Regen den Boden außerordentlich glatt machte, woran die Gießener absolut nicht gewöhnt »artu. Daß weiße Coftüm, in dem Gießen spielte, nahm dann auch bald Erdfarbe an, da so mancher in oft geradezu gefährlich aussehendem Sturze den Boden berührte. DaS Zusammen« spiel der Marburger war großartig und lediglich dadurch siegten sie, denn maß die Individualität der Spieler anbetrifft, so stand Gießen mit seiner leichten Mannschaft ihnen keines- wegS nach. Im Gegentheil, man muß die Gewandtheit, Ausdauer, Geschicklichkeit und den Muth unserer jungen Kämpen bewundern - trotzdem sie von Anfang an unter der ungewohnten Mißgunst deS Wetters zu leiden hatten, trotzdem sie sich als Junioren jüngsten Datums, die gestern kämpfendr Mannschaft hatte vorher nur einmal zusamenspielen könnt«, einer routtntrten Mannschaft gegenüber befanden, die ihnen auch nicht zum Wenigsten durch die „Schwere" ihrer Leute überlegen war, ließ ihr Eifer nicht einen Augenblick nach. Es war wirklich ein herzerfreuender Anblick, unsere Gießener Jugend zu sehen-bald gingen die leichten forwords in brillanter Pace vor, bis sie schließlich doch von den schweren deS Gegners abgefangen wurden, bald gestaltete sich daS Spul zu einem wirkenden „Fußgemenge". Nicht gerade angenehm fiel es auf, daß Marburg mit Schienbeinschützern spielte, w» Gießen ohne solche antrat. ES wäre wohl in der Ordnung gewesen, daß Marburg diese abgelegt hätte. Gießen scheint aber auf derartige HülfSmittel keinen Werth zu legen, unb wir haben auch nicht gesehen, daß einer der Gießener auch nur einmal auS Furcht, einen scharfen Tritt zu bekommen, den Ball refüfirt hätte. Das Resultat deS P/aftünbiflen Spieles war: Marburg 7, Gießen 1 Goals. Aber schon nach helf-timo machte eß fich geltend, daß Gießen auß dem ersten Theile des Spieles etwas gelernt hatte, denn während der Gegner im ersten Theil 5 Goals machte, kam er iw zweiten mit aller Anstrengung nur zu.2 Goals. Trotz des Regens hatte fich ein MßereS Publikum ei» gefunden, daS gespannt dem interessanten Match zuschaute, und der freudige Beifall, der so oft zu Ehren der Gießener erscholl, kann unseren jungen Spielern der schönste Lohn, die beste Anerkennung dafür sein, daß sie gestern mit brillantem Schneid gespielt haben. Nun, hoffentlich werden wir auch bald Gelegenheit haben, zu berichten, daß ihre Bemühungen von einem positiven Siege gekrönt sein werden. Nach der Anzahl der Zuschauer, die fich trotz deS ftrfr wenden Regens eingefunden, nach ihrem AuSharren unb ihren freudigen Beifallskundgebungen zu urtheilen, findet unsere junge Fußball-Mannschaft allseitige Sympathien, und daS ist den jungen Leuten zu gönnen, denn daS Spiel bietet ihnen Gelegenheit zu neuer prächtiger Erholung, zur Abhärtung und Stählung deß Körpers. * * Sin Wnrstdieb. Ein Arbeiter entwendete am SamStßß Abend in einer Metzgerei in der Bahnhofstraße zwei Leber« Würste, wurde aber bei dieser Arbeit gesehen und ihm die Beute wieder abgenommen. • * Rohheil. In der SamStag Nacht überfielen nn» bekannte junge Leute in der Frankfurterstraße einen auf de« Heimwege befindlichen Bahnbediensteten und mißhandelten ihn derart, daß er ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen mußte. * * Sine Menge Rohheiten find in den letzten beide» Nächten begangen worden, namentlich wurden in der Ludwig' straße mehrere Kellerfenster eingestoßen, die Drahtgitter weg' gerissen und fortgeworfen usw. Such auf der MäuSbnrß wurde mit einem Stein im zweiten Stock eines Hauses eine Fensterscheibe eingeworsen. • • Mangelhafte Waagen. Eine am vorigen Freitag i» den DerkaufSläden der Stadt vorgenommene polizeiliche Revision der Waagen und Gewichte förderte immer wieder eine Anzahl alter, längst verworfener Gewichtsteine zu Tage, die beschlagnahmt wurden. Auch Gewichte ohne gesetzliche» Eichungsstempel fanden fich vor. n. Srünberg, 1. August. Zur fahrplanmäßigen Zeit setzte fich heute auf der Nebenbahn Grünberg—Londorf der 1. bi Vordsteinliesei Lieferung v. Bordstei finiten) Profil 22/31 für den Riegelpfad ! die Bruchslraße: Verding« :Tie zum Ausbau bei pstods unb bet Brr !t:orbtrl$en, naitfiefynb vei Irrten unb SiefiMigin f riimerstag,20.Augu Hvttmttags n U isMlich verdungen rondv Li) Erd- n. Plauirai 1. ) Dammschüttung c) Manrerarbei ’O versetzen von Bordst verlegen von Strinz, 2 •J Ltttetzen von Straß« *1 Herstellung von schachten r) tine( -Mmmsangs ' Äfft“ ä,*» -Nu* iioo klt Mit* 5 4 H^-fterarbei “W. mtteMefe, JftSÜ 650 1 Bruchs 2 >350 , Mr42 * wä$, »ft iu bni,7' V°rdl bi, M ift, "6e". bei, । > Das ™Qnbf §!.e"»-°Ä *•>’, |i fri ' -niorfende tinsti yC *n%it GlfM »ilieber « «ir Tal »alir Gott, ft Met aüe W". j, r. t. S. ki I (ilt uni »«S »< ® J, mm wiW" W et Ltitmg "! @1*6” U, lict len anbeten ®taa «t SewiMnng dtS Grda, |Mnl W birst Wrni larütn > tt’-tungm, die reichhaltig Hl der nächste Zag die Grisihost nZam Huich" ™ Liessen. - Dir «ahn m^priditn In jeder Bezieh Zernagen. Dir Hi * * Ü tu Hi 1 >ar kn «: bilL am Ute uugj th 1 kir * h I* N SL 13 ! w a bi: Wil: t> et ww in s W amii baba ibktl . kili inbtti Rar r R tlOji MM tüE ite fy er & .Id : M UÄX airr ingßt leite, i Dibc in sic gen,- MN M’ M -er au$ wein «' //und Slrßv lohn,! riUann wir c llllhe- beit’ und l$" let v°" nb bd ietet Ih Abhar lZbv! sei Lr> ib M feien en onl: nbeüec nwb>> ten br irr Snd tgitM- 01^ pauf«5 f Fre^! »*■ Itt! X er l | Mieth-Gesuche. Vergebung 2) Versetzen 3) von Verlegen 4) von Versetzen von 7026 von eines 7) 6084 7041 1 Das Stadtbauamt. Schm andt. 10 Stück Revifions- 2 Stück Die zu verschiedenen Herstellungen in den Stallungen des Domanialhofs Schiffenberg und zur Anlage einer Jauchengrube in der - Forstwartwohnung auf dem Baumgarten erforderlichen Arbeiten, nämlich: Maurerarbeit, Schreinerarbeit, zogen werden. Für die Bewerbung um diese Arbeiten , sowie für die Ausführung derselben sind die Bestimmungen des Ministerial - ErlaffeS vom 16. Juni Herstellung i schachten Ueberwölben Schlammfangs Lonnerstag, 20. August d. I., Bormitlags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden. a) Erd- u. Plauirarbeiteu. 1) Dammschüttung (Bruchstraße) 1450 cbm alten 1 Stück Betonarbeit, Weißbinderarbeit, Schlofferarbeit, Spenglerarbeit retten konnten. Eine Scheuer ist vollständig abgebrannt und mehrere Wohngebäude find stark beschädigt worden. Rur dem raschen und thatkräitigen Eingreifen der Feuerwehr ist eS zu danken, daß das Feuer nicht weiter um fich griff. Offenbach a. M, 1. August. Der Verband badi« scher landwirthschaftlicher Consumvereine ist mit 274 Genoffenschalten dem allgemeinen Verbände deutscher land- wirthschaftlicher Genoffenlchasten beigetreten. Fahnen an den langen Masten geschmückt, zeigen neben einer I soliden, prächtigen Bauart eine comsortable Einrichtung. ES | ist gewiß nicht zu viel behauptet, wenn wir sagen, eß sind die Billen der Rabenau. Sehr wünschenßwerth, für den Berkebr förderlicher und für die Rentabilität ergiebiger wäre eß, wenn auch die Strecke Londorf biß Lollar baldigst auß- gebaut würde. -f- Nidda, 2. August. Dieser Tage bekamen hiesige Einwohner, w-lchen unlängst Schweine an der Bräune — Rothlaufseuch: — vlötzlich crepirten, Strafmandate über 10 Mk., weil die betr. Leute versäumten, bei der Großh. Bürgermeisterei den Beginn der Erkrankungen anzuzeigen. — Die Erntearbeit ist in hiesiger Gegend durch eingetretene Regengüffe jäh unterbrochen. — Unser Stadtvorstand veranstaltet am 31. d. Mtß. auf dem Hierselbst stattfindenden Herbstmarkte eine ministeriell genehmigte Verloosung von Vieh, landwirthschaftlichen Geräthen, sowie Gebrauchß- gegenständen, und verbindet damit eine Prämiirung von je 12 Kalbinnen und Bullen durch Geldbeträge von vier biß 20 Mk., Gemeindebullen find außgeschloffen. 4- Unter-Schmitten, 2. August. Während beß gestern Nachmittag über unsere Gegend gezogenen Gewitterß gingen verschiedene Blitzstrahle zur Erde nieder, von denen einer an dem nahen Ulfaer Wege in eine Eiche schlug und dieselbe derart splitterte, daß der Bau« gänzlich zerstört sein wird. Weiterer Schaden ist nicht zu verzeichnen. A. Bad-Nauheim, 1. August. Zum dritten Male innerhalb eineß Monatß ertönten heute Morgen gegen 1/i2 Uhr die Feuersignale. Diesmal brannte eß in der Neustadt und zwar in der Villa Hartmann in der Ludwigstraße. Dank dem raschen und umsichtigen Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehr unter Leitung ihreß Commandanten Fritz blieb auch dieses Mal daß Feuer auf seinen Herd beschränkt- doch kann man fich kaum eine Vorstellung von der Aufregung der meist kranken Kurgäste, speciell den in dem Hause Wohnenden, machen, die unter Zurücklassung aller Habseligkeiten auß dem Hause flüchteten, die zum größten Theil gerettet wurden. Ein Glück ist eß nur, daß die hiesige Feuerwehr gut organifirt und mit allen erdenklichen Hilfsmitteln, die die Neuzeit vorschreibt, ausgerüstet ist. Wie wir hören, ist baß Feuer durch Nachlässigkeit eines Dienstmädchenß entstanden. « x Büdingen, 1. August. Heute Nacht gegen 1 Uhr brach in einem Nebengebäude der A. Heller'schen Hofbuch. Handlung Feuer auß, das so rasch um fich griff, daß die im obersten Stock des angrenzenden Schneider'schen Wohn- hauseß schlafenden Bewohner nur mit knapper Noth baß Leben 70431 Schön möbl- Zimmer mit Clavier zu oermiethen Steinstr. 68, 1 Etage- d) Chaussirarbeiteu. Chaussirung der Straßen mit Basalt, elnschließl. Materiallieferung im Riegelpfad 1700 qm in der Bruchstraße 550 qm — 2250 qm e) Pflasterarbeiteu. I Herstellung von Goffenpflaster, einschl. Materiallieferung im Riegelpfad 650 qm in der Bruchstraße 2u0 qm — 850 qm ) Herstellung von Kiesbanketen, einschl. Erdarbeiten und Materiallieferung im Riegelpfad 1350 qm in der Bruchstraße 420 qm — 1770 qm Pläne, Arbeitsbeschreibung und Dingungen liegen während der imststunden zur Einsicht bei uns mit Wohnung per 1. September zu vermietheu. 7017 Kaplausgasse IO. VerimrßehtGK ♦ Frankfurt a. M., 31. Juli. Die Eduard Strauß- Eoncerte im Zoologischen Garten finden am Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag der nächsten Woche statt und zwar in der von früher schon bekannten Weise in zwei Abheilungen, von 5 bis 7 und von 8 bis 10 Uhr. Die Keiver'fche Capelle bekommt für diese 4 Tage Urlaub. b) Bordsteinlieferuug. Lieferung v. Bordsteinen (Lung steinen) Profil 22/30 cm für den Riegelpfad 942 Ifdm für die Bruchstraße 328 Ifdm = 1270 Ifdm c) Maurerarbeiten. Wastgeflüget, div. Sorte«, bei C. G. Klelnhenn. W Prachtvoller ächte« Emmentbaler Schweizer käse im Schnitt.__ Thierarzt Seiderer verreist. Meine Vertretung hat übernommen der approb. Thierarzt Herr Ulmer. Derselbe wohnt in meiner "Wohnung Kirchenplatz 111., Ferber’sche Universitätsbuchhandlung, Eingang Schlossgasee. WWk' Bis znm I. Oktober geben wir unser Ladengeschäft auf und verkaufen deshalb sämmtliche Kurz- und Wollcwaaren, Unterziehzeuge, Corsets, Kragen. Manschetten, Shlipse, Strümpfe, Handschuhe u. s. w. zu und unter Selbstkostenpreisen. Rothamel & Petry, Bahnhofstraße 31« NB. Mache« noch besonders darauf aufmerksam, datz dieser Ausverkauf ei« reeller und «icht mit deuieuige« der Wanderlager zu verwechsel« ist, wir auch «jemals die sogenannten Schlenderwaare« geführt, anch jetzt «icht zugelegt Haden; eS ist deShatd Jedermann günstige «<- legenheit gedote«, wirNich gute Maare« r« billige« Preise« z« kaufe«. De Bordsteinen 1270 Ifdm Steinzeugröhren 296,6 Ifdm Straßensinkkasten eigentliche, mit Paffagieren gut besetzte Eröffnungszug, I Milcher mit Eichenlaubkränzen festlich becorirt war, von hier | in Bewegung. Nach kurzem Halt an der Haltestelle «eltershain ging die Fahrt biß zur Station Lumda. Mit Schuljugend mit ihren Fähnchen unter Führung ihres L hrers, der eine kurze, mit einem dreifachen Hoch auf den Lanbesherrn endigende Ansprache hielt, und viele Orts- e^wohner hatten sich aus dem Bahnsteig postirt. „Station Geilshausen" rief eß bald darauf. Nur wenige Personen hatte die Eröffnung an die Station herangelockt. Mit geringem Zugang an Paffagieren fuhr bald der Zug in die Station Oden Hausen ein. Biele Zuschauer begrüßten chv. Die Schuljugend, ebenfalls mit ihren Fahnen, sang, »ach kurzer Rede und dreifachem Hoch auf Se. Kgl. Hoheit flten Großherzog Seitens beß Lehrers ausgebracht, „Heil m.srrm Fürsten Heil". Kaum war ber letzte Ton verhallt, As ging die Fahrt nach Kesselbach, wo der Ortsvorftand «ud andere Anwesende einstiegen, seiner Endstation Londorf entgegen. Mit Gesang ber Schüler eingeleitet, hielt 4>tn Pfarrer Weber baselbst die Begrüßungsrede, in welcher itr die Vertreter ber Regierung und der Eisenbahnverwal- sowie alle Erschienenen aufs Herzlichste bewillkommnete. «Lr betonte besonders, daß sich Hoffnungen, aber auch ®e- tjürchtungen an diese neue Bahn knüpften, daß aber nicht zu «warten sei, daß sich alle Hoffnungen verwirklichten und lbrnsowenig, daß alle Befürchtungen in Erfüllung gingen. Janer gedachte er ber Schwierigkeiten, bie bei dcm Bahn- bau zu überwinden gewesen seien und beß obersten Herrn, über dem Ganzen mit seinem Segen gewaltet habe, vöchte er ihm auch fernerhin feinen Schutz und Segen verleiben. „Daß walte Gott." Nach Abfingung beß Chorals: ,9?un banket alle Gott", ergriff Herr Provinzialdirector gr,r. v. (Sägern bas Wort, hervorhebend, daß von nun kb die Gegend einen Anschluß an das Eisenbahnnetz Deutsch- Ion öS habe und daß die Vollendung der Bahn gleichzeitig eit einem wichtigen Beschlüsse der Regierung über die künftig ü Leitung des Eisenbahnwesens zusammenfalle. Heffen sabe hier den anderen Staaten ein Vorbild geben wollen tut Verwirklichung beß Gebankens an ein Reichßeisenbahnnetz. Btlonberß sei diese Aenderung den beiden Landesfürsten zu banken. Ihnen galt sein Hoch. — Sodann wurden Er« siislhungen, die reichhaltig vorhanden waren, eingenommen, biß der nächste Zug die Gäste hierher zurückbrachte. Im Gasthofe „Zum Hirsch" versammelten fich dieselben zu einem Festessen. — Die Bahn und besonders die Personenwagen entsprechen in jeder Beziehung vollständig den^modernen Anforderungen. Die Bahnhöse und Stationsgebäude, heute mit Halb-Handschuhe in fils de 008, fils de per», Jucaruat und Wsmeu wieder eingetroffen. 7034 Friedr. Müller jr. JomMl-HimLMr und Das Vergnügen zunehmend, wenn men Gläser, S: 9emW" 25 Sonnenstratze 25 6898] I« bester GeschiUtslage empfiehlt eine . großer, heller xaoen Parthie Sommetbloufenl Wohnunc7m ^niethen- Offerten unter wegen Aufgabe des Artikels zu sehr J. F. 15 an die Exped. d. Bl erbeten. Älcinct Laven nifen. Angebote auf Vordruck, der lon uns zu beziehen ist, sind fpä- ttfleiiö bis zum oben genannten Termin einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 1. August 1896. 1893 maßgebend. Angebote sind bis zum 20. August 1896, Vormittags 10 Uhr, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, portofrei an uns abzugeben. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 1. August 1896. Großherzogl. Hochbauamt Gießen, r ______Neuling.__ Stöbt Schlachthaus. Freibank. 7047 Heute und morgen: Oepfenfteifcb nicht ladenrein, per Pfd. 45 Pfg. Früh KartzaGel« 50 Kilo incl. Sock 2 Mark 75 Pfg., Zwiebeln 50 Kilo incl. Sack 8 Mark 25 Pfg., ab Friedberg (größere Posten billiger) versenden gegen Nachnahme 7013 Gebr. Oppenheimer, Friedberg (Hessen h Verdingung. ’ Bergebursg Die zum Ausbau des Riegel- tlptl pfads und der Bruchftraße erforderlichen, nachstehend verzeichneten Arbeiten und Lieferungen sollen 7021] Eine Mansardenwohnung zu oermiethen und am 1. September zu beziehen._______»ah«bofstratze 62. 7020] Ein kl. freundl. Logis zu ver- miethen___ 7037] Logis bis 1. September zu ver- miethen. Frau DebtrS, Liebigstraße 35. 6829] «oethrfiratzer Logis, 4 Zimmer und Zubehör, zu vermietheu. ________L. H«h«, Bleichstraße 16. i 7031] SchS«eA Logt», 3 Zimmer mit Zubehör, sowie LogiS, 2 Zimmer mit Zubehör, zu verm. Lüwe«gasse v. 7011] In dem Pvünerrba«, Schulstraße, ist der 8. Stork, 8-9 Zimmer mit Zubehör ganz oder getheilt zu ver° mieihen. Daselbst im Dachstock 2 schöne Logis a 4 Zimmer mit Zubehör. 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Unseres Erachtens ist, wenn nichts Gegevtheiliges vereinbart, die Vergütung für Bedienung «n den Vermtether abzu- liefern, da die Vergütung in dem von Ihnen engeführten Falle nicht als „Trinkgeld- anzusehen ist. - Selbstverständlich können Sie das trrthümlich zu viel Bezahlte zurückoerlangen oder in Abzug bringen Der richtige Weg zur Wiedererlangung des doppelt Bezahlten ist die Klage bei Gericht, das Beste und Billigste aber ein Vergleich der bei beiderseitigem vernünftigen Ueberlegen ohne Zweifel herbeizuführen sein wird. _____ Verkehr, Canfc* Volk-wirthschast. »rüuber«, 1. August. Fruchtpretse. Weizen JL 15,00, Korn X 13,00, Gerste X 00,00, Hafer X 15-00» 1®rbfm v* 00,00, Linsen X 00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 0,00, Samen X 19,80. Wttternugsbericht vom 1. August. Die Unterschiede im Luftdruck find zwar über ganz Europa im Allgemeinen gering, doch bleibt feine Vertheilung eine unregelmäßige. Flache DepresfionS-Centra liegen über dem Skager Rack und dem nördlichen Theile der Adria. Der wenig ausgesprochenen Lustdrucklage entsprechend dauert daher die unsichere, zu Gewittern geneigte Witterung an. _ __ ®o« Auswahl und zu billigen Preisen können letztere daselbst, mtt Vordrucki empfiehlt zu dem bezüglichen Angebotsvermerk MU. Sonuenpr. 43. versehen, zum Selbstkostenpreis 6e*(------H^te und folgende Tage: 77 H»a. Schellfische, ßabtta«, Kechl, Zander, Salm etc. Ämtl •55«^ *«**?6 Kovtatz»- «St ®i^n'{t Lüch d"--' Dl 8ttliB, 1. Hugi btuiml, r ptrtngiborf tinfilid) ; hanfbtlt hin. knlin, 1. August. IWwttt Muinr^üfch Butt1 ttawMUlW boote» „gitU", li Pch Wichst um dir? Taifun ober einem , Die Zeitungen b Datsun weht, so hat . ' Ich Ihn selber in | t-ntzt eint so snrchtb ' Wt Kelegbschiss da 1 baupwng, da« Schiss 8w Der,Iltis- tl^alb nur neun fta Bnb kirgltüchtig war Mei war er vollstä, tm Wt »übt 1 ®rwärehe ja Hie Rlipptu ß(Kor m ,tr' wir nnsi Jt'l wir zu öen|g gd ,0 brauchte n lassen. E« -9 SNade hier (0 gh« »tlttrt, «.sasj» Er; feg» W- iM* r : e®anhlrtDlien @ , A^^ölken Imi! »*118119t llratfi deuts, K It 1"? i«r ■