UMg btfinben sich 1«. 0tn en btt ■ MÄ“ !,talS Ka nach<4gh0*ttt ” v-Ä^L L'L si» -stresm ben Mt-m ^uti KleidethLndl^," , lef M, «EnwHMdMM "d d°tz ee'i'm Tn Wkttbewttbs 'Jtttti unb bah durch des Trmrdsstaadrr in 48 Hause). 5995 Wvchieher. idsrung. jetzt ab in meinem 5949 t. 2. )lßrememeij!er. iger o 2616 । Hassen. n 14» ns WiiWil k und uif m*- ream । W i Apotheken! Drogerien. I ^0 u. So Pf_ er Sn “W tkicitäts-Utldk x«. Dresden. ^k*A'W> Un^rftn. 7 2892 & ' rper. . larfsartikel. siage gratis- *W* Er. 155 Erstes Blatt. Samstag den 4 IM Der Gie§e«r Anzeiger erscheint täglich, tBÜ Ausnahme deS Montags, Die Gießener »«MittenStäller tetrbcn dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeiger Kenerat-Wnzeiger. 1896 vierteljähriger ASo»«e«eut»prelAii 2 Mark 20 Pfg. mit vringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Aedaction, Lxpeditia» und Druckerei: Sch»tstr«tze yt.l» Fernsprecher 51. Anrts- unb Auzeigeblutt für den Ureis Gieren, felfltnbtn Tag erscheinenden I Hralisöeitage: Gießener Jamitienötätter. ^Deutscher Reichstag. US. Sitzung. Donnerstag, den 2. Znli 1896. Am Bandesrathstische : StaatssecretSr v. Bötticher, Minister s. Hammerstein. Vor der Tagesordnung erklärt Abg v. Manteuffel: Unaufschiebbarer Geschäfte halber habe er gestern nicht anwesend sein Annen; andernfalls würde er in der Schlußabstimmung für das Bürgerliche Gesetzbuch gestimmt haben. Auf der Tagesordnung steht die dritte Berathung des Mar- gartnegesetzes. Abg. Rettich (cons.) betont die Minderwerthigkett der Margarine. Die Margarine sei, wie von Sachverständigen nachgewiesen, wegen ihre« SteartngehalteS schwer verdaulich; es liege also auch im Interesse der Consumenten, daß der Genuß von Margarine möglichst eingeschränkt werde. Redner bedauert, daß in zweiter Lesung das Verbot der Margartnekäse nicht beschlossen worden sei. An den Be- stimmungm über die Färbung der Margarine und über Trennung der Verkaufsräume für Butter und Margarine müsse festgehalten «erden. Lasse die Regierung hieran das Gesetz scheitern, so würde auch der kleine Rest von Vertrauen schwinden, den fie in landwKH- schaftlichen Kreisen noch besitze. ™ Abg. Benoit (frs. 93g.): Gegen die Margarine lägen lediglich Petitionen interesstrter Producenten vor, dagegen keine eiiMe Petition von Haussrauen, die doch zu allermeist berufen seten^K-r den Wertb oder Unwerth der Margarine ein Urtheil abzugeb^D,s bisherige Margarinegesetz genüge vollkommen. / 9 Abg. Schultz-Lupttz (Rp.) für dieMsag- ift aber Gegner deS Farbeoerbots. Dieses werde nicht tö[nüktn und in den Kreisen b n? t Oele einer genauen gesund- !°n LÄhL und weicher s-rne- den Znl.tz Minister °* ^“"^frftein erklärt vorweg, hier nicht als preußischer Landwirth,LKg^jst„ spachen, sondern als Ver- 52er ."Regierungen. Bei diesem Gesetz handelt es 6 k1 e° v****^1 Bekämpfung unlauteren fraudulösen Wett- oewerbs, denn^^ etwa die Margarine gesundheitlich gemeingefährlich -- Sr ‘‘^em Falle man dieselbe sogar einfach verbieten müßte — ein Beweis bisher nicht erbracht Für die Bekämpfung des'fraudulösm Wettbewerbs sei das völlig ausreichend, was die Regierung Vorschlag«. Man dürfe nicht durch ein Färbeverbot einem Nahrungsmittel der ärmeren Bevölkerung ein schlechteres Aussehen geben wollen. Wollte man ein solches aussprechen, so müßte man es auch hinsichtlich der Butter thun, aber vor einem Butterfärbeverbot müsse er doch dringlich warnen, denn gerade dadurch würden die Landwirthe schwer geschädigt, ihr Butterexport aufs Spiel gesetzt werben. Ebenso müsse er warnen vor der Trennung der Verkaufsräume für Butler und Margarine, denn abgesehen davon, daß dieselbe schwer durchführbar sein würde, würde eine solche Trennung möglicherweise gerade dem Margarineabsatz zu gute kommen zum Nachtheil namentlich der billigeren, geringwerthtgen Butter. Was Phenolphthalein anlange, so sei diese Frage noch nicht abgeschlosien, man möge also nicht mit solchen Dingen gesetzgeberisch experimenttren. Und was den Antrag Schultz, betr. die Einfuhr von Orlen und Fetten anlange, so müßten die ntchtgesundheitschädlichen Stoffe vermöge der Handelsverträge zugelassen werden, die bedenklichen Stoffe aber würden ja auch jetzt schon an der Grenze zurückgewiesen. Abg. Harm (Soc.) hält die ganze Vorlage für überflüssig, protestirt aber namentlich gegen die Trennung der Verkaufsräume und gegen das Verlangen nach einem Färbeverbot. Letzteres würde die Fabrikanten nur nöthigen, sich eines bestimmten, bereits butter- LhnUch gefärbten amerikanischen Oeles als Rohstoff zu bedienen, zum Schaden unseres heimischen Rohstoff-Absatzes. Abg. Weber-Bayern (Etr.) äußert sich im Namen seiner süddeutschen Freunde für die Vorlage. Auch in Bayern habe man erkannt, daß eine strengere Declarirung der Margarine von Nutzen sür die Landwirthschaft sein würde. SS 1 und 2 werden debattelos angenommen. Zu S 3 der Vorlage liegt der Antrag Schultz-Lupitz (Rp.) vor, dem Bundesrath die Befugntß zu ertheilen, daß bei der gewerbsmäßigen Herstellung von Margarine Phenolphthalein oder ein anderes zuverlässiges Kennmtttel verwendet werden muß. Auf eine Anfrage des Abg. Paasche (nl.), wie die Regierung sich zur Frage der Färbung der Margarine stelle, erwidert Staatssecretär v. Bötticher: Der Bundesrath ist auf Grund sehr sorgfältiger Erwägungen zu dem Entschlüsse gekommen, dem Färbeverbot nicht zuzustimmen (Bravo!), daß im Gegen- theil die verbündeten Regierungen einem, diese Bestimmung enthaltenden Gesetzentwürfe, die Zustimmung versagen müßten sBravo links). Dieser Beschluß ist von der preußischen Negierung einstimmig, vom Bundeörath mit überwiegender Mehrheit angenommen worden. Nur schwerwiegende Gründe des öffentlichen Wohls könnten die Färbebestimmungen, für die es bisher an jeder Analogie fehle, rechtfertigen. (Sehr richtig!). Man ist aber keineswegs sicher, daß mit dem vorgeschlagenen Mittel der erstrebte Erfolg auch erreicht wird; es ist im Gegenthell erwiesen, daß durch Verwendung gewiffer Oele das Färbemittel unwirksam gemacht werden kann. Eine Folge des Färbens würde sein, daß die ausländische Margarine der einheimischen gegenüber Im Vortheil sein würde, denn e8 ist unmöglich, bei der Einfuhr genau zu controlliren, ob ein Product Butler oder Margarine ist. Auch die Hoffnung, den Butterconsum zu heben, halten die verbündetm Regierungen für irrig. Leute, die keine Butter bezahlen können, kaufen doch Margarine. (Rufe rechts: Unstvn! Unruhe). Und so lange in dieser Beziehung auch nur ein Zweifel besteht, wäre es für den Gesetzgeber ein bedenklicher Schritt, eine Maßregel zu treffen, die als Unicum bestehen würde. Das Gesetz will der Landwirthschaft nützen, aber nicht einen erlaubten Gewerbetrieb schädigen. Abg. Bachem (Etr.) spricht für daS Färbeverbot, denn dieses sei ja eben ein Mittel gegen den unlauteren Wettbewerb. Auch die Arbeiter hätten ein Interesse daran, das zu erhalten, wüsste forderten, und nicht eine andere, gertngwerthige Maare. Er und seine Freunde bedauerten dringend die Erklärung des Staatssecretär«, fie würden es aber noch mehr bedauern, wenn der Bundesrath diese Erklärung wahrmachen und die Vorlage wegen deS FärbrverbotS ablehnen sollte. Jedenfalls werde das Centrum an den Beschlüssen zweiter Lesung, also auch am Färbeverbot, festhalten. Dem Bundesrath biete fich hier eine Gelegenheit, den agrarischen Wünschen in maßvoller Weise entgegenzukommen. Abg. v. Podbielski (cons.) schließt fich dem Vorredner an. Nachdem sodann Abg. Herbert (Soc) den S 3 bekämpft, wird der Paragraph unverändert in der Fassung -weiter Lesung, also mit dem Färbeverbot, angenommen. (Beifall bei Conservativen und Centrum). Die SS 4 bis 6 werden debatteloS, unter Ablehnung des Antrages Schultz Lapitz, angenommen. Bei S 7 erklärt Minister v. Hammer st ein, auch die Annahme dieses- Paragraphen, die Trennung der Verkaufsräume, würde dem Bundesrath dieses Gesetz unannehmbar machen. (Unruhe rechtsund im Centrum).! Nachdem sodann Abg. Benoit kurz die Annahme, Abg. Go Abg. Richter: Weshalb nicht schon am 1. Juli 1896? Ich beantrage dies (Heiterkeit). Abg. v. Manteusfel: Auch mir würde dies sehr recht sein, ich schlage aber den späteren Termin vor aus Rücksicht auf die verbündeten Regierungen (große Heiterkeit links), damit dieselben Zeit haben, sich zu überlegen, ob sie das Gesetz nicht doch noch an- nehmen wollen. Lehnen sie dasselbe ab, so würden die Regierungen damit nur zeigen, daß fie den Landwirthen nicht einmal mehr mit kleinen Mitteln zu Hilfe kommen wollen. (Lachen links). Abg. Richter: Wenn der Abg. v. Manteuffel so rücksichtsvoll gegen die verbündeten Regierungen ist (Heiterkeit), so will ich gegen dieselben nicht weniger rücksichtsvoll sein und ziehe meinen Antrag zurück (Heiterkeit). Nunmehr wird beschlossen,ßdatz das Gesetz am 1. Januar 1897 in Kraft trete.M Auch die gesammte Abstimmung über daS Gesetz wird sodann sofort vollzogen. Die Annahme erfolgt durch Conservatioe, ReichS- partei, Centrum nebst Anhang desselben, sowie die Abgg. Heyl zu Hernsheim und Graf Oriola. Auf der Tagesordnung steht noch die Interpellation Arnim, betr. die Getretdenotirungen an der Berliner Getreidebörse. Auf Vorschlag v. BennigsenS willigt jedoch der Interpellant im Hinblick auf die Geschäftslage ein, heute auf die Erledigung dieses Gegenstandes zu verzichten/ Reichskanzler Fürst Hohenlohe verliest die kaiserliche Botschaft, durch welche der Reichstag mit dessen Zustimmung bis zum 10. November vertagt wird. Der Reichskanzler fährt dann fort: Zugleich habe ich mich eines Auftrages Sr. Majestät und der verbündeten Regierungen zu entledigen, indem ich in seinem Namen und Namen der verbündeten Regierungen dem Reichstage danke und Anerkennung ausspreche für die außerordentliche Opferwilligkeit und Hingebung, mit der er das große Gesetzgebungswerk dieser Tagung zur Verabschiedung gebracht hat. Durch die durch muhevolle Arbeit nunmehr geleistete Einführung eines einheitlichen bürgerlichen Rechtes ist ein neues Band um die Nation geschlungen, besten Bedeutung für die Stärkung ihrer Kraft nach Innen und die Befestigung ihres Ansehens nach Außen zu keiner Zeit verkannt worden ist. (Bravo.) Daß es auf dem Gebiete unserer ideellen unb wirth- schastlichen Interessen reiche Früchte zeitigen, daß eS mit dem Bewußtsein gleichen Rechtes für Alle auch das Bewußtsein gleicher Pflichten gegen das Vaterland und Mitbürger fördern und festigen möge, das ist ein Wunsch, den Sie, meine Herren, mit den verbündeten Regierungen theilen werden (Bravo!) Indern der Reichstag für die Erfüllung diefts Wunsches die wesentliche Grundlage geschaffen hat, hat er sich — ich spreche es gerne im Namen Seiner Majestät des Kaisers und Seiner hohen Verbündeten aus — um das Vaterland wohlverdient gemacht. (Lebhafter Beifall aus allen Seiten des Hauses.) Präsident v. Buol gibt im Namen des Hauses der Freude Ausdruck über die hohe Anerkennung und den Dank, die dem Hause soebm zu Thell gewordm. Wir finden darin den Lohn für unsere mühevollen Arbeiten, von denen wir hoffen, daß sie dem Vaterlande zum Segen gereichen werden. Ich persönlich spreche noch meinen herzlichen Dank für die Unterstützung auö, die mir so vielfach von dem Hause zu Theil geworden ist. Abg. v. Bennigsen dankt sodann dem Präsidenten für die Hingebung, die Umsicht und Gerechtigkeit, mit der er in der so langen, anstrengenden und erfolgreichen Session seines Amtes gewaltet. Auf seine Aufforderung erheben sich die Mitglieder des HauseS zu Ehren des Präsidenten von ben Plätzen. Nach einem Dankeswort des Präsidenten auch an seine Herren Collegen vom Präsidium und Bureau schließt der Präsident mit einem Hoch auf den Kaiser, in welches die Anwesenden dreimal lebhaft einstimmten. Sämmtliche Mitglieder des Hauses erhoben fich während dessen von den Sitzen, nur ein socialdemokratischer Abgeordneter (die übrigen hatten fich inzwischen aus dem Saale entfernt) blieb sitzen. (Ruse rechts: naus! naus!) worauf der Prä- fident mit erhobener Stimme ausrief: Ich schließe die Sitzung! Schluß gegen 2»/4 Uhr. Deutsches Reich. Darmstadt, 2. Juli. Das Großherzogliche Paar mit der Prinzesfin Elisabeth und der Prinzesfin Victoria von Battenberg werden am SamStag von JltnSkoje abreisen und Montag hier eintreffen. Der Großherzog wird zunächst auf Jagdschloß WolfSgarten Hof halten. Neueste Nucheichteu. Wolff« telegraphisches Korrespondenz-Bureau. Berlin, 2. Juli. In der heutigen Sitzung des Bundes- rathes wurde dem Entwürfe eines Gesetzes betr. die Abänderung der Gewerbeordnung die Zustimmung ertheilt und dem Entwürfe eines Gesetzes wegen Abänderung des Gesetzes betr. die Erwerbs- und WtrthschastS- genossenschaften vom I. Mai 1889 in der vom Reichstag beschlostenen Fastung zugestimmt. Berlin, 2. Juli. Die Ansprache, welche der Staatssecretär deS Reichsmarine-Amtes, Hollmann, bei dem gestrigen Festmahle im Marine - Offiziercafino an den Kaiser richtete, hat folgenden Wortlaut: „Ew. Majestät haben durch die huldvolle Uebernahme des Taufactes diesem bedeutsamen Tage eine besondere Weihe, auch Ew. Majestät Marine einen erneuten Beweis Allerhöchst deren gnädigen Wohlwollens gegeben. Die Marine kann fich für beglückt halten und eS mit Stolz der Welt verkünden, wie Ew. Majestät niemals Mühe und Anstrengungen scheuen, um sich an die Spitze der Marine zu stellen, wo es gilt, die Ereignisse hervorzuheben, welche die Merksteine in der Entwickelung der Marine bilden. Mit glühenden Segenswünschen haben Ew. Majestät heute daS stolze Schiff seinem Element übergeben, nachdem Aller- höchstderselbe dem Täufling einen Ehrennamen zu verleihen geruht hatte, der einen neuen Zuwachs bildet, der die Erinnerung an die unvergeßliche Gestalt und die unvergänglichen Thaten Allerhöchstdero hochseligen Vaters lebendig erhält. Große Pflichten erwachsen daraus der Marine- aber eingedenk der Vergangenheit des dahingeschiedenen Herrschers und in vollem Bewußtsein der ihr im Kriege wie im Frieden zufallenden hohen Aufgaben übernimmt sie dieselbe in dem Bewußtsein, daß der feste Wille der halbe Weg zum Vollbringen ist. Mit welch erhebendem Gefühl mögen heute Ew. Majestät das Schiff auf seinem Laufe in sein Element begleitet haben. Bin ich doch ein Zeuge, wie Ew. Majestät den regsten Antheil an der Entstehung des Schiffes genommen haben und wie Allerhöchderselbe in rastloser Arbeit und nie ermüdender Vorsorge nur von dem einen Wunsche beseelt waren, der Marine eine starke und kriegstüchtige Waffe in die Hand zu geben. Wie oft habe ich beim Betreten des Arbeitszimmers Ew. Majestät über die Pläne des Schiffes gebeugt gefunden, mit prüfenden Augen den Linien der Eon- structton folgend und die Eigenschaften des Schiffes abwagend, immer darauf bedacht, Besseres an die Stelle des Gaten zu setzen. Gott möge geben, daß das Schlachtschiff „Kaiser Friedrich III." in seiner Vollendung den Allerhöchsten Erwartungen hinsichtlich seiner Gefechtsstärke und Kriegseigenschaften entspricht und somit im Krieg und Frieden die ihm zugewiesene Stelle ausfülle. Wir vereinen uns heute wie immer und überall in demGelöbniß unentwegterTreue und ganzer und voller HingabeanEw. Majestät und geben gemeinsam unserer Huldigung Ausdruckdurch den Ruf: „Ew. Majestät leben hoch, hoch, hoch?" Leipzig, 2. Juli. Der vereinigte 2. und 3. Strafsenat deS Reichsgerichts verurtheilte heute den angeblichen HaudlungSreisenden Johann Schmidtkonz aus Stadtamhof in Bayern wegen Verbrechens gegen den § 3 des Reichsgesetzes über den Verrath militärischer Geheimniffe in zwei Fällen zu 10 Jahren Zuchthaus, 10 Jahren Ehrverlust und Zulässigkeit der Stellung unter Polizeiaufsicht. Der Angeklagte wurde sür überführt erachtet, militärische Geheimnisse fich verschafft zu haben, um fie an eine auswärtige Regierung weiter zu geben. Depesch« des 8irau „öctrö*. Berlin, 2. Juli. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht die Verleihung des Großkreuzes des Rothen AdlerordenS in Brillanten an den chinesischen Vicekönig Lt-Hung- Tschang, ferner au eine Anzahl Mitglieder deS Gefolges deS VicekönigS. Berlin, 2. Juli. Im Norden der Stadt, Putbuser- straße 14, wurde heute Nachmittag ein Geldbrtefträger von zwei jungen Burschen überfallen. Geld ist nicht abhanden gekommen. Die beiden Burschen wurden verhaftet. Berlin, 2. Juli. Oberhofprediger Kögel ift heute im Alter von 67 Jahren gestorben. Berlin, 2. Juli. Die „Nordd. Allg. Ztg." ist in der Lage, alle Gerüchte, nach denen mehrere Minister amtS- müde seien, als erfunden zu bezeichnen. Berlin, 2. Juli. Die eudgiltige Beschlußfassung des BundeSrathS über daS Bürgerliche Gesetzbuch wird, wie die „Post" erfährt, erst dann eintreten, wenn die Zustimmung der einzelnen Regierungen zu den im Reichstage in dritter Lesung getroffenen Entscheidungen eingeholt ist. Berlin, 2. Juli. Im „Reichsanzeiger" wird bezüglich eines unter der Ueberschrist „M ilitürftSkalischeSocial- politik" im „Vorwärts" erschienenen Artikels erklärt, daß durch Kündigungen in der Spandauer Gewehrfabrik nicht eine größere Anzahl Arbeiter stellungslos geworden sei, sondern Vermischter Früchten. Unlauterer Wettbewerb. (Nachdruck verboten.) 2. Unlautere Reelame. Reclame an und für fich kann fast kein Gewerbe- treibender entbehren. Angebot und Nachfrage wird durch den Jnferateutheil, den Anzeigeutheil der Blätter, auf die be- quemfte und schnellste Art geregelt. DaS Publikum will und muß wissen, woher eS seinen Bedarf an allen nur erdenklichen Dingen decken kann, der Gewerbetreibende will und muß Gelegenheit haben, seine Waareu anbieten zu können. Die Reclame an und für fich kann deshalb niemals vernrtheilt werden, fo lange fie fich in den Grenzen eines ehrlichen Ge- fchäftSgebahreuS bewegt; artet sie aber aus zu unwahren, auf dle Irreführung des Publikums berechneten Veröffentlichungen und Anspreisungen, zum Reclameschwindel, fo ist ihr mit Fug und Recht entgegenzutreten. Es ist deshalb mit Freuden zu begrüßen, daß daS Gesetz zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbs in scharfer Weise gegen den Reclameschwindel vorgeht. ES bestimmt, daß, wer in öffentlichen Bekanntmachungen oder in Mittheilungen, welche für einen größeren KretS von Personen bestimmt sind, über geschäftliche Ver- hältniffe, insbesondere über die Beschaffenheit, die Hrrstrllungs. art oder die Preisbemeffung von Waaren oder gewerblichen Leistungen, über die Art deS Bezuges oder die Bezugsquelle von Waaren, über den Besitz von Auszeichnungen, über den Anlaß oder den Zweck des Verkaufs unrichtige Angaben thatsächlicher Art macht, welche geeignet sind, den Anschein eines besonders günstigen Angebotes heivorzurusen, aus Unter- laffung der unrichtigen Angaben in Anspruch genommen werden kann. Dieser Anspruch kann von jedem Gewerbetreibenden, der Waaren oder Leistungen gleicher oder ver- wandter Art herstellt oder in den geschäftlichen Verkehr bringt, geltend gemacht werden. Unter Waaren im Sinne i des Gesetzes find auch landwirthschaftliche Erzeugntffe, unter gewerblichen Leistungen auch landwirthschaftliche zu verstehen. Neben dem Anspruch auf Unterlaflung der unrichtigen An- gaben haben die geschädigten Gewerbetreibenden auch An- spruch auf Ersatz deS durch die unrichtigen Angaben verur- sachten Schadens gegen denjenigen, der die Angaben gemacht hat, falls dieser ihre Unrichtigkeit kannte oder kennen mußte. Gegen Redacteure, Verleger, Drucker oder Verbreiter von periodischen Druckschriften kann ein Anspruch auf Schaden»- ersatz jedoch nur geltend gemacht werden, wenn dieselben die Unrichtigkeit der Angaben wirklich kannten. Wer die vor- erwähnten Angaben in der Absicht, den Anschein eine» besonders günstigen Angebote» hervorzurufen, und wissentlich macht, bringt sich mit dem Strafrecht in Conflict- et wird mit Geldstrafe bis zu eintausendfünfhundert Mark bestraft, war er aber bereit» wegen eines ähnlichen Vergehens vorbestraft, so kann neben oder statt der Geldstrafe auf I Haft oder Gefängniß bis zu sechs Monaten erkannt werden. CocaUs und provinzieller, Gießen, den 3. Juli. •• Akademische Preisangaben. Zu uuserm Bericht über die gelegentlich der UniversttätSfeier am 1. Juli stattgehabte PreiSvertheilung wird unS mitgetheilt, daß der Preis sür die philosophische Ausgabe Herrn cand. med. Robert Müller aus Gießen (nicht Wiesbaden) zuerkannt wurde. •* DaS Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuer- | wehren wurde ertheilt durch Allerhöchste Entschließung Sr. Königl. Hoheit des Groß Herzogs vom 1. Mai den Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr zu Friedberg: Albert Bechstein, Zugführer und Karl Friedrich, Unterführer. •• Schuldienst-Nachrichten. Am 27. Mai wurde dem SchulamtSaSpiranten Wilhelm Reeg aus Lützel-WtebelSback eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Mörfelden, Kreis Groß-Gerau, — am 5. Juni wurden den Schulverwaltern Ludwig Buxbaum, Johanne» Dölcher, Ehr. Metzger, Albert Wilhelm und Jacob Wollweber, sämmtlich zu Mainz, Lehrerstellen und den Schulverwalterinnen Margaretha Becker, Eva Grein, Johanna Kolb und Elisabeth Weckerle, sämmtlich zu Mainz, Lehrertnnenstellrn an der Volksschule daselbst, — am 8. Juni wurde dem SchulamtSaSpiranten Georg Kammer au» Ober-Bessingen eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Butzbach, KretS Friedberg, — am 13. Juni wurde demSchulamtSaSpiranten Heinr. Damm au» Freiensteinau die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu RudloS, KretS Lauterbach, — am 16. Juni wurde dem Schullehrer Jacob Zimmermann zu Kostheim eine Lehrerstelle an der Gemetndeschule zu Bechtolsheim, Kr. Oppenheim, — an demselben Tage wurde dem SchulamtSaSpiranten Carl Handschuh au» Wembach eine Lehrerstelle an der evangel. Schule zu Hammelbach, Kr. Heppenheim, am 18 Juni wurde dem SchulamtSaSpiranten Peter Feldmann aus Armsheim eine Lehrerftelle an der evangelischen geböte und Nachfragen in der richtigen Weise erledigen zu können, ist eS nöthig, das vorhandene oder gewünschte Quan- tum wenigstens annähernd in Kilogrammen auzugeben und nicht z. B. von „jedem Posten" oder in ähnlicher unbestimmter Weise zu reden. Die verschiedenen Obstsorten sind natürlich | getrennt aufzuführen, und eS darf nicht einfach, wie eß öfters vorkommt, allgemein von „Obst" gesprochen werden. Dringend erforderlich ist auch, daß die Centralstelle (Gaeisenau- straße 15 in Frankfurt a. M.) von jedem Abschluffe sofort benachrichtigt wird, damit nicht Angebote wettergegeben werden, die inzwischen durch Verkauf der Vorräthe erledigt sind, oder die Adreffen von Cousumenteu mitgetheilt werden, die ihren Bedarf gedeckt haben. •* Amerikanischer Speck. Wie unzuverlässig die amt» liche Untersuchung deS amerikanischen Speckes im Amerika ist, beweist aus» Neue der Umstand, daß in Landsberg a. W. jetzt in einer amerikanischen Speckseite Hunderte von Trichinen gefunden worden sind. Die Landsberger Schmalzsiederei Gebauer Nachfolger hatte von der Firma TietgenS und Robertson in Hamburg drei Kisten Speck bezogen. In jeder befanden sich neun Seiten, darunter befand fich die eine trichinöse. Für die gesammte Lieferung aber lag ein Attest bei, „wonach Speck und Fleisch auf Gesundheit und I Trichinenfreiheit von Regierungssette untersucht ist." Mau sieht hieraus, wie wenig auf die amtliche amerikauiiche Untersuchung zu geben ist, und daß strengere Untersuchungsmaßregeln für amerikanischen Speck, Schinken rc. unumgänglich nothwcndig find. •• Ist daS lauge Stehen der Berkaufeciunen gesnudheits- I schädlich? Heber diese Frage hat fich auf Ersuchen der Berlin, 3. Juli. In den letzten Tagen find hier mehrere Kinder von einem Menschen durch Messerstiche am Unter- leibe verletzt worden, als der Unthaten verdächtig wurde gestern Nachmittag ein 25jähriger Maler verhaftet. Berlin, 3. Juli. Der Kassenabschluß der Ge- werbe-Ausstellung pro Juni ergab eine Einnahme an Eintrittskarten und Dauerkarten ca. 370 000 Mk., die Zahl der Besucher übertraf die deS Monats Mai um etwa 60 000. Wien, 3. Juli. Nach Meldungen aus Maffaua kehrt General Baldisfera übermorgen mittelst eines Ostindien- | Dampfers nach Europa zurück. Wien, 3. Juli. Aufsehen erregt eine von competenter Seite stammende Mittheilung des .Neuen Wiener Journals über die Einführung eines neuen Repetirgewehrs iu der öfterreichifch-ungarischen Armee. DaS Repttirgewehr heißt M 1895 und soll baß leichteste Gewehr aller Ar- meen sein. Graz, 3. Juli. Die dießjährige Hauptversammlung des deutsch-österreichischen Alpenvereins findet vom 24. bis 29. August in Stuttgart statt. WB. Rom, 3. Juli. Die „Agenzia Stefani" veröffent- licht solgende Note: „In der Mittwochßsitzung der Kammer gab Rudini in Erwiderung auf die Ausführungen Fortis, der gesagt, man müffe die Bestimmungen deS Dreibund- Vertrages verbeffern, die Versicherung, nichts stehe dem entgegen, dies im Einverständniß mit den Bertragßmächten zu thun, wenn man die Zweckmäßigkeit einer Verbesserung erkennen sollte. Rudini versicherte aber auch, daß der Dreibund jetzt voll und ganz die Jntereffen Italiens garantire. Jede Auslegung, die darauf hinauSgehe, glauben zu machen, man wolle int Vertrag Abänderungen vornehmen, ist durchaus unbegründet. gebrochene gepflanzt ist), von eine OrientirungStafel, die auf dem Taufsteingerüst angebracht ist, von Herrn Director Römheld Frtedrichshütte zwei eiserne Bänke, vom Zweigverein Darmstadt wurden 38 Mk. zur Beschaffung einer OrientirungStafel auf dem HoherodSkopf gespendet. Nach der vom Clubrechner Herrn C. Glock vor- | getragenen Rechnung stellte sich die Einnahme deS bergangenen Jahres auf 2277.98 Mk., die Ausgabe auf 2333.11 Mk., sodaß eine Ueberzahlung von 55 13 Mk. stattgefunden hat. Dem Rechner wurde für seine mühevolle Thätigkeit, die derselbe, namentlich veranlaßt durch den DergrößerungSbau des ClubhauseS, auch als Hausverwalter deffelben entwickelte, gedankt und Decharge ertheilt. — Als nächstjähriger General- Versammlungsort wurde Nidda bestimmt. ♦♦ Eeutralstelle für Obstverwerthung in Frankfurt o. M. Dor sieben Jahren bildete sich daS Comitö, daß zunächst die Veranstaltung von Ob st Märkten tn Frankfurt a. M. in die Hand nahm und dann, in weiterer Betätigung seiner Fürsorge für den deutschen Obstbau und Obsthandel, daneben auch die ständige Vermittlung deß Obstverkausß übernahm. Die regelmäßig veröffentlichten Jahresberichte haben gezeigt, wie gerne man sich in allen Kreisen der Vermittlung der Centralstelle bedient und wie der durch diese Vermittlung erzielte Umsatz von Jahr zu Jahr größer wird. Zu dem j festen Stamm von Produzenten und Consumenten, der fich ! im Laufe der Jahre gebildet hat, kommen immer neue Interessenten, die durch die Centralstelle verkaufen und etnkausen. Auch im Winter, und namentlich gegen Ende demselben, wenn daß Obst seltener wird, ist die Centralstelle immer sehr be- schäftigt. Jetzt natürlich, am Beginn der Saison, ist die Thätigkeit der Centralstelle eine sehr lebhafte. Erdbeeren, Himbeeren und Johannisbeeren, Heidelbeeren und Kirschen, Aprikosen und Pfirsiche, Mirabellen und Reineclauden sind angeboten und ganz bedeutend ist die Nachfrage in diesen Früchten. Besonders verlangt werden Aprikosen, Pfirsiche, Mirabellen und Sauerkirschen. Um die eingehenden An- Schule zu Bingen übertragen. •• Concert. Auf daß am nächsten Samßtag Abend in Steinß Garten" stattfindende Coucert deß Wetzlarer Lehrerchorß wollen wir nicht verfehlen, unser wufik- liebeudeß Publikum noch einmal besouderß aufmerkiam zu machen. So weit wir au» vorgelegteu Recenfionen erfahren, muß der Chor wirklich den Anforderungen, die man an einen guten Männerchor stellt, voll und ganz entsprechen. So Ufen wir im „Wetzlarer Anzeiger" Nr. 285 vom 6. De- cember 1895: „Gestern Abend gab der Ch°r de» hiesigen LehrervereinS sein erstes diesjährige» Concert, daß sich e aeß außerordentlich guten Besuches erfreute, trotz der ungünstigen oeit, in welcher ein Musikabend auf den anderen folgt, trotz beß vorgestrigen Wagnerabenbß im Schützengarten. Der Lehrerchor trat feit feinem Bestehen hier zum zwettenmale auf: unb eß muß conftatirt werben, baß berfelbe gegen vorigeß Jahr nicht bloß an Mitglieberzahl zugenommen hat, sonbern auch tn seiner musikalischen Tüchtigkeit ganz bedeutend vorwärtß gekommen ist. Daß sind nicht Gesangesvor- träge, daß find Kunftleistuvgen- man weiß nicht, maß man höher anschlagen soll, die präcise, exacte, tonreine Wiedergabe, oder die zu Gehör gebrachte innerlich empfundene Idee der Lieber, rc." Wir können ben Besuch bes Concertes also jedem Freund deß Gesangeß nur empfehlen...... •• BogelSberger Hohenclub. D»e diesjährige Hauptversammlung des Vogelsberger Höhen-Clubß, bei welcher ber Centralaußschuß, sowie bie Zweigvereine Darinstabt, Gedern, Herbstein, Hirzenhain, Lauterbach, Nidda, Ortenberg und Schotten durch Delegirte vertreten waren, fand kürzlich in Herbstein statt. Aus dem Jahresbericht des Gesammt- Vereins geht hervor, daß die Thätigkeit in den einzelnen Zweigvereinen eine wirkungsvolle und ersprießliche gewesen. An Schenkungen und Zuwendungen erhielt der ClubMm aangenen Jahre von Herrn vr. Arculariuß-Newyork 500 Mi , von einem N-chtmitglied tn Offenbach 10 Mk., vom Zweig- verein Hirzenhain 34 Mk., vom Zwetgveretn Schotten 200 Mk., von Herrn Buderus-Hirzenhain zwei Oefeu für daS ClubhauS, von Herrn Forstmeister Kirchner-Gebern eine Liube (welche I bereits am Landgrafenbrunnen als Ersatz für die zusammen- n al« Ersatz für Ute Wammen. Jj Herrn Psarrer Baher-Kelsterbach | der Regierung 'n öberbürjÄ morden. Dieselbe wird daher am^künstigen" Man,atz nochmal« ^»en; ba8 9ie,ullat Ä. 3u«‘ Im 3°°-°°"»en Garten ist Sonntag 'den K3 “11 ® 0rm[t 1 12 Uhr der Eintrittspreis -us 2Ps«.- ««E Die Samoaner - Schaustellung' ©arten») zu- 20 Psg. (für die Besucher des ßool#" ® gänglich ist, wird an diesem Tag von 8 I* 8 Uhr geöffnet sein und iß finden bann BorftMg - ZI/,, 10, 11»/-, 3, 5 unb 7 Uhr statt.»JTO m, >., I»™ MM 1.11-U" jemlefen »“^e. ® M ® Rückübernahme der .riebe, in den ^n belchästigten Arbeiter in die ersteren jetzt In onderenJ st @,ul,b8,ut Mißstimmung derselben ftattfinbeu werbe, g ^icht vorhanden. w»"°^und '-'.°u^^A,''°°tz'd«MiMÜ-stNu. al. X an d« Arbeiternereinskaffe in de. SPandaner Seweh.. rd'de^L^en«^ -ulesti^en hämm »enderüngen der Satzungen seien übrigen« seit geraumer Zelt 10 ®8eÄ. 3ull. Die kürzlich ang-künd'g'e Br schüre: Wilhelm II. — Die Revolution von Oben. — Der Fau rT - ®e. Rüthsei. Lösung" ist. wie wir hören, soeben SW Ä'e de. in. M.niste riumberufenen Poliz'eira'h« Eckard, ist durch den Berliner CriminalCommiflar Wals, besetzt worden.. E. ist die dieselbe Stellung, die f. Z. der „mordete Pali,eira.h Rumps betltiR5rCn 2 lull. Gegen 10-/, Uhr tras heute Li-Hung. Tsch an g'aus dem hiestgeu Len-ralbahnhose mit großem Ge> f0[.e ein. Er wurde non den Spitzen der Behörd n 6 • grüßt, auch die zahlreiche Menschenmenge in den Straß n be glühte den Meekönig während deffen Durchsahrt lebhaft. München, 2. Juli. Heute srllh 4 Uhr sand m Walde bei Pulla zwischen einem Staufmanne und einem Studirenden ein Pistolenduell stau, bei welchem letzterer „sch fi to“römien, 2.Juli. Die Regierung nahm die Einladung der s,an,östschen Regierung zur osfiziellen Betheiligung an der im Jahre 1900 stattfindenden Weltausstellung an. Pari». 2. Juli. Die gestern abgeschlossene Sub- seription auf Au.stellung.bond, sür di- WUt au.ftellung im Jabre 1900 hatte einen «rohen Miher olg. Bon den 83,225,000 Bauds, welche da. Garantie-Syndieat und andere grohe Pariser Institute zum Preise von 208««. aufgelegt hatten, hat da» Publikum kaum 2 Millionen gezeichnet.__ ^rautnotnir.c j'tzt auch b'.e deutsche Gesellschaft für öffentliche Gesundheitspflege geanhert. Privat, bocent Dr. Th. Wehl wie» darauf hin, daß die Beobacht una" in einer Berliner, hauptsächlich non Arbetterinuen und Berkäuseriuneu besuchten Poliklinik ergeben haben, wie zahl- reiche und bedrohliche Störungen im Cireulatton.apparate sch bei Personen einftellen, die Tag ein, Tag au» ist Stunden und mehr im Laden stehen müssen. zweiselhast im Interesse der Hygiene und der Menschlichkeit, hier »bhilse zu schaffen. Auch andere Herren äußetten fich in gleicher Weise, io dah der Borsitzende, Herr SpinalI , beim Schluß erklärte: ,E. herrscht Uebereiustimmung, daß in Dielen Geschustert übermäßig lange. Stehen »er Laden- Mädchen üblich ist. Wir find ferner der Meinung, daß ge- suudheitliche Nachtheile daran, entstehen können. -e. Reu - Ulrichstein , 1- Juli- Monatsbericht der Arbeiter-Colonie pro Jun. 1896‘ ®"bc Juni 1896 sind in der Colonie stellen-, ne!p. arbettslor 38 Munn. Dieselben Vertheilen sich auf das Graß herzogthum Heffen 5; Königreich Preußen: R-gierung-bez rk Kassel 3, Regierungsbezirk Wiesbaden 8, VroBm, W lande 6, Provinz Hannover 2, Provinz Sachsen 2, Brandenburg 1, Provinz Schlesien d'°° "ö ^e-wig Holstein 1; Königreich Snchsen 2, Großherzog-hum Bad n 2, Thüringische Stoa,eu 1; Herzogthum Anhalt!, AuSUm Italien 1. Hiervon waren: Arbeiter 13, Backer «2, Barbier 1, Fleischer 2, Former 1, Kaufleute ^Ener unb Kappcnmacher 2, Lanbwirth 1, Lohgerber 1, Maurer , Müller 1, Musiker 1, Porteseuillearbeiter 1, P^tographen 1, Schlaffer (Bauschloffer) 1, Schneider 2, Schuhmacher 1, Tischler 1, Töpfer 1, Z-mmerleute 1- Gearbeitet wurde an 1088 Tagen. Im Monat Junt 1896 tourbeu 18 Mann und zwar m Arbeit burch eigene» Bemühen , zur Familie zurück 1, auf eigenen Wunsch 9, weg». Con- rroctbrucheS 4, wegen Ungehorsam 1, wegen ArbeitSunsahig kett 1. Seit Bestehen der Colonie sind aufgenommen worben im Ganzen 3067, dagegen. W^gen tm 's»««.* iiltlntr als st- “ tot* sind, to feinem rott* ®*‘” oB0iebt, Z tM lei««« I" l11“'.8 »raucht »otben fi°b, die eine f8*"'“.”1 /aDB btr Semrbttteibeiibe also nach WW KSaigSberger Marzipan, beit binbeutrnben Farben Glün", als solche anbiete bringen, unrichtige Angabe! Zu den unrichtigen A Zatlk deS Lerlaufs gehört verkauf aunoncirt wegen ? gar nicht daran denkt, es eine andere Straße, und Waaren billiger als bishe^ Dir Bestimmungen d Gesetzes zur Bekämpfung jeden Gewerbetreibenden z der sein eigenes Geschäft zur Prüfung, ob die ve ÄUW 8 ttibanl. Heute uud morgi vchsmstei vch labtnrebt, pr. Psd. \ Neue hoü. Vollherin sowie neue Kartoi nupn-bli 1 —Mh^Haa^Bleichsi h°l>. «ollheri Zeue wariuirte Hei kütgetroffe«, ———J» M. Schn Neue ho«. ''eltljerin Wttoüen 6ei bwi Ph,,*,errmi —e,l|nlteeg 3 a«-ü- d-itz btt Jbal* ;™*S* s,ch t'Jnt Mm” !e,nm«munn, bJ !S**> ? «6. Ad- '' tefo- «6ettsfa .7 d°S ®ro6. ’■ W'WtejW ' Rhck. ®* 2. P»M, ^WhmBabkn2- V, Ausland-. :er 18, BaLer 2. gellte 3, Arschutr ietbti 1, Maurer 1, r 1, Photographeu 1, 2/ Schuhmacher 1, Gearbeitet wurde an 16 wurden entlassen eigener Bemühen 2, M 9; wegen Son« egen Arbeitsunfähig. • sind ausgenommen 'gegangen im Ganzen im 189638 Mann, eines tiorgtlommentn wte Wiederwahl des )On der Regierung in Dieselbe wird daher fitben; das Resultat ein. Im Zoologischen ,i Vormittags bis s 20 Psg. rrmahigt. I, die ebensollr für Mischen Gartens) zu- 8>J2 und21/2bis ann Bor^Wen um :t. bewerb. (Nachdruck verboten.) clame. nn fast kein Gewerbe- Nachfrage wird durch der Blätter, auf die be« DaS Publikum will und ■ an allen nur erdenk- iverbetreibendr will und rta anbirten zu können, tghülb niemals ;D tn eines ehrlichen A- T aus zu unwahren, aus hneten Veröffentlichungen •*«= in öffentlichen Bekam ' M'2° >«1» Ä*#1’ htivvrzurus ' ötn6n 1« inti von 1 obet ver- Kfe« Süfsc । W^Ja*w b l ll'w ® K-l tU L| lau«“”' «Äta -t°- in*-T»*i,e8« KO KM»« “ Als öffentliche Bekanntmachungen oder Mtttheiluugen im Sinne des Gesetzes find anzusehen alle Anzeigen in Zeitungen, auf Plakaten, auf Firmenschildern, in den Schau- fenstern u. a. Unter die unrichtigen Angaben über die Beschaffenheit von Maaren fällt beispielsweise, wenn Jemand Stoffe als ganzwollrne oder reinseidene anbtetet, während sie eS thatsächlich nicht find, wenn Jemand nachgemachten Benediktiner als echten ausgiebt n. a. Unrichtiger Angaben über die Herstellungsart macht fich schuldig derjenige, welcher Meffer als selbstgearbettet (Handarbeit) empfiehlt, während sie in einer Fabrik hergeftellt und auS der Fabrik bezogen find, unrichtiger Angaben Über die PreiSbemeffnng derjenige, welcher an den in seinem Schaufenster ausgelegten Maaren PreiSnotirungen angiebt, für welche ihm thatsächlich die Maaren nicht verkäuflich find, lieber die Art deS Bezuges kann der Käufer irregeführt werden, wenn der Verkäufer vorgiebt, er beziehe die Maare direct vom Fabrikanten' ohne Zwischenhändler, der Käufer glaubt in Folge deffen billiger zu kaufen alS bei Jemanden, der den Zwischenhändler noch bezahlen muß. Unrichtige Angaben über die Bezugsquelle sind eß, wenn Jemand veröffentlicht, er habe eine größere ConcurSmaffe Übernehmen müffen, während die Maaren ganz anders woher bezogen find, wenn Jemand Krebse als Oderkrebse anbtetet, die die Oder niemals gesehen haben. Namen dagegen, welche nach dem HaudelSgebrauch zur Benennung gewiffer Maaren dienen, ohne deren Herkunft bezeichnen zu solleu, Bezeichuuugeu, die vou Alters her ge- braucht worden find, die auf eiue bestimmte Beschaffenheit, eine bestimmte Zubereitungsweife und dergl. hiudeuteu solleu, kann der Gewerbetreibende nach wte vor gebrauchen. Er kann also nach Königsberger Art zubereiteteS Marzipan als „Königsberger Marzipan", die auf eine bestimmte Beschaffenheit btndeutenden Farben „Berliner Blau, Schweinfurter Grün", als solche anbieten, ohne fich in den Verdacht zu bringen, unrichtige Angaben über die Bezugsquelle zu machen. Zu den unrichtigen Angaben über den Anlaß oder den Zweck des Verkaufs gehört eß, wenn Jemand billigen AuS-. verkauf annoncirt wegen Ausgabe deS Geschäfts, während er gar nicht daran denkt, es aufzugeben, er verlegt eß nur in eine andere Straße, und es fällt ihm gar nicht ein, die Maaren billiger als bisher abzugeben. Die Bestimmungen des am 1. Juli in Kraft getretenen Gesetzes zur Bekämpfung der unlauteren Reclame nöthigen jeden Gewerbetreibenden zur Vorsicht in der Veröffentlichung bet fein eigenes Geschäft betreffenden Bekanntmachungen und zur Prüfung, ob die von der Concurrenz gemachte Reclame eine lautere, nach dem Gesetze erlaubte ist. Wird betspielS- weife ein Gewerbetreibender den Alleinverkauf dieser oder jener Maare am Platze annonciren, während thatsächlich außer ihm noch einem anderen Gewerbetreibenden der Verkauf derselben Maare am Platze übertragen ist, so wird dieser andere Gewerbetreibende fich durch diese Annonce verletzt fühlen und zur Wahrung feiner berechtigten Interessen beispielsweise tote folgt klagen: „An das Königliche Amtsgericht hier. Klage deS Kaufmanns Wllhelm Lehmann in X, Breitestr. 6, Klägers, wider den Kaufmann Karl Schulze in X, Markt 4, Beklagten, wegen eines Anspruchs aus dem Gesetze zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbs auf Unterlassung und auf Schadensersatz. Begründung. Der Beklagte betreibt in X einen Handel mit Fahrrädern. In den Nr. Nr......der hiesigen Zeitung hat der Beklagte Fahrräder aus der Fabrik A empfohlen mit der Behauptung, daß ihm von der Fabrik N der Alleinverkauf ihrer Fahrräder für den hiesigen Platz übertragen fei. Beweis: Die betgefügten Nr. Nr.....der hiesigen Zeitung. Gestern war der Rentier Adolf Schmidt, Bahnhosstr. 10 hier wohnhaft, bet mir, dem Kläger, und erzählte mir, er habe für feine beiden Söhne von dem Beklagten zwei in der Fabrik N hergestellte Fahrräder gekauft, weil seine Söhne gerade dieses Fabrikat gewünscht hätten. Als ich ihm erwiderte, diese Räder hätte er von mir auch haben können, erklärte er, hätte er dies gewußt, so würde er die Räder bestimmt bei mir gekauft haben, er sei aber durch die Annonce des Beklagten in dem Glauben gewesen, ein anderer als der Beklagte führe diese Räder hier in X nicht. Beweis: Zeugniß des Rentiers Adolf Schmidt. Der Beklagte bat vor Erlaß der Annonce gewußt, daß auch mir von der Fabrik 9) der Verkauf ihrer Räder für den hiesigen Platz übertragen ist. Beweis: Der beigefügte Brief der Fabrik Z). Dadurch, daß der Rentier Schmidt die Räder nicht bei mir gekauft hat, ist mir ein Gewinn von 80 Mk. entgangen. Beweis: Meine Geschäftsbücher über den Einkauf und Verkauf dieser Räder. Ich erhebe deshalb hiermit Klage wider den Beklagten, labe ihn zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das hiesige Amtsgericht auf den von dem Herrn Amtsrichter zu bestimmenden Termin und werde beantragen: 1. dem Beklagten zu verbieten, in öffentlichen Bekanntmachungen oder in Mittheilungen, welche für einen größeren Kreis von Personen bestimmt sind, zu behaupten, daß ihm von der Fabrik A der Alleinverkauf ihrer Räder für den hiesigen Platz übertragen sei, 2. ihn zu verurtheilen, mir 80 Mk. Schadensersatz zu zahlen, 3. ihm die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. X, den...... 1896. Wilhelm Lehmann, Kaufmann." ^kirchliche Anzeige« de* Stabt Gietzen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Sonntag, den 5. Juli. 5. Sonntag nach Trinitatis. 3« der Stadtkirche. Vormittags 78/< Uhr: Pfarrer Dr. Grein. Zugleich Christenlehre für die Neuconfirmirten der MarcuS- gemeinde- Vormittags 9^2 Uhr: Geh. Kirchenrath Prof. D. Köstlin. Vormittags 11 Uhr: Ktnderkirche. Geh. Kirchenrath Pros. D. Köstlin. 3« der 3ohaa«eSkirch«. Vormittag? 7»/4 Uhr: Pfarrer Dingeldey. Zugleich Christenlehre für die Neuconfirmirten der Lucas- gemeinde. Vormittags 9>/, Uhr: Pfarrer L Naumann auS Wahlen. Vormittags 11 Uhr: Ktnderkirche für die LucaSgemeinde: Pfarrer Dingeldey. Während der Sommermonate können an Stelle der Haustaufen jederzeit Taufen in der 3oha««eSkirche statifindeu'; . eS wird empfohlen, hiervon gegebenen Falls Gebrauch zu machen. Katholische Gemeinde. (Nachdruck ohne Genehmigung untersagt.) Samstag den 4. Juli. Nachmittags um 5 Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte. Sonntag den 5. Juli. 6. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags von 6'/, Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; r nm 6V1 Uhr erste hl. Messe; „ um 7Vi Uhr Austbeilung der hl. Comnmnion; „ um 8 Uhr zweit: hl. Messe; „ um 91/, Uhr Hochamt mit Predigt; Nachmittags um 2 Uhr Christenlehre; darauf Andacht mit Segen. Gottesdieufi der israelitischen Religionsgesellschaft. Freitag Abend 7<5 Uhr, SamStag Vormittag 8 Uhr, Nachmittag 4 Uhr, Sabbathausgang 94° Uhr. Nachmittag 3W Uhr SchristerklLrurrg. Wetzsteingasse 8. Wochengottesdienst Morgens 6 Uhr, Abends 7 Uhr. Temperatur der Lahn und Lust nach Reaumur gemessen am 3. Juli, Mittags zwischen llunb 12 Ufrr: Wasser 13, Lust 11'/,°. Rübsamen'sche Badeanstalt. ist, daß Sie viel Zeit und Geld sparen können, wenn Sie die ächte „Luhn*s Salmiak-Terpentin-Kernseife" — preisgekrönt mit goldener Medaille — gebrauchen, die bekanntlich sparsam gut und deshalb billig ist. 138 1 Concurs- ÄL MichthMS Freibank. [6128 Heute und morgen: Ochsenfleisch Sicht ladenrein, pr. Psd. SQPfg. Nene holl. Vollheringe sowie neue Kartoffeln empfiehlt 6119 Wilh. Haas, Bleichstraße 21. Neue holl. Vollheringe, Neue mariuirte Heringe, Neue ital. Kartoffeln billigst bei 6112 ________J. M. Schulhof. Neue holt. HoHeringe eingetroffen bei Ph. Herrmann, 6107_________SelterSweg SS.______ amr Neue holl. -MBE Vollheringe eingetroffen. 6123 H. F. Nassauer, Nene holl. Vollheringe frisch eingetroffen. 6078 Gustav Walter, Mäusburg 13. Neue holländische V ollheriige find eingetroffen bei 6104 Eberhardt Metzger, Frankfurterstraße 1 und Neustadt 8. Zwiebelkuchen Dienstag, Donnerstag und Samstag von Morgens i/a9 Uhr üb- B. Schomber, 5978 Wallthorstraße 51. Ausverkauf. Eduard Fuckert 15- Neuenbäue 15.6106 Es kommen zu bedeutend herabgesetzten Preisen zum Verkauf: die verschiedensten Guppensachen, Zucker, «ewürze aller Art, Kaffee-Essenz, Caeao und Chacolade in Originalpackung, Leisen, Eeisenpulver, Soda, Stärke und Blaukugel«, Nüffe und Mandel«, Zwetschen und Apsel- spalten, Rum- und Punscheffenz, Schwämme und Bürste« der verschiedensten Art, Cigarre« und Cigaretten, letztere sehr billig, sowie Cigarrenspitzen in großer Auswahl, Feuerzeuge, (günstige Gelegenheit für Wirthe), Schuhwichse u. s. w. äWT Der Ausverkauf dauert nur biß zum 11. 3«Ii. Wichtig für Hausfrauen! Die unter der Marke Mephanten-Kaffee' H. Disquß & Co., Mannheim, bekannten und beliebten gebrannten QualitSts-Kaffee per Pfund f. Westindisch Mischung ä W. 1.60, f. Wenado „ „ „ 1.70, f. Aonrvon „ „ „ 1.80, ertraf. WoLLa „ „ „ 2.—, sind stets frisch zu haben in Ve, V< und r/s Ko -Packeten 1492 in Gießen: Wilh. HaaS, Bleichstr. 21, 3aeob Häuser. Ludwigsstraße 36, «dols Lenhard, Frankfurterstr. 64, August Noll II., Bahnhofstraße 51 Sa&F Die berühmten TBB Schlesischen Kümmelkäset! sind wieder eingetroffen, sowie achter Schweizerkäse, „ Rahmkäse, „ Limburgerkäse stets frisch im Anschnitt. 5901 Adolf Geisse. Guten bürgerl. Mittagstisch von 45 Pfg. ab empfiehlt en? L. Löb, „Zum Biergrund". Bienenhonig, feinsten Schleuderhonig, garantirt fiaturrein, hat abzugeben 5878 Karl Pröscher, Marbgrstr. 9, III.1 Gute Speisekartoffeln hier ab Mk. 2.50 per Gentner. 5846 Kennel, Riegelpfad 31. N.H.Zchranth's C; • t? gemahlene Schlitz- Salmiak-Terpentin-Seife ist ein verbessertes Seifenpulver, dessen vorzügliche Eigenschaften im Fluge dieSympathieen des prüfenden Publikums erworben haben. Aelteste Erfahrung und neuzeitlicher Fortschritt haben sich hier die Hand gereicht zur Erzeugung eines denkbar vollkommenen Fabrikates. P. H. Schrauth’s gemahlene Salmiak.-Terp.-Seife verschanzt sich nicht hinter der Phrase: „Ohne Concurrenz“. Im Gegentheil! Zum Vergleich mit Concurrenz- fabrikaten wird höflichst gebeten, — wer noch nicht damit gewaschen hat, — und die geehrten Hausfrauen sowie Wäscherinnen mögen dann selbst beurtheilen, was den Vorzug verdient. 5750 Zu haben in allen besseren Geschäften. Man achte auf die Schutzmarke. P. H. Schrauth, Neuwied, Marke. Vermiethungen. 5961] Grünbergerstr. SS, ll; freundliche 3-Zimmerwohnung nebst Zubehör, auf Wunsch Gartenantheil, zu vermiethen- Näheres daselbst dritter Stock.________ 6111] Lndwigstratze 26, vis-ä-vis der Aula, der zweite Stock, 6 Zimmer mit Zubehör, per 1. October zu vermiethen. 6102] SelterSweg 21: zwei freundliche Familienwohnungen, je 3 Zimmer nebst Kammern, zu vermiethen. _ Näheres Bergstraße 7, mittl. Stock. 6110] Neuenweg 17: weiter Stock, 3 Zimmer, Küche mit Wasserleitung rc., per 1. October zu vermiethen- ____________Näheres Grlengaffe 7. 6101] Kleine Wohnung, 2 Zimmer nebst Zubehör, an ruhige Leute zu oer- miethen. 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Wallenfels bei 3773 empfiehlt seine (auf'S Beste eingerichtet) für 2277 G 3* t- kL S <5 Die Beerdigung findet Samstag, den 4. Juli, Nachmittags 3^4 Uhr, vom Sterbehause, Steinstraße 35, aus statt. nach längerem Leiden sanft entschlafen ist. Um stilles Beileid bitten Dampf-Färberei und chemische Wasch - Anstalt Deutsch, ii. Vesterreich. Alpeuoereiu. Sektion Gießen. Sectious - Tour Sonntag den 5. Juli. Gießen — Climbach — ASpenkippel — Allen- dorf a d. Lda. — Leydenboeferkopf — Fortbach — Staufenberg. Ubmarschr Wallthor 7 Uhr Morg. Frühstück mitbrtngen. Um recht zahlreiche Betheiligung wird 6126) «in ordentliches Lanfmädche« ober Lanffra« gesucht. Ludwigftratze 41, IL Asterweg 12. Gießen, den 3. Juli 1896. Gießen Kircheuplatz 21. Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen, den 2. Juli 1896. Damen-, Herren- und Kinder-Garderoben rc., sowie sämmtliche in das Fach einschlagende Artikel. Sofortige billigste Bedienung. 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Juli: Sommersest in Md-Nauheim (Hotel-Restaurant Wilhelmshöhe). Webacrian: L. S chenba. — Druck und Verlag der Brübl'lcden Unlverstkäl-.Bucb- und Strtnbruderet kPietsch A. Ckbevdai in Sietzen. Are heutige T; ummcr mnfcfcf 6 Seiten» Ein gesetztes Mädchen zur selbstständigen Führung ein s HauS- balteS noch auSrofirt« gesucht 6098 Krofdorferstraße 2, 11. 1 Die Annahme t buches Mit großer Mehrhe lor seiner sommerlichen 1 rndgiltig angenommen ui grberische Wttk noch tf)tt aotbta mar. 2500 Paragraphen umfaß parlamentarischen Venreiur vollen Schlußstein in das f ein, der vor einem Viertels ^rmtreichg HMg genug । noltu Mgnng des dentsi stein allervingS schon bur Oahres 1866 gelegt wo leine Einheit auf -em Ge bisherige bunte Dur, land mit seinen hundertlei rechten usv. wirb nunmehi einheitlichen Rechtsprechung deutschen Gesammtdaterlani Denn der Gesetzgeber abei not, keineswegs unser noHonolen Einheitskamm, l°°b'srechtliche und parti iÜta ?el,i *• d» B,,b im Gegevtheil «ewi 5* blt Anschauungen ».treffe«»- ras GroV-tb« an die evaogelische« des Am nächsten MittW beginnend, wirb in Buch werden, zu welchem ich Si Geistlichen des Dekanats nächsten Sonntag noch n nähme anzuregen. Voran Hen Pfarrer Ahlhem innere Mission Herr Psa ebenso wird Herr Mission Erlebnisse in der heidenn Heute entschlief nach langem, schweren Leiden unsere innigst geliebte Mutter, Schwiegermutter und Großmutter fron Margaretha Hennerich im Alter von 67 Jahren. Um stille Thetlnahme bitten die tieftrauernden Hinterbliebenen: Familie Günther. Gießen, den 2. Juli 1896. Die Beerdigung findet Samstag Mittag um l*/2 Uhr, vom Sterbehause, der neuen Klinik, aus statt. 6115 w S"Mr Omnibus-Verbindung 8init A Msrbur gerftraße—Bahnhof und zurück. Linie B Grünbergerftraße—Bahnhof und zurück. (SonMag» und Wochen« Linie O Markt—Schftfenbergerwald und zurück tags Nachmittags nin __M günstiger Win, rung) Steins Garten. Samstag, de« 4. Juli, Abends 8 Uhr: Coneert des Sängerchors des Wetzlarer Lehrervereins. Eintrittskarten ä 75 Pfg. in der Musikalienhandlung Gruft Challier (Rudolphs Nachfolger), und Abends an der Kaste, sowie auch Programme. 5925 ■ESS Mr * ,u ilosnahwe jUontaS’1 »•*3* ^n 5, 2 l"'k" t» Lift, i! ®«d rqi» bti*h,t 8« Ortlf,"8 Snt U IfH? ML«: “»en, " 1,1 Todes-Anzeige. Heute Nacht entschlief nach längerem, mit Geduld ertragenen Leiden unser theures Söhnchen Gottfried, was wir Freunden und Bekannten hiermit anzeigen. Um stilles Beileid bitten Die trauernden Eltern: A. Zinn und Frau, geb. Reitz. Etiketten, BrühPsche Univ.-Druckerei (Pietsch 4 Scheyda), bei Mitglied Berg, „Zur Stadt Marburg". Abends: Italienische Wacht mit keuermrk. Für gute Speise» uud Getränke sorgt bestens unser treuer Freund Peter. 6114 Hierzu ladet freundlichst ein_____________Der Vorstand. Ich habe heute die Restauration „Comj’s Vierkeller" ibernommen und wird es als langjähriger Fachmann mein Bestreben sein, alle mich beehrenden Gäste zu ihrer vollsten Zufriedenheit zu bedienen. Gießen, den 1. Juli 1896. Rach Amerika mit den vorzüglichen Dampfern des Norddeutsche« Floyd in Bremen 2990 befördert Passagiere der conceff. Agent Carl Loos in Gießen. Giessener Zitherkranz Heute SamStag, 4. Ault, im BereinSlocal: WM Iamilienabend. Live für AuSflug Staufenberg liegt daselbst offen.6103 | Stellen-Angebote. | Commis-Gesuch. Für mein Manufactur- und Colonial- waarengeschäfl suche einen tüchtigen jungen Mann zum sofortigen Eintritt. 6013 Georg Rühl, Hirzenhain (Dillkreis). 6uä5j Tüchtiger Schreinergeselle sofort gesucht bet _________Ar. Beu-ler, Asterweg 16. 61U8j Zwei tllchttge Schreiner gegen guten Lohn auf sofort gesucht Heinrich Schäfer, Annerod. Eine Beiköchin somit Küchenmädchen alsbald gesucht. 1 Neue Kliniken. J. Pfeffer, Marktplatz. Seidel & Naumanns Nähmaschinen bestes deutsches Fabrikat. »Ss» Alleinverkauf Ein Bäckergehülfe auf sogleich gesucht. 6096 ______Herma«« Bogt, Seltersweg. 6082] Einen Gehülfeu, selbst- ständigen Arbeiter, sofort gegen guten Lohn sucht C. 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