’N s alle" Mir» te“ KhUui, ähnlicher k^, 7'^ 1 gebracht ' “ bei 8peL, ’’S3«S M».? ^den CbQ ,? ä K°sten datl. ’®e noch *k,. 'rineten-B^ brauch in Gasleitung 7 lmehr die iX ““geändert Geraum) ein i», braucht undd^h Ränmen zQtTS'.. meisten Fäll* t » “eder herstellUmj ■hhing einer He? - men wir dere L, »zuschätzenden Pr- r “gen darf ni- j->, 1 benöthigten tet*. auch in Mieth m 40, 60, 10 Pi; u etet gegenüber k< mein anerkannt? I rlust und ohne ing. •fort in voller yi itstehen bei de t vermieden, sic ; äusser Thätigte ch vereinfacht. •ame Bahnens!;.. i Verbrennung/. f das Bratstürk ■ der ganze 8r r, als auf anderen; Gases zu Ko'b von Jahr zu k l hierfür eingfrü ihne den Ver ■ t. für 1, 2,8,4 • igsten Firmen. * . Siemens, D» ke, Gaggenaoet ] g, z. B. Kocht 1,50, für 3 Fett'’ er von MkJL- höher, Plätte» iher. Ferner fr le Apparate in "r h Kostensnsbü" en wtkü o* serwerk 6 g«n*____ a Stande, • Offerten £Vy > ;cW^ ISO« M 129 Erstes Blatt. Donnerstag den 4 Juni Der tW1 Mieijtt t täglich, ■heil < aahmt des Fantag«. fr Gießener -«ßn!!le»ßtätler Beugte ixrm Anzeiger jTnHfr **' dreimal hfdeflt Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. Biertefjihrigtr JtfaeeeeenLtccfct 2 Mark 20 Pfg- eut vringerloha. Durch die Post bqogcV 2 Mark 50 P1§. Rebachan, tpebvtiae- und Druckerei: -«» ßraßeMr Krrnlprecher 5L 2lmts# und Anzeigeblutt für den Ttreis Gietzen. HratisKeikage: Hießener Kamittenbtätter. *2ter deutsch-japanische Handelsvertrag. ■ Uniiktut 6o« Anzeigen zu der Rachmittags für de» felilfbr Lag erscheinenden fhimmer bis Bonn. 10 Uhr. Deutscher Ueichrtag 95. Sitzung. DteuStag, den 2. Zuui 1896. lanbt'9Ibg. Müller-Fulda (Ctr.) mißbilligt, dah der Neu-Gutnea- Compagnte in dem mit ihr abgeschlossenen Vertrage das. Monopol der Arbeiter-Anwerbung belassen werde, ist aber im Uebrtgen mit dem Wechsel in der Landeshoheit einverstanden, namentlich auch m Interesse der kirchlichen MissionSpfiege, die dadurch mehr Spielraum Director der Colonialabtheilung Dr. Kayser: ^^__tei schon im Vorjahre anerkannt worden, datz die Neu-Guinea-GesEchast unter den jetzigen Verhältnissen feit mehr auöüben könne, wenn fte die Hoheitsrechte behalte. Auch die Ostasrtkanische und die Südwestasrikanische Colonialgesellscha t hätten sich nach kurzen Erfahrungen ihrer Hoheitsrechte wieder ent- — rr < v __— — MLmUAa (vrianrimaan nPHIlmi 1. X Bud de« Verhandlungen der Zweiten Kaunner der hessischen Stände. nn. Darmstadt. 2. Juni 1896. demokraten. Damir wird die heutige Tagung um 1 Uhr geschlossen. Morgen srüh 9 Uhr Sitzung. Alle Innoncen-BureauF de« In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen öiic 2. Stäudekammer trat heute Morgen um 1/^,110111^ unter dem Vorfitz des 1. Präsidenten Justizrath DrDt.-.B eber zu einer längeren Tagung zusammen. Xani) Verkündigung einer Reihe von neuen Einlaufen umistöeirichtSanzeigen trar daS Hau« sofort in die Berathuug deiA jirmt zweiten Mal eingebrachten Antrags der Abg. L8ifr;rburg und Genoffen auf Aufhebung des 3^ sufi'-mgesetzes. Abg. Wasserburg erklärt, er verlange »itsttl lllnrechteS, sondern nur daS gleiche Recht, wie btt» itafinmn Corporationen zu Theil werde. Er polemisirt gegen bhSt: iglntQtton der evangelischen Generalsynode, die von dort Mschum könnte^nicktt v^^der^kathottschen Religion getrennt I deutsch. freisinnige Partei, die Antisemiten und die Soctal- Am BundeSrathStische: Staatssecretär Frhr. v. Marschall, Gras v. Posadowski und v. Bötticher. Aus der TaaeS-Ordnung steht die erste Berathung deS Nach- traaSetats für Uebernahme der Landeshoheit über Neu-Guine« auf das Reich, für Kasernenbauten auS Anlah der Umwandlung der vierten Bataillone, ferner für ein neues (viertes) Telegraphenkabel nach England, für die Kosten der Vertretung de» Reiche» bei dm Moskauer Festlichkeiten usw. Abg. Hasse (ni.) tritt für den Uebergang der Landeshoheit über Neu-Guinea auf datz Reich ein. Die Zustände dort seien unhaltbar und das Reich werde sich auf die Dauer der Aufgabe nutzt entziehen können, wie in den übrigen Schutzgebieten, so auch diesem die Verwaltung selbst 8» übernehmen. Redner vermißt ferner Forderungen im Etat zur Unterstützung deutscher Schulen im »u«. er6aUybg. SBartfr (frs. Dg.) erklärt sich principiell dagegen, das Reich mit der Verwaltung von New Guinea zu engagtren, gleichviel ob auf Grund des vorliegenden oder eireS abgeanderlen Vertrages. Neu-Guinea sei der letzte Theil der Bismarck schen Colonialpol tk. bei dem sich noch eine selbstständige kaufmännische Verwaltung »haltm habe. Die Neu-Gutnea-Compagnie sei an sich ein sehr letftunß^ fähiges Institut, das reiche Hintermänner habe. Sollte es diesem Institut nicht gelingen, auf der Basis der bisherigen Zukunft Erfolge zu erzielen, dann wäre das der beste Beweis dafür, daß eS sich überhaupt nicht lohne, für jenes Schutzgebiet Gelder aufzuwenden. Der vorliegende Vertrag lade übrigens alle Lasten auf das Reich, beiaffe dagegen alle Vortheile der Compagnie. Abg. Graf Arnim (Rp.): Aehnliche Reden wie diese haben wir schon von Bamberger bet der Samoa-Angelegenheit gehört, und doch gibt es heute viele Freisinnige, denen eS leid Ihm, daß, wir damals die Samoa-Vorlage abgelehnt haben. Allerdings ist der Vertrag mit der Neu-Guinea-Compagnie derart, daß wrr lächeln h.-,.chtUch b« St-at-. I gemalten. (Bravo). Abg. Dael v. Koeth wendet sich l g^chtragsetats annehmen, müssen wir zum Mindesten über mit großer Emphase gegen die letzten Ausführungen deS oerfch.edentliche Vorfragen Auskunft erhalten. Der Vertrag ist ia M«XiTiW’“«4“Ä S undt .. er verampf | ttnc neue Vorlage über Neu-Guinea gemacht werde. Abg Richter (frs. Vp.): Hat daS Reich wirklich noch Geld la, bann sollten wir es doch nicht an einer solchen Stelle anlegen, uw seine Verwendung sich nicht lohnt. Wenn wir Herrn Bamberger immer gefolgt wären, wie damals bei Samoa, dann hätten wir un« auch manche colonialen Nasenstüber erspart. Graf Arnim meinte, die Kosten für den Landeshauptmann könnten wir durch Beschaffung von Einnahmen aus der Colonie bestreiten. Aber was an neuen Steuern dort erhoben werden kann, daS ist schon durch die Disconto- . werden, so wenig roic der Pionier von der deutschen Armee. Die Agitation richte fich gegen das ganze katholische Volk und er protestire in deffen Namen hiergegen und erkläre, daß er es nicht zugeben könne, daß fich die evangelische General« synode in katholische Angelegenheiten einmische. DaS Jesuiten« gesetz rage mit seinen Ausnahmebestimmungen wie ein traurige« Wrack auS den Zeiten de« Polizeistaates, welcher jeden Bürger für verdächtig hielt, in unsere Zeit deS Rechts« ftaates herüber, der sich doch auf der Basis allgemeiner Gleichberechtigung aufbaue. Spectell in Hessen, welches daß freieste VeretnSgesetz unter allen civilistrten Völkern befitze, und sich bezüglich seiner Toleranz rühme, könne man doch nicht einem Gesetze hold sein, welches dieser berühmten Toleranz geradezu Hohn spräche. Erst kürzlich seien die Feste gefeiert worden zum Andenken an die Errichtung deS Deutschen Reiche«. Zahlreiche Jesuiten hätten an den Kämpfen von 1870/71 Theil genommen und somit auch an der - Gründung deS Reiche« und trotzdem habe man sie in die « Verbannung geschickt. Durch ein solche« Verfahren müsse jedem Katholiken die Schamröthe in'« Gesicht steigen und er bedauere, daß viele Katholiken diese Feste mitgeseiert haben. Unter den ganz neuen BerathungSstoffen, welche dem Rei-^axe seit Ostern noch zugegangen find, befindet fich and* b-.i zwischen Deutschland und Japan abgeschloffeue Haimlelk« Schifffahrt«- und Eonsularvertrag, der jetzt den JieiWf unmittelbar nach Ablauf seiner Pfingstserien zum erftiina Me beschästigen wird. Die seit Beendigung de« rpEjch-chinesischen Krieges gewaltig gewachsene politische Beloomuqg deS fernen ostasiatischen Jnselreiche«, anderseits aud.ifl \tm* staunenSwerthe industrielle, gewerbliche und com« tueiotllc Entwickelung und seine nicht zu unterschätzende Auf- naf;:pMWflteit für eine ganze Reihe wichtiger Erzeugntffe Den lenken Industrie ließen e« für die deutsche Regierung 21«il rSir.tzenswerth ersch-men, zu einer durchgreisenden Neu- .-NPilmz der handelSpo'cktischen Beziehungen Deutschland« ninÄinLe de« Mikado zu gelangen. Die japanische Regie- rutJijlieh sich auch hierzu gern bereit finden, und die be- re'rjfaitn Verhandlungen kamen, trotz mancher Schwierig« •riitita, unter denen die erklärliche Verstimmung weiterer ■Irirtiit bi Japan wegen der Mitwirkung Deutschland« an i ccuaucic, »«b u-r- -"J”’'"- ".» - ber- ür Hapa»/ungünstigen „Revision" de« Friedensvertrages Auf seinem Hause habe keine Flagge geweht, ^aat« no.i.ZZmonoseki nicht die kleinste Rolle spielte, schon vor Knister Finger erwidert, erkönne zu d'nAuSführunge *3cVtkn ||um glücklichen Abschluß. ES erübrigt nun nur noch Wasserburg« nicht schweigen, ^r müsse sagen, ' -tc Sk^hmigung des Vertragswerts durch den deutschen Antrag sei nicht etwa d^e Fragens RechtSgefühls "°v^bmd Re iitiht an welcher nicht im Mindesten zu zweifeln ist. gewesen, sondern das Princip, neuen Stoff n die Mater^ neu« ®enra6«artf (c8l di- j°p°ni,ch°n Elnsuhr- hw-inzuw-rs-n und ,ür die «l-dn-iumal von! fich d-u üb-rwi-g-ud-n Th-il d-r d-ullcheu Auisuhr reben ,u mach-». Er halt-, dah-r auchj sllr ganz natürlich, na°ch g«,mn s-st, für di- nicht g-bund-n-n Ar,tl-l bl-id-n bi- w-nn -vang-Ifich- Kö-V-r!ch°s>°» ein« -k-iM« ,, ber Einsuhrzöll- und auch b-r -twaig-n Auisuhr- J-jui.-narb-u hab-», benn b««5!fd)i*U-brMc .»■S'ta °u.°n°m-» R-g-iu»g Japau« üb-rlafi-n. Di- b-, Ma.-riai, um zu b-w.ifen, «t.: M. <«t» Nk°m> M-Nisch-N B-rlr°g-I°tz- w-fi-n im B-rgl-tch zu b-n lei unb et fiub- e, behhab gau, |ür richtig, batz »ch bte e Dlt äirLt.i -iolljätzeu gegenüber b-utlch-u Maare» zwar eine Körp-rschaft an bai Minift-r um gewend-1 habe. Gr m ff buÄm..iiche ErhShung um 5 bi« 10 pffit. auf, bi-|elb- aber auch lagen: - - -'b' Nich.t°°« d em D - u I ch n tnuifiinteffen, zieht man die Ein|uhr,Slle embeter Liinber in Reich unb b-m beut|chen Volk ge,°hriicher lei «e-M>Gigu»g, °i« eine nur mähig- bezeichnet werben unb künne °-i Havana, 2. Juni. Die Aufständischen legten Dhnamitbomben auf die Schienen bei Sabanillas. Die Locomorive und ein Wagen eines Zuges flogen in die Luft- ein Mann ist tobt, mehrere verwundet. Die Aufständischen zündeten die Dörfer Puerto, Guiroo und Jamaika an, eine andere Schaar griff Santiago della Vegas, 20 Kilometer südlich von Havana an und wurde zurückgeschlagen. Maceo steht mit 3000 Mann vor Lomaz. DaS Steigen der Flüsse beginnt und wird die Operationen lähmen. Depesche» de» »nrene „Herold*. Berlin, 2. Juni. Der Kaiser traf heute Vormittag im Opernhause ein und wohnte einer bis nach 12V2 Uhr dauernden Probe derjenigen Zünftler bei, welche bei dem Concerte auftreten werden, das der deutsche Botschafter in Moskau zu Ehren des Zarenpaares geben wird. ES kam das vollständige Programm zur Vorführung, über daS fich der Kaiser sehr lobendj aussprach. Er fuhr dann sofort zum Potsdamer Bahnhof, um npch dem Neuen Palai» zurück- zukehren. Berlin, 2. Juni. Die Abreise der beiden ältesten kaiserlichen Prinzen nach Plön, welche die Pfingst- feiertage im Elternhause verlebt haben, erfolgte heute Morgen 8 Uhr. Berlin, 2. Juni. Nach den nun vorliegenden definitiven Angaben wurden im Monat Mai für ca. 510,000 Mark Eintrittskarten zur Berliner Gewerbe-AuS- t e l l u n g verkauft. Für Dauerkarten wurden ca. 90,000 Mk. vereinnahmt. Diese Summe (ca. 600,000 Mk.) reicht nahe an diejenige heran, die bei den Etatsberechnungen als er- orderlich zur Balancirung deS Etats vorgesehen wurde. Heute besuchte der bayerische Ministerpräsident Freiherr v. Crailsheim die Ausstellung. Gestern Abend functionirte m Haupt-Jndustrie-Gebäude zum ersten Male die electrische Beleuchtung bis Abends halb 10 Uhr. Berlin, 2.Juni. Friedmann hatte heute eine zweite Vernehmung vor dem Untersuchungsrichter zu bestehen, der ich wiederum zu ihm in die Zelle begab. Vormittags wollte eS der Zufall, daß fich zu gleicher Zeit Friedwann und Hammerftein im Hofe des Untersuchungsgefängnisses auf einem Spaziergange befanden, fie konnten jedoch nicht mit- einander sprechen. Dortmund, 2. Juni. Polizeisergeant Hoffmann au» Aplernick, der in betrunkenem Zustande gegen eine Fest- Versammlung mit blanker Waffe vorging, wurde heute zu anderthalb Jahren Gesängniß verurtheilt. Wien, 2. Juni. Heute früh fuhr bei der Festung FranzenSfefte in Tyrol ein Güterzug auf den Wiener Postzug. Infolge dessen wurde die Locomotioe auS dem Geleise gehoben und der,Poft- und Packwagen zertrümmert. Eine Person erlitt schwere und vier Personen eichtere Verletzungen. Budapest, 2. Juni. Die zu den Krönungsfeierlichkeiten n Moskau weilenden europäischen Journalisten kündigten ihren corporativen Besuch zu der Millenium» Au»- tellung an. Dieselben werden am 10. oder 12. dsS. Mt». n der Stärke von etwa 450 Mann hier eintreffen. Rom, 2. Juni. Der Kaiser Franz Joseph erhielt vom König Humbert ein herzliches Danktelegramm für die >eim Empfange der Delegationen ausgesprochene Sympathie ür die italienische Armee. Rom. 2. Juni. Der „Secolo" meldet, Rudioi fei gezwungen, in absehbarer Zeit zur Kammerauflösung zu chreiten. DaS Königreich soll in 14 Bezirke unter je einem Gouverneur eingetheilt werden. Paris, 3. Juni. Gestern vollzog fich die Spaltung zwischen d-n Radtcalen, den radikalen Socialisten und den Socialisten. Erstere behaupten, auch in Frankreich könne der SocialiSmuS der englischen Arbeiter, welche dem CollecttviS- muS feindlich seien, auSgeübt werden. Die neue Gruppirung der Parteien der äußersten Linken wird in den nächsten Tagen erfolgen. Paris. 2. Juni. Der Führer der Radtcalen in der Kammer, Humbert, hatte gestern Abend mit den socia- listischen Parkeileitern eine Zusammenkunft, worin er denMoSkan, 2. Juni. Nachträglich wird constatm. u. der Katastrophe ganze Familien und nameni'nT? umgekommen find. Man spricht von weit flk? ■ Kindern. n l*ei MoSkan, 2. Juni. Rach den vielen unwahre, über die Ursache der Katastrophe am : schlossen die Redacleure der russischen Blätter ‘ wirken, daß, so lange die Untersuchung nicht abgM., keine Einzelheiten mehr veröffentlicht werden. »L? ** Abschluß der Untersuchung soll ein beglaubigter dr-1 ' Bericht auSgegeben werden. — Die Beerbten«, j Leichen konnte gestern Abend beendet werden. 1 selben große Borwürfe darüber machte bat IaureS und die anderen Socialisteoführer socialistischen Doctrin geworden seien, welche in $ die unbestreitbare Form de» SocialiSmuS sei Paris, 2. Juni. Dem Pariser Gemeioderint fon nach seinem Zusammentritt eia Sotraa 6 lT‘ Bewilligung von 50,000 Francs für bie8 r Moskauer Katastrophe. Sille, 2. Juni. DaS Schwurgericht vernrtb«-. bie beiden Brüder Foursier zur TodeSstrafr 5nb überführt, gegen französische Zollbeamte' St'Ue' beim Schmuggeln ertappten, Revolverschüsse haben. Moskau, 2. Juni. Die Conrse der meisten der hiesigen Börse find trotz sehr großer PeterSk.?' stark gefallen. “Bst Berlin, 3. Juni. Der Kaiser beabsichtigt t, der Gewerbe-Ausstellung die Marine-Schauivtele .7^ suchen und eventuell dem Dortrage im Chemkrarb-/.' * zuwohnen. Berlin, 3. Juni. Im Reichstage fäQt moreti^., deS FrohuleichnamStageS die Sitzung aus. dürfte das Börsengesetz zur Berathung kommen. '' ! Berlin, 3.Juni. Bei der gestrigen RclchStaq-.ür^ wähl tm Wahlkreise Neu-Ruppin-Templin wor^ gestern Abend 9 Uhr gezählt für Lessing lsrs. Volks. > bis und für v. Arnim (cons.) 2137 Stimmen. Da bu bezirke noch auSstehen, läßt sich der Ausfall deS fcfa» noch nicht übersehen. Berlin, 3. Juni. Aus Rom wird dem,Bett gemeldet: Der aus dem Lager Meneliks zurüctgeledrtt'^ Salsa erklärte dem General Baratieri Namen- 7 .. fangenen Generals Albertoni, der Letztere beklage aui i ’ 4 nicht vor dem Kriegsgericht erscheinen und SBarartr theidigen zu können. Königsberg, 3. Juni. Die Krankheit bei «u i. Wilhelm Bismarck ist zwar keine lebeuSgrfährlilk > doch eine sehr schmerzhafte. Sie begann mit Mfafa wozu sich ein heftiger Gichtanfall gesellte. Io btn qir Tagen ist eine kleine Besserung eingetreten. Brüssel, 3. Juni. Dem hier eingetroffeew Qhih von Orleans wurde seitens der Regierung :- größere royalistische Sonveotikel in Brüssel mftt ztt werden würden. Der Herzog dürfte deßhalb bell c:i London abreifen. Petersburg, 3. Juni. Zwischen den (Stationen ' und Kreslawska auf der Strecke Hühnerburg-Rigü entg ttif ein Personenzug in Folge falscher Weichenstduns- br Personen wurden getödtet, 90 schwer verletzt. Moskau, 3. Juni. Der Ball beim ®ro§fümr rr gius ist glänzend verlaufen. Diel bemerkt wurde, -it ter Kaiser nicht tanzte. Mokkan, 3.Juni. Bevor das ZarenpaaraaL fern» bürg zurückkehrt, gedenkt sich dasselbe einige Zeu bei Moskau gelegenen Landgute des Großfüttitn tera - erholen. Konstantinopel, 3. Juni. Eine türkische ieuf.tt ist nach Creta abgegangen. Die türkischen Du«" Creta steckten die Dörfer in Brand und zogen sich w.;r nach KaliwaS zurück. In Rethymno pWnbcnr he Türken arg. G. Darmstadt, 3. Juni. OberlaadeSgerichtl:- Heinzerling ist heute Nacht 3 Uhr am Herzichlaz §e- torben. Gießen, den 3. 3 ** Militärischer Besuch. Die anläßlich der beoetittw»-1 >en General-Musterung hier weilenden Herren Commandeur von Hollwede nebst Adjutant und tabSarzt haben ia Steins Garten Quartier geneeet’ •• Parlamentarisches. Ueber den Gesetzeniwurf, bem^ Neuorganisation der Polizetverwaltuag * NamenS de» GesetzgebungSau-schusseö der Abgeordoet VH Darmstadt) Bericht erstattet. ES wird trotz deS prucheS der größeren Städte deS Laude» bie Annahm Entwurfes mit verschiedenen Abänderungen empf»^0 L. G. Concert zum Besten bei Kriegerbenk»»" " ft ein schöner, edler und vorweg unfern deutschen Üunt und Künstlerinnen eignet Zug, baß sie gern und It«'1 ihr gottbegnadete» Können in den Dienst der teilen. Wir freuen un», diesen Vorzug eine» war« iue-er Kerzen» auch bei unsrer LandSmänmn, der Kgl. iä Ikammerfängerin Frau Marie Wittich, gerurt-w I haben, bie nun schon lange Jahre in der Ferne wew, hre ersten künstlerischen Erfolge errang, und J®’’ Treue ihrer lieben, alten Vaterstadt gedenkt Jr mit der wackern Capelle unsrer ,116er* gab bi«_ou‘fl£ ‘ Künstlerin gestern im Saale de» öefeaitoft^tcn* « Besten deS Baufond» für Errichtung eine» Krieger t in hiesiger Stabt ein Concert. Eingeleitet wurde mit der unter Herrn Musikdirektor» Kr auhe Vetr**f gespielten Es-dur Symphonie von Haydn, eine« 1 niete '-d>V,A ’lL.m Grtlc tQ< . k,.- »etblt a cingdlid) dmarUiitult ichSchei W Vchrer ja befeg PrtJ 1 HO 5.' Mit tet att itnttn m kr Eevtewies • OStzmninMtvst p däq SKtett, ftrtil \ tw rtt eine« «di an der C *105, mit eil Sehal z 'ch>ü za Zorn! viaßalter sich IWO Ml. " Lade, in Lwbd.Bra 9*t 1895 auf ^^gungilaft! ßterfenburg za Dara Oberh 1 WtatB» |0| * llmii 13184 Jd lanfmlil ‘ A bei ":.:C3c ä». 'S »rtttr bei i / 1 lkUStese, ‘ M wagen doll Tüchern hew ö? be»erkeo H». |rt Minderer Schlei - w dretii ?? Äat St; ’1'1 1,1,6 Q **4?. Sie tn... *sia[ * >.. ‘‘"Wn e,. »»H. k n»«i 4; fauiii w, ■ ° ein £ 7 DleV ®qUct bmu c Marine-Sj' ,llTQ9t Int C , ^'hling n; 'krathnnz l01|, gestrigen Ri.t^ ^Pin-Tev!^ w»’** ,ld* etnmtoi; slch der Ajr!■ iom wird bc„. - Meneliks Baratieri^ )er Letztere brüs. erscheinen inlfe Die AranW 'Qi keine lebenie- Sie begm? nfaH gesellte, ng eingetrrt». n hier etngen: !< der Reglern M in Vrüssti og dürste i(j; Ischen den Stahr t Hühnerburg^ falscher Weiir ) schwer verletz Ball beim 6: Viel bemnb' : das Zaren«: । dasselbe em ite des ®mri; Eine türk! Die türkch Brand und r Rethyan« n Oberlauch «4t 3 U»t “■ profN*1' 6*: Sie «iliW . mr wil«*1' b- «Ä tote« 0<«*P M'6 " R1; t» !lH« "L”: b<>' Ä? i'Sti fth« 5 Welch reizender 1 3 1 3 1 3 1 1 (1) 2 3 1 (Kultur. Die Obstbäume zeigen ein so üppiger, saftstrotzender Aussehen, daß man gar nicht meinen sollte, eS sei schon so lange trocken gewesen. DteS vorzügliche Aursehen kommt aber hauptsächlich daher, daß kein Heer von Blattläusen und anderer Ungeziefer die Obstbäume behelligt. Was somit da- seitherige trockene Wetter auf der einen Seite zu wünschen übrig gelassen, dar hat er auf der anderen Seite erfüllt. *• In Crainfeld war dieser Tage, als die Bewohner Morgens ihren Bedarf an Wasser zapfen wollten, der ganze Hochbehälter leer. ES stellte fich heraus, bah einige Schlauberger Nacht- den ganzen Borrath Über ihre rnde qittn Satze von unverwüstlicher Frische und jugend- lichaimt^st durchsetzten Werke, dessen Adagio vor allem in packL:7t Weise gespielt wurde. Auffassung und Ausführung moc* tiem Letter alle Ehre. Was ein liebevolle- „Sich« BerÄd!«" in den Stoff eines Kunstwerks vermag, da- V«k-h», £»n6< unt> volk,a»irtbschaft. Junge Leute, welche -ur Landwirthschaft übergehen, oder sich »um Oeconomie-Derwalter, Molkerei-Verwalter, Buchbalter, Rechnungsführer und BmtS-Skcretar -usbilden wollen, erhalten berettwtlltgst Auskunft über diese empsehlenSwerthr Carriöre und auf Wunsch auch unentgeltlich passende Stellung nachgewiesen. Ausführliche Programme versendet gegen Einsendung von 20 Pfg. in Briefmarken (Porto-Auslagen) der vorfland des Lnndwirthschaftlichen Vea«t«n»»erein» zu Braunschweig, Madamenweg 160. unter den deutschen Städten" gehört? Doch wie wenige Bewohner unserer wetteren Umgebung haben voobl schon unsere herrliche Landschaft gesehen und find zwischen unseren ehrwürdigen Bauten dahingewandelt'. Mächtig wirkt schon der Anblick der jenseits des breiten Grabens emporragenden Stadtmauer mit ihren gewaltigen Thürmen. Durch da- reich verzierte „Jerusalemer Thor" eintretend, erblickt man die Reste einer noch älteren Befestigung mit schlanken Thürmen. Zu auherordentlicher Höhe erbeben fich die steil Strebs Bronchitis Lungenschwindsucht Masern Brechdurchfall Dtphtheritts Lungenentzündung BUd entfaltet sich wieder vor dem staunenden Beschauer von der alten Brücke, dem „Lohsteg", wo sich die am Seemen« dach stehenden Festun-Srbürwe in langer Reihe erheben, im Vordergrund das um 1500 erbaute Schlachthaus mit feinem hohen, spitzen Dache! Biel des SehenSwerthcn bietet sodann die >m gothischen Stil erbaute Kirche, der „Oberhof" und vor allem daS Schloß, das älteste und intereffanteste Gebäude der Stadt, mir seinen starken Thürmen und herrlich verzierten örtern, seiner mit Kunstwerken au- Stein und Holz reich auSgestatteten Capelle, seinen schönen Sälen und werth« vollen Sammlungen. Wer unser Städtchen noch nicht be« sucht hat, sollte die fich ihm jetzt bietende Gelegenheit nicht Wöchentliche Neberficht der lebtäfane in Gießen. 22. Woche. Lom 24. Mai bis 30. Mat 1896. Einwohnerzahl: angenommen zu 23 000 (incl. 1600 Mann MUitär). Sterbttchkeitsztffer: 27,12, nach Abzug der Ortsfremden 24,87°/«,. Binder ansteigenden Dächer mehrerer alter Gebäude, des Hause- „Zum Schwanen", des 1458 erbauten RathhauseS, de- “ ' mit seinem prachtvollen, durch zwei An m. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auSwärt- nach Stetzen gebrachte Kranke kommen. 1 (1) 1 2 (1) Kunst-Ausstellung, nähme oe- SamStagS, von 1T bi- 1 Uhr, am Mittwoch auch noch von 3 big 5 Uhr. «snwtnOA M tinauittWteNe* »e* U M » tttz». - EintrUt-prei- ft? Richtmttglteder an Werktagen 50 Psg., an Sonntagen 20 V, Schiffers Vogellutter, uuiiiiiuiv ■UUV,,U > ausländischen Vögh, 4 Packet 35 Pfg., ist nur ächt zu haben bet «. ch «. WallenfelS, Martt- vlatz 21. — Man achte darauf, bah jedes Packet die volle Firma „Schiffer & Co.", Versandt ausländischer Vögel, CanarienvögU, Vogelkäfige rc. Köln am Rhein und die Schutzmarke (ein Vogelnest) SoÄLirifruchtgardeu. Zwei Vortheile hat aber das trockene fallen Btütter gehabt, das Ausbleiben de- Unkrauts und des Un-ÜMilseirS. Wer dem Bodenbau seine Aufmerksamkeit schenkt, wirkst ittmerken, wie wenig vergrast der Ackerboden gegen „steinernen HauseS" mit seinem Pracht, an^m Jahrgänge auSfieht, immerhin ein Gewinn zu seiner 1 Stockwerke hinaufziehenden Erker u. s. w. Summa: 12 (1) 5 Henneberg-Seide — nur ächt, wenn dtrect ab meiner Fabrik bezogen — schwarz weiß und farbig, von 60 Pf. bisMk. 18.65 per Meter- gl«". Sestreift, karrtrt gemustert, Damaste rc. (ca. 240 versch. Qual und 2000 versch. Farom. Dessins rc.), porte- und steuerfrei Ins Haus. Muster umgehend., 197 Seiden-Fabriken 6. Henneberg (k. k. Hoti.), Zurich. ES starben an Zusammen: Erwachsene: im »o« 1. Lebensjahr: 2.-15. Jahn $ Witter««gsbericht vom 2. Juni. Im Westen Irland-, woselbst daS Barometer merklich gestiegen ist, liegt das Centrum einer Depression, welche sich verhältnißmaßig noch in östlicher und südöstlicher Richtung «usbreitet. Der hohe Druck wird dadurch nach Osten zurückgedrängt, doch hat er seine Herrschaft über dem größten Thetle deS ContinentS. Derselbe dürste wahrscheinlich noch weiter an Einfluß gewinnen und auch Suddeutschland in sein Bereich ziehen. Zunächst Zunahme der Bewölkung und etwaS kühler. Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemessen am 3. Juni, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: • %..&*>■ t!ä>B Wasser 17, Luft 21°. ~ tgl '^Rübsamen'sche Badeanstalt. ^elflipp Sie Ausführung deS Vorspiels zum 5. Act aus der Op>r,König Manfred" von Reinecke, sowie die Wieder« gab-sei :e: den Jungitalienern eigenthiimlichen, leidenschaftliche tm ^«onsprache in Leoncavollos Prolog au- der Oper: „8INsix** Den Glanzpunkt des ConcertS bildeten die vor« träflH-mrer Eingang- erwähnten Künstlerin. Wohl Niemand ist z^rn von der grandiosen Wiedergabe de- ersten Gesang- I Hau- GraSgärten geleitet hatten. Die Folge diese- ergiebigen ... der? tzisubeth au- „Tannhäuser" unberührt geblieben. Von WafferconsumS ist, daß sämmtltchen Wafferbeziehern nunmehr unbenutzt vorübergehen laffen, e- in seinem schönsten Ge« frevssiir Bewegung getragen, mit echt künstlerischem Feuer I Waffermesfer gesetzt werden. wände zu sehen, wenn von seinen stolzen Thürmen, von zündeten die Töne der ersten Strophe bet den I Wippenbach, 29. Mai. Die in unserer Gemarkung seinen ragenden Giebeln die Fahnen wehen und Blumen» HSirTil Welche Wehmuth lag in der Stimme bet den I erschlossene Salzquelle ist nunmehr von Brunncnarbeitern gewtnde jede- Fenster zieren! Insbesondere dürfen fich alle öo*6üi der zweiten Strophe und von welch hinreißender I zuerst an der ursprünglichen Quelle und al- diese zum Faffen Freunde der Turnkunst von dem Besuche unsere- Festes hohen gBhfabrti war da- in beschleunigtem Tempo gegebene, hell« I ungeeignet befunden, einige Meter seitwärts endgiltig ein- Genuß versprechen. auf ijjü.oide Crescendo: „Sei mir gegrüßt!" Mit einer im geschachtet worden. Der Wasserabfluß beträgt innerhalb ------- tteftGi Innern packenden Wahrheit kam in der Romance: 24 Stunden ca. 6000 Liter. DaS chemische Untersuchungs« Du das Land?" von Thomas, die Sehnsucht jene- amt, resp. Herr Profeffor Dr. Günth e r« Gießen, begab veraanaener Nacht sprang Iiefct!ty:i. weiblichen Wesens zum Ausdruck, das wir au- I fich dieser 2^ge hierher, um daS Master im Auftrage der W)' L' ,1.,^.-. „nn en c>Qtiren |n etncm un. Go«!i „Wilhelm Meister" so lieb gewonnen haben. Kurz, Gemeinde zu untersuchen, und eS wäre für Wippenbach, wenn Eine »'ittwe B., ei«r Dame I^^h , ^.^^nStock- in iflti Dargebotenen lag seelenvoller Vortrag, wahres daS Waffer zum Versandt tauglich befunden würde, eine be- ß Qm Schloßp^atze ^gelegenen Wohnhause Kü'Lrsltrühum. Frau Marie Wittich wurde schon nach dem deutende Einnahme zu erhoffen. 2Prf*metteitfn Kliedmaken tobt auf dem 4Wt! der Elisabeth" stürmisch gerufen, die späteren Soli, * JlbeShanfeu, 1. Juni. Ein Riesen-Ahot^n bon ä Unglückliche soll an Verfolgungswahn dcr..° Llavierbegleitung Herr P. Polster gütigst über- 7 Festmeter Inhalt und i2 Meter Lange wurde m ver- _ Beim AuSschachten eine- Canals in der noemrt, hatte, erhöhten und vervielfältigten noch den Ein« gangencr Woche von den htefigen Fuhrleuten tm Oberwald Allee rutschten größere Mengen Erde ein und drrAiL neShalb sich auch die gefeierte Sängerin zu einer auf einem verlängerten Wagen von 6 Radern verladen. 9 9 B Arbeiter ESkuche Zu^pik entschloß (Schumanns „Widmung"), an der daS Leider konnte derselbe nicht von der Stelle gebracht werden, J. < h f b‘c scr 0 d eintrat die IJLi seine helle Freude hatte und ehrlich auSdrückte. - da selbiger ein Gewicht von 120-130 Ctr. hatte, und mußte “UJ^/^et er1a«en m t d m Leben davon Wek. v nie re Freude an dem Abend in einem getrübt deshalb in zwei Theile zerschnitten und auf zwei Wagen ver- I <*nbwen aTbcttcr fomen mlt btm 8ebrn bQÜon* muit*, iao war e- die Beobachtung eine- lauen Besuch- deS I laden werden. Dieser Ahorn wurde an die Bahn nach Lauter- 0 er M>-NN »k-beiirnS« unbrauchbar geworden fein. Wie d°S Feuer °u-ge!°mmen, n°b-n feiner Dame und «-iß "Ich', » ' ^e^räch be tonnte noch nicht f-stgestellt «erden. Die Feuerwehr oon «innen soll. End ich stotte r rr-thend, Goadtge, Breung-dhaiu, weich- zuerst zur Stelle war, fowie diejenige Fräulein, «ab ich sagen wollte, lebt Ih f g von Rudingshain vollzogen die Löscharbeiten und konnte der Onkel nod)/ ---. Brand auf seinen EntstehungSort beschränkt werden- der nahe Wald hätte sonst leicht in Gefahr kommen können. -t- Schotten, 2. Juni. Unser Faselmarkt wurde I gestern abgehalten und war vom herrlichsten Juniwetter be- | günftigt worden. Ein blauet, wolkenloser Himmel spannte sich über unser Thal, in welchem es vom frühen Morgen bis spät Nachmittags von Menschen wimmelte. Die Bahnzüge brachten Vieh von allen Gattungen, in erster Linie jedoch Faselochsen. Der Vogelsberg lieferte treffliches Material, und eS war ungemein intereffant, die dunkelrothen, feingliede« rigen Vogelsberger Thiere mit den schweren Simmenthaler Gelbschecken, welche vorzugsweise auS der östlichen und mittleren Wetterau erschienen waren, vergleichen zu können. Nach unserer Schätzung können 210 bi- 230 Faselochsen ausgestellt worden sein. Kühe, Rinder und Kalbinnen waren wohl auch vorhanden, doch war eö ein geringerer Procentsatz den Faseln gegenüber. WaS das Geschäft anbelangt, so wickelte fich diese- ungemein ruhig und schleppend ab. Von den Faselochsen wurden kaum mehr al- fünf Procent ab« gesetzt, die übrigen 95 Procent zogen unverrichteter Dinge wieder nach Hause. Während man sonst eifrig debattiren, bieten, fordern und zuschlagen hörte, zog man gestern an den aufgestellten Thteren still vorüber. Die Sache hat ihren Grund in den ungünstigen FutterauSsichten. Seit vielen Wochen herrscht nur kühle-, au-trocknendeS Frühlingswetter, welche- unseren Wiesen keinen Vortheil brachte. DaS Wiesen- graS ist noch sehr klein und die Dorräthe deS vorigen Jahre- sind aufgezehrt, denn wenn wir im Vorjahre auch eine ganz ausgezeichnete Heuernte hatten, so haben die heißen Monate Juli und August die Grummeternte, sowie die Wurzelgewächse bedeutend beeinträchtigt, und da- macht jetzt, wo das FrÜhjahrSfutter nicht vorwärts will, einen beprb mirenden Eindruck. Wenn wir nicht bald feuchte, gewächfige Witterung erhalten, wird da- Hornvieh empfindlich im Preise finken. — Bester ging daS Geschäft bei den Schweinen. Man zahlte willig 35 bi- 40 Mk. für ein Paar 6 bi- 7 Wochen alte Milchferkel und im Berhältniß mehr für die übrigen Sortimente. Der Krämermarkt war unbedeutend. -f- Bübingen, 1. Juni. Bei der heute vorgenommenen GemeinderathSwahl wurden folgende Herren gewählt: Landwirth Carl Türk mit 115, Kaufmann Christian Schmuck II. mit 108 und Hermann Di emer mit 90 Stimmen. — Ende diese- Monats wird die Bürgermeisterwahl stattfinden. n. Bübingen, 1. Juni. Vom 27. bis 29. d. M. wird hier da- Turnfest de- Gaues Hessen abgehalten. Wer hätte noch nichts zum Preise Büdingen-, deS „Dornröschen- 1 Steins Garten t* IC Ä vermischte Anzeigen. die 5./6. A. 8V- U. Obl. 5194 sofort gesucht. 5176 Bocher. 5180 Hausbursche I ff. Zu erfragen in der Exped. d. Bl. Stephan 5179 6127] Ein braves, ältere« Äinfctt» auf sofort gesucht Plockstraste 2, UI. 5204 Gr. Direction Der Vorstand. 5 200 Frankfurter Börse vow 2. Juni 1896. fltetffen h • iS- UM wieder eingetroffen. 5197 Fritz Nowack, stläschk-FabriK. und gutes Bier. ruhe i. V. 4945 5189 154.60 | Oefterr -redi'-^''^ 104 90 99 85 103.95 103.90 104 50 90 Engi. 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I., Nachmittags 2 Uhr, soll im Saal des Ludwig Geißler VII. dahier die dem Heinrich Nau II. und Anna Nau zu Kirchberg daselbst zugehörige Hofraithe, enthaltend ein Wohnhaus, Scheune, einen großen Saalbau, Hofraum und Garten unter günstigen Bedingungen versteigert werden. Eine Wirthschaft wird daselbst betrieben, desgleichen auf dem großen Hosraum ein Zimmergeschäft. Staufenberg, am 2. Juni 1896. Großh. Ortsgericht Staufenberg. 91.30 4«/o Eisend. Restes». DU 52.76 6«/o Buder«, Odt. Versteigerung. Freitag, den 5. Juni l. I., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in der Hofraithe des verstorbenen PhilippBöcher I. zu Bersrod 3 Kühe, 2 Ninder, 3 Schweine, 3 Schafe, 8 Hühner, 1 Hahn, mehrere Haus- und Oeconomie - Gegenstände, mehrere Quantitäten Spezereiwaaren und Getränke gegen Baarzahlung versteigert werden. Bersrod, am 2. Juni 1896. Der Vorsteher Großh. Ortsgerichts Bersrod. Deutsch, u. vesterreich. Atpeuvereiu. Sectio» Gieße». Donnerstag den 4. Juni, Mongts.Sjßllllg auf Burg Gleiberg. 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Juni, Abends 8 , Uhr, in der großen Aula. Tages-Ordnung: Jahresbericht und Neuwahl des WontarM _ Um vollzähliges Erscheinen bittet__Der Vorfiaib. Europäischer Hof Bad-Nauheim (Inhaber Carl Reisinger — Hotel-Restaurant I Ranges.__ empfiehlt feinen «e«en ftylgerecht eingerichtete« Familien-Ausflug nach der Badenbuio Zusammenkunft Nachmittags 2»/, Uhr am Thorhäusch« am 5209 _______________________________DervorfiaNd Kamillen kurz gepflückt, kaust die 5196 Engelapotheke. 1 e^7'eoXJ IH tdd I Otti. dikmm rr : Das ßroj es die «r Die ordentliche General-Versammlung des Spar- und Norschuß-Bereins ?u Großen-Mnden (Actien-Gesellschaft) indet statt Montag, den 22. Juni d. I , Nachmittags 3 Uhr, auf dem Gemeindehaus dahier. Tages-Ordnung- 1. Geschäftsbericht und Rechnungsvorlage pro 1895. 2. Verwendung des Reingewinns. 3. Ergänzungswahl des Aufstchtsraths. 4. Erhöhung des Actiencapital». Großen-Linden, den 1. Juni 1896. ' vie »eetlons-CeitunL- , sowie Flicken gründlich erlernen. 5099 5153] Die am 1. Juli er. ^rau Tchlicher, Wetzsteingaff- 43. Gr.OdekhesßschtElskllbahuell Die Lieferung von Brückenschwellen und Dielen aus Kiefernbolz soll vergeben werden. Bedingungen nebst Der- zeichniß liegen bei unserer MagazinS- verwaltung und der Station Alsfeld auf. Angebote, mit bezüglicher Aufschrift versehen, sind btS zum 14. J««i dS. IS. dahier einzureichen. Gießen, den 30. Mai 1896. Pilsener Bier der Actien-Brauerci chirßkn. Speisen. Exqaleit# Kieke. Comtortable eingerichtetes Hotel. Frans. Billard. 8-/.H«ndrsr. 3'/,°/oPreuß.S 5121] In ein Engros- und Detail Geschäft wird ein angehender leicht lösliches Cacaopulver per Pfund Mk. 1.60 empfiehlt Ph. Herrmann, 5203 eelteeSMeß 88. Vergebung Dienstag, de« 16. 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