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V nnb erfreuliche Veröffentlichung ist In diesen Tagen im Verlage I Gebiete als „Klassiker" gelten. — DaS ist Alles echte Kurst, ~ ‘ I voll Poesie, Leben, frischem, gesunden Leben, fern von aHtm unh frei nnn ollen (5rti atiaaanitn moderner des Wassers möglichst gewährleistet, dem Hausbesitzer aber werben «eschadigun-e« an Leitung «nd Gebäude fern gehalten. Wir empfehle« daher BorftwtSmatzregeln alle« Vetheitüte« t«r gan» besondere« Beacht««-. Reparaturen und Aufthauen von Hauswasserleitungen werden am schnellsten von denjenigen JnstallationS-Geschäften besorgt, weiche die betreffenden Hauswasser- lettungen s. Z. aus geführt haben Gießen, den 28. November 1896. Städtisches Gas- und Wafferwerk Gteheu. 10511] O tto Bergen.__ Die Wassermesser nebst dem «Lchstanschltetzeude« Lbett der «ohr- kett««- sind während des Winters mit Stroh, Säcken oder ähnlichen Schutzmitteln gegen Kälte zu umkleiden, auch namentlich die betr. Kellerfenfter geschlossen zu halten. - Di- H-rstellu«- aller Wassernüsse-, die i« S-l-e “Wjiüdtnte* Schutze» -ege« Kälte Schade« erleide«, erfolgt a«f Siech«««« der Hausbesitzer. .. ~ - Kleiderbarchent, Hemdenflanelle, Schürzenzeuge, Piquebarchent in großer Auswahl zu denkbar billigsten Preisen. wir E. Seuling, Blech, Strickerei, Wetzsseinstraße 45. Vorkehrungen gegen das Einfrieren der Wasserleitungen. Unter Hinweis auf die „Bestimmungen über Anlage der Hauswasserltttungen w Giehen" machen wir darauf aufmerksam, daß, um dem «infriere« de» Wasser» tot de« HauSwasserleitrrnge« bei eintretender Kälte vorzubeuge«. eS erforderlich ist, die Hanswasserleitungen deS Abends für d^ Dauer der Nacht zu eMleeren. Dies geschieht dadurch, daß zuerst der vor dem Wassermeffer befindliche Hauvtabsperrhahn geschlossen und dann das seitlich desselben befindliche Entleerungs- häbnchen, nachdem ein passendes Gefäß untergeftellt, geöffnet wird und dies so lange geöffnet gehalten wird, bis das in der Hausleitung stehende Wasser vollständig abgelaufen ist, worauf bezeichnetes Hähnchen wieder geschlossen wird. Um eine vollständige Entleerung zu erwirken, ist es geboten, während derselben das i« dem oberste« Stockwerk de» Hause» bestndliche 8apfve«til der rausleitung osse« m halten, damit die Luft Zutritt in die Leitung erhalte. - Ein größerer Theil deS Wassers kann auch schon durch das Zapwentil der untersten Küche entleert werden, wodurch die Entleerung im Keller vereinfacht wird. — Nach stattgshabter Entleerung sind die beiden Zapfoenttle, welche dem Eintritt der Luft und der Entleerung des Wassers dienten, wieder zu schließen- . _ . .__ DaS Schließe« de» -auptabsperrhahnS erfolgt durch Aufsetzen des beigegedenen Schlüssels auf den vierkantigenHahnzapfen und Drehung i in der Richtung von links nach rechts — im Sinne eines Uhrzeigers — bis Widerstand erfolgt. — Das Oeffne« de» HauptabsperrhahneS geschieht durch Drehung in entgegengesetztem Sinne, bis Widerstand erfolgt- Behufs Wasserentnahme muß des Morgend der Hauptabsperrhahn wieder ^HMuhrktssku!!! zu Weih«acht»Seschente« t-Zaz geeignet, fertigt billigst an H. Tichy, wts 43. SelterSwea 48. schließen für Telegraphenlinien in Südwestafrika. Es sei ein Unicum, daß ein einer Großmacht gehöriges Gebiet, größer als Deutschland und Italien zusammen, noch nicht eine staatliche Telegraphenlinie habe. (Abg. Richter: Weil sie nichts werth ist!) Darüber denkt man in Jndustriekreisen anders! I h hoffe aber, daß die Kolonie diese Derkehrserleichlerung erhalten wird, welche in ihrem Interesse bringend nöthig ist. Ich hätte gewünscht, daß in ähnlicher Weise wie der „JlttS" auch der Schutztruppe in Südwestasrika gedacht worben wäre, der c8 gelungen ist, einen der Colonie gefährdenden Aufstand niederzuwersen. In bewundernswerther Weise hat der Landeshauptmann es verstanden, Ruhe zu schaffen. Auch hätte ich gewünscht, daß des Majors Wißmann in anderer Weise als nur unter Hinweis auf die Villa im Grünewald gedacht worden wäre, und daß auch meines Vorgängers im Amte in anderer Weise, als dies geschehen ist, Erwähnung gethan wäre! Jedenfalls hoffe ich, baß der Colonialabthelluug dasselbe Beneficium wie anderen Ab- theilungen zu Theil werde, daß auch ihr gegenüber alle inneren Parteijwistigkeiten zurücktreten und Alle zusammenwirken im Interesse deS Gedeihens unserer Colonien. „ , , Abg. Schippel (Soc): Staatssecretär Hollmann habe gemeint, wenn die Leute der „Iltis" ihren König auf den Lippen gehabt hätten, hätten sie auch Gott auf ihren Lippen gehabt. Hoffentlich werde Abg. P. Schall gegen diese blasphemische Aeußerung den schärfsten Protest erheben. (Rufe: Sehr gut! rechts Unruhe). Herr Paasche sagte, die Schauerarbeiter in Hamburg und Führer besorgten mit dem Strtke die Geschäfte des Auslandes. Herr Paasche habe aber selber mit dem Zuckersteuergesetz die Geschäfte des Auslandes besorgt und die Mehrheit des Hauses sei ihm darin gefolgt. Redner übt weiterhin Kritik an der gelammten Steuer-, WirthschaftS- und Socialpolttik im Reich und den Einzelstaaten. Für Culturaufgaben habe man kein (Selb, bie socialpolitilche Gesetzgebung komme zum Stillstanb, für Tischgelber zu Gunsten von Lieutenants unb Speisung von Cabetten gebe man wer weiß was au?, an ben Ausgaben für bie arbetlerstattsttichen Enqueten mache man bagegen sogar noch Ersparnisse. Die nothwenbige Reichsoereinsgesetzgebung werbe verweigert. Präsident v. Buol ertheilt dem Vorredner eine „ernstliche Rüge" dafür, daß er eine Aeußerung dcS StaatssecretärS Hollmann eine Blasphemie genannt habe. Staatssecretär Hollmann conftatirt gegenüber der Behauptung, die Mannschaft der ,.Iltis" habe nicht aus eigenem Antriebe baS Hoch auf ben Kaiser auSgebracht, baß ber Impuls baju aus bem Herzen bet Leute gekommen fei. _ , Staatssecretär v. Boetticher erklärt, über baS Vereinsgesetz habe sich bas preußische Staatsmtntsterium noch nicht schlüsfig gemacht, Schippel aber werde nicht lange zu warten brauchen. Weiterberathung morgen. — Schluß 5»/« Uhr._______________ Das Werk des Heinz Heim. Eine für baS deutsche Kunstleben hochbedeutende unb dabet für Groß und Klein, Alt und Jung gleich werthvolle "Christbescheerung- der Kleinkinder-Bewahranstalt. Am Sonutag de« 30. December d. I. soll die Christ» »escheeruug für die Kinder unserer Anstalt stattfinden. Wir Haden für 220 Kinder den Christbaum zu schmücken und den Tisch mit Gaben zu decken. Um dies zu können, wenden wir uns wieder an die Liebe und den wohlwollenden Sinn der Freunde unserer Anstalt und ihrer Kinder und litten, uns Gaben an Kleidungsstücken, Stoffen, Garn und bergt, be- onders aber auch an Geld, das uä6 die gleichmäßigste Bescheerung für unsere Kleinen ermöglicht, zuwenden zn wollen. Eine Liste zur Erhebung von Beiträgen wird nicht herumgegeben. Vielmehr bitten wir, die uns zugedachten Gaben recht bald an eine der nachbenannten Vorstandsdamen gelangen zu lassen: Frl. Amalie Bansa, Nordanlage 41, Frau Dr. Brüel, Löberstraße 11, Frau Amtsgerichts- rath Gebhardt, Bergstraße 3, Frau Rechnungsrath Kalbfleisch, Frl. Emilie Langermann, Südanlage 21, Frau Pfarrer Naumann, Südanlage 8, Frau Louise Ottens, Bismarckstraße 11, Frau Auguste Schwan, Seltersweg 64, Frl. Louise Wort mann, Asterweg 16. Auch die Schwester« unserer Anstalt find bereit, Gaben in Empfang zu nehmen. Gießen, den 14. November 1896. Der Vorstand der Kleiukiuder-Vewahraustalt. __Dr. Naumann, Pfarrer. __________ Verein Jugendfreund. Wie in früheren Jahren so gestatten wir uns auch diesmal wieder die Bitte an die bekannte Mildthätigkeit der Einwohner Gießens, dieselbe wolle uns auch dieses Jahr wieder darin unterstützen, einer Anzahl Kinder unbemittelter hiesiger Familien eine Weihuachisfrende zu bereiten. Cigarrenabschnitte, Staniolkapseln und Geldbeiträge werden gerne in Empfang genommen von unseren Vorstandsmitgliedern: Buchbindermeister Bourgeois, Rechner Doerin g , Schlossermeister Dörr, Mon- teur Friedrich, Friseur Gerhardt, Bibliothekscustos Heuser, Bildhauer Kalbfleisch, Verwalter Keller, Quästor Orbig, Verwalter Schneider.______________ ______________________________ A. Milbing«, Seltersweg 19. Luxus-Wagen und Geschirre. 2ssi Gegründet 1858. 10505 Mäusburg 7 LOTTD ■v Eine Million Nähmaschinen | 1022 Fran Wiefel 10168 Reichhaltige Weihnachts-Ausstellung. Giessen. Schlossgasse, Brandplatz- Kanzleiberg-Ecke. Telephon Nr. 27. Weihnachts- Ausstellung in Haarketten re. fertigt gut und billigst an 9827 Max Rüger, Wallthorstraße 6. meiner neuerbauten, bedeutend vergrösserten LadenlocaLitäten beehre mich ergebenst anzuzeigen. 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