Samstag d«3. Oktober 233 Zweite- Blatt. Gießener A nzeig er General-Mnzeiger. *8m Eiehruer P««ifien0lältterteljähriger JtOownnnfntsprrU: 2 Mark 20 Pf,, eit Bringerlohn. Durch die Post btp|eic 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Qrypebttiea' und Druckerei: Schntftrutze Ar.7. Fernsprecher 51. Anrts- und Anzeigeblutt für den Tireis Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den iolgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Gratisbeilage; Gießener Kamilienblätter. Alle Annoncen-Bnreaux des In- und Auslandes nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Sitzung der Stadtverordneten am 1. October 1896,; Anwesend: Herr Oberbürgermeister Gnauth, Herr Bei- geordneter Wolff, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Faber, Flett, Dr. Gutfleisch, Grünewald, Habenicht, Haubach, Hktchelheim, Helfrich, Homberger, Keller, Kirch, LooS, Löber, Orbig, Dr. Ploch, Scheel, Schwall, Dr. Thaer, Bogt und Dallensells. Der Versammlung wurde nach Eröffnung der Sitzung io8 RechnungSergebntß des Gas- und Wasserwerks für 1895/96 vorgelegt. Die Ergebnisse beider Werke können danach als günstig bezeichnet werden. Das Gaswerk erzielte etiiev Ueberschuß von 42,504 Mk., welcher nach Abzug von 19,000 Mark au die Stadtkaffe abgelieferter Beiträge mit 25,000 Mk. zur Amortisation verwendet wird. Die GaS- nzraguug belief stch auf 921,000 Eubikmeter. Bon dem Erattogewinu des WafferwerkS im Betrage von 7515 Mk. stllen 5573 Mk. zur Amortisation verwendet werden. Die Versammlung hob die über die Bertheilung der Ueberschüffe tvie über Ereditüberschreitungen gestellten Anträge ihrer Deputation zum Beschluß. Zu Lasten des laufenden Voranschlags wurden hierauf jenrhmigt: a) Die Erweiterung des GaS- und Wasserrohrnetzes längs der Oberhefftschen Eisenbahnen (Riegel- frsad), auf der Strecke zwischen der Ludwigstraße und der Ebtlstraße, b) desgleichen auf de« Brandplatze behufs An« schluffeS des Egly'schen Hauses und Verbesserung der Druck- tzerhältuiffe am Wallthor, o) desgleichen in der verlängerten Edirftraße bis zum Baum'schen Hause nebst Aufstellung tine8 GaSlaterne daselbst, d) am Krofdorfer Weg, von der Rodhetmerstraße bis zu den neuerbauten Wohnhäusern deS Maurermeisters Rinn von Heuchelheim, e) die Einschaltung zweier Absperrschieber in die Wafferleitung an der Ecke der Ktlhelmstraße und an der Ecke der Ltebigftraße, f) die Fertig, pellung der GaS- und Wasserleitung in der zwischen Garten- vlld BiSmarckftraße belegenen Strecke der Stephanstraße. Das Gesuch der Herren Friedel u. Aspirou um pchtweise Ueberlaffung von Wiesen hinter den Eichen zur Anlage eines GiSteiches wird auf Antrag der landwirth- schaftlichen Commission abgelehnt, weil bei Anlage eines solchen Teiches die oberen Wiesen nothleideu würden. — Herr Helfrich regt hierbei au, das Gelände zwischen der neuen «asserue und dem Schützeuhause durch Anlage von Et-teichen rentabel zu machen. Da- Gesuch de- Gerbermeisters W. Plank um An» OETTINGER & Co., Frankfurt a. JDE. 6943 pr. Meter. solider Qualität, neueste Farben, Muster auf Verlangen franco Ina Hans Separat-Abtheilung für Herrenkleiderstoffe: erhoben. Vor Schluß der öffentlichen Sitzung nahm Herr Grünewald das Wort und erklärte, die Versammlungen der Stadtverordneten würden dadurch, daß eine große Anzahl BerathungSgegenstäude in geheimer Sitzung behandelt werden, wehr und mehr der Oeffentltchkeit entkleidet, er frage deshalb an, ob n'cht der Vorschrift des § 44 der Städteorduuug durch Annahme einer Geschäftsordnung, wie sie andere Städte hätten, in einer Weise genügt werden könnte, daß nicht tu Zukunft in geheimer Sitzung gefaßte Beschlüffe, die in öffent- doppeltbreit, halbwollen, modernste Farben ä 60 Pfg. p. Mtr. bezw. angefochten würden. Vielleicht gäben seine auf Grund an ihn gerichteter Anfragen auS der Bürgerschaft gegebeoen Darlegungen Anlaß zum Erlaß einer Geschäftsordnung. Herr Oberbürgermeister Gnauth erklärt, daß in den Städten des GroßherzogthumS die Praxis bestehe, daß alle Gegenstände auf die Tagesordnung der öffentlichen Sitzungen gesetzt würden, die öffentlich zu behandeln seien- es könnte aber auch über die für die nichtöffentlichen Sitzungen bestimmten Gegenstände in der öffentlichen Versammlung beschloffen werden, wenn ein Mitglied der Stadtverordneten-Bersammlung dies beantrage, doch werde der Beschluß, ob öffentlich darüber zu verhandeln sei, in nichtöffentlicher Sitzung gefaßt. Diesem letzteren Verfahren stehe auch hier nichts im Wege, er bitte, diesbezügliche Anträge nur vorher zu stellen. Er sei bet Aufstellung der Tagesordnung bisher immer bemüht gewesen, so viel Gegenstände wie möglich öffentlich zu behandeln, daß dies nicht bet allen Gegenständen angängig, sähe die Versammlung wohl selbst ein. Es sei ohne Geschäftsordnung auSzukommev, denn über die Trennung der BerathungSgegenstäude in öffentliche und nichtöffentliche kämen die Städte, welche für ihre Stadtverordneten-Berjammlungen Geschäfts- ordnungru hätten, auch nicht hinaus. Eine weitere Anfrage des Herrn Grünewald geht dahin, ob nicht der Weg nach dem Phtlosophenwald über die Wiesen mit Bäumen bepflanzt und damit dem Bedürfnisse nach einem schattigen Weg Rechnung getragen werden könnte. Herr Oberbürgermeister Gnauth erklärte, daß s. Z. schon der BerschöuerungSverein vorgehabt habe, den Weg zu bepflanzen, es habe aber der FtScuS nur eine kleine Verbretterung deS Weges zugestanden, ntcht aber die Anpflanzung von Bäumen auf dem Wiesengelände, darauf habe der Ber- schönerungSveretn Abstand von der Anpflanzung genommenes sei auch zu erwägen, ob durch Anlage einer Allee der schöne Ausblick in die Umgebung deS PhilosophenwaldeS und des WieseckthalS ntcht beetnträchttgt werde. gäbe der Baufluchtlinie sür den Ttefenweg wird genehmigt, I ltcher Sitzung gefaßt werden könnten, für nichtig erklärt und für den au der Südwestsette vom Gesuchsteller zu''-------------- errichtenden Neubau eine Fluchtlinie angenommen, die einer künftigen Breite des Tiefenweges von 9 Metern entspricht. Der Kaufmännische Verein, welchem zur Errich- tung eines Vereinshauses an der Nordanlage Gelände schenkungsweise bezw. unter der Bedingung überlasten wurde, daß für den Fall einer Veräußerung fragl. Geländes, Auflösung des Vereins, Vermiethung u. s. w. deflen Werth an die Stadt zu erstatten und der Betrag von 8000 Mk. hinter eine erste Hypothek hypothekarisch der Stadt zu sichern sei, hat um Erlaß deö StraßenkostevbeitragS nachgesucht. Der auf den Kaufmännischen Verein entfallende Straßenkosten- beitrag ist auf 1295 Mk. sür Straßenbau und 345 Mk. für später anzulegendes Asphalttrottoir berechnet. Der Verein hat in seinem Gesuch erklärt, daß diese Anforderung über seine Mittel gehe, die Verpflichtung zur Leistung dieses Betrages auch bei der Schenkung nicht erwähnt fei und bei einem gemeinnützigen Zwecken dienenden Gebäude die Stadt auf den Straßeu- kosteubeitrag wohl verzichten könne. Die Finanzdeputation hat unter Abwägung des gemeinnützigen Zweckes einerseits uud den auS Willfahrung des Gesuches andererseits entstehenden Consequenzen wie in Berücksichtigung der geringen Mittel des Vereins beantragt, daß dem kaufmännischen Verein der angesonnene Beitrag zunächst 5 Jahre zinsfrei zu stunden sei, nach Ablauf dieser Frist aber jährlich 100 Mk. abgetragen werden müßten. Die Sicherung der Forderung soll in der gleichen Weise geschehen, wie bezüglich deS WertheS des Bauplatzes, d. h. die oben angegebenen Summen sollen mit hypothekarisch eiugetrageu werden. Herr Heichelheim beantragte, unter Verzicht auf die ratenweise Abzahlung, lediglich den Straßeukoftenbeitrag zu behandeln wie die Forderung auf den Bauplatz, der Verein werde auch in 5 Jahren noch nicht in der Lage sein, etwa» abzutrageu. Der Hetchelhetm'sche Antrag wird nach kurzer Debatte ab- gelehut, der Antrag der Fiuanzdeputatiou zum Beschluß ä 75 Pfg. pr. Mtr. __ „ . 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Sie war ein reiche- Mädchen, die rechter angesehener Leute, er ein armer Beamter in einem Sankhause der Stadt, jung, arbeit-freudig, ntcht ohne Kennt- Hisse, nicht ungeschickt. Der reiche Manu hätte ihm bei (ilnen vielfachen Uuternehmuugen leicht etue Stellung ein- riiumen können, die eine Familie schlecht und recht nährte. Der junge Manu hätte gearbeitet, sich nützlich gemacht und Iki« Weibchen gehalten wie eine Königin. Der vornehme Herr wollte aber von dem uubedeuteudeu Freier nichts alßseu und wie- ihn ab, erst kalt und höflich, dann zoru- nsitllt, hefttg. Weder die Bitten uud Vorstellungen de- Leiwerber-, noch die Thräueu der Tochter rührten ihn. Seit einem Jahre wurde schon der Kampf um die väterliche Zustimmung geführt, ohne Erfolg. Erft gestern hatte der 8üte der Tochter erklärt, er werde niemals seine Einwilligung zellen, niemals, gerade weil sie es sich in den Kopf gesetzt, de» jungen Mann zu Heiratheu. Dem letzteren aber schrieb er,, er wolle die HUse der Polizei in Anspruch nehmen, falls Itn Ueberlästtge es wagen sollte, seine Bemühungen um daS Rildcheo fortzusrtzen und dieses weiter zu behelligen. So hatten sie denn beschlossen, zu sterben. Zusammen wollten sie den Tod suchen. Während der Abwesenheit der Eltern, die eine kleine Reise machten, verließ sie da- elterliche Haus. Am Ende der Stadt traf sie mit dem Geliebten zusammen und nun schritten die beiden weiter durch die grünen Alleen der Cottage-Anlagen. So gedachten sie zu gehen, bis es Abend wurde, und daun hiuabzuschreiten au das Ufer deS Stromes. Roch eineu langen Kuß wollten sie sich geben, einander umarmen und in der Umarmung in da- Welleograb tauchen. Aber dazu mußte eS, wie gesagt, Abend werden. Ein unheimlicher Plan wie dieser konnte nicht beim Tageslicht ausgeführt werden, wo so viele sremde Augen sehen. Wenn die Schatten der Nacht uiedersanken, so sollte ihre Todesstunde geschlagen haben. Nahezu drei Stunden waren sie schon geschtttteu, aber der Abend war noch immer fern. Sie blickten endlich um sich. Sie waren in einem engen, kleinen, grünen Thale, rechte abgegreuzt von einer bewaldeten Höhe, die sie vom Strome trennte, ihrem letzten Ziele. Ring- herum wiederum Hügel, mit Laubholz bewachsen oder mit Reben bepflanzt. Ein klare- Bachwaffer sprang in seinem Fel-bette leise rauschend von Stein zu Stein. Die Souue spiegelte sich blendend darin. Nicht fern von deu Lebensmüden, im lauschigen Grün halb verborgen, sah man die gefälligen Formen eine- zierlichen Baue-, des Restaurants -Zum Waldvogel", etue- Ausflugszieles der vornehmen städtischen Welt an warmen Frühlingstagen und schönen Sommerabenden. Im Augenblick lag der -Waldvogel" verlassen da, um diese Stunde strebte ihm Niemand zu. Etwas später mochten hier viele geputzte Dameu uud noble Herren den eleganten Carossen entsteigen. Vorläufig fehlten noch die Gäste. Die weißgestrichenen Tische uud Stühle standen leer zwischen den Gebüschen. Ein Kätzchen lag schläfrig im Sonnenschein, «ährend ein anderes mit einem Blatte spielte, da» vom Baume gefallen war. Au einem letzten Tische saß ein bartloser Kellnerjunge uud schrieb emsig an den Speisekarten des Tages. Der junge Manu drückte den Ar« de- Mädchen- fester au sich, strich liebkosend mit der Hand über ihre weißen Finger uud sagte: „Wollen wir hier warten, bis es Abend wird?" Sie zögerte einen Augenblick, daun sagte sie: „Wie Du willst." Sie traten tu den GasthauSgarteu und nahmen au einem der Tische Platz, so daß sie von ihrem Sitze aus die Aussicht auf die liebliche Scenerie im Freien, den hüpfenden Bach und die spielenden Sonnenstrahlen hatten. Der junge Mann bestellte eine Flasche Wein. Unwillkürlich blickten sie dann um sich. Der offene Garten war im Hintergrund durch eine gedeckte Terrasse abgeschlossen. Zur Linken gab es noch einen Au-gang, dort führte ein Steg über den Bach. Auf der Terrasse hantirte etue Buffetdame mit ihren Liqueur« flaschen und blick,e dann in ihr Caffa-Buch. ES war eine Gestalt von mittlerer Größe, mit schwarzem Haar und einem niedlichen dunklen Gesichtchen. Sie wandte sich nun auf einen Augenblick den frühen Gästen zu, und als sich die Blicke der beiden Mädchen begegneten, entfuhr den Lippen Ernestinens ein Ausruf der Ueberrafchung. „Das Malchen!" rief sie. Das Malchen, so erklärte sie rasch ihrem Begleiter, war ihre Milchschwester vom Lande, wo sie beide ihre Kindheit verbracht. Zusammen hatten sie in kurzen Röckchen gespielt, gelacht, getollt, jahrelang. Später waren sie dann auseinander gekommen. Da- reiche Fräulein übersiedelte mit den Eltern nach der Stadt, die Tochter des dörflichen Postmeisters blieb bei den Ihrigen auf dem Lande. Nie hatte Malchen versäumt, die Jugendfreundin zu besuchen, wenn sie nach der Stadt kam, zu der sie nur drei, vier Stunden Eisenbahnfahrt hatte. DaS waren bann für beide selige Stunden der Erinnerung und deS heiteren Schwatzens. Die Besuche waren nie zu häufig gewesen und hatten die letzten Jahre ganz aufgehört. Ernestine wußte schon lange nicht, was aus dem Malchen geworden war. (Fortsetzung folgt.) |BehördlicheAnzeigen| 8519 empfiehlt Lieferung von. 2lü Stück Pfund in Stoffbeutel 3872 s«tl Rmtr. Holz empfiehlt Zu haben bei: E. Lind, Hof-Conditor. Bekanntmachung Sommer. 8598 » d. Bl. einzureichen. 8617 H n M II ff ff ff empfiehlt 8520 H. Bübsamen ff 10 Ehrendiplonae. ♦ 21 goldene Hedallleo. ff ff NESTL Neuling. 8616 können M. Der Vorstand. 8644 rrau erm ff ff 5 5 10 1,5 1,5 2) 3) 4) doppelte Buchführung Französisch und Englisch Frau Herrn rau erm 4 7 20 80 800 200 150 30 H ff n n 15 400 9 1 5 G. Wikuert's Wale, 11 Kirchenplatz 11, 7i 7, Aepfeln, Kartoffeln, untererd. Kohlrabi, Der Oberbürgermeister: G n a u t h. Bergebnug von Bairarbette«. Die zu verschiedenen Herstellungen an der Zehntscheuer bei der Gendarmeriekaserne zu Gießen erforderlichen Arbeiten, nämlich: Maurerarbeit u. Zimmer' arbeit sollen öffentlich verdungen roeiben. Die Ausführungsbedingungen und Arbeitsbeschreibungen liegen in unserm Büreau zur Einsicht offen und können letztere daselbst, mit Vordruck zu dem bezüglichen Angebotsvermerk versehen, zum Selbstkostenpreis bezogen werden. Für die Bewerbung um diese Arbeiten, sowie für die Ausführung »erselben sind die Bestimmungen des Ministerin!-Erlasses vom 16. Juni 1893 maßgebend. Angebote sind bis zum 10. Oktober 1896, Borm. 10 Uhr, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, portofrei an uns abzugeben. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 28. Septbr. 1896. Großherzogl. Hochbauamt Gießen. 4 Wir bitten nun die Herren Prinzipale und Geschäftsführer, unsere Schule nach Kräften zu unterstützen, bezw. ihre Lehrlinge und Handlung»- Gehülfen darauf aufmerksam zu machen und zu regelmäßigem und pünktlichem Besuche der Unterrichtsstunden anzuhalten. — Der Besuch der Fachschule befreit vom Besuche der obligatorischen Fortbildungsschule. weitere je „ auf dem öffentlichen Submissionswege vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen liegen auf dem Verwaltungsbüreau Vor- mittags von 10—12 Uhr offen. Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum 14. October, Nachmittag 3 Uhr, einzureichen. Zuschlag erfolgt am 20. October 1896. Gießen, am 26. September 1896. Großh. Direction der psychiatrischen Klinik. Veränderungshalber steht eine sehr rentable, mit den neuesten Maschine ausgestattete CkMntmarellfabrill in vorzüglicher Lage zu verkaufen. Reflect. belieben Anfragen unt?r „Cemeutiudnstrie" an die Expedit.cn entgegen zu nehmen. Anmeldungen nach Beginn des Unterrichts nur in Ausnahmefällen Berücksichtigung finden. Da» Schulgeld beträgt: 1) für eins. Buchführung, Wechsellehre, Rechnen und Eorresp. zus. Jährliche Production der Nestlö’schen Milchfabriken: 30,000,000 Bücheen. Täglicher Milchverbrauch: 100,000 Liter. Wasserdichte Loden, Havelocks, Winter -Pelerine-Mäntel Schlafrocke, Jagd- und Harrsjoppen empfiehlt in großer Auswahl % > H. Rübsanien. Alle diese Kleidung»stücke lasse ich auch nach Maaß anfertigen und stedm Stoffmuster stet» zur Verfüquna. Pa. Emmkllthalkr, Pfd. 90 Pfg. (groß gelocht und vollsafttO), Pa. Schwkimkiisk, Pst. 80 Pst. (»ei 3 $fb. ä P,d. 78 ®f8). Allerfeinste Sößrahmdlltter, Pst. 1,20 Md. fiiiste Zchmttdohiki, per 2-pst.- Kiichse 38 Pst. Neuester vervollständigter Placat - Fahrplan enthalt, die Fahrzeiten der auf den Stationen üHessea» Frankfurt a. M., Cassel, Marburg, Friedberg, Lollar, Fronhaußen, Wetzlar, Cobleas, Deuts, Fulda, Alsfeld, Gelnhausen, Nidda, Stockheim. Gedern, Schotten, Laubach end Londorf Bekommenden und abgehenden Eieenbehneftge nun Prwe von SO Pfg. in der Bspedition dee „Gtweaer Anseiger“ vorrithig. — Der Fahrplan kenn aooh durch die Austräger dee .Aneeiger* beengen werden. |"M?mpfchkmger^^| Alles Zerbrochene, SlaS, Porzellan, Holz u. s. w. kittet am aller beste« der rühmlichst bekanMe, in Lübeck einzig prämiirte 613 Pinea - Staufer - Kitt, nur ächt in Gläsern h 30 und 50 H in Sitten bei Otto Hochstätt«-, «ugvst Nolt, Babnholür-51, Gmil SdUchvach. ßefnodea: 3 P I frön und 1 Henn 1 Taslhmmch, JegcfltW«: 1 »irhrn, am ». > Sroßherzogl l Kaufmännische Fachschule. Wir machen hierdurch darauf aufmerksam, daß Anmeldungen zum Besuche des diesjährigen Winter Cursus unserer Fachschule vom SO. Bep- fernher bis 3. Oktober tagsüber bei dem Vorsitzenden Herrn C. Orblg, Bahnhofstraße 80, sowie am 2. Oetaber, Abend» von 8—10 Uhr, im Bereinslocal „Postkeller" erfolgen können. Die Eröffnung des Cursus ist auf Montag den 5. Oktober <., Abends 8 Uhr festgesetzt und haben sich alle Angemeldeten an genanntem Abend pünktlich einzusinden, um Stundenplan, Klasseneintheilung und andere Mittheilungen 2.60 1.80 8668 Bekarmtirrckchimg. Am 5. Oktober 1896, Bormittags von 9 bis 1 Uhr nub Nachmittags von 2 bis 6 Uhr wird die Wahl von 45 Wahlmännern für die Stadt Gießen zum Behuf der Wahl eine» Landtagsabgeordneten für die Stadt Gießen im Bürgermeistereigebäude (Sitzungssaal) vorgenommen werden. Alle stimmberechtigten Staatsbürger werden daher eingeladen, an dem gedachten Termin sich persönlich einzufinden und ihre Stimmen abzugeben. Zugleich wird darauf aufmerksam gemacht, daß Diejenigen, welche mit der Entrichtung ihrer schuldigen directen Staatssteuer, oder falls sie zu einer solchen nicht herangezogen find, ihrer Communalsteuer länger als zwei Monate fich im Rückstände befinden, zur Abstimmung nicht zugelassen werden und daß daher alle Diejenigen, welche bis heute mit der Entrichtung der betreffenden Steuer über zwei Monate im Rückstände waren, nur dann zur Abstimmung zugelassen werden können, wenn fie diesen Rückstand noch bi» zur Wahl abführen und daß solches geschehen, der Wahlcommisfion durch Vorzeigung ihrer Steuerquittung nachweisen. Gießen, am 30. September 1896. Die Wahlcommission. Frau L. Kalk Hof Wtttwe, Westanlage 2. Herrn Christoph Bieker, Neustadt 55. Frau Ew il Harms Wwe., Wolsstraße 9. He>in Conrad Roth, Wallthorstraße. „ Philipp Stier, Schulstraße. Stenographie für Vorgeschrittene „ 3 „ Schüler, deren Prinzipale nicht Mitglieder de» Kaufmännischen Verein» sind, zahlen da» Doppelte. Much M« ' W 2. Cctobt Dudoii'Reh trtliam Mwtt tihai hi unb to htßtbdn. Ma 2. Ottos leirthschastlkami {frage zu brschäftigen ttrbrechls für die lä die Kenten und klnfie htckrechts ini Auge Mitnial zu beschaffet ttrhedungen über dev des kindlichen Vrvtz- netten. Die Ergeb, hüten, in diesem A Behring unter persön -reise geordnet, wobt to?J M ifre 9ai unitu kann. keilt,, 2. Oct ikensibar ist Sai. vormittag, »ährend i tnrarreichte, an Boi f'Un* gebracht morde SJit wir annehmen, i leefcieeen Tagen awtli Mwng bei Prätend •Hfte gegeben vorder Äiel, 2. Octobe ** «°rd Osiser-Eana ,ee üitteinadjt der 'I«k einige g 2. Otto ^wen heute witftr "^aoblung a PnrltBgfn, 2. bl« 50. ga5ll bi«4 bl, f >'« ^»fontn 1BI ountmung. ‘T^~- __ Amtliche Verkaufsstellen für Postwerthzeichen gestehen: in Gießen bei ~ in Allendorf (Lahn) „ Alten-Buseck „ Grüningen „ Klein-Linden „ Lützellinden „ Rödgen „ Trohe „ Beuern (Hessen) „ Leihgestern „ Hörnsheim „ Hochelheim „ Großen-Buseck „ Oppenrod „ Burkhardsfelden „ Heuckelheim „ Krofdorf „ Gleiberg „ Launsbach „ Wißmar „ Langgöns „ Langsdorf Birklar Muschenheim Bettenhausen Reiskirchen Bersrod Winnerod Bollenbach Saasen Ltndenstruth Hattenrod Rodhetma.Bteber Bieber Crumbach Fellingshausen Frankenbach Königsberg Centuer n Samstag den 17. Moder, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dem hiefigen vrtSgericht die dem Iodauue» EchLfer in Gießen gehörige Hofraithe: Flur I Nr. 1079 — 56 qm bei der Kirche öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 25. September 1896. Großh. OrtSgericht Gießen. I. A.: Vogt» 8500 Mr W‘Xt Tw* Nestle9 Kindernahrung ist altbewährt und stets zuverlässig. • Nestle9 Kindernahrung ist sehr leicht verdaulich, verhütet Erbrechen und Diarrhoe, erleichtert das Entwöhnen. Nestle9 Kindernahrung wird von Kindern gern genommen, ist schnell und einfach zu bereiten. Nestle’s Kindermehl ist während der heissen Jahreszeit, in der jede Milch bald in Gährung übergeht, ein .keimfreies" Nährmittel für kleine Kinder IN ALLEN APOTHEKEN UND DROGUEN - HANDLUNGEN. Bebaction: 8. Schrtzbr. — Druck nnb Verlag brr vrühl'fchen UnivrrfttLtrBuch- und €teinbruderti (Pietsch A Kcheyda) m •ie»cn. Die amtlichen Verkäufer sind vertragsmäßig verpflichtet, stets einen angemessenen Vorrath an Postwerthzeichen zu führen und die einzelnen Marken zu keinem höheren, als dem Betrage ihres Werthes an das Publikum abzulassen. Im All- aemeinen hat der Verkauf während der ganzen Zeit, in welcher das Geschäftslocal de» Verkäufers geöffnet ist, stattzufinden, jedenfalls aber innerhalb der für den Verkehr mit dem Publikum festgesetzten Dtensfftunden der Postanftalt. Gießen, 15. September 1896. Kaiserliches Postamt. Ritsert. Man verlange Proben von ARENS’ CONSUM-CACAO garantirt rein. Höchste Ausgiebigkeit. Grösste Nährkraft. Feinstes Aroma. Offen per Pfand . . . Mk. 2.40 Die Urkundspersonen: Keller. Vogt. 8655 Jacob Hengst, Ltcherstraße 20. Heinr. Becker, Löwengasse. Gustav Sonntag, Neuen Bäue. Johann Seibel, Frankfurterftraße 62. Wilhelm Haas, Bleichstraße. Frau Lebrmund Wtttwe, Neuenweg. Gastwirth Wagner. Anton Dillmann. Moses Engel. Philipp Lenz. Georg Allendörfer III. Wilhelm Balser. Ludwig Schwarz. Johanne» Otto II. Jacob Bender. Johannes Schmidt, Kaufmann. A. Jung, Gastwirth. Theodor Hahn, Kaufmann. Konrad Petri, Gastwirts. Theodor Hofmann, Bürgermeister. Kaufmann Karl Kreiling I. Philipp Rinn Wtttwe, Krämer. Philipp Feuser, Gastwirth. Briedrtch Pfaff, Gastwirth. hilipp Bechtold, Krämer. Kaufmann Anton Konrad Müller. Christian Köhler IV. Hermann Klippstetn. Nathan Sttefe l. Bürgermeister Roth. Joh. Gg. Müller, Wittwe. Jakob Becker I. Bürgermeister Böcher. Heinrich Schmidt. Wilhelm Wagner IL Wilhelm Schepp. Ludwig Menz. Heinrich Seipp VTL Kaufmann Wilhelm S trackbein. Gottlieb Jung, Gastwirth. Jacob Waldschmidt V. Philipp Weber, Gastwirth. Theodor Geller, Gastwirth. Bürgermeister Scherer. Kaufmann Isaak Michel. Heinrich Krämer I. Daniel Schmidt, Gastwirth. Heuser Wittwe. Wirth Schmidt. Kaufinann Fink. Kaufmann Dreyfu ß. Bekanntmachung. In der von Scheuck'fcheu Gärtnerei sollen DieuStag den 6. Oktober d. I., Bormittags 9 Uhr, sämmtliche Pflanzen und Gartengeräthschasten, sowie ein gut erhaltener zweispänniger Wagen (Kalesche) meistbietend versteigert werden. Her»auustetti, 29. September 1896. Der Bürgermeister. 8659 Spary. „ Vetzberg „ Steinbach (Hessen) „ Albach „ Steinberg (Hessen) „ , Garbenteich „ u kaufen v „ Watzenborn „ ÄÜltitl : le '* eam. i bi‘ Sttiaci ’!"”4 M IR,,n 1,11,1 1 •Ä?" nnh h, '.ll txiä / ®° loi krt ft! 7 b» 2? nCllt ”1,1111 8'Btn nub Von jetzt ab: wieder stet« feinst -erLocherte Franks. Bratwurst ä 15 Pfg., Wiener Würstchen ü IO Pfg. sowie f&mmtlifeinere stileifch« und Wurstwaaren im «nSfchnitt. I Fr Schrewer!!., Seltkrsveg 65. Die ächten Prof. Dr. Jägers Z= Normal ZZ und Dr. Lahmauns Reform-Unterkleider als: Hemden, Hofen, Jacken, Bocken, Leibbinden usw., sowie verschiedene andere Systeme in Wolle, Seide, Baumwolle und Leinen. Fertige Kragen und Aermelbündchen für Normalhemden sowie Stoff zum Flicken Nestle8 Kindermehl (Milchpulver) wird seit 30 Jahren von den ersten AutOfltitN der ganzen Welt empfohlen und ist das bebebteite und weitverbreitetste Nahrungsmittel fllr klont Kinder und Kranke. 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