schöner'^ empfehl^ chulartikel ] Malek», De senbt arbeiten mailen. einst® itzrahB |,IO Mark. 1 Täglich ftijt-l JJ* tief io Sos i fam Kreuz) M. 104 Drittes Blatt. Sonntag den 3. Mai 1896 Amts- und Anzeigeblntt für den Kreis Gieren Hratisbeitage: Hießener JamifienbfLLter llmbmt vo» Anzeigen zu der Nachmittag» für den IWpioni Lag erscheinenden Nummer bi» Bonn. 10 Uhr. Redaktion, Expediti» und Druckerei: -chnlNrnt- »r.U Kerusprrcher 6L Bierteljähriger Abonnrmratsprei«, 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bcgoyn 2 Mark 50 Psg. Der kW-»er Anzeiger rt r.nt täglich, rr -liSnahme de» Äontag». tu Sießener V^ikl-tenökLller euer, dem Anzeiger »Mi«t >ch dreimal ijeifleftgt Alle Annoncen-Bureaux deS In- und »u-landeS nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Gießener A nzeig er Keneral-Wnzeiger. Guthaben von 1,113,329 Mk. über die Verbindlichkeiten. Hinsichtlich der Darlehenskassen dürsten diese Zahlen genügen- wir wollen auch einige Notizen über die landwirthschastltchen Consumveretne folgen lasten. Am 31. Decbr. 1894 schuldeten die landwirthlchastlichen Con- sum-Veretne 245,094 Mk. In 1895 wurden für sie bezahlt 469,347 Mk. Zusammen: 714,441 Mk. Zurückbezahlt haben diese Vereine 578,535 Mk. Sie waren daher am 31. December 1895 schuldig 135 906 Mk. Zu Ende des Jahres 1894 begann der Geldzufluß der Tar- lehnskaste. Er dauerte im neuen Jahre 1895 fort. Die Activa dieser Kassen über deren Passiva dauert auch im neuen Jahre fort. Die Depositenconti haben sich ebensalls erhöht. Eigene Effecten hat die Bank rund 600,000 Mk. Es sind Sicherheiten ersten RanaeS. Die Verwaltungskosten find, obgleich die Arbeitslast eine sehr große ist, nach wie vor sehr mäßig. Für Gebalte, Stellvertretung, Versicherung u. dgl. m. wurden rund 16,800 Mk. ausgegebm. Die Aufsichtsraths- und RevtsionSkosten betrugen nur 384 Mk. Welche enorme Posten erscheinen unter dieser Rubrik bet anderen Geldinstituten! Für Steuern erscheint ein Posten von 1912 DU., Miethe, Heizung und Beleuchtung kosteten 118 Mk., Bücher, Druckkosten, Schreibmaterialien, EourSblait, Verloosungsliste, Zeitungen beanspruchten 1407 Mk. Für Inserate wurden 149 Mk. ausgcgeben. Gerichtskosten, Stempel zum Handelsregister 5 Mk. Für Porti, Transportversicherung u. dgl. gab'man 378 Mk. aus. Endlich erscheint noch ein Posten von 1200 Mk. als einmaliger Bewag zu den DerwaltungSkosten des Hessischen Verbandes. Der AussichtSrath beschloß diesen Zuschuß in der Sitzung vom 21. November 1895. Summirt man sämmtliche Kosten, so ergibt sich der Betrag von 23,408 Mk. Die ganze Verwaltung kostet also noch nicht so viel, wie bei anderen Bankinstituten ein einziges Verwaltungsralbs- Mitglied an Tantieme davon zu bringen pflegt Das lehrt unS immer wieder: Selbsthilfe und Selbstverwaltung in Verbindung mit dem Vereins- und Genossenschaftswesen sind der nervus rerum gerendaram, mittelst besten man den schlechten Zeiten entgegen arbeiten kann. Hinsichtlich der Gewinn- und Verlustrechnung lasten wir auch noch einige Bemerkungen folgen: Die Zinseinnahme des Jahres 1895 betrug 110,872 Mk. Die Zinsvergütung des Jabrrs 1895 betrug 88,357 Mk. Folglich ergab sich Z'nsüberschuß: 225,15 Mk. An Provisionen wurden vereinnahmt 169,34 Mk. An Provisiomn wurden bezahlt 2152 Mk. Daher Provisionöüberschuß: 14,782 Mk. Die eigenen Effecten der Bank haben eine durchschnittliche Verzinsung von 37, Procent. An den Effecten selbst wurde der Betrag von 2798 Mk. abgeschrieben; dies ist der Unterschied der Coursnotirungen am 31. December 1895 gegen den AnschaffungS- werth. Derartige Abschreibungen sind gesetzlich vorgeschrieben Der Umsatz betrug im Jahre 1895: 26,4 Millionen. Die Gewinn- und Verlustrechnung balancirt mit 133,347 Mk. und die Schlußrechnung mit 3,7 Millionen. Zur Verfügung der General- Versammlung bleiben rund 16,630 Mk. Nettogewinn, dessen Verwendung in folgender Weise beantragt wurde: Nach § 36 der Bank- sahungen müsten dem Reservefonds 20 Procent aus 11,089 Mk. überwiesen werden — 2217.95 Mk. Außerdem soll dieser Fonds noch den kleinen Betrag erhalten von 28.05 Mk. Zusammen 2246 Mk. Mit dieser Summe erreicht der Refervesond die Hohe von 32,300 Mk. Nachdem der Reservefonds befriedigt ist, sollen die bezugsberechtigten Actien 3 Procent Dividende erhalten. Alljährlich gehen Aktien an andere Besitzer über. Erbverlheilungen, Sterbefall u. dgl. m. sind die Ursache. Da die Actien auf Namen lauten, müssen die Ueder- gänge auf andere Besitzer von der Generalversammlung genehmigt werden, was bis jetzt noch niemals verweigert worden ist. Deutsche» Reich. I Kramtfurt a. M , 1. Mai. Da- Kais erpaar trifft ann 10. Mai um zehn Uhr Vormittags hier ein. Auf dem H,KmpIbvhnhof wird zum Empfange eine Ehrencompagnie des lA'ß,J:ifanterie«RegimentS aufgestellt. Nach der Begrüßung *uiN bi't auf dem Bahnhof anwesenden Vertreter der städti- idM staatlichen und militärischen Behörden erfolgt die Ab' a>W mich der Katharinenkirche. DaS Kaiserpaar und sein W* werden für die Fahrt etwa 20 Equipagen noch» I »cibig Haben, au die sich noch eine ganze Reihe weiterer Mojin anschließen wird. Auf den Gottesdienst folgt die Fisssn rach dem Denkmal über die Große Bockenheimergaffe, jcrw do zurück nach dem Hotel „Zum Schwan." Die 8 bis zum Festmahl wird theilS mit Empfang, thM mit Besuchen auSgefüllt. Nach dem Festmahl nimmt dlM-asjerpaar entweder erst noch einen kurzen Aufenthalt iui,k>chwan" oder begibt sich sofort in die Oper. Au den SSchch der Oper reiht sich daS Abendeffen im „Schwan" später die Abreise. ES ist noch nicht entschieden, ob daS Licjlas portier im Salonwagen deS kaiserlichen Hofeisenbahn' zuqsik, wie daS oftmals geschieht, oder im Wiesbadener SW« genommen wird. Gießen, den 2. Mai. ** 3« Amerika verstorbene Hessen. Brooklyn, N. H., H Ma Johanna Schönert geb. Marx, 30 Jahre alt, rii:l Minheim bei Alzey. New-Haven, Conn., Frau Marie 3-g Ldwenste in geb. Laller, 81 Jahre alt, aus Hessen- Dlnraitebt. Newark, N. I., Adam Bopp, 63 Jahre alt aruAhrrrnSheim bei WormS. New Uork, Heinrich Menges, ißl Jahae alt, aus Mainz. Racine, WiS., Georg Geb, 7G1 zohae alt, aus Gundersheim. Cincinnati, O., John Ji mjl l'tn., 63 Jahre alt, miß Heffen-Darmstadt. Danwa« to in,MS., Charles Pappenheimer, aus Partenheim. 6ita:iniixiti, O., Frau Car oliu e Gall geb. Stein, 68 Jahre i[ t.,aui Groß'Felda. Findlay, O., John Bickelhaupt, 75ii Zvhue alt, auS Reichenbach. ♦* Der Getreibemarkt. (BerichtSwoche vom 24. April bis i. I Rat) DaS allgemein für sehr fruchtbar geltende Wetter, vEer die Hoffnungen auf eine große Ernte erhöht, und bin: VirilSrückgänge auf den amerikanischen Märkten, haben imii Sapjjeu dem Getreidemarkte einen flauen Charakter in letzsiiir Woche gegeben, Roggen wurde deshalb fast gar nicht, xniöiasin nur zu niedrigem Preise gekauft, für Weizen und HeM ziigte sich aber einige Kauflust, wodurch die Preise io hehr idefestigt wurden. In Berlin und Leipzig wurde ge- fttihilt: Weizen (je nach Qualität und per 20 Centner) für 1508 165 Mk., Roggen für 118 bis 121 Mk., Gerste für 11100 biii 170 Mk., Hafer für 115 biß 145 Mk. Mais SW In !S5 Mk. x Londorf, 30. April. Bei der heutigen Bürger« m«vt Neuwahl erhielten folgende vier Herrn Stimmen: BevhcrLueter Au mann 62, Kaufmann Braun 36, Fr. Qchude r 32 und Postverwalter i. P. Kammer 6; eS natt ’intit eine Stichwahl zwischen dem Herrn Beigeordneten ftntenn und dem seitherigen Ortsgerichtsvorsteher Braun zu »,chl»en.— Der hiesige Gesangverein gedenkt gelegentlich der Einweihung einer neuen Fahne am 5. Juli d. I. dahier ein größeres Sängerfest zu veranstalten, wozu 43 Vereine eingeladen find. (Seneralversammlung der landwirthschaft- lichen Oenoffenschastsbank in Darmstadt. D. Darmstadt, 1. Mai. (Nachdruck untersagt.) Zwölf Jahre find verflossen, seit die landwirthschastliche Genossenschaftsbank zum Segen der Landwirthschaft gegründet worden ist. Gestern sand die Generalversammlung der Actionäre statt. ES würde zu großen Raum beanspruchen, wenn wir darüber berichten wollten: wir berühren daher nur daS Wichtigste. In dem abgelausenen zwölften Geschäftsjahre hat sich der Geschäftsbereich der Bank wieder erheblich erweitert und der GeschästS- umsatz hat sich erhöht. Trotzdem ist der Reingewinn niedriger alS in den drei vorausgegangemn Jahren, denn die ZinS- und ProoisionS- erträgnisse waren geringer. Selbstverständlich verringert sich auch dadurch die Dividende, die den Acttonären zur Verfügung steht. Die Zahl der landwirthschaftltchen Genossenschaften im Groß- herzogthum Hessen hat sich wieder vermehrt und sie haben sich der Genossenschaftsbank angeschloffen. Immer mehr zeigt es sich, daß die Bank die practische und segensreich wirkende Geldsammel- und GeldauSgleichstelle für die Vereine ist. Die Bank trat aber auch mit Genossenschaftsoerbänden und Großbanken in Verbindung und hatte mit diesen einen so bedeutenden Verkehr, wie er früher niemals vorhanden war. Man sollte nun glauben, daß dadurch ein großer Gewinn und eine erkleckliche Dividende herausgekommen wäre, was aber nicht zutrifft. DaS Jahr 1895 zeichnete sich nämlich dadurch aus, daß die Vereine stets mehr Geld überflüssig hatten und an die Bank einsandten, als Letztere unterzubringen vermochte. Dabei fiel der Zinsfuß langsam. Manche Landwirthe glauben nun, es sei gut, wenn die Bank recht viel Geld übrig hätte und wenn der Zinsfuß herabginge. Für Denjenigen, der Geld ausnehmen muß, ist es allerdings angenehm, wenn er Betriebscapital leicht und billig erhallen kann. Für die Banken aber, sowie für Handel, Wandel und Verkehr ist es kein gutes Zeichen, wenn fich die Baar Mittel in den Kassen stauen und keine Nachfrage darnach ist. Handel und Verkehr stocken in solchen Zeiten, das Geld liegt tobt in den Kassen und trägt keine, ober doch geringe Zinsen. , Aehnlich erging es im Jahre 1895. Es war immer mehr Grld vorhanden, als die Vereine und Prioatmitglieder der Bank nölhig hatten. Die Bank wußte oft nicht, was sie mit den Geldmassen anfangen sollte; sie setzte ihren Zinsfuß herab, kaufte gute Werthpapiere und operirte so geschickt wie möglich. Daß dadurch die Arbeitslast, abgesehen von den stetig zunehmenden Geschäften, zu- nahm, aber die Dividenden doch mäßige blieben, haben wir bereits oben ang. deutet, und jetzt deutlich nachgewiesen. Das Aciiencapital der Bank beträgt eine halbe Million, welche in 2500 Actien, das Stück zu 200 Mk. besteht. Das Capital ist voll eingezahlt. Diese 2500 Stück Actien oerlheilen sich in folgender Weise. Es besitzen: Die Verbände 10 Stück, die Centralgenossenschaften (2) 37, die Molkereien und Abfuhranstalten (10) 44, die landwirthschaftlichen Consuwvereine (74) 127, die Spar- und Darlehnskassen (274) 1434, Privatpersonen (330) 840 Stück. Zusammen 2500 Stück. Man sieht aus diesen Zahlen, daß btc 330 Prlvatperonm nicht weniger als 34 pCt. von sämmtlichen Actien der landwirthschastlichen Genossenschaftsbank besitzen, woraus folgt, daß das Interesse für dieses Institut unter dem Prioatpublikum nicht gering ist. — Wir möchten nun doch auch noch einige wenige Zahlen folgen lassen, welche zeigen sollen, wie der Geldübei fluß am Ende 1894 bis dahin 1895 stetig zunabm. Am Ende des 11. Geschäftsjahres 1894 hatten 150 Darlehenskassen und 7 Productiogenoffenschasten eine Schuld von 1,718,745 Mk. Dagegen hatten 83 andere Vereine und eine Productiogenossenschaft ein Guthaben von 664,647 Mk. Folglich war die Schuldigkeit hier um 1,054,098 Mk. größer als die Guthaben. Im Lause des JahreS 1895 wurden ausgezahlt oder auf andere Conti übertragen 4,991,949 Mk., was sich summirt auf 6,046 047 Mk Es wurden nun aber baar einbczahlt ober überschrieben 7,159,376 Mk. Zieht man von diesem letzten Posten den vorhergehenden (6,046,047 Mk.) ab, so bleibt ein Ueberschuß der Nicht annähernd erreicht von irgend einem neuen Reolane*Artikel ist in ihren notorisch unvergleichlichen Wirkungen f. d. Hautpflege und gegen alle Haet- unrelnigkeiten und Ausschläge nur die altbewährte 4246 Carhol-Tlieerscbwefel-Seife Marke: Dreieck mit Erdkugel und Kreuz von Berg mann & Cie., Berlin NW. v. Frkft. a. M. Vorr. 50 Pfg. bei H. Tichy, Seltersweg 43. neuen irdin« $,**,«** '.Hardinen Feuilleton. Frisch Fleisch. Ih Jagdabenteuer auf hoher See. Von Fr. I. Pajeken. (Schluß.) iijaagß gelang eß nur kaum merklich, während der Lmer wilder kreuz und quer durch daß Waffer schoß - cnb nach schwanden jedoch die Kräfte bcß Thiereß. Rawh und rascher ließ sich daß Tau eiuziehen und nach ttuffliMt erschien der Hai hinter der Brigg. Hier aber raststt!,! nochmalß seine ganze Kraft zusammen. Biß zu untn-mf daß Deck hinauf spritzte daß von ihm aufgewühlte WcLssn, und mit derartger Gewalt schoß er in die Tiefe, daßq.kr Steuermann und mehrere Matrosen zu Boden ge- fchltüniert wurden und wir übrigen daß Tau freigeben Bittre, welches fich bann sofort wieder straff anspannte und gleM iwrauf im Kielwasser aufß Neue pfeilschnell die Wogen bute^inritt. Jok heww t ja seggt, et iß een von de grote Art- da ui 15 111 OHt (Ochse) ’n littjet Kind gegen," sagte der Koch, ■ für W Eindr fcicöler begannen wir daß Tau anzuziehen. ' Sbmmalß dauerte eß eine geraume Weile, biß sich der $ jiF1? Ha^ hinter dem Schiffe befand, wo er wieder versuchte, fich von unß loßzureißen, was ihm jedoch, trotzdem er fich wie rasend geberdete, nicht glückte. Auf Anrathen deß Capitanß holte ich auß der Cajüte meine Büchse und nachdem der Hai noch näher hrrangezogen war, so daß sein scheußlicher Kopf, sobald fich die ^Angoftura" hinten hob, auß dem Waffer hervorschaute, feuerte ich sechs Schüffe auf ihn ab. Sie verfehlten ihre Wirkung nicht. Die Bewegungen deß Thiereß wurden immer matter und wieder nach einiger Zeit gelang eß, den Hai längßseit zu ^fieren" (ziehen). Hier hing er nun halb auf dem Rücken, den weitgeöffneten, merkwürdig tief unter dem Kopfe fitzenden Rachen mit seinen spitzen, biß fünf Centimeter langen Zähnen unß fast zugekehrt. Kühn schwang fich Anton über Bord und hakte dem Fische einen eisernen Haken mit langer Kette hinter den Ober« tiefer. Die Kette wurde au Deck befestigt. „Hat ’ß good! Nu kann hei uS nich mehr dör de Lappen gähn," meinte der Koch befriedigt und ging hurtig in seine Kambüse, auß deren Schornstein gleich darauf Rauch quoll. „Kumm, Fritz! Help mi!" rief er dem Schiffß' jungen zu. „Et iß de höchste Tid- aber wegen den Hund da buten (draußen) schall dat Eten nich 'ne Sekunne later (später) up ’n Disch kamen." Wiederholt versuchte der Hai doch noch, fich zu befreien- aber er war bereits im Verenden, und da eß nicht der großen Mühe lohnte, daß gewaltige Thier — es war etwa neun Meter lang — auf Deck zu ziehen, schlug der Capitän vor, auß dem Schlunde den Angelhaken zu schneiden, nm diesen zu retten, und den Hai dann treiben zu laffen. Anton erklärte fich bereit, die Arbeit außzusühreu und nachdem ihm um den Leib ein Tau gebunden war, daß zwei Matrosen festhielteu, stieg er über Bord und begann sein Werk, lieber dem Hai schwebend, der fich kaum noch bewegte, schnitt er eifrig darauf los, und nach längerer Zeit kam der ebenfalls mit einer Kette versehene Angelhaken zu» Vorschein und daß Thier hing jetzt regungslos nur noch au dem eisernen Haken. „Wullt Du Dinen Hai noch 'mal sehn, Kock?" rief der Steuermann in die Kambüse. „Eenen Ogenblick, Sturmann," gab der Koch zurück. „Glieks (gleich) bin ick mit mineu Kram klar" (fertig). Nach einigen Minuten trat er, bad nasenlofe Gesicht vom glühenden Herdfeuer geröthet, zu unß an Deck. Behende schwang er fich auf die Regeling und schäme triumphireod auf den überwundenen verhaßten Feind aller Seefahrer. „Je, min Jung! Du knackst nu ok kine Miuschenknaken »ehr," sagte er grimmig. „Manchen armen Jan Mat Sermaan) magst bu üeifpieft (verspeist) hewwea. Di, Anton, har hei wahrt-reinlich o! bi ’n Hals kregra, wenn du gtstern bi de Swtnfischeree unner ’t Schipp tarnen werft. — Au hewwt tot afretent, Halunke. Nu warft du treten, denn da unuen in de Düpte (Tiefe) ward ftck woll allerlei Gerier fiunen, bat ot App’tit an frisch Fleesch Herr." Mit der Miene eines Feldherrn streckte der Koch die Rechte aus. „Dob iS hei- lat emm susen!" (sausen, lausen).' Mit einer Säge und seinem Mester löste Anton auch den eisernen Haken und der Hai sank unter dem Hurrah deS Kochs und der Matrosen in die Tiefe. Born Ruder her klangen acht „Glasen" (Glockenschläge). SS war Mittag. „Schaffen! Schaffen!" (Esten) ries der Koch, von der Regeliug herabspringend. „Nusreuen Sie sich, Herr Pastagier," flüsterte er mir verschmitzt zu. „Swiufisch-BeefsteakS gibt S. Frisch Fleesch!" • * * Hiuzufügeu will ich noch, daß mir mit den „Beefsteaks" sowohl wie mit dem ans andere Art zubereiteteu, in den nächsten Tagen auf die Tafel gebrachten Fleische deS Schweinfisches eine wahre Delicateffe geboten wurde, und überzeugt bin ich, daß eS auch Denen vortrefflich schmecken würde, welche nicht gezwungen find, wie ich eS war, acht Wochen ununterbrochen Pökelfleisch zu esten. Mn|rr (Karten im Mai. Trotz der frühen, süßen Frühlingsstzalmelen, die lockend über die sonnigen Märzgkftlde zogen, tritt unser Garten wenig vorbereitet, und dabet fast verstimmt, in den Blüthe- und Wonnemonat Mai! Der launenhafte April brachte ihm Tage, „ble ihm nicht gefielen". Die Schlüsselblume hat mit ihrem goldnen Schlüsselchen überall ihres Amtes zu srüh gewaltet und die zarten Blüthenktnder, die vertrauensselig aus ihren Wtntei stübchen heraus in die geöffneten Pforten einzogen, haben viel freudelose Blüthetage erlebt: ja manchen ist die frohe Hoffnung, nicht umsonst geblüht zu haben, ganz erstorben. Dieses harte LooS schritt besonders in jenen Landstrichen unseres Vaterlandes durch die Gärten und berührte da mit seinem UnglückS- stäbchen Frühlingsblumen und allzufrühe Obstblüthen, wo geschützte Lage und ein leichter, sandiger Boden eine rasche Erwärmung deS Erdbodens und der über ihm lagernden Luftschicht durch die unver- schleterte Königin Sonne zulteß. Ganz anders in den Gauen, wo über kaltem, schwerem Boden ungehindert immer und immer wieder, sühllos kaltherzig der rauhe BoreaS seinen Schabernack trieb, alle Blühelust ntederhielt und die laut werdenden Töne der Lenzes- fchalmeien höhnisch mit sich riß! So am Nordfuß der Alpen, in rmserer südlichsten Reichsmark, die so häufig, und so fälschlich, als die klimatisch mildeste angesehen wird. Auch da leuchteten goldne Schlüsselchen und in den Hausgärtchen standen, wie festlich geputzte Damen, eilig prächtige Hyazinthen zusammen, duftend und — weinend, ob des Elendes in Schnee und Regen. Aber von den kahlen Obstbäumen und Wandspalteren schallte ihnen ein vorsichtig trockenes: „Eile mit Weile!" zu. Und sie haben es nicht zu bereuen; sie hielten eS darin mit der Schwalbe, die, vorsichtig, erst jüngst, trotz allen verfrühten Frühlings- jubels, an ihre heimathltche Ntststelle zurückgekehrt. Möge nun ein sonniger, wonniger Mat den Garten alle ertragenen Leiden vergessen machen und dem geprüften Gartenfreund zum Nachholen vieler versäumter Arbeiten — soweit dies noch möglich — seine volle Gunst schenken. Freilich, allzu rosig malt sich der etwa? mißtrauisch gewordene Gartenvater auch die Gunstbezeugungen des holden Mat nicht. Er Ist vielleicht noch mehr wie sonst auf die plötzlichen frostigen Züge seine« Blüthenanilihes gefaßt: die so schwer erklärbaren wonnemonatlicheu Kältrrückschläge! Diese bilden einen wahren, in dm Gartenfrteden geschleuderten Fluch, der dm jungen Saaten, dm Blülhm der Obstdäume, dem titln Weinstock oft furchtbar verderblich wird, besonders wenn sich keine fleißigen, süriorgendm Hände finbtn, welche die vom EiShauch getrofimen Pflanzentbetle oorsichtrg, burch Beschaltm, Ueberdecken um>._ gegen die rasch erwärmmbm Strahlen ber autsteigmbm Sonne schutzm. ES ist bi5 freilich nur theilweise möglich, bem ^-palterzuc-ter von Obst uab Wein, bem umsichtigen F-ingemüfegärtner aber fast immer. Eine gewisse Empfindlichkeit ber von StSnächtm getroffenen jungm Pflanzentheile, deS jungm LaubeS ber Bäume, ber wachfendm Triebe, der Fruchtansätze, auch in späterer Periode, gegm wettere ichädltche Etnflüsie, wie Parafitm, besonder« die pflanzlichm — Pilzkrankheiten— darf immer angenommen werden. Und wie drohen überall unfern Pflanzmpfleglingm, hoch und nieder, die so unheimlichen, vtelgearteteo, mikroskopisch Heinen Feinde In Pilzgestalt! ES ist eine traurige Thatfache, daß mit der immer reger und inniger werdenden Dölkerverbtndung, mit dem so wichtigrn, zum Theil aber gesetzgeberisch so unglücklich geförderten Verkehr mit Bodenbauproductm, eine erschreckende Zunahme der unseren Eulturm, selbst unserem Vieh, verderblichen kleinen pflanzlichen Lebewesen ftattfinbeL^^ ^gt ba mancher geschetbte Mann, ber selbst bte Seele "zu „riechen" vermag, Jawohl! unb anstatt baß man dieser Gefahr ganz einfach mit des unsterbltchm Liebig Grundprlnctpun entgegentritt, geht die moberne Dummheit so weit, mit dem giftigen Metall Kupfer bazwischm zu fahren. Schon jetzt verkupfert, vergiftet man uns dm Wein, die Trauben, da« Obst, dm Most, daS Gemüse, das Futter, unsere Eulturbödm! „ Was soll daraus werden? Eine bleiche, wasserköpfrge Generation, bereu Gelenke von Kupfer knalren, die sich beim Trinken deS saurm, kupiertgen Weines hüten muß, einer Zinkplattt nahe zu kommen, um nicht electttsch zu schnattern (!) usw. Das ist natürlich heiterer Unsinn, wenn er auch cst in verbissenen Gemüthern sitzt. Auch das von den Grundprinzipien Liebigs, die uns viel zu hochachtbar und werlhvoll sind, ms sie mit solcher Albtrnhrit zu verquicken. Sie galten, damals bahnbrechend, dem Pflanzenbau im Allgemeinen und nicht dem überaus schmier gen Kampf gegen ganze Eulturm zerstörende bestimmte pflanzliche Schmarotzer, die dem Altmeister Liebig nicht oder nur zum kleinsten Theil schon bekannt sein konnten Er hätte sonst selbst ganz sicher das gut geheißen, was heute als bis jetzt einzig erprobtes, wirksames Mittel gegen die verheerende Blattfallkrankbeit der Rebm (Peron- oepora viticola d. B.), der Kartvffettrankheit (Phytophthora mfestana d. B) den Schorf und Grind der Birnen,wetge (t uBicladium pirinum Fuck.), den Schorf der Apfelbäume (Fusicladlum dendnticam Fuck.), dir Mehlthaupilze der Apfelbäume, der Pffrstche, Kräuselkrankheit der letzteren usw. usw. angewendet wird. Es ist das bekanntlich nicht reine Kupferlosung,. sondern eine, richtig bereitet, ungiftig wirkmde Kupfervitliol-Kalkbruhe. Da über die Sache selbst bet solchen, die sich unbedingt dafür interessiren solltm, noch vielfach Unklarheit herrscht, wollen wir ste einmal, so kurz es geht, näher betrachten, zumal neue Gartenarbeiten, vor Erledigung der aufgeschobenen, nicht drängen. Y)a6 jtupfereefpenft, daS in letzter Zeit von einigen kurzsichtigen politischm Tagesblaltern und in den Klatschbetlagen von Wurstblättchen mit Vorliebe geritten wurde, soll uns dm Weg dazu leiten . Es wird da behauptet, daß bethörte Wein-usw. Züchter in der Schweiz und in Süddeutschland in neuester Zett annngen, ihre Eultm pflanzen mit Kupfervitriol, also löslichem Kupfer, zu bespritzen. Natürlich dringe das giftige Kupfer in die Pflanzensäste ein, gelange so in dm Wein, der außerdem nicht mehr vergayrcn könne in das Obst, die Kartoffeln usw. - und die öffentliche Gesundheit sei dadurch $ ' h Dem ist zu erwidern, daß die „Bethörung" schon seit 9 Jahren stattfindet, nach und nach, besonders in den Weingegenden des ganz« Vaterlandes, ihrer vorzüglichen Erfolge wegen, gegen> die oben genannten Krankheiten, sich als unentbehrlich Ungebürgert hat. dabei ihre anfänglich größten Widersacher und Derlacher mit sich riß, zu sich bekehrte! Aber bte Bespritzung — bester Besprühung — erfolgt nicht mit löslichem Kupfer, also Kupfervitriol allein, sondern gnade mit einer Mischung - mit Kalk - wodurch daS Kupfer für die pflanzlichen Organe in eine unlösliche Form gebracht wird, so daß von der lächerlichen Durchkupferuog gar nicht gesprochen werde». So ha m bte gmautstm und gtwisimbaflestm chemisch^ Lvsl^ ergeben, daß ber von ben besprühlm Weinstöckt» — eg es rätblld), dreimal im Sommerlauf besprüht — gewonnene nur so verschwinbmd kleine ©puren von Küpser enthält, überhaupt in ben meisten Nahrungs- und Genus miltelo uach,L2e 4 sind: andere, auch ganz unschädliche ^Nahrungsmittel, A bte in Kupier- oder M-tsinggeschtrren hergestellt sind u. s halten weitaus mehr Kupfer. Und doch sind dir uogläLj^ Kencrattonm, die seit der llraroßmutter ans der kapfertl!-'«»! Küche — dem Stolz der Küchenfeen — gespeist wurden, wasttrköpsig entartet, noch knarrm ihre Gelmke vor Kupfer, auch beim Genuß ächten Grünebergers, aus dickster Zinkplgnc £.27 noch nicht elkc'.risch! Erst unlängst ist ber brfanrte Instituts für Pflanzenphysiologie unb Pflanzenschutz an lanbwirlbschastlichm H chschule zu Berlin, Prof. Dr. ,'nauf einfältigen Kupfergespmst, daS llnwistmde an die Daotz möchten, bestimmt entgegmgetretm. Er ia.it außer dem 'ch?v Berührten, daß auch bei ben wiederholt besprühten Karttsietji-^ weder die Pflanzm, noch die Kartoffelknollm selbst irgend nachweisbarm Kupferspurm enthielten, daß üderhaupt Vergiftung der Pflanze — auch für die Pflanze wäre j, ausgenommmeS Kupfer Gift unb tölUich — keine Reit Inn «j— Vielmehr entwickelten sich aerobe z. B. bte Kartoffeln, Kupservttriolkallbrühe behandelt mürben, viel bester höhere Erträge alS die unbehandelten. Auch mit der Vergiftung (Verkupferung) bet 8*aH nichts: physiologisch müsse eS alS pans umuhi'm;t btiet* erl-' daß die Pflanzen dadurch Vergfftvng in sich aufnehmev, als die Pflanzenwurzeln gerade der Ausnahme ber Kur'eff^. >r größten Widerstand entgegensetzten. Ebenso ist die mangelhafte Bergäbrungsfähigkeit ,adcycr Trauben von weiterer wissenschaftlicher Seite alt falsch zuiüf^., Versuche haben sogar bas GegmtheU erwiesen, nämlich t«; r-'« Lkupferzusatz — wie er thatsächlich ja nicht vorhanden — di« fördert! Da jetzt im Mai — oder nach der Blütbe — tie Besprühung von kränkelnden Bäumen u. s. w. durchaus vorzen^^ werden sollte, wenn Erfolg erwartet werden soll, so mag fc | Anweisung zur Herstellung einer practtschen und vorzüglichen töt kalkbrühe" — man heißt sie natürlich wieder undeutsch.«ordelM — folgm. _ , , Auf 10 Liter Wasser werden 200 Gramm Kapfervittfii ■ 200 Gramm pulverig gelöscher Kalk (Aehkalk) genommn? b zweiprocentige Lösung von Kupfervitriol wird zuerst (in michtz, wärmtem Master) hergestellt, und zwar in der halben IReyh anzuwendenden sehr reinen WasserS. Gleichzeitig wird btt 1^*4 in einem anderen Gesäß durch LSschm bergestellt, und bann, aatfo bte zweite Hälfte obigen WasserS b'nzugcthan war, unter nefc Umrühren bte fertige Kupferoitrlollösu-tg zugesetzt: hierauf ei* » etwa noch 30 Giamm gestoßenen Zucker hinzu. Beim llarijr löst sich ber Zuckerkalk, und dieser nimmt auch einen Zlai > Kupferntederschlags in Lösung, sodaß die vorher über bem8oba» steyende, farblose Brühe eine tiefblauere (kupferhaltige) »iib. Die Zuckerzutbat habe ich practlich schon seit dem Zahn ’.i angewendek und 1892 allgemein empfohlen. J'tzt Hoden Se tz vorigem Jahr geschüstskluge Fabrikanten in ihre Patente über *riki Kupferkalkpulver einbezogen! Dringend empfehle ich vor jedem Gebrauch, std> b« selbst frisch anzufertigen und warne vor dem Ankauf vra ip .,Kuvferzuckerkalkpulver". Dasselbe wird, besonders bei seuchta:^ durch Zersetzung bald unbrauchbar: das Geld dafür ist zum tea hinausgeworfen, während die wohl zehnmal billigere selmz«che frische Brühe wirksam ist. Hand: und größere Torninnfin* zum Begießen sind im Handel jetzt überall zu beziehen. Da ne-4 steigt von wenigen Mark biS zu etwa 30 Mark. Mit dem Maikäserflug, der köstlichen Maiblume, k*s n die Würger zum Schreck unserer brütenden Sänger zorta. i schießen wir herunter: donnern wir den Würgern unseres - stockes, unterer Obstanlagen, unserer Spargel- unb RortendJiunr ein kupferkalkeneS Halt! entgegen, ehe ev zu spät Ist! Heinrich, Freiherr fctiM Arbeitsvergebung. Die zur Herstellung von dem äußeren Verputz an dem Gemeinde- Hause zu Staufenberg erforderlichen Weißbinderarbeiten, veranschlagt zu 176 Mk. 90Pfg., sollen Donnerstag den 7. I. Mts., Vormittags 10 Uhr, daselbst öffentlich in Accord gegeben werden. Gießen, den 1. Mai 1896. Der Bezirks-Bauaufseher: Senßfelder. 4293 Warklverlegung. Es wird hiermit zur Kenntniß des handeltreibenden Publikums gemacht, daß in Folge eingelangter Entschließung Großh. Ministenums des Innern und der Justiz der für den 19. Mai l. I. genehmigte Vtehmarkt 3W am 12. Mai 1. J. TM abgehalten wird. . Es wird wird hiermit ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, oatz nicht allein Schweine-, sondern auch Riudvieh-Markt abgehallen wird. Nidda, den 1. Mai 1896. Grobherzogliche Bürgermeisterei Nidda. Rullmann. 4296 Der diesseits unterm 31. März 1896 gegen den Sattler-Gesellen Martin Gröuiuger, geboren den v. October 1872 zu Grüuberg in Oberheffen, wegen Betrugs i. w. R. erlaffene Steckbrief wird hiermit als erledigt zurückgenommen. Limburg, den 24. April 1896. Der Erste Staatsanwalt. I. A.: Hagemann. 4307 Obtthksfischk Mud ahnen. Vergebung von Bauarbeiten. Die bet Verlegung unb Ausbau ber Haltestelle ©bet - «iddetSdeim vor- tommenben Arbeiten unb Lieferungen »nd zwar: A. Erb- unb ChausstrungSarbeiten rc., B. (Erbauung eine« EmpfangSgebSubeS nebst Güterschuppen sollen im Wege schriftlichen Angebots vergeben werben. Bedingungen unb Zeichnungen, sowie Arbeitsverzeichnisse sind auf dem Büreau deS Unterzeichneten, Frankfurterstraße 24, txi ben GeschäftSstunben zur Einsicht »Wen gelegt. Die Angebote sind bis zum Eröffnungstermin fllontae den ti. Hai L I» , Vormittags tt Uh, portofrei, verfchloffen unb mtt entsprechender Aufschrift versehen, hierher einzu- reichen tzuichlagSfrist 14 Tage- ^Rfeen, ben 28. April 189«. Roth. 4297 Großh. Cisenbahnbauinspector. Bilanz des Spar und Vorschußvereins zu Alten-Buseck (Eingetragene Genoffenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht) pro 1895. Activa. JL Passiva. Jt A 1. Kaffebestand 11,895.68 2. ÄuSgelieheneKapitalien 131544.17 3. Kaufschillinge von . Immobilien 10428.61 4. Werthpapieren 36571.— >. Mobilien 490.— 6. Rückstände fälliger Zinsen 3711.43 Summa 194640.89 Ende 1894 Stand 1. Kapital-Einlagen 184078.48 2. Geschäftsanteile der Mitglieder 7391.— 3. Reseroefond 971.41 4. Special Hilfsreseroe- fond 400.— 5. Provision-- und Rach- laß-Saldo 900.— 6. Gewinn-Saldo 900 — Summa 194640.89 der Mitglieder 83 In 1895 eingetreten 15 „ „ ausgeschieden 3 folglich mehr _________1_2_ 429o Hiernach Ende 1895 95 Mitglieder. Alten-Buseck, den 30. April 1896. Hch. Leuling I., August Th. Kraemer, L. W. Seibert, ' Director. Rechner. Controleur. . Hameln Annahme unb Musterlager: I «. WaSsusels, Färberei und Wälcheret. liegen xur Aneicht Der werthen Kundschaft die ÄlltthÄL daß mein Eiswagen vom 1. Mai ab täglidi atbi Hochachtend Jakob Helfenbein >Vwe.. 4039 Marlmrgerstratze L3 Otto Schmidt, Uhrmache 1 Marktstrasw 1 empfiehlt unter zweijähriger Garantie farr -'i'1 < und regnlirte Werke: Silberne Herren-Remontoir-Uhren v 14 > Silberne Damen-Remontoir-Uhren n 16 » Regulateure mit Schlagwerk Wecker, in allen Lagen gehend , 3 , Reparaturen werden in eigener ■»- faltlgst und billiget nach der auf der Deet»#” machertchule zu Glashütte I Saohsen ^,J"hr" 1 Benner’sche Bade-Anstalt- Bringe meine ueueu TchweiLer-Boote zur ge a Benutzung in Erinnerung. Täglich sowie Sonntags geöffnet. 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Preis geh. 5Mk., geb. 6 Mk. ft. officielle ,Deutsche Reichs- u noi IC ni glich Preussische Staats- ai Mager“ urtheike über die Prak- titate Erwerbslehre: „Die vieles nnthÜ'hen Lehren, welche das Buch ereiillt, machen dessen Verbreitung ir vielten Kreisen wünschenswerth “ IDl- .Leipz. Tageblatt“ urtheilte: , JO* Brach ist eine Weltbibel, deren L rade 1 R JMi s'Äfea, ?«ÄSi äs» ff ttl kwlilm, ng lid> 1» nicht Vorhang Jer na« bet Mhe - Räumen u.s.w. burir;. werben ioM- und ooriL^ Erlich wieber unbmnf erben 200 Gramm gc ,. her Kalk (Aehkalk) jplemltrlol wirb juetfi und war In btr toa Laichen btrgtMl, ifietS b'nzugclhan ntI| B itriollölung jußei^l; bint: Jenen Zucker bimu. d dieser nimmt auch du 0. sodaß die vorher über ta tiefblauere (kupjnhM^-. ich pradtirb schon (eit tc. nein empfohlen. 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