M. 53 Zweites Blatt Dienstag den 3. März «s Gießener Anzeiger Kenerat-Ztnzeiger Aints- und Anzcigeblutt für den Ureis Gieren. Hratisöeitage: Hießen« Jamitienblätter Feuilleton 291 Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für de» fpfgenbcn Tag erscheinenden Nummer bi- Bonn. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux de- In- und Au-lande- nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. 1W 1Ü- 1«' Die Gießener -inrtkienölLtter »erden dem Anzeiger »»chenttich dreimal beigelegt. unbehaglichen Situation mit einem Male ein Ende, indem er mit dröhnender Stimme „Amen!" in den Saal hineiurief. Da» zündete »wie ein Blitz, und unter schallenden Lachsalven verschwand der Redner in der Versenkung. DaS war unsere Gießener Siegesfeier am 3. März 1871. Ich weiß es wohl, daß später die Feierlichkeiten beim Einzüge unserer tapferen HundertseckSzehner viel großartiger gewesen find. Aber da war auch die halbe Provinz hier erschienen und feierte mit, und die Feier konnte unmöglich alS eine bloS unsere Stadt berührende bezeichnet werden. 85 >j sa- ii-' 68Ü Der Wetter Anzeiger erscheint täglich, aut Ausnahme de- MontagS. ]![ Von der Lahn, 29.^Februar. Pfarrer Vogel von Beuern wird in einigen Monaten nach Seeheim in der Bergstraße überfiedeln, und man wird in hiesiger Gegend seinen Weggang in weiten Kreisen sehr bedauern. Seine Gemeinde wie seine Freunde wissen, mit welchem Ernste und mit welcher Hingebung er seine pastoralen-Pflichten erfüllt hat- er hat, ohne Familie, nur seinem Amte gelebt. Es ist tu weiten Kreisen bekannt, wie sehr Pfarrer Vogel auf dem musikalisch-liturgischen Gebiete zu Hause ist, und wie lieblich er die liturgischen Gottesdienste und die kirchlichen Feste In Beuern zu gestalten verstand. Es war ihm selber eine Freude, der Gemeinde ein Segen. So geleite ihn denn Gottes Huld zur neuen Gemeinde! Treue Anhänglichkeit wünscht dem theueren Mann von Herzen Gottes reichsten Segen! E. Echzell, 1. März. Unser verehrter Herr Pfarrer Hildebrandt, welcher gestern fein 56. Lebensjahr vollendete, feierte seinen vierzehnten Geburtstag, Ui' Ul* i-; lös'- Nalzkaffee. ü jubwtidt« unb ftt 01 Brrlabrm mit I wird. Daraus tttir d G.schmack, bet biw Zeichne!. Kalhremi iin ein qtfunte«, c:i. 5 Zolatz zum mgwehmer madjl e berabminbttt. -n Schuht gegen Mit kett, niemals lose ok lern unb nur in pL-i hüte sich vor mlnl< nau aui unsere afsee-Fabrikm.MÄl Pariser konnten gar nicht begreifen, warum die Soldaten j» aus den Stockzähnen lachten. >. 1 Die französische Nationalversammlung in Bordeaux hat die Ratification der Friedenspräliminarien mit 546 gegen 107 Stimmen angenommen. — Im Verlauf der Sitzung am 1. März hielt Conti, früherer Chef des kaiserlicheu CabinetS, eine Rechtfertigungsrede für daS Kaiserreich. Die Versammlung beschloß durch Acclamation die Absetzung der napoleonischen Dynastie und erklärte den Kaiser als für baß gegenwärtige Unglück Frankreichs verantwortlich. Versailles, 2. März. Der Kaiserin und Königin in Berlin. Soeben habe ich den Friedensschluß ratificirt, nachdem er schon gestern in Bordeaux von der Nationalversammlung angenommen worden-ist. Soweit ist also das große Werk vollendet, welches durch fiebenmonatliche siegreiche Kämpfe errungen wurde. Dank der Tapferkeit, Hingebung und Ausdauer des unvergleichlichen Heeres in allen seinen Theilen und der Opferfreudigkeit des Vaterlandes. Der Herr der Heerschaaren hat überall unsere Unternehmungen in seiner Gnade gelingen lassen. Ihm sei Ehre, der Armee und dem Vaterlande mit tiefbewegtem Herzen mein Dank. Wilhelm. enkaßee I Geschmack mb Aiov ,cht isen, WM bmar 1886 stm. bllbkrttsll igieitu eener e vvol-Griechw ib. Rmitvb. Ott- mii ObL ibrgt.^p.St^/S weg und reitet kaltblütig nach Paris hinein. So wurde Paris durch eine Handvoll Deutscher genommen. Den paar Husaren (vom 13. Regiment) folgten bald Rittmeister v. Colomb, der die Schwadron commandtrte und endlich General Kameke, der Commandirende der OccupationSarmee. Um 11 Uhr waren die Quartiermacher beschäftigt, ihre Leute unterzu« bringen. Eine Stunde nachher saßen vor jedem Hause Husaren zu zweien und dreien, plauderten, schmauchten ihre Pfeifchen und waren bereit, mit jedem Franzosen und jeder Französin sich in ein Gespräch einzulassen. Gruppen von Franzosen sammelten sich um sie und „HanS und Fritz" waren der Mittelpunkt aller Gespräche. Auf einzelne Schimpsreden achteten sie nicht, bewegten sich frei und unbekümmert und behandelten die Sache, als ob sie sich von selbst verstände. Die Freude der deutschen Truppen in Parts war kurz, aber sie war eine interessante gegenseitige Vorstellung. Beide Theile zeigten sich von der besten Seite und eS lief Alles ziemlich glatt ab. Die Pariser waren neugierig genug, sich nicht zu verstecken, sie wunderten sich im Stillen, daß daß die verschrieenen nordischen Barbaren sein sollten. Die Deutschen hatten Ordre, nicht ohne ausdrücklichen Befehl zu schießen. Wenn die Franzosen aus den Häusern schießen würden, so sollten sie Alle in dem Hause gefangen nehmen - wenn aus dem Volkshaufen geschossen würde, so sollten sie die Feuernden ergreifen, aber niemals schießen ohne Commaudo. Es biieb aber Alles ruhig. „Parts ist eine Festung werth", mag Graf Bismarck gedacht haben, als er den französischen Unterhändlern^anheim- stellte, zwischen dem Verzicht auf den Einzug In Paris oder der Erhaltung von Belfort zu wählen. Das Wirbeln der deutschen Trommeln und der eherne Tritt der deutschen Regimenter, welche am 1. März d. I. zum dritten Male in diesem Jahrhundert als Sieger in Paris einzogen, wird noch zu lange Zett tn den empfindlichen Ohren der Pariser nach« klingen, als daß fie, von ihrer Niederlage durch Thatsachen überzeugt, so bald schon wieder an einen fiegretchen Rachekrteg denken könnten. Der deutsche Steg fand durch den Einzug tn Parts seinen sichtbaren und für die französischen Massen verständlichen Ausdruck. Bet dem Abzüge der Deutschen aus Paris spielten die RegimentScapellen das Lied: „Muß i denn, muß i denn zum Städtle hinaus und du mein Schatz bleibst hier!" — Die Bit Fnedensftier in Gießen am 3. Mär; 1871. Von Dr. Chr. Röse. (Schluß?) Und schließlich das Banket. Der Leib'sche Saal bet» iBidjte fast nicht die Menschen all zu fassen, die von allen 6 Etilen herbeiströmten, Bürger, Beamten, Professoren, Stu- > lettn. Da sah man den Bürgermeister Vogt mit den Stadt- nAhcll PH. Lüdeking, Schopbach u. f. w. Die Professoren ikAett, Lange, Heß, Naumann, Köllner, Baltzer, Schlag- t mmeit, Thaer, „Wurm" Schneider, „Blumen"-Hoffmann- iind) den Mathematiker Gordan, der unlängst erst die gold- ljMge Antoinette Teurer gehetrathet hatte- die Prtvatdo- r kailn Pasch und Clemm. Nachdem daS erste Lied gesungen itwr, trat erwartungsvolle Stille ein. „Meine Herren, ich e»-heile Herrn Professor Oncken das Wort!" hatte der Uitftfcenbe gesagt. Und Oncken sprach. — Knapp vor einem war der 32jährige Gelehrte von Heidelberg nach Gießen eidmmen. Kaum hatte er hier seine Lehrthätigkeit beginnen, so war der Krieg ausgebrochen. In rühmenS- »ruber Weise hatte er sofort sein glänzendes Darstelluvgs- n i»! Rednertalent in den Dienst der guten Sache gestellt, linier hat mit seinen öffentlichen Vorträgen im Clubsaal hii« als Einzelperson weitaus das meiste Geld für den „KlfSveretn" zusammengebracht. Durch diese Borträge war e» ilsbald in weiteren Kreisen bekannt geworden, und, so viin! ich weiß, hat 1870/71 hier keine Siegesfeier statt- g lieben, bet der nicht eine Rede OnckenS den Glanzpunkt gMdrt hätte. Waö Aller Herzen mächtig bewegte, dem ucchie er, selbst sichtlich von ttefinnerster Begeisterung durch- fc innigen, meisterhaft Ausdruck zu verleihen- die Hörerschaft zjnistch um so williger dem Zauber seiner Rede hin, als dianalS das politische Parteileben hier noch gar mlht entwickelt war und somit auch der Gegen« s Zszwischen nationalliberal und deutschfreisinnig ')• Durch ein Versehen in der Druckerei war der Artikel in Nummer falsch abgetheilt und die Bemerkung „Schluß folgt" «ilai sen worden. Wir bringen deshalb die das Banket betreffende -MMumg hier nochmals zum Abdruck. Red. noch nicht die später zeitweise leidenschaftliche Verbitterung der Gemüther herbeigeführt hatte.*) — So auch an diesem Abend. Der Redner ging aus von den herrlichen Errungenschaften, die der Friede gebracht hatte. Mit bewegter Stimme pries er unter Anlehnung an eine mittelhochdeutsche Dichterstelle die Tugenden unseres Volkes, wie fie zu allen Zeiten fich bewährt und erhalten, wie sie in der verflossenen drangvollen Zeit die Feuerprobe aufs Glänzendste bestanden und den deutschen Namen zu nie geahntem Ruhm und Ehre gebracht hätten. So kam er auf unser Heer. Seiner Organisation und den großen Schöpfern und Begründern derselben galt seine beredte Darstellung. Und als er geendet und daS Hoch auf unsere Tapferen verklungen war, da erhob sich die Versammlung wie ein Mann und zollte dem Redner durch langandauerndes Händeklatschen den verdienten Beifall für seine ergreifende Rede. Andere Ansprachen folgten- eine derselben erzielte einen ungeheuren, wenn auch nicht beabsichtigten Heiterkeitserfolg. Ein ländlicher Seelenhirte aus der näheren Umgebung Gießens war nämlich mit einer offenbar wohlpräparirten Rede erschienen und kam auch damit richtig zu Worte. Auf einmal blieb der Mann Gottes, der, nebenbei bemerkt, auch Tassos „Befreites Jerusalem" verdolmetscht hatte, stecken. Er drehte, er wand sich, der Schweiß trat ihm auf die Stirn — eS half alles nichts, er saß einmal fest und blieb unrettbar stecken. DaS Auditorium wurde, wie man sich denken kann, ungeduldig. Da machte ein Student in höheren Semestern, der jetzige Professor Dr. Stoh in Jena, der *) Bei dieser Gelegenheit möge an die großen Verdienste erinnert sein, die Herr Professor Oncken im Jahre 1873 sich um unsere Hochschule besonders durch sein mannhaftes und erfolgreiches Auftreten in der zweiten hessischen Ständekammer erworben hat. Er hat damals die Hochschule für Gießen gerettet, denn man schien in Darmstadt allen Ernstes damit zu drohen, wenn nicht die Forderungen für das Polytechnikum bewilligt würden, die Universität nach Darmstadt zu verlegen. Oncken hat damals zunächst den Protest de« Senats gegen die unerhörten Zeitungsangriffe auf die hiesige Universität veranlaßt. Sodann zum Abgeordneten von Gießen an Stelle des Herrn A. Heß gewählt, der zu seinen Gunsten zurücktrat, hat er in der ersten Juliwoche 1871 so nachdrücklich und wirkungsvoll für unsere Hochschule geredet, daß Niemand seitdem mit einem Worte auf jenes Project zurückgekommen ist. Der Krieg von 1870|71, tzischlldert durch Ausschnitte euß ZeitungS - Nummern jener Zeil. (Nachdruck verboten.) 2. März. Bon dem denkwürdigen Einzüge der deutschen Truppen la Paris am 1. März müssen die Geschichtsbücher reden, wie viel mehr die Zeitungen. Die einzelnen Truppen Mitschirten auf die große Rennbahn LongchampS vor Paris, Huf welcher 1867 Kaiser Napoleon seinen Gästen, dem König Wilhelm und dem Kaiser Alexander, seine Garden vorführte. Auf demselben Platze ließ Kaiser Wilhelm am 1. März die Truppen an fich vorbeimarschtren. ES waren 10000 Mann »om 6. Corps, 10 000 Mann vorn 11. CorpS und 8000 Mann oo® 2. bayerischen CorpS. Nach 10 Uhr kam Kaiser Wilhelm in Generalsuniform im Vierspänner angefahren und bestieg vie Tribüne, um 11 Uhr setzte er fich zu Pferde und galoppirte, ton 500 Offizieren deö Generalstabes gefolgt, zur Wind- alihlt, wo ihn der Kronprinz empfing. Sämmtliche Mufik- 4ire stimmten das „Heil dir im Stegerkranz" an und der fihiler, seinen Sohn an der Sette, galoppirte die Front erilaig. Tkr Enthusiasmus war ungeheuer und steckte sogar Äi fischblütigen Engländer an. Das Hurrah der Deutschen tief und dem Donner ähnlich, aber nicht ein Bajonnett kitten e tu den «Rethen. Die Augen blitzten auf und füllten Hfl mit ThrLnen, — so berichten die Engländer — die Lippen bitten en, als sie von dem „historischen Tage" sprachen, aber ti war keine ausgelassene Freude, kein äußerliches Frohlocken. Ttr Kronprinz führte die Truppen und zuletzt seine Dragoner- chvadronen dem Kaiser vor. Um 12 Uhr war die Heerschau iui unb alle Truppen auf dem Wege nach Parts - der Kaiser mb brr Kronprinz nebst Gefolge waren nach Versailles zurück« itkthtt. Die deutsche Avantgarde, etwa 2000 Manu (Inf.- Regiment Nr. 88), war schon Morgens 8 Uhr in Paris fingenückt. Der erste Deutsche, den die Pariser zu Gesicht ktfamtn, war der Husarenlieutenant Bernhardy. Dem hübschen Mge« Mann folgten ein halbes Dutzend Husaren, kräftige, gebräunte Veteranen, sie sahen so ruhig darein, als wären le au f der Parade tn Potsdam. Und doch standen zu beiden eilten dichte Gruppen von Franzosen und sahen aus, als mlltm sie ihnen den Eingang zum Triumphbogen versperren, gmchardy reitet gerade auf sie loS, sprengt fie auseinander, ‘ egt mit seinen Husaren über die Trümmer vor dem Thore do.Südb.M gotth-rdb-hn- «tl.Mtlmeer Pr.henriD-) m owe»1®; »HÄ *«■9. 2)onau:W Vierteljähriger ASoanemerttaprei» g 2 Mark 20 Pfg. mit Lringcrlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Rebaction, Expeditia» und Druckerei: Schatftratze Ar.r. Fernsprecher 51. srhlut* stossene, tationär, neueste Leietmg. Darms ik. Nachschrift der Redactton. Von dem damals 16jährigen Verfasser des vorstehenden Artikels, dem Unterprimaner Christian Röse, brachten wir in Nr. 29 der „Gießener Familienblätter" von 1871 daS folgende Gedicht: Zum Friedeusschluß. Der Friede ist geschlossen, geendet ist das Leid! So jauchzen alle Herzen, so jubelis weit und breit; Denn Deutschland, sonst zersplittert, ist worden über Nacht Ein Reich voll Kraft und Stärke, voll Einigkeit und Macht. Die Franken, voll von Neide auf Preußens Ruhmesglanz, Sie zogen aus der Scheide das Schwert zum Waffentanz; Mit übermüth'gen Sinnen und frecher Räude, Hand Gedachten sie zu ziehen gen Hermanns hcil'ges Land. Da fühlte edles Zürnen ein jedes deutsche Herz Und auf des Königs Winken starrt Deutschland ganz in Erz, Und alle Stämme zogen in ernstem Kampfesmuth Hinaus zum blut'gen Streite, zu schützen deutsches Gut. Und in dem Kriegsgetöse, im fernen Feindesland, Da schlang sich um die Deutschen der Eintracht golden Band; Der Süden mit dem Norden tn enger Brüderschaft, So haben sie gebrochen der Franken letzte Kraft. Und in dem Kugelregen und Pulverdampf der Schlacht Da bildete sich wieder die alte deutsche Macht, Da wurde neu begründet der alte deutsche Thron, Auf Wilhelms greife Locken gesetzt die Kaiserkron'. Und Deutschlands Name glänzet, so weit der Himmel geht, Und glänzen wird er ewig, so lang die Erde sieht, Wenn nur die deutschen Männer es halten treu in Acht, Daß Deutschland nur die Eintracht so stark und mächtig macht! C. R. ?°ptvorstellvi>. “ Frl. Elvira alt DK utlot ' ..Alesandro als, ^ewiegEnliL rt'ioö srem. Th- ' vesterr-A Oldrnb. Th- rürl. ft®' Ansbach^'. | j- -■ - PcBndet' ? Wrfegl ihÄ* 21 An Nachdem die wütreit Gehöften - leben wir für die £ f.-tne verhängt. fi darf hrernc rch kemerlei Klauen »erden. Sietzen, bei Grvtzh ! betreffend Nachdem die dct Stadt Lich co iS 61 ber Reichs» Stadt und 6 ckande verboten. Sieben, bi Groß wir! er auf ben 29. Februar 1840 das Licht ber Welt erblickte. Der Tag wurde iu aller Stille begangen, denn die Influenza ist im Pfarrhause eingekehrt. Aber zahlreiche Glückwünsche qu» Nah und Fern liefen ein und legten Zeugniß ab, wie beliebt unser Seelsorger ist. x Utphe. 28. Februar. In dem in der Gemarkung Feldheiw, auf dem sogenannten Schleiberge gelegenen Stein- bruche ereignete fich gestern ein bedauerliches Unglücks- fall. Der Maurer Heinrich Schwarz dahier war in dem dortigen Gräfl. Laubach'schen Steiubruche mit mehreren Arbeitern mit Steinbrechen beschäftigt, als fich plötzlich ein Quantum Erde und Steine löste und genannten Schwarz, sowie den Arbeiter Pfaf fenroth von Berstadt verschütteten. Wohl konnten dieselben bald frei gemacht werden, doch er- hielt Pfaffenroth, ein noch junger Burschef, so schwere Der- letzungeu, daß er bald darauf starb, während Schwarz, gleichfalls schwer verletzt, heute nach Gießen in die Klinik ge- bracht wurde. Ranstadt, 1. März. Die Bauplä tz e sind am hiesigen Orte sehr rar und wenn ein solcher zum Verkauf kommt, werden solch enorm hohe Preise bezahlt, wie in mancher Großstadt. Zur Vergrößerung seiner Hofraithe hat ein Bürger von seinem Nachbar einen solchen von 185 Quadratmeter, der für denselben fast werthloö war, für die Summe von 1550 Mk. erstanden. Vorigen Jahres sind sogar 10 Mk. für ben Quadratmeter Bauplatz bezahlt worden. §§ Au8 dem Kirchspiel Nieder-MooS, 26. Februar. Ein ergötzlicher Fall ereignete fich kürzlich in einem Orte unseres Kirchspiels (wenn fich unser Berichterstatter nicht geirrt hat, so war es gerade Nieder-MooS). Eine schon bejahrte Frau ging Abends zu Bekannten auf die Metzelsuppe. Gegen 10 Uhr ging sie dann nach Hause, wo ihr ein sehr lieblich duftender Geruch auS dem Ofen entgegen kam. Die junge Frau (Schwiegertochter) war gerade im Stall mit dem letzten Melken ihrer Kühe beschäftigt. Wahrscheinlich war nun die Schwiegermutter auch etwas sozusagen „leckerbissig" gewesen und verzehrte in aller Ruhe einen in dem Kachelofen stehenden prachtvoll gebackenen Pfannenkuchen. Als die junge Frau mit ihrer Milch in die Stube kam, erklärte die alte Schwiegermutter, sie hätte den im Ofen gestandenen Pfannen- kuchen gegesien, er hätte jedoch arg nach Zwiebeln geschmeckt, worauf die junge Frau die Hände über dem Kopf zufammen- schlug mit den Worten: Ei da habt ihr ja einen für die Ratten bestimmten Meerzwiebelkuchen gegessen! Und so war eS; die Frau empsaod bald etwas Leibweh, so daß einige Hausmittel angewendet werden mußten, schließlich wurde noch ein halber Schoppen Kümmel geholt, welches Mittel geholfen haben soll. Ja, Meerzwiwwil! §§ Bom höhere» Vogelsberg, 27. Februar. Die milde Witterung der vorigen Woche hat Aecker und Wiesen auf flachem Felde meistens von Schnee entblößt, während bei Hecken, an Rainen, in Wäldern u. f. w. der Schnee noch meistens etwa zwei Fuß hoch liegt. Iu den letzten Tagen fegt nun ein scharfer Nordost bei 6 biß 8 Grad R. über die Felder, welcher ber Wintersaat verderblich ist. Besonders dem Roggen wurde schon bedeutender Schaden zugefügt, da sich aus dem Felde gewöhnlich eine Art weißer Schaum bildet, und der Frost auch die Wurzeln aushebt. Der Wetzen dagegen steht gut, er ist widerstandsfähiger und wirb sogar etwas grün. In den letzten Jahren haben unsere Landwirthe begonnen, mitunter Johannis-Roggen zu bauen, welcher widerstandsfähiger fein soll, eS hat sich dies jedoch, dem Vernehmen nach, nicht bewahrheitet. — Wie kürzlich auch in diesem Blatt „AuS dem Vogelsberg" berichtet wurde, find die Preise des Schweinefleisches seit Weihnachten, obwohl man ein Steigen erwartet hatte, immer noch gesunken. Von hier auS kann berichtet werden, daß die Schweinepreise bet unß noch nicht so gesunken sind. Metzger von Schlierbach, Wächtersbach u. s. w. kaufen immer hier fette Schweine für 43 bis 45, ja sogar noch 46 Pfg. per Pfund Schlachtgewicht. Immerhin noch ein annehmbarer Preis gegenüber den Berichten aus anderen Gegenden. Die Preise in Rindvieh find jedoch in letzter Zeit sehr zurück gegangen, indem viele Märkte, infolge neuerlichen AuSbruchS der Maul- und Klauenseuche, ausfallen. ES ist dies von Nachtheil für die Landwirthe, welche etwas mehr Vieh wie gewöhnlich überwintert haben, um dann bei Beginn des Frühjahrs dasselbe preiswerth abzusetzen. Der Handel in Rindvieh stockt deshalb gegenwärtig. Darmstadt, 28. Februar. Die sozialdemokratischen Land- tagSabgeordneten Müller und Cramer haben bet der Zweiten Kammer den Antrag eingebracht, die Großherzogliche Regierung zu ersuchen, auf Grund des § 1, Absatz 5 des Reichsgesetzes vom 29. Juli 1890, die Gewerbegertchte betreffend, für Darmstadt ein Gewerbegericht zu errichten. Die nationalliberale Mehrheit der hiesigen Stadtverordnetenversammlung weigert fich trotz aller Eingaben der organisirten Arbeiterschaft, in die Errichtung eines GewerbegerichtS zu willigen. v«e-h-, CtiNÖ« tmb volk»«>irthschaft. — Xeflolit», ein eteineonfettHrnneimitteU Diese» von ber Firma Hartmann 4 HaurrS in Hannover paten ttrte Prodvtt besteht auS zwei verschiedenen Lösungen (D. K P. 78 607), deren eine aus esstgsauerer Thonerde besteht, und deren andere eine alkc- holische Lösung einer besonders zusemmnrgesetzten OelsLureseise ist Um Bausteine damit zu imprägniren, verfährt man so. daß mtn zuerst die Seifenlösuna aufträgt, einige Zett wartet, bis die Structur deS Materials wieder deutlich hervortrttt, und nun die efugiame Thonerdelösung aufträgt. Beim Zusammenbringen dieser Flüssig, keilen bildet sich essigsaureS Kalt und Thonerdesetfe. Ersterer Körper ist etn tn Weiser sehr leicht lösliches Salz, das zum Theil in bU Poren des Sternes eindringt, zum Theil durch Regenwaster gelegevt, lich ausgewaschen wird, die Thonerdesetfe stellt dagegm einen elastischen, Master undurchlässigen Körper, der die Poren deS Steine« gegen Eindringen von Feuchtigkeit schützt, ohne aber dabei davon LuftdurchlSisigkeit ganz aufzuheben. Besonders letzterer Umstand erscheint sehr wichtig, da dadurch die natürliche Ventilation nicht herabgemindert wird. Besonders geeignet ist Teflaltn für Sandsteine, welche von demselben tn ganz geringem Maße gefärbt werden - der Thon wird bei helleren Steinsorten etwa» wärmer. Backsteine bleiben unverändert; etn etwa nach dem AuStrocknen der letzteren sich zeigender weißlicher Ausschlag (von Kaltumacetat herrührend, verschwindet nach dem er ft en Regen. Nur eisenhaltige Sandsteine erscheinen anfangs schwärzlich: doch verliert fich diese Schwärzung nach kurzer Zeit. Wie die „Thonindustriezeitung" berichtet, nimmi auch die Festigkeit der Sandsteine durch eiue Behandln», «it Testalin bedeutend zu. Versuche der Charlottenburger königlichen PrüfungSstation für Baumaterialien ergaben, daß bei Testaltn die weichen Stellen im Materiale, verderbliche Adern -c. ganz besonders zu festigen vermag und so daS Material nicht nur im Ganzen fester, sondern auch gleichartiger macht. Ferner zeipe eS sich, „daß daS Testaltn wie ein Panzer den Sandstein umichlietzi, und daS Steinmaterial durch Tränken mit Testaltn wasserabweisend wird. Beim Baue des neuen Hamburger RathhauseS hat sich bei Mittel sehr gut bewährt, da daS gehärtete, wasterabwetfend gewordene, wetterbeständige Material das Eindringen von Staub und Rntz mit ihren zerstörenden Wirkungen, sowie Wucherungen vn Moos rc. v.rhindert, waS für Kirchen, Grabdenkmäler, monumental« Bauten, besonders wichtig ist. Testaltn, auf Treppenstufen ve» Sandstein, Betonböden und Wänden aufgetragen, verhindert nicht nur die rasche Abnutzung, sondern auch die lästige und schädliche Staubentwtckelung bedeutend. Mit Testalin behandelte Eemwi- Putzarbeiten sind ebenso wie die Fußböden ganz leicht abwaschbar auch von Blutflecken, daher ist auch seine Anwendung bei Kranka- häusern, Kasernen, Schlachthäusern, Schulen rc. unentbehrlich. Vergleiche Beschreibung der Versuche von Dr. Gltnzer (Deutsche Sii? zritung 1894. XXVIII. Nr. 28, p. 30). Testaltn wird für Hesse» durch E. Döring, Bietzen, Ltebtg^r. 61, geliefert. 911 Pommersche Hypotheke« ■ Aetien - Bant. Wie aus dem Jnseratentheile unterer heutigen Zeitung ersichtlich, werden die am 1. April er. fälligen Pfandbrief-Coupons bereits vom 15. März cr ab eingelöst. 1) 2) werden beschuldigt, 1160 zu Buchen-Wellen. dem vor Bauholz | zu Meyer. 2054 45 87 8 237 14 2) Freitag den 6. März: ktockh. Reisig 45 kchetih. Knüppelh. Brüel. 2041 106 I. A.: Schneider. 1983 Repp. 2047 — Druck und «erlag der Brühl'scheu UniverfitätS-Buch« und Steindruckerei (Pietsch & Echeyda) in »'eßen. Redaktion: L. Schehda. 18 38 2500 50 Buchen Eichen Nadel Der mittags 98 95 30 50 118 365 221 218 62 5750 59,15 4,90 2,57 6,28 2,36 2 2 1 379 n n ff u n ff Die Zusammenkunft ist Wellersloh und kommt das jedesmal Vorder Haid am Wellen 1000 1350 5510 Eichenstämme bis zu 58 cm Durchmesser und 10 m Länge, mit 19,83 fm. Nadelstämme bis zu 39 cm Durchmesser und 16 m Länge, mit 30,59 fm. Fichten - Derbstangen mit 18,28 fm. rm 13 22 17 rm 6 25 164 rm 49 48 52 Holz-Versteigerung im Hombergkr Stsdtwatd Donnerstag, den 12. März 1S96, von Morgens 9 Uhr an, werden in den Districten Schweinstall, Köpfchen und Schadenbacher Weg versteigert: 47 Eichen-Stämme von 24,97 fm, darunter Stämme bis zu 3 fm, 156 Fichten-Stämme von 90,13 fm, Holzversteigerung. Im Daubringener Gemeindewald kommt in verschiedenen Districten nachverzeichnetes Holz zur Versteigerung : 1) Donnerstag den 3. März: Uebertretung gegen § 360 Nr. 3 des Strafgesetzbuchs. Dieselben werden auf Dienstag den 28. April 1896, Vormittags 9 Uhr, vor das Großherzogliche Schöffengericht Gießen zur Hauptverhandlung geladen. Bei unentschuldigtem Ausbleiben werden dieselben auf Grund der nach § 472 der Strafproceßordnung von dem Großherzogl. Bezirks-Commando zu Gießen ausgestellten Erklärung verurtheilt werden. Gießen, den 28. Februar 1896. Der Großherzogliche Amtsanwalt: Holzversteigerung. Nächsten Mittwoch den 4. März l. I., von Morgen« 9 Uhr an, sollen in den Großen- Busecker Gemeindewaldungen, District Wellersloh u. s. w, nachverzeichnete darunter Stämme bis zu 3 fm, Buchen-Stämme von 8,61 fm, darunter Stämme bis zu 1 >/2 fm, Lärchen-Stämme von 10,48 fm, darunter Stämme bis zu l3/< km, Kiefern-Stämme von 37,60 fm, darunter Stämme bis zu 3 fm, Eschen - Stämme von 0,23 fm, Birken - Stämme von 0,70 fm, Eichen-Derbstange von 0,08 fm, Fichten-Derbstangen von 17,81 fm, darunter solche bis zu 17 m Frankfurt a. M., den 1. Februar 1896. Der Rechtsanwalt: Dr. jur. W. Lorey, als seitheriger gerichtlich bestellter Pfleger der Louise Emmel. Holzversteigerung in den Waldungen der Stadt Lanbach. Freitag, den 6. März I. I , Vormittags 9y2 Uhr anfangend, sollen in dem Laubacher Gemeindewald, District Sträuches, 5 Minuten von Bekanntmachung. Die auf den 6. März L I ausgeschriebene Jagdverpachtung findet nunmehr nicht statt, Was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Spotten, 29. Februar 1896. Großh. Bürgermeisterei Schotten. Fendt. 2042 der Bahnstation Wetterfeld, 387 rm Buchen - Scheiter, 133 rm Buchen- Prügel, 300 rm Reiser, 113 rm Stockholz und 5 Eichenstämme(Wagner- Holz) von 32—40 cm Durchmesser versteigert werden. Laubach, 29. Februar 1896. Großh. Bürgermeisterei Laubach. Jochem. 2048 Ladung. Hermann Weinberg, ge- boren am 17. September 1860 zu Treysa, Kreis Ziegenhain, Handelsmann, zuletzt in Gießen, mosaischer Religion, vorbestraft, Daniel Ströher, geboren am 8. März 1859 zu Allna, Kreis Marburg, Knecht, zuletzt in Klein-Linden, evangelisch, ledig, unbestraft, erst zur Versteigerung. Großen Bnseck, am 2. März 1896. Gr. Bürgermeisterei Großen-Buseck. Vergebung von Maurerarbeiten. Samstag den 7. l. Mts., Mittags 12 Uhr, sollen in dem Gemeindehause zu Treis a. d. L. Maurerarbeiten, veranschlagt zu 703 Mk. 20 Pfg-, öffentlich in den Accord gegeben werden. Tret« a. d. L., 2. März 1896. Gr. Bürgermeisterei Treis a. d. L. 12059 Benner. Fischerei-NerMchtW. Die Fischerei in dem Bach der Gemarkung Ettingshausen von br Kolbenmühle an abwärts bi« z«r Steinesmühle soll Montag der 9. März l.J., Nachmittag« 3 Uhr. in der Wirtschaft der Wittve Krämer in Ettingshausen auf sechs Jahre öffentlich an den Meistbietende« verpachtet werden. Die Bedingungen werden in dem VerpachtungSttrunn bekannt gegeben. Lich, den 25. Februar 1896. Fürstliche Rentei Lich. Kreiling. Mobiliar-DerstkigeruW. Dienstag den 3. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr anfangend, wird Neustadt 55 (Bieker'scher Saal) eine Partie fast neue Möbeln gegen Baarzahlung versteigert: Tische, Wiener und Rohrstühle, 2 vollst. Betten (in Roßhaar und Wolle), 1 Kleiderschrank, 1 Küchenschrank mit Glasaufsatz, 1 Nachtschränkchen, 1 Wafferbank, verschiedene Haus- u. Küchengeräthe. Von 3*/a Uhr an wird versteigert: 1 Consol, 1 Glasschränkchen, ein Waschschränkchen, 1 Stehpult, ein runder und ein ovaler Tisch, 6 Rohrstühle, Schmetterlingskasten, Gartenstühle, 1 Puppenküche, ein Blumentisch, versch. Dachfenster, 1 Kinderschlitten, 1 Douche, eine Kinderbadewanne u. s. w. Holzversteigerung. Am Samstag, 7. März er., Vormittags 10 Uhr anfangend, Mrsteigerung Donnerstag den 5. Mrs, Nachmittags 2 Uhr, werden in dem Holz-Lager der Herren K a tz e n ft e i n und Seipp, Liebigstraße, eine Patthie Brennholz, circa 5000 Stück 1. Sötte Falzziegel, 10,000 Stück Plattziegttn, 300 bis 400 Doppeldielen für Berit ir- bohlen geeignet, von dem Mruä, zweier Hallen herrührend, versteigert. 60 bis 70 Cubikmeter gesunde« Bauholz kann aus der Hand abgegeben werden. 2012 Heinr. Carte. Holzfortimente versteigert werden: Eichen-Stämme mit 25,89 fm, Länge. Unter den Nadel-Stämmen befindet fich sehr schönes Ban- u. Schnittholz, woraus wir besonders ausmerksam machen. Zusammenkunft bei der Herrnmühle. Homberg, am 29. Februar 1896. Großh. Bürgermeisterei Homberg. im District Fuchsstrauch: Stück Fichten-Stämme, 10 bis 22 cm Durchmesser, bis zu Bekanntmachung. Nachdem auf Antrag hiesiger Interessenten die am 13. September 1823 geborene Louise Emmel, Tochter von Franz Emmel und Juliane Christine Emmel, geb. Cramer, durch Beschluß Königlichen Amtsgerichts II1 dahier vom 1. October 1895 für verschollen und ohne Leibeserben gestorben, erklärt worden ist, werden alle Diejenigen, welche erb- oder sonstige vermögensrechtliche Ansprüche an das Vermögen der Verschollenen zu haben glauben, aufgefordert, ihre Ansprüche bis zum 1. April 1896 bei mir geltend zu machen, anderenfalls ich das seither unter meiner Verwaltung gestandene Vermögen an die bis dahin aufgetretenen Jntestaterben ohne Gewährleistung ausliefern werde. 15 m lang, mit 23,22 fm, rm Buchen-Scheitholz, .. „ -Prügelholz, Buchen- und gemischte Wellen, rm Stöcke. „ -Knüppel, „ -Stöcke, 1094 SonnenftraheS^ Anfang ist 9 Uhr auf Eingang des Waldes. Daubringen, am 27. Febr. 1896. Großh. Bürgermeisterei Daubringen. Walter. 1972 Schürzen für Damen und Kinder in de» neuesten Fa^ons, Haushaltungsschmtcn aller Art, in großer Auswahl, e» pfiehlt billigst___ _ Dienstag den 3. May L I., Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich im rtWet* (TUrfN Platz 20) zu Gießen öffentlich gegen Baarzahlung: 1 Pferd. 1 Wagen, 1 Partie Nutzholz, 1 Ladeneinrichtung, 1 Planln- mehrere Sophos, 1 Silberschravk, 1 Verticow, 2 Comrnoden und bl», andere Mobilien, dio. Celgemilbc und sonstige Bilder, 1 eleg. Spieol, 4 Mille Cigarren, div Porcello und GlaS, 6 Cavarienvögel, 1 W Turteltauben u- f. w. Versteigerung iheilwcise »esti»nu 2023 «ngel, Gerichtsvollzieher^ Nadel- „ „ Buchen- „ „ Eichen-Derbstang. „ Radel- „ „ „ -Reisstangen „ rm Buchen-Scheit, Rr. 1, daß er als Wehrmann II. Aufgebots ausgewandert sei, i ohne von seiner bevorstehenden Auswanderung der zuständigen Militärbehörde Anzeige gemacht zu haben; Nr. 2, daß er als Erfatzreservift ohne Erlaubnis der Militärbehörde ausgewandert sei; Zusammenkunft: bei dem Bahn- Wärterhäuschen Herzberger im Fuchs- ftrauch. Hungen, den 29. Februar 1896 Fürstliche Oberförsterei. 2044 Wieg meyer_______ 1208) Eine wenig gebrauchte Deeima Waage zu verkaufen. Sirchenplatz 4. v- 49. -lk-ech Inf btt ZagtSot tztUtr-StsetztS. SchatzsrcrrlUr @r wt Ulomitn Illegitim tbmcinbUb In btt hfi min eine Prvicch e*d4e bei bleiern Seit „‘.lOtfermbiifrie bind) *»iüe bei gewiß audi c« meiften oüibe si Aich einige Interessen »XI mtt öem Feuer. Nkrfiaiat Masse,- t bk Frage doch d ■ erben mit ber Borla Fr Mer ist Im ®rfi J* wrfe Minderprob "Milchen Nachriii Zuckerfabriken ■ditattaitlg gering. BMerprobuction überal u6l,u