M« ter ■ m neuer offen. 8450 ^Geschäft W ihulstrasse rgeschäst. Samen- idtwaf^ illen Preist. stdkklÄß mestem Tchm »uug. Kinderset: Urribmt (}“ DM eübvvsM^ nfhuction toß Ji fl S t 1 IMen, al« .«E k i°W schnellstes ährtester^ pdentirt. L-totr- H. )lt mtifianif«l’ estevs zu UM' 1, NrW!' h etvlge W ittwtfT unb «#* tytiM * DDkst M fet>c jtsd*er’ Rr. 232 Erstes Blatt. Freitag den 2. October 1896 Gießener Anzeig er BikrteljZhrigrr kJ «iBoiiRemeetsprrUs V 2 Mark 20 Psg. mit Kenerat-Anzeiger. Amts« und Anzeigebtatt für den Kreis (Sieben f~ Gratisbeilage: Gießener Jamikienökätter Inaahm« von Anzeigen zu der Nachmittag« für de, sagenden Lag erscheinenden Nummer bi« Barm. 10 Uhr. Nedaction, Lxprditiar und Druckerei: Kch«kt!rahe Kr.I- Fernsprecher 61. Lringcrlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Die Gießener pl««ikien v kälter verden dem Anzeiger »rchentlich dreimal deigelegt. Der Wiener Anzeiger erscheint täglich, Mit Ausnahme de« Montag«. - . —■ ■ ■■ —-----■ .. .ibi Alle Aunoncen-Bureaux de« In« und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen r™' 1 11 »। m । । «**»<> Amtlicher Theil. Bekanntmachung, tthtffenb: Kurse an der Großherzoglichen Obstbauschule und landw. Winterschule. I. cbstverwerlhuugScnrsu« an der Großh. Obstbauschule und landw. Winlerschule zu Friedberg. Obstverw erthungs cursuS für Männer. Derselbe findet vom 12.—17. October 1896 statt. DaS hsvorar beträgt für Hessen 10 Ml., für Nichtheflen 15 Mk. Die Unterrichtsstunden find von 9 — 12 und von 2—6 und zwar finden während des Vormittags Vorträge, während H Nachmittags Uebungen statt. Vortrage werden folgende gehalten: 1, Grundlegende: Bestandtheile der Früchte, daS Waffer, der Zucker, der Alkohol, der Essig und die Säuren. 2. Fachliche: Gährung, Verwesung rc., Aufbewahrung und Verpackung deS frischen Obstes; Obstweinbereitung mit Berücksichtigung der Untersuchung deS Obstmostes auf freie Säure und Zucker und deS Weines auf Alkohol rc. und der Anwendung von Reinhefe- Fehler und Krankheiten des Obstweines. Branntweinbereitung aus Obst. Die Nachmittage werden zu Uebungen im Laboratorium, |iu Herstellung und Prüfung von Obstproducten, Verpacken M Obstes rc. verwendet. Anmeldungen wollen baldigst geschehen. 2. Laudwirthschaftlicher Wintercnrsns zu Friedberg. Die Aufnahme neuer Schüler findet Montag den 2- November statt, der Beginn deS Unterrichts Dienstag den 8. November. Die Schule bietet jungen Landwtrthen namentlich auS lniltl.eren Betrieben Gelegenheit, diejenigen Fachkcnntnisse und len Bildungsgrad zu erlangen, welcher zum rationellen Be- lckt> der Landwtrthschaft und zur Uebernahme der verschte- lenem Selbstverwaltungsämter der heutigen Organisationen eoth«vendig ist. Ausgenommen werden in der Regel nur junge Leute jwislihcn 16 und 18 Jahren. Ausnahmsweise können, wo lit Verhältnisse das bedingen, auch jüngere oder ältere Leute ult Genehmigung Grotzh. Oberen landw. Behörde auf« Minimen werden. Das Schulgeld beträgt 25 Mk. für jedes Halbjahr. Die Anmeldungen find zu richten an unterfertigte Directiou. Friedberg, den 12. September 1896. Srotzh. Direction der Obstbauschule und landw. Winterschule Dr. v. Peter. Norrefte Vslffß telegr>phifcht» Lorreiponbenr-BnreR». Berlin, 30. September. Wie die „Post" schreibt, wird iki Reichsamt des Innern im Laufe des October mit den 'litgiierungea und Staaten, wo fich Börsen befinden, über die 'lit der PreiSnotirung solcher Maaren, deren börsen- nigiiger Terminhandel vom 1. Januar 1897 ab untersagt utiby in mündliche Beratungen treten. Diesen Berathungen lürioen die vor längerer Zeit durch die einzelnen Regie« Trogen von den Börsenvorständen erbetenen Vorschläge zur Nmberung der Börsenordnung zu Grunde gelegt werden, m nach endgiltiger Feststellung der neuen Börsenordnung l.ifie zu beurteilen sein, inwieweit die von den einzelnen Knereffenten bereit- ausgearbeiteten LieferungScontracte für Auheide fich dem neuen Rahmen der Dinge anpassen. Kassel, 30. September. Die hier vereinigten Vertreter flii kämmtlicher Invalid itätS- und AlterSversiche- «mgSanstalten deS Deutschen Reiche- nahmen einstimmig Uzende Erklärungen an: 1. Die in dem Entwurf eines HsetzeS zur Abänderung von ArbeiterverficherungSgefetzen «idoltenen Bestimmungen, welche auf eine Veränderung der WfiichtSführuvg über die VerficherungSanstalten hinzielen, fird geeigret, da- für die Durchführung der Versicherung AirutungSvolle Selbstverwaltung-recht und die Selbstständig« lini Her Versicherungsanstalten zu vernichten. 2. ®'e geltenden yifliimmungen, wonach sich die Aufstcht lediglich auf die Be- fiilzumg der gesetzlichen und statutarischen Vorschriften be- fUriikt und die bisherigen Aufsichtsinstanzen find ausreichend, mi erine wirksame Aufficht über die Versicherungsanstalten Wslvhren. 3. Die in dem Gesetzentwurf vorgesehene Er> Wlirrang der Befugnisse deS StaatScommissarS wird den Nichiäft-gang bet den VerficherungSanstalten erschweren und tiHLinngfamen. Die betreffende Bestimmung enthält den Keim W fortgesetzten Reibungen und Zwistigkeiten zwischen dem «!°aMcom«iflar und der VerfichernngSanstalt. 4. Für die Bildung von Sectioaen bei den VerficherungSanstalten fehlt jede Veranlassung- eine abändernde Maßregel würde nur geeignet fein, die Durchführung der Verficherung zu erschweren und zu vertheuern. Brüx, 30. September. Die Nacht verlief im hiefigen Bergwerksbezirk ohne Störung. Die Anfahrt der heutigen Tagesschichten unterblieb auf drei Schächten, und zwar in Kopitz, Brüx und Triepschicz. Auf allen übrigen Werken war der Betrieb nahezu normal. Depeschen M »«ton „Herold". Berlin, 30. September. Der Kaiser erlegte heute Vormittag einen capitalen Achtzehnender und nahm Mittags die Vorträge de- StaatSsecretärS des ReichS-MarineAmts und des Chefs des Marine-CabtnetS entgegen. Berlin, 30. September. Der Reichs«Commtsfar für die Pariser Welt-AuSstellung, Dr. Richter, ist auS Süddeutschland zurückgekehrt, wo er sich den Re« gierungrn vorgestellt und mit den Interessentenkreisen directe Fühlung genommen hat. In den industriellen Kreisen Süd« deutschlandS ist der „Post" zufolge ein lebhaftes Interesse für die Ausstellung vorhanden. Der Reichs-Commissar beabsichtigt demnächst Dresden zu besuchen und fich später mit den Interessenten der Groß'Jndustrte und der HandelScentren Nord- und Westdeutschlands direet in Verbindung zu setzen. Berlin, 30. September. In der heutigen Sitzung deS preußischen Städtetages wurde die endgültige Ein« stellung deS preußischen Städtetages in die Reihe der festgefügten Institute beschlossen. Derselbe wird, wenn nicht eine besondere Veranlassung zur Einberufung gegeben ist, längsten- alle zwei Jahre regelmäßig zujammenberufen werden. Im weiteren Verlauf der Verhandlungen wurde eine Resolution angenommen, welche lautet: „Der preußische Städtetag hält mir Rücksicht auf die neuerdings ergangenen entgegengesetzten Entscheidungen de- Ober-VerwaltungSgerichts und Reichsgerichts eine neue gleichmäßige Regelung der Vorschristen über Anstellung städtischer Gemeinde Beamten für erwünscht." Hierauf wurde der nächste Punkt der Tagesordnung, betr. Heranziehung der Stadtgemeinden zur Uebernahme von Geschäften für allgemeine staatliche Zwecke berathen. Zu dieser Frage wurden verschiedene Anträge angenommen. Damit ist die Tagesordnung erledigt. Zum Schluß gelangte noch ein Antrag des Stadtverordneten-DorsteherS Dr. LangerhanS« Berlin zur fast einstimmigen Annahme. Derselbe lautet: „Die Aufhebung der Privilegien der Beamten, Geistlichen und Lehrer in der Communalbesteuerung ist eine Forderung der Gerechtigkeit, deren Erfüllung länger nicht hinausgeschoben werden darf." Weitere Anregungen auS der Versammlung wurden nicht gegeben. Nachdem noch Oberbürgermeister Fuß- Kiel der Stadt Berlin und dem Oberbürgermeister Zelle den Dank der Versammlung ausgesprochen, wurde der Städtetag geschlossen. Die Theilnehmer versammelten fich Nachmittags zu einem Festmahl im Kaiserhof. Berlin, 30. September. Die Meldung, es könnte eine Vermehrung der Schutztruppe in Oftafrika in Erwägung kommen, bestätigt sich, nach den Informationen der „Poft" nicht. Vielmehr dürfte auch für eine größere militärische Operation gegen die Wahehe die Schutztruppe vollständig au-reichen, eine Ansicht, der auch der Gouverneur von Oftafrika, Major von Wißmann, noch in den letzten Tagen Ausdruck verliehen hat. Nach den letzten Berichten des Landeshauptmanns von Südwestafrika, Major Leutwein, ist es voraussichtlich nicht nöthig, die durch den Nachtrags« etat dieses Jahre- vorgesehene Verstärkung der Schutztruppe beizubehalten. Wie die „Post" weiter hört, ist bereits zum 1. Januar 1897 eine erhebliche Herabsetzung der Schutz« truppe in Südwestafrika in Aussicht genommen. Frankfurt a. M., 30. September. Die „Frkf. Ztg." meldet aus London: Aus Newyork wird gemeldet, daß die Telegraphisten und Signaltsten der Canadian-Pactfic- Bahn ftrtken. In dem Güterzugverkehr ist daher seit einigen Tagen eine Störung eingetreten, dagegen laufen die Personenzüge regelmäßig. Hamburg, 30. September. Der Stile der Hafenarbeiter ist beendet. Alle Forderungen sind ihnen bewilligt worden. Die Arbeit wurde heute wieder auf- genommeu. Dnx, 30. September. Zu dem Kohlenstrike im Brüxer Revier wird weiter gemeldet, sechs Arbeiter vom Therefia-Tiesbau-Schacht bei Brüx klebten an den Thüreu der Schachtgebäude Zettel an des Inhalt-: „Wer morgen einfährt, ist ein Kind de- Tode-." Zwei von ihnen wurden verhaftet. Gestern befanden fich im Ganzen etwa dreitausend Arbeiter ausständig. An vielen Stellen durchschnitten die Strikenden die Telephon-Verbindungen zwischen den Schächten. Paris, 30. September. Der Graf von Paris und Mathilde Bonaparte sind hier eingetroffen. Beide wollen vom Zarenpaar empfangen werden. Paris, 30. September. Officiell wird dementirt, daß der Zar noch einen vierten Tag in Paris bleiben soll. Paris, 30. September. Man ist fortgesetzt eifrig mit den Arbeiten zum Empfange des Zaren beschäftig! und hat heute damit begonnen, die in den Elyseeischen Feldern durch den letzten Sturm entlaubten Bäume mit künstlichen Blumen und Blättern zu schmücken. Lille,30. September. Die Brände an der franzöfischen Nordgrenze erneuern fich mit jedem Tage. In der vorigen Nacht find wieder sieben Pachthöfe durch Feuer eingeäschert worden. Cherbourg, 30. September. DaS Nordgeschwader ist gestern hier eingetroffen. London, 30. September. Lord Rosebery hat einem seiner politischen Freunde in Manchester bezüglich der Orientfrage folgende Erklärung abgegeben, welche die Blätter jetzt reproduciren. Ein europäischer Krieg bedeute eine Weltmetzelei- ich bin wett entfernt, zur Lösung der Orientsrage einen Krieg zu empfehlen, sondern glaube, daß nur eine energische einmüthige diplomatische Action der Großmächte diese Frage lösen kann. London, 30. September. Der Ausschuß der irländisch- republikanischen Föderation erläßt ein Manifest an alle Anhänger einer irischen Republik, in welchem zur offenen Revolte aufgefordert wird. London, 30. September. Hier geht das Gerücht, der Zar habe den Aufenthalt in Balm oral um 24 Stunden verlängert, um der Zarin noch einen Ruhetag zu gönnen. London, 30. September. Die Blätter veröffentlichen eine amtliche Mittheilung des türkischen Botschafters, wonach fich die Pforte energisch gegen die heftige Preßcampagne wider den Sultan verwahrt. Die Pforte erklärt, sie verwechsele nicht die englische Nation mit einigen politischen Agitatoren, die an der Spitze dieses Feldzuges stehen. Loudon, 30. September. Lord Salisbury erhielt vom Zaren den Andreas-Orden. Berlin, 1. October. Die Gasanstaltsarbeiter veranstalteten gestern Abend eine stark besuchte Versammlung, worin beschloffen wurde, bezüglich der Differenzen mit der Stadt die Vermittelung de- EinigungSamteS sofort anzurufen. Berlin, 1. October. Die internationale Kunstausstellung wurde gestern Abend unter einer längeren Ansprache des Kultusminister- geschloffen. Berlin, 1. October. Dem ,,Berl. Tagebl." zufolge liegt dem argentinischen Senat ein Gesetzentwurf vor, worin von der Regierung die Kündigung der Meistbegünstigungs-Handelsverträge verlangt wird. Ueber die Chancen dieses von zwei Senatoren eingebrachten Antrages ist noch nichts zu sagen. Dux, 1. October. In dem ganzen Kohlenbezirk stri keu ca. 5600 Arbeiter. Die Strikenden stürmten den Johanna- Schacht und brachten die Maschinen zum Stillstand. Der Maschinenmeister wurde mißhandelt, weil er seinen Posten nicht verlassen wollte. Da- ganze Strikegebiet ist durch Gendarmerie-Verstärkung und Militär belegt. Brussel, 1. October. Der „Soir" veröffentlicht die sensationelle Meldung über eine Schlacht der Congo- truppen, unter Führung des Barons Dhänis, gegen die Derwische. Letztere wurden geschlagen - mehrere Weiße wurden getödtet. Brüssel, 1. October. Dem „Patriote" zufolge veranstaltete eine Compagnie der Bürgergarde der Residenzstadt Laekeu republikanische Kundgebungen. Sie zogen durch die Stadt, sangen republikanische Lieder und riesen: „Hoch die sociale Republik." Die Regierung hat eine strenge Untersuchung eingeleitet. Antwerpen, 1. October. Infolge des englischen Dock- arbeiter-AuSstaudeS wird ein Geueralstrike der Hafenarbeiter befürchtet. Athen, 1. October. In Makedonien und bei Herakleion kamen heftige Zusammenstöße vor. Letztere wurden durch Angriffe der Muselmanen auf christliche Dörfer hervor- gerufeu. "WB. Berlin, 1. October. Aas Newyork wird gemeldet, daß der Sturm auch in Jacksouville gewüthet hat. 40 Personen sollen getödtet und die telegraphische Verbindung seit 27 Stunden unterbrochen sein. WB. Wtrbeen, 1. Oktober. Bet ein« Feuersbrunst im Soncertsaale während der gestrigen Vorstellung entstand eine Panik, wobei drei Personen getvdtet, vierzig verletzt wurden, darunter dreizehn schwer. Maa befürchtet, daß fich wettere Leichen nutet den Trümmern befinden. Da» Gebäude brannte in einer halben Stunde nieder. CoceUs rrn- prwhtjklkf# Dietzen den 1. October. ** Empfang. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog empfingen am 30. September eine Deputation de» Toange- ltschen Bunde», bestehend au» den Herren Lonfiftorialrath Dr. Leuschuer au» Wanzleben, Professor Bey schlag au» Halle und LandgerichtSrath Küchler von Darmstadt, den Psarrer Eger au» Hainchev, den Pfarrer Ambo», Strafanstalts-Geistlichen an der Zellenstrafanstalt Butzbach, den Pfarrer Diefenbach von Eudorf, den Decan Pull- mann au» Grünberg. Ernennung. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, den Lehrer an dem Realgym- nasium und der Realschule zu Mainz, zur Zeit in Alsfeld, Dr. Philipp Jacobi, zum Director der Realschule zu Alsfeld zu ernennen. * ♦ Ernannt wurden die HtlfSbremser bei deu Ober- hefftschen Eisenbahnen Karl Gorr au» Stammheim und Otto König aus Bergheim zu Bremsern bei deu Hessischen Staats-Eisenbahnen. • • Die Postschalter find von heute ab für da» Winter- Halbjahr erst wieder von 8 Uhr früh für da» Publikum geöffnet. • • Hessische Auwaltlkammer. Sam»tag den 3. October findet zu Mainz die dteSjährige Hauptversammlung der hessischen Anwaltskammer statt. Ausfallende Schwurgerichts Verhandlung. Die vor den Geschworenen für Mittwoch Den 7. October anstehende Verhandlung gegen Joh. Becker von Heidelbach wegen Brandstiftung fällt au». Der Angeklagte ist durch Beschluß de» Landgericht» (Strafkammer) wegen Mangel an Beweisen außer Verfolgung gesetzt. • • Jubiläum. Wiederum kann unser Ga»' und Wasser- werk auf die 25jährige Thätigkeit eine» treuen Be- amten zurückblickeu. Herr Ludwig Friedrich trat heute vor 25 Jahren in die Dienste des Gaswerk» und hat in seiner vielseitigen Beschäftigung al» Spengler, al» Monteur und Installateur immer AnerkennenSwerthes geleistet. Namentlich hat derselbe auch die Aufnahme der GaS- und Waffer- meffer, wie alle seine Obliegenheiten, aufs Gewiffenhafteste besorgt, so daß ihm — auch in Anbetracht seines guten Der- halten» im Uebrigen — beim Uebergang dr» Werke» in städtischen Besitz gerne die Eigenschaft eine» städtischen Beamten verliehen werden konnte. — Möge der Jubilar in guter Gesundheit noch lange Jahre seine» Amte» walten, in derselben Pst chttreue, wie eß seither immer der Fall war, da» sei heute der herzlichste Glückwunsch seiner Vorgesetzten, Mitarbeiter und gewiß Aller, die ihn kennen. • * Die Promenaden Eoneerte haben wieder begonnen. Gestern Vormittag sand da» erste Concert nach Wiedereintreffen de» Regiments in der Südanlage statt. • • Freibad. DaS Freibad ist seit gestern geschloffen, nachdem die Badefrequenz täglich auf eine Perfon gesunken war. E» haben in der abgelaufenen Saison 24- biß 25000 Personen diese von der Stadt eingerichtete Badegelegenheit benutzt. * • BerirrteS Wild. Gestern Vormittag beobachtete ein hiesiger Bürger auf dem Selterßweg, wie ein Vogel an dem Schellenberg'schen Hause herumflatterte und alßbald auf daß Trottoir ntederfiel. ES stellte fich heraus, daß eß ein Rebhuhn war. Der den Herrn begleitende Hund fing da» Rebhuhn und wurde dasselbe auf dem Poltzeiamt al» „gefunden" abgeliefert. *♦ Sparkasse». Nach den Ergebnissen der Verwaltung der Sparkassen im Großherzogthum Hessen im Jahre 1894 betrug die Zahl der Einleger im Großherzogthum am Anfang deß Jahre» 1894 tnßgesammt 193,603, am Ende desselben Jahre» 199,034, der Betrag der Einlagen am Anfang deß Jahres Mk. 141,389,001.33, am Ende de» Jahre» Mk. 150,019,475.75. * Die Letzten ihrer Art. In diesem Jahre sind eß 800 Jahre, daß der letzte Biber, von dem die Jagdannalen in unserem Großherzogthum melden, gefangen wurde. Eß geschah die» im Main, nicht weit von Stockstadt a. M. Bei dieser Gelegenheit sei daran erinnert, daß der letzte Bär in Hessen im Jahre 1678 im Vogelßberger „Oberwald" erlegt wurde und zwar durch den Oberjäger de» Freiherrn v. Riedesel, Jennisch. Die letzte Bärenhetze („Bärenhatz"), eine noch Anfang» deß 17. Jahrhunderts fehr bekannte und beliebte Belustigung, wurde 1623 im Schloßhofe zu Darmstadt abgehalten. Der letzte Wolf fiel am 6. Januar 1841 im Lorscher Wald, nachdem er vom Frühjahr 1840 an 31 Schafe und 50 Frischlinge zerrissen hatte, nicht gezählt eine Menge von Rehen und Rorhwild. Ein Jäger deß Herrn v. Grancy machte diese» Thier unschädlich. Jetzt steht der gefürchtete Isegrim von Lorsch auögestopft im Darmstädter Museum. •• Kaufmännische Fortbildungsschule. Heutzutage, wo jeder Stand daß Bedürfniß deß Unterricht» mehr al» je er* kennt, wo sich bet Handel zut Wissenschaft ethoben hat, wo die Untettichtßanstalten verbeffrrt und vermehrt find, ist eß unbegreiflich, wenn solche Bortheile, welche die Neuzeit erzeugt hat, theilweise noch unbeachtet gelassen werden. Der Kaufmann braucht nicht gerade ein Gelehrter zu sein, aber er soll sein Fach in jeder Beziehung nicht oberflächlich, sondern gründlich, theoretisch und practisch kennen lernen. Für Diejenigen, welche in diesem Berufe stehen, wäre nicht nöthig, darauf hinzuweifeo, wohl aber für alle, welche diesem Stande ferne stehen und seine Erfordernisse nicht kennen, deren Söhne aber al» Lehrlinge in kaufmännische Geschäfte eintreten. Solche Lehrlinge müssen nun für den Beruf ausgebildet werden. Da eß aber bei dem heutigen Geschäftsverkehr dem Prinzipal nicht mehr möglich ist, für die Bernfßbildung in so umfangreicher Weise zu sorgen und die gegenwärtige Zeit ein rastlose» Arbeiten de» Prinzipal» erfordert, so muß die Ausbildung unterstützt werden durch Besuch einer kaufmännischen Fachschule. Eß liegt uu» allerdings fern, zu be- haupten, die Fachschule sei der einzige Weg zum Ziele; nein, sie soll nur die treibende Kraft für die BerufStüchtigkeit sein, und dem jungen Kaufmann neben der Praxis anch die zum Berufe nöthige Theorie beibringen. Die Fachschule erstrebt nicht bloß eine Fachbildung, sondern fie erzieht auch die ihr anvertrauten Jünglinge d. h. sie übt eine fitttliche Einwirkung auf Herz und Gemüth au». Die Fachschule, mit der deshalb auch ein Lehrlingßheim verbunden ist, will ihre Schüler gewöhnen an feste Ordnung und Zncht, an Irene Pflichterfüllung und strenge Ehrenhaftigkeit. Die Schule will auch moralisch auf fie Einstuß gewinnen, sie abzulenken uchen von dem materiellen Genußleben unserer Zeit, von den chädlichen Einflüssen be» Kneipleben»- e» soll in ihnen baS Bewußtsein geweckt und geschärft werben, daß fie Mitglieder eine» hochachtbaren Staude» find, deffen Ansehen und Würde fie schon jetzt und noch mehr später zu vertreten haben. — AuS dem Gesagten geht aber hervor, daß die Fachschule nicht nur für Lehrlinge geschaffen ist, nein, auch HandlungS- gehülfen sollen fie besuchen und nicht meinen, fie hätten au»- gelernt- ein Mensch lernt nie au», wer er auch sei, und etwa» Gute» und Nützliches lernt man nie zu spät. Das an der Jugend emporgeschoffene, nur taube Früchte tragende Rei» — Einbildung — muß vertrocknen- erst wenn ein ge- wiffer Grad von Bildung erreicht ist, dann kommt die Er- kenntniß von der Unvollkommenheit des WiffenS und damit gleichzeitig der Trieb nach Vervollkommnung. Wenn man die Berichte der StellenvermittlungSgeschäfte liest, so staunt man über die Schwierigkeit, Stellen zu besetzen, sobald der Prinzipal nur wenig mehr al» gewöhnliche Leistungen fordert. Gar viele der fich Kaufleute nennenden Bewerber find oft nicht im Stande, schön und orthographisch richtig zu schreiben, noch viel weniger entsprechen sie den Ansprüchen in Buchführung, Wechselkunde, Rechnen und Correspondenz. In solchen Fällen hält es natürlich sehr schwer, Stellungen zu vermitteln, und eß darf deshalb nicht Wunder nehmen, wenn so manche Bewerbung erfolglos bleibt und Has Heer der Stellenlosen große Zahlen aufweist. In unserer Zeit fordert man, und das mit Recht, nicht nur Kenntnis der allernoth- wendigsten Fächer, sondern auch Vertrautheit mit der englischen und französischen Sprache und doppelte Buchhaltung. Dies alles kann ein junger Mann, Lehrling und Commis, fich aneignen durch Fleiß und Eifer im Geschäfte und den Besuch der Kaufmännischen Fachschule. Hoffentlich liegt die Zeit nicht mehr allzufern, daß auch von den hiesigen Prinzipalen, wie dies schon in vielen Städten geschieht, bei Enga- gierung eineß Lehrlings oder Commis die Vorlage eines Zeugniffes über den Besuch einer Kaufmännischen Fachschule verlangt wird, ober ’bie Verpflichtung bieselbe zu besuchen. Mit dem 5. October er. beginnt nun wieder der Winter- Cursuß der hiesigen Fachschule und wird allen jungen Kaufleuten, welche der Ausbildung noch bedürfen, empfohlen, dieses zum Wohle der Stadt, zum Nutzen deß kaufmännischen Standes und zur Ehre deß Berufs gegründete Institut zu besuchen. •• lieber die Delegirteu Berfammlnng hessischer Jnuu«gen am vorigen Sonntag in Darmstadt ist noch folgende» nachzutragen: Herr Köb er i g - Mainz bemerkte u. A.: Wenn man die Innungen mahne, ruhig und sachlich zu bleiben, so erwarte er, daß man auch fernere Ausschreitungen von Ge- werbevereinSseite verhindere, namentlich den Eifer der Herren RcchtSanwalt C a l m a n - Alzey und Reallehrer Kahl- Wimpffen mäßige. — Frhr. v. Heyl: Der Bestand des Handwerks scheine ihm gesichert, 1882 waren in ihm 3 Mill. Menschen beschäftigt- 1892 bestanden bereit« 10866 Innungen mit 327,845 Mitgliedern. Der Handwerkertag in Halle 1894 vertrat 600,000 selbstständige Handwerker, welche die Organisation, wie sie im heutigen Gesetzentwurf (gemeint ist die Zwangs Organisation deS Handwerk«) vorliege, forderten- dagegen seien 466 Gewerbevereine mit 53,000 Mitgliedern zu stellen, welche den Entwurf ablehnten. ES könne für den Gesetzgeber keine Frage sein, daß ihm da« Urtheil von 600,000 Fachleuten mehr gelten müffe, al« das Urtheil von 53,000 Leuten, die zum großen Theil keine Fachleute seien. Redner hebt noch hervor, daß die Gewerbevereine durch die Beschlüsse in Stuttgart sich zu ihrer früheren Stellung zum Handwerkerstande in Widerspruch gesetzt hätten - denn im Prinzip hätten fich die Gewerbevereine früher für die Zwangsinnung ausgesprochen und sehen jetzt darin eine Gefährdung der Gewerbefreiheit. Seit Aufhebung der Innungen, feit 1848, hätte fich da« Handwerk bemüht, zu einer Organisation zurückzukommen. Nur die Handwerker selbst könnten beurtheilen, wo den Handwerker der Schuh drücke, mit schönen Reden werde ihnen nicht aufgeholfen. (Beifall). Die Behauptung, daß der Handwerkerstand untergehe, widerspreche den statistischen Erfahrungen; e« fehle nicht an Arbeit, sondern an qualificirten Arbeitern (Beifall), solche gebrauche auch der Großbetrieb- deshalb sei eine Besserung der Lehr» lingsorganisation und de« Schulwesens dankbar zu begrüßen. Da« Prinzip de» HandwerkerorganifationS-Entwurf» billige die Mehrheit de» Reichstage«, die weitgehende Forderung des Besäht- gungsnachwetse» aber würden die Regierungen nicht bewilligen. Der Widerstand der süddeutschen Gewerbevereine habe keine Berechtigung, fie find nicht sachlich qualificirt- ihr Verdienst liegt auf dem Gebiete der Schule, nicht aber auf dem Wirth- schaftllchen. Redner ist der Ansicht, daß später auch die Industrie fich in ZwangSverbänden zusammenschließen müffe. Nur diese Organisationen führen zum socialen Gleichgewicht zwischen den Ständen, jeder Stand könne dann der Regierung daS Material für die Gesetzgebung geben. B:S vor Kurzem . habe nur der Handel eine Vertretung gehabt, deswegen seien I auch bei Abschluß der letzten Handelsverträge die Jntereffen der Laodwirthschaft und de« Handwerk» zu kurz getometn Die Földernog der gegenseitigen Gerechtigkeit in Handel an, Wandel sei so recht Aufgabe der Innungen. Die auf ben Stuttgarter Gewerbetage erhobene Beschuldigung, die fe werbefreiheit werde beschränkt, sei grundfalsch. Rach mj. vor fei Jede« unbenommen, jede« Geschäft zu betreitnr Er hoffe, die heutige Versammlung werde dazu bettragm die Großh. Regierung für die Vorlage günstig zu ftimeta fie werde einsehen, daß die hier versammelten Männer kevi, „Zünftler*, sondern im vollen Leben der Gegenwart stehent, Handwerker find, die nicht» wollen, al» dem Besten ih?,i Berufe» zu dienen. Oberbürgermeister B r i n k - Offenbar Er leite den OrtSgewerbeverein in Offenbach, gehöre au» dem engeren Ausschuß an, habe aber immer daß Gefühl gt habt, daß er an diese Stelle nicht gehöre, daß ein Hart werter diese einnehmen müffe, aber er habe biß jetzt keinen geeigneten Mann dafür gefunden. Die Handwerk» beteiligten fich zu wenig am Verein. Oberbürgenneiü» Küchler-Worms erklärt, die BerufS-Organisation sei h einzige, die Lehrlinge erziehen könne und die die Sem»»«, vereine nicht verdrängen. Beide können nebeneinander fe, stehen und segensreich wirken. Lantz-Darmstadt: Sch^ bilbung allein befreie den Handwerker nicht aus seiner uuler,. bar gedrückten Lage, das thue tüchtige Werkstattbilduvg ml Vereinigung mit seinen BerusSgenoffen. Mühlfeld-Darn. stadt wendet fich gegen den Reallehrer Kahl in Wimpsfe», der auf Kosten deS LandeSgewerbevereinS gegen die Innung, wirke und letztere in entstellender Darstellung Heruutersehe. 4- Schien. 30. September, von ruchloser Hand »un- gestern ein auf dem Felde fitzender großer Haufen 6tri| in Brand gesteckt, wodurch dem Sigenthümer ein beträchtlicher Schaden entstand. Hoffentlich gelingt die Ermittelung des zur Zeit noch unbekannten ThäterS. 4- An» Starkenburg, 30. September. Zufolge höhem Weisung wurden letzthin durch die Gendarmeriestationen fr. Hebungen über den Bestand und die Personalien der Reserve- und Landwehrofsiziere in den einzelnen Bezirken Dialogen. Der Zweck dieser Ermittelungen ist noch nicht näh» bekannt. §§ HartmannShain, 28. September. Heute Rachaiin^ gegen V>4 Uhr wurde der Postillon auf der Poststrefr Grebenhain Gedern bei dem sogen. Weidhecken Teich gewai: daß eine Person im Wasser lag. Der Postillon fo»u die Passagiere versuchten den Mann mittelst Stangen heraot- zuholen. In der Leiche wurde der 86 jährige AuSzügln Heinrich Lavglitz I. von hier erkannt. § Aus bet Odetfotsterei Grebenhain, 29. September. Der in der Gemarkung Crainfeld liegende, zur hiestgen Oberförsterei gehörige sogen. „Röthenbacher Fischteich' toaxtt gestern auS gefischt. DaS Gesammt-Srgebnlß war iln W befriedigende» und wurde von der Wallau'schen Ftschhaublung in Mainz gekauft. □ Darmstadt, 30. September. Die 9. Generalversammlung des Evangelischen Bunde» hat herü die erste, sehr zahlreich besuchte öffentliche Haupr- Versammlung im „Saalbau" begonnen. Die Priiseozlrsit verzeichnet 540 Teilnehmer. Der Schriftführer deß Sentia/ Vorstände», Confistorialrath Leuschner-Wanzleben, mad;:t von dem gnädigen Empfange Mittheilung, den ba» Bündel- präfibium in einer Aubtenz beim Großh erzog gefunkt An bett am Erscheinen verhlnberen Präfibenten, Graf va» Wintzingerobe-Bobenstein, „ben hochverdienten Führet bes BunbeS, bem leuchtenben vorbllb seiner ©tanbetgenoffen', wurde ein BegrüßungStelegramm geschickt, ebenso aa ben zur Zeit in Wiesbaden tagenden allgemeinen deutschen Kirchen- gesangvereinStag. Unter begeisterter Zustimmung mürbe die Absendung von HuldigungStelegrawmen an dm Kaiser und den Großherzog beschloffen. Der Borfitzende, ^ad- gerichtsrath Küchler, gab alß erster der Begrüßenden dem Wirkl. Geheimrath Dr. Goldmann Excellenz das von der im Auftrage beß Oberconsistoriumß herzlichen BIM wünsch entbot, ba« ersprießliche Wirken beß Bundes anerkannt und alle EvangeUschen zum Anschluß daran, bezw. Handinhanr gehen damit Zwecks einträchtigen Zusammenwirkens für d: Wahrung der deutsch - protestantischen Interessen ermahm- Die Glückwünsche der theologischen Facultät Der Lande» Universität Gießen überbrachte der Decan, Herr Pta Dr. Kattenbusch, der dem Bunde weitere» Gedeihei namentlich auch eine OrganisationSform, die am wirksam^ ins Volk dränge, und jederzeit ächte Männer al» ersolgreia Mitarbeiter wünschte. Die Glückwünsche der Stadt übe- brachte Beigeordneter Köhler, der daran erinnerte, daßmc fich hier in der Hauptstadt auch der am ersten protestatms-. hervortretenden Länder mit ihren vielfachen Erinneruoge befinde und dem weiteren Wirken de» Evangelischen Buvd»- in der Abwehr jeglicher Bestrebungen und Bewahruog b» eignen Hause» Glück und Erfolg zurief. Seiten» de» Adolf Verein» gratullrte Prälat Dr. Habicht, die innt» Gemeinschaft diese» Verein» und de» Bunde» betonend, we- letzterer auch fernerhin die Waffe in der Hand halten und r Schwert muthlg führen möge. Nach beredter Erwldervr aller Gratulationen Seiten» de» Centraloorstaode» »or. von Herrn Prof. Dr. Bey schlag-Halle a. S. ein Born* über da» Thema „Protestantißmu» und ®• l1 ’ schule" gehalten. Er führte in 1»/,stündiger SrörterMS au», daß die deutsche Volksschule, um die nn» die länber vielfach beneiden, au» dem Geiste be» Protestantis« hervorgegangen fei, ber In erster Linie feiner Natur o bllbung»freunblid) unb bllbungSsörbernb unb da» meltgtW^ liche Band von Glauben und Bilbung geknüpft habe. Das Wlnbthorst und seinen Nachfolgern beantragte „Condominiuii an der Schule, ba» bald ein „Dominium“ »erben bü" wurde scharf -urückgewiesen unb gefordert, daß der «J’’’11 Religionsunterricht, von einem Lehrer ihrer Tonfesfioa theilt, Mittelpunkt be» ganzen Unterricht» bleibe. Die * würbe mit stürmischem Beifall ausgenommen, — Später • noch Resolutionen gegen die Aushebung be» 3 vermittle tu tzaab» btt ilti ttiuyltf*« «trztutheirnet k-lbel -c. Die « lk-sien im Sesam babarch geschädigt loitmcu unb für 1 vorn Later des An 10,000 Mk. öautio let trat. Der Snx sei, eine gemeinfam simb». fr mußte itlNragen unb zmai b e einzelnen Fond, tk Sesammtsommi tjrkn tann Mtcr i n^tnagtn, um in l erkürt, die Sasse s, srrrm 8atn bie Si Ttt:jaalhmetr eir Fehlitlrige unb zt kaente bas Fehlen bmaß zur Sasse rii biese 8000 «l. nic »nbi nicht gemai Mk. hngrnv: Earsttzendr constati beklagte hätte biese ul einer von bti - Ter SoM om nach bn Si btr-aßgenommen h Küf«, -veil es ja ^^es er znriikkge ! ili g,.. Ml» : 11 i- fc M'inti) hiM, ,B rllchlostt haut • Stofeet Havsiii i ” Bglmhiton r Ech gelingt fe nten Thäterl, *• &W. 'eodarweriestaiic- tfonalten btt Sih einzelnen Bqiifc ifitn ist not nifr üer. Henle W Ion auf btt fr Weibhecken TlH |t S- Der mittelst Stangu :• » 86jährize L >t. beuhiliu, 29. fo b liegende, |r enbacher Fisit- nt'Trxebntß tr:; Mao'/cheo , D/e S. Sim, m Sunbti -al ssrntlichr mm. Mir beite ntr-Wauzildr-, i itüung, bin bil k. GrotzhttMS''- n Prafibm. ybtn hochbckWi'i ,b seiner S»' eschickt, tbenic« leinen bt*; eisterttrM grammen an• i. Der Doch fier der BegN: ann * ftorinmS keu bei»unbH- • j daran, 8nsawmenwin»^ 3*f"£ n .» dir r>«p Sunde »N eforv/ die °® . >te SKhrn» . toi* *' daran erinntltt' d.« *£,. * 6-»-'^ Pi JiM1’ • Geiste W * Linie 'E-- uns btont <’>■: «De Schwurgericht. W. Gießen, den 1. October 1896. Heute steht zur Verhandlung die Sache gegen den ehe- naUßen Gemeinderechner Hermann Rausch von Vilbel wegen verbrechen im Amt. Die Anklage vertritt Herr Staatsanwalt Koch, die vertheidigung führt Herr RechtS- wvalt Justizrath vr. Rosenberg- eS sind 15 Zeugen mb ein Sachverständiger zu hören. Der Angeklagte erklärt, im 22. August 1859 zu Vilbel geboren zu fein, ist ver- stiruhrt und hat zwei Kinder- er ist unbestraft. Der An- ItHcgte verwaltete außer den Gemeindegeldern als Rechner die Fonds der israelitischen Religionsgemeinde Vilbel, der evav«elischen Kirche Vilbel, der evangelischen Kirche Okarben, der Mergentheimer'schen Stiftung, der FeldbereioigungSkaffe Mal rc. Die Anklage behauptet, daß Rausch alle diese «affen im Gesammtbetrage von ca. 16,989 Mk. 54 Pfg. hbirrdj geschädigt habe, daß er diesen Betrag daraus ent« lomaten und sür fich verwandt hat. Der Gemeinde find öont Vater de« Angeklagten, deS früheren Gemeinderechners, 10,0*00 Mk. Kaution gestellt, welche bestehen blieb, als er ins Imt trat. Der Angeklagte erklärt, daß er verpflichtet gewesen sei, eine gemeinsame Kasse zu führen für alle die verschiedenen Kanbs. Er mußte alle Ein- und Ausgaben in ein Tagebuch naiiiagen und zwar sofort, wenn sie geleistet wurden. Für ile i inzelnen Fonds führte der Angeklagte HülsStagebücher. Die Gesammtsumme der MonatS-Einnahmen und Ausgaben tmriien dann unter einander der Reihe nach in daS Tagebuch eiagl tragen, um in der Weife als Controle zu bienen. Bausch Milt, die Kaffe fei seit 1886 nicht revidirt, er habe von ftinewn Vater die Kaffe Übernommen. 1895 habe die Ober« lchimngSkammer eine Revision vorgenommen. ES ergaben sich Reinbeträge und zwar ca. 8000 Mk. Der Angeklagte er- totale da» Fehlen der Summe an. Er schoß de« Fehl- ittroig zur Kaffe ein. Eine Feststellung, woran eS lag, daß liefe 8000 Mk. nicht vorhanden, wo dieselben hingekommen, Mrbe nicht gemacht. Darüber wo der Angeklagte diese 80001 Mk. hergenommen, verweigert er die Aussage. Der barfftzende constatirt, daß die Anklage behauptet, der An- Ittlogte hätte diesen Betrag ohne den Willen seines BaterS in? einer von demselben verwalteten Sparkaffe genommen. - Der Angeklagte giebt weiter zu, daß er einige > nach der Revision 3000 Mk. auS der Kaffe wieder Unaußgenommen habe, er habe fich aber dazu berechtigt ge- MKir, «eil eS ja sein zur Kaffe gegebene« Geld gewesen, aclcheS er zurückgenommen. Der Vorsitzende geht nun mit Di® Angeklagten die Liste derjenigen Personen durch, von eint» er für Rechnung der Gemeine rc. Geld erhoben mb worüber keine Buchungen, wsffl aber Quittungen lil Angeklagten vorhanden find. Der Angeklagte giebt fc Großen und Ganzen die Sachlage zu, nur einzelne Wen bestreitet er empfangen resp. deren Eintragung in Bücher absichtlich unterlaffen zu haben. Bankier Jacob «illnewald-Gießen hatte im vergangenen Jahre eine Mr 4«/eige Schuld der Stadt Vilbel in eine 3t/3%ige «gewandelt. Der Angeklagte ist in seiner Eigenschaft als Zchmer der Gemeinde beim Umtausch der Papiere thätig giBE'fen und wurden ihm außer einem Betrag von 30000Mk. 28)000 Mk. neue Papiere auSgehändigt. Hierüber hat der Lg, klagte keine Buchungen vorgenommen, er gesteht aber Ip, einen Saldo aus diesem Geschäft, der dem Bankhaus zu gekommen wäre, in die Gemeindekaffe gelegt zu haben. »Asch erklärt allerdings, daS Geschäft mit dem Bankhause Wvewald sei ganz Privatsache gewesen, soweit er den Um- l:a|$ besorgt, habe er dies privatim gemacht, denn ihm sei «4 vom Bankier eine Vergütung von 20 Pfg. pro Hundert foSr bewilligt worden, lieber einen Fehlbetrag in der ^Bereinigung von 4000 Mk. erklärt der Angeklagte, keine öilfanft geben zu können. ES kann nur möglich sein, daß Sü Buchung vergrffen und diese Summe nur Jemand als Abschlagszahlung erholten hat. Die Controlle über die ^(langen geschah durch die ertheilten Quittungen und eS ffri siehr leicht möglich, daß ihm einige Quittungen ent- otititt oder fortgekommen feien. Gestohlen könne der Be« Auz nicht sein, denn er habe die Kaffe im eisernen Schrank JÜtr: verwahrt. Der Angeklagte läßt durchbltcken, alS wenn Sir cirste Kaffendifferenz von 8000 Mark schon zu Zeiten Itafl Vaters bestanden hat. Aus Befragen erklärt Rausch |tloä, diese Behauptung nicht ansstellen zu können. Dem N-Magten kann nicht nachgewiesen werden, daß er in Runw Hau-Halt opulent gelebt hat. Ferner bestreitet der Ball-Seide v. 60 Pfg. Hettrreberg-Leide von 60 Pf. bts Mk. 18.65 p-Met.— glatt, gestreift, karriert, gemustert, Damaste rc. (ca. 240 versch. Qual, und 2000 versch. Farben, Dessin« rc.), porto- and rteaerfrel Ins Hua. Muster umgebend. Lager: oa. 2 Millionen Meter. 8694 Seiden-Fabriken G. Henneberg (k lh.«.), Zürich. WS-mtNche Mberficht der TsdeSsAle i« Gieße» 39. Woche. Vom 20. September bi« 26. September 1896. Eimoohnerzohl: angenommen tu 23 000 (tncl. 1600 MUttär). SterbltchkettSztffer: 29,39, nach Abzug der Ortsfremden 18,08» /». Kinder L« starben an: Zusammen: Erwachsene: im 1. Lebensjahr: 2.—16.3w Kunst-Ausstellung, SÄÄ nähme des Sam-tag«, von 11 dis 1 Uhr, am Mittwoch auch noch von 3 bi« 5 Uhr. «onntAfl« nn«»te»b»sch«M von » di» 8 Uhr. — Eintritlspret« für Ntchtmttglteder an Werttage» 50 Pfg., an Sonntagen 20 Pfg. Krebs Blutvergiftung Altersschwäche DiphtherttiS_____________________________ Summ«: 13 (5) 10 (4) — 3 (1) Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben mt, wte viele der Todesfälle in der betreffenden Krankhett auf von auSwärt« nach Iterfcbr, Can», u«6 Volk,wir1hichaft eitlm, 1. October. MarktbertchL Auf dem heutigen Wochenmartt kostete: Butter pr. Pfd. X 1,20-^,25, Hühnereier pr. St. 0 4k, 2 St. 12—15 Ä, Enteneier 0 2 ®t. iC 4/ eter pr. St. 00-00 H, Käse pr.St.5-7 Käsematte pr. ®t. 3 * Erbsen pr. Liter 16 5,, Linsen pr. Liter 28 Zeuben pr. Pa« X 0,60 bis 0,70, Hühner pr. Stück 0,90 bis 1,00, Hahnen pr.Stück X 0,50-0,70, Enten pr. Stück X 1,50-1,70, Gänse pr. Pfund X 0,48-0,54, Ochsenfletsch pr. Pfd. 70-74 A. M-und Rindfleffch pr. Pfd. 64-68 A. Schweinefleisch pr. Pfd. 56 bis 66.^' Schwein«, fleisch, gesalzen, pr. Pfd. 70 A. Kalbfleisch pr. Pfd. 60-00 Hammelfleisch ,r. Pfd. 60—70 A, Kartoffeln pr. 100 Mlo 100 Ml 6,00 X, Weißkraut pr. Stück 0- 00 A. Zwiebeln pr. Eentner X 4,00—5,00, Milch pr. Liter 16 A. Zwetschen pr. Centner X 6-7. jttntimte. 30. September. Frachtmarkt. Rother Weizen X 13,00, weißer Weizen X 00.00, Korn X 9.20, Gerste X 0.00, Hafer X 0.00. — Nach den statistischen Ermittelungen des Vereins deutscher Eisen- und Stahlindustrieller belief fich die Roheis«rv*od«ettem des Deutschen Reiches (einschließlich Luxemburgs) im Monat August 1896 auf 539 440 Tonnen, darunter Puddelroheisen und Spiegeleisen 135 903 Tonnen, Bessemerroheisen 46166 Tonnen, Thomasroheisen 280 784 Tonnen und Gießereiroheism 76 587 Tomen. Die Production im Juli 1896 betrug 539776 Tonnen. Vom 1. Januar bis 31. August 1896 wurden producirt 4175 021 Tonnen WitternngSbericht vom 30. September. Ein intensives barometrisches Maximum mit zwei Kernen im Innern von Rußland und im Süden von Irland, verläuft ron West Europa über die britischen Inseln, ^°nkreich, Nord- und Mittel-Deutschland ostwärts bts nach Rußland. Don demselben ist der Luftdruck sowohl nach Nordm als auch besonders nach Süden zu, woselbst fich relativ niederer Druck erhalten bat, jiemlid) rasch ab und besteht dementsprechend den südlichen Theilen rmsereS Gebietes, sowie im Gebirge trübe« und stellenweise regnerisches Wetter fort. Die Temperaturen find im Allgemeinm zwar etwas gestiegen, Hegen jedoch noch immer verhältnißmäßig tief. Im Norden wechselnde Bewölkung, im ©üben zunächst noch trüb und zeitweise regnerisch. Literatur und Kauft — Humoreske« ««d Pha«tasten von Max Kalbeck. Preis Mk. 4.20, geb. Mk. 5.— Für Mitglieder der Literarischen Gesellschaft Mk. 3.50 (Verlag der Ltterarischen Gesellschaft, Geschäft«, leitung: M. Breitenstein, Wien 1896.) Inhalt: Moschu«. — Der Gypspepagei. — Meine Vaterstadt. — Heimische Ostern. — Mein erster verdienst. — Cholera-Trost. — Wie man berühmt wird. — Ein Original. — Alte und neue Geigen. — Die Waschfrau der Literatur. — Im Goethe - Hause. — Die Feuerbestattung. — Stirn- mungvbild au« München. — Regen. — Geräusch und Stille. — Lob der Aigener Sommerftische. - Scho. - Der Einsiedler von St. Georgen. — Die Kreuaerschlvsser. — Natur und Kunstgenüsse. — In der Krankheit. — Die Hosen de« Andrea« Hoser. - Don der Waldbank. — E. T. A. Hoffmann im Ringtheater. — Dom Wörthersee. — Hochwasser. - Die «ppassionata. Mit diesem Werke erhalten wir Gelegenheit, Kalbe ck, den tiesfinnigen Lyriker, den berühmten Verfaffer und Bearbeiter der Textbücher zu den Opern Maffenets, MaScagni« und Smetanas, in einer neuen, ber deutschen Leserwelt fast noch ganz unbekannten Seite kennen und bewundern zu lernen, nämlich als Humoristen und phantastereichen Erjähler. Sein Humor ist jene feine klassische Heiterkei^ welche die Gemüther erfreut und zugleich erhebt, ein Humor, welcher die schwächenl der Menschheit geißelt und zugleich mit herzlicher Laune die Wunden heilt, welche die scharfe Feder hie und da schlägt. .Seine Phantastm find Skizzen voll Feinheit, Tiefe de« Gemüthe« und zugleich Cabinet«- stücke der Erzählung und Schilderung. E« ist ke n Zweifel, daß die Humoresken und Phantasten Kalbeck« bald in keiner Bibliothek, in keiner deutschm Familie fehlen werden. rcrrchttche Anzeigett der Stadt Gietzen. Evangelische »emeintzt. Freitag den 2. October, Abends 8 Uhr: Versammlung ber Confirmandenvereinigung ber MatthäuSgemeinbe in ber Herberge. Gottesdienst In der Synagoge. SamStag ben 3. October. Vorabend 5» Uhr, Morgens 9 Uhr, Nachmittag« 3 Uhr, SabbathauSgang G*5 Uhr. Gottesdienst der iSraelittschen Religionsgesellschaft. Freitag Abend 5" Uhr, SamStag vormittag 8* Uhr, Nachmittag 3 Uhr, SabbathauSgang 6" Uhr. Nachmittag 2« Uhr SchrifterklLrnng. WHsteingasfe 8. Wochengottesdienst Morgens 7 Uhr, Abends 6 Uhr. Herzleiden 2 (1) Lungenschwindsucht 3 (1) Turnverein Zu verkaufen. Empfehlungen. Der Porftanb. 8711 k** Verloren u. Gefunden. Ämi 8709 Vermiethungen. und Kinder. 8710 8608 5.» L. Chr. Rubsamen Wwe CroMT hnport Hi ■ 3 ao Deutsche Vacanzen-Vost^ in Gstttnge« 4700 Coursbericht 3 1906 101* Danksagung. M Für die überaus herzliche Theilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste unseres lieben, unvergeßlichen Kindes, für die zahlreichen Blumenspenden, insbesondere seinen Lehrern und Mitschülerinnen für die bewiesenen Zeichen der Liebe, sagen wir hiermit unseren innigsten Dank. Jean Arnold nebst Frau 1887 32* io.; w .httMb . Da» Srotzh.M ■ eirci i.^chaiaibt» t|. 3. unter den nac 1. Für den A pi Men. personal zu genau nach 2. Auf den M Orten des Händlern । sieben Tag, smcheftriein werden. S streng zu llrsprungsjc aus den Mo 5. Außer der selbsioerW der Thiere1 Bidingen, bi Globherz L. Süss Nachf IS Marktplatz 18. Rübsamen’sche Aade- und Schwimmanstalt Mache hiermit bekannt, daß die Badefrau beim Neberbringen der Badewäsche keinen Botenlohn oder anch Trinkgeld zu beanspruchen hat. <, ,t|l :*»®“ «iS» *"• » Ste, Mlti *°"n d« So* Sfüfttt, an V6 4ui। * ««»«,,ü, ft* ««BtaB '^Nton btt •**>*« ? H, Ä* I4«| «St > eixtn u t8t M >•"' i >» »01,7' it LK' ' ■ 15-20 Maurergeselle» und Handlanger finden sofort Beschäftigung. 8674 Ernst Haubach, Westanlage. Zwei tüchtige Schreiner- gehilfen sucht 8641 Emil Beil, Hammstraße 8. 8b7ö] Ein tüchtiger Pferdeknecht bet gutem Lohn sogleich angenommen. Neuenweg 28. Junger Deckel, gezeichnet schwarz mit gelb, entlaufe«. Wiederbringer gute Belohnung. Vor Ankauf wird gewarnt. 8707«irchenplatz 21, fVereinsnachrichten. | Fagonniren von Damen- und Kinderhüten besorgt rasch und billigst 8563 A. Fangmann, Babnbosstr. 29. Weißbindergesellen gesucht von 8706 W. Seipp I. von J. Kurz & Co.j Giessen, Knhnhvfstrisi^. Frankfurter Börse vom 30. September 1896. A. Kilbinger Seltersweg 19: 281< 8710] Kleine Wohnung per 15. Octbr. zu vermietben. Orünbergerstr. 42. 8695] Ein kleines Famtltenlogis zu vermiethen und bald zu beziehen. Ludwigstrake 58. 8698] Der mittlere Stocks SUv anlage 4, 8 Zimmer mit Zubehör, Gartenantheil rc, sofort zu vermiethen. Auf Wunsch auch Pferdestall mit Burschen- zimmer. Näheres Lüdaulage 3. zunächst der Lrcherstraße. 8698 D. Syben, Büchsenmacher im 1. Bataillon. Bei Bedarf von Schußwaffen jeder Art halte mich bestens em» pfohlen. Reparaturen werden prompt und preiswerth ausgeführt. Wohne von heute ab in meinem neuerbauten Hause "^3 2 Licherstrasse 2 Braver Junge findet stundenweise Beschäftigung. [8703 Näheres in der Exvedition d. Blattes. Uhrmacher-Lehrling gefacht. 8716 Wo? sagt die Exvedition dieses Blattes 3*/» Frankftr. Hyp. Bk. unk. b. 1906 101 50 3'/, Hambrgr.Hyv Bk. unk.b. 3'/, Frkf.Hvv.Sred.B. unk. b. 1906 101.20 3«/t Breutz Hvv. A Vk -nk b. 4 dto. unf.b. 1905 104.60 3'/> Pomm.Hyv.« « un b. 906 Maschinen- Näherinnen, geübte Weißzeugnäherinnen bevorzugt, finden sofort sehr lohnende Arbeit. 8647 Schirmfabrik Levi." 8301] Jüngeres Dienstmädchen ge, sucht. Bahnhofstraße 4, 111. 8622] Ein tüchtige« MLdchen, daS die Hausarbeit versteht und etwas kochen kann, auf alsbald zu miethen gesucht. Frau Echwa«, Bahnhofstraße 54- Qfall* fit** ein junger, tüchtiger (A’lCUl pUUJl Mann, welch.wahrend seiner Militärzeit Bursche bei höh Offizier war. Gute Zeugn. zu Diensten Anfragen bef. die Exped- d- Bl- unter E. S. [8697 Flößholz- Zimmcrspähne bei 8627 Zimmermeifter Schubecker. Haus mit Hosraum, Stallung und Nebengebäude, in schöner freier Lage ist zu verkaufen. 7412 K. Klees, Südanlage 8. für MiM voll Trllllksllcht! k versend. Anweisung nach 20jährtger m 3(i(ibtKräipt und ^5dffcn BerusSstörung, Briefen find —y O O C 30 Pfg. in Briefmarken beizufügen. Man — ---- - - ----- adrrsstre: Th. Koaetzky, Diozmst, Stein (Aareae. Schweiz). Briefporto 20 Pfg I ____ 8717] Schönes Famtlienlogis zu ver- miethen. «aplanSgafie 18. 87051 «irchenplatz 11, Hl: Zimmer mit Cabinet nach der Hauptstraße, nebst Küche mit Zubehör, Wafierlettung an Ehepaar ohne Kinder oder ruhige Mtethcr vom 1. November l I ab zu vermiethen- 8712] Ein Logis in der Landman«- firaße zu vermiethen. Zu erfragen in der Expedition d. Bl. 8715] Zwei ineinandergehende Stuben zu vermietben. «euenwea 10« K niltttV füt Pf"destall oder Lager sogleich zu vermiethen. 8489 Liebigstraße 58. 8605] In der früher Lony'schen Besitzung in der Mühlgasse sind per ersten 'November er. zwei Ttstlle und eine Scheune anderweitig zu vermiethen. ch. Gchaffstaedt, Schanzenstraße. |7ermischteAnzeigeiL| Betr. JnvaliditLtS. u. «lterSverfich. ertheilt Auskunft und fertigt Eingaben Vrivatfrtbent VoppelSdorf. Hammstr.12. Ein Schuhmacher übernimmt Arbeit in seiner Wohnung. Wo? sagt die Exped. d. Bl- 84/6 8568] Mädchen, daS in größerer WM- Lamen.Eoufeetion H Frankfurts thätig war, hat noch Tage frei. Näheres bei Frau Müller, Alieestraße 31 in. Für Vereinsdirigenten. Eine conservatorleoh gebildete, junge Pianistin empfiehlt sich zum Solo- spiel ober Begleitung vonSefLnge«. Honorar nach Uebereinkunft. Franco Off. unter P. 3454 an Haasenstein A Vogler, Wsrankfuri a.M. Kallücllicn nnö Hallbuierknn empfiehlt sich ein Buchhalter zur Einricht, und Beitrag, von Geschäftsbüchern oder sonst, schrtftl. Arb. für die Abendstunden. Offerten unter K. C. 100 an die Expedition d- Bl. erbeten-8708 DOOQO O Neuester vervollständigter 8 Placat - Fahrplan enthalt, die Fahrzeiten der auf den Stationen Giessen, Frankfurt a. M., Cassel, Marburg, Friedberg, Lollar, Fronhausen, Wetzlar, Coblenz, Deutz, Fulda, Alsfeld, Gelnhausen, Nidda, Stockheim, Gedern, Schotten, Laubach und Londorf ankommenden und abgehenden Eisenbabnzüge zum Preise von SO Pffc. in der Expedition des „Giessener — Der Fahrplan kann auch Anzeiger“ vorrtttng. durch die Austräger des „Anzeiger“ bezogen werden. gegr: 1046 Toilelte-Cream Nur echt mit Markt PlellrlDQ mri.„Prellrlng" InDosen 'aio,3Qu.6oPf.,in Tutena40U.80Pf. k In den Apotheken L und Drogerien. DnOherlnlla k en A ScbNNiWttii