1S96 Dienstag de« 2. Juni Erstes Blatt fr, 127 2lnrts- und Anzeigeblutt für den Tkveis Gietzen. Hratisöeilage: Hießener Zamilienbkätter Amtliche» Thcil ania Ci IOMH* Fabrik Ii« ehmi oob 8ngeigen zu der Nachmittag« für bei Wjenben Tag erscheinenden Nummer bi« Sonn. 10 Uhr. Alle Rnnoncen-Bureaux de« In- und Ru-lande« nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Die Gießener iet*m dem Anzeiger H«ntlich dreimal beigelegt Mühle; »sie 3 he, reingehs 1 Bier. Der -jener Anzeiger scheint täglich, »i:Mu«nahme de« Montag«. lität: wedische Thiii’f! ikleidungen . iincke, t a. M. iuf Lager. IlW-v Bolffl telegraphtsche« Correspondenz-Vnreau. Thorn, 31. Mai. Auf dem hiesigen Pionierübungsplatze ei itjüinbete sich eine Flattermine von selbst. Haupt» -2 Bi] AdamS, Lieutenant Hanvemann, Unteroffizier Plater, s Urvkrlich von der zweiten Compagnie deS 2. Pionierbataillons, , grtem schwer, mehrere Mannschaften leicht verwundet. BiertellShriger >, AtonaementSPreiH« 2 Mark 20 Pfg. Bringerlahn. | Durch die Post bezöge« 2 Mark 50 Pfg. Redaktion, tpebHiM und Druckerei: Achmtar.teMr.^ Fernsprecher 5L f uhr sie % Tt; c AurwH. ! “PpeiiKi Schuti” Aurlund. Pilse», 30. Mai. Bet einer Felddienstübung erschoß rMimjährlger einen Landwehr-Corporal. Die Unter- s i*it$ ist eingeleitet. Amsterdam, 30. Mai. Ein Personenzug, welcher Il.libsÜändische Ausflügler aus Paris zurückbrachte, stieß Kis-Melmando mit einer Loco motive zusammen. Il'iScrsonen wurden mehr oder weniger verletzt. Pari», 30. Mat. Der Minister des Aeußern drückte ^stchaltch dem Botschafter der Bereinigten Staaten das W.tib der französischen Regierung über bie Katastrophe Ab im. LoutS auS. Belgrad, 30. Mai. Der Centralausschuß ber r «. allen Partei beschloß bie Einberufung einer Massen- tliirf ammlung aus bem ganzen Laube zum 27. Juni, tejbtlt politische Lage beS LanbeS zu besprechen. Ferner s.W brr CentralauSschuß mehrere bisherige Parteigenofien, din ier ben früheren Minister beS Aeußeren, Georgewitsch, Unverläßlichkeit aus ber Partei auS. «the», 30. Mai. AuS Creta liegen weitere Nach- tto nicht vor. Gerüchtweise verlautet, baß zwei Batail- t [»: j|U je 900 Mann in Smyrna nach Creta eingeschifft f |tin. Anbere Verstärkungen werben in Saloniki zusammen- IHliin. Die griechische Regierung soll Einspruch erhoben t gegen bie Entseubung weiterer Truppen. theilung der Gedenkkrüge und Speisen theilzunehmen. Al4 die Berthetluug begann, entstand ein fürchterliches Gedränge, 331 Männer, Frauen und Kinder wurden erdrückt, 459 verwundet. Der Kaiser läßt 1000 Rubel an jede verwaiste Familie zahlen und die Begräbnißkosten auf seine Rechnung nehmen. WB. Motta«, 31. Mai, lO UHr Abends. Wie nunmehr amtlich festgestellt, betragt die Zahl der Getödteten oder an ihren Verletzungen erlegenen eintausenbein^inbert- achtunddreißig. Hd. Moskau, 31. Mai. Zu bem gestrigen Volks- feste auf bem ChodhnSkyfelbe hatten sich mehr als eine halbe Million Menschen eingefunben, um an ber Bertheilung ber Gedenkkrüge, ber Speisen unb Getränke theilzunehmen. Als bie Bertheilung begann, entstanb ein furchtbares Ge- bränge. 1138 Männer, Frauen unb Kinber würben nach amtlicher Feststellung er brückt, außerbem viele verwunbet. Die Hauptschulb an bem Unglück wirb ben nieberen Beamten zugeschriebev, bie mit ber Bertheilung ber Geschenke begannen, ehe bie Polizei eingetroffen war. Die letztere soll es aber auch an ben rechtzeitigen Anorbnungen zur Aufrechterhaltung ber Orbnung haben fehlen laffen. Die Bertheiler ber Becher bekamen vor ber anstürmenden Menge Angst unb anstatt bie Becher htnzureichen, warfen sie dieselben in baS Volk hinein. Erst als militärische Hilse civtraf, gelang e», Orbnung her- zuftellen und bie Tobten unb verwunbeten fortzuschaffen. Der Zar ist auf baS Tiefste erschüttert. Er läßt an jebe, ihres Ernährers beraubte Familie 1000 Rubel zahlen und trägt die Kosten für Bestattung ber Tobten unb Pflege ber Berwunbeten. Der Ober-Polizetmeister von Moskau versuchte einen Selbstmorb. Mottan, 31. Mai. Ueber bie Katastrophe wirb weiter berichtet: Etwa bretßtg Faden von ben Buden, worin bie Geschenke unb Erfrischungen aufgespeichert waren, befinbet sich ein tiefer, neun Faden breiter Graben. Die heraudrängende Menge stürzte nieder und die vorderen Rethen fielen in den- selben. Hunderte von Menschen füllten im Laufe von kaum fünfzehn Minuten den Graben. Die von hinten mit elementarer Gewalt geschobenen Mafien gingen über die niedergestürzten Leiber hinweg, ohne zu merken, ob sie Erde oder Menschen unter den Füßen hatten. Bis zu den aufgespeicherten Gaben vorgedrungen, begann die Menge, dieselben unter die heran- drängenden Massen zu schleudern. ES entstand ein furcht- bares Gewühl, welches wettere zahllose Opfer, mehr Verstümmelte als lobte, forberte. Die metsten Menschen erlitten ben Erstickungstod. Nachdem bie Orbnung wieber hergestellt war, kam bie Masse wieber zur Besinnung. Durch ben entsetzlichen Anblick ernüchtert, begann bie Menge, über baS Erlebte tief erschüttert, selbst bie Leichen auS bem Graben herauszubesörbern. Hierbei gab eS herzerschütternde Scenen, wenn Angehörige vermißt wurden. Die herbeigerufenen Militärärzte begannen sofort, die Ber- mundeten zu verbinden. Die Verwundeten wurden in Militär- lazarethwagen in die Krankenhäuser gebracht und die Leichen auf Feuerwehrwagen, mit Strohmatten bedeckt, nach den Feuerwehrrevieren und Krankenhäusern übergeführt. Die vieltausendköpfige Menge folgte in gedrückter Stimmung. In ein Hospital wurden drei Personen eingeliefert, bei welchen acute Geistesstörung eingetreten war. Der Zustand dieser Personen hat fich inzwischen wieder gebrfiert. Moskau, 31. Mai. Zur Feststellung der Ursache der Katastrophe ist eine gerichtliche Untersuchung eingeleitet worden. Die Gerichtsbehörde nahm heute eine Besichtigung des Ortes der Katastrophe vor. Auf dem Wagan- kow-Kirchhof liegen 12 82 Leichen, mit Tüchern bedeckt, und nur theilweise in Särgen. Der Anblick ist ein wahrhaft furchtbarer. Die Gesichter und Glieder sind so verstümmelt, daß die Einzelnen nur an den Kleidern erkennbar sind, wofern nicht diese ebenfalls zersetzt sind. Der Kirchhof ist von weinenden Menschengruppen 'angefüllt, welche ihre Angehörigen suchen- immer weitere Massen bewegen sich zum gleichen Zwecke nach dem Kirchhofe. Die Polizei hält die Ordnung aufrecht. Die Verunglückten sind meist Bauern und Arbeiter. Moskau, 31. Mat. Nicht nur aus Moskau, sondern auch aus den umliegenden Dorfschaften strömten bereits vorgestern Abend große Mafien auf das ChodynSki-Feld. Gegen 12 Uhr hatten fich bereits gegen 200,000 Personen Deutsche» Deich. Intrli», 30. Mai. Im „Reichsanzeiger" werden heute üetf Besetz, betreffend Abänderung des Zucker st euer- fillijtt rS, vom 27. Mai 1896, sowie der Text des dadurch : iityäiibetten Gesetzes, sowie das Gesetz zur Bekämpfung deS i inliutrren Wettbewerbes und das Gesetz, betreffend den Atzod°!ntartf für den Kaiser Wilhelm-Canal, von demselben ZlÄwA., veröffentlicht. - Der Reichskanzler Fürst Hohenlohe gedenkt tztzmr Abend von seinem Gute Grabowo bei Schneidemühl nioiiitr tu Berlin einzutreffen. — In diplomatischen Kreisen wird es als bemerkens» v mlh lbezeichnet, daß der bisherige französische Botschafter, Signier bette, ohne jede Auszeichnung von hier ge- f ftfrein ist. — Das Handelsgesetzbuch ist jetzt im Ministerium fmig, gestellt. Nachdem die Drucklegung erfolgt, wirb es 8 in bie Einzelstaaten unb die zur Abgabe von Gutachten be- eifran Corporationen unb Bereinigungen versanbt werben. — Die ministerielle „Berl. Corr." schreibt: In ber \ Bifie wirb von Neuem bie Nachricht verbreitet, baß von dW Z taat Seisenbahnverwaltung eine Neuorgavisa» t tim i.eS gesammten StationS- unb ExpebitionSdiensteS in JMtat genommen fei. Diese mit detaillirten Angaben über dH künftigen Amtsbezeichnungen unb BefolbungSverhältniffe ü iinhüipfte Nachricht beruht in ihrem ganzen Umfange auf 4 firinbumg. ___________________ ■9« 38. ei-Au^s 'M Billard, üx haltiges Lag« E n teil * SÄ*» vw** vekamttmachuug, j menffrnb bie Veranstaltung von Berloofungen innerhalb beS GroßherzogthumS. 7 er Turnverein zu Homberg a. d. Ohm beabsichtigt . «DocembcY l. IS. eine Berloofung von lanbwirthschaftlichen 2inhnffen gestattet worben. 8 teßen, den 29. Mai 1896. GroßherzogltcheS KreiSamt Gießen. v. Gagern. »en*'»rin I,,r Lei^ W Meßmer Anzeiger Kenerat-Wnzeiger. Alle Verletzten würben burch bie Explosion in bie Luft geschleudert. ______________ Depeschen bei Beriee .Hereld". Berlin, 31. Mal. Der frühere franzöfische Botschafter Herbette Ist gestern Abend mit feiner Familie nach Paris abgereist. Auf dem Bahnhofe verabschiedete fich derselbe von bem Personal ber Botschaft in herzlichster Weise. Kurz vor Abgang beS Zuges erschien ber StaatSsecretär Freiherr v. Marschall, um bem scheibenben StaatSwanne Lebewohl u sagen. Berlin, 31. Mai. Die Nr. 22 beS „Socialist" ist dem „Vorwärts" zufolge am Freitag Morgen polizeilich befchlagnahrnt worden. Beanstandet wurde ein Artikel des Tischlers Jean Wilgust aus Frankfurt a. M., worin ber» elbe seine persönlichen Erlebnisse währenb beS Frankfurter FriebenSfeste» schilbert. Borgefunben würben 72 Exemplare. Budapest, 31. Mal. Von mehreren deutschen Reichs» tagSmltgllebern, die zur MilleniumSfeler eingeloben würben, ist burch bie Botschaft in Berlin hier angefragt worben, welches .ber geeignetste Zeitpunkt zum Erscheinen in Bubapest wäre. Als Antwort finb seitens ber ungarischen Regierung bie Tage vom 5. dis zum 8. Juni genannt worden. PnerSbnrg, 31. Mai. Der Zar wird mit seiner Gemahlin, wie in Hofkreisen verlautet, bestimmt im September am Wiener Hof einen Besuch abstatten. Konstantinopel, 31. Mai. In energischem und dringendem Tone find die mündlichen Vorstellungen der Botschafter bei der Pforte gehalten wegen Ernennung eines christlichen Gouverneurs in Zeitun, damit auf Kreta wieder geordnete Zustände hergestellt werden. Athen, 31. Mai. Die Türkei soll entschloffen sein, ben Aufstand in Kreta blutig zu unterdrücken. In Canea versuchen die Consuln, die Aufständischen zum Ausgeben der Belagerung von VamoS zu überreden. In Heraklion ist bie Lage für bie Christen äußerst kritisch, ba jetzt bie Mohamebaner von ben türkischen Behörben nicht mehr am Einbringen in bie Stabt gehinbert zu werben scheinen, benn in Mafien ziehen bie Mohamebaner jetzt ein. Die Consuln verlangen die Entsenbung eines Kriegsschiffes. Berlin, 1. Juni. Fritz Friedmann wurde gestern früh auf dem Greaz-Bahnhofe Amanweiler der deutschen Behörde übergeben. Derselbe traf um 8 Uhr in Metz ein, woselbst er vom Staatsanwalt einem Verhör unterzogen wurde. Um 9 Uhr erfolgte die Weiterreise über Saar- brücken und Frankfurt a. M. nach Berlin, wo er heute Morgen erwartet wird. Wien, 1. Juni. Der Controleur der städtischen Haupt- kaffe, Theodor Jasf, hat fich gestern im Prater er- schossen. Die Kränkung über einen Fehltritt seines Sohnes soll baS Motiv beS Selbstmordes sein. Badapest, 1. Juni. Kaiser Franz Joseph ist gestern hier eingetroffen unb wirb heute Mittag bie Delegationen empfangen. Pari-, 1. Juni. Die Getreibe-Ernte ist infolge ber anbauernben Trockenheit in ber Loire-Gegend fast vollständig verloren. Pari», 1. Juni. Präsident Faure ließ dem Zaren telegraphisch sein Beileid anläßlich deS Moskauer Unglücks» falleS ausdrücken. Sammlungen für die Hinterbliebenen ber Verunglückten würben eingeleitet. Pari«, 1. Juni. Trotz beS BefchluffeS ber Socialisten, in ber Kammer für bie Besteuerung der Rente zu stimmen, dürfte die Steuer nicht durchgehen, weil die Monarchisten und Ralllirten dagegen stimmen müffen. Bis» her find elf Anträge auf BerfaffungSrevifion in ber Kammer gestellt. Da für bie Aufnahme ber Anträge in bie TageS» orbnung trotz ber Opposition ber Regierung eine Mehrheit von 53 Stimmen vorhanben war, glaubt man, baß für bie BerfaffungSrevision auch bei ber befinitiven Abstimmung eine Mehrheit herauskommt. Die Monarchisten können sich nämlich ihrer Abstimmung nicht enthalten, ohne ihre eigenen In- tereffen zu verrathen. Athen, 1. Juni. Die türkischen Truppen haben bie in Damos eingeschloffene Abteilung befreit. — Der Groß- fürst-Thronfolger ist gestern in PatraS angekommen unb nach Konstantinopel weitergereist. Pratoria, l.Juni. Präsident Krüger empfing gestern die Begnadigten, welche ihm ihren Dank auSdrückten. WB. Moskau, 31. Mai. Auf dem Chodhnskyfelde be dem PetrowskypalaiS waren feit gestern Abend mehrere hunderttausend Personen versammelt, um an der heutigen Der- aogesammelt. Tie Menge Ließ sich wie in einem Lager nieder, zündete Wachtfeuer an und verbrachte die Nacht singend und sich belustigend. Als der Morgen dämmerte, strömten immer größere Menscbenmaffen herbei. Die Menge wuchs von Minute zu Minute und hatte sich gegen 4 Uhr nahezu verdoppelt. Diespeciell anläßlich der Krönung gebildete Polizei, welcher die Wache oblag, verlangte Verstärkung durch die ständige Polizei. Infolgedessen trafen gegen 5 Uhr Mannschaften von Kosaken und Polizei ein. Inzwischen hatte die Menge einen bedrohlichen Umfang angenommen und begann gegen die am Rande deS Feldes errichteten Schaubuden vorzudringen, in denen die Gaben für da- Volk aufgespeichert waren. Die Menge brach gewaltsam in die Buden ein. In der sechsten Stunde wurde beschlossen, mit der Vertheilung zu beginnen. Die hundert mit der Vertheilung beauftragten Personen konnten gegenüber der ungestüm andräugeuden Menge nicht schnell genug die in Bündeln vereinigten Gaben vertheilen - in den engen Zügen zwischen den Schaubuden entstand ein furchtbares Gedränge, welches unter dem Nachdrängen der nach hunderttausenden zählenden Menge von Augenblick zu Augenblick wuchs und die bereit- gemeldete schreckliche Zahl von Opfern zur Folge hatte. Man hörte herzzerreißende- Schreien und Seufzen, bi- eß endlich den Kosaken gelang, einen Thetl der Menge vom Platze zu drängen. Diele Tausende kehrten schon zeitig, von panischem Schrecken ergriffen, in die Straßen der Stadt zurück. Bis zum späten Nachmittag sah man die Wagen der Feuerwehr und Arbeitswagen langsam durch die Straßen der Stadt hiueinziehen, welche die Leichen nach den Höfen der Hospitäler und die Kranken nach den Hospitälern brachten. Die Verunglückten sind meistens Frauen, auch zahlreiche Kinder befinden sich darunter. Die Zahl der Schwerverwundete« wird auf 200 geschätzt. Moskau, 1. Juni. Die Stadt steht noch unter dem Eindruck de- großen Unglücks auf dem ChodynSky- felde, welches gestern, nachdem Tobte und Verwundete weg- geschafft waren, einem Schlachtfelde gleich sah. Eine Anzahl Tobte hat man gestern noch gefunden. ES verlautet, daß die Zahl der umgekommenen Menschen sich auf etwa 3000 beläuft. Zu den Buden, wo die Todten mit theilweise ganz entstellten Gesichtern untergebracht find, haben nur diejenigen Personen Zutritt, welche Angehörige ermitteln wollen. Nach den Angaben der Polizei hatten die Unfälle schon um 4 Uhr Morgens begonnen, zu welcher Zeit etwa •/< Millionen Menschen zusammen waren. ES find fast ausschließlich Bauern und Arbeiter umgekommen. Ausländer befinden sich unter den Todten und Verwundeten nicht. Mit der Beerdigung wurde gestern Nachmittag begonnen. Auf Veran- laffung deS Zaren wurde eine Trauerandackt für die Verunglückten in der Kirche des Kreml-Palais gehalten, bei welcher das Zarenpaar, die Großfürsten und Großfürstinnen mit Gefolge theilnahmen. Später besuchten die hohen Herrschaften die Krankenhäuser. WB. Vern, 1. Juni. Die Ortschaft Kienholz bei Drienz im Berner Oberland wurde durch Abstürze und Rutschungen infolge WtldwafserS theilweise zerstört und mußte vollständig verlaffen werden. Die Straße ist zerstört, der Eisenbahnverkehr unterbrochen- der Schaden an Gebäuden und Culturland ist groß. Coceks rrrrd prwhtsiclle* *. Gießen, den 1. Juni. ♦♦ Nach dem Jahres Bericht des Octroi-ZuspeciorS pro 1896/96 beträgt: > daS Octrot-Einkommen der Stadt Gießen 1894/95 1895/96 Jl 1. für Schlachtvieh 30667.65 31491.99 2. „ Fleisch und Wildpret 4 894.61 4 789.59 3. „ Mehl und Früchte 28 749.18 31602.56 4. „ Brennmaterial 28 245.90 29298.54 6. „ Getränke 26 881.71 29127.83 Zusammen 119 439.05 126310.51 119 439.05 daher in 1895/96 mehr 6 871.46 B. Die Rückvergütungen betragen: 1. für Schlachtvieh und Fletsch :c. 612.99 645.08 2. „ Brennmaterial 670.19 743.94 3. u Mehl und Früchte 14576.97 17 782.38 4. „ Getränke 4 188.15 4 886.31 5. an das Militär 283465 3 063.67 Zusammen 22 882.95 27 121.38 22 882.95 daher in 1895/96 mehr 4 238.48 C. Abschluß. Bon dem Einkommen 119439.05 126 310.51 die MckoergUtung ab 22882.95 27121.38 bleibt 96556.10 99 189.13 96 556 10 daher tu 1895/96 mehr 2633.03 *• Cooeertuachrichl. DaS Concert zum Besten des Baufonds für Errichtung eine Kriegerdenkmals in Gießen, welches am DicnStag den 2. Juni im Saale de» GefellschaftSvereins stattfinden wird, bietet in feinem Programm so viel deS Schönen und Jntereffanten, daß der Besuch desselben auf jeden Fall sehr lohnend und daher sehr zu empfehlen ist. Außer der bereit- in voriger Nummer erwähnten Bo-äur Symphonie von Haydn find an Orchesterwerken das Vorspiel zum 5. Act auS „König Manfred" v. Reinecke, dem langjährigen verdienstvollen Letter der Leipziger GewandhauSconcerte, sowie der Prolog auS LeoncavalloS „Bajazzo" vorgesehen, Tonschöpfungen, die unter der bewährten Leitung deS Herrn Mustkdirector Krauße sicherlich zu schönster Wirkung gelangen werden. Die liebenswürdige Mitwirkung unserer geschätzten LondSmäuuin, der königlich sächsischen Kammersängerin Frau Marte Wittich, ist eS aber, die dem ganzen Unternehmen erst den vollen Glanz verleiht. Frau Wittich au dieser Stelle als Künstlerin zu preisen, halten wir für überflüssig- bei ihren Darbietungen kann die Kritik nicht- beffereS thun als schweigen. Die Wahl ihrer Borträge, Arie der Elisabeth aus „Tannhäuser", Romanze ans „Mignon", und Lieder von Rubinstein, Franz und BrahmS, läßt schon genügend erkennen, daß uns ein hoher Kunstgenuß geboten werden wird. Die Clavierbeglei» tung zu den Liedern, für die Herr Wilhelm Rudolph einen vorzüglichen Bechfteioflügel bereitwilligft zur Verfügung gestellt hat, hat Herr Paul Polster übernommen, sodaß auch hierin ein gutes Gelingen drS Ganzen garantirt ist. ** Gelinde Ermerb. Die Stadt Gießen hat kürzlich daS Baugelände im Gartfeld (Schwarzlach), zur Seultug'fchen Concur-maffe gehörig, für 15,000 Mark erworben. ** Fritz Friedmann, der in Bordeaux verhaftete und nunmehr an Deutschland ausgelieferte Berliner Recht-anwalt, passirte in vergangener Nacht mit dem 12 Uhr-Schnellzug nach Berlin die hiesige Station. Friedmann war von zwei Feldgendarmen begleitet und fuhr in einem Abtheil dritter Klaffe. Er machte, wie die „Franks. Ztg." erfahren, keineswegs den Eindruck eine- gebrochenen Mannes. Er unterhielt sich in ungezwungenster Weife mit feinen Begleitern und konnte sich im Abtheil frei bewegen. Er trifft heute IOV2 Uhr Vorm. auf dem Potsdamer Vahnhof in Berlin ein. Butzbach, 30. Mai. Heute Morgen bei Abgang des Zuger 7.44 Uhr ereignete sich auf hiesigem Bahnhof ein recht bedauerlicher Unfall. Eine Griedeler Frau, die wegen Gelenkentzündung mit diesem Zuge nach Gießen in die Klinik wollte, fiel beim Absteigen vom Wagen so unglücklich, daß sie das eine Bein brach. Die BedauernSwerthe mußte in daS Eisenbahncoupe getragen werden und wird eß hoffentlich bald gelingen, sie wieder herzustellen. M. W. Aus der mittleren Wetterau, 31. Mai. Der diesjährige Wonnemonat Mai, der heute zu Ende geht, hat vielleicht dem Spaziergänger, nicht aber dem Landwirthe gehalten, wa- man von ihm erwarten konnte. Mit geringen Unterbrechungen herrschte ein trockener, zu kühler Nordostwind, der das Erdreich hart und rissig machte und den Pflanzenwuchs wenig begünstigte. In den Gärten sieht es darum nicht erfreulich auS. Die jungen Gemüsepflanzen wollen gar nicht vom Flecke. Die Aecker sind klotzig, denn die Schollen wollen nicht zerfallen, weil der Regen fehlt, der die Brocken ausweicht. Dadurch wird daS Aufgehen der Kartoffeln auf schwererem Boden beeinträchtigt. Die Obstbaum- blüthe ist ziemlich gut vorübergegangen, es fallen aber viele Blüthen ab, weil die trockenen Norstostwtnde vielfach die Befruchtung hinderten. Das Bodengras auf wenig feuchten Wiesen fehlt ganz, wir werden ziemlich hohe Heupretse erwarten dürfen. Die Kleearten laffen zu wünschen übrig, weil ihnen die trockenen Nordostwinde auch nicht recht zusagen. Die jungen Dickwurzelpflanzungen auf den Aeckern sind durch die Rübenwürmer geschädigt worden- in den Gärten sehen die Setzlinge besser ans. Alle Getreidearten haben sich weniger gut bestockt, als man erwartete. Der Roggen ist nahezu ausgewachsen. Die zweite Behackung der Zuckerrüben und das Vereinzelnen ist im lebhaften Gange. Eine gute Wirkung haben die kalten Nächte auf das Ungeziefer ausgeübt, denn man spürt wenig Geschmeiß. Maikäfer waren recht selten. Hoffentlich läßt uns der Juni nicht mit milder, feuchter Witterung im Stiche. Da im Mai wiederholt verunglückte Gewitter auftraten, läßt sich auf einen kühlen Sommer schließen. AuS dem Decauat Büdingen, 28. Mai. Man schreibt der „Darmst. Ztg." : Am 2. Juni d. I. wird Herr Decan Dr. Ree zu Bletchenbach sein 50jähriges Dienstjubi- läum feiern. Der Jubilar ist geboren zu Mainz am 12. Februar 1823 und studtrte katholische Theologie. Er trat in den Dienst feiner Kirche im Jahre 1846 zuerst in Ober-Wöllstadt, dann stand er in Seligenstadt, Mainz und Viernheim. Im Jahre 1861 machte er den Acceß am Gymnasium zu Darmstadt, trat im Jahre 1862 zur evangelischen Kirche über und war 1863 Vtcar zu Hausen bei Gießen. Seit 1867 ist er Pfarrer zu Bletchenbach und feir 1889 Decan des DecanatS Büdingen. Herr Decan Dr. Röe zeichnet sich aus durch ein reiches Wlffen auf dem Gebiete der evangelischen und katholischen Theologie. -e. Neu - Ulrichstein, 1. Juni. Monatsbericht der Arbeiter-Colonie pro Mai 1896. Ende Mat 1896 sind in der Colonie stellen-, resp. arbeitslos 45 Mann. Dieselben vertheilen sich auf das Groß- herzogthum Hessen 7 - Königreich Preußen: Regierungsbezirk Kassel 8, Regierungsbezirk Wiesbaden 4, Provinz Rheinlande 5, Provinz Westfalen 1, Provinz Hannover 2, Provinz Sachsen 2, Provinz Berlin 1, Provinz Schlesien 1, Provinz Posen 1 - Königreich Bayern 2, Königreich Sachsen 2 - Großherzogthum Baden 3- Thüringische Staaten 3- Herzogthum Anhalt 1 - Ausland: Italien 2. Hiervon waren: Arbeiter 19, Bäcker 3, Barbier 1, Fleischer A Graveure 1, Kaufleute 4, Krankenwärter 1, Kürschner und Kappenmacher 2, Kupferschmiede 1, Maurer 1, Oeconom 1, Photographen 1, Portefeuillearbeiter 1, Schlosser (Maschinenschlosser) 1, Schneider 2, Schuhmacher 1, Tischler 1, Töpfer 1, Zimmerleute 1. Gearbeitet wurde an 1220 Tagen. Im Monat Mat 1896 wurden entlasten 15 Mann, und zwar zur Famtlie zurück 1, auf eigenen Wunsch 7, wegen Arbeitsscheu 1, wegen ungebührlichen Betragens 3, wegen wiederholter Trunkenheit 3. Seit Bestehen der Colonie sind ausgenommen worden im Ganzen 3056, dagegen abgegangen im Ganzen 3011 Mann, bleibt Bestand am 31. Mat 1896: 45 Mann. nn. Darmstadt, 31. Mai. Die 50jährige Jubelfeier der Gründung der Turngemetube Darm» sta dt nahm heute Nachmittag, begünstigt von dem herrlichsten Welter und unter Antheilnahme der gesammteo ' matUtg, 30. M°I. flntäfcli* feinerßlk«"'"»* * stiftete der vierbraueretbefitzer Bopp 25000 ixr. < schöneruug.der Umgebung unserer • Eine originelle Reelame macht ein »critni r radfabrikant- er inserirt: „Bei eine« f’tnnig Einwohnerschaft Darmstadt«, mit einer Vorfeier ibn Um 3 Uhr bewegte sich, unter voramritt einer »A. ein imposanter Festzug der Mitglieder der Turn von dem Turnhouse nach dem Festplotz, de« iee der trauten der Stadt liegt und für die lbbtS/U Festes wie geschaffen ist. Im nördlichen Ende e ' Platzes befindet sich das prächtige Festzelt, bei ca. 3000 Personen hat und ringS um dasselbe reihe-' Bierhallen, in welchen dem Durstigen ton 7 c Münchener Madeln" der köstliche Stoff credevzt atri für den Juxplatz ist in ausreichendem Maße tzoror, worden. Der ganze Festplatz, einschließlich der Bierhallen, wird electrisch beleuchtet. Nach ’ Festzuges auf de« Festplatz erfolgten turnerische fcrfteX der Turnermannschaft, bestehend in Freiübunp,,1 turnen, Stockschlagen, Keulenschwingen, Reck- und Pferdeturnen, und zum 64^ meines Rtegeuturnen. Auch die Fechtriege ihren vortrefflichen Leistungen im Säbelschlager. i J’ liche turnerische Vorführungen wurden » (Ie Weise au-geführt und mit Beifall von dem Padltk» 7 gezeichnet. Am Abend fand ein große- üoncen m th - Halle statt, bet welchem der Männerchor „Humaunu Gesangverein „Melomanen" und die Turnerüog,^^ mttwirkten. Seiten- der Turnmanuschast wurden > Festhalle bis auf das letzte Plätzchen fttflenbtn tst v Reck und Leiterpyramiden sowie Marmorgrupprn tot|r« während die Fechtiiege mit Säbel- und Fleuretsechtrn Darbietungen brachte. Auf dem Festplatz selbst, tR Abend in elektrischem Licht glänzte, herrschte bil tu‘ ■_ Nacht hinein ein festliches Treiben. Mit der hemiga & feier hat die Turngemeinde Darmstadt ihre 50^rs-; feier in würdiger Weise eingeleitet. nn. Darmstadt, 31. Mai. Heber den voa an , telegraphisch gemeldeten Generalstrike in der scheu Heerdfa brik kann ich noch da» Weitere berwr Der Strikt ist schon von langer Hand vorberriu: und eß haben schon früher mit dem Fabrikherrn.7 -r hiesigen Vorsitzenden des OrtSverdande» bei 8neld - Metallarbeiter, Wurm, Verhandlungen stattgesuodn. j Forderungen der Arbeiter bestehen in der ilbicha^i, sogen. Zwtschenmetster - Systems , Milderung der tr । Fabrikordnung, Abschaffung der Abzüge bei Fehl,-? .1 Aufbesserung der Löhne, die in einzelnen BravLei- ? bei den Formern und Gießern, gegenüber den • - körperlichen Anstrengungen geringe zu nennen -1 nachdem Herr Röder einen Theil dieser Forderuszn unannehmbar erklärte und jede Verhandlung mit ta :« sitzenden deS OrtSverbandeS ablehnte, traten am gatt Morgen die sämmtlichen jüngeren Mitglieder bet über 200, in den Ausstand. Ein ganz kleiner 2.r > Arbeiter, ältere Leute, arbeiten weiter. Heute J.crjc gab sich nochmals eine Deputation von sieben artenerr 1 dem Vorstand der Ortsgruppe, Wurm und Dörr j. ;\'rr Röder, um mit demselben zu verhandeln. Di v- Arbeiter der Fabrik erklären den Strtke forniwv ihre Forderungen kein Gehör finden. Die vtrsunc.. wurden in maßvoller Weise abgehalten, und foent er i der Stadt hört, finden die von den Arbeitern gehtlir ? dtngungen im Publikum Billigung. I« Jnlennt in M reichen Familienväter, die sich unter den Strikeodw tri» wäre eß sehr zu wünschen, wenn auf beiden bnttr Äd giebigkeit gezeigt würde. Allgemein wird ein Schiedsgericht in dieser Sache vermißt. Worms, 30. Mai. Durch eine frriflamthit machung vom 28. d. MtS. ist nunmehr auch fcr • • - WormS der FronleichnamStag als gesetzlicher ist c:-.: bestimmt. Mainz, 30. Mat. Die von der „Frack'. 3t-‘ r Monaten angekündigte Maßregel, die Muirrni--^ werde den seitherigen ModuS der Lieferung bd bedarfeS an die Truppen der Garnison lunänbtrn, tr:-. - in Kraft. Sämmtlichen Metzgermetstern wurden du •.«» rungSverträge mit den einzelnen Bataillonen zum 1 J gekündigt, weil von da ab die Fleischlieferung nut ar . ganze Garnison erfolgen soll. Der ntut soll probeweise bi- zum Schluß des Jahre» 1896 bttbefc» bleiben - die Gesammtfleischlieferung im Gewicht ror .1 150,000 Kilo für die Zeit vom 1. Juli bi» JahreS soll nur an Fachleute (Metzgermetster) uni rti - sonstige Lieferanten vergeben werden- auch ist beftfm®: c diese Metzgermetster nur in Mainz oder der nSchttn 0 gebung der Stadt Mainz ihren Wohnfitz haben tarfei^ Rieder - Olm, 28. Mai. In Vereinen und Rheinhessens hält gegenwärtig ein junger Regel > Alter von 28 bis 80 Jahren lehrreiche BortrSß^ Sitten, Gebräuche und Religion inAsrtkr- strebsame Mann au» dem Stamme der Ooomdr^ Zampa genannt, war in seinem 9. Jahre von t»- '' gelegentlich eine» Kriege» geraubt und zn« Skl-U»« an die Westküste gebracht. Anfänglich kaufte tbn H ” disten- Mission. Derselben entrann er aber nach de» lischen MisfionShause, wo seine Jugendspule dem er die Stanley - Expedition al» Träger nahm ihn Herr v. Gravenreuth von Dar -1»' ^e‘aa”^ mit nach Deutschland, wo er nach kurzem E>mtntarun. $ da» Berliner Gymnasium bi» Obeneriia Taufe erhielt der 'Neger im Jahre 1890 in dn l - , kirche zu Berlin. Der junge Mann spricht gelau z englisch und französisch. 1-^ , w--°- W V?««®*11, “*”1 — ,Nd dNf ***** et ^-omotloiübrtt -r- ' _______ ' mtiii (Nachdruck ohnt «iiitwotb den 3.3“' ,ac" " y. Seichte. Jlittwd) örn 3. Il ” jjsisittaflS 2 Uv --'vicktt'ichcn S«' v - Krftigert: ^.'trinke. Eonsolr. 1 fritbb. «cttlade, 1 « ilroitr, 1 antihr tuffal lLchraA. 1 < hi* : hcbclbänke, 1 - ; - , en6< @lal. » rratn Etablktiche. L •i ■: -ran!, 1 «oüa« r.u Nie. 1 Hsdgtt ■ dittjahriqe Entle Morgen Som bei simfabrik, Äjernri Ibeilmeife b »d-l«, Serich Vk Jl 1 Korn bei bi Aussicht, „ Äom am i Steg, , Weizen am Wis , schwedischen Hl Slausteimv., 1 , Kiese bafelbfi, i , „ amSaimöb 2 , , em tu« der Hand verkauft efiahren tchn! „MM w Kill Wllti »p^ie-lt Drch'Drches (Taft neu) ™ das tinftgk f erfe|f eine DoOftlr '«rffoncertuiiblanit isebrikattonspreis 1 • '■'•tJnbeWber billig ju _®dl)iiis M mri| ^Hier.^art °der Fahrhuod, zi --Rffltn Unreife Lei«' Eifler »obff iu haben --___Berdfr Em W S-Sn n. « « totf« „6 9i Drucker1 0Sd ki 3950 Mchliche Anzeige« der Stadt GLetzen. BERLINER GEWERBEAUSSTELLUNG GRUPPE XVI. 5129 2IJtl/| 5130 Hf soM iuk der Hand verkauft werden. 5117 $u erfahren Whaus „Jmn weißen 8oß". (fast neu) 5118 Gebr. Röhrle 5122 inn Mach. 5110 3773 3005 Seltersweg LV. 7 I 211 2ü Tage nus Probe ohne jede ßosten. geben wir an Private nicht mehr käuflich ab und verweisen die seitherigen Käufer an die bestehenden Eishandlungen. Die Diesjährige Ernte von ca. 8ip, Aorgen Korn bei der Blend« Wir liefern den Schapiro- graph s Für Wirthe. =5 Zkreh-Orchestrion der Kgl. Universität in Berlin. In Gießen zu haben bei A. Welz Lindenplatz. (Nachdruck ohne Genehmigung untersagt.), N tttwoch den 3. Juni. ? llchntttag» um 5 Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte. ftalkmnHS mit einem Anker ist die Sckutz- *CCt jpalPttWiW marke für echte „Luhn * Salmiak-Ter pentin »Kernseife" — mit goldener Medaille prämiirt — die zum Waschen von allen Stoffen gebraucht wird- Packete, die diese Schutzmarke und den Namen ,Luhn" nicht zeigen, sind unechte Marken. ’A bfre ich da» beste Fahrrad und einen Radfahrer-Anzug g pwii Jedoch muß sich der Käufer verpflichten, 15 Tage b itfctfl) das Doppelte von dem zu zahlen, wa» er Tag» p 1*1 gezahlt hat, also am ersten Tage 1 Psg., am zweiten Sltyi 2 Psg., am dritten Tage 4 Psg. rc." — Die Idee if ißiiLlich originell, denn am sechSzehnten Tage find genau 3Ui>" Mark gezahlt. Der Fabrikant ist jedenfalls ein g pro Rechner! Gießen, den 1. Juni 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Als besondere Specialitäten empfehlen wir für die Frühjahrs- und Sommer-Saison: Stoff- und Leder-Handschuhe, Herren-Socken, Media - Schweiss - Socken, la. baumwollene Damen- und Kinder-Strümpfe. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. i sein eigener 15 Minuten von einen Scbrlltiticke li Schwarz. Witterungsbericht vom 31. Mai. Dis Minimum über Nord-Europa hat sich durch einen Zuzug von Norden her noch weiter verliest und liegt deffen Centrum heute über Finnland. Dabei find aber aus seiner Rückseite die Gradienten beträchtlicher geworden und treten an der norwegischen Küste stürmische nordwestliche Winde auf. Auch über Ost- und, Süd-Europa dauert die Herrschaft niederen Drucke» fort und sind über Ungarn und im westlichen Mtttelmeergebtete Theilmtnima zu erkennen. Da» Maximum hat feine Lage nordwestlich von Irland betbehalten und nimmt von dort gegen Süden und Osten der Luftdruck ab. Auf unserem Gebiete sind die Druckunterschtede nur gering und besteht im Allgemeinen warme», wolkige» und zu Gewittern geneigte» Wetter. Im Lause des gestrigen Tages haben sich neuerdings vielfach Gewitter entladen, welche namentlich in den höheren Lagen der AIpm beträchtliche Abkühlung gebracht haben. Im Flachlande dagegen find die Temperatur-Veränderungen gegen gestern nur gering. VoranAstchttichs Im Allgemeinen warme», wolkige» Welter mit Neigung zur Gewitterbildung. Gin Bulle, 1 I Uir alt, Simmenthaler Raffe, fechchönes Exemplar, steht zu verkam bei Heinrich Balser II. IWtiooch den 3 Ium L I , Nachmittag» 2 Uhr, BMßten Im Dirker'schen Saale — Neu- sttdcköS — versteigert: kcnhaS, Cornrnoden, Kleider- und ksi «schränke, Confole, Waschtische, 1 blschb. Bettlade, 1 Verticow. ein ßlcroter, 1 antiker Schreibtisch mit »uisatz (Schrank), 1 Herrenfchreib- tifti, 2 Hobelbänke, 1 Partie Werk- H.i, 1 Partie Gla», und Porcellan» trinren, Stahlstiche, Oelbtlder, ein stas|laschrank, 1 goldene Damenuhr rli Kette, 1 Jagdgewehr (Drei, liui er) u. a. knsv igerung theilweise bestimmt. b Geißler, Gerichtsvollzieher. steinfabrik, Korn bei der Schönen Aussicht, Korn am Launsbacher Steg, Weizen am Wismarer Weg, schwedischen Klee bei dem Blausteinw., Wiese daselbst, „ amLaunsbacherSteg, „ am Wismarer Weg Bilanz am 31 Deeember 1895 brr Zpar- unb ftiljImlTf it)alifnliorii=$tmbrrg (AltitWeskllschast). »apirograph-Ttntk 0,80 Mark. Auch gtöfcctc Jonnalc sind rorraihlg. Herrn. Hurwitz & Co Srrlin C.. Ktosterfir. 49. Bekanntmachung. Vom 17. bis 30. Juni l. I. sollen 375 zur Uebung eiu- gezogeue Landwehrleute ohne Verpflegung in geeigneten Privatquartieren gegen eine Vergütung von 40 Psg. pro Mann und Tag unlergebracht werden.! v' Es werden daher alle diejenigen Personen, welche zur Uebernahme von Einquartierung für die genannte Zeit und gegen die angeführte Vergütung bereit sind, hiermit aufgefordert, innerhalb 3 Tagen ihre diesbezügliche Anmeldung auf unserem Büreau, Zimmer Nr. 15, vorzubringen. In der gleichen Zeit haben zur Einziehung kommende hiesige Landwehrleute, die in ihrer eigenen Familie einquartiert zu sein wünschen, bei Vermeidung der Nichtberücksichtigung diesbezügliche Anzeige zu machen. Bekanntmachung. Das Gras von den Schneisen und Blösen des Gießener Stadt- waldes soll Samstag, den <>. Juni d. I., Vormittags 11 Uhr, im Saale des alten Rathhauses versteigert werden. Gießen, den 30. Mai 1896. Th. Haubach, Bahnhofstraße 40 ältestes Geschäft dieser Branche in Gießen. Donnerstag den 4. Juni. Frohnleichnambfest. vormittag» von 6'/, Uhr an Gelegenheit zur hl. Beicht«; , um 6Vt Uhr erste hl. Meffe; , um 71/« Uhr AuSthettung der hl. Comnwnion; . um 8 Uhr zweite hl. Meffe; MilitärgotteSdienst Predigt; , um 91/, Uhr Hochamt mit Predigt; Nachmittag» um 2 Uhr Andacht mit Segen. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt (Sieben. Evangelische Gemeinde. Sertchti-nng. Unter der Rubrik „Getraute" der Matthäus- flifiadnkt «st in voriger Nummer au» Versehen der Druckerei auf der bi rtm Zeile gedruckt worden: „Tochter drs verstorbenen L> avro tvsührers Loui» August Friedrich Druschke", e» muß heißen: lifrei des Locomotivführer» Louis August Friedrich Druschke." । Philipp, Director. Schäfer, Rechner. Hirz, Controleur. Sommer - Unterkleider aller Art. Sporthemden. A. Holterhoff Söhne, Seidel & Naumann’s Nähmaschinen bestes deutsches Fabrikat. r®- Allei,»verkauf Hk Af Otttt Sch SS ."sH M bk £ • *'«fe ‘ «Mir r Vub * $5 111 Wta ■ ■ t6“4, «äi- *f «* grtm, '! »m, fr*. Treibw. ,e Damstabi iki! • Uigklkittt. M°i. Uibetto ^neralstrilr. nt| ich noch btl V iaagtt Hand bi* '»mit taffe OrtSvtrbaudki 'tthanblungkn {ley ' brstihen in k. -YfiemS, MilbnL- >°S dkr Abztz k die in einzckn sichern, gegtnübi-. n geringe zu n® en Theil bklti < d jede Bett*: >eS ablehnte, hcc jüngeren mb. Ein ganz 6g rbeiteo weiter, her Deputation von fak uppe, Wurm uni' n zu verhandeln.: Iren bin Strikt v Sehör finden. A ii|t abgehalten, tf ie von den ätbilir Billigung. 3®?- : sich unter den t n, wenn auf k: Allgemein lviü Sache vermißt. Durch eine trrfc S. ist nunmehr c. oamStag all K Die von der Maßregel, die l Modus der W der Garnison & Metzgermeistern - einzelnen 6 Mt MiE f010« I»11' W m3* Seit »«» '■ J- ittr («< rin »«»«; ■ta l6,ro W-Hck - Vei. 3« * iwartig kin i . in setor" 9. W •$Ä S"S- junge w . Der Sehapirograph. Gin neuer unübertroffener DerotelsallignnqS Apparat tut selb ständigen, kostenlosen verslellung von tnitffadjcn aller Sri, foroleiur Vervielfältigung von Briesen, Ncienslucten, Zelll)nungen, Noten, Plänen, Programmen.’c. ?c. In Gdiltiorxbrnef. Tie Handhabung diese« «pvaroles tft für jeden Laien eine erstaunlich einfache, der Ersolq unausbleiblich und garantirt. In dem flppQtatlafiat befindet sich da« aut *1 Rollen ausgewicketie Regattvpapter von ca. 5 m Länge, wovon das eulsprechende Format auf der DnnkilSche auSqefeannt tft. Tao Crlnlnal (Manuskript) wirb mit der beigegebenen schwarzen Tinte auf Poft- oder nanjleipapiei geschrieben ober gezeichnet, und nachdem eo getrocknet, mit bei Lchnsifetle auf baS Negativpapier aufgelegt und mit ber HaNd glatt an« gestrichen. Noch 1—2 Minuten wirb ba« Crifllnal vom Negauvpapier au« genommen, auf welchem jeiü ein Negativ i^viegrldtld von dem Crinlnal) entstanden tft. ilus diese« Negativ^ioerdeu die zu be« druckenden Blatier nach einander aufgelegt, mit der Hand ober mit dem beigegebenen Roller leicht angebrncki und die nun serttge schtvarze unb scharfe (Topfe t?,dk,gfsch) sofort abgezogen unb Io jortgcfähren, bis bie gewünschte «mahl flbbnicfe gewonnen ist Um-ein neues Crtßlnal zu oervielsälitgen, wirb ba« gebrauchte Negativpapier auf die Rolle rechts gewickelt, wodurch sich zu gleicher Zeil von der Rolle llnk« frische« Negativpapier aus die Truckfläche auSdreitei. Jede Stelle be« benutzten Negativpapier,' kann mehrere Male venveiidet werden, da die alle kchrist nach einigen Tagen einsinkt und nicht mehr abdruckt. Tadurch wirb btcic« Perfahien zugleich auch die billigste Perpiclialtiguugsart. Prct«: ( Deutsche Reich»«!. 8% Preuß. Couso!» 86 0) 103.8' 27 40 94 26 86.80 Eintritt pro Person 20 Pfg. Kinder, nur in Begleitung Erwachsener, sind frei Der Ueberschuß des Feste« wird an den Bausond zur ErriLtunz ** C1' statten für verwahrloste Kinder im Großherzogthum Hessen abge'ürn l--’ - ' Interesse des humane» Zweckes um zahlreichen Besuch der Beranstelw^ Der Vorstand des Hess. Fechtvereins Verband Oießeu. Cl.DO 91.80 37, 93.301 93.45 Lissabon. . . . Rom II—VIII Buenos - Aires v. 1888. . . Ataodeshrl.Alll. do.S.-Braunf. do. Solms-Lich do.Jsnb.-Birst. Grfl. S.-Laub. Gisett.-Iriorii. Deutsch«. Heff. Ludw. v. 1868/69 . . bo.o.1874 . . do. v. 1875/78 do....... Homburger I. . Pfälzer Rordb. AuAlLndts»«. Elisab.-B. fifr. KaschauOderb. v. 1891 . . . Lombardische . Lombardische . Oest. Staatsb. do....... bo.L-Vni.Sm. do. IX. Em. . do. v. 1885 . . do. Erg.-Retz. Im neu erbauten Festsaal: Tarn. Die Ballmusik wird von einem Streichorchester auSgetührt Ltaatspapiere. Deutsche. D. Reichs'Anl. do....... do Preuß.ConsolS do do Bad. St.-Obl. v. 1886 . . . Bayr.St. Obl. do. Eisb. Obl. Brem.St.-Anl. v. 1892. . . Hamb.St. Rte. v. 1893. . . Hess. St.-Obl. do....... «uilAnXfdi«. Griech.E. B. v. 1890 . . . . do. Mon Anl. Jtal. Rte. St 1000—4000 do....... Oest.Gold Rte. Oest.Silb.-Rte. Oesterr.Localb. verstaatl. . Port. St. Anl. do 51211 In ein EngroS, und Detail- Geschäft wird ein angehender Commis sowie ein Lehrling gesucht. Offerten unter A. Z. 300 an die Exped. d- Blattes. Bade-Unsialt. 5126) Eine Taglöhnerin vom Lande für leichte Fabrikarbeit gesucht. Wtesenstratze i. Slate*«!!. Franks, v. 1893 Darmst. 88/94 Gießen . . . . Mainz..... Ofsenb. 0.1892 Wiesb. , 1887 Worms. . . . Worms . . . . Redackion: I. 8.: Herinann Elle. Druck und Verlag der Brühl'scheu UniverfuätS-Buch* und Steindruckerei (Pietsch ie (rafifle Kummer umfaßt 6 Au M. 30. Ma«. Grv f -t Verjüngung «n de - ■* t'e Schaffung drS Gra! *" za bringen, g tl£ auf 68 Ja M, 30. Mat. Gr der socia k--Stretch einen Punsch, i >«*» hielte». Rum. am. Rte. Ruff. Obl. v.80 Schweb. Obl. . do....... Serb.Gld.-Rte. do. Tab.-Rte. Spanische Me. Türk.Zoll-Obl. bo.coiro.Lit.C. do. Lit.D. Ung. Gib. Rte. do.Kron.-Rte. do.E.B.Gold v.1889 . . . Arg. inn. Anl. do. äuß.v.1888 ChinesischeAnl. Egpptischeunif. Mexic. v. 1890 do. Eisenb. . do. Silber. . Orchesterbegleitung..............■ L W 3) Vorspiel zum 5. Act aus der Oper: König Manfred ... I. 4) Romance: e Kennst du das Land“ aus Mignon mit Orchester- ***"•* begleituag..................KTU- 5) Prolog aus der Oper: Bajazzo J***- 6) Drei Lieder mit Clavierbegleitung: a. Es blinkt der Thau.............. b. Rosmarin |*** c. Meine Liebe ist grün j Eintrittskarten: Nmnmerirter Sperrsitz Mk 3.50, Saal w. Gallone Mk. 2.— sind bei Herrn Ernst Challier (Rudolphs Studirende bei Herrn Hausverwalter Storok in der neuen Anl« '' Preisen zu haben. 5114] Gewandter und fleißiger Herr als Acquisiteur für eine erste deutsche Versicherungsgesellschaft gesucht- Bei guten Erfolgen glänzende Salatrtrung. Auch finden energische geeignete Personen, welche noch nicht in der Dersicherungsbranche tbättg waren, nach Probedtenstleistung Anstellung mit festem Gebalt. Offerten »ob. H. H. 35 an die Exped. d- Bl- Prachtvolle Illumination und bengalische ...------•tÄ6lin. 8o/g Oesterr. VtaatSbah» o. 18® 91.3014% Eisenb. Rmteub. DU. Bo/; Jtal. staatSgar. Eisenb. 53.C01 6«/0 BuderuS Obl. des Hess. Fechtvereins WaijeiG (WohtthätigKeits-Nerkin mr Errichtung non hemkattki für irrwilr i Sisder im GroKhenogthum tzeffey Sonntag* den 7. Juni, Anfang Nachmittag 3 Uhr auf der mit Sitzplätzen für 3000 Personen t ych Liebigshöhe. Grosses Garten- u. Promenaden-Com auSgeführt von der «avelle de» Infanterie-Regiment» Rr. 116 (fteiftt Billde«. Vogelwiese: Carooffel, Schiffsschaolrel, Zchichü,« Für Volksbelustigungen und Kinderspiele ist besten« gesorgt. Bei Eintritt der Dunttttzeit: Lampion-Polonaise. Todes Anzeige. Heute früh entschlief sanft nach längerem Leiden unser geliebter Vater, Schwiegervater und Großvater Peter Cost im 83. Lebensjahre, welches tiefbetrübt allen Freunden und Bekannten hierdurch milthellt Friedrich Cost und Familie. Gießen, dm 31. Mai 1896. TcMtid •ttiü. so. k«1- s‘r 2" "°d to Steie«1» . Ito V t-H-, Seit vorgestern ' .irrr vy°°mit'»"ent rn '.rgetzrigen Srploston «elf« nnt sie für einen -tr 'tunt es sich potifell --ttltu Dir gestrige S i't h»|ir. « und es if . iee^ verletzt B>nrbi Bttln 30. Mai. F' oi f ttn! !e»pelhofer Feld ;rti «» tn öoloolLl'Äusste . I19 nschnumdcn^ MWndigk Zimmerleuie suchen Arbeit zu übernehmen. Näheres Restauratio« Lenz, 6113 amBahnhof. ifruil Mm „ aui Frei _ (S . k--> M6 frw, „v ® ckran öOn "«■fe fc «»ii i*«ti “ ’ “»aiiiii k:B, . »orten In ’fc-'n-«'» «“ fei l «»et. , kJ« tn? ii-r> C" i •"■»ft;: Lehrling gesucht. 50721 I. HLvser'sche Buchbinderei. 6111] Ein tüchtiger, unverheiratheter Fuhrmann auf sofort gesucht. H. WaldNchmidt jr., Spediteur, Wetzlar. 37, 103.80 4 Coursbericht mm s. Kurs dfc her«HS-A«ßM. Letbrentenverficherung zur Erhöhung des Einkommens. Kapitatver- ficherung (für Aussteuer, Militärdienst, Studium). Sparkasse. Gezahlte »eaten 1895 t 3440000 Mark. BermSgenr 96 Millionen Mark Prospecte und nähere Auskunft bet Herrn Heinrich Hochrenther tn Gießen, Südanlage 5.__________________________________________670 Wremer Lebensverstcherungs-Wank. Bersicherungßb«stand Ende 1895 66,206,336 Mark Prämie« und ZinseN'Einnahme 1895 ....... 2,828,500 , Versicherungssummen sind fällig geworden 1895 .... 657,715 „ Prämen-Reserve stieg 1895 auf........... 12,534,281 „ Ausführliche Geschäftsberichte sind bei den Bankagenturen zu haben. 5123 Die Direktion. «onrse vom ■ Tours 30./5. e vom 23./5. iwl 1 Id i n 30./5. 23./5. 100.40 4 Pr.H.Act.alte 101.60 101.60 do.vadb.(kb eosoli-i • Ml 79.20 79.20 4 Pr.H.-Act.neue 105.30 103.90 Oest.Ndw.lL»- 2J’> * 1 * 174 103.35 103.30 53.15 37, 4 do....... 101.30 101.30 "lotthardbahn. 53.— Goth.unk. 1903 104.40 Echwz.Eenttal 56.— 87.70 55.95 87.80 ßiierse Wil. Buderus E.W. 103.10 103.— Cchwi.Rorbost Itl.Äittelmeei Pr.HmrijLkb) M-l 1 88.95 88.40 4 Eisenb. Rtenbk. 102.20 102.20 102.75 103.20 90.10 102.90 103.— 90.25 * -»K-Attie». DtscheReichsbk. 159 — 158.75 4 Im«”1 In Pre.oU*. Bad. rh. 100 . 67.40 67.35 Frankftr. Bank 179.25 179.70 Bayer. Th >00 Donau Reg- ■ 37.40 37.50 verl.Hdlsges.. 148.30 148.30 5 57.75 59.65 Darmst. Bank. 153.55 153.30 37. ESln-Mmden. 141*0 j Deutsche Bank 186.40 186.50 0 11 rh. 100 Madrid Disct.- Comm. 206.30 206.80 g 45X J 105.— Dresdner Bank 156.— 155.30 Wnn LH 1U0 \WAC1» 105.— Mitteld.Cr.Bk. 109.95 109.90 Oesterr v 1860 Oldenb Th. 40 in-j 101.20 101.20 Oefi.Crd.-Anst. 292.— 294.'/« 101.20 103.30 101.50 101.20 103.30 100.90 -rttßrik'Attit» Nordd. Lloyd . 118.50 117.40 »7, 3 Aanb-Srazroo Türk frt- 95J6 ' S4.45 R HöchsterFarbw. Bochumer Guß 420.50 421.70 101.20 105 10 101.20 159.— 157.30 Igmiisl. m «ÜS >» W* 4< w 4 25.3* IJ 100.50 100^50 Dortm. Union. Gelsenk. Brgw. 45.70 167.90 46.— 187.— Ansbacher fl 7 Augsburg , 7 100 50 100 45 Harpen. Brgw. 15830 157.60 «richw.Thtr2V !u4.— 103.50 101.25 103.50 101.25 Der. Königs- u. Laura . . . 154.80 153.70 Finnland. , 10 Arciburg t« 1^ ni*3 IS 55 J] 100.15 100.70 MaUanoer. 10 «emmger fl. 7 iS.« n 103.50 103.50 Heff.LudwigSb. 119.20 119.70 » 7. »1 101.30 101.30 Csac. Agram . 224.50 224.'/, Pappend- , * B^n^diger L 30 fij« 101.40 101.40 Oest. StaatSb. 299 — 295.'/J „Kathreiner’s Malzkaffee wird in unserem Spital verwendet und bewährt sich auf * s beste.11 gez.: Dr.Ritter v. Hütten brenner, Dir. Arzt d. Karol-Kinderspit., Wien. 4808