Ht. 79 Erstes Blatt Donnerstag den 2 April 1896 Gießener Anzeiger Kenerat-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gietzein Hratisbeikage: Gießener Jarnilienötätter ihr Die ■ 83. rr M r l \vA Uanahm» von Anzeigen zu der Nachmittag« für de» felgenden Lag erscheinenden Nummer bi« Bonn. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. das deS Korsen hinabsank, besten Mittag getaucht war in die Sounengluthen ungeheuerer Erfolge, besten Lebensabend umstrahlt ist von der Liebe eines dankbaren Volkes. Seine Geschichte schreiben, heißt Deutschlands Geschichte schreiben, sein Wesen schildern, deutsche- Wesen schildern. So gewaltig sein Geist ist, und so mächtig sein Wille, Otto v. Bismarck ist uns vertraut. Er, der rücksichtslos Throne zerschlug und auf Trümmern da- Neue aufbaute, ist mit uns durch die Bande des GemüthS verbunden. In ihm sehen wir die herrlichste Verkörperung deutscher Art, in ihm sehen wir Gemüth und Verstand, Willenskraft und Mäßigung, trotzige Leidenschaftlichkeit und kühle Besonnenheit sich paaren. Fremde werden ihn selten ganz verstehen, der Deutsche muß ihn verstehen. Selbst die, die ihn Haffen, zollen ihm scheue Achtung. Durch einundachtztg Jahre hat der Segen des Höchsten auf allen Thaten Ottos von Bismarck geruht, durch einundachtztg arbeitsreiche Jahre hat er zum Segen unseres Volkes gesonnen und gerathev, gekämpft und gerungen. Und wenn dereinst ihm das Ende sich naht, wenn der eiserne Leib des eisernen Kanzlers zur ewigen Ruhe sich bettet, sein Geist wird unsterblich sein! Er wird sich zeigen, wo auch immer deutsche und preußische Fahnen wehen, und sein Name wird Losung und Feldgeschrei sein für alle, denen die nationale Ehre daS höchste Gut ist. Ment besonder- auch dasjenige Bemühen große Beachtung, ioelcheS auf gemeinsamer Selbsthilfe durch Gründung geeigneter Genossenschaften beruht. Zucht-, Molkerei-, Credit- inb Einkaufsgenossenschaften sind da diejenigen Vereinigungen, ivelche schon am meisten bet den Laudwtrthen vorhanden find. In Baden, Bayern und Sachsen machen feit einiger Zeit aber auch die Landwtrthe Anstalt, durch Bildung sogen. VerkausS-Genoffenschaften threProducre zu beffererBerwerthung ju bringen. Diese Verkaufß Genossenschaften sind ganz besou- berß in solchen Gegenden nützlich, welche keine großen Städte in der Nähe haben und an schlechten Verkehrsverbindungen, zumal Mangel an genügenden Eisenbahnen leiden. Außerdem muß bei der Bildung von landwirthschaftlichen Verkaufs« Kktiossenschaften als Hauptzweck gelten, die Produkte unter möglichster Vermeidung des oft großen Gewinn einhetmseuden Zwischenhandels abzusetzen. Wie berichtet wird, ist namentlich in Sachsen und Bayern in der Gegend zwischen OelSnitz und Hof, woselbst daS Fehlen jedweder Bahnverbindung den verkauf der mühsam dem Boden abgerungenen Producte sehr erschwert, die Bildung von landwirthschaftlicher Verkaufs-Genoffenschaften im Gange. Man hat dort ein sehr naheliegende- Beispiel an der FtchtelbergS-VerkaufS-Genoffen« Haft, welche im Herbste 1894 mit dem Sitze in Wunsiedel begründet wurde und sich bis an die bayerisch-vogtländische Sreoze erstreckt. Innerhalb eines JahreS stieg die Mit« ßliederzahl der Genoffenschaft von 450 auf über 1000 Guts« btsiyer, und eS hatte diese Verkaufs-Genoffenschaft im Jahre 1896 einen Umsatz von 182,000 Mark zu verzeichnen. Ist daS Hauptproduct dieser Genoffenschaft der Fichtel- zebirgShafer, der als Saatgut durch die ganze Welt geht, so würden die im Vogtlande zu bildenden DerkaufS-Genoffen- -schäften ihr Hauptaugenmerk auf den rationellen Anbau und btr möglichst vortheilhafte Verwerthung der Kartoffel zu richten haben. Nach der zuletzt aufgenommenen Anbaustattsttk Derben im Vogtlande über 17 000 Hectar Ackerland mit "Kartoffeln bepflanzt (AmtShauptmannschaft Plauen 4045, OelSnitz 3049, Auerbach 10 383 Hektar), und man baut ■ Mer jetzt schon Kartoffelsorten an, deren ErtragSfähigkeit erprobt ist und die man der Bodenbeschaffenhett und der Höhenlage deS VogtlandeS angepaßt hat. Daneben würde ble Genoffenschaft die Viehzucht zu heben und für Verwerthung ter gewonnenen Milch rc. durch Begründung von MolS-.reien mb Verkauf der Molkereiproducte zu sorgen haben. Wenn ter Gewinn, den jetzt die Zwischenhändler in die Tasche picken, unseren Bauern zufließt, dann wird sich auch die bedrängte Lage der Landwirthschaft beffern. n d u i ghardt. 1 zu jedem Dir Gießener »a«ttte«»tLtter »erden dem Anzeiger wöchentlich dreimal deigelrgt. Auswahl e sen. Der fUfmr Anzeiger erscheint täglich, •M Au-nahmc bei Montags. lm hieidinj -bigftrch Wolff» telegraphische» Correspondenz-Bureau. Berlin, 31. März. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Generalstaatskasse und die Regierung-« Zur Gründung landwirthschaftlicher Verkaufs - Genossenschaften. In dem regen Streben der Landwtrthe, durch Reformen t anerkannt übele wirthfchaftliche Lage zu verbeffern, ver« ge, ® »illigat t oh eigene Sich :oö 'M Hauptkaffen, auch solche, die nicht an Baukplätzen bestehen , sollen vom 1. April an Stelle der bisher an der ReichSbank eingeräumten Conteu Girokonten eröffnen. Einzahlungen von 10 000 Mk. an werden von den Reichs« bauk-Haupt- und Bankftellen auch von Personen, welche kein Giro-Conto für Rechnung der General« StaatSkaffe haben, provision-frei angenommen. Auch bet den an den Bankplätzen befindlichen Specialkaffen werden noch Bedürfntß Giro-Conten eröffnet. Eine entsprechende Umgestaltung erfährt ferner der zwischen StaatSeisenbahn-Haupt« und Specialkaffen stattfindende Giroverkehr mit der Reichsbank. Die neue Einrichtung bedeutet einen bemerkenSwerthen Fortschritt in der Vereinfachung und Erleichterung der Geldverkehrs. Sie wird dem St-are ein Bereithalten an Betriebsmitteln bet den Provinztalkaffen tn weitem Umfange ersparen und den Geldverkehr mehr und mehr bet der Retchöbank concentriren. Hamburg, 31. März. Zur Eränzung der Schutztruppe tn Südwestafrtka sind heute Nachmittag an Bord des Dampfers „Thekla Bohlen" 156 Soldaten abgegangen. An Bord deffelben Schiffes trat der zum Bezirks- Hauptmann des südlichen TheileS von Südwestafrtka ernannte Affeffor Fischer seine Reise dorthin an. Rom, 31. März. DaS Gerücht, der frühere Botschafter Reßmann werde an Stelle deS bisherigen Botschafters in London, Ferrero, treten, entbehrt jeder Begründung. Ebenso unbegründet ist das Gerücht von wetteren Veränderungen in den diplomatischen Vertretungen Italiens. — Die Unterbrechung der telegraphischen Verbindung zwischen Assad und Massaua dauert fort- alle Gerüchte bezüglich der letzten Vorgänge in Erythräa müssen deshalb mit Vorsicht ausgenommen werden. Neapel, 31. März. DaS deutsche Kaiserpaar empfing heute Vormittag den Cardtnal-Erzbischof an Bord der „Hohenzollern". Nachmittag» 3 Uhr ging die „Hohen- zollern" mit dem Kaiserpaar, den Prinzen und Befolg an Bord, begleitet von der „Kaiserin Augusta", nach Palermo in See. Paris, 31. März. Der internationale Eisen- bahncovgreß wird am Donnerstag Vormittag eine Sitzung im Arbeit-Ministerium abhalten, um das Schlußprotocoll endgültig festzustellen und die Unterschriften au-zutauschen. Petersburg, 31. März. Der Besuch de» Fürsten Ferdinand am hiesigen Hose ist für den 6. April osficiell angesagt worden. Petersburg, 31. März. Von der Insel Laven Sarh am finischen Meerbusen ist durch Sturm eine Eisscholle abgerissen worden, auf der sich 2 6 Fischer befanden. Die Eisscholle wurde ins Meer in der Richtung nach der Insel Gothland getrieben. Ein Dampfer ist abgesandt worden, um die Verunglückten aufzusuchen. Coustauttuopel, 31. März. Gestern Nachmittag erwiderten die Mitglieder des diplomatischen Corpß den Besuch de- Fürsten Ferdinand von Bulgarien. Sämmtliche Botschafter und Chefs der auswärtigen Vertretungen waren erschienen. Vorher hatten sich der Groß- w Telephon! Doos: d RtMM ; in tllipslM | Heise, touW vierteljähriger Ado»»rmc»tsprei» t 2 Mark 20 Pfg. mit vringerlohrr. Durch die Post bezogt» 2 Mark 60 Pfg. Rtbachon, 4prbitU» und Druckerei: -chmtftrateMr.1. Fernsprecher 51. vezier und sämmtliche Minister eingefunden. Den Schluß machten Deputationen des griechischen Patriarchat» und der bulgarischen Vereine. Devesch« bt» Bureau »Herold*. Berlin, 31. März. Wie der „Reichsanzeiger" meldet, hat der Kaiser den zur Disposition stehenden außerordent« lichen Gesandten, den bisherigen Geheimen LegattonSrath Grafen Rantzau zum Wirklichen Gehetmerath mit dem Prädicat Excellenz ernannt. Berlin, 31. März. Der Reichskanzler Fürst Hohenlohe, welcher heute sein 77. Lebensjahr vollendet, empfing aus diesem Anlaß zahlreiche Ovationen. Der Kaiser übersandte dem Reichskanzler seine in Bronce ausgeführte Büste auf einem Sockel von graumelirtem Marmor. Unter den vielen Glückwunschdepeschen befand , sich eine solche von dem Prinzregenten von Bayern, dem Großherzog von Baden, dem Fürsten von BtSmarck, sowie von der Stadt Straßburg. Seitens der hiesigen Hof« und Gesellschaftskreise wurden zahlreiche Karten beim Reichskanzler abgegeben. Nachdem am Vormittag die Capelle deS 2. Garde-Dragoner-Regiments, um ein Ständchen zu bringen, erschienen war, erfreute gegen Mittag das Trompetercorps de» Garde Kürassier-Regiment» den Gefeierten mit mehreren Musikoorträgen. Am Abend wird eine Familientafel den Reichskanzler mit seinen nächsten Verwandten vereinigen. Morgen gedenkt sich der Fürst und die Fürstin Hohenlohe nach Baden-Baden zu begeben. Berlin, 31. März. Zu den bevorstehenden olympischen Spielen wird sich von den deutschen Fürstlichkeiten Prinz Friedrich Carl von Hessen nach Athen begeben. Außerdem haben ihr Erscheinen zugesagt der König von Schweden, der König von Serbien und Erzherzog Carl Ludwig von Oesterreich. Berlin, 31. März. Auf den Glückwunsch de« Herren- hauseS hat Fürst Bismarck in einem Antwortschreiben dem Vicepräfidenten feinen herzlichsten Dank ausgesprochen. Berlin, 31. März. Zu der gestern im Handelsministerium unter dem Vorsitz de» Handelsministers Freiherrn v. Berlepsch stattgefundenen Conferenz waren die Vertreter der hauptsächlichsten JnnungSverbände erschienen, um ihre Anschauungen über die Frage kundzugeben, wie die JnnungSverbände gegenüber der territorialen Organisation der Handwerkerkammern erhalten werden könnten. Wie die „Nordd. Allg. Ztg." hört, dürfte ein Gesetzentwurf über die Organisation der Handwerker bet der nächsten Sitzung dem Staat-Ministerium unterbreitet werden. Berlin, 31. März. Im „Reich-anzeiger" wird amtlich die Ernennung de- bisherigen Professors an der Universität Bonn, Dr. Kofer, zum Director der preußischen Staatsarchive veröffentlicht. Berlin, 31. März. Der König von Schweden har heute Vormittag im strengsten Jncogntto Berlin pasfirt und über München seine Reise nach der Riviera fortgesetzt. Berlin, 31. März. Im „Reichsanzeiger" werden folgende Gesetze vom 29., bezw. 30. März veröffentlicht : betreffend Feststellung de- ReichShauShaltSetatS pro 1896/97, betreffend Aufnahme einee Anleihe für Zwecke der Verwaltung de» Reichsheeres, der Marine und der RetchSeisenbahnen, betr. Feststellung des HaushaltsetatS für die Schutzgebiete auf da» Etatsjahr 1896/97, betr. Feststellung des StaatShauShalt»- etats für daS Jahr vom 1. April 1896—97, betr. Ergänzung der Einnahmen des Staatshaushaltsetats für daS Jahr vom 1. April 1896-97. Berlin, 31. März. Gemäß unseren früheren Mit- theilungen wird da- Kaiser paar heute Abend auf der Aacht „Hohenzollern" von Neapel nach Palermo in See gehen und morgen Vormittag vor Palermo eintreffeo. Berlin, 31.März. Dem Fürsten Bismarck widmen bereit» heute Abend einige Blätter längere Glückwunsch- Artikel. Wie«, 31. März. DaS „Amtsblatt" meldet die Ernennung deS ProfefforS der Breslauer Universität I>r. Friedrich Mary zum ordentlichen Profeffor an der Universität in Wien. Auffee. 31. März. Seit drei Tagen herrscht hier ein heftige» Schneetreiben. No«, 31. März. General Baldiffera hat zahlreiche Spione erschießen laffen und die Ausweisung fast aller in Maffauah lebenden Griechen und Armenier wegen Verdachts der Spionage verfügt. Mailand, 31. März. „Italia bei Popolo" will wissen, daß die Majestäten-Begegnung in Venedig in offizieller Form stattfinden wird. Auch der Kriegsminister Ricotti werde derselben beiwohnen. ftU 16 »M* infki* > Linola^ ur, WV" n Deutsche» Reich. Berlin, 31. März. Da» Projeci der Bildung einer Latholischen Abtheilung des Bundes der Land- loirthe kommt ernstlich in Sicht. Eine in Breslau statt« gefundene Versammlung schlesischer Landwtrthe, welche sich zur CentrumSpartei bekennen, hat eine Resolution angenommen, in her die CentrumSfraction des Reichstages aufgefordert »icd, für da» Verbot de» börsenmäßigen Terminhandels tn Getreide und Mühlenfabrikaten, für die Doppelwährung usw. aivzutreten. Fall» die CentrumSfraction hierauf nicht eingeht, jo soll die Bildung einer katholischen Abtheilung de» Bunde» 8tr Landwtrthe erfolgen. — Zum Geburtstag deS Fürsten Bismarck. Sknn unsere Urenkel nach Jahrhunderten deS Fürsten BiS- »cref gedenken, wenn vor ihrem Auge da» Bild des wunder- Inen Mannes und seiner Thaten aufsteigt, bann werben sie «gläubig sich fragen, ob eß Sage ist, ob Geschichte, fcaß tut ihm berichtet wirb, ob in der That ein Mann daß voll- luchte, waß er vollbracht hat, oder ob, wie auf den großen Sorollnger, wie auf Dietrich von Bern und den rothbärtigen chchenstaufen so auch auf thn die Legende freigebig ihre Namen gestreut hat. Staunend wird man sich fragen: wfat wirklich einmal solch gewaltiger Mann gelebt, der in Wem Kampfe gegen die Volkßgenofsen die Rüstung schmiedete zu drei siegreichen Kriegen, der die meerumschlungenen Lande alt Deutschland verband, der auf Böhmenß Gefilden den alten Bund zerschlug, um ihn im Königßschloffe zu Bersatlleß zu neuem, herrlichen Leben zu erwecken? War er eß, der Bin besiegten Gegner zum Freunde wandelte, der allen tziü-meu zum Trotz den Frieden erhielt? Wie ein Bild der Gugr muthet schon unß, die Zeitgenoffen, die machtvolle Utfr alt dieses Manneß an, dessen Gestirn emporftieg, als I Darmst. Ztg. wärtig hier ein. Der Schwerverletzte wurde zu eine« Blankenburg (Harz), 30. März. ^«ii Säbeln mißhandelt. Arzte gebracht. Frkf. Ztg. Der Forstbeamte s«ui»e Berk m «SitBtn hrti werden sich anschließen, um nach stattgehabter Erholung ge- meinsam Turnspiele zu üben. Die Rückkehr erfolgt über Grünberg mit Zug 9 Uhr 25 Minuten, zu welchem Fahr« Preisermäßigung erwirkt ist. Wünschen wir den Turnern gute- Wetter. B.** GabelSberger Stenographen • Verein Stehen. Mit Beginn deS bevorstehenden Sommer-Semester» eröffnet der GabelSberger Stenographen • Verein Gießen wieder einen Unterrichtcurfu» in der practtsch vorzüglich bewährten GabelSberger schcn Stenographie, unter Leitung de- VereinS- lehrer- genannten Vereins, Herrn stad. math. Nennftiel. Wir unterlaffen nicht, Interessenten schon jetzt aus die gebotene Gelegenheit zur gründlichen Aneignung der Kurzschrift, die von allen vielschreibenden Beruf-klassen heute nicht mehr entbehrt werden kann, ganz besonder- aufmerksam zu machen. Die Hauptbedeutung der von GabelSberger erfundenen Schnellschrift besteht vor allem darin, daß sie einen großen Culturfortschritt der Menschheit bedeutet, daß in ihr daS wendet werden. •• Gegen den Areikartennafng. Seitens des preuß. Minister!- um- ist dem „M. Avz." zufolge neuerdings durch ein Rundschreiben sämmtlichen Staatsbeamten untersagt worden, Freikarten von TranSport-Gelellschasten (Eisenbahnen und Dampfschiffen) zu benutzen. Diejenigen Beamten, welche sich im Besitz ständiger Freikarten befanden, sind veranlaßt worden, die Karten an die Gesellschaften zurückzuschicken. Diese- Verbot erstreckc sich auf alle Beamten-Abthellungen und ist angeblich auf eine Anregung der Relchtregierung erfolgt. Paris, 31. März. Au» Toulon wird dem „Petit Parifien" gemeldet, daß in dem dortigen Hafen seit gestern eine fieberhafte Thätigkeit herrscht. Sämmtliche Arbeiter deS Geschwaders, welche beurlaubt waren, find zurückberufen worden. Vice-Admiral Gervai» hat nämlich vom Marineminister den Befehl erhalten, zwei große Kreuzer und eia Panzerschiff unter Dampf zu halten. Der Kreuzer „Tecllle", welcher dem Reserve-Geschwader angehört, wurde sofort bereit gemacht, die Bemannung auf Kriegsstärke vermehrt, die KriegSmunition gestern Abend noch eingeladeo. Nachts ging daS Schiff bereit- nach der marokkanischen Küste ab, um dort dem weiteren Befehl entgegeuzusehen. Die gleichen Vorbereitungen werden mit dem Dampfer „Neptun" Friedberg, 28. März. I« Anschlüsse an die gestern stattgehabte öffentliche Schlußorüfung der erweiterten Hand- werkerschule dahier fand eine öffentliche, freiwillige Gesellenprüfung statt, zu der sich 16 junge Leute ein» gefunden hatten. Die von denselben angefertigteu Probe«» beiten waren im Prüfung-locale ausgestellt. Am Schluffe der Prüfung konnten sämmtliche Prüflinge für bestanden erklärt werden. — In Butzbach hatte sich zu der gleichen Prüfung uur ein junger Mann angemeldet. Darmstadt, 31. März. Heute Nacht 2l/t Uhr brach in dem Hause Klappacherstraße 72, welches von Herrn Mufik- director Arnold Mendelssohn bewohnt ist, hn unteren Stockwerk Feuer au». Den in dem darüber gelegenen Stockwerke mit Kindern schlafenden Hausbewohnern gelang ei nur mit Mühe, fich durch den Rauch und Qualm die Trepp« herunter in ein Nachbarhaus zu retten. Dahin wurde and) ein im unteren Stock schlafende- kranke- Dienstmädchen verbracht. Die rasch herbeigeeilte Feuerwehr bekämpfte unter dem Eommaudo des Brandmeister- Schäfer da- mit großer Hartnäckigkeit im unteren Geschoß lange Zeit weit erglimmende Feuer, e» konnte nach Lage der Räumlichkeiten nur ein kleiner Theil der Feuerwehr zur Verwendung kommen, während der größere Theil in Reserve stand und um halb 4 Uhr wieder abrückte. Der entstandene Schaden soll recht beträchtlich sein, besonder- schwer aber ist Herr Mendelssohn durch den Verlust vieler werthvoller Noten, die theUweise unersetzbar sind, betroffen. WormS, 30. März. Infolge der günstigen Wafferstavl». verhältuiffe herrscht gegenwärtig aus dem Rheine ein sehr lebhafter Verkehr. Den Sch'ffen ist e» augenblicklich möglich, bis Straßburg zu verkehren; sehr groß ist besonder» der Verkehr vom Niederrhein und au- Holland. Zahlreiche Schiffe, mit Kohlen, Eisenerzen und Getreide beladen, treffen gegen« Die Kochfc ■tßag» 8 Uhr. Anmeldungen. Kaufmann hatte in der Nacht zum Sonntag im Reo er Dienrode ein Rencontre mit drei Wilddieben, wobei einer von diesen auf ihn anlegte. Kaufmann schoß darauf zuerst und töbtete d e n Wilderer durch einen Schuß in die Brust. * Nürnberg, 30. März. Ein junges Mädchen, das fich einer Zahnoperation unterziehen sollte, starb wahrend der Narkose. Vermuthlich war nach dem „Frk. K." ein Herzschlag eingetreten. • Eigarrenrancherinnen in Rußland. Der „Pester Lloyd* schreibt: Die Zarin scheint dem Nicotin sehr abhold zu fein. Hieraus deutet wenigstens der UkaS, welchen sie jüngst er- lasten hat und welchem zufolge die Hof- und Palastdameo nicht mehr öffentlich rauchen dürfen. Natürlich erscheint dieser Befehl nur Denen, welche wisten, daß in Rußland daS Rauchen bei den Damen ebenso verbreitet ist, wie bei den Herren. Und wer da glaubt, unter Rauchen sei nur das Jndieluftpuffen irgend eines aromatischen Erzeugnisse» der Compagnie Laferme oder höchsten- einer winzigkn i „Sennorlta" zu verstehen, der ist gar gewaltig auf dem Holzwege. Die Firma Upmann, Herr Henry Clay oder Herr Julian Alvarez in Havanna expediren einen nicht unbedeutenden Theil ihrer herrlichen Produkte nach b<» heiligen Rußland, und es sind nicht die Herren, welche den ganzen Import an Cigarren coniumirtn. Die Fürstin Mellln ist bekannt darob, daß sie die besten Regalia» m ganz Rußland raucht, und Bock u. Co. fabrkiren für die Gräfin Dimitri Woronzoff eine eigene Sorte, welche sooft kein Lebender erhält, al- besagte Dame. Doch da- üigarrrv- und Cigarettenrauchen ist nicht nur ein Vorrecht der Dam'u höchster Aristokratie: die Frau deS J-woschtschik raucht, die Tochter der Muzfik raucht, die KausmannSfran, die Beamten- gatttn, die Frau des Arzte» und de» Advocaten — fie Alle rauchen lustig darauf los. Man mag e» unter solchen Umständen für begreiflich finden, daß die Kaiserin, welche vor noch nicht allzu langer Zeit an einem deutschen Fürstechose lebte, da» Rauchen der Damen Ihrer nächsten Umgebung »" nicht allzu großem Wohlwollen ansah und endlich mitteM des in Rede stehenden Erlass:» den vicotinsreundlichen Hofdamen große- Herzeleid verursachte und eine harte ttot- behrung auferlegte. * Ein I8jahrige» bildhübsche« Mädchen hat vor nf*t langer Zeit auf Zureden ihre» verschuldeten Vater» einen reichen, 76 Jahre alten Mann widerwillig geheirathet, da» diese Ehe keine glückliche wurde, ist begreiflich. Der alte Mann war auch noch ein Geizhai- und dem Schwiegervater nicht freigebig genug. Da nahm die junge Fran eine» Teg'- «inen Hammer, schlug den verhaßten Gatten zu Boden uo» schnitt ihm den Hal- ab. Die Nachbarn kamen gerade dazu, ,1 al- fie fich die Hände vom Blut reinwusch. ®e(fte»gef ll jyiCj/i\pu5ci)ott:tünnemcjreuT^e. JMt 1707 Pabst, Frankfurt a. M. lesie; Militärgottesdienst " 816- zur »itiags 8 Uhr. 3169 Anmeldungen nimmt entgegen Fräulein Nenner in der Aliceschule. m Gießen bei Vermischte Anzeigen T.-O.: o» Schellfische 3191 Dermietyungen wird ausgeführt. 3200 Frau Herrn Frau Herrn Frau Herrn Eduard Puckert, 15. NeuenbLuen 15. d drei 8tn mn drei A« agie ein Lt: irte her 61. schmettenn tobt, ih« k beiden anbitt Wchen, bal:i starb W- m „Frk. L' Georg Koch, Uhrmacher Neueubäueu 5 (ttühleu Grund). Bubenrod-Wetzlar Abmarsch 1 Uhr (Lahnbrücke). Deutsch, u. Oesterreich. Alpenverein. Secltou Gießen. Grün»Donnerstag (2. April): Monats- Hauptversammlung. Vorlage und Besprechung des Sommertouren-Programms. — Feuchtigkeit. Erhältlich bei den Herren: chr. Arnold, Marktstraße. W. Hammel, Grünbergerstraße. fft. «ühnhold, Ludwigstraße. G Orbtg. Bahnhofstraße. CH. Bieker. Neustadt. von 15 Mk. an Nlckkt-Nkmolltoir-jlhren von 10 Mk. an. Für den avten Gang einer Uhr 2 Jahre garantirt. Tharseettag, de« 3. April. Vormittags um 7'/, Uhr wird das AÜerbeiligste nach dem sog. Hl- Grab übertragen und dort bis zur Abendandacht auf» bewabrt: , um 9*/i Ubr beginnt die sog. .verstörte Meffe-; nach 3194] Von der Verlagsbuchhandlung Emil Roth hier wird ein Exemplar Großh. Hess. Regierungsblatt, Jahrgänge 1819—1895, in Vollständigkeit zu billigem Preise avaekauft und bittet man um gefällige Offerten. derselben sind sttlle Anbetungsstunden; Nachmittags um 5*/t Uhr Predigt; darauf PasfionSandacht. CbarsamStag, den 4 April. Vormittags um 7 Ubr beginnen die heiligen Weihen; „ um 8*/* Uhr Hochamt; Nachmittags von 3 Uhr an und Abends um 8 Uhr Gelegenheit hl Beichte; Von 4*, bis 6 Uhr wird ein fremder Priester Beicht hören. Ostersonntag, de« 5. April. Reparaturen aller Art werden nur auf das Beste und Billigste Katholische Gemeinde. Mittwoch, den 1. April. Nachmittags um 5 Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte. Gründonnerstag, de« 2. April. Vormittags von 6Vi Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; , um 7 und 8 Ubr AuStheilung der hl. Communion; , um 9Vi Uhr Hochamt; nach dem Hochamt wird daS Allerbeiligfte nach dem sog. hl- Grab übertragen und dort bis zur Abendandacht aufbewahrt; Don lOVi Uhr Vormittags bis 6 Uhr Nachmittags sind stille An- betungSstunden; Abends um 6 Uhr Andacht Kircfelid^e Anzeige« -er Stadt Gietzen. LvLLgelische Gemeinde. In der Stadtkirche. Den Helfern und Helferinnen der Kinderkirche zur Nachricht, daß am Charfreitag Nachmittags 21 z Uhr Ktnderkirche gehalten wird. Goldene Ktrren-Nkmontolr-klhren von 50 Mk. an. Goldene Damen-Uemontoir-rihrrn von 28 Mk. an. Silberne zerrkN'Nemolltoir-jlhrku mit Goldrand von 16 Mk an. Silberne Damen-Uemontolr-Uhren mit Goldrand von 18 Mk. an. Ztahl-AmolltoirW' ell für tzerren weil sie sich ein Tascheumeffer gekauft habe, sie sei im)cr Hand verletzt worden. Anderen Tages wurde der Ütirfc entdeckt. Das Schwurgericht in Amberg verurtheilte ^Mörderin zrzm Tode und sprach ihren der Anstiftung »srfchuldigteu Vater frei. — Wenn sich die Geschickte in ©labt abgespielt hätte, würde man sagen: ^fin de .ietle“. Aber sie passirte auf dem Lande, in der Ober» -filz, und sammtliche Betheiligte waren Landleute. * WaS man zu bieten wagt. Im „Westfälischen Volks« ibt" steht: Eine für das Lehrfach geprüfte junge «pfälische Dame, die bereits im Auslande behufs Erweiterung tznr Sprachkenntniffe geweilt hat, bewarb sich um eine zäperinnenstelle, die Seitens einer PenstouSvorsteherin in .rittm Kurorte eines deutschen Kleinstaates ausgeschrieben mt. Sie erhielt dieser Tage von der PensionSbesitzeria die Inlmort, da» Angebot der jungen Dame habe ihr wohl ge- ‘flQm, diese könne die Stelle erhalten, wenn sie — jährlich MO Mk. zuzahle. Ihre Vorgängerinnen hätten 400 Mk. Wzahlt! Bemerkungen unnöthig. * DaS letzte Pfeifchen. AuS Linz in Oberösterreich uiti berichtet: Kürzlich erkrankte in einem Orte des oberen Sonst ha les ein altes Bäuerlein. Da sich fein Zustand «sehr bedenklicher Weise verschlimmerte, wurde ein Priester jirufen, der dem todtkranken Manne die letzte Wegzehrung niitc. Nachdem die Eeremonie beendigt war, bemerkte der Süstliche, der noch eine Weile im Krankenzimmer geblieben, dag der Kranke seinem Weibe mit der Hand winkte und Nt|tt dann heimlich etwas ins Ohr raunte. Zum Erstaunen Mer erfuhr man alsbald, daß der Sterbende noch ein Pfeifchen Tabak zu rauchen wünschte. Sein Wunsch würde erfüllt, und bald blies das Bäuerlein die blauen Navchwolken seelenvergnügt aus seinem Stummel. Nachdem Die Geschäftsräume der stltlialpost, Schulstratze S, ander- weit zu vermirthen. 3208 Näheres im Hause selbst zweiter Stock. er eine Weile geraucht, sagte der Kranke: „Jetzt iS mir leichter!" Sprach- und entschlummerte sanft. * Wünschen Sie köstliches Dessert, Sandtorten. Festkuchen? Dies läßt sich am besten durch Brown L PolfonS Mondamin Herstellen. Daffelde besitzt einen eigenen Wohlgeschmack und fördert durch seine Entölung bedeutend die Verdaulichkeit der Speisen. Recepte zur Zubereitung befinden fick aus den Mond amin-Packeten, zu haben ä 60, 30 u. 15 Psg. in besseren Colonial-, Delicateß« u. Drog.-Grschästen. Für die gute Qualität bürgt am besten daS 52jährige Bestehen dieser weltbekannten, schottischen Firma. EngroS bei Türk u. »L MaWous. Freibank. [3127 Heute uud morgen: Ochsensieisch nicht ladenrein, per Pfd. 54 Psg. Alice-Schule. Die Hochschule beginnt Montag den 13. April, Vor- E. Roth U., Wallthorstraße A Boigt, Seltersweg. W. Schomber, Neuenbäue. Vertreter H Hof, Bahnhofstraße H. Bell off, Alicestraße. feine Sonnt:: enb Darbt er ehender 6dj:; unb mit ta urbe zu ein» W 8tfl. lt tznstdiüL nta% iw A- ibUbtn.r.' inn schvh i) einen 6fr. Vormittags von 6‘/i Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; , um 6*/t Uhr erste hl. Meffe; , um 7'/, Uhr AuStheilung der hl. Communion; . um 8 Uhr zweite hl. Meffe; MilitärgotteSdie vn Allendorf (Lahn) „ Alten-Bufeck „ Garbenteich „ Grüningen Hausen „ Klein-Linden „ Lützellinden „ Rödgen „ Steinberg „ Trohe > „ Watzenborn „ Beuern (Hessen) „ Leihgestern „ Hörnsheim „ Hochelheim „ Großen-Buseck „ Oppenrod „ Burkhardsfelden „ Heuchelheim , Krofdorf „ Gleiberg „ Launsbach „ Wißmar Langgöns „ Langsdorf Gustav Son ntag, Neuen BLue. Johann Seibel, Frankfurterstraße 62. Wilhelm Haas, Bletchstraße. Frau Lehrmund Wittwe, Neuenweg. Gastwirth Wagner. Anton Dillmann. Wirth Schmidt. Moses Engel. Kaufmann Fink. Philipp Lenz. Georg Allendörfer III. Wilhelm Balser. Heuser Wittwe. Ludwig Schwarz. Kaufmann Dreyfu ß. Johannes Otto II. Jacob Bender. Johannes Schmidt, Kaufmann. A. Jung, Gastwirth. Theodor Hahn, Kaufmann. Konrad Petri, Gastwirth. Theodor Hofmann, Bürgermeister. Kaufmann Karl Kreiling I. Philipp Rinn Wittwe, Krämer. Philipp Feuser, Gastwirth. Friedrich Pfaff, Gastwirth. Philipp Bechtold, Krämer. Kaufmann Anton Konrad Müller. Christian Köhler IV. Hermann Klippstein. Nathan ©tiefe l. Bürgermeister Roth. Joh. Gg. Müller, Wittwe. Jakob Becker I. Bürgermeister Böcher. Heinrich Schmidt. Wilhelm Wagner II. Wilhelm Schepp. Ludwig Menz. Heinrich Seipp VII. Kaufmann Wilhelm Strackbein. Gottlieb Jung, Gastwirth. Jacob Waldschmidt V. Philipp Weber, Gastwirth. Theodor Geller, Gastwirth. Bürgermeister Scherer. Kaufmann Isaak Michel. Heinrich Krämer I. Daniel Schmidt, Gastwirth. Predigt; „ um 91/, Uhr Hochamt mit Predigt; Nachmittags um 2 Uhr: Festandacht; Nachmittags um 5 Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit hl. Beichte. Ostermontag, de« 6. April. Vormittags von 61/« Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; „ um 67a Uhr erste hl. Messe; „ um 7++++++++ ’H« 1 ? K 'r ^5 Niti ern ßelQDg H 01 d'e< *D ^tbt tu ^^Öb^jn >, Dut ein mtnr toibft ® halb 4 h "cht bette; '^lssohu bi" lltolHe untrri "Wchrfhtz >rine eini-j '^lich ajj;. btfonbtT« Gelte Lch- • tteffen fli$r 'armst. Ztg. 3186] Ludwigstraße 22 ist der »weite Stock, event erster Lrtock, mit 6 Zimmern und Gartenaniheil, zu vermirthen. Auskunft im zweiten Stock daselbst. 3196| SelterSweg 87 ist der zweite und dritte Stock mit je 6 Zimmern, Badezimmer, Veranda, Gartenaniheil rc, per 1. Juli zu vermiethen- R- Scheel. 3187) Zimmer zu vermiethen. Marktplatz V, IL 3195] Schöne möbl. Zimmer zu ver- miethen.___MänSburg 7. (T^wei freund». mSbl. Zimmer bMt» (Q zu verm. Liebtgstr. 85, H am 2839] Lade« mit angrenzendem Zimmer, event ganze Wohnung, ferner SSobuuug im »weiten Stock mit allem Zubehör, per 1. Mai, zusammen ober getrennt, zu vermiethen.__Wallthorstraße 8. Schöner Laden, für jedes Geschäft gelegen, zu vermiethen- NäbereS in der Erved. b. Bl. 2541 Frische Hefei empfiehlt I. Thoma, Babnhosstr. 43 Gutes Zugpferd, treu, gut gehend im Acker, z« verkaufe«. 3208 Wo? sagt die Exped. d- Bl. 3201] Bahuhoffiraße 24 ist eine schöne, freundliche Wohnung im zweiten Stock, bestehend aus 4—5 Zimmern, Schrankz. und sonstigem Zubehör, zu vermiethen. Näheres bei ch. Schaffstaedt Schanzenstraße 12. 3203]'Schöne Wodnung zu vermiethen. ______________Schillerftratze 2V, 11 3199] Eine kleine Familienwohnung sofort zu verm- Wieseckerweg 13. 8206] Wohnung, ö—6 Zimmer und Zubehör, per Juli zu vermiethen. __Bahuhofstraße 62. 3197| Kleines Logis zu vermiethen. Näheres Marburgerstraße 19. Geld! Geld! Geld! 10. Marienburger Geldlotterie. Ziehung am 17. nnd 18. April 1896, Haupt-Gewinne, Baar ohne jeden Abzug: 90 000, 30 000, 15 000, 2mal 6000, 5mal 3000, 12mal 1500 Mark u. s. w. Im Ganzen 3372 Geldgewinne mit 375 000 Mark. Originalloose ä 3 Mk., 7 Loose 20 Mk. empfiehlt und versendet 2429 A. Gretscher, Neustadt 78, Gießen. Aas GrMt ist Wistag, Dooilkrstag, Zamstag u. 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März 1896. <*/••/• DefUn. 6Ub« 164 2O| O<*frv ^.190b 101 • i. untb. 1905 106.10 3V,«/°Vommchyp.»^k.unkch 1«H 101 lt.B.unLb.1906101.20 4»/<,FrksLbw.»red.« unk.b.1900 1®^ Unterzeichnete Burschenschaft erfüllt hiermit die traurige Pflicht, ihre liehen Activen und Ehrenmitglieder von dem Tode ihres lieben Ehrenmitgliedes, des Herrn Bi/i’/i De-lfch« RdtbUBL 8°/, Prenß. LoasolS heute Vormittag nach langem Leiden sanft entschlafen ist. Giessen, den 31. März 1896. Marie Mainzer geb. Kummer durch Begleitung zur letzten Ruhestätte und durch die vielen Blumen- spenden bewiesen, sowie dem Herrn Pfarrer Dingel de y für die trostvollen Worte, sagen wir unseren herzlichsten Dank. August Mainzer und Söhne. Gießen, den 1. April 1896. 8Ve«/t Frocks-rter Hyp. 8t 3>/|i/i&rft&W'£teb.S untb.1906 4c/g btt. * ' ' ^/,«/ und 6tnu*cx00 Mk. Einkomml len 25. Juni 189 r n-M° bttuer teiuntn von 260V eit zrStztur her« «tMgtn bei dm r Verbesserungen in iilbdonbt« rinr ok gerichtlhos. klaationgrhö iibjrctive Steur nchen öeslimmunge Umsange. Im A ■ii bim aul Hess mlöiigt anderer d neeijllnt, den unterliegt dos auS iith, Gewerbe, sSrant'ätze gellen itdoch Mangels ein sdie Heranziehung zi ii Hessen. Süßer üttutrpffiify auch a. - tselUchaflei auf Sv u die Mitglieder vei "lzung verwendet 1 »che Perloaen unlt dämmen von mindest »och ältere, in ih U lerrichtSanstalten. Beneiung der Rrh urimütfttn Person« "Ide und dir aus S « fier Militareililoii Zur Feststellun kll-ibkilongtn. Die und zurück tag« NachmitkagS nur bei günstiger Witterung) Marburgerstraße—Wieseck^und zurück. Lridn jedoch v l. war „ (BB Mtll unfittt Mranfdiaften, d„ j tonnn. $, bleit» °°b Domini L !n'lni Sturm b **l«6 unb iS"'. Mw mtlft te1- 4 iit- Abt,8,u“ ii tatÄ* i b«7", £ IrT“ «Mt, si* ft: fei 8,55 ,** 10 i h* ®°n Omnibus-Verbindnna btS ÄDenbe iu uor. ■ *** ******* ■**•!! . noonnemern otutgerj Statt jeder besonderen Mittheilung die traurige Nachricht, dass unser lieber Gatte, Vater, Bruder und Schwiegervater »h Offen. etactftbcbB o. 1886 9L8C14«/0 Lis end. Renlenb. OH. Jf*g b°/i Ital. stiuttSgar. Uisemb. 61.7116*/o Buberu» ObL (fin sllvkrläsßgcs Mdchen, welche« gut plStten und etwa« nShen Fann, wird zu zwei Kindern zum 15. 4lpril gesucht. Hauptmann von StSfsel, 8i22__Hoffmauvstraße 7. Lauffrau gesucht iSglich 1 bi« IVi Stunden. 3193 gu erfragen in der Exped d Bl. tW* Wer schnell und biUiflft Stellung guden will, verlanae per Postkarte die .Deutsche Bacanzen-Poft^in Gtzlinge«. C. & L. Pfeil Maschinenfabrik Bikdenkops. Iilliger, ordnlil. hausbulslhe gesucht. 3182 _______G -erbordt, Marktplatz 18. Kräftiger Bursche zu einem Pferd gesucht. 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