108» ltzießetn Lahr, ll.. s IM. zu habe, ilatz, Konrad, Mi- chacker, Neuenbäne» ssirchmplotz, !chü, nenfarte 50 Psg. r Vorstand. 9- 8, Le Leib. x Ochs, Dema8tirungun^ rsi* EUMibchB tf***** Vorstand^, •iialjmf. J&il® f pranttn) intb bw Ä ,s Sonntag den 2. Februar 1S96 Nr. 28 Zweites Blatt. Amts« uttb Anzeigeblatt für den Areis Gieren. Vierteljährige.-: AöonacaretltsprttO | 2 Mark 20 Psg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Psg. Die Gießener Alamttteuvtäller werde» dem Anzeiger wöchentlich dreimal drigelegt. Der tytfantt Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme des Montags. Nedaction, Exp-diüa» und Drucker^ : Kchnkftratze Zir.7. Fernsprecher al. Gießener Anzeiger Generat-Mnzeiger. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für de» folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Sonn. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Jamitienbkätter Allo Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Die wirthschaftliche Bedeutung des Kartoffelbaues in Deutschland. Obwohl Deutschland nicht den fruchtbaren Boden wie Frankreich und Nordamerika besitzt, so hat doch der deutsche Fleiß und die @ genartigfett des deutschen Ackerbodens daS deutsche Reich zum Lande des größten KartoffelbaueS gemacht. Und wenn man bedenkt, daß in Deutschland die besten und meisten Kartoffeln wachsen und dieser Kartoffelbau noch großer Ausdehnung in jeder Hinsicht fähig rst, so muß man auch zu der Folgerung kommen, daß der Kartoffelbau in Deutschland wirthschaftlich noch mehr auSgenutzt werden muß. In diesen Gedanken wird man vor allen Dingen durch die Tatsache bestärkt, daß der doch entwickelte deutsche Kartoffelbau nicht nur die sehr zahlreiche einheimische Bevölkerung reichlich mit Kartoffeln versorgt, sondern auch sehr große Mengen Kartoffeln aus Deutschland nach der Schweiz, Frankreich und England, ja zuweilen bei schlechter dortiger Ernte sogar nach Nordamerika geliefert werden. Ferner muß aber auch erwähnt werden, daß viele Millionen Centner Kartoffeln nicht zur Nahrung für Mensch und Bieh gebraucht, sondern zu Spiritus, Stärke, Stärkezucker und Syrup verarbeitet werden. Am großartigsten ist die deutsche Spiritus Industrie, welche zum größten Theile von Gutsbesitzern zur Berwerthung der eigenen Kartoffeln auf dem Lande selbst betrieben wird, entwickelt. Sie rentirt noch immer leidlich, wenn auch die besten Zeiten vorüber sind. Auch die Herstellung von Skärke aus Kartoffeln ist einfach und lohnend. Aus der Stärke wird wieder die Glucose hrrgestellt und diese findet in Europa und Amerika Abnehmer,- England importirte 1894 allein I 062 074 Gentner Glucose im Werthe von ca. 11 Mill. Mark und bezog außerdem 1 176 118 Gallonen Spiritus aus Kartoffeln. AIS größte Concurrenten von Kartoffel - Spiritus und Stärke treten Reis und Mais auf, und finden sich auch auf deutschem Gebiete einige wenige Reisstärkefabriken, von denen am bekanntesten die Actien-Gesellschaft vormals Hofmann z« Salzuflen ist. Sie vermögen indeffen der Kartoffelstärke keinen wesentlichen Abbruch zu thun, da der Verbrauch zu maffenhaft ist. Frankreich verarbeitet jährlich ca. 80 Millionen Gentner Kartoffeln zu Stärke und Spiritus, wogegen diese Industrie in Amerika und England ganz unbedeutend ist. Ju England nimmt sogar die der Kartoffel gewidmete Anbaufläche ab. 1865 wurden fast 1,6 Millionen Acres damit bebaut, 1895 nur noch 1232055 Acres, die 4 662147 Tonnen lieferten, während Deutschland durchschnittlich 30 Millionen Tonnen erntet. Reichstag. 27. Sitzung. Donnerstag, den 30. Januar 1896. Die Berathung des Etats des Reichsamts des Innern wird fortgesetzt beim Capitel: Behörden für Untersuchung von See- uniällen rc. Abg. Metzger (S^c.) nagt an, rote es mit einer Abänderung der Seemannöordnung > ehe? Auch fei es nothwendtg, das Gesetz über Unter suchung der Seeunsälle zu reüibiren. Die Befugnisse der betr. Behörden bedürften einer Erweiterung, einer Ausdehnung auf Ausrüstung, Beladung und Befähigung des Personals. Sehr zweckmäßig sei die Schaffung einer Reichs Ober-Seebehörde. Seitens der Rheder geschieht keineswegs Alles zur Sicherung von Schiffen und Mannschaften. Wie ungenügend s i nicht vielfach die Bemannung; auf dem „Fürsten Bismarck" der Hamburg-Amerikanischen Packet- fahrtgesellschaft beispielsweise nut 16 Matrosen und 5 Schiffsjungen neben einem Eapitän und 5 Offizieren und bei so und soviel Booten Was solle da gefchehe.,, wenn ein Schiffsunfall paffire. Aehnliche Verhältnisse fänden sich bei der „Augusta Victoria." Beim Norddeutschen Lloyd sei unlängst ein Dampfer in See gegangen, dessen Boot- weder mit Wasser noch Brod versehen waren, obwohl der Reichscommissar dies noch kurz vor der Abfahrt gerügt habe. Und so etwas paffire noch dazu bald nach dem Untergang der „Elbe." Vielfach sehr mangelhaft seien die Wasch- und Reinigungsanstalten, was aussatzartige Krankheiten zur Folge habe, derenthalben die Leute über Bord gingen. Alles das nölhige, den Seeämtern nicht blos das Recht zu Patententziehungen, sondern auch noch andere Strafbefugnisse zu geben. Staatssekretär v. Bötticher: Auch auf diesem Gebiete werden Verwaltung und Gesetzgebung nicht nachlaffen, bessere Zustände zu schaffen. Eine Novelle zur Seemannsordnung ist ausgearbeitet, sie liegt der technischen Commiistoa für die Seeschifffahrt vor, welche im Februar bereits bte dritte Lesung vornehmen wird. Eine Eorrectur des Seeunfallgesetzes ist bisher von keiner Seite angeregt gewesen. Die Verhängung von sonstigen Strafen — abgesehen von der Patent- entzieh'ing — ist doch wohl richtiger den ordentlichen Gerichten zu überlassen. Für eine Reichs-Seebehörde zur Eontrolle des gesummten Seewesens dürfte kein Bedürfnitz bestehen, Angesichts der vielen bestehenden Behörden: Oberseeamt, Prüsungsinspectoren, Schiffsvermessungsamt rc. Eine Erweiterung der Reichscompetenz halte ich nur auf dem Gebiete des Schiffsbaues für möglich. Eine dahingehende Anregung meinerseits bei der Reichsregierung ist bereits im Vorjahre erfolgt. Einstweilen haben auf meine Anregung Germanischer Lloyd und Seeberufsgenoffenschaften sich dahin verständigt, daß betreffs Verschärfung der Seeunfalloerhütungs-Vorschriften dem Bedürfntß Rechnung getragen wird. Wenn dieser W:g der Privathilfe nicht zum Ziele führt, erst dann wird man zu einer Erweiterung der Kompetenzen des Reiches sich entschließen müssen. Daß sich ein Eapitän der Anordnung des Reichscommissgrs nicht fügt, kann auch bei Bestehen einer Reichsseebehörde Vorkommen. Den Betrieb des Norddeutschen Lloyd und der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt- gesellschaft habe ich mit meinen eigenen Augen gesehen und beobachtet, wie sauber, prompt und tüchtia der Dienst gehandhabt wird. Abg. Jebsen (natl.): Die Rhedereien scheuen für Bau und Ausrüstung der Schiffe im Allgemeinen keine Kosten. Eine erweiterte Eontrolle beim Schiffsba. halte ich für überflüssig. Wie wäre eine solche auch bei Schiffen durchzuführen, welche im Auslande hergestellt werden? Die Bemannung läßt, das will ich zugeben, oftmals zu wünschen übrig, aber eine gesetzliche Regelung scheint mir kaum möglich. Selbst England hat bisher ein solches Gesetz nicht schaffen können. Die deutsche Rhederei befindet sich in gutem Zustande und kann jede Kritik mit Ruhe vertragen. (Beifall.) Abz. Freese (frf. Vg): Lenzmann und ich haben ohne vorherige Anmeldung zwei Schiffe des Lloyd besucht und gefunden, daß sie auf der Höhe der Zeit steh nehme Werk vollkommen ebenbürtig ein, und die Verlagsbuchhandlung blickt mit gerechtem Stolz auf die glückliche Ausiührung gerade dieses schwierigen Unternehmens, dem unsere Literatur nun eine der besten und namhaftesten Erscheinungen auf gec graphischem Wissensgebiete verdankt. In der Thal zäolt dieses neue Sammelwerk pc den glänzendsten buchgewerbltchen Schöpfungen Der Herausge^r, Profeffor Dr. Wilhelm Sievers, im Bunde mtt einer Reche Gelehrter von klangvollstem Flamen, al6: Dr. E. Deckert, Profeffor Dr. W. Kükenthal, Dr. R. von Lendenfeld, Profeffor Dr. L. 9te>- mann, Dr. A. Philtppson, und die Derlagshandlung had« mit a-- ftaunltchem, schier unerschöpflichem Aufwand von W>ffm, Arbeitskraft und Mitteln gemetnfam an einer Aufgabe gearbeitet, deren Lösung überhaupt nur unter diesen Voraussetzungen denkbar war. Einem von jedem Gebildeten getheilten Bedürfniß, einem zwingenden Ersorderntß unserer Zett: der Zusammenfassung unserer heutigen Kenntniß von der Erdbeschreibung in einheitlicher, übersichtlicher Form bet Beschränkung des riesigen «Stoffes auf den Kern des absimlt Wiffenswertben, in gemeinverständlicher Darstellung und bildlicher Anschauung kommt die „Allgemeine Länderkunde" wirksam entgegen. Seitdem besitzen wir, was wir uns lange wünschten, einen Sammelpunkt unseres geographisch« Wfffens, ein Weik, das, zuverlä'fig m»d maßgebend, den Fachmann von der niederdrückenden Bürde des G-dächtnißballaftes zu entlasten sucht und dem Laien nicht nur die bishertaen Schwiertc taten bei der Information über geographische Fragen aus dem Wege räumt, sondern j-de gewünschte Belehrung in der ansprkcher.dnen Form erlhellt. Kein anderes Kulturvolk erfreut sich eines gleichen ober zum mindesten ähnlichen Werkes. Der neu erschienene Band „Australien und Lceanien", der sich in allen seinen Theilen möglichst eng an die vorhergehenden vier Baade über die übrigen Erdthelle anlchlietzt, sucht wiederum das Wissens- wertbeste in knavv-r, gemeinverständlicher Form, unter Berücksichtigung de« neuesten wissenschaftlichem DlalcrialS zu bieten. In meisterhaften Strichen entwtrn uns Sievers ein lückenloses, farbenreiches Bild der wetten Inselwelt des großen Oceans wie des australischen Festlandes und bringt dadurch den fernen Erdthetl unseren geistigen Auge greifbar nahe. Sievers' Führung vertrauend, begleiten wir ihn von den den Golddurft reizenden, doch wafferarmen Goldfeldern deS australisch« Westens an die wüsten Salzseen und Salzsümpfe des Innern bis zu den Blauen Bergen im Südosten dieses ErdtheilS. Wir staunen ob ber großartigen Alpen!anbschaften und wunbetbarm Gletscher der SÜbtnsel Neuseelanbs und lernen dann auf unserer Wanderung die überaus merkwürdigen, durch ihre verheerenden Naturereignisse berühmten Bulkangebiete ber Norbinfel kennen. Unb weiter geht es über gefährliche Riff« und die Atolle mit ihren Lagunen zu bat unzähligen Jnfelschwärmen Polynesiens, die wahrhafte Perlen land- fchaftltcher Schönheit bergen, bis wir tm äußersten Norden und Osten bet ber politisch interessanten Hawaii-Gruppe und der Oster Insel mtt threr alterthümltchen Cultur angelangt sind. Dm Schlutz des Ganzen bildet eine übersichtliche Schilberung ber gerabe gege wärtig tm Vordergründe ber Aufmerksamkeit stehend«, flan n Südpolarländer. Getreu threm alten Grundsatz, dem Wort als Stütze daS Btld iu ged«, hat die Ve' lagshandlung auch dieses Buch mit Bildern fast überreich auSgestattet. Unb welche Bilder! Dem nach ganz neuen, bisher noch nirgends veröffentlicht« Photographien hergestellten JllustrattonSmaterial geh« die künstlerischen Leistungen eines Compton, von Eckmbrecher, Heubner unb Kubnert do»an, url die oollenbete ©Übergabe bieses Btlderstoffes tm Druck gereicht den technischen Olficinen des Bibltographifchen Instituts zur hohen Ehre. Don ben Sondertafeln in Farbendruck fesseln tn hohem Grad, b'e bildlich« Darstellung«: „DaS Dorf Siar in Nordost-Nmguinea . Die deutsche Station Jaluit im Marshall-Archipel", „Eisberge im Südpolargebict", „Der Tasman-Gletscher unb Hochstetler-Dom in Neuseelanb"; von ben Holzschnitttafetn gefall« unS besonber«!he Illustrationen: „Ein Famwald in Victoria, Australien", „Die Küste von Apia auf Samoa", „Johann Reinholb Forster". Die forio; graphischen Beilage« sinb bmchweg vorzüglich; bte Karte ber Fluh- unb Gebirgssysteme von Australien, eine Florenkarte von Australien unb Oceanien unb bk Entwickelung be§ KartenbtlbeS von Australien verdienen aber ganz besondere Anerkennung. 3agÖoerpacf)tiuig Freitag den 7. Februar l.J., Nachmittags 1 Uhr, soll auf dem Gemeindehause dahier die der Ge meinde Lang-Göns zustehende Wald- und Feldjagd, circa 1524 Hectar enthaltend, in drei Abteilungen aus weitere 6 Jahre verpachtet werden. Lang-GönS, den 21. Januar 1896. Großh. Bürgermeisterei Lang Göns. Brtckel. 779 Bekaumm^chung. Die Fabrikkrankenkaffe der Firma Burk Sf Storck dabier soll demnächst geschloffen werden, da der Betrieb, für welchen die Kaffe er- richlet war, aufgelöst ist. Diejmigen, welche noch Unterstützungsanspruche oder sonstige Forderungen an das Vermögen der Kaffe geltend zu machen haben, wollen diese Ansprüche bei uns bis zum 15. Februar er. anmeloen. Gießen, den 24. Januar 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ________________________3. SB.: Wolsf.______________________”_8 Bekanntmachung, betreffend: Feldbereinigung iu der Gemarkung Rüddiugs Hausen, Kreis Gieffeu. In der Zeit vom 1. Februar l. I. bis einschließlich 14. Februar l. I. liegen auf dem Amtszimmer der Grobherzoglichen Bürgermeisterei Rüddlngs- Hausen die Arbeiten des I. Abschnittes rubr. Gemarkung, nämlich: 1. Der allgemeine Melioratio"Splan, 2. Erläuterungsbericht nebst Prüfungsprotokoll zu demselben, zur Einsicht der Betheiligten offen. Tagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen hiergegen, welche schriftlich einzureichen sind, findet statt: Samstag, den 15/ Februar 1896, Vormittags 10y2 bis 11 y2 Uhr auf dem Gemeindehaus zu Rüddingshausen, wozu ich die Jntereffenten unter dem Hinweise einlade, daß die Nichterscheinenden mit Einwendungen ausgeschloffen find. Friedberg, den 29. Januar 1896. Der Bereinigungscommiffär. vr. Göttelmann.______982 Bekanntmachung. Nachdem uns auch in diesem Jahre wieder ein Betrag zur Verfügung gestellt worden ist, um im nächsten Sommer eine Anzahl armer, scrophu- löser Kinder in der Kiuderheilanftalt zu Bad-Nauheim unterbringen zu können, werden alle diejenigen Bewohner des Sparkaffen, bezirks Gießen, welche solche kranken Kruder haben und nicht selbst in der Lage sind, die Kosten bestreiten zu können, aufgefordert, sich bet ihrem Pfarramt oder der Bürgermeisterei baldigst zu melden. Bei der Anmeldung ist ein ärztliches Zeugniß vorzulegen, in welchem die Nothwendig- keit einer Badekur bescheinigt sein muß. — Es ist nicht ausgeschloffeu, daß Kindern, welche bereits auf Kosten der Sparkaffe eine Badekur durch gemacht haben, die Kosten für eine weitere Kur bewilligt werden können. - Die Pfarrämter und Bürgermeistereien ersuchen wir, uns bie einlausenden Meldungen mit den ärztlichen Attesten und einer Bescheinigung über die Bedürftigkeit der betreffenden Eltern bis längfteus Gude Januar k. I. zusenden zu wollen. Gießen, am 10. December 1895. Die Direktion des Spar- und Leihkasse-Bereius. 113 I- E.: Wiener. Bekanntmachung. Betr.: Die Heichelheim'sche Stiftung. Aus obiger Stiftung sind am 27. April d. I. die halbjährigen Zinsen mit 525 Mk. an eine in Gießen wohnhafte würdige und bedürftige chnst liche Familie oder Person zu vergeben. Anmeldungen werden von heute an bis 10. Februar d. I. im Bürgermeistereigebäude, Zimmer Nr. 3, entgegen- genommen. Gießen, den 23. Januar 1896. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen.. I. V.: Wolff._________________ Jagdverpachtung. Nutzholz-Verkauf in den Waldungen ju Nordeck am Freitag deu 7. Februar er., Zusammenkunft um IOV2 Uhr in der Stelzenbach'scheu Wirthschaft daselbst. — Zum Verkauf kommen: Eichen: 26 Stämme, 4 — 16 m Länge, 15—70 cm Durchm. — 44,43 fm. Nadelholz: 108 Stämme 3. bis 5. Kl. = 34,39 fm. Es wird noch besonders auf sehr schöne Eichenftämme aufmerksam gemacht. 953 Die Administration. Jagdverpachtung. SamStag deu 8. Februar l. I., Vormittags 11 Uhr anf^ngend, soll auf dem Gemeindehaus zu Vil- lingen die der Gemeinde zustehende Jagd, bestehend in circa 900 Hectar Feld und Wald, sowie drei Teichen, auf die Dauer von sechs Jahren öffentlich verpachtet werden. Villingen ist Station der Oberhessischen Eisenbahn (Nebenlinie Hungen—Laubach) und kann von Frankfurt a. M., Darmstadt rc. in kurzer Zeit und bei Vollendung der Linie Hungen—Friedberg von Frankfurt a. M. in circa V/i Stunden erreicht werden. Die Jagd grenzt unmittelbar an die Station und bietet einen guten Wildstand, besonders an Rehen. Villingen, den 20. Januar 1896. Großh. Bürgermeisterei Villingen. Koch. 715 Freitag den 7. Februar I. I., Vormittags 10 Uhr, wird dir Jagd der Gemeinde Wieseck unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen auf hiesigem Bürgermeisterei Bureau öffentlich verpachtet. Wieseck, am 20. Januar 1896. Großherzogl. Bürgermeisterei Wieseck. Sommerlad. 722 Jagdverpachtung. Donnerstag deu 6. Februar l. I., Nachmittags 1 Uhr, soll die Feldjagd der Gemeinde Eichel- fachsen im Gemeinde-Wirthshause dahier auf 6 Jahre verpachtet werden. — Bem.: Eichelsachsen liegt 8/i Stunden von der Bahnstation Rainrod bei Schotten. Gr. Bürgermeisterei Eichelsachsen. Mettenheimer. 784 Jagdverpachtung. Montag, 10. Februar l. I., Nachmittags 1 Uhr, soll die hie- figc Gemeinde-Feldjagd auf wettere 9 Jahre aus Gr. Bürgermeisterei öffentlich verpachtet werden. Lindenstruth, 26. Januar 1896. Gr. Bürgermeisterei Lindenstruth. ___________Scheld.________841 Jagdverpachtung7 Donnerstag,den «.Februar 1896 soll die Jagd der Feldge- markung Bergheim Nachmittags 1 Uhr auf dem Rathhaus zu Holzheim verpachtet werden. Holzheim, 23. Januar 1896. Großh. Bürgermeisterei Holzheim. ____________Klotz.__________842 Jagdverpachtung. Samstag, 8. Februar l. I, Nachmittags 1 Uhr, wird auf hiesigem Gemeindehaus die der Gemeinde Eoerstadt zustehende Jagd auf weitere 9 Jahre verpachtet. Eberstadt, 27. Januar 1896. Großh. Bürgermeisterei Eberstadt. G örlach._______957 Mühlenverkauf. Mittwoch den 5. Februar I. I., Nachmittags 1 Uhr, soll die bereits am 15. und 22. September vorigen Jahres zum Verkauf ausgeschriebene Untermühle zu Dreis a. d. L., bestehend aus 820 qm Hofraithe mit Gemeindenutzen, einem Achthöfegutsanthett und 8500 qm Wiese und Gärten, unmittelbar an der Mühle, auf dem Gemeindehause daselbst freiwillig öffentlich meistbietend versteigert werden. Kaufliebhaber können dieselbe vorher einsehen und auch Näheres erfragen bei dem Bevollmächtigten. Treis a. b. 29. Januar 1896. »et Wilhelm Dapper. fite *» ®ys JfcftSs PZ SS.9B tt® ** * **' »hte* tgÄ Ä««!. '«um bis ®lfSe Ä"ft W®WonbS St^pUta n ÄDon da Kl 5 dli «uftralifcha kII§- ®ir ftiunrn ^«rmGlellchndn rSni$BanhetunB bk NalmaetDiße be- nb "etter geht tj 'Laguna, zu bm 'datte Palm Imtk ffien Norden nnb x.und der Oder: Wb. Dm tzchl^ & ^kMen- utbmbtn, stan.n ®5i btm Wvü «U wz au4bkV%M oeldje Silber! Dem ^tm Photograph^ Aerllchm LeiÜnogin ßubnett Doion, urb n Druck gereicht bm itutä zur hohm tzhre. In hohem Grab, b't Norbost-Neuguiuea", )ipdM, „tztSbnge im Hochstetter^Dom in n uns btlonbetl bie ifttalien", „Die Wr lorfter". Die kvts- bte Karte der Fluh mlarte von Suttraltni ibilbtS von Anstraliil Mmtz. »Februar l. I.» I Uhr, soll die hü- Wagd auf weiten Sr. Bürgemeisterei tet werden. 26. Januar 1896. ierei Lindenstruth. Held._________8£l WuG |b,g6.Äebrnar Jagd der Feldge- r NachEatzd 1 A zu hchheiw ver- 23. Januar 1896. meisteret notz._____Jr lp-tlhiNg. ‘Ä»i •rtt i* *J22U6jt* ’■ verkauf s Ärdl lterÖt aus 820 q® stehend eine- ®Tu 8500 £ L-S SV* * 5$$.* -"iS- in Oberhessen. 830 Oscar Höpfher’s Institut, Ostanlage 38. 739 OOOOOOOOOOOOOOOOOÖOOOOOOOOOOOOOOÖOOOO Hessische Del- u Fett-Manusactur (Schloss & Gangs) 848 15 Meichstraße 15 15 Mleichftraße 15 Preislisten gratis und franco. 121 2541 Weftanlage SS 549 123 Prospeete frei durch den Besitzer Fr. Trump. 564 und auf Lager bei Heller. 980 werden. 900 Mark) straße 14. 850 206 Emil Pistor, Marktstraße 10 Exped. d. Bl. 917 Buchen-Scheitholz EicheN'Scheitholz Nadel-Scheitholz Eichen-Knüppelholz Nadel-Knüppelholz Eichen-Stockholz Nadel-Stockholz Scheiter. rm Buchen-, 25 rm Eichen- Knüppel. Wellen Buchen , 600 Wellen Eichen-Reisig. rm Buchen-. 46 rm Eichen- Stöcke. Die Zusammenkunft ist am Pflanz- garten an der Hattenröder Straße. Lich, den 29. Januar 1896. Grobherzogliche Bürgermeisterei Lich. Rmtr. n // n n n V 1 -55,5 188 36 190 14,5 87 Gebrüder Adami Mäusburg 14. 54,8 rm Buchen-, Eichen - Weichholz-Knüppel. 80,2 rm desgleichen Stöcke. 8750 desgleichen Wellen. empfiehlt in nur prima Qualitäten zu sehr billigen Preisen: Wagenfette, Wagenöle, Maschinenfette, Mafchiuen- öle, Vafeline - Lederfett, Huffett, Thran, Seife und Seifenpulver, Speifeöle, Putzfeife, Putzpomade. 985) Etn 6atUn, am Wißmarer Weg gelegen, sofort m verkaufen eveut. auch zu verpachten. Näheres LSivengaffe 27. Holzversteigerung im Sicher Stadtwald. Donnerstag den 6. Februar 1S96, Vormittags 10 Uhr beginnend, sollen im Sicher Stadtwald, in dem Distritt Eisekaute, versteigert werden: 395,8 rm Buchen-, 9 rm Eichen- Versteigerung. Montag den 3. Februar, Nachmittags 3 Uhr, sollen die den Ernst Wallenfels Erben gehörigen Wiesen in der Gemarkung Wieseck, zus. 31 400 Meter in 13 Abheilungen, freiwillig auf dem Rathhaus dortselbst versteigert Steinkohlen la. Nusskohlen la. Anthracit- kohlen Braunkohlen vom Hessenbrücker Hammer Donatus Brikets Brennholz empfiehlt Dan. Wirths Nachf. (Brust Caramcüen) von G Übermann Dresden sind das einzig beste diätet. Genußmittel bei Husten und Heiserkeit. Zu haben bei Ein gebrauchtes Breakchen, ein Federwagen, Oeconomie- wageu, Egge, Pftug und Pferd stehen zu verkaufen. Wo? sagt die Selbst außerhalb der Mauern I unserer Stadt sind die Cigarren meiner Firma rühmlichst bekannt. Richard Buckacker, Ciqarren-Special'Gesckäft. 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Februar 1896, Vormittags 10 Uhr beginnend, ■in den Diftricten Alte Kühunter und Rotherbusch: 30 rm Buchen-, 15,8 rm Eichen- Scheiter. Wagen außergewöhnlich billig ein Milord und ein Break zu verkaufen bei A. Hess, Sattler, Haus mit Garten, nächster Nähr der Stadt, ,« verkaufen. Näheres in der Exped. d. Bl- 249 Beste und billigste Bezugsquelle für garanttrt neue, doppelt gereinigt u. gewaschene, echt nordische Bettfedern. Wir versenden zollfrei, gegen Nachn. (jebed beliebige Quantum) Gitte neue Bettfedern per Psd. für 60 Pfg., 80 Pfa., 1 M. und 1 Ar. 25 Pfg.; Feine prima Halb- dannen 1M. 60 Pfg. u. 19JL 80 Pfg.; Weiße Polarfed. 2M. u. 2M.50Pfg.; Silberweiße Bettfedern 3M., 3M. 50 Pfg. u. 4M.; ferner Scht chinesische Ganzdannen(sehrsMkräst.)2M.50Pfg. und 3 M. Verpackung zum Kostenpreise. — Bei Beträgen von mindestens 75 M. b"/g Rabatt. — NichtgesallendeS bereitw zurückgenommen 1 g^ceherS^o^nJHerfordKrotpfj [208] Grißh. Hksßsche Ltastseiseobahllk». Derdinanng der Lieferung von 16000 cbm Bahnschotler an die Neubaulinie Frtedb-rg — Hungen im Ganzen oder in Tvetlen. Die Verdingungsunterlagen sind im Büreauz'mmer Nr. 3 der unterzeichneten Behörde in Gießen (Frankfurterstroße 6t) oder bei der Neubau-Abthetlung VIII in Friedberg (Saalbau) oder der Neubau- Abtheilung IX in Hungen (Gießener Straße) einzusehen, können auch bet der erstgenannten Stelle gegen postsreie Ein- sendung von 70 H bezogen werden. Angebote sind vostfrei und unter entsprechender Aufschrift an die unterzeich- nete Behörde bis zum EröffnungStermtn Samstag den 8. Februar d. I., Vormittags 11 Uhr, einzureichen. Auschlagsfrist drei Wochen. Großh. Baubehörde für Nebenbahnen 50 Wellen Buchen-Reisig 2410 „ Eichen-Reisig 3010 „ Nadel-Reisig. Das Windfallholz im Philosophen- wald kommt am Schluß zum Ausgebot. Die Zusammenkunft ist auf der Licherstraße am Eingang zum Wald. Gießen, 27. Januar 1896. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Wolff. 939 W. Karnbach, 591 Markt 17, 2 Treppen. Punsch-Essenzen, Aechten Batavia-Arrae u. Jamaiea-Rnm, Deutsch, u. franz. Eognae empfiehlt____ 639 F. Schott, Bahnhofstr. 28, Ecke LSwengasfe. Küchenwaagen, Weibemaschinen Kohlenkasten, Kohleneimer, Feuergeräthe, 1 Kügelelsea, ifolirk GsühfloWliittea la Neckar-Salz Saline Ludwigshall in Wimpfen ebenso leicht löslich und gehaltvoll al» irgend ein anderes Salz, von Metzger- Innungen sogar bevorzugt, gietatafe Adolf Geiffe, Gieße», Kreuz - Settersweg. Telephon Nr. 90 45» MHsscksm! Annahme alter Wollfache« aller Art gegen Lieferung von Kleider-, Unter«1 rock > u- Mantelstoffen,DameMuchm, Buckskins, Strickwolle, Portiören, Schlat- und Teppichdecken in den neuesten Mustern zu billigen Preisen durch 209 R.Eichmann,Ballenstedta.Harz leistungsfähigste Firma. Annahmestelle und Musterlager bei: Frau Ferd. Wokoun Wittwe, Wallthorftraße 14. Leih-Bibliothek Schulstrasse Nr- 10. 9121 Im Waschen und BLgetn hält sichtzbeftens empfohlen Frau Pteh, Sand^affe 12. 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Wetters werden (bei besonderer Körperschwtche sowie M ver- W o erbter Neigung zu Deformal täten der Wirbelsäule) systematische Euren zur Verhütung des Schiefwerdens durch- O geführt, derart, daß die Widerstandskraft gestählt, mit einem Wort, der Patient befähigt wird, durch eigene Willenskraft seine Haltung zu bessern und diese Brff^rung — weil durch eigene Anstrengung erreicht und aut der O Gesammtgksundheit bastrend — auch d«".ernd zu erhalten, ferner zur Förderung des Stoffwechsels: z. B. Blut- armuth und Bleichsucht. Die Behandlung ist eine derartige, daß sie strenge der Person des Betreffenden angepaßt wird, eine nie O 8 noch der Schablone vorgehende. Es werden angewendet zu diesem Zweck theils rein mechanische Behelfe (die ver, Q schiedensten LagerungS-, Druck-, Stütz- und Schwebe-Apparate), theils die von mir selbst oorgenommenen manuellen Verrichtungen, bestehend in Massige rc- re., wo es angezeigt erscheint. Das Hauptgewicht lege auf manuelle O Q Correction, sowie die orthopädische Heilgymnast k- Q Ow Den Herren Aerzten steht es jederzeit frei, den Sitzungen ihrer Patienten beizuwohnen- JE Anmeldungen zu obigem Cursus nimmt entgegen o Aquila- Souchong vorzüglicher HaushaltunaS-Thee, ä Pfd- 4 jl, empfiehlt in ^/i'Psd.-Blechbüchsen, Vi= und 7«-Psd -Staniolpacketen 598 Otto Schaaf. Nkichkiten in Haarschmuck Seitenkämme ■mhkb mit Goldauflage, hmh Parfümerien, Puder, Toiletteseifen. 662 A. Welz, Lindenplatz. 769 Warner Mainz Piämiirt Chocolade Weltausstellung Paris 1867. Südanlage. 512 Berger s 1. Mexico 2. 764 7 Chocolade H Haym. 3. C. Hirsch. Mannerchor 9. Bua. Der Concer tflügel von Sechsteln ist aus dem 908 640 v. Neuenbäuen 11. 576] sind bei den Vermischte Anzeigen. Marktplatz 22. 929 ntwerpe Motoren aller Art, Wasser- versorgungsanlagon für > Private, Gärtnereien, ' Bade- und Kuran- ■ etalten etc Transmissionen. . Joh. Fache. Clavier Fabrik Robert Berger, Pössneck L Th. 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