ne. Bewoh. »Au, s. t MG Sitfc S0 Ich '^iährigi mieten m ns ein V Kießev^ eins Jchen x vstag bi iarb Au! lllthorstr. 1 den. stand. 1. W Beikaü ) zu eG n den Taz; staud. mit, bafc; $ ■5j i s projeclirx z«M' iessei 68 M isflaschen et t allen ei Packt aarken liien di® ich 4 Scheji SamStag dm 1. August Rr. »79 Zweites Blatt ISO« Amts- unb Airzeigeblatt für den "Kreis tlfiefzen. Gratisbeilage: Gießener Jamitienölätter. Annahme von Anzeigen -u der Nachmittags für de« ->kgenden Tag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux deS In« und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Nedaction, LxpcditiaA und Druckerei: Kchutstraße Kr.7. Fernsprecher 51. vierteljähriger Aöo«ueme«tr»rekL i 2 Mark 20 Psg. mit vringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Psg. Die Gießener D««itten0tLtter werden dem Anzeiger »dchmtlich dreimal deigrlegt. Der Lietzener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Gießener Anzeiger General-Anzeiger. Anrtlirher Theil. Nr. 23 des Reich» * Gesetzblattes, auSgegebeu den 28. d. MtS., enthält: (Nr. 2324.) Bekanntmachung wegen Redaction deS Gesetzes, betreffend die kaiserlichen Schutztruppen in den afrikanischen Schutzgebieten und die Wehrpflicht daselbst. Vom 18. Juli 1896. Gießen, den 30. Juli 1896. Großherzogliches KreiSamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung, den Ausbruch der Räude betreffend. Unter den Schafen zu Allendorf, Kreis Kirchhain, ist die Räude festgestellt und Gemarkungssperre angeordnet worden. Gießen, den 30. Juli 1896. Großherzogliches KreiSamt Gießen, v. Gagern. Bekanntmachung. Der landwirthschaftliche BeztrkSverein des Kreises Gießen wird Dsuuerstag den 27. August 1896 diif dem Viehmarktplatze zu Grünberg gelegentlich deS Viehmarktes eine Biehpreisvertheilung veranstalten, fflr welche die nachstehenden Bestimmungen getroffen find: I. Bezüglich der von dem landwirthschaftlichen Bezirksverein zur Ausführung der Biehpreisvertheilung zur Verfügung gestellten Mittel in dem Betrage von 500 Mk. 1. An der Ausstellung können fich alle im Kreise Gießen wohnenden Viehzüchter, Viehhändler ausgenommen, be- theiligeu. 2. Sämmtliche aufzustellenden Thiere find bis Morgens 9 Uhr auf dem Viehmarktplatze zu Grüuberg aufzu- treiben und von den Besitzern auf den ihnen von der Commission angewiesenen Ständen aufzustellen. Nur preiswürdtge Thiere werden prämtirt und zwar: a. Bullen im Alter von 1 bis 2Va Jahren, b. Rinder, welche sichtbar trächtig und c. Kühe, die sichtbar trächtig find oder frisch gekalbt haben. 3. Diese Thiere müssen selbst gezüchtet oder zum Zweck der Zucht mindestens 2 Monate vor der PreiSvertheiluug erworben worden sein und 4. folgenden Rassen angehören: a. Bullen dürfen nur der reinen Vogelsberger oder der reinen Simmenthaler Rasse angehören. b. Mutterthiere ebenfalls nur der reinen Vogelsberger Rasse. Mutterthiere, welche eine weiße Färbung am Euter zeigen, werden erst in zweiter Linie prämiirt. c. Mutterthiere der reinen Simmenthaler Rasse - sowie auch dann, wenn solche wenigstens aus« gesprochen deS Simmenthaler Typus find. 5. Unter sonst gleichen Verhältnissen erhalten selbst- gezüchtete Thiere bei der Prämiirung den Vorzug. 6. Hinsichtlich der Bullen Simmenthaler Rasse ist urkundlich oachzuweisen, daß solche entweder dtrect aus dem Stmmenthal eingeführt worden find oder daß dieselben aus einer Retnzucht stammen. 7. An Preisen werden aus VereinSmitteln gewährt: A. Für Bullen: 1) 2) 3) für den schönsten Bullen // // // // ein Preis zu 40 Mk. Simmenthaler Rasse Vogelsberger Raffe 45 45 40 Mk H // 4) n '/ u 30 „ 30 u 5) zwei Preise zu 20 Mk. 40 n Zusammen 6 Preise in dem Betrage von 200 Mk. 6) B. Für Kühe und zwei Preise zu 35 Mk. Rinder: 70 Mk. 7) H o n 30 „ 60 // 8) // // '/ 25 ,, 50 n 9) „ , „ 20 „ 40 n 10) n n h 13 // 30 n 11) fünf „ „ 10 „ 50 w Zusammen 15 Preise in dem Betrage von 300 Mk. II. Bezüglich der von der Stadt Grünberg zur AuS- führung der Biehpreisvertheilung zur Verfügung gestellten Mittel in dem Betrage von 2OO Mk. gelten ebenfalls vorstehende Bedingungen, jedoch sollen aus diesen Mitteln auch nicht im Kreise Gießen wohnende Züchter bei Vorführung von pretswürdtgem Vieh mit Prämien bedacht werden. LEI. Es bleibt dem Ermessen der PrämiirungScommisfiou überlassen, die bestimmten Preise innerhalb deS Gesammt- betrageS je nach der Güte der ausgestellten Thiere jeder Gattung auch zu übertragen. Gießen, den 17. Juli 1896. Der Vorstand des landwirthschaftlichen BeztrkSverein» Gießen. Carl Jost, RegierungSrath i. P. n. Bon der Nidda, 29. Juli. Heute Nacht hatten wir heftigen Sturm, der vieles Obst abfchüttelre. Leider sieht man auch in diesem Jahre wieder, daß das herunter» gefallene Obst fast allgemein unter den Bäumen liegen bleibt. Die Einsicht, daß selbst kleine, unscheinbare Jnsecten und deren Larven ganze Obsternten vernichten können, hat sich immer noch nicht genügend Bahn gebrochen und doch hatte man gerade in diesem Jahre hier wieder Gelegenheit, da» zu beobachten. n Echzell, 29. Juli. Der Bau deS hiesigen neuen Bahnhofe» in den Wiesen hinter dem Parke deS Herrn v. Harnier hat bereits begonnen. Die Fundamentmauern de» Stationsgebäude» find fast fertig. Der Bau der hier nothwendig werdenden Brücke über die Horloff ist noch nicht augefangen, dagegen ist der der Brücke bei Gettenau bereits in Angriff genommen. Dieser bietet insofern einige Schwierig, leiten, al» die Brückenfundamente nicht auf dem nachgiebigen, aufgeschwemmten Moorboden errichtet werden können. Man muß fich künstlich durch Etnrammen starker Pfähle erst eine geeignete feste Unterlage verschaffen. Damit ist eben eine Anzahl Arbeiter beschäftigt. Zwischen dem hiesigen Bahnhofe und dieser Brücke muß ein Theil de» Moorboden» ausgehoben werden, weil er nicht tragfähig ist. Man ersetzt ihn durch Erde, welche man auf ' einem abseit» von der Bahnstrecke hinter unserem Marklflecken erworbenen Grundstück gräbt. Zur Beförderung dieser sehr großen Erdmassen hat der Unternehmer einen Schienenstrang legen lassen. Eine kleine Loco- motive und eine Anzahl eiserner Ktppwagen besorgen die Herbeischaffung der Erde. □ Darmstadt, 30. Juli. In den nächsten Tagen finden auf den Strecken der Hessischen LudwtgSbahn Re- vifionSfahrten Seitens hessischer und preußischer Beaus- tragt« statt. — Restaurateur Röhrig, der Besitzer der wohlbekannten Restauration „Zur Oper", gedenkt am Ein- gange deS Wildparks und Stadtwalds, auf dem Gelände des Böttinger'scheu Felsenkeller», der in den 40er und 50er Jahren der BeretntgungSpunkt der guten Bürgerschaft Darmstadts war, ein Hotel mit Restaurant, insbesondere auch zur Aufnahme von Sommerfrischlern zu errichten. — Auf der Ludwigshöhe, bekanntlich dem nächsten Höhepunkte der Residenz, der im Sommer namentlich von Mainzern zu längerem Aufenthalte viel besucht wird, find die Räume zu eng geworden und ist der Bau eines neuen zweistöckigen Hauses im Project- die landftändtsche Genehmigung dürfte wohl nicht versagt worden. Die „Sommerfrischleret" hat in unserer Zeit einen nie geahnten Aufschwung genommen. QQfdirftö erzielt man blendend weiße Wäsch«, äOlvlUJv bet größter Schonung der Stoss« mit 8ett«rnnrn«s r Wäsch«-Long«n-«rtraet oder j ä Packet , Sal»iar-L«rpe«tt«.?tz«tlaugenm«hl <15 Psg Man achte genau auf die unter 3t«♦ 11778 patentamttich geschützte Marke: „BAt* (Fabrikant L. Lettermann in Elberfeld). 3331 1« 9i! M 1887 StI DM. yj äSj 30! bovoeVtm^ «Öl ölte, Feuilleton. Allerlei über Studenlenauszüge. Von Dr. O. Buchner. (Nachdruck verboten.) (4. Fortsetzung.) Was für eine Wirkung die beiden Eingaben für das Militär hatten, ist aus unseren Akten nicht zu ersehen- daß sie ohne alle Folgen für dasselbe geblieben wären, ist nicht anzunehmen. Jedenfalls wurde eine Untersuchungscommission ernannt, bestehend aus dem Geh. Rath Koch, den Reg.-Rathen Sues, Musäus und Benner und dem Professor Jaup. Etwas später kamen dazu noch der Oberst von Wrede und der Stadtkommandant Generalmajor v. Rohr. Nun gings an Zeugenvernehmungen am Morgen und Nachmitlag bis in die Nacht hinein, sodaß es nicht möglich ist, auf alle Aussagen, die alle auch beschworen werden mußten, genauer ein- zjugehn. Daß dabei mancher Meineid auf beiden Seiten mit unterlief, ist kaum zu bezweifeln, kann aber nicht bewiesen werden. Es gab der Pedell Eckstein zu Protokoll, nach der Schlägerei in der Braugasse sei der Oberstlieutenant Schmal- llalder mit Mannschaft von der Hauptwache gelaufen kom- mcn und habe jedermann ohne Unterschied, wer ihm nur begegnet, geschlagen und mißhandelt, welches Spektakel un- Mleich größer gewesen, als das erstere, und sei besonders der Pädagogschüler Lauer so geschlagen worden, daß er seiner Sinne beraubt gewesen sei. Der Prof. Dr. Ernst Schwabe, der in der Braugasse mahnte und vom Fenster aus Zeuge der Schlägerei war, reichte ein Promemoria über seine Beobachtungen ein und sprach darin von den Greueln und der harten Behandlung, welche den Studenten von den Offizieren und gemeinen Soldaten widerfuhr und daß dabei auch die ganze Universität aufs gröblichste beleidigt worden sei. Er erzählte über den Vorfall, die Offiziere hätten „Wache rau§/z gerufen und sich dann einen fürchterlichen Angriff mit bloßen Säbeln auf die im Abziehen begriffenen Studenten erlaubt. Die wenigen, die eingeholt und ergriffen wurden, mußten sich auf die abscheulichste Weise nicht nur mit den niederträchtigsten Schimpfreden, sondern auch durch Säbel und Stöcke mißhandeln lassen. Aber mit dieser Mißhandlung der Studenten noch nicht zufrieden, gingen die Offiziers in ihrer Erbitterung gar so weit, daß sie alle Achtung gegen den ganzen akademischen Senat und dessen Chefs außer Augen setzten und mit gewöhnlichen Versicherungen ausruften: Wenn auch der Rektor und Kanzler da wären, so sollte und würde jetzt alles zu Boden gehauen werden. Reg.-Assessor Frh. v. Gärtner gab zeugeneidlich an, Hauptmann v. Nagel hätte ihm am Tag nach der Schlägerei auf dem Brand gesagt, er habe gar nicht erwarten können, sich an die Jungen zu machen und habe nur gewünscht, daß einer derselben an ihn anstreifen oder ihn stoßen möchte, um dadurch Gelegenheit zu bekommen, sich an ihnen zu rächen. Obgleich er ganz nahe bei den Studenten gestanden habe, so habe er doch nicht den Ruf Pereat Stosch gehört, auch habe er nicht gesehen, daß die Studenten dem Militär irgend welchen Anlaß zum Streit gegeben hätten. Nach der Prügelei sei es in der Braugaffe ruhig gewesen und habe man nur lebhaftere Unterhaltung gehört, dann aber sei Alarm geschlagen worden und die Patrouillen hätten den Brand und die anstoßenden Gassen gesäubert, wobei es auch wieder Schläge abgesetzt habe. Ganz ähnlich lauteten auch die Angaben des Ober-Bereiters Frankenfeld, der bei v. Gärtner stand. Diese Angaben waren offenbar den mllitärischen Mitgliedern der Untersuchungscommission höchst unangenehm und sie suchten nach einem Mittel, sie unglaubwürdig zu machen, fanden aber nur das ungeschickteste und beleidigendste. Oberst v. Wrede beantragte, daß Frankenfeld gefragt werde, ob er nicht dem schwarzen Orden angehöre. Schon bei der Vernehmung der Studenten hatte Hauptmann v. Schäffer- Bernstein ihre Aussagen dadurch unglaubwürdig zu machen versucht, daß er sie als dem Orden der Schwarzen und der Elsässer angehörig verdächtigte. Bei diesen Orden, gab er an, sei das Gesetz angenommen, daß kein Eid für ein Mitglied verbindlich sei, der außerhalb des Ordens geleistet worden. Er verwarf deßhalb alle Zeugnisse der Studenten und protestirte feierlich gegen dieselben. Alle Nachforschungen nach Ordensverbindungen bei den Studenten waren aber erfolglos. Sie hatten nur harmlose Zusammenkünfte bei Kaffee! manchmal auch Chocolade!! dann wurde auch wohl ein Spielchen gemacht. Und nun wurde diese Verdachterregung, als seien die vernommenen Zeugen meineidige Schurken von einem Mitglied der Commission wiederholt. Doch verweigerte diese, an Frankenfeld die gestellte Frage zu richten, weil kein Grund sei, der Aussage des Zeugen zu mißtrauen, als ob seinem Eid kein Glauben beizumessen sei. Das erboßte aber die beiden militärischen Mitglieder der Untersuchungscommission höchlich und warfen sie ihren Kollegen Parteilichkeit vor. Schlimmer noch endete eine andere Zeugenaussage. (Fortsetzung folgt.) A»allthor strotze 8r Logis im mtttt Stock >u vermiethen.6212 2. 2lti 3. 6922] Expedition b- Bl. erbeten. 6863 ^^ersteigerungenj Samslsg den 15. August, !,Elephanten-Kaffee' Nachmittag« 2 Uhr, H. Disquä & Co., Mannheim, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die bekannten und beliebten bÄannten und beliebten dem Äatl Leib und Sinder in Gießen n sind stets frisch zu haben in Vs, die Expedition d. Bl. 6781 5654 empfiehlt abzugeben. 6906 H. F. Nassauer Marke. Marko, in noch Sprachrohr die Gegend Gleichzeitig hat am Tag eine 6914 gesucht. 3630 bchuta- 6596] «eine Wohnung zu vermiethen. Stetnstratze SV. 1 Glockenschlag 2 Glockenschlägen (Nordbezirk) (Ostbezirk) (Südbezirk) (Westbezirk) Thürmer durch f. ZLeuado f. Hrouröon rxtraf. 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Dauert der Brand länger als eine halbe Stunde, so hat der Thürmer nach deren Ablauf das Stürmen ganz einzustellen, und damit erst wieder, -u beginnen, wenn er ein zweites Feuer entdecken sollte. Die Alarmirung geschieht ferner durch die Schutzmannschaft mit der Huppe, und durch die Trommler und Hornisten der Freiwilligen Feuerwehren und bei sehr großen Bränden auch durch die Glocken der Johannes- kirche und der katholischen Kirche. Gießen, den 10. April 1896. Ein tüchtiger Kutscher auf sofort ober später gesucht. 682: Zu erfragen in ber Expeb- b. Bl V» Ko -Packeten in Gieße« t WUh. $aa», Bletchstr- 21, Jacob Häuser, LubwigSstraße 36, «dolf Lenhard, Frankfurierstr. 64, August Stoll II., Bahnhofstraße 51. gebräunten Qualitäts-Kaffee per Pfunb f. Westindisch Mischung ä W. 1.60 1. 2. 3. 4. 5. ErcLbeer Bowle sowie gute, billige Bowlen-W eine unb Bowlen - Secte ff ff Bekanntmachung. Damit die zum weiteren Ausbau der Stadtfernsprecheinrichtung in Gießen erforderlichen Vorbereitungsarbeiten rechtzeitig in Angriff genommen werden können, werden diejenigen Personen, welche ihre Wohnungen oder Geschäftsräume im Laufe dieses Jahres mit der vorbezeichneten Stadtfernsprecheinrichtung verbinden laffen wollen, ersucht, ihre An. Meldungen recht bald, spätestens bis Anfangs August d. I., an das Kaiserliche Postamt in Gießen einzusenden. Nur für die bis zu diesem Zeitpunkt eingegangenen Anmeldungen kann die Herstellung der Anschlüsse für den zweiten Bauabschnitt des laufenden Rechnungsjahres in Aussicht gestellt werden. Verspätet angemeldete Anschlüsse können erst im ersten Bauabschnitt des nächsten Rechnungsjahres zur Ausführung gelangen. Darmstadt, den 4. Juli 1896. Der Kaiserliche Ober. Postdirector. Geh. Ober-Postrath Clavel. besteht bei einem Brande Bezirk (Stadtinneres) F. SCHOTT, Wemhaudluug, Bahnhofstraße 23, Ecke Löwengasse. 5961] «ründergerstr.83, II: freunb» liche 3sZtmmerwohnung nebst Zubehör, auf Wamch Gartenantheil, zu vermiethen. Näheres daselbst dritter Stock. Bekanntmachung. In unserem Firmenregister wurden folgende Einträge vollzogen: Die Fabrikanten Eduard Silbereisen und Eduard Robert Stlbereisen, beide wohnhaft in Gießen, betreiben seit dem 16. Juli 1896 zu Gießen unter der Firma: „Hessische Coguac-Breunerei-Sesellschaft, Ed.Silber« eisen Comp." eine Cognac-Brennerei. Sie haben unter dieser Firma eine offene Handelsgesellschaft errichtet und es ist jeder Theilhaber berechtigt, die Firma zu zeichnen und zu vertreten. Kaufmann Hermann Richter in Gießen betreibt daselbst seit 1. Juli 1896 unter der Firma „Hermann Richter" ein Export- Geschäft in Thonerde und Bergwerks-Producten. Das unter der Firma „C. F. Schwarz Söhne" zu Gießen bestehende Handelsgeschäft ist durch Kaufvertrag auf den Kaufmann Carl Ferdinand Schwarz in Gießen übergegangen. Letzterer führt das Geschäft mit Wirkung vom 1. October 1895 unter der seitherigen Firma als Einzelkaufmann weiter. Der neue Inhaber hat auch sämmtliche Activen und Passiven des Geschäftes übernommen. Gießen, den 30. Juli 1896. Großherzogl. Amtsgericht Gießen. | Reuen Hagen. Siebaction: «. Ech-yda. — Druck unb Verlag der vrühfschen UniverfistUS-vuch. und Steindruckerei (Pietsch » Scheyda) tu «'eßen. Bienenhonig. 5905 Wiesenstrasse 4 I. ■huU- [arkfc. näher kenntlich zu machen und außerdem rothe Fahne IW* Bolfll «W 30 Mi M M ,3«“ lnro«nMut m» » fami °°i M Bttlii, 31- Jllk kaiserltcheo @out Jd ttx Cftafrlfon k'roMsleirer Fr tja rtrflättn Äewalti tj lange jv «5 Ja Wrhlheidtn (bei tyutt Ädrvd 8 Uhr ucu btt Mstw Ul ntttx btt Wtbti ftaMetpaar btgab \ «aMt, 31. 3uII en plante ge gefflütt Bombt u «abtlb, 30.! Dana ist in der H unb Munilionsdepi schwörung tick Itlnngin, sich de Derselbe würbe jti so brr Plan zum § fcuxbtn twgtnomnt Btina, 31. Ju tßal h'instt unb btü M steigt tint Million' Der Statt^ahtnltt Lemberg, 31. Iona ein Schad iaa ckchnncnb Bekanntmachung. Nach Beschluß der Stadtverordneten-Versammlung vom 6. v. Dtts. ist die Stadt Gießen, zwecks leichterer Verständigung der Einwohner über die Oertlichkeit eine- ausgebrochenen Brandes, in die “£teP,na9ei; bezeichneten 5 Bezirke eingetheilt worden, und sollen diese Bezirke bet Alarmirung durch den Stadtthürmer, wie folgt, näher kenntltch gemacht werden. _ Der 1. Bezirk (Stadt,urreres) umfaßt alle von der Nord-, Ost-, Süd- und Westanlage umschlossen^ Hofraithen und einzelnen Gebäude der inneren Stadt, also Kreuz-, Markt-.. Kirchen-, Linden- und Brandplatz, Neuenweg, Diezstraße, Straße „In den neuen Väuen", Triller-, Weiden-und Erlengasse, Mäusburg, Sonnenstraße, Dreihäuser-, Waagen-, Wetter- und Rittergasse, Schulstraße, Kanzlerberg, Kaplanei- und Schloßgasse, Marktlauben- und Senckenbergftraße, Lmden-, Hunds-, Brand- und Braugasse, Wallthorstraße, Asterweg bis zur Nord- anlaqe, Schiller- und Dammstraße bis zur Nordanlage, Zotzels- und Wetzsteingasse, Wetzsteinstraße, Gäßchen „Auf der Bach", Krrchstraße, Burg- araben, Marktstraße, Stall- und Sandgasse, Neustadt, Oswaldsgarten, Große und Kleine Mühlgasse, Tiefenweg, Kaplans-, Katharinen-, Löwen- und Wolkengasse, Bahnhofstraße bis zur Westanlage und Schanzenstraße, Seltersweg, Goethestraße bis zur Südanlage, Teufelslustgärtchen, Plock- straße, Maigasse und die nach dem Stadtinneren gerichteten Setten der Nord-' Ost-, Süd- und Westanlage. Der S. Bezirk (Nordbezirk) umfaßt die Hofraithen und einzelnen Gebäude, welche in dem Gebiet zwischen dem Damm der Main-Weserbahn nördlich des Neuftädterthores, der Nordanlage, der Ostanlage vom Wallthor bis zum Gerichtsgebäude, dem Fußpfad von dort nach dem Philosophenwald und dessen Verlängerung nach Wieseck liegen also die nach West und nach Nord gerichteten Seiten der Nordanlage, die Steinstraße, Damm- und Schillerstraße westlich der Nordanlage, Weser-, Eder- und Schottstraße, Asterweg nördlich der Nordanlage, Eder-, Schwarzlach-, Rodtberg- und Wieseckerweg, Marburgerftraße, die Nordostseite der Oftanlage zwischen der Marburgerstraße und dem Pfad nach dem Philosophenwald und die nördliche Seite dieses Pfades. Der 3. Bezirk (Ostbezirk) umfaßt die Hofraithen und einzelnen Gebäude in dem Gebiet südlich des Fußpfades vom Gerichtsgebäude nach dem Philosophenwald und dessen Verlängerung nach Wieseck und östlich der Ost und Südanlage bis zur Johanneskirche und der vom Thurm der Stadtkirche nach dem der Johannes- kirche nach Süden verlaufenden Visirlinie, also Philosophenwald, Wege in den Eichgärten, Alter Rödger Weg, Grünberger-, Sicher-, Landmann- Wolf- und Moltkestraße, Lutherberg, Friedhof und Nahrungsberg, Alter Steinbacher-, Schiffenberger- und Erdkauterweg, Berg-, Hessen-, Garten-, Bismarck-, Löber-, Bruch- und Stephansstraße, Ostseite der Ostanlage, vom Gerichtsgebäude bis zum Neuenwegerthor, Steinweg, Südseite der Südanlage zwischen Neuenwegerthor und Johanneskirche, Goethestraße, von der Südanlage südostwärts, Lonystraße mit Ausnahme des Eckhauses Nr. 20, Ludwigstraße, zwischen Ludwigsplatz und Alicestraße, die östlich gelegenen Theile des Riegelpfads und der Ebelstraße, Aulweg zwischen der Bahn nach Gelnhausen und der Kreisstraße nach Leihgestern und die Letztere vom Aulweg an. Der 4. Bezirk (Südbezirk) umfaßt die Hofraithen und einzelne Gebäude in dem Gebiet, welches um° grenzt wird von der oben genannten Visirlinie zwischen den Kirchthürmeu. der Südanlage zwischen Johanneskirche und Seltersthor, der Westanlage von da bis zum Hause Geilfus, dem Damm der Main-Weserbahn bis zum Bahnhofe und dem Lauf der Lahn unterhalb der Wieseckmündung, also Südseite des genannten Theils der Südanlage und Südweftseite der West anlage bis zur Pumpstation, Straßen und Wege daselbst, Bleichstraß< zwischen Südanlage und Löberstraße, Alicestraße, Ludwigstraße, südlich bei Alicestraße, vorderer Riegelpfad, südwestliche Hälfte der Ebelstraße, Leih gesternerweg bis zum Aulweg, letzterer zwischen der Kreisstraße nach Leih gestern und der Frankfurterstrabe, Liebig-, Wilhelm-, Klinik-, Frankfurter und Hofmannstraße, Hollergasse, Bahnhofstraße zwischen Westanlage und Bahnhof, Grabenstraße, Bahnhöfe und deren Zufuhrstraßen mit sämml lichen Gebäuden, chemische Fabrik von Throm, Margarethenhütte, sämml liche neuen Kliniken, Schöne Aussicht und Actienbrauerei. Der 5. Bezirk (Westbezirk) umfaßt alle Hofraithen und einzelnen Gebäude westlich des Dammes der Main-Weserbahn und der Lahn unterhalb der Wieseckmündung, also de» „Hamm", Rodheimer-, Krofdorfer- und Schützenstraße, Mühlen, Badeanstalten, Schlachthaus, Neustädterfeld und Hardt. Feuer • Alarm«Signale. Der Stadtthürmer hat, sobald er ein Feuer entdeckt, dte Sturmglocke mit rasch hintereinander folgenden Schlägen zu ziehen, und darauf zur näheren Bezeichnung des Bezirks je ein weiteres Zeichen zu geben, welches ettoti MVW1 "V* ßiolNrgs- ti. *.,,11611“ Salmiak-Terpentin-Seile ist ein verbessertes Seifenpnlver, dessen vorzügliche Eigenschaften im Fluge die Sympathieen des prüfenden Publikums erworben haben. Aelteste Erfahrung und neuzeitlicher Fortschritt haben sich hier die Hand gereicht zur Erzeugung eines denkbar vollkommenen Fabrikates. P. H. Schrauth’8 gemahlene Salmiak-Terp.-Seife verschanzt sich nicht hinter der Phrase: „Ohne Concnrrenz“. Im Gegentheil! Zum Vergleich mit Concurrenz- fabrikaten wird höflichst gebeten, — wer noch nicht damit gewaschen hat, — und die geehrten Hausfrauen sowie Wäscherinnen mögen dann selbst beurtheilen, was den Vorzug verdient. 5750 Zu haben in allen besseren Geschäften. Man achte auf die Schutzmarke. P. H. Schrauth, Neuwied, Wichtig für Hausfrauen! Die unter ber Marke Nach einer c •V* des hessisch »eher,. Heber ben persönlich vorgeuom Aschen Thetis, i sei nur tn 1 12 W bttlounnet au6 Witt tm 1 ft ?lx W‘b« btt L * «hin* bei Wanten unb 5 ft«»mer in ben der q ■^’ntfterfen erbhü btt nith» . oirian Stitt. u°d »ie ÄnrÄbtrl ^ebenen * vchlnß to anblQ9' n 8«öenfe0 h-äS?; 8t,6t ® geben. Näheres zu erfragen in ber Expedition d. Bl.__ 67471 Ein gebrauchtes, noch gutes WtispSumg. Chuistugeschin bMig zu verkaufen bet El. Hetz, Sattler, Marktstraße 14 4300] MöblirteS Zimmer mit 6obteet zu vermiethen._______MNinOvMkO 7. 6s86 Zwei ineinanberg , möbl. Zilüm« zu vermiethen. DaMurchrOtze 41, l. 4438] Möbl. 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