18»« Samstag den 1. August Erstes Blatt Rr. 179 96 vierteljähriger ivorträgt Amts- und Anzeigeblatt für den Aveis Gieren Hratisöeitage: chießener Aamitienötätter cspieü »er 19. August, Kichil n v des rstaad. Hungen Mainzlar Grünberg i Bewohm 9. Angui am // // Anlage. ' nach ba 15. mer würdig!! Huer Gießeiu it 50 Jahia diesjährig, ibengenannt:! unseren am ;ens ein k Neaeste Naehrrchten» «vlff, telegraphtfche» Sorrefpondem-BDr^mr Betlta, 30. Juli. Der heutigen SttzungdeSDerein- deutscher Eisenbahnverwaltungen wohnten wiederum die Minister Thielen, v. Crailsheim, v. Mittnacht und Jansen bei. Geheimerath Kranold theilte ein Begrüßungstelegramm mit, welches von dem Bereinönestor, Prästdent Meviffen aus schaffen. 2. Auf den Markt dürfen nur Thiere aus unverseuchten Orten des, Großherzogthums Heffen, Thiere von Händlern aber nur dann, wenn sie mindestens sieben Tage in unverseuchten hessischen Orten in seuchefreiem Zustand zugebracht haben, aufgetrieben werden. 3. Außer der Controle der Ursprungszeugmffe hat selbstverständlich auch die thierärztliche Besichtigung der Thiere vor dem Auftriebe zu erfolgen. Gießen, den 30. Juli 1896. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag» für de, folgenden Tag erscheinenden Nummer bi» Sonn. 10 Uhr. Köln, einlief. Geheimerath Loftner-Erfurt besprach den Einfluß der Bereiusthätigkeit auf die Vervollkommnung der Betriebsmittel. Geheimerath Krauold begrüßte den als Gast erschienenen Präsidenten des Verbandes russischer Eisenbahn-Verwaltungen, Tschereneisoff, der in deutscher Sprache dankte. Geheimerath Kranold sprach die Hoffnung auf den baldigen Beitritt deS russischen BerbandeS zu dem hier tagenden Verein auS. Alsdann wurden die neu gefaßten technischen Vereinbarungen für den Bau von BetriebSeinrichtungen von Haupt» und Nebenbahnen, sowie die neu gefaßten Grundzüge für den Bau und Betrieb von Localbahnen genehmigt. Die geschaftS- führende VereinSverwaltuug wurde der Eisenbahndtrection Berlin übertragen. Die nächste Veretnsversammlung wird im Jahre 1898 in München abgehalten. Der VereinStag wurde hierauf geschloffen. Berlin, 30. Juli. Ein Berichterstatter meldet, die Stadtverwaltung Berlin werde sich ander Pariser Ausstellung im Jahre 1900 ähnlich wie seiner Zeit in Chicago im Rahmen der deutschen Ingenieur-Ausstellung mit Modellen, Plänen und Zeichnungen der städtischen Bauanlagen betheiligen, vorbehaltlich der Genehmigung der Gemeindevertretung. „ , ... Berlin, 30. Juli. Die „Nat.-Ztg." enthalt eine Zuschrift I deS Vorstandes der Abthetlung Berlin der Deutschen Colonialgesellschaft dahingehend, daß derselbe weder eine Denkschrift verfaßt, noch durch eine solche den Gesammtvorftand ersucht hat, bei der Reichsregterung Schritte zur Beschleunigung der Untersuchung gegen Dr. PeterS 8U ^Wien, 30. Juli. Anläßlich des Unfalles, welchen die deutsche Marine durch den Untergang deS Kanonenbootes „Iltis" erlitten hat, schreibt daS „Fremdenblatt": „Auch in der Kriegsmarine Oesterreich-Ungarns em- I pfindet man warme Theilnahme für das tragische Schicksal, welches die bis zum letzten Augenblick pflichttreuen deutschen Seeleute betroffen hat. Die Mannschaften der beiden Flotten, I die durch Tradition, kameradschaftliche, waffenbrüderliche Ge- I finnung eng verbunden find, gaben diesen Gefühlen wiederholt überzeugend Ausdruck. Das Beileid der öfterretchisch-unga» I rischen Kriegsmarine kommt also von Herzen und wird in weiten Kreisen der Bevölkerung mitempfunden." Vigo, 30. Juli. Die Arbeiter der Couservenfabrik I veranstalten eine Kundgebung gegen den Gesetzentwurf betr. I deS Salzmonopols. London, 30. Juli. Der Socialistencongreß nahm heute Nachmittag die Beschlußanträge an zu Gunsten de- allgemeinen Stimmrechts für jeden Erwachsenen, zu Gunsten I des JnitiativrechtS und des Local- und NationalreferendumS. | Ferner erklärte der Congreß die Emancipatton der Frauen untrennbar von der der Arbeiter und erließ eine Aufforderung I an die arbeitenden Klaffen aller Länder, fich zu organifiren I zur Niederwerfung des CapitaliSmus und zur Aufrichtung I der internationalen, socialen Demokratie. Endlich wurde jede Colontalpolittk, welches auch der Vorwand für eine solche sei, I für AuSdehnungSpolitik und als Feld capitalistischer AuS- I beutung erklärt. DepksHs» Ls» Bur««» .fretaVs* Berlin, 30. Juli. Wie der „Retchsanzeiger" meldet, wird am 1. August der Fervsprech»Verkehr zwischen Frankfurt a. M. und Stuttgart eröffnet. Die Gebühr für ein gewöhnliches Gespräch bis zur Dauer von 3 Minuten beträgt 1 Mk. Berlin, 30. Juli. Zu der Besatzung deS untergegangenen Kanonenbootes „Iltis" gehörten dem „Localanzeiger" zu- folge außer den bereit- bekannten Offizieren und geretteten Matrosen die folgenden Personen: ObersteuermannSgast Braun, die Matrosen Engler, Erchmann, Freese, Gehrke, GardeS, Steuermann Hein, Hottelier und HauSwirth, die Matrosen Hanke, Hagendorf, Jllgen, Kan, Klatt, Krahn, Keil, Kopp, Kohl, Möller, Markhaft, Natelberg, Prechtel, Wietsch, OberfeuermannSgast Rave, Oberfeuerwerksmaat Rähn, Matrose Standtke, BootSmannsmaat Seelenbinder, Obermatrose Schmidt, die Matrosen Seeger, Schmidt, Stubbe, Schacht, Sckuh, SpitzkowSkt, Thielmann, Timpff, Ullrrch, Boltmann, Wolf, Weise, de Wall, Wittig, die Obermatrosen Jungebloed uod Wittig, Heizer Altmann, Maschinist Becker, Oberheizer Bohlen, SchveiderSgast Begemann, die Heizer Dittrich und Eden, Maschtnistenmaat FudiS, Maschinist Holz, Obermaschinistenmaat Kaiser, die Oberheizer Ktwzel und Kraneseld, Obermaschinistenmaat Oppermann, Büchsenmachermaat Pterscheck, SchuhmacherSwaat Seifert, Backergast Schäfer, MeifterSmaat Viereck, Oberhetzer Wünsch, Heizer Wolter. Berlin. 30. Juli. Bon der Besatzung deS am 23. d. M. Bekanntmachung. Betreffend: Schießübungen. Mit Bezugnahme auf die Bekanntmachung M „Gießener Anzeiger" Nr. 177 wird hiermit ittr öffentlichen Keuntuiß gebracht, daß das für Samstag den 1. August l. I. vorgesehene Schießen -es 2. Bataillons des Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm Nr. 116 nicht au diefem Tage, fvnderu Dienstag den 4. August t. I iu derfelben Weife, wie in obiger Bekanntmachung erwähnt, stattfiudet. Gießen, den 31. Juli 1896. Großherzogliches Kretsamt Gießen. v. Gagern. Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Nedactton, und Druckerei: Schntstratze ^t.1« Fernsprecher 51. Mw : Jahren F aurstag ichard Bu: Mthorstr-" finden. srstaud.^ MI! UNS mit eis 9. Slugust ste 10. 24. 27. 31. Gieße«, den 30. Juli 1896. Betr.: Versammlung deS Oberhesfischen ObftbauoereiuS, Vereinsbezirk Gießen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großh. Bürgermeistereien von Utphe nnd den benachbarten Orte«. Vorstehende Versammlung wollen Sie alsbald auf ortS- übliche Weise in Ihren Gemeinden bekanntgeben. I. V.: Dr. Wallau, Regierungsrath. tX* Dberhess. Bbstbauverein. Vereinsbe;irk Gießen. BekaMtmachrmg. Am Sonntag den 2. August, Nachmittags 4 Uhr, -ftabet in Utphe bet Hch. Rühl Berfammlnug statt, An welcher der Skcretär deS Oberhesfischen Obstbauveretns, Herr K. Reichest auS Friedberg einen Vortrag über Auswahl werthvoller Obstsorten halten wird. Die Mitglieder des Oberhessischen Obstbauvereins sowie andere Freunde der Sache werden hierzu etngeladen. Gießen, den 30. Juli 1896. Der Borfitzende des VereinSbeztrkS Gießen des Oberhesfischen ObftbauveretnS. Dr. Wallau, Regterungsrath. it reit I* eitarten st- i 0 » *2 ithse |U ?* i Uhr. $orftl”K Leib)- Alle Annoncen-Bureaux de» In» und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. tl. 'bft Ssikcni ün den Tagt Der tk|e*«r Anzeiger erscheint täglich, Mt Ausnahme de» Montag». Die Gießener M««tlie« v läller werden dem Anzeiger »Achmtlich dreimal beigelegt. Sitzung 6er Stadtverordnete« am 30. Juli 1896. Anwesend: Herr Oberbürgermeister Gnauth, Herren Beigeordneten Georgi und Wolff, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Adami, Brück, EmmeltuS, Faber, Flett, Dr. Gutfleisch, Habenicht, Helfrich, Heyligenstaedt, Homberger, Jughardt, Keller, Kirch, Löber, Orbtg, Petrt, Dr. Ploch, Dr. Schäfer, Scheel, Schiele, Schmoll, Dr. Thaer und Wallenfells. Bekanntmachung, betreffend: die Abhaltung von Viehmärkien im Kreise Gießen. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß Großh. Ministerium des Innern und der Justiz die Abhaltung fich tn diesem Sinne. , „ , . Berlin, 30. In«. Dem „Berl. Tag-bl/ wird au« Kiel gemeldet: Der neue Kreuzer vierter Klaffe „Geter wird vorauSfichtlich als Ersatz des untergegangenen Kanonenbootes „Iltis" nach Ostasien abgehen. Der Kreuzer „Habicht wird den Kreuzer „Sperber" in Westafrika ersetzen. Kiel, 30. Juli. Am Freitag früh trifft die „Hohen- zollern" und der „Gefion" hier ein. Um 10 Uhr 45 Mtn. tritt sodann der Kaiser die Reise nach Berlin an. Paris, 30. Juli. Der Prozeß des Herzogs von Anjou gegen den Herzog von Orleans beginnt am 5. August. Dem letzteren soll die Führung des Wappen- der Bourbonen verboten werden, welchem Anfinnen der Herzog von Orleans fich widersetzt. Loudon, 30. Juli. „Daily Chronicle" meldet, da« Zarenpaar werde die Königin Victoria in Balmoral besuchen. _ . London, 30. Juli. Einer Meldung auS Haiti zufolge zerstörte in Port-au-prince eine Feuersbrunst hun- dert Häuser. Der Schaden beläuft fich auf über eine Million Pfund Sterling. Berlin, 31. Juli. Der commandtrende Admiral Knorr widmet den tn treuer Pflichterfüllung im Kampfe mit den Elementen untergegangenen Offizieren und Mannschaften deS „Iltis" und insbesondere dem Führer des Schiffes, Capitan- Lieutenant Braun, der bis vor kurzer Zett Mitglied deS ObercommandoS der Marine war, einen ehrenden Nachruf. Berlin, 31. Juli. Ein stark besetzter Sonderzug führte gestern Nachmittag die hiesigen Theilnehmer am fünften deutschen Sängerfest vom Anhalter Bahnhofe auS nach S t u 11 g ar t. Dresden, 31. Juli. Prinz Max, der als Priester zuerst in England thätig sein wird, soll nächstes Jahr das Pfarramt in SchilgiSwalde erhalten. Wien, 31. Juli. Die geistesschwache 75zahrige Gräfin Elisabeth Wartensleben, welche in Gmunden im Josephs-Asyl lag, stürzte sich auS dem Fenster deS zweiten Stockwerks auf die Straße und war sofort tobt. Paris, 31. Juli. Der „TempS" constatirt, die Situation auf Kreta und in der gelammten Türkei verschlimmere fick fortwährend. Wenn nicht schnellstens radicale Maßregeln getroffen würden, sei der Ausbruch einer fürchterlichen Katastrophe nicht aufzuhalten. London, 31. Juli. In der gestrigen Sitzung des Socialiften-Congresses forderte Bebel die englischen Arbeiter auf, fich von den Liberalen loSzulösen und mit den continentalen Socialisten zusammenzugehen. WB. Berlin, 31. Juli. Bezüglich vier Mann des Iltis" ist deren Schicksal zweifelhaft. Amtlich ist fest- gestellt, daß die Matrosen Rabe und Keil gerettet, der Signalmaat Rave und der Matrose Kiel ertrunken sind. gesunkenen Kanonenboote« „Iltis" ist heute Nachmittag die amtliche Schiss«liste zur Ausgabe gelangt. Siei der- vollftändigt die bereits bekannt gemachten Namen unter Hinzu füaung des Geburtsortes und -Datums. An amtlicher Stelle gibt man noch nicht die Hoffnung auf, daß von den 68 als verunglückt Aufgeführten einige krankheitshalber oder au- anderer Ursache zur Zeit der Katastrophe am Land gewesen find, darüber kann erst der eingeforderte Bericht deS Contre Admiral- Tirpitz ganz bestimmten Aufschluß geben. Gerettet find folgende elf Personen: Marine-Unterzahlmeister Loh, die Matrosen Hühl, Habeck, Zimmerling, Voigx, Priebe, Ober- beirer Langenberg, OberbootSmannSmaat MoSlohner, Ber- waLug-maat Maisahrt, Lazar-thg-hils- Olb-ii-, Schre er Westbunk. Der Untergang, bezw. die Rettung ist infolge Entstellung der Namen in den Telegrammen bei dem Signal- maat Rave, den Matrosen Rabe, Keil und Kiel zweifelhaft. Berlin, 30. Juli. Ueber den baulichen Zustand des „Iltis" zur Zeit der Katastrophe wird der „Post mitgetheilt, daß das Schiff tn durchaus tadelloser Verfassung war, obgleich der „Iltis" bereits seit dem Ende der,80er Jahre in den ostafiatischen Gewässern kreuzt. Auch die letzten Berichte deS mit verunglückten CapltänS Braun äußerten Langsdorf sinter folgenden Bedingungen genehmigt hat: 1. Für den Auf- und Abtrieb ist den Anordnungen Kretsveterinäramtes gemäß je eine bestimmte Stelle zu : M. 0.40 er, Neun, h. suu fg. 666! Viehmärkte zu Gießen am 4., 5., 18. und Meßmer Anzeig er Henerat-Mnzeiger. Auf die Eingabe, welche Seitens des Herrn Oberbürgermeisters in Betreff der Verlegung der Oberhessischen Eisenbahndirection an da- Großh. Staatsministerium gerichtet worden, hat letzteres mitgetheilt, daß diese Eingabe dem Finanzministerium bereits zugestellt sei- zu den in dem Schreiben geäußerten Besorgnissen wegen einer Schädigung der Stabt infolge Wegzuges von DirectionSbeamten sei kein Grund vorhanden. Gießen wird, wie einem Bericht der „Darmft. Ztg." entnommen worden, zwei Maschinen-, eine Betriebs- und eine VerkehrSinspection erhalten. Wie Herr Oberbürgermeister Gn auth zu Punkt 1 der Tagesordnung berichtet, hat Herr Stadtverordneter Bogt der Stadt Gießen eine Urkunde zugestellt, nach welcher er zum Gedächtuiß seiner Schwester Minna Keil, geb. Vogt, eine Stiftung in Höhe von 6000 Mk. mit der Bestimmung errichtet, daß die Stadt das Capital dauernd mit 3f/2 pCt. verzinst und alljährlich zu Weihnachten je 70 Mk. an drei bedürftige unverschuldet tu Noth gerathene Handwerker oder Handwerker-Wittwen vertheilt. Die Gaben sollen nicht als öffentliche Armenunterstützuug gelten. Die übrigen Bestimmungen der Stiftung entsprechen im Wesentlichen denjenigen der Bücktngfttftung. Die Versammlung beschloß Annahme der Stiftung und Ermächtigung des Herrn Oberbürgermeisters, dem Stifter Namens der Stadt deren Dank ab- zustattrn. Das Baugesuch der Firma Heyligenstaedt u. Co. für die verlängerte Ltebigstraße (Vergrößerung der dortigen Fabrikanlage) und dasjenige der Gail'schen Dampf- ztegelet (Errichtung eines Ringofens) wird ausnahmsweise befürwortet. Widerruflich und ausnahmsweise befürwortet wird das Gesuch des Herrn Wilh. Seipp I. um Erlaubntß zur Errichtung einer Feldscheuer am alten Feldweg jenseits der Oberhesfischeu Bahn. Die für nothwendig erachtete Erneuerung der Ueber- führung der Bewässerungsanlage von der Wieseck über den Oberlachgraben an der Plockbrücke soll nach Antrag der landwirthschaftlichen Commission nach Regulirung des Oberlachgrabens vorgenommen und in Röhren auSgeführt werden. Der Ausbau der Ebelstraße vom Rtegelpfad bis zum Leihgesternerweg hat sich in Folge der durch veränderte Führung der Straße nothwendig gewordenen erhöhten Dammschüttung und vermehrter Auffüllung um 593 Mk. vertheuert, deren Nachbewilligung auf Antrag der Baudeputation beschlossen wird. Zur Fortsetzung der Ordnung des st ä dtt s ch e n Ar ch t v s, welche infolge mehrfacher Bauveränderungen im Bürgermeisterei- gebäude unterbrochen werden mußte, werden die früher bewilligten 600 Mk., die bisher nur zum kleinen Theile aufgewendet wurden, von Neuem in den Voranschlag sür 1897/98 eingestellt. Der eben im Bau begriffene große Gasbehälter am städtischen Gaswerk macht die Anlage einer neuen Kesselanlage als Ersatz des vorhandenen, der zur Erwärmung von vier Gasbehältern nicht mehr ausreichend, nothwendig. Die Versammlung beschließt nach Anhörung der hierzu gegebenen Erläuterungen, Ausführung der Anlage und Erweiterung des bereits bewilligten CreditS um 9500 Mk. — Auf die Mitteilung des Herrn Schwall, daß die Arbeiten am Gasbehälter die Anwohner in erheblichem Maße belästigten und es wohl einzurichten sei, daß die Arbeiter Abends 6 Uhr Feierabend machten, bemerkte Herr Oberbürgermeister Gnauth, daß er versuchen wolle, eine Aenderung in der Arbeitszeit herbeizuführen. Für das Schlachthaus wird die Anschaffung eines größeren WassermefferS mit 50 Millimeter Durchlaß beschlossen. Der an der Bergstraße (Schiffenbergerweg) befindliche Ventilbrunnen hat nach Mittheilung der Dtrectton des GaS- und Wasserwerks Anlaß zu Klagen und Mißständen gegeben, die fich besonders in der Beschädigung des Trottoirs und des Pflasters wegen Mangels geeigneten Abflusses geltend machten. Da sämmtliche Häuser der Umgebung au die Wasserleitung angeschlossen find, auch der Verkehr fich von der Bergstraße ab- und der neuen Gartenstraße zugelenkt hat, wird der Brunnen für entbehrlich gehalten und dessen Entfernung beantragt. ES wird dementsprechend beschlossen und ferner 98 Mk. zu Lasten des GaS- und Wasserwerks zur Herstellung des beschädigten Pflasters bewilligt. Zur Fortsetzung der GaS- und Wasserleitung zwischen der Pumpstation und dem Bahndamm in der Westanlage, die sich infolge Erbauung einer Schuldtenerwohnung und demnächstiger Unterführung deS Bahndammes nöthig gemacht, wird Genehmigung ertheilt, dcsgl. zur Fortsetzung der Wasserleitung nach der Obermühle an der Rod- Heimer Straße, nach dem Valentin'schen Neubau daselbst und nach dem Schiffeuberger Thal, zum Anschluß an die dortigen Häuser und au das Kauffmann'sche Fabrik-Etablissement. Zur Verstärkung der alten Wasserleitung in der Matgasse werden 130 Mk. bewilligt. Die deutsche Kleinbahn-Gesellschaft zu Berlin, welcher die Concesston zum Bau einer Kleinbahn von Gießen nach Rodheim u. s. f. ertheilt wurde, hat ein neues Project vorgelegt, nach welchem in Gießen ein besonderer Personenbahnhof angelegt werden soll. Bekanntlich war geplant, die Bahn, welche eine Fortsetzung nach der Margarethenhütte finden soll, auf dem jetzigen Viehmarktplatze einmündeu zu lassen. Nach Darlegung der Kleinbahn Gesellschaft bietet aber die Anlage eines Bahnhofs auf den Viehmarktplatz der ungünstigen Curven- und SteigungSverhältnisse wegen solche Schwierigkeiten, die den Verkehr von Personenzügen beeinträchtigen, daß es die Gesellschaft für empfehlenswerther hält, einen besonderen Personenbahnhof auf der Südseite von Oswalds Garten (entlang der Gail'schen Mauer) zu errichten. Ein kleines Stationsgebäude würde, wie aus den von Herrn Oberbürgermeister Gnauth gegebenen Erläuterungen hervorgeht, ungefähr vor der Spieß'schen Wirthschaft zu errichten und Vorkehrungen sür eine I OmuibuShalteftelle zu treffen fein; das Passireu der Züge durch den Neustädter Viaduct würde fich allerdings nur j unter jedesmaliger Absperrung für Fuhrwerke auSfÜhreu lassen, was bet vier- bezw. achtmaliger Durchfahrt täglich eine erhebliche Störung des FuhrwerkSverkehrS nicht zur Folge haben würde. DaS Gesuch der Gesellschaft um Anlage eines besonderen Personenbahnhofs auf der bezeichneten Stelle des Oswalds Garten, welcher, nebenbei bemerkt, als Platz bet großen Festltchkettea ohnedies nicht mehr tu Betracht kommen kann, hatte die Baudeputatiou nach Erwägung einer Reihe für und gegen sprechender Gesichtspunkte befürwortet unter der Bedingung der Weglassung eines dritten Geleises und Vorlage genauer Pläne. — Herr Beigeordneter Georgi bemerkt dazu, daß er Unzuträglichkeiten fürchte wegen des gerade am Neustädter Thor starken FuhrwerkSverkehrS; er habe Bedenken gegen die Führung der Bahn durch den viel zu engen Main Weser Viaduct. — Herr Oberbürgermeister Gnauth bemerkt, daß er fich die Schwierigkeiten nicht so groß vorftelle, auch sei er der Ansicht, daß fich über kurz oder lang der Ersatz der engen Ueberführung der Matn-Weser-Bahn durch eine weitere in Eisenconstruction nöthig machen werde, wodurch der Straßenverkehr Übersicht- ltcher werde; die Lahnbrücke würde durch Anlage von je zwei Meter breiten ausgekragten Fußstegen erheblich verbreitert und biete dann die jetzige Steinbrüftung den Fußgängern Schutz vor dem Fuhrwerk. — Herr Wallenfels hält ebenfalls die Anlage des Bahnhofs auf Oswalds Garten für mißständig, dies geführte den Verkehr an der Durchfahrt durch den Bahndamm. — Herr Scheel spricht sich auch gegen das Pasfiren der Kletnbahnzüge durch den Main-Weser-Viaduct aus, durch BahnhofSanlagen aufs Oswalds Garten würde auch der Marktverkehr gehemmt. — Herr Schmal! ist gegen die Durchfahrt, er würde, falls der Viehmarkt fich durchaus nicht zur Anlage eines Bahnhofs eigne, dafür stimmen, daß der Bahnhof dann jenseits der Lahn, auf der Sette des FeldschlößchenS, angelegt werde, das Passiren deS Neustädter ViaductS sei für Fuhrleute jetzt schon schwierig, man solle die Schwierigkeiten nicht noch verstärken. — Herr Petri erklärt, in der Baudeputation auch Bedenken gegen die Durchfahrt gehabt zu haben, er habe jedoch lediglich im Interesse deS Verkehrs dafür gestimmt. — Herr Dr. Ploch spricht fich gegen die Anlage auf Oswalds Garten aus, da man nicht wisse, ob sich nicht mit der Zeit ein Bedürfniß zur Erhaltung des OswaldSgarteuS geltend mache. — Herr Beigeordneter Georgi bemerkt, daß kein Werth darauf zu legen sei, ob der Bahnhof etwas mehr oder weniger aus der Stadt heraus gelegt werde, auf ein paar Schritte komme es dem Publikum nicht an; wenn sich der Viehmarktplatz nicht eigne, so sei er dasür, daß der Bahnhof jenseits der Lahn errichtet werde; der Locomotivenverkehr innerhalb der Stadt biete auch Unannehmlichkeiten. — Das Gesuch wird, unter Befürwortung der Anlage eines bahnseitS entlang der Hamm- straße zu legenden AnschlußgeletseS nach der Margarethenhütte, abgelehnt und Herr Oberbürgermeister Gnauth er- mächligt, der Kleinbahngesellschaft einen Platz zur Anlage eines besonderen Personenbahnhofes jenseits der Lahn anzubieten, falls zu große technische Schwierigkeiten der Anlage am Biehmarktplatz entgegenftändeu. Der folgende Gegenstand der Tagesordnung: Vergrößerung des bestehenden, bezw. Anlage eines zweiten Friedhofs, wird abgesetzt, da der Referent, Herr Prof. Dr. G a f fky, erkrankt ist. Nach dem, was Herr Oberbürgermeister Gnauth aus den CommissionS- Verhandlungen mittheilt, soll sowohl von einer Wiederbelegung deS alten ThetleS des Friedhofs wie von einer Erweiterung abgesehen, sowie ein neuer Friedhof angelegt werden und zwar im Norden der Stadt, etwa zwischen Rodberg, Mittelweg und der alten Marburgerstraße; eS hatten angestellte Erhebungcn ergeben, daß im Verhältntß der Zahl der Todesfälle sowohl in der Stadt selbst wie in den Kliniken die Anlage des Friedhofs am Rodberg am zweckmäßigsten sei. ES sei dabei inS Auge gefaßt, daß vorerst die Beerdigung in den Kliniken Verstorbener von einer auf dem Friedhof zu errichtenden Leichenhalle aus erfolgen solle, später werde das Gleiche mit den übrigen Leichen geschehen. Die Kosten sür Anlage einer Zapfstelle der Wasserleitung auf dem neuen Theile deS Friedhofs (in der Nähe deS Mahla'schen Erbbegräbnisses), sowie einer solchen am FriedhosSbassin, wie für Anschluß der Wohnung deS Friedhofs- aufsehers an die Wasserleitung werden bewilligt. Von der angeregten Erhebung einer besonderen Vergütung für Entnahme deS Wassers durch die Friedhofsgärtner soll abgesehen werden. Die vorliegenden Concesfionsgesuche zum WirthschaftS- betrieb werden wie folgt erledigt: Das Gesuch deS Herrn Carl Kinkel (Haus am Riegclpfad) wird befürwortet, weil es sich um Uebergang einer bestehenden Wirthschaft handelt- das Gesuch deS Herrn August Weber (Ecke Landmann und Grünbergerstraße) wird mit Rücksicht darauf, daß in unmittelbarer Nähe mehrere Wirthschaften mit Branntwein- AuSschank sich befinden, nicht befürwortet; bejaht wird die Bedürfnißfrage bezüglich der Gesuche von Gg. Kinkel (Bergstraße 22) und Peter Weihrich (Darmstädter HauS). _ CocaU* rrnd provhtjklkf/ Gießen, den 31. Juli. * ♦ DaS VorlefungSverzeichniß der Landes-Univerfität für das Wintersemester 1896/97 ist erschienen und in den bekannten Buchhandlungen und bei Curt v. Münchow zum Preise von 20 Pfg. zu beziehen. * * Auszeichnung. Herrn Geheimen Baurath Altvater, Director der Oberhesfischeu Eisenbahnen, wurde von Seiner König!. Hoheit dem Großherzog von Baden daS Ritterkreuz 1. Klasse mit Eichenlaub des Ordens vom Zähringer Löwen verliehen. • • Da« Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde ertheilt durch Allerhöchste Entschließung Seiner König!. Hoheit deS Großherzogs vom 15. Juli dem Mir, gliede der freiwilligen Feuerwehr zu Bretzenheim, Landwinh Nicolaus Schmalbach II. • • Evangelisches Schwesternhaus Als Erwiderung auf die von uns gestern in dieser Angelegenheit veröffentlichte Zuschrift geht uns von betheiligter Seite folgende M' .. tHeilung zu: Der Allgemeine Verein für Armen- und Krankenpflege kann nur dankbar sein für daS durch seine Erörterung bethätigte Interesse für den SchwefternhauSbau. Er theilt auch völlig die darin vertretene Ansicht, daß ei eine Lebensfrage für das Schwesternhaus ist, für den uner- läßlichen Neubau einen Bauplatz zu finden, der dem Mittel- punkte der Stadt möglichst nahe gelegen ist. Der Vorstand ist seit dreivtertel Jahren ernstlich bemüht, einen solchem Bauplatz zu finden, und eS gibt wohl kaum noch eine Mög. lichkeit, die dabei nicht erwogen worden wäre. Leider bäte, alle Verhandlungen bis jetzt noch zu keinem erwünscht Ziele geführt, theils um sachlicher Schwierigkeiten willen, tu entgegenstanden, theils weil so unerschwingliche Preise gt» fordert wurden, daß jeder Gedanke an den Erwerb an»- geschloffen war. Der Allgemeine Verein würde dem wohlwollenden Einsender sehr dankbar fein, wenn er einen völlig geeigneten Bauplatz zu einigermaßen annehmbarem Preise nachweifen könnte. Andernfalls wird der Verein schließlich doch, so schwer eS ihm auch wird, fich für einen Platz ent* schließen müssen, der zwar nicht ungünstig gelegen ist, jedoch nicht allen Wünschen gleichmäßig entspricht. * * Die Aliceschule für Frauenbildung und -Erwerb ver- theilt soeben ein neues Unterrichtsprogramm, welches gegen das frühere in mehreren Punkten verändert ist und die Aufmerksamkeit aller Familien mit Heranwachsenden Töchtern verdient. Wir find in der Lage, auS demselben Folgendes mittheilen zu können. Zunächst ist die Zahl der Unterrichts- gegenstände erweitert durch Einrichtung französischer und eng- ltscher ConversationScurse, welche von einer Dame, die längere Zeit in Frankreich und England gelebt hat, ertheilt werden. Die Dauer eines CursuS beträgt 21/1 Monate, wöchentlich wird in je zweimal 2i/i Stunden unterrichtet, daS Honorar beträgt je 20 Mark. Diese Einrichtung wird besonders von denjenigen Familien begrüßt werden, welche eS vorziehen, ihre Töchter bet sich zu behalten, statt sie in ein Pensionat zu schicken. Sodann ist neben den Einzelcursen, welche bisher bestanden, ein Klassenunterricht eingesührt worden, in dem die jungen Mädchen gleichzeitig in mehreren Zweigen weiblicher Arbeit unterwiesen werden. Dem Unterricht soll sich die Ausbildung, welche die jungen Mädchen während ihrer Schulzeit, sei eS in der höheren ober erweiterten Töchterschule ober in bcr Stadtschule erhalten haben, anschließen und demgemäß in drei Klassen ertheilt werden. Curse beginnen im Herbst und im Frühjahr und dauern je 21/* Monate. In der ersten Klasse (Honorar 50 Mk.) sind wöchentlich 18 Stunden Unterricht, die fich auf 10 Stunden Conver- sation in fremden Sprachen, 6 Stunden weibliche Handarbeiten (Schneidern ober Weiß- unb Maschinen Nähen ober Sticken) unb 2 Stunden Bügeln vertheilen. In der zwetre, Klasse, welche sich an die erweiterte Mädchenschule anschtteßt, erstreckt sich der Unterricht auf Weißzeug- unb Maschinen- Nähen, auf Handsticken unb alle mobernen Arbeiten, aus Literatur, häusliche Buchführung unb Bügeln ober, nach Wahl, auf Klcidermachen unb Bügeln. DaS Honorar beträgt hier für ben ^^monatlichen Unterricht von wöchentlich 20 Stunden 20 Mark. In der dritten, an die Stadtmädchev- schule fich anschließenden Klasse wird in wöchentlich 26 Stunden Unterricht ertheilt in Hand- unb Maschtnen-Nähen, Flicken, Stopfen, Wetßfticken, Färb- unb Freihanbzeichnen. DaS Honorar beträgt hier 15 Mark. ES ist felbstverstänblich, daß in der kurzen Zeit von 2V2 Monaten keine gründliche Ausbildung in den genannten Fächern erreicht werden kann. Aber die ist auch in vielen Fällen nicht nöthig, el genügt für viele junge Mädchen, wenn fie eine Anleitung erhalten, auf Grund deren fie später selbstständig weiter fich auSbilden. Für solche, die eine berufsmäßige Ausbildung in einem besonderen Fache weiblicher Handarbeit fich zu erwerben wünschen, bestehen ja längst und bleiben weiterbestehen die ausführlichen Curse im Kleibermachen, im Weißzeug Nähen rc. Unsere Aliceschule, welche vor einigen Jahren burch die Einführung deS stets lebhaften Zuspruchs sich erfreuenbtn KochcursuS ihr Programm in erwünschter Weise bereicherte, hat fich burch bie Aufnahme ber Conver- sation in fremden Sprachen und durch die Einrichtung eine» Klassenunterrichts wieder den Dank vieler Familien gesichert. UaglnckSfall. In einem Steinbruch im Gießener Stadtwalde verunglückte am vorigen Mittwoch ein Arbeiter, ber Sohn beS Unternehmers, inbcm eine infolge beS Regeo- wetterS losgelöste Steinmasse abftürzte und ihn verschüttete. Schwer verletzt wurde derselbe von seinen Mitarbeitern unter dem Schutte hervorgeholt unb in bie Klinik gebracht. ♦* Verhaftet wurden heute Morgen zwei legitimationS- lose Fremde, angeblich Kellner, welche mit zwei von ber Polizeiverwaltung zu WormS ausgeschriebenen Falschspielern identisch zu sein scheinen. Ferner wurde ein Arbeiter von hier wegen Vergehens gegen § 176 des R Str.-GesetzeS feftgenommen. •• Unfug. In dem HauSgarten einer Wirthschaft am SeltcrSweg wurden in verflossener Nacht bie Anpflanzungen zertreten unb bie Bohnenstangen uwgerisien. AlSfeld, 29. Juli. Infolge ber Verstaatlichung ber Hessischen LubwigSbahn unb bereu zukünftigen gemeinschaftlichen Betriebes burch Hessen unb Preußen, in welchen Betrieb auch die Oberhesstsche Eisenbahn mit einbegriffen werben soll, bürste nunmehr ber richtige Zeitpunkt gekommen sein, vm dem schon längst auSgedachten Projecte eines Eisenbahn- baueS Kirchhain — Alsfeld — HerSfeld wieder näher zu treten. Wie «an dem hiesigen Kreisblatt mittheilt, hat der Vorstand deS hiesigen Kanfmännischev Vereins bereits den Entschluß gefaßt, die erforderlichen Schritte zu thun, um diesen Bahnbau nach Rräftes „ iwriÄ* >'LS: tit Itagnnfl . .M btraxtfott <5« ■ Ä W naut Preise Erwerb t e dem x einen 6ü «em P„ Ach w Platz (i 3« ist, |eb 'Erwerb cr m«, weit- 'dm ist c oben $3d)tt w Folgend r Unterrch cher und et ’t# die längt theilt werd', e, wöchevid daS Honon desonderS v, eS vorzieht ein Pensiot Arsen, weli irt worden, ren Zweig! ünterrlcht s, dchen währt letten Achte n, anschlich n. Cutse l e 21/, Mont inb wödjent? mben Soner leibliche Hr en Nähen oh 7 6er M7 uU «vW ab Maschit! Arbeiten, c In ober, i onorar beh: on wöchend! Stabtmädjtr ich 26 Swnw iahen, M» ]tiintn- Dc 'Sstoerständliä tinr fctlT ,mW wew djt nöthig, i eine Anleitin ststänbig weil mäßigest Handarbeit i- bleiben weite idermachen," che vor einig! rften W1 In erwiinschü e der Sonte nrichiunStict willen h im * ch ein Arbeite olge deö, Rege ihn verschütt^ larbeiteru lw" gebracht- legitiwa'^ 10et von k >n Falschs 'n ArbeM ' ^,Str.'Se!ch ffilrtttl^f1 °* t Anpfla^u^' r?5<> :*»* l«6U« t s n n11 ,, 1 le «I* 1 » ü* ju fördern - die Bestrebungen de» genannten Vereins dürften um so leichter zum Ziele führen, als man auch an maß« gebender Stelle mit dem Plane umgeht, eine directe, durchgehende Linie von Westfalen nach dem nördlichen Bayern zur Ausführung zu bringen. Wird diese Bahn über Alsfeld geleitet, so würde das für unsere Stadt und ihre Umgegend van unberechenbarem Nutzen sein. Groß-Umstadt, 29. Juli. Bet der heute dahier statt- gehabten Schöffenfitzung des Großh. Amtsgerichts stand eine Sache zur Verhandlung, deren Ausgang für weitere Kreise interessant und beachtenswerth sein dürfte. Vor einiger Zeit erlaubte fich eine Frau von Dieburg, einem dortigen Lehrer einen Besuch in der Schule abzustatten, wobei fie fich um lichtssagender Ursache willen — ihr Knabe war zur Reinigung nach Hause geschickt worden — gegen den Lehrer der gröbsten Beleidigungen schuldig machte. Auf erstattete An- zrtge sah sich die Großh. KreiSschulcommisfiou veranlaßt, die Staatsanwaltschaft von dem Vorgang in Kenntniß zu setzen, was nun zur Folge hatte, daß in der heutigen Sitzung gegen die Frau auf eine Gefangnißstrafe von sechs Wochen und die Tragung sämmtlicher Kosten erkannt wurde. Die Schärfe des UrtheilS wurde damit motivirt, daß der Lehrerstand, der an fich schwer und verantwortungsvoll sei, gegen die Ueber- griffe derartiger Elemente deS besonderen Rechtsschutzes bedürfe. Dieses Erkenntniß des Gerichts dürfte vielleicht bet manchen Eltern die falsche Anschauung beseitigen, welche da ' vteinen, um jeder geringfügigen Ursache willen in die Schule laufen zu können, um dem Lehrer einmal gründlich die Meinung zu sagen. •$-' - < Mtz Mainz, 29. Juli. Ueber die Vertheilung der von den Leiden hessischen Kammern zur Abfindung der gegenwärtigen Directoren der Hessischen Ludwigsbahn bewilligten 810 000 Mk. tft man bereits schlüssig geworden. Danach sollen, wie Mainzer Blätter melden, den beiden Mitgliedern der Special- directton, den Herrn Regierungsrath Dr. Reinhard und Maschmannje 180 000 Mk. und den übrigen drei Directoren, den Herren Hildebrand, Groß und Baurath Heyl je 150 000 Mk. zugedacht sein. Wie man wisien will, seien einzelne Herren mit der angedeuteten Vertheilung nicht recht zufrieden, indem sie glaubten, höhere Beträge beanspruchen z« können. Von den obengenannten fünf Mitgliedern der Äpecialdtrection werden wahrscheinlich nur zwei, die Herren Äommerzienrath Maschmann und Baurath Hehl in den Staatsdienst treten, während die übrigen drei Herren es vorziehen, ihrer seitherigen Bahnthätigkeit zu entsagen, beziehungsweise von ihren Renten zu leben. Mainz, 30. Juli. In der Stallung des Flaschenbier- hündlerS Walz in der Bauerngasie brach heute Nacht der über einer Pfuhlgrube liegende mit Dielen überdeckte Hintere 2 heil zusammen. Zwei in dem Stalle stehende werthvolle Pferde des Fuhrunternehmers Portugal stürzten mit in die Grube und erstickten. Mainz, 30. Juli. Das jüngste Kind des Zahntechnikers Bernhardt gerieth an die Gifte seines Vaters und fand den Tod, voraussichtlich durch Morphium. Die Leiche soll heute Nachmittag auf dem Friedhof obducirt werden. A Mainz, 30. Juli. Ueber die am verflossenen SamStag i« Kastel stattgehabte Eisenbahnkatastrophe wird unS von sehr zuverlässiger, sachverständiger Seite mitgetheilt, daß düe von der Eisenbahndirection in Frankfurt wie auch von der BetriebSinspection in Wiesbaden in einer Mittheilung von verschiedenen Zeitungen ausgesprochene Vermuthung, daß die Ursache der Entgleisung anscheinlich in dem zu schnellen Fahren deS Zuges zu suchen sei, nicht zutreffend erscheine und insbesondere die voreilige Bemerkung einiger Blätter, daß der verunglückte Locomotivführer Georg Hartmann seinen Tod durch Einfahren von einer größeren Verspätung gewifiermaßen selbst verschuldet habe, jeder thatsäch- li chen Grundlage entbehre. Uebereinftimmend mit dem Tele- g»aphencontroll-Apparat habe der Packmeister und der Zugführer deS entgleisten Zuges zu Protocoll gegeben, daß drr Zug die Station Hochheim noch mit einer Verspätung von 8 Minuten, die er schon von Frankfurt aus hatte, pnsfirte, und man eS daher als das Werk eines Wahnsinnigen ansehen müßte, auf der kurzen Strecke von Hochheim nach bastel, für welche überhaupt nur eine Fahrzeit von sechs Minuten bestimmt ist, eine Verspätung von acht Minuten • Kiel, 28. Juli. Ein junger Elsäffer, der Candidat der Theologie Karl Paira auS Markirch, ist al» Erzieher im Hause deS Prinzen Heinrich von Preußen engagirt worden. Herr Paira studirte an der Straßburger Universität und vollendet mit diesem Semester seine Studien. Er ist 23 Jahre alt. • Gnefen, 80. Juli. Bei einer Kahnpartie in GoS- cieSzyn, die der Lehrer Daniel auS Bromberg mit der Tochter eines königl. Försters und der Tochter eines Loco- motivführerS unternahm, schlug der Kahn um. Die beiden jungen Mädchen ertranken. Der Lehrer wurde durch Knechte der Oberförfterei gerettet. * Straßburg, 29. Juli. AuS Ober- und Unter-Elsaß werden schwere Unwetter gemeldet, die an Weinbergen und Obstbäumen großen Schaden anrichteten. In Neu- dorf, einem Vororte von Straßburg, zerstörte der Sturm einen Neubau. • Straßburg, 30. Juli. Der Leitungsrevisor der hiesigen Telegraphen-Direction, Heinrich Weber, ist heute Vormittag aus dem Bahnhof in Blenfeld von dem Basel- Luxemburger Schnellzuge überfahren und getödtet worden. * Innsbruck, 30. Juli. Gestern Abend 9 Uhr wurde hier nächst dem Bad Kaiserkrone eine Frau von drei Männern in den hochgehenden Inn geworfen,- dieselbe verschwand in den Fluthen. Der Besitzer der Kaiserkrone beobachtete vom Fenster aus das Verbrechen und schlug io« sort Lärm, doch wurde weder das Opfer gerettet, noch konnten die Verbrecher gefangen werden. Die Unbekannte war angeblich eine Protistuirte, doch ist dies nicht sicher. Mehrere Verhaftungen sind erfolgt. einfahren zu wollen, zumal die angegebene Fahrzeit nur sehr knapp bemeffen ist. Einem Beamten von den Eigenschaften deS Verunglückten, der seit dem Jahre 1876 im Bahndienft ist und dem von seinen sämmtlichen Vorgesetzten nach jeder Richtung hin die besten Zeugnisse ausgestellt werden, kann man eine so wahnsinnige That nicht zutrauen! Als eigentliche Ursache des folgenschweren Unfalles bezeichnet unser Sachverständiger eine Reihe schwerwiegender Mißstände, die | aber unserem Dafürhalten, bevor die noch schwebende gerichtliche Untersuchung nicht zum Abschluß gelangt ist, noch außer öffentlicher Erörterung bleiben müffen. Kastel, 29. Juli. Ein Spaß, den fich gestern Nachmittag im Holzhof der Firma Mefferschmidt hier ein Arbeiter mit einem anderen erlaubte, führte zu einem traurigen Ausgang. Der 22jährige Franz Barth von hier, der erst im Herbst des vergangenen Jahres vom Militär abging, spritzte gestern Mittag dem schlafenden Mitarbeiter Franz Günther aus Württemberg Wasser ins Gesicht. Darüber erbost, ergriff Letzterer ein Lattenstück und schlug Barth damit auf den Arm. DaS veranlaßte Bart wiederum, einen Knüppel zu nehmen und Günther einen gewaltigen Schlag über den Kopf zu versetzen. Bewußtlos brach der Getroffene zusammen. Mit einem Krankentransportwagen in» St. Vincenz- Hospital nach Mainz verbracht, wurde dort durch die Aerzte ein Schädelbruch constatirt. Der Tod des ledigen Mannes erfolgte noch in der Nacht. Bingen, 29. Juli. Vom Polizeiamte wurde sämmtlichen hiesigen Strau ßwirth en aufgegeben, innerhalb drei Tagen die an ihren Häusern auSgest.eckten Fichtensträuße zu entfernen. Durch diese Verfügung verschwindet ein uraltes Wahrzeichen, das allerdings nur in früheren Jahren die Wirthfchaften kenntlich machte, in denen „eigenes WachSthum" als naturreiner Schoppen zum Ausschank kam. Die Maßregel soll auf eine Beschwerde des GastwirthvereinS hin erfolgt sein, durch die fich die hiesigen JahreSwirthe gegen die übermäßige Concurrenz der Straußwirthe, besonder» solcher, die gar kein eigenes WachSthum verzapfen, zu schützen suchen. Allgemeinen Erachtens sollte es dem Winzer, der nachweislich sein eigenes Gewächs verzapft — für Einheimische ist efl ja nicht schwer, dies zu ergründen — wohl gestattet sein, sich durch einen Strauß am HauS kenntlich zu machen, und nur die sollte baß Verbot treffen, die unter falscher Flagge segeln. Dann wäre auch der Fremde, der hier an die Quelle kommt, nicht irregeführt. * Montreal, 30. Juli. Eine Feuersbrunst zerstörte heute Morgen einen großen Theil der Gebäude, die zu der für 1897 geplanten internationalen Ausstellung gehörten. Der Schaden wird auf 200,000 Dollars geschätzt. Briefkasten. P. K. Sie haben Anspruch aus Vergütung für die 14 Tage; vertreten können Sie sich lassen durch Jbren Vater, wenn Sie noch nicht volljährig sind, andernfalls durch einen Anwalt. 2(ird>lid>c Anzeigen -er Sta-t Gietzen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Sonntag, den 2. August. 9. Sonntag nach Trinüatis. In bet Stadtkirche. Vormittags 7°/. Uhr: Pfarrer Dr. Grein. Zugleich Christenlehre für die Reuconfirmirten der MarcuS- gemetnde. , .. Vormittags 9*/a Uhr: Pfarrer Schlosser. Beichte und heil. Abendmahl für die Matthausgemeinde. Anmeldungen vorher erbeten _ ,, r. Vormittags 11V* Uhr: Kinderkirche. Pfarrer Schlosser. 3« der JohauueSkirch«. Vormittags 7°/« Uhr: Pfarrer Dingeldey. Zugleich Christenlehre für die Neuconfirmirten der LucaS- gemeinde. Vormittags 91/e Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienft für die Johannes- gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann. Katholische Gemeinde. (Nachdruck ohne Genehmigung untersagt.) Samstag den 1. August. Nachmittag» um 5 Uhr und Abend» um 8 Uhr Gelegenhett zur hl. Beichte _ Sonntag den 2. August. 10. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags von 6*/a Uhr an Gelegenheit zur bl. Beichte, , um 6Ve Uhr erste hl. Messe; um 7Vt Uhr Austheilung der hl. Communion; „ um 8 Uhr zweite hl. Messe; „ um 91/, Uhr Hochamt mit Predigt; Nachmittags um 2 Uhr Muttergottesandacht. Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschast. Freitag Abend 7™ Uhr, SamStag Vormittag 8 Uhr, Nachmittag 4 Uhr, Sabbathausgang 9 Uhr- Nachmittag 3« Uhr LchrifterklLrung. Wetzsteingasie 8. Wochengottesdienft Morgens 630 Uhr, Abends 7 Uhr. Witterungsbertcht vom 30. Juli. Die Luftdruck Vertbeilung ist sehr unregelmäßig geworden. Ein barometrisches Maximum bedeckl den Norden Europas; ein zweites rückt von Südwesten her keilförmig über Südsrankretch und bas Alpengebtct bis nach Ober-Oesterreich herein. Zwt chen beiden zieht sich eine Furche niedrigen Druckes hindurch. Dieselbe verbindet ein flaches Minimum, das gestern central über Deutschland lag und heute die Ostsee und Nordost-Deutschland bedeckt, mit einer zweiten Depression über den britischen Inseln. Unbeständiges Wetter mit zahlreichen Gewittern und stellenweise sehr beträchiiichrn Nieder schlügen ist infolge dessen über ganz Central-Europa eingetreten. Besonders in der Schweiz haben wieder sehr starke Regenfülle stattgefunden. In Sübdeuischiand sind die Temperaturen gesunken. Auf dem Sänti» ist Schneefall eingetreten. «itimmet Zunächst noch unbeständiges, etwas kühleres Wetter mit Strichregen und ftellenweisen Gewittern.________________ Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemeffen am 31-Juli, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr i Wasser 14«,, Luft 16°. ' Rübsamen'sche Badeanstalt. Im Ausverkauf reducirt. Alpaka doppeltbreit, modernste De'Ssins u. Farben ä, M. 1.15 Pf. p Mtr. 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Gnauth. 6956 Ausstellung* für Elektrotechnik und Kunstgewerbe 3W" Stuttgart, "iglg Eröffnung 6. Juni, Schluss Ende September 1896. Verkauf von Placaten und Katalogen durch das Biireau. 4714 PmWe ReM-VerWlMgs-AiiMt. Leibrerrterrverficherrrna zur Erhöhung des Einkommens. Kapitalver- Hettma (für Aussteuer, Militärdienst, Studium). Sparkasse. Gezahlte Starten 1895 t 3440000 Mark. BermSgenr 95 Millionen Mark. Profpecte und nähere Auskunft bei Herrn Heinrich Hochreuther in Meßen, Südanlage 5. 670 Bekanntmachung. Die Firma „Diery fche Schiefer« grnbengefellschaft" zu Gießen ist erloschen. Eintrag im Firmenregister ist erfolgt. Gießen, den 30. Juli 1896. Großherzogliches Amtsgericht. Neuen Hagen. 6930 Versteigerungen. Samstag den 12. September, Nachmittags 2 Uhr, soll aus dem hiesigen Ortsgericht die dem Karl Ludwig Leib und Marie Leib in Gttßen gehörige Hofratthe: Flur 1 Nr. 1093 — 203 qm hinter dem Burggraben öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 30. Juli 1896. Großh. Ortsgericht Gießen. ________ I. A.: »ogi. ___6944 n Guts-Sussrahmbutter, 6 Pfd. Mk. 6.60, 9 Pfd. Mk. 9.50 fco. Naohn. N. Hemmerling, Herforst (Eifel). ♦ Saison- ♦ Ausverkauf sämmtlicher garnirter und ungarnirter Damen-, Herren- und Knaben-Strohhüte zu den billigsten Preisen; ein großer Posten Sonnen - und Regenschirme, Handschuhe, Spitzen, Bänder, Gürtel, Strümpfe, sämmtliche Nähartikel, Brautkränze und Brautschleier. 6924 f,Xrt29 A. Werner Heute Samstag trifft auf dem Brandplatze eine Ladung Gurken ein: 6952 Einmachgurken 100 Stück 1 Mark Salatgurken, Stück2Pfg. 190" Morgen Samstag werden in der Markthalle Nr. 1 Prima Einmachgurken verkauft. Billige Preise. 6933 Frau Ferber. IM. IchlaWam. Freibank. (6958 Heute und morgen: Ochsensleisch aicht ladenrein, per Psd. 45 Psg. Schweinefleisch tt cht ladenrein, vr. Pfd. 40 Pfg. Prima neue Ijoll. NchkliiM per Stück 6 Pfg. empfiehlt 6938 H, F. 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Silberrente 4°/e Unfl. Gold-Nette 8°/o Portugiesen 6°/' Mexieaner 4o/P Monovol-Grieche« 1887 92 10 4% Eisend. Revtend. DNL 53.15 6 16 20 20.34 4.16 Sonntag, den 2. August Tanzmusik, 6982] Anträge auf Hypothekarische Beleihung und Beschaffung von n Bankkrediten n erledigt erste Atnanzstrma. Direct. Offert, unter ’Z. 2670 an Haasenstetn » Vogler, A.»8 , Frankfurt a. Mai«._______ Frenz. Verknoten Oefterr. dto. Americ. | Cin Dachshund, ohne Steuermarke, ist entlaufen. Abzuliefern Schiffenbergerweg 16,1 25 Pfg., prima Apfelwein, prima alter Wetterauer Äor». SteUerbAngeböte"n Zimmer in guter Lage sofort zu mielhen gesucht. Offerten m^ Preis sub. O. D. an die Exped- d. Blattes________________ A Deutsch, u. «kverreich. Alpkuvereiu. Sektion Kietzen. Iammnthaltour, 1U> Beziehungen — wollen sich melden unter Rudolf HoNNe, Berlin SW. (Statt besonderer Anzeige.) 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An den Tages- Kaffen werden nur Tages-Karten ausgegeben. 6872________________________________Der Vorstand. Bekannten und Geschäftsfreunden theile ich hierdurch mit, daß sich Aufruf! Wie bereits aus unserem Programm den verehrlichen Bewohnern Gießens bekannt gegeben ist, begehen wir am 1., 2 und 9. August ds. Js. die Feier uuseres 50jährigen Wehens. Um nun unsere Jubelfeier nach jeder Richtung hin zu einer würdigen Feier zu gestalten, richten wir an die verehrlichen Bewohner Gießens hiermit die ergebene Bitte, die Sympathien, welche sie seit 50 Jahre« unserem Vereine entgegengebracht haben, auch bei unserer diesjährigen Jubelfeier dadurch zu beweisen, indem sie ihre Häuser an obengenannten Tagen mit reichem Flaggenschmuck schmücken und somit auch unseren aus wärtigen Turnern und Gästen von den Einwohnern Gießens ein der Feier würdiger Empfang zu Theil wird. Bahnhofstrasse 15, im Hause der Frau Marcus befindet; mein Lager bleibt bis zur Fertigstellung meines projectirten s Nussbaum, ww* Iugendfest des Turnvereins. Anmeldungen von Kindern im Alter von 6 bis 14 Jahren zum Jugendfest am 9. August müffen bis längstens Samstag den 1. August geschehen und zwar in den Geschäften von Richard Buch- acker, Reuen Bäuen 11 und F. C. Winter (Althoff), Wallthorstr. 16. Spätere Anmeldungen können keine Berücksichtigung mehr finden. 6873 Der Vorstand.___ August Numrich (Gi 93, Hg 94, Gi 94), Finanzaccessist, in Darmstadt nach kurzem Kranksein zu sich heimzurufen. Samstag 1. N. 96 Sommrrfrfl (Strino ßartrn). Ä. 8. 9<». 3754 «letn Linden (Wittn). Restauration Herbert, SKT Mäusburg I. TWG, sesa Dentsche Reichs«»! ft"/» Preutz. LoviolS Sr. Hesftsche DbL 40/. Stabt Darmstadt 0. 1891. fi/, , Watet unf. 6. 1901 B*/e Oefterr. 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