' Surrogat nnt: Bllr co?nt" wirb itit tu ".iMleniönnigen^^ hat 6* in lTSlt|1* I m «m 12. M We 4 mit nm hi ■ Diyild! hat nulte py f \ / \ I 1 Y7\) kdX-z ! tzt. menten meines FM )te§ Kennzeichen zu ch buchen des Publik« ia ß gelangenden Mm,.' tet Breuer, 1 Iream 8:1 a Apotheken Drogerien. WM kJ Hl uti k 1 >// 14? btrewi1 Larlle£ ZM f sfe$ rmilkl । hab«" fiorr | z/|f- j hrnilcfij. Rr. 52 Erstcs Blatt. Sonntag den 1. März 1896 Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Giefzen. Die Gießener »««ttte-Stälter »erden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal beigelegt. Der ♦<4teer Auzelger erscheint täglich, Btt Ausnahme de» Montag». Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Vfg. Redaction, ExpeditiE und Druckerei: Schutftratze Hlr.I, Fernsprecher 51. Meßmer Anzeig er— Kenerat-Mnzeiger. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de« folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Borm. 10 Uhr. Hratisöeitage: Hießener Aamitienötätter. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Die lande-polizeiliche Abnahme der umgebauten Zweig- tahu Billinoen R ipvertsburq FriedrichSbütte soll Mittwoch den 4. März dss. Js. siattfinden. Alle Diejenigen, welche wegen Einzelheiten der Bahn- «läge Einwendungen zu erheben oder Anträge zu stellen haben, werden hiermit aufgefordert, solche am genannten Lage Bormittags tP/a Uhr im Stationsgebäude zu Bllltnaen vorzubringen. Gießen, den 29. Februar 1896. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. G a g e r n. Gefunden: 1 goldener Damenrtng, 1 Granat Ohr- iwg 1 Uyiketie, 2 Portemonnaies mir Inhalt, 1 Geldbeutel " l Manschette mit Knopf, 1 Plükchmuff, 4 Taschen- »Scher, 1 Stickerei, 2 Handschuhe und 1 Bleifederhalter. Gießen, den 29. Februar 1896. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. E. v. Bechtold, Regierungs-Assessor. Deutsche» Reich. Aus Sachfen, 25. Februar. Die Petition an den König, er möge der Wahlrechtsänderung seine Zu- Yimmung versagen, findet überall Beifall und zahlreiche Unterschriften. Nach Mitihetlungen aus Dresden beabsichtigt Kinach eine Abordnung sächsischer Großindustrieller, um «e Audienz beim Könige nachzusuchen und ihn persönlich «s die Gefahren aufmerksam zu machen, die Folge der ge- -lauten Wahlrechts - Verkümmerung sein würden. — Von ip Überblicken vermag, kann eß nicht glauben, daß eß der SWrEjdt der Reichstagscommission gelingen werde, das jetzt dstmtiusetzen, was im Jahre 1876 unter viel günstigeren Bmholmifftn der Reichstag nicht durchzusetzen vermochte. Meiningen, 28. Februar. Dem Landtage ging eine Vknlage über die Erbfolgeordnung zu. Es geht daraus tzem«r, daß eine Verzichtleistung des Prinzen Ernst bei der vkchtrathung mit Fräulein Fensen nicht erfolgte. Die Pülbzessin Friedrich, geb. Gräfin Adelheid zu Lippe-Biester- wird ebenbürtig anerkannt. Ihren Söhnen wird da» RÜOsol gerecht zugesprochen. Plaue» i. V., 28. Februar. Der „Voigtländ. Anzeiger" MiMl: Heute früh 3^/z und 5*/4 Uhr wurden im oberen Lbißjilande Erdstöße von ziemlicher Heftigkeit verspürt. ^-^ ^^ung^der wellenförmigen Bewegung ging von Südoft Wien, 28. Februar. Die „Polit. Corresp." erfährt aus Tiusia: Die bulgarische Regierung .beabsichtigt nach der WE vollzogenen Anerkennung des Fürsten Ferdinand diMowa-ltsche Vertretungen in Petersburg und Athen zu ersten. Die Kosten hierfür seien bereits in dem diesjährigen titat vorgesehen. Trsppau, 28. Februar. In den Gräflich Larisch'schen «»Wen wurde heute früh die Arbeit eingestellt. In gestern abgehalteoen Arbeiterversammlung in Polutsch- OMu wurden die amtlichen Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Ordnung sympathisch besprochen. Die Redner ermahnten die Arbetter zur Ruhe. DaS Ostrauer Revier wurde Nachts von Mllitär-Patroulllcn durchstreift. BtS au vereinzelte Übertretungen deS CoalitionSgefetzes wurde die Ruhe nicht gestört. Parts, 28. Februar. Ein Rechtsanwalt kommt im Auftrage deS verhafteten Rechtsanwalts Friedmann morgen nach Parts, um dem Justizminister die Gründe vorzutragen, dte gegen die Auslieferung sprechen. Die Auslieferung scheint trotzdem gewiß. Gibraltar, 28. Februar. Der Capitän des gestern Abend auf der Retse von Newyork nach Genua in Gibraltar an- gekommenen Swnelldampsers „Normannia" der Hamburg- Amerikanischen Packelfahrt-Actien Gesellschaft meldet, daß er den Dampfer „Saint Pierre" auf hoher See in finkendem Zustande angetroffen und die ganze aus 19 Personen bestehende Besatzung desselben gliickuch gerettet habe. Washington, 28. Februar. Der Senat nahm mit 64 gegen 6 Stimmen den Beschlußantrag an, worin die Aufständischen auf Cuba als kriegführende Macht anerkannt werden. D sprich e» de» «nrea» „Herold". Berlin, 28. Februar. Der Kaiser überraschte an seinem gestrigen Hochzeitstage seine Gemahlin mit einem in Oel gemalten Porträt der Prinzessin Tochter Victoria Luise. Berlin, 28. Februar. DaS Abgeordnetenhaus setzte heute die gestern abgebrochenen Verhandlungen Über den CultuSetat fort. Morgen Weiterberathung. Berlin, 28. Februar. Die „Kreuzzeitung" bemerkt heute gegenüber verschiedenen Blättern, daß eß ganz falsch sei, jetzt von einer Trennung und Neubegründung der christlich.socialen Partei zu reden. ES könne nicht getrennt werden, was nicht zusammengehört habe. Set auch das Programm der Christlich-Socialen von 1878 am 6. Juni 1895 abgeändert worden, so bleibe es doch, wa» eS von Anfang an war, daS Programm einer selbstständigen, eigenartigen Partei. Berlin, 28. Februar. Wegen MajestatSbelridigung wurde heute vor der 2. Strafkammer am Landgericht II die Wittwe des SchlossermetsterS Fäusser auS Weimar, gegenwärtig in Charlottenburg wohnhaft, zu drei Monaten Gesängniß verurthetlt. Frankfurt a. M., 28. Februar. Die „Franks. Ztg." meldet aus Gotha, daß der Soctalist Heinrich Wolff vom 11. Wahlbezirk mit 25 von 41 Stimmen in den Landtag gewählt wurde. Köln, 28. Februar. Gegenüber anderen Meldungen versichert die „Kö>n. Ztg.", daß der Kaiser den Vorschlägen bezüglich der Reform der 4. Bataillone bereits seine Zustimmung ertheilt habe. Dte organisatorischen Arbeiten seien abgeschlossen. Nur die wtrthschastltchen Fragen über die Unterbringung der neuen Regimenter nähmen noch Zett in Anspruch, weßhalb es noch ungewiß sei, ob die Nachtragsforderung schon j tzt an den Reichstag gelangen werde. Dte „Köln. Ztg." bemerkt, dte neue Organisation biete eine sehr erwünschte Gelegenheit, namentlich die Belegung der Ostgrenze zu vervollständigen, was angesichts verschiedener Schritte auf russischer Seite sich als nörhig herausgestellt habe. Altona, 28. Februar. Der bekannte Großkaufmann Nagel in Hamburg Borgfelde erschoß sich auS bisher unbekannten Motiven. Hamburg, 28. Februar. Hierselbst constituirte sich eine Actten» Gesellschaft zur Ausbeutung deS von Arthur Stentzel-Hamburg erfundenen lenkbaren dynamischen Flugapparates. Viele der angesehensten Großkaufleute Hamburgs zeichneten. Mährisch Ostrau, 28 Februar. Die Zahl der S t r i k e n d e n hat 10,000 bereit» überschritten. Gestern wurden seitens der Strikenden folgende genau präctfirten Forderungen den Directoren gestellt: 1. Wiederaufnahme der bereits entlassenen Arbeiter,- 2. eine 25procentige Lohnerhöhung bei wöchentlicher Auszahlung,- 3. Strikende dürfen nicht mehr entlassen werden,- 4. zwei. Betriebsleiter müssen entfernt werden. Mährisch Ostrau, 28. Februar. Die Zahl der Strikenden beläuft sich heute auf 20 000. Budapest, 28. Februar. Die hier tagende Bischofs- Couferenz beschloß, sich mit großer Pomp Entfaltung an den Feierlichkeiteu anläßlich der Mileniumsfeier zu betheiligen. Luzern, 28. Februar. Am Sonntag beginnt nunmehr der Strike auf dem ganzen Eisenbahnnetze der Nordbahn. Rom, 28. Februar. Gestern sind von Neapel au» vier Dampfer nach Massa nah abgegangen. An Bord befinden sich 4 Bataillone Alpenjäger, 2 Bataillone Bersaglieri, 1 Bataillon Bergartillerie, 3 Millionen Patronen. Morgen sollen weitere 6 Bataillone Infanterie, 2 Bataillone Artillerie, 2 Generale und 3 Obersten nach Eritona abgehen. Warschau, 26. Februar. Nach der Krönung deS garen wird Graf Schuwalow von seinem Gouverneurposteu zurücktreten und daS kaiserliche HauSmtntsterium übernehmen. Kiew, 28. Februar. Das chemische Laboratorium der hiesigen Universttät gerietst infolge einer Explosion in Brand. Man befürchtet, daß die darin befindlichen Per» sonen umgekommen find. Paris, 28. Februar. Sämmtlichr Arbeiter in den Kohlengruben von LenS find in den Ausstand eingetreten. Die 8aee daselbst ist äußerst bedenklich, da die Grubendirectoren fich kategorisch weigern, mit den socialistischeu Deputaten in Unterhandlungen einzutreten. Der Strike hat sich gestern auch auf die Gruben in Carvin ausgedehnt. Die Ausständigen nehmen eine drohende Haltung an. CocaUs wnö provinzielles. Gieße», 29. Februar 1896. ** Der Großherzog und die Veteraue». Der Groß- herzog hat das Protectorat über den Veteranen-Ver- ein der Großh. (25.) Tiotfion in Frankfurt o. M. übernommen. Die Zuschrift, in welcher solches dem Verein bekannt gegeben wurde, lautet: „Aus Ihrer unterm 4. v M. an Mich gerichteten Eingabe habe Ich mit Genugthuuug »sehen, daß in Frankfurt a. M. Veteranen, welche die Feld- züge 1866 und 1870/71 in der Hessischen Dwifion mitgemacht haben, zu einem Verein zusammengetreten find, um in ihrem Kreis Liebe und Treue zum ganzen Baterlande, wie zur hessischen Heimath und die Erinnerung an die unter Meines hochseligen Herrn BaterS Führung gemeinsam be- standenen ruhmreichen Kämpfe zu pflegen. Ich wünsche dem neugegründeten Verein daS beste Gedeihen und gebe Meinem Jn'eresse für denselben Ausdruck, indem Ich Ihrer Bitte um Annahme deS ProtectoratS über den Veteranenverein der Großherzoglich Hessischen Division zu Frankfurt a. M. hierdurch gerne entspreche." ■"* Verzeichviß der Sitzungen deS Schwurgerichts der Provinz Oderheffen pro 1. Quartal 1896: 1. Montag den 2. März, Vormittags 9 Uhr: Anklage gegen Georg Bötz von Garbenteich wegen Mordversuch. Die Anklage vertritt Erster Staatsanwalt vr. Güngerich, Vertheidiger: Rechtsanwalt Justizrath Dr. Re atz. 2. Dienstag den 3. März, Vormittags 9 Uhr: Anklage gegen Wilhelm Eckhardt von Ruppertsburg wegen Meineid. Die Anklage vertritt Staatsanwalt Zimmermann, Vertheidiger: Rechtsanwalt Justizrath Batst. 3. Mittwoch den 4. März, Vormittags 9 Uhr: Anklage gegen Ludwig Becker von Ruttershausen wegen NothzuchtS- versuch. Die Anklage vertritt Staatsanwalt Zimmermann- Vertheidiger: RechtstSanwalt Wei big. 4. Donnerstag den 5. März, Vormittags 9 Uhr: Anklage gegen Nathan Sommer II. von Crainfeld wegen Meineid. Die Anklage vertritt Staatsanwalt Koch- Vertheidiger: Rechtsanwalt Katz. ** Kunstvereia für das Großherzogthnm Hesse». Der Ausschuß hat soeben den Rechenschaftsbericht über das Jahr 1895 erscheinen lassen. Am 1. Januar 1896 gehörten dem Verein 1105 Mitglieder mit 1169 Antheil- idjeitten an, die fich vertheilen: auf Darmstadt 513 mit 541 A.-Sch. (gegen das Vorjahr mehr 30 mit 28 A. Sch.), auf Gießen 193 mit 207 A.-Sch. (mehr 14 mit 14 A-'Sch.), auf Mainz 115 mit 116 A.-Sch. (weniger 1t mit 12 A.-Sch.), auf Offenbach 158 mit 173 A.-Sch. (weniger 13 mit 13 A.-Sch.), auf WormS 65 mit 65 A.-Sch. mehr 15 mit 15 A.-Sch.), auf andere Orte des Groß- herzogthumS 37 mit 43 A. - Sch., auf Orte außerhalb des GroßherzogthuwS 24 mit 24 A.-Sch. (weniger 2 mit 2 A.-Sch.). Es ergiebt fich also inflgefammt ein Mehr von 31 Mitgliedern mit 30 Antheilscheinen. Während fich hiernach, außer in Darmstadt und Gießen, zum erstenmal auch t» WormS durch die dankenSwerthe Thätigkeit einflußreicher Einwohner eine erfreuliche Zunahme der Bctheiligung gezeigt hat, scheint tß in Mainz und Offenbach zur Zeit an beet werkthätigen Interesse zu fehlen, da« den Abfall von Mit- gliedern hintanzuhalten und den Ersatz der naturgemäß Ausscheidenden durch Gewinnung neuer Mitglieder herbeizn- ühren vermöchte. — Ausgestellt waren u. A. im Kunstvereinssaal zu Gießen: 385 Oelgemälde, 51 Aquarelle, 13 Radirungen, 1 Gypsbüste und 2 Federzeichnungen. — Ein VereinSblatt wurde nach dem Beschluß der Hauptversammlung für 1895 nicht vertheilt. Nach der von de» VLclJ^J----- SALMIAK' AtUHNkCtoE?’ KHz*^ JiRPEHTh j*5?t die __. _ ... _s Mitglieder eingezetchnet wurden. Schlierfeer Bauerntheater. Nach einem glänzend ab- folvirten Amerika Gastspiel, welche- 104 Vorstellungen um» I faßte, haben die Schlierseer in Lübeck, Kiel, Stettin und nun auch in Barmen begeisterten Beifall gefunden und stets ansverkaufte Häuser erzielt. Für den Monat März ist dieses zugkräftige Ensemble für die Theater in Marburg, Gießen, Hofbühne Wiesbaden, Stadtiheater Mainz und Opernhaus Frankfurt a. M. zu Gastspielen verpflichtet. ES ist in der Theatergeschichte der letzten Jahrzehnte kaum nach- zuweisen, daß eine zweite Gastspiel-Gesellschaft solche außerordentliche Anziehungskraft tote die Schlierseer geübt hätte. ES genügt allerorts schon die Ankündigung dieser ober- bayerischen Gäste, um im Vorverkauf daS Theater zu füllen. Im Frühling reisen die Schlierseer wieder nach Oesterreich und Ende Mai beginnen sie ihr Gastspiel am Carl-Theater in Wien. •» Theater Walleuba. DaS seit langen Jahren hier in gutem Andenken stehende Theater eröffnet morgen Sonntag Nachmittag feine Vorstellungen. Ein auserlesenes Künstler» personal bietet Gewähr für Vorführung der interestantesten TricS. Der Besuch kann Jedermann empfohlen werden, umsomehr, als auch daS Theater luxuriös und bequem ein» gerichtet ist. (Siehe heutiges Inserat.) »* OeffeutUche Organisation des Arbeitsnachweises. In unserer von wtrthschaftltchen Nöthen und tiefen soctulrn Gegen- I sätzen erfüllten Zeit muß jeder Anlaß benutzt werden, um wirthschaftliche und sociale Schäden zu heilen. Dazu gehört nun aber auch offenbar die Einrichtung einer öffentlichen Organisation des Arbeitsnachweises. Eine solche Einrichtung wäre nicht nur an sich ein großer, zeitgemäßer Fortschritt, sondern sie würde auch thatsächlich eine große social refor» marortsche Wohlthat für die Arbeiter fast aller Berufsklasien sein und auch den Arbeitgebern manche Last abnehmen. Denkt man sich in die Lage eineß Beschäftigung suchenden Arbeiters, so ist der ArbeitsnachwetS metstenS für ihn nur umständlich | nab Zeit raubend zu haben. Am schlimmsten ist dies, wenn ' ein Arbeiter in einer ihm noch fremden Stadt Arbeit sucht. Dann läuft er gewöhnlich vergeblich dahin und resultatloS dorthin, fragt, ohne rechte Auskunft zu erhalten, diesen und jenen, sucht auch in den Zeitungen, die ihm aber, wenn er wenig oder kein Geld hat, oft gar nicht so leicht zur Der» fügung stehen, und so können acht Tage und länger darüber vergehen, ehe der Arbeiter Arbeit findet oder dahinter kommt, daß in der betreffenden Stadt gar keine Arbeit für ihn zu haben ist. Günstiger würden dagegen aber für alle Stellung Suchenden die Derhältniffe liegen, wenn der ganze Arbeitsnachweis öffentlich organisier in allen Städten und Dörfern eingerichtet wäre. Diese Organisation müßte als ein städtisches oder ortSangehörtgeS Nebenamt bei der OrtSdehörde eingerichtet werden. In größeren Städten würden natürlich ein oder zwet Expedienten besonders für das BermittelungSamt Unzustellen sein und in kleineren Städten oder Dörfern könnte jedenfalls irgend eine Perfon deS OrtSvorstandeS die Der- mitrelung des Arbeitsnachweises mit besorgen, eventuell brauchte nur Jemand zur Aushilfe dazu angestellt zu werden. Um im Geiste einer humanen Socialreform zu handeln, müßte für alle Stellung suchenden Arbeiter und Arbeiterinnen der Arbeitsnachweis in den DermittelungSämtern unentgeltlich fein, dagegen müßte der Arbeitgeber für jede erfolgreiche | Vermittelung einen kleinen Betrag, vielleicht 20 Pfennig I bezahlen, wodurch die Uokostm der BermittelungSämter, bezw. öffentlichen VermittelungSstellen reichlich gedeckt werden dürften. Um die geschäftliche Lage deS Ortes, Arbettermangel oder Ueberfluß in den einzelnen Berufszweigen im Jntereffe der Arbeiter wie der Arbeitgeber möglichst allgemein bekannt zu machen, müßten allerdings die VermittelungSstellen in großm Städten Hglich und in kleinen Städten mindestens wöchentlich einmal durch ein amtliches Inserat in den am Ort erschei nenden Zeitungen eine Ueberficht von Nachfrage und Angebot in den Berufszweigen der Arbeiter bekannt geben. Die Einführung der öffentlichen Organisation deS Arbeitsnachweises denken wir und der Einheit und Gleichmäßigkeit halber durch den Reichstag, die Ausführung hätten aber die staatlichen und communaleu Behörden zu übernehmen. ^Krieger-Denkmal. Der Reinertrag der Dilettanten- AnffÜbrung vom 12. Februar (Raub der Sabinerinnen) ist Mk. 863,57. Dieser Betrag ist durch Herrn Challier dem Bankhaus S. Heichelheim überwiesen worden. •* Gefangvereius-Zubtlavm. Wie uns mitgrtheilt wird, feiert der Gesangverein Harmonie, einer der ältesten Vereine unserer Stadt und des Lahnthal »Sängerbundes, im kommenden Herbst sein 50jährtgeS Stiftungsfest. Frauen und Jungfrauen des genannten Vereins haben es sich deshalb zur Aufgabe gestellt, dem Verein eine neue Fahne zu 1 widmen. Wir wünschen, daß diese Damen durch gütige Unterstützung ihr Vorhaben zur Ausführung bringen können. *• Siebener Omuibus-Sefellfchaft. Gestern Abend fand im Hotel Victoria eine Sitzung des BerwaltungSrathS und deS Vorstandes der Gießener Omnibus Gesellschaft statt. ES wurde beschlossen, am 28. März in FetdelS Restaurant eine Generalversammlung mit folgender Tagesordnung einzuberufen : Geschäftsbericht, Rechnungsablage, Vorstandswahl, Wahl des BerwaltungSrathS, Versicherung deS Pferdebestandes. ES soll sich ferner die Generalversammlung darüber schlüssig I machen, ob und in welcher Weife der Betrieb eingeschränkt Katharine Henriette Schwarz hietselbst. 24. Karl Philipp Lind iiflanerer za Sauter, mit Katharine Mebu« daselbst. 24. Gotthard Schä'er, Kaufmann dahier, mit Barbara Elis.beld Ziegler fcWeltfi. 25. Heinrich Westme er, Schneider bobter, mit Anna Elisabeth Wicke hierselbst 27. Jos-vd Kato, Sera-ant dadter, mit W'lhelmtne LwdoU von Holzhausm. 27. Konrad Dietz Schreiner dahier, mit Lutie Gilbert zu Heuchelheim. 27. Emil Wilhelm Wrißbäcker, Kaufmann dahier, mit Louise Margarethe Engel zu Londorf. •bdftiUtoMtn. Februar: 22. Heinrich Friedlich August Wilhelm Sitver, Schneidermeister dahier, mit Christiane Elisabeth Möser bierfelbfi 26. Heinrich Keil, Schneider dahier, mit Wilhelmine Ellladetbe Münker, g»b. Burkhardt, Wittwe des Taalöhners Johannes Münkcv dahier. 28. Friedrich Zimmermann, Sattler dahier, mit Aovs Karoline Westrich hierselbst. Februar: 15. Dem Kaufmann Wilhelm Mades eine Tochter. 17. Dem Kaufmann Gerhardt Bötz eine Tochter. 19. Dem M- sch offner Carl Biedenkopf eine Tochter, Lma. 20 Dem Brauer Heinrich Angermüller eine Tochter, Bertha. 20. Dem Bahnwärter Christoph Mootz eine Tochter, Marie Margarethe Katharine. 24. Teu Knecht Christoph Wetz ein Sohn. 25. Dem Hobo.st H-inriw «igut ein sobn. 25 Dem Calculawr Carl Schäffer ein Sohn. 26. Den Taglöhner Joh. Bernhard Westdrock ein Sobn, Anton Jobau». 26. Dem Kurscher Johannes Erb eine Tochter, Johanna. 24. De, Fuhrmann Heinrich Hras eine Tochter, Anna Katharine. 27. De? Kaufmann Joseph Rudolf WelkoborSky ein Sohn, Norbert Friedrich Maria. Februar: 21. Anna Georg, 18 Jahre alt, von Ruhlkirchw 22. Adelaide Clementine Ida Tbaer, aeb. Mannkopff, 66 Jahre ili Ehefrau von Geh. Hofrath Prof. Dr. A brech, Thaer bierfcltr 23. Marie Werner, geb. Olt, 62 Jahre alt. Ehefrau von Schrein meister Christian Werner dahier. 24 Philipp Kimmel, 45 3ti:< । alt, Kutscher dahier. 24 Heinrich Friedrich Schnierle, 3 Jadre al Sohn von Taglöh^er Johann Friedrich Schnierle kahler. 24. Mimi Marie Käthchen Elise Sophie Elisabeth Schmidt, 8 Monate i. Tochter von Holzbildhauer Karl Schmidt dahier. 25. P-ilirv Möller 67 Jabre alt, Möbeltransporteur hierselbst. 25 Margarethe Rohrbach, geb. Zeug, 62 Jahre alt, Wittwe von Bahnai beiter Gerhard Rohrbach dahier. 28. Anna Marie Teipel, geb. Quink, 35Jahre alt, Ehest,, I von Kaufmann F iedrich Teipel dahier. werden soll. •• Das sogenannte Elberfelder System in der Armenpflege, welches bekanntlich auch in Gießen seit einigen Jahren eingeführt ist, findet immer mehr Verbreitung, da dessen Vorzüge allgemein anerkannt werden. So wird tbeifpiels- weise aus Münster i. W. berichtet: Was eine zweckmäßig geordnete Armenpflege den Gemeinden zu ersparen vermag, weist der in der heutigen Sitzung der hiesigen Stadtverordneten zur Kenntniß gebrachte Jahresbericht für 1895 , nach. In diesem Jahre war nämlich das sogenannte Elber- ' ftlder System — jeder Armenwart hat etwa 4 Arrnen- familien zu controlltren — in Anwendung gekommen. Es wurden an Armenunterstützungen auügegeben 68 707 Mk. gegen 96615 Mk. im Vorjahre,- mithin wurde eine Erspar- niß von 27 908 Mk., das find 29 Procent, erzielt, und zwar bet erheblicher Erhöhung der durchschnittlichen Einzel- Unterstützungen. ES hatte sich nämlich herauSgestellt, daß eine große Anzahl der bisherigen Almosenempfänger der Unterstützung gar nicht bedürftig waren. ♦* Schießübungen. Am 24. ds. MtS. ist auf dem Truppenübungsplatz Griesheim ein Commando von Offizieren und Unteroffizieren fämmtlicher Truppentheile der Grotzh. Heff. Division zusammen getreten, um Schießübungen abzuhalten nach dem Muster der Jnfanterie-Schießschule zu Spandau. Diese Hebungen gelten zunächst als ein Versuch, ob eß nicht möglich ist, Offiziere, Unteroffifiere und Mannschaften auch außerhalb genannter Schießschule, die stets mit den neuesten Mitteln und Erfahrungen arbeitet, mit Erfolg im gefechtsmäßigen Schießen auszubilden, wie I dieses durch alljährliche CommandoS zur Schießschule er- I reicht wird. *• Der Getreidemarkt. (Berichtswoche vom 21. bis 25. Februar.) Auf dem Getreidemarkte ist in der letzten Woche leider noch größere Stille eingetreten, ja in den letzten Tagen konnte man so ziemlich von einem Stillstände des Geschäfts reden, denn eß wurde so gut wie nichts gekauft. Der Hauptgrund der Geschäftssttlle im Getreidehandel liegt theils in der noch ganz unklaren Entwicklung deS künftigen Geschäftes, theilS in den Erwartungen einer guten kommenden Ernte. Daraus erklärt sich auch die große Zurückhaltung der Müller, Händler und Speculanten, welche auch dadurch nicht kauflustig gestimmt wurden, daß nach Berichten aus New York in vielen amerikanischen Korn» I ländern das harte Winterwetter den Saaten viel Schaden zugefügt haben soll. Jedenfalls hat aber diese Nachricht auch die Verkäufer veranlaßt, nicht mit dem Angebote zu drängen, und so konnten sich trotz der großen Flauheit des Marktes die Preise wenigstens gegen die Vorwoche behaupten. In Berlin und Leipzig wurde nottrt: Weizen (je nach Qua« I lität und per 20 Gentner) 149 bis 162 Mk., Roggen 122 bis 127 Mk., Gerste 113 bis 170 Mk., Hafer 115 bis 145 Mk. nüM|fc 'Beste Schatzmeister aufgestellten Rechnung für das Jahr 1895 I betragen die Einnahmen 19 418,56 Mk., die Ausgaben 14 724.04 Mk. Unter den Einnahmen waren u. A. 11 570 Mk. Mitgltederbeitrage, 1 111,87 Mk. Eintrittsgelder, 1330 Mk. für gekaufte Kunstgegenstände, 1 423,74 Mk. Zinsen von auSgeliehenen Capitalien, 700 Mk. Staatsbeitrag. •• Abitnrientenprüfungen. Bei der gestrigen Abiturientenprüfung im Gymnasium bestanden von 16 Bewerbern 15 die Prüfung, 8 wurden vom mündlichen Examen ganz und 4 theilweise befreit. — Im Realgymnasium, an welchem die Prüfungen am Donnerstag stattfanden, bestanden | ebenfalls 16 Abiturienten, von denen 14 daS mündliche Examen erlaffen wurde. ** Psychiatrische Klinik. Die Aufnahme Krank er in die am 25. d. MtS. eröffnete psychiatrische Klinik erfolgt nach den Bedingungen, wie sie im amtlichen Theile der heutigen Nummer (Zweites Blatt) veröffentlicht find. •*-y. Die 850. Wiederkehr von Luthers Todestag hat der hiesige Zweigverein deS Evangelischen Bundes am vergangenen Mittwoch durch einen Familienabend in schlichter und erhebender Weife in Steins Garten gefeiert, auf dessen Bühne Luthers Bild von Pflanzengrün umrahmt stand. Hierzu trug vor Allem die im Mittelpunkt der Feier stehend^ Rede deS Herrn Profeffor Dr. Krüger bei. Der Redner ging von der Thatsache auS, daß von jeher der Tod großer Männer von gegnerischer Seite mit allerlei Sagen umwoben werde, die darauf hinauslaufen, daS Ende als ein unseliges hinzustellen. Dies sei so allgemeine Regel, daß man sich wundern müßte, wenn nicht auch Luthers Ende von feinen Feinden so dargestellt worden wäre. An solchen Darstellungen habe eß daher auch nicht gefehlt, selbst nicht in der Neuzeit, obgleich anerkannt werden müßte, daß wirklich ernst zu nehmende Gelehrte der gegnerischen Seite nie dieser Absurdität Raum gegeben hätten. Dem gegenüber zeigte nun der Vortragende an der Hand von geschichtlich feststehenden Aeußerungen Luthers und der Augenzeugen seiner letzten Stunden, welch' wirklich erhebendes Ende und trotz allem durch die Krankheit verursachten Schmerz friedlichen Heimgang der Reformator gehabt hat. Die einfache Wiedergabe dieser Aeußerungen, die Mittheilungen über seine Bestattung und der Hinweis auf daS Bild Luthers, wie eß in der Nachwelt fortlebt, verfehlten ihres Eindruckes auf alle Zuhörer nicht. Den Abschluß der Feier, die der Kirchen- gesangverein durch seine Vorträge verschönte und die durch eine kurze Begrüßung Seitens deß Herrn Pfarrer Dingeldey eingeleitet war, bildete eine packende, von Begeisterung ge- tragene Ansprache deS Herrn Emil Schm all, der hierbei auch auf die wichtige Mission deS Evangelischen Bundes hinwieS. Sie hatte zur Folge, daß eine große Anzahl neuer Schiffsnschvichten. Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Earl LooS und I. M. Schulhof. Bremen, 28 Februar. fPer transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Lahn, Capitän H. Hellmer«, vom Nordd Lloyd in Bremen, ist gestern 11 Uhr Vormittags wohlbehalten in Newyork angekommen. Der Postdampser „Noordland" der „Red Star Line- in Antwerpen ist laut Telegramm am 27. Februar wohlbehalten in New-York angekommen. _ Niederländisch - Amerikanische Dampf schiffsahrtS - Gesellschaft. Der Dampfer „Werkendem" von Amsterdam ist am 27. Februar in Newyork angekommen. Auszug ems den Standesamtseegifteen der Stadt Gieße». tüHfaefrotr. Februar: 22. August Zoll, Kaufmann dahier, mit Louise Möckel )u Oltenberg. 22. Emil Heinrich Anbei, Kaufmann dahier, mit Verkehr, Land- «nd Volkervirthschaft. •Utm# 29. Februar. Marktbericht. Auf dem htui!;e Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. A 0,75—0,80, pr. St. 0 X 2 St. 11-12 X Enteneier pr. St 7-8 X®"*. der pr. St. 12—13 4, Käse pr. 6t. 5-8 X Kasematte pr. Erbsen pr. Liter 17 X Linsen pr. Liter 30 X. Tauben pr. V* X 0,85 bis 1,00, Hühner pr. Stück 1,10 bis 1,40, Hahnen pr. vv X 1,50—1.80, Enten pr. Stück A 1,70-2,00, Gänse «Jg* A 0.00-0.00, Ochsen fleisch pr. Pjd. 72-76 X. Kuh- und pr. Pfd. 66-68 X, Schweinefleisch pr. Pfd. 56 bis 68 X fleisch, gesalzen, pr. Pfd. 72 X, Kalbfleisch pr. Md. 60-« 4 Hammelfleisch pr. Pfd. 60-70 X, Kartoffeln pr. 100 Kilo 460* 5 00 A, Weißkraut pr. Stück 0-00 X. Zwiebeln pr B«"0 A 7,00—8.50, Milch pr. Liter 16—18 X - Pommer'sche HypothekM «etiaA-vank. 3« " - 28 Februar er. abg'haltenen orbentliwen @merel wurde der Abschluß pro 1895 genehmigt, der Direction »vk - Curatorium Decharge ertheilt und die sofort zahlbare Divit^ar^ 6>/,vCt. settoesetzt. Daneben wurden dem außerordentlicheri sonds 109444 Mk. und dem Beamten-Penstons- und Untertzupu fand» 110000 Mk. überwiesen. Die auSschetdenden CuratoriumS rourbn wiedergewählt Die Bilanz pro 1895 wn*- sich im Jn'eratentheile unserer heutigen Zeitung. Auszug aus den Airchenbüchern der Stadt Gicsteu. Evangelische Gemeinde. • «L -- S J «. 12 r0 91 !**01 3. llollnt _ i St.LRl-5 1 % As. - l” L =5.»’ to- ®n-K" • Vm ■ t LMgtN U- 5 Klett^ , x,n; 2 St. n. R og Stangen L Ta« Holz aus i tzchen wird in Dlstnct Die Waldungen kiatning etwa 6 Uhr Mr ÄÜbninq ist geson Groh-Rechte, Imnnrrstag hrn. Nachmittags 2 »eiden in dm Hof 7 .timen Katzen -"'PP. Liebigstratze, Enkoiz, circa 5000 © E* iVM Stück ^biHOOTloppelbieie- MA, vnslrig 6uWmt Jwu aui bei Ifkti wnbtn. Verding Die yit Herhrllun fteedigunz amÄaqtrplo yttttnt erforderilche fcU Lamstag, der Etvrmittags 11 1 »ötbiingen werden. , Zeichnung, Arbeitsb Bedingungen liegen bi sicht offen. Angebote z< schrieben:« Forumlc namnttn zennin bei u ZifchlagSsrist 14 Tag Gießen, 27. Febi Tas Stabtba Sämanb ww SXt Eiiftturg von ICOOi * ^Itbmbabntn svü Dir Dtt L'dlvWM HegtT Raiiilniot’mallung auf, ii ,um 7. »iifh tz. I 14 Vir rin|t)tetd)in. gL^Iag«hift 8 tafle. Metzen, den 28. Frbnii (1 15 4, jUD.,7 Sv» Ä S*8, Sh' i nka,'5«"»«, Ihfflwei * Nil °°: i'' hier 13 Stangen I. Kl., 150 II. Gießen, den 1. März 1896. Hochachtungsvoll Georg* Bellof. Kl. = 7,57 fm, 6 III. Kl. = II. 4 2001 mitlhen. Gandgasse LT. Maaren zu liefern. 1981 0 1995 0 0 Mäusburg 7 0 0 127338740.18 1088551.80 Italiener Rothweine Acti en-Capital . JL Reserven Pfandbrief-Umlauf n 0 106967.31 0 26657.35 71 0 Pfandbrief-Coupons Mäusburg 7 908237.58 n n 143807.77 8 |ekn werden. 2012 'n 230000.- Fhil. Overbeck 1970 ^5wjNDet, •Soeben eraet)ienen. _ wvwveii eieiyieneui \ ।mcincjrcun^zJ MIT PORTRÄT Gutes Arbeitspferd Aelteste und grösste Putzpomade-Fabrik 2007 3M) n •n n ■n 0 0 1205511.75 478155.51 0 0 0 o 0 Beamtcn-Pensions- u.Unterst.-Fonds 12956100.— 139882.62 0 0 0 0 0 663000.— 118611.21 r Divid p.l895(6‘/2®/0 auf I0200000M.) 1150754.91 9168668.42 56876.7o Amortisat.-Fonds Vorausbezahlte Hypoth.-Zinsen Restanten v. ver- loosten u. ge- künd. Pfandbriefen . . per 1. Juli 1896 gekünd.Pfandbriefe . . . Coupons-Restant. Tantiemen . . Diverse Credi- toren . . . 10200000.- 3834376.96 110o49100.— 125544.02 fm, fm, Ijouis Weber. Neustadt Nr. 16. p. 2./1. 96 . Pfandbrief-Zinsen p. 1. April 1896 Di viden den-Rest. UDALBERT V0GT&C9. . BERLIN -JA Groß-Rechtenbach, 28. Februar 1896, _______________Das Bürgermeister-Awt. Auf Obiges Bezug nehmend, halte ich mich dem verehrlichen Publikum unter der Versicherung streng reeller Bedienung bestens empfohlen. Vermischte Anzeigen. □OOOOOOOOQOOO 483414.50 1560.- Erklärung*. "MD Um falschen Gerüchten zu entgegnen, erkläre hiermit, daß mein unter der Firma Phil. Overbeck bestehendes Holzgeschäft in unveränderter Weise fortgeführt wird und Herr Aloys Overbeck an Stelle des verstorbenen Herrn Franz Overbeck in dasselbe eingetreten ist. Bottrop, im Februar 1896. Möge er noch recht oft seinen so seltenen Geburtstag gesund und munter feiern, damit er N'ch lange Zeit, so wie heut, seinen Gästen stets ein gutes Glas Lier auf, tischen kann. 1984 Zum Zeichen für seine Gast- freui dschast Sei ihm extra dafür noch, Von seinen Gästen zugebracht Ein dreifach donnernd Hoch! Seine GtammgLste. Leihgestern, 29 Februar 1896. Die fortgesetzten, gegen uns gerichteten Angriffe der Firma Fritz Schulz Jan. in Leipzig geben uns Veranlassung zur Veröffentlichung des uns zugegangenen nachstehenden Schreibens des Herrn Reichs Commissars für die Welt-Ausstellung in Chicago 1893 — C. A. Journal Nr. 10 273 B. — Svr-t!v«rth zu verkaufen 2tiK6 Hof-Lohnkutscher Huhn. 20z2j Möbl. Zimmer zu oermiethen _______________MLoSburg 7. 2009] Zimmer mit Cabtnet zu ver- mtethen. Vletchstr. ße ü, mtttl- Stock. ^Auf die gefällige Zuschrift vom 23. d. Mts. erwidere ich Ihnen unter Wieder- j ® anschluß des übersandten Musters ergebenst, daß die Firma Fritz Schulz jun. in J M Leipzig auf der Welt-Ausstellung in Chicago nicht ausgestellt hatte und daß daher J w die Verleihung einer Medaille an jene Firma aus Anlaß der genannten Ausstellung W W nicht erfolgt sein kann. Goldene Medaillen sind in Chicago überhaupt nicht zuerkannt W ® worden; vielmehr bestand der einzige zur Vertheilung gelangte Preis in einer Bronce- J ® Medaille nebst zugehörigem Certificat." gez. Wermuth. e Adalbert Vogt & Co., Berlin - Friedrichsberg. • Jt. 140467259.32 Passiva: Versteigerung Donnerstag den 5. Mär), Nachmittags 2 Uhr, mben in dem Holz-Lager iier Herren Katzenstein und :>eip p, Liebigftraße, eine Parthie Mwnholz, circa 5000 Stück 1. Sorte sMiegel, 10,000 Stück Plattziegeln, ‘ 100 bis 400 Doppeldielen für Gerüst- iiohlen geeignet, versteigert. 60 bis 70 Cubikmeter gesundes Istviholz kann aus der Hand abge- Engrospreisen durch: A. & G Wallenfels Marktplatz 21. Unserem Neben Gastwirth Ernst Jughardt zu ffinem beute, om 29 ftebrttav, flat findenden 15. Geburtstage ein dreifach donnerndes H ch, daß der ganze Hanauer Bahnhof wackelt. 1998 Seine Freunde und Gäste. Spanische Weine direct bezogen, von ärztlicher Seite empfohlen, zu billigstem Preise. Donnerstag, den IO. März d. I. Zusammenkunft Vormiltags 81/, Uhr auf der großen Straße von nach Niederkleen, Gemarkung Hochelheim, District Fuchslöcher. 1. Hochelheim: Sichen: 2 Stämme II. Kl. = 4,85 fm, 1 St. III. Kl. = 0,94 19,50 rm Nutzholz. Nadel: 93 Slämme III. und IV. Kl. — 26 5 Stangen I. Kl., 32,50 rm Nutzholz. Mnslsg den 3 JEUärj l. A, Nachmittags 2 Uhr, BK^rtpere ich im (Markt- tzstitz 20) zu Gießen öffentlich gegen ifarjablung: 1 Pferd. 1 Wagen, 1 Partie Nutzholz 1 Ladeneinrichtung, 1 Piinino, niedrere Sophos, 1 Silber schrank, 1 Verticow, 2 Kommoden und dio. andere Mobilien, dio Oelgemälde irb sonstige Bilder, 1 eleg. Spiegel, i Mille Cigarren, dio. Porcellan und Glas, 6 Kanarienvögel, 1 Paar Turteltauben u- s. w. Wmvetgerung theilweise bestimmt. üäHa Guget, GcrichtSoollzieber. Lndwig Schneider, . Bäckermeister. Feinst spanischen wie auch deutschen Cognac. 3,90 fm, 5 IV. Kl. = 0,75 fm, 12,95 rm Nutzholz. Nadel: 27 St. DL Kl. --- 5,07 fm, 3 IV. Kl. = 0,60 fm, 20 Stangen I. Kl., 30 II. Kl., 40,40 rm Nutzholz. 4. Weidenhauseu: eichen: 5 St. II. Kl. ---- 7,88 fm, 5 III. Kl. = 6,70 fm, 4 IV. Kl. = 0,54 fm, 2,60 rm Nutzholz. Nadel: 8 St. II. Kl. = 1,72 fm, 2 Stangen II. Kl. 5 Klein Rechtenbach: Sichen: 2 St. II. Kl. = 3,50 fm, 4 III. Kl. — 3,90 fm, 2.50 rm Nutzholz. Nadel: 12 St. III. Kl. = 2,55 fm, 26 IV. Kl. = 2,62 fm, 29 Stangen 1, 63 II., 161 III Kl., 9 rm Nutzholz. Das Holz aus District 2, 3 b, 9 a und 21 der Gemeinde Vollnkirchen wird in District 15 ausgeboten. Die Waldungen liegen unmittelbar zusammen; Schluß der Versteigerung etwa 6 Uhr in der Nähe von Groß- und Klein - Rechtenbach. Für Führung ist gesorgt. Rheinweine (Ober-Ingelheimer Rothwein, Hochheimer Weisswein) und Moselweine. 387 St. Kl., Pommerscbe Hypotheken-Actien-Bank zu Berlin. Bilanz vom 31. Dezember 1895. Acti v a: 245 III. Kl., 12 rm Nutzholz. 3. Vollnkirchen: Sichen: 1 St. I. Kl. -- 2,54 fm, Unserem geehrien Gastwirth, H-rrn Johannes Faber XII, „Zur Krone", zur heutigen schönen flfeiec seines 9. Geburtstages in einem Alter von 32 Jahren Die SrObtthksfischrEisknbahllkU Die Lieferung von 1000 Eichenschwellen löt Nebenbahnen soll vergeben werden. Oie L'dingungen liegen bei unserer MszacknSoe'waltung auf, Angebote sind '118 7« März I., Vormittags *10Ubr einzureichen. Zuschlagsfrist 8 Tage. Kietzen, den 28. Februar 1896. 2026 Gr Directton sherrlichßeu Glückwünsche! o □OOOOOOOOOOOQ □OOOOOOOOOOOD □oooooooooooa 1987] Die am 1. April er. fälligen Coupons unserer Pfandbriefe werden bereits vom 15. März er. ab an unserer Kasse in Berlin und an den bekannten Zahlstellen eingelöst. Pommersche Hypotheken - Actien - Bank. 8-9000Mk werden auf zweite aber sehr gute Hypo« ityete gegen pünktl'che 41/« / Zinszahlung von einem soliden Geschäftsmann alsbald zu leihen gesucht. Offert, eub. L 8.18 an die Expedition dss. Blattes. [2027 Cassenbestand . Jt. 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Nur Mitglieder mit Familie, sowie Zöglinge haben Zutritt und roofa dieselben gefl. ihre Vereinskarten vorzeigen. 201 Der Vorstand. •eutechar Cognac „ ■/< „ „ 1.40 „1 Ferner empfehle ich mein Lager in Deutschen und selbstbereiteten Beeren-Weinen» lhfr4] En tüchtiges Dienstmüdch«n im Alter von 15—17 Jahren zu mieihcn Grosses Salvator-Fest mit Concerl bei Ausschank des allein echten und weltberühmten Talvotn Vieres aus der Zacherl-Grauerei München (Srbr. Sdjnrtm» Den Empfang der Frühjahrs-Neuheiten in Jaquettes, Umhängen und Mänteln für Damen und Kinder, sowie in Kleiderstoffen in reicher, geschmackvoller Auswahl zeigen ergebens! an und empfehlen solche zu den billigsten Preisen. Meyerhoff & Goslar, 9 Kirchenplatz 9. Frau Elisabeth Leib geb. Rinn nach längerem Leiden heute Abend 9J/2 Uhr zu sich zu rufen. Die trauernden Hinterbliebenen. 20211 Ein selbstständiger väLergeselle sucht bauen be Stelle. Näheres in ber Exp bition diese« Blattes. Todes-Anzeige. Theilnehmenden Verwandten und Bekannten die schmerzliche Mittheilung, pr.PLjlte . . * LU Dienstag den 3. März: bei Feising, Neuenweg. Schmierkäsclub Montag den 2. März: Öesterr. dto. Americ. »t- USB. s- 1987 i0?5 icsv — Oswalds Garten, s Nur einige Tage. Theater Wallenda ist hier eingetroffen und wird Sonntag, Nachmittag 4 Uhr seine Eröffnungsvorstellung geh Abends 8 Uhr: Hauptvorstellung. Austreten von Künstler-Specialitäten ersten Rangs, Vorführung brtftrx Pferde, Hur de, Kakadu-, Tauben :c. 2C. Aufführung komischer Pantomimen. Ik stattungsstücke, Marmortableaux und Geister- und G.ipenster Citatton. Sämmtl* Piöcen werd.n durch ein gutes Streichorchester begleitet X6‘ Preise der Plätze: Sp^rrsttz Mk. 1.20, 1. Rang 80 Psg., 2. Rang 50 f1; Gallerte 80 Psg., Mntiar ohne Charge und Amber bie Häiste. Tagesordnung: Stiftungsfest. 2011 Q. F. F. 1976 Montag, 2. März, Abends 8‘ 2 Uhr: bet Bogt (Sonne, stratze). V -O 1976 Herzogliche Baugewerkschnle I Holzminden .oVr^^I Maschinen- nnd Mühlenbauschale I Mit Verpa»gunge"i I »urch btl | St’l'fumBett«,,, Hlr “ ®“-i Mk 1.M5, ' t,r 8‘ögeren *** he Feuer ■u Hl Giessener Festsaal. (Cafe Leib-) (21» Hierdurch die schmerzliche Mittheilung, dass es dem Herrn gefallen hat, heute früh unseren lieben, guten Erich im Alter von 3 Jahren zu sich zu nehmen. L. Walz, Pfarrer u. Frau Emilie, geb. Eckel. Lang-Göns, den 28. Februar 1896. Die Beerdigung findet Sonntag, den 1. März, Nach- 5u|Hembrg7.Hyp.«r.^.^.lSlS 0 BVi’/i Wf.öop.®r eb.fi unk 6.1906 lPt 3 3«/,»/>.Preuß Hyp. - W-unf j).190(S 10 J, 4q/0 bffl unk. b. 1905 105 20 3«/,«/»Pomm.Hvp.ABk.lm? b 1»^ S'/>E/oD«tscheSrbfch.Buurr^.l906t01.40 4°^Frkf.L')w.L'eb.tk unk.b.1900 W 1980| Gefacht zum 1. Ap'il eine tüchtige Köchin, die auch etwas Hausarbeit ü^e nimmt. Lohn jenochLe8 unter L.50 an die Exp.dtuon dss. 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