M. 1 Zweites Blatt. Mittwoch den L Januar 1896 Der Gießener A«»e1ger erscheint täglich, ■rtt Ausnahme deS Montag». Die Gießener »««ilienötätler werde» dem Anzeiger »vchenttich dreimal kigritgt Gießener Anzeiger vierteljähriger AdonuemeutsprerO: 2 Mark 20 Pfg. mit vriogerloha. Durch die Post bezog» 2 Mark 50 Pfg. vedaction, Lxpeditiol und Druckerei: Kenerat-Anzeiger. Kchutstraße Ar.H. Fernsprecher 51. Amts« und Anzeigeblatt für den "Kreis Gissten —N 1 ■ 1 " ".'■■■M " I ..... ...... "■ ■ —— Annahme von Anz -i,-» d-r Nachmittags str d-, (fttYrtUc.tuÄtrtA». (txiofeottOT TtOttfifüHor Mt «nnant-n-Bur-aUk d-s In. und «n-Iand-S nchxn folgenden Tag erscheinmden Nummer bi» vorm. 10 Uhr. | ^lUU3VCUU||v» ^UmUUnUlUllXU | «„zeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. 2(mtiid?er Lheil. Lekanntmachmtg, betreffend die Volkszählung im Jahre 1895. Nachstehend bringen wir das vorläufig festgestellte Resultat der Volkszählung am 2. December 1895 zur öffentlichen Kenntniß. Sieben, den 27. December 1895. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Uebersicht »bet die allgemeinen Ergebnisse der Volkszählung im Kreise Gießen am S. December 1895. • Zahl der 82 Orts- 2 Gemeinden anwesenden q 1895 1890 1. Albach 369 368 2. Allendorfa d.Lahn 646 599 3. Ullendorf a.d.Ld». 1084 1093 4. Allertshausen 262 247 5- Allen-Buseck 1193 1246 6. Annerod 539 537 7. Bellersheim 573 558 8. Beltershain 323 314 9. BerSrod 385 389 10. Bettenhausen 369 393 11. Beuern 1034 1044 12. Birklar 490 452 13. Burkhardsfelden 652 586 14. Climbach 235 223 15. Daubringen mit Heibertshausen 692 676 16. Dorsi Gill 413 431 17 Eberstadt mit Ar, tzburg 571 579 18. Ettingshausen 547 599 19. Garbenteich 706 679 20. Gctlshausty 509 510 21. Güßen 22932 20611 22. Göbelnrod 226 207 23. Großen-Buseck 1664 1689 24. Großen-Linden 1560 1426 25. Grünt erg 2033 2074 26. Grüningen 727 709 27. Harbach 365 362 28. Hattenrod 399 385 29. Hausen 391 379 30. H uchelheim 1973 1843 31. Holzheim 1072 1099 32. Hungen 1382 1328 33. Inheiden 387 358 34. Kesselbach 429 423 35 Klein-Linden 1297 1107 36. Langd 565 611 37. Lang-Göns 1474 1423 38. LangSdorf 895 892 39. Lauter 410 402 40. Leihgestern 1158 1105 41. Lich mit Hof Albach Golnbausen und Mühlsachsen 2447 2546 42. Lindenstruth 234 318 48. Lollar 1410 1470 Zahl der K m . Orts- x Gemeinden anwesenden Q 1895 1890 Uebertrag 57122 54290 44. Londorf 792 755 45. Lumda 378 351 46. Mainzlar 449 428 47 Münster 306 328 48 Muschenheim mir Hof-Güll 653 653 49. Niedcr-Besfingen 317 349 50 Nonnenroth 362 346 51. Obbornhofen 557 547 52. Ober-Bessingen 387 403 53. Ober-Hörgern 321 343 54. Odenhausen mtt Appenborn 300 306 55. Oppenrod 311 313 56. Queckborn 596 615 57. Rabertshausen mit Ringelshausen 181 191 58. Reinhardshain 290 300 59 Reiskirchen 755 767 60. Rodheim mit Hof Graß 326 334 61. Rödgen 645 647 62. Röthges 260 291 63 Rüddtngshausen 708 673 64. Ruttershausen mit Kirchberg 426 397 65. Saasen mit Bolln- bach, Veitsberg und Wirberg 450 465 66. Stangenrod 308 297 67 Staufenberg mit Friedelhaufen 650 66 58 Steinbach 980 983 69. Steinheirn 490 484 70. Stockhausen 132 '41 71. Trais Horloff 339 334 72. Treitz a. d. Lda. 1093 1044 73. Trohe 166 163 74. Utphe 487 509 75. Vtllingen 903 927 76. Watzenborn mit Süinberg 1585 1471 77. Weickartshain 356 352 78. Weitershain 523 490 79. Wteseck 2502 2461 80. Winnerod 30 22 Zu übertragen 57122 54290 Summa 77436 74436 Zum neuen Jahre. Wenn nach alter Sitte am Shlvesterabend mit Sang und Klang daS alte Jahr zu Grabe getragen, und das junge, neue Jahr räthselhaft und mit einem großen Fragezeichen seinen Lauf beginnt, so pflegen entweder rofige Hoffnungen oder bange Befürchtungen die Herzen der Menschen und Völker zu erfüllen. Will man aber nicht die in diesem Falle unberufene und zweifelhafte Rolle eines Propheten spielen, so muß man fich mit kühlem Verstände sagen, daß in allen rosigen Hoffnungen und schwarzen Befürchtungen in Bezug auf daS kommende neue Jahr sehr leicht die Uebertreibung *nb die Phantasie eine Wirkung hervorbrtngen, welche mit den Erfahrungen deS wirklichen Lebens und Strebens im Staate und Berufe, in der Familie und Gesellschaft nie und nimmer übereinsttmmeu können. Darum gilt als bester Grundsatz für alle zukünftige Entwickelung und für alle Erwartungen im neuen Jahre: Weg mit aller Ueberschweng- lichkeit im Hoffen, und fort mit allem Uebermaße im Fürchten! Stetig und verhältnißwäßig langsam nach den festen Gesetzen der Natur und Moral bewegt fich alle Entwickelung vorwärts, und der jähe Umsturz zum Unheil oder der plötzliche Fortschritt zum Befferen find große Ausnahmen von der Regel. Deshalb darf der pflichttreue Bürger auch mit Vertrauen in die Zukunft schauen, denn die obersten Beding- »ngen friedlichen bürgerlichen Wirkens find voll erfüllt, ein dauernder Friede und eine feste, starke, überzeugte Friedenspolitik herrscht in Europa, und eine starke Regierung, und ein festgefügtes, mächtiges Staatsgebäude schirmt den Staat und die Gesellschaft vor innerer Umwälzung, wenn auch manche Elemente der Zersetzung jahraus, jahrein ihr Unwesen treiben. ES ist nun wahr, und es muß deshalb auch ausgesprochen werden, daß eine große Unzufriedenheit mit der wirthschaftlichen und sozialen Entwickelung der Dinge in weiten Kreisen herrscht, aber auch in dieser Hinsicht muß man fich vor Uebertreibunpeu hüten, und aus eine natürliche Besserung und auf die Auffindung gangbarer Wege zur Lösung der vorhandenen Probleme hoffen. Unser Vaterland hat in früheren Perioden seiner stets schwierigen Entwickelung in wirthschaftlicher Hinficht viel größere Nothstäude glücklich überwunden, Nothftände, gegenüber welchen die Calamitäteu, über welche mau jetzt klagt, als ein wahres Kinderspiel erscheinen. Deshalb darf auch mit Zuverficht erwartet werden, daß mit Geduld und Ausdauer, und mit einer gewissen Ein- und Umkehr auch die wirthschaftlichen Schäden und sozialen Gebrechen der Gegenwart geheilt werden können. Daß in dieser Hinsicht in naher Zukunft gute Fortschritte erzielt werden möchten, bleibt unser bester Neujahrswunsch! Der Krieg von 1870f71, gemildert durch AutzschnMe eu8 Zeitung«-Nummern jener Zett (Nachdruck verboten.) 1. Januar. Mit der ersten Stunde des Jahres 1871 ist das neue deutsche Reich zur Wahrheit geworden. Die Verträge, du'ch w lche Baden, Hessen und Württemberg fich mit dem bisherigen norddeutschen Bunde vereinigt haben, sowie die demgemäß vereinbarte Verfassung deS deutschen Bundes find durch daS Bundesgesetzblatt noch am 31. December v. IS. verkündet worden und somit am 1. Januar 1871 in Kraft und Wirksamkeit getreten. Der zum Schutze des Bundes- gebieteS und des innerhalb desselben giltigen Rechtes, sowie zur Pflege der Wohlfahrt deS deutschen Volkes geschlossene Bund soll den Namen „Deutsches Reich" führen. DaS Präfidium des Bundes steht der Köuige von Preußen zu, welcher den Namen „Deutscher Kaiser" führt. Kaiser und Reich sind seit dem 1. Januar 1871 staatsrechtlich festgestellte und anerkannte Einrichtungen des neuen Deutschland- unantastbar durch die Weihe des Gesetzes, wie durch den Willen und die Krast einer großen Nation, find die Grundlagen Hit die neue Lebensgemeinschaft in Krieg und Frieden gelegt. (Prov.- Corr.) Immer neue Truppenmassen gehen auS Deutschland nach Frankreich, namentlich viel Landwehrinfanterie. Es hilft nun einmal nichts, je länger dieser blutige Krieg dauert, mit je wilderem Trotze sich daS frauzöfische Volk trotz aller Niederlagen aufbäumt und je weiter die Deutschen in Frankreich vordringen müssen, um so größer müssen die Truppenmassen sein, die unseren He rführern zu Gebote stehen. Schon die Sicherung der Etenbahnlinien, Etappen - Orte, Lazarethe, Proviantzüge u. s. w. nimmt täglich 100 000 Mann in Anspruch. Durch den Trotz und die Ueberspanntheit der Franzosen wird Frankreich zu einer weiM Wüste gemacht, der kleine Krieg der FranctieurS läßt^Nenschlichkeir und Chriftenthum immer mehr aus den Reihen der Kämpfer schwinden. Dieses entsetzliche Brennen und Sengen dauert fort, ganze Dorfschaften werdenvielleicht einiger Schüsse wegen, die fremde Bauden auS ihnen abfeuerten, vollständig niedergebrannt, und der ganze Kampf droht nunmehr einen Character anzunehmen, wie er im dreißigjährigen Krieg nicht viel wilder gewesen sein konnte. Wenn jemals etwas einen denkenden Menschen zu einem Anhänger Elihu Burrits und seiner Friedenslehre machen konnte, so ist es dieser Krieg von 1870." (Köln. Zig.) 2. Januar. ES ist sicher, daß die Pariser Regierung Mittel besitzt, um Depeschen aus der Stadt hinaus und auch hinein zu befördern, und wahrscheinlich geschieht die von der Außenregierung offerirte Beförderung von Briefen nach Paris auf geheimen Wege. ES wurden nämlich im vorigen Jahre auf der Seine sehr gelungene Versuche mit einem unterseeischen Boote angestellt, welches mehrere Leute faßte, die mittelst zusammengepreßter Luft darin stundenlang auShalten und das Boot unter dem Wasser mit Leichtigkeit in jeder Richtung fortbewegen konnten- dieses Boot mag wohl jetzt in Anwendung gebracht worden sein. Dann liegt auch auf dem Grunde der Seine eine Kette, welche bis Havre reicht und die recht gut zur Beförderung von Nachrichten benutzt werden kann. (Köln. Ztg.) *e» prsvÄrB-M». Darmstadt, 28. December. Die diesjährige ordentliche Generalversammlung der land- und forstwirth- schaftlichen Berufsgenossenschaft für daS Groß- herzogthum Hessen fand am SamStag, 21. December, in der Restauration „Zur Stadt Pfungstadt" hier, unter dem Vorsitze des Regierungsraths Nover statt. Als Vertreter deS Landesversicherungsamtes waren anwesend die Herren Geheimrath Emmerling und Geh. Obersorstrath W i l b r a v d. Dem im Druck vorgelegten Derwaltungsbericht der BerufS- genoffenschaft für daS Jahr 1894 ist zu entnehmen, daß die Zahl der in 1894 eingelaufenen Unfallanzeigen 1045 betrug, darunter 734 landwirthschaftliche und 86 forstwirthschaftliche. Für 624, darunter 555 landwirthschaftliche und 69 forst- wirthschaftliche Unfälle wurden in 1894 erstmalig Entschädigungen festgestellt. Diese Unfälle betreffen: I. Nach Zahl, Alter und Geschlecht der Verletzten. 1) Erwachsene: a. männliche Personen 476, b. weibliche Personen 140 - 2) jugendliche (unter 16 Jahren): a. männliche Personen 7, b. weibliche Personen 1, zusammen 624. Es war II. Veranlassung und Art deS Unfalles durch: 1) Dampfkessel, Dampfleitungen und Dampikochapparate (Explosion und sonstige) 1; 2) Sprengstoffe (Explosion von Pulver, Dynamit 2c) 6; 3) feuergefährliche heiße oder ätzende Stoffe rc. (Gase, Dämpse rc.) 1 - 4) bewegte Maschinentbeile (Motoren, Transmissionen, Riemen, Arbeitsmaschinen, Göpelwerke zc. 36- 5) Handwerkszeug und einfache Geräthe, (Hämmer, Aexte, Spaten, Hacken, Sensen re.) 74- 6) Zusammenbruch, Einsturz, Herabfallen und Umfallen von Gegenständen, Verschütten ourch Erde und Steine 27- 7) Herunterfallen von Bäumen, Böden, Leitern und Treppen, Galerien, aus Luken rc. in Vertiefungen, Bassins 144- 8) Fuhrwerke (Ueberfahreu durch Wagen und Karren aller Art, Pflüge, Eggen rc.), Fall von Wagen 151- 9) Auf. und Abladen von Hand, Heben, Tragen rc. 109- 10)Thiere (Stoß, Schlag, Biß, einschließlich der Unfälle beim Reiten) 68- 11) Ertrunken oder erstickt—- 12) sonstige 7 - zusammen 624. III. Art der Verletzungen, und zwar von: Kopf und Gesicht (Augen) 45- 2) Armen und Händen (Fingern) 232- 3) Beinen und Füßen 188- 4) anderen oder mehreren Körperteilen zugleich 132- 5) sonstige Verletzungen 27 - zusammen 624. IV. Folgen der Verletzung: 1) vorübergehende Erwerbs- unfc.^igkeit 231- 2) dauernde Erwerbsunfähigkeit: a. theilweise 335, b. völlige 12- 3) tobt 46- zusammen 624. V. Zahl der entschädigungsberechtigten Hinterbliebenen der Getvdteteu: 1) Witwen 27, 2) Kinder 42, 3) Asien- denten —, zusammen 69. Bon den im Jahre 1894 entschädigten Unfällen haben sich ereignet: sorftwirthschaftliche: landwirthschaftliche im Januar 14 32 V Februar 13 32 // März e 37 // April 3 51 ,/ Mai 7 31 n Juni 3 58 H Juli — 64 u August 3 50 // September — 72 H October — 66 II November 3 37 H December 17 25 Auf die Wochentage vertheilen fich die Unfälle in folgender Weise: forstwirthschaftliche: landwirthschaftliche Sonntag — 24 Montag 14 84 Dienstag 11 102 Mittwoch 11 68 Donnerstag 11 91 Freitag 14 86 Samstag 8 95 Bei 5 landwirthschaftlichen Unfällen war der Wochentag nicht mehr festzustellen. Bon den entschädigten 624 Unfällen entfallen auf Rheinhessen 138, auf Starkenburg 190 und auf Oberhessen 296. An Unterstützungen wurden im ganzen 176 330,92 Mk. gewährt. Hiervon entfallen auf Unfälle der Forftwirthschaft 20183,14 Mk. und solche in der Landwirthschaft 156147,78 Mk. Bei der Genossenschaft sind in 1894 11 548 Schrift- sacheu eingelaufen (in den ersten zehn Monaten des Jahres 1895 bereits 11 750). Das Inventar hat 495 Gegenstände. Die GenoffenschaftSversammlung trat einmal, und zwar am 22. December 1894, zusammen. Der Vorstand hielt 13 Sitzungen. Bescheide wurden im ganzen 1829 ertheilt. Davon waren: 1) ablehnende 333, 2) erstmalige Feststellungen 625, 3) spätere Herabsetzung und Einstellung der Renten rc. 879. Gegen die Beschlüsse deS Vorstandes wurde in 261 Fällen Berufung an das SchtedS- gcricht verfolgt, welches in 60 Fallen der Berufung stattgab. In 9 von diesen 60 Fällen rief der Genossenschaft»- Vorstand die Entscheidung deS LandesverstcherungsamteS an, welches in 7 Fällen zu Gunsten deS GenoffenschastsvorftandeS entschied. In 1 Fall wurde der RecurS seitens des Vorstandes zurückgezogen und in 1 Fall steht die Entscheidung noch aus. In 18 weiteren Fällen wurde das LandeSverstcherungs- amt von den Verletzten angerufen. Hierbei wurde in 13 Fällen Seitens deS LandesverstcherungsamteS auf Zurückweisung des Recurses erkannt, in 4 Fällen dem Recurse stattgegeben- in 1 Fall steht die Entscheidung noch auS. In 2 Fällen wurde RecurS an das ReichSversicherungS- amt verfolgt. In einem Falle wurde der RecurS zurück- gewtesen, in dem andren Falle fleht die Entscheidung noch auS. Unfallentschädigungen wurden gewährt: in 1889 in 51 Fällen M 1890 u 146 H H 1891 n 239 H U 1892 n 453 U H 1893 n 476 n II 1894 n 624 ii II 1895 voraussichtlich n 750 H Unfallentschädigungen wurden gezahlt: in 1889 3,981 Mk. 98 Pf. „ 1890 24,541 „ 8 „ „ 1891 62,264 „ 69 „ „ 1892 100,464 „ 90 „ „ 1893 136,516 „ 63 „ „ 1894 176,330 „ 92 „ „ 1895 voraussichtlich 230,000 „ n Die Versammlung genehmigte die Rechnung für 1894 und den Voranschlag für daS Jahr 1896. Zu Mitgliedern des neu zu wählenden Vorstandes wurden ernannt die Herren Beigeordneter Kalbhenn (Vilbel), Gutsbesitzer Joh. Lutz V. (Lengfeld), Gutsbesitzer Anton Schmitt II. (Bretzenheim) und Bürgermeister Trautmaun (Rimbach)- zu Ersatzmännern die Herren Gutsbesitzer Schlenke zu Hardthof bei Gießen und Oberforstmetster Krauß (Darmstadt). Ein von dem Vorstande vorgelegter Entwurf von UnfallverhütungSvorschriften wurde nach einer generellen Besprechung einer Commission überwiesen, welche denselben unter Hinzuziehung von Vertretern deS LandeSausschuffeS der landwirthschaftlichen Vereine und der landwirthschaftlichen Provinzialveretne eingehender Berathung unterziehen und der nächstjährigen Generalversammlung Vorlage machen soll. Nachdem hierauf in einer Anzahl von Unfallsachen auf R greßnahme verzichtet worden war, schloß der Vorsitzende die Versammlung. Darmst. Ztg. Die Lage des Hebammenstandes! In Folge der Bestimmung, daß alle Hebammen deS Gr oßherzogrhumS in etwa fünfjährigen Zwischenräumen einen Wiederholungs-Lehrgang besuchen sollen, wurden in den letzten vier Jahren — seit der Einführung dieses WiederholungS- Unterrichts — etwas über 400 Hebammen auS den Provinzen Rheinhessen und Starkenburg zu einer achttägigen Uebung nach Mainz einberufen. Der Director der dortigen Hebammenschule, Medicinal- rath Dr. Krug, benutzte den Aufenthalt dieser Hebammen, um Erhebungen über die wirthschaftliche Lage deS Hebammenstandes zu machen, und kam zu dem Ergebniffe, daß daS Einkommen der Hebammen vielfach ein außerordentlich geringes, ja geradezu ein klägliches ist. ES ergab sich nämlich auS den augeftellten Erhebungen, daß tu den beiden genannten Provinzen wohl keine Hebamme, wenn man von den begün- ftigterev der größeren Städte abfieht, ein jährliches Einkommen von mehr wie 500 Mk. hat, während fast die Ge- sammtheit der Hebammen sich mit kleinem, ja mit viel kleinerem Einkommen begnügen muß- denn von je 100 Hebammen, auS den ländlichen Bezirken, die kleinen Landstädtchen mit eingerechnet, habe« etwa 10 ein jährliches Einkommen bis zu 100 Mk., etwa 20 ein solches zwischen 100 und 150 Mk., etwa 27 ernten jährlich zwischen 150 und 200 Mk., 19 kommen auf 200 bis 250 Mk. und nicht ganz der vierte Theil der Landhebammen übersteigt bezüglich des Jahreseinkommens diesen Betrag, etwa 10 kommen auf 250 bis 300 Mk., 4 erfreuen sich eines Einkommens von 300 bis 350 Mk., 2 erreichen ein solches von 350 bis 400 Mk., 3 ein solches von 400 bis 450 Mk. und etwa 5 endlich bringen eS jährlich bis zu 500 Mk. Die Ursachen dieser geradezu traurigen Lage deS Heb- ammenstandeS sind wohl verschiedene. Zunächst ist es zweifellos durch die stattgehabten Erhebungen festgeftellt, daß auch bet dem Hebammenstande eine Ueberfüllung vorhanden ist, daß mehr Frauen sich diesem Stande gewidmet haben, als dem Bedürfviffe entspricht, in Folge deffen ist vielfach der Geschäftskreis der einzelnen zu klein und dadurch ihr Verdienst ein unzulänglicher. Weiterhin ist aber auch als zweifellos festgestellt, daß die Hebammen für ihre oftmals mühevollen, jedenfalls aber immer verantwortungsvollen Dienstleistungen vielfach zu schlecht bezahlt werden- gar oft müffen sich Hebammen mit Bezahlungen begnügen, die die niedersten Sätze der Hebammentaxe, welche mit Rücksicht auf den unbemittelten Theil der Bevölkerung ohnehin schon sich 'in bescheidener Höhe bewegen, bei weitem nicht erreichen, ja nur die Hälfte, ein Drittel und selbst nur ein Viertel derselben betragen. — Endlich wurde durch die angestellten Erhebungen festgestellt, daß namentlich von Seiten der Gemeinden den Hebammen für ihre Thätigkeit bei den Gemeindearmen, wenn überhaupt, dann meistens nur ganz geringe Bezahlung zu Theil wird, einerlei ob die Gemeinde sich mit der Hebamme durch ein festes Jahresgehalt oder durch Bezahlung der Einzelletstung abfindet, in weitaus der größten Mehrzahl der Fälle ültspricht die Zahlung nicht den Anforderungen, welche man an die Dienstleistungen der Hebamme auf dem Gebiete der Armenpflege stellt. So trägt in manchem Orte ein einzelnes Mitglied der Gemeinde, die Hebamme, unbilligerwetse durch die gering oder selbst gar nicht bezahlten Hülfeletstungen bet ortSarmen Wöchnerinnen in vorwiegendem Maße die Lasten, zu deren Uebernahme eigentlich die Gesammtgemeinde gesetzlich verpflichtet ist. Nach Erhebungen, welche von den KreiSgesundheitS- ämtern der Provinz Oberheffen gemacht find, ist die Lage der Hebammen unserer Provinz keine beffere. * Eine für Feuerwehren intereffante außerordentliche Uebung wurde kürzlich Nachts von der Berliner Feuer- wehr auSgesührt. Zwei Dampsspritzenzüge der ersten Compagnie ließ der Branddirector GterSberg Morgens um 3 Uhr nach dem Rosenthaler Thore rufen. Bon dort wurde eine 2000 Meter lange Schlauchleitung nach der Gleimftraße durch die Schwedter Straße am Nordbahnhof entlang gelegt. Die Leitung, durch eine Dampsspritze gespeist, gab in dieser großen Entfernung einen Strahl, der auS einem Strahlrohr von 18 Millimeter Durchmeffer noch 6 Meter wett reichte. Außerdem wurde eine zweite Leitung vom Rosenthaler Thor im Norden nach der FriedrichSbrücke im Centrum gelegt, die ein noch günstigeres Ergebmß hatte. • Grauenhaftes Elend wurde in Spandau anläßlich des Todes einer Wöchnerin in einer Familie aufgedeckt. Eine Arbeiterin der Munitionsfabrik hatte noch für ein Kind und ihre Mutter zu sorgen. Letztere ist eine dem Trünke ergebene, halb dem Wahnsinn verfallene Person, die alle Augenblick wegen Erregung von Aergernrß von der Polizei eingesperrt werden muß. Die unglückliche, brustkranke Tochter mußte nicht allein für den Unterhalt die Mittel herbeischaffen, sondern auch daS Geld <ür den Branntwein, den die fDiutier verlangte. DaS unglückliche Geschöpf arbeitete fleißig, infolge der Entbehrungen flechte fie indeß immer mehr dahin. Bor einigen Tagen gab fie einem zweiten Kinde daS Lebender Mann, welcher ihr die Helrath versprochen, hatte fie herzlos im Stiche gelaffen. Während fie nun krank und elend darniederlag, entzog ihr die wahnfinnige Murrer daS Norhwendigste zur Nahrung- selbst Gaben, die von mitleidigen Leuten gebracht wurden, sogar Lebensrnittel, trug die Alte davon, um sich dafür mir Branntwein zu versorgen. Auf ihrem elenden Lager hauchte die Wöchnerin ihren Geist aus, während die betrunkene Mutter eben von einem Polizeibeamten auf der Straße aufgegriffen und eingesperrt wurde. Der Hinterbliebenen Kinder hat sich jetzt die fiiidtische Armenpflege angenommen. * Dem von vielen Kindern geübten Unfug, an de» Kaiser zu schreiben und allerlei zu erbitten, scheint endlich entgegengetreten zu werden. So hatte ein lOjähriger Knabe in Lauenstein in Sachsen um eine Husarenuntsorm gebeten und dabei seine Photographie mit eingesandt. Darauf wurde ihm geantwortet: „Deine an Seine Majestät den Kaiser gerichtete Bitte kann nicht erfüllt werden, da keiner der kaiserlichen Prinzen eine Husarenuniform besitzt, die er Dir schenken könnte. Deine Photographie erhältst Du hier wieder zurück. Freiherr v. Lhncker, Major und erster Militärgouverneur." ♦ Vorgeschichtliche Schnellkocher. In der letzten Sitzung des Dürkheimer AlterthumSvereins legte Dr. Bischof etwa 25 am Fuße deS HalSbergeS bei Dürkheim (Rheinpfalz) in vorgeschichtlichen Kochgruben gefundene Thonklumpen vor. Sie find birnsörmig gestaltet, 8 bis 10 cm lang, gebrannt und innen hohl. Man hält diese Klumpen für einfache, aber sinnreiche Apparate der Vorzeitmenschen, um einzelne Lecker- biffelljschmackhaft zu kochen. Der Urmensch nahm einen Knollen vom nahen Thonlager, formte ihn zu einer rohen Hülle und legte den Leckerbiffen hinein, sodann daS Ganze in's Heerd- feuer. Nach einiger Zeit holte er den gebrannten Klumpen heraus, schlug die Spitz, ab und führte sich den Inhalt z« Gemüthe. (heratnr rrrrd ICunft. — „Deutscher Soldatenhort", illuürirte Zeitschrift für da» deutsche Heer und Volk. Herausgeber: Generai.Lteutenant z. D. H. v. Below. Preis pro Quartal 1.80 Mk. Verlag von Karl Siegismund. Berlin Mauerstraße 68. VII. Jahrgang. Heft S erschien soeben und enthält: WethnachtSgruß. — Giganten und Zwerge. Roman von Otto Elster. (Forts.) — Christnacht in den Bergen. (Mit Abbild) — Allerlei Weihnachten. Von Divifions pfarrer Erich Schild. — Unsere Feldzeichen. Von General der In- fanterie z. D. v. Kretschman. — Spruch. — Die Sammlung des Krongardisten Klavper. Humoreske von Hermann Weger. — Zärtliche Freunde. (Mit Abbild.) — „Ein Caoallrtst selbst ohne Pferd, Ist manchmal dennoch etwas werth!" Von General Baron von Dincklage-Campe. — Aus den Dschungeln. Don Karl Rode. — Hertha-Buche und Friedrich Wilhelm IV. Im Ordonnanzdienft. (Mit Abb.) — Römische Ertnnerungstage. Von unserem tlalienischen Correspondenten. (Mit Abb.) — Vaterländische Gedenktage. — Plaudereien. — Splitter und Funken. — Räthsel. — Brieftasten. — Inserate. _____________ — Die Liebesbriefe Fritz Reuter» a« seine «teilt, welche aus dem Nachlaß der Witlwe deS Dichters in den Besitz der Deutschen Schillerstistung übergingen, werden in der,Garieuleube^ demnächst an die Oeffentlichkeit treten. Wie wir der Ankündigung des soeben beginnenden neuen Jahrgangs derselben entnehmen, ist der Inhalt dieser Briefe ein ttefergretsender und in der That darf man nach den wenigen Proben, welche s. Z. Adolf Wtlörandt aus diesen HerzenSergießungen des Dichters an seine spätere treue Lebens- amossin mttlheilen konnte, ihrer vollständigen Veröffentlichung mit hohen Erwartungen entgegensehen. Hat Fritz Reuter doch fein reiche» goldklares Gemüth, sein geheimstes Fühlen gegen Niemand so unmittelbar erschlossen, wie gegen sein mit innigster Zärtlichkeit geliebtes „Luifing". daS an dem Aufschwung seines Geiste» zum dichterischen Schaffen einen so starken Antheil gehabt hat. Feuilleton. In Paris. Erzählung au8 dem KrtegSjahre 1870/71 von E. e. Falkenberg. (1. Fortsetzung.) „Wie viel Einwohner hat Berlin jetzt?" „Fast eine Million." „Also halb so viel wie Paris?" „Allerdings." „Aber Berlin macht immer noch einen kleinstädtischen Eindruck gegen die Perle von Frankreich, nicht wahr?" „Sie irren. Berlin ist eine großartige Stadt ge« worden." „Ah! Ich war seit acht Jahren nicht dort." „Ja, da hat sich sehr, sehr viel verändert." „So! —, Mein Compagnon, Herr Praille, ist leider noch immer verreist," fuhr Herr Eclair fort. „Darf ich Ihnen hier Ihren Mitarbeiter in unserem Geschäft, Monsieur Adolphe Rougimont, unseren Buchhalter, vorstellen? — Monsieur Trneft Robin, unser neuer Eorrespondent für Deutschland und England I" Ein schmales, blaffeS Männchen mit dünnem röthlichem Haar und scharfer Brille blickte spöttisch auf und fragte Ernest: „Sie sprechen auch englisch?" „Zu dienen! Ich war drei Jahre io London!" ,»h!" Er schwieg, Ernest Robin aber lächelte. ES war zu ersichtlich, daß der Buchhalter ihm die Stellung mißgönnte, vielleicht hatte er sich wohl gar selbst Hoffnungen darauf gemacht? Da» war der Anfang Robin» in der neue« Stellung. Herr Praille kehrte in einigen Tagen zurück. Er war ein zugeknöpfter Franzose von der Zehe bis zum Scheitel, dabei leidenschaftlicher Republikaner, wie der Buchhalter Monsieur Rougimont höhnisch Ernest Robin am Pult zuraunte. Mit Herrn Praille hatte daher Ernest Robin nur rein geschäftlichen Verkehr in peinlich strengen Formen. Doch hatte der junge Deutsche dafür bet seinem anderen Chef sehr viel Glück. Monsieur Mair erwies sich nämlich als ein sehr freundlicher und wohlwollender Herr. Er lud Ernest Robin auch in sein HauS in der Straße Dupreil ein, worin ein sehr feiner Ton herrschte. Die Zierde des Hause» war in erster Linie die einzige Tochter deS Ehepaares Eclair, die siebzehnjährige Cöcile, ein schönes und sanftes Mädchen, kunstsinnig und feinfühlig, baß Ernest Robin, der mit ihr in der Musik shmpathifirte, die erste, reine Liebe entgegenbrachte. Die Eltern sahen daS Berhältniß zwischen den jungen Leuten er- stehen und — lächelten, öecile hatte eine Mitgift von hunderttausend Francs zu erwarten, und Ernest Robin, der Sohu eines Arztes in Berlin, war ebenfalls nicht 'unbemittelt. Wer dachte damals auch in den gebildeten Familien in Paris an Raffenhaß? Zudem galt Robin, weil seine Borfahren französischer Abkunft waren, gar nicht als Deutscher in der Familie Eclair. Seine Verlobung mit der Tochter de» Hause» schien daher eine Thatsache werden zu sollen. Niemand sreute sich mehr darüber al» der alte Morin, der treue Diener der Familie Eclair. Einer aber haßte den jungen Deutschen, da» war der Buchhalter Monfieur Adolphe Rougimont, der selbst ein Auge auf die schöne CLcile und ihre Mitgift geworfen. So standen die Dinge für Ernest Robin, al» drei Wochen I später der Funke in da» Pulverfaß fiel und die rasenden Pariser im fanatischen Taumel die Kriegserklärung Frank- reich» au Deutschland bejui Monsieur Praille, der nebst Ernest Robin am Abend in der Rue Dupreil bet Eclair» weilte, meinte aber: „Etwas Dümmeres als die Kriegserklärung an Preuße« hätte LouiS Napoleon nicht beginnen können. — Da» Ministerium Ollivier Gramont hat sein eigenes TodeSurtheil unterzeichnet." „Waö soll während des Krieges auS dem Geschäft werden?" seufzte Eclair. „DaS gibt einen Rückschlag der schlimmsten Art." Praille zuckte die Achseln und meinte: „Arn besten ist da» ruhige Abwarten." Arn folgenden Sonntag waren die Familie Eclair und Ernest Robin im Louvre. Die Kriegserklärung war am Tage vorher veröffentlicht worden. Man nahm im Garten einen Platz ein und ließ sich Kaffee serviren- vielleicht hörte man hier etwas Reue» über die Folgen der Kriegserklärung. Bald fand sich auch ein Mensch ein, welcher eine Depesche verla», nach welcher Deutschland durch die franzöfisä e Kriegserklärung bestürzt, vernichtet sein sollte, ja, der nord- deutsche Bunde»tag, so verkündete die Lügendepesche, wolle König Wilhelm zum Nachgeben zu bestimmen suchen. „DaS find blödfinnige Lügen!" sagte Ernest Rodin leise und lachte. Eine Menschenmenge wogte im Garten hin und hereinmal war eß Ernest, al» habe er in der Ferne Monsieur Rougimont gesehen. Er hatte sich nicht geirrt. In einer Laube, nahe dem Paare, saß der schurkische Buchhalter und horchte. Wenn Ernest ein verdächtige» Wort sagen würde, so würde der Buchhalter sicher den Angeber machen. Aber Ernest Rodin nahm sich in Acht. (Fortsetzung folgt.) X*** ***** ****** ********* UWMMA ****** ******* ****** ***** | Prosit Neujahr! | A Heinr. Koch u. Familie. Hl Chr. Frutig und Frau. K 71 W Familie 8. 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März 1896, Vormittags 9 Uhr, zu melden, widrigenfalls sie für todt erklärt und ihr Nachlaß den gesetzlichen Erben ausgeliefert werden wird. Gießen, den 20. December 1895. Großherzogliches Amtsgericht. _______Dornseiff._______58 Mittwoch b. 29. Januar 1896 Nachmittags 3 Uhr, soll auf dem hiefigen Ortsgericht die dem Adolf Bogt in Gießen gehörige Hofraithe: Flur 1 Nr. 783 — 381 qm in der Sonne öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 18. December 1895. Großh. Ortsgericht Gießen. I. 9L: Bogt. 27 Mittwoch den 29. Jan. 1896, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dem hiesigen Ortsgericht die dem Martin Lätnmer in Gießen an nachstehender Hofraithe gehörige ideelle Hälfte: Flur I Nr. 4»/io — 231 qm in der Neustadt öffentlich meistbietend versteigert werden Gießen, den 17. December 1895. Großh. Ortsgericht Gießen- I. A-: Bogt. 26 Freunden und Bekannten die herzlichsten Glückwünsche || zum Jahreswechsel! / W V;Ö L. Seuliug und Frau. W 18 M ruft allen Freunden und Bekannten ein herzlich Prosit Neujahr zu. Wsch-WM Rum, Arac, Cognac, deutschen ital. Rothweme empfehlen Gebrüder Adami, 46 14 Mäusburg 14. 9ttptrrid)t%iaÄ‘n") Beginnt Donnerstag den 2Ja«nar. Anmeldungen werden Wetzstetngaffe 43 angenommen. Frau Schlicher. s49 Schellfische große, garantirt frisch, «ablia«, groß und fett, im Ausschnitt, billig 48_________im „Rebstock". WcheMm fiafra rmpstehlt 10737 Hch. Klotz, Mäusburg 17. W Walli. Wirsig, Handschuh-Fabrik Bock-Ale WWUW^WMWM C. G. Kleinhenn 11. Frau 78 2 (Siesten, 1. Januar 1896. 4 * Zum Jahreswechsel A wir unserer werthen Kundschaft sowie allen Freunden senden und Bekannten 5 Aug. Kitgardt und Iran. s «SBB8LK? $ Allen Freunden und Bekannten Aerzkichen Mückwunsch ZUM neuen Jahr! 1 Adolf Möhl und Familie Schiffenbergerthal 41 »■ Käufer. 8. 83 :r. 18. «äh. bei Will». Vlank M die -1- Hochachtungsvoll Um geneigten Zu'pruch bittet I. 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