Rr. 282 Der itzie-ener Au»eiger ^scheint täglich, «U Ausnahme deS MontagL. Die Eichener A»«mitie»vlLt1er werdeu bnn Anzeiger wöchentlich dreimal beigckegt. 18SS Erstes Blatt. Samstag den <0 November Gießener Anzeiger Kmerat-Anzeiger. Vierteljähriger A5o»aeole»t»ffre1» t 2 Mark 20 Pfg. mit Vringerlohn. Durch die Post bezöge« 2 Mark 50 Pfg. Redaktion, Lxpeditto» uud Druckerei: Kchutstratze Ar.7. Fernsprecher 51. Aints- und Anzeigeblatt für den Ureis (Stegen. I K--tt-°nc°g-- Kl-ß-»» K-mili-nöwi-r. 2lmtiid?er Theil. Gießen, den 29. November 1895. N3e t'r.: Die.VolkSzählung im Jahre 1895. Das Grotzherzogliche Kreisamt Gtetze» -an das Grosth. Polizeiamt Gießen, die Grosth. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises aud^daS Grosth. Polizei-Commissariat Arnsburg, gj Mil Bezugnahme auf unsere ausführlichen AuSschretben üh «r. 262 und 278 d. Bl. sprechen wir hierdurch die Erwartung auS, daß Sie die Ihnen gewordenen Anweisungen zu der am 2. December l. I. statrfindeudeo allgemeinen Volkszählung strengstens befolgen und der Wichtigkeit dieser Maßnahme gemäß Ihren Pflichten vollkommen nachkommen werden. v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend: Maul- und Klauenseuche. Die Maul- und Klauenseuche ist weiter in Pohl- iS ön» und Nieder-Weisel festgestellt uud Gehöftsperre verfügt worden. Gießen, den 27. November 1895. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern.__________________ Bekanntmachung. Wir bringen hierdurch zur allgemeinen Kenntniß, daß chie Polizei-Beamten beauftragt worden sind, fernerhin das Aufstrllen von Fuhrwerken jeder Art auf dem Oswalds Garten, sowie daS Pasfiren deffelben durch Fuhrwerke nicht mehr zu gestatten und gegen Zuwiderhandelnde Anzeige auf Grund deS § 366, 10 R. St. G., Art. 111 des Pol. St. Gesetzes und deS Local Reglements für den Kreis Gießen vom L Mai 1856 zu erheben. Gießen, den 29. November 1895. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. E. v. Bechtold, Regierungs-Affeffor. Derrtsche» Reich. Darmstadt, 28. November. Ihre Königlichen Hoheiten der Großherzog undPrinz Heinrich von Preußen beehrten gestern Abend daS Ba.barafcst in der Artillerie- ßalerue mit Allerhöchstihrem Besuche. — Heute Vormittag 11 Uhr 16 Mtn. reisten Ihre Königlichen Hoheiten der Großherzog und die Großherzogin in Begleitung der Schlüffrldame Fretin von SenarclenS Grancy, des Flügel- «djatanten Oberstlieutenant Fretherru von SenarclenS Grancy und des dienstthueudeu Kammerherrn v. Fcaukenberg nach ZarSkoje Selo ab. Darmstadt, 28. November. Prinz und Prinzessin Heinrich von Preußen reisten, der „Darmst. ßtg.* zufolge, heute früh nach Rumpenheim, von wo ihre Weiterreise nach Neapel erfolgt. — Die kleine Prinzessin Elisabeth Hon Hessen wird morgen nach Loburg gebracht werden, woselbst sie bis zur Rückkehr des GroßherzogSpaareS verbleibt. Berlin, 28. November. Die kaiserliche Familie wird, w-e aus Berliner Hofkreifen verlautet, nach Beendigung der nächsten Hoffeste einen längeren Aufenthalt am mittelländischen Meere nehmen, wohin sich daun auch der Kaiser für kurze Zeit zu begeben gedenkt. Die kaiser- «che f)achr „Hohevzolleru", welche vor einiger Zett den Befehl erhielt, sich für Februar reisefertig zu halten, würde, wie es weiter heißt, für die Dauer des Aufenthalts der Kaiferfamtlte im Süden in den betreffenden Gewäfferu stationirt werden. Eine Bestätigung dieser ganzen Nachricht von authentischer Seite dürfte indeffen noch abzuwarten sein. (Nerrefte Nachrichten. Wolffs telegraphisches Corresposdenz-Bureau. Berliu, 28. November. Der BundeSrath stimmte in seiner heutigen Sitzung dem AuSschußberichte über den Gesetzentwurf, betreffend die Feststellung deS Haushalts Etats für die Schutzgebiete auf daS EtatSjahr 1896/97, zu. Ferner wurde die Zustimmung ertheilt den AuSschußberichten über dea Entwurf von StatS zum RetchShauSbaltS - Etat pro 1896/97 und zwar betr. daS auswärtige Amt, die Reichs- ichuldeuverwaltung, sowie betr. die Aufnahme einer Anleihe für Zwecke der Verwaltung des Reichsheeres, der Marine h. f. w. IZtzarmover, 28. November. Seine Majestät der Kaiser | sandte heute folgende« Telegramm an da« Feld-Artillerie- Regiment v. Scharnhorst (1. Hannoversches) Nr. 10: „Der ruhmvollen Thetlnahme der Artillerie des 10 ArweecorpS, insonderheit der reitenden Abtheilung, an der Scklacht von Beaune-la-Rolande, gilt am heutigen 25. Gedenktage meine dankbare Erinnerung, gez. Wilhelm." Hamburg, 28. November. Der Hamburger Schnelldampfer „Fürst Bismarck", welcher heute früh 5 Uhr 30 Mtn. von Newhork in Plymouth eintraf, hat damit den von der Hamburg-Amerika-Linie ins Leben gerufenen abgekürzten Paffagier- und Postdtenft zwischen Newyork und London eröffnet. Die Post und die Fahrgäste des „BtSmarck" waren bereits um 11 Uhr 46 Min. heute Vormittag in London uud haben die Reise dahin 12 Stunden schneller zurückgelegt, als die Passagiere des neuen amerikanischen Schnelldampfers „St. LouiS". München, 28. November. Wie verlautet, ist die Er- rtchtung eines FrtedenSdenkmalS in der Stadt München zum Andenken an die große Zeit von 1870/71 nunmehr gesichert. Der entscheidende Entschluß wird in der morgigen MagistratSsttzung erfolgen. tziufitdew, 28. November. Der Fürstabt Basilius, der bedeutendste schweizerische Ktrchenfürst, ist gestorben. M-rly, 27. November. Alexander DumaS starb gestern Abend um 7»/4 Uhr. Bis zuletzt hatte man noch einige Hoffnung bewahrt, da die angekündtgte Befferung an- zuhalten schien. Nach 6 Uhr wurde folgendes Bulletin veröffentlicht : „Nach einer ruhigen Nach- trat eine leichte Befferung ein, welche tagsüber anhielt." Am Abend war der Kranke in einen ruhigen Schlaf verfallen, so daß die Aerzte um 5 Uhr nach Paris zurückgekehrt waren und erst am folgenden Tage nach Marly zurückkommen wollten. Nur Dr. Baye blieb bis 61/« Uhr bet dem Kranken, welcher um diese Zeit auswachte und einige Worte mit sehr leiser Stimme sprach. Zahlreiche Personen sind nach Marly gekommen. Der Prästdent Felix Faure ließ sich Berichte über den KrankheitSzustaud erstatten, ebenso erbat die Kaiserin Eugenie von London auS telegraphische Nachrichten. Gegen 6 Uhr hatte Alexander Dumas um Thee ersucht, welchen seine Gemahlin ihm reichte. DumaS nahm die Tasse, und trank einige Tropfen ohne Unterstützung, dann fiel er jedoch auf die K ssen zu.ück und blieb unbeweglich liegen. Nach einigen Minuten fuhr DumaS noch einmal auf; seine Gemahlin rief erschrocken Hilfe herbei. Die Gesichtszüge Dumas' zeigen große Ruhe. DumaS gleicht einem Schlafenden. Die Aerzte erklärten, DumaS sei einem plötzlich auftretenden AthmungS- krampf, den der Verlauf der Krankheit nicht voraussehen ließ, erlegen. Samstag wird die Leiche nach Paris gebracht; die Beisetzung wird wahrscheinlich Sonntag auf Staatskosten erfolgen. Ministerpräfident Bourgeois sandte gestern Abend der Familie des Verstorbenen ein Beileidstelegramm, in welchem er den Schmerz des gesammten Frankreichs über den Verlust deS Meisters des zettgenösfischen Theaters ausspricht. Depefch« bet Bureau «Herold*. Berlin, 28. November. Die „Nordd. Allgem. Ztg." bestätigt die Meldung, daß der Kaiser voraussichtlich die Eröffnung des Reichstages nicht persönlich vollzikhen wird, da er zu dieser Zeit auf einer Reise nach Schlesien von Berlin abwesend sein wird. Berlin, 28. November. Die „Post" schreibt: Gutem Vernehmen nach hqt sich der Kaiser bei dem gestrigen Diner bei dem Finanzminister in bestimmtester Weise über die Nothwendigkeit des Zustandekommens des Zuckersteuer- Gesetzes ausgesprochen. Berlin, 28. November. Vom gestrigen Diner beim Finanzminister Miquel, an welchem der Kaiser bekanntlich theilnahm, wird noch gemeldet, daß sich der Monarch bei den einzelnen Ausschuß-Mitgliedern der Lcniral-Genossen- schaftskaffe eingehend nach dem Stande der GenoffenschaftS- Entwickelung in den verschiedenen Lanbestheilen erkundigte. Nach Tische unterhielt er sich namentlich mit Vertretern deS Handwerks über die Organisation des Handwerk«. Die seit längerer Zett im Finanzministerium in Gebrauch befindlichen Sptrituslampen erregten die besondere Aufmerksamkeit deS Kaisers. Er sprach die Hoffnung auS, daß dieselben sich bewähren und immer wettere Verbreitung finden möchten, damit daraus dem deutschen Spiritus eine neue Absatzquelle erwachse. Erft nach 10 Uhr verabschiedete sich der Kaiser. Berlin, 28. November. Der ReichötagSabgeord- nete v. Stumm erklärte auf eine Anfrage, daß der ihm zugeschriebenen, in der Presse verbreiteten Aeußerung, er werde den Kaiser zu einem Kampfe gegen die Socialdemokratie I auf Leben und Tod zu veranlassen suchen, auch nicht annähernd etwas Wahres zu Grunde liege. Die Aeußerung beruhe im Wesentlichen auf Erfindung. Pari«, 28. November. Alexander DumaS hat al» feinen letzten Willen bekundet, daß fein Leichenbegängniß ohne offictelle Ehrungen und ohne militärische Ehren stattfinden möge. — Dje Blätter widmen dem Verstorbenen lange Nachrufe. Pari«, 28. November. Die gestrige Kammersitzung wird von den Blättern als eine der stürmischsten bezeichnet, welche unter der Präfidentschast Faures stattgefunden hat. Die Erklärung der Regierung, MadagaScar als franzöfischea Besitz anzusehen und die Interpellation über die bei der Expedition begangenen Fehler hatten die Gemüther aufS Höchste erregt. In einem Augenblick war der Tumult so groß, daß kein Wort zu verstehen war. Der socialift'sche Abgeordnete Rouanet ging auf den früheren Miutsterpräst- deuten Ribot zu, um ihn zu ohrfeigen, wurde jedoch rechtzeitig daran verhindert. Die Ruhe trat erst wieder ein, als der Kriegsminister Cavaignac das Wort ergriff, um die Ber- anttoortung deS Ministeriums Ribot festzustellen. Paris, 28. November. Der „Figaro" meldet an» MadagaScar, daß dort die Lage fehr schlimm ist. DaS ExpeditionScorps ist vollständig deSorganisirt. Täglich sterben etwa 20 Mann. Die Beziehungen der Landarmee und der Marine sind sehr gespannt. Paris, 28. November. Hier circuürt daS Gerücht, Kaiser Franz Josef werde anläßlich seines Besuchs auf Cap Martin im Februar nächsten Jahres nach Paris kommei. Petersburg, 28. November. Entgegen anderweitigen Meldungen versichern hiesige Regierungskreise, daß im Stande der Ort ent frage in der letzten Zeit keine Verschlechterung eingetreten ist und nach wie vor vollständige Einigkeit unter den Mächten herrscht. Bisher hat auch keine Großmacht den Versuch gemacht, irgendwelche Sonderstellung einzunehmen. Petersburg. 28. November. Nach Meldungen, welche der hiesigen Negierung auß Konstantinopel zugingen, dürfte die Bewilligung der zweiten StationSschiffe in den nächsten Tagen erfolgen. Petersburg, 28. November. Nachrichten, die dem Hofe auß dem Kaukasus zugingcn, bezeichnen baß Befinden deS Großfürst en-Thronfolgers als äußerst schlecht. Bukarest, 28. November. AuS Sulina wird gemeldet, daß sich infolge der letzten Seestürwe zahlreiche Schiffs- Unfälle und Havarten ereigneten. Koustantinopel, 28. November. Nach den Berichten, welche aus den Provinzen eingelaufen sind, haben die vom Sultan erlassenen Befehle eine sehr gute Wirkung gehabt und sind in der letzten Zeit keine größeren Gewaltthateu vorgekommen. Dagegen ist baß Elenb unter ber Bevölkerung äußerst groß und eine HungerSnoth unausbleiblich. In Konstantinopel ist die Stimmung eine ruhige, doch greift in türkischen Kreisen die Unzufriedenheit immer mehr um sich. Sehr verstimmt hat die ohne Wissen der Pforte ergangene Botschaft deS Sultans an Lord Salisbury, sowie die Art ber Besprechung derselben durch die englische Presse. "WB. Berlin, 29. November. Die am Montag statt- gefundenen Haussuchungen lieferten der Staatsanwaltschaft den Beweis, daß acht Berliner socialdemokratiiche Wahlvereine fortgesetzt gegen § 8 beß BereinSgesetzcß verstoßen. Deßbalb wurde laut § 16 vorläufige Schließung der betreffenden Wahlvereine angeordnet und Anklage erhoben. Die Schließung dürfte heute Vormittag erfolgen. WB Ellischan, 29. November. Graf Taaffe ist heute Vormittag IO1/* Uhr gestorben. Der Krieg von 187O|71, nschüdert durch Ausschnitte eu5 ZettungS-Nummern jener Zett. (Nachdruck verboten.) 80. November. Ein hervorstechender Zug im bayrischen Militär ist baß Bedürfniß nach guter Verpflegung, dem ein ebenfi hervorragenbeß Talent, sich diese zu verschaffen, zur Seite steht. Die materielle Seite beß Lebenß ist diesem Soldaten die Sonnenseite, in die er sich gerät legt. Für die Menage wird immer gesorgt, und dem französischen Bauer ist ber Bayer deshalb ein Schrecken. Im Dorfe liegt vielleicht schon ein Bataillon norddeutscher Truppen. In den Bauernhöfen ist alles ruhig und still. Die Soldaten putzen an den Fenstern ihr Lederzeug, stehen in den offenen Küchen, waschen ihre Hemden oder schälen Kartoffeln. Und plötzlich entsteht ein großer Lärm im Dorf. Die Hähne schreien, die Hühner gacker» und Gänse und Enten rufen um Hilfe. Wenige Minuten darauf ist Alle« wieder still, aber kein Huhn gackert, keine Ente schnattert mehr. Tie Dorfbewohner stehen händeringend ber dm abgeschnittenen köpfen ihre» -Hedervkhe», welche die Lolonne zurückgelaffen. Lastet die Hoffnung hinter euch! rufe ich jebeßmal, wenn wir durch etn Dorf kommen, in welchem ich die Bayern cantonnlren sehe. Aber ihre Philosophie ist die richtige, und verwahre »ich ausdrücklich gegen den Verdacht, ich habe meine Seußerung böse gemeint. Die Bayern find die richtigen «riegSphtlosophen. Man soll keinen Krieg anfangen, wenn man die Nachtheile des Kriege» nicht will. Jetzt, da die Kälte und überfallen, »uh man die Bayern in ihrem Wintercostüme marschrren sehen. Jedes Kleidungsstück, das Wärme giebt, ist ihnen willkommen; namentlich haben sie in den grau-blauen Tapotten der Zuaven und Jäger eine vortreffliche Capuze entdeckt und die Gefallenen beerbt. Man glaubt ein französisches Bataillon vor sich zu sehen, wenn die grauen Capuzen heranziehen. Daneben find die franzöfischen wollenen Pferdedecken, ShawlS, gestreift und carrirt, Reisedecken und PlaidS, wie und wo man sie gefunden, sehr kostbare Umhüllungen, und ebenso ist ein Tuch um den Kopf oder um die Ohren gebunden, für unsere Leute daS Kennzeichen, dah die bayerischen Kameraden wohl viel an Zahn- und Ohren- lchmerzen zu leiden haben. Der Soldat, der tu bitterer Kälte, in Sturm und Regen angestrengte Märsche zu machen, daun plötzlich im Rendez-vouS stundenlang auf der Land- strahe zu stehen hat, der in jedem Wetter, in jeder Ber» fastung dem Feinde die Stirn bieten soll, mag auf dem Marsche für seine Selbfterhaltung sorgen, und Gott weiß, daß so mancher daran glauben muhte. (Han» Wachenhusen.) Alexander Dumas fils f (Origtnalbericht für den „Gießener Anzeiger-.) (Nachdruck verboten.) 0. W. Pari«, 28. November. Tin alter Volksglaube behauptet, dah eine Todtenfeier stets eine andere nach sich zieht, gleichsam verstehen lastend, als ob der eben Dahtngegangene unter Denen, die ihm daS letzte Geleit gegeben, einen auSgewählt, der ihm unmittelbar folgen soll. Man kann diesen Glauben sehr prosaisch erklären und sicher ist derselbe auch dadurch entstanden, daß auf den feuchten Gräbern, unter einem nicht immer freundlichen H mmel stehend, mancher sich den Keim zu der Krankheit holt, die ihn dann htnrafft, aber baß Volk wird an seiner Auslegung fefthalten, und daher auch meinen, Alexander Dumas, der nach kurzem Leiden dahin Geschiedene, sei ein Opfer seiner FreundeSpflicht geworden. War es auch kein Begräbntß, welches ihm die tödtliche Erkältung zugezogen, fo war eß doch eine Feier, die einem Tobten galt, die Einweihung beS Monuments von Emile Augier, ber beizuwohnen der Greis sich nicht nehmen lasten wollte, trotzbem ber Regen in Strömen hernieberfiel. Denn etn mehr als 70 jähriger Greis ist eS, ber soeben die Augen zum letzten Schlummer geschloffen, trotzbem ber Beiname ,'Dtt Jüngere", ben er in Deutschlanb trägt, bteS fast wie eine Anomalie erscheinen läßt, unb eS auch kaum Jemanb gebucht hätte, der ben schönen, kräftigen, rüstigen Mann gesehen, besten Haupthaar unb Schnurrbart zwar filberweih glänzten, welcher aber mit so lebhaften, blttzenben, blauen Augen fröhlich in bk Welt blickte. DumaS fils hat ein gar anbereS Leben wie sein berühmter genialer Vater geführt, ja Biele haben ihm eine allzu große Sparsamkeit, eine zu nüchterne Auffastung der Dinge zum Borwurf gemacht, unb bieS barauf zurückgeführt, daß ihm bte Erziehung, welche ihm ber leichtlebige Vater gegeben, unb eben besten Beispiel eS war, welches ben Sohu auf andere Wege führte. Aber diese Erklärungen find nicht stichhaltig, Erziehung und Beispiel Pflegen nicht abzuschrecken, sondern anzuspornen, und wenn doch nach einer stürmischen Jugend DumaS fils tn andere Bahnen lenkte, so liegt dies daran, daß daS Kind nicht immer dem Erzeuger gleicht, und die Natur dem Jüngeren zwar weniger Ursprünglichkeit unb Genialität, aber mehr ruhiges Urthetl unb Characterfestigkeit gegeben. ES zeigte bieS sich nicht nur tn ber Art der Lebensführung, sondern auch tn der Art, tote bte beiden Schriftsteller arbeiteten, unb natürlich in ben Werken, welche aus ihrer Feber stoffen. Der ältere DumaS schöpfte seine Jbeen stets auS feiner Phantasie, der jüngere auS ber Wirklichkeit- die Modelle, welche ersterem geseffen, wären nirgends zu finden gewesen, bte beS letzteren konnte man häufig bezeichnen, ber ältere trug sein Stück oder seinen Roman fertig im Kopfe, der jüngere begann, wenn die Idee ihm selbst kaum klar geworden, unb arbeitete sie langsam auS, machte einen Act zum brttten, ber anfänglich ber fünfte gewesen, ober an -weiter Stelle stehen sollte, seilte, corrigirte Io viel unb so destänbig, baß, wie sein Vater von beffen Mannseripten sagte, dieselben Notenblättern glichen, eine Menge bicker, schwarzer Striche unb einige Zeichen barüber. Duma- fils hatte bereit- lange Jahre geschrieben unb viele Werke veröffentlicht, ehe er dem großen Publikum bekannt würbe unb sich ben glänzenben Namen gewann, auf dcffen Ruhm kaum je wieder ein Schatten gefallen- die Ausführung der ,(Samtltenbame* im Frbruar 1852 war eß, die ihm denselben errang und diese- Schauspiel hat ihn wohl auch außerhalb Frankreich- am meisten bekannt gemacht, trotzdem eß bei weitem sein bedeutendste- nicht ist und auch vielleicht am wenigsten von allen seine Eigenart trägt. In der Dame aux camßlias ist der Einfluß de- Vater- noch sehr bemerkbar, trotzdem auch hier der Borwurf zum Thetl au- dem Leben geschöpft ist und DumaS jr. die Marie DuplesfiS, welche er darin fchildert, selbst gekannt unb mit andern Freunden sich in baß Liebeßwerk getheilt, die letzten Nächte vor ihre« Tobe bei ihr zu wachen. In seiner Heimath wird Dumaß gewöhnlich ber Verfasser der .Demi»Monde" genannt werden, aber nicht, weil dieses Stück, obgleich eß t,on vielen alß sein bestes erachtet wird, ihm den größten Ruf erbrachte, sondern weil er damit die Bezeichnung er- fand, bte seitdem eine so allgemeine geworden ist. Trotzdem DumaS saft in allen seinen Werken Dar- I stellungen auß dem Pariser Genußleben gibt, find doch gar verschiedene Phasen seiner Entwicklung tn denselben bemerkbar. Zuerst wollte er tn denselben beweisen, daß eine reine Liebe auch Gefallene wieder zur Höhe führen kann. Dann zeigte fich in den Werken seines relferen ManneSalterS eine Strenge gegen die Frauen, die selbst seiner Beliebtheit einigen Eintrag that und bann in dem letzten Jahrzehnt bie Nachficht unb daS Erbarmen, welches nach seinem eigenen Au-spruch Erfahrung unb Philosophie stets mit sich bringen müssen, wenn fie baß werth sein sollen, waß fie gekostet haben. Auß dem scharfen Weltverbefferer war ein liebender Priester geworben, für ben wahre Reue auch immer volle Vergebung verbient. Trotzdem ist DumaS ein Realist gewesen, eine Realist in dem Sinne, baß seine SujelS nicht nur stets ber Wirklichkeit entnommen sind, sondern auch tn seinen Werken bte Sprache beß heutigen Leden- geführt wirb- et war ein fdjarfer, logischer Denker, ber, wie -. B. der bekannte Kritiker Weiß meinte, seine Stücke aufbaute wie ein Rechenexempel. Manches ist wahr an dieser Behauptung und so werben auch seine Dramen ihren Schöpfer kaum lange Überbauern unb viele von ihnen muthen schon jetzt veraltet an. Aber nur die Werke wirklich überragenber Geister leben btesen nach unb baß ist DumaS fils so wenig wie Dumaß pdre gewesen, aber er hat seine Zeit verstanden unb so wirb fein Name erhalten bleiben. Alexanber Dumaß ber Jüngere hat in 1824 baß Licht ber Welt erblickt unb also ein Alter von 71 Jahren erreicht.__________________________________________ der Stadtverordneten U jA am 28. November 1895. Anwesenb: Herr Oberbürgermeister Gnauth, bie Herren Beigeorbneten Wolff unb Georgi, von Seiten brr Stadt- berorbneten bte Herren Adami, Brück, Emmelinß, Faber, Flett, Habenicht, Helfrich, Heyligenstaebt, Hornberger, Jngharbt, Keller, Löber, Orbig, Petri, Dr. Ploch, Scheel, Schiele, Dr. Thaer unb Wallenfels. In Betreff ber Volkszählung hat das Großh. Polizeiamt berichtet, daß fich nur etn freiwilliger Zähler gemelbet unb bemznfolge Auswahl unter einer größeren Anzahl von Personen zu treffen war, welche sich btefer Arbeit gegen Bezahlung unterziehen wollen. ES finb 21 Beamte unb 65 Privatpersonen in Aussicht genommen unb soll ben Beamten je eine Vergütung von 10 Mark, ben Übrigen eine solche von 20 Mark gewährt werben. Der sich sonach aus 1510 Mark belaufenbe Crebit wirb bewilligt. Dem Verwalter beß Thurmhaus eS am Branb, woselbst eine Klaffe ber Realvorschule untergebracht ist, soll für Heizung unb Reinigung beß hierfür benutzten SaaleS eine jährliche Vergütung von 30 Mark gewährt werben. Zur Erwerbung eines vor ben Häusern Nr. 16 unb 18 ber Grünbergerstraße (Pitz Wwe. unb KaSpar Wwe.) belegenen GelänbetheilS von 52,8 Duabratmeter, welches bie Eigenthümer f. Z. zur Anlage von Vorgärten vom Staate erworben haben, baß aber infolge beantragter Aenberung ber Fluchtlinie ber Einfriedigung tn bte Straße fällt, wirb Genehmigung ertheilt unb der Preis auf 1.30 Mark pro Quadrat- metet, inSgeiammt 74.50 Mark, nebst 4pCt. Zinsen fett Uebergang beß GelänbeS an bte jetzigen Eigenthümer, festgesetzt. Herrn Heinrich Rinn V. von Heuchelheim, welcher an ber Ecke Rrofborfer» unb Rodheimerstraße bauen will, sollen auf bieSbezüglicheß Gesuch 74 Quabratmeter BöschungS- geiänbe zum Preise von 4 Mark pro Quadratmeter überlasten werben. Daß Gesuch beß Herrn Gottlieb Nauheimer um Dißpensation von ber Bestimmung, welche im Jntereffe ber Unterbrückung von Fenerßgefahr bte Anlage einer minbeftenß 2 Meter breiten Einfahrt an einem seiner Neubauten in ber Löberstraße vorschreibt, wirb befürwortet, nachbem Gesuchsteller sich verpflichtet, in ben Höfen ber in Betracht kvmmenben Bauten Hydranten anzulegen unb bie dieHvfraithen trennenben Sinfriebigungen mit Thoren zu versehen, woburch baß Ein- bringen von Löschgeräthen ermöglicht wirb. Infolge Gesucheß einer Anzahl Anlieger auf Verbeste- rung ber Feldwege in der Lichtenau wurden vorerst 500 Mk. zur Verbesserung beß von ber Marburger Straße nach der Lichtenau führenbeu Grenzwegeß bewilligt, unb be- schlossen, diese Arbeit alßbalb in Angriff nehmen zu lasten. Wegen ber übrigen Wege soll Beschluß gesaßt werben, wenn über ben «ußbau beß in ber Richtung nach Wißmar sührenbeu Hauptwegeß alß Kretßstraße beschloffen, bezw. ber Außbau fertig gestellt ist. Behufß. Fortsetzung ber Wasserleitung bu rch bie Eich gärten nach ben Häusern der Herren Gärtner Berger unb Bleicher Schmal l werben 530 Mk. bewilligt, nachbem bie Genannten einen jährlichen Wasterverbrauch im Betrage beß zehnten Theileß ber Anlagekosten gorantirt. Zur Einführung ber Gasleitung in die Kantine ber neuen, von ber Stabt errichteten Kaserne an ber Grünberger- Straße werben 140 Mk. bewilligt. Dem Gesuch einer Anzahl Bewohner der Robheimer-, । Rrofborfer» unb Schützenftratze um Aufstellung eineß Ventil- brunnen» an einer ber genannten Straßen wirb nach Befürwortung ber Direction beß Gaß- unb Wasserwerkes stattgegeben - ber Brunnen, ein sogen, srostfreier Ventilbrunnen, soll an ber Ecke beS Haubach'schen HauseS unb ber Rrofborfer Straße ausgestellt werben- bie Anlagekosten be- I laufen sich auf 270 Mk. von Seiten der Baugenossenschaft des evangelischen Arbei ter-vereinS ist um Aufstellung eines I ventilbrunnenS in der Landmannstraße bzw. deren Nähe I nachgesucht worden mit bet Motivirung, daß bie Einführung I der Wasserleitung in bie bort errichteten HSuSchen vorerst I von ben Eigenthümern nicht erwünscht sei. Seitens beß I GaS- unb Wasserwerks wird aus die hohen Rosten (1580 Mk ), auf die durch Aufstellung eines Brunnen» in der verhält- nißmäßtg engen Straße entstehenden Verkehrshindernisse, auf die Möglichkeit einer Wosterverschwendung seitens ber an» liegenden Triebviertelpächter unb barauf hingewiesen, daß in einer Entfernung von 80 Meter bereits ein Ventilbrunnen (Wolfstraße unb Grünbergerstraße Ecke) bestehe. Daß Gaß- und Wafferwerk empfiehlt vielmehr die verhältntßmäßig wenig Rosten (ca. 55 Mk. per Hauß) verursachende Siu» führnng ber Wasserleitung in die Häuser selbst mit Anlage je eines Zapsoentilß in ben untersten Rüchen. Ferner wird barauf hingcwiesen, daß für diese Häuser nur ber Mindestbetrag für ben jährlichen Wafferbezug tu Ansatz komme. Daß ben Wasserpreis betrifft, so tft seitens ber Deputation beß GaS- und Wasserwerks berichtet worben, baß der jähr- liche Minbeftbetrag von 15, 25 unb 35 Mk. zu hoch sei für Häuser mit Stockwerken von weniger alß 4 Zimmern- die Deputation empfiehlt banach allgemeine Ermäßigung beß jährlichen Mindeftbetrageß auf 8 Mk. für eine Familie, auf 16 Mk. für zwei Familien, auf 24 Mk. für brei Familien für Häuser mit Stockwerken biß zu brei Zimmern, und Be- laffung der bißherigen Sätze für Hauser mit vier- und mehr»- zimrnerigen Wohnungen. Die Versammlung beschloß Annahme beß Deputationßantrageß bezüglich ber Herabsetzung bei Miabestbetrageß unb zwar mit Rückwirkung biß zum 1. Oe- tober bß. Jrß., ferner Einführung ber Gaß- unb Wasserleitung in bie Landmannstraße, Ausstellung zweier Straßenlaternen, dagegen Ablehnung beß Gesuches bezüglich Ausstellung eines VentilbrunnenS. Eine Eingabe einer Anzahl Bewohner ber Nenendäue, Sonnenstraße, Kaplaneigaffe u. f. w. richtet fich aus Ausstellung eine- VentilbrunnenS an Stelle beß vor dem Winn'schen Neubau in ber Schulstraße in Wegfall gekommenen. Nach Bericht ber Direction beß GaS- und Wasserwerks liegt ein Bedürfniß zur Wiederaufstellung eineß BrntilbrunnenS hier nicht vor, da die meisten Häuser de» in Betracht kommenden Quartiers an bte Leitung angeschloffen, zum TheU mit guten Pumpbrunnen versehen feien. Ferner wird auf die Nähe ber am Kreuz, MäuSburg, Kirchen- unb Lindevplatz stehenben Brunnen verwiesen unb auf bie E.klarung von Anliegern, u. A. von ber Post, baß ein Benttlbrunnev m ber Schulstraße, abgesehen von der gefährlichen SiSbilbnng im Winter, verkehrSstörenb fein würde. Die Deputation für baß GaS- und Wasserwerk hat danach beantragt, von Errichtung eineß Brunnens abzusehen, weil fich kein geeigneter Platz zur Ausstellung eineß solchen hat finden laßen, sie begründet bezüglich beß Bedürfnisse ihren Antrag weiter damit, daß auf Grund deß (oben mitgetheilten) bte Ermäßigvop beß Waffergelde» betreffenben Beschlüsse, bie Besitzer ber wenigen noch nicht angeschloffenen Häuser nunmehr tn der Lage wären, ihre Häuser anzuschlteßen. Herr Orbig spricht sich unter Htnweiß auf baß allgemeine öffentliche Bedürfniß, welcheß befonberß an Markttagen und bei ben zahlreich e* bezeichneter Stelle verkehrenden Arbeitern hervortrete, fftr Genehmigung beß Gesuch- auß. Der Antrag der Deputation auf Ablehnung beß Gesuchs wirb gegen drei Stimmen angenommen. Daß Gesuch beS Kaufmännischen Vereins um Bewilligung eines höheren Beitrags zu ben Kosten der von ihm geleiteten FortbilbungSschnle für KaufmannSlehrlinge wird genehmigt und bet bisher geleistete jährliche Beitrag von 800 Mark auf 1000 Mark erhöht. Bezüglich beß WirthichaftSconceffionSgesucheß be« Herrn Wilh. Leyerer für bie Wtrthschaft ,m Hause Neustadt 55 spricht fich die Versammlung für Bejahung der Bedürfniß- frage au«. Gesuchsteller beabsichtigt neben der Schankwirth» schäft auch Gastwirthschaft zu betreiben. CeceJUrt w*6 PwpIbjUIU». Gieße», den 29. November 1695. * Personalnachrichten. Durch Entschließung Großh- Ministeriums beS Innern und der Justiz wurde der Lehr» amtSaccessist Otto Ur stabt in Gießen zum LehramtSaffeffor ernannt. * * Theater. Der Gustav v. Moser sche Schwank: ,D a S Stiftungsfest" ging gestern Äbenb vor gut besetztem Hause vor sich, ein Beweis, baß bleiern Werke beß beliebte* Lustspieldichters immer seine Zugkraft gewahrt bleibt. DaS Stück baut fich auf auf dem immer fruchtbar bleibende* Boden der Liebe, die hier einmal zur Beschwichtigung eine» ausgebrochenen ehelichen Sturmes, daS andere Mal zu einem neuen HerzenSbund führt- die Würze verleihen dem Ganzen die geschickt eingefädelten und bte Heiterkeit des Publikums hervorrufenben Verwechselungen unb bte von einzelnen Darstellern trefflich characterifirte VereinSmekrel. D e Anlage beß .StiftungßsesteS" ist auch insofern eine glückliche, al» fast särnmtllche Rollen ben Darstellern Gelegenheil geben, ihr Können zu zeigen. Den Damen Frl. Pr o ß (Bertha), Fran Pfunb-Kühnan (Wilhelmine), Frl. Steinau (Ludmilla), schloffen sich tn Auffassung ihrer Rollen würdig an die Herren Oehmig (Dr. Scheffler), Würzburg (Lommerzienraih Bolzau), Wessel» (Hartwig), Marner (Dr. Steinkirch), Schmeichel (Festordner Vrimboriu»), Wagner (OereW- diener). — W,e un» mitgetheilt wird, finden nur noch drei Vorstellungen beß DreSbener Gesammt-Gastfpielß statt, n. A. am Sonntag Lessing» „Minna von Barnhelm". (hncert Lotsch. Wir machen auf bie heute *nt morgen Samßtag Abenb stattfindenden öor.certe ber beliebten Concertsängergefellschaft Lötfch aufmerksam, die fich dnrch gute» Programm auch für Familienbesuch empfehlen. • • Kriegerdenkmal Am Mittwoch Abend fand im Hotel Einhorn die erste Sitzung beß Gesammtaußschnsse« fü,r Errich tung eine« Rriegerbenfmal» statt Der zweite Vorsitzende beß engeren AuSschvffe», Herr Rtr», erstattete auf Wunsch be» ersten Vorsitzenden, de» Herr» Commerzienrath Heyligenstaebt, Bericht über die bisherige ThStigkeit be» auß 20 Herren beftehenben engeren AuSschuffeß unb de» auß denselben gewählten Bureau«. Diese» Bureau besteht an» ben genannten beiden Herren »er fr Mi, frbruTOn, «in. öttntr «Huben. at,fQl fomme. * ^Pmatlon d-r iühr. sei fat WUttQi; bU bei Ie Familie, aus Familiev ®trn/ unb tze- °"r- unb mehr- I beschloß Au- ^°bsehung bet b16 M 1. Oe. $g und Dassel- veier Sttaßen- bezüglich Aus« )er Neunbüue, sich auf Aus. e des vor öe« aQ ßttonunenrn. assnvnlz lk6t DmMumrvb n Bettachi ton- fftn, zum Theil irr wird aus bie unb Linbevploj : E'klaluug hon Bentilbtunnen ti llcheu EtSbildovz Die Deputatioi beantragt, voi il sich kein gt |at finden lasse» :ö Antrag weil' > bie ErmüßigLi die Besitzer bei nunmehr In r Orbtg HG itltche BedLrsck^ btn zahlreich m btmmtU, für bir ßtfutathr. \ Stimme» w* SWVo3 u» a Sofien der iv wnSiehriiuge »ul licht Beitrag »« Gesuches der hrm hause Neustadt bi ng der Beditlsii! i der Tchanimirts' jlobtwbtt tschließms dcki wurde der W umLehrawtSassk''^ drSchivauk: J>flf 'vor gut besetz'" Lde-bcM wahrt bleib'- sruchtbar bleib' eschwichtigu->S JÄ ?«»•** rt* °°2»> «xSf, U ( n,t i0tl^ m* ; u w •"‘"‘'beW SL'? W1' ®1(l r -sAs* HSae halten können. deshalb Verkaufspreis haben in der letzten Zeit viele Landwirehe der ihre gemästeten Schweine selbst schlachten zu lasten und da» Fletsch zu verkaufen. Dieses von S-nzelnen gegebene Bet- piel hat rasch allenthalben Nachahmung gesunden und zwar derart, daß man sich mit dem Berkaus bei Fleische» nicht mehr auf die Freunde und Nachbarn in der heimathlichca Gemeinde beschrankt, sondern auch größere Quantitäten in die Srädte schafft, wo fie zn dem billigeren Preis leicht Ab nehmet finden. Lange werden die Metzger dieser Concurrenz gegenüber die Preise wohl nicht mehr auf der seitherigen »♦ Der nächstjährige hessische Lehrertag findet in ver- btndung mit der Generalversammlung des hesfischen LandeS- lehrervereinS in Bad-Nauheim statt. Schift-nachrichten. — Der Postdampfer „ötftexnlanb* der „Red Star Linie" ta Sstwer» en ist laut Telegramm am 27. November wohlbehalten In to,„! «Jl—t -3a|nol6. ber ,R.d etarStak- in Antwerpen ist laut Telegramm am 27.November wohlbehaUen m Phtladelphia angekommen. 61 e«rfit«nbe, binH»r-n E Bmmelfu« nnbDr Fuhr, i» edrriftfabrtrn, $>nrn Bommerjitnrat» H-iitz-ihkim E ?ch°tzm-°st-- und H-rrn Ps°rr°r Dr. Raum au. nir Genugrhuung konnte festgestellt werden, insbesondere »irch den Bericht de» Herrn Pfarrer Dr. Naumann über i3fl Trgrbniß der in kleineren Kreisen bereits durch da» s,, eau bewirkten Sammlungen, daß das Fundament für das Cenfmal bereits gelegt und deffen Zustandekominen ge« ifcert ist. Ist doch bereits der doppelte Betrag besten ge- «Ichnet, was Pesfimisten al» baß Resultat der Sammlung iberhaupt erwarteten. DaS Meiste bleibt indessen noch zu tbun und hieran mitzuwirken, wurden sämmtliche Mitglieder Ui AuSichuffeS, die fast vollzählig erschienen waren - der «aSfchuß zählt 60 Mitglieder — ausgefordert und alle er- klärten sich bereit, dem Vorschlag des BurcauS entsprechend, eine Sammelliste zu übernehmen und im Kreise der Freunde inb Bekannten einzusammeln. Der Ausruf, den der AuS- schl>ß an die Bewohner GießenS erläßt, und der an dem Kops btt Sammelliste abgedruckt ist, hat folgenden Wortlaut: Mret die Sieger des JahreS 1870/71! Ehret die Gefallenen und die Heimgekehrten! Dieses ist der Mahnruf, btn die ErinnerungStage an den großen Krieg, an die clinienben Siege unsere» Heeres in allen deutschen Herzen haben erklingen lasten. In der größten Stadt, wie im kleinsten Dorfe ist man sich dieser Ehrenpflicht von Neuem bewußt geworden und hat ihr Ausdruck verliehen durch 8exonftattunflen mannigfachster Art. Auch bet un» ist die» oel chehen. Tief in der menschlichen Natur liegt e» begründet, wichtige Momente im Leben de» Einzelnen durch äußere Mrkmale zu kennzeichnen- zu allen Zeiten haben Völker und Gemeinwesen e» ebenso gehalten: Denkmale vom rohesten Klein biS zur künstlerisch vollendetsten Bildhauerarbett reden überall von Männern unb Thaten ber Vergangenheit unb halten ihr Gedächtniß wach bei ben nachkommenden Ge- Mechtern zur Nacheiferung. Der Krieg von 1870/71 war einer der bedeutendsten Wendepunkte in der Geschichte de» Lollar, 27. November. Heute wurde dahier bei Herrn Gastwirth Geißler ein sogenannte» „Sternbillard ausgestellt, eine neueingesührte Billard-SpeeialitSt einer be- euer oer ocoruitaujuu ... «». '^-'•7-7-’ 1 . ? ' k ctnhrj* hcn hi» jetzt gehörten Ur- i<-,.ich-n Volkes, übetaO Im d-utlch-n V°,-rl°nd- b.S hinab pÄfl'ibe «raß-- B-il-b-h-it unb wird fich *" rh-ada- Winkler, langjähriger Feutlletonredacteur de» ^Frankfurter Journal" und bis vor zwei Jahren Redacteur de» Mainzer Anreiaer" ist heute Morgen im Alter von 51 Jahren hier Sb en. R-b-n betrieben en herben Schicksal-ichlSgen batte Winkler, bei Im Jahre 1844 in Zwickau geboren, mit einer langjährigen schweren Krankheit zu kämpfen, so daß ihm der Tod al» eine Erlösung erscheinen mußte. — ADtx Mainzer Journalisten, und Schriststellerverein hat auf den kommenden Samstag eine allgemeine Versammlung einberufen, >u welcher bie Feier b-e LOOj-ihrig-n G-burtstage- Gutenbergs bezw. die Frage aus der Tagesordnung steht, ob genannter Verein die Vorbereitungen zur Abhaltung einer Feier in die Hand nehmen soll. LandgerichtSdireetor Dr. Bockenheimer, der Vorsitzende deS Journalisten- und Schriststellerverein», hat das Reserat über beregten Gegen- stand übernommen. — Die Fleischpreise speeiell der hohe Preis des Schweinefleische» bilden gegenwärtig in der hiesigen und umliegenden Localpreffe den Gegenstand viel- sacher Erörterungen. Thatfache ist, daß der Preis der i lebenden Schweine in hiesiger Gegend noch selten so nieder war, als im gegenwärtigen Augenblick, aber nichtsdestoweniger I halten die Metzger an den hohen Preisen für Schweinefleisch “ —. . . . r r . . Orin. 111 nPTU Airchllche Anzeige« dee Stabt Gietzen. Avaugelische »eweiutze. Sonntag den 1. December. 1. Advent. Gottesdienst. A« >tr Stadttirch«. DormMaa» 91/« Uhr: Pfarrer Dr. Grein- Beichte und heiliges Abendmahl für Matthäus- und äRartuB» gemeinde Anmeldungen werden bet dem Pfarrer jeder Gemeinde "^^^NachmtttagS 2«/, Uhr: Kinderkirche. Pfarrer Dr. Grein. Nachmittags 5 Ubr: Pfarrer Schlosser. Collecte zum Besten de» KtrchrnsondS Donnerstag den 5. December, Abend» 8 im Turnsaal ber Stadtknabenfchule: Vibetstu«d-. Pfarrer Dr. ® reh’• NSchstkünftigen Sonntag, den 8. December, findet eine Abend mahltzfeier für bie MarcuSgemeinde im AbendgotteSdtenst fl«M gleichen am 15. December für die MatthSutzgemeinde. D- u ist ?ede?mal die confirmtrte Jugend der Gemeinde besonder» eingckaden. I« der Joha«ne»kirche. Vormittag» 9>/s Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Beichte und bell. Abendmahl für die Lucas- und die Johanne»- B^mMagS 11-/. Ubr: Slnbergotteebknft für bie 3ob«nne6. gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann. »mÄn S'bÄ’Ä für Mon.°g d-n 2. December, Abends 8 Uhr »ibeip««d. im Lonfirmandensaal der Johanveskirche: 1- Brief an die Coriather, ^"Sünftig^n^SvnMag^E ^'Advent (8. December), wird im Abendaottesdtenst Beichte und heil. Abmdmahl bie Johanne gemeinde gefeiert werden. Anmeldung hierzu bei dem Pfarrer der Johannesgemettide^t December) wird im ^bendsotteSdienK Beichte und heil. Abendmahl für die LucaSgemetnde gefeiert werden- Kathilische Gemeinde. Sonntag, den 1- December. 1. AdorntSfonntag. SamStag: RachmMag» um 5 Uhr und Abend» um 8 Uhr Gelegenhett zur hl. Beichte. Sanntag: BormMag» von 6Vi Uhr an Gelegenhett zur hl. Beichte; _ um 6*/i Uhr erste hl. Meffe; , um 7Ve Uhr AuStheiluna der hl. Somumnion, „ um 8 Uhr zweite hl. Meffe; , um 91/, Uhr Hochamt mit Predigt; Nachmittag» um 5»/a Uhr Christenlehre; darauf Adventsandacht. in das kleinste Dorf erheben sich ErinnerangSmale an diese I g^ße Zett- unserer Stadt fehlt biß heute ein solche». Noch ffi eß nicht zu spät, trage ein Jeder nach seinen Kräften bo^u bei, daß bald ein Denkmal in unserer Stadt erstehe zu' Ehren aller Derer, die alß Söhne unserer Stadt in dem Kilbe gestritten unb gelitten haben, zu Ehren unseres tapferen 2. Regiments „Kaiser Wilhelm II." (Nr. 116)! | Auch Ihnen, sehr geehrter Herr, beehrt fich der unterzeichnete Ausschuß diese Liste mit der ergebensten Bitte vorzulegen, bU patriotische Vorhaben durch Zeichnung eines Beitrages »»terstützen zu wollen." Dieser warme Aufruf wird, wir find deffen gewiß, Widerhall in allen Kreisen unserer Be- vblkerung finden, Jeder wird mit Freuden sein Scherflein beteuern, damit daß Denkmal ein würdiges Ehrenmal werde dir großen Zeit, die wir haben miterleben dürfen! Die Sammlungen sollen möglichst beschleunigt werden, in den »ochsten Tagen bereits beginnen, damit noch vor Weihnachten bai» Ergcbniß festgestellt werben kann. Spätestens biß 31. Januar miiffen bie gezeichneten Beträge an den Schatzmeister abgeführt sein. Für den Anfang nächsten Jahre» find alsdann mehrere Festveranstaltungen geplant, deren Erträgniffe dem Denkmal- Fond» zufließen sollen. Wir dürfen noch nicht Alle» ver- r«then, können aber nur wünschen, daß dieselben zur Ausführung kommen, denn fie werden un» viel Schöneß au» S‘'Ä I bet Sammlung beteiligten fich bie Herren b. ©agetn, | : ______________ Salmiak IKerHseife] I.fiei". TerpeHtin , «XA di2 äcMeJ Dr. Naumann, b «ofenberg Gymnafiallebrer Hart- umNegenben Orfichaiten, "unbla"«' mann, Dr. Pitz, Dr. Fuhr unb wurde manche gute Anregung für die Sammlungen gegeben. Nachdem für die Bor- arbeiten dem Bureau noch ein Crebit eröffnet worden war, wurde die Versammlung geschloffen. Möge nun die Thätig- feit ber Sammler vom besten Erfolg begleitet fein. •* Erkerschmttck. Von ben im Hinblick auf bie herannahende Wechnachtßzeit mit besonderer Sorgfalt anßgebellken Erkern der hiesigen Ladengeschäfte verdient alß ganz besonder» hervorragend erwähnt zu werden die Bach'sche Kunst- Handlung, Settersweg-Plockstraße. ©ton ber in reinem Roccoco Stil hergestellte Neubau, welcher die großen Der- kausöräurne enthält, bietet in seinen Erker.Arrangement» burch bie ausgewählt schönen Zusammenstellungen einen Kunstgenuß. ®tn Gang durch die Verkaufsräume selbst feffelt zu längerer, eingehender Betrachtung. —Nicht geringere» Jntereffe nöthigt ferner der Erkerschnmck der Pelzwaaren-Handlung Schultheis in der Marktstraße dem Beschauer ab. In überaus sinniger Weise wirkt h^er ein imitirter Schneeflocken fall auf kostbare Pelzgarntturen und Artikel. e» ZiihercouceN. DaS gelegentlich der Hauptversammlung deS Lahnthal-ZitherbundeS am 7. unb 8. December stattfindenbe Fest wirb sich auf zwei Tage erstrecken. Am Samstag, ben 7. December finbet Abends 81/» Uhr ein CommerS im Rebstock, am Sonntag, den 8. December Bundesversammlung im „Andreß", um 1 Uhr Festesten in Stein» Garten unb 8 Uhr Abeub» großes Zitherconcert statt. Be letzterem kommen u. a. zwei Gefammtchöre mit ca. 40 Zithern Samstag: 9988 8 Vermischte Anzeigen. 4 8 beeren u. 8. w. Auf Primas Hypotheken J Z o / e re c 'S p p a । ’S 60 ® s tu Kuchen unb Confect, sowie sämmtliche Back,«thate« in nur beften Oualltätcn. 9j9ö Je K. Schalhoi. 9984] «in Mädchen von AuSwärt». von ihrer früheren Herrschaft gut em, pfohlen, sucht euae in einem ruhigen Haushalt t* Gieße«. Offerten *nt«r X. em die Exped. d. Btz. Mehelsuppe. aeaen Baarzayzung^ । «bsg* ***** j i TT '• WSK IhwA Mrgkn-: torüflrifdj mit firauf Braves Diengmädchen mit guten Zeugnissen per Weihnachten gesucht. 19897] Bletchstratze 16, U 1 a ? 3 O l Berfteigeruna I Restauration zum Rebstock Mittwoch de« 4. Deeewve», Nachmittag» 2 Uhr, feigere tm Pfandlocal, SetterSweg 11, Lgen Baarzahlung: ° OD 2 N |s Ä 3. « 'S B • 0 o ® e-. g- £ - ZI CU .® b ® 2. *- a « r 11 c ns ’S » ti * „Stadt München", Schlossgasse. Heute Samstag KumoristischesKoncert unter gefl. Mitwirkung de» GesangS- jumoriften Joppani. 9995 9994] Ein geräumiger Bauplatz in freier Lage der Stadt, mit 20—24 m Brette an der Sttaße, wird z« kaufen gesucht. Offerten werden unter Angabe der Lage, Größe und des Preises an die Exoedition d- Blattes unter der Aufschrift ^Bauplatz" erbeten- PriMess-, Peri-, Wachs-, Schnitt-, Kem- und dicke Bohnen, Erbsen, Carotten, Erbsen mit Carotten, Gemischte Gemüse, Stangen- < und Brechspargel, Teltower Rübchen. / ' § 5 D o cc L» » - 2. o ® c *• - - « » 2. Ein gnter Gtstllschnsiek »u fein, ist jeder Gebildete bestrebt, der in besseren Kreisen verkehrt. Bielen Damen und Herren aber, und gerade oft solchen, die einen großen Wistens- schatz in fick bergen, ist die Gabe der gewandten GesprächSsührung versagt. Allen, denen eS schwer fällt, die passende Anknüpfung, die rechte Form für die Unterhaltung zu finden, ist ein vortrefflicher Helfer und Berather das ge.stsoll geschriebene Buch: Wovon soll ich reden? Die Knust der Unterhaltung. Bon Eoustauze vo« frtettfeiu (Der Verfasserin von »Wie schreibe ich meine Briefe? Die Kunst de» BriefschreibenS.^) Ein durch vorzügliche Musterbei- spiele von Gesprächen (auS beliebten I Romanen und Lustspielen) und durch Anleitungen ausgezeichnetes Werk das außerdem selbst durch 100 hübsche Gesellschaftsspiele und 50 Pfänder- auSlösungen für vergnügte Unterhaltung sorgt- Preis 3.50, hocheleg. geb. JL 4.50. Zu beziehen durch olle Buchhandlungen, sowie vom Verlage Levy A Müller in Stuttgart. a963 J. M. Schulhof. Arsche Schellfische t« Gi»p«ck««g! | Danksagung. Ich litt seit IVe Zähren im rechten Arm an Gicht, konnte wenig thun, der geringste Zugwind erregte oerstärkte Schmerzen, sodaß ich zuletzt während einem Monat keinen Schlaf sand, dabet hatte ich ungeheure Mag nschmer.cn, ver- o-,— Hunden mitAppetitlosiaknt^dlich waiwle Offerten werden erbeten diug^homöopath. «rzt tn* Düsset- unter S. Z an die ©rpebüwn -orf, K»«tg»allee 6, welcher mir in I biefeft Blattes. ______________9945 etwa 7 Wochen von meinem schweren 4, . MSvttrte Gichtleiden half. Jetzt nach »ehnwichent» Z , Zimmer l'cher Befferung betbeuere ich Herrn vr. »^ o6ne Eabinet durch das Volbeding meinen innigsten Dank und I WovnungßnachweiSburea« empfehle ollen Kranken nicht nur tn Htlasny, Bahnhofstraße 11. diesem Leiden, sondern auch mit allen —„-«„aM anderen schweren Leiden fich nur sofort | co fik QGSUCut «n den oben genannten Herrn »u wenden. I leißht verkäuflichen Artikel SefitzMM««. I gegen gute Provision. — Oklerten^» Büderich bei Ä । Hessel»eyer, Bre«ei,e,beM. Billiger und besser als frische, empfehle eingemachte Gemüse u. Früchte aus den bedeutendsten Fabriken, wie Moitrier, Lampe, Koch u. s. w. Dadurch, dass ich am hiesigen Platze die weit- grössten Quantitäten hiervon beziehe, bin ich in der Lage, dieselben zu aussergewöhnlich billigen Preisen abgeben zu können. Emil Orbig, 9934 Bahnhofstrasse 30. Aus Primat Hypotheken werden Capitalien gesucht. SpeNglergthülstN ' .....fjfprt gesucht aus dauernde Arbeit- «. Bödlger, Sverglermeifter, Waüthorstraße 43. _____________ Für Anfänger und angehende fttiidF Schüler wird gründlicher «geschosiene -tzlltzkN ciavier-Unterricht R -ew Klotz« ertheilt nach Köhler'» Schule: ,empfiehlt pro Stund, im Hause »O Pfg. k,8SO______17. M äusdurg 17. I r außer dem Hanse 1 SW. 9689) Eine «.«• A"der b'llig zu Schriftliche Anfragen unter E. B. ■erta.fn.. 'befördert bie «jpeb. b. BI. »,«° McflultttcuTt; 8. 1 vollständige» Bett mit Spnrngfeder- matrahe (fast neu) und 1 Weißzeug-1 Be^irigerung ad. 8 ganz bestimmt. 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E. Lassen. heit . . a. Der Lenz 3. Concort F-mull, op 21 tPiunoforte m.Orchester F. Chopin. 4 Lieder mit Pianofortobegloitung: *. Von ewiger Liebe . J. Brahms b. Dua Kraut Vorgenannte/, Ung. Gold.Nrnt« 3e/o Portugtrs« 6®, Mertener 4®/c Monopol-Griech« 1887 einkanfs reinwollene Kleider-Cheviots antee Leitung dos Grossh. Musikdirectors Herrn Carl Kranase. 88 86 1 4«/, LUenb. Rentenb. O6< 62.551 6 «/o Vuderu» DbL 108.86 99 15 103.95 00X0 106X0 Oberhemden. Fritz ÜTowack Wüsche-Fabrik. in bester Qualität zn Mk. 1,25 per Meter (regulärer Preis Mk. 2,50). J. Pfeffer. 9979] Eine tüchtige Cigarren-Sortirerin für lohnende Arbeit gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl. Storck in der Aula su ermässigten PortrattS in Ofl und f^rrtbr in fünfH AuSiübrunfl nach AailSruber Schule. Loch Preisen zu haben,9mws Unterricht. Otte Frits. Kunstmaler Atelier hn,» k»o«tt>.Sg'südrt, inSb,sondere auch die Abschrift von Kollegheften- Näheres in der Erp. Von MoraenS 6 Uhr nmnihnq. 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