fein 1840, ler l Giessen. M L >i »dell 1895 ersten Ranges, zanler Bau mit allen |en der Neuzeit, voll« ie Garantie für prim, ial und Arbeit, em- zu hier noch nicht en billigen Preisen Hellmold, eßen, Steinstraße. \6t K rew bclW-J )in iMtn Gü4a ufs uni ^ste em. der pan »ergar 3829 und MMN. :iten Englands, he Reinigung der n als die besten en. 3831 le, ceschmaschinen igmffe gratis. Darmstadt ilieöc. -Z Rr. 100 Der -iehrner Anzeiger nid)eint täglich, mit Au-nahme dcS Montag-. Die Gießener DamikienvtLiler werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Erstes Blatt. Dienstag den 30 April 189S Kießener Anzeiger Kenerat-Wnzeiger. vierteljähriger AVonnementspreisr 2 Mark 20 Psg. mit Bringerlohn. Durd) die Post bezöge» 2 Mark 50 Psg. Redaction, dypcbitio» und Druckerei: Schutstrahe Ar.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblutt für den Ureis Gieren. Gratisbeilage: Gießener Aamilienbkätter Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de» folgenden Tag erscheinenden Stummer bis vorm. 10 Uhr. Aste Aunoncen-Bureaux dcS In- und Auslandes nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtlichem Theil. Darmstadt, den 30. März 1895. Betreffend: Resultat der Stutenkörungen undPrämiirungen in 1895. Die Stutenkörungen haben dieses Jahr noch größeren und weiteren Anklang gefunden, trotz der denkbar ungünstigsten Witterung, fast unpassirbaren Wegen, trotz Schnee und EtS waren die Züchter mit ihren Stuten am Platze und sind dieses Jahr ca. 100 Stuten mehr vorgestellt worden wie im vergangenen. ES ist ferner die erfreuliche Thatsache zu con- statiren, daß die Züchter zu den Körungen fast durchweg mit besierem Material erschienen waren und daS schlechtere Stutenmaterial der früheren Jahre überhaupt nicht mehr zur Vorführung gebracht wurde, gewiß ein gutes Zeichen, daß die Züchter anfangen, dem Institut daS richtige Jnteresie und Derständniß entgegenzubringen. Die Körcommtssionen sind dieses Jahr in ihren Anforderungen strenger gewesen und werden vom nächsten Jahre ab nur tadellos rein gezogenes Material als Mutterstuten anzukören haben. Auf der einen Seite norddeutsche und gut gezogene Landstuten, auf der andern Seite reine Belgier und Ardenner, jedes, auch das beste KreuzungSproduct muß ausgeschieden werden. Die Prämiirungen haben bewiesen, welche Erfolge durch die Körungen der Stuten und die Zutheilung der passenden Hengste bei einer annähernden rationellen Aufzucht auch hier zu Lande erzielt werden können. Den vorgeführten Fohlen fehlt cS nicht mehr an der nörhigen, ausgiebigen Bewegung- der Futterzustand und das Aussehen der Thiere war überall ein guter, theilweise sogar ein zu guter. ES ist aus der Aufstellung zu ersehen, daß sich die durch den Pferdezuchtverein tmportirten Stutfohlen auch als Mutterstuten bei einer rationellen Kreuzung gut bewährt haben, denn es sind fast alle vorgesührten Producte solcher Stuten einer Auszeichnung werth befunden worden. Auch in den kaltblütigen Schlagen sind schöne Erfolge zu verzeichnen und werden wir in nächster Zeit gerade in dieser Rasse wohl noch besseres erwarten dürfen, da sich nunmehr auch in Oberhesien verschiedene größere Gutsbesitzer der Zucht von belgischen Pferden in größerer Ausdehnung widmen wollen. Die LandgestütSdirection wird auch in diesem Jahre wieder in der Lage sein, einen belgischen Hengst zu Zuchtzwecken in Oberhesien zu erwerben. Durch die Körungen sind dem Verein dieses Jahr nahe an 100 neue Mitglieder zugesührt worden, ein beredtes Zeugniß von der Anerkennung der Züchter, welche den Körungen und Prämiirungen ein immer mehr wachsendes Jnteresie und Verständniß entgegenbringen. Für daS Weitergedeihen dieser guten Sache und für eine stabile Durchführung derselben ist aber für die Folge in erster Linie eine ausgiebige Staatsunterstützung noth- wendig. Die Ausdehnung der Körungen und besonders der pro* jectirten Prämiirungen nehmen für die Zukunft so hohe Mittel in Anspruch, daß diese nicht alljährlich von der Regierung angefordert werden können, sondern die Mittel für die Körungen und Prämiirungen müsien fernerhin direct in das Budget eingestellt und auch für die laufende Finanzperiode bewilligt werden. ES würde hier zu weit führen, schriftlich die Eindrücke, die Erfolge, die Ansichten und Beobachtungen, welche bet den Körungen und Prämiirungen im ganzen Lande zu Tage getreten sind, niederzulegen. Der Unterzeichnete wird aber gerne im Vorstande, wie auch auf der Generalversammlung ein ausführliches Referat hierüber geben. (gez.) von Millich. Ans den Verhandlungen der Zweiten Kammer der hessischen Stände. NN. Darmstadt, 27. April 1895. Die Sitzung wird um »/zlO Uhr eröffnet. Zur Verhandlung steht heute die Vorlage Großh. Regierung, die Erbauung eines neuen Museums betr., wofür die 1 Summe von 1,500,000 Mk. gefordert worden. Der Finanz- ■ auöfchuß beantragt, der Regierung die bereits im Haupt- , Voranschlag 1894/97 vorgesehene Summe zur Verfügung zu stellen. Ein Mitglied des Finanzausschusses (Abg. Schröder) behält sich seine Entschließung und Abstimmung bis zur Verhandlung des Gegenstandes in der Zweiten Ständekammer vor, weil er über gewisie rechtliche und finanzielle Fragen noch weitere Ausklärungen haben will. Staatsminister Finger erklärt, daß das jetzige Residenzschloß zu ganz anderen Zwecken gebaut worden sei, als zur Aufnahme von Gegenständen der Kunst, Wissenschaft und Geschichte. Aus diesem Grunde liege es nahe, daß die jetzigen Räume nicht geeignet seien, um die werthvollen Objecte unserer Sammlungen auszunehmen. Die Räume selbst sind sehr ungeeignet, da die Säle, in denen die kostbarsten Gemälde sich befinden, nach Süden und Südwesten liegen. Außerdem seien diese Säle nicht hoch genug, um genügendes Licht zuzulassen. Dazu kommt noch die außerordentliche Feuergefährlichkeit. Freilich sei alles geschehen, um diese zu verhindern, allein dies sei doch nur ein mangelhafter Schutz. Die Mittel zum Bau sind vorhanden. ES sind von unserem verdienstvollen Finanzminister Ueberschüsse angesammelt worden, deren Verwendung auch einmal für höhere Zwecke der Kunst zugänglich gemacht werden sollen. Er bittet daher, die RegierungSfordervng anzunehmen. Die finanziellen Bedenken desFinanzauSschußmitgliedeSOi .Schröder seien nicht vorhanden. Die Einrichtungskosten würden nach dem Unheil von Sachverständigen sich etwa auf 40—50,000 Mark belaufen. Was die EigenthumSsrage anbelange, so habe er zu erklären, daß das Museum, soweit eS auf Stiftungen beruht, in keiner Weise mehr Privateigenthum deS Großherzogs ist. Nach der Stiftungsurkunde sind sie ein unveräußerliches und untheilbares Fideicommiß und sind nach der Stiftungsurkunde Ludwig II. als Selbst-Eigenthum zu behandeln. Die über die Benutzung der frei werdenden Räume sich gebildete Legende, als sollten dieselben dann in luxuriöser Weise hergestellt werden, wolle er dahin richtig stellen, daß ein Thetl dieser Räume dazu benutzt werden soll, um Bestände der Bibliothek unterzubringen. Sollten aber Wünsche auftauchen, die über die reine Erhaltung des Schlosses hinauSgeheu würden, so liege es ja in der Hand des Hauses, diese zurückzuwetsen. Er als Minister würde derartige Anforderungen nicht begünstigen. Nach alle dem fasie er die Sache so auf, daß das Bedürfniß dem Hause nachgewiesen und auch anerkannt worden. Hier handele es sich gewissermaßen um eine Ehrensache und die Kammer werde sich rin Denkmal setzen, wenn sie dem Antrag willfahren werde. Die Pläne, deren Autor ein Hesse sei, seien von einem Meister der Baukunst geprüft und als musterhaft bezeichnet worden. Sicher sei ferner, daß man mit den verlangten 1,500,000 Mk. auskommen werde, so daß Nachforderungen wie bei der Technischen Hochschule nicht ein« treten werden. Die innere Einrichtung werde nicht mehr wie 40,000—50,000 Mk. betragen. Mit der Erbauung des Museums auf dem Platz des früheren Zeughauses gebe man dem Kriegerdenkmal und dem für Se. Königl. Hoheit den Großherzog Ludwig IV. auf dem Paradeplatz zu errichtenden Denkmal einen richtigen Abschluß, was umsomehr zu begrüßen fei, als gerade der verstorbene Großherzog sich für den MuseumS-Neubau besonders interessirt habe. Abg. Metz-Gießen vermißt im AuSschußbericht die Erörterung der rechtlichen Seite der EigenthumSsrage, da eS nicht nachgewiesen sei, daß das Land für alle Zeiten im Besitz der Sammlungen bleiben werde. So lange dies nicht geschehen sei, könne er der Vorlage nicht zustimmen. Abg. Osann hält die vorgebrachten Bedenken nicht für Gespenster, sondern für berechtigt. Die Eigenthnmsfrage müsse erst festgestellt werden, ehe gebaut werde. Wie die Stiftungs-Urkunde aufzusassen sei, hänge lediglich von der Ansicht des regierenden Großherzogs ab. Großherzog Ludwig IV. habe die Sammlungen stets als fein Eigenthum betrachtet. Nach dem sei Vorsicht am Platze. Seiner Ansicht nach könnten die Sammlungen nicht veräußert ober zurückgezogen werden. Die Vermuthung, daß mit dem Räumen des Museums größere Ausgaben entstehen werden, fei kein Phantom. Dem Vernehmen nach beabsichtige der jetzige Großherzog, die frei werdenden Räume mit besonderer Pracht auszustatten. Er werde nicht für derartige Ausgaben zu haben sein in einer Zeit, wo Handel und Gewerbe schwer zu kämpfen haben. Er werde trotzdem für den Bau stimmen, weil er anerkenne, daß es die Aufgabe des Staates fei, für Kunst und Wissenschaft zu sorgen. Zu Nebenbahnen habe man hohe Beträge bewilligt, auch für die Kirchen in Worms und Oppenheim seien erhebliche Opfer gebracht worden und neuerdings stehe eine Forderung von 600000 Mk. für das kurfürstliche Schloß in Mainz bevor. Diesen Leistungen gegenüber dürfe Niemand zaudern, für die Forderung zu stimmen, umsomehr, als das ganze Bauwerk unter der Hand eines hessischen Landsmanns von bedeutendem Ruf ausgeführt werden soll. Staatsminister Finger weiß von den prachtliebenden Plänen unseres jetzigen Großherzogs nichts. Wo solche hervor treten würden, könne die Kammer ja Stellung dazu nehmen. Seit 1830 seien für Erwerbungen vom Lande 426896 Mk. verausgabt worden. Diese seien Landeseigenthum. Von der richtigen Verwendbarkeit des Museum hänge auch die Bliithe unserer BildungSanstalten ab. Daß man in einer Zeit der wirthschaftlichen Noth lebe, fei nicht zu bestreiten, insbesondere treffe dies bei dem Gewerbestand zu. Gerade der Bau des Museums biete demselben Gelegenheit zu einem Verdienst. Bezüglich der Hosbibliothek könne er erklären, daß er es für moralisch unmöglich halte, daß dieselbe aus dem Schloß entfernt werde. Abg. Jöst wünscht, daß man heute noch eine Vereinbarung über die Eigenthnmsfrage der Sammlungen treffen werde. Erst wenn dies ganz bestimmt feststehe, werde er und seine Genossen für die Vorlage stimmen. Abg. Ullrich wünscht ebenfalls die Eigenthumsfrage erst geregelt, da sonst die ganzen Verhandlnngen in der Luft liegen. Abg. Wolfs kehl wundert sich, daß man dem Groß- herzoglichen Haus mit aller Gewalt ein Recht inter- pretiren wolle, das ihm gar nicht zustehe und auch nicht beansprucht werde. Er begreife überhaupt nicht, wie man sich in eine Sache hineinarbeiten könne, die gar nicht bestehe. Abg. Metz-Gießen stellt einen Antrag, wonach das Eigenthumsrecht an den Sammlungen feftgefteUt und die freie Benutzung derselben durch das Publikum gesichert werden soll. Abg. Schmidt will diese Rechte von Seiner Königlichen Hoheit dem jetzigen Großherzog ausdrücklich anerkannt haben. Abg. Schroeder erklärt, daß er das Mitglied des Ausschusses fei, das feine Ansicht noch abgegeben habe. Nach den Erklärnngen des Staatsministers untN nach Durchsicht der von ihm durchgesehenen Stistungsnrkunde habe er die Meinung, daß es sich zweifellos nm ein Famil ic n - Ei gcn - thum handelt, daS auf ewig zum Besten des Landes gegeben ist und vom Lande in entsprechender Weise benutzt werden kann und soll. Die durch den Mund des Herrn Staatsministers in gleichem Sinne abgegebene Erklärung lasse alle rechtlich von ihm erhobenen Bedenken schwinden. Zweifel hege er nur, ob man mit der geforderten Summe anskornmen werde und bittet den Professor Messel hierüber um Auskunft. Baumeister Professor Messel erwidert, daß er sehr wohl glaube, daß auch die geplante Erhöhung des Gebäudes mit der beantragten Summe durchzeflihrt werden könne. Staatsminister Finger erklärt nochmals, das Museum sei eine Staatsanstalt und mit dem Lande ganz und gar verbunden und unveräußerliches Gut des Landes. Er wiederhole dies nochmals und bekräftige es mit feinem Gewissen. Wer jetzt noch im Hause zweifele, der thne dies mit besonderer Absicht. Abg. Bär ist gegen den Bau, weil 1866 die Preußen das Zeughaus geplündert und bestohlen haben. Er wird wegen dieses unparlamentarischen Ausdrucks zur Ordnung gerufen. Abg. Haas als Berichterstatter empfiehlt dem HanS die einstimmige Annahme, um zu zeigen, daß im Lande Hessen noch Sinn für Kunst und Wissenschaft vorhanden sei. Nach erfolgter Abstimmung wurde hierauf der geforderte Betrag von 1500000 Mk. für das Museum mit 34 gegen 14 Stimmen genehmigt, mit dem Anfügen, daß das Museum als unveräußerliches Landeseigenthum zu betrachten sei. Damit wurde die Sitzung geschlossen. Deutscher Reichstag. 78. Sitzung. SawStag, den 27. April 1895. Das Haus erledigt einige Necknungssachen, versagt die Genehmigung zur Strafverfolgung des Abg. Sigl und setzt sodann die erste Berathung der Novelle zum Branntwetnsteuergef e tz fort. Abg. Graf Stolberg-Wernigerode (b. k. Fr.) erklärt sich einverstanden mit der erhöhten Belastung der Melassebrennereim und auch mit den höheren Ausfuhrprämien. Eventuell würde es sich empfehlen, bm Bundesrath zu ermächtigen, die Ausfuhrprämien nach Bedarf zu ermäßigen oder zu erhöhen. ES fei nicht möglich, aus einmal der ganzen Landwirthschast Hilfe zu Theil werden zu lassm. Jedenfalls erstrecke sich die Hilfe, welche dieses Gesetz bringe, nicht nur auf die großen Brenner, sondern auch aus die kleinen Land- wirthe. Schließlich habe er den Wunsch auSzusprechm, daß die Entschließung über die Vorlage möglichst beschleunigt werde, um der bestehenden Beunruhigung ein Ende zu machen. Abg. Richter (frs. Vp.): Wohlwollen für die Landwirthschast haben wir wohl Alle. Hier entsteht nur die Frage: wem wird gegeben und wem wird genommen - Und da mutz die Antwort lauten: den Consumenten und der Reichtzkasse wird genommen, um den Großbrennern zu geben! Das ganze Gesetz hat den Zweck: die Ein- nahmen zu vermindern und die Ausgaben zu erhöhen! Und als nothwendibe Folae wird sich die Tabaksabrikatfteuer ergeben. Tas mögen sich alle Diejenigen gesagt sein lassen. die sonst vielleicht geneigt wären, dieser Vorlage zu;ufttmmen. Redner vertheidtgt dann das Melassebrennen, gegen welche» man vorgehe, als wäre es ein Verbrechen, Melasse zu brennen- Dos; der tiartoffdbau zurück- g-gangen sei, sei unzutressmd. Aus 1OOO Einwohner kommen allerdings heute etwa» weniger Hectare ^cartonelbau, als früher. Aber ist denn das nicht natürlich ' Die Bevölkerung wächst doch bei uns zusehends, aber das Areal wächst doch nicht. Der Herr ^chatz- secretär hat gestern die Rmtadlität der Brennereien und des Kartoffelbaues möglichst niedrig dargestellt. Aber die Breslauer Handelskammer hat die einschlägige Berechnung in den Motiven und in den Ziffern falsch nachgewtesen. In Wirklichkeit bringt der Cmttier Brennkartoffeln Dank der LiekeSgabe zwei Mark Reingewinn. Der ganze Gesetzentwurf beruht auf ganz falschen Unterlagen. Und auch der dess lben wird nicht erfüllt, so namentlich auch nicht in Hinsicht auf die erwartete Steigerung deSExports durch die Prämien. Abg. Paasche (ntl): Ramen« meiner Freunde habe ich zu erklären, daß wir — nachdem der Herr Schatzsecretär gestern in erster Linie den aararischen Character der Vorlage betont hat — und weil wir die Roth der Landwirthschaft anerkennen, der Vorlage große Sympathien entgegenbringen. — Auch den Grundgedanken der staffelförmigen Brennsteuer billigen wir. Aber nicht mit allen Einzelheiten der Vorlage sind wir einverstanden. Besonders gefällt uns nicht die dtsierenttelle Behandlung der landwirthschastlichen und der gewerblichen, sowie der Melasse-Brennereien. DaS ist unS sogar unannehmbar und es sollte auch den Herren rechts Bedenken ein- flötzen, weil es der Vorlage einen im schlimmen Sinne agrarischen Eharacler verleiht. Redner macht sodann Bedenken geltend gegen die Erhöhung der Ausfuhrprämien. Er hone, so schließt er, daß es gelingen werde, in iftr Commission die Ungerechtigkeiten der Vorlage zu beseitigen ohne Schädigung des eigentlichen Zweckes derselben. Abg. Pachnicke (frs. VgO will angesichts der mancherlei auch auf der Rechten erhobenen Bedenken die Hoffnung nicht ausgeben, daß die Vorlage nicht Gesetz werde. Schon jetzt sei der Branntwein mit 500 bis 600 pCt. seines eigentlichen WertheS besteuert und da entstehe doch die berechtigte Frage, ob man einen bereits so stark belasteten Perbrauchsgegenstand noch weiter belasten dürfe. Roch durchschlagender erscheine aber das weitere Bedenken, daß — wie ja auch die Herren Gamp und Paasche gemeint hätten, diese Vorlage eine Hebung deS Exports voraussichtlich nicht zur Folge haben werde. Die Vorlage stelle sich nur als Vorstufe für das Monopol dar. Im Lande verfolge man den Soctalismu», hier züchle man ihn. Er und seine Freunde würden eine solche Jnteressenpolittk nicht mitmachen. Abg. Szmula (Ctr) giebt der Hoffnung Ausdruck, daß eS in der Commission durch Zugeständnisse von jeder Seite zu einer Ber- ständtgung über die Vorlage kommen möge. Abg. Holtz-Parltn (Rp.) constattrt zu seinem Bedauern, daß die Vorlage heute im Allgemeinen eine weniger günstige Be- urtbtllung gefunden habe, als gestern. Auf daS Gerede von der LteoeSgabe etnzugehen, fei überflüssig, denn daran glaube im Lande doch Niemand mehr. Auch mit den Einzelbesttmmungen der Vorlage erklä t sich Redner im Allgemeinen einverstanden. Schatzsecretär Graf Posadowsky tritt noch den mancherlei gegen die Vorlage erhobenen Einwänden entgegen. Damit schließt die Debatte und die Vorlage geht an eine besondere Commission. Das Hau« vertagt sich auf Montag 1 Uhr: Binnenschiffsahrts- und Flößereigefetz in zweiter Lesung. Schluß b'/e Uhr. Deutscher Reich. NN. Darmstadt, 27. April. Die Ankunft Seiner Majestät des Kaisers in D arm st a dt-erfolgte gestern Abend um 6 Uhr. Mit dem Glockenschlag dampfte der stattliche Kaiser« zug, geführt von Obermaschtnenmeister Becker, in den Bahnhof der Main «Neckar «Bahn, woselbst sich Seine Königl. Hoheit der Großherzog, Prinz Wilhelm von Hessen, Prinz zu Holstein, der neue Divisionär von Goßler, der Preuß. Gesandte und seine Gemahlin und andere hohe Militärs eingefunden hatten. Da Se. Majestät militärischen Empfang nicht gewünscht hatte, war eine Ehrencompagnie und EScorde zum Empfang nicht commandirt. Sofort nach dem Halten des ZugS ent» stieg der Kaiser seinem Salonwagen und eilte auf Se. Kgl. Hoheit den Großherzog zu, wobei er ihm kräftig die Hand schüttelte und ihm beide Wangen zum Kusse bot. In der herzgewinnendsten Weise begrüßte hierauf der Kaiser den Prinzen Wilhelm von Hessen, sowie den preußischen Gesandten, mit deffen Gemahlin und Tochter er sich lebhaft unterhielt, sowie sämmtliche anwesende Offiziere, denen er sämmtlich die Hand reichte und sie begrüßte. Zum Empfangssalon der Main-Neckar-Bahn von Sr. Königl. Hoheit geleitet, bestieg der Kaiser mit dem Großherzog einen vierspännigen Wagen a la Daumont und fuhr unter den Hochrufen und Tücher« schwenken eines nach vielen Tausenden zählenden Publikums in daS Großh. Palais am Wilhelminenplatz, woselbst er zunächst seine Großmutter, die Königin von England, und Prinzessin Beatrice, sowie die junge Großherzogin begrüßte. Bon hier aus fuhr der Kaiser mit dem Großherzog, überall mit Hochs begrüßt, nach dem Refidenzschloß, woselbst der Kaiser Wohnung genommen hat. Im Gefolge deS Kaisers befand sich Generallieutenant von Plesien, Legationsrath von Kiderlen-Wächter, Generalarzt Dr. Leuthold, Hofmarschall Freiherr von und zu Egloffstein, Oberst von Scholl, Major Graf von Moltke und Major von Jacobi. Um */a 8 Uhr begab sich der Kaiser nach dem PalaiS am Louisenplatz, wo- selbst die Königin von England wohnt. Dort fand Familien- und MarschallStafel statt. Um 10 Uhr wurde von den Mitgliedern des Großh. HoftheaterS daselbst daö Lustspiel von Bendix „Die zärtlichen Verwandten" zur Aufführung gebracht. Um 11 Uhr fuhr der Kaiser inS Großh. Residenz« schloß zurück. Berlin, 27. April. Die WahlprüfungS-Eom- Mission deS Reichstages beschloß, die Wahl des Abgeordneten Reibnitz (Wahlkreis Gumbinnen-Tilsit) zu beanstanden und den Reichskanzler zu ersuchen, durch die preußische Regierung Beweis erheben zu laffen. Frankfurt a. M., 27. April. Die „Frankfurter Zeitung" meldet aus Paris: Heute früh fand ein schrecklicher Unglücks fall in B ouzey bei Epinal (Vogesen) statt. DaS Reservoir de« OstcanalS brach plötzlich durch und verursachte ungeheure Verwüstungen. Viele Häuser in den umliegenden Ortschaften wurden weggeriffen. 38 Menschen kamen umS Leben, 40 wurden weggeschwemmt und werden noch vermißt. Der Schaden beträgt mehrere Millionen. Der Minister ordnete telegraphisch Unterstützung der betroffenen Familien an. Die Eisenbahn« Berbindungen find gänzlich gestört. Hofgeismar, 27. April. Amtliches Äahlergebniß der Reichs r ag S « Ersatz wähl im Wahlkreise Rinteln- Hofgeismar-Wolfhagen: Don inSgefammt 9246 abgegebenen giltigen Stimmen erhielt Dr. Vielhaben (deutsch- social) 5029, v. Wächter (Socialdemokrai) 2265, Souchay (nat.-lib.) 1245, Dr. Virchow (freis. DolkSp.) 502 und Martin (hessische Rechtspartei) 164 Stimmen. Dr. Vielhaben ist gewählt. Neueste Wolffs telegraphisches Correfpondenz-Bureau. Hamburg, 28. April. Fürst Bismarck erwiderte den „Hamburger Nachrichten" zufolge auf die Ansprache des Führers der Deputation des GefammtauSfchuffeS deS Verbandes alter EorpSftudenten, HanS v. Hopfen, mit herzlichstem Dank für die ihm durch Errichtung eines Denkmals auf der Rudelsburg, welche ihm auS feiner Jugend wohlbekannt sei, zugedachte Ehrung. Der Ausspruch DanteS: „Kein größerer Schmerz, als in der Zeit deS Unglücks zurückzublicken auf die glückliche Zeit" — fei unwahr, wenigstens bei ihm. Er finde jetzt, wo er krank und matt sei, in dem Rückblick in eine glückliche Zeit Ruhe und Frieden. Nicht hohe Stellung mache glücklich, sondern Gesundheit. Er sei nie herrschsüchtig und ehrgeizig gewesen, sondern immer nur diensteifrig. Es sei ihm immer werthvoller gewesen, Niemandem zu gehorchen, als Anderen zu befehlen. Doch habe er seinem alten Könige mit Liebe gehorcht. Auf sein CorpS- verhältniß übergehend, äußerte der Fürst, die schwarzen Punkte seiner Jugendzeit finde er doch in diesem Verhältniß. Er hätte mehr gearbeitet und weniger Schulden gemacht, wenn er nicht im Corps gewesen wäre. Der heutige LuxuS der CorpS sei eine betrübende Thatsache. Er würde aber dennoch auch heute in ein CorpS eintreten. Man halte dort einigermaßen zusammen. Die durch die CorpS geknüpften Bande seien fester als andere, welche später vielfach zer- riffen. — In seiner Erwiderung auf die Adreffe der Oldenburger betonte der Fürst die hohe Bedeutung der Land- wirthschast als ersten Gewerbes Deutschlands. Wenn die Landwirthe zusammenhalten mit Ruhe und Besonnenheit, so würden sie mit der Zeit auch erreichen, daß sie als die erstgeborenen Kinder deS Landes und des Volkes anerkannt und berücksichtigt werden. Wenn die Landwirthschaft etwas gewinn- reicher würde, so würde auch das jetzt noch vorhandene Ein- fuhrbedürfniß für Getreide schwinden. Noch mehr sei daS in der Viehzucht der Fall, die man noch leichter gegen die Uebermacht ausländischer Zufuhr schützen könne. Depeschen deS Bureau „Herold". Darmstadt, 28. April. Gestern Abend 8'/, Uhr fuhr der Kaiser nach dem Palais am Louisenplatz, dem Absteigequartier der Königin, wo um 3s/4 Uhr Familien- und Marschalltafel stattfand. Später führten daselbst die Mitglieder deS HoftheaterS BenedixS Lustspiel „Die zärtlichen Verwandten" auf. Am Sonntag Vormittag legte der Kaiser im Mausoleum auf der Rosenhöhe einen Kranz nieder. Sodann besuchte er den Prinzen SolmS und wohnte dem Gottesdienste im PalaiS am Louisenplatze bei. Um 12 Uhr 7 Min. holte der Kaiser in Begleitung deS Großherzogs und der Prinzessin Beatrice am Main«Neckar-Bahnhof die Kaiserin Friedrich ab, welche mit dem Prinzen und der Prinzessin Friedrich Carl von Heffen eintraf. Um 2 Uhr fand im PalaiS am Louisenplatze Großherzogliche Tafel statt, woran der Kaiser, die Königin, die Kaiserin Friedrich u. s. w. theilnahmen. G. Darmstadt, 29. April. Der Kaiser ist heute Morgen um 7 Uhr nach Schlitz abgereist. Vorher, um 5 Uhr, ließ der Kaiser die gejammte Garnison alarrniren. Ließe», den 29. April 1895. * ♦ Ordensverleihung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 27. April dem Oberconsistorialrath und Superintendenten der Super- intenbentur Gießen Prälaten D. Victor Habicht das Comthurkreuz erster Klaffe des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen zu verleihen. * • Empfang. Seine Königliche Hoheit der Groß- Herzog empfingen am 27. April u. A. den Professor Dr. Sommer, Director der psychiatrischen Klinik in Gießen, den Oberförster Bücking von Büdingen. W. Ehrung für den Herr» Pralateu>ud Superiuteu- deuten Dr. theol. Victor Habicht. Zur Ehrung des Herrn Prälaten Habicht anläßlich seines 50jährigen Dienstjubiläums wird Herr Professor Dr. Stade morgen, dem Tage der offiziellen Feier des Festes, in Darmstadt als Vertreter unserer theologischen Fakultät, deren Doctor der Jubilar ist, ein auf Pergament gedrucktes kunstvolles Glückwunsch-Diplom Überreichen. — Bon der Stadt Grünberg werden Bürgermeister Zimmer, Dekan Pull mann und Gemeinderath Stammler dem Gefeierten den Ehrenbürgerbrief ihrer Stadt überbringen und gleichzeitig eine Glückwunschadresse behändigen, worin außer dem Stadtvorstand, der Kirchen- und Schulvorstand, sowie die Großh. Armencommisfion dem Herrn Prälaten Habicht gleichzeitig für sein segensreiches 11jährige» Wirken in Grünberg, in ihren Korporationen, denen er bis vor 25 Jahren als Vorsitzender angehörte, die Anerkennung und den Dank aussprechen. Der Ehrenbürgerbrief, welcher am Kops daS in Farben ausgeführte Wappen der Stadt Grünberg trägt, sowie die Glückwunschadresse find Meisterstücke der Buchdruckerkunst, auf Pergament in altdeutscher Manier gedruckt. * * Wir erhielten nachstehende Zuschrift: Die an- gekündigte RecitatiouS Serie bet Baronin K. C|enEerfei scheint sich eine- recht regen Zuspruchs zu erfreuen. — Wie wir erfahren, ist eS ihrer Thätigkeit und Umsicht gelungen, schon letzt, vor Beginn ihrer künstlerischen Leistungen, einen Beitrag zu Gunsten bei Vereins für die Armen« und Krankenpflege unserer Stadt, dem Vorstand abgeben zu können. — Die Vorträge der uneigennützigen Dame werden unS au» Mainz und auS Darmstadt als sehr gediegene geschildert« Wir scheinen in der Hoffnung nicht fehl zu gehen, wenn wir annehmen, daß dal finanzielle Erträgniß dem Verein mehr bringen wird, als man sonst in solchen Fällen gewöhnt ist. — Ein großer Gewinn zu Gunsten deS Vereins wäre zu erzielen, wenn die Nibelungen all Festspiel mit lebenden Bildern aufgeführt werden könnten. Wir bitten alle Die» jenigen, welche der Baronin beim Arrangement hilfreich zur Seite stehen wollen, in der Ricker schen Buchhandlung ihre Adressen bekannt zu geben. — Ein Auszug auS W. Jordan» Nibelungen ist von Baronin Osten-Sacken zum Festspiel eingerichtet worden. Wenn sich der Vorstand des Vereins für Armen- und Krankenpflege an die Spitze dieser Aufführung stellen würde, hätte man ohne Zweifel ein ausverkaufte» HanS mit einem bedeutenden Reingewinn, aber allein kann Frau Osten-Sacken eine so große Aufführung nicht leiten. Wer hilfreich die Hand bieten will, der melde sich in den nächsten Tagen. * * Brandstiftung l Vorigen SamStag Abend wurde von einem Forstgehilfen ein angetrunkener fremder Hausirer bei der Polizei cingeliefert, welcher im Verdacht steht, einen Haufen Reistg im Schiffenberger Wald angezündet zu haben. * • Diebstahl. Ein Taglöhner von hier wurde am vorigen SamStag verhaftet. Derselbe hatte ein Gartenhaus auf dem NahrungSberg erbrochen und einige Gegenstände daraus entwendet,- auch hatte er verschiedene Sachen darin demolirt. * * Gebrauchsmuster - Eintragung. Stopfbüchsendichtung, auS zwischen zwei Metallringen von trapezförmigem Querschnitt gelagerten konischen Ringen von rhombischem Querschnitt - Hugo BuderuS, Hirzenhain, 9. 3. 95. • • Ter «ittelrhemische Verband der evangelische» Arbeiter» Vereine wird sein diesjähriges verbandsfest auf dem Niederwald feiern. ‘ n. Reichelsheim i. d. W., 27. April. Mit dem ab- gelaufenen Geschäftsjahr kann unsere Molkereigenossenschaft recht wohl zufrieden sein; den» e» wurde darin ein Gewinn von 19573 Mk. 28 Pfg. erzielt, welcher nach Abzug der satzungsmäßigen Abschreibungen unter die Genossen nach Maßgabe deS gelieferten MilchquantumS vertheilt werden wird. Für gelieferte Milch wurden 137 495 Mk. 10 Pfg. bezahlt und für Molkereiproducte 171 511 Mk. 82 Pfg. eingenommen. DaS GefchäftSguthaben der Genossen beträgt 11 775 Mk., die Sicherungseinlage derselben einschl. der Zinsen 19 229 Mk. 57 Pfg., der Reservefond 2424 Mk. 60 Pfg., die Betriebs- rücklage 2375 Mk. 60 Pfg. Die ordentliche Generale Versammlung ist für den 5. Mai anberaumt. § Bom höheren BogelSberg, 26. April. Seit einigen Tagen ist hier mit dem Ausfäen deS Hafers begonnen worden, auch die sonstigen Feldarbeiten haben ihren Anfang genommen. Die Witterung ist seit einigen Tagen sehr günstig für die Entwickelung der Vegetation, warmer Sonnenschein mit Regen wechseln ab; der Wintersaat kommt diese Witterung sehr zu Hilfe und können wir nun doch noch auf eine gute Roggen- und Weizen-Ernte hoffen. Die Wiesengründe zeigen einen bedeutenden Wuchs. — Erwähnt sei an dieser Stelle auch, daß in der Nähe von Volkartshain (Kreis Schotten) im sogenannten Salzwäldchen in einem jungen Fichtenbestand der Schnee noch zwei Meter hoch liegt. VemHcbtci. * Frankfurt a. M., 26. April. Im Jahre 1894 wurden 67 Ehen rechtskräftig geschieden und bei 95 Eheschließungen wurden 108 voreheliche Kinder * Nach einem Berichte der Londoner Laudwirthfchaftliche» Gesellschaft sind in England im vergangenen Jahre für 14 Millionen Pfund Sterling Butter, Eier und Früchte eingeführt worden, welche Zahl beweist, welche» wichtige Absatzgebiet Britannien für solche Produkte bildet. An der Lieferung beteiligen sich so ziemlich alle Länder der Welt, nächst den europäischen Ländern besonder» Australien. (Mit- getheilt vom Internationalen Patentbureau Carl Fr. Rejichelt, Berlin N.-W.) ' Eine heitere Geschichte wird vom Bischof von Westminster erzählt. Trat da jüngst Jemand auf ihn zu und sagte ihm: „Reverend, wissen Sie, daß ich Ihnen einen herzlichen Gruß von meiner Mutter auözurichten habe." Der Bischof, der ungemein kurzsichtig ist, da» er aber nicht merken lassen will, that sehr erfreut und rief in jovialem Tone: „So ? Na da» freut mich. Lebt die alle Seele noch? Wie geht eS ihr ? gut? wa»? Na geben Sie nur Acht auf sie, s geht nicht» über eine gute Mutter." Sprach», klopfte dem Andern auf die Schulter und ging. Wie wurde ihm aber, al» er erfuhr, daß der „Andere" fern Anderer al» der Herzog von Connaught, und „die alte Seele" die Königin von England war! ~ • Der Baler de» Präsidenten. Londoner Blätter melden: Don dem originellen Präsidenten de» Tran»vaal», Krüger, oder, wie ihn feine Mitbürger nennen, „Dom Paul", wird folgende Anecdole erzählt: vor nicht langer Zeit besuchte der Herzog von Abercorn den Präsidenten. Der Herzog fand e» nöthig, Oom Paul mitzulheilen, daß er zwanzig Jahre lang Parlament»«Abgeordneter und fein Vater irischer Dizekönig gewesen sei. „Ach", erwiderte Oom Paul, „da» ist gar nicht». Mein Vater ist Schaf Hirte gewesen." • Zu viel Eifer. In der spanischen Hafenstadt Alicante wurde kürzlich eine neue „Zarznela" (Schauspiel mit Musik und Gesang), die vielen Anklang sand, zum ersten Male anfgesührt. Der Kapellmeister Moncayo bhighrte, durch den Beifall hingerissen, mit solchem Nachdruck, daß der Taktstock seiner Hand entglitt und birect in da» Auge der Primadonna Frau Medina geschleudert wurde. Der Schlag l'Mita? T “« ‘6 bew »it Än.5 * M m“ lfL *1 »t l i\tU 'Sernrvt hHhti* u8 aus W cy"kytt »7«?r \ für ' " ««btthuft,! '6|* «Mn f«nn melbe sich in btn war so heftig, daß die Sängerin ohnmächtig vor Schmerz zusammenbrach und die Vorstellung abgebrochen werden mußte. • Bei einer Gemälde-Ausstellung. Galleriebesucher: „Weshalb müssen denn die Besucher ihre Stöcke und Schirme abgeben?" — Portier: „Wissen 8, sonst könntS vorkommen, daß bei gewissen Bildern daS Publikum nach dem Maler fragt und ihn dann durchhauen thät'" Barometerstand. Witterung» «nrrfichteir am 29. April Mittags 12 Uhr (Wetterhäuschen in der Südanlage). Thermometer r wio. 4- ?o R., max. 4- 130 R. Hygrometer: Neigung für trocken, lern les« M bst VarameMestal. |»t b« 6t«rt w mshu^hmdm Tages ex. Rohseidene Bastkleider Mk. 13. 80 bis 68.50 per Stoff z. compl. Robe — Tubbofb und Shantong-Pongees — sowie schwarze, weiße und farbige Henneberg-Seide von 60 Pf. bis Mk. 18.65 p. Met. — glatt, gestreift, carrtrt, gemustert, Damaste rc. (ca. 240 versch. Qual, und 2000 versch. Farben, Dessins rc.), porto- und steuerfrei Ins Haus. Muster umgehend. 197 Seiden-Fabrik 6. Henneberg (k. k. Ho«.), Zürich. Die Rentabilität jeder maschinellen Anlage wird bedeutend erhöht durch Aufstellung eines ökonomisch arbeitenden Betrtebsmotors. Als sparsamste Betriebsmaschtnen sind die Locomobtlen mit auSz iehbaren Röhrenke.sseln von R. Wolf in Magdeburg-Buckau bekannt u. zu Tausenden in allen Zweigen der Industrie und Landwirthschast verbreitet. GeringerBrennmatertal- verb rauch, große Leistungsfähigkeit u. Dauerhaftigkeit sind die Hauptvorzüge dieser Maschinen, vermöge deren sie nicht nur auf allen deutschen Locomobil-Concurrenzen stets den Sieg daoongetragen haben, sondern auch auf zahlreichen Ausstellungen (u. a. in Chicago) mit den höchsten Preisen ausgezeichnet sind. [706 Tausendfaches Lob, notariell bestät., über den Holl. Tabak von B. Becker in Seesen a. H. Ein 10 Pfd. - Beutel fco. 8 Mk. hat die Exp. d. Bl. etngesehen. 7830 M Seidenstoffe d'rekt aui der Fabrik von von Elten & Keussen, Crefeld, in jedem Ma ab 'U beziehen. Schwarze, farbige u we.be Seidenstoffe, Lammte^ Plüsche und BelvetB. Man verlange Muster mit Angabe des «ewünfchtex ya8^btoUxbt001t n* Mxtx btt ^d-ch steht, gezündet zu hüben, ^toutbtam bongtn ttSa^6u6 auf btm flenftänbe bataus tut» Kn darin bemolht. Slopsbüchsendichtung, ' apezförmigem Quer- lnbischemOuttschuitt/ rvavgelW« Wetzen andSsesl aus btm nil. Mit dem ab« olkereigenossen- s touxbt darin tin Ge» vrlchn nach Abzug btr iit Genossen nach Maß- tttheilt werden wird. Mk. 10 Pfg. bezahlt 82 Pfg. eingenommen, bettägt 11 775 Mk., )er Zinsen 19229M. 10 Pfg., die Betriebsordentliche General, räumt April. Seit einigen ers begonnen toorben, en ihren Ansmtz u To-ru sehr wamtr Sonnenschein kommt diese Witterung och noch aus eine gute )ie Wiesengründe zeigen iei an dieser Stelle auch, [Kreis Schotten) im igen Fichtenbestand der t. «Ä Kinder legitimirt._____ sgerLaodvirthschasilichu «8*«» I ' er, Eier und M, »* rt* bUC« bild-t. » >»« auittahen. (» Mureau 15' vom Bisch°s irs«? ff« •»«/'* 1 b' , । in jotialrnt u°d 11 m 0tik - *L, unb t* l‘ tobM" lr; »- w " ? bk » »fr “nb " n, Kr-K Bekanntmachung. Amtliche BerkaufSstellen für Postwerthzeichen bestehen: in Gießen bei Frau L. Kelkhof Wittwe, Westanlage 2. „ Herrn Christoph Bieker, Neustadt 55. „ „ Eduard Niemer, Wolfstraße. „ „ Conrad Roth, Wallthorstraße. „ „ Philipp Stier, Schulstraße. „ „ Jacob Hengst, Ltcherstraße 20. „ „ Heinr. Becker, Löwengasse. „ „ Gustav Sonntag, Neuen Bäue. „ „ Johann Seibel, Frankfurterstraße 62. in AUendors (Lahn) „ „ AltenrBuscck „ Annerod „ „ Garbenteich „ „ Grüningen „ „ Hausen „ Klein-Linden „ „ Lützellinden „ „ Rödgen „ Steinberg „ „ Trohe „ Watzenborn „ „ Beuern (Hessen) „ „ Leihgestern „ „ Hörnsheim „ Hochelheim „ Großen-Buseck „ „ Oppenrod „ Burkhardsfelden „ „ Heuchelheim „ „ Krofdorf „ Gleiberg „ „ Launsbach „ „ Wißmar „ „ Langgöns „ Langsdorf „ ii H „ Birklar „ „ Muschenheim „ „ Bettenhausen „ „ Reiskirchen „ „ Bersrod „ „ Winnerod „ „ Bollenbach „ „ Saasen „ Ltndenstruth „ „ Hattenrod „ „ Rodheim a.Bieber „ „ Bieber „ Crumbach „ „ Fellingshausen „ „ Frankenbach „ Königsberg „ „ Vetzberg ,. „ Steinbach (Hessen) „ Albach „ Wilhelm Haas, Bletchstraße. „ H. A. Sack, Neuenweg 58. „ Gastwirth Wagner. „ Anton Dillmann. „ Wirth Wiesner. „ Wirth Schmidt. „ Moses Engel. „ Kaufmann Fink. „ Philipp Lenz. „ Georg Allendörfer III. „ Wilhelm Balser. Frau Heuser Wittwe. Herrn Ludwig Schwarz. „ Kaufmann Dreyfuß. „ Löb Isenberg. „ Jacob Bender. „ Johannes Schmidt, Kaufmaim. „ A. Jung, Gastwirth. „ Theodor Hahn, Kaufmann. „ Konrad Petri, Gastwirth. „ Theodor Hofmann, Bürgermeister. „ Kaufmann Karl Krletltng I. Frau Philipp Rinn Wittwe, Krämer. Herrn Philipp Feuser, Gastwirth. „ Friedrich Pfaff, Gastwirth. „ Philipp Bechtold, Krämer. „ Kaufmann Georg Repp. „ Christian Köhler IV. „ Hermann Klippstein. „ Nathan Stiefe l. „ Bürgermeister Roth. Frau Joh. Gg. Müller, Wittwe. Herrn Jakob Becker I. „ Bürgermeister Böcher. Heinrich Schmidt. „ Wilhelm Wagner II. „ Wilhelm Schepp. „ Ludwig Menz. „ Heinrich Seipp VII. „ Kaufmann Wilhelm Strackbein. „ Gottlieb Jung, Gastwirth. „ Jacob Waldschmidt V. „ Philipp Weber, Gastwirth. „ Theodor Geller, Gastwirth. „ Bürgermeister Scherer. „ Kaufmann Isaak Michel. „ Julius Karl Keßler, Specereihändler. „ Daniel Schmidt, Gastwirth. Die amtlichen Verkäufer sind vertragsmäßig verpflichtet, stets einen angemessenen Dorrath an Postwerthzeichen zu führen und die einzelnen Marken zu keinem höheren, als dem Betrage ihres Werthes an das Publikum abzulassen. Im Allgemeinen hat der Verkauf während der ganzen Zeit, in welcher das Geschästslocal des Verkäufers geöffnet ist, stattzufinden, jedenfalls aber innerhalb der für den Verkehr mit dem Publikum festgesetzten Dienststunden der Postanstalt. Gießen, 1. April 1894. Kaiserliches Postamt. Ritsert. Entgegnung. Auf die Bekanntmachung des Herrn tz. Kanau im Gießener Anzeiger Nr. 98 haben wir Nachstehendes zu erwidern: 1) /LL «ft daß die hiesige Religions- Uuwilyi^ gesellschaft eine ptitoate ist, da dieselbe schon vor sieben Jahren von Allerhöchster Stelle Corporationsrechte erhalten hat. 2) Es ist unwahr, nur Rabbiner der genannten Gesellschaft ist, er ist vielmehr aus einem von Herrn ß. Kanau vertretenen Landjudenschaft sich gebildeten Cultusverein, welchem bereits mehr als 300 Familien angehören, gewählt worden und im vollsten Umfange seiner Amts- Ihätigkeit anerkannt. 3) Müssen wir Herrn Kanau jedwede Berechtigung And Einmischung in unseren Religions-Angelegenheiten ab- ßprechen. 3929 Gießen, den 29. April 1895. Aer KorStztndt der israelitischen Leligjousgesellschaft und des kultus- aereins |nr Wahrung der religiösen Ivtereffen des Iudenthums in der Pronins vberheffen. I. Grünewald. Verding. Die Lieferung von 7600 qm Basalt- oder Dolerit-Reihen- fteineu zur Pflasterung der Hafenstraße soll vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen im Geschäftszimmer Nr. 2 zur Ansicht auf und werden zum Preise von 1 Mark verabfolgt. Die Angebote find bis zum 9. Mai d. I., Bormittags 10 Uhr, daselbst einzureichen, zu welchem Zeitpunkt die Eröffnung derselben stattfindet. 3906 Zuschlagsfrist 14 Tage. Cassel, den 26. April 1895. Das Slsdlbsusml der Residenz. Bekanntmachung. Samstag den 4. Mai 1895, Vormittags 11 Uhr, kommen im Pfandlocale zu Homberg an der Ohm 150 Stück ßreissügendtötter, von welchen 100 Stück je 55 cm und 50 Stück je 50 cm Durchmesser haben, gegen Baarzahlung zur Zwangsversteigerung. Der größte Theil der Sägenblätter ist unbenutzt. Metz, 3915 Gerichtsvollzieher i. Homberg a.d.Ohm. ML Schlachthaus. Freibank. [3871 Heute und morgen: Ochsenfleisch nicht ladenrein, pr. Pfd. 50 Pfg. Bilanz. Activa. vtc Kassebestand .... 8538.48 Waarenbestand . . . 11945.59 Inventar . '. . . . 272.50 Debitoren..... 982.93 Rückständige Mitglieder- Beiträge .... 50.— 21789.50 Passiva. Darlehen .... Creditoren.... Mitglieder-Antheile . Reservefonds . . . Betriebsrücklage . . Capitalconto . . . Mitgliederstand Ende 1893 . 177 Zugang in 1894 ..... 6 Abgang „ „.........3_ Mitgliederstand Ende 1894 . 180. Watzenborn-Steinberg, den 31. December 1894. je 3500.- 10495.03 1850.- 990.56 2727.45 2226.46 21789.50 randwirthschastlicher Elmsum-vereiu [eingetragene Geuoffenslhast mit unbeschrankter jaftpfiicht) zu Aabenboru-Steinberg. Der Vorstand: 3928 Hirz.Schäfer.Leicht. Verdingung. I Zum Erweiterungsbau der Zeug-j ö Verpachtung. haus-Kaserne in Gießen sollen öffentlich verdungen werden: 1) die Erd-, Maurer-, Asphalt- und Steinmetz-Arbeiten; 2) die Zimmer- und Stakerarbeiten; 3) die Schmiedearbeiten; 4) die Dachdeckerarbeiten; 5) die Klempnerarbeiten. Angebotformulare sind gegen Bezahlung von der Garnison-Verwaltung in der neuen Kaserne zu beziehen, woselbst auch die Verdingungsunterlagen zur Einsicht ausliegen. Die Angebote sind daselbst in verschlossenem, mit entsprechender Aufschrift versehenen Umschläge bis zum 10. Mai, Vormittags 11 Uhr, einzureichen, zu welcher Zeit die Eröffnung stattfindet. Cassel, den 27. April 1895. 3904 Baurath Gummel. Die Gemeindejagd von Launsbach soll auf 6 Jahre meistbietend verpachtet werden. Termin in meiner Amtsstube Freitag den 10. Mai, Vormittags 10 Uhr. In demselben Termin soll die Gemeindejagd von Dutenhofen auf 9 Jahre verpachtet werden. Pachtlustige, welche nicht persönlich im Termin erscheinen wollen, können ihre Gebote bis zum 6. Mai verschlossen und mit entsprechender Bezeichnung auf dem Couvert versehen, mir einsenden. Krofdorf, den 26. April 1895. Der Bürgermeister: 3933 Kleine. Große Schellfische in Eispackung frisch zu haben 3219]im ,Rebfio । 2995] Schön möblirtes Zimmer zu { vermiethen- ttirchftraße 2, 3. St. ! 3698] MSblirteS Zimmer sofort zu 1 vermiethen. Bahnhofstraße 28, n. I 3794] Freundlich möbltrteS Zimmer, mit oder ohne Pianino, zu vermiethen. ___________________Linderrplatz ». 3838] Ein elegant möblirtes Wohn» und Schlafzimmer billig zu vermiethen. _________»leichstraße 5, mittl. Stock. Aföbltrie Zimmer und Peufione« <4** we ist b. gr. Auswahl u. eing. Auskunft unentg. nach d. Wohnungsnachw.-Jnst. o. I« StiaSny, Bahnhosstr.lt, EckeKaplansg. Tägl.geöffn.8—8, Feiertags9—2 Uhr, zgu 3861] Schön möblirtes Zimmer zu vermiethen. Grünbergerflraße 8, part. 1856] Möblirtes Zimmer zu vermiethen L. MrohnhLnfer, MäuSburg 7. 3668] Möbl. Zimmer zu vermiethen, eo. mit Pension. Bleichstraße 13, part. 3734] Ein schönes unmöblirteS Zimmer zu vermiethen. M. Levi, Seltersweg^ 3791] MöblirteS Zimmer mit Cabinet zu vermiethen Wallthorstraße 15. 2766] Schön möblirtes Zimmer zu vermiethen. «sterweg 9, NebenhauS. 3816] Ein gut mSbl. 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Dachpappe, eine große Parthie, für Hallen und Gartenhütten billig abzugeben; auch übernehme ich das Anstreichen und Eindecken derselben mit Dachlack zum billigen Preis. 3914 Emil Noll, Dachdeckermeister, __Seltersweg 30._______ 3905] Eine wenig gebrauchte Dezimalwaage zu verkaufen. «irchenplatz 4. Vermittlungen. 8910] Kleines Logis zu vermiethen. »enstadt «ornblnmengaste 6. 2938] Freundliches Logis, 3 Zimmer mit Zubehör, per 1. Juli zu vermiethen. Näheres____________Lahnstraße 11» 2816] I« meinem Hause, Krank- fnrterstraße 12, ist der halbe Par- terresto» (2 große Zimmer mit be- fovderem Corridor und allem Zn- behör) zum I. Juli l. JA zu ver- mieth en. Rechtsanwall Holzapfel. Zum Besten des Vereins der Armen- und Krankenpflege. 3924 Recitaiiall Donnerstag den 2. Mai, punkt 8 Uhr, in Steins Garten. Zlaterog R. Baumbach. 6 Karten 10 Jt, 1 Karte 2.50, Stud. 1 zuh. i- d. Ricker'fchen U--B. 3827] Kinder!. Ehepaar sucht kleine freundl. Wohnung. 2 Zimmer. Cabinet, Küche und Zubehör. 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April 1895 Heinrich Hochreuther, Löberftrahe 2 1887 iu einem Jttnbe gesucht. Zu erfragen in dem 1. Vermiethbureau Frau Müller, Lahnftratze 10, n 3921] Ein brave« Dienstmädchen ge- 38071 Für meinen Sohn, it Reifezeuanih zum eins sucht. Sreuzplatz 15, in. 329»/. 000.001 Oesterr. Eredtt-Aclten D«rmst. Bk.-Actteo IM -ik 5>ic heutige •Hummer 106.05 9860 104.85 104.25 105.10 84.90 10310 25 65 81.10 35 6Q 102 0 000.00 102.00 101.90 106 50 10426J Unter Bezi aurtroflm wi lounnmbt A l- lasst». 4Vee/o Oesterr Silberrente 4°/o Ung. Sold-Rente 3°/o Portugiesen 6*/c Mexicaner 4°/n Monopol-Griechen von I Lein, Wallthorstratze 19. 37i7oHsmbrgr.Hyp.Bk.unkch.lS0K 3'/,7o Preuß Hyp. A. Bk. gen«6e< v° I1!? ergeben)! ein 3908 Bett, vlk ob ui Sk tu die Gro Rodhtim, Ich beehre mich, hierdurch mitzutheilen, daß meine Eiswagen vom 1. Mai ab regelmäßig fahren. Besonders hebe ich hervor, daß nur feinstes Criftatt Eis mm Verkauf gelangt, und bitte um geneigten Zuspruch. Bestellungen werden im „Frankfurter Hof" und „Hessischen Hof" entgegengenommen, woselbst auch Preislisten und Bedingungen erhältlich und. Hochachtungsvoll 3769] Ein tüchtiges, gewandtes Lade«« Mädchen sucht auf sofort Stellung, einerlei welches Geschäft- Nähere? in Coursbericht von Conrad Dietz, Bankgeschäft, Gießen, Schulstratze 10 Das Comite Anfang 4 Uhr Nachmittag. Berlin, üJTbe angtp nächst it!Q j tut Neuester vervollständigter Placat - Fahrplan enthalt, die Fahrzeiten der auf den Stationen <*iefl8en, Frankfurt a. M., Cassel, Marburg, Friedberg. Lollar, Fronhausen, Wetzlar, Coblenz, Deutz, Fulda, Alsfeld, Gelnhausen. Nidda, Stockheim, Gedern, Schotten und Laubach ankommenden und abgehenden Eisenbahnzüge, zum Preise von 80 in der Expedition des „Giessener Anzeiger“ vorräthig. — Der Fahrplan kann auch durch die Austräger des „Anzeiger* bezogen werden. Achtungsvoll Emil Noll, Dachdtckermeiller. NB. Alle in das Dachdeckergefchast einschlagende Arbeiten werden Tüchtiger Pferdeknecht gesucht. 3799 Carl Haas jr. b«tt. bit Mde 64 wird daß dir nach gewitstnen, s< po«. 4 und 7 M Zanern ui ]rgen die Ma Idinant zuk< ^ngb, diodh rnibHorloff, r-imtzten I pufltn übe Sießrn Oberhesfischer Geschichtßverein. A,sü«g nach Griinberg am 5. Mai 1895. Abfahrt in Gießen Mittags 12 Uhr 10 Mm., Ankunft 12 Uhr 47 Min. Gang nach der Warte. Besichtigung des AntonüerklosterS.^des Barfüßerklosters und des Diebsthurme». Durch das Brunnenthal nach dem SaffhruS ;um Hirsch. Restauration. 5 Uhr: VoNrag des Herrn Landgerichts - Directors Muth .über die Stadt Grünberg und bat Antoniterhau» daselbst-. 7 Uhr 30 Min. einfaches gemeinsame» Nachtessen. 9 Uhr 25 Min. Rückfahrt nach Gießen. Alle Freunde der Geschichte, auch die Tarnen, sind zur Theib nähme freundlichst eingeladen.______ Wohnungs Veränderung. Meiner werthen Kundschaft ;ur Nachricht, daß ich jetzt Leiters weg 30 bei Herrn Schneidermeister Lchomber wohne. (Eorpsiirntr gesucht. Neflectantcn wollen sich bis zuin 5. Mai auf dem tzorpshaus der Starkenburgia Coursbericht D0B J. Kurz & Co., Giessen, Hahnhofüraßk 63 Israelitischen Fest-Balle der Burgruine Stausenberg, Station Lollar, ladet 3846] Ein gewandte» »Ldche«, Bersicherungsbeftand am K. März K8SS: 67673 Millionen welches mit Kindern umzugeh n versteht, Mark. Ausgezahlte Bersicherungs - Lummen seit 1829: 1»M *«»'/« «lillion-n Mark. Mreter in («tc^n: 307 3828] Ein ordentl. Mädchen für । £au8. und Küchenarbeit v-r Mitte Mat ^Ms^Ein Mädchen von hier tagsüb^ ... «-«-«weg 9. II .u einem Kinde g? ' 2 ' ' 3898) Ein tückttgeS Dienstmädchen der Exped. b. Bl. sowie eine Waschfrau auf sofort gesucht. ----------------------- ~ :r— fff . *!**<>*. guinahin« jRctitaS»- ti. ei*01 •••int*11' irt« 11 Emil Schmall 83 Telephon 83. Tagesordnung: Sie Bedeutung des 1. Mai. 1 Referent: Herr Carl Orblx,^Stadtverordneter.__ Zur Deckung der Tagessosten wird freiwilliges Entrü« erhoben W6 Lonntag den 5. Mai, Anfanff V24 Uhr Nachmittags i in Röhrle’s Bierhalle, Wallthor: 3909 "» Mai-Feier „lll... mit Concert, Vorträgen und Tanz. MWT Sarten a 20 Pfg. und am Eingang zu haben. *K go/0 Oesterr. StaatSbahn v. 1886 92.40 1 4 o/o Eifeab. Rentmb. Obi. 3°/y Jtal. fteetlflir. Etfmb. 64.101 5®/o BuderuS Obi. von nur gut und billig ausgeführt.____________________________ _ Zu dem am 29. Mai <1. J. ftattsindenden 392z] Ein reinliches, zuverlässiges Lehrlingsstelle in einem Bank», Fabrik-, IJvUliUvlvö lldlllvlU Hausmädchen^'aussrau «*«.■» m «•»« D«». gesucht. Ludwigstraße 46, UI. E^ed. d. Bl. Näheres Reue BLue 17, 3. St. 13817 Frankfurter ' 8fM m Ol h . «teil' «Mifi ' n„ l °°b «nt It, »tll,. ttnm 8 'olu« m °°° 8ibtnb 3Vt°/o Frankfurter Hyp. Bk. 102.00 8,/i% Frkf. Hyp. Ered. D. 101.20 . _ . . 40/. DeutscheGrdsch.B.unk.b.1904 105.00 4®/0 Pomm Hyp.S.Bk.unk^.1904 31/,0/g dto. 101.20 4*/i°/o Franks. Landw. Ered. Bk. 3782] Junger SauSbursche, diesjähriger Konfirmand, zum sofortigen Eintritt gesucht. GettarswaO 33. Für mein «anufaeturtvaaren» ««schüft suche ich einen Lehrling mit guten Schulkenntntfsen. 3793] Loni» Wieasler, vxtzdach. Ein Bäckerlehrling Gesucht für Sommer ober Herbst XXXXXXXXXXIXIXIMXXXXXXXXXXX gegen hohen Lohn em solides, -----------7^-=----—----*5-5-------------L---- kräftig-- Mädchen, welch« gut (Gothaer Lebensverficherungsbank kochen kann. Näheres m der Exped. > ., _ ’ a , dieses Blattes. 383 i (älteste und größte deutsche Lebensversicherungsanstalt). ' Gesucht t» 38071 Für meinen Sohn, 15 5)ahre al1, -------------------------------------- Lehrttng«stcl?e^ m3 einem Bank-, Fabrik, Gebildetes Fräulein _______M. Levy, Schirmfabrik. Uaschillkll-Atrickerinncn aus dauernd gesucht. Off. mit Lohnanspr. erb. Reisevergütung. 3816 Gg. Appel, Maschinen-Strickerei in Hanau a. M. .2 tAnl. 106.50 4 Schwed. Obl. . 100.20 101. 0 v . Buenos Aires 4 Rudolfb. Gold 103.20 103.65 do....... 101.20 101.20 Gotthardbahn. 184.- 180. - 10., 05 3' , do....... 100.40 101.7« v. 1888 . . . 71.20 71.40 3 Ital. gar.E.B. 54.10 54.60 4 Gothunk. 1903 104 75 —.— Schwj. Eentral 138.40 135 80 3 97.95 98.— 5 Serb.Gld. Rte. 78.80 77.30 Si»beihrl.Ail. 3 Lwomeser. . . 57.70 57.90 liierst Obl Echw; Rordost 139.40 137 80 4 3* t Preuß. LonsolS do....... 106.10 105.05 106.05 io5.o: 5 4 do. Tad. Rte. Spanische Rte. 78.60 72.— 77.7< 73.5C do. S.-Brauns, do. Solms^Lich do.Isnb. Birst. Grfl. S.-Laub. 102 102 — 4 5 Sicil. v. 1891 ToScanische. . 85.- 92.50 85.95 92.70 5 1 BuderuS E W. Eisenb. Rtenbk. 102. - 105.60 102.— Itl.Mtttklmeer Pr. Henri Lxb/ 92.40 88.60 92.30 91 60 8 4 do....... Bad. St. Obl. v 1886 . . . 98.60 lu7 05 98.30 107.« 6 5 l l Türt.Zoll Obl. bo.conv.Lit.C. do. Lit.D. 102.10 26.10 1(2.10 26’- 3* Z 90.90 101.70 91.40 101.70 4 5 Ruff. Subwest Rjäsan NralSk Anatolische B- 103.— 103.35 98.90 103.35 103.95 97.25 ßtiK-Artir». DtscheRe,chsbk. Frankflr. Bank Berl.HdlSges. . Darmst. Bank. Deutsche Bank DiSct. Comm. Dresdner Bank Mitteld Er.Bk. Oeft.Crd. «nft. 161.65 160.95 172.- 158.20 150.- 18t.- 217.60 156 — 107.70 93P/, |tt|iiel. leih te Tre.-fntm. Bad. Th. 100 - 145.10 145 — 4 Bayr St. Obl. 107.20 107.15 4 Ung. Gib. Rte. 103.- 103.2t Äiffnb.-ltiiriL . Portug. v. 96 . 63.50 66.05 158.60 149.20 180.90 216.70 155.60 107.60 380*A A Bayer. Ih 100 151.31 151.75 37, 4 do. Eiib. Obl. Brem.St.'Rnl. v. 1892 . . . Hamb.St. Rte u. 1893 . . . Hesi. St. Obl. ..... 105.05 102.95 102.90 106.05 104.91 103.51 103.- 106.10 105- 1 4', 5 5' - bo.stron.-Rte. bo E B.Golb v. 1889 . . . Arg. inn. Kni. bo. auß.v.1888 ^htnesischeAnl. 98.25 105.95 52.— 42.65 107.30 98.45 106.- 42.45 110. - 4 4 4 3' Deuts»« Less. Ludw. v. 1868 69 . . do.v. 1874 . . bo. 0.1875 78 do....... 103.50 103.50 103.10 103.60 103.20 103.45 103.40 * 3 4 bo. v. 1889 . . Salon.-Mon. . IfMlWr. D. Grndschulb- bank V—VI do. i-n 63.50 64.- 105.— 100.70 101 20 36.05 65.80 105- 100.80 101 20 5 1 5 Donau Reg Eüln-Minden. Th. 100 Madrid . . Mein Th 100 Oesterr v 1860 119.50 144.30 142.50 132.90 119.60 144 90 48 35 142 tO 188.75 3' 104.85 4 Eflyptischeunif. 105.20 11 5.40 47 Homburger I. . 3 Oldenb. Th. 40 128.95 IM.— 5 »ueiiwMfdic. Grtech.tz. B v 1890 .... U 6 3 Mexic. v. 1890 do. Eisend. . do. Silber. . 31.05 68.50 23.60 80.81 68.8G 23.6t 4 Pfälzer Rordb «ueilnblf*«. Eltiab..«. st'r. 103.— 103.65 108.— 103.90 4 8", 4 FffHyp-Bk.M do....... bo. Hyp. Ereb. 104 90 102.- 102.50 105 20 102.- 102.50 jilBtrir-Adifi Rordd. Lloyd . Höchster Farbw. Bochumer Guß 94.30 410.— 94.90 412 — Raab Graz 100 Türk. frt. 400 99 — 44.30 45.20 t 146.10 65.15 160 MO 142.30 146 50 65 45 160 - 140 20 luniiil. hifr : 104.55 118.95 104.85 4 4 Hamburg. Hyp. do.unk. b 1900 1 1 s 1 100.90 104.75 131- 132.- Finnländ. , 10 Frechurg f6.15 29 50 29.IV 3 Öesterr.Localb. 4 Offenb. v. 1892 104.10 104.10 3 do.l.-Vlll.tzm 93.40 93.90 3’ bo....... 102.— 102- fitfib. Jxtifi MaU5noer -10 Meininqerfi 7 14.50 14.90 versiaatl. 83.15 83.60 3' , Wievb. „ 1887 102.50 102.51 3 oo. IX. Em. . 92.60 92.85 4 Mein.Hyp alte 100.90 101.- Heff LudnngSb. 118.70 117.IC 25.40 25.40 4V- Port. St. Aul. 36.85 37.35 4 Äormv .... 105.10 105.lt 3 do. v 1885 . . 92 40 92.45 4 bo. neue 104.70 104.75 Esac. Agram 221 — 220« Pappenh , 7 26.90 26.70 3_ do....... 25.65 25 95 3* 1 WormS .... 1 S4 ,t»le — 9m t US do. Erg.-Retz . » 92.50 92.70 ee fix* 3' cdU do....... tM-ttn*- ne6 *■> 101.80 MMtW 102.— rm n 1< Oest. StaatSb ß * GcheydM t. 366''. •* 373.— L venedmer L 30