ttei» •'Nlhete. üg ! "*• «v, W; ,n Q«Wiek Schnell, wttör^ ,L"dson 50 Jahren, sch die traurige W. msere tnnigstgeliebte tttkliebenen 2129 kM 29. Mrz, rtz. April ds.Js.^ch etn' 2619 »ltsaaSschch ck>- Vorsitzender. 'ft inM ction: "gS.ijS«, 'S«»«»,. *7^ e, roU madtTlifl1- •y । i Mt. j, Vogeb roNiLL— Lin bis zwei 'Mer Ihnen on ttboutn- ffio? fojt bu Bl- — Intiaufen l tut Pvdtl. aus den -t-im ^_®Ä$L ^Gamrcn m. 76 Der $U|tner A«r«iger erscheint täglich, mit Ausnahme bei Montags Die Vietzener Z.miliendtätter werden den, Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Erstes Blatt. Samstag den 30. März___ AchenerAnzeiger Kemrat-Mnzeiger. 1895 vierteljähriger -donnemenlspreisr 2 Mark 20 Pfg. mxt Brmgerloha. Durch die Post bezöge« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Ocpcbitior und Druckerei: Schukftratze ^Sr.7. Fernsprecher 51. chratisbeilage: Hießener KamilienbläLter Depeschen deS Bureau „Herold". Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für be« folgenben Tag erscheinenden Nummer bi» Borin. 10 Uhr. Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gieren. v. Hammerstein: Diese Zumuthung erscheint mir sehr ver- wunderlich. Ich habe gethan, was in meinen Kräften stand, genügt Ihnen das nicht, so bitten Sie Seine Majestät um einen anderen Minister, der Ihre Wünsche erfüllt. Ich rann das nicht und lehne es ab. Abg. Gerlich (freicons.) bedauert die gegen den Minister gerichteten Angriffe. Abgeordneter v. Plötz (cons.): Dom Reichstage habe man nicht« zu erwarten. Käme man mit ganz leeren Händen zu den Wählern zurück, so würden davon nur die Socialdemokraten den Nutzen haben. Die Regierung müffe für den Antrag Kanitz eintreten, wenn sie keinen besseren Vorschlag machen könne. Mimster v. Hammerstein begreift nicht, was die allgemeine Unter- Haltung über den landwirthschaftlichen Nothstand bezwecken soll und erklärt, sich daran nicht mehr zu betheiligen. Im weiteren Verlauf der Debatte legt der Abgeordnete Freiherr v. Huene dar, daß der Antrag Kanitz undurchführbar fei und den Bauern nichts nützen werde. Er fordere die Confer- vativen auf, dem Lande offen und ehrlich zu erklären, daß es mit dem Anträge Kanitz nicht gehe, um gemeinsam mit den Bauern draußen zu arbeiten. DaS werde der Land- wirthschaft mehr nützen, als der Hinweis auf unerreichbare ^^^AEn, 28. März. Die Tab ak steuer-C ommtf fi o n hat den in Nr. 2 § 1 vorgefchlagenen Zoll auf Tabakfabrtkate einstimmig abgelehnt und den Antrag Schädler, die zweite Lesung der Tabaksteuer-Vorlage erst nach den Osterferien vorzunehmen, angenommen. Berlin, 28. März. Wie gemeldet wird, hat der General- lieulenant Bogel v. Falckenstein, Commandeur der 5. Division, seinen Abschied eingereicht- man glaubt, daß dieses Gesuch mit der letzten Veränderung im Commando deS 6. Armeecorps zusammendängt. Berlin, 28. März. In einer Zuschrift an daS „Deutsche VolkSrecht" beschwert sich Abgeordneter Ahl warbt, daß ihm beständig im Reichstage durch Schlußanträge daS Wort nicht ertheilt würde, obgleich er sich rechtzeitig zum Wort gemeldet habe. Er beabsichtige deshalb, bei der ersten besten Gelegenheit fein Recht, zu reden, im Reichstage zu erzwingen. Er habe deshalb Rücksprache mit Mitgliedern mehrerer Par- teien genommen. Es sei ihm auch von verschiedenen Seiten versprochen worden, daß man gegen einen Schlußantrag stimmen werde. Berlin, 28. März. Die Socialdemokraten wollten heute im Reichstage eine Besprechung über die kaiserliche Depesche an den Fürsten Bismarck herbeiführen. Präsident von Buvl erklärte, er müffe darüber erst mit dem Vice- präsidenten berathen. Darauf beschloffen die Socialdemokraten abzuwarten. Sie hoffen jedoch später eine Besprechung zu ermöglichen. Mainz, 28. März. Das „Mainzer Journ." meldet : Der Vorsitzende der CentrumSfraction deS deutschen Reichstages, Graf Hompesch, hat auf daS Namens der hessischen Katholiken von den Landtagabgg. Wafferburg und Dr. Schmitt in Mainz abgesandte ZustimmungStelegramm wegen der ein- müihigen Ablehnung der GeburtStagSgratulation für Bismarck mit folgender Depesche geantwortet: Berlin, 27. März. Herrn Dr. Schmitt, Mainz. Den wackeren hessischen Katholiken spricht die CentrumSfraction den wärmsten Dank auS. Graf Hompesch. Paffau, 28. März. Bei der Reichstagsnachwahl im hiesigen Wahlkreise ist Domcapitular Dr. Pichler mst großer Majorität wiedergewählt worden. Laibach, 28. März. Infolge des ThauwetterS ist der Laibacher Moor vollständig unter Wasser gesetzt, ebenso zum Thetl die dortigen Ortschaften, wo das Waffer 40 cm hoch in den Häusern steht. Die Bevölkerung ist ver- proviantirt und daS Vieh in Sicherheit gebracht. Luzern, -28. März. In den Alpen fällt seit einigen Tagen wieder viel Schnee, in den Niederungen herrscht Regen. Wieo, 28. März. Eine größere Anzahl Abgeordneter i der vereinigten deutschen Linken hat den Beschluß gesaßt, : dem Fürsten Bismarck ein Glückwunschtelegramm r zu senden. Brünn, 28. März. Der von der hiesigen Verbindung Sudetia geplante Bismarck-CommerS ist von der Staatsbehörde verboten worden. i Budapest, 28. März. Die Krems steigt bedenklich- auch die MaroS ist rapide im Steigen begriffen, und i die am Fluffe belegenen Ortschaften find in großer Gefahr. Palermo, 28. März. Bei Roccapalumba hat ein größerer : Erdrutsch stattgefunden. Eine Fläche von zwei Quadratkilometer ist mit Geröll bedeckt. Brügel, 28. März. Die Meldung, daß der Krieg». Minister die Einberufung der Reserve von 1892 an- Alle Annonccn-Burcaux beS In- unb AuSlanbe» nehm« Anzeigen für bcn „Gießener Anzeiger" entgegen. ‘"^Bd'bcm Kapitel .Mentenmelen" entsteht eine Debatte l»M»en Ahlwardt und von Kardorff bezüglich des angeblichen! Briefes der Firma Mohr u. Speyer, v. Kardorff bezeichnet die »hl- ward»'ich en Behauptungen als unwahr. . Morgen 1 Uhr: Gefammtabsttmmung über den Etat, Antrag Kanitz und Zolltarifnovelle. Deutscher Reichstag. 71. Sitzung. Donnerstag, den 28. März 1896. Ein von dem Abgg. Hitze und Möller eingebrachier Gesetzentwurf um Abänderung der Einheitszeit wird angenommen. Bet der Lesung deS Etats findet eine Generaldebatte nicht statt, ebenso I bei dem Etat des Reichstages. „ . I Bei dem Etat des Reichskanzlers bringt Abg. Graf -Bern6- I dorff (Welse) eine Resolution etn, welche die Regierung ersucht 1 ihren Bedarf an landwtrthschaftlichen Produkten für Heer, Marine j und RetchSpost durch Lteferungsvertrage bei der Landwirthschaft zu 1 decken. Diese Resolution wird jedoch nach unerheblicher Debatte ao- l ,Cle&n$)er Etat des auswärtigen Amtes wird genehmigt, nachdem I der Abg. Bachem (Eentr.) sich über bk Verhältnisse aus den «arschallsinseln und den dortigen katholischen Missionen ausgesprochen hatte. Der Redner verlangt die Uebertragung der Hoheitsrechte an das Reich. Bei dem Etat „Kamerun" verlangt der Abg. v. Bollmar (Soc.) Auskunft, wie es mit dem Falle Wehlau stehe und> ob' eine Anfrage an den Assessor Leist ergangen sei über di- Persönlichkeit desjenigen Offiziers, gegen den gewisse Anschuldigungen erhoben | ""^Staatssecretär v. Marschall antwortete auf die letztere Frage, Saß sich diese Person in der Hauptverhandlung ermitteln lassen »erde. Zu der andern bemerkt er, daß die Diszipltnaruntersuchung gegen Wehlau nicht so schnell zu Ende geführt werden könne. Der ^usttzmintster habe festzustellen, ob dieser Fall vor das ordentliche ^^^Abg^m^Bollmar (Soc.) kommt noch aus die Entlassung Dr. em Pfarrer Wilhelm Fuchs zu Reichelsheim i. O. die evangelische Pfarrstelle zu Wixhausen, Decanat Darmstadt, zu übertragen. • • «in kurzes, ober heftiges Gewitter mit Hagel stellte sich heute Nachmittag gegen 2Vs Uhr ein, eine um diese Jahreszeit gewiß seltene Erscheinung. Hochwasser. Lahn und Wteseck bieten jetzt daö interessante Schauspiel der Ueberfluthung ihrer Ufer. So« wohl der Diehmarkt bis an die Krofdorfer Straße, cm Theil j der Blechen, der Burk'schen Insel, die Badeaustalten, als I auch das Neustädter und Heuchelheimer Feld sind Uber- ; schwemmt. Die Wteseck hat das ganze Wiesenthal zwischen Stadt und Philosophenwald unter Waffer gesetzt, ebenso ist ; ein Theil des zwischen Rodberg und Afterweg gelegenen ; Gebietes überschwemmt. • • Die vorgestrige Jahresversammlung de- Allgemeinen Senin» für Armen- und Krankenpflege war, namentlich seitens der Herren, schwach besucht. Der Vorsitzende, Pfarrer Schlosser, drückte in seiner einleitenden Ansprache sein lebhaftes Bedauern darüber aus. Andere Vereine machten : ja dieselbe Erfahrung und man tröste sich dann damit, daß i die Mitglieder durch »hr Nichterscheinen ihr vollkommenes Zutrauen zu dem Vorstand bewiesen. DaS möge ja nicht unbegründet sein. Aber nicht minder werde dadurch der Mangel an wirklichem Jntereffe für die BeretnSarbeit erwiesen. Und daS könne keine Arbeit weniger vertragen, als die > Armenpflege. Grade bei der Armenpflege gehe es nicht an, daß man sie beruhigt einigen Leuten überlaffe, deren „Lieb- haderet" sie einmal sei. Jede BeretnSarbeit auf dem Gebiet der Armenpflege könne nur dann gedelhen, wenn in der gesammten Gemeinde da- ernste Gefühl der Verpflichtung gegenüber den Armen und Nothleidenden lebendig und wach fei. Woher sollen die willige Mitarbeit, woher die nölhigen Mittel kommen? WaS bisher gethan worden, sei nur ein Tropfen auf einen beißen Stein. ES gebe ganz unerträgliche Nothstände. Sie ernstlich zu bekämpfen werde der Verein nur im Stande sein, wenn da- Gefühl für diese Unerträglichkeit auch den Wohlhabenden auf dem Gewissen brenne und sie darum seine Arbeit al- ihre eigene Angelegenheit be« trachten lernen. Auf eine zwanzigjährige Arbeit im Verein blicke er, der Vorsitzende, nun zurück. ES sei die zwanzigste Jahresversammlung, die er zu leiten habe. Der Bereln sei in diesen Jahren in- Große und Weite gewachsen und gebe viel Anlaß zu Dank und Freude. Aber an diesem Punkt bleibe, wie die heutige Versammlung beweise, immer noch viel zu wünschen. Au- dem nun von dem Vorsitzenden im Namen de- Vorstände- erstatteten Jahre-berlcht heben wir kurz Folgende- hervor : Rechnungsmäßig betrugen fite Einnahmen 18602.56 Mk., die Au-gaben 18601.50 Mk. In Wirklich« kett biteben die Einnahmen hinter de« Ausgaben um 550 Mk. zurück, welche- Deficit au- früheren Beständen gedeckt werde« mußte. In der Armenpflege wurden 179 Personen und Familien unterstützt in 877 Fällen (1893: 187 Personen in 987 Fällen). Dafür wurden aufgewendet 4742.51 Mk. (1893: 4960.60 Mk ). Von diesen Unterstützungen fallen auf Baarunrerftützungen (incl. Stiftungszinsen- 1961.72 Mk., Milchlteserung 922.95 Mk., Brennmaterial 215.02 Mk., Wein 296.10 Mk., Kostgeld an die Slewkinderschule und Snabenhort 41 Mk., Surkosten in Bad Nauheim 1011 Mk. (für E wachfene 160 Mk., für Kinder 851 Mk.) auf Dar- . lehen270Mk. Unsere Schwestern pflegten rn 637 Fam lien : mit 495 Nachtwachen, 86 ganzen Tagpflegen und 19 938 Pflegbesuchen (1893. 645 Familien, 603 Nachtwachen, 225 ganze Tagpflegen, 22 710 Pflegbesuchen). In der Krippe waren im Ganzen 33 Kinder m Pflege, die Gesammr- • zahl der Pflegetage betrug 4061. 29 iÜndcr wurden in da- KmderhoSpital nach Bad-Nauheim geschickt, 5 zur Winterkur und 24 zur Sommerkur. Zu den dadurch entstandenen Kosten von 851 Mk. wurden von der städtischen Ärmenfieputation 300 Mk., von anderer Seite 50 Mk. beigesteuert. Zu den zwei in unserm Besitz befindlichen Häusern (Kirchenplatz 2 und Lindengaffc 14) und dem der Statt abgemletheten (Brandplatz 14) ist im verflossenen Jahre kein neues hinzu- gekommen. Jedoch wurde mit der städtischen Armendeputation die Uebernahme der Verwaltung eines von dieser angekausten Hause- (Neustadt 37) für den Anfang des neuen Jahres verabredet und der Umbau dieses HauieS nach unfern Vorschlägen begonnen. Die Nähabende wurden wieder jeden Freitag in zwei Abteilungen, einer für Schulkinder, einer für Erwachsene, unter wachsendem Zudrang gehallen. Anmerkend sei erwähnt, daß daS für diesen Zweck dem verein auS dem Ertrag eines früheren Bazars zur Verfügung stehende Grundcapital von 1700 Mk. durch den Ertrag deS jetzt abgehaltenen Bazars aus 4000 Mk. erhöht worden ist. Zugleich wird zum Zweck der Richtigstellung von allerlei irrigen und unbegründeten Urteilen über die Nähabenfie auf die eingehenden Ausführungen deS demnächst im Druck er» scheinenden Berichtes hingewiesen. In der Koch sch ule konnten auS Mangel an Theilnahme nur zwei (Surfe abgehalten werden. Alsdann wurde die von Herrn RechnungS- rath Kren der geprüfte und richtig befundene Rechnung vorgetragen und dem Rechner, Herrn A. Wilk er, unter dem lebhaften Dank der Versammlung für seine Mühewaltung, Entlastung ertheilt. Ebenso ertheilte die Versammlung ihre Zustimmung zu den von dem Vorstand vorgeschlagenen Schritten betreffs der unabweisbar nothwendigen Erweiterung des Schwesternhauses. Bei der nun folgenden Vorstandswahl wurden die statutenmäßig ausscheidenden Mitglieder: die Herren Dr. Baur, E. Kauf f mann, Pfarrer Schlosser, Fräulein P. Stammler und Frau L. Homberg er durch Zuruf wtedergewählt und an Stelle der eine Wiederwahl ablehnenden Frau I. Haustein und Frau O. Kempff, der weggezogenen Frau Director Stammler, sowie des gleichfalls wegziehenden Herrn DirectorS Dr. Landmann durch Stimmzettelwahl Fräulein Johannette Zimmermann, Fräulein L. Wortmann, Frau Profeffor Siebeck und Herr Amtsrichter Dornfetff. * Ausstellung. Die dem hiesigen Gewerbeverein unterstellte Erwettene Handwerkerschulc eröffnete am 28. März in ihren Schulräumen (Asterweg 25) etne Ausstellung der Schülerarbetten. Dieselbe verdient durch ihre Reichhaltigkeit und das durch Fleiß und künstlerische Ausbildung Gebotene allseitiges Jntereffe, namentlich aber seien Gewerbetreibende, Väter, Gehilfen und Lehrlinge darauf aufmerksam gemacht, umsomehr, als der Besuch der Ausstellung Jedermann offen steht. Man sieht in den Sälen in fortschreitender Entwickelung des Lehrgang-, vom Erfassen deS Gesehenen durch einfachste Wiedergabe und Anfänge der DetallS bis zur formvollendeten perspectivifch > künstlerischen Wiedergabe deS Ganzen, die verschiedenartigen Ausführungen im Entwerfen, Zeichnen, Malen und Modelliren. Ganz besonders hervorzuheben ist, daß die angefertigten Arbeiten keine schablonenmäß'ge Wiedergabe eines vorgeführten Modells rc. sind, sondern freie Entwürfe mit freier Ausarbeitung, allerdings unter Führung des den Schüler auf correcteste Fertigstellung hinleitenden Lehrers. Die schriftlichen Arbeiten geben Zeugmß über die vielseitige Lehrtätigkeit der Anstalt. Der Anstalt und ihren Lehrern kann im Hinblick auf die vorgeführten Leistungen alle Anerkennung zugesprochen und ihr ein gedeihlicher Fortgang gewünscht werden. - h.*e Omnibus/ Fahrplanauderuug. Mit dem 1. Mai treten nicht unbedeutende Aenderungen in den Eisenbahn- Fahrplänen ein, wodurch auch die Omnibus - Gesellschast gezwungen ist, dementsprechende Aenderungen in ihren Fahrplänen vorzunehmen - wir machen unsere Leser heute schon bar auf aufmerksam, um denselben Gelegenheit zu geben, allenfallsige diesbezügliche Wünsche frühzeitig bei dem Vor- stand anregen zu können. — Wie und weiter mitgetheilt wird, hat der Vorstand beschlossen, bei eintretender besserer Witterung versuchsweise jeden Nachmittag einen seiner Sommer- wagen vom Marktplatz bezw. Ludwig-Platz nach dem Schiffen- bergerwald und zwar um */a 3 und Va 4 Uhr gehen zu laffen. Die Wagen faffen 28 Personen und wird der Fahrpreis ein mäßiger sein. Etne Neuerung, die gewiß von den Freunden deS Waldes und der Natur mit Freuden begrüßt wird; ist man doch schneller tm Wald und hat nicht nöthig, die schattenlose, meist staubige Ehavffee zu Fuß zurückzulegen. • • Realschule. Bei der am Mittwoch an der hiesigen Realschule stattgehabten Abgangsprüfung bestanden von 17 Examinanten 16. 7 wurden von der mündlichen Prüfung befreit. • • Befitzwechfel. Herr Gottlieb Nauheimer hat sein Frankfurter Straße Nr. 1, Ecke der Südanlage, belegeneS Hau- an den darin wohnenden Herrn Eondttor Hettler für den Preis von 78,000 Mk. verkauft. Der neue Besitzer laßt nach der Frankfurter Straße zu noch einen zweiten Laden brechen und gedenkt seine Wirthschast-localitäteu durch einen Anbau nach dem Hofe hinau- zu vergrößern. — DaS in der Südanlage 23 gelegene HauS des Herrn Eonditor Hettler ging für den Preis von 52,000 Mk. in den Besitz de- Herrn Gottlieb Nauheimer über. Friedberg, 27. März. Hier besteht ein Baue tret n (e. G. m. b. H.) unter dem etwa- langen Namen „(Siginer Herd ist Goldes rombM. Derselbe besitzt nach der Bt anj vom 31. December 1894 eine Actiomaffe von 11,701 Mk. 96 Pf. DaS Actiencapital, daS 51 Mitgliedern gehört, beträgt 6400 Mk. Der Verein ist mit dem 1. Januar 1895 in kein zweites Rechnungsjahr eingetreten. Ans dem Kreise Echotten, 26. März. Bei der gefteni in Ulfa stattgefundenen Bürgermei st erwähl wurde Herr Earl Döll daselbst mit 114 Stimmen gewählt. Die Gegenpartei trat mit 107 Wählern auf. Der Wahlkampf war sehr lebhaft. AIS Beweis dafür kann gelten, daß sich ein fett längerer Zeit schwer krank daniederliegender Mann auf einem Wagen vor daS Wahllocal fahren ließ- derselbe ist in voriger Nacht gestorben. Darmst. Ztg. E. Echzell, 27. Matz. Da- BahnvermesfungS- personal ist gestern bei uu- eingetroffen und arbeitet mit größtem Eifer auf der neuen Bahnlinie, obgleich die Witterung zuweilen recht unangenehm rauh und naßkalt ist. Die Fixpunkte werden eingeschlagen und die Grenzsteine auf de« durchschnittenen Grundstücken u. s. w. bezeichnet, um dem- nächst definitiv gesetzt zu werden. In den beiden vorhergehende« Wochen, vom 11. bi- 23. d. MtS., wurden diese Arbeite« in den beiden Gemarkungen Beienheim und WeckerSheiw erledigt. Die Gemarkung Reichelsheim mußte überfprunge« werden, weil man hier |mit den FeldbereinigungSarbeuert noch nicht weit genug vorgeschritten ist. In unserer Gemarkung werde« die Arbeiten nur bi- zur GemarkungSgrenze geführt, weil die erste Kav mer der Stände, entgegen den Beschlüsse« der zweiten Kammer beschloffen hat, die Bahn nicht über Salzhausen nach N'dda, sondern nach Ober-Widder-Heim z« führen. Wir sind also jetzt gerade wieder soweit, wie im Herbste vorigen Jahre-. Da nicht daran zu zweifeln, daß die zweite Ständekammer auf ihrem Beschlüsse beharren wird, so ist man in unserer Gegend der Ansicht, daß eine Verzögerung im Bahnbau doch nicht stattfinden wird. An nnsrrer östlichen GemarkungSgrenze befindet sich ungefähr der Punkt, wo die Bahnlinie die Wendung nach Salzhausen—Nidda oder nach Ober • Widdersheim zu machen hat. Die Arbeite« können daher nicht eher wettergeführt werden, bis von de« Kammern definitiv entschieden ist, welche Richtung eingeschlage« werden soll. — Die Vorarbeiten für den Viaduct bei Friedberg, der ähnlich demjenigen bei Affenheim eine Eisen- conftructlon fein wird, sind soweit vorangeschritten, daß die Lieferung der Eisentheile, die Maurer- und Erdarbeite, zwischen Ostern und Pfingsten zur Beraccordirung gelangen. Wir haben unS also durchaus nicht über daS Voranschrenen der Bahnangelegenheit zu beklagen, wie die- anderwärts nicht selten zu geschehen pflegt, sondern müssen dem Ver- meffungspersonale daS Zeugniß ausstellen, daß eS sich weder durch strenge Kälte und Schneestürme, noch durch Regengüsse und sonstige WitterungSunbilden in seinen strapaziösen Arbeite« beirren läßt. Darmstadt, 28. März. Herr Prälat D. Habicht schaut am 27. April auf eine 50jährige Thätigkett im Dienste der evangelischen Landeskirche Hessens zurück. Wie verlautet, beabsichtigen die Geistlichen, dem beliebten', Jubilar an seinem Ehrentage eine Summe zur Errichtung einer „Habicht-Snstung" zu überreichen. Aus dem Weschuitzthal, 27. März. Dor einigen Tage« berichteten die Blätter, daß ein Bauersmann in R. eine Schneelieferung nach Weinheim auf den 15. April übernommen habe gegen eine Aversionalstrafe von 50 Mark im Falle der Nichteinhaltung des Contracts. Nun ist bereit» seit Ende letzter Woche der Schnee im Weschuitzthal geschmolzen. Gestern hat deshalb der Schneelieferant auf der Tromm und im Ueberwalde Umschau gehalten und gehen:tu, daß auch dorten nur noch vereinzelte kleine Schneemassen anzutreffen find. Dessenungeachtet ist der Betreffende nicht muthloS; denn er behauptet, „im April könne noch Schnee in Masse fallen." Darmst. Ztg Bingen. 28. März. Rhein höhe Abends 8 Uhr 4,42 Meter, gestiegen feit heute früh 15 Zentimeter, da- Waffer steigt anhaltend, die untere Vorstadt ist aber noch wasserfrei. Bei Ganlsheim ist das Wasser bis «n sie Häuser der Rheinseite vorgedrungen, die Leute müssen Wohnungen und Stallungen räumen. Die Nahe steigt ebenfalls. Rheinabwärts zwischen Andernach und RolandSeck find vielfach Gärten und Felder überschwemmt, «ar uno Mosel sind stark angeschwollen. DaS Wetter ist noch regendrohend. Worms, 28. März. Der Rhein ist seit gestern 24 Zentimeter gewachsen und zeigt heute einen Stand von 3,90 Meter, vom hiesigen Wafferbauamte find die uar faffendften Vorsichtsmaßregeln getroffen, um namentlich btt Dämme zu schützen. Vermifcbtc*. ♦ Weilburg, 25. März. Die drei Zöglinge der hiesige« Unteroffizier-vorschule, welche am 19. März ander Anstalt entwichen, sind wieder ein geliefert worden. • Speyer, 28. März. Pegelhöhe 6,30 Meter. Zu- nähme feit gestern 0,50 Meter Daß Rheinufer ist an einigen Stellen bereits überfluthet. Das Wasier steigt noch immer. ♦ Köln. 28. März. Der Rhein ist seit gestern Abend von 5,80 auf 6,06 Meter gestiegen. Im Zollhafen bespült der Strom die Werftkante. Die Werste werden schleunigst geräumt, ebenso die am Leystapel gelegenen Kellerwirth- schäften. Die Hasenarbeite» am Bayen sind größtentheilS eingestellt. ♦ Trier, 28. März. Bei anhaltendem Regen stetq die Mosel stark. Schon werden Vorkehrungen gegenHotz- wasier getroffen. * Kreuznach, 28. März. Die Nahe wächst dedrohl'ch seit gestern ist sie 40 Etm. gestiegen. Oberstein melfiet Hochwaffergesahr. fi« $QubA R? fc'1» nach x !^e von HÄ >liedern 2 ®r- ^IN 1. cv.^hört, be. Un. ^önuöt 1895 WwSm B> """'««M t, “'ht -Uf. Ä,^ tann Btlti?J[QDlW 'ÖD^erli?n, 1 Q& fi<| fahren lteß ^°"° S' °u!eibe «ftj ,.'m m L ÄS; 2 «»!-m S«,im. *'lgW«|t l-sthn ’J * «tut -da 1 ^«•aiMraiw« i. ult im J? „Mein, 116 lii ■W“ff« behm» mirt, «Inpdit, daß eint Vev ^den wird. An nnsnn ungefähr der Punk salzhansen-Nidda obn i hat. Die Arbeite» t werden, bis von de» -e Richtung eingeschlag» 1 den Naduct bei Fried Arnheim eine M oorangefchritten, datz ii- aurer- und ErdM/a Leraccordirung geler^ über das Voranschm'.^ . wie bla anbträM birn müffln bia $tr> (kn, -aß es sich weder noch durch Regeugüßc itn ftrayaMeuArberrtu Prälat v. Habicht JyW W' it heffrui zurbL. Air A, Um btMeu, Jubilar t zur Errichtung einer ärz. Dor einigen tag« Bauersmann in R. cmt im auf den 15. »pdl ionalstrafe von 50 Diart ontractS. Nun ist bereit» iee im MW j,c Schnrckrferaot auf btt u gehaUen und gefu-en, nette kleine W«*F ist der Mchnbe M April könne noch W Darast. 5*6, ton» 8 615 »enll®1«; tG* 8«N' »,* °! ... ®*6 6 * die Leute w ' ' Die Rahe W •** Rv'° ,'Vtf» it heute einen vt Sri’--* 'S S’Ä'ä* ;S*W K--- , (JI16I »,4?( B Ki11*1 Dtt nbttP( iese"' • Lyck (Ostpreußen), 27. März. Der Raubmörder Arbeiter Borurra auS Kurvten wurde heute früh enthauptet. • Senderburg. 26. März. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in Flensburg wurden beide Mitwisser an den Unterschlagungen des verstorbenen BanküirectorS Jörgensen, der zweite Director, früherer Captlän Möller und der Prokurist der Sonderburger Bank, Thiessen, verhaftet. Mehrere Sonderburger Firmen find genöthigt, EoncurS an« zumelden. • AuS der Provinz Sachsen. 24 März. Die Noth des Winters hat viel nordisches Wild nach Mitteldeutichland gelockt. Ueber den Waldungen dcS Harzes und Thüringens wurden u. a. öfters Seeadler bemerkt, denen baS abgc» mattete und kranke Reh- und Hochwild zur leichten Beute wurde.___________________ Oerkehr, Canö* und Dolfsurtrttyfc^aft- Am 1. April d. I. treten auf den Preußischen Staalsetsen- bahnen tm 3eittartta-(«bonaementtkarte«) »err«hr wichtige Be imderungcn in Kraft, deren Kennmtß für das reisende Publikum von besonderem Werth ist. Don dem genannten Zeitpunkt ab werden nämlich auf den Preußischen StaaiSbahnen an Stelle der bisherigen Allgemeinen Zeitkarten für einen Zeitraum von einem bis zu zwölf Monaten nur noch Zeitkarten I.—III. Klaffe für die Dauer eines Kalendermonal« (Monatskarten) ausgegeben. Die Preise dieser Monatskarten entsprechen, mit Ausnahme der Karten für eine Entfernung bis zu 3,5 tttlom., für weiche die seitherigen Mindestpreise für einen Monat von 4,5 Mk. für die I. Klasse, 3,5 Mk. für die II. Klasse und 2,5 Ml. für die III. Klasse bestehen dleiven, dem 12. Thetle d****< iO Aermielyungen. vom 1. Juli bis Ende 1894. 3. Summa 8226.47 = 14500.— 2783 d. Bl. zu richten. •niio“. 9?euitabt ll Neues Theater Giessen ant- Banknoten bto. iorgt. DeiKii tu Nädern 4 in der Lodwtastraße 2ti. mit mit zum 1. 2. JL 5181.72 81.85 106 10 28 40 T9.4O 35 20 1015» 105.15 104.25 101 JO 10550 104 00 talien Spareinlagen der Nähe der Schulen. Gxped. d- Bl ________ M 104.70 9836 104.6 00.00 105 00 = 74 5431.— 3024.75 20.— b. die Geschäftsguthaben c. die Haftsumme Gießen, am 28. März 1895. Off. unt Ch»ff. -Patent Nr.50' an Haase»« stet« ch Vogler,« -G , Frankfurt a. M 4V»°/e Oesterr. 3Uba rent« 4o/o Ung. Gold-Rente 3°/0 Portugiesen 6•/- Mexicaner 4°/0 Monopol-Griechen von event. früher zu vermiethen. Tolv. Restect. belieben Off. unter Z. K. an die Exped. Zu Ende de» Jahre» 1894 betrugen: a. die Zahl der Mitglieder 2657) Al« HauSHLltert« oder zur selbstständigen Führung de« Hau»halt» einer Dame oder älteren Herrn sucht ein Näh. Brandplatz S. Dermischie Anzeigen. k7621 Für einen 8 Jahre alten und einen 5 Wochen alten «nabe» werden evangelische Pflegeeltern gesucht. Anmeldungen sind bi« zum SamStag den 30. d. Mt«. persönlich auf dem «rmenamte vorzubringen Gießen. 28 Mär, 1896. Die Armen«Deputation der Stadt Gieße«. Pa**iva: Mitgliederguthaben Aufgenommene Capi- Tagesordnung. 1. Genehmigung der Jahresrechnung und Bilanz. 2. Ergänzungswahl des Vorstandes und Aufsichtsrathe», 3. Verschiedene Mittheilungen. Gießen, am 28. März 1895. Der Vorsitzende des Aufsichtsrathes: L. Heyliyenstaedt. 101.80 4 •/• HemburgerHyp.Bk^mtch. 1900 WLOO 3Vi°/o Preuß Hyp. A Bk. Baugenossenschaft des Evangelischen Arbeitervereins. Eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Der Director . Der Kasstrer: Doering. Haas. 92.40 I isend. Rattrab. OM. bb.i 51 5 ®/e Buderu» Obi. 2771] Wohnung, bestehend au« vier Zimmern und Zubehör, per 1. Juli zu vermiethen bei Gustav Wtudeeker, Bergstraße 11. Baugenossenschaft des Evangelischen Arbeitervereins zu Gießen. Eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Hastpflicht. Montag, 1. April, von Abends SVa Uhr an Feier des 80. Geburtstags St. Durchlaucht des fiitfltn von Dinarck im Bereinslocal. - Zahlreiche Bet Heiligung erwünscht. — Frankfurter aVi’/o Deutsch« Reich»anl. 3o/o Preuß. Eoniol» 3«/i°/o Gr. Hessische Obi. 40/0 Stadt Darmstadt v. lWl. 4n/0 , WormS unt b. 1901 o/o Oeflerr. DlaatSbadn v. 1885 30/0 Jial. st-at« zar. Eismb. 2350] WoK«u«g. 3 Zimmer Lorridorabfchluß. Lüche u. s- w. Wafferleitung in ruhigem Hause 1. Mai zu vermiethen Nähere« Gteinstraße 45. Die verehrlichen Mitglieder der Baugenoffenschaft werden gemäß \ 29 der Statuten zu der auf: Freitag, den 5. April l. Js., Abends 8 Uhr in der Herberge zur Heimath dahier anderaumten ordentlichen Generalversammlung mit dem Bemerken ergebens! eingeladen, das; die Jahresrechnung zur Einsicht der Genoffen (§ 48) 8 Tage lang bet dem Unterzeichneten offen liegt. 249 71 Lade« mit Wohnung zu ver« mielhen. SeltsrSweg 16. (Cafe Leib). Eo««tag, de« 31. Mür, 1893» BT Nachmittag« «/«* Uhr: Letzte »rtra«»i«der««vfführ««g. Dornröschen. Kindermärchen in 3 Arten. Ocffcntliche Versammlung zu Gunsten der Aetiva: JL 1. AuSgcliehene Kapitalien 257.80 2. Jmmobilienwerth 7750 — 3. Kaffevorrath 218.67 Unter Bezugnahme auf unser Inserat in Nr. 71 d^ BU 1ctchte» an den biefmen Kaufmannsstand, wie auch an unsere öeruf«gemmen n der Provinz da» dringende Ersuchen, durch zahlreiche Betheiligung a dieser Versammlung dafür Zeugniß abzulegen, daß Wiibie aber maliaen Berfnche der Agrarier und Btmetalliften, oeu deutschen Handel im Innern, wie in ftiuer dem Svcltmarkt zu schädigen, daS gesammte deutsche 41 iv b schastSlcbcn in vcrhängnitzvollfter Weise umzugestalten, aller (Entschiedenheit zurücktvcisen. Groffhcrzogliche Hcindelskainmer Gieyen. Koch._____ 3Ve°/o Frankfurter Hyv- Bk. 8« i®/n Frrs.Hvv Ere^V. Ecklade«, äÄ Dpecerei mit großem (Krfolg darin betrieben, per 1. Juli Bim * • —s 80 90 — 166J6 -.-4 4.16 27811 Gesucht fort ge» ,wei möblirte Zimmer nebst Burschen« | stube Offeiten mit Preisangabe unter F K an Me Srved b. Bl- 2760 in elegantester Ausführung - W und auffallendster Form übernimmt zur Anfertigung die Briihl’sche Univ.-Buch- und Steindruckerei (Pietsch & Scheyda) in Giessen. Muster liegen zur Ansicht in der Expedition des „Giessener Anzeiger1 bereit. Bismarckfeier. rase- aur Fcicr des Tages bitten wir unsere verehrten Mitbürger, am 31. März und 1. April die Häuser nut Klaggrnschmuck zu mfeDen Atelier f. H'ortraitsmalerei. Auch Unterricht dafelbft. — G-ethestrat- 46_____________0«o Fritz. JWgakr. um». . - »rua... Br.« - «iti. • ......................... OraüflTTInmnter umsaßt 6 Seiten. ”£61.“* Omnibus'Verbindung Ä-d'-k Fahrpreie Abonnement ,0 S Uhr Morgen». |0 KrmÄssIgnng. ,u w um« A Seite.eweg—Xreuz—Markt i Walllhoi-Matourgerstiaße. g|nl( b Bahndo'ft'a»«—Marktftraße—Neu«n BLue—Grunbergerst'aße MIM SllWndtrtzkhM Uasche''?L5 zn alSdaldigem einirltt gesucht. UJV* pünktlich befi An erfragen t« der t»rp. d. vt. s2N4 Frau Hattenhauer ,’llt,CmflUteyii’\°nm1tt 2586 Afterweg 20. Familienanschluß in Klimatischer Kurort Braunfels♦ I Cllltl 4/UUll vvvi Wiröfrrröffnnnq -cs Schlosiholkls Sonntag ötn Jl. Äätj. ’„beflöie starb am 14. October 1835 zu Gießen. Die gesetzlichen Erben des gegen 10 000 Mk. betragenden Nachlaffes der Lehmann Wittwe sind unbekannt, es werden daher alle Dtejemgen, welche Erbansprüche glauben erheben zu können, aufge]ordert,^ dieselben unter Darlegung ihres VerwandtschaftSverhältniffeS zur Erblafferm unv Vorlage der etwaigen Beweisstücke binnen vier Wochen bet uns an«, zumelden, widrigenfalls der Nachlaß als erblos behandelt werden wird Darmstadt, den 26. März 1895. 2774 Großh. Hess. Amtsgericht Darmstadt I. ( Unterschrift.)__ Knaben-Handarbeit Sonntag den 31. März d. I., von Bormittags 11 Uhr bis Nachmittags 3 Uhr soll in dem Conferenzzimmer der Ttadt- Knabenschule eine Ausstellung der von den Schülern in den Unter« richts Eursen vom 3. Octoder 1894 bis 27. März d. I. gefertigten Papp- und Uerbschnittarbeiten stattfinden, zu welcher wir hiermit etnlaben. Gießen, den 28. März 1895. 27E)V (tznauth, Hahn, Oberbürgermeister.__Oberlehrer. 2766) Schön möblirte« Zimmer zu Summa 822BT? -»m'-td-n- »■ st-b-nb-^ !2713] Möblirtr« Zimmer zu vermiethen. Marktplatz », Eingang vis-ä-vis dem I .Postkeller" _______________________ I 1503] MSbltrte» Zimmer ,« ver« mUtl>««. der ««««« «aserue. Wolfstraße 21. Lehrling-Hesuch. IÄF.ii’S Conditorei wird ein braver Junge iy die Lehre 2777 gesucht. Offerten beliebe man unter H. 12 an die Exped- d. Bl. gelangen zu lassen- zumrvasedeuu Bügel« " >el«) wird (Direction: Adam Keiner*.) ^or6t- Gieewener Fe*t*aal l03«