1898 Denstag den 29. Oktober Wt. 254 Gratisbeilage: Gießener JamikienMätter. Anzeigen für den und eich n. eilung zeige I, den guten ler Richtung Jaget» Hosen, Händlern, TtriL- 8842 teilten reisenden. nen Gasthof :of“ habe. Wohlwollen 'rrn Nach- 'svoll edig. vierleltähriger >6onncmenb|irrUr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Psg. Rebaction, Txpeditio» und Druckerei: Kch«cstraßeVr.7. Fernsprecher 51. tiefte«, den 28. October Wb •• Furpttcher Besuch. Ihre Durchlauchten Fürst und Fürstin zu Waldeck-Pyrmont nebst Gefolge pasfirtea Nerrefte Nttcheichte«. H. Darmstadt, 28. October. In Gegenwart deS Großherzogs und der Großherzogin fand die Einweihung der neuen, über 2*/8 Millionen Mark rostenden, technischen Hochschulbauten statt. Die Festrede hielt der Rector LepsiuS. Nachmittags findet allgemeines Festesten, Abends FestcommerS der Studirenden statt, zu letzterem haben der Großherzog und Prinz Wilhelm ihr Erscheinen zugesagt. Deutsche» Reich. Berti«, 26. October. Der gegen die Redacteure Dterl und Pfundt für den nächsten DienStag vor der zweiten Strafkammer deS Landgerichts I °nber°umte Termin wegen MajestätSbeleidigung, bei welchem auch die „Rameel inschrift" zur Erörterung gelangen wird, dürfte längere Zett in Anspruch nehmen. Als Zeugen sind u. A. der Oberhofmeister der Kaiserin, Freiherr von Mirbach und Baurath Schw^chten^ ge o Einer Meldung der „Dost. Ztg." zufolge überreichte der Reichskanzler Fürst r» Hohenlohe anläßlich der S ch l u ß st e i n l e g u n g zum ReichSgerich S- oebäude Sr. Majestät dem Kaiser daS erste Druckexemplar der zweiten Lesung deS Bürgerlichen Gesetzbuches. Leivtia, 26. October. Durch den Andrang deS Publi- ckumS am Dresdener Bahnhofe brach ein daselbst angebrachter Staketenzaun ein, wobei mehrere Personen verwundet wurden. Ferner wurde durch eine einstürzende Säule ein 12 jähriger Knabe getödtet und einige Personen verletzt. — Der Gießener A»»ei,er erscheint täglich, mit Ausnahme de- MontagS. Die Gießener yemine*Bt61ter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Hie Schlutzsteinlegung des Reichsgerichts- Gebäudes. S. Leipzig. 26. October 1895. Die Schlußsteinlegung des monumentalen ReichsgerichtS- «eubaueS durch die Hand deS Kaisers, gleichzeitig ^e Schluß' steinlegung einer 25jährigen Geschichte des Reichsgerichts gestaltete sich zu einer der hohen Bedeutung deS nationalen ActeS würdigen, außerordentlich glanzvollen Feier. Schon gestern Abend und in den Morgenstunden des heutigen Tages waren die Chefs der: RetchSamter und zahl- | reifte Reichstagsabgeordnete eingetroffen, man sah den Reichs (ander, den P.äsibenten und die beiden Vlc-präsib-nl-n bei Reichstag«, die Minister Bötticher, Schönstedl, Thielen, die 6taal6lectetäre PosabowSkl-W-hn-r, r>. Senden-B bran, Hollwann und Nieberding, den bayerischen S'°°t«ntinift°r ..anrod den bayerischen Bunbe«rath«bev°llm°chtigten Gras Lerchenseld, b-nst-ll°ertretenb-n Bevollmächtigten für Württemberg Oberst Freiherrn b. Walten, den badischen G-I-nbt-n Jaa-mann, den sächsischen Gesandten Grasen Hahenthal, die ElaatSminister Petersen - Sondershausen, Strenge- Gotha, Starck Rudolstadt, Oberregterungirath Meding Reust L., b-nollm Minister Dr. Krüger Lübeck und andere hohe Reichs, und S"°°--«U'de°.räger. Ihnen ,»losten sich zur B-grüßnng der höchsten Herrschaften auf dem Dresdener Bahnhof an . ReichSgerichtSpräfident v. Oehlschläger, Oberreichsanwalt Teffendorf, Oberbürgermeister Dr. Georgi, der Rector der Universität, sowie die Spitzen der städtischen und der Militärbehörden, der Geistlichkeit und der Schulverwaltung. Zehn Minuten vor dem Kaiser langte König Albert mit Brimen Georg von Sachsen und dem Prinzen Albert von Attenburg an. Dem Königlichen Zug folgte V,12 Uhr der aus fünf Salonwagen bestehende Sonderzug des Kaiser«. Zur Begrüßung auf den reichgeschmückten Perron traten nur König Albert und die beiden Prinzen vor. Der Kaiser, der gleich dem König Albert große Generalsuniform trug, eilte sofort, als der Wagen hielt, auf den König zu und beide Monarchen umarmten einander dreimal auf das Herzlichste, worauf die Vorstellung des beiderseitigen Gefolges stattfand. Nachdem die übliche Parade der Ehrencompagnie abgenommen war, bestiegen die Monarchen, welche schon beim HerauS- tretcn aus den Fürstenzimmern mit begeisterten Hochrufen bearüßt worden waren, unter erneutem brausenden Hurrah der vieltausendköpfigen Volksmenge die berestgehaltenen Wagen und es begann bei prächtigem Wetter der Einzug in die Stadt durch die in großartigem Fahnen- und Guirlandenschmuck prangende Fchftraß^nschenm^ff^n ^(e(ten dieselbe zu beiden Seiten besetzt, alle Fenster und Balkone, die Mauervorsprünge, die Dächer, die Laternenpfähle, die Promenadenbaume Alle- wurde benutzt, um einen Blick auf die einziehenden Monarchen zu erhaschen. Der Kaiser, zur Rechten König AlbertS fahrend, erwiderte, unaufhörlich die Hand an den Helm führend, durch huldvolle Grüße der kein Ende nehmenden spontanen Ovationen der Bevölkerung. Die Freude über Gießener Anzeig er Gemrat-Mzeiger. Amts- und Anzeigeblatt für den Nreis Gissten. Sllr Annoncm-Bureaux deS In- und Auslandes nehmen „Gießener Anzeiger" entgegen. ^Nun folgte der Rundgang durch die Überall mit purpurnen Läufern belegten Haupträume des Gebäudes, über dessen Anlage und Ausführung der Kaiser sich sehr befriedigt£ sprach, die Vorstellung der Beamten deS höchsten Gerichts Hofes und in dem kostbaren Prunksaal, der Wohnung des ReichsgerichtSpräfidenten das solenne Festmahl. Die Majestäten, von der Kaiserfanfare begrüßt, nahmen nebeneinander auf hohen spanischen Seffeln Platz, deren rothlederne Rück' lehnen goldne Kronen trugen. Eine Ansprache wurde wah- rend der Tafel nicht gehalten, auch vom basier nicht, wohl aber pflegte derselbe ein ungemein regeS, lebhaftes Gespräch mit dem König Albert und dem Prinzen Georg und zog auch den Reichskanzler und den ReichSgerichtSprasidenten wiederholt in die Unterhaltung. Dreiviertel drei Uhr verließen die Herrschaften das Reichsgericht und fuhren, abermals von einer riesigen Menschen- menge, welche trotz deS inzwischen eingetretenen Regens standhaft auShielt, lebhaft begrüßt, nach dem bayerischen Bahnhof, von wo Extrazüge kurz nach drei Uhr erst den Kaiser und dann den König Albert von Leipzig wcgführten. Die Verabschiedung der beiden Monarchen war eine sehr herzliche, sie umarmten sich und der Kaiser küßte den König auf beide Wangen und den Mund. Hnsa«n°.7°rtt/wäh«ub zwei ßüqe beJ Rarabinier. Wi»nlinpnt8 folaten. Im zweiten Wagen schloffen sich die Prinzen, in den weiteren daS Gefolge an. Preisgericht, bis zu welchem die Garnison, die Schulen, die Studenten, schäft, die Vereine rc. Spalier bilderen, angelangt, und auch dort von einer gewaltigen Menschenmenge mit Hoch- und Hurrahrusen begrüßt, hielten die Monarchen eine Rundfahrt , $ das herrliche, absichtlich nur mit Flaggen geschmückte tung Wit unverkennbarem Wohlgefallen ruh.-^b°r Blick ®tabte in bem neu er *Vb« nörbltch-n Längsseite bet Halle war auf einem breiten, mit rothem Plüich beflogenen unb mit einem kost- baten alten, echten Mekkateppich belegten Podium ein thron- himmelartiger Baldachin von rothem, mit schwerer, reicher Goldbordüre besetztem Sammet errichte: worden, deren Spitzen in mächtige weiße Straußenbüschel endeten. Die Rückfront des Zeltes zierte das goldgestickte heraldische Bild deS deutschen Reichsadlers auf cremesarbtgem Seidengrund. Unter dem von eroHfm Pflanzen flanktrlen Balbachin stanben zw- rei»gel»mllck - Wartburgstühle. In bet Mitte der Halle selbst, zehn Schritte vom Baldachin entfernt, erhob fick der aus weißem Sandstein gearbeitete, einen Meter hohe Schlußstein, welcher später eine Statue tragen soll. Kurz vor 11 Uhr versammelten sich um den Kaiserbaldachin die schon genannten hohen und höchsten Würdenträger. Der Vorsitzende des sächsischen Staatsminister umS v.Metzsch, die Mitglieder deS BundeSrathSauSschuffeS für Justizwesen, die Mitglieder deS Reichsgerichts und der Reichsanwaltschaft mit den Rechtsanwälten beim Reichsgericht, alle in Amtstracht, die Spitzen der Militär- und Civilbehörden, die Bau- commiffion, ber leltenbe Bauführer Baurath Hoffmann unb die Meister des Maurer- und Steinmetzgewerbes. Auch die Damen der Mitglieder des Reichsgerichts waren in großer Toilette vertreten. Kurz nach 12 Uhr verkündete brausender ^ubel das Nahen der Majestäten,- kräftigen, elastischen Schritte- betrat der Kaiser mit König Albert und dem Prinzen Georg die Feststätte- währenddeffen schmetternde Fanfarenmufik, Motiv auS Lohengrin, weihevoll durch dte Halle tönte. Kaiser Wilhelm begrüßte mit freundlichem Händedruck den Staatsminister v. Bötticher und ließ sich sodann unter dem Purpurbaldachin nieder. Dem Kaiser zur Linken hatte König Albert Platz genommen, daneben trat Prinz Georg mit den ersten RetchSbearnten. Nachdem der Kaiser dem Reichskanzler die Erlaubniß ertheilt hatte, die Feier beginnen zu laffen, verlas Fürst Hohenlohe die in den Schlußstein zu legende Urkunde, legte dieselbe nebst einigen anderen Gegenständen, darunter dte gegenwärtigen Münzen des Reichs, in die bereitgehaltene Metallkapsel, welche sofort verlöthet und in den Schlußstein gesenkt wurde. Die Urkunde hat folgenden Wortlaut: Wir Wilhelm rc. thun kund und fügen hiermit zu wiffen. Da- HauS, zu welchem wir am 31. October des JabreS 1888 in Gegenwart unseres erhabenen Verbündeten, bee Röntg« von Sachsen, ben Grunbstein haben, ist „st Gottes Hülse vollenbet. Dem obersten Gericht-Hofe dkS Reiche- ist damit für seine Thatigkest ein- bleibenbe unb würdige Stätte bereitet. An dieser Stätte wird, wie wir erwarten da- Reich-g-rtcht al« g-wiff-nh-st-r Hüter der brutschen Recht-einheit auch s-rn-r für die Wohlfahrt unb für den Ruhm der Reich- zu wirken bemüht ein. Die von un- bet ber Feier der Grmtdst-inl-gung kunb> I gegebene Hoffnung, baß dem Berlangen de, deutschen Bolk- unb 30 ft. 60 , ft 8295 MW -iE' ' rs. ' 23 . » . i«e 83* »«nahm« °°n Anzeigen »u ber Nachnüttag» für tofamben Tag erscheinmden Nummer bl» «orm. 10 Uhr. raittier Pracht auflgeftatteten Raum, den durch die mächtigen Fenster mit ihren wunderbaren GlaSgemalden goldiges Licht I!e Kr Wdt trtuWtetmm. rfn< unb Slafcnldbtn, denfteine, Rhrumai»» hoidrn,Lrrstopiungrc. äBcunnenöerfanbt durch üMrft fowUbwd nunb^otbM SM StÄW nach gröberer Einheit seine- Recht« durch -in g-m-msamr, büraerltche« Gesetzbuch in nicht zu feiner Zeit entsprochen werde, geht ihrer E.fÜllung entgegen. ES zur Genugthuung, baß zugleich mit dem Einzug-,in 6 dem obersten Gerichte die bestimmte Aussicht erwächst aus eine weitere Entfaltung feine- Wirken« im Sinne der großen, ihm bei seiner Begrünbung burch bie verbündeten Regierungen den Reichstag g-ft-llien Ausgaben. Durchdrungen von der Bedeutung, welche der energ scheu und gerechten Handhabung der Gesetze sür die Stb«1, tung de« inneren Stieben« unb sür bie Hebung der Wohü UM das yerruogk, uv|iu#mu, . ftflnbe8 der Nation zukommt, haben wir beschlossen, im Name Gebäude. Mit unverkennbarem Wohlgefallen ruhte de st verbündeten Fürsten und freien Städte in dem neu er- des Kaisers vornehmlich auf der letzt f^°n zu einer Berüh^ ^I„Een Bau gemeinsam mit dem König von Sachsen, als heit gewordenen Front und dem mächtigen, hochragenden, Gebietsherrn und unter Mitwirkung von Vertretern de« Rampe am H-uPtporlal empor, die »te sich hier vollziehen wird, dazu helfen, daß Recht große, unmittelbar unter der^Kuppel gelegen^Ssttt^ine« und Gerechtigkeit überall zur Geltung gelange, unb daß die zum zweiten Male stand Kaiser Wilhelm an e Iteue in allen deutschen Landen wachse! Ä ’rU «l ver. zu geben. Erhebend unb mächtig -rgreis-nd umwogt- .. bU ctnt Au-s-rtigung in b-n Schlußstein Ln°B°u^d« be« Gebäude« ni-L-rzul.g-n, die andere in unserem Archive ! majestätische Ruhe beherrschten den "lt «roßartiger deco l • •) Fürst zu Hohenlohe. ' " ' ' "" mn*tiaen ' Inzwischen ertönte in feierlichen weihevollen Accorden der „Ambrosianische Lobgesang". Nun überreichte der bayrische BundeSrathSbevollmächtigte dem Kaiser unter einer Ansprache die Kelle, und der Kaiser warf den berettgehaltenen Mörtel in die Vertiefung für den Schlußstein, welchen die Meister des Maurer- und Steinmetzgewerbes alsbald versetzten. Unmittelbar darauf überreichte der ReichStagSprasi' deut Frhr. v. Buol ebenfalls unter einer Ansprache dem Kaiser den silbernen Hammer, der Kaiser trat wteder an den Schlußstein heran und sprach bei dreimaligern kräftigen Hammerschlag mit lauter ernster Stimme: „Im Namen des dreieinigen Gottes. Recht muß Recht bleiben! Dann ergriff auch König Albert den Hammer und vollzog ebenso den Hammerschlag, nach dem Monarchen Prinz Georg sowie die genannten Würdenträger, die Baucommisfion, zuletzt Baurath Hoffmann, der geniale Schöpfer deS Retchsgerichts- baueS, und Bauinipector Scharenberg. Nach ^en Hammer Wägen spielte die Musik in erhebender, weihevoller Weise Beethovens herrliches „Die Himmel rühmen de- Ewigen Ehre". AIS die Hymne verklungen war, hielt der Präsident deS Reichsgerichts eine Ansprache, welch- in -'nem dreifachen Hoch auf die Majestäten auSklang. Rachtig brauste das Hoch durch die gewaltige Halle dahin, freundttch verneigten sich die Majestäten, während die Musik „Heil Dir im Sieger- heute Mittag tm Salonwagen, von Schloß Schauenburg kommend, unsere Stadt und nahmru in den Füistenzlmmern deS Bahnboses das Mittagessen ein. * • Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordueten- Versammlung Donnerstag den 3 1. Oktober 1895, Nachmittags 4 Uhr: 1. Die Prüfung der Plock scheu StistSrechnung pro 1894/95. 2. Voranschlag derselben Stiftung pro 1896/97. 3. Die Rechnung der Stadt Götzen für 1894/95; hier Creditübertragung. 4. Regulirung der Löhne der städtischen TagelohwArbe'ter; hier Derwilligung von Remunerationen. 5. Gesuch des G. Bichler um Er- laubniß zum Belassen der Halle aus der Westanlage. 6. An- kaus der vormal- v. Rabenau'schen Besitzung; hier Geländeverpachtung. 7. Bildung und Verwaltung eine- Stadt- erweiterung-sond- für die Stadt Gießen. 8. Gesuch deS Ludwig Krömmelbein um Erlaubntß zum Betrieb einer Schank- wirthschast im Hause Wolsftraße 21. • • Neber die vedentong de» Luxus. Die morgen Dien-taq, Vormittags 10 Uhr, im Konfirmandensaal der Johanneskirche stattfindende Verhandlung Über „Die Bedeutung deS Luxus" darf auf da- lebhafteste Interesse Anspruch machen. ES ist Thatsache, daß sich gegenwärtig in allen Ständen eine Erhöhung der Lebenshaltung vollzieht. DaS hat feine erfreulichen und auch feine bedenklichen Seiten. Erfreulich ist e- namentlich, soweit eS den unbemittelteren Klassen deS Volkes zu Gute kommt. Bedenklich wird eS u. A. z. B. dadurch, daß vielfach die Fähigkeit und Willigkeit, seine BedÜrfnisie seinen Verhältnissen anzupasien, sich nach feinet Decke zu strecken, schwindet, und daß Überhaupt der Lebensgenuß als eigentlicher Lebenszweck an die Stelle gött- licher Arbeit und der PflichtersÜllung tritt. Die Person des Referenten, des Herrn Profesior Dr. Max Weber ouS Freiburg, ein bedeutender Vertreter unserer jüngeren volkswirthschastlichen Schulen, bürgt dafür, daß beide Seiten zu ihrem Rechte kommen werden, und eß steht eine lebhafte DiScnssion zu erwarten. • * Die vierte Versammlung der hessischen Metzger- ZnnungS-Borställde sand gestern Nachmittag im „Hotel Einhorn" unter zahlreicher Betheiligung hiesiger und oberhessischer Fachgenosien, unter Vorsitz deS Obermeisters der Gießener Innung, Herrn Pirr, statt. Zum ersten Gegenstand der Tagesordnung: „Die hessische Steuergesetzgebung, insbesondere die Selbftdeclarati'on" wurde ein Beschluß nicht gefaßt. Der Referent, Lau tz-Darmstadt, beschränkte sich lediglich darauf, einige Fingerzeige über dasjenige zu geben, was an Unkosten im Betriebe deS Metzger- gewerbeS bei Angabe deS Einkommens auSzuscheiden sei. Im Allgemeinen müsie man wohl auSscheiden: Lohn für Gesellen und Dienstmädchen einschließlich deren Beköstigung und Wohnung, Ladenmiethe, Fuhrwerk, Gebühren für Kühlanlagen, Stallung und Futtergeld in den Schlachthäusern, Trinkgelder und NeujahrSgeschenke, die Wäsche für Geschäft, Beleuchtung der Läden und Arbeitsräume, Telephongebühren, EiS in den Sommermonaten, Einschlagpapier, Wasier und Feuerungsmaterial, Alters- und Invaliditäts-Versicherung, Kundenspesen, Inserate usw. — Die Besprechung deS folgenden Gegenstandes: „Agitation gegen die Margarine- Fabrikation" wurde von dem Obermeister der Mainzer Innung, Herrn Falk, eingeleitet. Derselbe betonte, daß die von den Landwirthen und Agrariern entfaltete Agitation gegen die Margarme-Fabrikation eine schwere Schädigung der Metzger sowohl wie einer Reihe von Nebengewerben zur Folge haben werde, weil die Verwerthung des Materials, des Rinderfettes, welches die Metzger doch den Landwirthen theuer bezahlen müßten, dann unmöglich werde. Eine Eingabe von Talgschmelzern an den BundeSrath weise nach, daß die Margarine ohne Einfluß aus den ButterpreiS sei, letzterer richte sich nach der Jahreszeit; in 28 größeren Städten wurden 255,000 Gentner Rohsett aufgekauft, der Erlös hierfür sei größer, als wenn das Fett nur zu technischen Zwecken würde verarbeitet werden können. Herr Lautz empfahl schließlich, sallS die Metzger nicht selbstständig vorzugehen beabsichtigten, Unterstützung der Petition der Talgschmelzer. Seitens des Herrn Gold mann-WormS wurde eS als selbstverständlich bezeichnet, daß auch die Schweinemetzger I die Bestrebungen der Ochsenmetzger unterstützen müßten, denn sie litten mit unter der Concurrenz deS amerikanischen Schmalze». Herr Lautz-Darmstadt bemerkt weiter, daß daß ohnehin aus einer niederen Preisstufe stehende Fett noch mehr sinke, wenn eS nicht mehr zu Margarine verarbeitet werden könne. Herr Falk betont die Nothwendigkeit, die Concurrenz der ausländischen Margarine unschädlich zu machen. Herr Lautz weist schließlich noch darauf hin, daß die Naturbutter KranthettSerreger besitze, die in der Margarine nicht zu finden seien und empfiehlt im Uebrigen Anschluß an die Agitation der Talgschmelzer und Erschwerung der Einsührung amerikanischer Margarine. Herr Schlacht- hauSthierarzt Dr. Liede van hier bestätigte daß Vorhandensein von Krankheitserregern und »Uebertragern in der Butter, die auch in auSgelasienem Zustande gefährlich fei; er empfiehlt den Metzgern, sich mit Nahrungsmittelchemikern, vielleicht Herrn Profesior Dr. v. Pettenkofer, in» Einvernehmen zu setzen, um daß Nähere über daß Vorhandensein von Keimen und Krankheitserregern in der Butter zu erfahren. Der Nährwerth der Margarine sei gleichwerthig mit dem der Butter; die Zufuhr ausländischer Margarine über Hamburg habe sich bis jetzt auf 10,000.000 Kilogramm belaufen, e» sei zu empfehlen, Front gegen die Einfuhr ausländischen Fabrikates zu machen. Eine von Herrn Falk hierauf emgebrachte Resolution wurde einstimmig angenommen; dieselbe lautet: „Die am 27. Oktober in Gießen vrrsammelten Metzger- meister deS GroßherzoglhumS Hesien sprechen sich nach eingehender Berathung einstimmig gegen jegliche Berlchärsung de- bestehenden Margarinegesetzes auß, soweit eS die Fabrikation von Margarine bezw. bie Verarbeitung von Rohsett betrifft, welche» von zuverlässig controllirteu iulän' bischen Schlach'thieren herrührt, weil dadurch der ohnehin sehr niedere Preis deS RohfetteS noch weiter sinken und naturgemäß der Preis deS Fleisches steigen würde. Sie i sprechen sich gleichzeitig gegen die Einfuhr amerikanischer Margarine, von uncontrollirtem amertkanischen Schlachtvieh herrührend, entschieden auß." Herr Schlachtdaußthierarzt Dr. Liebe sprach hierauf über die TuberculimJmprung. W r haben gelegentlich ctneß Reserateß über die Versammlung deß landwirthschaftlichen Bezirkßvereinß Gießen bereits naher über die Tuberculm- Impfung des Rindviehs berichtet. Die Annahme, daß die Tuberkulose vererbbar sei, bezeichnet Referent im Gegensatz zu anderen Referenten alß nicht zutreffend, nur die Disposition dazu sei vererbbar; eß brauche deshalb die Nachzucht von als tuberculoS befundenen Thieren nicht beseitigt zu werden, eß genüge, wenn die Kälber zwei Tage nach der Geburt entwöhnt und dann mit gekochter Milch gefüttert würden, Ansteckung erfolge nur durch direkte Berührung kranker Thiere mit gesunden, deshalb sei möglichste Jfolirung zur Verhütung der Ansteckung zu empfehlen. Die Vornahme der Impfung deS VieheS mit Tuberculin durch die Viehbefitzer selbst empfiehlt Redner nicht, weil sie schwer controüirbar sei. Es folgte eine längere Besprechung deS Themas, an welcher sich die Herren MöHl-Gießen, Lautz-Darmstadt und Dr. Liebe-Gießen beteiligten; letzterer hob besonders hervor, daß die Raffenmischung die Disposition zu Tuberkulose besonders begünstige, denn da, wo Reinzucht getrieben werde, trete Tuberkulose seltener auf und auch da, wo daS Vieh sich mehr im Freien bewege, wogegen allzu große gleichzeitige Ausnutzung des VieheS zum Zuge und zur Milchproduction das D eh krank mache. — Der folgende Gegenstand der Tages Ordnung betraf die in Metzgerkreisen seit langem eingehend bekämpfte hessische Fleischbeschau. Der Referent, Kröker- Offenbach, empfiehlt, energische Schritte zu thun, damit die Regierung den Wünschen der Metzger Gehör schenke, denn die Schädigung derselben durch die jetzige Fleischbeschau fei zu groß, lieber die bereits seitens der Metzger gemachten Schritte zur Milderung der Fleischbeschau berichtete eingehend Herr Lautz-Darmstadt und zählt derselbe eine Reihe van Nachtheilen auf, in denen sich die hessischen Metzger gegenüber ihren Collegen der Nachbarstaaten befinden, besonders erwähnt derselbe daß Freiba kwesen und die Erschwerung deß Dieheinkaufß; anderwärtß sei, wie auß hen Verhandlungen der internationalen Vereinigung von Thierärzten hervorgehe, die Auffaffung erheblich milder, er erklärte weiter, daß der Staat mit Entschädigung etntreten, auch die Untersuchung deß Vieheß und Fleisches auf Staatskosten geschehen müsie, wie dies bei anderen Nahrungsmitteln auch geschehe; was aber vor allem anzustreben sei, sei Gleichheit im ganzen Reiche, bisher seien die Hessen im Nachtheil. — An die Darlegungen deß Herrn Lautz schloß sich eine längere sachliche Berathung, an der sich die Herren Dr. Liebe, Falk, Lautz, Möhl, Pirr betheiligten und fand nach derselben folgende, von Herrn Falk-Mainz eingebrachte Resolution einstimmige Annahme: „Die heutige Versammlung drückt ihr Befremden auß, daß die hessische Staatßregierung einerseitß bei der Untersuchung außgeschlachteten Fleischeß schärfere Bestimmungen beibehält alß unsere benachbarten Bundesstaaten Preußen und Bayern auf Grund jahrelanger wissenschaftlicher und praktischer Versuche neuerbingß erlassen haben, andererseits so lange zögert, geeignete ebenso gut ausführbare Bestimmungen über die Untersuchung der Milch und der lebenden Thiere, daß einzig wirksame Mittel zur erfolgreichen Auß- rottung der Tuberkulose, zu erlassen." Herr Pirr verbreitete sich hierauf eingehend über die Ziele und Zwecke der M e tz g e r - I n n u n g e n, die Errichtung solcher besonderß den Collegen in Oberhessen empfehlend. — Schließlich wurde die Organisation deß Handwerks besprochen und mit Bezug auf die Versammlung deß Landes- geroerbbereinß, in welcher besonders durch Rechtsanwalt C a 11 m a n n - Alzey der Werth der gewerblichen Vereinigungen im Gegensatz zu den Innungen hervorgehoben wurde, seitens der Herren Lautz und Falk die Nothwendigkeit bargelegt, Stellung gegen Bestrebungen zu nehmen, die den Bestand der Innungen, speciell der Metzger-Jnnungen, gefährden könnten; Herr Lautz gab den anwesenden Vertretern der Innungen anheim, sich mit ihren Mitgliedern ins Einver- nehmen zu fetzen, gegen die Callmann'schen Anträge Stellung zu nehmen und vor allem bte Selbstständigkeit der Metzger- Innungen zu wahren. Herr Pirr schloß hierauf mit dem Danke für da» Interesse an den Verhandlungen, wie für daß zahlreiche Erscheinen der Fachgenossen die Versammlung. Schlägereien. In der Nacht vom Samßtag auf Sonntag fanden zwei Schlägereien zwischen jungen Leuten statt. Bei der einen in der Kaplanßgasse wurde einem Installateur Übel mitgespielt; außer einer Anzahl Wunden am Kopf wurde ihm auch die Nase aufgeschlitzt. Der Verletzte mußte sich in ärztliche Behandlung begeben. Bei der zweiten, die sich in der Bahnhofstraße abspielte, gab eß nur Beulen an den Köpfen. Die Untersuchung ist in beiden Fällen eingeleitet. * * Hauptgewinne der Friedberger Pserdemarktlotterte: 1. Preiß Nr. 11839 1 Fohlen, 2. Pr. Nr. 3752 do., 3. Pr. Nr. 8849 do., 4. Pr. Nr. 6861 do., 5. Pr. Nr. 7099 do., 6. Pr. Nr. 5932 do., 7. Pr. Nr. 10 565 do., 8. Pr. Nr. 9771 do., 9 Pr. Nr. 8 do., 10. Pr. Nr. 6102 do., 11. Pr. Nr. 679 do., 12. Pr. 9hr. 4415 do., 13. Pr. I Nr. 5462 do., 14. Pr. Nr. 8345 do., 15. Pr. Nr. 1056 do., 16. Pr. 7773 do., 17. Pr. Nr. 1663 do., 18. Pr. Nr. 3493 do., 19. Pr. Nr. 5249 do, 20. Pr. Nr. 9934 do. § Gedern. 24. Oktober. Vom 1. November ab erscheint hier unter dem Titel: „Vogelsberger Bote" ein Bla't. Buchdruckereibefitzer August Von alt hat die Redaktion I und den Verlag übernommen. nn Darmstadt. 26. Oktober. Die festlichen Beran- Haltungen zur Einweihung der neuen Gebäude der I Technischen Hochschule nahmen heute Abend mit einem großartigen Fackelzuge der gelammten Studenienlchast ihren | Anfang Punkr 8 Uhr setzte sich derselbe vom Marlenplatze aus in Bewegung, nm zunächst durch die Hügelftraße zu Palai» Ihrer ttönigltchen Hoheiten deS GroßherzogS un der Großherzogin zu rnarlchiren. Beim Durchmarsch durch den Großh. PalaiSgarten erschienen die Allerhöchsten Herrschaften am Fenster und besichtigten den farbenprächtigen Zug, in welchem, voran die Chargirten in vollem Wich» mit blitzenden Schlagern, die Corps „Rhenania", „Haifia" und „Francouia", die Burschenschaften „Germania", „Frisia", „Rheno-Gueftphalia" mit ihren Bannern und MufikcorpS, sowie die studentischen Vereine „FidelitaS", „Ehattia", „Alemannia" und der Akademische Verein, sowie sämmlliche nicht corporirte Sludirende der Technischen Hochschule vertreten waren. Don der Studentenschaft mit nicht enden wollenden Hochs begrüßt, zeigte sich der Großherzog und seine Gemahlin sichtlich erfreut über diese Ovation und drückte seinen Dank dem Studiosus Geiger von der „Rhenania" hierüber auß. Vom Großh. Palais au» bewegte sich der Zug durch die Hügelstraße nach dem Gebäude der alten Hochschule, woselbst sich auf der Freitreppe derselben daß Professoren Collegium versammelt hatte. Der Vorsitzende deß Studenten-Außsctuffeß, etud. arcb. DarapSky, nahm hier Veranlassung, Abschledßworte an die Studentenschaft, sowie an die Professoren zu richten, dem Wunsche Ausdruck gebend, daß auch in den nunmehr fertig gewordeverr neuen Räumen der Technischen Hochschule derselbe Schaffen»- geift und Fleiß wie im alten Hause herrschen möge, zur Freude der Professoren und zum Segen und Blühen der Hochschule und deß HeffenlandeS. Sein Hoch galt der alma mater und den an derselben wirkenden Professoren und wurde von den Studenten begeistert aufgencmmrn. Professor Henneberg, stellvertretender Rector der Hochschule, sprach NamenS des Collegiums den Studirenden Dank für die Ovaiion auß, die Kommilitonen an ihre, an sie im Leben herantretenden Pflichten mahnend und sie auffordernd, mit frischem Muth und ohne Zagen zum ernsten Studium za schreiten. Er brachte ein Hoch auf die gesammte Studentenschaft au». Nunmehr erfolgte der Abmarsch durch die Schul- ftroße, Ludwigstraße, Markt, Paradeplatz und Hochschulstroße nach der neuen Techniken Hochschule, welche in hellste» Lichte erstrahlte und woselbst bereitß die Erbauer derselben, die Herren Geh. Baurath Professor Wugner und Prosesior Marx, sowie der Vertreter der Großh. Regierung Geh. Baurath v. Wclzien sich eingesunden hatten. Nachdem der Zug sich um die neuen Gebäude ausgestellt hatte, ergriff Studiosuß Darap ßky wiederum daß Wort, um Namen» der gesammten Studentenschaft den Erbauern innigsten Dank zu sagen für die von denselben in so kurzer Zett geschaffenen herrlichen Räume. Er forderte die Studirenden aus, ein dreisacheß Hoch den tresflichen Baumeistern von der Hochschule auszubringen und begeistert stimmten diese in dasselbe ein. Professor Wagner dankte im Namen seiner Collegen für diese großartige Ovation, der Versicherung Ausdruck gebend, daß daß Gebäude, welche» jetzt von den Studirenden in Benutzung genommen werde, nach bestem Wissen und Können der Bauleitung erstanden fei und daß eß aber auch zur Bildungsstätte einer schaffenSfreudigen akademischen Jugend werden möge. Auf das Blühen und Gedeihen der Hochschule und ihrer Studirenden brachte Herr Geh. Baurath Wagner ein Hoch au». Auch Herr Professor Marx sprach noch seinen herzlichen Dank auß für die ihm zu Theil gewordene Ehrung. Hieraus wurden die Chargirten der einzelnen Korporationen in daß Vestibül der neuen Hochschule geladen, wo ihnen von den Erbauern Sect credenzt und nowmalß persönlich Dank für die Ovation ausgesprochen wurde. Von hier aus ging der Zug durch die Magdalenenstraße, Alexander- strahe, Rheinstraße nach dem Stadthaufe, wolelbft Oberbürgermeister Morneweg begrüßt wurde, sodann nach der Neckarstraße zum Minifterhotel de» StaatSminister» Finger, dem die Chargirten ebensallS ihre Auswartung machten. Damit hatten die Begrüßungen ihr Ende erreicht und mar- fdjlrten die Thellnehmer deS Fackelzuge» nunmehr zum Marienplatze, woselbst unter Abfingen von Gaudeamus igitur die Fackeln zusammengeworfen wurden. Nach dem Fackelzuge versammelten sich die Theilnehmer in ihren resp. Localen bei Musik und Gesang. △ Main,. 27. Oktober. Ein Straßenattentat, da» der vorigjährige Präsident dec großen Karneval-Gesell- schäft „Narrhalla" gegen den Redakteur der „Neuesten Mainzer Nachrichten" gestern Abend bei Einbruch der Dunkelheit verübte, bildet hier daS Tagesgespräch. In einem Preßconflict hatte der Redakteur teß obengenannten Blatte», Herr Hirsch, dem vorigjährigen CarnevalSpräfidenten, Herrn Gölleimann, unter verschiedenen Liebenswürdigkeiten die karnevalistischen Eigenschaften abgesprochen, was erwähnten Präsidenten veranlaßte, dem Redacteur gestern Abend an seinem Bureau auszupassen und bemfelben rücklings einen Schlag zu versetzen, welch letzteren indeß der Redakteur mit einem noch heftigeren Hieb über den Kops de» Angreifer» erwiderte. Nach dem Angriff verschwand der Karneval»- Präsident in der Dunkelhe.t, begleitet von nicht höflichen Spithete» der Zeugen der häßlichen Scene. /\ Aus Rheinhessen, 27. October. Bl» auf einzelne Orte ist jetzt In ganz Rheinhessen der Herbst tn vollem Gange. Nach sachverständigem Urtheil übertrifft der Most im Durchschnitt die 1893er Qualität und stellt einen recht gesunden Wein in Aussicht. Nach den j tzt beraußgebilbeten Pressen stellen sich die Moste in Rheinhessen auf 480—550 Mk. per Stück (1200 Liter) in gewöhnlichen und von 600 Mk. an in M'ttrllagen. In den hervorragenden Orten und Lagen sind die Presse natürlicher Weise weit höher. Der Einkauf von Most ist biß jetzt noch nicht sehr rege, »aß daraus zurückgesührt wirb, daß man beim Beginn der Lese allgemein zu hohe Preise ansetzte. ____________________ Universität» - Nachrichten. Ben«. 25. Oktober. Der em. 1. Oktober d. I. in Rnbeston» getretene UnioerRtät» Kurator Geh. Oderregierrurgßrath Dr. _t» I Gandtrrer ist heute Morgen gestorben. kDpsikhü .....« <•Dfl i bei rivea M'' tfi i" n* * T u „.rfabren * l^Saufmani tnaon b0^r “malte: erW« 6oncur6iorber gl, NovtMvc suchte an'lintel ßz wirb zur L Iber tu WrwW* Mr bie in 3 1 imq bezeichneten Pir Prüfung der rungrn auf fittM 1895, Bn por dein unterz min anberauml Allen Persc eoncurtmafle < haben ober zu schuldig sind, n an den Gmeins ober zu leisten, auferlegt, von mb van den Fo ße auß bei E srieditzung in 1 Loncumerwal vember 18$ Großherzogl. gej- A Zur 8 frr ®i _ Beri SituHagbtn tun» non M m Imgl.Än^etn ' (ebote nebst Mv tr «Meist M dahin bei u Die Lieferung Deiklagen von cuf dem Bür« tingesehen, ober fltfädf 114 btio ZufchlagSstist ci'lbo®, den Erohh. Direcito IST «> heute Och ■f^t ladenrei ’retsl 9032 Bester Irettag, 1 Der Vorstand 9030 Kleiderstoff - Ausverkauf A . e V L f___C! .MM nvt rttl werden wegen Aufgabe des Artikels Groß preis verkauft K=ffl / Preis 85 PFg pro Schachtet. Hrauöenmost empfiehlt 9021 9045 W. Rinn, Klein-Linden Chocolade Milch - Chocolade ' u n'n Httr. lrbenPi5d)Ln '"»ch-w Fritz Nowack Ausstattungs-Geschäft. rr A.mmIaIIhmh im ThurmbauS am Brand, Kunst" Ausstellung, geöfinet tSgttch, mit Ausnahme des SamtztagS, von H bi« 1 Uhr am MMwoch und Sonntag auch noch von 3 bis 5 Uhr. — ®pLe(J8 Ntchtmitglieder an Werktagen 50 Pfg., an Sonntagen 20 Pfg. lämwtliche schule der- Mt tnbct, !S| unb JHttn und TageS.Ordnung: 40 Stiftungsfest Angelegten. Karl Becker, Kunst- und Handelsgiirtner Wetter 9050 vleiireppr jer> * Der yor. Studrntru, m®unfd;t Äu«. lt,9 ßenjorbtDtft JHlh Staffens- Mm wöge, zur ln^ Blühen btt 1 galt btr alma Mtffortn und icmtntn. $ro* bet Hochschule, tftbtu Daak fflr w \n\ SJtbtn Wffvlbnvb, ttit jUn StM« »mit Stubenttn. durch bie Schal- ib Hochschulstrvhe -iche In hellstem tbaaer btritlbtn, er unb Proseffor Regierung Geh. hallen. Nachdem ellt halte, trgtijf rt, um Nameni n innigsten Dank Zeit geichafieren direnben aus, eia )ou ber Hochschule e in baffelbe ein. inet Collegen für üuibrutf gebend, ublrtnbtn in Le- Jtn unb Rönntn aber and) zur -mischen Jagend n dn hvMnU Tagner ,qxj sprach noch i Thril geworbene der einzelnen Lor- schule geladen, wo mb nochmals per- itn wurde. Ton lftraße, Alexander, e, woselbst Ober- , sodann nach btr Wer- Finger, >ng wachten. Da- erreicht und mar- t6 nunmehr zum Gaudeamus iffitur M bim 3««i ’ ir In ihr» «»■ rnSenntlent«'» ber >"» !>’** Ä** Monatsversammlung । Dienstag, «». October, Abends S'/a Uhr. im Verernsloeale. aü31 bedeutend unter Einkanfs- 8194 Geldbewilligung hierzu aus dem hefern^“e ^ere sowohl als auch die Fütterung derselben unter Verkehr, Land- unb Volk-tvirthschafi» Srüttbtrg, 26 Oclober. Fruchtpreise. Wetzen 15,44, Korn X 13 56 Ge>«e X 13.14. Haier .X 15.00, Linien X 00 00, Wicken X 00,00, Lein X 00.00, Kartoffeln X 0 00, Samen X 00,00. «Kindernährmittel. Gih. Holralh Sßrofeffor Dr. R. FreSeniUS lagt: RalfaUl S ö mit «-Me-x.3o7 Ueberall erhältlich «v xx xv roh, feine erlesene Sorten, sowie in sorgfältig gewählten Kanee, Mischungen in eigner Rösterei fiel« frisch gebrannt, feil. diesjähriger Ernte, feinster Qualität, garantirt rem und ■ leichtlöslich, Cacaopnlver, *”®T August Noll, Bahnhofstrane 51. Teleph. 102. feine und s. Piavino» gea. sof. Caffe au nur X 380 und X 400 abzugeben. Aahastraße S, erster S'ock links, 8rA«rf«rt a. W. » FchlachthMS. Freibank. [9051 Heute und morgen: Ochfenfieifch nicht ladenrein, pr. Pfd. 54 X her .aajAtfl Lina Fillmann Christian Wagner V e r l o b t e. Diebe« und die Wiedererlangung des Geldes ist eine Be lohnung von 300 Mk. ausgesetzt. _____ unter persönlicher Leitung ihre« Capellmeisters Herrn Eduard L-rtz. Im **• Ln« m7Olch-st'ELrb,"ii-t°"v°n VÄs" 4' >ococco ’ ®anotte^ (neu) °on SB. awter. 6. Sr°tz- Fart.st- aus Wagners .L°°-ng.in °on H^amm., s„mbe. gW P°t5uL7^S^-L Ver«d1 mittag- 43/t Uhr, das ConcurS- verfahren eröffnet. Der Kaufmann Ferdinand Hofmann dahier wird zum Concurs- verwalter ernannt. Concursforderungen find bis zum $81. November 1895 bei dem Gerichte anzumelden. Es wird zur Beschlußfaffung über die Wahl eines anderen Verwalters, über die Bestellung eines Gläu- bigerausschuffes und eintretenden Falls über die in § 120 der ConcurSord- nung bezeichneten Gegenstände, sowie zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf »rcitaa den 29. November (^öffnet von Morgens 8 Uhr bis Abende 8 Uhr. _____ Kintlermilch. Um eine gute und in jeder Beziehung gesunde Milch liefern -u können, liefe ich Milchkühe mit Tuberkulin impfen. Die vom Thierarzt für gesund resp. von Tuberkeln frei befundenen Thiere wurden gesondert gestellt und nach Vorschrift gefüttert. Hierdurch bin ich in Stand gesetzt, eine für die Kinderernährung vorzügliche M ch Giessen 28. October 1895 Iermiethungen. 87021 Ein schönes Drei-Zimmer-Logis mit Mansardenzimmer, Küche, Keller, Gartenantheil, Bleich- und Trockenplatz und Wasserleitung vom 1. Novbr. ab zu verm. Zu erfragen LSberstraKe st. ~ yu42] Srorvantage St, m M Stock, schönes, mödttrteS Zimmer, vor de« Corridor, zu vermteihen. 1895, Bormittags 9 Uhr, ( vor dem unterzeichneten Gerichte Ter- j min anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Eoncursmaffe gehörige Sache in Besitz haben oder zur Concursmaffe etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuidner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Concursverwalter bis zum 21. November 1895 Anzeige zu machen. Großherzogi. Amtsgericht Gießen, gez. Neuenhagen. Zur Beglaubigung: Der Gerichtsschreiber. I. V.: Dosch. 9023 Vergebung. DtenStag de« 19. «ovemder 1895 Vormittag» 10 USt. wird die L»ese- ,una von hOO m grauem Tuch zu Stras- ltngS-Anzügen vergeben, und sind^Angebote nebst Muster, o.rschloffen und mit ber Aufschrift „Tuchltrferung versehen, bis dahin bei uns einzuretchen. Die Lieferungs-Bedingungen können an Werktagen von 8 —12 ui d von 3 6 Uhr auf dem Büreau unseres Werkmeisters etngesehen, oder gegen Zahlung von 70 abschrif lich bewgen werden. »Ä Äfcn 1895. „ .. 9049) Attnf Zimmer Wohnung zu vermiethen- Auskunft erthetlt __? 8. gealiwg, Architeet. 9043] Zwei möbltrte Zimmer zu »er- mtethen. Marktplatz 20. 8627] Ein aut möblirteS zimmer, in schöner Lage, sofort zu vermiethen. «cke Ostantage -Wtesenstratze 2. 9035) Gut möblirteS Zimmer zu ver- miethen. ViSmarckstraße 7, u. 9029] Ein möblirteS Zimmer zu ver- miethen- Schtllerstratze 17« "9Ö38] Schön möbl. Parterrezimmer zu vermiethen. Goethestraste 54. 9041] Ein schön möblirteS Zimmer z» vermiethen. Bergstraße 22, I 9040] Zwei möbl Zimmer, Semester 50 u 60 X, au verm. Grü«der«e-str.r». 9044] Reinliche Arbeiter er- halten schöne Schlafstelle Gasthaus „Zum Adler". wtt W? FerVer, Kirchenplatz 11, IM. Dienstag, den 29. October er., Abends 8 Uhr Großes Extra-Concert ausgeführt von der Giessenei* Theater - Verein. VI. Vereins] ahr. In dem vorliegenden Theaterjahr werden wieder fünf Vorstellungen im Festeaal (Leib’scher Saal), Wallthorstrasse, gegeben werden. Ein Abonnement für fünf Vorstellungen kosteti |. Parquet: Mk. 14 (für Nichtmitglieder Mk. 15). II. Parquet: Mk. 9 (für Nichtmitglieder Mk. 10). Die gezahlten mtgllederbeiträge werden anf vorstehende Preise voll in Anrechnung gebracht. . Die öffentliche Verloosung der Sperrsitze findet am Mittwoch den 30. October, Abends 8*/, Uhr, im Festsaal (Cafe Leib) statt. Anmeldungen sind moghchs bald bei Herrn Ernst Challier zu veranlassen; falls eine solche nicht stattfindet, wird angenommen, dass die bisherige Zahl der Abonnemente beibehalten werden soll. Wünschen auf Zusammensitzen befreundeter Familien kann entsprochen werden; auch hierbei wird, falls nicht Mittheilung erfolgt, wie im verflossenen Jahre gruppirt werden. Preise der Plätze für Einzelvorstellungen: I. Parquet und I. Parquet-Estrade, I. Reihe Mk. 3.50. II. Parquet u. II. Parquet-Balkon, I. Reihe, Mk. 2.25. Studentenkarten Mk. I. Gallone Mk. I. Erster Theater-Abend: Donnerstag den 7. November: Gastspiel des Frankfurter Stadttheaterss „Die Fourchambault“ von Emil Augier. sori Die größte Auswahl und öiNgke Ureise in Damen-Confection, Damen - Kleiderstoffen, Ballstoffen, Trauerstoffen, Seidenwaaren, Sammten und Pelüschen, sömmtlichen Ausstattungsartikeln und Weisswaaren, Gardinen- und Rouleauxstoffen, Tuen und Buckskin für Herren- und Knabenkleider. Sämmtliche Futtersachen fifc Damenschneiderinnen und Herrenschneider zu den billigsten Engros-Preisen bei Manufactur- und Wodewaaren HERMANN KATZ |lamctt-Confrdion 5 Mäuaburg 5 (Siiiige Muster-Collectioueu in Dameu-Kleiderstossen sind au Wiederverkäufe!: noch abzugebeu. 9037 KrBcr Rollen hichm-em lllliitfi-3ih|iict5 für Mk. 5, 7, 9 und 10.50, reeller Werth Mk. 15 bis Mk. 25. Modcwaaren. Hermann Katz, Damcn-Consection. 9018 LkÄM" 5 näusburg 5. TWE Aermischte Anzeigen. Steins Saalbau Mittwoch den 30. Oktober: DM* Einmaliger H»Mift.Abrnd der altrcuommirten Leipzig. Sänger ans dem Crystall-Palast Zu Leipzig. Eyle, Müller-Lipart, Pastory, Walter, Nafaeli,Eyle jun., Hauke. Direction: Wilhelm Eyle, Herm. Hanke. JlnfongSlIljr. Kaffe,iprcis 75 pf. Billets ä 60 Pfg. vorher bei Hrn. Friseur Gerhardt. 8929 Vollständig neues, hochinteressantes Programm Unwiderruflich nureinAbend. Agenten gesucht. In GleRsen, aber auch an anderen Orten Ober Hessens, sucht eine eingefübrte grohe deutsche AeuerverslcherungS' Gesellschaft unter günstigen Bedingungen tüchtige Leute als Vertreter. Offerten erbeten unter E. 3665 an Badolf üloeee in Frankfurt am Main. 8899 Schmied. Ein tüchtiger Schmied für dauernde Arbeit gesucht. l89" Main-Weser-Hütte Lollar. 8957] ($in tüchtiger Rock schueider auf Werkstatt gesucht. W Heft, BrandEsie 6. Ein tüchtiger Schreiner- geeelle gebucht 9(118] W. Bender, Steinstr. 29. Lehrling mit guter Schulbildung und Handschrift oder angehender C o m m 1 s iür das Kontor eines hiesigen -fabrik EngroS' Geschäfte» sofort gesucht. Selbstgeschriebene Offerten unter K. I an die Exped d. Bl erbeten. 8939 9047] Ein kräftige» Dienstmädchen nom Lande wird gebucht. ______________Caf4 Leib. 9039] Mädchen mit guten Zeugnissen suchen Stelle durch Jfrau reydiike, Bahnhosstr. 43. 8995] OrdeutlicheA «Ldche« de» «achmittags gesucht. Grllnbergerstratze 28, Part. 8976] Ordentliches, jüngere« Mädchen gesucht.____________Weserstratze 1, I. 8968J Ein Dienstmädchen mit guten Zeugnissen gesucht Westantage 10, I. 8956] Brave«, tüchtiges Mädchen gesucht.___Sounenftratze 10. 8881] Noch Auswärts wird ein Mädchen gesucht, welches bügeln und etwa« kochen kann. Nur solche mit guten Zeugnissen mögen sich melden. Zu erfragen ___stfranlfurterstratze 4V. 9022] Im WeitznLhen aller Art empfiehlt sich Frau Netter, Schillerstr. 29. 9033] Unabhängiges Mckdche« ober -yrau zur Aushülfe sofort gesucht. Nähere« in der Epped. d. Bl-________ 9036] Ordentl. Laufmädchen sofort gesucht. Bleichstraste 5. 9034] Ehrliche, saubere Person ju einem Sanfdtenst gesucht. Wo? sagt die Erped. d Bl. Coursbericht otm «I. Kurz dfc Co., Giessen, Kshllhofstraßt v Frankfurter Börse vom 25. October 1896. 3*/i°/e Deutsch« RetchSenl. 3o/,; Preuß. Eousols Gr. Hesfische ObL 4o/g Stadt Darmstadt v. 1891. 4i/g , ®orml unk. b. 1901 104.05 99.10 103 75 0(0.00 105.60 i1/»0/« Ceftcrr. Silberrent« 4«/e Ung. Gold-Rente 3°/o Portugiesen 6°/5 Mericener 4°/q Monopol-Griechen von 1887 86 60 102 90 27 40 92 9U 36 00 30/Q Oester». StaalSbahn v. 1886 90.9 I 4®/o Eisend. Rmtenb. ObL 102.20 8°/o 3111 jUetegir. Eisend. 54.00 1 6 ’/0 BuderuS ObL 102A J 3Vs% SrAnksurier Hpp. 8L 101L? 3«/i°/6 Frks. Hhp. Ered. B. 101JÄ 4O/o DeutscheGrdsch^S.mrkch.lS04 105.00 81 /,»/; 3'/,°/oPreuh Hyp.«.«k.unkch.l9OO 10160 4°/o Pomm Hvo.A Bk.unk b 19O4 lOöchO 4°/0 Franks. L'enbw Ered. Bk. 103 00 Coursbericht von Conrad Dietz, Bankgeschäft, Gießen, Schulstratze 10.______________ L vrs« vom ; 19./10. 26./20. Soors« vom 1 19./10. 26 /10. | D r-v tfoorf« dodiI | 19 /10. 26/l0.| Zittf. Cours« vom VVUtfl UUUl 19./10 26./10 1 19./10. 26./10. | 19/10 26./10. 47, »7, 8 4 4 8' , •7. 8* , 4 87, 6 4 6 8 4 4 8 47, 1_ 3li«lipa,ifrr. 1 Xeutfdlf. D. Reichs-Anl. 105.05 103.95 98.70 105.05 103.75 98 80 106.50 105.40 104.35 103.— 102.60 104.40 103.75 105- loi.or 98.90 105 05 104.10 99.10 106 50 105.50 104.45 103.- 102.50 104 50 103.75 32.60 35.— 88.3t 53.0. 103.0. 85 61 83.4 41- 27.3t tabgest. 87, 5 5 4 5 1 1 4 4 47, *7, »71 4 6 5 • 87, 3* , 3* , 3' , 4 8 7, 3'. Rum. am. Rte. Russ.Obl.v.8O Schwed. Obl. . do....... 100.40 101.30 101.35 101.60 68.70 68.70 67.50 100.60 26.10 24.30 102.70 99 60 105.60 59.20 51.80 105 50 104.30 93.60 85.70 27.45 102.20 102.- 101.50 105.7t 101.1t Scheyd 99.6." 101.40 101.20 101.51 66.50 66.80 110.90 25.50 23.85 102.85 99.45 105.75 58 60 51.36 105.70 104 80 92.9 t 85.- 27.— 102.- 102- 101.2t 102 5' 105.51 n 101 1( L - » 37, 37, 37, 3* , 4 4 ♦ 8' , *7, 4 1 1 3 - 4 9 3 > s zCUd Lisiabon. . . . Rom II—VIII Buenos - Aires v. 1888 . . . do. S. Brauns, do. Solms Lich do.Jsnb.Birst. Grfl. S.-Laub. tifeib.- Jrimt. Deutsch« Hess. Ludw. v. 1868/69 . . bo.0.1874 . . bo. o.l875 78 do....... 71.70 87.50 78.60 100.50 102.— 94.45 101.70 101*80 102.10 104*60 103.70 101.80 71.95 118.40 104.75 93.3t 91.6t 91.0: 92.7t Brühl 71.10 87.50 79.50 100.50 102 — 94.30 101.70 101.80 102.80 102.10 104.30 103.60 103.- 102.61 71 95 117.90 104.60 93- 91 6t 90 9t 92.3t tchev U 3 4 3 3 4 5 4 4 5 47, 47, 3 4 4 37, 4 37, 4 4 »' 4 1 3' 4 « 3‘ nioe Prag-Duxl891 Raab-Oed.v.91 Rubolsb. Gold Ital. gar.E.B. Lworneser. . . Sicil. v. 1891 ToScanische. . Rufi. Südwest RjLsan ■ Uralbf Anatolische B. Portug. v 86 do. v. 1889 . . Salon.-Mon. . Ifiibkitfr. D. Grndschuld- banf V-VI bo. I —II 100 90 83.50 103.40 54.35 56.70 87.20 92.- 102.35 94.50 67.65 37 60 59.— 105.- 100.80 101.30 104.60 101.40 102.10 105.20 101.20 103.15 101 — 104 25 100.50 100.15 104.4t 101.5t Steindr 100.75 83.- 103.45 54.- 56.60 87- 92.45 102.20 102.- 93.80 67.35 37.51 58.90 105.- 100.80 101.30 104.50 101.20 102.10 105.20 101.20 103.15 101 — 104.— 102.— 100.15 104.45 101.5t Mdern f 3l , 4 5 4 V,e Pr.H. Act. alte Pr.H.'Act.neue bo....... Goth unk. 1903 liitrft Oil. Buberus E W. Eisenb. Rtenbk. ßeutz-Adiei. DtscheReichsbk. Frankftr. Bank Berl.HblSges.. Darmst. Bank. Deutsche Bank D'sct. - Comm. DreSbner Bank Mittelb 6t.BL Ocst.Crb. Anst. Jibitrif>diri Rorbb. filoqb . HbchsterFarbw. Bochumer Gutz Dortm. Union. Gelsenk. Brgro. Harpen. Brgw. Der. ttenigs- u. Laura . . . •ifrib-'Irtiei. Hcfi.Lubwigsb. 6sac. Agram . Oest. Etoatsb. ich * Sch-,da 101.60 104.20 101.10 104.80 102.40 102.20 163.20 174.50 167 20 164.— 217.50 229.70 180.20 115.30 338»/* 113.80 443 — 175.70 77.70 191.— 187.30 155.40 119.80 335«/. ) dt 101.60 104.20 101.10 104.90 102.50 102.20 163.30 173 50 164.80 162.70 214.90 227.3t 178.90 114.50 3357,9 112.10 441- 174.20 75.50^ 188.80 185 50 157.20 119.40 221' . 932»/. 4 4 5 8*/, 5 3 »*/, ! bo. 3ubb. (fib). Oest.Rbw üLl Gotthardbahn. Schwz. Central Schwz.Rorbost Itl.Mütelmeer Pr.Henri(Lrb) Irqiiel. l" t in Oro.fntrw. Bab. Th. 100 . Bayer. Th. 100 Donau-Reg. . CSln-Minben. Th. 100 Madrid .... Mein. Th 100 Lesterr o.l860 Lldentz. Th. 40 Raab Graz 100 Türk. srs. 400 lieqiiel.liiff ett eeüif im Mf. Ansbacher fl. 7 Augsburg . 7 Brschw.Thlr20 Finnland. , 10 Freiburg, ls 15 «aü Lnder, 10 Keminger fi. 7 Pappenh. , 7 1 Venediger 8. 30 97* , 241.50 178 — 146.— 139.50 95.40 81 80 147.10 159.30 142.40 42.10 142.50 131.90 131 — 97.20 41.70 48.50 26.50 108.— 24.20 26.40 24.50 97 — 238'/, 174 70 181.80 132 — 94.70 81.50 146.— 159.— 118.50 141.15 141.85 131.45 131.45 97 50 40.70 47 70 26.30 108 — 59.20 29.10 13.50 24.20 26.— 24.45 6erb.@lb.9tte. do. Tab.'Rte. Spanische Rte. Türk Zoll Obl. bo.cono.Lit.C. do. LiLD. Ung. Glb. Rte. do.stron.Rte. do.E B.Gold v. 1889 . . - Arg. üut. Änl. do. äufe.0.1888 UhinesischeAnl. Sgyptischemus. Mexic. v. 1890 do. Eisenb . do. Silber. . Stotr-en Franks, v. 1893 Darmst. 88 94 Kietzen . . . . Preutz.Consols do....... Bad. St. vbl v 1886 . . Bayr. St Dbl. do. Gilb. Obl. Brem.St.-Anl. v. 1892 . . . Hamb 2t. Rte. v. 1893 . . htss. 6t. ObL do....... Homburger I. . Psälzer Rorbb «U»l»n»tsch«. Slisab.-B. stfr. Aaschau Oberb. 0. 1891 . . . LombarbOche . Lombardische . Oest. Staatsb. do...... ■nllÄn>ild><. Griech E B v Fks.HypBk.M bo....... 1890 . . . . do. Mon 'An>. Ital. Rte. Et 1000—4000 do....... 33.60 35.25 88.9E 52.9t 103.2t 85.8t 83.1( 41.6( 27 6( bo. hyp. Ereb. bo. 1905 unk. 6 27 ... S 28 ... Lbw.Cred Bk Hamburg. Hyp do unk. b. 1900 do....... Mein Hpp. alte be. neue i bo...... silät»-Buch- and Oest.Gold Rte. OestSild-Rte. Ceflrrr.2ocalb. verstaaU slort St. Lnl. do....... Offenb. 0.1892 Wittb. . 1887 . . . . I®orm6 . . Rttxt'oa; 1. bo.L-VI 11.6m. vo. IX. Em . do. o. 1885 . . bo Srg.-Retz. «ab Verlag der Pie Yeulige Kummer umfaßt 6 Seite». gjt ßi^,. ert»: wM M 8 in die vor Gememvei Haä) S 8 MUf ®runb de irrigen Ort»' Krankenkasse ; pflichtige Per Kaffe der Gen Die auf strafen werber verbleibenden ( Verwaltung erh liesenmg an I bither von bt Geldstrafe eine und ein Trillh Auf ®n nunmehr die? dieser Etrafbe Folge von be fe^en ist. Tag Sun- bit ßonfi »rchsenden Ausl gebühr von 5l/t I ßi dir berechtig werden. Bnlti, 2 ucht mehrere, Sebäutes in £ t, erhielten i bta Rothen 8 Äi-zig, Brett1 der 6taatriecti sowie der Pi Rrontn-Dxbtn bin Balin, Friede Vismarck, Tein 9c ve, So, Kliffen fl0b bald rrsül da »ibnltüxt1 Haupt, f8 „ Schläfen in । 3n niich J? Sk'renlic «nttr ist m Ul«1 411 Ältl< M 8110 11 **» untrer “*» "'«-r n bedürft. 1 - i, K?' Zeines »le „